Leerrohr für Glasfaser: So wird Glasfaser verlegt!

Leerrohr für Glasfaser: So wird Glasfaser im Haus verlegt

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Leerrohre für Glasfaser müssen innen glatt sein.
  • Der Innendurchmesser muss mindestens 20 mm betragen.
  • Die Verlegung der Leerrohre muss vor dem Erstanschluss an die Glasfaser erfolgen.
  • Statt Leerrohren können auch freie Kabelschächte als Glasfaserleitungen verwendet werden.

Leerrohr für Glasfaser: Die Anforderungen

Ein Leerrohr hat die Aufgabe, die Glasfaser zu schützen und sie sicher durchs Haus zu führen. Wenn du Leerrohre für deinen FTTH-Anschluss aussuchst, achte auf folgende Kriterien:

  • PVC-Rohr oder Stangenrohr
  • Innendurchmesser von mindestens 20 mm
  • Glatte Innenseite, ohne Riffelungen

Wichtig ist immer, dass die Glasfaser allein im Leerrohr liegt. Für weitere Kabel, die du vielleicht verlegen möchtest, musst du also andere Leerrohre oder Kabelschächte nutzen. Ein weiteres Kabel verengt das Leerrohr zu sehr.

Neben den Anforderungen, die Leerrohre für Glasfaser im Haus erfüllen müssen, ist auch wichtig zu wissen, dass die Bereitstellung immer in der Verantwortung der Eigentümer liegt. Wenn du zur Miete wohnst, musst du sowieso wegen der nötigen Bauarbeiten für einen Erstanschluss ans Glasfasernetz mit den Vermietern sprechen.

Vorbereitung zur Verlegung von Leerrohren

Nach dem Abschluss des Glasfaser-Tarifs stehen folgende Vorbereitungsschritte an:

  1. Vereinbarung eines Hausbegehungstermins (unsere Ausbaupartner melden sich dafür bei dir).
  2. Während des Termins: Besprechung der Glasfaser-Wege durchs Haus
  3. Erstellen von Bohrlöchern in ausreichender Größe in Wände und Decken, um die Glasfaser von einem Raum in einen anderen zu führen

Verlegung von Leerrohren im Haus

Die Leerrohre im Haus schützen die Glasfaser auf ihrem Weg vom Hausübergabepunkt (HÜP) über den Glasfaser-Teilnehmeranschluss (GF-TA) bis zum Glasfasermodem. Was es mit diesen Geräten genau auf sich hat und wo im Haus sie zu finden sind, erfährst du in unserem Ratgeber zur Hardware für Glasfaser.

Wichtig zu wissen ist, dass die Glasfaser-Verbindung zwischen HÜP und GF-TA höchstens zwanzig Meter betragen darf. Deshalb wirst du die Leerrohre wahrscheinlich auch durch Decken oder um Ecken verlegen müssen.

Achte darauf, dass du bei Ecken den Biegeradius von 60 mm einhältst. Ruhrbögen können bei Glasfaser nicht verwendet werden, aber kurz vor und nach einer Ecke darf die Glasfaser frei verlegt werden. Im Zweifel fragst du direkt bei der Hausbegehung den Fachmann oder die Fachfrau, was sie dir bei bestimmten Stellen empfehlen.

Sind die Leerrohre verlegt, ist alles von deiner Seite aus vorbereitet. Am Tag des Anschlusses wird die Hardware in deinem Haus installiert und das Glasfaserkabel in die Leerrohre geschoben.

Verlegung von Leerrohren für Glasfaser im Außenbereich

Die Verlegung der Leerrohre für Glasfaser im Erdreich von der Straße bis zum Haus musst du nicht selbst übernehmen. Das wird bei der Erschließung des Gebiets getan, wenn du zu diesem Zeitpunkt einen Glasfaser-Tarif abgeschlossen hast.

Falls die Glasfaser-Leerrohre (meist sind sie übrigens orange im Außenbereich) zwischen Straße und deinem Haus ein fremdes Grundstück passieren müssen, musst du oder dein Vermieter vor der Verlegung das Einverständnis der Eigentümer dieses Grundstücks einholen.

Welche Alternativen gibt es zum Leerrohr?

Wenn es im Haus bereits einen Kabelkanal mit glatter Innenfläche und einem Durchmesser von mindesten 20 mm gibt, kannst du dir das Verlegen der Leerrohre sparen und diesen nutzen. Wer ein neues Haus baut, sollte am besten gleich Leerrohre miteinplanen.

Quelle:

https://www.o2online.de/ratgeber/glasfaser/leerrohr-fuer-glasfaser/

Wie viel Datenvolumen braucht ein Business-Tarif?

Über mobile Daten lässt es sich auch unterwegs flexibel arbeiten, doch wie viel Datenvolumen benötigen Sie und Ihre Mitarbeitenden dafür? Und was können Sie tun, wenn das Datenvolumen nicht ausreicht? Hier erfahren Sie mehr.

Wie viel Datenvolumen brauchen Unternehmen wofür?

Beim Arbeiten im Büro oder im Homeoffice ist in der Regel Verlass auf die Internetverbindung per LAN oder WLAN – meist mit Flatrate, die unbegrenztes Datenvolumen bietet. Arbeiten Ihre Angestellten auch flexibel von unterwegs, nutzen sie dafür in der Regel Laptops oder Diensthandys. Dabei steht ihnen nicht immer ein WLAN-Netzwerk zur Verfügung. Per Hotspot haben sie in solchen Fällen die Möglichkeit, über die mobilen Daten ihres Firmenhandys online zu gehen und effizient arbeiten – jedoch häufig mit begrenztem Datenvolumen.

Wie viel Datenvolumen Sie für Ihre Mitarbeitenden mit Business-Tarifen bereitstellen sollten, hängt von den Tätigkeiten und vom Nutzungsverhalten Ihrer Angestellten ab: Welche Apps oder Funktionen werden für das Arbeiten benötigt und in welchem Umfang laden sie Daten hoch oder herunter? Im Folgenden finden Sie Beispiele und Infos darüber, welches Datenvolumen pro Monat Sie brauchen:

Gelegentliche Internetnutzung

Bestimmte Dienste mobiler Endgeräte verbrauchen kaum Datenvolumen. Kommt das Handy dann nur selten oder eher gelegentlich zum Einsatz, wird auch der Datenverbrauch beim mobilen Arbeiten in der Regel geringer ausfallen.

Weniger ins Gewicht fallen in puncto Datenverbrauch beispielsweise Business-Apps zur firmeninternen Kommunikation: Das Abrufen von Nachrichten über Tools wie Microsoft Teams, Slack, oder auch typische Messenger-Dienste wie WhatsApp. Auch das einfache Abrufen und Versenden von E-Mails schlägt sich meist nicht signifikant auf den Verbrauch nieder.

Für kurze oder gelegentliche Internetrecherchen oder das Lesen von News-Feeds brauchen Sie üblicherweise ebenfalls nur wenig Datenvolumen. Dabei sollten Sie allerdings beachten: Je mehr Bilder oder Videos bei der Arbeit abgerufen werden, desto höher ist der Datenverbrauch. Für Gelegenheitsnutzer eignen sich dementsprechend Business-Tarife mit 5-10 Gigabyte (GB) Datenvolumen pro Monat.

Vielsurfer

Anders sieht es hingegen aus, wenn Ihre Angestellten in ihrem Aufgabenbereich stärker auf das Internet angewiesen sind, etwa weil sie:

regelmäßig von unterwegs an Meetings per Videotelefonie teilnehmen, 

mit Apps oder Software arbeiten, die üblicherweise höhere Datenmengen verbrauchen, 

Materialien wie Bilder und Videos in hoher Auflösung oder andere Dateien empfangen und versenden.

Steht den Nutzerinnen und Nutzern bei Ihrer Arbeit dann kein WLAN-Netzwerk zur Verfügung, erhöht sich auch der Bedarf des monatlich benötigten Datenvolumens. Daher ist es ratsam, einen Tarif mit höherem Datenvolumen zu buchen. Bei verschiedenen Mobilfunkanbietern können Sie je nach Bedarf aus Tarifen mit mehr als 100 GB pro Monat wählen – zudem sind auch Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen erhältlich.

Social Media und Videoplattformen

Social Media ist nicht nur ein Freizeitvergnügen. Es gibt viele Menschen, die soziale Netzwerke beruflich nutzen. Für solche Berufsgruppen spielt das Datenvolumen vor allem dann eine wichtige Rolle, wenn sie viel mobil arbeiten und z. B. Livestreams über das Firmenhandy abhalten oder von unterwegs Inhalte hochladen.

Apps wie Social-Media-Anwendungen verbrauchen viel Datenvolumen, da viele Videos und Bilder abgerufen werden. Ein Beispiel sind Bilder im Feed von Instagram oder auch das Abspielen von Stories und Reels des sozialen Netzwerks.

Einen besonders hohen Datenverbrauch hat zudem die Videoplattform YouTube: Werden Videos gestreamt oder hochgeladen, wirkt sich dies stark auf das genutzte Datenvolumen aus. So können bei einer Stunde Nutzung von YouTube, je nach Einstellungen der Videoqualität, bis zu 2 GB Datenvolumen verbraucht werden. Zum Vergleich: Beim Scrollen durch einen durchschnittlichen Instagram-Feed fallen pro Stunde rund 200 Megabyte (MB) Datenvolumen an.

Datenvolumen überschritten – und nun?

Haben Sie Ihr Datenvolumen für den laufenden Monat aufgebraucht, drosselt Ihr Mobilfunkanbieter in der Regel die Surfgeschwindigkeit auf wenige Kbit/s. Die Geschwindigkeit, mit der Sie für den Rest des Rechnungsmonats surfen können, ist dann stark eingeschränkt und beträgt nur noch einen Bruchteil der üblichen Bandbreite. Webseiten, Bilder und Videos laden dann nur noch sehr langsam oder gar nicht mehr – auch Videotelefonie ist dann nicht mehr möglich.

