Telematik und ihr Nutzen für Unternehmen auf den Punkt gebracht

Telematik spielt eine Hauptrolle im modernen Fuhrparkmanagement. Mit dieser Informations- und Telekommunikationstechnologie managen Sie Ihre Flotte effizienter, senken Kosten, erhöhen die Sicherheit und verbessern die Servicequalität für Ihre Kunden. Erfahren Sie in diesem Beitrag die wichtigsten Fakten zur Telematik und ihren Vorteilen für Ihr Unternehmen. 

Was ist Telematik?

Telematik verknüpft Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Bedeutung des Begriffs wurde über die Zeit und in der Praxis stark erweitert. Heute umfasst er alle Technologien und Methoden zur Fernübertragung, Speicherung und Verarbeitung von Daten, um Systeme zu steuern, zu überwachen und zu verwalten. Vorrangig wird Telematik im Zusammenhang mit Fahrzeugflotten verwendet.

Dabei sammeln Telematikgeräte – sogenannte Black Boxes – Daten über ein Fahrzeug und übermitteln diese per Mobilfunk. Dazu gehören z. B.

Standort

Geschwindigkeit

Strecke

Kraftstoffverbrauch

Störungen am Fahrzeug

Motordaten

Batteriezustand

Fahrgestellnummer

Kilometerstand

Status der Sicherheitsgurte

Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Vorteile machen Telematik zu einem wichtigen Faktor für die Mobilität der Zukunft.

Telematik: Die Bedeutung für Unternehmen

Durch den Schwerpunkt auf Fahrzeuge ist Telematik vor allem für die Digitalisierung kleiner und mittelständischer Unternehmen des Transport- und Logistikbereichs von Bedeutung. Telematikgeräte in den Fahrzeugen erfassen Daten zu Standort, Nutzung und Wartungsbedarf und übermitteln diese über das Mobilfunknetz. Falls sich das Fahrzeug außerhalb der Mobilfunk- oder Netzwerkabdeckung befindet, kann die Datenübertragung – je nach Ausstattung des Geräts – auch per Satellit erfolgen.

Damit stehen Ihnen jederzeit genaue und aktuelle Informationen über jedes einzelne Fahrzeug Ihrer Flotte zur Verfügung. Diese Daten können in Echtzeit in Ihr Flottenmanagement einfließen. Das trägt dazu bei, Prozesse zu optimieren und die Effizienz zu steigern.

Wie funktioniert Telematik in Ihren Fahrzeugen?

Telematikgeräte verfügen über Sensoren und Schnittstellen, um Informationen über das Fahrzeug und dessen Nutzung zu sammeln. Erfasst werden z. B. GPS-Daten zu Standort und Bewegung oder Daten wie Fahrzeit und Fahrverhalten (u. a. Beschleunigung, harsches Bremsen, Nutzung des Sicherheitsgurtes). Auch On-Board-Diagnose-Systeme lassen sich einbinden.

Ein integriertes Modem überträgt in der Regel per Mobilfunknetz Daten an Server, die in Ihrem Unternehmen oder bei Drittanbietern gehostet werden. Auf den Servern lassen sich die Daten analysieren und weiterverarbeiten.

Die Übertragung findet z. B. über GSM (Global System for Mobile Communications), 4G (LTE) oder den schnellen Mobilfunkstandard 5G statt. Je nach Anforderung und Netzausbau erfolgt die Datenübertragung in Echtzeit, also unmittelbar nach der Erfassung, oder in regelmäßigen Abständen, z. B. einmal pro Stunde oder pro Tag.

Welche Anwendungen gibt es für Ihren Fuhrpark?

Ein Telematiksystem bietet Ihrem Unternehmen eine Vielzahl von möglichen Anwendungen, die Ihr Flottenmanagement effizienter und kostensparender gestalten.

Routen optimieren, Fahrzeuge orten

Ihre Fuhrparkleitung hat über die Telematik jederzeit Zugriff auf Echtzeitinformationen über den Standort der Fahrzeuge und die Fahrzeit. Auf dieser Basis lassen sich Touren- und Routenplanungen bei Bedarf leicht anpassen, um Staus zu vermeiden, Standzeiten zu reduzieren und Kraftstoff zu sparen. Darüber hinaus erkennt ein Telematiksystem, welche Lieferziele nahe beieinander liegen oder welche Stationen auf dem Rückweg angefahren werden können, um Leerfahrten zu vermeiden.

Anhänger und Güter orten

GPS-Geräte lassen sich nicht nur in Fahrzeugen, sondern auch in Anhängern und an anderen Gütern befestigen, um die Übersicht zu behalten und z. B. abgekoppelte Anhänger schnell und sicher zu lokalisieren. Falls ein Anhänger bewegt wird, erhält Ihr Flottenmanagement unmittelbar über Mobilfunk eine Benachrichtigung.

