5G: Neue Anwendungsbereiche und Unterschiede zu 4G, LTE und Co.

5G: Neue Anwendungsbereiche und Unterschiede zu 4G, LTE und Co.

Daten immer und überall verfügbar, und das sogar in Echtzeit? 5G, das Datennetz der Zukunft kann nicht nur das, sondern noch viel mehr. Denn es entstehen derzeit Netze mit unterschiedlichen Charakteren für verschiedene Anwendungsszenarien. In welchen Unternehmensbereichen 5G besonders wichtig wird und was den Mobilfunkstandard von seinen Vorläufern unterscheidet, zeigten die Expert:innen vom Ericsson ICT Development Center den Teilnehmer:innen des Vodafone Enterprise Plenums.

Regelmäßig treffen sich Unternehmensvertreter:innen im Enterprise Plenum, dem Kundenbeirat der Geschäftskunden von Vodafone Deutschland, um Branchentrends aktiv mitzugestalten. Im direkten Dialog mit Expert:innen erhalten sie bereits früh Einblicke in die neuesten Trends der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT).

Denn die neue Mobilfunkgeneration 5G ist längst Realität: „5G ist technisch eine Evolution von LTE in Kombination mit einer neuen Funkschnittstelle sowie einer neuen Netzarchitektur, die sich vor allem an den Anforderungen der ‚Networked Society’ ausrichtet“, erklärt Ericsson-Netzforscher Christian Hoymann. Damit kann 5G ganz unterschiedliche Anforderungen bedienen. Welche das unter anderem sind, erfahren Sie hier.

Unterschiedliche Szenarien – ein Ziel: schnelle Verbindungen durch 5G
Die Ingenieur:innen von Ericsson hatten klare Vorstellungen: 5G soll aus unterschiedlichen Netzwerkfamilien bestehen. In diesem Zusammenhang forschten sie jahrelang am neuen Netzstandard und entwickelten ihn weiter. Wie im Hürdenlauf reihen sich dafür globale technische Releases aneinander, um LTE kontinuierlich weiterzuentwickeln und das sogenannte „NX“-Format voranzutreiben.
Letzteres sind Datenübertragungen mit sehr hohen Frequenzen. Dabei steigen Übertragungsmengen und Geschwindigkeit, im Gegenzug nimmt die Reichweite ab. Zugleich schrumpft die Antennentechnik ins Miniformat auf Mikrozellen. Das ist eine der Voraussetzungen für neue Netzformate. Im Idealfall wäre am Ende jede:r Verbraucher:in zugleich Sender:in. Smartphones könnten etwa gegenseitig Signale durchleiten – beispielsweise als Daten-User-Kette in der U-Bahn.
Christian Hoymann vor einem Display
Christian Hoymann (Ericsson Chef Delegate für 3GPP RAN) erläutert das NX-Format im Zusammenhang mit 5G-Netzen.
Die Übertragungsraten in den Laboratorien via 5G sind jedenfalls enorm, wie Vodafone und Ericsson bereits eindrucksvoll demonstrierten. Eine Versuchsantenne aus dem Labor schaffte in einer kontrollierten und lokal begrenzten Umgebung Geschwindigkeiten jenseits der 10-Gigabit-Marke. Zum Vergleich: Der bisherige Standard LTE kommt über 300 Megabit pro Sekunde kaum hinaus.
Vodafone forscht somit nicht nur jetzt, sondern auch weiterhin gemeinsam mit Ericsson an sicheren, schnellen und zukunftsfähigen Netzen. Erklärtes Ziel ist und bleibt es, die Digitalisierung weiter voranzutreiben und den (weiteren) Weg in die Gigabit-Gesellschaft zu ebnen.
  • 5G bietet unter anderem eine Datentechnik vorwiegend für die gigantisch und rasant wachsende Zahl der Sensoren der Geräte im Internet-of-Things – darunter beispielsweise Rauchmelder, Pakete in Zustellung und Reisekoffer. Sie werden als Teilnehmer:in einfach und mit niedrigen Kosten mit dem Netz verbunden. Die Voraussetzung dafür ist Technik für geringe Datenmengen mit moderater Übertragungsgeschwindigkeit (keine Echtzeit notwendig).
  • Ferngesteuerte Maschinen sind hingegen anspruchsvoller: Industrie 4.0 in der Produktion benötigt eine verzögerungs- und störungsfreie Übertragung bei durchaus hoher Datenmenge. Allerdings sind diese weitgehend stationär,  also ortsgebunden. Trotzdem kann eine solche Maschine an einem entlegenen Standort oder in schwierig konventionell zu vernetzenden Umgebungen enorm von der 5G-Technologie profitieren.
  • Zur dritten Netz-Familie zählen selbstfahrende Autos sowie die vollständige Verkehrs- und Logistiksteuerung, und zwar stationär sowie immer und überall. Autos von morgen sollen bei der Datenübertragung Paketlaufzeiten im Millisekundenbereich erreichen und somit in Quasi-Echtzeit funken. Agieren wiederum Menschen mit Maschinen, etwa bei der medizinisch-technischen Anwendung im OP-Saal, muss das Netz störungsfrei, ebenfalls in Echtzeit und mit hohen Datenmengen operieren.
  • Und dann gibt es noch die Smartphone-Nutzer, die den Anspruch haben, immer und überall ein Netz für Datenaustausch, Videos und Social Media nutzen zu können. Insgesamt erwartet Ericsson eine Großfamilie mit 26 Milliarden vernetzten Geräten und mehr.

5G bei Sportübertragungen: Großereignisse als Übertragungs-Mikrokosmos

Schon bei den Olympischen Spielen 2018 gab es beeindruckende Testläufe des LTE-Nachfolgers 5G: So wurden unter anderem hochauflösende UHD-Videobilder aus dem Bobbahn-Eiskanal über die neue Technologie übertragen. Überhaupt werden solche Großereignisse künftig mit ganz neuen Möglichkeiten ausgestattet werden: Da das kilometerweise Verlegen von Kabeln sehr aufwändig ist, war die Anzahl der möglichen Kamerapositionen häufig begrenzt. In der 5G-Zukunft lassen sich für spannende Einblicke in das Sportgeschehen ganz einfach Drohnen einsetzen – die dann auf dem gesamten Gelände ebenfalls hochauflösende Kamerabilder zeigen. Und zwar immer genau dort, wo grade etwas passiert.
Doch damit nicht genug: Vodafone und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) haben eine Kooperation gestartet, mit deren Hilfe sogar Augmented-Reality-Anwendungen in die Fußballwelt gelangen können. So wird das Stadionerlebnis nicht auf das allgemeine Kamerabild im Fernsehen oder den Livestream beschränkt, sondern auf Wunsch auch mit nützlichen Informationen wie Spielernamen und Hintergrundinfos bereichert.
Santiago Tenorio, Head of Network Strategy & Architecture der Vodafone Gruppe spricht im Video über die Visionen, die er und Vodafone für die Entwicklung der Mobilfunkstandards verfolgen:
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5G in der Bauwirtschaft: Mit „Network Slicing” große Maschinen fernsteuern

Auch in der Bauindustrie sorgt 5G für völlig neue Anwendungsszenarien. Während die Fernsteuerung großer Maschinen bisher problematisch war, da das 4G-Netz keine garantierten Reaktionszeiten sicherstellen konnte, wird sich dies künftig komplett ändern.
Tonnenschwere Platten und Gerätschaften können mit höchster Präzision an Ort und Stelle bewegt werden, ohne dass das Risiko einer zu späten Reaktion auf Windereignisse oder andere Probleme im Raum steht. Möglich macht dies das sogenannte „Network Slicing”: Hierdurch wird das bestehende 5G-Netz in virtuelle Unternetze aufgeteilt, die dann exklusiv bestimmten Anwendungen zur Verfügung stehen. In der Folge können Bandbreiten, Latenzzeiten und andere Dienstparameter für die Dauer des Einsatzes garantiert werden.

5G in der Medizintechnik: Ganze Operationen aus der Ferne durchführen

Spezialist:innen sind nicht vor Ort und sie einzufliegen, wäre viel zu teuer und zeitaufwendig? Schon jetzt wird so manche Operation via Fernsteuerung aus einem Nebenraum durchgeführt. Die Folge sind verbesserte Hygiene, viel höhere Präzision und eine deutliche Entlastung des beteiligten Personals. Mit 5G sind solche telemedizinischen Anwendungen von jedem Ort der Welt aus denkbar.
Vodafone demonstrierte bereits gemeinsam mit AIS Channel, einer Plattform für medizinische Ausbildung, die erste Teleoperation in Echtzeit, ohne dass der Chirurg physisch beim Patienten war. Die künftigen Möglichkeiten der eHealth in Kombination mit 5G ermöglichen künftig viele weitere Einsatzszenarien unter Einbeziehung von AR/VR, künstlicher Intelligenz und Big Data.

5G in der Automobilwirtschaft: Effiziente Fabriken und die Mobilität der Zukunft

Gemeinsam mit Vodafone ist die Fabrik der Zukunft möglich: Dank Network-Slicing und Mobile Edge-Computing werden ganze Produktionsabläufe werksübergreifend gesteuert, ohne dass bis in die letzte Ecke Kabel verlegt werden mussten. Ein großer Vorteil der modernen Mobilfunkintegration: Ändern sich die Produktionsketten oder bestimmte Abläufe, muss außer den beteiligten Maschinen kaum etwas räumlich verändert werden. Immerhin ist Flexibilität zu einem der wichtigsten Wettbewerbsfaktoren auch in der Automobilindustrie geworden.
Doch auch auf der Straße tut sich einiges: Dank V2X-Technologie („Vehicle-to-Everything”) können Fahrzeuge via 5G sogar untereinander kommunizieren. Während der Fahrer sich entspannt zurücklehnt, arbeiten im Hintergrund intelligente Sensoren, Rechner und das 5G-Mobilfunknetz gemeinsam daran, dass mögliche Kollisionen bereits im Vorfeld verhindert werden. Auf dem Weg hin zum „echten” autonomen Fahren wird 5G somit einen wesentlichen Beitrag leisten. Auch das Schienennetz wird profitieren: Fahrerlose Fernzüge sind inzwischen längst keine reine Utopie mehr.

5G fürs Homeoffice und für unterwegs: Der Gigacube 5G schafft bis zu 500 Megabit pro Sekunde

Im Zeitalter digitaler Nomaden, Flex-Working und immer mehr Homeoffice darf ein schneller Internetanschluss nicht fehlen. Der Gigacube 5G ist in der Lage, diesen ohne weitere Installationsarbeiten grundsätzlich an jedem Ort, der eine Steckdose besitzt, herzustellen. Selbst ein 12-Volt-Anschluss, wie er in Fahrzeugen üblich ist, reicht aus, um den Gigacube mit Strom zu versorgen. Einmal angeschlossen, versorgt er bis zu 64 Nutzer:innen mit WLAN und mit bis zu 500 Megabit pro Sekunde. Das ist deutlich mehr, als so mancher Festnetz-Internetanschluss derzeit an Bandbreite bietet.

Neue Anwendungsbereiche von 5G – Das Wichtigste in Kürze

  • 5G ermöglicht enorm hohe Datenraten, die weit über die Fähigkeiten von LTE hinausgehen: Theoretisch sind bis zu 10 Gigabit möglich, während LTE auf rund 300 Megabit pro Sekunde beschränkt ist.
  • Datentechnik für die Geräte des Internet-of-Things, zum Beispiel Rauchmelder und Beleuchtungselemente, aber auch mobile Gegenstände wie Reisekoffer und Pakete während der Zustellung. Ferngesteuerte Maschine in der Industrie 4.0 und selbstfahrende Autos gehören ebenfalls dazu.
  • Die Bauwirtschaft kann mithilfe von 5G neue Anwendungsszenarien entwickeln: Die Fernsteuerung großer Maschinen wird präziser, unter anderem durch das „Network-Slicing“ zur Aufteilung des 5G-Netzes in spezifische Unternetze.
  • In der Medizintechnik kann 5G unter anderem telemedizinische Aktivitäten wie ferngesteuerte Operationen durch die Echtzeitübertragung mit höchster Präzision unterstützen.
  • Fabriken der Zukunft profitieren von werksübergreifenden Produktionsabläufen, die per 5G gesteuert werden.
  • In flexibel besetzten Bürolandschaften und im Homeoffice ermöglicht 5G hohe Datendurchsätze ohne Installationsarbeiten – zum Beispiel durch den Gigacube 5G, der lediglich einen Stromanschluss benötigt, um ein WLAN mit bis zu 500 Megabit pro Sekunde herzustellen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/blog/unterschied-4g-und-5g-90171/

Diensthandy verloren oder gestohlen: Das sollten Sie tun

Liegen gelassen, aus der Tasche gefallen oder gestohlen – wie auch immer Sie Ihr Diensthandy verloren haben: In jedem Fall ist so eine Situation meist mehr als nur ärgerlich. Schließlich geht es nicht nur um den Verlust des Geräts, sondern mit ihm verschwinden möglicherweise auch vertrauliche Geschäftsinformationen. Das kann unter Umständen schlimme Folgen haben. Mit den richtigen Vorkehrungen und Maßnahmen tun Sie etwas für die Sicherheit Ihrer Daten und können sich und das Unternehmen schützen.

Ist das Diensthandy weg, stellen sich viele Fragen. Wo wurde es verloren? Wo könnte es jetzt sein? Wurde es schon gefunden? Und wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Je besser Sie sich auf eine solche Situation vorbereiten, desto besser stehen die Chancen, das Gerät zurückzubekommen oder wenigstens seine Inhalte für Unbefugte unbrauchbar zu machen

Diensthandy verloren oder gestohlen: Soforthilfe im Notfall

Nach der ersten Schrecksekunde sollten Sie Ruhe bewahren. Prüfen Sie zunächst, ob Sie das Gerät nicht vielleicht doch noch bei sich haben. Durchsuchen Sie alle möglichen Taschen, Koffer und Rucksäcke. Bleibt das ergebnislos, überlegen Sie, bei welcher Gelegenheit Ihnen das Smartphone wahrscheinlich abhandengekommen ist.
  • Wege noch mal ablaufen: Gehen Sie Ihre letzten Wege noch mal ab, wenn Sie glauben, dass es einfach aus der Tasche gerutscht sein könnte. Taucht es dabei nicht wieder auf, informieren Sie das örtliche Fundbüro.
  • Bei möglichem Verlust im ÖPNV: Anbieter im Personennahverkehr (Bus, U- oder S-Bahn) verfügen oft über ein eigenes Fundbüro. Merken Sie sich für ein schnelles Auffinden am besten die Liniennummer und Fahrtrichtung sowie die Wagennummer des Fahrzeugs, in dem Sie saßen oder das amtliche Kennzeichen.
  • Deutsche Bahn: Ist das Gerät während einer Fahrt mit der Deutschen Bahn verschwunden, melden Sie das dem oder der Zugbegleiter:in oder am nächsten DB-Informationsschalter am Bahnhof. Fällt Ihnen der Verlust erst später auf, wenden Sie sich an den Online-Fundservice.
  • Bei Flugreisen: Falls das Diensthandy auf einem Flug abhanden kam, ist die jeweilige Airline der richtige Ansprechpartner. Sprechen Sie eine:n Flugbegleiter:in oder das Bodenpersonal an, alternativ die Gepäckermittlung der Airline: Eventuell wurde das Gerät bereits beim Schalter Ihrer Airline am Zielflughafen abgegeben. Hier finden Sie eine Übersicht der Kontaktdaten aller wichtigen nationalen und internationalen Airlines.
  • Den Arbeitgeber informieren und Anzeige erstatten: Wurde das Handy tatsächlich gestohlen oder bleibt unauffindbar, informieren Sie umgehend Ihren Arbeitgeber und erstatten Sie im Falle eines vermuteten Diebstahls Anzeige bei der Polizei.
  • Als Kunde der Vodafone Enterprise Mobility Management-Lösung: Deaktivieren Sie das abhanden gekommene Gerät oder beauftragen Sie Ihre:n IT-Administrator:in, dies zu tun. Informieren Sie ihn hierbei auch, ob sich auf dem Gerät möglicherweise sensible Daten befunden haben, damit eine Löschung veranlasst werden kann.
Außerdem ist es möglich und notwendig, bei Ihrem Telekommunikationsanbieter die SIM-Karte Ihres Geräts zu sperren. So kann ein:e eventuelle:r Dieb:in Ihnen zum Beispiel keine zusätzlichen Kosten verursachen, indem er oder sie mit Ihrem Smartphone teure Telefongespräche führt oder Ihren Datentarif aus- oder überreizt.
Der Vodafone-Service ist für seine Geschäftskunden jederzeit erreichbar:
  • Aus dem deutschen Vodafone-Netz unter der Kurzwahl 1234 (kostenlos)
  • Aus anderen deutschen Netzen unter 0800 172 1234 (kostenlos)
  • Aus dem Ausland unter +49 172 1234 (gebührenpflichtig)
Um die SIM-Karte sofort zu sperren, brauchen Sie Ihre Handynummer und Ihr Kunden- oder Teilnehmer-Kennwort – bei großen Unternehmen liegen diese Informationen oft bei der IT- oder Einkaufsabteilung. Informieren Sie Ihre Kolleg:innen und bitten Sie sie gegebenenfalls um Hilfe.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Vodafone-Service-Seite SIM und PUK. Sollte es sich beim verlorenen Gerät nicht um ein Diensthandy, sondern um ein privates Gerät handeln, finden Sie auf unserer separaten Übersicht zum Thema „Smartphone verloren oder gestohlen? So kannst Du den Schaden begrenzen” weitere, nützliche Infos.
Stadtansicht mit Symbolen für Verkehrsmittel

Das Diensthandy ist weg – wer haftet?

