Apple-Pencil-Vergleich: Welches Modell des Eingabestifts passt zu Dir?

Mit einem Apple Pencil kannst Du auf Deinem iPad schreiben und zeichnen. Aber welcher der inzwischen vier Eingabestifte von Apple bietet was – und welcher ist der richtige für Dich? Wir stellen alle Modelle in unserem Apple-Pencil-Vergleich gegenüber.

Apple Pencil 1, Apple Pencil 2, Apple Pencil (USB-C) und Apple Pencil Pro: Vier Eingabestifte hat Apple für seine iPads im Angebot. Aber nicht alle davon sind auch mit jedem Tablet des Herstellers kompatibel. Zudem bieten sie unterschiedliche Funktionen. In unserem Apple-Pencil-Vergleich kannst Du nachlesen, welcher Stylus was kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nicht alle Apple Pencils sind auch mit allen iPads kompatibel.
  • Die beste Ausstattung hat beispielsweise der Apple Pencil Pro. Der Stift unterstützt aber nur das iPad Pro 2024 und iPad Air 6.
  • Welcher Stylus für Dich infragekommt, hängt also auch von Deinem iPad-Modell ab.
  • Der Apple Pencil (USB-C) eignet sich sonst hauptsächlich zum Schreiben.
  • Der Apple Pencil 2 und Pencil Pro sind ideal, wenn Du auf Deinem Tablet viel Zeichnen willst.

 

Apple Pencil Pro, Pencil 2, Pencil (USB-C) und Pencil 1: Über Zeichen- und Schreibfunktionen

Ein Apple Pencil hilft Dir, exakte Skizzen oder Bilder auf dem iPad-Bildschirm anzufertigen oder handschriftliche Notizen zu machen. Apple Pencil 1, Pencil 2, Pencil (USB-C) und Pencil Pro bieten jeweils eine pixelgenaue Präzision. Die Latenz ist obendrein sehr gering. Das heißt, Deine Eingaben erscheinen fast ohne Verzögerung auf dem Display.

Wie bei einem echten Bleistift oder Kugelschreiber reagieren alle Modelle in unserem Apple-Pencil-Vergleich, wenn Du den Stylus neigst. Beim Malen verändert sich dadurch die Intensität der Farben, sodass Du Flächen schattieren kannst.

Drei der vier Apple-Pencil-Ausführungen berücksichtigen zudem, wie stark Du sie aufdrückst. Bei Apple Pencil Pro, Pencil 2 und Pencil 1 kannst Du damit beeinflussen, wie dick Linien werden sollen – so wie mit einem echten Stift. Setzt Du den Stylus nur leicht auf, sind die Linien dünner, als wenn Du fester aufdrückst.

Der Apple Pencil (USB-C) beherrscht diese Funktion nicht: Linien haben immer die gleiche Stärke; egal, wie fest Du drückst. Dadurch fühlen sich Schreiben und Malen nicht ganz so intuitiv und echt an wie mit einem richtigen Stift auf Papier.

Das sind nicht die einzigen Zeichen- und Schreibfunktionen, die Apple für seine Pencil-Modelle anbietet:

  • Die Vorschau-Schwebefunktion beherrschen Apple Pencil 2, Pencil Pro und Pencil (USB-C). Dadurch wird die Spitze schon erkannt, bevor sie das Display berührt. Du siehst eine Vorschau Deiner Markierung. Aber Vorsicht: Apple Pencil 2 und Pencil (USB-C) ermöglichen das nicht mit allen iPads (siehe unten).
  • Die Doppeltipp-Geste können nur Apple Pencil 2 und Pencil Pro. Wenn Du zweimal auf das Display tippst, kannst Du zwischen Werkzeugen wechseln, ohne den Stylus absetzen zu müssen.
  • Exklusiv auf dem Apple Pencil Pro verfügbar ist die Druckgeste, mit der Du die Paletten-Schnellauswahl öffnest: Du drückst dazu leicht auf den Stift.
  • Nur dem Pro-Modell vorbehalten ist zudem die Berücksichtigung der Stiftrotation, mit der Striche und Pinselschwünge realistischer werden sollen.

Befestigung, haptisches Feedback und „Wo ist?”-Integration: Weitere Features der Apple Pencils im Vergleich

Der Apple Pencil ist ein kleines Accessoire, das Du schnell verlegen kannst oder das in die Sofaritze rutscht. Apple Pencil 2, Pencil Pro und Pencil (USB-C) kannst Du magnetisch an Deinem iPad befestigen, sodass Du sie schnell wieder zur Hand hast. Der Apple Pencil 1 haftet dagegen nicht an.

Das Pro-Modell kann noch mehr: Du findest es dank der Integration in Apples Ortungsdienst „Wo ist?” noch leichter wieder. Du spürst ihn somit mithilfe Deines iPhones oder iPads auf. Dieses praktische Feature fehlt den anderen Eingabestiften.

Ebenfalls nur mit dem Apple Pencil Pro erhältst Du haptisches Feedback, wenn Du doppeltippst oder die Druckgeste ausführst. Dann pulsiert der Stylus leicht, sodass Du weißt: Er hat die Geste erkannt.

Design, Größe, Gewicht der vier Apple Pencils

Die Apple Pencils sehen sich im Vergleich zwar ähnlich, es gibt aber dennoch Unterschiede. Während der Apple Pencil 1 eine glänzende Oberfläche hat und rund ist, sind die anderen drei Modelle an einer Seite abgeflacht. Dadurch rollen sie nicht so leicht vom Tisch und liegen gut in der Hand.

Durch die matte, leicht geriffelte Oberfläche fühlen sie sich zudem weniger rutschig an. Alle vier Stifte haben einen Durchmesser von 8,9 Millimeter. Bei Länge und Gewicht sind sie aber verschieden. Der USB-C-Pencil ist der kleinste, der Pencil 1 der längste Stylus von Apple.

  • Der Apple Pencil 1 ist 175,7 Millimeter lang und wiegt 20,7 Gramm.
  • Der Apple Pencil 2 misst 166 Millimeter. Das Gewicht liegt bei 18,2 Gramm.
  • Das Pro-Modell hat eine Länge von 166 Millimetern und bringt 19,15 Gramm auf die Waage.
  • Die Ausführung mit USB-C-Anschluss ist 155 Millimeter lang und hat ein Gewicht von 20,5 Gramm.

Apple-Pencil-Vergleich: Laufzeit und Aufladen

Alle vier Apple-Eingabestifte laufen bis zu 12 Stunden, bevor Du sie wieder mit Strom versorgen musst. Dazu lädst Du zwei der Modelle induktiv auf: Wenn Apple Pencil Pro und Pencil 2 am iPad-Gehäuse hängen, füllt sich der Akku automatisch.

Beim Pencil (USB-C) benötigst Du dagegen ein USB-C-Kabel, wenn Du ihn laden willst, beim Pencil 1 ein Lightning-Kabel. Das ist zwar umständlich, hat aber auch Vorteile: Du kannst die Stifte benutzen, während der Akku lädt – das geht bei den Geräten zum induktiven Aufladen nicht.

Übrigens verbergen sich die Anschlüsse bei den kabelgebundenen Stiften unter einer Kappe. Der USB-C-Stift punktet damit, dass der Verschluss fest verbunden ist und sich auf die Halterung schieben lässt. Dadurch verlierst Du ihn nicht so leicht. Beim Pencil 1 ist die Kappe abnehmbar.

 

Welcher Apple Pencil ist mit welchen iPads kompatibel?

Die Kompatibilität der Apple Pencils ist verwirrend. Sie sind jeweils nicht mit allen iPads nutzbar, sondern Du musst genau prüfen, welcher Stylus zu welchem Tablet passt. Mit den neuen iPad Pro und iPad Air, die Apple im Mai 2024 vorstellte, sind zum Beispiel nur Apple Pencil Pro und Apple Pencil (USB-C) kompatibel.

  • Apple Pencil 1: iPad der 6. bis 10. Generation; iPad Pro (1. und 2. Generation) mit 12,9 Zoll; iPad Pro mit 10,5 Zoll und 9,7 Zoll; iPad Air (3. Generation), iPad mini (5. Generation)
  • Apple Pencil 2: iPad Pro (3. bis 6. Generation) mit 12,9 Zoll; iPad Pro (1. bis 4. Generation) mit 11 Zoll; iPad Air (4. und 5. Generation); iPad mini (6. Generation)
  • Apple Pencil (USB-C): iPad Pro M4 (2024) mit 11 und 13 Zoll; iPad Air M2 mit 11 und 13 Zoll: iPad Pro (3. bis 6. Generation) mit 12,9 Zoll; iPad Pro (1. bis 4. Generation) mit 11 Zoll; iPad Air (4. und 5. Generation), iPad mini (6. Generation), iPad (10. Generation)
  • Apple Pencil Pro: iPad Pro M4 (2024) mit 11 und 13 Zoll; iPad Air 6 M2 mit 11 sowie 13 Zoll

Du musst sogar noch mehr aufpassen: Willst Du die Schwebefunktion verwenden? Das geht beim Apple Pencil 2 nur mit dem iPad Pro mit 12,9 Zoll (6. Generation) und dem iPad Pro mit 11 Zoll (4. Generation) – obwohl der Stift auch mit anderen Tablets zusammenarbeitet.

Der Apple Pencil (USB‑C) unterstützt die Schwebefunktion beim iPad Pro M4 mit 11 und 13 Zoll sowie beim iPad Pro mit 12,9 Zoll (6. Generation), iPad Pro mit 11 Zoll (4. Generation) sowie dem iPad Air M2 mit 11 und 13 Zoll.

Die Preise der Stifte im Vergleich

Apple verkauft alle vier Apple Pencils weiterhin. Das sind die unverbindlichen Preisempfehlungen:

  • Apple Pencil 1: etwa 120 Euro.
  • Apple Pencil 2: etwa 150 Euro
  • Apple Pencil (USB-C): etwa 90 Euro
  • Apple Pencil Pro: etwa 150 Euro.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/innovation-technologie/apple-pencil-pro-vs-apple-pencil-usb-c-vergleich-features-preis/#/

iOS 18.1: Release und Neuerungen im Überblick

Obwohl iOS 18 noch nicht final erschienen ist, hat Apple schon die erste Beta für iOS 18.1 ausgerollt – zumindest für Entwickler:innen. Die neue iOS-Version legt den Fokus auf die KI-Funktionen von Apple Intelligence. Wie steht es um den Roll-out dieser Features in der EU? Wann könnte iOS 18.1 erscheinen und welche Modelle sind kompatibel? Das und mehr erfährt Du hier!

iOS 18.1: Release im Oktober 2024?

iOS 18 erscheint voraussichtlich im September 2024 für das iPhone. Einige Wochen später könnte Apple die Nachfolgerversion veröffentlichen. Vermutlich ist es Ende Oktober so weit. Zu dieser Vermutung passt, dass iOS 17.1 und iOS 16.1 ebenfalls in diesem Zeitraum ausgerollt wurden: iOS 17.1 startete am 25. Oktober 2023, iOS 16.1 am 24. Oktober 2022.

Sobald der Release von iOS 18.1 erfolgt ist, aktualisieren wir diesen Artikel entsprechend.

Apple Intelligence: Diese Funktionen sind in iOS 18.1 enthalten

Wir erinnern uns: Im Juni 2024 hat Apple auf der WWDC eine Vielzahl neuer KI-Features vorgestellt, die das Unternehmen unter der Bezeichnung Apple Intelligence vermarktet. Doch die neuen Funktionen erscheinen nicht direkt mit iOS 18. Stattdessen wird Apple sie wohl erst mit iOS 18.1 einführen – angeblich aufgrund von Stabilitätsproblemen (MacRumors berichtete).

iOS 18: KI & Co. – diese Funktionen kommen auf Dein iPhone

Mittlerweile ist auch die Developer-Beta erhältlich, sodass Entwickler:innen die neuen KI-Features erstmals testen können: Zum Beispiel lassen sich Texte in Apps wie „Notizen” auf Rechtschreibung und Grammatik überprüfen. Außerdem kann die KI E-Mails zusammenfassen.

Auch Siri wird mit iOS 18.1 um Apple-Intelligence-Features erweitert: Die Assistenz soll zum Beispiel in der Lage sein, aufeinander aufbauende Fragen zu verstehen, also Kontext zu einer vorangegangenen Frage herzustellen. Außerdem versteht Siri Dich künftig auch, wenn Du nuschelst oder ein Wort verschluckst. Und Siri erhält ein neues Design:

 

Allerdings sind in iOS 18.1 längst nicht alle Funktionen von Apple Intelligence implementiert. Das gilt zum Beispiel für das ChatGPT-Feature, mit dem Du Texte generieren kannst. Auch der Bildgenerator, die Genmojis (KI-Emojis) und die In-App-Steuerung via Siri lassen noch auf sich warten. Letztere soll erst ab 2025 verfügbar sein.

Apple blockiert KI-Funktionen in der EU

User:innen in EU-Ländern müssen fürs Erste auf die KI verzichten – aufgrund von strengen Vorgaben der Europäischen Union, unter anderem beim Datenschutz. Wenn Du in einem EU-Mitgliedsstaat wohnst, bekommst Du vom Betriebssystem demnach die Nachricht: „Apple Intelligence ist derzeit in Deinem Land oder Deiner Region nicht verfügbar”.

Ganz überraschend ist die Blockade nicht: Apple hatte bereits kurz nach der WWDC im Juni 2024 erklärt, dass Apple Intelligence aufgrund von regulatorischen Unsicherheiten voraussichtlich erst später in Deutschland und anderen EU-Ländern startet. Das Unternehmen soll bereits mit Expert:innen zusammenarbeiten, um die KI-Funktionen schnellstmöglich nach Europa zu bringen:

 

Wenn Apple Intelligence tatsächlich nach Deutschland kommt, ist eine weitere Voraussetzung für die Apple-KI wichtig: Du brauchst mindestens ein iPhone 15 Pro oder Pro Max, um die KI-Funktionen von Apple zu nutzen.

iOS 18.1: Diese iPhone-Modelle unterstützen das Update

Du kannst iOS 18.1 bei Release auf allen iPhones installieren, die mit iOS 18 kompatibel sind. Dazu zählen beispielsweise die iPhone-15- und iPhone-14-Modelle sowie das iPhone SE (2. Generation). Auch das für September 2024 erwartete iPhone 16 wird mit iOS 18.1 kompatibel sein.

iOS 18.1: So kannst Du die Public Beta installieren

[Hinweis: Bislang ist noch keine Public Beta von iOS 18.1 erschienen.]

Apple bietet in der Regel allen Nutzer:innen an, neue iOS-Versionen noch vor dem offiziellen Roll-out zu testen. Dafür musst Du Dich nur mit Deiner Apple-ID auf der Webseite für Apples Public-Beta-Programm anmelden. Anschließend kannst Du die Testversion unter „Einstellungen | Allgemein | Softwareupdate” auf Dein iPhone herunterladen und installieren.

Aber Vorsicht: Wir empfehlen Dir, die iOS-Beta nur auf einem Zweitgerät zu testen – nicht auf dem Smartphone, das Du tagtäglich nutzt und brauchst. Die Testversion kann instabil sein und Probleme auf dem Gerät verursachen. Außerdem solltest Du auf jeden Fall ein Back-up Deiner Daten machen, bevor Du die Beta installierst.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/ios-18-1-release-neuerungen-iphone-update/#/

 

E-Mail-Verschlüsselung für Unternehmen: Ein umfassender Leitfaden

In der digitalisierten Geschäftswelt ist die Sicherheit Ihrer Unternehmenskommunikation unerlässlich. E-Mail-Verschlüsselung spielt eine entscheidende Rolle beim Schutz sensibler Informationen vor unbefugtem Zugriff. Warum E-Mail-Verschlüsselung wichtig ist, welche Methoden es gibt und wie Sie diese effektiv nutzen können.

