AIoT – künstliche Intelligenz der Dinge revolutioniert das IoT

AIoT steht für Artificial Intelligence of Things. Die Technologie wird als die Zukunft des Internets der Dinge betrachtet. In der Verschmelzung des IoT mit künstlicher Intelligenz liegt enormes Potenzial für die Optimierung von Prozessen durch effiziente Datenanalyse. Wie auch Sie davon profitieren, lesen Sie in diesem Artikel.

Das Internet der Dinge (IoT) bekommt Verstärkung durch Künstliche Intelligenz. Das daraus hervorgehende Resultat trägt den Namen AIoT, die Abkürzung steht für Artificial Intelligence of Things (deutsch: Künstliche Intelligenz der Dinge).

Immer mehr Geräte sind mit dem Internet verbunden und aus der Ferne steuer- und überwachbar. Dazu gehören z. B. smarte Kamerasysteme zum Schutz des Hauses oder Bürogebäudes, aber auch ganze Produktionsanlagen, die vernetzt und über per Handy oder Tablet steuerbar sind.

Bisher waren die Geräte selbst noch nicht sehr smart. Vielmehr wurden die Daten, welche sie über ihre Sensoren sammelten zu einer zentralen Einheit über das Internet weitergeleitet und dort ausgewertet. Das ändert sich nun durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI).

KI simuliert menschliche Intelligenz mithilfe von Computersystemen. Geräte und Maschinen werden durch Maschinelles Lernen (Machine Learning) befähigt, ihre Daten selbst auszuwerten, um so Aufgaben zu lösen und Entscheidungen zu treffen. Je mehr Daten entstehen, desto mehr lernen sie dabei, effizienter zu werden. Die Möglichkeiten, die sich aus der Kombination von vernetzten Geräten mit KI ergeben, sind äußerst vielfältig und betreffen alle Branchen und Bereiche.

So funktioniert AIoT

AIoT-Geräte sind wie andere IoT-Geräte über ein Netzwerk miteinander verbunden. Zudem verfügen sie über künstliche Intelligenz– in Form von Software oder eingebetteten Chips. Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) sorgen für eine reibungslose Kommunikation zwischen Hardware-, Software und Plattformkomponenten.

Die IoT-Geräte sammeln über ihre Sensoren Daten, die von der KI analysiert werden, mit dem Ziel, die Effizienz zu erhöhen. Diese Disziplin der künstlichen Intelligenz wird als maschinelles Lernen bezeichnet. AIoT-Geräte werden als Cloud-basierte oder Edge-basierte Systeme eingerichtet.

Cloud-basiertes AIoT

Bei Cloud-basiertem AIoT findet die Verwaltung und Verarbeitung der Daten aus IoT-Geräten extern auf einer Cloud-Plattform statt. Das Gerät muss mit der Cloud verbunden sein, damit die Daten abgerufen und ausgewertet werden können.

Edge-basiertes AIoT

Bei Edge-basiertem AIoT werden die Daten so nahe wie möglich am Gerät verarbeitet, z. B. am Rande einer Produktionsstätte. Die KI-Software oder ein KI-fähiges System entscheidet, ob die Daten direkt vor Ort verarbeitet oder an ein Rechenzentrum geschickt werden. Große Datenströme und Verzögerungen in der Verarbeitung werden so vermieden, die verfügbare Bandbreite wird optimal genutzt.

Im AIoT kommen zwei Technologien zusammen: Künstliche Intelligenz, die lernfähig ist und selbständig Entscheidungen treffen kann und das vernetzte Internet der Dinge, das Daten produzieren und weiterleiten kann. Zu den Vorteilen zählen:

  • verbesserte Effizienz
  • automatisierte Prozesse durch maschinelles Lernen und die damit einhergehende Zeitersparnis
  • verbesserte Sicherheit (vor allem bei industriellen Anlagen)
  • erleichterte Planbarkeit (z. B. bei Wartungen)

Eine Herausforderung liegt darin, dass bei AIoT sehr große Datenmengen anfallen. Ein Unternehmen, das AIoT für sich verwenden möchte, sollte über eine entsprechende IT-Infrastruktur verfügen, um die anfallenden Daten zu bewältigen. Außerdem ergeben sich aus der Vielzahl vernetzter Maschinen Fragen des Datenschutzes und der IoT-Sicherheit vor Hackerangriffen.

Grundsätzlich sollten Sie sich nicht blind auf die intelligenten Maschinen verlassen. Selbst den bestens trainierten AIoT-Einheiten können Fehler unterlaufen. Bei falschen Diagnosen im Gesundheitsbereich oder bei teuren Industrieanlagen kann es fatale Folgen haben, wenn es keine (menschliche) Kontrollinstanz gibt, welche die Korrektheit der Ergebnisse überprüft.

Anwendungsbeispiele im Überblick

Die Technologie des AIoT bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Einige Beispiele finden Sie im Folgenden:

Industrie und Handel

Industrielle IoT-Anlagen können z. B. darauf aufmerksam machen, wenn ein Maschinenteil nicht mehr richtig funktioniert und gewartet werden muss. Bei Bedarf können die Maschinen zudem selbständig Nachbestellungen von Material in die Wege leiten.

Im Handel ermöglicht AIoT Smart Retail. Das bedeutet, dass Einzelhändler mithilfe von AIoT-Geräten das Kaufverhalten ihrer Kunden analysieren. Z. B. können AIoT-Sensoren Lager- und Regalbestände erfassen und so rechtzeitig Nachbestellungen in die Wege leiten, um Engpässe zu verhindern. Als Unternehmen müssen Sie auf die Einhaltung geltender Datenschutzstandards achten – Gesichtserkennung und Verhaltensauswertung der Kunden sind zwar technisch möglich, aber mit der DSGVO schwer zu vereinbaren.

Gesundheitswesen

Im Gesundheitswesen sammeln und analysieren Wearable-Geräte wie tragbare EKGs Gesundheitsdaten, wie z. B. die Herzfrequenz oder Aktivitätsdaten. Dadurch können Ärzte gezielter und individueller Behandlungsmethoden anbieten. Gleichzeitig steigert dies die Effizienz des Gesundheitssystems, da Ressourcen gezielter eingesetzt werden können.

Gebäudemanagement

Intelligente Bürogebäude sind mit Sensoren ausgestattet, die in Büros die Anwesenheit von Menschen wahrnehmen und automatisch Temperatur und Beleuchtung regulieren. So können Unternehmen Energiekosten einsparen und gleichzeitig ein angenehmes Arbeitsklima schaffen.

Um ältere Heizungsanlagen mit minimalem Aufwand effizienter zu machen, setzen Hausverwaltungen und Immobilienunternehmen auf die Kombination aus IoT und KI. Alles, was es dafür braucht, ist eine Steuerungseinheit, die an die Anlage angeschlossen wird. Anschließend werden Daten der Heizung gesammelt, in der Cloud analysiert und Steuerungsbefehle zurückgesendet. Durch diese Technologie lassen sich die Energiekosten drastisch senken, ohne bauliche Veränderungen vorzunehmen.

Öffentlicher Sektor und Energiewirtschaft

In Smart Citys, also intelligenten Städten, werden Sensoren z. B. zur Erfassung des Straßenverkehrs eingesetzt. So können etwa Ampelphasen mittels Analyse durch AIoT für einen fließenden Verkehr optimiert werden. Im Bereich der Mobilität kommt die Technologie zudem in Fahrgastinformationssystemen, Ticketautomaten, E-Ladesäulen und weiteren zum Einsatz. Anwendungsbereiche liegen zudem im Umweltsektor, etwa in der Abfallwirtschaft, der Messung der Luftqualität und der Lärmbelastung.

In der intelligenten Energieversorgung etablieren sich u. a. Smart Grids und Smart Meter. Smart Grids sind intelligente Stromnetze, die über eine Vielzahl von Sensoren Daten sammeln. Die Daten werden ausgewertet und die Bereitstellung von Energie an den tatsächlichen Bedarf angepasst. Smart Meter sind intelligente Messsysteme wie Stromzähler. Durch die Auswertung detaillierter Daten zum Energieverbrauch lassen sich Bedarfe und Einsparpotenzial erschließen. Mehr zur Digitalisierung der Energiewende lesen Sie im verlinkten Artikel.

AIoT im Überblick

AIoT …

…steht für Artificial Intelligence of Things, die künstliche Intelligenz der Dinge

…vereint maschinelles Lernen einer künstlichen Intelligenz mit dem IoT das über Sensoren Daten sammelt

…ermöglicht viele neue Anwendungsmöglichkeiten, um Prozesse zu optimieren und Kosten zu senken

…gibt es als Cloud- und Edge-basierte AIoT-Geräte. Erstere verarbeiten ihre Daten in einer Internet-Cloud, zweitere im oder nahe am Gerät mithilfe von Software oder Mikrocomputern.

Vorteile liegen in der Verbesserung von Effizienz und Sicherheit, Herausforderungen liegen in der Zuverlässigkeit von AIoT-Geräten und den großen Datenmengen 

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/aiot-erklaert/

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  • Phishing-Mail-Test: Wie leicht machen Mitarbeitende Angreifenden den Zugriff auf Ihre Login-Daten?
  • Sicherheitsrichtlinien: Sind notwendige Sicherheitsrichtlinien und -verfahren definiert und werden gelebt?
Alle vier Tests sind zentrale Bausteine einer umfassenden Schwachstellenanalyse. Sie sollten zudem regelmäßige Nachkontrollen durchführen, sogenannte Check-ups.

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Sorgen Sie vor: Wenn Sie Fragen zu Details einer effektiven Sicherheitsstrategie haben.

4. Ist Ihre Belegschaft umfassend und regelmäßig geschult?

Regelmäßige Schulungen Ihrer Mitarbeiter:innen sind unverzichtbar. Diese müssen Phishing-E-Mails erkennen, das Internet sicher nutzen und mit sensiblen Daten korrekt umgehen. Dazu gehört auch, dass Sicherheitsrichtlinien und -verfahren bekannt sind. Fakt ist: Der Mensch ist die größte Sicherheitslücke in einem Unternehmen. Wenn Sie auf externe Fachleute setzen, um ihre Belegschaft zu schulen, hat dies einen großen Vorteil: Diese sind auf dem neuesten Stand und haben einen objektiven Blick auf mögliche Schwachstellen.

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Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen ist ein Angriff nie ganz auszuschließen. Deshalb bedarf es einer Sicherheitsüberwachung und eines proaktiven Sicherheitsmanagements. Denn eine Attacke über beispielsweise Ransomware besteht oft aus mehreren Schritten – entsprechend ist es wichtig, eine solche frühzeitig zu erkennen, um sie im besten Fall noch abwehren zu können.
Und für den Fall der Fälle sollte unbedingt ein Notfall- und Wiederherstellungsplan mit klaren ToDos und Verantwortlichkeiten bereitstehen und die Umsetzung trainiert werden.

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Auf Basis des 5-Punkte-Schnell-Checks können Sie ein Sicherheitskonzept für Ihr Unternehmen definieren und etablieren. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, einen zeitlichen Rahmen für regelmäßige Check-ups festzulegen.
Quelle:
https://www.vodafone.de/business/blog/ist-ihre-it-infrastruktur-sicher-jetzt-den-schnell-check-machen-20500/

Apple will angeblich im Frühling 2024 neue iPads veröffentlichen, darunter die sechste Generation des iPad Air. Das neue Mittelklasse-Tablet soll in zwei unterschiedlich großen Ausführungen erscheinen. Erfahre hier, was die Gerüchteküche noch für das iPad Air 6 vorhersagt.

Wichtig: Die Informationen in diesem Artikel zum iPad Air 6 basieren vollständig auf Gerüchten und Spekulationen. Gewissheit zum Namen und zur Ausstattung haben wir erst, wenn Apple das Tablet offiziell vorstellt.

iPad Air 6: Das Wichtigste in Kürze

  • Das iPad Air 6 soll im Mai 2024 erscheinen.
  • Apple will mutmaßlich zwei Ausführungen herausbringen: mit 10,9-Zoll- und 12,9-Zoll-Display.
  • In dem neuen Tablet ist voraussichtlich Apples hauseigener M2- oder M3-Prozessor eingebaut.
  • Möglich ist laut Gerüchten auch ein Upgrade für die Kamera – und eine veränderte Position.

Release: Erscheint das iPad Air 6 im Mai 2024?

Apple soll auf einen Release des iPad Air 6 im Mai 2024 hinarbeiten, so MacRumors. Offenbar ist ein entsprechendes Event für die zweite Maiwoche geplant, berichtet 9to5Mac. Den ursprünglich geplanten Termin Ende März oder Anfang April habe das Unternehmen nicht halten können. Offenbar liegt dies nicht zuletzt an dem komplizierten Fertigungsprozess der parallel erscheinenden iPad-Pro-Modelle.

