Android 16: Das erwartet Dich mit dem großen Update

Die Arbeit an Android 16 ist bereits in vollem Gange – auch wenn Android 15 erst im Oktober 2024 offiziell erschienen ist. Hier erfährst Du, was wir bereits zum Release-Termin, den möglichen Neuerungen und zu den unterstützten Geräten wissen.

Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel basieren größtenteils auf Gerüchten und Spekulationen. Google selbst hat Android 16 bislang nicht offiziell angekündigt.

Das Wichtigste in Kürze 

  • Android 16 soll bereits im zweiten Quartal 2025 erscheinen. 
  • Zu den Neuerungen von Android 16 könnten schwebende Fenster für Apps gehören. 
  • Außerdem soll Google an einer Benachrichtigungsfunktion arbeiten, die Apples Dynamic Island ähnelt.

Release-Termin: Erscheint Android 16 früher als erwartet? 

In den vergangenen Jahren hat Google eine neue Android-Version jeweils im Spätsommer oder Herbst veröffentlicht, also im dritten oder vierten Quartal. Android 14 erschien am 4. Oktober 2023, Android 15 am 15. Oktober 2024. 

Android 16 soll nun deutlich früher herauskommen, berichtet Android Authority. Ein Grund für den frühzeitigen Release: Durch einen verbesserten Entwicklungsprozess, der insbesondere die Arbeit an Android-Derivaten für andere Hersteller wie Samsung und Xiaomi erleichtert, sei eine frühere Fertigstellung von Android 16 möglich. 

Dazu passt, dass Google mittlerweile bestätigt hat, im zweiten Quartal 2025 ein großes Android-Update veröffentlichen zu wollen. Im vierten Quartal 2025 soll dann noch einmal ein kleines Update folgen – vermutlich Android 16.1.

Android 16 könnte demnach bereits im Juni 2025 erscheinen – kurz nach der Entwicklerkonferenz Google I/O, die vermutlich wieder Mitte Mai stattfindet. 

Für welche Geräte erscheint Android 16? 

Die ersten Geräte, die mit dem Update versorgt werden, sind in der Regel die Smartphones und Tablets von Google. Das sind im Fall von Android 16 dann vermutlich: 

  • Google Pixel 6a, Pixel 6 und Pixel 6 Pro 
  • Google Pixel 7a, Pixel 7 und Pixel 7 Pro 
  • Google Pixel 8a, Pixel 8 und Pixel 8 Pro 
  • Google Pixel 9, Pixel 9 Pro, Pixel 9 XL und Pixel 9 Pro Fold 
  • Google Pixel Fold 
  • Google Pixel Tablet 

Dazu kommen vermutlich die für 2025 erwarteten Google-Pixel-10-Modelle und das Google Pixel 9a. 

Android 16 für Handys anderer Hersteller

  • Samsung-Smartphones und -Tablets werden Android 16 voraussichtlich in der Form von One UI 8.0 erhalten. 
  • Bei OnePlus-Geräten wird es sich wahrscheinlich um OxygenOS 16 handeln.
  • Für OPPO-Geräte wird ColorOS 16 erwartet. 
  • Xiaomi stattet seine Smartphones mit HyperOS aus. Ob auf HyperOS 2.0 (seit Oktober 2024 offiziell) dann 2025 die Version 3.0 folgt, bleibt abzuwarten. 

Diese Neuerungen bietet Android 16 voraussichtlich 

Schon vor dem Release von Android 15 tauchten erste Details zu den möglichen neuen Features der Nachfolgeversion auf. Wir fassen im Folgenden zusammen, was bekannt ist.

Großes Update für die Schnelleinstellungen erwartet

Google soll unter anderem an einer grafischen Trennung von Schnelleinstellungen und Benachrichtigungen arbeiten. Bislang rufst Du beide Bereiche gemeinsam auf, indem Du die Leiste von der Bildschirmoberseite herunterziehst. Das Display zeigt dann mehrere Kacheln mit verschiedenen Funktionen an. 

In Android 16 kannst Du wohl die Benachrichtigungen wie gewohnt aufrufen; aber ohne gleichzeitig die Schnelleinstellungen anzuzeigen, berichtet Android Authority.

Um die Schnelleinstellungen auf den Schirm zu holen, soll eine weitere Geste erforderlich sein: Nämlich ein Wisch mit zwei Fingern vom oberen Rand nach unten. Durch die Trennung von Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen sollen beide Bereiche mehr Platz bekommen.  

Ebenfalls in Arbeit sei die Möglichkeit, die Kacheln in den Schnelleinstellungen in ihrer Größe individuell anzupassen:

 

Außerdem könnte Google planen, die Steuerung von WLAN und Bluetooth zu vereinfachen. Seit Android 12 sind WLAN und mobiles Internet auf Google-Handys in einer einzigen Kachel zusammengefasst. Das hat zur Folge, dass Du auf die Kachel zweimal tippen musst, um das WLAN auszuschalten. Mit Android 14 wurde dieses Feature auch für die Bluetooth-Kachel eingeführt.

Nun soll Google planen, die Änderungen rückgängig zu machen. Ab Android 16 könnte also wieder ein einmaliger Fingertipp ausreichen, um WLAN oder Bluetooth an- beziehungsweise auszuschalten.

 

Wie Apples Dynamic Island: Plant Google eine neue Benachrichtigungsfunktion?

Wir erinnern uns: Jüngere iPhone-Modelle wie das iPhone 16 verfügen über die sogenannte Dynamic Island. Dabei handelt es sich um einen Bereich am oberen Ende des Displays, der unter anderem Frontkamera und Sensoren enthält. Die Dynamic Island zeigt außerdem Benachrichtigungen an.

Google soll jetzt ein ähnliches Feature für seine Smartphones entwickeln: Eine neue Schnittstelle namens „Rich Ongoing Notifications” könnte künftig wichtige Informationen permanent links oben neben der Uhrzeit anzeigen:

 

Auf den im Netz geleakten Bildern sieht Googles Version der Dynamic Island aber deutlich dezenter aus als bei Apple. Das hat vermutlich auch damit zu tun, dass Google dort nicht die Frontkamera unterbringen muss. Apple nutzt die Dynamic Island hingegen auch, um die Selfie- und TrueDepth-Kamera zu kaschieren.

Sind schwebende App-Fenster in Arbeit?

Eine weitere mögliche Neuerung ist die Einführung von „Bubble anything“. Diese Funktion ermöglicht es, bestimmte Anwendungen in schwebenden Fenstern zu nutzen, die Du über anderen Apps platzieren kannst.

Damit könntest Du Apps auf dem Smartphone-Display flexibler anordnen und im Blick behalten. Bei den Android-Versionen einiger Hersteller ist dies bereits seit einiger Zeit möglich, aber auf Chat-Apps beschränkt.  

 

Mit Version 16 soll dieses Feature auf allen Android-Geräten verfügbar werden. Ob es lediglich Chat-Apps unterstützt oder auch mit anderen Anwendungen zusammenarbeitet, ist noch nicht bekannt. 

Aktualisiert Google den „Bitte nicht stören”-Modus?

Zudem könnte es einen neuen „Bitte nicht stören”-Modus in Android 16 geben, so Android Authority. Du könntest künftig verschiedene Profile für Deine Erreichbarkeit auswählen und sogar selbst erstellen. So könntest Du den bislang starren „Bitte nicht stören”-Modus individuell anpassen und planen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/android-16-alle-infos-neuerungen-release-und-unterstuetzte-geraete/#/

One UI 7.0: Das große Samsung-Update im Überblick

Die Vorfreude unter Samsung-Fans ist groß, denn One UI 7.0 ist in Arbeit. Allerdings wird das große Samsung-Update wohl nicht vor 2025 erscheinen. Hier erfährst Du, was über den Release von One UI 7.0 bekannt ist und welche Neuerungen Dich erwarten sollen.

Samsungs erste One-UI-Version erschien 2018 und legte den Grundstein für eine der bekanntesten Android-Benutzeroberflächen. Die aktuelle Version – One UI 6 – basiert auf Android 14 und bietet Dir unter anderem neue KI-Funktionen. Nun frgast Du Dich bestimmt, was sich Samsung für das kommende One UI 7.0 ausgedacht hat. 

Bitte beachte: Einige Angaben in diesem Artikel basieren auf Gerüchten und Spekulationen. Gewissheit zu Funktionen und Aussehen von One UI 7.0 gibt es erst, wenn das Update offiziell ist. Bedenke auch, dass es vielleicht nicht alle Features aus der Betaphase auch in die finale Version schaffen.

Das Wichtigste in Kürze 

  • One UI 7.0 basiert mit ziemlicher Sicherheit auf Android 15.
  • Der Release soll Anfang 2025 erfolgen – gemeinsam mit der neuen Galaxy-S-Serie.
  • Samsung legt den Fokus vermutlich auf Designänderungen und neue KI-Features.
  • Die Samsung-Smartphones und -Tablets der letzten zwei bis drei Jahre sollten das Update erhalten.

One UI 7.0: Release soll erst 2025 erfolgen

Samsung hat One UI 6.0 im Oktober 2023 veröffentlicht. Der Nachfolger verspätet sich dagegen um einige Monate: Samsung kündigte auf seiner Entwicklungskonferenz SDC 2024 an, dass One UI 7.0 erst 2025 erscheinen wird – gemeinsam mit der neuen Galaxy-S-Serie.

Hiermit sind voraussichtlich Galaxy S25, Galaxy S25+ und Galaxy S25 Ultra gemeint. Die drei neuen Flaggschiffe werden für Januar 2025 erwartet.

Galaxy S25: Das soll Samsung planen

Auf den ersten älteren Smartphones und Tablets von Samsung landet die neue One-UI-Version dann vermutlich erst im Februar oder März 2025.

Konkrete Gründe für den verspäteten Release hat Samsung übrigens nicht genannt. Immerhin: Dem Unternehmen zufolge soll die Betaphase noch Ende 2024 beginnen. Zuletzt wurde spekuliert, dass es Mitte November 2024 losgehen soll (via PhoneArena).

 

Zur Veranschaulichung findest Du hier noch einmal die Veröffentlichungstermine der jüngsten Android- und One-UI-Versionen im Vergleich:

  • Android 12: 4. Oktober 2021 | One UI 4.0: 15. November 2021 
  • Android 13: 15. August 2022 | One UI 5.0: 24. Oktober 2022
  • Android 14: 4. Oktober 2023 | One UI 6.0: 30. Oktober 2023 
  • Android 15: 15. Oktober 2024 | One UI 7.0: ?

Auf welcher Android-Version basiert One UI 7.0?

One UI 7.0 basiert mit ziemlicher Sicherheit auf Android 15. Zur Einordnung: Die neue Android-Version ist bereits fertig. Der offizielle Roll-out von Android 15 startete Mitte Oktober 2024. 

One UI 7.0: Welche Neuerungen plant Samsung?

An welchen neuen Features Samsung für One UI 7.0 konkret bastelt, ist nicht offiziell bekannt. Bislang hat das Unternehmen nur bestätigt, dass sich das Design verändern wird; ohne dabei konkrete Beispiele zu nennen. 

Darüber hinaus gibt es aber diverse Gerüchte und Spekulationen:

  • Künstliche Intelligenz: One UI 7.0 soll noch leistungsstärkere KI-Funktionen bieten (Galaxy AI). Unter anderem könnten Dich KI-gestützte Zusammenfassungen von Benachrichtigungen erwarten (via PhoneArena). Zudem soll Dich „Circle to Search” beim Lösen von Mathe- und Physik-Aufgaben unterstützen können.
  • Kindersicherung: Eltern sollen auf neue Funktionen zugreifen können; unter anderem können sie wohl den Standort des vom Kind genutzten Handys orten.
  • App-Drawer: Samsung soll einen vertikalen App-Drawer planen, mit dem Du Deine Apps auf dem Handy noch leichter finden und aufrufen kannst, berichtet SamMobile.
  • Benutzerfreundlichkeit: One UI 7.0 mache das Betriebssystem benutzerfreundlicher, behauptet der Leaker Ice Universe. Konkrete Details nennt er allerdings nicht.
  • Design: Schnelleinstellungen und Benachrichtigungen könnten künftig getrennt voneinander abgebildet sein, berichtet Android Authority. Zudem könnte Dich eine dem iPhone ähnliche Dynamic Island erwarten, so SmartPrix.
  • Akkulaufzeit: Android 15 soll die Akkulaufzeit einiger Android-Smartphones um bis zu drei Stunden verlängern, berichtet Android Authority. Wahrscheinlich sorgt One UI 7.0 ebenfalls für eine verbesserte Akkulaufzeit.
  • Datenschutz: Da Bereiche wie Privatsphäre und Datenschutz immer wichtiger werden, rechnen wir mit neuen Sicherheitsfunktionen. Diese könnten beispielsweise an Androids KI-gestützte Erkennung von gefährlichen Apps angelehnt sein. 