Was ist E-Mail-Verschlüsselung?

E-Mail-Verschlüsselung ist der Prozess, durch den der Inhalt einer E-Mail so verändert wird, dass nur autorisierte Empfänger ihn lesen können. Dabei werden verschiedene Verschlüsselungsverfahren eingesetzt, um E-Mails vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Es gibt zwei Haupttypen der E-Mail-Verschlüsselung: Transportverschlüsselung (TLS) und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (PGP, S/MIME).

Warum ist E-Mail-Verschlüsselung für Unternehmen wichtig?

E-Mail-Verschlüsselung ist ein starkes Werkzeug, um

die Sicherheit und Vertraulichkeit der Kommunikation in Unternehmen zu gewährleisten

rechtliche Anforderungen zu erfüllen

Cyberangriffe abzuwehren

das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern zu stärken.

Das sind die wichtigsten Gründe, warum E-Mail-Verschlüsselung für Unternehmen unerlässlich ist:

 1. Schutz sensibler Informationen

Unternehmen versenden in der Regel täglich eine Vielzahl von E-Mails, die sensible Informationen enthalten können, wie z. B. Geschäftsstrategien, finanzielle Daten, vertrauliche Kundeninformationen und interne Kommunikation.

Ohne Verschlüsselung können diese Informationen während der Übertragung abgefangen und von unbefugten Dritten gelesen werden. E-Mail-Verschlüsselung stellt sicher, dass nur autorisierte Empfänger Zugriff auf den Inhalt der E-Mails haben, und schützt so die Vertraulichkeit der Informationen.

2. Einhaltung rechtlicher Vorgaben

In vielen Ländern und Branchen sind Unternehmen gesetzlich verpflichtet, personenbezogene Daten und vertrauliche Informationen zu schützen. Vorschriften wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der Europäischen Union und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in Deutschland erfordern geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz dieser Daten. E-Mail-Verschlüsselung ist eine effektive Maßnahme, um einen wichtigen Teil dieser gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.

3. Schutz vor Cyberangriffen

Cyberkriminelle nutzen häufig unverschlüsselte E-Mails als Einfallstor für Angriffe wie Phishing, Man-in-the-Middle-Angriffe und Datendiebstahl. Durch die Verschlüsselung von E-Mails können Unternehmen die Erfolgschancen solcher Angriffe erheblich reduzieren. Verschlüsselte E-Mails sind für Angreifer wesentlich schwieriger zu entschlüsseln und auszunutzen.

4. Vermeidung finanzieller Verluste

Datenlecks und Cyberangriffe können erhebliche finanzielle Verluste verursachen, sei es durch Kosten für die Bewältigung des Angriffs, rechtliche Strafen oder den Verlust von Kunden. Durch die Investition in E-Mail-Verschlüsselung können Sie potenzielle finanzielle Verluste vermeiden und Ihre langfristige wirtschaftliche Stabilität sichern.

Diese Arten von E-Mail-Verschlüsselung gibt es

Es gibt verschiedene Arten von E-Mail-Verschlüsselung, mit jeweils unterschiedlichen Sicherheitsstufen und Anwendungsbereichen. Jede dieser Verschlüsselungsmethoden bietet andere Vorteile und Herausforderungen. Die richtige Wahl für Ihr Unternehmen hängt von Faktoren wie dem gewünschten bzw. erforderlichen Sicherheitsniveau, der Benutzerfreundlichkeit und den verfügbaren Ressourcen ab.

1. Transportverschlüsselung (TLS)

Transportverschlüsselung, auch als TLS (Transport Layer Security) bekannt, schützt den Übertragungsweg der E-Mail zwischen den Mail-Servern. TLS verschlüsselt die Verbindung, sodass Dritte die E-Mails während der Übertragung nicht abfangen oder lesen können. Diese Methode bietet eine grundlegende Sicherheit, ist jedoch nur so sicher wie die Server, die die E-Mails verarbeiten.

Vorteile: Einfach zu implementieren, schützt E-Mails während der Übertragung.

Nachteile: Schützt nicht den Inhalt der E-Mails auf den Servern oder Endgeräten.

2. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung stellt sicher, dass die E-Mails vom Absender zum Empfänger durchgängig verschlüsselt sind. Nur der beabsichtigte Empfänger kann die E-Mail entschlüsseln und lesen. Es gibt zwei Hauptmethoden der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung:

PGP (Pretty Good Privacy)

PGP verwendet ein System aus öffentlichen und privaten Schlüsseln, um E-Mails zu verschlüsseln und zu entschlüsseln. Der Absender verschlüsselt die E-Mail mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers, und nur der Empfänger kann sie mit seinem privaten Schlüssel entschlüsseln.

Vorteile: Hohe Sicherheit, weit verbreitet, ermöglicht digitale Signaturen.

Nachteile: Komplexe Implementierung, erfordert Schulung der Belegschaft.

S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions)

S/MIME nutzt digitale Zertifikate, die von vertrauenswürdigen Zertifizierungsstellen ausgestellt werden, um E-Mails zu verschlüsseln und zu signieren. Ähnlich wie bei PGP verschlüsselt der Absender die E-Mail mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers.

Vorteile: In viele E-Mail-Clients integriert, unterstützt digitale Signaturen.

Nachteile: Zertifikate können kostenpflichtig sein, erfordert Verwaltung von Zertifikaten.

3. Hybride Lösungen

Einige Unternehmen kombinieren verschiedene Verschlüsselungsverfahren, um sowohl den Transportweg als auch den Inhalt der E-Mails zu sichern. Diese hybriden Lösungen können maßgeschneiderte Sicherheitsanforderungen erfüllen und bieten eine umfassendere Sicherheitsstrategie.

Vorteile: Anpassbar an spezifische Anforderungen, erhöhtes Sicherheitsniveau.

Nachteile: Komplexität in der Implementierung und Verwaltung, höhere Kosten.

Wie lauten die datenschutzrechtlichen Vorgaben?

Durch die Implementierung geeigneter Sicherheitsmaßnahmen stärkt Ihr Unternehmen nicht nur das Vertrauen von Kunden und Partnern: E-Mail-Verschlüsselung kann eine zentrale Maßnahme zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben darstellen. Die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und der EU sind die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel keine Rechtsberatung darstellt. Für konkrete Anliegen sollten Sie einen Datenschutzexperten konsultieren.

1. Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Die DSGVO ist die wichtigste Rechtsgrundlage für den Datenschutz in der Europäischen Union. Sie legt fest, wie personenbezogene Daten verarbeitet und geschützt werden müssen.

Vertraulichkeit und Integrität: Unternehmen sind verpflichtet, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, um die Vertraulichkeit und Integrität personenbezogener Daten zu gewährleisten. E-Mail-Verschlüsselung ist eine dieser Maßnahmen.

Artikel 32 – Sicherheit der Verarbeitung: Unternehmen müssen das Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen bewerten und Maßnahmen ergreifen, um dieses Risiko zu minimieren. Dazu gehören die Pseudonymisierung und Verschlüsselung personenbezogener Daten.

Artikel 5 – Grundsätze der Verarbeitung: Daten müssen auf rechtmäßige, faire und transparente Weise verarbeitet werden. Die Integrität und Vertraulichkeit der Daten müssen durch geeignete Sicherheitsmaßnahmen, wie E-Mail-Verschlüsselung, geschützt werden.

2. Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)

Das BDSG ergänzt die DSGVO und enthält spezifische Bestimmungen für Deutschland.

Ergänzende Regelungen zur DSGVO: Das BDSG spezifiziert und ergänzt die Anforderungen der DSGVO, insbesondere in Bezug auf die Rechte der Betroffenen und die Pflichten der Verantwortlichen.

§ 9 BDSG – Technische und organisatorische Maßnahmen: Unternehmen sind verpflichtet, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit personenbezogener Daten zu gewährleisten. Dazu gehört auch die Verschlüsselung von E-Mails.

3. IT-Sicherheitsgesetz

Das IT-Sicherheitsgesetz richtet sich an Betreiber kritischer Infrastrukturen und verpflichtet sie, angemessene Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um ihre IT-Systeme zu schützen.

Kritische Infrastrukturen: Unternehmen, die zur kritischen Infrastruktur zählen (z. B. Energieversorgung, Gesundheitswesen oder Finanzsektor), müssen besondere Anforderungen an die [IT-Sicherheit | /magazin/it-sicherheit/] erfüllen. E-Mail-Verschlüsselung ist eine empfohlene Maßnahme, um die Sicherheit der Kommunikation zu gewährleisten.

Meldepflicht: Sicherheitsvorfälle müssen gemeldet werden, was eine gründliche Dokumentation und Überwachung der IT-Sicherheitsmaßnahmen, einschließlich der E-Mail-Verschlüsselung, erfordert.

4. Branchenbezogene Vorgaben

Je nach Branche können zusätzliche spezifische Datenschutzanforderungen gelten. Beispiele hierfür sind:

Gesundheitswesen: Hier gelten besondere Datenschutzbestimmungen wie die ärztliche Schweigepflicht und das Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG), die den Schutz von Gesundheitsdaten erfordern.

Finanzsektor: Finanzunternehmen müssen die Anforderungen des Kreditwesengesetzes (KWG) und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erfüllen, die strenge Sicherheitsmaßnahmen für den Umgang mit Finanzdaten vorschreiben.

So verschlüsseln Unternehmen ihre E-Mails

Die Verschlüsselung von E-Mails im Unternehmen ist ein wesentlicher Schritt, um die Vertraulichkeit und Sicherheit der Kommunikation zu gewährleisten. So können Sie in Ihrem Unternehmen in verschiedenen Fällen die E-Mails effektiv verschlüsseln:

Einrichtung von Transportverschlüsselung (TLS)

Transport Layer Security (TLS) ist eine grundlegende Methode zur Sicherung des E-Mail-Transports zwischen Mail-Servern. So richten Sie TLS ein:

Mail-Server konfigurieren: Stellen Sie sicher, dass Ihre Mail-Server TLS unterstützen und korrekt konfiguriert sind.

Zertifikate erwerben: Besorgen Sie sich vertrauenswürdige SSL/TLS-Zertifikate von einer Zertifizierungsstelle (CA).

TLS erzwingen: Konfigurieren Sie Ihre Server so, dass sie TLS-Verbindungen erzwingen, und prüfen Sie regelmäßig die TLS-Konfiguration auf Schwachstellen.

Implementierung von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (PGP/S/MIME)

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet einen noch höheren Schutz, da E-Mails vom Absender bis zum Empfänger durchgängig verschlüsselt sind. Zwei gängige Methoden sind PGP und S/MIME:

PGP (Pretty Good Privacy)

Schlüssel erzeugen: Erzeugen Sie ein Schlüsselpaar (öffentlicher und privater Schlüssel) für jede nutzende Person.

Schlüssel austauschen: Teilen Sie Ihren öffentlichen Schlüssel mit Ihren Kommunikationspartnern und sammeln Sie deren öffentliche Schlüssel.

E-Mails verschlüsseln und signieren: Verwenden Sie Ihren privaten Schlüssel, um E-Mails zu signieren und die öffentlichen Schlüssel der Empfänger, um E-Mails zu verschlüsseln.

S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions)

Digitale Zertifikate erwerben: Erwerben Sie digitale Zertifikate für Ihre Benutzerinnen und Benutzer von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle.

Zertifikate installieren: Installieren Sie die Zertifikate in den E-Mail-Clients der Nutzenden (z. B. Outlook in Office 365).

E-Mails verschlüsseln und signieren: Nutzen Sie die installierten Zertifikate, um E-Mails zu signieren und zu verschlüsseln.

Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter

Die beste Verschlüsselung nützt wenig, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht wissen, wie sie richtig angewendet wird. Schulen Sie Ihre Belegschaft daher regelmäßig.

Bewusstsein schaffen: Erklären Sie die Bedeutung der E-Mail-Verschlüsselung und die Risiken unverschlüsselter Kommunikation.

Praktische Schulungen: Führen Sie Schulungen zur Nutzung von PGP, S/MIME und Secure Webmail-Diensten durch.

Sicherheitsrichtlinien: Entwickeln Sie klare Richtlinien für die Nutzung von E-Mail-Verschlüsselung und die Handhabung sensibler Informationen.

Überwachung und Wartung

Die Implementierung der E-Mail-Verschlüsselung allein ist nicht immer ausreichend – sie sollte kontinuierlich überwacht und gewartet werden:

Regelmäßige Überprüfung: Überprüfen Sie regelmäßig die Konfiguration der Verschlüsselungssysteme und aktualisieren Sie diese bei Bedarf.

Sicherheitsaudits: Führen Sie regelmäßige Sicherheitsaudits durch, um Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben.

Schlüsselmanagement: Pflegen und verwalten Sie die Schlüssel und Zertifikate, erneuern Sie abgelaufene Zertifikate rechtzeitig.

E-Mail-Verschlüsselung im Überblick

E-Mail-Verschlüsselung …

…schützt sensible Unternehmensinformationen vor unbefugtem Zugriff und gewährleistet die Vertraulichkeit der Kommunikation.

…hilft Unternehmen, rechtliche Anforderungen und Datenschutzvorgaben wie die DSGVO und das BDSG zu erfüllen.

…kann auf verschiedene Weise implementiert werden, einschließlich Transportverschlüsselung (TLS) und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (PGP, S/MIME).

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/e-mail-verschluesselung/

Vodafone MultiSIM: So verwendest Du OneNumber auf mehreren Geräten

Du willst Deinen Vodafone-Tarif mit Deiner Rufnummer auf mehreren Geräten nutzen? Vodafone OneNumber, auch bekannt als MultiSIM, ermöglicht Dir das. Somit bist Du nicht nur auf Deinem Smartphone, sondern auf bis zu insgesamt zehn Geräten gleichzeitig unter derselben Nummer erreichbar.

Die Vodafone MultiSIM bekommst Du entweder als praktische eSIM, als physische SIM-Karte oder auch ganz ohne SIM. Hier erfährst Du, wie Du OneNumber buchen und mit Deinen Geräten verwenden kannst – für grenzenloses Telefonieren und Surfen, auch ohne Dein Smartphone griffbereit zu haben.

Was ist OneNumber?

Die Vodafone MultiSIM ist Deine Eintrittskarte in die Welt der nahtlosen Konnektivität. Alle Geräte, auf denen Deine MultiSIM aktiviert ist, empfangen dank Vodafone OneNumber Anrufe, die auf Deinem Smartphone eingehen. Du entscheidest dann selbst, über welches Deiner Devices Du telefonieren möchtest.

Deine smarten Alltagsgeräte teilen sich aber nicht nur eine Handy-Nummer, sondern auch die Sprach- und SMS-Flat sowie das Datenvolumen Deines Vodafone-Tarifs. Das heißt, auch zuhause musst Du Dein Smartphone nicht parat haben, um zu telefonieren. Das geht beispielsweise mit Deinem smarten Sprachassistenten – via Vodafone OneNumber Calling mit Alexa.

 

Wie funktioniert die Vodafone-MultiSIM?

Die MultiSIM funktioniert wie die Hauptkarte: Einfach in Dein Gerät einlegen, aktivieren und schon kannst Du Dein Device mit Deiner bisherigen Rufnummer nutzen.