Fahrzeugdiagnose: Instandhaltung optimieren

Mit Telematik behalten Sie den Betriebszustand Ihrer Fahrzeuge im Blick und haben die Möglichkeit, bei Bedarf zeitnah und vorbeugend die Wartung zu initiieren. Das betrifft auch Details wie Ventilprobleme oder Batteriespannung. So lassen sich teure Reparaturen und Ausfallzeiten vermeiden. Prüffristen, Wartungspläne und fahrzeugspezifische Störmeldungen können einfach verwaltet werden. Damit entlasten Sie Ihr Fahrpersonal.

Geofencing: In definierten Grenzen bleiben

Das Feature Geofencing erlaubt es Ihrem Flottenmanagement, virtuelle Grenzen festzulegen. Wenn ein Fahrzeug, ein Anhänger oder ein Gut diese Grenzen überquert, erfolgt automatisch eine Benachrichtigung.

Intelligentes Fahrer-Coaching auf der Tour

Mit Telematiklösungen lässt sich unerwünschtes Fahrverhalten direkt im Fahrzeug korrigieren. Dazu gehören z. B. Geschwindigkeitsüberschreitungen, lange Motor-Leerlaufzeiten oder das Fahren ohne Sicherheitsgurt. Es besteht auch die Möglichkeit zu verbalem Fahrer-Coaching.

Kollisionen erkennen und rekonstruieren

Ist es zu einer Kollision gekommen? Mithilfe von Telematik wird Ihr Flottenmanager benachrichtigt. Um die Kollision später forensisch zu rekonstruieren, stellt das Telematikgerät automatisch detaillierte Daten zur Verfügung.

Über die Telematik im Flottenmanagement hinaus gibt es noch viele weitere Anwendungsbereiche für diese Technologie:

Verkehrsfluss und Sicherheit: Verkehrstelematik spielt eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung des Verkehrsflusses, der Reduzierung von Staus, der Erhöhung der Straßensicherheit und der Optimierung von Verkehrsleitsystemen.

Schiffstelematik für die Seefahrt: Sie trägt zur Optimierung der Schiffsrouten bei. Die Fernüberwachung von Maschinen und Anlagen an Bord erlaubt eine proaktive Wartung und Verringerung von Ausfallzeiten. 

Telematik in der Bauwirtschaft: Sie ermöglicht eine bessere Maschinenauslastung. Außerdem trägt sie zur Verringerung von Ausfallzeiten, reduzierten Wartungszeiten und höherer Kosteneffizienz durch bessere Ressourcenplanung bei.

Gebäude intelligent gestalten: Die Gebäudeautomatisierung profitiert von Telematik durch mehr Energieeffizienz, verbessertem Raumklimas, erhöhter Gebäudesicherheit sowie Fernüberwachung und -steuerung.

Fernwirken und Systemsteuerung: Die Reaktionszeit bei Problemen wird beschleunigt. Die Systemsteuerung trägt zur Zuverlässigkeit bei. 

E-Commerce und Logistikoptimierung: In diesen Bereichen unterstützt die Telematik bei der Optimierung der Lagerhaltung, der Verbesserung der Lieferzeiten und der Reduktion der Versandfehler. 

Gesundheitswesen: Die Gesundheitstelematik und Telemedizin erweitern den Zugang zu Gesundheitsdiensten, verbessern die Patientenüberwachung und fördern die Patientenautonomie.

Digitales Lernen: Mit Bildungstelematik können Menschen flexibler an Lernmaterialien kommen. Sie können so lernen, wie es am besten zu ihnen passt. 

Auf Nummer sicher: Die Sicherheitstelematik stellt Frühwarnsysteme bereit, verbessert Notfallreaktionen und schützt sensible Daten.

Branchenspezifische Telematikanwendungen: Für viele Branchen gibt es spezifische Lösungen, die an die jeweiligen Marktbedürfnisse und Betriebsprozesse angepasst sind. 

Maschinenkommunikation mit M2M: M2M-Telematik erlaubt die Kommunikation und Automatisierung zwischen Maschinen, verringert manuelle Fehler und erhöht die Produktivität. 

Vorteile der Telematik für Unternehmen

Der Einsatz von Telematik bringt Ihnen eine Vielzahl von Vorteilen für das Fuhrparkmanagement. Sie ermöglicht Ihnen die umfassende Kontrolle und Optimierung aller Flottenaktivitäten:

Effizienz steigern: Das Echtzeit-Tracking Ihrer Fahrzeuge trägt dazu bei, effiziente Routen zu planen, unerwartete Verzögerungen oder Verkehrshindernisse zu vermeiden sowie Kraftstoff und Zeit zu sparen. Somit verbessern Sie gleichzeitig Ihre Ökobilanz, da der CO2-Ausstoß reduziert wird.