Geht das Diensthandy verloren oder kaputt, dann hat das ohne entsprechende Versicherung meist auch finanzielle Folgen. Wer für den entstandenen Schaden aufkommen muss – Arbeitgeber oder Arbeitnehmer:in –, hängt normalerweise von den Ursachen ab, die zum Verlust führten:
  • Ist einfache oder leichte Fahrlässigkeit des oder der Mitarbeiter:in im Spiel, muss er oder sie in der Regel nicht für den Schaden aufkommen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn das Smartphone versehentlich herunterfällt, oder es aus der Jackentasche entwendet wird.
  • Geht es um normale oder mittlere Fahrlässigkeit, dann teilen sich Arbeitgeber und Mitarbeiter:in den Schaden. Wann dieser Grad der Fahrlässigkeit vorliegt, lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern hängt vom Einzelfall ab.
  • Bei grober Fahrlässigkeit steht der oder die Mitarbeiter:in allein und vollständig für die Folgen ein. Das gilt auch, wenn Vorsatz nachgewiesen wird. Grobe Fahrlässigkeit ist etwa dann im Spiel, wenn das Smartphone ohne PIN-Absicherung irgendwo über längere Zeit hinweg unbeaufsichtigt und für Dritte zugreifbar herumliegt.
Diese Szenarien könnten eintreten, müssen es aber nicht. Im Einzelfall hängen die Folgen davon ab, wie solche Fälle im Unternehmen geregelt sind: Richtlinien, Betriebsvereinbarungen und die Bedingungen der Versicherung – all das sind Faktoren, die eine Rolle spielen.
Geraten allerdings über ein verlorenes Firmen-Smartphone sensible Daten in Umlauf, dann muss der oder die Mitarbeiter:in möglicherweise auch für die entstehenden Folgeschäden haften. So etwas kann für Angestellte sehr empfindliche Kosten verursachen – der Schaden für das Unternehmen aber kann je nach Sachlage irreparabel sein: Dann etwa, wenn über das Smartphone ein VPN-Zugang zu den Firmenservern möglich ist und so vertrauliche Informationen abgerufen werden und in die falschen Hände geraten. Mit der Vodafone Enterprise Mobility Management-Lösung können Sie sensible Daten auch nach einem Verlust in vielen Fällen noch aus der Ferne löschen lassen, ohne zu wissen, wo sich das Gerät befindet.

So begrenzen Sie den möglichen Schaden im Vorfeld

Bedenken Sie immer, dass auch Ihr Dienstgerät eines Tages verloren gehen könnte, und treffen Sie rechtzeitig entsprechende Vorkehrungen. Die meisten Geräte verfügen über Sicherheitseinstellungen, mit denen sich ein verschwundenes Smartphone orten lässt, oder sich Daten aus der Ferne vor unbefugtem Zugriff schützen lassen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie diese Funktionen vor dem Verlust aktiviert haben.
Ausführliche Tipps erhalten Sie auf den Support-Seiten der Smartphone-Hersteller beziehungsweise der Betriebssystem-Entwickler. Hier zum Beispiel finden Sie die entsprechenden Links zu den Recovery-Programmen von Apple, Samsung und Google.

Nutzen Sie die Vorteile der zentralen Geräteverwaltung

Es gibt noch andere Wege, um sich für den Fall des Diebstahls oder Verlusts eines Diensthandys abzusichern: die zentrale Geräteadministration (sogenanntes Enterprise Mobility Management oder abgekürzt: EMM). Sinnvoll eingesetzt, schützt sie nicht nur ein verlorenes Smartphone, sondern bietet allgemein mehr Sicherheit für sämtliche mobilen Endgeräte eines Unternehmens.
Das aufwendige Konfigurieren einzelner Smartphones oder Tablets entfällt, denn verbundene Geräte lassen sich über eine übersichtliche Web-Oberfläche gemeinsam steuern und einstellen. So entsprechen sie auf Wunsch beispielsweise einheitlichen Sicherheitsrichtlinien. Eine zentrale Geräteverwaltung kann aber noch mehr:
  • Sie sperrt im Notfall mobile Geräte und löscht darauf gespeicherte Daten per Fernzugriff.
  • Sie blockiert Webseiten und auf Wunsch einzelne Funktionen, wie etwa die Kamera.
  • Sie kontrolliert Zugänge zu sensiblen Datenquellen und trennt bei Bedarf gefährdete Geräte vom E-Mail-Verkehr.
  • Sie verwaltet eingebundene Apps, erkennt Schadprogramme und reagiert auf Verstöße gegen die App-Richtlinien des Unternehmens.
Um diese Vorteile zu nutzen, konfiguriert ein:e Administrator:in einmalig das cloudbasierte System und bringt Diensthandys auf ein und denselben Sicherheitsstandard. Bei Vodafone gehört zur EMM-Lösung eine zentrale Geräteplattform. Sie funktioniert im Fall der Fälle standortunabhängig im Web und unterstützt die mobilen Betriebssysteme Android ab Version 4 sowie Apple-Geräte ab iOS 7.0.

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Diensthandy verloren oder gestohlen: Das Wichtigste in Kürze

  • Geht ein Diensthandy verloren, droht damit auch der Verlust darauf gespeicherter sensibler Unternehmensdaten.
  • Schnelles Reagieren im Notfall kann die Situation zügig retten.
  • Aktivierte Sicherheitseinstellungen des Smartphones erleichtern seine Ortung und die Löschung sensibler Daten.
  • Eine zentrale Geräteverwaltung bietet zahlreiche Sicherheitsmerkmale für sämtliche mobilen Endgeräte, einschließlich der Ortung und eventuellen Deaktivierung Löschung betroffener Geräte sowie der Löschung darauf befindlicher, sensibler Daten.
  • Die Vodafone Enterprise Mobility Management-Lösung ermöglicht es Ihnen, gestohlene oder verlorene Smartphones schnell und einfach zu deaktivieren und deren vertrauliche Daten in vielen Fällen von der Ferne aus zu löschen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/blog/diensthandy-verloren-91536/

SSL-Verschlüsselung: So trägt sie zur Sicherheit im Web bei

Die Sicherheit im Netz steht kontinuierlich im Fokus – aufgrund potenzieller und tatsächlicher Datenlecks und der Präsenz von Hackern. In diesem Zusammenhang bildet die Verschlüsselungstechnologie „Secure Sockets Layer“, kurz SSL, das Rückgrat der Websecurity. Erfahren Sie in diesem Artikel alles Wichtige über diese Technologie, ihre Rolle beim Schutz sensibler Daten und wie sie als Grundlage dient, um sicher zu surfen und zu kommunizieren.

In der Welt des Internets hat die Sicherheit sensibler Daten höchste Priorität. Ein zentrales Element der Sicherheitsarchitektur ist die SSL-Verschlüsselung. SSL verschlüsselt die Datenübertragung zwischen einem Webbrowser und einem Server. Dadurch gewährleistet SSL nicht nur Vertraulichkeit, sondern auch Integrität und Authentizität. Die essenzielle Technologie ist inzwischen eine feste Größe, um zu sicheren Online-Transaktionen, geschützter Kommunikation und dem Schutz vor potenziellen Cyberbedrohungen beizutragen.

Bedeutung und Begriffsabgrenzung
Secure Sockets Layer“ (SSL) sichert als Standardtechnologie Internetverbindungen ab, indem sie Daten zwischen einer Website und einem Browser oder zwischen zwei Servern verschlüsselt. Dies verhindert, dass Hacker:innen während der Datenübertragung persönliche oder finanzielle Informationen abfangen können. SSL funktioniert also wie ein Schutzschild für Ihre Onlinedaten.
„Transport Layer Security“ (TLS) ist der aktualisierte, sicherere Nachfolger von SSL – die beiden Begriffe SSL und TLS werden jedoch oft synonym verwendet oder als SSL/TLS gemeinsam genannt. De facto hat TLS aber SSL abgelöst und ist nun der allgemein akzeptierte Standard für sichere Verschlüsselung im Internet.
Das Präfix HTTPS sehen Sie dabei in der URL Ihres Webbrowsers, wenn eine Website durch ein SSL/TLS-Zertifikat geschützt ist. Mit einem Klick auf das Vorhängeschloss in der Browserleiste können Sie sich Zertifikatsinformationen wie die ausstellende Zertifizierungsstelle und den Firmennamen des Webseiteninhabers anzeigen lassen. Google hat allerdings seit der Chrome Version 117 Änderungen vorgenommen und das Schlosssymbol durch einen Schieberegler ersetzt. Dies soll klarstellen, dass es eine Schaltfläche für wichtige Sicherheitsinformationen und Steuerelemente ist – und kein Beleg für die Vertrauenswürdigkeit der Website.
Geschäftsfrau mit Tablet im Arm

Wie funktioniert eine SSL-Verschlüsselung?

Die SSL-Verschlüsselung etabliert eine codierte Verbindung zwischen Ihrem Webbrowser und dem Server einer Website. Hier eine grobe Übersicht des Ablaufs:
  • Handshake: Bevor Daten übertragen werden, kommt ein Handshake-Protokoll zwischen Browser und dem Server zum Einsatz. Hierbei startet der Client den HTTPS-Prozess und teilt seine SSL-Version sowie Verschlüsselungseinstellungen mit. Der Server antwortet per SSL-Zertifikat und Verschlüsselung, der Client überprüft die Gültigkeit. Nach dem Austausch von Schlüsseln ist der Handshake abgeschlossen.
  • Verschlüsselung der Daten: Nun werden alle Daten verschlüsselt, die zwischen Browser und Server übertragen werden. SSL nutzt verschiedene Verschlüsselungsalgorithmen, darunter häufig den „Advanced Encryption Standard“ (AES), der als besonders sicher gilt (mehr dazu weiter unten). Die Verschlüsselung sorgt dafür, dass sensible Informationen wie Login-Daten oder Kreditkartennummern in Codes umgewandelt werden, die nur vom beabsichtigten Empfänger entschlüsselt werden können.
  • Datentransfer in sicherer Form: Die verschlüsselten Daten werden sicher zwischen Browser und Server übertragen. Selbst wenn Kriminelle diese Daten abfangen könnten, würden sie nur auf unverständliche Codes stoßen.
  • Entschlüsselung: Auf der Empfangsseite erfolgt die Entschlüsselung der Daten. Sie verwendet dabei den vorher vereinbarten Schlüssel, um die Informationen in ihre ursprüngliche Form zurückzuverwandeln.
AES-Verschlüsselung: Funktion, Varianten und Sicherheitslevel
„Advanced Encryption Standard“ (AES) ist ein fortschrittlicher Verschlüsselungsstandard, der auf der sogenannten Blockverschlüsselung basiert und heute in vielen Bereichen der Datenübertragung angewendet wird. Die AES-Verschlüsselung soll den Zugriff von Cyberkriminellen auf sensible Daten verhindern. Zudem soll sie es Menschen ermöglichen, Webplattformen sicher zu nutzen.
AES hat sich als weltweit anerkannter symmetrischer Verschlüsselungsstandard etabliert und als äußerst robust und zuverlässig erwiesen. Er verwendet Schlüssellängen von 128, 192 oder 256 Bit, wobei 256 Bit als „absolut sicher“ gelten.
Das AES-Verfahren nutzt einen Schlüssel, der wie ein Passwort funktioniert, um Daten in Blöcken zu verschlüsseln. Diese Blöcke durchlaufen mehrere Runden von mathematischen Operationen, einschließlich Substitution, Permutation und XOR (Exklusiv-Oder), um die Daten zu vermischen und unkenntlich zu machen. Die Schlüssellänge kann 128, 192 oder 256 Bits betragen, was die Sicherheit beeinflusst. Je nach Länge ergeben sich 10 Verschlüsselungs-Runden für 128 Bit, 12 für 192 Bit und 14 für 256 Bit. Am Ende des Prozesses entsteht eine Nachricht, die ohne den richtigen Schlüssel kaum zu entschlüsseln ist.
Die AES-Verschlüsselung ist sehr effizient: Da sie große Datenmengen mit geringem Rechenaufwand bewältigen kann, ist sie vielseitig einsetzbar. Unter anderem bei Regierungen, im Finanzwesen oder bei Tech-Unternehmen ist dieser Ansatz deshalb beliebt, um sensible Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. AES gilt als äußerst sicher – auch nach mehr als zwanzig Jahren seit seiner Entwicklung und Festlegung als weltweiter Standard. Mit fortschreitender und immer schnellerer Entwicklung der Rechenleistung von Computern könnte allerdings die Schlüssellänge immer mehr zur entscheidenden Größe werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Deshalb ist bereits heute eine Schlüssellänge von 256 Bit empfehlenswert, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Trotz aktuell sehr hoher Sicherheit wird aufgrund des technologischen Fortschritts eine andere Technologie am Tag X AES ablösen – wann, ist derzeit nicht vorherzusagen.
Leuchtende Glasfaser-Kabel

SSL-Verschlüsselung – Outlook & E-Mail

Die Verwendung von SSL in E-Mails, insbesondere in Verbindung mit beliebten Plattformen wie Outlook, spielt eine zentrale Rolle beim Schutz persönlicher und geschäftlicher Informationen. SSL gewährleistet, dass die Daten verschlüsselt sind, die zwischen dem E-Mail-Client und dem Server ausgetauscht werden.
Die SSL-Verschlüsselung in E-Mail-Programmen verbessert nicht nur die Vertraulichkeit der übermittelten Informationen, sondern bietet auch Schutz vor möglichen Angriffen von außen. Die Technologie sorgt dafür, dass sensible Daten, sei es in Form von Anhängen oder Textnachrichten, vor unbefugtem Zugriff geschützt sind.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Authentifizierung, die SSL ermöglicht. Der Einsatz von SSL-Zertifikaten stellt sicher, dass die Kommunikation tatsächlich mit dem beabsichtigten Server stattfindet und nicht durch Dritte beeinträchtigt werden kann.
Microsoft hat inzwischen nach eigenen Angaben den Advanced Encryption Standard mit 256-Bit-Schlüssellänge im Verschlüsselungsblockverkettungsmodus (AES256-CBC) eingeführt – als Standardeinstellung für die Verschlüsselung von Microsoft 365-Apps, -Dokumenten und -E-Mails.

Das Wichtigste zur SSL-Verschlüsselung in Kürze

  • SSL steht für „Secure Sockets Layer“ und sichert Internetverbindungen ab, indem es den Datenaustausch zwischen Website und Browser verschlüsselt, um persönliche oder finanzielle Informationen vor Hackern zu schützen.
  • „Transport Layer Security“ (TLS) ist der sichere Nachfolger von SSL, der heute als Standard für sichere Verschlüsselung im Internet gilt.
  • Wenn HTTPS in der URL erscheint, zeigt dies an, dass eine Website durch ein SSL-/TLS-Zertifikat geschützt ist. Klicken Sie auf das Vorhängeschloss oder den Schieberegler in der Browserleiste, um Zertifikatsinformationen anzuzeigen.
  • Bevor Daten übertragen werden, findet ein Handshake zwischen Browser und Server statt, bei dem Verschlüsselungseinstellungen ausgetauscht und die Gültigkeit von SSL-Zertifikaten überprüft werden.
  • SSL verwendet Algorithmen wie den „Advanced Encryption Standard“ (AES), um Daten sicher zu verschlüsseln und zu verhindern, dass Unbefugte sensible Informationenlesen können.
  • Auf der Serverseite werden die empfangenen Daten mit einem vorher vereinbarten Schlüssel entschlüsselt, um sie in ihre ursprüngliche Form zu bringen.
  • AES ist ein weltweit anerkannter symmetrischer Verschlüsselungsstandard, der sensible Daten schützt. Er verwendet Schlüssellängen von 128, 192 oder 256 Bit, wobei längere Schlüssel mehr Sicherheit bieten.
  • Die Daten werden in Blöcken verschlüsselt, durchlaufen mathematische Operationen und ergeben eine Nachricht, die ohne den richtigen Schlüssel schwer zu entschlüsseln ist.
  • SSL spielt eine entscheidende Rolle im Schutz persönlicher und geschäftlicher Informationen bei der Nutzung von E-Mails, insbesondere in Verbindung mit Plattformen wie Outlook.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/blog/ssl-verschluesselung-so-traegt-sie-zur-sicherheit-im-web-bei-20423/

Backup: So sichern Sie Ihre Daten gegen Verlust

Backup: So sichern Sie Ihre Daten gegen Verlust

Durch beschädigte Hardware, versehentliches Löschen oder Schadsoftware können wichtige Unternehmensdaten verloren gehen. In solchen Fällen benötigt Ihr Unternehmen ein Backup, mit dem sich die Informationen wiederherstellen lassen. Zur Erstellung solcher Sicherheitskopien gibt es verschiedene Methoden. Auch zum Speicherort – online in der Cloud oder auf physischen Datenträgern – sollten Sie sich Gedanken machen.

 

Backups sind für Unternehmen unerlässlich. Dabei erzeugen Sie eine Sicherheitskopie Ihres aktuellen Datenstandes, sodass dieser im Falle eines Verlusts oder einer Beschädigung einfach und schnell wiederhergestellt werden kann.

Für die Erstellung von Backups können Sie verschiedene Methoden – z. B. Softwarelösungen, Cloud-Speicher oder externe Datenträger nutzen – egal, ob Sie Ihre Daten automatisch oder manuell sichern möchten.

Richtlinien für die Datensicherung definieren

Backups spielen für die Datensicherheit in Ihrem Unternehmen eine wichtige Rolle. Damit Sie im Ernstfall auch auf den letzten Stand Ihrer Daten zurückgreifen können, sollten die Kopien in regelmäßigen Abständen erstellt werden. Daher sollten Sie in Ihrem Unternehmen Richtlinien für Backups festlegen, die u. a. die folgenden Aspekte definieren:

Welche Informationen und Daten werden von welchen Geräten erfasst?

Zu welchem Zeitpunkt wird das Backup erstellt?

Wie oft sollte ein Backup erstellt werden?

Wie häufig die Sicherung erfolgen sollte, z. B. wöchentlich oder täglich, hängt von Größe eines Unternehmens, den Arbeitsabläufen und dem Nutzungsverhalten ab. Arbeiten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichzeitig in einem System, eignen sich Backups in Echtzeit, um möglichst ohne Verluste den aktuellen Datenstand abbilden zu können.

Warum ist Datensicherung wichtig?

Kommt es zu einem Verlust von Unternehmensinformationen und Dateien, kann das weitreichende Folgen haben – finanziell und die Reputation betreffend. Falls kein Backup erstellt wurde oder der Datenstand veraltet ist, sind die betroffenen Dateien unter Umständen unwiederbringlich verloren.