Hast Du Dich zum Beispiel für eine Smartwatch entschieden, kannst Du sie mit der MultiSIM in der eSIM-Variante auch ohne Smartphone in der Nähe nutzen. Natürlich geht das auch mit weiteren eSIM-fähigen Geräten. Anstelle einer herkömmlichen SIM-Karte bekommst Du von Vodafone einen Aktivierungs-Code für die Einrichtung. Dafür benötigst Du Dein Smartphone und natürlich eine eSIM-fähige Smartwatch, wie zum Beispiel die Apple Watch Series 9 oder die Samsung Galaxy Watch 6. Auch Geräte mit Windows 10 und 11 kannst Du mit einer eSIM oder physischen SIM-Karte von Vodafone ausstatten und anschließend das Datenvolumen Deines Tarifs nutzen.

Was ist eine eSIM?

Bei der eSIM, was für „embedded SIM“ (auf Deutsch: eingebettete SIM-Karte) steht, ist der SIM-Karten-Chip bereits fest in Deinem Gerät verbaut. Anstatt den SIM-Chip also physisch einzulegen, sendest Du die benötigten Informationen einfach verschlüsselt auf den integrierten Chip. Dort werden sie dann ebenfalls verschlüsselt gespeichert.

Im Alltag merkst Du dabei keinen Unterschied zur physischen SIM-Karte. Alle Deine Geräte empfangen Deine Anrufe und Du kannst Dir aussuchen, wo Du rangehen möchtest. So bist Du im Job, beim Sport und in der Freizeit über Deine Smartgeräte und Wearables erreichbar, ohne dass Du Dein Handy in der Nähe haben musst.

Vodafone OneNumber: eSIM aktivieren

Verbinde Dein Smartphone mit Deinem eSIM-fähigen Gerät und starte den Einrichtungsprozess für mobile Daten. Ist Dein Smartphone mit Deinem Device gekoppelt, kannst Du die MultiSIM ganz unkompliziert buchen. Bist Du bereits Vodafone-Kund:in, dann geht das in wenigen Schritten:

  1. Gib Dein Kundenkennwort ein
  2. Akzeptiere die Nutzungsbedingungen
  3. Bestätige kurz Deine E-Mail-Adresse

Nach Bestätigung Deiner Mail-Adresse ist Deine MultiSIM ist aktiviert. Nach ungefähr einer Minute ist der Prozess abgeschlossen und Du kannst Deine neue eSIM sofort auf Deinem Gerät verwenden.

 

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/digital-life/vodafone-multisim-so-verwendest-du-deine-rufnummer-auf-mehreren-geraeten/#/

Android 15: Neuerungen, Release & Co. im Überblick

2024 veröffentlicht Google voraussichtlich eine neue Version seines Android-Betriebssystems: Zahlreiche Details sind bereits bekannt. Welche Neuerungen bringt Android 15 konkret auf unterstützte Geräte? Und was wissen wir zum Release-Termin? Hier findest Du die wichtigsten Informationen übersichtlich zusammengefasst.

Großes Android-Update 2024: Das Wichtigste in Kürze

  • Der Release von Android 15 erfolgt in der zweiten Jahreshälfte 2024.
  • Bereits bestätigt sind neue Datenschutzfunktionen sowie eine längere Akkulaufzeit im Standby.
  • Es gibt auch ein neues Easter Egg.
  • Mit Android 15 könnten Widgets auf den Sperrbildschirm zurückkehren.
  • Außerdem kannst Du künftig wohl Apps archivieren, um Speicherplatz zu schaffen.

Release von Android 15 im August 2024?

In der Regel veröffentlicht Google jedes Jahr im Spätsommer beziehungsweise Frühherbst ein großes Android-Update. So ist Android 12 am 4. Oktober 2021 erschienen, Android 13 am 15. August 2022 und Android 14 am 4. Oktober 2023.

Android 15 könnte im August 2024 ausgerollt werden. Dafür spricht, dass Google am 13. August ein Event veranstaltet, auf dem das Unternehmen neue Pixel-Smartphones launchen will. Diese könnten die neue Androidversion ab Werk installiert haben.

Allerdings gab es zuletzt auch Gerüchte, dass Android 15 nicht rechtzeitig fertig geworden ist – und dass das Pixel 9 stattdessen mit Android 14 auf den Markt kommt. Gewissheit haben wir vermutlich erst am 13. August, wenn Google die neuen Pixel-Handys enthüllt.

 

So kannst Du die Beta von Android 15 installieren

Die Android 15-Beta kannst Du ganz einfach über Googles Beta-Channel herunterladen und installieren. Voraussetzung ist ein unterstütztes Pixel-Smartphone (mehr zu den Modellen im nächsten Kapitel).

Allerdings solltest Du die Vorabversion der Software nicht auf Deinem Hauptgerät installieren, da sie instabil sein kann. Zudem ist es nicht ohne Weiteres möglich, zurück zur Vorversion zu wechseln, falls es zu Problemen kommt. Wir empfehlen Dir daher, die Android-Beta nur auf einem Zweitgerät zu nutzen.

So gehst Du zum Download der Android-Beta vor:

  1. Melde Dich auf der verlinkten Seite mit Deinem Google-Konto an.
  2. Sieh unter „Meine berechtigten Geräte” nach, ob Dein Smartphone-Modell mit der Beta kompatibel ist. Hier kannst Du ein oder mehrere Geräte auswählen und auf „Opt in” klicken.
  3. Innerhalb von 24 Stunden wird Dir das Update dann auf Deinem Smartphone angeboten. Dieses installierst Du wie jede andere Software-Aktualisierung auch über die Einstellungen.

Für welche Geräte erscheint Android 15?

Zu den ersten Geräten, die große Android-Updates erhalten, gehören in der Regel die Pixel-Smartphones von Google. Die Geräteliste für Android 15 umfasst:

  • Pixel 6, Pixel 6 Pro, Pixel 6a
  • Pixel 7, Pixel 7 Pro, Pixel 7a
  • Pixel 8, Pixel 8 Pro, Pixel 8a
  • Pixel Fold
  • Pixel Tablet

Dazu gesellen sich voraussichtlich die Pixel-9-Modelle, die die neue Android-Version vorinstalliert haben sollten.

 

Das Update wird auch für Geräte ausgerollt, die nicht von Google stammen. Anbieter wie Samsung und Xiaomi passen Android 15 aber zunächst an ihre jeweilige Benutzeroberfläche an, bevor sie die Aktualisierung ausrollen.

Im Fall von Samsung-Smartphones und -Tablets erscheint Android 15 vermutlich in Form von One UI 7. Bei OnePlus-Geräten wird es sich voraussichtlich um OxygenOS 15 handeln, für Modelle von Oppo wird ColorOS 15 erwartet.

Tipp: An anderer Stelle auf featured findest Du eine Liste mit Smartphones, für die Android 15 erscheint.

Die Neuerungen von Android 15 im Überblick

Die neue Android-Version heißt „Android Vanilla Ice Cream”, wie Google mittlerweile bestätigt hat. Im Folgenden findest Du Details zu den Neuerungen, die mit Android 15 auf Deinem Smartphone landen könnten.

Hinweis: Bedenke, dass einige Details zu Android 15 noch auf Gerüchten und Spekulationen basieren. Nicht alle Features, die in einer Android-Beta verfügbar sind, schaffen es zudem in die finale Version.

 

Sensible Apps schützen: Google stellt digitalen Safe vor

Neu in Android 15 sind diverse Funktionen für den Datenschutz: So kannst Du zum Beispiel eine Art digitalen Tresor (Google nennt es „Private Space”) für die App-Übersicht einrichten. In diesem kannst Du sensible Anwendungen lagern, zum Beispiel Banking-Apps. Der Bereich ist mit einer zusätzlichen Ebene zur Authentifizierung (zum Beispiel einer PIN) ausgestattet und wird automatisch verborgen, sobald Du das Gerät sperrst.

Einrichten kannst Du das Feature in den Android-Einstellungen für „Sicherheit & Datenschutz”:

Schutz vor Datendiebstahl: Google kündigt neue Sicherheitsfunktionen an

Außerdem bereitet Google neue Sicherheitsfunktionen vor, um Deine Daten im Fall eines Diebstahls zu schützen: So soll eine KI erkennen können, wenn Dir Dein Handy plötzlich aus der Hand gerissen wird. Das Smartphone sperrt sich in dem Fall sofort.

 

Wird Dir Dein Android-Handy gestohlen, kannst Du es künftig auch schneller aus der Ferne sperren. Dazu musst Du nur einen Sicherheitscode sowie die mit Deinem Gerät verbundene Nummer kennen. Dann kannst Du Dir das Smartphone von einer anderen Person ausleihen, über das Du dann die Sperre auslösen kannst.

Das sollte Dir genug Zeit geben, in Ruhe einen Computer aufzusuchen, auf dem Du dann mithilfe des „Find My”-Netzwerks Dein gestohlenes Gerät lokalisieren oder zurücksetzen kannst. Die Funktion dahinter nennt Google „Remote Lock”; du musst sie im Vorfeld manuell aktivieren.

Neu in Android 15: Native Unterstützung für Satellitenkommunikation

Mit Android 15 rollt auch eine native Unterstützung für Satellitenkommunikation aus, die ursprünglich bereits mit Android 14 erscheinen sollte. Die Satellitenkommunikation soll laut Google sowohl SMS, MMS als auch den Messaging-Standard RCS unterstützen. Außerdem erhältst Du wohl eine Benachrichtigung, wenn Dein Gerät zum Beispiel für eine SMS mit einem Satelliten verbunden ist.

Google verspricht längere Akkulaufzeit im Standby

Mit Android 15 soll sich zudem die Akkulaufzeit Deines Handys im Standby (Ruhemodus) verlängern: In einem Interview mit dem Podcast „Android Faithful” erklärte Android-Entwicklungschef Dave Burke, dass Google dafür unter anderem die „Doze”-Funktion („Schlummern”) von Android-Smartphones optimiert. Das soll die Akkulaufzeit mancher Geräte um bis zu drei Stunden verlängern.

 

Neues Minispiel als Easter Egg

Jede Android-Version bietet ein sogenanntes Easter Egg, bei dem es sich zum Beispiel um ein Minispiel handeln kann. Für Android 15 hat Google ein neues Easter Egg entwickelt, das Du aktiveren kannst, indem Du auf dem Handy mehrmals schnell auf den Menüpunkt „Android-Version” (unter „Einstellungen | Über das Telefon” zu finden) tippst.

Anschließend erscheint ein Android-Logo, auf dem Du solange mit Deinem Finger drücken musst, bis die auf dem Display angezeigten Sterne immer schneller werden. Sobald das Handy dann vibriert, startet es das Minispiel, bei dem Du ein Raumschiff durch den Weltraum steuerst.

Besseres Multitasking für größere Bildschirme

Android 15 verbessert zudem das Multitasking für Geräte, die über einen großen Bildschirm verfügen (zum Beispiel das Pixel Tablet). So kannst Du die Taskleiste auf dem Display anheften, um einfacher zwischen Apps wechseln zu können. Außerdem kannst Du App-Paare erstellen – also zwei Apps miteinander verknüpfen, um sie gleichzeitig direkt im geteilten Bildschirmmodus starten zu können.

 

Mehr Sicherheit beim Datenaustausch zwischen Android-Handy und Computer

Google arbeitet zudem an einer Sicherheitsfunktion für den Fall, dass Du Dein Android-Handy mit einem Computer verbindest. Bislang wird das Smartphone automatisch aufgeladen, sobald die Verbindung steht. Um dann Daten zwischen den Geräten austauschen zu können, musst Du in der Statusleiste auf die entsprechende Benachrichtigung tippen und den Zugriff erlauben.

Ab Android 15 gibt es vermutlich eine zusätzliche Sicherheitsebene: Der Zugriff auf die Daten erfolgt erst, wenn Du Dich zuvor via PIN, Passwort oder biometrischer Entsperrmethode identifiziert hast. Das soll sicherstellen, dass unbefugte Personen nicht einfach Deine Daten auf einen Computer übertragen können, falls sie Dein Handy entsperrt in ihre Finger bekommen.

Die Funktion hat allerdings eine Schwachstelle, wenn dabei dieselbe PIN oder dasselbe Passwort zum Einsatz kommt, die Du zum allgemeinen Entsperren Deines Handys verwendest. In diesem Fall brauchen unbefugte Personen einfach nur diese PIN oder dieses Passwort zu kennen, um an all Deine Daten zu kommen. Es wäre also sinnvoll, für das Feature eine separate Entsperrmethode einrichten zu müssen.

 

OTPs & Co.: Wie Android 15 vertrauliche Nachrichten schützen soll

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) per SMS-Einmalpasswort (OTP) ist eine verbreitete Maßnahme, um beispielsweise Benutzerkonten besser abzusichern oder Online-Zahlungen zu autorisieren. Auf einem von Dir gewählten Gerät erhältst Du dann ein temporäres Kennwort, das Du zusätzlich zu Deinem eigentlichen Passwort eingeben musst, um Dich einzuloggen. Das Problem daran: Auf Android-Handys können Apps mit SMS-Zugriff die Einmalpasswörter theoretisch abfangen.

In Android 15 soll diese häufig von Malware genutzte Methode nicht mehr möglich sein. Google plant offenbar eine spezielle Berechtigung für sensitive Benachrichtigungen, wie Android Authority berichtet. Diese bekommen anscheinend nur ausgewählte Apps, was Anwendungen von Drittanbietern möglicherweise komplett ausschließt. Das würde wahrscheinlich auch bedeuten, dass unberücksichtigte Apps Einmalpasswörter nicht automatisch aus Textnachrichten übernehmen können und Du diese manuell eingeben musst.

Die kolportierte neue Berechtigung soll Einmalpasswörter und auch andere vertrauliche Benachrichtigungen betreffen. Was Google sonst noch als vertraulich einstuft, ist aktuell allerdings unklar.

Apps werden randlos angezeigt & App-Archivierung

Für viele Android-Nutzer:innen eine der besten Neuerungen in Android 15: Apps werden künftig standardmäßig randlos dargestellt. Die Funktion nennt sich auch „Edge to edge”.

Weiter kannst Du alle Anwendungen archivieren, um Speicherplatz zu sparen. Du brauchst also keine Apps mehr löschen und Datenverlust in Kauf nehmen; stattdessen bleiben alle relevanten Informationen erhalten.

Bislang funktioniert das Feature (sofern eingeschaltet) noch automatisch über den Google Play Store, nun wird es direkt in Android angeboten. Der Vorteil: Integriert Google die Funktion direkt ins Betriebssystem, kannst Du auch Apps archivieren, die Du außerhalb des Play Store heruntergeladen hast.

 

Android 15: Drahtloses Laden für alle Nutzer:innen – dank NFC?

Viele Android-Handys haben bereits einen NFC-Chip eingebaut, den Du beispielsweise zum mobilen Bezahlen via Google Pay oder Samsung Pay nutzen kannst. In der Android-15-Beta sind nun Hinweise gefunden worden, dass das Android-Betriebssystem künftig „NFC Wireless Charging Specification” (WLC) unterstützen könnte.

Der Ladestandard wurde 2020 angekündigt und ermöglicht das drahtloses Aufladen von Geräten mit bis zu 1 Watt. Bislang ist WLC noch in kein kommerzielles Gerät implementiert worden. Vielleicht kannst Du ab Android 15 aber dann kleinere Geräte wie Eingabestifte oder Kopfhörer aufladen, indem Du diese einfach auf Dein Handy legst. Android Authority geht davon aus, dass Googles Unterstützung für WLC speziell für Bluetooth-Tracker gedacht ist.