Kosten reduzieren: Die mit Hilfe von Telematiksystemen gesammelten Daten zu Kraftstoffverbrauch, Fahrverhalten und Wartungsbedarf helfend dabei, Kosten in diesen Bereichen zu reduzieren.

Sicherheit verbessern: Auf Basis der Daten zum Fahrverhalten lässt sich Schulungsbedarf bei Ihrem Fahrpersonal identifizieren. Telematiksysteme helfen auch bei der Ortung und Wiederbeschaffung gestohlener Fahrzeuge.

Prozesse optimieren: Auf Basis der Telematikdaten lassen sich unter Umständen weitere Prozesse in Ihrem Unternehmen effizienter gestalten, z. B. die Organisation des Warenein- und -ausgangs.

Service verbessern: Durch Echtzeit-Updates und genaue ETA-Berechnungen (ETA = Estimated Time of Arrival: Geschätzte Ankunftszeit) halten Sie Ihre Kunden bei Bedarf jederzeit über den Status ihrer Lieferungen auf dem Laufenden.

Dokumentation optimieren: Mit einem guten Telematiksystem erfolgt die Dokumentation der Arbeitszeiten und Fahrstrecken automatisch. Dadurch minimieren Sie Aufwände und Fehler bei der Dokumentation.

Verwaltungsaufwand reduzieren: Mit einer Telematiklösung nutzen Sie das Internet der Dinge, um Abläufe rund um die Verwaltung Ihrer Fahrzeugflotte zu digitalisieren und manuellen Arbeitsaufwand zu senken.

Compliance überwachen: Unterschiedliche Verstöße der Flotte – auch international – lassen sich in Echtzeit erfassen und mit der EU-Verordnung zur Einstufung schwerwiegender Verstöße im Straßenverkehr abgleichen. Beim Überschreiten festgelegter Grenzwerte erhalten Flottenmanager automatisch eine Warnung. 

Telematik und Datenschutz

Seit 2018 gilt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der Europäischen Union. Die hohen Anforderungen an den Datenschutz betreffen das Flottenmanagement unmittelbar.

Die Verantwortlichen müssen die Verarbeitung, Speicherung und den Zweck der durch Telematik gesammelten personenbezogenen Daten definieren und dokumentieren. Lassen Sie Ihr Telematiksystem von einem externen Dienstleister betreiben? Bei seriösen europäischen Anbietern ist die Einhaltung der DSGVO gewährleistet und Ihre Ansprechpartner geben Ihnen bereitwillig Auskunft zu diesem Thema.

Datenschutzkonzept definieren

Darüber hinaus sollte in Ihrem Unternehmen ein umfassendes Datenschutzkonzept vorliegen, das die Bearbeitung von Auskunftsbegehren, z. B. von ehemaligen Angestellten, regelt. Das betrifft auch den Umgang mit Datenpannen, wie beispielsweise den Diebstahl von Smartphones mit personenbezogenen Telematikdaten. Denn diese Art von Datenpannen muss den Datenschutzbehörden und – je nach Fall – den betroffenen Personen gemeldet werden.

Telematik im Überblick

Telematik verbindet die Telekommunikation- und Informationstechnologie.

Unternehmen nutzen Telematik, um kontinuierlich Daten wie Standort, Kraftstoffverbrauch und Fahrverhalten zu ihrer Fahrzeugflotte zu sammeln und in Echtzeit zu analysieren.

Mit den gewonnenen Informationen lassen sich sowohl die Effizienz als auch die Sicherheit der Flotte verbessern.

Telematik trägt zur intelligenten Planung und Optimierung von Fahrtrouten bei. Das spart Zeit und Kraftstoff.

Durch die Überwachung des Fahrzeugzustands lassen sich Wartungsarbeiten rechtzeitig planen und unnötige Ausfälle vermeiden.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/telematik/#accordion-733c3c7e04-item-18457df72a

Digitale Transformation: Was für Ihr Unternehmen wichtig ist

Unternehmen, die den digitalen Wandel erfolgreich bewältigen, profitieren von zahlreichen Vorteilen. Aber was bedeutet digitale Transformation eigentlich und wie grenzt sie sich zur Digitalisierung ab? Wir nennen Beispiele für erfolgreichen Wandel und geben Tipps, was Sie bei der Umsetzung Ihrer eigenen Strategie beachten sollten. 

Was ist digitale Transformation?

Digitale Transformation ist ein Prozess, in dessen Zuge sich ganze Unternehmen und Geschäftsmodelle neu aufstellen. Ziel des Wandels ist es, digitale Technologien in sämtliche Unternehmensbereiche zu integrieren und ihre Potenziale bestmöglich zu nutzen. Das verändert auch die Art und Weise, wie das Unternehmen arbeitet. Digitaler Wandel bedingt daher stets auch eine Veränderung der Unternehmenskultur.