Verschiedene Einflüsse können einen Datenverlust nach sich ziehen. Gründe, warum Sie auf ein Backup zurückgreifen müssen, können u. a. sein:

Systemausfälle, wie z. B. aufgrund lokaler oder regionaler Stromausfälle.

Fehlerhafte oder veraltete Hardware, die bei einem Absturz dafür sorgt, dass Dateien beschädigt werden.

Missgeschicke, wie z. B. Nachlässigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Dateien versehentlich löschen oder nicht ordnungsgemäß speichern.

Schadsoftware, wie z. B. Trojaner, Computerviren oder Ransomware.

Datendiebstähle, bei denen sensible Daten und Informationen mittels Spyware von Cyberkriminellen ausgelesen werden.

Methoden: Auf diese Weise sichern Sie Ihre Daten

Legen Sie eine Backup-Richtlinie für Ihr Unternehmen fest, müssen Sie sich entscheiden mit welcher Methode die Sicherheitskopien erzeugt werden sollen.

Sicherheitskopien erstellen: Software und Lösungen

Sie haben die Wahl, ob Ihre Backups automatisch oder manuell erzeugt werden sollen. Die Sicherung Ihrer Daten können Sie somit individuell an Ihre Unternehmensbedürfnisse anpassen. Automatische Backups werden üblicherweise unbemerkt im Hintergrund erstellt. Die Arbeit Ihrer Angestellten wird durch den Upload der Daten also nicht unterbrochen oder beeinträchtigt.

Die automatisch erzeugten Sicherheitskopien werden in der Regel online in der Cloud gespeichert. Zahlreiche IT-Dienstleistungsunternehmen bieten dafür umfangreiche Services an, die im Ernstfall auch Support bei der Wiederherstellung der Daten leisten. Zudem verfügen auch die Anbieter gängiger Betriebssysteme über eigene Services, die Sie zum Erstellen von Backups in Ihrem Unternehmen nutzen können:

Microsoft: Mit der Cloud-Plattform Azure können Microsoft-Firmenkunden neben vielen weiteren Services auch Backups erstellen. Der Vorteil: Azure lässt sich in die bestehende IT-Struktur Ihres Unternehmens integrieren und zentral verwalten.

Google: Mit Google Drive erhalten Sie vom Laptop, Rechner, Smartphone oder Browser aus Zugriff auf den Cloud-Service von Google für Ihre Backups. Per Google Workspace buchen Sie einen für Ihr Unternehmen passenden Tarif.

Apple: Arbeitet Ihr Unternehmen mit Macs, hilft Ihnen für externe Backups die Apple-Anwendung Time Machine weiter, die unter macOS verfügbar ist. Online speichern Sie sowohl unter macOS als auch iOS auf iPhone und iPad Ihre Sicherheitskopien in der iCloud. Auf mobilen Geräten werden dabei in der Regel alle Geräteeinstellungen, Anwendungsinformationen, Nachrichten und mehr synchronisiert.

Tipp: Darüber hinaus bietet Microsoft die in Windows integrierte OneDrive-Anwendung, die mit den Geräten und Accounts Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verknüpft sind und deren Daten in der Cloud speichern. Das Programm ist zudem mit Microsoft 365 kompatibel und per Smartphone haben Sie beim mobilen Arbeiten auch von unterwegs Zugriff auf Ihre Daten.

Eine Alternative für online-basierte automatische Backups kann auch die NAS-Datensicherung sein (NAS steht für „Network-attached Storage“). Dabei handelt es sich um ein Speichersystem, das nicht nur im Look einem kleinen PC ähnelt, sondern auch so aufgebaut ist – inklusive mehrerer Festplatten. Das NAS ist direkt an das Unternehmensnetzwerk angeschlossen und erstellt autonom im Hintergrund eine Sicherheitskopie.

Manuell statt automatisch: Das sind die Vor- und Nachteile

Bei manuellen Backups ist Ihr Unternehmen im Vergleich zur automatischen Sicherung zwar nicht abhängig von Online-Services oder externen Dienstleistern, die Sicherheitskopie läuft allerdings oftmals nicht passiv im Hintergrund ab und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen gegebenenfalls ihre Arbeit unterbrechen. Im Idealfall sollten Sie bei dieser Variante aus Sicherheitsgründen zudem mehr als eine Sicherheitskopie erstellen und diese an verschiedenen Orten aufbewahren.

Backups im Überblick

Backups …

sind ein wichtiger Bestandteil der Datensicherheit von Unternehmen, mit denen verloren gegangene oder beschädigte Dateien einfach wiederhergestellt werden können.

sollten regelmäßig erstellt werden und dabei gewissen Richtlinien folgen, die beschreiben, wie oft und mit welcher Methode die Sicherungskopie erzeugt wird, um reibungslose Abläufe ohne Datenverlust zu garantieren.

können automatisch im Hintergrund oder manuell erzeugt werden und dabei entweder online in der Cloud oder auf externen Speichermedien gesichert werden.

lassen sich bei vielen Betriebssystemen mit bereits integrierten Services oder durch externe Dienstleister erstellen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/backup/

Was ist DSL und welche Varianten gibt es?

DSL-Leitungen sind im Vergleich zu Glasfaser in Deutschland flächendeckend für Millionen Nutzer verfügbar. Unternehmen haben dabei die Möglichkeit, zwischen verschiedenen DSL-Varianten zu wählen. Worin die Unterschiede liegen und wie die DSL-Technologie funktioniert, lesen Sie hier.

Die Abkürzung DSL steht für „Digital Subscriber Line“ (deutsch: digitaler Teilnehmeranschluss). Damit ist gemeint, dass die Internetverbindung per DSL über Telefonanschlüsse zustande kommt, über die Millionen Deutsche verfügen – egal ob in privaten Haushalten oder gewerblich genutzten Gebäuden. Die ersten DSL-Anschlüsse wurden in Deutschland bereits im Jahr 1999 installiert. Seitdem hat sich die Technologie hierzulande zur am weitesten verbreiteten Anschlussart für Internetzugänge entwickelt.

Mit der Einführung des DSL-Vorgängers ISDN war es erstmals möglich, gleichzeitig zu telefonieren und im Internet zu surfen, denn Telefonie und Datenübertragung störten sich nicht mehr gegenseitig. Mit DSL folgte dann schließlich ein neuer Standard für Internetanschlüsse, der deutlich höhere Surfgeschwindigkeiten und eine stabilere Verbindung ermöglichte.

In Zukunft wird im Rahmen der Digitalisierung die Glasfaser-Technologie zunehmend wichtiger werden. Jedoch ist Glasfaser noch nicht flächendeckend in Deutschland verfügbar. Auch DSL lässt Ihr Unternehmen effizient und wettbewerbsfähig arbeiten: Hier surfen Sie mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s im Download.

Was hinter der Technologie steckt: So funktioniert DSL

Bei der DSL-Technologie wird die Bandbreite der Kupferkabel in zwei Bereiche aufgeteilt. Der Telefonverkehr verläuft im Niedrigfrequenzbereich von bis zu 4 kHz, während der weitaus größere Teil der Bandbreite für die Datenübertragung zur Verfügung steht und dafür höhere Frequenzen nutzt.

Damit sich diese elektrischen Signale bei der Übertragung nicht gegenseitig stören, wurden zunächst für die Trennung der Bandbreite bei DSL sogenannte Splitter eingesetzt, die Signale an das DSL-Modem weitergegeben haben. Heute sind Splitter oftmals nicht mehr erforderlich, da dank All-IP-Umstieg nun ebenfalls die Telefonie über Internetprotokolle abgewickelt wird. Das DSL-Modem wird in modernen DSL-Routern in der Regel verbaut.

Maximale Surfgeschwindigkeit technisch nicht immer möglich

Der große Vorteil von DSL im Vergleich zu anderen Anschlussarten ist, dass die benötigten Kupferleitungen in Deutschland flächendeckend verfügbar sind – in Ballungsräumen gleichermaßen wie in ländlichen Gegenden. Eine garantierte Höchstgeschwindigkeit gibt es jedoch nicht an jedem Standort, denn ob die maximale Bandbreite erreicht wird, ist abhängig davon, wie lang die Strecke ist, die die Leitung überbrücken muss.

Grundsätzlich gilt: Ab einer gewissen Länge sind die elektrischen Signale in den Leitungen anfälliger für Störungen. Dabei kann es auch zu Verlusten bei der Datenübertragung kommen. Ist die Distanz zwischen Teilnehmeranschluss und Vermittlungsstelle geringer, ist auch die Übertragungsrate per DSL besser und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter surfen mit einer höheren Geschwindigkeit und stabilerer Internetverbindung.

Symmetrisch und asymmetrisch? Diese DSL-Varianten gibt es

Bei DSL liefert nicht jeder Anschluss die gleiche Datenübertragungsrate. Das Kürzel steht vielmehr für einen Oberbegriff, unter dem sich verschiedene DSL-Varianten sammeln. Diese lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen: asymmetrisch und symmetrisch.

Asymmetrisches DSL

Die Datenübertragungsrate für den Upload ist bei asymmetrischen DSL-Technologien geringer als die für den Download bereitgestellte Bandbreite. Für die meisten privaten Haushalte ist dies ausreichend, da diese nur selten große Datenmengen per Upload übertragen. Abhängig vom Gewerbe kommt asymmetrisches DSL aber auch für Unternehmen in Frage. Folgende DSL-Varianten bieten asymmetrische Bandbreiten:

ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) und der Nachfolger ADSL 2+, der höhere Up- und Downloadgeschwindigkeiten zulässt.

ADSL Lite oder G.Lite, bei der es sich um eine abgespeckte Art von ADSL handelt, mit geringerer Bandbreite.

R-ADSL (Rate-adaptive Digital Subscriber Line), das ein Anpassen der Übertragungsraten über das Modem ermöglicht.

V-DSL (Very High Speed Digital Subscriber Line), das unter den DSL-Arten die derzeit schnellste Internetverbindung liefert.

Symmetrisches DSL

Mit symmetrischen DSL-Varianten profitiert Ihr Unternehmen von gleichen Bandbreiten im Upload und Download. Das kann besonders bei einem Bedarf zur Übertragung von großen Datenmengen nützlich sein. Die folgenden Varianten sind geläufig:

SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line): Ermöglicht dank schnellem Up- und Download reibungslose Kommunikation, z. B. über VoIP, oder die Nutzung von Cloud-Diensten.

SHDSL (Single-Pair High-Speed Digital Subscriber Line): Nutzt dieselbe Technologie wie SDSL, wurde aber in Europa als separater Standard eingeführt.

HDSL (High Data Rate Digital Subscriber Line): Wurde bereits Anfang der 90er-Jahre entwickelt und erfordert die Übertragung über mehrere Telefonleitungen.

Alternativen zu DSL

Neben DSL gibt es noch weitere Möglichkeiten, mit denen Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine stabile Internetverbindung bereitstellen können, sodass diese effizient arbeiten und Unternehmensprozesse reibungslos ablaufen können:

Kabelanschluss

Bei Kabelanschlüssen verläuft die Datenübertragung nicht wie bei DSL per Telefonkabel, sondern über die Kupferleitungen des TV-Kabelnetzes. Diese Anschlussart ist zwar nicht so flächendeckend verfügbar wie DSL, aber besonders in Stadtgebieten gut ausgebaut. Tarife für Kabelanschlüsse bieten oftmals eine deutlich höhere Surfgeschwindigkeit im Download als konkurrierende Technologien: bis zu 1.000 Mbit/s sind möglich. Die Bandbreite im Upload ist allerdings oft geringer als z. B. bei DSL.

Glasfaser

Von der höchsten Bandbreite profitiert Ihr Unternehmen bei einem Glasfaseranschluss. Statt eines elektrischen Signals, das über Kupferkabel übertragen wird, verläuft die Internetverbindung über ein optisches Signal, das in Lichtgeschwindigkeit über hauchdünne Glasfasern übertragen wird. Hier surfen Sie mit Geschwindigkeiten, die im Bereich von Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) liegen.

Mobilfunk

Auch von unterwegs surfen Sie und Ihre Angestellten über das Mobilfunknetz, dank moderner Standards wie LTE und 5G, schnell und mit einer zuverlässigen Datenübertragung. Auf diese Weise können Sie Ihren DSL-Anschluss im Büro ergänzen und ermöglichen Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterwegs oder zu Hause effizientes mobiles Arbeiten – oder Sie setzen vollständig auf mobile Tarife.

DSL im Überblick

Digital Subscriber Line, kurz DSL, bedeutet, dass die Internetverbindung über einen Teilnehmeranschluss bereitgestellt wird, also über Telefonleitungen.

Mit DSL können Internetkunden gleichzeitig im Internet surfen und telefonieren, bei schnellerer Geschwindigkeit als beim Vorgänger ISDN.

Früher sorgten sogenannte Splitter dafür, dass sich die Signale für Telefon und Internet nicht gegenseitig stören. Heute findet auch die Telefonie über All-IP, also über Internetprotokolle, statt.

Symmetrische DSL-Varianten, bei denen die Datenübertragungsraten im Up- und Download im Gegensatz zu asymmetrischen Varianten identisch sind, eignen sich besonders für Unternehmen, die große Datenmengen verarbeiten müssen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/was-ist-dsl/

NB-IoT und sein Nutzen für Unternehmen

NB-IoT und sein Nutzen für Unternehmen

Narrowband-IoT (NB-IoT) verbindet als besonders stromsparender Funkstandard Endgeräte im Internet der Dinge. Die Schmalband-Technik spart dabei enorme Kosten ein. Wie NB-IoT funktioniert und wo sein Einsatz für Unternehmen Mehrwert bringt, lesen Sie hier.

NB-IoT: Schmales Band für mehr Effizienz

Narrowband-IoT (deutsch: Schmalband-IoT) ist ein Mobilfunknetz, das speziell auf das Internet der Dinge ausgelegt ist. Es zielt darauf ab, die Konnektivität für IoT-Geräte zu optimieren, die jeweils nur kleine Datenübertragungen (bis zu 1 MBit/s) benötigen, dafür jedoch eine breite Netzabdeckung erfordern.

NB-IoT wurde 2016 vom Third Generation Partnership Project (3GPP) als LPWA-Technologie („Low-Power Wide-Area“) ins Leben gerufen. Es beansprucht schmalere Bandbreiten und ist somit imstande, mehr Geräte und Fläche pro Funkzelle abzudecken als die Mobilfunkstandards 3G oder 4G.

Narrowband-IoT nutzt dafür LTE-Technologie und ungenutzte Frequenzen im lizensierten Bandbereich. Während bei LTE hohe Datenmengen in kurzer Zeit übertragen werden, liegen bei NB-IoT Zuverlässigkeit, möglichst kurze Latenzen und Stromeinsparung im Fokus. So arbeiten Unternehmen, die NB-IoT nutzen, nicht nur effizienter, sondern auch besonders kostengünstig.

Die Vorteile auf einen Blick

Im Vergleich zu den Mobilfunkstandards 3G, 4G und 5G werden bei NB-IoT zwar weniger hohe Datenmengen übertragen und geringere Geschwindigkeiten erzielt, allerdings liegen die Vorteile der Technologie für Unternehmen dennoch klar auf der Hand.

NB-IoT …

…ist sehr energiesparend.

…führt zu extrem langen Akkulaufzeiten genutzter Mobilfunkgeräte (bis zu 10 Jahre).

…läuft mit sehr preiswerten Chipsätzen. 

…verfügt über eine sehr gute Netzabdeckung.

…liefert eine stabile Funkverbindung, die nicht anfällig für Störungen ist.

…sorgt für eine gute Gebäudedurchdringung.

Besonders das geringe Frequenzspektrum bei NB-IoT bedingt diese Vorteile. Denn schmalere Frequenzbänder bedeuten automatisch, dass die IoT-Anwendungen, die Ihr Unternehmen nutzt, weniger Energie benötigen. Dadurch verlängert sich ebenfalls die Akkulaufzeit der Geräte und es entstehen geringere Kosten.

NB-IoT verbessert zudem automatisch die Signalabdeckung innerhalb der Funkzelle, indem es Übertragungen wiederholt. Der Funkstandard versorgt bis zu hundertmal mehr Geräte pro Funkzelle als noch GSM (Global System for Mobile Communication) der zweiten Generation des Mobilfunks (2G). Das alles schafft nicht nur Reichweite, sondern auch zuverlässige Übertragung.

Industrieunternehmen, die auf die Vernetzung durch das Industrial Internet of Things (IIoT) setzen, können besonders von den Vorteilen beim Einsatz von NB-IoT profitieren. Letztlich ermöglichen die geringen Investitionskosten von Narrowband überhaupt erst eine breite Nutzung von NB-IoT in der Industrie 4.0.

Anwendungsbeispiele: Wo kommt NB-IoT zum Einsatz?

Das Internet der Dinge (IoT) unterstützt mittlerweile branchenübergreifend Unternehmen dabei, effizienter und vor allem intelligenter zu wirtschaften. Überall, wo Geräte und Sensoren miteinander verbunden werden sollen, kann daher auch Narrowband-IoT zum Einsatz kommen. NB-IoT dient auf diese Weise als stromsparender Funkstandard, etwa bei

Smart Farming

Smart Factory

Smart Buildings

Ob Sprinkleranlagen und Sensoren auf landwirtschaftlich genutzten Flächen oder Parkuhren im Sinne einer „Smart City“ miteinander verbunden werden sollen: NB-IoT dient als zuverlässiges und flexibel einsetzbares Funknetz.

Während die Datenübertragung von 127 KBit/s (LTE CAT NB2) im Downstream für Machine-to-Machine-Anwendungen (M2M) völlig ausreicht, stößt NB-IoT bei einigen smarten Anwendungen jedoch an seine Grenzen. Besonders bemerkbar ist dies bei gewissen IoT-Anwendungen, die Mensch und Maschine oder sich bewegende Geräte und Sensoren vernetzen und dafür mittlerweile höhere Datenraten bei ebenfalls hoher Reichweite beanspruchen. Erweiterungen für NB-IoT, wie z. B. LTE-M (Machine Type Communication), können eine Lösung dafür sein.

