Sind Foldables die Zukunft der Smartphone-Branche? Ein iPhone Fold könnte in gefaltetem Zustand nur etwas dicker als ein herkömmliches iPhone sein – allerdings sollten Akku und Leistung nicht darunter leiden. Was wir zu Apples faltbarem iPhone wissen, welches Design Dich erwarten soll und wann das Gerät erscheinen könnte, erfährst Du hier.
Gerüchte um ein iPhone Fold kursieren bereits seit 2019; in diesem Jahr brachte auch Vorreiter Samsung das erste Galaxy Z Fold auf den Markt.
Bitte beachte: Alle Informationen in diesem Artikel basieren vollständig auf Gerüchten, denn angekündigt hat Apple ein entsprechendes Gerät bislang nicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Das faltbare iPhone dürfte frühestens Ende 2026 auf den Markt kommen.
- Apples erstes Foldable wird wahrscheinlich das bis dato teuerste iPhone werden.
- Angeblich erhält das gefaltete iPhone vier Kameras, aber keine Unterstützung für Face ID.
- Das Hauptdisplay soll 7,8 Zoll groß sein, der Außenbildschirm misst angeblich 5,5 Zoll.
- Außerdem wird ein komplett faltenfreier Bildschirm erwartet.
Release: Wann könnte das iPhone Fold erscheinen?
Wahrscheinlich dauert es noch etwas, bis Apple sein erstes Foldable auf den Markt bringt: Gegenwärtig gehen Expert:innen von einem Release im zweiten Halbjahr 2026 aus (via AppleInsider). Vermutlich ist das faltbare iPhone das Flaggschiff für die Keynote im September 2026, berichtet ebenfalls MacRumors.
Der Apple-Experte Ming-Chi Kuo erwartet allerdings, dass es aufgrund von anfänglichen Schwierigkeiten bei der Produktionsausbeute zunächst nur ein begrenztes Angebot geben wird. Er prognostiziert deshalb, dass es beim faltbaren iPhone mindestens bis Ende 2026 zu Lieferengpässen kommt:
Here’s why you may have to wait until 2027 to get an iPhone Fold https://t.co/XmzFKETlBN by @mvcmendes
— 9to5Mac (@9to5mac) December 18, 2025
Preis: Wie viel könnte Apples faltbares Gerät kosten?
Apple visiert mit dem faltbaren Gerät offenbar den „High-End-Markt” an, daher rechnen wir mit einem entsprechend hohen Preis. Zum Vergleich: Das Galaxy Z Fold7 kam im Sommer 2025 für rund 2.100 Euro auf den Markt.
Das erste iPhone Fold könnte sogar ein gutes Stück teurer werden: Aktuell steht ein Preis von knapp 2.400 Dollar im Raum, berichtet AppleInsider. Damit wäre das faltbare iPhone in den USA zum Release so teuer wie ein MacBook Pro mit 16 Zoll.
Zum Vergleich: Das iPhone 16 Pro hat zum Start in den USA ab knapp 1.000 Dollar gekostet. In Deutschland lag der Einstiegspreis bei rund 1.200 Euro. Sollte der Unterschied zwischen Dollar- und Euro-Preis beim iPhone Fold gleich groß sein, würde es in Europa 2.880 Euro kosten.
Allerdings gibt es auch optimistischere Prognosen: So sei Apple in der Lage, das iPhone Fold günstiger zu produzieren als Samsung das Galaxy Z Fold7, berichtet PhoneArena. Demnach sei auch ein Einstiegspreis von 1.800 bis 2.000 Dollar denkbar. Allerdings wäre es damit immer noch das bislang teuerste iPhone auf dem Markt.
Design: Wie wird das iPhone Fold aussehen?
Apple nutze für sein faltbares iPhone ein Buch-Design (via MacRumors). Das Gerät würde dann ähnlich wie das Samsung Galaxy Z Fold7 aussehen: Das große Foldable lässt sich wie ein Buch aufklappen und bietet ein 8-Zoll-Display.
Der Rahmen des iPhone Fold könnte aus Aluminium und Titan bestehen, berichtet MacRumors. Diesen Materialmix soll Apple demnach noch für ein anderes Gerät verwenden: das iPhone Air 2 (via BGR).
Inzwischen sind CAD-Zeichnungen aufgetaucht, die angeblich auf Maßen und schematischen Zeichnungen des iPhone Fold basieren sollen. Auf den Bildern hat das faltbare Gerät ein relativ breites Format. Laut PhoneArena ähnele es damit dem BlackBerry Passport. Das 2014 veröffentlichte Blackberry-Smartphone basiert auf der Form eines Reisepasses.