 

Welche Samsung-Handys und -Tablets bekommen One UI 7.0?

Samsung stellt seinen Nutzer:innen traditionell regelmäßig neue Softwareupdates bereit. Galaxy S24, S24+ und S24 Ultra erhalten mit ziemlicher Sicherheit die neue One-UI-Version. Auch Samsung-Handys und -Tablets, die der Hersteller in den Jahren 2023 und 2022 veröffentlicht hat, versorgt er voraussichtlich mit One UI 7.0.

Nicht unterstützt werden vermutlich die Modelle der Galaxy-S20-Serie, das Galaxy A72, das Galaxy A52, das Galaxy Z Fold2 sowie das Galaxy Z Flip2.

Wie üblich wird Samsung zum Release der neuen Firmware wahrscheinlich eine Liste mit Galaxy-Handys und -Tablets bereitstellen, die die Aktualisierung erhalten. Du findest die Liste in der Regel in der „Members”-App von Samsung – inklusive voraussichtlichem Update-Zeitrahmen. 

Tipp: An anderer Stelle auf featured haben wir eine ausführliche Liste mit Smartphones von Samsung und Co. zusammengestellt, für die Android 15 erscheinen soll.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/one-ui-7-0-neuerungen-release-modelle/#/

 

iOS 18.2: Diese Funktionen bringt Apple aufs iPhone

Apple bastelt an iOS 18.2: Das Update soll außerhalb der EU weitere innovative KI-Funktionen auf das iPhone bringen. Außerdem wirst Du künftig Standard-Apps wie den App Store deinstallieren können. Im Folgenden erfährst Du alles Wichtige zu den Neuerungen und dem Release-Termin von iOS 18.2.

Das Wichtigste in Kürze

  • iOS 18.2 soll im Dezember 2024 erscheinen.
  • Zu den größten Neuerungen gehören KI-Funktionen wie die Genmojis und die ChatGPT-Integration.
  • Außerdem kannst Du künftig Standard-Apps deinstallieren.

Release-Termin: Wann erscheint iOS 18.2 für das iPhone?

Ein konkreter Release-Termin für iOS 18.2 ist noch nicht bekannt. Apple hat allerdings verraten, in welchem Monat das Update erscheinen soll: Demnach wird iOS 18.2 im Dezember 2024 veröffentlicht.

Zur Erinnerung: iOS 17.2 und iOS 16.2 sind am 11. Dezember 2023 beziehungsweise am 13. Dezember 2022 erschienen. Womöglich erscheint iOS 18.2 also ebenfalls Mitte Dezember. Sobald der Roll-out erfolgt ist, aktualisieren wir diesen Artikel entsprechend.

iOS 18.2: Die Neuerungen im Überblick

Im Folgenden listen wir Dir die wichtigsten Neuerungen auf, die mit iOS 18.2 erscheinen sollen. Beachte, dass es nicht alle hier genannten Funktionen womöglich in die finale Version schaffen.

Die Apple-Intelligence-Features sind zudem noch nicht für iPhone-Nutzer:innen in der EU verfügbar. Apple hat allerdings Pläne angekündigt, sie im April 2025 auch in der EU für iOS einführen zu wollen.

Alternativ kannst Du Apple Intelligence schon jetzt auf einem Mac nutzen: Vorausgesetzt ist ein Mac-Modell mit M1-Chip oder jünger, auf dem mindestens macOS Sequoia 15.1 installiert ist. Die Gerätesprache muss außerdem auf Englisch (USA) eingestellt sein.

Apple Intelligence: Genmojis, ChatGPT und Co. stecken in den Startlöchern

Mit iOS 18.2 will Apple den Roll-out von Funktionen fortsetzen, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten. So sollen mit dem Update die Genmojis – personalisierte KI-Emojis – auf das iPhone kommen. Außerdem wird ChatGPT in Siri integriert. Siri kann dann Anfragen an den Chatbot weiterleiten, die es selbst nicht beantworten kann.

Apples hauseigene Mail-App stattet das Unternehmen ebenfalls mit künstlicher Intelligenz aus: E-Mails werden künftig in Kategorien (zum Beispiel „Primär” und „Werbung”) sortiert. Außerdem kann die Mail-App Antwortvorschläge generieren.

Speziell für Besitzer:innen von iPhone-16-Modellen soll „Visual Intelligence” erscheinen: Das KI-Feature erinnert an Googles Bilderkennung Google Lens und ermöglicht es Dir, nach Informationen über Objekte zu suchen, die Du mit der iPhone-Kamera ablichtest.

iPhone 16-Reihe: Design, Kamera, Leistung & Preise der 4 Smartphones im Hands-on

Mit iOS 18.2 will Apple außerdem die KI-Funktionen „Image Playground” und „Image Wand” verteilen, mit denen Du Bilder generieren kannst.

Apple macht seine Standard-Apps löschbar

Mit iOS 18.2 sollen speziell für EU-Nutzer:innen einige neue Funktionen eingeführt werden: So kannst Du dann Standard-Apps wie den App Store oder Safari löschen. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Telefon- und die Einstellungen-App. Du kannst die beiden Anwendungen nicht deinstallieren, dafür aber auf dem Homescreen ausblenden.

Möchtest Du eine gelöschte Standard-App später erneut installieren, findest Du dafür ab iOS 18.2 den Punkt „App Installation” in den Einstellungen.

Ebenfalls mit iOS 18.2 im Anmarsch: Ein spezieller Bereich für Standard-Apps in den Einstellungen, wo Du diese verwalten kannst. Das Feature wird aber wohl auch außerhalb der EU eingeführt, wie 9to5Mac berichtet. Künftig sollen auch Drittanbieter-Browser eigene Engines für Web-Apps verwenden können.

Die Neuerungen sind eine Folge des Digital Markets Acts (DMA). Das EU-Gesetz über digitale Märkte soll unter anderem mächtige Tech-Unternehmen stärker kontrollieren und faire Wettbewerbsbedingungen schaffen.

iOS 18.2: Weitere kleinere Neuerungen im Überblick

  • Einstellungen: Es gibt unter „Apps | Safari” eine neue Option zum Import oder Export von Browser-Verlauf und Webseite-Daten.
  • Podcast-App: Einzelne Kategorien können als Favoriten markiert werden.
  • Apple Arcade: Die Game Preview kannst Du über eine neue Filterfunktion ausschalten.
  • Lautstärke-Limit: Unter „Töne & Haptik” lässt sich einstellen, wie laut die iPhone-Lautsprecher Audioinhalte (zum Beispiel Songs oder Filme) abspielen können. Das Limit soll aber nicht für Anrufe, Alarme oder andere wichtige Features gelten.
  • Lautstärkeregler auf Sperrbildschirm: Der Audioplayer kann auf dem Sperrbildschirm permanent den Lautstärkeregler anzeigen, sofern Du das Feature „Lautstärkeregler immer anzeigen” unter „Bedienungshilfen | Audio & Visuelles” aktivierst.

iOS 18.2: Diese iPhone-Modelle unterstützen das Update

Du kannst iOS 18.2 auf allen iPhones installieren, die mit iOS 18 kompatibel sind. Dazu zählen zum Beispiel die Modelle der iPhone-16-Reihe sowie das iPhone SE (2. Generation).

Tipp: Auf featured findest Du an anderer Stelle eine ausführliche Übersicht über die iPhones, die iOS 18 unterstützen.

So kannst Du an der Beta teilnehmen

Bislang ist iOS 18.2 nur als Beta für Entwickler:innen verfügbar – und lediglich für die Developer:innen, die über ein mit Apple Intelligence kompatibles iPhone verfügen (iPhone 15 Pro oder jünger). Zeitnah dürfte Apple aber auch die öffentliche Beta starten.

Möchtest Du dann die aktuelle iOS-Beta herunterladen, musst Du Dich nur mit Deiner Apple-ID auf der Webseite für Apples Public-Beta-Programm anmelden. Anschließend kannst Du die Software in den Einstellungen unter „Allgemein | Softwareupdate” herunterladen.

Wichtiger Hinweis: Installiere die iOS-Beta idealerweise nur auf einem Zweitgerät und nicht auf Deinem alltäglichen iPhone. Die Testversion kann instabil sein und Probleme auf dem Gerät verursachen. Außerdem solltest Du auf jeden Fall ein Back-up Deiner Daten machen, bevor Du die iOS-Beta installierst.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/ios-18-2-update-funktionen-release/#/

Zero Trust Network Access (ZTNA): Was kann die VPN-Alternative?

Zero Trust Network Access (ZTNA) ist ein Security-Framework, das den gesamten Netzwerkverkehr feingliedrig überwacht. ZTNA-Lösungen bieten besonders in modernen IT-Strukturen, die auch Cloud-Dienste umfassen, mehr Sicherheit als etwa VPNs. Wie das „Null-Vertrauens-Prinzip“ funktioniert und welche Vorteile ZTNA Unternehmen bietet, lesen Sie hier.

Was ist Zero Trust Network Access?

Zero Trust Network Access (ZTNA) ist ein Security-Framework und Bestandteil des Sicherheitskonzepts Service Security Edge (SSE). ZTNA-Lösungen überwachen ähnlich wie VPN Netzwerkzugriffe, wobei sie sich in Ansatz, Architektur und Sicherheitsprinzipien von VPN unterscheiden. Der Name Zero Trust, übersetzt „Null Vertrauen”, ist hierbei Programm, denn ZTNA stuft standardmäßig jedes Gerät, jede Netzwerkverbindung und jeden User zunächst als nicht vertrauenswürdig ein.

Das adaptive Vertrauensmodell von ZTNA basiert dabei auf dem Erforderlichkeits- bzw. dem Least-Privilege-Prinzip (PoLP), also des Prinzips der geringsten Rechte. Das heißt, dass Usern nur die geringsten Rechte und Zugriffsmöglichkeiten auf Daten gewährt werden, die nötig sind, um die Aufgaben auszuführen.

Ähnlich wie bei Secure Web Gateways erfolgt die Authentifizierung richtlinienbasiert. Da somit nur authentifizierte und autorisierte Nutzerinnen und Nutzer, Endgeräte und Anwendungen auf Unternehmensdaten zugreifen können, bietet ZTNA die höchstmögliche Cybersecurity für Unternehmen.

Wie funktioniert ZTNA?

ZTNA-Tools erlauben einen Zugriff erst, wenn der entsprechende User authentifiziert worden ist. Dann stellt ZTNA eine Verbindung über einen sicheren, verschlüsselten Tunnel und somit den Zugang zu einer Anwendung her. Es prüft jede einzelne Zugriffsanfrage, bevor ein Zugriff autorisiert und anschließend kontinuierlich validiert wird. Erst dann können User auf Ressourcen und Daten im Netzwerk zugreifen.

Die IP-Adressen werden hierbei abgeschirmt und sind nicht öffentlich sichtbar. Wie VPN oder Firewalls nutzt auch ZTNA dieses sogenannte Dark-Cloud-Prinzip, damit User Anwendungen und Services, für die sie keine Berechtigung haben, erst gar nicht sehen.

Selbst wenn Hacker sich Zugriff auf Session Tokens verschaffen, wird der Schaden durch mögliches Scannen der erbeuteten Daten möglichst eingeschränkt, da sie nur die Anwendungen und Daten vorfinden, auf die der jeweilige User Zugriff hat. Dies bietet Unternehmen die höchstmögliche Datensicherheit.

Wie unterscheiden sich ZTNA und VPN?

Die ZTNA-Sicherheitsarchitektur unterscheidet sich von Konzepten, die auf Perimeter-Sicherheit aufbauen – wie etwa Firewalls und VPN. Bei allen Sicherheits-Tools geht es darum, das eigene Netzwerk und die darin befindlichen Daten vor Bedrohungen durch den Zugriff unberechtigter Dritter zu schützen. Sie sollen verhindern, dass diese ausgelesen und manipuliert werden.

Doch ZTNA-Lösungen gehen einen Schritt weiter als herkömmliche VPNs und Firewalls, denn sie nehmen eine Mikrosegmentierung vor. Das bedeutet, dass sie für alle Zugriffe, Geräte und Tätigkeiten eines Users eigenständige, isolierte Perimeter anlegen. Außerdem ist der Zugriff auf Daten durch ZTNA streng limitiert und durch das Zero-Trust-Prinzip insgesamt sicherer.