Um in einem solchen Fall wie gewohnt weiterarbeiten zu können, haben Sie die folgenden Möglichkeiten:

Ein verfügbares WLAN-Netzwerk nutzen.

Per Hotspot das Datenvolumen eines anderen Smartphones nutzen.

Zusätzliches Datenvolumen buchen.

Mobilfunkanbieter bieten üblicherweise unterschiedlich große zusätzliche Datenpakete an. Auch Tagesflatrates mit unbegrenztem Datenvolumen sind erhältlich – in der Regel aber recht kostenintensiv. Sollten Ihre Mitarbeiter häufiger zu diesen Lösungen greifen müssen, empfiehlt es sich, die entsprechenden Tarifverträge anzupassen. Ob sich gar ein Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen lohnt, lesen Sie im verlinkten Ratgeber.

Tipps: So sparen Sie Datenvolumen

Damit es gar nicht erst bis zur Drosselung kommt, bei der Sie mit Einschränkungen zu kämpfen haben, gibt es verschiedene Methoden, um ihren Datenverbrauch von vornherein etwas einzuschränken:

  • Kontrollieren Sie von Zeit zu Zeit ihren aktuellen Datenverbrauch und behalten Sie einen Überblick über Ihr verfügbares Datenvolumen. In den Smartphone-Einstellungen lässt sich sowohl bei Android als auch iOS eine Aufstellung des Verbrauchs mobiler Daten innerhalb eines bestimmten Zeitraums anzeigen. Zudem gibt es auch Apps von Mobilfunkanbietern mit derselben Funktion.
  • Nutzen Sie so oft wie möglich WLAN-Netzwerke oder Hotspots, um die Datenübertragung über das Mobilfunknetz gering zu halten. 
  • Beschränken Sie manuell in den App- oder Softwareeinstellungen die Streaming-Qualität der jeweiligen Anwendungen. So werden Bilder oder Videos mit geringerer Auflösung angezeigt oder wiedergegeben.
  • Stellen Sie den automatischen Download von Medien und Dateien ab, damit diese nicht direkt beim Empfangen heruntergeladen werden.
  • Auch das automatische Abspielen von Videos in Apps wie Social-Media-Plattformen lässt sich manuell abschalten

Überblick

Nutzen Ihre Angestellten ihre Firmenhandys nur gelegentlich zum Surfen im Internet und beanspruchen für ihre Tätigkeit nur wenig Datenvolumen, genügen Tarife mit geringerem Datenvolumen.

  • Sehr große Datenmengen werden bei der Nutzung von Social-Media-Anwendungen, Videoplattformen und Videotelefonie übertragen.
  • Für Vielsurfer bieten Mobilfunkunternehmen Tarife mit größeren Datenmengen an, beispielsweise 20-40 GB pro Monat – oder solche mit unbegrenztem Datenvolumen.
  • Ist das Datenvolumen für den laufenden Monat überschritten, können je nach Mobilfunkanbieter verschiedene Datenpakete hinzugebucht werden.
  • Um vorausschauend Datenvolumen zu sparen, können Sie Smartphone- und App-Einstellungen so anpassen, dass Bilder und andere Medien nicht mehr automatisch heruntergeladen werden oder Videodienste mit beschränkter Streaming-Qualität laufen.

FTTB: Glasfaser bis ins Haus

Das Wichtigste auf einen Blick

  • FTTB steht für „Fibre to the Building“. Es handelt sich um eine moderne Verbindungstechnik zur Internetnutzung, bei der Glasfasern eingesetzt werden.
  • Beim FTTB-Hausanschluss werden Glasfaserkabel bis ins Haus verlegt. Von dort an übernehmen bestehende Kupferleitungen die Datenübertragung.
  • Trotz der Verwendung alter Kupferleitungen kann FTTB in der Übertragungsgeschwindigkeit beinahe mit FTTH mithalten – jedoch nur unter Einsatz bestimmter Überbrückungstechnik.

Was ist FTTB?

Die Abkürzung FTTB steht für „Fibre to the Building“ oder auch „Fibre to the Basement“ und bezeichnet einen Glasfaser-Hausanschluss bis ins Gebäude. Es handelt sich neben FTTC und FTTH um eine von mehreren Glasfaser-Anschlussarten.

Beim FTTB-Anschluss wird ein Glasfaserkabel bis ins Haus verlegt. In der Regel befindet sich der Hausübergabepunkt (HÜP) im Keller eines Gebäudes. Von dort aus werden die Daten über bestehende Kupferleitungen bis zu dir in die Wohnung geleitet. Die Verlegung kombiniert somit Lichtwellenleiter mit sogenannten Kupfer-Doppeladern.

Modul Alert: FTTB-Hausanschlüsse eignen sich besonders für Hochhäuser und Mehrfamilienhäuser, in denen mehrere Mietparteien versorgt werden müssen. Sie werden häufig in Städten eingesetzt – dort befinden sich Kabelverzweiger meist direkt vor dem Gebäude und Glasfaser wird bis ins Gebäude verlegt.

An der Schnittstelle zwischen Kupfer- und Glasfaserkabel findet eine Umwandlung der optischen Signale in elektrische Signale statt. Ein Vorteil von FTTB-Glasfaser ist, dass die verlegten Glasfaserkabel Daten auch über größere Distanzen verlustfrei bis ins Haus transportieren. Dabei spielt es keine Rolle, wie weit der nächste Verteilerkasten von deinem Zuhause entfernt ist.

FTTB: Bedeutung für deine Surfgeschwindigkeit

Glasfaser ist derzeit das Internet mit der höchstmöglichen Übertragungsgeschwindigkeit. Doch ob du die maximale Bandbreite ohne Datenverlust erreichst, hängt davon ab, bis wohin das Glasfaserkabel gelegt wird. Die Umwandlung der Lichtwellen in elektrische Signale bremsen die Datenübertragung bei FTTB-Glasfaser aus, denn Licht bewegt sich schneller. Daher ist FTTH als reiner Glasfaseranschluss am schnellsten.

Doch obwohl das Glasfaserkabel bei FTTB nicht bis in die Wohnung zum jeweiligen Teilnehmeranschluss reicht, sind attraktive Übertragungsraten möglich. Generell gilt: Je geringer die Distanz ohne Glasfaserkabel, desto höher die Leistung. Es sind wenigstens Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s möglich, dank verstärkender Techniken können sogar bis zu 1.000 MBit/s als Downloadgeschwindigkeit erreicht werden.

Um die verbleibende Distanz zwischen Übergabepunkt und Teilnehmeranschluss zu überbrücken, kommen verschiedene beschleunigende Techniken zum Einsatz. Dazu gehören beispielsweise G.fast und (Super-)Vectoring. Allerdings sind solche Überbrückungstechniken nur bei geringen Distanzen sinnvoll. Ab einer Strecke von 50 Metern lässt die beschleunigende Wirkung deutlich nach und es kommt zu Dämpfungsverlusten.

Was kostet ein FTTB-Anschluss?

Für die Verlegung eines FTTB-Hausanschlusses sind oft keine Tiefbauarbeiten vorzunehmen. Das macht den Bau im Vergleich zu FTTH-Anschlüssen deutlich günstiger. Sind je nach Gebiet und vorhandenen Leitungen doch umfangreichere Baumaßnahmen notwendig, kann es teuer werden: Dann können für FTTB Kosten in Höhe von über 1.000 Euro auf dich zukommen.

Oft musst du diese Kosten jedoch nicht (komplett) selbst tragen. Je nach Anbieter und Ausbaustatus ist der Anschluss sogar kostenlos. Sobald der Anschluss gelegt ist, brauchst du nur noch einen passenden Vertrag auszuwählen.

Quelle:

https://www.o2online.de/ratgeber/glasfaser/alles-rund-um-fttb/

5G oder LTE: Wo liegen die Unterschiede?

5G und LTE prägen die moderne Konnektivität. Dabei ist 5G theoretisch 10-Mal schneller als LTE. Warum das in der Praxis teilweise anders aussieht und warum das Ende des älteren Mobilfunkstandards noch lange nicht besiegelt ist, erfahren Sie hier. 

LTE und 5G: Mobilfunktechnologie im Wandel

Die Entwicklung der Mobilfunktechnologie hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht – angefangen von den frühen Generationen, wie 2G, bis hin zur aktuellen 5G-Ära. LTE (Long Term Evolution) ist eine wichtige Etappe in dieser Evolution und wird auch als 3.9G bezeichnet, da es nicht alle Kriterien für den vollen 4G-Standard erfüllt: In Deutschland erreicht LTE eine maximale Downloadgeschwindigkeit von etwa 300 Megabit pro Sekunde (MBit/s).

Der eigentliche 4G-Standard, der auch als „International Mobile Telecommunications-Advanced“ (IMT-Advanced) bezeichnet wird, wurde im Jahr 2014 mit der Einführung von LTE-Advanced eingeführt. Die von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) definierten Kriterien für 4G bestätigen das. Klassisches LTE und 4G werden heute dennoch oft synonym verwendet.

Bei 5G handelt es sich um die fünfte Generation des Mobilfunkstandards. 5G setzte sich im Jahr 2019 großflächig auch in Deutschland durch. Der 5G-Ausbau schreitet seitdem immer weiter voran. Allerdings handelt es sich in vielen Fällen um 5G DSS (Dynamic Spectrum Sharing). Diese Technologie erlaubt die Nutzung von 4G und 5G im gleichen Frequenzbereich. Durch die Mitnutzung der bestehenden 4G-Infrastruktur kann schnell und flächendeckend eine 5G-Versorgung erreicht werden. Die darüber bereitgestellte Geschwindigkeit bleibt allerdings oft auf 4G-Niveau.