Übrigens: Theoretisch könntest Du WLC zwar auch zum drahtlosen Laden eines Smartphones nutzen, das nicht den Qi-Standard unterstützt. Allerdings ist die Ladegeschwindigkeit mit 1 Watt sehr niedrig (der Qi-Standard ist mit bis zu 15 Watt deutlich schneller). Das reicht vermutlich nicht aus, um über Nacht ein Handy komplett von 0 auf 100 Prozent zu laden.

 

Google überarbeitet die Status- und Benachrichtigungsleiste

Ebenfalls in Android 15 enthalten: Du kannst ein überarbeitetes Design für die Status- und Benachrichtigungsleiste aktivieren. Anschließend hat zum Beispiel das Batterie-Icon den aktuellen Ladestand in Prozent direkt integriert – statt wie vorher den Ladestand rechts neben dem Symbol anzuzeigen.

 

Die Symbole für die WLAN- und die mobile Datenverbindung sind indes mit insgesamt vier Balken gekennzeichnet, die je nach Signalstärke mehr oder weniger gefüllt sind. Zumindest für Samsung-Nutzer:innen ist dieses Designelement nicht neu, denn auf Handys des südkoreanischen Herstellers mit dem Betriebssystem One UI kommt es bereits länger zum Einsatz.

 

Vermutlich will Google mit den Änderungen insgesamt dafür sorgen, dass die Symbole verständlicher sind – Du also auf einen Blick die Signalstärke oder den Ladestand erkennen kannst.

Optimal für nächtliche Handy-Sessions: Displayhelligkeit automatisch anpassen

Mit dem großen Android-Update landet vielleicht auch eine neue Möglichkeit zum Dimmen des Bildschirms auf Deinem Handy. Sie soll die Displayhelligkeit adaptiv über das bislang mögliche Maß hinaus reduzieren können – perfekt, wenn Du zum Beispiel abends im Bett Dein Smartphone nutzt.

Bereits jetzt bietet Android zwar die Funktion „Extra-Dimmung” an, die die Helligkeit stark reduziert. Das neue adaptive Feature könnte aber dafür sorgen, dass Du „Extra-Dimmung” nicht mehr manuell ein- und ausschalten musst.

 

Neu in Android 15: Widgets auf dem Sperrbildschirm?

Mit Android 15 könnten zudem Widgets auf dem Sperrbildschirm ihr Comeback feiern, berichtet Android Authority. Google hatte ein solches Feature bereits in Android 4.2 eingeführt. Anschließend ist es aber wieder aus dem Betriebssystem verschwunden.

Besitzt Du ein aktuelles Samsung-Smartphone, kennst Du die Funktion vielleicht ebenfalls: Unter „Einstellungen | Sperrbildschirm | Widgets” kannst Du bereits jetzt einige Widgets auf dem Sperrbildschirm ablegen. Das funktioniert bislang aber nur mit wenigen Widgets, unter anderem mit Wetter und Alarm.

Apropos Widgets: Android 15 könnte es Dir vereinfachen, ein Widget auf dem Startbildschirm abzulegen. Mit der Beta führt Google einen neuen „Add”-Button ein, mit dem Du Widgets auf den Home-Bildschirm ablegen kannst. Dadurch wird das lästige Drag-and-Drop überflüssig.

 

Auracast: Bluetooth-Feature erleichtert Audiostreaming für Gruppen

Zu den mutmaßlichen Funktionen von Android 15 gehört auch Auracast. Das Bluetooth-Feature ermöglicht es Dir, Audioinhalte auf mehrere Geräte gleichzeitig zu übertragen – zum Beispiel Kopfhörer oder Lautsprecher.

In der Developer-Preview von Android 15 findet sich ein neuer Toggle in den Android-Einstellungen. Google nennt ihn „Audio Sharing”. Wie genau das Feature dann im Alltag funktioniert, ist bislang nicht bekannt.

 

Auracast ist eine Technologie der Bluetooth SIG. Die globale Gemeinschaft zur Weiterentwicklung von vernetzten Geräten hat Auracast 2022 vorgestellt. Bislang findest Du sie aber leider nur auf wenigen Geräten. Die gute Nachricht: Auracast kannst Du per Update nachrüsten, wenn das entsprechende Gerät sowohl Bluetooth 5.2 als auch Low Energie Audio (LE) unterstützt.

Neuer Modus für Senior:innen und Menschen mit Sehschwächen

Ebenfalls in Arbeit sein soll einer neuer Anzeigemodus für Senior:innen und Menschen mit Sehschwächen. Er optimiert die gesamte Darstellung auf dem Display, vergrößert also beispielsweise Texte und Icons, um für eine bessere Lesbarkeit zu sorgen. Auch den Kontrast kann der Modus anpassen.

 

Android mit weiteren Infos zur Akku-Gesundheit

Möglicherweise erweitert Google mit dem kommenden Update auch die Akku-Einstellungen: So könnte Dich Dein Android-Handy künftig auch mit Informationen zu Alter und Zustand des Akkus sowie den erfolgten Ladevorgängen versorgen.

Hinweise auf dieses Feature wurden bereits in einer Entwickler-Beta von Android 14 entdeckt, wie Android Police berichtet. Wahrscheinlich rollt Google es aber erst mit der Folgeversion aus.

Neue Gaming-Funktion für Entwickler:innen

In den Entwickleroptionen von Android 15 gibt es eine Einstellung, die die standardmäßige maximale Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde (fps) für Spiele automatisch ausschaltet. Auf diese Weise können Games auf dem Handy sofort ihr volles Potenzial entfalten, ohne dass eine manuelle Anpassung vonnöten ist. Vorausgesetzt natürlich, die Hardware des jeweiligen Smartphones unterstützt bei Mobile Games mehr als 60 Bilder pro Sekunde.

Laut Android Authority soll das Feature vor allem Menschen beim Entwickeln und Testen von Spielen unterstützen. Die Funktion ist also nicht für Endnutzer:innen gedacht.

Apropos Gaming: Android 15 soll neue APIs (Entwicklerschnittstellen) im Gepäck haben, die beim Gaming für ein besseres Wärmemanagement und ein flüssigeres Spielerlebnis sorgen.

Neu in Android 15: Alternative Sprachassistenz per Aktivierungswort starten

Gerüchten zufolge könnte Google es Dir mit Android 15 erleichtern, eine alternative Sprachassistenz zu nutzen. Wir erinnern uns: Auf einem Android-Smartphone kannst Du via „Hey Google” schnell und einfach den Google Assistant aktivieren. Für alternative Sprachassistenzen (mit Ausnahme von vorinstallierter Software wie Bixby) wird ein solches Feature bislang nicht angeboten.

Das könnte sich mit Android 15 ändern: So ist es künftig vielleicht möglich, auch für Software wie ChatGPT ein entsprechendes Aktivierungswort festzulegen. Wie genau das Ganze funktioniert, ist bislang aber nicht bekannt.

 

Weitere Funktionen von Android 15 im Überblick

  • Bluetooth-Schnelleinstellungen: Tippst Du in den Schnelleinstellungen auf das Bluetooth-Symbol, poppt ein Fenster mit den wichtigsten Bluetooth-Einstellungen auf. Unter Android 14 musst Du dafür noch länger auf das Bluetooth-Icon tippen.
  • Lautstärke von Benachrichtigungen: Du erhältst von einer App mehrere Benachrichtigungen hintereinander? Das ist nervig, sofern dann jedes Mal ein Benachrichtigungston zu hören ist. Unter Android 15 kannst Du deshalb eine neue Funktion einschalten. Sie verringert automatisch die Lautstärke, wenn Du von einer App mehrere Mitteilungen direkt hintereinander bekommst.
  • Mindestvoraussetzung: Mit dem Release von Android 15 gibt es einen neuen Mindeststandard für mobile Anwendungen – Android 7.1. Du kannst somit keine Apps oder Spiele mehr installieren, die nur Android Marshmallow oder älter unterstützen.
  • Alternative zu Samsung DeX: Google soll an einem neuen Desktop-Modus arbeiten, wie Android Authority berichtet – für den Fall, dass Du Dein Android-Handy über einen externen Monitor nutzen willst.
  • Device Diagnostic: Diese vielleicht mit Android 15 erscheinende App könnte Dich über den Zustand des Speichers informieren, der genau wie der Akku eine begrenzte Lebensdauer hat.
  • Dark Mode: Android 15 könnte Apps dazu zwingen, zu einem dunklen Design zu wechseln – selbst wenn diese das Feature werkseitig nicht unterstützen („make all apps dark”).
  • Vibration der Tastatur: Einige Tastatur-Apps unterstützen haptisches Feedback. Unter Android 15 kannst Du diese Option vermutlich in den Einstellungen verwalten. Du musst sie dann nicht mehr für jede Tastatur-App einzeln manuell ein- oder ausschalten.
  • Pixel Launcher: Mit Android 15 könnte Google neue Animationen zum Pixel Launcher hinzufügen. Außerdem könnten Design-Elemente der App angepasst werden.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/android-15-update-neue-funktionen-release/#/

 

iPhone SE 4: Wann gibt es ein neues günstiges iPhone?

Wann veröffentlicht Apple das iPhone SE 4? Diese Frage beschäftigt viele Menschen – denn ein neues, günstiges iPhone dürfte auch hierzulande wieder zu einem Verkaufshit werden. Hier findest Du alle aktuellen Informationen zu Apples kommender Special Edition in unserer Übersicht.

Bitte beachte: Die hier aufgeführten Informationen und Werte zum iPhone SE der vierten Generation beruhen ausschließlich auf Gerüchten und Leaks. Darüber hinaus spekulieren wir zu möglichen Neuerungen, ausgehend von den aktuellen Modellen. Entsprechend solltest Du die Informationen mit Vorsicht behandeln.

iPhone SE 4: Das Wichtigste in Kürze

  • Das iPhone SE 4 erscheint voraussichtlich im Jahr 2025 – und wird vermutlich etwas teurer als das Modell von 2022.
  • Das Design könnte sich an den iPhone-Flaggschiffen orientieren – samt Notch mit Face-ID-Sensoren, USB-C-Anschluss und Aktionstaste.
  • Die Gerüchteküche spricht zudem von einem OLED-Display – mit 6,1 Zoll Diagonale.

Release: Wann könnte die neue Special Edition erscheinen?

Aktuellen Gerüchten zufolge soll es noch eine Weile dauern, ehe wir ein iPhone SE 4 (interner Arbeitstitel: „Ghost”) zu Gesicht bekommen. Hintergrund: Angeblich will Apple in der vierten Generation seines günstigen iPhones ein neues, hauseigenes 5G-Modem (Codename: „Sinope”) verbauen, berichtet etwa MacRumors. Dieses Modem soll aber erst im Jahr 2025 einsatzbereit sein.

Der Release wird wahrscheinlich im Frühling erfolgen: Zahlreiche Quellen sprechen von einem Marktstart zwischen März und Mai 2025.

Preis: So viel könnte das iPhone SE 4 kosten

Zur Erinnerung: Für das iPhone SE (2022) verlangte Apple zum Release knapp 520 Euro in der kleinsten Speicherausführung (64 Gigabyte). Für die Version mit 128 Gigabyte lag der Preis bei etwa 570 Euro.

Sollte Apple mit dem iPhone SE 4 ein neues Design für die Reihe einführen, dürfte sich das auch im Preis widerspiegeln. Unsere Vermutung ist daher: Bleibt Apple beim bisherigen Design, dürfte der Preis kaum steigen. Setzt Apple hingegen auf das Design des iPhone 14, dürfte es eine größere Preiserhöhung geben.

Der Einstiegspreis soll aktuellen Mutmaßungen zufolge auf 499 Dollar steigen, berichtet MacRumors. Damit wäre es das einzige iPhone auf dem Markt, das mit Face ID für unter 500 Dollar zu haben ist. Die nächstgrößere Speichervariante soll demnach 549 Dollar kosten.

Sollte diese Preispolitik auch für Europa gelten, bedeutet eine Steigerung des Einführungspreises um 10 Prozent, dass Du für die Ausführung mit 64 Gigabyte Speicherplatz knapp 570 Euro bezahlen müsstest. Der Preis für 128 Gigabyte läge wahrscheinlich bei knapp 630 Euro. Es ist gut möglich, dass Apple diese Version als kleinste Speicherausführung anbietet.

Wenn Dir der mutmaßliche Einstiegspreis zu hoch ist, könnte sich ein wenig Wartezeit lohnen. Einem Report zufolge könnte der Wert des neuen SE-iPhones schnell sinken – und damit auch der Preis, berichtet MacRumors. Zwar wird der Wertverlust vermutlich nicht so stark sein wie beim iPhone SE (2022); dieses Modell hatte einen um 42 Prozent niedrigeren Wiederverkaufswert – nach nur einem Monat.

Dennoch rechnen Expert:innen auch bei der vierten Auflage damit, dass der Wert schneller verfällt als bei High-End-Modellen wie dem iPhone 15 Pro Max.

Design: Orientiert sich Apple am iPhone 14?

Mehr Display und weniger Buttons

Wie könnte das iPhone SE der vierten Generation aussehen? Die entscheidende Frage in Bezug auf das Design ist, ob Apple den großen Sprung wagt und sich vom aktuellen Design abwendet. Denn das iPhone SE (2022) erinnert immer noch an das iPhone 6, das bereits 2014 erschienen ist.

Gerüchten zufolge wird sich Apple für das iPhone SE 4 nun am Design des iPhone 14 orientieren. Demnach soll das neue günstige iPhone ein größeres Display mit OLED-Technologie erhalten. Die Ränder um den Bildschirm fallen zudem mutmaßlich deutlich schmaler aus als beim aktuellen iPhone SE.

Das würde unter anderem einen Abschied von den breiten Displayrändern bedeuten – einem wichtigen Merkmal des iPhone SE (2022). Vor allem die „Stirn” und das „Kinn” des Smartphones wirken nicht mehr zeitgemäß, ebenso wie das kleine 4,7-Zoll-Display.

Darüber hinaus soll der vom Vorgänger bekannte Homebutton wegfallen. Aktuellen CAD-Renderings zufolge misst das iPhone SE 4 insgesamt 147,7 x 71,5 x 7,7 Millimeter – und fällt damit deutlich größer aus als der Vorgänger (138,4 x 67,3 x 7,3 Millimeter).

 

Auch geleakte Bilder einer angeblichen Hülle für das iPhone SE 4 deuten auf das neue Design hin, berichtet BoyGeniusReport. Entsprechend wird es immer wahrscheinlicher, dass wir uns tatsächlich vom Design des iPhone 6 verabschieden können – und die Vorfreude auf ein größeres Display in dieser iPhone-Serie wächst.

Das iPhone SE 4 könnte außerdem sechs Gramm leichter sein als das iPhone 14 und 165 Gramm auf die Waage bringen, so MacRumors. Im Gegensatz zum iPhone 14 soll die Special Edition allerdings nur eine rückseitige Kameralinse erhalten. So erklärt sich auch das geringere Gewicht. Dazu müsste Apple eine neue Rückseite gestalten, wobei ebenfalls Aluminium und Glas zum Einsatz kommen könnten. Gerüchten zufolge soll das günstige iPhone sogar die gleiche Rückseite erhalten wie das iPhone 16, berichtet MacRumors.

Aber: Den CAD-Renderings zufolge plant Apple für das iPhone SE 4 wohl nicht, auf die vom iPhone 14 Pro bekannte Dynamic Island zu setzen. Das interaktive Feature zeigt zum Beispiel Benachrichtigungen an. Stattdessen soll das neue günstige iPhone eine klassische Notch bieten, in der auch Face-ID-Sensoren für die biometrische Entsperrung untergebracht sind.