Zusammen mit dem iPad könnte Apple zudem eine neue Version des Betriebssystems iPadOS vorstellen. Denn: Apple soll für 2024 die Veröffentlichung gleich mehrerer iPad-Modelle planen. Auch ein iPad Pro mit OLED-Display könnte Gurman zufolge im Frühling auf den Markt kommen.

Ebenfalls in der Pipeline seien anderen Quellen zufolge außerdem noch das iPad 11 und das iPad mini 7.

Preis: Wie viel könnte das Mittelklasse-Tablet kosten?

Das iPad Air 5 ist bei Apple für etwa 770 Euro (64 Gigabyte Speicher) beziehungsweise 970 Euro (256 Gigabyte Speicher) erhältlich. Das direkte Nachfolgermodell bewegt sich vermutlich in einem ähnlichen Preisrahmen.

Für das iPad Air mit 12,9 Zoll erwarten wir aufgrund des größeren Bildschirms einen höheren Preis. Konkrete Informationen dazu gibt es bislang nicht. Vermutlich liegt der Preis aber unter dem für das iPad Pro mit 11 Zoll: Für dieses Modell zahlst Du in der kleinsten Speicherausführung etwa 1.050 Euro (Preise: Stand März 2024).

Auch der Apple-Experte Mark Gurman geht davon aus, dass der Preis für das neue iPad Air unter dem für das neue iPad Pro liegt; für die Pro-Modelle wird Apple vermutlich mehr Geld verlangen als für deren Vorgänger.

iPad Air mit 10,9 und 12,9 Zoll: Diese Modelle sind angeblich geplant

Apple will mutmaßlich gleich zwei iPad-Air-Modelle auf den Markt bringen: Neben einem aktualisierten iPad Air mit 10,9 Zoll erwartet die Gerüchteküche auch ein Mittelklasse-Tablet mit größerem Bildschirm.

So soll der Screen eine Diagonale von 12,9 Zoll haben und 280,6 x 214,9 x 6,0 Millimeter messen. Für die Hintergrundbeleuchtung des iPad Air 6 kommt mutmaßlich LED zum Einsatz. Dieselbe Technologie bietet schon das iPad Air 5.

Zur Erinnerung: Das aktuelle iPad Air mit 10,9-Zoll-Display misst 247,6 x 178,5 x 6,1 Millimeter. Das größere Modell könnte im Vergleich also etwas dünner ausfallen.

 

Ein iPad Air in der Größe 12,9 Zoll erscheint sinnvoll: Aktuell bietet Apple schließlich kein iPad mit dieser Bildschirmgröße und LED-Technologie an. Es gibt zwar ein iPad Pro mit 12,9 Zoll – bei diesem setzt Apple für die Hintergrundbeleuchtung aber auf Mini-LEDs statt herkömmliche LEDs.

Das größere iPad Air könnte somit eine günstige Alternative zu dem größeren iPad Pro darstellen. Letzteres ist mit einem Startpreis von etwa 1.450 Euro schließlich kein Schnäppchen.

Zuletzt gab es allerdings auch Gerüchte, die die Existenz des 12,9-Zoll-Modells infrage stellen: So bezweifelt der Leaker „ShrimpApplePro”, dass Apple sein iPad Air mit einem größeren Display ausstattet. Ihm zufolge wurde nur eine Größe gesehen, „die 10,9 Zoll beträgt”.

 

Design: Fast alles beim Alten

Beim Design des iPad Air 6 erwarten uns wohl nur wenige Neuerungen. Das neue Mittelklasse-Tablet soll dem aktuellen Modell sehr ähnlich aussehen – also ein schlankes Gehäuse und ein randloses Display haben. Das legen Renderbilder nahe, die 91Mobiles im Januar 2024 veröffentlichte.

Demnach gibt es nur geringfügige Abweichungen zum Vorgängermodell, etwa einen größeren Kamerabuckel auf der Rückseite, der Linse und Blitz zusammenfasst. Die seitliche Taste soll auch beim 6er-Modell sichtbar sein, die Lautsprechergitter sitzen am oberen und unteren Rand, die USB-Buchse unten, Touch ID ist ebenfalls wieder an Bord.

 

Möglich ist aber auch eine größere Design-Neuerung: Gerüchten zufolge soll Apple die Position der Kamera ändern, berichtet AppleInsider. Demnach soll sich die Kamera bei den neuen Modellen in der horizontalen Mitte befinden. So ist Apple bereits beim iPad (2022) vorgegangen.

Eine solche Positionierung der Kamera erlaubt unter anderem Video-Calls mit FaceTime und Co. im Landschaftsmodus. Das dürfte viele Nutzer:innen freuen, die ihr iPad gerne dafür benutzen. Das Feature soll den Namen „Landscape Ultra Wide Camera” tragen.

Bekannte Kamera-Specs

Abgesehen von der neuen Position der Frontkamera wird es vermutlich keine Änderungen im Vergleich zum Vorgänger geben, spekuliert PhoneArena. Entsprechend bietet Dir das iPad Air 6 voraussichtlich eine einfache Hauptkamera, die mit 12 Megapixel auflöst. Die Kamera unterstützt wahrscheinlich 4K-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde (fps). Auch die Frontkamera löst wahrscheinlich mit 12 Megapixel auf.

Prozessor und Speicher: Das könnte Dich erwarten

Im iPad Air 6 ist voraussichtlich der M2 eingebaut, wie MacRumors an anderer Stelle berichtet. Der Prozessor steckt bereits im aktuellen iPad Pro und ist die zweite Generation von Apples System-on-a-Chip für Notebooks und Tablets. Der M2 hat vier Performance- und vier Effizienzkerne und soll bis zu 15 Prozent schneller als der M1 sein, der sich im iPad Air 5 findet.

Möglich sei aber auch der Einsatz des M3-Chips, wie PhoneArena schreibt. Der Prozessor ist im 3-Nanometer-Verfahren gefertigt und steckt im MacBook Pro mit 14-Zoll-Display und im iMac.

Zur Speicherkapazität des iPad Air 2024 haben wir noch keine Informationen. Wahrscheinlich ähnelt sie aber dem aktuellen Modell: Das iPad Air der fünften Generation gibt es wahlweise mit 64 oder 256 Gigabyte Speicherplatz. Der Arbeitsspeicher ist jeweils 8 Gigabyte groß.

 

Akku-Upgrade in Sicht?

Zur möglichen Akkukapazität des iPad Air 6 gibt es noch keine Informationen. Apple selbst hält sich diesbezüglich meist auch nach dem Release seiner Geräte bedeckt. Aber die aktuellen Modelle liefern Hinweise darauf, wie groß der Akku ausfallen könnte und erlauben Spekulationen.

Sollte Apple kein Upgrade planen, dürfte die Akkukapazität etwa bei 7.600 Milliamperestunden liegen, vermutet PhoneArena. Die Ladeleistung betrage wahrscheinlich zwischen 20 und 30 Watt.

Sollte Apple ein iPad Air 6 Plus herausbringen, erwartet PhoneArena dafür eine Akkukapazität von etwas unter 10.800 Milliamperestunden. Die Ladeleistung würde mit Kabel dann wahrscheinlich über 30 Watt liegen.

Weitere Features des iPad Air 6: Apple Pencil 3, Thunderbolt & Co.

Zu den weiteren Features des iPad Air 2024 gibt es bislang noch keine konkreten Informationen. MacRumors zufolge sind aber Upgrades für die Rück- und Frontkamera möglich – zum Beispiel in Form von Features wie Photonic Engine, die für bessere Fotos bei wenig Licht sorgt, und ProRes, ein von Apple eingeführtes Videoformat.

Außerdem könnte das Tablet einen Thunderbolt-Anschluss bekommen. Das iPad Air 5 hat USB-C. Das neue Mittelklasse-Tablet wird voraussichtlich auch den Apple Pencil (USB-C) und Apple Pencil 2 unterstützen. Beide Eingabestifte sind bereits mit dem iPad Air der vierten und fünften Generation kompatibel.

Gerüchten zufolge erwartet uns gemeinsam mit neuen iPads 2024 zudem der Apple Pencil 3. Die dritte Generation von Apples Eingabestift wird dann vermutlich ebenfalls vom iPad Air 6 unterstützt.

iPad Air 6: Mögliche technische Specs im Überblick

Im Folgenden listen wir die mögliche Ausstattung des iPad Air 6 übersichtlich auf. Bitte beachte, dass es sich nur um Gerüchte und Spekulationen handelt.

  • Display: 10,9 und 12,9 Zoll, LC-Technologie, LED-Hintergrundbeleuchtung
  • Kamera: noch keine Informationen
  • Prozessor: Apple M2 oder M3
  • Speicherkapazität: noch keine Informationen
  • Betriebssystem ab Werk: iPadOS 17.4
  • Updates: mehrere Jahre garantiert
  • Release: Mai 2024
  • Preis: noch keine Informationen

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/ipad-air-6-mit-12-9-zoll-display-ausstattung-preis-release/#/

Galaxy AI auch für ältere Samsung-Geräte: Das ist neu in One UI 6.1

Gemeinsam mit der Galaxy-S24-Serie ist im Januar 2024 One UI 6.1 erschienen: Das aktualisierte Betriebssystem begeistert vor allem mit seinen vielen KI-Funktionen. Nun rollt Samsung die Software auch für ältere Samsung-Geräte aus. Was Du zum Release wissen musst, welche Modelle das Update erhalten und welche Neuerungen One UI 6.1 bietet, haben wir hier für Dich zusammengefasst.

One UI 6.1 ist der offizielle Nachfolger von One UI 6.0. Letzteres ist im Herbst 2023 erschienen und inzwischen für viele Samsung-Smartphones und -Tablets erhältlich. Im Folgenden erfährst Du die wichtigsten Infos zum Nachfolger: Wann und für welche Geräte will Samsung One UI 6.1 veröffentlichen? Und welche Neuerungen hat das Update im Gepäck?

 

DasWichtigste zu One UI 6.1 in Kürze

  • One UI 6.1 ist seit Januar 2024 offiziell. Ende März 2024 startete der Roll-out für ältere Samsung-Geräte.
  • Die Software bringt zahlreiche Galaxy-AI-Funktionen mit, darunter Googles „Circle to Search”.
  • Außerdem erwarten Dich Neuerungen für Samsungs „Uhr”-App und das Always-on-Display.

Release von One UI 6.1: Update im März 2024 für diese Modelle erschienen

One UI 6.1 war eine Zeit lang nur auf dem Galaxy S24, S24+ und S24 Ultra installiert. Am 28. März 2024 begann Samsung allerdings damit, die Software auch für ältere Samsung-Smartphones und -Tablets auszurollen.

 

Laut Samsung ist One UI 6.1 als Update für folgende Geräte erhältlich:

Zu einem späteren Zeitpunkt könnte One UI 6.1 auch auf weiteren Samsung-Geräten landen. Offiziell bestätigt ist das aber bislang nicht. Zu den möglichen Kandidaten gehört die Galaxy-S22-Serie sowie das Galaxy Z Fold4.

 

One UI 6.1: Diese Neuerungen hat das Update im Gepäck

Galaxy AI und Co.: Welche Neuerungen Dich unter One UI 6.1 erwarten, erfährst Du im Folgenden.

Galaxy AI bringt neue KI-Funktionen auf Dein Samsung-Handy

Mit dem Update auf One UI 6.1 rollen einige KI-Funktionen aus, die Samsung unter dem Begriff „Galaxy AI” zusammenfasst. Dazu gehören beispielsweise „Circle to Search”, der Chat-Assistent, der Transkriptions-Assistent, der Notiz-Assistent, der Browsing-Assistent und die Live-Übersetzung für Anrufe.

Außerdem kannst Du ab One UI 6.1 auf die generative Fotobearbeitung zugreifen und so zum Beispiel die Größe, Position und Ausrichtung von Objekten in Deinen Fotos anpassen. Außerdem kannst Du mithilfe von KI personalisierte Hintergründe für Deinen Start- und Sperrbildschirm erstellen.

Mit One UI 6.1 erscheint für ältere Samsung-Smartphones zudem die KI-gestützte Funktion „Instant Slow-mo”. Mit ihr kannst Du Videos auch nachträglich in Zeitlupenvideos umwandeln.

 

Diese Neuerung erwartet Dich in der Uhr-App von Samsung

Integriert in One UI 6.1 sind auch Neuerungen für die Samsung-App „Uhr”. So kannst Du den Hintergrund Deines Alarms sowie die Vibrationsintensitität für jeden Alarm einzeln anpassen. Letzteres soll aber auf einige ausgewählte Modelle beschränkt sein.