ZTNA hat Vorteile bei mobiler Arbeit

Immer mehr Angestellte sind im Homeoffice tätig oder greifen mobil auf firmeninterne Daten zu. Solche Zugriffe sind durch Firewalls oder VPNs in der Regel nicht ausreichend geschützt, denn diese bieten bei erfolgreicher Authentifizierung meist Zugriff auf das gesamte Netzwerk. Selbst wenn Angestellte über das Firmen-VPN auf das Netzwerk zugreifen, können ihre Devices gehackt oder Session Tokens von außerhalb abgefischt werden.

Sollte ein Cyberangriff gelingen, haben Hacker durch das Least-Privilege-Prinzip bei ZTNA weniger Angriffsfläche, da sie sich nicht frei im Firmennetzwerk bewegen können. Unternehmen profitieren also von stark erhöhter Sicherheit, sobald sie das ZTNA-Konzept des „Null-Vertrauens“ nutzen.

Die Vorteile von ZTNA

Die Vorteile von ZTNA gegenüber VPN liegen vor allem in der Beschränkung des Zugriffs auf unternehmensinterne Anwendungen und Daten: Während VPNs nur einmalig authentifizieren, bleibt ZTNA während der gesamten Nutzung wachsam und kontrolliert den Netzverkehr und jede Handlung der User umfassend. Dabei erzwingt ZTNA granulare, kontextbezogene Zugriffsrichtlinien in Zusammenhang mit der User-Identität, den benutzen Geräten oder anderen Parametern.

ZTNA bietet Unternehmen

erhöhte Sicherheit über den gesamten Netzwerkverkehr hinweg.

mehr Flexibilität und Granularität.

weniger Angriffsfläche für Hacker.

Im Angesicht der heutigen Nutzung von Firmendaten, Cloud-Computing und der steigenden Remote-Arbeit sollten Unternehmen dringend veraltete VPN-Technologien durch moderne ZTNA-Lösungen ersetzen.

Anwendungsfälle für Zero Trust Network Access

Es gibt viele gute Gründe, eine VPN-Lösung durch Zero Trust Network Access zu ersetzen. Sinnhaft ist der Umstieg vor allem, wenn Unternehmen …

ihre Anwendungen auf Hybridmodelle umstellen und On-Premises-, Cloud- oder sogar Multi-Cloud-Lösungen gleichzeitig nutzen wollen. Ältere VPN-Technologien sind häufig nicht skalierbar und flexibel genug, um hier ausreichend Schutz und gleichzeitig eine optimale Nutzererfahrung zu bieten.

ihren Mitarbeitenden ermöglichen, auch von nicht durch das Unternehmen verwaltete Geräte aus auf interne Netzwerke zuzugreifen (BYOD „bring your own device“).

eine konsistente, umfassende Sicherheitslösung nutzen möchten, die alle Anwendungen gegen Bedrohungen absichert – nicht nur webbasierte oder ältere Anwendungen.

Zero Trust Network Access im Überblick

Zero Trust Network Access (ZTNA) …

ist ein Security-Rahmenwerk, dass Netzwerkzugriffe kontrolliert und dabei User, Geräte und Netzwerke zunächst standardmäßig als nicht vertrauenswürdig einstuft („Null-Vertrauen“).

bildet für Nutzerinnen und Nutzer einen sicheren Tunnel zu Unternehmensnetzwerken, wobei es User und Geräte gemäß Sicherheitsrichtlinien authentifiziert, autorisiert und anschließend den gesamten Netzwerkverkehr kontrolliert.

überprüft anders als VPN nicht nur einmalig bei Netzwerkzugriff, sondern überwacht jede einzelne Handlung und alle aufgerufenen Daten des jeweiligen Users.

fußt auf dem Least-Privilege-Prinzip (PoLP) und bietet durch den beschränkten Zugriff auf bestimmte Bereiche des Firmennetzwerkes weniger Angriffsfläche für Cyberattacken.

ist skalierbarer und flexibler als VPNs und eignet sich somit besonders für Unternehmen, die hybride Anwendungsformen wie Multi-Clouds oder BYOD-Ansätze nutzen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/was-ist-ztna/

iOS 18.1: Release und Neuerungen im Überblick

Apple hat iOS 18.1 für das iPhone veröffentlicht. Die neue iOS-Version konzentriert sich auf die KI-Funktionen von Apple Intelligence – zumindest außerhalb der EU. Außerdem gibt es Neuerungen für die AirPods Pro 2 und das Kontrollzentrum. Wir haben hier die wichtigsten Informationen zu iOS 18.1 für Dich zusammengefasst.

Das Wichtigste in Kürze

  • iOS 18.1 ist am 28. Oktober 2024 erschienen.
  • Das Update schaltet auf dem iPhone erste Funktionen von Apple Intelligence frei.
  • Die AirPods Pro 2 können jetzt als Hörhilfe fungieren.
  • Das Kontrollzentrum erhält neue Shortcuts und einen Reset-Button.
  • Im Safari-Browser kannst Du Inhalte auf Webseiten verstecken.

iOS 18.1: Release im Oktober 2024

iOS 18 ist am 16. September 2024 für das iPhone erschienen. Die Nachfolgerversion hat Apple am 28. Oktober 2024 veröffentlicht:

 

Apple Intelligence: Diese KI-Funktionen sind in iOS 18.1 enthalten

Bereits im Juni 2024 hatte Apple auf der WWDC eine Vielzahl von KI-Features vorgestellt, die das Unternehmen unter der Bezeichnung Apple Intelligence vermarktet. Doch die neuen Funktionen sind nicht mit iOS 18 erschienen. Stattdessen führt Apple sie mit iOS 18.1 und dessen Nachfolger – iOS 18.2 – ein.

Folgende KI-Features sind mit iOS 18.1 erschienen:

  • Textüberprüfung: In Apps wie „Notizen”, „Pages” und Co. können Texte auf Rechtschreibung und Grammatik überprüft werden.
  • Smart Replies: „Smart Reply” macht in der Mail-App Vorschläge für eine schnelle Antwort.
  • Notizen aufnehmen und Transkribieren: Die „Notizen”-App kann Inhalte aufnehmen und anschließend transkribieren.
  • Neuer Fokusmodus: Der Modus („Reduce Interruptions”) versteht die Inhalte von Benachrichtigungen und informiert nur über die, die möglicherweise sofortige Aufmerksamkeit benötigen.
  • Störende Objekte aus Fotos entfernen: Die Fotos-App kann Objekte in Bildern identifizieren und entfernen. Die KI füllt die Lücke nahtlos auf, sodass das Entfernen möglichst unbemerkt bleibt.
  • Verbesserte Siri: Apples digitale Assistenz versteht aufeinander aufbauende Fragen, kann also den Kontext zu einer vorangegangenen Frage herstellen. Außerdem versteht Dich Siri auch dann, wenn Du nuschelst.

Was erst mit iOS 18.2 kommen soll: das ChatGPT-Feature, mit dem Du Texte generieren kannst. Auch der Bildgenerator, die Genmojis (KI-Emojis) und die In-App-Steuerung via Siri erscheinen später.

Apple Intelligence auf dem iPhone: EU-Launch für April 2025 angekündigt

iPhone-User:innen in EU-Ländern müssen fürs Erste auf Apple Intelligence verzichten – aufgrund strenger Vorgaben der Europäischen Union, insbesondere beim Datenschutz. Allerdings hat Apple mittlerweile offiziell angekündigt, dass die KI-Funktionen bald auch hierzulande auf das iPhone kommen: Demnach launcht Apple Intelligence im April 2025 in den EU-Ländern.

Wenn Apple Intelligence nach Deutschland kommt, ist eine weitere Voraussetzung für die Apple-KI wichtig: Du brauchst mindestens ein iPhone 15 Pro oder 15 Pro Max.

Tipp: Du kannst Apples KI-Funktionen bereits jetzt in Deutschland nutzen – auf einem Mac. Vorausgesetzt ist, dass Du einen Mac mit M1-Chip oder neuer besitzt, auf dem mindestens macOS Sequoia 15.1 läuft und dessen Sprache auf Englisch (USA) gestellt ist.

Die AirPods Pro 2 fungieren jetzt als Hörhilfe

Mit iOS 18.1 hat Apple auch die AirPods Pro 2 um ein wichtiges Feature ergänzt: Die Kopfhörer können nun als Hörhilfe fungieren. Vorausgesetzt ist, dass Du die In-Ears auf die neueste Firmware (7B19) aktualisiert hast, die Apple ebenfalls schon veröffentlicht hat.

Ist das der Fall, kannst Du mit den AirPods Pro 2 einen Hörtest durchführen, um Dein Hörvermögen zu überprüfen. Hast Du diesen abgeschlossen, bekommst Du eine Zusammenfassung der Ergebnisse und kannst bei Bedarf ein personalisiertes Hörprofil einrichten, mit dem Du Dein Hörerlebnis optimieren kannst.

Das neue Feature eignet sich vor allem für Menschen mit leichter oder mäßiger Hörschwäche – nicht für Anwender:innen, die stark schwerhörig sind.

 

Räumliche Fotos auch für das iPhone 15 Pro (Max)

Die im September 2024 gelaunchten iPhone-16-Modelle können neben Spatial Videos auch sogenannte Spatial Photos aufnehmen. Die räumlichen Fotos kannst Du Dir dann auf der Apple Vision Pro ansehen.

Mit iOS 18.1 hat Apple die Fotofunktion auch für das iPhone 15 Pro und 15 Pro Max ausgerollt. Öffnest Du den entsprechenden Modus in der Kamera-App, kannst Du per Toggle zwischen Spatial Photos und Spatial Videos wechseln.

Die weiteren Features von iOS 18.1 im Überblick

Durch das Update auf iOS 18.1 erhält die Fotos-App von Apple ein Redesign. Das Karussell fällt weg und die Anwendung soll insgesamt übersichtlicher wirken. In Apple Music kannst Du nun leichter Songs auf TikTok teilen. Und im Safari-Browser hast Du die Möglichkeit, Inhalte auf Webseiten zu verstecken – zum Beispiel statische Banner.

Das Kontrollzentrum wird indes um neue Steuerungsmöglichkeiten ergänzt. Unter anderem kannst Du ab sofort Shortcuts für VPN und WLAN nutzen. Apple führt zudem einen Reset-Button ein, über den Du das Kontrollzentrum auf seine Werkseinstellungen zurücksetzen kannst.

iOS 18: iPhone-Kontrollzentrum anpassen – so geht’s

Mit iOS 18.1 hat Apple darüber hinaus den im iPhone verbauten NFC-Chip auch außerhalb der EU für Drittanbieter geöffnet. Entwickler:innen bekommen Zugriff auf spezielle APIs und können somit alternative Bezahldienste für das iPhone anbieten.

iOS 18.1 soll darüber hinaus einige Bugs fixen: Unter anderem soll damit ein Problem auf iPhone-16-Modellen behoben werden, bei dem sich diese unerwartet neu starten.

 

iOS 18.1: Diese iPhone-Modelle unterstützen das Update

Du kannst iOS 18.1 auf allen iPhones installieren, die mit iOS 18 kompatibel sind. Dazu zählen beispielsweise die iPhone-16- und iPhone-15-Modelle sowie das iPhone SE (2. Generation).

Tipp: Auf featured findest Du an anderer Stelle eine ausführliche Übersicht über die iPhones, die iOS 18 unterstützen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/ios-18-1-release-neuerungen-iphone-update/#/

PIN vergessen, PUK verloren – Was nun?

„Gerät einschalten“ klingt so einfach. Wäre da nicht die Sache mit der verflixten PIN: Vier Ziffern, drei Chancen, keine Ahnung. Spätestens wenn der PUK verlangt wird, fühlt sich manch einer hilfloser als bei einem Zahnarzt-Termin. Jetzt aber bloß nicht die Nerven verlieren, denn wir zeigen Dir, wie es weitergeht.

Geburtstage, Telefonnummern, Postleitzahlen – alles kein Problem, denn die hast Du dank digitaler Organizer, Facebook und Google schnell auf dem Schirm. Bei sensiblen Daten wie PIN und PUK wird es jedoch kniffliger. Eselsbrücken sind praktisch, funktionieren aber eben nur, wenn Du sie Dir auch merken kannst.
Wenn Du dann eben doch Deine PIN vergessen und Deine PUK verloren hast, dann gibt es keinen Grund zur Sorge: Wir erklären Dir, was Du in solchen Fällen machen kannst.