Mögliches Design in Konzepten

Wie ein iPhone SE 4 aussehen könnte, das dem iPhone 14 ähnlich sieht, demonstrieren Dir sonst folgende Renderbilder, die im Rahmen eines Konzeptes auf X zu sehen sind:

 

Der Konzeptdesigner stellt sich das Smartphone nicht nur mit abgerundeten Ecken vor, sondern schreibt dem günstigen iPhone auch weitere Eigenschaften aktueller iPhone-Modelle zu.

Dazu gehören etwa der USB-C-Anschluss an der Unterseite. Außerdem fällt die Aktionstaste an der Seite auf, die Apple mit dem iPhone 15 Pro (Max) eingeführt hat. Sie könnte ebenfalls zur Ausstattung des iPhone SE 4 gehören (dazu später mehr).

iPhone SE 4: Größeres Display

Sollte sich Apple für einen neuen Formfaktor entscheiden, dürfte die Displaydiagonale deutlich größer als beim Vorgänger ausfallen. Zum Vergleich: Das iPhone 14 hat einen Bildschirm mit 6,1 Zoll Diagonale – in diesem Rahmen soll sich auch die neue Special Edition bewegen, wie PhoneArena berichtet. Das Display soll zudem mit OLED- statt LC-Technologie aufwarten, wie AppleInsider an anderer Stelle berichtet.

Wahrscheinlich wird auch das neue iPhone SE wieder ein True-Tone-Display bieten. Dieses Apple-Feature ermöglicht eine Anpassung der Displaybeleuchtung an das Umgebungslicht. Dass das Gerät eine Bildwiederholfrequenz höher als 60 Hertz unterstützt, scheint hingegen eher unwahrscheinlich.

Zum Vergleich: Aktuelle Top-Smartphones wie das Galaxy S24 bieten eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz. Beim iPhone 15 setzt Apple weiterhin auf 60 Hertz. Nur die Pro-Modelle aus dem Line-up des iPhone 15 unterstützen 120 Hertz.

Gerüchten zufolge fällt Samsung als Lieferant für das Display des iPhone SE 4 aus, berichtet etwa MacRumors. Angeblich war Apple der Preis zu hoch, den Samsung für die Bildschirme verlangte.

Stattdessen soll Zulieferer BOE die Panels für das neue günstige iPhone liefern. Ein Vorteil des „alten” Designs ist dabei, dass die Displayhersteller auf Vorlagen älterer iPhone-Modelle zurückgreifen können. Somit fallen einige Schritte im Produktionsprozess weg, die bei neuen Bildschirmen erforderlich sind.

Apple habe sich für die Displayproduktion zudem an LG gewandt (via The Elec). Allerdings komme das Unternehmen wohl nur als Back-up zum Einsatz. Aufgrund von Produktionsausfällen im Hause BOE will Apple wohl auf Nummer sicher gehen, um eine durchgehende Verfügbarkeit des iPhone SE 4 sicherstellen zu können.

Kamera mit höherer Auflösung?

Obwohl das iPhone SE (2022) nur eine einfache Kamera hat, macht es erstaunlich gute Fotos. Google ist hingegen mit dem Pixel 6a auf eine Dualkamera umgestiegen – ähnliches wünschen sich sicherlich viele Apple-Fans von einem Mittelklasse-iPhone.

Doch die Chancen auf eine Mehrfachkamera im neuen iPhone SE stehen schlecht: Angeblich soll das iPhone SE der vierten Generation nur über eine einzelne Kamera auf der Rückseite verfügen – genauso wie das Vorgängermodell. Die Auflösung könnte laut MacRumors aber bei 48 Megapixel liegen, was eine Verbesserung bedeuten würde.

 

Die Kamera des kommenden SE-Modells soll Gerüchten zufolge auch KI-Funktionen mitbringen. Die Frage ist allerdings, welche KI-Features Apple seinem Budget-Gerät spendieren könnte.

Dazu sind neue Hinweise aufgetaucht: Die Kamera des iPhone SE 4 beherrsche keinen Nachtmodus, wohl aber den 1080p-Kinomodus, behauptet der Leaker Nguyen Phi Hung bei X. Das wäre allerdings eine Überraschung, denn: Für den Kinomodus waren auf dem iPhone bislang immer mindestens zwei Kameras erforderlich.

 

iPhone SE der vierten Generation: Chip, Speicher und Updates

Leaks zufolge soll Apple für das iPhone SE 4 nicht nur Designelemente des iPhone 16 übernehmen; angeblich steckt im günstigen iPhone auch der gleiche Chip, berichtet MacRumors. Sollte dieses Gerücht stimmen, dürfen wir uns auf den Apple A18 freuen – und einen 6 bis 8 Gigabyte großen Arbeitsspeicher.

Es gibt aber auch gegenteilige Behauptungen, laut denen Apple stattdessen den A16 Bionic für sein neues günstiges iPhone nutzen wolle. So oder so: Im iPhone SE 4 steckt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein deutlich schnellerer Chip als im Vorgänger. Wie groß das Leistungsupgrade wirklich ausfällt, werden allerdings Tests nach dem Release zeigen müssen.

 

Akku und Ladezeiten

Offenbar ist das Design nicht der einzige Bereich, in dem Apple das iPhone SE 4 nach dem Vorbild iPhone 14 gestaltet. Aktuellen Gerüchten zufolge soll diese Taktik auch den Akku mit einschließen.

Genau genommen könnte Apple sogar exakt den gleichen Akku verbauen wie im iPhone 14, berichtet MacRumors. Demnach seien Prototypen des neuen günstigen iPhones gesichtet worden, deren Akku die Modellnummer „A2863” trage. Diese Nummer habe Apple bereits in der Vergangenheit benutzt.

Zur Erinnerung: Der Akku im iPhone SE von 2022 hat verschiedenen Tests zufolge eine Kapazität von etwas über 2.000 Milliamperestunden. Die Kapazität des Akkus „A2863” liege MacRumors zufolge bei rund 3.280 Milliamperestunden. Entsprechend dürfte das iPhone SE 4 eine längere Akkulaufzeit bieten als sein Vorgänger.

Doch selbst wenn es tatsächlich Prototypen gibt, die den Akku des iPhone 14 nutzen, könnte Apple bis zur Massenproduktion des neuen Modells noch eine andere Entscheidung treffen.

Weitere Features: Aktionstaste, Face ID und USB-C-Anschluss?

Im September 2023 präsentierte Apple neben dem iPhone 15 und iPhone 15 Plus auch das iPhone 15 Pro und das iPhone 15 Pro Max. Die beiden Pro-Modelle haben seitlich einen neuen Button, den Du mit verschiedenen Funktionen belegen kannst: die Aktionstaste, auch Action Button genannt. Angeblich soll auch das iPhone SE 4 diesen Button bekommen, wie MacRumors berichtet.

Eine Aktionstaste würde das Mittelklasse-Smartphone grundlegend vom iPhone 15 und iPhone 15 Plus unterscheiden: Diese beiden Modelle bieten das Feature nicht. Das iPhone SE der vierten Generation wird außerdem höchstwahrscheinlich mit einem USB-C-Anschluss aufwarten.

Denn einem EU-Beschluss zufolge müssen Smartphones ab 2024 in Europa einen USB-C-Port bieten. Deshalb sind auch die iPhone-15-Modelle mit diesem Anschluss ausgestattet. Wir haben an anderer Stelle alles zum iPhone 15 und dem USB-C-Anschluss zusammengefasst.

iPhone SE 4: Die mögliche Ausstattung in der Übersicht

Im Folgenden fassen wir die möglichen Specs und Features der neuen Special Edition übersichtlich zusammen. Bitte beachte auch hierbei, dass es sich um inoffizielle Informationen handelt, die auf Gerüchten beruhen. Apple hat sich bislang nicht zu einer möglichen vierten Generation des iPhone SE geäußert.

  • Design: Aluminiumrahmen und Glas, kein Homebutton
  • Display: 6,1 Zoll, 60 Hertz, OLED
  • Kameras: einzelne Kameralinse auf der Rückseite, 48 Megapixel
  • Chip: Apple A16 (Bionic) bis A18 möglich
  • Speicherplatz: 6 bis 8 Gigabyte
  • Betriebssystem: iOS 17
  • Akkukapazität: möglicherweise über 3.000 Milliamperestunden
  • USB-C-Anschluss: ja
  • Face ID: ja
  • Release: voraussichtlich Frühling 2025
  • Preis: 500 bis 550 Dollar

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/iphone-se-4-wann-gibt-es-ein-neues-guenstiges-iphone-specs-release/#/

 

iPhone auf den Mac spiegeln: So geht’s Schritt für Schritt

Bilder, Videos oder andere Inhalte von Deinem iPhone oder iPad auf dem Apple-Computer anzeigen – das geht über Airplay ganz einfach. Wir zeigen, wie Du das iPhone auf den Mac spiegeln kannst, und wie das in Zukunft noch unkomplizierter funktioniert.

Das Spiegeln des Bildschirminhalts zwischen verschiedenen Apple-Geräten funktioniert nahtlos. Du kannst beispielsweise Videos in einer iPhone-App starten und diese dann auf dem großen Mac-Bildschirm ansehen. Nützlich ist das unter anderem, wenn Du mehreren Menschen etwas zeigen möchtest. Sie müssen dann nicht alle auf das kleinere iPhone schauen. Bei Apple heißt diese Funktion Bildschirmsynchronisierung.

Mit dem neuen Mac-Betriebssystem macOS Sequoia im Herbst geht sogar noch mehr: Dann kannst Du das Display nicht nur spiegeln, sondern das iPhone komplett vom Mac aus steuern. Dieser Ratgeber erklärt, wie Du vorgehst, wenn Du den Smartphone-Bildschirm spiegeln willst – und was künftig möglich sein wird.

iPhone auf Mac spiegeln: Das Wichtigste in Kürze

  • Den Inhalt Deines iPhone-Displays kannst Du via Airplay auf dem Mac-Display anzeigen lassen. Das geht über die Bildschirmsynchronisierung im iPhone-Kontrollzentrum.
  • Kompatibel sind alle Apple-Smartphones ab iPhone 7 sowie neuere iPads. Außerdem brauchst Du einen aktuelleren Mac.
  • Mit macOS Sequoia erweitert Apple die Funktion: Du kannst dann Dein iPhone komplett vom Mac aus bedienen, Apps öffnen oder Inhalte hin- und herschieben – und das alles auch, wenn das iPhone gesperrt ist.

So spiegelst Du das Display des iPhones auf den Mac

  1. Verbinde Dein iPhone oder iPad mit demselben WLAN-Netzwerk, mit dem der Mac vernetzt ist. Das ist die Voraussetzung, damit das Spiegeln des iPhone oder iPad funktioniert.
  2. Öffne auf dem Mac über das Apple-Logo in der Menüleiste die „Systemeinstellungen”. Gehe zu „Allgemein”. Suche den Punkt „AirDrop & Handoff” und überprüfe, dass der Eintrag „AirPlay-Empfänger” aktiviert ist. Normalerweise sollte das von Haus aus der Fall sein, denn es handelt sich um eine Standardeinstellung.
  3. Wische auf Deinem iPhone oder iPad in der oberen rechten Ecke nach unten. Damit öffnest Du das Kontrollzentrum.
  4. Tippe auf die Schaltfläche zur Bildschirmsynchronisierung. Du erkennst sie an den zwei teilweise übereinander liegenden Bildschirmen.
  5. Nun siehst Du eine Liste von kompatiblen Geräten. Warte, bis Dein Mac erscheint, und tippe darauf.
  6. Schließe die Liste und das Kontrollzentrum. Alles, was jetzt auf dem iPad- oder iPhone-Bildschirm angezeigt wird, ist auch auf dem Computer-Display zu sehen.
  7. Um das Spiegeln von iPad oder iPhone auf den Mac zu beenden, öffne das Kontrollzentrum auf Deinem Gerät erneut. Wähle das Symbol für die Bildschirmsynchronisierung und tippe auf ‚Synchronisierung stoppen’.

Tipp: Mit der Bildschirmsynchronisierung kannst Du iPad oder iPhone nicht nur auf dem Mac spiegeln, sondern auch auf den Fernseher. Das Vorgehen ist gleich. Dazu benötigst Du jedoch Apple TV oder ein Airplay-kompatibles TV-Gerät.

Welche Voraussetzung gibt es für das Spiegeln von iPhone auf Mac?

Das Spiegeln des Displays funktioniert mit allen neueren iPhones und iPads:

  • iPhone ab iPhone 7
  • iPad Pro ab 2. Generation
  • iPad Air ab 3. Generation
  • iPad ab 6. Generation
  • iPad mini ab 5. Generation

Außerdem benötigst Du eine der folgenden Mac-Generationen:

  • MacBook Pro seit 2018 und jünger
  • MacBook Air seit 2018 und jünger
  • iMac seit 2019 und jünger
  • iMac Pro seit 2017 und jünger
  • Mac mini ab 2020 und jünger
  • Mac Pro ab 2019 und jünger
  • Mac Studio

Als Betriebssysteme müssen auf den Geräten mindestens iOS15, iPadOS 15 bzw. macOS Monterey installiert sein.

Tipp: Das Spiegeln eines älteren iPhones auf einem kompatiblen Mac funktioniert laut Apple möglicherweise trotzdem. Die Auflösung kann jedoch niedriger sein. Du musst allerdings in den Systemeinstellungen des Mac unter „AirPlay erlauben für” eine der Optionen „Alle” oder „Alle im selben Netzwerk” auswählen.

Die Bildschirmsynchronisierung auf dem Mac deaktivieren oder mit Passwort schützen

In Deinem Haushalt gibt es mehrere iPhones, und Du willst verhindern, dass die anderen ihre Displays auf Deinen Mac spiegeln können? Du kannst auf dem Computer einstellen, dass er keine Inhalte empfangen kann:

  1. Klicke auf das Apple-Logo in der Menüleiste Deines Mac und öffne die Systemeinstellungen.
  2. Suche den Eintrag „Allgemein” und gehe dort zu „AirDrop & Handoff”. Deaktiviere die Option „AirPlay-Empfänger”.
  3. Klickst Du auf „AirPlay erlauben für”, hast Du die Wahl zwischen „Aktuelle:r Benutzer:in” sowie „Alle” bzw. „Alle im Selben Netzwerk”. Entscheidest Du Dich für die erste Option, dürfen nur Geräte mit der derselben Apple-ID wie auf dem Mac den Bildschirm spiegeln.
  4. Auf Wunsch kannst Du ein Passwort in das Textfeld eingeben, um die AirPlay-Verwendung zu schützen.

Tipp: Auch wenn Du „Alle” oder „Alle im selben Netzwerk” auswählst, können andere nicht einfach ihr iPhone auf Deinen Mac spiegeln. In dem Fall erscheint eine AirPlay-Anfrage auf Deinem Computer-Bildschirm, die Du annehmen musst. Es wird zudem ein Code angezeigt, den die andere Person auf Ihrem Gerät eingeben muss.