Für jede Stadt, die Du im Reiter „Weltuhr” ausgewählt hast, werden auf dem Detailbildschirm zudem die Zeiten für den Sonnenauf- und Sonnenuntergang angezeigt.

Hinweis: Die Funktionen sind mit One UI 6.1 auf dem Galaxy S24 erschienen. Zum Teil sind sie aber wohl auch auf Geräten erhältlich, die One UI 6.0 installiert haben. Das berichtet zumindest SamMobile:

 

Hintergrund für das Always-on-Display anpassen? Kein Problem!

One UI 6.1 führt auch eine Neuerung für das Always-on-Display ein: Du kannst ein Hintergrundbild dafür festlegen. Dazu brauchst Du in den Einstellungen für das Always-on-Display nur den Schieberegler bei „Hintergrund anzeigen” einzuschalten. Anschließend kannst Du das Bild auswählen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/one-ui-6-1-update-galaxy-ai-neuerungen-release/#/

 

Galaxy S25: Das soll Samsung planen

Im Januar 2024 ist mit dem Galaxy S24 Samsungs Flaggschiffreihe für das laufende Jahr erschienen. Trotzdem bastelt der Hersteller sehr wahrscheinlich bereits an den Nachfolgemodellen. Welche Gerüchte zum Galaxy S25 im Umlauf sind, haben wir im Folgenden für Dich zusammengefasst.

 

Hinweis: Die hier genannten Informationen zur Galaxy-S25-Serie basieren vollständig auf Gerüchten und Spekulationen, die Du entsprechend mit etwas Skepsis aufnehmen solltest. Gewissheit zu den Smartphones haben wir erst, wenn Samsung sie offiziell vorstellt – was voraussichtlich Anfang 2025 der Fall ist.

 

Galaxy S25: Das Wichtigste in Kürze

  • Das Galaxy S25 wird wahrscheinlich im ersten Quartal 2025 erscheinen.
  • Das Smartphone soll ein neues Design in die Reihe einführen.
  • Das Flaggschiff könnte zum ersten Mal schneller sein als die direkte iPhone-Konkurrenz.
  • Das Ultra-Modell könnte zudem eine verbesserte Ultraweitwinkel- und Telefotokamera erhalten.

Release: Neue Flaggschiff-Smartphones für 2025 erwartet

Samsung veröffentlicht in der Regel im Frühjahr jeweils drei neue Flaggschiff-Smartphones. Das Galaxy S24, S24+ und S24 Ultra sind beispielsweise im Januar 2024 erschienen. Hält sich Samsung an diesen Release-Rhythmus, startet das Galaxy S25 im Frühjahr 2025.

 

Vermutlich wird es zum Launch wieder drei Modelle geben: das Galaxy S25, S25+ und S25 Ultra. Ein mögliches abgespecktes Flaggschiff, ein Galaxy S25 FE, erwarten wir erst für Ende 2025/Anfang 2026.

 

Markenname schon registriert?

Dass Samsung schon weit in die Zukunft denkt, könnte die Tatsache beweisen, dass sich der Hersteller bereits die Rechte an dem Markennamen „Galaxy S25” gesichert haben soll. Das berichtete im September 2023 zumindest das niederländische Magazin GalaxyClub, das in der Regel gut über unveröffentlichte Samsung-Smartphones informiert ist.

Das Galaxy S25 ist laut Bericht nicht das einzige kommende Modell, für das Samsung frühzeitig den Markennamen registriert haben soll: Auch das Galaxy Z Fold7 gehört mutmaßlich zu diesem Kreis. Dieses Falt-Smartphone wird voraussichtlich erst im Sommer 2025 auf den Markt kommen.

Galaxy S25 Ultra: Womöglich neues Design in Arbeit

Inzwischen sind auch Gerüchte zu den Features des Galaxy S25 im Umlauf. So soll das Smartphone im Vergleich zu den Vorgängern ein neues Design mitbringen. Mit der Neugestaltung seiner Flaggschiffreihe soll Samsung einen ehemaligen Designer von Mercedes-Benz beauftragt haben:

 

Die spannende Frage, wie genau das neue Design aussehen könnte, beantwortet der Tweet leider nicht. Es dürfte auch noch eine Weile dauern, ehe es diesbezüglich Gerüchte gibt, die der Wahrheit nahekommen.

Eine Sache ist aber wahrscheinlich: Sollte Samsung tatsächlich das Aussehen der Galaxy-S-Reihe ändern, dürfte sich dies laut SamMobile auch auf die anderen Smartphone-Reihen des Herstellers auswirken. Ähnlich war es zum Beispiel auch beim Galaxy S22 und Galaxy S23, die Auswirkungen auf das Design der Galaxy-A-Reihe hatten.

 

Besonders deutlich wird dies etwa bei der Gestaltung der Hauptkamera, deren Linsen bei neueren Modellen wie dem Galaxy A54 5G einzeln aus dem Gehäuse herausragen.

Samsung Galaxy S25 ohne physische Buttons?

Bereits im Herbst 2022 kursierte ein kurioses Gerücht: Das Galaxy S25 soll als erstes Handy der Galaxy-Reihe keine physischen Buttons mehr haben. Stattdessen würden die Funktionen von Powerbutton und Lautstärketasten vollständig über die Software geregelt.

 

Wie vertrauenswürdig diese Informationen sind, lässt sich nur schwer einschätzen. Allerdings sind solche Pläne nicht unbedingt „neu”: So soll Samsung schon im Fall des Galaxy Note10 (2019) versucht haben, ein Smartphone ohne physische Buttons zu entwickeln. Samsung-Patente für ein entsprechendes Design existieren demnach angeblich bereits seit Jahren.

Größeres und helleres Display

Samsung plane außerdem, zu einer neuen Displaytechnologie zu wechseln: So kommt beim Galaxy S25 Ultra angeblich ein UDR-2000-Display zum Einsatz. UDR steht für Ultra Dynamic Range. Der neue Bildschirm wurde von Samsung bereits auf Messen wie der Consumer Electronics Show (CES) 2023 vorgeführt. Er bietet unter anderem eine verbesserte HDR-Darstellung und über 2.000 Nits Spitzenhelligkeit:

 

Zumindest mit Blick auf die Spitzenhelligkeit erwarten wir für das Galaxy S25 aber mehr als 2.000 Nits. Die 2023 veröffentlichten Flaggschiff-Smartphones bieten zum Teil schließlich deutlich höhere Werte: Das Pixel 8 Pro leuchtet mit bis zu 2.400 Nits; das Xiaomi 14 sogar mit bis zu 3.000 Nits.

 

Zur Erinnerung: Beim Galaxy S23 und seinen Schwestermodellen setzt Samsung noch auf die Technologie Dynamic AMOLED 2X. Die größtmögliche Helligkeit liegt hier bei 1.750 Nits. Das im Januar 2024 vorgestellte S24 Ultra übertrumpft diesen Wert noch – mit einer Spitzenhelligkeit von 2.600 Nits.

 

Auch in Bezug auf die Displaygröße erwarten uns offenbar Änderungen: So soll Samsung angeblich planen, im Galaxy S25 einen größeren Bildschirm zu verbauen, berichtet GSMArena. Demnach soll das Display des neuen Top-Smartphones in der Diagonale 6,36 Zoll messen.

Zum Vergleich: Das Display des Galaxy S24 kommt auf 6,2 Zoll, das des Galaxy S23 auf 6,1 Zoll. Somit würde Samsung den eingeschlagenen Kurs fortsetzen, die Displaydiagonale Jahr für Jahr ein kleines Stück zu vergrößern. Das Xiaomi 14 etwa bietet jetzt bereits ein 6,36-Zoll-Display.

 

Galaxy S25: Diese Upgrades soll die Kamera erhalten

Auch im Kamera-Bereich könnte uns ein Upgrade erwarten. Gerüchten zufolge arbeitet Samsung für das Galaxy S25 Ultra an einem 208-Megapixel-Sensor. Er soll den Namen ISOCELL HP5 tragen und eine höhere Lichtintensivität sowie viermal besseren Autofokus bieten als der HP4.

 

Außerdem wird ein Upgrade auf 50 Megapixel für die Ultraweitwinkelkamera erwartet, wie Android Authority berichtet. Die des Galaxy S24 Ultra löst mit 12 Megapixel auf. Zudem soll Samsung die Telefotokamera verbessern. Android Authority vermutet, dass sie variablen Zoom bietet, was für eine konstant hohe Qualität bei unterschiedlichen Zoomstufen sorgen könnte.

Auch das Galaxy S25 und S25+ könnten einen besseren Sensor eingebaut haben – aus dem Hause Sony:

 

Vielleicht setzt Samsung aber auch weiterhin auf den gleichen Bildsensor wie in den Vorgängern. Allerdings könnte es trotzdem Upgrades geben: So ist es zum Beispiel möglich, die Bildverarbeitung über Software und KI zu verbessern.

Apropos KI: Ein Haupt-Feature der Galaxy-S24-Reihe ist die künstliche Intelligenz namens Galaxy AI. Diese bietet Dir zum Beispiel zahlreiche praktische Tools für die Nachbearbeitung, die Du sonst von Pixel-Smartphones kennst – oder von Photoshop. Dazu gehört etwa die Möglichkeit, Objekte aus Fotos zu entfernen oder diese darin zu verschieben. Die KI kann den Hintergrund entsprechend automatisch anpassen.

Prozessor: Lässt der Snapdragon 8 Gen 4 den Preis steigen?

Performance-Monster erwartet

In der Regel verbaut Samsung in seinen Flaggschiff-Smartphones entweder einen Snapdragon- oder einen Exynos-Chip. Der Snapdragon 8 Gen 3 steckt im Galaxy S24 – allerdings in Europa nur im Ultra-Modell. Das Galaxy S24 und S24+ sind hierzulande mit dem Exynos 2400 ausgestattet.

 

Für das Galaxy S25 wird der Snapdragon 8 Gen 4 erwartet: Gerüchten zufolge wird Zulieferer TSMC den Chip im 3-Nanometer-Verfahren herstellen, berichtet SamMobile. Der Prozessor soll unter anderem deutlich energieeffizienter sein als sein Vorgänger.

Auf dem Mobile World Congress 2024 kündigte Qualcomm an, den neuen Chip im Oktober 2024 zu präsentieren. Details zu seinem kommenden Top-Prozessor verriet der Hersteller aber noch nicht.

Qualcomm rechnet bei dem neuen Chip aber mit einem Kostenanstieg. Das könnte bedeuten, dass Flaggschiff-Smartphones wie das Galaxy S25 erheblich teurer werden.

 

Zudem erwartet die Gerüchteküche ein Performance-Upgrade. Dieses ist möglicherweise so groß, dass laut SamMobile sogar Apples A-Prozessor geschlagen werden könnte. Bislang sind die iPhone-Chips der Konkurrenz noch überlegen – doch dies könnte sich mit dem Galaxy S25 offenbar ändern.

Ein Leak deute darauf hin, dass der Snapdragon 8 Gen 4 einen großen Leistungssprung macht, berichtet SamMobile. Demnach käme der neue Chip ersten Benchmarks zufolge auf 3.500 Punkte im Single-Core-Score. Damit wäre er dem A18 von Apple überlegen, der im iPhone 16 Pro stecken soll; dieser erreicht angeblich nur 3.300 Punkte.

Zum einen ist dies allerdings bislang nur ein Gerücht; zum anderen sind die Flaggschiff-Smartphones mittlerweile so leistungsstark, dass die Unterschiede in der alltäglichen Nutzung kaum ins Gewicht fallen. Sollte der Chip des Galaxy S25 aber tatsächlich den des iPhone 16 Pro übertreffen, wird Samsung dies wahrscheinlich in seinem Marketing ausschlachten.

Hierzulande wieder Exynos?

In Europa wird Samsung wahrscheinlich wieder zweigleisig fahren. Statt des Snapdragon 8 Gen 4 dürfte ein Exynos-Chip in zwei Varianten des Galaxy S25 stecken. Samsungs hauseigener Prozessor für das Jahr 2025 soll den Codenamen „Dream Chip” tragen und als „Exynos 2500” auf den Markt kommen.

Ersten Gerüchten zur Leistung zufolge setzt Samsung für den Exynos 2500 bei der Fertigung erstmals auf seinen eigenen 3-Nanometer-Prozess der zweiten Generation, berichtet SamMobile. Dieser soll sogar besser sein als der des Herstellers TSMC. Sollten diese Gerüchte stimmen, bräuchte sich der Chip in Bezug auf Leistung und Effizienz nicht vor dem Snapdragon 8 Gen 4 verstecken.