LTE-M für höhere IoT-Datenraten

LTE-M (oder LTE CAT M1/M2) besitzt eine etwas größere Reichweite als NB-IoT und bietet dank eines breiteren Frequenzbands zwischen typischerweise 1,4 und 5 MHz eine bessere Datenrate. Im Vergleich: Narrowband-IoT sendet zwar ebenfalls auf der LTE-Frequenzen, besitzt aber nur eine Bandbreite von 200 KHz.

Die schnellere Datenübertragung mit LTE-M wird vor allem bei Echtzeitanwendungen benötigt, beispielsweise wenn Sprachsteuerung verwendet wird oder Bewegungen getrackt werden sollen. LTE-M bietet im Gegensatz zu NB-IoT mit einer möglichen Verzögerung von 10 Sekunden gerade einmal eine Latenz von 15 Millisekunden. LTE-M schließt also die Lücke zwischen den vergleichsweise winzigen Datenmengen, die mit geringer Geschwindigkeit über Schmalband-IoT übertragen werden, und den breitbandintensiven 5G-Anwendungen.

Narrowband-IoT im Überblick

…ist ein speziell auf das Internet der Dinge (IoT) ausgelegtes Mobilfunknetz, das durch schmale Frequenzbänder Energie spart.

…fokussiert sich auf stabile Funkverbindungen zwischen Maschinen und Sensoren, hohe Reichweiten und gute Gebäudedurchdringung.

…basiert auf LTE-Technologie und nutzt abgespeckte LTE-Frequenzen – sie wird daher auch als LTE CAT NB1 oder LTE CAT NB2 bezeichnet.

…spart durch weniger Energieverbrauch und längere Akkulaufzeiten Kosten ein und unterstützt Unternehmen besonders effizient bei M2M-Anwendungen.

…wurde durch LTE-M (Machine Type Communication) ergänzt, um noch höhere Reichweiten zu erzielen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/nb-iot/

Augmented Reality: Die erweiterte Realität erklärt

Augmented Reality: Die erweiterte Realität erklärt

Augmented Reality (AR) verändert Ihre Sicht auf die Dinge – im wahrsten Sinne des Wortes. Mittels AR-Technik lässt sich die Realität um virtuelle Objekte ergänzen. Entscheidend sind passende Hard- und Software sowie schnelles Internet. Wie AR funktioniert, wo die Technik zum Einsatz kommt und welchen Mehrwert die „erweitere Realität“ Unternehmen bietet.

Was ist Augmented Reality?

Augmented Reality (AR) ist die computergestützte Erweiterung der Realität mit virtuellen Elementen. Dies können Bilder, Texte, Videos oder Animationen sein, die dem Betrachter suggerieren, es handele sich um tatsächlich vorhandene Objekte in der realen Welt. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Augmented Reality „erweiterte Realität“.

Um Augmented Reality nutzen zu können, wird entsprechende Hard- und Software benötigt. Bekannt sind vor allem AR-Brillen, die der Benutzer aufsetzt, um die virtuellen Elemente direkt im Sichtfeld zu haben. Aber auch Smartphones, Tablets und Co. sind als AR-Hardware geeignet, da sie über die benötigten Hauptkomponenten verfügen: eine Kamera und eine Projektionsfläche in Form eines Displays.

AR hat großen Nutzen für Unternehmen

In vielen Unternehmen wird AR bereits eingesetzt, da die Technik branchenübergreifend von großem Nutzen sein kann. In der Logistik stehen Mitarbeitenden z. B. Informationen mittels Smart Glasses zur Verfügung, die direkt im Sichtfeld erscheinen – während des Gangs durch das Logistikzentrum. Bei chirurgischen Eingriffen können dem Operateur die Operationsschritte auf diese Weise ebenfalls direkt ins Blickfeld projiziert werden. Weitere Anwendungsbeispiele finden Sie weiter unten.

Wie funktioniert Augmented Reality?

Damit Augmented Reality einwandfrei funktioniert, gibt es bestimmte Voraussetzungen an die verwendete Hard- und Software:

Die Hardware sollte …

über Sensoren verfügen, die Informationen über die reale Umgebung erfassen und der Software als Orientierung im Raum dienen (z. B. Kamera, GPS oder Gyroskop)

Schnittstellen zur Erfassung von Nutzereingaben besitzen (z. B. Touchscreen oder Mikrofon)

einen Prozessor zur Verarbeitung und Berechnung der gesammelten Daten haben

Schnittstellen zur Ausgabe von Daten und Informationen besitzen (z. B. Bildschirm oder Kopfhörer)

Die Software sollte …

Bildanalyse beherrschen

die Sensordaten auswerten können

die Anbindung bestehender Datenquellen und Ressourcen ermöglichen

Benutzereingaben verwalten können

Bildbearbeitung zur Kombination von z. B. Kamerabild und den digitalen Komponenten beherrschen

Markierungspunkte – zwei Ansätze

Entscheidend ist außerdem, ob die Software „marker-based“ oder „markerless“ funktionieren soll. Wie die Bezeichnungen bereits ausdrücken, arbeitet die marker-based AR mit Markierungspunkten, die sich von der restlichen Umgebung abheben. Ein Beispiel hierfür sind QR-Codes, die das AR-Gerät erkennt und die ihm bei der Positionierung und Ausrichtung der Kamera helfen. Das zum QR-Code gehörige Objekt, das projiziert werden soll (bzw. die entsprechenden Informationen), wird somit korrekt und an der richtigen Stelle in der realen Welt platziert. Ein Beispiel wäre der Einsatz von QR-Codes und Smartphones im Museum.

Die markerless AR benötigt solche Bezugspunkte nicht. Im System sind keine Vorprogrammierungen bezüglich verschiedener Markierungspunkte vorgenommen. Hier orientiert sich das Programm freier, beispielsweise an Farben, Mustern oder Gesichtszügen. Ein Beispiel hierfür sind Apps, die von Einrichtungshäusern genutzt werden. Mit diesen können die Kunden Einrichtungsgegenstände virtuell in der eigenen Wohnung platzieren.

vorhanden sind, können plastisch dargestellt und in das vorhandene Betrachtungsfeld eingefügt werden – die Realität wird erweitert.

Ob die Technologie für mehr Sicherheit, zur Steigerung der Effizienz oder für ein besseres Kundenerlebnis verwendet wird: Die Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten der erweiterten Realität ist immens.

Beispielsweise können 3D-Entwürfe von Bauvorhaben realitätsnah und direkt vor Ort dargestellt werden. In der Produktion lassen sich z. B. 3D-Modelle von Produkten direkt vor dem Auge der Mitarbeitenden darstellen und dienen als Orientierung bei der Fertigung. Zusammen mit dem Internet of Things spielt AR somit eine wichtige Rolle für die Industrie 4.0.

AR sind kaum Grenzen gesetzt, weshalb diese Technologie für fast alle Branchen einen Mehrwert bietet:

Im Einzelhandel oder Online-Shopping lassen sich Produkte durch AR „zum Leben erwecken“ und dadurch das Kundenerlebnis verbessern.

In der Kulturbranche, wie z. B. Museen oder Galerien, können Besuchern digitale Informationen mittels AR-Geräten zur Verfügung gestellt werden.

In der Industrie bietet AR die Möglichkeit, die Konzeptionierung und Produktion im Sinne einer Smart Factory zu optimieren.

In der Medizin und im Gesundheitssektor wird AR für die Chirurgie, die medizinische Bildgebung und in der Rehabilitation eingesetzt.

Im Handwerk und bei Reparaturen werden dank AR gedruckte Bedienungs- oder Bauanleitungen überflüssig.

In vielen Branchen wird AR auch für Trainingsszenarios genutzt. So plant beispielsweise die Handwerkskammer Potsdam die Modernisierung von Ausbildungskursen für Kfz-Mechatroniker mittels AR. Auszubildende sollen mit AR üben, ein Fahrzeug zu reparieren und instand zu halten.

AR benötigt schnelle Datenübertragung

Da Augmented-Reality-Geräte teilweise hochauflösende digitale Inhalte in Echtzeit in die reale Welt einblenden, sollte die Datenbereitstellung möglichst schnell ablaufen. Damit keine Verzögerungen zwischen echter Welt und virtuellen Elementen eintreten, sollte 5G zum Einsatz kommen. Mit dem richtigen Mobilfunktarif halten sich auch die Kosten in Grenzen.

AR vs. VR: Wo sind die Unterschiede?

Während Augmented Reality lediglich die bestehende Realität mit virtuellen Objekten erweitert, schafft Virtual Reality (VR) eine eigene Realität. Hier wird die reale Umgebung durch eine simulierte Umgebung ersetzt.

Mittels VR-Brille wird die reale Welt komplett ausgeblendet und der Benutzer taucht vollständig in die virtuelle Welt ein. Oftmals wird durch akustische und haptische Ausgabemechanismen der Eindruck, sich „in der virtuellen Welt zu befinden“, verstärkt. AR hat dies nicht zum Ziel. Hier geht es lediglich um die Einbettung nützlicher Informationen oder Objekte in die echte Welt.

Augmented Reality im Überblick

Augmented Reality (AR) …

…erweitert die reale Welt computergestützt um virtuelle Komponenten, wie Texte, Bilder oder Animationen.

…unterscheidet sich von der Virtual Reality (VR) insofern, dass die reale Welt nicht vollständig ausgeblendet wird.

…benötigt entsprechende Hardware mit Sensoren und Projektionsfläche (Smartphone, AR-Brille, etc.) sowie entsprechende Software, die vor allem Bildanalyse und -bearbeitung beherrschen sollte.

…unterstützt die digitale Transformation in vielen Branchen, wie beispielsweise in der Industrie (Fertigung und Produktion) sowie in der Kulturbranche, dem Gesundheitswesen und Einzelhandel und vielen mehr.

…benötigt für latenzfreie Übertragung schnelles Internet (5G)

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/augmented-reality/

Multi-SIM-Karten und ihr Nutzen für Unternehmen

Multi-SIM-Karten und ihr Nutzen für Unternehmen

Mit Multi-SIM nutzen Sie eine einzige Mobilfunknummer für mehrere mobile Endgeräte. Dadurch benötigen Sie und Ihre Mitarbeiter jeweils nur einen Mobilfunkvertrag, sind aber mit mehreren Geräten gleichzeitig erreichbar. Lesen Sie hier, welche Vorteile sich daraus für Ihr Unternehmen ergeben.

Multi-SIM – eine Nummer für viele Geräte

Multi-SIM ist eine Mobilfunklösung, mit der Sie eine Mobilfunknummer für mehrere mobile Endgeräte nutzen. Es ist also kein zusätzlicher Mobilfunkvertrag notwendig, um neben dem Diensthandy beispielsweise auch ein Tablet mit Datenvolumen zu versorgen. Mobilfunkanbieter benennen das Konzept unterschiedlich: Bei O2 Telefónica ist Multi-SIM unter dem Namen Multicard etabliert.

Das Prinzip hinter Multi-SIM bzw. Multicard ist Folgendes: Sie erhalten zu einem Mobilfunktarif mehrere SIM-Karten – die Leistungen des Tarifs sind damit auf mehreren Mobilgeräten verfügbar.

Anrufe und mobile Daten auf allen Geräten nutzen

Das bedeutet, Sie können mit ein und derselben Mobilfunknummer …

…von verschiedenen Endgeräten telefonieren. 

…SMS verschicken. 

…über mobile Daten das Internet nutzen.

Da der Empfang von SMS (und MMS) nur auf einem der Geräte möglich ist, muss bei der Aktivierung der SIM-Karten eine Primär-Karte festgelegt werden. Anrufe hingegen gehen auf allen (eingeschalteten, telefoniefähigen) Geräten gleichzeitig ein und können auf einem beliebigen angenommen werden.

Je nach Anbieter und Tarif variieren die enthaltenen Leistungen wie Datenvolumen oder Inklusivminuten. Hier lohnt es sich, zu vergleichen und vorab eine Beratung in Anspruch zu nehmen.

Multi-SIM, eSIM und DualSIM: So unterscheiden sich die SIM-Karten

Obwohl die Begriffe Multi-SIM, eSIM und DualSIM ähnlich klingen, verfolgen diese SIM-Typen jeweils unterschiedliche Ansätze und Funktionen:

Multi-SIM ermöglicht die Nutzung eines Mobilfunkvertrages auf mehreren mobilen Endgeräten mit der gleichen Rufnummer. Dabei teilen sich beispielsweise verschiedene Firmenhandys nicht nur eine Telefonnummer, sondern auch das Datenvolumen und die Möglichkeit, Text- und Bildnachrichten zu versenden.

DualSIM meint Mobilfunkgeräte, die zwei physische SIM-Karten enthalten können. Das ermöglicht nicht nur die gleichzeitige Nutzung von zwei verschiedenen Telefonnummern in einem Gerät, ohne dass die SIM-Karte zwischen zwei Geräten gewechselt werden muss. Auch die flexible Handhabe verschiedener Mobilfunkanbieter und Tarife ist mit DualSIM möglich. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Ihre Angestellten das gleiche Smartphone für berufliche und private Zwecke nutzen. 

eSIM (embedded SIM – dt. integrierte SIM) ist eine weitere Lösung. Dabei handelt es sich um einen eUICC-Chip, der fest im Gerät verbaut ist und die Funktion der klassischen Plastikkarte übernimmt. Das Akronym „eUICC“ steht für „embedded Universal Integrated Circuit Card“ und ist ein Funktionskonzept, das die Verwaltung mehrerer SIM-Profile ermöglicht. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel über eSIM.

Diese Vorteile bieten Multicards für Unternehmen

Für Arbeitgeber bietet es eine Reihe von Vorteilen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Multicards auszustatten:

Mehrere Geräte, eine Nummer: Profitieren Sie bei Diensthandys und anderen Firmengeräten von der Nutzung mehrerer SIM-Karten unter einer einzigen Mobilfunknummer. So sind Ihre Angestellten – etwa mit einem Unlimited Tarif – jederzeit mit mehreren Geräten mobil online und erreichbar.

Einfach abrechnen: Die Verbindungsdaten aller Geräte werden auf einer Rechnung zusammengefasst. Diese können Sie bei den meisten Anbietern über ein Online-Portal einsehen.

Nahtlose Konnektivität: Ein Wechsel der SIM-Karte von einem Gerät zum anderen ist nicht erforderlich. Das beschleunigt Ihre Unternehmenskommunikation und wirkt vor Kunden professionell. 

Effizient arbeiten: Ihre Mitarbeitenden arbeiten mit verschiedenen Geräten wie Smartphone, Tablet oder geeignetem Laptop gleichzeitig über mobile Daten im Internet und nutzen dafür nur ein gebuchtes Datenpaket.

Verbesserte Erreichbarkeit: Dadurch, dass Sie und Ihre Angestellten Anrufe auf einem beliebigen Gerät annehmen können, sinkt die Chance wichtige Anrufe zu verpassen.

Multi-SIM im Überblick

Mit Multi-SIM kann eine Mobilfunknummer für mehrere Mobilfunkgeräte verwendet werden, ohne dass ein zusätzlicher Mobilfunkvertrag notwendig ist.

Grundlegende Merkmale von Multi-SIM sind die Annahme von Anrufen auf allen Geräten, Voicemail und Anrufweiterleitung sowie der Empfang von SMS und MMS.

Während Multi-SIM die Nutzung mehrerer SIM-Karten in verschiedenen Geräten ermöglicht, ist eSIM eine digitale SIM ohne klassische SIM-Karte. DualSIM hingegen ermöglicht die gleichzeitige Nutzung zweier physischer Karten in einem Gerät.

Unternehmen verbessern mit Multi-SIM die Erreichbarkeit ihrer Angestellten und ermöglichen Ihnen eine höhere Effizienz bei der Arbeit.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/multi-sim/

Voice over LTE: Diese Vorteile bietet die Technologie Unternehmen

VoLTE steht für „Voice over Long-Term Evolution“ und ist eine Technologie, die es ermöglicht, Sprachanrufe über das LTE-Mobilfunknetz durchzuführen. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Methode, Sprachanrufe über die gleiche mobile Datenverbindung zu tätigen, die auch für den Datenaustausch im Internet verwendet wird (Voice over IP).

Dabei wird Sprache für die Übertragung in Datenpakete umgewandelt und komplett digital übermittelt.

Da das LTE-Netz anfänglich nur zur schnellen Datenübertragung, nicht aber für Sprachdienste gedacht war, wechselten Handys für Anrufe automatisch in das ältere GSM-Netz (2G) oder das inzwischen abgeschaltete UMTS-Netz (3G). VoLTE bietet im Vergleich zu den älteren Technologien einige Vorteile.

VoLTE sorgt somit schon seit einigen Jahren für eine verbesserte Kommunikation – auch für Ihr Unternehmen, wenn Sie entsprechende moderne Handys einsetzen.

Wie unterscheiden sich VoLTE und WLAN-Call?

Sowohl Voice over LTE als auch Voice over WiFi (WLAN-Telefonie) nutzen dasselbe Prinzip der digitalen Sprachübertragung.

Die wesentlichen Unterschiede liegen in den verwendeten Netzwerken und der Verfügbarkeit. VoLTE nutzt zur Übertragung das Mobilfunknetzwerk und erfordert eine LTE-Verbindung, während VoWiFi über WLAN-Netzwerke funktioniert.

Beide Technologien bieten eine gute Sprachqualität und die Möglichkeit, während eines Anrufs auf mobile Daten zuzugreifen. Die Wahl zwischen VoLTE und VoWiFi hängt in erster Linie von den verfügbaren Netzwerken ab: Unterwegs bietet sich naturgemäß VoLTE eher an, während Sie mit WLAN-Anrufen in der Regel mobiles Datenvolumen sparen können.

Beide Optionen können Sie ohne die App eines Drittanbieters nutzen, sofern Ihr Firmenhandy und Ihr Tarif diese Funktionen unterstützen.