Was die iPhone-Spiegelung und -Steuerung mit macOS Sequoia bringt

Apple veröffentlicht 2024 die neue und 15. Version des Betriebssystems macOS. Sequoia soll laut Apple die „Continuity” verbessern, also die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Geräten.  Dazu gehört auch das kabellose Spiegeln des iPhone auf dem Mac, auf Englisch iPhone mirroring – aber anders als mit AirPlay. Du siehst zwar wie dort den Bildschirm des iPhones auf dem Computer-Display. Aber Du kannst mit Tastatur, Maus und Touchpad vom Mac aus mit dem iPhone interagieren und es steuern. Du bekommst vollen Zugriff auf das Smartphone und kannst etwa Apps öffnen und verwenden sowie zwischen den Homescreens hin und her wischen. Das Audio des iPhone wird über die Mac-Lautsprecher wiedergegeben. Auch Mitteilungen vom iPhone siehst Du auf dem Computer und kannst dort darauf reagieren. Du kannst sogar Inhalte per Drag & Drop nahtlos zwischen iPhone und Rechner verschieben oder kopieren.

All das ist sogar möglich, wenn das iPhone gesperrt ist oder sich in Deiner Tasche befindet. Damit ist es vor fremden Blicken oder Zugriffen geschützt.

macOS Sequoia soll laut Apple im Herbst 2024 veröffentlicht werden. Die Beta-Version für Entwickler:innen ist bereits erhältlich.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/tipps-tricks/iphone-auf-den-mac-spiegeln-so-gehts/#/

Predictive Maintenance verstehen und anwenden: Was Unternehmen wissen sollten

Die Effizienz von Maschinen und Anlagen ist entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Predictive Maintenance, oder vorausschauende Wartung, nutzt modernste Technologien, um den optimalen Zeitpunkt für Instandhaltungsmaßnahmen vorherzusagen und so Ausfallzeiten und Kosten zu minimieren.

Was ist Predictive Maintenance?

Predictive Maintenance, zu Deutsch vorausschauende Wartung, ist eine fortschrittliche Methode zur Instandhaltung von Maschinen und Anlagen, die auf der kontinuierlichen Überwachung der Geräte und Analyse von Daten basiert. Das Ziel von Predictive Maintenance ist es, den optimalen Zeitpunkt für Wartungsmaßnahmen vorherzusagen, um unnötige Routinekontrollen zu vermeiden und gleichzeitig Ausfälle und Schäden zu verhindern.

Predictive Maintenance nutzt Technologien wie Sensoren, das Internet der Dinge (IoT), Datenanalyse und Künstliche Intelligenz (KI), um den Zustand von Maschinen in Echtzeit zu überwachen. Durch die Erfassung und Analyse von Betriebsdaten können Anomalien und Muster identifiziert werden, die auf einen bevorstehenden Ausfall oder Verschleiß hinweisen. Auf diese Weise können Instandhaltungsmaßnahmen rechtzeitig geplant und gezielt durchgeführt werden.

So funktioniert Vorausschauende Wartung

Predictive Maintenance kombiniert die Stärken von Datenanalyse, maschinellem Lernen und IoT-Technologien, um einen proaktiven Ansatz zur Instandhaltung von Maschinen und Anlagen zu bieten. Durch die kontinuierliche Überwachung und Analyse von Betriebsdaten können Unternehmen potenzielle Störungen frühzeitig erkennen und gezielte Instandhaltungsmaßnahmen einleiten.

Der Prozess umfasst mehrere Schritte, von der Datenerfassung bis zur Implementierung von Wartungsmaßnahmen, und erfordert eine Kombination aus Hard- und Software:

Datenquellen und -erfassung

Der erste Schritt ist die Erfassung relevanter Daten. Diese Daten stammen aus verschiedenen Quellen und werden mithilfe von Sensoren und IoT-Geräten gesammelt. Typische Datenquellen sind:

Vibrationssensoren: Überwachen die Schwingungen von Maschinen, um Unregelmäßigkeiten zu erkennen.

Temperatursensoren: Messen die Betriebstemperatur von Komponenten, um Überhitzung oder Temperaturabweichungen zu bemerken.

Drucksensoren: Überwachen den Druck in hydraulischen und pneumatischen Systemen.

Akustische Sensoren: Erfassen Geräusche und Ultraschallwellen, um Anzeichen von Verschleiß oder Fehlfunktionen zu identifizieren.

Stromsensoren: Messen den Stromverbrauch und können so auf anomale Belastungen hinweisen.

Datenübertragung und -speicherung

Die gesammelten Daten werden in der Regel über ein Netzwerk an ein zentrales Datenverarbeitungssystem übertragen. Dies kann vor Ort (On-Premises) oder in der Cloud (Cloud-Computing) geschehen. Moderne IoT-Plattformen bieten robuste und skalierbare Lösungen für die Datenübertragung und -speicherung, die es ermöglichen, große Datenmengen effizient zu verarbeiten.

Datenanalyse und -modellierung

Der Kern der Predictive Maintenance ist die Datenanalyse. Hier kommen fortschrittliche Analysetools und Algorithmen zum Einsatz, um Muster und Anomalien in den Daten zu erkennen. Zu den gängigen Analysemethoden gehören:

Deskriptive Analyse: Bietet eine Übersicht über den aktuellen Zustand der Maschinen und identifiziert auffällige Muster.

Prädiktive Analyse: Nutzt maschinelles Lernen und KI-Algorithmen, um mögliche zukünftige Ereignisse vorherzusagen. Diese Modelle basieren auf historischen Daten und lernen, welche Parameter auf einen bevorstehenden Ausfall hindeuten.

Präskriptive Analyse: Geht einen Schritt weiter und gibt konkrete Handlungsempfehlungen basierend auf den prädiktiven Analysen.

Implementierung von Wartungsmaßnahmen

Sobald ein potenzielles Problem identifiziert wurde, werden Instandhaltungsmaßnahmen geplant und durchgeführt. Diese Maßnahmen können verschiedene Formen annehmen, wie z. B.:

Geplante Wartung: Basierend auf den Vorhersagen wird eine Instandhaltung zum optimalen Zeitpunkt durchgeführt, um einen Ausfall zu verhindern.

Ad-hoc-Wartung: Bei sofortigem Handlungsbedarf werden umgehend Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit und Funktionalität der Maschine zu gewährleisten.

Optimierung der Betriebsbedingungen: Anpassungen an den Betriebsparametern, um den Verschleiß zu minimieren und die Lebensdauer der Maschinen zu verlängern.

Kontinuierliche Verbesserung

Predictive Maintenance ist ein stetiger Prozess: Die gesammelten Daten und die Ergebnisse der durchgeführten Wartungsmaßnahmen fließen zurück in das System, wodurch die Vorhersagemodelle kontinuierlich verbessert und präziser werden. Dies führt zu einer stetigen Optimierung der Instandhaltungsstrategien und einer weiteren Reduktion von Ausfallzeiten und Kosten.

Vorteile von Predictive Maintenance

Predictive Maintenance bietet viele Vorteile, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Wartungsstrategien zu optimieren und die Effizienz ihrer Maschinen und Anlagen zu verbessern. Dazu gehören:

1. Kostenersparnis

Reduzierung von ungeplanten Ausfällen: Durch die frühzeitige Erkennung von potenziellen Problemen können ungeplante Ausfälle vermieden werden. Das kann erhebliche Kosteneinsparungen bedeuten.

Optimierung von Wartungsintervallen: Predictive Maintenance ermöglicht es, Wartungsmaßnahmen genau dann durchzuführen, wenn sie notwendig sind, und nicht nach einem starren Zeitplan. Dadurch werden unnötige Instandhaltungsarbeiten vermieden und die Wartungskosten gesenkt.

Längere Lebensdauer der Maschinen: Vorausschauende Wartung reduziert den Verschleiß und verlängert die Lebensdauer der Maschinen und Anlagen.

2. Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit und Produktivität

Minimierung von Ausfallzeiten: Predictive Maintenance hilft dabei, Ausfallzeiten durch proaktive Instandhaltungsmaßnahmen zu minimieren. Das führt zu einer höheren Anlagenverfügbarkeit und Produktivität.

Verbesserung der Produktionsplanung: Durch die Vorhersage von Wartungsbedarf können Wartungsarbeiten besser in den Produktionsplan integriert werden. Das steigert die Effizienz der Ressourcennutzung.

3. Verbesserung der Sicherheit

Frühzeitige Erkennung von Sicherheitsrisiken: Predictive Maintenance ermöglicht die frühzeitige Erkennung von potenziellen Sicherheitsrisiken. Dadurch lassen sich präventive Maßnahmen ergreifen, bevor es zu Unfällen kommt.

Reduzierung von Notfallreparaturen: Notfallreparaturen bergen oft höhere Risiken, da sie unter Zeitdruck und möglicherweise unter ungünstigen Bedingungen durchgeführt werden müssen. Durch vorausschauende Wartung kann dies vermieden werden.

4. Effiziente Ressourcennutzung

Gezielte Wartungsmaßnahmen: Ressourcen wie Ersatzteile und Wartungspersonal werden effizienter eingesetzt, da Wartungsmaßnahmen nur bei tatsächlichem Bedarf durchgeführt werden.

Bessere Bestandsverwaltung: Die Vorhersage von Wartungsbedarf ermöglicht eine bessere Planung und Verwaltung von Ersatzteilen und reduziert damit Lagerhaltungskosten.

Herausforderungen von Predictive Maintenance

Neben den genannten Vorteilen gibt es auch Herausforderungen, die Unternehmen beim Thema Predictive Maintenance bewältigen müssen. Das sind in erster Linie folgende:

1. Hohe Anfangsinvestitionen

Kosten für Sensoren und Hardware: Die Implementierung von Predictive Maintenance erfordert die Anschaffung und Installation von Sensoren und anderer Hardware. Das kann mit hohen Anfangskosten verbunden sein.

Investitionen in Software und Datenanalyse-Tools: Die notwendigen Softwarelösungen und Analysetools sind oft kostspielig und erfordern regelmäßige Updates und Wartung.

2. Komplexität der Implementierung

Technologische Anforderungen: Predictive Maintenance erfordert fortschrittliche Technologien wie IoT, maschinelles Lernen und Datenanalyse, die eine hohe technische Kompetenz und spezielle Schulungen erfordern.

Integration in bestehende Systeme: Die Integration von Predictive Maintenance in bestehende Systeme und Prozesse kann komplex und zeitaufwendig sein.

3. Sicherheits- und Datenschutzbedenken

Datensicherheit: Die Erfassung und Übertragung großer Mengen sensibler Betriebsdaten erfordert robuste Sicherheitsmaßnahmen, um vor Cyberangriffen und Datenverlust zu schützen.

Datenschutz: Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie den Datenschutzbestimmungen entsprechen und die Privatsphäre ihrer Belegschaft und Kunden gewahrt bleibt.

Predictive Maintenance im Überblick

Predictive Maintenance …

…ist die vorausschauende Wartung von Maschinen und Anlagen durch kontinuierliche Überwachung und Analyse von Betriebsdaten. Das ermöglicht eine optimierte Wartungsplanung.

…unterscheidet sich von konservativen Wartungsstrategien durch den gezielten Einsatz von Sensoren, IoT-Technologien und Datenanalyse, um Störungen und Probleme frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen.

…bietet zahlreiche Vorteile, darunter Kostenersparnis, höhere Anlagenverfügbarkeit, längere Lebensdauer der Maschinen und verbesserte Sicherheit.

…findet Anwendung in verschiedenen Branchen, wie der Fertigungsindustrie, Energieerzeugung, Transport und Logistik, Öl- und Gasindustrie sowie Gesundheitswesen.

 

 

iOS 19: Was wir zu schon zu Release und Features wissen

Apple soll im Sommer 2024 mit der Entwicklung des iPhone-Betriebssystems iOS 19 begonnen haben. Aber wann erscheint das große iOS-Update, welche Features wird es enthalten und welche iPhone-Modelle könnten es unterstützen? Wir haben alle Fakten und Gerüchte zu iOS 19 gesammelt.

Das Wichtigste in Kürze

  • iOS 19 dürfte im September 2025 ausgerollt werden.
  • Gerüchten zufolge könnten KI-Features eine zentrale Rolle spielen.
  • Das Update auf iOS 19 dürften alle iPhone-Modelle ab dem iPhone 12 erhalten.

Was wir zum Release von iOS 19 wissen

Im Herbst 2024 erscheint zunächst das Betriebssystem iOS 18 für iPhone-Nutzer:innen. Apple hat aber offenbar schon im Vorfeld mit der Arbeit an iOS 19 begonnen, das 2025 herauskommen soll.

Der Codename des Projekts lautet demnach „Luck”. Das schreibt der für gewöhnlich gut informierte Bloomberg-Journalist Mark Gurman in seinem „Power on”-Newsletter. Auch macOS 16 für den Mac, watchOS 12 für die Apple Watch sowie visionOS 3 für die Apple Vision Pro befinden sich demnach bereits in der Entwicklung.

Eine Überraschung ist der frühe Entwicklungsstart von iOS 19 laut Gurman jedoch nicht. Apple sei schließlich schon mit der iPhone-Generation für das kommende Jahr beschäftigt, bei der es sich angeblich um die iPhone-17-Serie handelt. Um die Geräte zu testen, benötige der Konzern die dazugehörige Software – in diesem Fall eben iOS 19.

Wann das große iOS-Update veröffentlicht wird, ist bisher nicht offiziell bekannt. Allerdings folgt Apple seit Jahren einem bestimmten Release-Rhythmus: iOS 15, iOS 16 und iOS 17 erschienen jeweils Ende September – genauer gesagt am 20. September 2021, 12. September 2022 und 20. September 2023.

Wir gehen deshalb davon aus, dass iOS 19 im September 2025 ausrollt. Der Erscheinungstermin dürfte mit dem des iPhone 17 zusammenfallen: Apple veröffentlicht seine neuen iPhone-Flaggschiffe in der Regel gemeinsam mit dem neuen iOS-Betriebssystem.

 

iOS-19-Neuerungen: Welche Features könnten auf Dein iPhone kommen?

Bislang hat Apple noch nicht verraten, welche Funktionen iOS 19 mitbringt. Das ist aber keine Überraschung: Schließlich hat Apple gerade erst die Vorängerversion angekündigt. Erste Details zu iOS 19 teilt das Unternehmen voraussichtlich auch erst auf der nächsten WWDC mit. Die Keynote findet mit großer Wahrscheinlichkeit im Juni 2025 statt. Wir updaten diesen Artikel, sobald es offizielle Infos gibt.

Konkrete Gerüchte zu den Neuerungen von iOS 19 sind bislang noch nicht im Umlauf. Wahrscheinlich dreht sich aber wieder alles um KI-Features. Bereits mit iOS 18 setzt Apple verstärkt auf smarte Funktionen – unter dem Namen „Apple Intelligence”. Zwar setzt der Hersteller schon bei den Vorgängerversionen künstliche Intelligenz ein, etwa für die Kamera – aber eher zurückhaltend. Mit iOS 18 integriert Apple sie deutlich tiefer ins Betriebssystem.

Mit iOS 19 dürfte Apple noch einen Schritt weitergehen und die bestehenden KI-Funktionen verbessern. Auch dass Apple sein Mixed-Reality-Headset Vision Pro in Zukunft noch enger mit dem iPhone verknüpfen wird, steht wohl außer Frage. Inwieweit iOS 19 da reinspielt, lässt sich aber nicht vorhersagen.

Derweil beginnen die ersten Grafiker:innen, Designkonzepte für die kommende iOS-Version zu entwickeln:

 

iOS 19: Welche iPhones erhalten das Update?

Apple gibt – anders als Google oder Samsung – kein offizielles Update-Versprechen für seine Geräte ab. Aber der Hersteller hat seinen Support für ältere Modelle im Laufe der Zeit immer weiter ausgeweitet.

Auch wenn es keine verbindlichen Aussagen gibt, kannst Du mit mindestens fünf großen iOS-Updates pro Modell rechnen. Apple selbst wird wohl erst 2025 verraten, welche iPhones iOS 19 unterstützen.