Technische Unterschiede zwischen LTE und 5G

Die technischen Unterschiede zwischen LTE und 5G sind entscheidend für die Wahl der passenden Mobilfunktechnologie für bestimmte Bereiche Ihres Unternehmens. Dies sind die wichtigsten Unterschiede:

LTE 4G (LTE-A) 5G
Geschwindigkeit  bis zu 300 MBit/s  bis zu 1 GBit/s  bis zu 10 GBit/s
Latenz  ca. 10 – 30 ms  <1 ms

Geschwindigkeit: Während LTE unter idealen Bedingungen maximale Download-Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s erreichen kann, verspricht 5G theoretisch Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit/s (Gigabit pro Sekunde). Das ist selbst gegenüber LTE-Advanced (1 Gbit/s) zehnmal schneller. Dies ermöglicht schnelle Downloads und nahezu verzögerungsfreie Echtzeitkommunikation.

Latenz: Die Verzögerung der Datenübertragung, ist unter 5G erheblich niedriger als unter LTE. Während LTE Latenzen von etwa 30 Millisekunden aufweist, kann 5G Latenzen von unter einer Millisekunde bieten. Dies ist besonders wichtig für Anwendungen, die schnelle Reaktionen erfordern, wie autonomes Fahren oder Augmented Reality.

Netzwerkkapazität: 5G bietet eine erheblich größere Netzwerkkapazität im Vergleich zu LTE. Das bedeutet, dass mehr Geräte gleichzeitig im Netzwerk arbeiten können, ohne die Leistung spürbar zu beeinträchtigen. Das ist besonders relevant für das Internet der Dinge (IoT) und die Vernetzung großer Anlagen in der Industrie.

Frequenzen: 5G nutzt eine breitere Palette von Frequenzen als LTE, einschließlich höherer Frequenzen im Millimeterwellenbereich. Dies ermöglicht es, größere Bandbreiten zu nutzen, hat jedoch eine geringere Reichweite im Vergleich zu den von LTE verwendeten Frequenzen. Daher ist die Infrastrukturplanung bei 5G komplexer.

Das bedeutet die Entwicklung für Unternehmen

Die 5G-Technologie stellt für Unternehmen einen entscheidenden Schritt in Richtung Digitalisierung und der Umsetzung von Industrie 4.0 dar. 5G ermöglicht u. a. die nahtlose Vernetzung ganzer Fabriken, die Implementierung effizienter Logistik- und Produktionssysteme sowie die Schaffung sichererer Arbeitsumgebungen auf Baustellen. Darüber hinaus eröffnet 5G auch im Bereich der Landwirtschaft Möglichkeiten – z. B. für Smart Farming.

Angesichts der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten entscheiden sich immer mehr Unternehmen für die Einrichtung eines sogenannten Campusnetzes. Dabei handelt es sich um ein lokales 5G-Netzwerk, das unabhängig von der öffentlichen Mobilfunkinfrastruktur genutzt werden kann. Die Bundesnetzagentur stellt dafür den Frequenzbereich von 3,7 bis 3,8 GHz zur Verfügung. Ein Campusnetz wird mithilfe transportabler Netzwerktechnologien eingerichtet. So kann es praktisch an jedem Ort errichtet werden. Das ermöglicht es Ihnen, die 5G-Technologie zu testen und an die spezifischen Bedürfnisse Ihres Unternehmens anzupassen.

Umstieg auf 5G: Herausforderungen für Unternehmen

Der Umstieg auf 5G bringt für Unternehmen viele Vorteile mit sich – aber auch Herausforderungen und Überlegungen, die berücksichtigt werden sollten. Welche Hürden in welchem Ausmaß relevant werden, hängt davon ab, in welchem Umfang Sie 5G implementieren möchten. Ein Campusnetz birgt mehr Herausforderungen als die Anschaffung 5G-fähiger Endgeräte.

Kosten: Die Implementierung von 5G-Infrastruktur verursacht Kosten. Dies umfasst den Kauf neuer Hardware, die Aktualisierung von Netzwerkinfrastrukturen und möglicherweise auch den Erwerb von Lizenzen für Frequenzbereiche.

Technische Komplexität: 5G-Netze sind technisch anspruchsvoll. Ihr Unternehmen sollte sicherstellen, dass es über die erforderlichen Fachkenntnisse und Ressourcen verfügt, um 5G effektiv zu implementieren und zu verwalten.

Interoperabilität: Die Integration von 5G in bestehende IT-Systeme kann komplex sein. Sie sollten sicherstellen, dass ihre vorhandenen Anwendungen und Geräte mit 5G kompatibel sind.

Sicherheit: Mit der Zunahme der Vernetzung und der Verwendung von 5G für kritische Anwendungen steigt auch das Sicherheitsrisiko. Sie sollten robuste Sicherheitsmaßnahmen implementieren, um sich z. B. vor Cyberangriffen zu schützen.

Regulatorische Aspekte: Je nach Standort und Branche können regulatorische Anforderungen den Umstieg auf 5G beeinflussen. Unternehmen müssen die gesetzlichen Bestimmungen und Lizenzanforderungen in ihrer Region verstehen und einhalten.

LTE vs. 5G im Überblick

5G bietet höhere Geschwindigkeiten, geringere Latenzen und eine größere Netzwerkkapazität im Vergleich zu LTE.

Die Übertragungsgeschwindigkeit in einem 5G-Netz hängt maßgeblich von der Art der Frequenz ab, auf der die Daten übertragen werden.

Für Unternehmen ist die 5G-Technologie die Basis für einen höheren Grad der Digitalisierung und die Entwicklung hin zur Industrie 4.0: 5G ermöglicht höhere Produktivität, Innovation, branchenspezifische Anwendungen und Wettbewerbsvorteile.

Kosten, technische Komplexität, und Sicherheit sind nur einige wichtige Aspekte, die beim Umstieg auf 5G beachtet werden sollten.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/5g-vs-lte-unterschiede-erklaert/

 

Was Mobilfunknetze sind und wie sie funktionieren

Deutschlandweit werden Mobilfunknetze ausgebaut, um eine bessere Netzabdeckung auch mit dem neuen 5G-Standard zu gewährleisten. Die höheren Bandbreiten haben dabei Vorteile sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden. Hier lesen Sie, wie Mobilfunknetze funktionieren und erfahren mehr über die Entwicklung der modernen Standards.

Was ist ein Mobilfunknetz?

Mobilfunknetze bilden die technische Grundlage und Infrastruktur für den Mobilfunk. Sie ermöglichen auf diese Weise die Kommunikation zwischen zwei oder mehr mobilen Endgeräten und einen schnellen und unkomplizierten Datentransfer. So können Nutzerinnen und Nutzer nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit mit ihren Handys über Funkwellen telefonieren, Nachrichten versenden oder im Internet surfen.

Die bestehenden Mobilfunknetze werden von den Mobilfunkanbietern stets verbessert und ausgebaut. Zudem erlauben immer modernere Standards wie LTE und 5G eine schnellere Datenübertragung, von der nicht nur Privatkunden profitieren. Auch für Geschäftskunden ergeben sich daraus Vorteile: Durch flexiblere Arbeitsmodelle wie mobiles Arbeiten haben Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch von unterwegs oder an anderen Standorten die Möglichkeit, per Mobilfunk effizient zu arbeiten.

Wie funktioniert das Mobilfunknetz?

Während bei der Kommunikation über Festnetz die Übertragung über feste Leitungen erfolgt, beispielsweise über Glasfaser oder Kupferkabel, verläuft die Datenübertragung und Telefonie bei Mobilfunknetzen über Funkwellen.

Für eine möglichst optimale Netzabdeckung wird das Mobilfunknetz über zahlreiche Mobilfunkzellen gesteuert. Wechselt eine Person dann ihren Standort innerhalb des Netzes, wird das Signal von einer Mobilfunkzelle zur nächstgelegenen stärkeren Zelle weitergegeben. Das geschieht auch während eines Telefongesprächs nahtlos – das Signal wird beim Wechsel nicht unterbrochen.

Dabei kommunizieren die mobilen Endgeräte allerdings nicht direkt miteinander. Stattdessen wird das Signal per Funk von einem Handy zu einem Sendemast geleitet und von dort an eine Zentralstelle gesendet, die das Gespräch dann in das Netz des Empfängers weitergibt.

Wo sich eine Person gerade im Mobilfunknetz befindet, wird nicht über das mobile Endgerät ermittelt: Die Identität der Nutzer wird per SIM-Karte bestätigt. Ist das Handy eingeschaltet, authentifiziert die SIM die User im Netz, indem sie in regelmäßigen Abständen Informationen an die Funkzellen sendet. Möglich ist dies auch mit einer sogenannten eSIM, die fest im jeweiligen mobilen Endgerät integriert ist.

Architektur des Mobilfunknetzes

Mobilfunknetze folgen einer hierarchischen Struktur, die sich wie folgt aufteilt:

Das Kernnetz ist das Herzstück eines Mobilfunknetzes und dient als Schaltzentrale. An wenigen großen Standorten wird darüber die Kommunikation und Zugangsregelungen gesteuert, dazu zählen u. a. der Aufbau und das Beenden von Gesprächsverbindungen. Kommt es zu Störungen im Kernnetz, kann dies weitreichende Auswirkungen haben, wie beispielsweise regionale oder überregionale Netzausfälle.

Das funkbasierte Zugangsnetz stellt die Verbindung zwischen dem Kernnetz und den mobilen Geräten der Kunden dar. Über zahlreiche Basisstationen, die Mobilfunkzellen, wird das Signal mittels Antennen über Funkwellen an die Geräte übermittelt. Die Zellen werden von den Mobilfunkanbietern in einem Abstand von wenigen Kilometern bis hin zu nur ein paar Hundert Metern installiert, um eine bestmögliche Reichweite und Abdeckung zu garantieren.