Zusammengefasst: PIN vergessen, PUK verloren

  • Hast Du Deine PIN vergessen, kannst Du sie mit Deiner PUK neu festlegen.
  • Deine PUK findest Du im PIN-Brief Deiner SIM-Karte.
  • Um Deine PIN neu festzulegen gibst Du auf dem Tastenfeld folgende Tastenkombination ein: **05*PUK*Neue PIN*Neue PIN#
  • Findest Du Deine PUK nicht mehr, kannst Du sie in Deinem Online-Account von MeinVodafone einsehen.

PIN verdrückt? Nun kommt der PUK zum Einsatz

Die vierstellige Persönliche Identifikations-Nummer (PIN) brauchst Du immer, um mit Deiner SIM-Karte ins Vodafone-Netz einzuchecken. Ein Zahlendreher ist schnell passiert, aber dafür hast Du drei Eingabeversuche. Sind diese falsch, wird Deine Vodafone-SIM zur Sicherheit automatisch gesperrt und der achtstellige PUK abgefragt.

Diesem Ablauf kannst Du folgen, um Deine Karte freizuschalten:

  1. Gib den „Personal Unblocking Key” (persönlicher Entsperrungs-Schlüssel, auch SuperPIN) ein. Den findest Du zum Beispiel in den Unterlagen zu Deinem Vodafone-Vertrag oder der CallYa-Karte.
  2. Sobald Du die Nummer eingegeben hast, kannst Du nun eine neue PIN mit vier bis acht Zeichen festlegen.
  3. Sollte nicht direkt die Anzeige „PUK eingeben“ auf dem Display erscheinen, gibst Du auf dem Tastenfeld Deines Smartphones die Tastenkombination **05*PUK*Neue PIN*Neue PIN# 
  4. Anschließend ist Deine Karte wieder freigeschaltet.

PUK verlegt? MeinVodafone hilft weiter

Wie es der Zufall aber oft will, hast Du die Unterlagen mit den strengvertraulichen Geheimzahlen an einem so geheimen Ort versteckt, dass Du sie nun selbst nicht mehr findest. Musst Du auch nicht, denn das Internet hilft aus: In Deinem persönlichen Online-Account von MeinVodafone oder in der MeinVodafone-App kannst Du unter „Meine Daten“ und „SIM-Karte“ den PUK einsehen.

Für den Login brauchst Du lediglich Dein Kunden-Kennwort, das Du beim Abschluss Deines Mobilfunkvertrags selber festgelegt hast. Solltest Du noch nicht angemeldet sein, findest Du auf den Vodafone-Hilfeseiten eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Wichtig: Beim PUK solltest Du lieber nicht auf gut Glück herumraten. Ist die Eingabe zehnmal falsch, wird die Vodafone-Karte endgültig gesperrt und der PUK kann nicht mehr geändert werden. In diesem Fall bist Du bei der Kundenbetreuung an der richtigen Adresse.

Weitere Infos zur PUK findest Du auch auf unserer Hilfeseite: Hilfe zu Kennwörtern und Benutzernamen

Kundenservice rund um die Uhr

Bist Du noch nicht bei MeinVodafone registriert oder hast Dich zehnmal beim PUK vertippt, hilft die Vodafone-Kundenbetreuung zu jeder Tages- und Nachtzeit weiter. Auch hier legitimierst Du Dich mit Deinem Kunden-Kennwort, um Auskünfte über Deine SuperPIN zu erhalten. Optional kannst Du Deine Fragen auch per WhatsApp dem Service-Team von Vodafone mitteilen, die sich ebenfalls täglich darum bemühen, Dir bei Deinen Anliegen möglichst schnell weiterzuhelfen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/pin-vergessen-puk-verloren-was-nun/#/

iPad mini 7 vs. mini 6: Das unterscheidet die Tablets

Das iPad mini 7 bringt einige technische Verbesserungen mit sich, bleibt jedoch äußerlich nahezu unverändert zum iPad mini 6. In unserem Vergleichsartikel listen wir die wichtigsten Unterschiede zwischen dem iPad mini 7 vs. mini 6 auf – von der Leistung über das Display bis hin zu den Kameras und der Konnektivität.

Das Wichtigste in Kürze 

  • Das iPad mini 7 bietet mit dem A17 Pro Chip ein Leistungs-Upgrade, bessere Grafik und unterstützt Apple Intelligence.
  • Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 sorgen für schnellere Verbindungen.
  • Keine Änderungen beim Design; Größe oder Gewicht bleiben gleich im Vergleich zum iPad mini 6.

Design: Bewährtes Format ohne Neuerungen

Beim Design der beiden Modelle gibt es keine nennenswerten Unterschiede. Die Abmessungen des iPad mini 7 und des iPad mini 6 sind identisch und betragen jeweils 195,4 x 134,8 x 6,3 Millimeter. Dadurch bleiben sie kompakte Begleiter, die Du locker in einer Hand halten kannst.

Äußerlich haben sich ebenfalls keine Änderungen ergeben. Ein erstes Anzeichen dafür, dass Apple beim iPad mini 7 vor allem auf interne Verbesserungen gesetzt hat, ohne das erfolgreiche Design des Vorgängers anzutasten.

Selbst beim Gewicht sind beide Modelle identisch: Sowohl das iPad mini 6 als auch das iPad mini 7 wiegen 293 Gramm in der „Wi-Fi”-Version und 297 Gramm in der „Wi-Fi + Cellular”-Variante. Damit bleibt das iPad mini eines der leichtesten Tablets im Apple-Sortiment, das sich vor allem für den mobilen Einsatz eignet.

Display: Gleiche Größe, bekannte Qualität

Sowohl das iPad mini 7 als auch das iPad mini 6 setzen auf ein 8,3 Zoll großes Liquid Retina Display, das mit einer Auflösung von 2.266 x 1.488 Pixeln bei 326 Pixel pro Zoll für scharfe Darstellungen sorgt.

Beide Modelle haben eine maximale Helligkeit von 500 Nits, was für den täglichen Gebrauch mehr als ausreichend ist – auch, wenn es im Vergleich zu den Pro-Modellen keine OLED-Technologie oder extreme Spitzenhelligkeiten bietet.

Apple bleibt auch beim iPad mini 7 bei der bewährten Kombination aus P3-Farbraum und True-Tone-Technologie, wodurch Farben lebendig wirken sollen und das Display sich an unterschiedliche Lichtverhältnisse anpasst. Zudem sorgt die Antireflex-Beschichtung dafür, dass Du auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut auf das Display schauen kannst.

Da sich die Display-Spezifikationen der beiden Modelle nicht unterscheiden, setzt Apple weiterhin auf ein solides, aber bekanntes Set-up. Das iPad mini 7 bleibt in Sachen Bildqualität also auf dem Niveau des Vorgängers.

iPad mini 7 vs. iPad mini 6: Das Kamera-Set-up im Vergleich

Das Kamera-Set-up des iPad mini 7 und des iPad mini 6 ist nahezu identisch. Dennoch gibt es kleinere Verbesserungen, die sich im Detail bemerkbar machen.

Beide Modelle verfügen über eine 12-Megapixel-Weitwinkelkamera mit einer ƒ/1.8-Blende und einem bis zu fünffachen digitalen Zoom. Auch der sogenannte True Tone Blitz ist bei beiden Geräten mit an Bord. Die Kamera eignet sich für 4K-Videoaufnahmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde (fps), was eine beeindruckende Qualität für ein so kompaktes Gerät bietet.

Der Hauptunterschied liegt bei der Smart-HDR-Technologie: Das iPad mini 7 nutzt Smart HDR 4, während das iPad mini 6 noch mit Smart HDR 3 arbeitet. Das ermöglicht eine noch bessere Detailwiedergabe und Kontraste bei Fotos, insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen.

Das Set-up der Frontkamera auf der Vorderseite besteht bei beiden Tablets aus einer 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera mit ƒ/2.4-Blende. Sie ist optimal für Videotelefonie und Selfies. Praktisch ist hierbei vor allem die „Center Stage”-Funktion, die den Nutzer oder die Nutzerin bei Bewegungen automatisch im Bild zentriert.

Auch hier wurde die HDR-Funktion auf Smart HDR 4 beim iPad mini 7 verbessert, während das iPad mini 6 noch mit Smart HDR 3 arbeitet. Insgesamt bleiben die Unterschiede im Kamera-Set-up der beiden iPads minimal und beschränken sich größtenteils auf Software-Verbesserungen im Bereich HDR.

Leistung und Betriebssystem: Mehr Power dank A17 Pro und Apple Intelligence

Beim Thema Leistung hat das iPad mini 7 einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Während das iPad mini 6 den A15 Bionic Chip nutzt, der auch im iPhone 13 Pro (Max) verbaut ist, hat das iPad mini 7 den A17 Pro spendiert bekommen – den gleichen Prozessor, der auch das iPhone 15 Pro (Max) antreibt.

Beide Modelle verfügen über eine 6-Kern-CPU, wobei zwei Performance-Kerne und vier Effizienz-Kerne für die Balance zwischen Leistung und Energieeffizienz sorgen sollen. Auch die 5-Kern-GPU bleibt in beiden Tablets identisch. Allerdings bietet der A17 Pro zusätzliche Vorteile wie Raytracing und dynamisches Caching. Das sollte gerade bei grafikintensiven Anwendungen oder Spielen für eine spürbare Verbesserung sorgen.

Die Neural Engine ist ebenfalls in beiden Modellen vorhanden, doch die Unterschiede sind hier enorm: Während die Neural Engine im A15 Bionic 15,8 Billionen Operationen pro Sekunde bewältigen kann, verdoppelt der A17 Pro diese Leistung auf beeindruckende 35 Billionen Operationen pro Sekunde.

Das ist besonders wichtig für die neuen Apple-Intelligence-Funktionen, die das iPad mini 7 unterstützt und die sich vor allem bei künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen bemerkbar machen. In Benchmarks zeigt sich der Leistungsunterschied noch einmal deutlich.

Während das iPad mini 6 in Geekbench-Tests etwa 2.100 Punkte im Single-Core und 5.400 Punkte im Multi-Core erreicht, kommt das iPad mini 7 mit seinem A17 Pro auf 2.800 Punkte im Single-Core und 6.500 Punkte im Multi-Core.

Auch im Grafikbereich ist der Unterschied signifikant, mit einem GPU-Score von 25.600 beim iPad mini 7 im Vergleich zu 20.200 beim iPad mini 6. Somit bietet das iPad mini 7 dank des A17 Pro Chips eine spürbar höhere Leistung und bessere Grafikfähigkeiten, insbesondere bei rechenintensiven Anwendungen und KI-Aufgaben.

Für alltägliche Anwendungen ist das iPad mini 6 zwar immer noch ausreichend schnell. Doch das iPad mini 7 wird vor allem langfristig die Nase vorn haben, wenn es um Zukunftssicherheit und Leistungsreserven geht.

Akku und Ladeleistung: Gleiche Laufzeit, gleiche Ladezeit

Beim Akku gibt es zwischen dem iPad mini 7 und dem iPad mini 6 keine Unterschiede. Beide Tablets sind mit einer 19,3-Wattstunden-Lithium-Polymer-Batterie ausgestattet, die laut Apple bis zu zehn Stunden Websurfen oder Videostreaming über Wi-Fi unterstützt. In der Cellular-Version soll der Akku bei mobiler Datennutzung etwa neun Stunden durchhalten.

Auch die Ladeleistung bleibt gleich: Beide Modelle unterstützen 20-Watt-Schnellladen. Dadurch laden die Tablets in einer Stunde circa 70 Prozent und in etwa zwei Stunden vollständig auf. Das ist für den Alltag meist ausreichend. Dennoch ist die Ladegeschwindigkeit im Vergleich zu einigen Android-Tablets, die deutlich höhere Ladeleistungen bieten, nur mäßig gut.

Apple hat beim iPad mini 7 somit zwar das Innenleben verbessert, aber in Sachen Akkulaufzeit und Ladegeschwindigkeit keinen Fortschritt gemacht. Wenn Du also ein Upgrade von einem iPad mini 6 erwägst, solltest Du in diesem Bereich keine großen Veränderungen erwarten.

iPad mini 7 vs. iPad mini 6: Konnektivität und weitere Features im Vergleich

Bei der Konnektivität hat Apple mit dem iPad mini 7 einige Upgrades vorgenommen, die das Tablet in puncto Geschwindigkeit und Zukunftssicherheit verbessern. Sowohl bei der Unterstützung der 5G-Konnektivität als auch bei der Mobilfunkverbindung über Gigabit LTE sind beide Modelle gleichauf.