Wir gehen aktuell davon aus, dass das Update für folgende iPhones erscheint:

Dazu kommen wahrscheinlich die Modelle der iPhone-16-Serie (Release vermutlich im September 2024) sowie die iPhone-17-Generation (für September 2025 erwartet).

Was wir uns von iOS 19 wünschen

Mit iOS 18 kommen mehr KI-Funktionen auf das iPhone – aber nicht alle davon in der EU. Dort bringt Apple das große iOS-Update in reduziertem Umfang heraus. Laut Hersteller sind die strengen Vorgaben des Digital Market Acts (DMA) der Hauptgrund dafür, dass wir hierzulande zunächst auf Apple Intelligence verzichten müssen.

Sowieso rollt Apple viele neue KI-Funktionen zunächst ausschließlich in den USA aus. Anderswo sollen sie erst später nutzbar sein, wahrscheinlich ab 2025. Obendrein wird Apple Intelligence auf neuere iPhone-Modelle beschränkt sein.

Wir würden uns mit dem Release von iOS 19 wünschen, dass sämtliche (neuen) KI-Features auch bei uns verfügbar sind – und zwar auf allen kompatiblen iPhones.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/ios-tipps/ios-19-release-neuerungen-iphone-update/#/

Galaxy Watch7: WhatsApp einrichten und nutzen

Du hast eine Galaxy Watch7 und möchtest WhatsApp damit verwenden? Kein Problem! Hier erfährst Du, wie Du WhatsApp auf Deiner Galaxy Watch7 einrichtest, welche Funktionen es für Deine Uhr gibt und wie Du diese nutzen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Du kannst WhatsApp als eigenständige Anwendung auf die Galaxy Watch herunterladen.
  • Auf der Smartwatch stehen Dir zwar nicht alle, aber die wichtigsten Funktionen des Messengers zur Verfügung.

WhatsApp und Wear OS

Seit Mitte 2023 kannst Du WhatsApp als eigenständige App auf Deiner Galaxy Watch nutzen – vorausgesetzt, auf der Uhr läuft mindestens Wear OS 3. Kein Problem für Deine Galaxy Watch7: Die Samsung-Uhr ist eines der ersten Geräte, die ab Werk mit Wear OS 5 aufwarten.

WhatsApp auf der Galaxy Watch7 installieren

Stelle zunächst sicher, dass Dein Android-Smartphone griffbereit in der Nähe ist, wenn Du WhatsApp auf Deiner Galaxy Watch7 installierst. Beide Geräte sollten zudem im selben WLAN-Netzwerk angemeldet sein. So gehst Du vor, wenn Du WhatsApp dann einrichten willst:

  1. Öffne den Google Play Store auf Deiner Smartwatch.
  2. Suche nach dem „WhatsApp Messenger”.
  3. Installiere die Anwendung auf der Smartwatch und öffne sie.
  4. Jetzt siehst Du einen achtstelligen Code auf Deiner Smartwatch.
  5. Folge den Anweisungen auf dem Bildschirm und wechsle zu Deinem Smartphone.
  6. Nachdem Du Dein Smartphone entsperrt hast, startet WhatsApp automatisch.
  7. Gib dort jetzt den achtstelligen Code ein, den die Galaxy Watch anzeigt. Smartwatch und Smartphone sind nun miteinander verknüpft.

Diese WhatsApp-Funktionen kannst Du auf Deiner Galaxy Watch7 nutzen

Sobald Deine Galaxy Watch mit WhatsApp auf dem Smartphone gekoppelt ist, bekommst Du eingehende WhatsApp-Nachrichten direkt auf dem Bildschirm der Uhr angezeigt. Dort kannst Du sie auch direkt beantworten – etwa in Form einer Sprachnachricht.

Auf Deiner Smartwatch sind allerdings nicht alle Funktionen verfügbar, die Du von WhatsApp kennst. Unter anderem folgende Funktionen kannst Du aber mit Deiner Uhr nutzen:

  • Chats lesen und mit Text- oder Sprachnachrichten beantworten
  • Chats stummschalten
  • Bilder ansehen
  • Sprachnachrichten abspielen
  • Reaktionen senden
  • Anrufe entgegennehmen und ablehnen

Ein Hinweis zum Thema Sicherheit: Alle Chats sind auf der Galaxy Watch7, genau wie auf dem Handy, Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/gadgets-wearables/galaxy-watch7-whatsapp-einrichten-ratgeber/#/

 

Device as a Service: So funktioniert das Konzept „Geräte als Dienstleistung“

Service-Modelle haben besonders im Bereich der IT Hochkonjunktur. Neben bekannten Angeboten wie Software as a Service (SaaS), gibt es auch DaaS – Device as a Service. Dabei mieten oder leasen Unternehmen Geräte über einen Anbieter und erhalten zusätzliche Service-Leistungen. Wie DaaS funktioniert, und wie Sie prüfen, ob es für Ihren Betrieb infrage kommt.

Device as a Service (DaaS) kurz erklärt

Device as a Service beschreibt Leasing- oder Mietmodelle, bei denen technische Geräte in Verbindung mit Service-Leistungen an Unternehmen, Institutionen und Organisationen ausgegeben werden. Dabei handelt es sich in der Regel um Leasing- oder Mietverträge für technische Geräte wie Smartphones, Laptops, Tablets und andere, die um ein Service-Paket ergänzt werden.

Beispielsweise können Firmenhandys vor der Auslieferung an ein Unternehmen eingerichtet werden. Zu den Service-Leistungen können u. a. gehören:

die Aktivierung von SIM-Karten oder eSIM

das Aufbringen von Schutzfolien oder Hüllen

die Einrichtung eines Mobile Device Managements (MDM)

der schnelle Austausch eines Geräts im Schadensfall

Finanzierungsangebote finden Sie inzwischen bei vielen Herstellern und Händlern. Einige Anbieter bieten darüber hinaus DaaS-Services mit zusätzlichen Dienstleistungen an. Unternehmen profitieren dabei von umfassenderem Support und einem zentralen Ansprechpartner für mehrere Angelegenheiten.

Hohes Interesse bei Unternehmen aller Größen

Das Servicemodell DaaS erfreut sich bei der Mehrzahl aller Unternehmen eines hohen oder generellen Interesses. In einer Studie im Auftrag von Telefónica wurden insgesamt 1961 Unternehmen verschiedener Größe befragt. Auf die Frage: „Wie interessant wäre solch ein Full-Service-Angebot für Smartphones / Handys für Ihr Unternehmen?” bekundeten insgesamt 83 % aller befragten Unternehmen Interesse, 41 % hatten ein hohes Interesse an einem solchen Angebot. Gleichzeitig nutzten zur Zeit der Befragung im Jahr 2021 nur insgesamt 2 % der Befragten ein DaaS-Angebot.

Als ausschlaggebendes Argument für eine solche Lösung gaben in der Befragung eine Entlastung der eigenen IT-Abteilung (57 %) an. Als weitere positive Punkte nannten die Teilnehmer der Studie:

flexible Laufzeiten (48 %)

flexible Anzahl der Geräte (43 %)

keinen Wertverlust (41 %)

Vorteile und Nachteile von Device as a Service

Generell bietet Leasing oder das Mieten von technischen Geräten eine Reihe von Annehmlichkeiten gegenüber dem Direktkauf. Viele DaaS-Programme basieren auf einem 2-Jahres-Zyklus. Das bedeutet, Ihr Unternehmen nutzt die Geräte 24 Monate lang und hat anschließend die Option, neue Geräte zu erhalten. Dadurch statten Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets mit aktueller Hard- und Software aus und profitieren von den zusätzlichen Services, die der Anbieter bereitstellt.

Die Vorteile im Überblick

Entlastung der IT-Ressourcen: Mit einem umfassenden Service-Paket können Unternehmen wiederkehrende Aufgaben der Geräteeinrichtung, -verwaltung und des technischen Supports an einen vertrauenswürdigen Partner abgeben und so die eigene IT-Abteilung entlasten, bzw. sich den Aufbau einer solchen Abteilung sparen.

Moderne Ausstattung: Viele Device as a Service-Angebote beinhalten den regelmäßigen Austausch der genutzten Hardware. In den meisten Fällen erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihres Unternehmens alle zwei Jahre ein neues Gerät und sind so immer auf dem aktuellen Stand der Technik.

Hohe Sicherheit: Veraltete Hardware, die nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt wird, stellt ein hohes Risiko für Unternehmen dar, Opfer von Cyberangriffen zu werden. Mit einem guten DaaS-Angebot nutzt Ihr Unternehmen nicht nur stets moderne Geräte, sondern profitiert auch von einer zuverlässigen Bereitstellung sicherheitsrelevanter Software-Updates. Umfängliche Service-Pakete beinhalten zudem ein MDM, das für zusätzliche Sicherheit sorgt.

Flexibilität: DaaS-Provider bieten Unternehmen häufig die Möglichkeit, die Zahl der Geräte schnell und flexibel zu erweitern. So reagieren Sie schnell auf neue unternehmerische Situationen. Sie statten neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitnah mit moderner Hardware aus, die Sie vollständig eingerichtet vom DaaS-Dienstleister erhalten. Setzen Sie mobile Arbeitskonzepte um? Dann profitieren Sie von einem Anbieter, der die neuen Geräte direkt an Ihre Angestellten schickt.

Langfristig planbare Finanzierung: Anstatt Hardware für Ihr Unternehmen selbst und mit hohen punktuellen finanziellen Belastungen zu kaufen, bieten Device as a Service-Angebote eine planbare, monatliche Finanzierung.

Zentraler Kontakt: Viele Unternehmen schätzen einen zentralen Ansprechpartner für mehrere Angelegenheiten. Daher kann ein Anbieter, der entscheidende Services zu Hardware, Software und Konnektivität aus einer Hand und eine ausführliche Beratung bietet, eine gute Wahl sein. So müssen sich Ihre Angestellten nicht an verschiedene Service-Stellen wenden, wenn sie Support benötigen.

Nachteile

Ein von vielen Unternehmen als Nachteil wahrgenommener Aspekt, ist die Tatsache, dass die geleaste Hardware dem eigenen Unternehmen nicht gehört. Dabei kommt es allerdings auf die Perspektive an, denn andere Firmen schätzen es sehr, dass beim Leasing die eigene Buchhaltung nicht so sehr belastet wird und sie von einem umfassenden Service profitieren.

Weiterhin sollten Unternehmen in jedem Fall verschiedene Finanzierungsmodelle gegenüberstellen. Je nach Situation des eigenen Unternehmens und gewähltem Geschäftspartner kann sich ein Device as a Service-Angebot mehr oder weniger lohnen. Dabei sollten alle Preise und Leistungen berücksichtigt werden. Das kann eine komplizierte Rechnung sein, besonders, wenn Sie einbeziehen, welche Kosten ohne DaaS durch Personal und mögliche Ausfallzeiten auf Ihren Betrieb zukommen.

Oftmals sind bei DaaS-Programmen nur Geräte ausgewählter Hersteller verfügbar – die Auswahl ist eingeschränkt. Das bedeutet im Zweifel, dass nicht alle Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllt werden können.

Eignet sich DaaS für Ihr Unternehmen?

Ob für Ihr Unternehmen Device as a Service die richtige Lösung ist, hängt von Ihrer individuellen Unternehmenssituation und Ihren Anforderungen ab. Potenziell eignen sich derartige Programme für jede Art von Unternehmen. Folgende Leitfragen können Ihnen helfen, eine Entscheidung zu treffen:

Wie viele Endgeräte benötigen Sie? 

Legen Sie Wert auf eine besondere Marke oder spezielle Modelle?

Haben Sie die nötigen IT-Fachkräfte im Unternehmen, um die Wartung und den Support Ihrer Firmengeräte sicherzustellen? 

Wie flexibel muss Ihr Unternehmen sein? Bietet die Skalierbarkeit eines DaaS-Angebots Ihnen einen Vorteil?

Wie oft werden Ihre Geräte beschädigt? Bietet Ihnen ein schneller Service für Ersatzgeräte einen großen Mehrwert?

Bevorzugen sie eine Lösung, bei der Sie Geräte und Support aus einer Hand bekommen?

DaaS im Überblick

Device as a Service …

…wird DaaS abgekürzt. Dahinter verbergen sich Leasing- oder Mietangebote, die zusätzliche IT-Services beinhalten.

…gibt es für verschiedene Klassen von Endgeräten wie Handys, Tablets und Laptops.

…entlastet die eigene IT-Abteilung und bietet zahlreiche weitere Vorteile für Unternehmen jeder Branche und Größe.

…kann einen zentralen Ansprechpartner für verschiedene Anliegen rund um technische Geräte bieten.

iOS 18: KI & Co. – diese Funktionen kommen auf Dein iPhone

Jedes Jahr bringt Apple eine neue Version seines Betriebssystems für das iPhone heraus: 2024 handelt es sich dabei um iOS 18. Wie im Vorfeld vermutet setzt der Hersteller für das Update unter anderem auf neue generative KI-Funktionen. 

Bei der WWDC am 10. Juni 2024 hat Apple iOS 18 endlich vorgestellt, auch die zweite Beta für Entwickler:innen ist bereits verfügbar. Was Du zum Release, zur Public Beta und den neuen Funktionen wissen musst, erfährst Du im Folgenden.

iOS-18-Neuerungen: Das Wichtigste in Kürze

  • Apple hat iOS 18 auf der WWDC 2024 am 10. Juni erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
  • Ab September 2024 wird das neue Betriebssystem voraussichtlich ausgerollt.
  • Das Update bringt neue KI-Funktionen mit, die unter dem Namen Apple Intelligence laufen.
  • Darüber hinaus gibt es neue Features für einen flexiblen Homescreen und neue Bedienungshilfen.
  • iMessaging per Satellit macht Kommunikation unabhängig von einer Internetverbindung; allerdings erstmal nur in den USA.

Release von iOS 18: Wann erscheint das Betriebssystem?

Wie erwartet hat Apple iOS 18 und iPadOS 18 auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) am 10. Juni 2024 der Öffentlichkeit vorgestellt. Zeitgleich ist die erste Beta für Entwickler:innen erschienen, am 24. Juni hat Apple bereits die zweite Beta für Entwickler:innen geliefert. Die erste Public Beta will der Hersteller im Juli 2024 veröffentlichen.

Die finale Version rollt dann wahrscheinlich Mitte September 2024 aus. Das iPhone 16 wird vermutlich zeitgleich mit iOS 18 auf den Markt kommen – und die neue Version ab Werk mitbringen.

Einige iOS-18-Funktionen kommen später – oder vorerst gar nicht

Einen Haken gibt es allerdings: Nicht alle Funktionen von iOS 18 erscheinen bereits im Herbst 2024. Einige Feature sollen zu einem späteren Zeitpunkt ausgerollt werden. Dazu gehören zum Beispiel einige neue Emojis, neue Interaktionsmöglichkeiten für iPhone und Mac sowie Verbesserungen für Apples Mail- und Home-App.

Nutzer:innen in der EU müssen vorerst auch auf Apples neue KI-Funktionen verzichten, die das Unternehmen unter dem Banner „Apple Intelligence” bewirbt. Laut Apple sind die strengen Vorgaben des Digital Market Acts ein Hauptgrund dafür, dass Apple Intelligence erst einmal nicht nach Europa kommt.

 

iOS 18: So installierst Du die Public Beta

Generell empfehlen wir Dir, eine iOS-Beta nicht auf Deinem Hauptgerät zu testen. Da die neue Software noch nicht fehlerfrei ist, kannst Du nicht ausschließen, dass das Gerät abstürzt oder Du gar wichtige Daten verlierst.