Den neuen Qualcomm-Chip könnte Samsung allerdings ebenfalls seinen europäischen Kund:innen spendieren. Er steckt mutmaßlich im kommenden Ultra-Modell. Darauf deutet auch ein Vertrag hin, den Samsung kürzlich mit Qualcomm abgeschlossen hat, um sich für weitere Jahre Nachschub an Snapdragon-Chips zu sichern. Das berichtet SamMobile.

Die Doppelstrategie aus Snapdragon und Exynos je nach Region und Modell könnte Samsung erst nach 2025 ändern, zumindest schrittweise. Ab dann könnte ein frischer Top-Chip aus eigener Entwicklung in neuen Galaxy-Modellen stecken und so nach und nach die Qualcomm-Chips ablösen, berichtet 9to5Google.

Speicherplatz: Hohe Transferleistung dank neuer Technik

Angeblich plant Samsung, den neuen Standard „UFS 4.0 4 lane” für Speicherplatz im Jahr 2025 einzuführen, berichtet Android Authority. Damit wäre die Technologie theoretisch bereits für den Einsatz im Galaxy S25 bereit.

Mit der 4-Lane-Technologie seien Transfergeschwindigkeiten von bis zu 8 Gigabyte pro Sekunde möglich. Zum Vergleich: Der aktuelle Standard UFS 4.0 ermöglicht 4 Gigabyte pro Sekunde. Entsprechend würde sich die Geschwindigkeit innerhalb eines Jahres verdoppeln.

Für das Galaxy S25 bedeutet dies: kürzere Ladezeiten für alle Anwendungen und voraussichtlich deutlich mehr KI-Features, die sich auf dem Gerät direkt ausführen lassen.

Galaxy S25: Akku und Ladeleistung

Zum Akku der neuen Samsung-Smartphones ist aktuell noch nichts bekannt. Wahrscheinlich ähneln die Akkukapazitäten aber denen der Vorgänger. So fallen sie beim Galaxy S24 aus:

  • Galaxy S24: 4.000 Milliamperstunden
  • Galaxy S24+: 4.900 Milliamperestunden
  • Galaxy S24 Ultra: 5.000 Milliamperestunden

Auch zur Ladeleistung haben wir noch keine Infos. Das Galaxy S24 kannst Du mit maximal 25 Watt aufladen, das Galaxy S24+ und Galaxy S24 Ultra mit maximal 45 Watt. Eine Ladeleistung von 65, 90 oder gar 120 Watt, die beispielsweise Xiaomi für seine Smartphones anbietet, wird bislang von keinem Samsung-Handy unterstützt.

Betriebssystem und Updates: Google als Vorbild

Auf dem Galaxy S24 läuft ab Werk Android 14 mit der Benutzeroberfläche One UI 6.1. Die aktuelle Version des Android-Betriebssystems ist im Herbst 2023 für die ersten Geräte erschienen.

Der Nachfolger bietet voraussichtlich ab Werk Android 15. Hält sich Google an seinen bisherigen Release-Rhythmus, erscheint die 15. Android-Version im Oktober 2024.

Mit dem Galaxy S24 führt Samsung eine neue Updategarantie ein: Erstmals gibt es für sieben Jahre alle wichtigen Neuerungen, auch alle neuen Android-Versionen. Damit schließt Samsung endlich zu Google und Geräten wie dem Pixel 8 auf. Für das Galaxy S25 könnte dasselbe Versprechen gelten.

Weitere Features: Wasserdichtigkeit

Die aktuellen Flaggschiff-Smartphones von Samsung sind nach IP68 zertifiziert. Sie gelten somit als staub- und wasserdicht – und können sogar für kurze Zeit untergetaucht werden (bis 1,5 Meter Tiefe für bis zu 30 Minuten). Das Galaxy S25, Galaxy S25+ und Galaxy S25 Ultra sollten mit derselben IP-Zertifizierung aufwarten.

 

Galaxy S25: Das wünschen wir uns von den neuen Samsung-Handys

Es gibt so einige Features, die für das Galaxy S25 auf unserer Wunschliste stehen. Dazu zählt zum Beispiel die flächendeckende Nutzung des aktuellen Top-Prozessors von Qualcomm.

Im Fall des Galaxy S24 verbaut Samsung – anders als bei den direkten Vorgängern – abhängig vom Markt und dem jeweiligen Modell entweder einen Snapdragon- oder Exynos-Prozessor. Die Chips der Exynos-Reihe konnten in den letzten Jahren allerdings oft nicht mit denen von Qualcomm mithalten.

Ebenfalls auf unserer Wunschliste steht eine höhere Ladeleistung: Während für einige Smartphones von Xiaomi sogar kabelgebundenes Aufladen mit 120 Watt angeboten wird, hängen Google und Samsung in diesem Bereich stark hinterher. Die Pixel-8-Serie kannst Du mit höchstens 30 Watt schnellladen, die Galaxy-S24-Handys unterstützen maximal 25 beziehungsweise 45 Watt. Eine gesteigerte Ladeleistung ist wünschenswert.

Außerdem wünschen wir uns, dass Samsung die Features der Galaxy AI dauerhaft gratis zur Verfügung stellt. Denn einige der Funktionen der KI sollen auf dem Galaxy S24 ab dem Jahr 2026 kostenpflichtig werden. Zwar wissen wir noch nicht, ob Samsung diesen angekündigten Schritt tatsächlich vollzieht, zudem könnte das Unternehmen beim Nachfolger anders vorgehen. Trotzdem wäre es ein schöner Zug von Samsung, die Galaxy AI dauerhaft gratis anzubieten.

Galaxy S25: Technische Specs in der Übersicht

Im Folgenden listen wir Dir noch einmal die möglichen technischen Daten der neuen Samsung-Handys auf. Bedenke auch hier, dass es noch keine offiziellen Informationen gibt.

  • Design: neuer Look für das Galaxy S25 Ultra
  • Display: hohe Spitzenhelligkeit erwartet
  • Rückkamera: Galaxy S25 Ultra mit 208-Megapixel-Sensor sowie verbesserter Ultraweitwinkel- und Telefotolinse
  • Frontkamera: ?
  • Prozessor: Snapdragon 8 Gen 4, Exynos 2500
  • Arbeitsspeicher: ?
  • Speicher: ?
  • Betriebssystem: Android 15
  • Updategarantie: wahrscheinlich sieben Jahre
  • Akkukapazität: zwischen 4.000 und 5.000 Milliamperestunden
  • Wasserdicht: nach IP68
  • Preis: ?
  • Release: Anfang 2025

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/galaxy-s-2025-ultra-features-ausstattung-in-der-uebersicht/#/

Blockchain: Definition, Vorteile, Einsatzmöglichkeiten

Von einer bescheidenen Anfangsidee als Grundlage für Kryptowährungen bis hin zu einem breiten Anwendungsspektrum in verschiedensten Branchen hat die Blockchain-Technologie eine rasante Entwicklung durchlaufen und bietet heute ein immenses Potenzial für Unternehmen. Erfahren Sie, wie Blockchain funktioniert und wo die Technologie heute Anwendung findet.

Was ist eine Blockchain?

Eine Blockchain ist eine Technologie, die als Rückgrat für Kryptowährungen wie Bitcoin erdacht wurde, heute aber auch in vielen anderen Bereichen Anwendung findet. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine dezentrale Datenbank, die Informationen in Form von „Blöcken“ speichert. Diese Blöcke sind miteinander verkettet, daher der Name „Blockchain“ (zu Deutsch: Kette aus Blöcken).

Im Gegensatz zu traditionellen Datenbanken, die von einer zentralen Autorität verwaltet werden, wird eine Blockchain von einem Netzwerk aus Computern – auch Knoten genannt – betrieben. Jeder Knoten speichert eine vollständige Kopie der Blockchain. Die grundlegende Struktur einer Blockchain besteht dabei aus folgenden Elementen:

Blöcke: Jeder Block enthält eine Liste von Transaktionen sowie einen kryptografischen Hash des vorherigen Blocks in der Kette. Dieser Hash dient dazu, die Integrität der Blockchain zu gewährleisten und sicherzustellen, dass kein Block nachträglich geändert werden kann, ohne dass dies sofort erkennbar wäre.

Transaktionen: Transaktionen sind die grundlegenden Einheiten, die in einer Blockchain gespeichert werden. Sie können verschiedene Arten von Daten enthalten, je nachdem, wie die Blockchain verwendet wird. Im Falle von Kryptowährungen wie Bitcoin enthalten Transaktionen typischerweise Informationen über den Sender, den Empfänger und den Betrag der übertragenen Währung.

Netzwerk: Die Blockchain wird von einem Netzwerk von Knoten betrieben, die gemeinsam an der Verwaltung und Sicherung der Datenbank arbeiten. Jeder Knoten hat eine Kopie der gesamten Blockchain und überprüft jede Transaktion.

Eine Blockchain ist eine moderne Technologie, die auf mehreren Schlüsselkonzepten basiert, um die Sicherheit und Integrität der Daten in einem dezentralen Netzwerk zu gewährleisten. Dazu gehören:

Blockbildung und Transaktionen: Transaktionen werden gesammelt und zu einem Block zusammengefügt. Diese Transaktionen können verschiedene Arten von Daten enthalten, je nach Anwendungsfall der Blockchain.

Kryptografische Hashfunktionen: Jeder Block enthält einen kryptografischen Hash des vorherigen Blocks in der Kette. Dieser Hash dient dazu, die Integrität der Blockchain zu gewährleisten und sicherzustellen, dass keine nachträglichen Änderungen eingefügt werden können. Darüber hinaus werden auch Transaktionen innerhalb eines Blocks mit einem Hash versehen, um sicherzustellen, dass sie nicht nachträglich geändert werden können.

Konsensmechanismen: Blockchains verwenden sogenannte Konsensmechanismen, um sicherzustellen, dass alle Netzwerkteilnehmer über die Gültigkeit von Transaktionen einig sind und um Einigkeit über den aktuellen Zustand der Blockchain zu erzielen. Beispiele für Konsensmechanismen sind Proof of Work (PoW), Proof of Stake (PoS) und Practical Byzantine Fault Tolerance (PBFT).

Blockchain Schritt für Schritt

  1. Transaktion oder Daten: Die Ausgangslage ist, dass eine Partei eine Transaktion ausführen oder der Blockchain andere Daten hinzufügen möchte. Diese Informationen werden in einem Block gespeichert.
  2. Verifizierung: Der Block wird nun an alle Parteien des Blockchain-Netzwerks geleitet und von allen Parteien verifiziert.
  3. Eintragung: Anschließend wird der verifizierte Block an die bereits bestehende Blockchain angehangen und die nötigen Hashwerte erstellt.

Anwendungsfälle in der Wirtschaft

Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, zahlreiche Bereiche der Wirtschaft zu transformieren und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Dies sind einige der wichtigsten Anwendungsfälle in verschiedenen Branchen:

Finanzwesen

Kryptowährungen: Bitcoin und andere Kryptowährungen haben die Art und Weise verändert, wie wir über digitales Geld denken. Sie bieten eine alternative Form von Währung, die dezentralisiert, sicher und transparent ist.

Zahlungsabwicklung: Die Blockchain kann die Effizienz von Zahlungsabwicklungen verbessern, indem sie Transaktionen in Echtzeit ermöglicht und die Kosten senkt, insbesondere für grenzüberschreitende Zahlungen.

Smart Contracts: Finanzinstitute können Smart Contracts nutzen, um komplexe Finanztransaktionen zu automatisieren und die Abwicklung zu beschleunigen.

Lieferkettenmanagement

Rückverfolgbarkeit: Die Blockchain ermöglicht eine transparente Rückverfolgbarkeit von Produkten entlang der gesamten Lieferkette. Dies kann helfen, den Ursprung von Produkten zu überprüfen, die Qualität zu sichern und das Risiko von Betrug zu verringern.

Effizienzsteigerung: Durch die Automatisierung von Prozessen kann die Blockchain die Effizienz im Lieferkettenmanagement verbessern und Kosten senken.

Gesundheitswesen

Patientendatenmanagement: Die Blockchain kann dazu beitragen, die Sicherheit und Integrität von Patientendaten zu verbessern, indem sie eine unveränderliche Aufzeichnung aller medizinischen Transaktionen bereitstellt. So kann die Technologie auch zur Digitalisierung in der Pflege beitragen.

Medikamentenverfolgung: Pharmazeutische Unternehmen können die Blockchain nutzen, um die Herkunft von Medikamenten zu überprüfen und sicherzustellen, dass sie den Qualitätsstandards entsprechen.