Die sogenannte Digitalisierung hingegen bezeichnet die Gesamtheit der technischen Voraussetzungen für diesen Wandlungsprozess.

Digitalisierung

Der Begriff der Digitalisierung bezieht sich auf Veränderungen, die sich aus der Einführung und Verbreitung digitaler Technologien in bestimmten Bereichen ergeben. Im Fokus steht die Umwandlung von analogen

Informationen

Abläufen

Systemen

in digitale Varianten.

Digitale Transformation

Die digitale Transformation schafft einen vernetzten technologischen Rahmen. Er bildet die Basis für eine grundlegende Umgestaltung von

Geschäftsprozessen

Geschäftsmodellen

Kultur und Organisation von Unternehmen

Die Vorteile der digitalen Transformation

Der digitale Wandel eröffnet Ihrem Unternehmen zahlreiche Vorteile. Zu den Chancen, die eine erfolgreiche Transformation mit sich bringt, zählen z. B.

  • Operative Verbesserungen: Automatisieren Sie manuelle Prozesse, um Ihre Produktivität zu erhöhen und reduzieren Sie Betriebskosten, indem Sie Prozesse optimieren. Setzen Sie z. B. auf IoT, um eine vorausschauende Wartung Ihrer Maschinen zu gewährleisten.
  • Kundenerfahrung und -bindung: Nutzen Sie ein CRM-System zur Analyse und Interpretation des Kundenverhaltens. Eine solche Software erleichtert es Ihnen, personalisierte Erlebnisse zu schaffen und dadurch Ihre Kunden und Kundinnen langfristig noch besser an Ihr Unternehmen zu binden.
  • Datengesteuerte Entscheidungsfindung: Setzen Sie auf Big Data, um fundierte und datengesteuerte Entscheidungen in Echtzeit zu treffen.
  • Agilität und Markteinführung: Verkürzen Sie mit digitalen Technologien Entwicklungs- und Produktionszeiten und reagieren Sie zusätzlich agiler auf Marktveränderungen. Nutzen Sie Cloud-Computing, um Ihr Business leichter zu skalieren.
  • Kollaborative Arbeitsumgebung: Schaffen Sie die Grundlagen für eine nahtlose Kommunikation und fördern Sie moderne Formen der Zusammenarbeit im Unternehmen und motivieren Sie Ihre Beschäftigten, indem Sie mobiles Arbeiten etablieren.

Digitaler Wandel ist Teamwork

Mit der Einführung der für Ihr Unternehmen relevanten Lösungen beschreiten Sie den Weg der Digitalisierung. Die begleitend notwendigen Prozesse beschreiben die digitale Transformation. Dazu gehören u. a.:

Mitarbeiterschulungen 

Umstellung auf neue Arbeitsmodelle 

Veränderungen des Betriebsablaufs und der Unternehmenskultur 

Die genannten Vorteile wird Ihr Unternehmen vor allem dann ausschöpfen können, wenn Sie beides gleichermaßen vorantreiben. Nehmen Sie Ihre Angestellten auf diesem Weg mit, kommunizieren Sie offen und nehmen Sie ihnen die Angst vor den anstehenden Neuerungen. Nur wenn Ihr Team die Notwendigkeiten versteht, sich einbringen kann und will, gelingt der Wandel.

Die Treiber der digitalen Transformation

Technologische Entwicklungen wie das Internet der Dinge, Cloud-Computing, mobile Endgeräte oder Social Media sind wesentliche Treiber des digitalen Wandels. Vor allem aber bringen Ihre Kundinnen und Kunden die Transformation voran. In dem Maße, in dem sie digitale Technologien für sich entdecken und selbstverständlich in ihren Alltag integrieren, steigen auch ihre Erwartungen an die Erfahrungen, die sie mit Ihrem Unternehmen machen. Teil einer erfolgreichen digitalen Transformation ist es deshalb, digitale Kanäle zu nutzen, um

  • Kundenbedürfnisse besser zu verstehen
  • die eigenen Angebote entsprechend anzupassen
  • das eigene CRM zu verbessern und die Kundenbindung zu stärken

Unternehmen müssen sich anpassen

Unternehmen, denen dies gelingt, werden selbst zu Treibern des digitalen Wandels. Innovative Start-ups erhöhen den Druck auf die übrigen Marktteilnehmer, mit der Entwicklung Schritt zu halten und sich ebenfalls an die digitale Zukunft anzupassen.

Nicht zuletzt fungieren auch internationale Geschäftsbeziehungen als Treiber für Digitalisierungsprozesse. Denn im Austausch mit Geschäftspartnern im Ausland sowie im Supply-Chain-Management treten effizientere digitale Lösungen an die Stelle herkömmlicher analoger Technologien.