Einen großen Unterschied gibt es bei der Wi-Fi-Technologie: Das iPad mini 7 kommt mit Wi-Fi 6E, was im Vergleich zu Wi-Fi 6 im iPad mini 6 eine schnellere und stabilere Verbindung ermöglicht – besonders in Umgebungen mit vielen Geräten. Auch Bluetooth wurde beim neuen Modell auf Version 5.3 aufgerüstet, was im Vergleich zum Bluetooth 5.0 beim Vorgänger effizienter und zuverlässiger ist.

Ein weiteres kleines, aber wichtiges Detail betrifft die USB-C-Anschlüsse: Das iPad mini 7 unterstützt Übertragungsraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde, während das iPad mini 6 auf fünf Gigabit pro Sekunde limitiert ist.

Zudem kann das iPad mini 7 externe 4K-Displays mit einer Bildwiederholrate von 60 Hertz ansteuern, während das iPad mini 6 nur 30 Hertz unterstützt. Ein markanter Unterschied besteht auch bei der SIM-Karten-Unterstützung: Das iPad mini 7 verzichtet komplett auf physische SIM-Karten und unterstützt ausschließlich eSIMs, während das iPad mini 6 noch eine Nano-SIM-Option besitzt.

Das iPad mini 7 und das iPad mini 6 verfügen über Touch-ID, Stereo-Lautsprecher im Querformat und zwei Mikrofone. Somit bleibt auch hierbei alles beim Alten. Dementsprechend punktet das iPad mini 7 in Sachen drahtlose Konnektivität und USB-C-Geschwindigkeit, behält dafür grundlegende Features wie Lautsprecher und Touch-ID bei.

Verfügbarkeit, Farben und Preise

Bezüglich der Farben, Ausführungen und Preis gestaltet es sich beim iPad mini 7 und iPad mini 6 folgendermaßen.

iPad mini 7

  • Farben: Blau, Violett, Polarstern und Space Grau
  • Kapazität: 128 Gigabyte, 256 Gigabyte oder 512 Gigabyte

Preise für Wi-Fi-Varianten bei Release

  • 128 Gigabyte für rund 600 Euro
  • 256 Gigabyte für rund 730 Euro
  • 512 Gigabyte für rund 980 Euro

Preise für Wi-Fi + Cellular bei Release

  • 128 Gigabyte für rund 770 Euro
  • 256 Gigabyte für rund 900 Euro
  • 512 Gigabyte für rund 1.150 Euro

iPad mini 6

  • Farben: Rosé, Violett, Polarstern und Space Grau
  • Kapazität: 64 Gigabyte oder 256 Gigabyte

Preise für Wi-Fi-Varianten bei Release

  • 64 Gigabyte für rund 550 Euro
  • 256 Gigabyte für rund 720 Euro

Preise für Wi-Fi + Cellular bei Release

  • 64 Gigabyte für rund 720 Euro
  • 256 Gigabyte für rund 890 Euro

iPad mini 7 und 6 im Vergleich: Das Fazit

Das iPad mini 7 ist ein klassisches „Spec-Bump-Update“: Apple hat hier die technischen Spezifikationen aufgewertet, ohne das Design oder die Hauptfunktionen grundlegend zu verändern. Auf den ersten Blick sieht es aus wie der Vorgänger, doch unter der Haube sorgen die verbesserten Komponenten für mehr Leistung und moderne Features.

Das ist jedoch kein Nachteil, denn das iPad mini 6 war bereits ein überzeugendes Gesamtpaket. Apple hat mit dem iPad mini 7 lediglich dort nachgebessert, wo es wirklich Sinn macht. Der Fokus lag wohl vor allem darauf, das iPad mini 7 mit den neuen Apple-Intelligence-Funktionen auszustatten.

Gleichzeitig wurden sinnvolle Verbesserungen wie Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 integriert, die vor allem dann nützlich sind, wenn Du die passende Infrastruktur oder entsprechendes Zubehör nutzt. Ein praktisches Upgrade ist auch die USB-C-Schnittstelle, die jetzt mit bis zu zehn Gigabit pro Sekunde arbeitet.

Das ist besonders für Nutzer:innen von Vorteil, die mit großen Dateien hantieren. Insgesamt bleibt das iPad mini 7 ein eher kleines Upgrade. Doch mit den Verbesserungen in der Leistung, Konnektivität und der Unterstützung für Apple Intelligence hat Apple das Tablet sinnvoll weiterentwickelt – auf Basis eines ohnehin schon starken Vorgängers.

iPad mini 7 vs. 6: Specs in der Übersicht

Abschließend findest Du hier noch einmal die Spezifikationen der beiden Tablets im Überblick. Links befinden sich die technischen Daten des iPad mini 7 und rechts die des iPad mini 6. Wenn die Specs für beide Modelle identisch sind, siehst Du nur einen Wert in der Tabelle.

  • Größe: 195,4 x 134,8 x 6,3 Millimeter
  • Gewicht: 293 Gramm (Wi-Fi) & 297 Gramm (Wi-Fi + Cellular)
  • Display: 8,3 Zoll großes Liquid Retina Display mit 2.266 x 1.488 Pixeln bei 326 ppi, 500 Nits und 60 Hertz
  • Hauptkamera: 12-Megapixel-Weitwinkelkamera
  • Frontkamera: 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera
  • Prozessor: A17 Pro Chip A15 Bionic Chip
  • Akkulaufzeit: 10 Stunden Websurfen oder Videostreaming über Wi-Fi, 9 Stunden bei mobiler Datennutzung
  • Speicher: 128 Gigabyte, 256 Gigabyte oder 512 Gigabyte | 64 Gigabyte oder 256 Gigabyte
  • Farben: Blau, Violett, Polarstern und Space Grau Rosé, Violett, Polarstern und Space Grau
  • Release: Oktober 2024 September 2021
  • Preis zum Release: ab rund 600 Euro ab rund 550 Euro

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/ipad-mini-7-vs-mini-6-vergleich-der-mini-tablets/#/

IPv6 für Unternehmen: Vorteile, Aufbau und Sicherheitsaspekte

Mit der rasant steigenden Zahl von Internetnutzenden, der Verbreitung des Internets der Dinge (IoT) und der Digitalisierung vieler Geschäftsprozesse stoßen Netzwerktechnologien wie das Internet Protocol Version 4 (IPv4) an ihre Grenzen. Es ist nicht auf die Menge der benötigten IP-Adressen ausgelegt. Mit IPv6 gibt es jedoch eine zukunftssichere Lösung.

Was ist IPv6?

IPv6 (Internet Protocol Version 6) ist der neueste Standard zur Adressierung und Kommunikation im Internet. Er wurde entwickelt, um das Problem der begrenzten IP-Adressen zu lösen, das mit dem vorherigen Protokoll, IPv4, aufgetreten ist. Während IPv4 nur etwa 4,3 Milliarden eindeutige IP-Adressen bietet, hält IPv6 durch seine 128-Bit-Adressstruktur eine nahezu unerschöpfliche Anzahl von IP-Adressen bereit – genauer gesagt etwa 340 Sextillionen.

Diese massive Erweiterung des Adressraums ist notwendig, um den steigenden Bedarf durch die zunehmende Vernetzung von Geräten – z. B. durch das Internet der Dinge – zu decken.

So sind IPv6-Adressen aufgebaut

Eine IPv6-Adresse besteht aus 128 Bit, was sie deutlich länger macht als eine IPv4-Adresse, die nur 32 Bit umfasst. Um die Adressen übersichtlicher darzustellen, wird das 128-Bit-Format in acht Gruppen à 16 Bit aufgeteilt. Jede dieser Gruppen wird durch Hexadezimalzahlen (Zahlen von 0 bis 9 und Buchstaben von A bis F) repräsentiert, die jeweils durch Doppelpunkte voneinander getrennt sind. Eine typische IPv6-Adresse sieht z. B. so aus: „2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7334“.

Diese Adresse besteht aus acht Blöcken, wobei jeder Block bis zu vier Hexadezimalstellen enthält. Da IPv6-Adressen im Vergleich zu IPv4 deutlich länger sind, gibt es einige Regeln, die es erlauben, Adressen zu verkürzen, um sie besser lesbar zu machen. Durch diese Verkürzungsregeln können selbst lange IPv6-Adressen kompakt dargestellt werden:

Nullblöcke komprimieren: Wenn aufeinanderfolgende Blöcke in einer IPv6-Adresse nur Nullen enthalten, können diese durch ein doppeltes Kolon (::) ersetzt werden. So wird z. B. die Adresse „2001:0db8:0000:0000:0000:0000:8a2e:0370“ zu „2001:0db8::8a2e:0370“.

Führende Nullen weglassen: Innerhalb eines Blocks dürfen führende Nullen weggelassen werden. Das bedeutet, dass 00db einfach als db geschrieben wird. So wird z. B. die Adresse „2001:0db8:0000:0000:0000:ff00:0042:8329“ zu „2001:db8::ff00:42:8329“.

Eine IPv6-Adresse besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen:

Präfix (Netzwerkanteil): Dieser Teil identifiziert das Netzwerk, in dem sich das Gerät befindet, und entspricht in etwa der Subnetzmaske bei IPv4. In der Regel umfassen die ersten 64 Bit (vier Blöcke) den Netzwerkanteil.

Interface Identifier (Geräteanteil): Die letzten 64 Bit einer IPv6-Adresse sind dem Gerät (z. B. einem Computer oder Router) innerhalb dieses Netzwerks zugeordnet. Dieser Teil der Adresse kann entweder manuell oder automatisch zugewiesen werden, oft basierend auf der MAC-Adresse des Geräts.

Die Vorteile von IPv6

IPv6 bietet im Vergleich zu seinem Vorgänger IPv4 eine Vielzahl von Vorteilen. Für Unternehmen, die auf moderne Netzwerkarchitekturen setzen, kann die Einführung von IPv6 einen entscheidenden Unterschied in der langfristigen Zukunftssicherheit und Leistungsfähigkeit des Netzwerks ausmachen:

Größerer Adressraum: IPv6 bietet mit 128-Bit-Adressen eine nahezu unendliche Anzahl an IP-Adressen. Das ist insbesondere für das Internet der Dinge entscheidend.

Effizienteres Routing: Durch den Wegfall von NAT (Network Address Translation) und eine flachere Netzwerkstruktur bietet IPv6 einen optimierten Datenfluss und reduzierte Latenzzeiten.

Vereinfachte Netzwerkverwaltung: Dank Funktionen wie SLAAC (Stateless Address Autoconfiguration) können Geräte eigenständig IP-Adressen beziehen, was die Netzwerkverwaltung automatisiert und für IT-Administratoren vereinfacht.

Verbesserte Sicherheit: IPv6 unterstützt nativ IPsec (Internet Protocol Security), das verschlüsselte und authentifizierte Verbindungen ermöglicht und so u. a. die Netzwerksicherheit erhöht.

Bessere Unterstützung für Mobilität: IPv6 erlaubt es mobilen Geräten, ihre IP-Adresse beizubehalten, auch wenn sie sich zwischen verschiedenen Netzwerken bewegen – eine ideale Funktion für mobile Unternehmensumgebungen mit Firmenhandys.

IPv4 vs. IPv6

IPv4 und IPv6 sind die beiden Hauptversionen des Internet-Protokolls, die zur Adressierung von Geräten im Netzwerk verwendet werden. IPv4 galt lange Zeit als Standardprotokoll. IPv6 ist darauf ausgelegt, die Einschränkungen von IPv4 zu beheben und das Internet zukunftssicher zu machen. Die wichtigsten Unterschiede zwischen IPv4 und IPv6 zusammengefasst:

Adressraum: IPv4 verwendet 32-Bit-Adressen. Das ermöglicht etwa 4,3 Milliarden Adressen, die allerdings heute nahezu erschöpft sind. Im Gegensatz dazu nutzt IPv6 128-Bit-Adressen und bietet rund 340 Sextillionen Adressen – das bedeutet eine praktisch unbegrenzte Anzahl von vernetzten Geräten.

Adressnotation: IPv4-Adressen werden im Dezimalformat dargestellt, z. B. „192.168.0.1“. IPv6 verwendet dagegen das Hexadezimalformat, bei dem die Adressen durch Doppelpunkte getrennt sind, wie beispielsweise „2001:0db8:85a3::8a2e:0370:7334“.