Immobilien

Grundbuchwesen: Die Blockchain kann das Grundbuchwesen revolutionieren, indem sie eine sichere und unveränderliche Aufzeichnung von Grundstückstransaktionen bereitstellt.

Tokenisierung von Vermögenswerten: Die Blockchain ermöglicht die sogenannte „Tokenisierung“ von Immobilien. Das ermöglicht es Investoren, Anteile an Immobilien zu kaufen und zu handeln, ohne traditionelle Finanzintermediäre zu benötigen.

Versicherungen

Schadensregulierung: Die Blockchain kann den Schadensregulierungsprozess beschleunigen, indem sie eine transparente und unveränderliche Aufzeichnung von Versicherungsansprüchen bereitstellt.

Betrugsbekämpfung: Durch die Nutzung von Smart Contracts und Authentifizierungsmechanismen kann die Blockchain dazu beitragen, Versicherungsbetrug zu bekämpfen und die Integrität des Versicherungswesens zu stärken.

Trotz einiger Herausforderungen hat die Blockchain-Technologie das Potenzial, viele Bereiche der Wirtschaft und des täglichen Lebens zu transformieren. Mit hoher Sicherheit, Transparenz und Effizienz kann die Technologie eine Schlüsselrolle bei der digitalen Transformation von Unternehmen spielen.

Vorteile für Unternehmen

Verbesserte Sicherheit: Die Blockchain-Technologie bietet eine hohe Sicherheit gegen Datenmanipulation und unbefugten Zugriff. Dies ist besonders wichtig für Unternehmen, die sensible Informationen wie Finanzdaten, Kundendaten oder geistiges Eigentum verwalten.

Transparenz und Vertrauen: Durch die Transparenz und Unveränderlichkeit der Daten in der Blockchain können Sie das Vertrauen ihrer Kundinnen und Kunden stärken.

Effizienzsteigerung: Z. B. Smart Contracts, die auf der Blockchain ausgeführt werden, ermöglichen die Automatisierung von Vertragsbedingungen und die Durchführung von Transaktionen ohne menschliches Eingreifen. Die Automatisierung von Prozessen kann die Betriebskosten senken.

Nachteile für Unternehmen

Skalierbarkeit: Die Skalierbarkeit ist nach wie vor eine Herausforderung für die Blockchain-Technologie, insbesondere für öffentliche Blockchains. Denn die Verarbeitung großer Transaktionsvolumina kann zu Engpässen führen und die Leistung beeinträchtigen.

Komplexität: Die Implementierung von Blockchain-Lösungen kann komplex sein und erfordert oft spezialisierte Kenntnisse und Ressourcen. Unternehmen sollten in die Schulung ihres Personals investieren und möglicherweise externe Beratungen engagieren.

Energieverbrauch: Einige Konsensmechanismen, wie z. B. Proof of Work (PoW), erfordern einen erheblichen Energieaufwand für die Blockbildung und Validierung.

Arten von Blockchain-Netzwerken

Die Blockchain-Technologie hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und wird das auch in Zukunft tun.

Blockchain im Überblick

Blockchain …

…speichert Transaktionen und Daten in Blöcken, die miteinander verkettet sind.

…verwendet kryptografische Sicherheitsmechanismen.

…bietet hohe Sicherheit, Transparenz und Effizienz.

…findet bereits in diversen Branchen Anwendung.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/blockchain/

iPhone SE 4: Wann gibt es ein neues günstiges iPhone?

Wann veröffentlicht Apple das iPhone SE 4? Diese Frage beschäftigt viele Menschen – denn ein neues, günstiges iPhone dürfte auch hierzulande wieder zu einem Verkaufshit werden. Hier findest Du alle aktuellen Informationen zu Apples kommender Special Edition in einer Übersicht.

Bitte beachte: Die hier aufgeführten Informationen und Werte zum iPhone SE der vierten Generation beruhen ausschließlich auf Gerüchten und Leaks. Darüber hinaus spekulieren wir zu möglichen Neuerungen, ausgehend von den aktuellen Modellen. Entsprechend solltest Du die Informationen mit Vorsicht behandeln.

 

iPhone SE 4: Das Wichtigste in Kürze

  • Das iPhone SE 4 erscheint voraussichtlich erst im Jahr 2025.
  • Es soll ein neues Design bieten: Das günstige iPhone könnte sich am iPhone 14 orientieren – samt Notch und Face-ID-Sensoren.
  • Zur weiteren Ausstattung gehören mutmaßlich USB-C und Aktionstaste.
  • Die Gerüchteküche erwartet ein 6,1-Zoll-Display.
  • Spannend ist außerdem die Frage, welchen Chip Apple verbauen wird.

Release: Wann könnte die neue Special Edition erscheinen?

Aktuellen Gerüchten zufolge soll es noch eine Weile dauern, ehe wir ein iPhone SE 4 (interner Arbeitstitel: „Ghost”) zu Gesicht bekommen. Hintergrund: Angeblich will Apple in der vierten Generation seines günstigen iPhones ein neues, hauseigenes 5G-Modem (Codename: „Sinope”) verbauen, berichtet etwa MacRumors. Dieses Modem soll aber erst im Jahr 2025 einsatzbereit sein.

 

Ursprünglich sei der Release für 2024 geplant gewesen, habe sich aber verzögert. Entsprechend müssen wir uns offenbar noch etwas in Geduld üben – und gehen für das iPhone SE 4 aktuell von einem Marktstart im Jahr 2025 aus.

In die gleiche Kerbe schlagen Analysten von Barclays, berichtet MacRumors: Gespräche mit Unternehmen aus Apples Zulieferkette hätten ergeben, dass Apple im Jahr 2024 kein iPhone SE 4 veröffentlicht.

Preis: So viel könnte das iPhone SE 4 kosten

Zur Erinnerung: Für das iPhone SE (2022) verlangte Apple zum Release knapp 520 Euro in der kleinsten Speicherausführung (64 Gigabyte). Für die Version mit 128 Gigabyte lag der Preis bei etwa 570 Euro.

Sollte Apple mit dem iPhone SE 4 ein neues Design für die Reihe einführen, dürfte sich das auch im Preis widerspiegeln. Unsere Vermutung ist daher: Bleibt Apple beim bisherigen Design, dürfte der Preis kaum steigen. Setzt Apple hingegen auf das Design des iPhone 14, rechnen wir mit einem Preis von mindestens 650 Euro.

Wenn Dir dieser Preis zu hoch ist, könnte sich ein wenig Wartezeit lohnen. Einem Report zufolge könnte der Wert des neuen SE-iPhones schnell sinken – und damit auch der Preis, berichtet MacRumors. Zwar wird der Wertverlust vermutlich nicht so stark sein wie beim iPhone SE (2022); dieses Modell hatte einen um 42 Prozent niedrigeren Wiederverkaufswert – nach nur einem Monat. Dennoch rechnen Expert:innen auch bei der vierten Auflage damit, dass der Wert schneller verfällt als bei den High-End-Modellen wie dem iPhone 15 Pro Max.

 

Design: Orientiert sich Apple am iPhone 14?

Mehr Display und weniger Buttons

Wie könnte das iPhone SE der vierten Generation aussehen? Die entscheidende Frage in Bezug auf das Design ist, ob Apple den großen Sprung wagt und sich vom aktuellen Design abwendet. Denn das iPhone SE (2022) erinnert immer noch an das iPhone 6, das bereits 2014 erschienen ist.

Gerüchten zufolge wird sich Apple für das iPhone SE 4 nun am Design des iPhone 14 orientieren. Demnach soll das neue günstige iPhone ein größeres Display mit OLED-Technologie erhalten. Die Ränder um den Bildschirm fallen zudem mutmaßlich deutlich schmaler aus als beim aktuellen iPhone SE.

 

Das neue iPhone SE könnte in Bezug auf das Design der iPhone-14-Serie ähneln. — Bild: Apple

Das würde unter anderem einen Abschied von den breiten Displayrändern bedeuten – einem wichtigen Merkmal des iPhone SE (2022). Vor allem die „Stirn” und das „Kinn” des Smartphones wirken nicht mehr zeitgemäß, ebenso wie das kleine 4,7-Zoll-Display.

Darüber hinaus soll der vom Vorgänger bekannte Homebutton wegfallen. Aktuellen CAD-Renderings zufolge misst das iPhone SE 4 insgesamt 147,7 x 71,5 x 7,7 Millimeter – und fällt damit deutlich größer aus als der Vorgänger (138,4 x 67,3 x 7,3 Millimeter).

 

Auch geleakte Bilder einer angeblichen Hülle für das iPhone SE 4 deuten auf das neue Design hin, berichtet BoyGeniusReport. Entsprechend wird es immer wahrscheinlicher, dass wir uns tatsächlich vom Design des iPhone 8 verabschieden können – und die Vorfreude auf ein größeres Display in dieser iPhone-Serie wächst.

Das iPhone SE 4 könnte außerdem sechs Gramm leichter sein als das iPhone 14 und 165 Gramm auf die Waage bringen, so MacRumors. Im Gegensatz zum iPhone 14 soll die Special Edition allerdings nur eine rückseitige Kameralinse erhalten, so erklärt sich auch das geringere Gewicht. Damit müsste Apple eine neue Rückseite gestalten, wobei ebenfalls Aluminium und Glas zum Einsatz kommen könnten.

Aber: Den CAD-Renderings zufolge plant Apple für das iPhone SE 4 wohl nicht, auf die vom iPhone 14 Pro bekannte Dynamic Island zu setzen. Das interaktive Feature zeigt zum Beispiel Benachrichtigungen an. Stattdessen soll das neue günstige iPhone eine klassische Notch bieten, in der auch Face-ID-Sensoren für die biometrische Entsperrung untergebracht sind.

Mögliches Design in Konzepten

Wie ein iPhone SE 4 aussehen könnte, das dem iPhone 14 ähnlich sieht, demonstrieren Dir sonst folgende Renderbilder, die im Rahmen eines Konzeptes auf X zu sehen sind:

 

Der Konzeptdesigner stellt sich das Smartphone nicht nur mit abgerundeten Ecken vor, sondern schreibt dem günstigen iPhone auch weitere Eigenschaften aktueller iPhone-Modelle zu.

Dazu gehören etwa der USB-C-Anschluss an der Unterseite. Außerdem fällt die Aktionstaste an der Seite auf, die Apple mit dem iPhone 15 Pro (Max) eingeführt hat. Sie könnte ebenfalls zur Ausstattung des iPhone SE 4 gehören (dazu später mehr).

 

iPhone SE 4: Größeres Display

Sollte sich Apple für einen neuen Formfaktor entscheiden, dürfte die Displaydiagonale deutlich größer als beim Vorgänger ausfallen. Zum Vergleich: Das iPhone 14 hat einen Bildschirm mit 6,1 Zoll Diagonale – in diesem Rahmen soll sich auch die neue Special Edition bewegen, wie PhoneArena berichtet.

iPhone 14 Pro im Test: Das Kleine der Großen

Wahrscheinlich wird auch das neue iPhone SE wieder ein True-Tone-Display bieten. Dieses Apple-Feature ermöglicht eine Anpassung der Displaybeleuchtung an das Umgebungslicht. Dass das Gerät eine Bildwiederholfrequenz höher als 60 Hertz unterstützt, scheint hingegen eher unwahrscheinlich.

Für das iPhone SE (2022) setzt Apple auf ein Display mit True-Tone-Technologie. — Bild: Apple

Zum Vergleich: Aktuelle Top-Smartphones wie das Galaxy S24 bieten eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz. Beim iPhone 15 setzt Apple weiterhin auf 60 Hertz. Nur die Pro-Modelle aus dem Line-up des iPhone 15 unterstützen 120 Hertz.

Gerüchten zufolge fällt Samsung als Lieferant für das Display des iPhone SE 4 aus, berichtet etwa MacRumors. Angeblich war Apple der Preis zu hoch, den Samsung für die Bildschirme verlangte. Stattdessen soll Zulieferer BOE die Panels für das neue günstige iPhone liefern. Ein Vorteil des „alten” Designs ist dabei, dass die Displayhersteller auf Vorlagen älterer iPhone-Modelle zurückgreifen können. Somit fallen einige Schritte im Produktionsprozess weg, die bei neuen Bildschirmen erforderlich sind.

Kamera mit höherer Auflösung?

Obwohl das iPhone SE (2022) nur eine einfache Kamera hat, macht es erstaunlich gute Fotos. Google ist hingegen mit dem Pixel 6a auf eine Dualkamera umgestiegen – ähnliches wünschen sich sicherlich viele Apple-Fans von einem Mittelklasse-iPhone.