Beispiele für digitale Transformation in Unternehmen

In vielen Bereichen der Wirtschaft bewirkt der digitale Wandel radikale Paradigmenwechsel. Das gilt gleichermaßen für die Bereiche Business-to-Business wie für Business-to-Consumer. Die folgenden Beispiele für digitale Transformation in Unternehmen machen deutlich, dass der Wandel sowohl die Weiterentwicklung bestehender Systeme als auch die sogenannte Disruption bisheriger Geschäftsmodelle umfasst.

Hamburger Hafen: Prozessoptimierung mit Logistikplattform

Bereits 2013 beschloss die Hamburg Port Authority die Umsetzung des Projektes „smartPORTlogistics“. Dessen Herzstück ist eine eigene IT-Plattform, die 21 Unterprojekte miteinander vernetzt. Übergeordnetes Ziel ist es, mithilfe eines sogenannten Port Monitor die Nutzung der Hafenfläche zu optimieren und so bei steigendem Transportvolumen weiterhin einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen. Mithilfe der digitalen Logistik-Plattform kann der Betreiber u. a.

  • Staus im Hafen verringern
  • die Geschwindigkeit des Warenumschlags steigern
  • Echtzeitinformationen an Lkw-Fahrer und -Fahrerinnen weiterleiten

IGEL Bäckerei: Digitalisierung im Handwerk

Die Geschäftsführung der IGEL Bäckerei aus dem niedersächsischen Sottrum will mit digitaler Transformation die Effizienz der Arbeitsabläufe und der Kommunikation des Betriebs steigern. Dazu nahm das Unternehmen ein Förderprogramm für Digitalisierung in Anspruch. Zu den konkreten Schritten gehören u. a.

  • die Einführung digitaler Zeiterfassung
  • die Anschaffung von Tablets und neuer Software
  • neue Office-Programme und digitale Organisationstools
  • moderne IT-Infrastruktur

Die Bäckerei arbeitet beispielsweise mit digitalen Backzetteln und Rezepten. Auch andere Checklisten wurden vereinheitlicht und sind für die Mitarbeiter jederzeit per Firmentablet abrufbar.

Um alle der rund 100 Beschäftigten auf dem Weg der digitalen Transformation mitzunehmen, versendet die Geschäftsführung einen internen Newsletter und informiert in kurzen Videos über Neuerungen.

Auch die Kundinnen und Kunden holt die Bäckerei zunehmend im digitalen Raum ab. So findet ein großer Teil der Werbung inzwischen online statt und der Social-Media-Auftritt wird konsequent weiterentwickelt. Außerdem gibt es einen Onlineshop, in dem Backwaren bestellen werden können, die im Anschluss geliefert werden.

Deichmann digitalisiert Einzelhandel

Ein weiteres Beispiel für eine erfolgreiche digitale Transformation liefert der Schuhhändler Deichmann. Trotz der eher konservativ wahrgenommenen Marke entschied sich die Geschäftsleitung bereits im Jahr 2000, einen eigenen Webshop zu eröffnen. Im Jahr 2015 erweiterte Deichmann das digitale Angebot um einen Click & Collect- und einen Ship2Home-Service. Kundinnen und Kunden können seither Ware online bestellen und vor Ort abholen oder nach Hause liefern lassen. Mit diesen Maßnahmen hat sich Deichmann frühzeitig im umkämpften Online-Markt positioniert.

Strategien zur Umsetzung des digitalen Wandels

Wie können Unternehmen die digitale Transformation erfolgreich umsetzen? Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Der Prozess hängt maßgeblich von individuellen Faktoren ab. Ein kleiner oder mittlerer Handwerksbetrieb wird dabei sicherlich andere Prioritäten setzen müssen als ein großer Mittelständler aus der IT-Branche. Wenn Sie den Wandel in Ihrem Haus vorantreiben wollen, empfehlen sich drei grundsätzliche Überlegungen:

Denken Sie den Wandel vom Ergebnis aus: Stellen Sie sich beispielsweise die Frage, welches Erlebnis Ihre Kundinnen und Kunden sich wünschen. 

Verstehen Sie die Transformation ganzheitlich: Machen Sie sich von Anfang an bewusst, dass die Transformation Ihrer Betriebsabläufe Ihr Unternehmen in Gänze betrifft. 

Nehmen Sie Veränderung positiv wahr: Begreifen Sie den Wandel nicht als in sich abgeschlossenen, sondern als einen permanenten Prozess, der Perspektiven eröffnen kann.