Die Vorteile von VoLTE-Anrufen

Auf dem Weg zur Kundschaft schnell im Internet recherchieren, dank Verschlüsselung auch mobil jederzeit sicher Daten mit dem Team im Büro austauschen oder in die Cloud hochladen – das 4G-Netz ist ein leistungsfähiges Tool fürs mobile Arbeiten, wenn ein 5G-Netz einmal nicht verfügbar ist oder Sie keinen 5G-Tarif nutzen. Zudem profitieren Sie und Ihre Angestellten bei Telefonaten über das 4G-Netz per VoLTE von folgenden Vorteilen:

Schnellerer Rufaufbau: Der Aufbau Ihrer VoLTE-Verbindung dauert im Schnitt gerade einmal zwei Sekunden und sind damit deutlich schneller als z. B. Anrufe über das GSM-Netz.

Bessere Sprachqualität: Telefonate im 4G-Netz klingen deutlich klarer und natürlicher. 

Niedrigerer Strombedarf: Die Nutzung von VoLTE geht mit einer Stromersparnis von bis zu 40 Prozent einher – dementsprechend länger hält auch der Akku Ihres Handys durch. 

Erweiterte Nutzungsmöglichkeiten: Beim Mobilfunk mit LTE können Sie gleichzeitig telefonieren, SMS empfangen und surfen. Bei älteren Mobilfunkstandards mussten Sie sich entscheiden, denn diese ließen nur entweder Anrufe oder die Nutzung mobiler Daten zu. 

Die Voraussetzungen für Voice over LTE

Für die Nutzung von Voice over LTE sind nur wenige Voraussetzungen zu erfüllen. Sie lauten wie folgt:

Ihr Smartphone muss VoLTE unterstützen.

Ihr Tarif muss VoLTE für das von Ihnen genutzte Handy unterstützen.

Sie müssen sich an einem Ort mit LTE-Empfang befinden.

Nutzen Sie ein älteres Handy, muss in den Einstellungen die Option VoLTE aktiviert sein.

Diese Smartphones haben eine VoLTE-Funktion

Nahezu alle aktuellen Smartphones erfüllen die Voraussetzungen für VoLTE. Lediglich bei älteren Geräten sowie einigen günstigen Smartphones kann es sein, dass Sie auf die Funktion verzichten müssen.

Auf Smartphones, die sich für VoLTE-Anrufe eignen, ist die betreffende Option in der Regel bereits automatisch aktiv. Falls Sie ein älteres Modell nutzen, können Sie Voice over LTE aktivieren, indem Sie die folgenden Schritte befolgen.

VoLTE auf dem iPhone aktivieren

  1. Öffnen Sie die „Einstellungen“-App.
  2. Wählen Sie „Mobilfunk“.
  3. Wählen Sie „Datenoptionen“.
  4. Wählen Sie „Sprache & Daten“.
  5. Aktivieren Sie den Schieberegler neben „VoLTE“.

Auf aktuellen iPhones finden Sie in diesem Untermenü die Option, zwischen LTE und 5G als Sprachübertragung zu wählen.

VoLTE auf Android-Geräten aktivieren

  1. Öffnen Sie die Einstellungen auf Ihrem Smartphone.
  2. Wählen Sie „Netzwerk & Internet“.
  3. Wählen Sie „SIM-Karten“.
  4. Aktivieren Sie den Schieberegler neben „4G-Anrufe“.

Beachten Sie, dass die verschiedenen Hersteller für Android-Smartphones ihre eigenen Einstellungen und Bezeichnungen eingesetzt haben könnten. Im Zweifel hilft Ihnen oft der Weg über die Suche in den Einstellungen: Geben Sie z. B. „VoLTE“ oder „4G-Anrufe“ in das Suchfeld ein – so finden Sie schnell und einfach den passenden Menüeintrag.

Voice over LTE ist eine spezielle Form der Voice-over-IP-Telefonie, die das 4G-Mobilfunknetz nutzt. 

Heutzutage hat sich VoLTE als mobiler Telefonie-Standard etabliert. Das bedeutet, Handy-Telefonate werden grundsätzlich mit dieser Technologie geführt, solange Sie mit dem LTE-Netz verbunden sind.

Die Vorteile liegen vor allem im schnelleren Rufaufbau, der besseren Sprachqualität und der höheren Energieeffizienz.

Bei vielen aktuellen Smartphones ist die VoLTE-Funktion ab Werk aktiviert. Bei älteren Modellen lässt sie sich über die Einstellungen einschalten.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/volte/

Jeder wie er will – was bedeutet CYOD?

Im Zeitalter zunehmender Mobilität und digitaler Transformation setzen viele Unternehmen bei der Bereitstellung von Mobilgeräten auf eine Strategie namens „Choose Your Own Device“ (CYOD). Was genau macht das CYOD-Modell aus, welche Vorteile hat es? Welche Sicherheitsaspekte und Herausforderungen gilt es zu beachten? Und wie unterscheidet es sich von anderen gängigen Ansätzen wie „Company Owned Personally Enabled“ (COPE) und „Bring Your Own Device“ (BYOD)? Die Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in diesem Artikel.

Was ist CYOD?
CYOD – oder „Choose Your Own Device“ – ist ein Bereitstellungsmodell, das es Mitarbeiter:innen ermöglicht, ihre eigenen mobilen Geräte wie Smartphones, Laptops oder Tablets aus einer vordefinierten Liste des Unternehmens auszuwählen. Das Unternehmen erwirbt das gewählte Gerät und integriert es in das eigene Mobile Device Management (MDM).
Im Gegensatz zu anderen Bereitstellungsmodellen wie „Corporate Owned Business Only (COBO)“ erlaubt CYOD eine begrenzte private Nutzung gemäß den Unternehmensrichtlinien und Sicherheitsvorgaben. Diese Flexibilität ermöglicht es den Mitarbeiter:innen, attraktive Geräte ihrer Wahl mit aktueller Technologie zu nutzen, ohne die Anschaffungskosten selbst tragen zu müssen.
Das Unternehmen bleibt jedoch Eigentümer der im Rahmen von CYOD ausgewählten Geräte und trägt die laufenden Kosten für die Nutzung sowie der unter Umständen anfallenden Reparaturen. Je nach Modellvariante können Mitarbeiter:innen nach der Nutzungsphase ausgemusterte Geräte günstig erwerben oder behalten.
Während der Nutzung verwaltet das Unternehmen die mobilen Endgeräteadministrativ und sicherheitstechnisch. Die Mitarbeitenden können lediglich bestimmte Einstellungen selbst vornehmen. Tiefergreifende Änderungen am System und die Installation spezifischer Software darf ausschließlich die IT-Abteilung des Unternehmens durchführen.

Vorteile von CYOD für Unternehmen

Die Einführung von CYOD bringt für Unternehmen einige Vorteile mit sich. Einer der zentralen Aspekte ist die gesteigerte Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen. Durch die Möglichkeit, persönliche mobile Geräte wie Smartphones, Laptops oder Tablets aus einer vordefinierten Liste auszuwählen, fühlen sich die Mitarbeitenden stärker in die Entscheidungsfindung eingebunden. Dies kann zu einer positiven Wahrnehmung der Unternehmenskultur beitragen und die Bindung an das Unternehmen stärken.
Ein weiterer bedeutender Vorteil liegt in der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit des CYOD-Modells. Unternehmen können die Liste der verfügbaren Geräte entsprechend den individuellen Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden gestalten. Dies ermöglicht eine maßgeschneiderte Ausstattung, die den jeweiligen beruflichen wie auch privaten Anforderungen gerecht wird.
Dadurch steigt nicht nur die Effizienz, sondern es werden auch Ressourcen optimiert, da die Geräte besser auf die Arbeitsanforderungen abgestimmt sind. Unternehmen profitieren zudem von der Möglichkeit, die verfügbaren Gerätetypen selbst festzulegen, was den Gerätebestand vereinheitlicht. Die begrenzte Auswahl an Geräten erleichtert Beschaffung, Wartung und Support, während das Unternehmen die Kontrolle über Kooperationen mit Herstellern und Providern behält.
Zusätzlich trägt CYOD zur Verbesserung der Sicherheitslage bei. Die zentralisierte Verwaltung der ausgewählten Geräte durch das Unternehmen gewährleistet, dass Sicherheitsrichtlinien eingehalten werden. Dies minimiert potenzielle Risiken im Zusammenhang mit Datenverlust oder unerlaubtem Zugriff.
Mitarbeiterin mit Telefon, Smartphone und Laptop im Büro

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Wie sicher ist das Modell?
Sicherheit ist einer der entscheidenden Punkte für Unternehmen, die das CYOD-Modell anwenden. Ein wesentlicher Sicherheitsaspekt liegt in der zentralisierten Verwaltung der ausgewählten Geräte durch das Unternehmen. Diese Maßnahme sorgt für eine einheitliche Anwendung von Sicherheitsrichtlinien, die den Datenschutz und die Vertraulichkeit unternehmenskritischer Informationen sicherstellen.
Ein weiterer Sicherheitsvorteil liegt in der Flexibilität des CYOD-Ansatzes bei der Auswahl und Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen. Unternehmen haben die Möglichkeit, spezifische Sicherheitsrichtlinien zu definieren und zu kontrollieren sowie sie je nach Anforderungen und Branchenstandards zu verändern. Dies ermöglicht eine Sicherheitsstrategie, die auf die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten ist.
Darüber hinaus trägt auch die begrenzte Auswahl an vordefinierten Geräten dazu bei, das Sicherheitsrisiko zu minimieren. Die strenge Kontrolle der genehmigten Gerätetypen erleichtert Softwareupdates und Sicherheits-Patches, was wiederum potenzielle Schwachstellen minimiert.

Herausforderungen von Choose Your Own Device

Unternehmen stehen bei der Einführung von Choose Your Own Device (CYOD) vor mehreren Herausforderungen. Wichtig sind vor allem klare Richtlinien für die Geräteauswahl, um die logistische Verwaltung der Vielfalt von Präferenzen zu erleichtern.
Die Sicherheit ist ein weiteres Anliegen, dem die Unternehmen ihre Aufmerksamkeit schenken sollten. Auch wenn der CYOD-Ansatz hier Vorteile bietet (siehe den Abschnitt oben), gilt: Unternehmen müssen strenge Sicherheitsprotokolle implementieren, um den Schutz sensibler Daten zu gewährleisten und sich gegen potenzielle Bedrohungen zu verteidigen.
Die Wahl hochpreisiger Geräte durch Mitarbeiter:innen bei Choose Your Own Device (CYOD) kann die Kosten für Unternehmen erhöhen. Dies resultiert aus den höheren Anschaffungskosten und den laufenden Ausgaben für Support, Updates und mögliche Schulungen. Die Gefahr von Diebstahl oder Verlust erfordert unter Umständen zusätzliche Investitionen in Sicherheitsmaßnahmen.
Die Kompatibilität von Anwendungen und Software ist eine zusätzliche Hürde, die zu erhöhten Kosten und technischen Komplexitäten führen kann. Die Anpassung an unterschiedliche Betriebssysteme erfordert sorgfältige Planung und Umsetzung.
Junger Mann telefoniert am Schreibtisch

Enterprise Mobility Management

Verlorene oder gestohlene Geräte ganz einfach aus der Ferne löschen, Daten und Apps aus der Ferne aufspielen und alles von zentraler Stelle aus verwalten: Das und mehr bietet Enterprise Mobility Management.

  • Zentrale Geräteverwaltung
  • Besserer Datenschutz
  • Individuelle Konfiguration
Was sind die Unterschiede zu COPE und BYOD?
Im Vergleich zu anderen Ansätzen wie „Company Owned Personally Enabled“ (COPE) und „Bring Your Own Device“ (BYOD) weist Choose Your Own Device (CYOD) einzigartige Merkmale auf. Bei COPE werden Mitarbeitende mit Geräten ausgestattet, die dem Unternehmen gehören, aber auch für den persönlichen Gebrauch genutzt werden können. Diese Geräte werden von den Unternehmen vorgegeben und unterliegen seinen Richtlinien und Kontrollen.
Im Gegensatz dazu ermöglicht BYOD den Mitarbeiter:innen die Nutzung ihrer eigenen Geräte für berufliche Zwecke. Dies mag die Flexibilität erhöhen, führt jedoch oft zu Sicherheitsbedenken, da private Geräte möglicherweise nicht den Unternehmensstandards entsprechen.
CYOD positioniert sich als Mittelweg zwischen diesen Ansätzen. Es erlaubt den Mitarbeitenden, aus einer vorab genehmigten Liste von Geräten zu wählen, die den Unternehmensrichtlinien entsprechen. Dies verbindet die Flexibilität von BYOD mit einer höheren Kontrolle und Sicherheit verglichen mit COPE. Dies schafft einen ausgewogenen Ansatz, der den Bedürfnissen der Mitarbeiter:innen gerecht wird, ohne die Unternehmensintegrität zu gefährden.

Das Wichtigste zu CYOD in Kürze

  • CYOD ermöglicht Mitarbeiter:innen die Auswahl eigener mobiler Geräte aus einer vordefinierten Unternehmensliste. Das Unternehmen erwirbt und integriert das gewählte Gerät ins Mobile Device Management, erlaubt begrenzte private Nutzung und übernimmt die laufenden Kosten.
  • CYOD steigert die Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen durch die Wahl attraktiver Geräte und bietet Flexibilität bei der Anpassung an individuelle Arbeitsanforderungen. Zudem verbessert es die Sicherheitslage durch zentralisierte Verwaltung und individuell anpassbare Sicherheitsrichtlinien.
  • Die Sicherheit von CYOD beruht auf der zentralen Verwaltung durch das Unternehmen, individuell anpassbaren Sicherheitsrichtlinien und einer begrenzten Auswahl an genehmigten Geräten. Dies minimiert Risiken im Zusammenhang mit Datenverlust und erhöht die Kontrolle über Sicherheitsmaßnahmen.
  • Die Einführung von CYOD bringt Herausforderungen wie klare Richtlinien für die Geräteauswahl, Sicherheitsprobleme aufgrund der Vielfalt von Geräten, erhöhte Kosten bei Auswahl hochwertiger Geräte und die Notwendigkeit der Anpassung von Anwendungen und Software mit sich.
  • Im Vergleich zu COPE, bei dem das Unternehmen die Geräte vorgibt, und BYOD, wo Mitarbeitende ihre eigenen Geräte nutzen, bietet CYOD einen Mittelweg. Es erlaubt die Auswahl aus einer vorab genehmigten Liste, verbindet Flexibilität von BYOD mit höherer Kontrolle und Sicherheit gegenüber COPE.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/blog/was-ist-cyod-und-welche-vorteile-hat-es-fuer-unternehmen-20424/

Überzeugender Test: Precise Positioning schlägt GPS

GPS ist für die Navigation unerlässlich. Für das autonome Fahren jedoch braucht es zukünftig ein deutlich präziseres System. Die Telekom-Lösung Precise Positioning hat im Live-Test voll überzeugt.

2.183 Kilometer haben unsere Experten Pascal und Alexander im Spätsommer auf ihrer Tour quer durch Europa zurückgelegt, um unser Precise-Positioning-System (siehe Infobox) im Live-Betrieb auf Herz und Nieren zu testen. Von Hannover bis Barcelona, über Berge und Brücken, durch Tunnel und Großstädte sollte sich zeigen, ob die Kombination aus Satellitennavigation, Mobilfunk und Cloud ein Fahrzeug präziser lokalisieren kann als das herkömmliche GPS (Reiseblog hier zum nachlesen). Stolze 24 Terabyte an Messdaten kamen dabei zusammen, die anschließend von verschiedenen Abteilungen in den vergangenen drei Monaten ausgewertet wurden. Wie versprochen folgt hier nun unser Bericht.

Wie Precise Positioning funktioniert

Die Lösung Precise Positioning ermöglicht, wie der Name schon sagt, eine extrem präzise Bestimmung der Position von Fahrzeugen – oder auch von Drohnen und Robotern, E-Scootern und Rasenmähern, Paletten und Containern etc. Bei herkömmlicher Navigation über die GNSS-Satellitennavigation (Global Navigation Satellite System; dazu gehört der US-Dienst GPS (Global Positioning System) ebenso wie das europäische Galileo) kann die Ungenauigkeit allerdings mehrere Meter betragen. Abweichungen können zum Beispiel

  • durch die Atmosphäre entstehen, die die Laufzeit der Satellitensignale beeinflusst,
  • durch eine ungünstige Verteilung der Satelliten
  • oder auch durch Abstrahlungen von hohen Gebäuden oder Bergen.

Mit Precise Positioning funktioniert die Lokalisierung dagegen bis auf zwei Zentimeter genau. Dafür misst ein flächendeckendes Netzwerk aus Telekom-Referenzstationen (Continuously Operating Reference Stations, CORS) auf mehreren Kontinenten die Abweichungen der Satellitensignale. Die Positionierungs-Engine Starling des Telekom-Partners Swift Navigation berechnet auf Basis dieser gesammelten Messwerte sowie der exakten stationären Geodaten der Antennen hochpräzise Positionsdaten. Starling nutzt dabei GNSS und die sogenannte Koppelnavigation (Dead Reckoning), um die absolute Position, Geschwindigkeit und Zeit zu bestimmen, die den ASIL-B-Sicherheitsstandards (Automotive Safety Integrity Level) entspricht. Der cloudbasierte Swift-Dienst Skylark sendet die korrigierten Positionsdaten anschließend via Telekom-Mobilfunk zum Fahrzeug.

Warum die Automobilbranche auf Präzision angewiesen ist

Die Automobilindustrie hat in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte bei Fahrerassistenzsystemen gemacht. Funktionen wie der Spurhalteassistent und die automatische Notbremsung erhöhen heute die Sicherheit von Fahrzeugen im Straßenverkehr. Frühe ADAS-Funktionen (Advanced Driver Assistance System) stützten sich stark auf wahrnehmungsbasierte Sensoren – wie zum Beispiel Ultraschall und Kameras als Einparkhilfe – sowie relative Positionierung, um Sicherheitsrisiken zu erkennen. Inzwischen ist auch die absolute Positionierung durch GNSS-Satellitennavigation in intelligente Verkehrssysteme integriert, um die Wirksamkeit dieser Funktionen zu verbessern und neue Anwendungsfälle zu ermöglichen.