 

Doch die Chancen auf eine Mehrfachkamera im neuen iPhone SE stehen schlecht: Angeblich soll das iPhone SE der vierten Generation nur über eine einzelne Kamera auf der Rückseite verfügen – genauso wie das Vorgängermodell. Die Auflösung könnte laut MacRumors aber bei 48 Megapixeln liegen, was eine Verbesserung bedeuten würde.

 

iPhone SE der vierten Generation: Chip, Speicher und Updates

Sollte Apple das neue iPhone SE noch für das Jahr 2024 planen, wird es wahrscheinlich nicht den neuesten Apple-Chip erhalten – aber voraussichtlich einen der jüngeren. Im iPhone 15 Pro etwa steckt der Apple A17 Pro, im iPhone 15 der Vorgänger A16. Somit ist nicht auszuschließen, dass der A16 im nächsten Special-Edition-iPhone steckt.

Akku und Ladezeiten

Offenbar ist das Design nicht der einzige Bereich, in dem Apple das iPhone SE 4 nach dem Vorbild iPhone 14 gestaltet. Aktuellen Gerüchten zufolge soll diese Taktik auch den Akku mit einschließen.

Genau genommen könnte Apple sogar exakt den gleichen Akku verbauen wie im iPhone 14, berichtet MacRumors. Demnach seien Prototypen des neuen günstigen iPhones gesichtet worden, deren Akku die Modellnummer „A2863” trage. Diese Nummer habe Apple bereits in der Vergangenheit benutzt.

Zur Erinnerung: Der Akku im iPhone SE von 2022 hat verschiedenen Tests zufolge eine Kapazität von etwas über 2.000 Milliamperestunden. Die Kapazität des Akkus „A2863” liege MacRumors zufolge bei rund 3.280 Milliamperestunden. Entsprechend dürfte das iPhone SE 4 eine längere Akkulaufzeit bieten als sein Vorgänger.

Doch selbst wenn es tatsächlich Prototypen gibt, die den Akku des iPhone 14 nutzen, könnte Apple bis zur Massenproduktion des neuen Modells noch eine andere Entscheidung treffen.

 

Weitere Features: Aktionstaste, Face ID und USB-C-Anschluss?

Im September 2023 präsentierte Apple neben dem iPhone 15 und iPhone 15 Plus auch das iPhone 15 Pro und das iPhone 15 Pro Max. Die beiden Pro-Modelle haben seitlich einen neuen Button, den Du mit verschiedenen Funktionen belegen kannst: die Aktionstaste, auch Action Button genannt. Angeblich soll auch das iPhone SE 4 diesen Button bekommen, wie MacRumors berichtet.

Eine Aktionstaste würde das Mittelklasse-Smartphone grundlegend vom iPhone 15 und iPhone 15 Plus unterscheiden: Diese beiden Modelle bieten das Feature nicht. Das iPhone SE der vierten Generation wird außerdem höchstwahrscheinlich mit einem USB-C-Anschluss aufwarten.

Denn einem EU-Beschluss zufolge müssen Smartphones ab 2024 in Europa einen USB-C-Port bieten. Deshalb sind auch die iPhone-15-Modelle mit diesem Anschluss ausgestattet. Wir haben an anderer Stelle alles zum iPhone 15 und dem USB-C-Anschluss zusammengefasst.

iPhone SE 4: Die mögliche Ausstattung in der Übersicht

Im Folgenden fassen wir die möglichen Specs und Features der neuen Special Edition übersichtlich zusammen. Bitte beachte auch hierbei, dass es sich um inoffizielle Informationen handelt, die auf Gerüchten beruhen. Apple hat sich bislang nicht zu einer möglichen vierten Generation des iPhone SE geäußert.

  • Design: Aluminiumrahmen und Glas, Notch mit Face ID, kein Homebutton
  • Display: 6,1 Zoll, 60 Hertz
  • Kameras: einzelne Kameralinse auf der Rückseite, 48 Megapixel
  • Chip: Apple A16 (Bionic) möglich
  • Speicherplatz: noch nicht bekannt
  • Betriebssystem: iOS 17
  • Akkukapazität: möglicherweise über 3.000 Milliamperestunden
  • USB-C-Anschluss: ja
  • Release: voraussichtlich 2025
  • Preis: noch nicht bekannt

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/iphone-se-4-wann-gibt-es-ein-neues-guenstiges-iphone-specs-release/#/

 

iOS 17.4: Neue Emojis, Sideloading für Apps und mehr

iOS 17.4 ist da: Anfang März 2024 hat Apple das jüngste Update für das iPhone-Betriebssystem veröffentlicht. Alles zu den neuen Features des iOS-Updates erfährst Du hier.

Mit iOS 17.4 führt Apple endlich das sogenannte Sideloading für Apps ein. Entsprechend kannst Du nun Anwendungen auch aus anderen Quellen als dem offiziellen App Store auf Dein iPhone laden. Alles zum Sideloading, den neuen Emojis und weiteren Funktionen von iOS 17.4 findest Du in dieser Übersicht zum iPhone-Update.

iOS 17.4: Das Wichtigste in Kürze

  • Die neue iOS-Version ist im März 2024 erschienen.
  • iOS 17.4 ermöglicht Sideloading für Apps.
  • Apple öffnet außerdem die NFC-Technologie für andere Bezahlmethoden als Apple Pay.
  • Mit dem Update auf iOS 17.4 gibt es auch neue Emojis für WhatsApp und Co.
  • iOS 17.4.1 schließt Sicherheitslücken auf dem iPhone.

iOS 17.4.1: Sicherheitsverbesserungen und Fehlerbehebungen

Ende März 2024 wurde iOS 17.4.1 veröffentlicht: Das Update enthält laut Apple wichtige Bugfixes und kümmert sich um Sicherheitslücken. Unter anderem schließt es eine Sicherheitslücke bei CoreMedia (Framework für die Verwaltung von Videoinhalten) sowie WebRTC (Framework, das den Messaging-Standard RTC im Browser erlaubt).

Hinweis: Kurz nach dem Release von iOS 17.4.1 hat Apple eine neue Version des Updates veröffentlicht. Sie trägt die Buildnummer 21E237. Die erste Version hat noch die Buildnummer 21E236. Welche Unterschiede es zwischen den beiden Versionen gibt, ist zu diesem Zeitpunkt unklar.

Du kannst die jüngste Version zudem nicht als „Over the Air”-Update auf dem iPhone installieren. Stattdessen wird sie nur über den Finder auf dem Mac beziehungsweise die App „Apple-Geräte” auf dem Windows-PC bereitgestellt.

 

iOS 17.4: Release im März 2024

Wie im Vorfeld vermutet, hat Apple noch Anfang März 2024 die neue iOS-Version veröffentlicht. Zum Hintergrund: Noch bis zum 6. März hatte Apple Zeit, die Regularien der EU zu erfüllen. Nach diesen muss es für Dich möglich sein, Apps auch aus anderen Quellen als dem hauseigenen App Store auf Dein iPhone zu laden (Digital Markets Act, kurz DMA).

iOS 17.4 lässt sich auf allen iPhone-Modellen installieren, die iOS 17 unterstützen. Um welche iPhones es sich dabei handelt, kannst Du an anderer Stelle auf featured nachlesen:

Apple führt Sideloading für das iPhone ein

Apple hat bereits im Januar 2024 die Umgestaltung seines App-Systems in der EU angekündigt. So kannst Du ab iOS 17.4 alternative App-Marktplätze installieren, um Anwendungen herunterzuladen.

Du bist also nicht mehr vom App Store abhängig, um neue Software beziehen zu können. Außerdem kannst Du einen anderen Standard-App-Store als den von Apple festlegen.

Als Download infrage kommen dann auch solche Anwendungen, die eigentlich nicht mit den Richtlinien von Apples App Store konform sind, etwa Chatbots. Durch das Sideloading kann aber beispielsweise auch Google eine vollständige Version des Chrome-Browsers für das iPhone verfügbar machen, die nicht wie bisher auf der WebKit-Plattform von Apple basiert.

 

Wenn Du nach dem Installieren von iOS 17.4 Safari das erste Mal öffnest, kannst Du auch einen anderen Standardbrowser als Safari festlegen. Zur Wahl stehen etwa alternative Browser wie DuckDuckGo (mit Fokus auf Privatsphäre) und Ecosia (mit Fokus auf Nachhaltigkeit).

Sideloading auf dem iPhone funktioniert ab sofort in allen 27 Ländern der EU, darunter Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Polen, Spanien und Schweden.

Wichtig: Die neue Funktion unterliegt auf Deinem iPhone einer Standortprüfung. Wenn Du länger als 30 Tage die EU verlässt (also zum Beispiel in die USA reist), funktioniert das Sideloading von Apps auf Deinem Gerät nicht mehr.

Mehr Freiheit, mehr Risiko: Warnungen zu Malware

Ab iOS 17.4 kannst Du Warnungen zu Malware in Apps bekommen, zum Beispiel: „Diese App enthält Malware und kann nicht geöffnet werden. Du solltest die App von deinem Gerät löschen” oder: „Diese App enthält Malware und muss gelöscht werden. Das Öffnen dieser App kann dein Gerät beschädigen”.

Das ist gerade vor dem Hintergrund wichtig, dass Du nach dem Update für den Download von Anwendungen nicht mehr an den App Store von Apple gebunden bist. Denn für alle Apps darin garantiert Apple die Einhaltung der hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Wenn Du Anwendungen aus anderen Quellen herunterlädst, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese schädliche Software enthalten.

 

NFC-Öffnung macht mobiles Bezahlen ohne Apple Pay möglich

Parallel zur Neuausrichtung des App-Systems öffnet Apple mit iOS 17.4 auch die NFC-Technologie für mobiles Bezahlen. Der NFC-Chip war bisher stark reglementiert, sodass die meisten Entwickler:innen keinen Zugriff hatten. Möglich war das Bezahlen via iPhone und NFC daher nur über Apple Pay oder der hauseigenen Wallet-App.

Ab iOS 17.4 öffnet Apple NFC auch für Drittanbieter, sodass Banken und Finanzdienstleister ihre bevorzugte Anwendung frei wählen können. Außerdem kannst Du festlegen, welche App sich auf Deinem iPhone in der Nähe eines NFC-Terminals öffnen soll und welche beim zweimaligen Drücken der Seitentaste. Bisher öffnet sich hier automatisch die Wallet-App.

 

„Wo ist?” mit neuen Hinweisen auf den Apple Pencil 3 

Bereits seit Längerem soll Apple an einem Nachfolger des Apple Pencil 2 arbeiten. Den Apple Pencil 3 könntest Du nun als erstes Modell der Reihe über die „Wo ist?”-App finden. Dies geht anscheinend aus internen Dateien zu iOS 17.4 vor (siehe Tweet).

Der Fund bedeutet aber vermutlich nicht, dass iPhones in absehbarer Zeit den Apple Pencil unterstützen werden. Stattdessen ist der neue Eingabestift aller Voraussicht nach für das kommende iPad Pro vorgesehen. Die „Wo ist?”-Integration würde es Dir aber ermöglichen, den Apple Pencil per iPhone zu suchen.

 

Weitere neue Features in iOS 17.4

Neben Sideloading führt Apple auch andere Neuerungen mit iOS 17.4 ein. Hier ein Überblick:

Emojis

Nach dem Update kannst Du eine Reihe an neuen Emojis auf dem iPhone nutzen. Dazu gehören laut Emojipedia:

  • Limette
  • brauner Pilz
  • Phoenix
  • gebrochene Kette
  • nickendes Emoji
  • verneinendes Emoji

Neue Funktion für CarPlay

Mit iOS 17.4 neu in CarPlay: Du kannst in Apples Karten-App eine Ansicht aktivieren, die erweiterte Fahranweisungen für Deine bevorstehende Route bereithält. Die neue Funktion ist in allen Fahrzeugen verfügbar, die für Apple Karten in CarPlay die Dual-Screen-Ansicht unterstützen.

Hinweis: Im Code von iOS 17.4 sind auch Hinweise auf neue CarPlay-Apps vorhanden, unter anderem für Heizung, Klimaanlage und Akkustand bei Elektrofahrzeugen. Die neuen Anwendungen erscheinen voraussichtlich noch 2024 gemeinsam mit der nächsten Generation von CarPlay. Ab iOS 17.4 sind sie noch nicht verfügbar.

Welche Apps für CarPlay empfehlenswert sind, erfährst Du auf featured übrigens an anderer Stelle.