Über verschiedene Frequenzen werden die Mobilfunksignale von den Basisstationen an die mobilen Endgeräte weitergeleitet. Moderne Mobilfunkstandards wie 5G nutzen dabei höhere Frequenzbereiche, die einen schnelleren Datentransfer erlauben. Im Vergleich dazu nutzen 4G und LTE und das ältere 2G (GSM) niedrigere Frequenzen und -bereiche, über die die Datenübertragung zwar etwas langsamer läuft, so aber eine bessere Reichweite ermöglichen.

Warum gibt es verschiedene Mobilfunkanbieter?

In Deutschland können Mobilfunkkundinnen und -kunden zwischen drei verschiedenen Netzen unterschiedlicher Anbieter wählen: Das D1-Netz, D2-Netz und das O2-Netz, das auch als E-Netz bezeichnet wird. Die Unterscheidung der Mobilfunknetze stammt noch aus den 1990er Jahren, als unterschiedliche Frequenzen im GSM-Netz (2G) genutzt wurden.

Heute – in Zeiten von 5G – unterscheiden sich die Mobilfunknetze technisch kaum noch, aber bei der Netzverfügbarkeit gibt es Unterschiede.

Daher ist die Auswahl des Anbieters für Nutzer bedeutend, denn die Gesprächsqualität oder Datenübertragung kann je nach Netz in manchen Regionen beeinträchtigt sein. Besonders deutlich ist dies in ländlicheren Gegenden zu spüren, denn hier gibt es in der Regel weniger Mobilfunkzellen und daher auch eine schlechtere Netzabdeckung. In Ballungszentren und Großstädten hingegen sind die Unterschiede meist eher marginal.

Die Geschichte des Mobilfunks: Von 1G bis 5G

Je mehr Nutzer sich im Bereich einer Mobilfunkzelle befinden, desto höher sind auch die Anforderungen an die Datenübertragung. Im Laufe der Jahrzehnte sind diese Anforderungen stetig gestiegen und erforderten immer neuere Standards.

So entwickelte sich aus der damals noch analogen ersten Generation, 1G, das heutige moderne 5G:

In seiner ersten Generation funktionierte der Mobilfunk noch mit analogen Technologien. Die Sprachübertragung im sogenannten A-Netz, das bereits 1958 in Betrieb genommen wurde, erfolgte noch per manueller Vermittlung. Ab 1972 konnten Anrufer im B-Netz per Vorwahl selbst den Empfänger kontaktieren. Mit dem letzten analogen Netz, dem C-Netz, war es ab 1986 möglich, aktive Verbindungen beim Standortwechsel in eine andere Funkzelle weiterzureichen.

Ab 1992 verlief die Sprach- und Datenübertragung in der zweiten Generation des Mobilfunks im deutschen D-Netz komplett digital. Das Netz basiert auf dem internationalen GSM-Standard. Verbindungen konnten erst recht langsam aufgebaut werden, das änderte sich, als 2001 die Erweiterung zum GPRS-Standard erfolgte und nun höhere Bandbreiten möglich waren – bis zu 55 Kbit/s. Im Jahr 2006 folge schließlich der noch effizientere Standard 2.75G, der auch als EDGE bekannt ist, mit Bandbreiten von bis zu 150 Kbit/s.

Ab der dritten Generation, dem UMTS-Standard, der 2004 in Betrieb genommen wurde, konnten Nutzer erstmals gleichzeitig mehrere Datenströme senden und empfangen. Eine Erweiterung des Standards folge 2006 mit 3.5G oder auch HSPA.

Der Standard LTE wird oftmals mit der vierten Generation gleichgesetzt, tatsächlich aber wurde er 2010 als Erweiterung des 3G Standards eingeführt – und wird daher auch oftmals als 3.9G bezeichnet. Im Download war seitdem eine Bandbreite von bis zu 150 Mbit/s möglich.

LTE Advanced ist die Erweiterung zu LTE und bildet seit 2014 die vierte Generation der Standards. Dank optimierter Funkzellen bietet LTE-A noch bessere Kapazitäten als seine Vorgänger. Hier waren zunächst Übertragungsraten von bis zu 300 Mbit/s beim Download möglich. Mit weiteren Entwicklungsstufen stieg die Übertragungsrate auf bis zu 1 Gbit/s.

Seit 2019 befindet sich die fünfte Generation international im Aufbau und wird seitdem stetig ausgebaut. In Deutschland ist der 5G-Standard bereits in vielen Regionen mit guter Netzabdeckung verfügbar – etwa in Großstädten oder Metropolregionen. Mit 5G profitieren Nutzer zukünftig von einer Bandbreite von bis zu 10 Gbit/s. Das vereinfacht den Umgang mit modernen technologischen Lösungen – Unternehmen profitieren besonders im Rahmen der Industrie 4.0.

Mobilfunknetz im Überblick

Die drei verfügbaren Mobilfunknetze sind die technische Grundlage für den Mobilfunk in Deutschland und ermöglichen die Kommunikation und den Datentransfer zwischen mobilen Endgeräten.

Bei einem Telefongespräch kommunizieren die mobilen Endgeräte nicht direkt miteinander. Das Signal wird von einem Handy über eine Mobilfunkzelle an das Kernnetz geleitet, das wiederum den Anruf in das Netz des Empfängers vermittelt.

Die im Endgerät eingelegte SIM-Karte authentifiziert die Nutzer im Mobilfunknetz und gibt Aufschluss über deren Standort.

Die erste Generation der Standards für Mobilfunknetze war noch vollständig analog und bis in die frühen 1990er Jahre in Betrieb.

Der moderne 5G-Standard nutzt für die Datenübertragung hohe Frequenzbereiche und bietet so eine zwar verbesserte Übertragungsrate, schwächelt im Vergleich zu LTE aber bei der Reichweite.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/mobilfunknetz/#accordion-6ed1f1c73b-item-98eb350a32

FTTH: Superschnelles Internet bei Dir

Das Wichtigste auf einen Blick

  • FTTH steht für „Fibre to the Home“ und bezeichnet einen direkten Glasfaser-Hausanschluss. Dabei reichen die verlegten Glasfaserkabel von der Vermittlungsstelle bis in den Wohnraum.
  • Internet als FTTH bedeutet außergewöhnlich schnelles Surfen bei nahezu verlustfreier Datenübertragung. Die Signalübertragung per Lichtwellenleiter macht es möglich.
  • Um FTTH-Internet nutzen zu können, benötigst du entweder ein FTTH-Modem oder einen FTTH-Router.

Was ist FTTH?

FTTH ist eine Glasfaser-Anschlussart, die besonders entspanntes Surfen verspricht. Was ist ein FTTH-Anschluss? Wie die Bezeichnung „Fibre to the Home“ (FTTH) bereits vermuten lässt, führt die Glasfaser bei diesem Anschluss direkt bis in dein Zuhause.

Im Einfamilienhaus kann sich der Anschluss im Keller befinden, doch die Glasfaser reicht für FTTH-Internet auch im Mehrfamilienhaus bis in den jeweiligen Wohnraum. Jede Wohnpartei verfügt dann über einen eigenen Teilnehmeranschluss, an dem die Glasfaserleitungen enden.

FTTH wird auch als „echtes“ Glasfaser-Internet bezeichnet, da bei dieser Anschlussart von der Vermittlungsstelle bis zum eigenen Anschluss keine Kupferkabel, sondern ausschließlich Glasfasern zum Einsatz kommen. Die Glasfaserleitung wird so zu keinem Zeitpunkt unterbrochen und die FTTH-Dose als Glasfaser-Teilnehmeranschluss befindet sich unmittelbar im Wohnraum.

Wo ist FTTH verfügbar?

Um die Verfügbarkeit von Glasfaser zu erhöhen, erweitern verschiedene Anbieter ihr Netz stetig. Insbesondere die FTTH-Verfügbarkeit ist entscheidend für eine bundesweit moderne Digitalisierung. Derzeit befindet sich FTTH noch im Ausbau – der wird jetzt mit hohem Tempo vorangetrieben. Insgesamt können in Deutschland aktuell etwa 18,2 Prozent der Haushalte reines FTTH nutzen.

Der FTTH-Ausbau ist mit viel Arbeit verbunden. So sind für die Verlegung der FTTH-Kabel oft umfangreiche Tiefbauarbeiten nötig. Die Kabel liegen in unterirdischen Rohren. Daher beläuft sich das Einsatzgebiet der FTTH-Anschlüsse oft auf Neubauprojekte.

Auch das Netz von O2 vergrößert sich fortlaufend. Ob Glasfaser bei dir verfügbar ist, lässt sich einfach mit dem Verfügbarkeits-Check von O2 prüfen. Den passenden Glasfaser-Tarif mit 1.000 Mbit/s findest du bei O2 schon für 74,99 Euro im Monat.

Welche Vorteile bietet ein FTTH-Anschluss?

Durch die Lichtwellen-Technologie bietet Glasfaser viele Vorteile gegenüber anderen Übertragungstechniken. Die optimale Leistung wird jedoch nur mit einem reinen FTTH-Anschluss im Haus erreicht. Hier die wichtigsten Vorteile von FTTH auf einen Blick:

  • Geschwindigkeit: Sowohl im Upload als auch im Download ist FTTH den übrigen Anschlussarten weit überlegen. Mit Lichtgeschwindigkeit werden die Daten über Glasfasern als optische Signale übertragen. Blitzschnelles Surfen garantiert.
  • Bandbreite: FTTH bietet im Vergleich zu FTTC und FTTB die höchsten Bandbreiten, da der Abschlusspunkt zur Glasfaser direkt im Wohnbereich liegt.
  • Stabilität: FTTH-Internet gilt als besonders stabil und störungsfrei, auch über weite Distanzen hinweg. Eine nahezu verlustfreie Signalübertragung zeichnet FTTH-Kabel aus. Das gilt auch dann, wenn mehrere Parteien gleichzeitig intensiv im Internet unterwegs sind.
  • Skalierbarkeit: Glasfaser als FTTH ist skalierbar. Das bedeutet, die Leitungen können riesige Datenmengen übertragen – es eröffnen sich neue Chancen für eine datenintensive, digitale Zukunft.