Network Address Translation (NAT): IPv4 setzt häufig auf NAT, um mehrere Geräte hinter einer öffentlichen IP-Adresse zu verbinden, was die Netzwerkkonfiguration komplexer macht. IPv6 benötigt kein NAT, da genügend Adressen vorhanden sind. Jedes Gerät erhält eine eigene öffentliche IP-Adresse, was die Kommunikation und das Routing vereinfacht.

Sicherheit: Bei IPv4 ist die Unterstützung von IPsec optional und muss separat implementiert werden. IPv6 hat IPsec standardmäßig integriert und bietet somit sichere, verschlüsselte Verbindungen.

Konfiguration: Bei IPv4 erfolgt die Adressvergabe meist durch DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) oder wird manuell konfiguriert. IPv6 bietet zusätzlich zur DHCP-Unterstützung die Funktion SLAAC (Stateless Address Autoconfiguration), mit der Geräte ihre IP-Adressen selbständig konfigurieren können. Das vereinfacht die Netzwerkverwaltung.

Performance und Effizienz: Durch den Einsatz von NAT und komplexeren Routing-Prozessen kann die Netzwerkleistung bei IPv4 beeinträchtigt werden. IPv6 hingegen bietet durch effizienteres Routing und den Wegfall von NAT eine bessere Netzwerkleistung und geringere Latenzzeiten.

Multicast und Anycast: IPv4 unterstützt Multicast nur eingeschränkt, und Anycast wird selten verwendet. IPv6 hat erweiterte Multicast- und Anycast-Funktionen, die die Netzwerkleistung weiter verbessern und spezialisierte Datenübertragungen ermöglichen.

Datenschutz und Sicherheit

Mit IPv6 kommen neben Verbesserungen bei Netzwerkleistung und Skalierbarkeit auch neue Herausforderungen im Bereich Datenschutz und Sicherheit auf. Ein zentrales Sicherheitsfeature von IPv6 ist die bereits erwähnte native Integration von IPsec, das Verschlüsselung und Authentifizierung auf Netzwerkebene ermöglicht. Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich der Nachverfolgbarkeit, da statische IPv6-Adressen die Identifizierung von Nutzern erleichtern könnten. Privacy Extensions lösen dieses Problem, indem sie temporäre, zufällige IP-Adressen generieren, um das Tracking zu erschweren.

Während der Übergang von IPv4 zu IPv6 Sicherheitsrisiken birgt, etwa durch falsch konfigurierte Tunneling-Protokolle, erfordert IPv6 keine NAT mehr. Stattdessen sorgen Firewalls und IPsec für Schutz vor unerwünschtem Zugriff und eine erhöhte Datensicherheit.

IPv6 im Überblick

IPv6 …

…bietet einen praktisch unerschöpflichen Adressraum.

…ermöglicht effizienteres Routing und verbessert die Netzwerkleistung.

…vereinfacht die Netzwerkverwaltung und integriert Sicherheitsfunktionen.

…unterstützt Datenschutzmanagement und bietet erweiterte Multicast- und Anycast-Funktionen.

…stellt eine zukunftssichere Lösung für Unternehmen dar.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/ipv6/

Mobile Asset Management: Vertragsverwaltung leicht gemacht

Die Verwaltung von Mobilfunkverträgen, Nutzenden und Firmenhandys kann ein aufwändiges und zeitraubendes Unterfangen für Unternehmen sein – muss es aber nicht. Zur Administration gibt es hilfreiche Softwarelösungen, mit denen Sie Ihr IT-Personal entlasten können. Eine davon, das Mobile Asset Management (MAM), stellen wir Ihnen in diesem Artikel vor.

Was ist Mobile Asset Management (MAM)?

Die Verwendung des Begriffs Mobile Asset Management (MAM) ist nicht eindeutig abgegrenzt. MAM kann Softwarelösungen zur Verwaltung und/oder Überwachung mobiler IT-Geräte wie Smartphones beschreiben, aber auch mobile Apps meinen – z. B. im Bereich der Inventarisierung.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen Mobile Asset Management zur Administration von Tarifen, Nutzenden, Firmenhandys und anderen mobilen Geräten vor.

Einsatz in Unternehmen: So nutzen Sie MAM

Mit einem nutzerfreundlichen Mobile Asset Management verwalten Sie Ihre Mobilfunk-Assets wie Tarife und die jeweiligen Nutzenden souverän. Zudem haben jederzeit Zugriff auf aktuelle Statistiken. Das hilft dabei, die Wirtschaftlichkeit Ihres Unternehmens zu erhöhen, denn Sie können auf einen Blick erfassen, wer welches Gerät mit welchem Tarif nutzt und können unkompliziert Anpassungen vornehmen.

Achten Sie außerdem auf Nutzerfreundlichkeit: Je intuitiver das Tool zu bedienen ist, desto größer ist die Zeitersparnis – und Zeit ist bekanntlich Geld.

Anwendungsbereiche und Funktionen

Software zur Geräte- und Vertragsverwaltung dient dazu, mobile Geräte wie Firmenhandys sowie Verträge und Nutzende zentral und im eigenen Haus zu administrieren. Entsprechende Lösungen können mehrere, aufeinander aufbauende Anwendungen umfassen, etwa Mobile Device Management (MDM) und Mobile Asset Management (MAM). Gute Angebote bieten …

einen schnellen Überblick über Verträge, Nutzende und MDM-Daten. Sie lassen ohne IT-Kenntnisse schnelle Anpassungen und Zuordnungen zu, etwa über einen integrierten SIM-Manager. 

eine übersichtliche Verwaltung, die die Administration der Assets vereinfacht.

eine erleichterte Inbetriebnahme neuer Geräte. Im Optimalfall schalten Ihre Angestellten ein neues Gerät an und es richtet sich wie von selbst ein – ohne dass die IT-Abteilung oder die Angestellten selbst etwas unternehmen müssen. Beispiele für solche Anwendungen sind z. B. Apple DEPSamsung Knox Enrollment und MDM-Software. 

einen vereinfachten Wechsel des Mobilfunkanbieters. MAM-Tools können die Migration zu einem neuen Anbieter und die Verwaltung von Mobilfunk-Tarifen stark vereinfachen. Dabei kann es sich um einzelne SIM-Karten oder größere Kontingente handeln.

eine Exportfunktion. Es kann für Unternehmen sinnvoll sein, Nutzungsdaten in Tabellenform aufzubereiten. Daher sollten Sie bei der Auswahl eines für Ihre Firma geeigneten MAM darauf achten, dass Sie Daten unkompliziert als Excel-Tabelle exportieren können, um diese anschließend individuell zu filtern und zu analysieren – etwa nach Daten für die Vertragsverlängerung. Je nach gewähltem Manager erhalten Sie über die Exportfunktion auch Zugriff auf Daten, die in der vereinfachten Ansicht der Benutzeroberfläche nicht angezeigt werden.

MAM steht in einer Reihe mit weiteren Lösungen zur Geräteverwaltung, wie Mobile Device Management (MDM), Enterprise Mobility Management (EMM) oder Unified Endpoint Management (UEM).

In unserem Artikel über MDM haben wir bereits festgestellt, dass eine eindeutige Unterscheidung von MDM, EMM und UEM allein auf Basis der Bezeichnung nicht möglich ist, da der Funktionsumfang sich häufig überschneidet. Unternehmen sollten somit vor allem auf die unterstützten Funktionen achten.

MAM und MDM im Überblick

Da der Funktionsumfang von MAM und MDM nicht allgemeingültig definiert ist, stellen wir Ihnen hier beispielhaft die wichtigsten Funktionen des Mobile Device Managements und des Mobile Asset Managements aus dem O2 Business Portfolio gegenüber. Ihr volles Potenzial entfalten beide Lösungen in Kombination miteinander.

Mobile Device Manager

Durchsetzen von Unternehmensrichtlinien zum Schutz von Unternehmensdaten.

Fernzugriff auf Geräte, um diese im Ernstfall (Verlust oder Diebstahl) aus der Ferne zu sperren.

App-Management zur Verteilung von Apps sowie Black- und Whitelisting von Anwendungen.

Zentrale Verwaltung der Geräte, z. B. Freigabe oder Einschränkungen von Funktionalitäten wie WLAN, GPS und Bluetooth.

Mobile Asset Manager

Automatisierte Verteilung von Tarifen und eSIM an Angestellte.

Einfache Zuweisung von bestehenden Tarifen und Geräten an (neue) Nutzerinnen und Nutzer.

Übersicht aller Tarife, Endgeräte, Nutzerinnen und Nutzer.

Unkomplizierte Neubestellung von Tarifen.

MAM und MDM ergänzen einander

Die Gegenüberstellung der Funktionen macht deutlich: Beide Lösungen zur Geräteverwaltung ergänzen einander. Mit MDM administrieren Sie die Funktionalität und die Apps Ihrer Firmengeräte und sorgen so für erhöhte Datensicherheit. Im Falle eines Verlusts oder Diebstahls können Sie das betreffende Gerät aus der Ferne sperren und löschen, sodass die darauf befindlichen Daten und Zugänge nicht in falsche Hände geraten.

Mit MAM ergänzen Sie diese Funktionen um die Verwaltung von Tarifen und eSIM. Dadurch können Sie Nutzerinnen und Nutzer gezielt administrieren und z. B. deren Tarife anpassen. Die Nutzeroberfläche ist sehr anwenderfreundlich gestaltet und kann ohne IT-Kenntnisse sicher bedient werden.

Außerdem sehen Sie im Mobile Asset Manager von O2 Business die wichtigsten Daten aus dem MDM-System. Das bedeutet, Sie haben mit MAM jederzeit einen Überblick, welcher Mitarbeitende welchen Vertrag und welche Geräte nutzt.

Mobile Asset Management im Überblick

Mobile Asset Management …

…ist eine Softwarelösung zur Verwaltung und Administration mobiler Assets wie Mobilfunkverträgen.

…steigert die Transparenz im Bezug auf die Mobilfunknutzung.

…kann je nach Funktionsumfang eine wertvolle Ergänzung zu anderen Tools wie Mobile Device Management sein, weil es die Vertragsverwaltung erleichtert.

…sollte nutzerfreundlich bedienbar sein und den administrativen Aufwand reduzieren.

…kann den Rollout neuer Geräte und Anbieterwechsel beschleunigen und vereinfachen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/mobile-asset-management-erklaert/#accordion-8269f74d45-item-7616ed7bc3

Wie viel Datenvolumen brauchen Unternehmen für Homeoffice und Co. ?

Über mobile Daten lässt es sich auch unterwegs flexibel arbeiten, doch wie viel Datenvolumen benötigen Sie und Ihre Mitarbeitenden dafür? Was ist für Angestellte im Homeoffice empfehlenswert? Und was können Sie tun, wenn das Datenvolumen nicht ausreicht? Hier erfahren Sie mehr.

Wie viel Datenvolumen brauchen Unternehmen wofür?

Beim Arbeiten im Büro oder im Homeoffice ist in der Regel Verlass auf die Internetverbindung per LAN oder WLAN mit einem stabilen Anschluss – meist mit Flatrate, die unbegrenztes Datenvolumen bietet. Arbeiten Ihre Angestellten auch flexibel von unterwegs, nutzen sie dafür in der Regel Laptops oder Diensthandys. Dabei steht ihnen nicht immer ein WLAN-Netzwerk zur Verfügung. Per Hotspot haben sie in solchen Fällen die Möglichkeit, über die mobilen Daten ihres Firmenhandys online zu gehen und effizient arbeiten – jedoch häufig mit begrenztem Datenvolumen.

Wie viel Datenvolumen Sie für Ihre Mitarbeitenden mit Business-Tarifen bereitstellen sollten, hängt von den Tätigkeiten und vom Nutzungsverhalten Ihrer Angestellten ab: Welche Apps oder Funktionen werden für das Arbeiten benötigt und in welchem Umfang laden sie Daten hoch oder herunter? Im Folgenden finden Sie Beispiele und Infos darüber, welches Datenvolumen pro Monat Sie brauchen:

Gelegentliche Internetnutzung

Bestimmte Dienste mobiler Endgeräte verbrauchen kaum Datenvolumen. Kommt das Handy dann nur selten oder eher gelegentlich zum Einsatz, wird auch der Datenverbrauch beim mobilen Arbeiten in der Regel geringer ausfallen.

Weniger ins Gewicht fallen in puncto Datenverbrauch beispielsweise Business-Apps zur firmeninternen Kommunikation: Das Abrufen von Nachrichten über Tools wie Microsoft Teams, Slack, oder auch typische Messenger-Dienste wie WhatsApp. Auch das einfache Abrufen und Versenden von E-Mails schlägt sich meist nicht signifikant auf den Verbrauch nieder.