Aufgeklappt könnte das iPhone Fold 4,8 Millimeter dünn sein, so PhoneArena. Zugeklappt liegen die Abmessungen angeblich bei 9,6 Millimetern. Zum Vergleich: Das Galaxy Z Fold7 hat aufgeklappt eine Dicke von 4,2 Millimeter, zugeklappt sind es 8,9 Millimeter.
Das iPhone Fold soll außerdem rund 255 Gramm wiegen, berichtet PhoneArena an anderer Stelle. Somit wäre es nicht nur dicker als das Galaxy Z Fold7, sondern auch deutlich schwerer. Samsungs Falt-Handy bringt nämlich gerade einmal 215 Gramm auf die Waage.
Fast so groß wie ein iPad mini?
Der Bildschirm des iPhone Fold hat mutmaßlich eine Diagonale von 7,8 Zoll und eine Auflösung von 2.713 × 1.920 Pixel. Das Außendisplay könnte 5,5 Zoll groß sein und mit 2.088 × 1.422 Pixeln auflösen, berichtet GSMArena. Aufgeklappt wäre es somit nur etwas kleiner als ein iPad mini: Apples kleinstes Tablet ist 8,3 Zoll groß und misst 195,4 × 134,8 Millimeter.
Samsung habe unlängst offiziell verkündet, mit der Massenproduktion von Displays für faltbare Smartphones begonnen zu haben (via GSMArena). Auch wenn Apple dabei nicht erwähnt wurde: Samsung Display ist ein bekannter Hersteller von OLED-Panels und arbeitet bereits länger mit Apple zusammen.
Apple may have signed a deal with Samsung for foldable displays https://t.co/Jq87OmWjGj
— SamMobile – Samsung news! (@SamMobiles) May 10, 2024
Faltenfreier Bildschirm erwartet
Apples iPhone Fold verfügt möglicherweise über ein faltenfreies Display. Das soll durch eine lasergebohrte Metallplatte gelingen, die durch Biegen entstehende Spannung verteilen kann.
Demnach behauptet Ming-Chi Kuo, dass Apples strenge Anforderungen an die Knickfreiheit des faltbaren iPhones die „Messlatte für faltbare Geräte höher gelegt” hätten.
Foldable iPhone and Samsung’s Galaxy Z Fold 8 Both Expected to Have ‚Crease-Free’ Screen https://t.co/b2HhX0lfKq pic.twitter.com/Kc9l75Slfm
— MacRumors.com (@MacRumors) July 17, 2025
Spannend: Anfang Januar 2026 hat Samsung auf der CES das erste faltenfreie OLED-Panel präsentiert, wie SamMobile berichtet. Das auf der Messe gezeigte Display ist aufgeklappt wohl vollkommen flach – ohne dass eine Falte zu sehen ist.
Der Bildschirm kommt möglicherweise nicht nur beim ebenfalls für 2026 erwarteten Samsung Galaxy Z Fold8 zum Einsatz: SamMobile zufolge könnte das faltenfreie Display auch im iPhone Fold verbaut werden.
iPhone Fold mit Touch ID statt Face ID?
Interessant: Das iPhone Fold soll keine Face ID unterstützen, wie der Tech-Analyst Ming-Chi Kuo (via GSMArena) an anderer Stelle behauptet. Stattdessen soll ein Sensor für Touch ID im seitlich platzierten Power-Button integriert sein – und nicht im Touchscreen.
Das letzte iPhone-Modell, das Apple mit einem Fingerabdrucksensor ausgestattet hat, ist das iPhone SE (2022). Doch die Technologie hat auch heute noch viele Fans.
Kamera unsichtbar unter dem Bildschirm?
Apple soll für das erste faltbare iPhone insgesamt vier Kameras planen: Demnach verfüge das iPhone Fold über zwei Frontkameras: eine auf der Front im zusammengeklappten Zustand und eine auf der Innenseite, die aufgeklappt zur Front wird, erklärt SamMobile.
Zwei Hauptkameras auf der Rückseite rundeten das Kamera-Set-up ab, so MacRumors. Dabei dürfte es sich um eine Weitwinkel- und um eine Ultraweitwinkelkamera mit jeweils 48 Megapixeln Auflösung handelt, berichtet Android Authority. In einem anderen Artikel spricht MacRumors allerdings davon, dass Apple das iPhone Fold nur mit einer Frontkamera ausstattet.