 

Statusinformationen für den Akku überarbeitet

Nach dem Update sehen die Akkustatusinformationen auf den iPhone-15-Modellen etwas anders aus: So kannst Du unter „Einstellungen | Batterie | Batteriezustand” auf einen Blick den Zustand des Akkus, das Herstellungsdatum, das Datum der ersten Nutzung, die maximale Kapazität und die erfolgten Ladezyklen einsehen.

 

Apple zufolge ist der Akku im iPhone 15 so konzipiert, dass er nach 1.000 vollständigen Ladezyklen im Idealfall noch 80 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität besitzt. Fällt die maximale Kapazität unter 80 Prozent, empfiehlt Dir Apple einen Austausch des Akkus.

 

Siri jetzt auch mehrsprachig

Ab iOS 17.4 kannst Du Siri mit einem einfachen „Siri” aktivieren, das vorangestellte „Hey” ist nicht mehr nötig. Eingehende Nachrichten kann die KI dann erstmals auch in anderen Sprachen vorlesen, selbst wenn sie von der eingestellten Sprachversion abweichen.

PQ3: Mehr Sicherheit für iMessage

Mit iOS 17.4 veröffentlicht Apple das Post-Quantum-Kryptographie-Protokoll (PQ3), das iMessage vor den Bedrohungen durch Quantencomputer schützen und somit die Sicherheit erhöhen soll. Laut Apple ist PQ3 das „bedeutendste kryptografische Sicherheitsupgrade in der Geschichte von iMessage” und umfasst einen Protokollschutz, „der den aller anderen weit verbreiteten Messaging-Apps übertrifft”.

PQ3 schützt iMessage vor Angriffen des „Harvest Now, Decrypt Later”-Szenarios. Hacker:innen sammeln demnach Daten, um sie zu einem späteren Zeitpunkt mithilfe von Quantencomputern entschlüsseln zu können.

 

Reaktionen in Videokonferenzen

Gemeinsam mit iOS 17 hat Apple auch 3D-Effekte wie Herzen, Ballons und Co. eingeführt, die Du in Videoanrufen durch bestimmte Handgesten auslösen kannst. Das Feature begeistert allerdings nicht alle Nutzer:innen, da es von Haus aus aktiviert ist und so mitunter unbeabsichtigt ausgelöst wird.

 

Ab iOS 17.4 haben Entwickler:innen von Videokonferenz-Apps die Möglichkeit, die Funktion werkseitig auszuschalten. Alternativ kannst Du die Reaktionen auch eigenständig deaktivieren – über das Kontrollzentrum („Videoeffekte”).

 

Web-Apps in der EU: Apple ändert seinen Kurs

Eine Progressive Web App (PWA) ist eine Web-Anwendung, die von den Funktionen her einer nativen App ähnelt, aber über den Browser ausgeführt wird. Ursprünglich hatte Apple angekündigt, ab iOS 17.4 keine PWAs mehr in der EU zu unterstützen. Grund dafür seien Sicherheitsbedenken: Wegen des Digital Market Acts muss Apple auch Browsern von Drittanbietern Zugriff auf das System geben.

Dadurch könnten bösartige Web-Apps beispielsweise ohne Zustimmung und Wissen der Nutzer:innen auf Mikrofon oder Kamera eines iPhones zugreifen. Auch eine unbemerkte Standortabfrage durch PWAs könne demnach nicht ausgeschlossen werden.

Doch die Ankündigung, keine Web-Apps mehr zu unterstützen, sorgte für viel Kritik – zum Beispiel unter Entwickler:innen. Die Europäische Kommission kündigte zudem an, Apples Vorgehen diesbezüglich einer Prüfung unterziehen zu wollen.

Kurz vor dem Release von iOS 17.4 ruderte Apple dann überraschend zurück: Das Unternehmen wolle weiterhin Progressive Web Apps unterstützen; allerdings nur solche, die auf Apples WebKit Engine laufen und somit auch auf dessen Sicherheitsarchitektur aufbauen.

 

Stoppuhr in der Dynamic Island

Nach dem Update kannst Du die Stoppuhr als Live-Aktivität auf dem Sperrbildschirm einsehen und bedienen. Voraussetzung ist allerdings, dass Dein iPhone über die Dynamic Island verfügt.

Transkripte für Apple Podcasts

Apple Podcasts unterstützt fortan Transkripte: Beim Abspielen von Podcast-Episoden kann Dein iPhone also Volltext anzeigen, der synchron mit dem Ton in Englisch, Spanisch, Deutsch und Französisch wiedergegeben wird. Du kannst den Text auch durchsuchen und dann einen bestimmten Abschnitt antippen, um die Audiowiedergabe an exakt dieser Stelle zu starten.

 

Virtuelle Kartennummern für Apple Cash

Apple Cash ist ein von Apple eingeführter Dienst, mit dem Du über Apple Pay Geld senden, empfangen oder anfordern kannst. Du hast ab iOS 17.4 die Möglichkeit, virtuelle Kartennummern zu erstellen. So könntest Du Apple Cash in diesem Fall auch dann nutzen, wenn Apple Pay bei einem Online-Einkauf nicht unterstützt wird.

Hinweis: Bislang ist Apple Cash nur in den USA verfügbar. Ob Du die Funktion zu einem späteren Zeitpunkt auch in Deutschland nutzen kannst, ist nicht bekannt.

Fehlerbehebungen und über 40 gestopfte Sicherheitslücken

iOS 17.4 enthält darüber hinaus zwei Fehlerbehebungen. So soll das Update ein Problem fixen, bei dem Kontaktbilder im „Find my”-Bereich leer sind. Außerdem löst das Update Apple zufolge ein Problem für Dual-SIM-Nutzer:innen, bei dem in einer Gruppennachricht die dabei genutzte Telefonnummer von der primären zur sekundären wechselt.

Die iOS-Software stopft insgesamt über 40 Sicherheitslücken, von denen zwei möglicherweise bereits aktiv ausgenutzt werden. Sie betreffen das WebKit und das RTKit von Apple. Darüber hinaus beseitigt iOS 17.4 Sicherheitsprobleme bei Features wie Barrierefreiheit, Bluetooth, Safari und Siri. Einen Überblick über alle gestopften Sicherheitslücken findest Du auf dieser Apple-Webseite.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/apple/ios-17-4-neue-emojis-sideloading-fuer-apps-und-mehr/#/

 

So schleichen sich süße Osterhasen auf dein Smartphone – sei wachsam!

Es ist wieder diese Zeit des Jahres, in der süße kleine Osterhasen überall auftauchen – und wir meinen nicht nur die aus Schokolade! Doch während wir uns darauf freuen, unsere Smartphones mit niedlichen Osterhasen-Wallpapern zu schmücken und Ostergrüße zu verschicken, sollten wir auch wachsam sein, denn manchmal schleichen sich diese süßen Häschen auf hinterhältige Weise auf unsere Geräte.

Stellen Sie sich vor, Sie öffnen Ihre E-Mail und da ist er: ein niedlicher, flauschiger Osterhase, der Ihnen frohe Feiertage wünscht. Klingt unschuldig, oder? Aber Vorsicht! Hinter der scheinbaren Unschuld könnte sich eine Phishing-E-Mail verbergen, die darauf wartet, Ihre persönlichen Daten zu stehlen. Also, bevor Sie auf den Link klicken oder Anhänge öffnen, überprüfen Sie zweimal, ob dieser süße Hase wirklich so unschuldig ist, wie er aussieht.

Und was ist mit den Oster-Apps, die uns versprechen, das perfekte Ostereiermalerlebnis zu bieten? Auch hier ist Vorsicht geboten! Manchmal verstecken sich hinter den bunten und lustigen Oberflächen bösartige Software oder Datenkraken, die Ihre persönlichen Informationen ausspähen. Bevor Sie also eine App herunterladen, prüfen Sie die Bewertungen und überlegen Sie zweimal, ob das Risiko den Spaß wert ist.

Aber keine Panik! Wir wollen Ihre Osterstimmung nicht verderben. Schließlich sollen Sie die Feiertage genießen und sich über die süßen Osterhasen freuen, die überall auftauchen. Aber denken Sie daran, dass auch süße Osterhasen manchmal ihre dunklen Seiten haben können.

Also, seien Sie wachsam und genießen Sie Ihre Ostertage in vollen Zügen – aber halten Sie auch Ihr Smartphone im Auge, damit sich keine unerwünschten Häschen einschleichen können. Denn in der Welt der IT-Sicherheit ist es besser, sicher zu sein als sich hinterher über die Folgen zu ärgern.

In diesem Sinne: Frohe Ostern und viel Spaß beim Hasenjagen – sowohl im echten Leben als auch auf Ihrem Smartphone! Und vergessen Sie nicht, dass süße Osterhasen manchmal nicht ganz so unschuldig sind, wie sie aussehen.

Frohe Ostern wünsche ich Euch!

Hinter bunten Ostereiern lauern manchmal Gefahren

Ostern steht vor der Tür, und während wir uns alle auf die Suche nach bunten Eiern freuen, sollten wir uns auch bewusst sein, dass hinter ihren schillernden Farben manchmal Gefahren lauern – und nein, wir reden nicht von übermäßigem Schokoladenkonsum. In der Welt der IT-Security gibt es nämlich einige Parallelen zu den versteckten Überraschungen in einem Osterei.

Betrachten wir zum Beispiel das traditionelle Osterei. Von außen sieht es harmlos und einladend aus, aber wer weiß schon, was sich im Inneren verbirgt? Genauso verhält es sich mit den unzähligen Links, die uns in E-Mails oder auf Websites begegnen. Sie könnten genauso gut ein virtuelles Osterei sein, das uns zu einem bösen Virus oder einer Malware führt. Also denken Sie daran, bevor Sie auf verdächtig aussehende Links klicken – das virtuelle Osterei könnte eine unangenehme Überraschung enthalten!

Und was ist mit den versteckten Schätzen in den Ostereiern? Nun, in der IT-Welt können diese versteckten Schätze sensible Daten sein, die ungeschützt auf Ihrem Computer herumliegen. Denken Sie daran, Ihre Passwörter zu aktualisieren, sensible Informationen zu verschlüsseln und Ihre Firewall zu aktivieren. Sonst könnte das vermeintliche Osterei schnell zu einem Datenleck werden.

Aber keine Sorge, wir wollen Ihre Ostereierjagd nicht verderben! Schließlich ist Ostern eine Zeit des Spaßes und der Freude. Also gehen Sie ruhig auf die Suche nach den bunten Eiern – aber denken Sie daran, dass auch in der digitalen Welt Vorsicht geboten ist. Denn hinter den bunten Ostereiern lauern manchmal eben doch Gefahren.

In diesem Sinne: Frohe Ostern und viel Spaß beim Eiersuchen – sowohl im echten Leben als auch online! Und vergessen Sie nicht, Ihre virtuellen Eier gut zu schützen, damit Sie nicht am Ende eine unliebsame Überraschung erleben.

Verbraucht 5G mehr Datenvolumen? Das solltest Du wissen

Um den in Deutschland im Ausbau befindlichen 5G-Standard ranken sich immer noch viele Mythen, die durch fehlendes technisches Verständnis zustande kommen. So fragen sich zum Beispiel einige Nutzer:innen, ob ihr verbrauchtes Datenvolumen mit 5G steigt. Wir liefern Dir die Antwort.

Seit Juli 2019 gibt es den 5G-Mobilfunkstandard auch in Deutschland. Bis 2025 soll der Ausbau der Frequenz so weit abgeschlossen sein, dass sie 99 Prozent der Landesfläche abdeckt. Tarife mit 5G sind daher schon jetzt keine Besonderheit mehr. Trotzdem sind sich viele Nutzer:innen immer noch unsicher, ob sie diese buchen sollten. Dabei lohnt sich ein 5G-Tarif fast immer. Warum das so ist, erklären wir am Ende des Artikels.

 

Verbraucht 5G mehr Datenvolumen? Das Wichtigste auf einen Blick:

  • 5G verbraucht nicht mehr Daten als LTE (4G).
  • Mit der höheren 5G-Downloadrate lädst Du Inhalte schneller.
  • Du brauchst ein 5G-Handy, um 5G empfangen zu können.
  • An Deinem Standort muss ein 5G-Sendemast vorhanden sein.

Schnellerer Datenverkehr – nicht mehr

Für Nutzer:innen ist der grundlegende Unterschied zwischen 5G und LTE die Down- und Upload-Geschwindigkeit. In der Theorie lädst Du mit 5G Inhalte bis zu zehnmal schneller herunter als mit LTE. Eine genaue Gegenüberstellung der Zahlen findest Du im nachfolgenden Unterpunkt.