Schon in wenigen Jahren werden wir in unseren Fahrzeugen wesentlich fortschrittlichere Funktionen sehen, wie etwa immersive Navigation (immersive View), Crowdsourced Maps, V2X-Koordination (Vehicle-to-Everything, siehe Infobox) – und irgendwann auch vollständig autonomes Fahren auf Level 5. Wahrnehmungsbasierte Sensoren und relative Positionierung werden auch künftig in Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Kooperative intelligente Verkehrssysteme (Cooperative Intelligent Transport Systems, C-ITS) erfordern jedoch eine präzise absolute Positionierung, um Redundanz, Sicherheit und hohe Verfügbarkeit unter schwierigen Fahrbedingungen zu gewährleisten.

Was ist der Unterschied zwischen C-ITS und V2X?

Mit C-ITS (Cooperative Intelligent Transport Systems) ist allgemein der sichere und zuverlässige Datenaustausch zwischen Verkehrsteilnehmern gemeint. Die dafür nötige Funkkommunikation zwischen Fahrzeugen untereinander (Vehicle-to-Vehicle, V2V), mit der Straßeninfrastruktur wie etwa Ampeln (Vehicle-to-Infrastructure, V2I), mit Fußgängern (Vehicle-to-Pedestrians, V2P) sowie mit externen Datennetzen (Vehicle-to-Network, V2N) wird unter dem Begriff V2X (Vehicle-to-Everything) zusammengefasst. Mittlerweile zählen auch Begriffe wie Vehicle-to-Cloud (V2C), Vehicle-to-Device (V2D) für Geräte, Vehicle-to-Grid (V2G) für Stromnetze oder Vehicle-to-Building (V2B) für Gebäude dazu.

Genauigkeit im Zentimeterbereich für sicheres autonomes Fahren

Die Anforderungen an die Genauigkeit der Lokalisierung für autonome Fahrzeuge variieren je nach Branche und Anwendungsfall. Nehmen wir einen autonomen Traktor, der auf einem Feld Blaubeeren erntet: Eine Abweichung von nur wenigen Zentimetern könnte die Ernte zerstören und dem Landwirt große Ertragseinbußen bescheren.

Bei Autos und Lkw ist zwar nicht dieselbe Genauigkeit wie auf dem Feld erforderlich. Eine typische Autobahnspur ist 3,50 Meter breit und ein Auto im Schnitt zwei Meter. Eine Genauigkeit von einem Meter reicht also theoretisch, um sicherzustellen, dass sich das Fahrzeug auf der richtigen Spur befindet. Im Gegensatz zu autonomen Traktoren legen Autos und Lastwagen jedoch weite Strecken zurück und treffen immer wieder auf schwierige und unvorhersehbare Umgebungen.

 

Ältere GNSS-Positionierungslösungen sind daher für künftige Anforderungen in der Automobilindustrie nicht mehr ausreichend. Moderne Fahrzeuge brauchen eine zentimetergenaue Positionierung, die einfach funktioniert – überall und immer. Was Lösungen zur Positionsbestimmung liefern müssen:

  • Zuverlässige Genauigkeit: Präzision auf Fahrspur-Level, schnelle Konvergenz, einheitliche Abdeckung und eine Ausfallsicherheit auf Netzbetreiberniveau (carrier-grade) sind unverzichtbar.
  • Garantierte Sicherheit: Die Einhaltung der ASIL-Normen für Sicherheit und Integrität ist notwendig, um Vertrauen in das autonome System zu schaffen und die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.
  • Flexibles Design: Die Kompatibilität mit Standard-Hardware, Fahrzeugantennen und sowohl älteren als auch neuen Rechnerarchitekturen ermöglichen es OEMs, Precise Positioning ohne Auswirkungen auf Budgets oder Entwicklungszyklen zu nutzen.

Erprobung von Precise Positioning auf Europa-Tour

Das kalifornische Unternehmen Swift Navigation (siehe auch Infobox „Wie Precise Positioning funktioniert“) hat sich mit der Deutschen Telekom zusammengetan, um die gemeinsame Lösung zur präzisen Positionsbestimmung auf einer 2.000 km langen Testfahrt quer durch Europa zu testen (hier geht’s zum Reisebericht). Die Fahrt führte unter verschiedensten Fahrbedingungen durch Deutschland, die Schweiz, Italien, Frankreich und Spanien. Darunter dichte Stadtgebiete, von Bäumen gesäumte Autobahnen, die Alpen und ihr Tunnelnetz. Dabei haben unsere Experten die Genauigkeit der von einem Standard-GNSS-System abgeleiteten Positionierung mit der von Swift korrigierten Positionierung verglichen.

Das Testfahrzeug war mit zwei parallelen GNSS-Systemen ausgestattet: eine für Vermessungszwecke geeignete GNSS-Antenne als Referenz sowie eine Dual-Band-GNSS-Plattform, die sowohl die korrigierte als auch die unkorrigierte Position ausgeben kann. Beide Systeme wurden durch ein Trägheitsmessgerät und die sogenannte Rad-Odometrie zur Lageschätzung unterstützt. Die Referenzantenne hat eine Internetverbindung über einen LTE-Router mit IoT-SIM-Karte der Telekom hergestellt, um sich mit den Swift-Servern verbinden zu können.

Impressionen der Precise Positioning Europa-Tour

Precise Positioning verbessert die Genauigkeit im Vergleich zu Standard-GNSS

Anmerkung: Die folgenden Genauigkeitswerte beziehen sich jeweils auf jene Messung, die auf 95 Prozent der Daten basiert (95 Perzentil / 2-Sigma).

Während der gesamten Fahrt lag die Genauigkeit der Precise-Positioning-Lösung bei 34 cm (bei 95 %), verglichen mit 82 cm, die mit Standard-GNSS erreicht wurden. Angesichts der Genauigkeitsanforderungen von etwa einem Meter im Automobilbereich mag es so aussehen, als sei Standard-GNSS gut genug – warum sich also mit Korrekturen abmühen? Es gibt allerdings zwei wichtige Gründe, eine höhere Genauigkeit anzustreben:

1. Eine Genauigkeit von 95 % bedeutet, dass die Positionierung in 5 % der Fälle weniger genau ist. Auf dem Weg zu vollständig autonomen Fahrzeugen müssen wir das Vertrauen in die Genauigkeit der Position erhöhen, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Eine Genauigkeit – oder besser gesagt: Ungenauigkeit – von 82 Zentimetern lässt nicht viel Spielraum für Korrekturen.

2. Die Gesamtgenauigkeit sagt nichts darüber aus, wie das System in den schwierigsten Umgebungen funktioniert. Assistiertes und autonomes Fahren muss überall sicher sein, nicht nur unter ungehinderten Bedingungen bei freiem Himmel.

Infografik: Full Drive Precision im Vergleich

Betrachten wir vier Umgebungen näher, in denen Precise Positioning wirklich auf die Probe gestellt wird:

  • Häuserschluchten, wo Signale durch Gebäude blockiert werden und sogenannte Mehrwegfehler wie Spiegelungen oder Streuungen eine Herausforderung darstellen
  • Tunnelausgänge, wo man sich auf die Koppelnavigation (siehe weiter unten) verlassen muss, bis das Satellitensignal wiederhergestellt ist
  • Mehrspurige Straßen, bei denen das Fahrzeug sicher sein muss, in welcher Spur es sich befindet
  • Berge, die oft das Satellitensignal beeinflussen

Häuserschluchten

In Straßenschluchten prallen Satellitensignale oft an Gebäuden ab, bevor sie den Empfänger erreichen, was zu fehlerhaften Messwerten führt. Hier zeigte das Standard-GNSS eine Abweichung von 101 cm und lag damit knapp unter der erforderlichen Genauigkeit für fortgeschrittene Anwendungsfälle im Automobilbereich. Im Vergleich dazu lieferte Precise Positioning eine Genauigkeit von 27 cm und erfüllte damit problemlos die Anforderungen der Automobilindustrie.

Städtische Gebiete sind zudem eine der sicherheitskritischsten Umgebungen für assistiertes Fahren und autonome Fahrzeuge. Dichter Verkehr, schmale Fahrspuren, Radfahrer und Fußgänger erschweren die sichere Navigation in Städten, selbst ohne die zusätzlichen Herausforderungen durch blockierte GNSS-Signale und Mehrwegfehler. Die Ergebnisse von Fahrtests wie diesem zeigen, wie wichtig GNSS-Korrekturen für den sicheren Betrieb von Fahrzeugen in diesen dicht besiedelten Gebieten sind.

Infografik: Urban Canyon Precision im Vergleich

Tunnel

Die Ergebnisse für Tunnelausfahrten waren ebenfalls überzeugend. Wenn ein Fahrzeug in einen Tunnel einfährt, verliert es die Spur der Satelliten und kann daher keine aussagekräftige Positionsbestimmung vornehmen. Das ist der Grund, weshalb sich die Position auf unserem Navigationssystem oder Smartphone manchmal nicht ändert, wenn wir durch einen Tunnel fahren. Anspruchsvollere Systeme verwenden eine Methode, die als Koppelnavigation (Dead Reckoning) bezeichnet wird: Die aktuelle Position eines Objekts wird anhand seiner letzten bekannten Position, der zurückgelegten Strecke und der Kursrichtung geschätzt. Das Problem: Der Fehler ist kumulativ und wird mit zunehmender Entfernung in einer GNSS-freien Umgebung wie einem Tunnel immer größer.

Standard-GNSS erreichte nur eine Genauigkeit von 391 cm und erwies sich damit als völlig unzuverlässige Lösung. Es ist wichtig, diesen Positionierungsfehler schnell zu korrigieren, sobald das Fahrzeug aus dem Tunnel herausfährt. Hier kann Precise Positioning die Zeit, die für die Wiedererfassung einer GNSS-Position benötigt wird, erheblich reduzieren. Unsere Tests haben gezeigt, dass sich die Genauigkeit dank der schnellen Neukonvergenz mit Precise Positioning von fast vier Metern auf 86 cm verbessert hat.

Infografik: Tunnels Precision im Vergleich

Mehrspurige Straßen

Für Level 2+ ADAS ist ein hohes Maß an Präzision bei der Navigation auf mehrspurigen Straßen erforderlich. Für Situationen wie etwa vor einer Mautstation oder bei gesperrten Fahrspuren muss das Auto sehr genau wissen, auf welcher Spur es sich befindet, um sich selbst der Fahrspur zuzuordnen und den Ampelstatus zu bestimmen. Hier haben die Precise-Positioning-Korrekturen die Genauigkeit von 111 cm auf nur noch 39 cm verbessert.

Infografik: Toll Plaza Precision im Vergleich

Berge und Täler

Gebirge stellen ein GNSS-System vor verschiedene Herausforderungen, wie zum Beispiel eine eingeschränkte Satellitensichtbarkeit, lokale atmosphärische Störungen und Signalblockaden. In diesen Regionen ist auch die Mobilfunkabdeckung oft eingeschränkt, da die Mobilfunksignale auf ähnliche Probleme stoßen. Glücklicherweise konnten sich die IoT-SIM-Karten im Testfahrzeug auf das ausgedehnte Netz der Telekom und mindestens zwei Roaming-Partnernetze pro Land verlassen. So war eine konsistente Mobilfunkverbindung entlang der gesamten 355 Kilometer langen Strecke durch die Täler und Tunnel der Alpen gewährleistet. Dadurch wurde zudem sichergestellt, dass Precise-Positioning-Korrekturen auch beim Überqueren von Landesgrenzen empfangen wurden. Das System behielt eine hohe Genauigkeit von 26 cm, was einer 2,5-fachen Verbesserung gegenüber der unkorrigierten Version entspricht.

Infografik: Mountains Precision im Vergleich

Fazit

In dem von der Deutschen Telekom und Swift Navigation gemeinsam durchgeführten umfangreichen Fahrversuch wurde die Leistung der Precise-Positioning-Lösung in verschiedenen anspruchsvollen Umgebungen über mehr als 2.000 Kilometer und fünf Länder hinweg bewertet. Ob bei der Navigation in Häuserschluchten und Tunneln, auf mehrspurigen Straßen oder in bergigem Terrain – das System übertraf durchweg die Leistung herkömmlicher GNSS-Systeme und erreichte ein beeindruckendes Maß an Genauigkeit. Precise Positioning wird damit den Ansprüchen der sich rasant entwickelnden Automobilindustrie gerecht, in der Sicherheit und Zuverlässigkeit von größter Bedeutung sind.

Eine weitere Erkenntnis: Die durchgängig zuverlässige Verbindung des Systems zum Mobilfunknetz unterstreicht den Anspruch der Telekom: Wo auch immer unsere Kunden tätig sind, bieten wir eine hervorragende globale IoT-Abdeckung – und treiben so die Konnektivität von morgen voran.

Quelle:

https://iot.telekom.com/de/blog/ueberzeugender-test-precise-positioning-schlaegt-gps

Samsung-Sicherheitsupdate für Januar 2024 für diese Galaxy-Handys

Egal ob Galaxy S23, Galaxy Z Flip5, Galaxy Note20 oder Galaxy A54 5G: Jeden Monat veröffentlicht Samsung ein Sicherheitsupdate für seine Galaxy-Smartphones. Die Aktualisierung erreicht aber nicht alle Modelle zum selben Zeitpunkt, sondern nach und nach.

Ob Dein Samsung-Galaxy-Handy schon dabei ist, kannst Du dieser Übersicht entnehmen. Wir aktualisieren sie laufend, um Dich auf dem neuesten Stand zu halten. Beachte dabei, dass die aktuelle Firmware oftmals nicht in allen Regionen und für alle Anbieter gleichzeitig zur Verfügung steht. Darum kann auch die Kennnummer des Samsung-Updates variieren.

Sicherheitsupdate im Januar 2024: Falt-Handy in der Pole

Falt-Smartphones

Im Januar 2024 gibt es das aktuelle Sicherheitsupdate von Samsung zuerst für ein Klapp-Handy: das Galaxy Z Flip4. Zum Start des Roll-outs steht die neue Firmware auch direkt in Europa zum Download zur Verfügung.

Auch das zweite Modell fällt in diese Kategorie, das Galaxy Z Fold4. Auch hier rollt das Update direkt in Europa aus.

Samsung-Sicherheitsupdate im Januar: Diese Handys haben es

Im Folgenden findest Du eine Liste der Galaxy-Geräte, für die Samsung das Sicherheitsupdate im Januar 2024 ausrollt. In Klammern findest Du ergänzende Informationen – zum Beispiel, wenn die neue Firmware (noch) nicht in Europa erschienen ist oder Teil eines größeren Updates ist.

  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXS4EWL5
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXS4EWL5

Diese 80 Lücken stopft das Januar-Update

Google und Samsung haben ihre jeweiligen Security-Bulletins für den Januar 2024 aktualisiert. Google stopft mit dem monatlichen Sicherheitsupdate Lücken, die im System Android allgemein auftreten können: Im Januar sind dies insgesamt 75 Schwachstellen, von denen das Unternehmen aber nicht viele als „kritisch” einstuft.

Samsung hat die Firmware wie üblich um Patches ergänzt, die nur die hauseigene Benutzeroberfläche One UI betreffen – und damit nur Galaxy-Handys und -Tablets. Im Januar sind dies insgesamt nur fünf Patches. Eine Schwachstelle betrifft offenbar Benachrichtigungen auf Geräten, für die es mehrere Accounts gibt.

Sicherheitsupdate für Dezember 2023: Später Start

Samsung verteilt das Sicherheitsupdate von Dezember relativ spät und langsamer als sonst. Dies hängt vermutlich mit dem laufenden Roll-out von One UI 6.0 zusammen.

Galaxy S

Das Galaxy S23 Ultra erhält als eines der ersten Modelle das Dezember-Update von Samsung. — Bild: featured

Die ersten Samsung-Smartphones, die den Dezember-Patch erhalten, sind das Galaxy S23, das Galaxy S23+ und das Galaxy S23 Ultra. Der Roll-out für diese Geräte startete zunächst in den USA. In Kürze sollte das Update aber auch in Europa zur Verfügung stehen.

Auch das Galaxy S21 wird inzwischen versorgt: Samsung hat das Dezember-Update für diese Reihe veröffentlicht. In einigen europäischen Ländern ist es bereits verfügbar, unter anderem auch in Deutschland.

Mittlerweile rollt Samsung das Dezember-Update für das Galaxy S22 aus: In den USA können Nutzer:innen die neue Firmware bereits auf ihren Geräten installieren. Und mittlerweile versorgt Samsung auch die drei Modelle der Galaxy-S20-Reihe in vielen Ländern mit dem Update.

Für das Galaxy S20 FE ist es ebenfalls so weit: Für dieses Modell findet der Roll-out mittlerweile auch in Europa statt; für die 5G-Variante rollt das Update zunächst in Südamerika. Ähnlich sieht es beim Galaxy S21 FE aus: Auch hier gibt es das Update zum Start in Südamerika.

Galaxy A

Mittlerweile ist das Samsung-Sicherheitsupdate im Dezember auch für das erste Mittelklasse-Handy erschienen: das Galaxy A52. Offenbar rollt die Aktualisierung direkt weltweit aus, also auch in Europa.

Für dessen Nachfolger, das Galaxy A52s, gibt es das Update mittlerweile ebenfalls. Samsung hat den Roll-out zunächst in den USA gestartet.

Etwas überraschend erhält auch das Galaxy A12 das Dezember-Update von Samsung – zum Start auch direkt in den USA.

Falt-Smartphones

Mit dem Galaxy Z Fold2 hat das erste Falt-Smartphone von Samsung im Dezember das aktuelle Sicherheitsupdate erhalten. Zum Start rollt Samsung die neue Firmware zunächst in den USA aus; inzwischen ist sie aber auch in zahlreichen europäischen Ländern erhältlich, unter anderem auch in Deutschland.

Inzwischen hat ein weiteres Falt-Smartphone das aktuelle Update erhalten: das Flaggschiff Galaxy Z Fold5. Für dieses Modell steht die neue Firmware auch in Europa direkt zum Download zur Verfügung.