Interessant: Im aufgeklappten Zustand könnte das iPhone Fold eine Selfiekamera bieten, die unsichtbar unter dem Bildschirm steckt – also dort keine Einbuchtungen oder Löcher hinterlässt, so PhoneArena.
Die sogenannte Under-Display Camera hat mutmaßlich eine Auflösung von 24 Megapixeln, berichtet Android Authority. Das Besondere: Zwar gibt es im Android-Bereich bereits Handys mit einer Under-Display Camera. Diese haben mit einer Auflösung von höchstens 8 Megapixeln aber eine eher mäßige Bildqualität.
Größerer Akku als die Konkurrenz
Zu schön um wahr zu sein? Einem aktuellen Gerücht zufolge soll Apple für das iPhone Fold einen Akku testen, der eine Kapazität von 5.400 oder sogar 5.800 Milliamperestunden bietet, berichtet Android Authority.
Damit würde sich Apple von der Konkurrenz weit absetzen. Zum Vergleich: Der Akku des Galaxy Z Fold7 hat lediglich eine Kapazität von 4.400 Milliamperestunden. Für diese Akkukapazität nehme Apple sogar in Kauf, dass das iPhone Fold dicker ausfällt als die Konkurrenz.
Es wird sich zeigen, ob an diesem Gerücht etwas Wahres dran ist. Aktuell klingt ein so großer Akku auf Kosten des Designs eher unwahrscheinlich.
Prozessor: Was steckt unter der Haube?
Zum Prozessor des faltbaren iPhones wissen wir bislang nichts. Wir gehen aber davon aus, dass Apple einen seiner High-End-Prozessoren verbauen wird. Vielleicht handelt es sich dabei um den A20 Pro, der auch im iPhone 18 Pro stecken könnte. Das Pro-Modell soll wie das iPhone Fold in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 erscheinen.
iPhone ohne SIM-Slot
Möglicherweise verzichtet Apple komplett auf einen klassischen Slot für SIM-Karten und setzt ausschließlich auf eSIM-Technologie, berichtet AppleInsider. Dies sei sehr wahrscheinlich, da das Design des Falt-iPhones auf dem des iPhone Air basiere – und dieses Modell ebenfalls ohne physische SIM-Karte auskommt.
Das wünschen wir uns vom iPhone Fold
Auf unserer Wunschliste: Ein hochwertiges und belastbares Scharnier. Das iPhone Fold sollte sich problemlos auf- und wieder zusammenklappen lassen – und das für längere Zeit. Außerdem sollte im zusammengeklappten Zustand keine Lücke zurückbleiben, wie es zum Beispiel beim aktuellen Galaxy Z Flip der Fall ist. Auch die Knickfalte auf dem Bildschirm sollte so „unsichtbar” wie möglich sein.
Ergänzend dazu wünschen wir uns für das Apple-Foldable ein hochauflösendes Display, das bei direkter Sonneneinstrahlung eine hervorragende Lesbarkeit bietet. Ein starker Akku, der selbst bei intensiver Nutzung den Tag übersteht, steht bei uns ebenfalls weit oben auf der Wunschliste.
Das iPhone Fold könnte die Zukunft des Smartphone-Marktes markieren – oder zumindest einen Zwischenstopp. Wenn Du aktuell über ein Upgrade nachdenkst, kannst Du Dir bereits jetzt die neuesten iPhones bei Vodafone sichern – inklusive passender Tarife für Highspeed-5G und Smart Network Features.
Die mutmaßlichen Specs des iPhone Fold in der Übersicht
Im Folgenden listen wir Dir die bekannten Details zur Ausstattung des iPhone Fold auf. Bitte bedenke, dass es sich nur um Gerüchte handelt.
- Design: Glas und Metall, Book-Style
- Hauptdisplay: 7,8 Zoll, 2.713 × 1.920 Pixel
- Außendisplay: 5,35 Zoll, 2.088 × 1.422 Pixel
- Hauptkamera: Dualkamera (48 + 48 Megapixel)
- Frontkamera: je eine auf der Front und der Innenseite (je 24 Megapixel)
- Prozessor: ?
- Akku: möglicherweise 5.400 Milliamperestunden oder mehr
- Face ID: nein
- Release: Ende 2026
- Preis: ab 2.500 Euro
Quelle:
https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/apple/iphone-fold-release-preis-ausstattung/#/