Welche Hardware benötige ich für einen FTTH-Anschluss?

Welche Router sind für FTTH geeignet?

Für den reinen Glasfaser-Anschluss benötigst du einen eigenen FTTH-Router. Der Router übernimmt die Verteilung der Daten an dein Endgerät per LAN oder WLAN. Zwar lässt sich ein älterer Router mit einem Glasfaser-Modem verbinden, doch wenn du direkt einen FTTH-Router nutzt, sparst du Platz und Strom.

Der Glasfaser-Router sollte für eine zuverlässige Leistung unbedingt mehrere Gigabit LAN-Ports zur Verfügung haben und WiFi 5 oder WiFi 6 unterstützen. Erfahre hier, wie du deinen FTTH-Router richtig anschließt.

Was ist ein Modem und wozu braucht man das?

Ein FTTH-Modem wird auch als ONT (Optical Network Termination) bezeichnet. Es handelt sich um eine Box, die am Teilnehmeranschluss die Lichtsignale aus Glasfaserleitungen in elektrische Signale umwandelt. Umgekehrt verwandelt es die elektrischen Daten, die es vom Router empfängt, wieder in Lichtimpulse. Diese Lichtsignale werden dann per Glasfaser zurück zum Endgerät deines Internetanbieters geleitet.

Ein solches Modem brauchst du, wenn du keinen FTTH-Router besitzt. Das FTTH-Glasfaser-Modem wird mit dem herkömmlichen Router verbunden, sodass der Router schließlich elektrische Signale verarbeiten kann und du die Daten per LAN oder WLAN empfängst.

Quelle:

https://www.o2online.de/ratgeber/glasfaser/alles-rund-um-ftth/

Alles rund um FTTC

Das Wichtigste auf einen Blick

  • FTTC („Fibre to the Curb“) beschreibt Glasfaserkabel, die im Verteiler auf der Straße enden und Daten per Kupferkabel ins Haus weiterleiten.
  • FTTC wird auch als VDSL bezeichnet. VDSL steht für „very high speed digital subscriber line“.
  • FTTC ist schneller als DSL aber langsamer als „richtiges“ Glasfaser (FTTH).
  • FTTC bietet höhere Verfügbarkeit und günstigere Preise als FTTH

Was bedeutet FTTC?

Die Abkürzung FTTC seht für „Fibre to the Curb“ und bedeutet übersetzt „Glasfaser bis zum Bordstein“. Mit dieser Technologie wird die Glasfaser nicht bis ins Haus verlegt, sondern bis zum letzten Verteilerkasten auf der Straße. Die Übertragung des Datensignals vom Verteilerkasten bis in die Häuser bzw. Wohnungen erfolgt per Kupferkabel. Dabei wird das per Glasfaser mit Licht transportierte Signal in ein elektrisches umgewandelt, damit es über die bestehenden Kupferverbindungen bis zum Router weiter transportiert werden kann.

Bei FTTC-Internet handelt es sich also um ein Hybridnetz, das Glasfaser- und Kupfernetz kombiniert nutzt. FTTC wird oft auch als VDSL bezeichnet. VDSL bedeutet „very high speed digital subscriber line“ und ist im Vergleich zum normalen DSL-Anschluss dank der Nutzung von Glasfaser deutlich schneller.

Welche Vorteile hat FTTC?

FTTC-Internet bringt dir verschiedene Vorteile:

  • Höhere Geschwindigkeiten als DSL: Mit FTTC bzw. VDSL bekommst du deutlich höhere Geschwindigkeiten als mit DSL. So sind mit FTTC Geschwindigkeiten von bis zum 250 Mbit/s möglich. Mit DSL erreicht man dagegen lediglich bis zu 16 Mbit/s. Die Geschwindigkeiten im Gigabitbereich des reinen Glasfaser-Internets erreicht man mit FTTC jedoch nicht.
  • Bessere Verfügbarkeit als bei FTTH: FTTC ist mittlerweile in größeren Städten verfügbar. Auch im ländlichen Bereich schreitet der Ausbau voran. Da für den FTTC-Anschluss Glasfaser nicht bis in die Wohnungen verlegt werden muss, geht der Ausbau deutlich schneller als bei FTTH.
  • Bessere Latenzzeit als bei DSL: Wie schnell du dich im Netz bewegst, hängt auch von der Latenz (der Verzögerung beim Laden von Seiten) ab. Hier ist FTTC deutlich schneller als DSL. Noch geringere Latenzzeiten erreicht man nur mit FTTH.

Wie viel kostet VDSL?

Günstige VDSL-Tarife gibt es bei O2 schon ab 24,99 Euro im Monat. Prüfe jetzt, welche  Tarifoption bei dir verfügbar ist. Gegenüber FTTH hat VDSL den Vorteil, dass es deutlich günstiger ist. Für FTTC-Internet bzw. einen VDSL-Anschluss brauchst du lediglich einen passenden Tarif und einen Router. Im Gegensatz zu FTTH sind bauliche Maßnahmen sind nicht erforderlich, da das bestehende Kupfernetz für den Anschluss in deiner Wohnung genutzt wird. Baukosten kommen also nicht auf dich zu. In den meisten Fällen kannst du sogar deinen alten DSL-Router weiterverwenden. Alternativ bestellst du einen neuen zusammen mit deinem O2-Tarif.

Quelle:

https://www.o2online.de/ratgeber/glasfaser/alles-rund-um-fttc/

Smart Buildings: Vorteile vernetzter Gebäude

Smart Buildings sind intelligente und vernetzte Zweckgebäude. Sie greifen auf digitale Technologien zurück, um energieeffizienter zu werden, den Wartungsaufwand zu verringern und den Komfort zu verbessern. Wie Gebäude genau von einem smarten Umbau profitieren können und welche Maßnahmen konkret infrage kommen, lesen Sie hier.

Was sind Smart Buildings?

Smart Buildings sind intelligente Zweckgebäude, wie z. B. Büroimmobilien, Produktionsstätten, Handels- und Lagerflächen oder Logistikimmobilien, deren Anlagen und Bauteile von modernster Technologie profitieren. Die Basis dieser Smart Buildings bilden digital vernetzte und fernsteuerbare Geräte sowie automatisierte Abläufe.

Während bei einem Smart Home einzelne Eigenschaften einer Wohnung oder eines Wohnhauses, wie z. B. Licht und Wärme sowie verschiedene Haushaltsgeräte, intelligent steuerbar sind, liegt der Fokus bei Smart Buildings auf dem Gesamtpaket der intelligenten Haustechnik für das komplette Gebäude.

Vorteile von Smart Buildings

Solche intelligenten und vernetzten Gebäude sind lernfähig und weisen im Vergleich zu herkömmlichen Immobilien zahlreiche Vorteile auf. Die Technologie trägt u. a. dazu bei

  • den Energieverbrauch zu reduzieren
  • die Betriebskosten zu senken
  • die Gebäudesicherheit zu erhöhen
  • den Komfort der Beschäftigten zu verbessern

Status Quo: Smarte Gebäude sind in Deutschland die Ausnahme

Smart Buildings sind längst keine Zukunftsvision mehr, die dafür benötigte Technik steht seit Jahren zur Verfügung. Wie eine entsprechende Studie der Unternehmensberatungsgesellschaft mm1 in Kooperation mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) aus dem Jahr 2021 ergab, ist die Digitalisierung und Konnektivität im Gebäudebereich allerdings noch nicht weit fortgeschritten. Während die Bereiche Wasserversorgung und Beleuchtung als noch wenig smart evaluiert wurden, sind die Bereiche Gebäudesicherheit und Brandschutz bereits weiter entwickelt.

Obwohl es sich bei den betrachteten Gebäuden um Neubauten oder um Modernisierungsmaßnahmen von Bestandsbauten handelt, die im Zeitfenster zwischen 2019 bis 2023 geplant bzw. fertiggestellt wurden, galten bis zu zwei Drittel der Gebäude in allen vorgenommenen Kategorisierungen als „Not digitized“ (Stufe 0) oder „Controlled“ (Stufe 1). Insgesamt hatten die Autorinnen und Autoren der Studie sechs Abstufungen vorgenommen, wobei die Stufe 6 („Pooled resources & capabilities“) alle Anforderungen an Smart Buildings berücksichtigt.

Die Technik hinter Smart Buildings

Smart Buildings profitieren von der der Vernetzung intelligenter Gebäudetechnologien und der smarten Nutzung von Daten. Entscheidend sind die Technologien des Internet of Things (IoT), da die Geräte und Systeme miteinander kommunizieren müssen, um effektiv zu funktionieren.

Um entsprechende Daten aus der Gebäude- und Sicherheitstechnik kontinuierlich zu generieren, werden Sensoren eingesetzt. Aufgrund dieser permanenten Datenübermittlung können Gebäudebetreibende Prozesse und Energieverbräuche transparent ablesen und Informationen über die aktuelle Nutzung, Zustände von Anlagenteilen oder Umweltbedingungen ablesen. Die Auswertung sämtlicher Gebäudedaten dient dann als Basis für die Optimierung der Geräte und Anlagen.

Risiko von Cyberangriffen eindämmen

Aufgrund der hohen Zahl an IoT-Systemen in einem Smart Building, sollte großer Wert auf die IT-Sicherheit gelegt werden. Cyberkriminelle haben sonst eine Vielzahl an Angriffspunkten, über die sie in das Smart Building eindringen, es manipulieren und die Kontrolle übernehmen können. In einigen Fällen werden Gebäudebesitzende gezwungen, ein hohes Lösegeld zu zahlen, um die Kontrolle zurückzuerlangen. Diese neuartige Form der Erpressung wird als „Siegeware“ (Siege, engl.: Belagerung) bezeichnet.