Für das Galaxy Z Flip5 rollt die Aktualisierung mittlerweile ebenfalls aus. Start des Roll-outs ist gleichzeitig in der Ukraine und in Neuseeland.

Galaxy Note

Das Galaxy Note20 und das Galaxy Note20 Ultra sind nach dem Galaxy S23 an der Reihe: Samsung rollt das Dezember-Sicherheitsupdate für sein Business-Smartphone von 2020 aus.

Dezember-Update von Samsung: Diese Modelle haben es

Stand: 04. Januar 2024

  • Galaxy S23, Galaxy S23+, Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xUSQS2BWKA (USA)
  • Galaxy S22, Galaxy S22+, Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xU1UES3DWL1 (USA)
  • Galaxy S21, Galaxy S21+, Galaxy S21 Ultra – Firmware: xxxFWKB
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990EXXU7FWK6
  • Galaxy S20, Galaxy S20+, Galaxy S20 Ultra – Firmware: xxxHWKD
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780FXXSEFWK8
  • Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G781BXXS9HWL6 (Südamerika)
  • Galaxy A52s – Firmware: A526U1UESCEWK3
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXS6DWK2
  • Galaxy A22 5G – Firmware: A226BXXS9DWL1
  • Galaxy A22 – Firmware: A225FXXS8DWL1
  • Galaxy A12 – Firmware: A125FXXS4CWK3
  • Galaxy Z Fold5 – Firmware: F946BXXS1BWKI
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXU5GWL1 (mit One UI)
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXS4KWHB
  • Galaxy Z Flip5 – Firmware: xxxBWKM
  • Galaxy Note20, Galaxy Note20 Ultra – Firmware: xxxHWL1

Samsung-Sicherheitsupdate im Dezember: Das steckt drin

Sowohl Samsung als auch Google haben ihre Sicherheits-Bulletins bereits auf den Stand von Dezember gebracht. Google zufolge schließt die neue Firmware offenbar insgesamt mehr als 50 Schwachstellen im System, von denen das Unternehmen viele als „hoch” einstuft.

Wie üblich hat Samsung das Update von Google um eigene Patches ergänzt, die nur die hauseigene Benutzeroberfläche One UI betreffen, also nur für Galaxy-Geräte relevant sind. Dem Bulletin zufolge finden sich unter den knapp 20 Schwachstellen einige „kritische” Sicherheitslücken – entsprechend solltest Du das Samsung-Sicherheitsupdate zeitnah installieren, wenn es für Dein Gerät verfügbar ist.

November-Update von Samsung: Diese Handys haben es

Stand: 5. Dezember 2023

  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xBXXS3BWK
  • Galaxy S23 FE – Firmware: S711USQS1AWK3 (USA)
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xEXXU7CWK1 (USA)
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G998BXXS9EWJO
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990B2XXS5EWJB
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xBXXSIHWJD
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780FXXSDFWJ8 (Südamerika)
  • Galaxy A54 5G – Firmware: F946BXXS1AWJ4
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536USQS8CWJ8 (USA)
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BZTS5EWK1
  • Galaxy A52s – Firmware: A528BXXU5FWK4 (mit One UI 6.0)
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS5EWJ5
  • Galaxy A52 – Firmware: xxxDWK1
  • Galaxy A23 – Firmware: A235FXXS4CWK2
  • Galaxy A23 5G – Firmware: A236BXXS4CWK2
  • Galaxy A21s – Firmware: A217FXXSADWI1 (Indien)
  • Galaxy A12 – Firmware: A127FXXSADWK2
  • Galaxy A03s – Firmware: A037USQU6DWJ3 (USA)
  • Galaxy Z Fold5 – Firmware: xxxAWJ7 (USA)
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXS4DWJ2
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS5FWK2
  • Galaxy Z Flip5 – Firmware: xxxAWJ7 (USA)
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXS4DWJ2
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXS6FWK2
  • Galaxy Note20Galaxy Note 20 Ultra – Firmware: N98xFXXS8HWK1
  • Galaxy Note20 5GGalaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N98xBXXS8HWK1
  • Galaxy Note10 Lite – Firmware: N770FXXS9HWJ1
  • Galaxy Xcover 5 – Firmware: G525FXXS9CWJ4 (Südamerika)
  • Galaxy Tab S9S9+S9 Ultra – Firmware: X91xBXXU1BWK6 (mit One UI 6)
  • Galaxy Tab Active 3 – Firmware: T575XXS7EWK1
  • Galaxy Tab S6 Lite – Firmware: P610XXS4FWK1 (Argentinien)
  • Galaxy M01 – Firmware: M015GXXU5CWI1 (Indien)
  • Galaxy F41 – Firmware: F415FUBS3CWK2

Samsung-Sicherheitsupdate im November: Das steckt drin

Mittlerweile haben sowohl Google als auch Samsung ihre Security-Bulletins auf den Stand von November 2023 gebracht. Wie üblich patcht Google mit dem monatlichen Update Schwachstellen, die das Betriebssystem Android allgemein betreffen. Die meisten der 48 Lücken, die das November-Update schließt, bewertet Google als „hoch” oder „moderat”.

Samsung hat die Firmware um Patches ergänzt, die sich an One UI und damit nur an Galaxy-Geräte richten. Insgesamt adressiert das Samsung-Update im November rund 65 Schwachstellen.

Samsung-Sicherheitsupdate im Oktober 2023: Diese Modelle haben es

Stand: 27. Oktober 2023

  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S911BXXS3AWIF
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: xxxCWI1
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G998USQS9EWI2 (USA)
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990B2XXS5EWJ1
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G781BXXS8HWI7
  • Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G781BXXS8HWI3
  • Galaxy A72 – Firmware: xxxxDWJ1
  • Galaxy A54 5G – Firmware: A546VSQS5AWJ1
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536BXXS7CWI1
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BXXS5EWJ1
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXS6DWI1
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526USQSBEWI5 (USA)
  • Galaxy A34 5G – Firmware: A346EXX4ZWJ2 (mit One UI 6 Beta 2)
  • Galaxy A33 – Firmware: xxxxCWJ1
  • Galaxy A32 5G – Firmware: xxxxCWJ2
  • Galaxy Z Fold5 – Firmware: F946USQS1AWI3 (USA)
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS5FWI1
  • Galaxy Z Flip5 – Firmware: F731USQS1AWI3 (USA)
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721USQS3DWI1 (USA)
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXS6FWI1 (Südamerika)
  • Galaxy Z Flip – Firmware: F700U1TBU8JWI2 (USA)
  • Galaxy Z Flip 5G – Firmware: F707U1UEU6IWI2 (USA)
  • Galaxy Note 20 – Firmware: N980FXXS8HWJ1
  • Galaxy Note20 5G – Firmware: N981BXXS8HWJ1
  • Galaxy Tab S8Galaxy Tab S8+ – Firmware: xxxBWI1
  • Galaxy Tab S7Galaxy Tab S7+ – Firmware: T978USQS5DWJ2 (USA)

Oktober-Update von Samsung: Das steckt drin

Android hat sein Sicherheits-Bulletin für Oktober 2023 veröffentlicht. Demnach stopft das Update insgesamt 54 Sicherheitslücken, die das Betriebssystem Android betreffen. Zwei dieser Lücken werden offenbar bereits ausgenutzt – es ist also dringend empfohlen, das Update zeitnah nach dem Erscheinen zu installieren.

Wie üblich ergänzt Samsung Googles Firmware um Patches, die sich an die hauseigene Benutzeroberfläche One UI richten, also nur an Galaxy-Geräte. Im Oktober schließt das Update demnach 12 Lücken dieser Art.

Samsung-Sicherheitsupdate für September 2023: Diese Modelle haben es

Stand: 18. Oktober 2023

  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xBXXS3AWHR
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXS6CWH6
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xUSQS9EWI1
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXS6EWI1
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xFXXSIHWHI
  • Galaxy S10Galaxy S10+Galaxy S10e – Firmware: xxHWI1 (Mexiko)
  • Galaxy Z Fold5 – Firmware: F946BXXU1AWI3
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXS4DWHA
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS5FWH9
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXS4KWHB
  • Galaxy Z Flip5 – Firmware: F731BXXU1AWI3
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXS4DWHA
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXS6FWH9
  • Galaxy A72 – Firmware: A725FXXU6DWH2 (Russland)
  • Galaxy A71 – Firmware: A715FXXU8CVI3 (Indien)
  • Galaxy A54 5G – Firmware: A546xXXS5AWI3
  • Galaxy A52s – Firmware: A528BXXU5EWH9
  • Galaxy A52 – Firmware: A526WVLSAEWH1 (Kanada)
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS5EWI1 (Südamerika)
  • Galaxy A34 5G – Firmware: A346EXXU4ZWI1 (mit One UI 6 Beta)
  • Galaxy A21s – Firmware: A217FXXSADWI1
  • Galaxy A14 5G – Firmware: A146PXXU4BWH4
  • Galaxy A13 – Firmware: A137FXXS3CWI3
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xFXXS8HWI1
  • Galaxy Note20 5GGalaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N98xBXXS8HWI1
  • Galaxy Xcover 5 – Firmware: G525FXXS8CWH3 (Südamerika)
  • Galaxy M02 – Firmware: M022FXXS3BWH1 (Südostasien)

Sicherheitsupdate von Samsung im September: Das steckt drin

Mittlerweile ist das Sicherheits-Bulletin für Android auf dem Stand von September 2023: Demnach adressiert Google mit dem aktuellen Sicherheitsupdate knapp 30 Lücken im Betriebssystem. Samsung hat seine Sicherheitsinformationen ebenfalls aktualisiert – und erweitert das Update-Paket auf insgesamt über 60 gestopfte Lücken.

Google schließt mit dem monatlichen Android-Update die Lücken, die das Betriebssystem insgesamt betreffen. Samsung ergänzt die Firmware durch Patches für die hauseigene Benutzeroberfläche One UI – was nur für Galaxy-Handys relevant ist. Betroffene Apps im September sind unter anderem die Samsung-Tastatur, die Einstellungen, WLAN und der Startbildschirm von One UI.

August-Sicherheitsupdate 2023: Diese Modelle hat Samsung versorgt

Stand: 4. Oktober 2023

  • Galaxy S23, S23+ und S23 Ultra – Firmware: S911BXXU3AWGJ
  • Galaxy S22, S22+ und S22 Ultra – Firmware: S901BXXU6CWH5
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXS6EWG9/G990B2XXS5EWG9 (Europa)
  • Galaxy S20, S20+  und S20 Ultra – Firmware: G98xFXXSIHWH1/G98xBXXSIHWH1 (Südamerika)
  • Galaxy S20 FE und Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G780GXXS6EWG9/G781BXXS7HWG9 (Südamerika)
  • Galaxy A71 – Firmware: A716VSQU8GWH2
  • Galaxy A54 5G – Firmware: A546EXXS4AWG4
  • Galaxy A53 – Firmware: A536U1UES6CWG4 (USA)
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526U1UESAEWG3 (USA)
  • Galaxy A52s – Firmware: A528BXXS4EWGB (Europa)
  • Galaxy A51 – Firmware: A516VSQU8GWH2 (USA)
  • Galaxy A34 5G – Firmware: A346MUBS3AWH1
  • Galaxy A22 – Firmware: A225MUBS6CWH1 (Südamerika)
  • Galaxy A04s – Firmware: A047MUBS4CWG1 (Südamerika)
  • Galaxy Z Fold5 – Firmware: F946U1UES1AWH3
  • Galaxy Z Flip5 – Firmware: F731U1UES1AWH3
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936U1UES3CWG4 (USA)/F936BXXS4CWG6 (Lateinamerika)
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926U1UES4FWG7 (USA)/F926U1UEU3FWF2 (Puerto Rico)
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXS4JWH3 (Südamerika)
  • Galaxy Z Fold – Firmware: F900FXXS7HWG1/F907BXXS7HWG1 (Frankreich)
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXS4CWG8/F721BXXS4CWG9 (Kolumbien)
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711U1UES5FWG7 (USA)
  • Galaxy Note20 und Note20 Ultra – Firmware: N98xFXXS8HWH3 (Europa), N98x0ZSS6HWG8 (China)

Sicherheitsupdate von Samsung im August: Das ist enthalten

Inzwischen haben Samsung und Google ihre Sicherheits-Bulletins aktualisiert. Google hat mit dem monatlichen Update Lücken gestopft, die das Betriebssystem Android betreffen. Samsung ergänzte die Firmware anschließend um Patches, die für die hauseigene Benutzeroberfläche One UI gedacht sind.

 

Insgesamt fixt das neue Update von Samsung 35 Sicherheitslücken auf Galaxy-Smartphones und -Tablets, wie Du im Sicherheitsbulletin des Unternehmens nachlesen kannst. Zwei davon stuft Samsung als „kritisch” ein. Fünf Lücken, um die sich Google mit dem August-Update kümmert, hat Samsung schon mit früheren Patches behoben.

Fünf weitere Lücken seien nicht mit Samsung-Geräten kompatibel. Die Aktualisierung soll außerdem Sicherheits- und Privatsphäre-Features für die Modelle der Galaxy-S22-Serie verbessern.

Juli-Sicherheitsupdate 2023: Diese Modelle hat Samsung versorgt

Stand: 9. August 2023

  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xBXXS3AWF7
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXS6CWF6
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXS9EWF3 (Südamerika)
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXS6EWF2
  • Galaxy S20 5GGalaxy S20+ 5GGalaxy S20 Ultra 5G – Firmware: G98xBXXSIHWF6
  • Galaxy S20Galaxy S20+, Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xBXXSIHWF6
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780GXXS6EWF3
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS4EWF3
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916USQS3JWF3 (USA)
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711U1TBS4FWF3 (USA)
  • Galaxy Z Flip 5G – Firmware: F707BXXSAJWF1
  • Galaxy A54 5G – Firmware: A546BXXS4AWF7
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536EXXS7CWF6 (Südamerika)
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BXXS4EWG1
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS4EWG3 (Brasilien)
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXS6DWG1
  • Galaxy A21 – Firmware: A215WVLS7CWG2 (Kanada)
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xBXXS7HWG1
  • Galaxy Note10Galaxy Note10+– Firmware: N97xFXXS8HWF3
  • Galaxy Note10+ 5G – Firmware: N976BXXS8HWF3
  • Galaxy Tab Active 4 Pro – Firmware: T630XXS3BWG2
  • Galaxy Tab Active 4 Pro 5G – Firmware: T636BXXS3BWG2
  • Galaxy M53 – Firmware: M536BXXS4CWG9
  • Galaxy M31 – Firmware: M315FXXU3CWH2

Sicherheitsupdate von Samsung im Juli: Das steckt drin

Inzwischen haben Samsung und Google ihre Sicherheits-Bulletins aktualisiert. Wie üblich stopft Google mit dem monatlichen Update Lücken, die das Betriebssystem Android allgemein betreffen. Samsung hat die Firmware um Patches ergänzt, die für die hauseigene Benutzeroberfläche One UI gedacht sind.

Das Juli-Update behebt insgesamt 90 Sicherheitslücken auf Galaxy-Handys und -Tablets. 52 dieser Lücken stopft Google, weitere 38 betreffen speziell Samsung-Geräte und werden daher von Samsung gefixt. Drei Sicherheitslücken bewertet der Hersteller als „kritisch”, weitere 56 stuft er als „hoch” ein.

Samsung weist in seinem Bulletin zudem daraufhin, dass man drei Probleme, die Google mit dem Juli-Patch ausbessert, bereits mit dem eigenen Update im Juni gefixt habe. Sie sind daher nicht im Juli-Patch von Samsung enthalten.

Juni-Update 2023 von Samsung für diese Modelle

Stand: 10. Juli 2023

  • Galaxy S23, Galaxy S23+ und Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xBXXU2AWF1
  • Galaxy S22, Galaxy S22+ und Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXU5CWEA
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G991USQS7EWF1/G991U1UES7EWE1
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXU5EWE7
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xxXXUHHWED
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780GXXU5EWE5
  • Galaxy A73 – Firmware: A736BXXU4CWE4
  • Galaxy A71 – Firmware: A715FXXUADWE1
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536BXXU6CWE9
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BXXS4EWE2
  • Galaxy A52 – Firmware: A525MUBS6DWE2
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS4EWD9
  • Galaxy A51 – Firmware: A515FXXU7HWF1
  • Galaxy A51 5G – Firmware: A516BXXU7FWE2
  • Galaxy A41 – Firmware: A415FXXS4DWF1
  • Galaxy A31 – Firmware: A315FXXS3DWF1
  • Galaxy A23 – Firmware: A235FXXU3CWE4
  • Galaxy A14 5G – Firmware: A146PZHU3BWF1 (Asien)
  • Galaxy A13 – Firmware: A135USQU5CWE8 (USA)
  • Galaxy A12 – Firmware: A125FXXS3CWF1
  • Galaxy A12 (Nacho) – A127FXXU9DWE4
  • Galaxy A04 – Firmware: A047MUBS4CWE2 (Mexiko)
  • Galaxy A02 – Firmware: A022MUBS3BWF1 (Lateinamerika)
  • Galaxy A Quantum – Firmware: A716SKSU6FWF2 (Südkorea)
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXU3CWE6
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXU4EWF1
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXU3JWE7
  • Galaxy Fold – Firmware: F900U1UEU6HWE5
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXU3CWE6
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXU5EWF1
  • Galaxy Z Flip – Firmware: F916BXXU3JWE7
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xU1UES4HWE1
  • Galaxy Note10 Lite – Firmware: N770FXXU9HWE1
  • Galaxy M33 5G – M336BXXU5CWF2
  • Galaxy M32 – Firmware: M325FVXXU7DWE3
  • Galaxy M13 5G – Firmware: A136BXXU4CWE3
  • Galaxy M12 – Firmware: M127NKOU5DWF1 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy M04 – Firmware: M405FDDS2CWF3
  • Galaxy M02 – Firmware: M022MUBS3BWF6
  • Galaxy Tab A8 10.5 – Firmware: X205XXS3CWF2
  • Galaxy Tab Active3 – Firmware: T575XXS5EWE3

Samsung-Sicherheitsupdate im Juni: Das steckt drin

Dem Sicherheits-Bulletin von Samsung zufolge schließt das Juni-Update 53 Lücken, die das Betriebssystem Android allgemein betreffen. Drei dieser Sicherheitslücken stuft Google als kritisch ein, während 50 nur sehr wichtig seien.