Für kurze oder gelegentliche Internetrecherchen oder das Lesen von News-Feeds brauchen Sie üblicherweise ebenfalls nur wenig Datenvolumen. Dabei sollten Sie allerdings beachten: Je mehr Bilder oder Videos bei der Arbeit abgerufen werden, desto höher ist der Datenverbrauch. Für Gelegenheitsnutzer eignen sich dementsprechend Business-Tarife mit 5-10 Gigabyte (GB) Datenvolumen pro Monat.

Vielsurfer

Anders sieht es hingegen aus, wenn Ihre Angestellten in ihrem Aufgabenbereich stärker auf das Internet angewiesen sind, etwa weil sie:

regelmäßig von unterwegs an Meetings per Videotelefonie teilnehmen, 

mit Apps oder Software arbeiten, die üblicherweise höhere Datenmengen verbrauchen, 

Materialien wie Bilder und Videos in hoher Auflösung oder andere Dateien empfangen und versenden.

Steht den Nutzerinnen und Nutzern bei Ihrer Arbeit dann kein WLAN-Netzwerk zur Verfügung, erhöht sich auch der Bedarf des monatlich benötigten Datenvolumens. Daher ist es ratsam, einen Tarif mit höherem Datenvolumen zu buchen. Bei verschiedenen Mobilfunkanbietern können Sie je nach Bedarf aus Tarifen mit mehr als 100 GB pro Monat wählen – zudem sind auch Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen erhältlich.

Social Media und Videoplattformen

Social Media ist nicht nur ein Freizeitvergnügen. Es gibt viele Menschen, die soziale Netzwerke beruflich nutzen. Für solche Berufsgruppen spielt das Datenvolumen vor allem dann eine wichtige Rolle, wenn sie viel mobil arbeiten und z. B. Livestreams über das Firmenhandy abhalten oder von unterwegs Inhalte hochladen.

Apps wie Social-Media-Anwendungen verbrauchen viel Datenvolumen, da viele Videos und Bilder abgerufen werden. Ein Beispiel sind Bilder im Feed von Instagram oder auch das Abspielen von Stories und Reels des sozialen Netzwerks.

Einen besonders hohen Datenverbrauch hat zudem die Videoplattform YouTube: Werden Videos gestreamt oder hochgeladen, wirkt sich dies stark auf das genutzte Datenvolumen aus. So können bei einer Stunde Nutzung von YouTube, je nach Einstellungen der Videoqualität, bis zu 2 GB Datenvolumen verbraucht werden. Zum Vergleich: Beim Scrollen durch einen durchschnittlichen Instagram-Feed fallen pro Stunde rund 200 Megabyte (MB) Datenvolumen an.

Datenvolumen im Homeoffice

Im Homeoffice greifen Ihre Mitarbeitenden normalerweise auf eine stabile WLAN-Verbindung oder einen kabelgebundenen Internetanschluss zurück. Doch gerade für Angestellte, die flexibel zwischen Büro, Homeoffice und mobilem Arbeiten wechseln, kann das mobile Datenvolumen auch zu Hause relevant werden.

In diesen Fällen kann die mobile Datenverbindung über das Firmenhandy oder einen LTE-Router eine wertvolle Alternative zum festen Kabel- oder DSL-Anschluss sein.

Die meisten Tätigkeiten im Homeoffice – wie das Versenden von E-Mails, die Arbeit an Dokumenten oder die Nutzung von Cloud-Diensten – benötigen nur geringe Datenmengen. Allerdings gibt es auch hier Faktoren, die den Datenverbrauch erheblich in die Höhe treiben können:

Videokonferenzen: Tools wie Zoom, Microsoft Teams oder Google Meet erfordern viel Datenvolumen, insbesondere bei längeren Meetings und hoher Videoqualität. Eine einstündige Videokonferenz in HD-Qualität kann bereits bis zu 1,5 GB Daten verbrauchen.

Datei-Uploads und -Downloads: Das Bearbeiten und Hochladen von großen Dateien, wie Präsentationen oder Videos, verursacht ebenfalls einen signifikanten Datenverbrauch.

Nutzung von Cloud-Diensten: Die regelmäßige Synchronisierung von Daten in Cloud-Anwendungen kann, je nach Umfang, viel Datenvolumen benötigen, insbesondere wenn mit vielen oder großen Dateien gearbeitet wird.

Um im Homeoffice reibungslos arbeiten zu können, ohne durch zu niedriges Datenvolumen eingeschränkt zu werden, empfiehlt es sich, Business-Tarife mit mindestens 15 GB Datenvolumen pro Monat zu wählen, je nach Nutzungshäufigkeit und -intensität. Für Angestellte, die häufig Videokonferenzen abhalten oder große Datenmengen bewegen, kommen sogar Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen infrage, um jederzeit flexibel auf Netzwerkschwankungen zu reagieren.

Datenvolumen überschritten – und nun?

Haben Sie Ihr monatliches Datenvolumen für Ihre Mobilfunkverbindung überschritten, drosselt Ihr Anbieter oft die Bandbreite und damit die Internetgeschwindigkeit erheblich. Die Geschwindigkeit, mit der Sie für den Rest des Rechnungsmonats surfen können, ist dann stark eingeschränkt und beträgt nur noch einen Bruchteil der üblichen Bandbreite. Webseiten, Bilder und Videos laden dann nur noch sehr langsam oder gar nicht mehr – auch Videotelefonie ist dann kaum mehr möglich.

Um in einem solchen Fall wie gewohnt weiterarbeiten zu können, haben Sie die folgenden Möglichkeiten:

Ein verfügbares WLAN-Netzwerk nutzen.

Per Hotspot das Datenvolumen eines anderen Smartphones nutzen.

Zusätzliches Datenvolumen buchen.

Mobilfunkanbieter bieten üblicherweise unterschiedlich große zusätzliche Datenpakete an. Auch Tagesflatrates mit unbegrenztem Datenvolumen sind erhältlich – in der Regel aber recht kostenintensiv. Sollten Ihre Mitarbeiter häufiger zu diesen Lösungen greifen müssen, empfiehlt es sich, die entsprechenden Tarifverträge anzupassen. Ob sich gar ein Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen lohnt, lesen Sie im verlinkten Ratgeber.

Tipps: So sparen Sie Datenvolumen

Damit es gar nicht erst bis zur Drosselung kommt, bei der Sie mit Einschränkungen zu kämpfen haben, gibt es verschiedene Methoden, um ihren Datenverbrauch von vornherein etwas einzuschränken:

Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Datenverbrauch und die Nutzung der Internetverbindung über den Mobilfunkanschluss, um Ihr monatliches Datenvolumen besser im Blick zu behalten. In den Smartphone-Einstellungen lässt sich sowohl bei Android als auch iOS eine Aufstellung des Verbrauchs mobiler Daten innerhalb eines bestimmten Zeitraums anzeigen. Zudem gibt es auch Apps von Mobilfunkanbietern mit derselben Funktion.Nutzen Sie so oft wie möglich WLAN-Netzwerke oder Hotspots, um die Datenübertragung über das Mobilfunknetz gering zu halten. 

Beschränken Sie manuell in den App- oder Softwareeinstellungen die Streaming-Qualität der jeweiligen Anwendungen. So werden Bilder oder Videos mit geringerer Auflösung angezeigt oder wiedergegeben.

Stellen Sie den automatischen Download von Medien und Dateien ab, damit diese nicht direkt beim Empfangen heruntergeladen werden.

Auch das automatische Abspielen von Videos in Apps wie Social-Media-Plattformen lässt sich manuell abschalten.

Überblick

Nutzen Ihre Angestellten ihre Firmenhandys nur gelegentlich zum Surfen im Internet und beanspruchen für ihre Tätigkeit nur wenig Datenvolumen, genügen Tarife mit geringerem Datenvolumen.

Sehr große Datenmengen werden bei der Nutzung von Social-Media-Anwendungen, Videoplattformen und Videokonferenzen übertragen.

Für Vielsurfer bieten Mobilfunkunternehmen Tarife mit größeren Datenmengen an, beispielsweise 20 bis 40 GB pro Monat – oder solche mit unbegrenztem Datenvolumen

Ist das Datenvolumen für den laufenden Monat überschritten, können je nach Mobilfunkanbieter verschiedene Datenpakete hinzugebucht werden.

Um vorausschauend Datenvolumen zu sparen, können Sie Smartphone- und App-Einstellungen so anpassen, dass Bilder und andere Medien nicht mehr automatisch heruntergeladen werden oder Videodienste mit beschränkter Streaming-Qualität laufen.

iOS 18: KI & Co. – diese Funktionen kommen auf Dein iPhone

Jedes Jahr bringt Apple eine neue Version seines Betriebssystems für das iPhone heraus: 2024 handelte es sich dabei um iOS 18. Der Hersteller setzt für das Update unter anderem auf neue generative KI-Funktionen. Nutzer:innen in der EU gucken aber vorerst in die Röhre.

Das Wichtigste in Kürze

  • Apple hat iOS 18 am 16. September 2024 ausgerollt.
  • iOS 18.0.1 folgte am 3. Oktober 2024.
  • Es gibt neue Features für einen flexiblen Homescreen und neue Bedienungshilfen.
  • Erst ab iOS 18.1 sollen in den USA die neuen KI-Funktionen erscheinen, die unter dem Namen Apple Intelligence laufen.
  • Nutzer:innen in der EU müssen voraussichtlich noch länger auf Apple Intelligence warten.

iOS 18.0.1: Apple rollt wichtige Bugfixes aus

Am 3. Oktober 2024 hat Apple iOS 18.0.1 veröffentlicht. Das Update bringt keine neue Funktionen auf das iPhone, sondern soll diverse Bugs fixen. Unter anderem sollen damit Probleme in iMessage, Apples neuer Passwort-App und mit der iPhone-Kamera behoben werden.

Einige Bugfixes sind für die Modelle der iPhone-16-Serie gedacht, andere werden auch für ältere iPhones ausgerollt. Du solltest das Update auf iOS 18.0.1 also zeitnah installieren.

 

Release von iOS 18: Betriebssystem im September 2024 erschienen

Wie erwartet hat Apple iOS 18 und iPadOS 18 auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) am 10. Juni 2024 präsentiert. Zeitgleich ist die erste Beta für Entwickler:innen erschienen. Die öffentliche Beta ist am 15. Juli 2024 gestartet.

Die finale Version von iOS 18 rollte am 16. September 2024 aus. Das iPhone 16 kam ein paar Tage später auf den Markt – und bringt die neue iOS-Version ab Werk mit.

 

Einige iOS-18-Funktionen kommen später – oder vorerst gar nicht

Einen Haken gibt es allerdings: Nicht alle Funktionen von iOS 18 sind bereits im September 2024 gestartet. Einige Features sollen zu einem späteren Zeitpunkt ausgerollt werden – zum Beispiel mit iOS 18.1 und iOS 18.2. Dazu gehören zum Beispiel einige neue Emojis, neue Interaktionsmöglichkeiten für iPhone und Mac sowie Verbesserungen für Apples Mail- und Home-App.

Nutzer:innen in der EU müssen vorerst auch auf Apples neue KI-Funktionen verzichten, die das Unternehmen unter dem Banner „Apple Intelligence” bewirbt. Laut Apple sind die strengen Vorgaben des Digital Market Acts ein Hauptgrund dafür, dass Apple Intelligence erst einmal nicht nach Europa kommt.

 

Welche Geräte unterstützt das neue iPhone-Betriebssystem?

Das iOS-Update ist für das iPhone Xs und jüngere iPhone-Modelle erschienen. Somit können alle iPhones, auf denen bereits iOS 17 läuft, das Update installieren. Mehr dazu liest Du hier in unserem ausführlichen Artikel.

Allerdings: Die KI-Funktionen und Apple Intelligence sind in ganzem Umfang ausschließlich dem iPhone 15 Pro, 15 Pro Max und der iPhone-16-Reihe vorbehalten.

 

Homescreen, Sperrbildschirm und Kontrollzentrum: Das ist neu

Als iPhone-Nutzer:in bekommst Du ab iOS 18 die Möglichkeit, den Homescreen, den Sperrbildschirm und das Kontrollzentrum stärker zu individualisieren. So kannst Du zum Beispiel Apps und Widgets beliebig auf dem Homescreen platzieren. Außerdem kannst Du sie einheitlich einfärben oder in der Größe verändern, um dem Homescreen einen besonders eleganten Look zu verleihen.

iPhone- und iPad-Apps verstecken, sperren und wiederfinden: So geht’s ab iOS 18

Zwischen den einzelnen Elementen kann nach Wunsch auch eine ganze Reihe leer bleiben – so wie es das Android-Betriebssystem bereits länger ermöglicht.