Um diese Risiken zu minimieren, sollten Betreibende von Smart Buildings in eine umfassende Sicherheitsarchitektur investieren, die die Datensicherheit und den Schutz der Systeme bestmöglich garantiert. Dazu gehören Maßnahmen wie Security by Design, also die Berücksichtigung der Sicherheit von Hard- oder Software bereits im Entwicklungsprozess, eine strikte Zugangssicherung und regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen.

Konkrete Beispiele: So können Sie von einem Smart Building profitieren

Bei einem Smart Building kann die gesamte Haustechnik miteinander vernetzt und intelligent steuerbar sein – von der Heizung über die Stromzähler bis hin zu den Wasserleitungen. Einige konkrete Beispiele:

Ein Smart Building kann automatisch mithilfe von Bewegungs- oder Wärmesensoren erfassen, wann Räume nicht besetzt sind, und schaltet den Strom dann automatisch aus, ohne dass ein Mensch eingreifen muss.

Die Vernetzung und Sensorik erlauben eine vorausschauende Wartung. Treten bei Maschinen der Haustechnik etwa Verschleißerscheinungen auf, werden diese rechtzeitig gemeldet. Dadurch können Teile frühzeitig ausgewechselt und teurere Konsequenzen, wie ein kompletter Ausfall oder Ersatz der Maschine, vermieden werden.

Photovoltaikanlagen können bei Smart Buildings so konfiguriert sein, dass bei Sonneneinstrahlung automatisch die dadurch gewonnene Energie verbraucht und extern erzeugter Strom eingespart wird. Alternativ kann die selbst gewonnene Energie auch gespeichert und beispielsweise an Ladestationen für E-Autos genutzt werden. 

Smart Buildings können überwachen, ob Türen und Fenster geschlossen sind, und bei Bedarf automatisch Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit und Energieeffizienz wiederherzustellen.

Smarte Eingangstüren können so konfiguriert werden, dass sie sich nur bestimmten Nutzerinnen und Nutzern öffnen, wenn diese sich z. B. per Gesichtserkennung identifizieren.

Best Practices: Diese Smart Buildings sorgen für Aufsehen

Als Vorreiter europäischer Smart Buildings gelten vor allem zwei Gebäude: Das „The Edge“ in Amsterdam und das „Cube“ in Berlin. Auch „The Ship“ in Köln sorgt für Aufsehen.

The Edge: In diesem rund 40.000 Quadratmeter großen Bürogebäude erfassen etwa 28.000 Sensoren Merkmale, wie Luftfeuchtigkeit, Helligkeit und Temperatur. Diese Parameter werden nach Bedarf automatisch angepasst. So finden die Beschäftigten ideale Arbeitsbedingungen vor. Das Smart Building verbraucht rund 70 Prozent weniger Strom als herkömmliche Bürogebäude dieser Größe. Freie Arbeitsplätze werden über eine App angezeigt, über die sich auch die Lichtverhältnisse individuell regeln lassen.

Cube: Im Jahr 2020 eröffnete der Cube Berlin, ein smartes Bürogebäude in Form eines Eiswürfels, das sich dank Künstlicher Intelligenz selbst steuert. Es ist mit 3.750 Sensoren, 750 Beacons (Bluetooth-Hardwaresender) und 140 Mobilfunkantennen ausgestattet. Die zentrale Steuerung wird auch als „Gehirn“ bezeichnet. Dieses wertet die gewonnenen Daten aus und generiert daraus Vorschläge, wie das Gebäude effizienter betrieben werden kann. Nicht nur den Arbeitsplatz, sondern auch das Essen und den Parkplatz buchen die Beschäftigten hier über eine App.

The Ship: Im Jahr 2021 fertiggestellt, soll das laut den Bauherren „digitalste Bürogebäude Deutschlands“ mitdenken und das Arbeiten noch komfortabler gestalten. Zugangsberechtigungen per Smartphone, automatische und individuell regulierbare Temperatur- und Beleuchtungseinstellungen sowie App-basierte Navigation im Gebäude unterstreichen diesen Anspruch. Auch die Betreibenden profitieren von digital abrufbaren Vertrags-, Wartungs-, Verbrauchs- und Auslastungsdaten.

Smart Buildings im Überblick

Smart Buildings …

  • sind in der Regel Zweck- oder Geschäftsgebäude, deren Nutzwert durch digitale Vernetzung und Automation gesteigert wird.
  • können für mehr Energieeffizienz, Sicherheit, Komfort und geringere Betriebskosten sorgen.
  • bedienen sich der Technologie des Internet oft Things (IoT) und werden mit Sensoren ausgestattet, die Daten sammeln und auf dieser Basis Geräte und Anlagen optimieren.
  • sind keine Zukunftsvision mehr. Die Entwicklung und Umsetzung stecken aber immer noch in den Kinderschuhen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/smart-buildings/

 

WLAN-Reichweite erhöhen: Tipps & Tricks

WLAN-Reichweite erhöhen: Tipps & Tricks

Tipp 1: Routerposition überprüfen

Der optimale Standort des Routers ist entscheidend, um ein starkes Signal zu erzeugen und die WLAN-Reichweite zu erhöhen. Bei der Wahl des Standorts für deinen Router solltest du folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Zentraler Standort: Platziere den Router möglichst in der Mitte deiner Wohnung oder deines Hauses. So wird das Signal gleichmäßig in alle Richtungen verteilt.
  • Die richtige Höhe: Steht der Router auf einer erhöhten Position, zum Beispiel auf einem Regal, kann die Signalausbreitung verbessert werden.
  • Abstand zu Gegenständen: Achte darauf, dass das Signal des Routers nicht direkt von Möbeln, dicken Türen oder Wänden blockiert wird. Je mehr Objekte das WLAN-Signal durchlaufen muss, desto schwächer wird es.
  • Abstand zu Störquellen: Mikrowellen, Babyphone und Bluetooth-Geräte können eine Störquelle darstellen und die WLAN-Reichweite verringern, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe zum WLAN-Router befinden.

Die O2 my Service App bietet dir schnelle Hilfe bei allen Fragen und Problemen rund um die Themen Festnetz, Mobilfunk und Hardware – und damit auch bei der Optimierung deines WLANs. Erstelle mit der App zum Beispiel einen Grundriss deiner Wohnung, miss die WLAN-Abdeckung und nutze die Lösungsvorschläge, um deine WLAN-Reichweite zu verbessern.

Tipp 2: Antenne austauschen

Wenn dein Router über eine austauschbare Antenne verfügt, ersetze die Standardantenne durch eine stärkere. Eine stärkere Antenne kann in der Regel Hindernisse besser durchdringen und somit die WLAN-Reichweite erhöhen.

Tipp 3: Aktuelles Routermodell verwenden

Wenn dein aktueller Router keine ausreichende Abdeckung bietet, kann ein Upgrade auf ein neueres Routermodell die Lösung sein. Durch die ständige Weiterentwicklung der Technologie können neuere WLAN-Router höhere Datenraten unterstützen und eine bessere Reichweite bieten.

Tipp 4: Repeater verwenden

Insbesondere in großen Wohnungen oder Häusern kann der Einsatz eines Repeaters eine sinnvolle Lösung sein, um die WLAN-Reichweite zu erhöhen und Funklöcher zu beseitigen.

Ein Repeater ist ein Gerät, das das bestehende WLAN-Signal deines Routers empfängt und wieder aussendet, um ein zweites Netzwerk aufzubauen. Dadurch wird die Reichweite deines WLANs vergrößert und das Signal in entfernte Bereiche deiner Wohnung oder deines Hauses verstärkt.

Im Idealfall kann durch den Einsatz eines Repeaters die Reichweite deines WLANs verdoppelt werden. Ein Nachteil ist, dass einige Repeater die Bandbreite verringern können. Da Repeater das Signal erneut senden, wird ein Teil der Bandbreite verbraucht, was zu einer etwas langsameren Geschwindigkeit führen kann.

Tipp 5: Mesh-Router verwenden

Die beste Maßnahme, um die WLAN-Reichweite zu verbessern, ist ein Mesh-Router-System. Dies ist allerdings auch die teuerste Lösung.

Bei einem herkömmlichen WLAN wird der Empfang über einen einzigen Router verteilt. Im Gegensatz dazu werden bei einem Mesh-Router-System zwei oder mehr Geräte verwendet, die miteinander verbunden sind und so ein eigenes WLAN bilden. Die Stationen werden über den gesamten Wohnraum verteilt, so dass in allen Räumen eine konstante und flächendeckende Internetverbindung verfügbar ist. Wenn du dich in deiner Wohnung oder deinem Haus bewegst, wird dein internetfähiges Gerät automatisch mit dem Mesh-Gerät mit dem besten Empfang verbunden.

Fazit: WLAN-Reichweite erhöhen

Um die WLAN-Reichweite zu erhöhen, kommen verschiedene Maßnahmen in Frage, die von deinen individuellen Anforderungen und deinem Budget abhängen.

Grundlegende Maßnahmen, die zu einer deutlichen Verbesserung der WLAN-Abdeckung führen, sind die Wahl eines geeigneten Routerstandorts und die Vermeidung von Störquellen. Darüber hinaus kann die Reichweite durch den Einsatz eines Repeaters und einer stärkeren Antenne verbessert werden. Die Investition in ein Mesh-Router-System ist die beste, wenn auch teuerste Option. Es bietet eine hervorragende Leistung ohne Kompromisse bei der Reichweite und der Bandbreite.