Das gilt für Unternehmen unterschiedlichster Größen und Branchen. Entwickeln Sie auf dieser Basis Ihren individuellen Fahrplan für die digitale Transformation. Unsere Checkliste kann Ihnen dabei helfen:

  • Bestimmen Sie Ihren Startpunkt: Machen Sie beispielsweise eine Bestandsaufnahme Ihrer vorhandenen Betriebsausstattung. Kommen für die Telefonie in Ihrem Unternehmen noch dedizierte physische Leitungen zum Einsatz oder setzen Sie bereits auf digitale All-IP-Lösungen? Welche Maschinen benötigen IoT-Gateways – und welche Anpassungen mit Blick auf Datensicherheit gehen mit einer Digitalisierung von Prozessen einher?
  • Bleiben Sie anpassungsfähig: Der digitale Wandel ist nicht von heute auf morgen geschafft. Auch im Prozess selbst muss immer wieder nachjustiert werden. Der Einsatz von digitalen Technologien, wie etwa Cloud-Produkten, bietet dabei den Vorteil der Skalierbarkeit. Wenn sich der Bedarf Ihres Unternehmens verändert, können Sie jederzeit flexibel nachsteuern.
  • Erstellen Sie eine Roadmap, setzen Sie Prioritäten: Planen Sie die einzelnen Schritte Ihres Transformationsprozesses und bringen Sie diese in eine Reihenfolge. Legen Sie konkrete Ziele fest, die Sie in absehbarer Zeit erreichen können. Ziehen Sie interne und externe Fachleute hinzu, die mit den individuellen Anforderungen in Ihrem Betrieb vertraut sind und Ihnen helfen, die beste Strategie für die digitale Transformation zu erarbeiten.
  • Bereiten Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen vor: Digitale Lösungen können dazu beitragen, sich wiederholende und mühsame Aufgaben zu reduzieren, die Mitarbeitermotivation und Unternehmenskultur zu verbessern sowie die Zusammenarbeit zu optimieren. Diese Möglichkeiten bietet die digitale Transformation allerdings nur, wenn alle im Unternehmen bereit sind mitzuziehen.

Digitale Transformation im Überblick

Digitale Transformation ist ein umfassender Prozess, in dem Unternehmen und Organisationen Geschäftsmodelle, Arbeitsweisen und Technologien neu gestalten. 

Ziel des digitalen Wandels ist es, die damit einhergehenden Chancen, wie eine erhöhte Effizienz, Flexibilität, datenbasierte Entscheidungsfindung und mehr, umfassend auszuschöpfen.

Digitaler Wandel bedingt immer auch einen Wandel der Unternehmenskultur. 

Die digitale Transformation läuft in jedem Unternehmen individuell ab. Häufig umfasst der Prozess die Integration von Cloud-Computing, Künstlicher Intelligenz, Big Data und anderen Technologien.

Unternehmen, die eine digitale Transformation erfolgreich durchlaufen, erhöhen ihre Resilienz und werden wettbewerbsfähiger, agiler und zukunftssicherer.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/digitale-transformation/

EMM: Enterprise Mobility Management für Unternehmen erklärt

Der Gebrauch mobiler Endgeräte für Arbeitszwecke steigt kontinuierlich an – und damit auch die Anforderungen an Datenschutz und Informationssicherheit. Mit der für Ihren Betrieb passenden EMM-Lösung stellen Sie sicher, dass Kolleginnen und Kollegen Inhalte, die für Ihr Geschäft wichtig sind, auf sämtlichen Geräten effizient und sicher nutzen können.

Was ist Enterprise Mobility Management?

Enterprise Mobility Management (EMM) beschreibt eine ganzheitliche Strategie und Technologie zur Verwaltung von mobilen Geräten, Anwendungen und Daten in Unternehmen. Das Ziel von EMM-Lösungen: eine sichere und effiziente Nutzung der Inhalte sicherstellen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob Betriebsangehörige ein Firmenhandy oder ein eigenes Smartphone oder Tablet nutzen. Mit der passenden EMM-Lösung stellen Sie u. a. sicher, dass auch dienstlich genutzte Privatgeräte von Angestellten die Anforderungen an die Datensicherheit in Ihrem Betrieb jederzeit erfüllen.

Die Bestandteile von EMM-Lösungen

EMM-Lösungen sind unterschiedlich und vielfältig gestaltet. Neben der Verwaltung und Sicherung von Mobilgeräten sind Sie mit EMM in der Lage, weitere Schwerpunkte setzen. Je nach Bedarf können folgende EMM-Technologien für Ihr Unternehmen relevant sein:

Mobile Identity and Access Management (MIAM) stellt sicher, dass nur autorisierte Nutzerinnen und Nutzer und Geräte Zugriff auf Ressourcen Ihres Unternehmens erhalten. Dies erreicht MIAM mithilfe von Zertifikaten, Codesignaturen, Authentifizierungsmethoden und Single Sign-on (SSO). 