Ab Juli 2024 kannst Du folgendermaßen am Betaprogramm von iOS 18 teilnehmen:

  1. Besuche die offizielle Webseite von Apples Betaprogramm.
  2. Wähle den „Registrieren“-Button und gib Deine Apple-ID an.
  3. Apple sendet danach einen Bestätigungscode an Dein iPhone, den Du eingeben musst.
  4. Nachdem Du den Nutzungsvereinbarungen zugestimmt hast, öffnest Du den Browser Deines iPhones.

Öffne die Webseite „beta.apple.com/profile” und lade das Profil für die iOS-18-Beta herunter. Nach der Installation (in den Einstellungen unter „Profil laden”) kannst Du zu „Allgemein | Softwareupdate” wechseln und die Betaversion dort herunterladen.

Welche Geräte unterstützt das neue iPhone-Betriebssystem?

Das iOS-Update wird für das iPhone Xs und jüngere iPhone-Modelle erscheinen. Somit können alle Modelle, auf denen bereits iOS 17 läuft, das Update installieren. Mehr dazu liest Du hier in unserem ausführlichen Artikel.

Allerdings: Die KI-Funktionen und Apple Intelligence sollen in ganzem Umfang ausschließlich dem iPhone 15 Pro, 15 Pro Max und der kommenden iPhone-16-Reihe vorbehalten sein.

 

Homescreen, Sperrbildschirm und Kontrollzentrum: Das ist neu

Als iPhone-Nutzer:in bekommst Du mit iOS 18 die Möglichkeit, den Homescreen, den Sperrbildschirm und das Kontrollzentrum stärker zu individualisieren. So kannst Du zum Beispiel Apps und Widgets beliebig auf dem Homescreen platzieren. Außerdem kannst Du sie einheitlich einfärben oder in der Größe verändern, um dem Homescreen einen besonders eleganten Look zu verleihen.

Zwischen den einzelnen Elementen kann nach Wunsch auch eine ganze Reihe leer bleiben – so wie es das Android-Betriebssystem bereits länger ermöglicht.

 

Wir erinnern uns: Unter iOS 17 und älter orientieren sich die Apps und Widgets auf dem Homescreen noch an einem unsichtbaren Rasterfenster. Möchtest Du eine leere Stelle schaffen, musst Du bislang noch auf Drittanbieter-Anwendungen wie „Widgetsmith” oder Apples Kurzbefehle-App setzen.

Auf dem Sperrbildschirm kannst Du mit iOS 18 erstmals die Tasten am unteren Rand anpassen, Optionen aus der Controls Gallery wählen oder Steuerelemente ganz entfernen. Mit der Aktionstaste des iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max kannst Du schnell eine beliebige Funktion aus der Controls Gallery ausführen.

Das Kontrollzentrum hat Apple ebenfalls überarbeitet, um Nutzer:innen leichteren Zugriff auf alltägliche Funktionen zu ermöglichen. Dazu gehören etwa Medienwiedergabe, Home Steuerung und Konnektivität. Du kannst Steuerelemente aus unterstützten Fremd-Apps anderer Anbieter zum Kontrollzentrum hinzufügen, um Dein Smart Home zu erweitern oder Social Media zu nutzen.

Apple Intelligence: Mehr künstliche Intelligenz für iPhone und Siri

Künstliche Intelligenz (KI) ist bei Apple zwar nicht ganz neu. Aber der Hersteller hat sie bislang eher zurückhaltend verwendet, zum Beispiel bei Kamera und Autokorrektur. Generative KI kam bisher nicht zum Einsatz, also künstliche Intelligenz, die aus vorhandenen Informationen neue Inhalte generieren kann.

Populär wurde diese Technologie mit ChatGPT von OpenAI. Google und Microsoft haben inzwischen ebenfalls Chatbots veröffentlicht, die ChatGPT sehr ähnlich sind. Nun springt auch Apple auf den Zug auf und setzt mit iOS 18 und iPadOS 18 verstärkt auf die Technologie.

Aber was kann Apple Intelligence? Sie ist von Grund auf in das Betriebssystem integriert und bringt zum Beispiel neue Möglichkeiten, um das Schreiben und die Kommunikation zu vereinfachen. Integrierte Writing Tools können etwa Texte umschreiben, lektorieren und zusammenfassen.

Release von iOS 18: Wann erscheint das Betriebssystem?

Wie erwartet hat Apple iOS 18 und iPadOS 18 auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) am 10. Juni 2024 der Öffentlichkeit vorgestellt. Zeitgleich ist die erste Beta für Entwickler:innen erschienen, am 24. Juni hat Apple bereits die zweite Beta für Entwickler:innen geliefert. Die erste Public Beta will der Hersteller im Juli 2024 veröffentlichen.

WWDC 2024: Neue KI-Funktionen für iOS 18 und Co. – die Highlights im Überblick

Die finale Version rollt dann wahrscheinlich Mitte September 2024 aus. Das iPhone 16 wird vermutlich zeitgleich mit iOS 18 auf den Markt kommen – und die neue Version ab Werk mitbringen.

Einige iOS-18-Funktionen kommen später – oder vorerst gar nicht

Einen Haken gibt es allerdings: Nicht alle Funktionen von iOS 18 erscheinen bereits im Herbst 2024. Einige Feature sollen zu einem späteren Zeitpunkt ausgerollt werden. Dazu gehören zum Beispiel einige neue Emojis, neue Interaktionsmöglichkeiten für iPhone und Mac sowie Verbesserungen für Apples Mail- und Home-App.

Nutzer:innen in der EU müssen vorerst auch auf Apples neue KI-Funktionen verzichten, die das Unternehmen unter dem Banner „Apple Intelligence” bewirbt. Laut Apple sind die strengen Vorgaben des Digital Market Acts ein Hauptgrund dafür, dass Apple Intelligence erst einmal nicht nach Europa kommt.

 

iOS 18: So installierst Du die Public Beta

Generell empfehlen wir Dir, eine iOS-Beta nicht auf Deinem Hauptgerät zu testen. Da die neue Software noch nicht fehlerfrei ist, kannst Du nicht ausschließen, dass das Gerät abstürzt oder Du gar wichtige Daten verlierst.

Ab Juli 2024 kannst Du folgendermaßen am Betaprogramm von iOS 18 teilnehmen:

  1. Besuche die offizielle Webseite von Apples Betaprogramm.
  2. Wähle den „Registrieren“-Button und gib Deine Apple-ID an.
  3. Apple sendet danach einen Bestätigungscode an Dein iPhone, den Du eingeben musst.
  4. Nachdem Du den Nutzungsvereinbarungen zugestimmt hast, öffnest Du den Browser Deines iPhones.

Öffne die Webseite „beta.apple.com/profile” und lade das Profil für die iOS-18-Beta herunter. Nach der Installation (in den Einstellungen unter „Profil laden”) kannst Du zu „Allgemein | Softwareupdate” wechseln und die Betaversion dort herunterladen.

Welche Geräte unterstützt das neue iPhone-Betriebssystem?

Das iOS-Update wird für das iPhone Xs und jüngere iPhone-Modelle erscheinen. Somit können alle Modelle, auf denen bereits iOS 17 läuft, das Update installieren. Mehr dazu liest Du hier in unserem ausführlichen Artikel.

Allerdings: Die KI-Funktionen und Apple Intelligence sollen in ganzem Umfang ausschließlich dem iPhone 15 Pro, 15 Pro Max und der kommenden iPhone-16-Reihe vorbehalten sein.

 

Homescreen, Sperrbildschirm und Kontrollzentrum: Das ist neu

Als iPhone-Nutzer:in bekommst Du mit iOS 18 die Möglichkeit, den Homescreen, den Sperrbildschirm und das Kontrollzentrum stärker zu individualisieren. So kannst Du zum Beispiel Apps und Widgets beliebig auf dem Homescreen platzieren. Außerdem kannst Du sie einheitlich einfärben oder in der Größe verändern, um dem Homescreen einen besonders eleganten Look zu verleihen.

Zwischen den einzelnen Elementen kann nach Wunsch auch eine ganze Reihe leer bleiben – so wie es das Android-Betriebssystem bereits länger ermöglicht.

 

Wir erinnern uns: Unter iOS 17 und älter orientieren sich die Apps und Widgets auf dem Homescreen noch an einem unsichtbaren Rasterfenster. Möchtest Du eine leere Stelle schaffen, musst Du bislang noch auf Drittanbieter-Anwendungen wie „Widgetsmith” oder Apples Kurzbefehle-App setzen.

Auf dem Sperrbildschirm kannst Du mit iOS 18 erstmals die Tasten am unteren Rand anpassen, Optionen aus der Controls Gallery wählen oder Steuerelemente ganz entfernen. Mit der Aktionstaste des iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max kannst Du schnell eine beliebige Funktion aus der Controls Gallery ausführen.

Das Kontrollzentrum hat Apple ebenfalls überarbeitet, um Nutzer:innen leichteren Zugriff auf alltägliche Funktionen zu ermöglichen. Dazu gehören etwa Medienwiedergabe, Home Steuerung und Konnektivität. Du kannst Steuerelemente aus unterstützten Fremd-Apps anderer Anbieter zum Kontrollzentrum hinzufügen, um Dein Smart Home zu erweitern oder Social Media zu nutzen.

Apple Intelligence: Mehr künstliche Intelligenz für iPhone und Siri

Künstliche Intelligenz (KI) ist bei Apple zwar nicht ganz neu. Aber der Hersteller hat sie bislang eher zurückhaltend verwendet, zum Beispiel bei Kamera und Autokorrektur. Generative KI kam bisher nicht zum Einsatz, also künstliche Intelligenz, die aus vorhandenen Informationen neue Inhalte generieren kann.

Populär wurde diese Technologie mit ChatGPT von OpenAI. Google und Microsoft haben inzwischen ebenfalls Chatbots veröffentlicht, die ChatGPT sehr ähnlich sind. Nun springt auch Apple auf den Zug auf und setzt mit iOS 18 und iPadOS 18 verstärkt auf die Technologie.

Aber was kann Apple Intelligence? Sie ist von Grund auf in das Betriebssystem integriert und bringt zum Beispiel neue Möglichkeiten, um das Schreiben und die Kommunikation zu vereinfachen. Integrierte Writing Tools können etwa Texte umschreiben, lektorieren und zusammenfassen.

Auch Siri soll intelligenter werden

Mit Apple Intelligence macht auch Siri einen Schritt nach vorne. Wir erinnern uns: Mit dem letzten Update auf die aktuelle iOS-Version hat Siri wenige neue Features dazubekommen. So ist es seither nicht mehr nötig, „Hey Siri” zu sagen, um die Sprachassistenz aufzuwecken – „Siri” genügt. Außerdem kann die Assistenz jetzt Folgefragen erkennen und beantworten. Du musst sie dafür nicht jedes Mal neu aktivieren.

Ab iOS 18 soll sich Siri noch persönlicher und inhaltlicher relevanter präsentieren. Du kannst der Assistenz Anfragen per Texteingabe schicken und zwischen Text und Stimme variieren. Weitere Funktionen werden folgen.

Neu in iOS 18: Nachrichten über Satellit

Zumindest in den USA führt iOS 18 zum ersten Mal Nachrichten über Satellit ein. Das kann außerordentlich praktisch sein, wenn Du aktuell keine Mobilfunk- oder Internetverbindung hast. Bisher war die Satellitenverbindung nur dazu da, um Notrufe abzusetzen.

Über die Dynamic Island kannst Du jederzeit einsehen, ob Dein Gerät mit einem Satelliten verbunden ist. Da iMessage speziell für den Datenschutz entwickelt worden ist, sind Nachrichten via iMessages auch über Satellit permanent verschlüsselt.

Das Feature funktioniert aktuell für die iPhone-14- und -15-Reihe. Wann es auch in Deutschland Einzug hält, bleibt abzuwarten.

Messaging-Standard RCS ab 2024 auf dem iPhone

Wie bereits vermutet ist auch der Messaging-Standard RCS Teil des neuen Betriebssystems. Damit kannst Du künftig problemlos Nachrichten an Kontakte senden, die kein Apple-Gerät nutzen.

Die RCS-Unterstützung soll in Chats zu einer besseren Zusammenarbeit zwischen iPhone und Android-Smartphones führen und zum Beispiel folgende Vorteile bieten:

  • Teilen von Fotos und Videos in höherer Auflösung
  • verbesserte Gruppenchats
  • Funktionen wie Lesebestätigungen

Updates auch für Mail

iPhone-Nutzer:innen sollen künftig die Möglichkeit haben, ihren Posteingang besser zu verwalten. So gibt es Kategorisierungen auf dem Gerät, die eintreffende E-Mails sortiert. Besonders praktisch: Die Mail-App bekommt eine neue gebündelte Ansicht, die Dir zum Beispiel alle Mails einer Quelle zusammenfasst.

Neue Passwörter-App

Ähnlich zu Googles Passwortmanager beinhaltet das Apple-Update auf iOS 18 eine Passwörter-App basierend auf dem alten Schlüsselbund. Mit ihr kannst Du auf Deine Passwörter und Bestätigungscodes zugreifen und sofort erkennen, falls es Schwachstellen oder Datenlecks gibt.

Neue Bedienungshilfen

Schon im Mai 2024 hatte Apple zahlreiche neue Bedienungshilfen vorgestellt, die im Rahmen von iOS 18 erscheinen werden. So ist das iOS-Betriebssystem mit einer Funktion ausgestattet, die Dich das iPhone mit den Augen steuern lässt. Apple hat das „Eye Tracking”, das mit KI arbeitet, speziell für Personen mit körperlichen Einschränkungen entwickelt.

Außerdem hat Apple die Funktion „Music Haptics” für Apple Music angekündigt. Sie richtet sich an Nutzer:innen, die taub sind oder nur ein eingeschränktes Hörvermögen haben, und sendet Vibrationsmuster passend zur Musik aus. „Vocal Shortcuts” macht es möglich, eigene Äußerungen für Siri festzulegen, um Kurzbefehle zu starten und komplexe Aufgaben auszuführen.

Mit „Listen for Atypical Speech” soll eine erweiterte Spracherkennungsfunktion für Nutzer:innen mit angeborenen oder progressiven Beeinträchtigungen des Sprachvermögens kommen, die mit maschinellem Lernen auf dem Gerät funktioniert.

Diese Funktionen bietet iOS 18 außerdem

Über die genannten Features hinaus bietet das iPhone-Update außerdem folgende Neuerungen:

  • Spielmodus: Apple hat stabilere Bildraten und schnellere Reaktionen von drahtlosem Zubehör angekündigt, zum Beispiel AirPods oder Controller.
  • Apple Music: Share Play ermöglicht gemeinsames Musikhören via HomePod oder Apple TV.
  • Notizen-App: Eingegebene Formeln kannst Du direkt via „Math Notes” lösen oder berechnen.
  • Health-App: Überarbeitet, damit Ersthelfer:innen im Notfall schneller und einfacher die nötigen Informationen finden können.
  • Notruf SOS Livevideo: Diese App kann Livevideos mit Notrufzentralen teilen, damit noch schneller Hilfe kommt.
  • Apple Pay: Neue Zahlungsmöglichkeiten im Anmarsch, darunter Guthaben aus Bonusprogrammen oder Ratenzahlung.
  • Home-App: Gastzugang für fremde Nutzer:innen angekündigt, die kurzzeitig Zugriff auf Smart-Home-Geräte brauchen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/ios-tipps/ios-18-update-des-iphone-betriebssystems-apple-plant-ki-chat-gpt-konkurrenz/#/