Eben jener Geschwindigkeitsunterschied ist es auch, der den Mythos hervorgerufen hat, dass 5G mehr Datenvolumen verbraucht als LTE. Dabei ist es doch logisch, dass dem nicht so ist. Du verbrauchst das Volumen einfach nur schneller, aber es ist die gleiche Menge.

Ein Beispiel: Nehmen wir an, Dir stehen in Deinem Tarif 50 Gigabyte Highspeed-Datenvolumen zur Verfügung. Mit dem 5G-Standard könntest Du ein 50 Gigabyte großes Datenpaket rein theoretisch in 5 Sekunden herunterladen. Danach wäre Dein Datenvolumen aber restlos aufgebraucht.

Der schnellste LTE-Standard schafft in der Theorie 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s). Damit bräuchtest Du nicht 5 Sekunden, sondern 5 Minuten. Dieser Zeitunterschied ist es, der Dich vielleicht glauben lässt, 5G verbrauche mehr Datenvolumen, etwa beim Streaming. Wichtig zu wissen: In der Praxis erreichst Du die möglichen 10 Gbit/s des 5G-Standards bei Weitem nicht, genauso wenig die 1 Gbit/s bei LTE. Das Beispiel sollte Dir nur ein Gefühl für den Geschwindigkeitsunterschied geben.

5G vs. LTE: Datengeschwindigkeiten im Vergleich

Hier einmal die reinen Zahlen gegenübergestellt:

5G

  • Download: in der Theorie bis zu 10 Gbit/s, in der Praxis aktuell bis zu 1 Gbit/s
  • Upload: in der Theorie bis zu 2 Gbit/s, in der Praxis 273 Megabit pro Sekunde (Mbit/s)

LTE (4G)

  • Download: in der Theorie bis zu 1 Gbit/s, in der Praxis aktuell bis 500 Mbit/s
  • Upload: in der Theorie bis zu 200 Mbit/s, in der Praxis aktuell bis zu 100 Mbit/s

Hinweis: Auch die Praxisangaben sind Maximalwerte. Im Alltag sind die tatsächlichen Datenraten deutlich geringer, weil hier Faktoren wie Empfang, Endgerät und Netzauslastung die Geschwindigkeit einschränken. Somit hängt auch Dein 5G-Datenvolumen nicht nur von Deinem Nutzungsverhalten ab.

5G richtig nutzen: Das brauchst Du dafür

Es gibt keine reinen 5G-Tarife. Ein 5G-Tarif ist immer auch ein LTE-Tarif. Solltest Du an Deinem Standort keinen 5G-Sendemast haben, verbindet sich die SIM-Karte automatisch mit dem 4G-Netz. Es lohnt sich also definitiv, einen Tarif abzuschließen, der 5G als Option beinhaltet.

 

Denn damit bist Du zukunftssicher. Um Zugriff auf den neuen Mobilfunkstandard zu haben, brauchst Du aber außerdem noch ein 5G-fähiges Smartphone. Zum Glück sind moderne Handys mittlerweile allesamt mit 5G-Modems ausgestattet, sogar die günstigen Einsteigergeräte. Sichere Dir zum Beispiel das Xiaomi Redmi Note 13 Pro 5G mit Vertrag von Vodafone. So kannst Du sicher sein, dass Du tatsächlich ein 5G-Handy und einen dazu passenden Tarif hast.

Fazit: Verbraucht 5G mehr Datenvolumen?

5G verbraucht nicht mehr Datenvolumen. Da der Mobilfunkstandard zu schnelleren Down- und Upload Geschwindigkeiten fähig ist als das ältere LTE, lädt er Datenpakete deutlich flotter. Du verbrauchst das Volumen also in kürzerer Zeit, aber die Menge bleibt die gleiche.

Es empfiehlt sich daher, besonders auf die Datengröße zu achten, bevor Du Apps oder Dateien lädst. Möglicherweise ist auch ein Upgrade auf einen Tarif mit mehr Highspeed-Datenvolumen ratsam. Das hängt aber von Deinem Nutzungsverhalten ab.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/innovation-technologie/verbraucht-5g-mehr-datenvolumen/#/

4G vs. 5G: So unterscheidet sich LTE vom Highspeed-Mobilfunkstandard

4G vs. 5G: Als Smartphone-Nutzer:in bekommst Du die Begriffe 4G, LTE und 5G häufig zu hören. Die Mobilfunkstandards bringen jeweils ganz eigene Vor- und Nachteile mit sich. Doch welche Technik ist am Ende zukunftssicher und eignet sich für Dich?

Im Vergleich 4G vs. 5G erfährst Du alles Wichtige über die beiden Mobilfunkstandards. Zudem zeigen wir Dir, welche Herausforderungen bei der Umstellung auf 5G auftreten und warum 4G noch einige Jahre aktiv bleiben wird.

LTE vs. 5G: Das Wichtigste in Kürze

  • LTE (oder auch 4G) ist der Vorgänger von 5G. Der neue Mobilfunkstandard baut auf dessen technischen Errungenschaften auf.
  • 5G ist dabei deutlich schneller als 4G und bietet niedrigere Latenzzeiten unter einer Millisekunde.
  • 4G wird uns dennoch viele Jahre begleiten, in denen 5G ausgebaut und weiterentwickelt wird.

 

Was ist 4G?

Der Begriff LTE steht für „Long Term Evolution“, also langfristige Weiterentwicklung. LTE ist der Mobilfunkstandard der vierten Generation. Der Begriff wird deshalb häufig synonym mit 4G verwendet. Tatsächlich gibt es LTE bereits seit 3G. 4G ist eine Erweiterung von LTE, die unter Expert:innen als LTE Advanced bezeichnet wird.

Erste 4G-Smartphones erschienen 2014 in Deutschland. Im Laufe der Jahre ist die Technik zum Standard geworden und flächendeckend verfügbar. Der Grund: Die verfügbaren LTE-Basisstationen mit 3G brauchten nur ein Update, um 4G zu unterstützen. Große Umbauphasen gab es beim Wechsel zu LTE Advanced nicht.

Zudem wurde die Umstellung erleichtert, da 4G abwärtskompatibel ist. Heißt: Sämtliche Endgeräte, die schon 2G und 3G empfangen konnten, wechselten mit einem passenden LTE-Tarif einfach ins 4G-Netz.

Was ist 5G?

5G ist der Mobilfunkstandard der fünften Generation. Seit 2019 erfolgt die schrittweise Einführung der Highspeed-Technik. Der Ausbau geht dabei deutlich langsamer als bei 4G voran. Das liegt daran, dass die Wellen, mit denen 5G übertragen wird, deutlich weniger Reichweite haben. Es braucht deshalb zusätzliche 5G-Zellen, die das Signal weitertragen und verbreiten.

Denn 5G sendet im Bereich zwischen 3,4 und 3,7 Gigahertz. Die genutzten Wellen sind deutlich kürzer als bei 4G, das im Bereich zwischen 800 Megahertz und 2,6 Gigahertz funkt. Um diesen Nachteil zu umgehen, bündeln viele 5G-Sendestationen das Signal und senden es in eine bestimmte Richtung aus. So können unter anderem Hindernisse vermieden werden. Zudem spart 5G dadurch etwas Energie im Vergleich zu 4G-Sendeanlagen, die in alle Richtungen funken.

5G erfordert allerdings ein Gerät mit 5G-Support. Wenn Du also noch kein 5G-Smartphone hast, aber den neuen Mobilfunkstandard nutzen willst, bleibt nur ein Gerätewechsel.

4G vs. 5G: So schnell sind die beiden Mobilfunkstandards

4G kann mit einer maximalen Downstream-Geschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde aufwarten. Das ist im Vergleich zum Vorgänger eine enorme Steigerung. 3G konnte lediglich Daten mit Kilobyte-Geschwindigkeit übertragen.

Doch im Vergleich 4G vs. 5G legt der neue Mobilfunkstandard noch einmal deutlich an Geschwindigkeit zu. Stand 2024 sind über 5G bereits Übertragungen mit bis zu zehn Gigabit pro Sekunde möglich. Expert:innen gehen davon aus, dass sogar bis zu 20 Gigabit pro Sekunde möglich sind, wenn die Technologie weiter ausgebaut wird.

Neben der Geschwindigkeit ist auch die Latenzzeit von 5G deutlich geringer. Diese liegt unter einer Millisekunde. Zum Vergleich: 4G schafft es auf etwa 50 bis 80 Millisekunden. Durch 5G sind auch zeitkritische Anwendungen möglich. Etwa dann, wenn autonome Fahrzeuge in unter einer Millisekunde entscheiden müssen, wie sie auf ein Hindernis reagieren.

 

So gut ist die Abdeckung bei LTE und 5G

Bei der Abdeckung gibt es große Unterschiede zwischen 4G vs. 5G. Wie eine Grafik bei Statista zeigt, ist LTE deutlich weiter verbreitet. Etwa 97 Prozent der gesamten Fläche Deutschlands sind durch 4G abgedeckt. Im Vergleich: 5G kommt auf etwa 90 Prozent Netzabdeckung in ganz Deutschland.

Gerade in ländlichen Gebieten ist der Ausbau schwierig, da 5G keine großen Gebiete abdecken kann. Zumindest nicht ohne den Bau von weiteren Basisstationen. Wie eine weitere Grafik bei Statista zeigt, geht der Ausbau aber stetig voran. Im Jahr 2021 gab es noch rund 30.000 Basisstationen für 5G. 2022 waren es bereits rund 42.000.

Ist 4G noch zukunftsfähig?

Laut einer Prognose von GSMA Intelligence (via Statista) soll 5G die Zukunft von deutschen Smartphone-Nutzer:innen bestimmen. Waren 2022 lediglich 17 Prozent aller Menschen in Deutschland mit einem 5G-Tarif unterwegs, sollen es bis 2030 94 Prozent sein.

Das liegt nicht nur daran, dass 4G langsamer ist. Die neuen Generationen der Mobilfunktechnologie bringen neben dem Geschwindigkeitszuwachs noch weitere Vorteile. So etwa die niedrigen Latenzen, die Autonomie auf ein neues Level bringt. Durch 5G etwa Fahrzeuge, die autonom fahren und Entscheidungen im Straßenverkehr in Millisekunden treffen.

Das heißt allerdings nicht, dass 4G in den nächsten Jahren überholt ist. Bis 5G LTE komplett abgelöst hat, braucht es noch einige Schritte. Dennoch kann es sich schon jetzt lohnen, auf einen 5G-Tarif umzusteigen. Gerade dann, wenn eines Deiner Endgeräte den Mobilfunkstandard bereits unterstützt.

Vor seinem endgültigen Ende dürfte 4G noch als Backup fungieren. Etwa dann, wenn ein Endgerät keinen 5G-Empfang hat. Solltest Du also noch ein 4G-Smartphone haben, das einige Jahre vom Hersteller mit Updates versorgt wird, ist kein Wechsel nötig.

Ist Dein Handy allerdings schon älter und der Support-Zeitraum nähert sich dem Ende, solltest Du zu einem 5G-Smartphone greifen. Auch wenn Du noch keinen passenden Tarif hast, kann sich das in den nächsten Jahren ändern. So vermeidest Du künftig zusätzliche Kosten für ein weiteres Gerät.

Fazit: 4G vs. 5G – welcher Mobilfunkstandard passt zu Dir?

Im Wettstreit zwischen 4G und 5G zeigen beide Mobilfunkstandards ihre spezifischen Stärken und Einsatzgebiete. Während 4G, bekannt als LTE, seit seiner Einführung eine flächendeckende und zuverlässige Internetverbindung bietet und noch viele Jahre eine wichtige Rolle im Mobilfunknetz spielen wird, markiert 5G den nächsten Schritt in der Evolution der mobilen Datenübertragung.

Mit deutlich höheren Geschwindigkeiten und geringeren Latenzzeiten als sein Vorgänger ermöglicht 5G neben schnellerem Surfen und Downloaden auch die Realisierung zeitkritischer Anwendungen wie autonomes Fahren. Trotz der fortschreitenden Einführung des neuen Mobilfunkstandards und den technischen Vorteilen von 5G wird 4G aufgrund seiner weitreichenden Verfügbarkeit und der langsameren, aber stetigen Ausbreitung von 5G-Netzen weiterhin eine tragende Säule in der mobilen Kommunikation bleiben.

Als Nutzer:in stehst Du somit vor der Entscheidung, je nach Bedarf und Verfügbarkeit zwischen den beiden Technologien zu wählen, wobei ein Wechsel zu 5G bereits jetzt oder in naher Zukunft für viele eine lohnenswerte Investition in die Zukunft darstellt.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/innovation-technologie/netz/4g-vs-5g-was-du-zu-beiden-mobilfunkstandards-wissen-musst/#/