Mobile Application Management (MAM) umfasst die Verwaltung bestimmter Anwendungen (Apps) auf Mobilgeräten. MAM-Tools dienen u. a. dazu, Updates für Business-Apps bereitzustellen und Lizenzen zu vergeben.

Mobile Content Management (MCM) dient der Verwaltung digitaler Inhalte wie Dokumenten, Dateien und Medien auf Mobilgeräten. Dies schließt neben dem Zugriff auf diese Inhalte auch deren Übertragung auf Geräte und den Schutz konkreter einzelner Dateien ein.

Mobile Information Management (MIM) nutzt geräteunabhängige Verschlüsselungstechniken (Sandboxing), damit Daten sicher verwahrt für den Zugriff durch Angestellte bereitliegen.

Mobile Expense Management (MEM) ist gewissermaßen die Buchhaltung des EMM. Es speichert die Ausgaben für mobile Kommunikation in Ihrem Betrieb und liefert Ihnen Informationen über eine Vielzahl von Parametern wie Gerätenutzung, die verwendeten Dienste sowie Richtlinien, die etwa Kostenerstattungen betreffen. Die dabei gesammelten Daten können Sie nicht nur für die Verrechnung von Kosten nutzen, sondern auch für Audits.

Vorteile bei der Verwaltung von Mobilgeräten

Für Ihr Unternehmen ergeben sich durch die Nutzung einer EMM-Lösung eine Reihe von Vorteilen:

  • Gewährleistung der erforderlichen Datensicherheit.
  • Sofortige Bereitstellung von Sicherheitsupdates.
  • Schnelle Integration neuer Mitarbeiter in den Betrieb.
  • Schaffung sicherer Bedingungen für das Speichern von Daten in der Cloud.
  • Flexibles Festlegen und Anpassen von Richtlinien basierend auf verschiedenen Kriterien wie Standort, Abteilung oder Jobfunktion.
  • Sicherstellung, dass Privatgeräte Datenschutz- und Compliance-Richtlinien erfüllen.
  • Optimierung von Arbeitsabläufen zur Steigerung der Produktivität.

Private Geräte im Unternehmen nutzen

In einigen Unternehmen gilt inzwischen das Prinzip „Bring Your Own Device“ (BYOD). Mit anderen Worten: Angestellte dürfen ihre privaten Mobilgeräte auch für dienstliche Zwecke nutzen. Oft wird das als Vorteil empfunden, da ihnen der Umgang mit dem eigenen Gerät bereits vertraut ist. Sollten Sie sich für dieses Modell in Ihrem Unternehmen entscheiden, hilft eine EMM-Software dabei, Datenschutz und Datensicherheit auch auf den – dienstlich genutzten – privaten Geräten Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherzustellen.

EMM: Kontrolle über den gesamten Geräte-Lebenszyklus

Mithilfe von EMM-Software kann Ihre IT alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen auf mobilen Geräten durchsetzen, die zum Schutz geschäftskritischer Daten erforderlich sind. Das ist nicht nur ein echtes Plus, wenn Geräte gestohlen werden, sondern auch dann, wenn Ihr Unternehmen z. B. die Option des Handyrückkaufs nutzt. Auf diese Weise bringen Sie gebrauchte Firmenhandys im Sinne der Nachhaltigkeit erneut in Umlauf, ohne dabei Geschäftsdaten zu gefährden.

Tipps für die EMM-Implementierung in Ihrem Unternehmen

Die passende Lösung für Mobile Security ist nicht zuletzt eine Frage der Unternehmensgröße und der Ziele. Ein mittelständischer Handwerksbetrieb hat beim Thema Datensicherheit andere Herausforderungen zu bewältigen als ein börsennotierter Großkonzern. Einige Punkte sollten Sie bei der Einführung von Enterprise Mobility Management in jedem Fall bedenken:

  1. Anwendungszwecke klar definieren: Fragen Sie sich, welche konkreten Ziele Sie mit der Einführung von Enterprise Mobility Management erreichen möchten. Definieren Sie, ob für Sie z. B. das Thema Sicherheit im Vordergrund steht oder ob Sie vor allem die mobile Produktivität steigern möchten. Das ermöglicht Ihnen die optimale Wahl einer passenden EMM-Lösung.
  2. Umsetzung angemessen planen: Implementieren Sie ein angemessenes Projektmanagement. Definieren Sie Umfang, Ziele, Daten und Verantwortlichkeiten möglichst genau. Das hilft Ihnen, mit Änderungen und neuen Anforderungen umzugehen, die sich im Laufe des Prozesses ergeben können.
  3. Technische Umsetzung prüfen: Sobald Sie sich für eine EMM-Lösung entschieden haben, prüfen Sie ganz genau, ob alle Tools reibungslos in bestehende Prozesse implementiert werden können und ob die technischen Grundlagen hierfür erfüllt sind. Machen Sie sich vorher Gedanken, ob eine On-Premises-Lösung für Sie das Richtige ist oder doch eher ein Cloud-Provider.
  4. Betroffene up-to-date halten: Sprechen Sie die Ziele der Einführung von EEM frühzeitig mit allen Beteiligten ab – z. B. den IT-Verantwortlichen. Informieren Sie im Verlauf der Umsetzung zeitnah über Fortschritte und auch über möglichen Klärungsbedarf und Herausforderungen.
  5. Beschäftigte rechtzeitig schulen: Der Schlüssel zur erfolgreichen Inbetriebnahme und Nutzung von EEM-Software sind die Personen, die täglich damit arbeiten. Stellen Sie sicher, dass sie die Möglichkeit bekommen, sich rechtzeitig mit den entsprechenden Tools vertraut zu machen. Dafür können Sie entweder Schulungen ansetzen oder Ressourcen zum Eigenstudium bereitstellen.