Quelle:

https://www.o2online.de/ratgeber/hacks-tipps/wlan-reichweite-erhoehen/

eSIM auf neues iPhone übertragen: Einfache Anleitung

eSIM auf neues iPhone übertragen: Einfache Anleitung

Option 1: eSim bei der Ersteinrichtung aufs neue iPhone übertragen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seine eSIM vom alten auf das neue iPhone zu übertragen. Am einfachsten ist es, wenn du direkt bei der Ersteinrichtung des neuen iPhones deine eSIM überträgst. Voraussetzung ist, dass auf beiden iPhones iOS 16 installiert ist, außerdem muss dein Mobilfunkanbieter diese Option unterstützen. Alternativ überträgst du deine eSIM mit einem QR-Code, den du von deinem Anbieter erhältst.

Starte ganz normal den Einrichtungsprozess deines iPhones und folge den Anweisungen, bis du zum Schritt „eSIM konfigurieren“ kommst. In diesem Schritt bietet dir Apple die Option, deine eSIM zu übertragen. Gehe so vor:

  1. Entsperre das alte iPhone und aktiviere Bluetooth.
  2. Lege das neue und das alte iPhone nebeneinander.
  3. Tippe auf „Von einem iPhone in der Nähe übertragen“.

Folge nun den Anweisungen auf dem Bildschirm und übertrage deine eSIM auf dein neues iPhone.

Option 2: eSIM nach der Einrichtung übertragen

Auch wenn dein iPhone bereits eingerichtet ist, kannst du eine eSIM vom alten auf das neue iPhone übertragen. Auch hier ist die Voraussetzung, dass du iOS 16 installiert hast und dein Mobilfunkanbieter diesen Weg unterstützt. Diese Anleitung kannst du außerdem nutzen, wenn …

  • … du weitere eSIMs auf deinem iPhone hinzufügen möchtest.
  • … du eine physische SIM-Karte in eine eSIM umwandeln und auf das neue iPhone übertragen willst.

So gehst du zum Übertragen der eSIM vor:

  1. Gehe beim neuen iPhone in die Einstellungen.
  2. Tippe auf „Mobilfunk“.
  3. Wähle „eSIM hinzufügen“.
  4. Es erscheint eine Liste mit Telefonnummern, aus der du die zu übertragende Rufnummer auswählst. Erscheint die Liste nicht, tippe auf „Von einem iPhone in der Nähe übertragen“. Du kannst deine eSIM auch über einen QR-Code hinzufügen, den du vom Mobilfunkanbieter bekommen hast.
  5. Es öffnet sich ein Fenster auf dem alten iPhone. Folge den Anweisungen und tippe dann auf „Übertragen“.
  6. Auf dem neuen iPhone wird ein Code angezeigt. Gib diesen auf dem alten Gerät ein.
  7. Deine eSIM wird nun auf das neue iPhone übertragen und auf dem alten Gerät deaktiviert.
  8. Tippe auf „Konfiguration deines Mobilfunktarifs abschließen“. Du wirst zu deinem Mobilfunkanbieter weitergeleitet, um die Einrichtung zu beenden.

Option 3: O2-eSIM mit QR-Code auf neues iPhone übertragen

Sollten dein Mobilfunkanbieter die oben genannten Wege nicht anbieten, kannst du deine eSIM auch mit einem QR-Code übertragen. Diesen erhältst du von deinem Anbieter. Hast du einen O2-Vertrag, gehst du so vor:

  1. Logge dich in dein Mein O2-Kundenkonto oder in der O2-App ein.
  2. Klicke auf „SIM verwalten“.
  3. Wähle deine aktuelle eSIM bzw. die eSIM aus, die du umziehen möchtest.
  4. Scrolle nach unten und klicke auf „Ersatz-SIM-Karte bestellen“.
  5. Wähle in der Mitte „eSIM“ aus.
  6. Du bekommst eine Bestellübersicht angezeigt. Alle Beträge sollten „0 Euro“ anzeigen. Um die Bestellung abzuschließen, klicke auf „Kostenpflichtig bestellen“.
  7. Du bekommst eine Bestätigungsemail von uns, dass deine eSIM übertragen werden kann.
  8. Gehe zurück in dein Kundenkonto und scrolle nach unten. Hier wird jetzt die neue eSIM angezeigt, sobald sie installiert werden kann. Klicke auf „Installation“.
  9. Es folgt eine 2-Faktor-Authentifizierung. Lass eine SMS an dein altes iPhone schicken und gib dann den Sicherheitscode ein

10. Jetzt wird dir der QR-Code angezeigt, mit dem du deine eSIM auf dein neues iPhone übertragen kannst.

11. Nimm dein neues iPhone in die Hand und navigiere in den Einstellungen zu „Mobilfunk“ und „eSIM hinzufügen“.

12. Wähle „QR-Code“ verwenden aus.

13. Scanne mit dem iPhone den QR-Code vom O2-Portal. Du kannst deine Aktivierungsdaten auch manuell eingeben.

14. Folge den Anweisungen, und deine eSIM wird auf dem iPhone aktiviert.

15. Gehe zurück in dein Kundenkonto, um den Mobilfunkempfang auf deiner eSIM zu aktiveren. Klicke auf „Zum nächsten Schritt“.

16. Gleiche die SIM-Nummern ab und prüfe, dass auch wirklich die richtige eSIM auf das neue iPhone übertragen wurde, falls du mehrere hast.

17. Klicke auf „SIM aktivieren“.

18. Prüfe noch einmal die SIM-Nummer der alten eSIM und klicke wieder auf „SIM aktivieren“.

19. Deine neue eSIM wird jetzt aktiviert und die alte deaktiviert. Dies dauert etwa 5 Minuten. Du bekommst dann eine Bestätigungsmail.

20. Schalte dein iPhone einmal aus und wieder an.

Jetzt hast du erfolgreich deine eSIM übertragen und kannst mit deinem neuen iPhone direkt lostelefonieren und -surfen.

Fazit: eSIM auf neues iPhone übertragen

Deine eSIM kannst du auf verschiedenen Wegen auf dein neues iPhone übertragen. Am besten überträgst du die eSIM bei der Einrichtung des iPhones, dann kannst du sie auch direkt zum Telefonieren und Surfen nutzen. Mehr Infos und hilfreiche Tipps rund ums iPhone findest du in unseren Ratgebern. Nutzt du zum ersten Mal eine eSIM, zeigen wir dir auch, wie du deine eSIM einrichtest.

Quelle:

https://www.o2online.de/ratgeber/hacks-tipps/esim-auf-neues-iphone-uebertragen/

WLAN-Telefonie erklärt: So profitiert Ihr Unternehmen

Mit WLAN-Telefonie überbrücken Sie kostengünstig schwierige Empfangssituationen und optimieren Ihre Erreichbarkeit per Mobilfunk. Das kann einen Wettbewerbsvorteil für Ihr Unternehmen ausmachen. Wie Sie mit WLAN-Telefonie eine effiziente Kommunikation und hohe Produktivität erreichen, erfahren Sie hier.

Was ist WLAN-Telefonie und wie funktioniert sie?

WLAN-Telefonie ist eine Kommunikationstechnologie, die es Ihren Beschäftigten ermöglicht, über WLAN (Wireless Local-Area-Network) statt über Festnetz- oder Mobilfunkverbindungen zu telefonieren. Die Technologie ist auch unter anderen Namen bekannt, z. B. Wi-Fi-Calling oder VoWiFi (Voice-over-Wi-Fi).

Wie funktioniert WLAN-Telefonie?

Über WLAN können Sie genau wie über das Mobilfunknetz telefonieren – die Übertragungstechnologie ist jedoch eine andere. Mit WLAN-Telefonie wird ein lokal vorhandenes drahtloses Netzwerk genutzt, um Sprach- und Datenkommunikation zu ermöglichen.

Bei Telefonanrufen wird die Sprache mittels Voice-over-IP-Technologie (VoIP) in Datenpakete umgewandelt und über das Internet an die angerufene Person übertragen. Dort werden die digitalen Informationen wieder in Audiosignale transformiert. Das gilt ebenso für den umgekehrten Weg.

Der beschriebene Prozess erfolgt in Echtzeit. Das bedeutet, Sie können ohne Zeitverzögerung und in hoher Qualität mit Ihren Gesprächspartnern und Gesprächspartnerinnen kommunizieren – ganz gleich, wo Sie sich befinden. Voraussetzung ist, dass Sie mit Ihrem Firmenhandy Zugang zu einem sicheren WLAN-Netzwerk haben und die WLAN-Telefonie auf Ihrem Diensttelefon aktiviert ist.

Was ist der Unterschied zwischen VoIP und WLAN-Telefonie?

VoIP und WLAN-Telefonie sind verschiedene Technologien, die jedoch eng miteinander verknüpft sind. Beide basieren auf der Übertragung von Sprachinformationen über datenbasierte Netzwerke. Doch sie unterscheiden sich.

VoIP (Voice-over-IP) ist der Überbegriff für eine Gruppe von Technologien, die Sprachanrufe über jedes Internetnetzwerk ermöglichen. Diese Technologie kann auf Computern, speziellen VoIP-Telefonen und traditionellen Telefonen mit speziellen Adaptern genutzt werden.

WLAN-Telefonie ist eine spezifische Anwendung von VoIP, die über das WLAN-Netzwerk funktioniert. Die Anrufe werden über ein lokales drahtloses Netzwerk übertragen statt über Mobilfunk oder andere Internetverbindungen. 

 

WLAN-Calls für Unternehmen: Die Vorteile

Ganz gleich, in welcher Branche Sie tätig sind oder wie groß Ihr Unternehmen ist: WLAN-Calls bieten Ihnen und Ihren Beschäftigten in bestimmten Situationen eine sinnvolle Ergänzung zu Festnetz und Mobilfunk.

Mobil und flexibel

Der Einsatz von WLAN-Telefonie ermöglicht es Ihrer Belegschaft, überall dort zu telefonieren, wo ein WLAN verfügbar ist. Auch in Regionen mit guter Mobilfunk-Abdeckung besteht die Möglichkeit, dass der Empfang in Bürogebäuden oder Fabrikhallen nicht optimal ist. Hier spielt die WLAN-Telefonie ihre Stärken aus.