Wie üblich ergänzt Samsung die Firmware um Patches, die Lücken in der hauseigenen Benutzeroberfläche One UI stopfen. Im Juni 2023 betrifft dies elf solcher Lücken. Insgesamt adressiert das Juni-Update also 64 Sicherheitslücken auf Deinem Galaxy-Handy.

Samsung-Sicherheitsupdate im Mai 2023 für diese Handys

Stand: 5. Juni 2023

  • Galaxy S23, S23+ und S23 Ultra – Firmware: S91xBXXS1AWD1
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXS4CWD3
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xFXXSGHWD4
  • Galaxy S20 5GGalaxy S20+ 5GGalaxy S20 Ultra 5G – Firmware: G98xBXXSGHWD4(Südamerika)
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G781BXXS5HWD4
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXU7EWE1/G99xBXXU7EWE6
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXS4EWE3
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780GXXU4EWD2 (Russland)
  • Galaxy S10 Lite – Firmware: ? (Brasilien)
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936U1UES2CWD7
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS3EWD9
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXS2JWE1
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F936U1UES2CWD7
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXS4EWD9
  • Galaxy Z Flip 5G – Firmware: F707BXXS8JWD3
  • Galaxy A73 – Firmware: A736BXXS3CWE1
  • Galaxy A54 – Firmware: A546EXXU2AWDB
  • Galaxy A53 5G– Firmware: A526U1UES8EWD3
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BXXS3EWD5
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS3EWD8
  • Galaxy A51 – Firmware: A515FXXS7HWD1
  • Galaxy A42 5G – Firmware: A207FXXS5CWE1
  • Galaxy A34 5G – Firmware: A346BXXU2AWE2
  • Galaxy A33 5G – Firmware: A336MUBU5CWE1
  • Galaxy A32 – Firmware: A325NKSU3DWE3 (Südkorea)
  • Galaxy A23 – Firmware: A235FXXS2CWD1
  • Galaxy A23 5G – Firmware: A236BXXS3CWD4
  • Galaxy A21s – Firmware: A217MUBUADWE2
  • Galaxy A14 5G – Firmware: A146BXXU2BWE1
  • Galaxy A13 – Firmware: A135FXXU4CWE5
  • Galaxy A13 5G – Firmware: A136BXXS4CWE1
  • Galaxy A12 – Firmware: A125FXXS3CWE1
  • Galaxy A10e – Firmware: A102NKOS3CWD1 (Korea)
  • Galaxy A02 – Firmware: A207FXXS5CWE1
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xFXXS6HWE1 (u.a. Mexiko, Chile, Peru)
  • Galaxy Note20 5GGalaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N98xBXXS6HWE2 (Brasilien)
  • Galaxy Note10 – Firmware: N97xNKSU2HWD2 (Korea)
  • Galaxy M53 – Firmware: M536BXXS2CWD1
  • Galaxy M52 5G – Firmware: M526BRXXU2CWD1
  • Galaxy M31 – Firmware: M315FXXS3CWD1 (Asien)
  • Galaxy Tab S8 – Firmware: X700OPU4BWD8
  • Galaxy Tab S8+ – Firmware: X800OPU4BWD8
  • Galaxy Tab S8 Ultra – Firmware: X900OPU4BWD8
  • Galaxy Tab S7Galaxy Tab S7+ – Firmware: Tx76BXXU3DWD3
  • Galaxy Tab S7 FE – Firmware: T733XXS3CWD1
  • Galaxy Tab S7 FE 5G – Firmware: T736BXXS3CWE1
  • Galaxy Tab S6 Lite – Firmware: P615XXS5FWD2
  • Galaxy Tab Active 4 Pro – Firmware: T636BXXS2BWD2

Diese Patches liefert Samsung im Mai 2023

Google stopft im Mai insgesamt 58 Sicherheitslücken, wie Du im Android-Sicherheitsbulletin des Unternehmens nachlesen kannst. Samsung hat das Update um 72 Patches erweitert, die speziell Samsung-Smartphones und -Tablets betreffen, wie SamMobile berichtet.

Unter anderem haben die Südkoreaner Sicherheitslücken im ActivityManagerService, der hauseigenen Tipps-App sowie dem Telefonie-Framework behoben.

April-Sicherheitsupdate 2023: Diese Modelle sind versorgt

Stand: 5. Mai 2023

  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xNKSU1AWC8 (Korea)
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXU4CWCG
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXU7EWCH
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXU4EWC7
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy s20 Ultra – Firmware: G98xBXXSGHWCF
  • Galaxy S10 5G – Firmware: G977BXXSEHWC1
  • Galaxy A71 5G – Firmware: A716BXXS7FWC1
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536U1UEU4CWC4
  • Galaxy A52s – Firmware: A528BXXU2EWC5 (Brasilien)
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXS5DWD1
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526U1UES8EWC2 (USA)
  • Galaxy A51 5G – Firmware: A516BXXS6FWC1
  • Galaxy A33 5G – Firmware: A336BXXU5CWD1
  • Galaxy A32 5G – Firmware: A326BXXS5CWD5
  • Galaxy A31 – Firmware: A315GDXS2DWD1
  • Galaxy A23 5G – Firmware: A236USQS2CWD8 (USA)
  • Galaxy A22 – Firmware: A226BXXU5DWC1 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A14 5G – Firmware: A146PXXU2BWD1 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A04e – Firmware: A042FXXS2CWC3
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXU2CWCC
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXU3EWD1
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXU2CWCC
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXU4EWCC
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xU1UES4HWC9 (USA)
  • Galaxy Note10Galaxy Note10+ – Firmware: N97xFXXS8HWC3
  • Galaxy Note10 Lite – Firmware: N770FXXS9HWD1 (Südamerika)
  • Galaxy M42 5G – Firmware: M426BXXU5DWD1
  • Galaxy M32 5G – Firmware: M326BDDS5CWD5
  • Galaxy M30s – Firmware: M307FXXS4CWC2
  • Galaxy M23 5G – Firmware: M236BXXU3CWD1
  • Galaxy F23 5G – Firmware: E236BXXU3CWD1

Sicherheitsupdate von Samsung schließt im April zahlreiche Lücken

Wie üblich stopft Google mit dem monatlichen Update Sicherheitslücken im System Android: Im April 2023 sind dies stolze 55 Stück, wie aus Googles Sicherheits-Bulletin hervorgeht. Samsung hat die Firmware um Patches ergänzt, die die hauseigene Benutzeroberfläche One UI betreffen. Hier gibt es im April insgesamt 15 Stück.

Offenbar gibt es Schwachstellen bei einigen Galaxy-Geräten mit Exynos-Chipsatz, wie SamMobile berichtet. Angesichts der großen Anzahl an gestopften Sicherheitslücken solltest Du Samsungs Sicherheitsupdate für den Monat April 2023 möglichst zeitnah installieren.

März-Sicherheitsupdate 2023: Diese Modelle hat Samsung versorgt

Stand: 25. April 2023

  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xBXXS1AWBM
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXU3CWBE
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXS6EWBB
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXS3EWC4
  • Galaxy S20, Galaxy S20+, Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xU1UES3HWB5 (USA)
  • Galaxy S10Galaxy S10+Galaxy S10e – Firmware: G97xFXXSGHWC1
  • Galaxy A73 – Firmware: A736BXXU3CWC1 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536BXXS5CWB6
  • Galaxy A52s – Firmware: A528BXXS2EWB7
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXU2EWB5
  • Galaxy A51 5G – Firmware: A516USQUBGWC1
  • Galaxy A33 5G – Firmware: A336BXXS5CWC2
  • Galaxy A14 5G – Firmware: A146BXXU1BWC3 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A13 – Firmware: A135MUBS2BWC4 (Südamerika)
  • Galaxy A12 Nacho – Firmware: A127FZHU8DWC3
  • Galaxy A04 – Firmware: A047FXXU2CWBH (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A02 – Firmware: A022FXXU3BWB5
  • Galaxy A01 – Firmware: A015U1UES5CWC1 (USA)
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXS2CWB5
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXS2CWB5
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xU1UES3HWB7 (USA)
  • Galaxy Tab S7 – Firmware: T87xXXS2DWC1 (Südamerika)
  • Galaxy Tab S7+ – Firmware: T97xXXS2DWC1 (Südamerika)
  • Galaxy M32 – Firmware: M325FVXXS5CWC1 (Südamerika, mit One UI 5.1)
  • Galaxy F62 – Firmware: E625FDDU3CWB4 (Indien)

Samsung-Update im März: Diese Sicherheitslücken schließt es

Wie üblich adressiert das aktuelle Sicherheitsupdate Lücken, die Google im Betriebssystem Android gefunden hat. Im März 2023 betrifft dies insgesamt 39 Sicherheitslücken. Samsung hat dieses Paket um elf Patches ergänzt, die für die hauseigene Benutzeroberfläche One UI gedacht sind.

Entsprechend empfehlen wir Dir, das Update möglichst zeitnah nach dem Erscheinen für Dein Galaxy-Modell zu installieren.

Samsung-Sicherheitsupdate Februar 2023: Diese Geräte haben es

Stand: 5. April 2023

  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xBXXU1AWBD
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xEXXU3CWAI
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xU1UES5DWB2 (USA, mit One UI 5.1)
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990EXXU4EWBE (Indien, mit One UI 5.1)
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xBXXSFGWAD (Südamerika)
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780FXXSAEWB3
  • Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G781BXXU4HWB1 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy S10 Lite – Firmware: G770FXXU6HWB4 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A73 5G – Firmware: A736BXXU3CWB7 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A72 – Firmware: A725FXXS5CWB2 (Indien)
  • Galaxy A71 5G – Firmware: A716BXXU7FWB6 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A71 – Firmware: A715FXXU8DWB5 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536BXXU4CWB1 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528NKSU2EWB4 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS2DWAB (Brasilien, mit One UI 5.1)
  • Galaxy A51 5G – Firmware: A516BXXU6FWB5 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A51 – Firmware: A515FXXU6HWC7 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy A33 5G – Firmware: A336NKSU3CWB3 (Korea, mit One UI 5.1)
  • Galaxy A23 – Firmware: A235FXXU2CWB4 (Ukraine, mit One UI 5.1)
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXU1CWAC (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BTBU3EWB1
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXU2JWB5 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Fold – Firmware: F900FXXS6HWA2 (Südamerika)
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXU1CWAC (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXU4EWB1 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Note20 5GGalaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N98xBXXS5GWB1
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xFXXS5GWB1
  • Galaxy Note10 – Firmware: N97xFXXS8HWA5
  • Galaxy Note9 – Firmware: N960FXXSAFWB3
  • Galaxy Tab S8 – Firmware: X70xBXXU3BWB4 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Tab S8+ – Firmware: X80xBXXU3BWB4 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Tab S8 Ultra – Firmware: X90xBXXU3BWB4 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Tab S7 – Firmware: TxxxXXU2DWB2 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Tab S7+ – Firmware: TxxxXXU2DWB2 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy Tab S7 FE – Firmware: T733XXU2CWB1
  • Galaxy M53 5G – Firmware: M536BXXU2CWB3 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy M42 5G – Firmware: M426BXXU4DWB1 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy M13 5G – Firmware: M136BXXU2CWB3 (mit One UI 5.1)

Sicherheitsupdate von Samsung für Februar 23: Das steckt drin

Im Februar 2023 stopft das Sicherheitsupdate von Samsung über 50 Lücken. 48 davon betreffen das Betriebssystem Android allgemein. Welche das im Einzelnen sind, kannst Du in Googles Sicherheits-Bulletin zum laufenden Monat nachlesen.

Sechs weitere Sicherheitslücken treten offenbar nur bei Samsungs Galaxy-Geräten auf, also in der Benutzeroberfläche One UI. Zwei davon stuft Samsung selbst als schwer ein, wie Du Samsungs Dokumentation zu Sicherheitsupdates entnehmen kannst. Entsprechend solltest Du das Update möglichst zeitnah nach dem Release auf Deinem Galaxy-Handy installieren.

Sicherheitsupdate: Samsung informiert Dich

Möglicherweise taucht Dein Smartphone bereits in dieser Liste auf, aber Du hast noch keine Mitteilung erhalten, dass das Sicherheitsupdate für Dein Gerät verfügbar ist. Das kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen startet Samsung den Roll-out nicht in allen Regionen der Welt gleichzeitig, sondern Schritt für Schritt. Außerdem kann die Verfügbarkeit zwischen unterschiedlichen Mobilfunkanbietern variieren. Manchmal ist es erst im Folgemonat so weit.

Du kannst leicht herausfinden, ob das aktuelle Sicherheitsupdate von Samsung für Dein Galaxy-Modell bereits via OTA (Over the Air) erhältlich ist. Dazu öffnest Du die „Einstellungen”. Dort kannst Du unter „Software-Update” nachsehen, ob der Download der neuen Samsung-Firmware bereits möglich ist. Ist dies der Fall, kannst Du den Download direkt von dort aus starten.

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Diese Samsung-Modelle bekommen noch Sicherheitsupdates 

Ende Februar 2021 hat Samsung über seinen globalen Newsroom ein Update-Versprechen gegeben: Das Unternehmen will viele Modelle, die seit 2019 erschienen sind, für vier Jahre garantiert mit den jeweils aktuellen Sicherheitsupdates versorgen.

Als Startzeitpunkt gilt der erste Release der einzelnen Smartphones. Das Galaxy Note10 etwa ist im August 2019 erschienen – demnach sollte es bis Juli 2023 alle Sicherheitsupdates erhalten. Insgesamt sollen so 130 Geräte vier Jahre lang mit Updates versorgt werden.

Für einige Geräte gibt es künftig sogar noch länger Aktualisierungen. Samsung verspricht, zahlreiche Modelle für vier Jahre mit den großen Android-Updates auszustatten – und für fünf Jahre mit Sicherheitsupdates. Dazu gehören zum Beispiel die Geräte der Galaxy-S22-Serie.

Diese Samsung-Modelle erhalten monatliche Sicherheitsupdates

  • Galaxy S23 (5G), Galaxy S23+ (5G) und Galaxy S23 Ultra (5G)
  • Galaxy S22 (5G), Galaxy S22+ (5G) und Galaxy S22 Ultra (5G)
  • Galaxy S21 (5G), Galaxy S21+ (5G), Galaxy S21 Ultra (5G) und Galaxy S21 FE (5G)
  • Galaxy S20 (5G), Galaxy S20+ (5G), Galaxy S20 Ultra (5G) und Galaxy S20 FE (5G)
  • Galaxy Note20 und Galaxy Note20 Ultra
  • Galaxy Note10 Lite
  • Galaxy Z Fold4 (5G)
  • Galaxy Z Fold3 (5G)
  • Galaxy Z Fold2 (5G)
  • Galaxy Z Flip4 (5G)
  • Galaxy Z Flip3 (5G)
  • Galaxy Z Flip
  • Galaxy A53 (5G)
  • Galaxy A52 (5G) und Galaxy A52s (5G)
  • Galaxy XCover Pro
  • Galaxy Xcover 6 Pro
  • Galaxy Xcover 5
  • Galaxy W23 und Galaxy W23 flip

Diese Samsung-Smartphones und -Tablets erhalten quartalsweise Sicherheitspatches

  • Galaxy S10 5G, Galaxy S10 Lite
  • Galaxy Note10 und Galaxy Note10+
  • Galaxy A82 (5G)
  • Galaxy A73 (5G)
  • Galaxy A72
  • Galaxy A33 (5G)
  • Galaxy A32 (5G)
  • Galaxy A23 (5G)
  • Galaxy A22 (5G) und A22e (5G)
  • Galaxy A14 (5G)
  • Galaxy A13 (5G)
  • Galaxy A04, Galaxy A04s und Galaxy A04e
  • Galaxy A03, Galaxy A03s und Galaxy A03 core
  • Galaxy A02
  • Galaxy M62
  • Galaxy M53 (5G)
  • Galaxy M42 (5G)
  • Galaxy M33 (5G)
  • Galaxy M32 (5G)
  • Galaxy M23 (5G)
  • Galaxy M21 2021
  • Galaxy M13
  • Galaxy M12
  • Galaxy M04
  • Galaxy F62
  • Galaxy F52 (5G)
  • Galaxy F42 (5G)
  • Galaxy F22
  • Galaxy F13
  • Galaxy F12
  • Galaxy F04
  • Galaxy W22 (5G)
  • Galaxy Tab A8
  • Galaxy Tab A7 Lite
  • Galaxy Tab Active4 Pro
  • Galaxy Tab Active3
  • Galaxy Tab S8, Galaxy Tab S8+ und Galaxy Tab S8 Ultra
  • Galaxy Tab S7 und Galaxy Tab S7 FE
  • Galaxy Tab S6 Lite
  • Galaxy Watch4 und Galaxy Watch4 Classic
  • Galaxy Watch5 und Galaxy Watch5 Pro

Diese Samsung-Geräte erhalten halbjährlich/seltene Sicherheitsupdates

  • Galaxy A90 (5G)
  • Galaxy A80
  • Galaxy A71 (5G)
  • Galaxy A70
  • Galaxy A60
  • Galaxy A51 (5G)
  • Galaxy A42 (5G)
  • Galaxy A41
  • Galaxy A31
  • Galaxy A30
  • Galaxy A21 und Galaxy A21s
  • Galaxy A12
  • Galaxy A11
  • Galaxy A02s
  • Galaxy A01 und Galaxy A01 Core
  • Galaxy M52 (5G)
  • Galaxy M51
  • Galaxy M30 und Galaxy M30s
  • Galaxy M22
  • Galaxy M20
  • Galaxy M10 und Galaxy M10s
  • Galaxy W21 (5G)
  • Galaxy W20 (5G)
  • Galaxy Tab A 8.4 (2020)
  • Galaxy Tab A8 (2019)
  • Galaxy Tab A7
  • Galaxy Tab S7+
  • Galaxy Tab S6 (5G)

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/sicherheitsupdate-samsung-galaxy-handys-rollout-android/#/