 

Wir erinnern uns: Unter iOS 17 und älter orientieren sich die Apps und Widgets auf dem Homescreen noch an einem unsichtbaren Rasterfenster. Möchtest Du eine leere Stelle schaffen, musst Du bislang noch auf Drittanbieter-Anwendungen wie „Widgetsmith” oder Apples Kurzbefehle-App setzen.

Auf dem Sperrbildschirm kannst Du mit iOS 18 erstmals die Tasten am unteren Rand anpassen, Optionen aus der Controls Gallery wählen oder Steuerelemente ganz entfernen. Mit der Aktionstaste kannst Du schnell eine beliebige Funktion aus der Controls Gallery ausführen.

Das Kontrollzentrum hat Apple ebenfalls überarbeitet, um Nutzer:innen leichteren Zugriff auf alltägliche Funktionen zu ermöglichen. Dazu gehören etwa Medienwiedergabe, Home Steuerung und Konnektivität. Du kannst Steuerelemente aus unterstützten Fremd-Apps anderer Anbieter zum Kontrollzentrum hinzufügen, um Dein Smart Home zu erweitern oder Social Media zu nutzen.

Apple Intelligence: Mehr künstliche Intelligenz für iPhone und Siri

Künstliche Intelligenz (KI) ist bei Apple zwar nicht ganz neu. Aber der Hersteller hat sie bislang eher zurückhaltend verwendet, zum Beispiel bei Kamera und Autokorrektur. Generative KI kam bisher nicht zum Einsatz, also künstliche Intelligenz, die aus vorhandenen Informationen neue Inhalte generieren kann.

Populär wurde diese Technologie mit ChatGPT von OpenAI. Google und Microsoft haben inzwischen ebenfalls Chatbots veröffentlicht, die ChatGPT sehr ähnlich sind. Nun springt auch Apple auf den Zug auf und setzt mit iOS 18 und iPadOS 18 verstärkt auf die Technologie.

Aber was kann Apple Intelligence? Sie ist von Grund auf in das Betriebssystem integriert und bringt zum Beispiel neue Möglichkeiten, um das Schreiben und die Kommunikation zu vereinfachen. Integrierte Writing Tools können etwa Texte umschreiben, lektorieren und zusammenfassen.

Besonders im Zusammenspiel mit Fotos kannst Du Dich in Nachrichten an andere künftig noch besser ausdrücken. Ähnliche Funktion kennen wir unter anderem von Googles Pixel 8 Pro. Mit „Image Playground” kannst Du in Sekundenschnelle Bilder erstellen und dabei zwischen drei Stilen wählen: Animation, Illustration oder Sketch. „Image Playground” ist direkt in Anwendungen wie Nachrichten integriert, funktioniert aber auch als eigenständige App.

In Fotos kannst Du außerdem Stories erstellen, indem Du eine Beschreibung angibst. Passend dazu wählt Apple Intelligence entsprechende Fotos oder Videos und erstellt Dir eine Story, basierend auf bestimmten Themen. Das „Clean-Up”-Tool kann hingegen störende Objekte im Hintergrund erkennen und entfernen.

Auch Siri soll intelligenter werden

Mit Apple Intelligence macht auch Siri einen Schritt nach vorne. Wir erinnern uns: Mit dem letzten Update auf die aktuelle iOS-Version hat Siri wenige neue Features dazubekommen. So ist es seither nicht mehr nötig, „Hey Siri” zu sagen, um die Sprachassistenz aufzuwecken – „Siri” genügt. Außerdem kann die Assistenz jetzt Folgefragen erkennen und beantworten. Du musst sie dafür nicht jedes Mal neu aktivieren.

Ab iOS 18 soll sich Siri noch persönlicher und inhaltlicher relevanter präsentieren. Du kannst der Assistenz Anfragen per Texteingabe schicken und zwischen Text und Stimme variieren. Weitere Funktionen werden folgen.

Neu in iOS 18: Nachrichten über Satellit

Zumindest in den USA führt iOS 18 zum ersten Mal Nachrichten über Satellit ein. Das kann außerordentlich praktisch sein, wenn Du aktuell keine Mobilfunk- oder Internetverbindung hast. Bisher war die Satellitenverbindung nur dazu da, um Notrufe abzusetzen.

Über die Dynamic Island kannst Du jederzeit einsehen, ob Dein Gerät mit einem Satelliten verbunden ist. Da iMessage speziell für den Datenschutz entwickelt worden ist, sind Nachrichten via iMessages auch über Satellit permanent verschlüsselt.

Das Feature funktioniert für das iPhone 14 und jünger. Wann es auch in Deutschland Einzug hält, bleibt abzuwarten.

Messaging-Standard RCS ab 2024 auf dem iPhone

Wie bereits vermutet ist auch der Messaging-Standard RCS Teil des neuen Betriebssystems. Damit kannst Du künftig problemlos Nachrichten an Kontakte senden, die kein Apple-Gerät nutzen.

Die RCS-Unterstützung soll in Chats zu einer besseren Zusammenarbeit zwischen iPhone und Android-Smartphones führen und zum Beispiel folgende Vorteile bieten:

  • Teilen von Fotos und Videos in höherer Auflösung
  • verbesserte Gruppenchats
  • Funktionen wie Lesebestätigungen

Updates auch für Mail

iPhone-Nutzer:innen sollen künftig die Möglichkeit haben, ihren Posteingang besser zu verwalten. So gibt es Kategorisierungen auf dem Gerät, die eintreffende E-Mails sortiert. Besonders praktisch: Die Mail-App bekommt eine neue gebündelte Ansicht, die Dir zum Beispiel alle Mails einer Quelle zusammenfasst.

Neue Passwörter-App

Ähnlich zu Googles Passwortmanager beinhaltet Apples Update auf iOS 18 eine Passwörter-App basierend auf dem alten Schlüsselbund. Mit ihr kannst Du auf Deine Passwörter und Bestätigungscodes zugreifen und sofort erkennen, falls es Schwachstellen oder Datenlecks gibt.

Neue Bedienungshilfen

Schon im Mai 2024 hatte Apple zahlreiche neue Bedienungshilfen vorgestellt, die im Rahmen von iOS 18 gelauncht sind. So ist das iOS-Betriebssystem ab sofort mit einer Funktion ausgestattet, die Dich das iPhone mit den Augen steuern lässt. Apple hat das „Eye Tracking”, das mit KI arbeitet, speziell für Personen mit körperlichen Einschränkungen entwickelt.

Außerdem hat Apple die Funktion „Music Haptics” für Apple Music entwickelt. Sie richtet sich an Nutzer:innen, die taub sind oder nur ein eingeschränktes Hörvermögen haben, und sendet Vibrationsmuster passend zur Musik aus. „Vocal Shortcuts” macht es möglich, eigene Äußerungen für Siri festzulegen, um Kurzbefehle zu starten und komplexe Aufgaben auszuführen.

Mit „Listen for Atypical Speech” kommt eine erweiterte Spracherkennungsfunktion für Nutzer:innen mit angeborenen oder progressiven Beeinträchtigungen des Sprachvermögens, die mit maschinellem Lernen auf dem Gerät funktioniert.

Diese Funktionen bietet iOS 18 außerdem

Über die genannten Features hinaus bietet das iPhone-Update folgende Neuerungen:

  • Spielmodus: Apple verspricht stabilere Bildraten und schnellere Reaktionen von drahtlosem Zubehör.
  • Notizen-App: Eingegebene Formeln kannst Du direkt via „Math Notes” lösen oder berechnen.
  • Health-App: Überarbeitet, damit Ersthelfer:innen im Notfall schneller und einfacher die nötigen Informationen finden können.
  • Notruf SOS Livevideo: Diese App kann Livevideos mit Notrufzentralen teilen, damit noch schneller Hilfe kommt.
  • Apple Pay: Es gibt neue Zahlungsmöglichkeiten, darunter Guthaben aus Bonusprogrammen oder Ratenzahlung.
  • Home-App: Gastzugang für fremde Nutzer:innen sind möglich, die kurzzeitig Zugriff auf Smart-Home-Geräte brauchen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/ios-tipps/ios-18-update-des-iphone-betriebssystems-apple-plant-ki-chat-gpt-konkurrenz/#/

iOS 18: iPhone-Kontrollzentrum anpassen – so geht’s

Das Kontrollzentrum bietet ab iOS 18 erhebliche Verbesserungen in Bezug auf Anpassbarkeit und Benutzerfreundlichkeit. In diesem Ratgeber erfährst Du, wie Du ab iOS 18 das Kontrollzentrum auf dem iPhone individuell konfigurieren kannst.

Das Wichtigste in Kürze 

  • Drücke im Kontrollzentrum auf das „+”-Symbol, um das Feature zu bearbeiten. 
  • Kontrollfelder lassen sich individuell platzieren und in ihrer Größe anpassen. 
  • Über Shortcut-Symbole am rechten Rand rufst Du Seiten für Favoriten, Musiksteuerung, Smarthome und Verbindungen auf. 

iOS 18: So passt Du das Kontrollzentrum auf dem iPhone an

Die individuelle Konfiguration startest Du ab iOS 18 direkt im Kontrollzentrum Deines iPhones: 

  1. Kontrollzentrum öffnen: Streiche auf einem iPhone ohne Homebutton von oben rechts nach unten, auf einem iPhone mit Homebutton vom unteren Bildschirmrand nach oben. 
  2. Bearbeitungsmodus aktivieren: Tippe im Kontrollzentrum auf das „+”-Symbol in der linken oberen Ecke, um den Bearbeitungsmodus zu aktivieren. Alternativ kannst Du auch auf eine leere Fläche drücken und den Finger einen Moment lang dort halten.
  3. Hinzufügen von Steuerelementen: Tippe auf die Schaltfläche „+ Steuerelement hinzufügen” und wähle das gewünschte Steuerelement aus. Dies kann auch ein Shortcut oder Widget einer Drittanbieter-App sein.
  4. Anpassen der Steuerelemente: Du kannst die Größe jedes Steuerelements verändern, indem Du an dessen linken unteren Ecke ziehst. Zudem kannst Du jedes Element an einer anderen Position platzieren, indem Du es mit dem Finger ergreifst und verschiebst.
  5. Seite wechseln: Um zwischen den Seiten zu wechseln, wischst Du nach links oder rechts oder rufst die gewünschte Seite über Antippen eines der kleinen Symbole am rechten Bildschirmrand auf. Jede Seite kann individuell angepasst werden.
  6. Entfernen von Steuerelementen: Um ein Steuerelement zu entfernen, tippe auf das „-”-Symbol in der Umrahmung des jeweiligen Elements. 

Tipp: Ab iOS 18 befindet sich auf jeder Seite des Kontrollzentrums ein Ausschalt-Symbol in der rechten oberen Ecke. Tippe darauf, um das iPhone 16 oder andere iPhone-Modelle auszuschalten. 

iPhone-Kontrollzentrum ab iOS 18: Ist ein Reset aller Einstellungen möglich?

Leider kannst Du nicht gezielt nur das iPhone-Kontrollzentrum auf seine Werkseinstellungen zurückzusetzen. Es gibt jedoch die Möglichkeit, alle Einstellungen auf dem iPhone zurückzusetzen – und somit auch die des Kontrollzentrums.

Dabei werden zwar keine persönlichen Daten, Fotos, Videos oder sonstige Medien vom Gerät gelöscht. Bedenke aber, dass sämtliche iOS-Einstellungen zurückgesetzt werden, also beispielsweise auch Deine Netzwerkeinstellungen, Datenschutzeinstellungen und das Tastaturwörterbuch. 

Wenn Du alle Einstellungen zurücksetzen möchtest, gehe wie folgt vor: 

  1. Navigiere in die Einstellungen und folge dem Pfad „Allgemein | iPhone übertragen/zurücksetzen”.
  2. Tippe auf „Zurücksetzen”.
  3. Nun wird Dir eine Auswahl angezeigt, was Du zurücksetzen kannst. Wähle „Alle Einstellungen zurücksetzen”.
  4. Du wirst aufgefordert, Dein Passwort einzugeben. Das soll sicherstellen, dass Du wirklich alle Einstellungen auf die Werkseinstellungen zurücksetzen möchtest.
  5. Nachdem Du Dein Passwort eingegeben hast, erscheint das Apple-Logo für einige Sekunden. Im Hintergrund werden nun alle Einstellungen zurückgesetzt. 

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/ios-18-iphone-kontrollzentrum-anpassen-erklaerung/#/