Voraussetzung ist ein leistungsfähiges und sicheres WLAN-Netzwerk. Ihr Vorteil als Unternehmer oder Unternehmerin: Die störungsfreie Kommunikation erhöht Effizienz und Produktivität. Außerdem sichern Sie sich mit dieser Alternative einen zusätzlichen Kommunikationsweg. Für Ihre Kundschaft und Partnerunternehmen macht es überhaupt keinen Unterschied, ob sie Sie per WLAN, Mobilfunk oder Festnetz erreichen.

Kosten senken

Ein weiterer Vorteil: Mit WLAN-Telefonie lassen sich Kosten einsparen. Nicht in jedem Fall sind internationale Telefonate oder Anrufe zu besonderen Rufnummern via Flatrate im Mobilfunktarif inbegriffen. Durch WLAN-Calls können Sie in solchen Fällen auf die Kostenbremse treten.

Statt über Mobilfunk oder Festnetz eventuell Zusatzkosten zu verursachen, telefonieren Sie und Ihre Belegschaft über eine vorhandene stationäre Internetleitung.

Doch Vorsicht: Obwohl Sie de facto über WLAN telefonieren, werden Ihnen ggf. die Kosten eines normalen Anrufs in Rechnung gestellt. Im Ausland fallen eventuell die Kosten eines Auslandsgesprächs an, obwohl Sie alternativ über die normale Mobilfunkanbindung vielleicht ein Inklusiv-Gespräch gemäß EU-Roamingabkommen führen könnten. Hier lohnt ein genauer Blick auf Ihren Mobilfunk-Rahmenvertrag oder ein Gespräch mit Ihrem Anbieter.

Optimierte Kommunikation

Ob Konferenzgespräche oder Anrufweiterleitungen: Mit WLAN-Telefonie ist alles möglich, was Sie von üblichen Mobilfunk- und Festnetzgesprächen kennen. Ihre Beschäftigten müssen sich also nicht umstellen. Zudem hat Ihr Unternehmen damit eine Alternative mehr im Köcher, um Kommunikationsprozesse zu optimieren.

Voraussetzungen für das Telefonieren über WLAN

Es müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, damit Sie und Ihre Belegschaft WLAN-Telefonie im Unternehmen nutzen können – ob vor Ort oder beim Kundentermin.

Internetverbindung: Um per WLAN-Telefonie bzw. Wi-Fi-Calling zu telefonieren, muss eine stabile, schnelle und sichere Verbindung ins Internet bestehen. Schlechte Verbindungen können zu unterbrochenen Anrufen oder schlechter Sprachqualität führen. 

WLAN-Netzwerk: Für WLAN-Telefonie muss ein stabiles WLAN-Netzwerk bestehen. Das Netzwerk muss ausreichende Kapazität und Reichweite haben, um alle Personen zu bedienen, die gleichzeitig Anrufe tätigen wollen. 

WLAN-fähige Geräte: Ob Smartphone, Notebook oder Festnetztelefon: Alle Geräte müssen WLAN-fähig sein. Zusätzliche Apps auf mobilen Geräten sind nicht nötig.

Mobilfunkanbieter: Ihr Mobilfunkanbieter muss WLAN-Telefonie unterstützen. Außerdem sollten Sie Ihren Vertrag prüfen, um nicht in mögliche Kostenfallen zu tappen.

Sicherheit: Die Sicherheit der WLAN-Telefonie muss gewährleistet sein. Dazu gehören z. B. FirewallsVerschlüsselung und weitere Sicherheitsmaßnahmen. 

Voice-over-Wi-Fi: Aktivieren und Deaktivieren

Bevor Sie Voice-over-Wi-Fi nutzen können, müssen Sie WLAN-Telefonie auf Ihrem Smartphone aktivieren. Das ist sowohl auf iOS- als auch auf Android-Geräten ganz leicht.

WLAN-Telefonie aktivieren auf dem iPhone

  1. Öffnen Sie „Einstellungen“ auf Ihrem iPhone.
  2. Scrollen Sie nach unten und tippen Sie auf „Telefon“.
  3. Tippen Sie auf „WLAN-Anrufe“, der Menüpunkt unter Ihrer Rufnummer.
  4. Aktivieren Sie den Schalter neben „WLAN-Anrufe auf iPhone“, um WLAN-Telefonie zu aktivieren. Tippen Sie erneut auf den Schalter, um die Funktion zu deaktivieren.

WLAN-Telefonie aktivieren auf einem Android-Smartphone

Je nachdem, von welchem Hersteller das Android-Firmenhandy stammt, können sich die Schritte und die Benennungen der einzelnen Punkte ein wenig unterscheiden.

  1. Rufen Sie „Einstellungen“ auf Ihrem Android-Smartphone auf.
  2. Scrollen Sie nach unten und tippen Sie auf „Netzwerk & Internet“ oder „Verbindungen“.
  3. Tippen Sie auf „Mobilfunknetz“ oder „Mobile Netzwerke“.
  4. Wählen Sie „Wi-Fi calling“, „WLAN Call SIM 1“ oder ähnlich.
  5. Tippen Sie im folgenden Dialogfenster auf den Schalter, um WLAN-Telefonie zu aktivieren oder zu deaktivieren.

Hinweis: Je nach Android-Version können die Bezeichnungen der Menüpunkte abweichen. Wenn Sie sich nicht zurechtfinden, nutzen Sie die Suchfunktion in den Einstellungen Ihres Firmenhandys und geben Sie dort „Wi-Fi calling“ ein. So sollten Sie den entsprechenden Menüpunkt finden und aktivieren können, wenn Ihr Telefon und Mobilfunkanbieter die Funktion unterstützen.

WLAN-Telefonie im Überblick

WLAN-Telefonie ermöglicht eine ergänzende oder alternative, flexible und in bestimmten Fällen kostensenkende Kommunikation für Unternehmen jeder Größenordnung.

Die Technologie nutzt vorhandene WLAN-Netzwerke. Mittels VoIP wird Sprache in Datenpakete umgewandelt und über den Internetzugang und das Netz zum Empfänger übertragen.

Um WLAN-Anrufe zu realisieren, benötigen Unternehmen ein stabiles, schnelles WLAN, WLAN-fähige Geräte, einen Mobilfunkanbieter, der diese Technologie unterstützt, und passende Sicherheitsmaßnahmen.

Um WLAN-Telefonie auf Android- oder iOS-Smartphones zu nutzen, muss die Technologie auf den Geräten aktiviert werden. Dazu sind lediglich ein paar simple Schritte notwendig. 

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/wlan-telefonie-erklaert/

5G mmWave: Was ist das eigentlich?

5G mmWave: Was ist das eigentlich?

Rund um das spannende Thema 5G kursieren eine Menge Begriffe, die für die meisten Menschen zunächst wenig greifbar sein dürften. Dazu zählt auch 5g mmWave. Wir erklären den Begriff, die Technologie dahinter und inwiefern sie für den schnellen Mobilfunkstandard in Deutschland relevant ist.

Was bedeutet die Abkürzung mmWave?

mmWave ist die Abkürzung für „Millimeter-Wave”, englisch für „Millimeterwelle”. Der Begriff bezeichnet elektromagnetische Wellen mit einer Länge von 1 bis 10 Millimetern.

Interessant ist die Frequenz, auf der Millimeterwellen unterwegs sind, denn diese liegt bei 30 bis 300 Gigahertz. Dieses Frequenzband nennt man auch EHF- oder VHF-Band, wobei EHF für „Extremely High Frequency” (extrem hohe Frequenz) steht und VHF für „Very High Frequency” (sehr hohe Frequenz). Im Vergleich dazu arbeitet WLAN in einem Frequenzbereich bis zu 6 Gigahertz.

Millimeterwellen ermöglichen somit die Übertragung sehr hoher Datenraten in sehr kurzer Zeit, allerdings nur über eine geringe Reichweite. Das liegt daran, dass sie von der Atmosphäre absorbiert werden. Auch Luftfeuchtigkeit oder Regen können sich theoretisch stark auf die Leistung auswirken.

Wo kommen Millimeterwellen aktuell zum Einsatz?

Millimeterwellen werden beim Militär zum Beispiel bei Nachtsichtgeräten eingesetzt, aber auch im Sektor der Gebäudeüberwachung oder für Wetterradar. Auch Körperscanner am Flughafen nutzen Millimeterwellen, denen die kurze Reichweite in diesem Bereich entgegenkommt.

Was hat 5G mit mmWave zu tun?

Im Mobilfunkstandard 5G werden Millimeterwellen unter dem Begriff mmWave im Frequenzbereich FR2 eingesetzt. Grund dafür ist der stetig steigende Bedarf an schnellem Internet.

Natürlich könnte 5G auch die Mobilfunk-Generationen 4G oder 2G (3G wurde bereits 2021 abgeschaltet) ersetzen und die damit frei werdenden Frequenzbereiche nutzen. So könnten allerdings die versprochenen Datenraten von mehr als 5 oder sogar 10 Gigabit pro Sekunde nicht erzielt werden – 4G arbeitet in Deutschland beispielsweise in einem Frequenzbereich zwischen 800 Megahertz und 2,6 Gigahertz, der die pfeilschnelle Geschwindigkeit von 5G somit nicht ausschöpfen könnte.

Wird 5G hingegen im mmWave-Spektrum eingesetzt, verspricht das ein rasend schnelles Internet.

Was ist der Nachteil an 5G mmWave?

Ein großes Problem der Millimeterwellen ist wie erwähnt ihre niedrige Reichweite. Um sie in Deutschland flächendeckend einzusetzen, würden sehr viel mehr Basis-Stationen als derzeit vorhanden benötigt, um das Signal an die Nutzerinnen und Nutzer zu leiten.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/innovation-technologie/netz/5g-mmwave-was-ist-das-eigentlich/#/