EMM im Überblick

Enterprise Mobility Management (EMM) ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Verwaltung geschäftsbezogener Inhalte auf Mobilgeräten.

Die technische Grundlage von Enterprise Mobility Management sind Software-Plattformen, die auch als EMM-Suites bezeichnet werden. 

EMM-Suites können unterschiedliche Komponenten umfassen, die unterschiedlichste Erfordernisse bei der Nutzung mobiler Endgeräte in einem Unternehmen abdecken. Häufig gibt es hier Überschneidungen mit Mobile-Device-Management-Lösungen (MDM).

EMM kann sowohl unternehmenseigene Geräte als auch private Geräte einschließen, die Angestellte für geschäftliche Zwecke nutzen möchten.

Die Einführung einer EMM-Lösung dient nicht nur der Datensicherheit, sondern kann weitere Vorteile bieten – wie z. B. eine Steigerung der mobilen Produktivität.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/enterprise-mobility-management/

Diensthandys: Was Arbeitgeber wissen sollten

Deutsche Unternehmen stehen bei der Anschaffung und Verwendung von Diensthandys vor einer Reihe von Fragen: Zunächst gilt es, rechtlichen Aspekte zu beachten. Außerdem müssen passende Geräte gewählt werden. Nicht zuletzt muss sich Ihr Unternehmen für ein Konzept zur Nutzung der Firmengeräte entscheiden.

Rechtliche Aspekte bei Diensthandys

Ob Datenschutz, Haftung, Überwachung oder Erreichbarkeit der Angestellten – bei der Verwendung von Firmenhandys müssen Unternehmen einige rechtliche Fragen berücksichtigen. Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick.

Datenschutz bei Firmenhandys

In Ihrem Unternehmen sollten klare Richtlinien hinsichtlich der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gelten, denn die Verwendung von Diensthandys birgt potenzielle Risiken für Unternehmens- und eventuell auch persönliche Daten. Zu den möglichen Maßnahmen gehören Verschlüsselung, regelmäßige Sicherheitsupdates und die Trennung von geschäftlichen und privaten Daten – falls Ihr Unternehmen die private Nutzung des Diensthandys gestattet. Nur so handeln Sie gesetzeskonform und gewährleisten die Sicherheit von Daten auf firmeneigenen Smartphones.

Wer haftet für das Diensthandy?

Wenn ein Diensthandy nicht mehr funktioniert, es verloren geht oder gestohlen wird, stellt sich die Frage: Wer haftet? In der Regel der Arbeitgeber. Nur bei grober Fahrlässigkeit kann der Arbeitnehmer für den Schaden belangt werden. Wo diese Stufe der Fahrlässigkeit beginnt, kann juristisch komplex werden und sollte daher so gut es geht vertraglich festgelegt werden. Hier einige Beispiele:

Normaler Verschleiß: Wird das Diensthandy aufgrund von normalem Verschleiß unbenutzbar (z. B. durch einen alternden Akku), haftet das Unternehmen.

Leichte Fahrlässigkeit: Sollte das Firmenhandy durch leichte Fahrlässigkeit beschädigt werden oder verloren gehen, haftet in der Regel das Unternehmen. Das gilt z. B., wenn das Handy während eines Gesprächs auf den Boden fällt. 

Grobe Fahrlässigkeit: Die Haftung kann auf die Beschäftigten übergehen, wenn grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Dazu gehört z. B., wenn das Handy (etwa auf einer Dienstreise im Zug) unbewacht liegen gelassen und gestohlen wurde.

Darf der Arbeitgeber Firmenhandys überwachen?

Falls Ihre Angestellten das Diensthandy ausschließlich für berufliche Zwecke nutzen, haben Sie als Arbeitgeber das Recht zur Kontrolle. Dazu gehören u. a.

das Einsehen von Bewegungsdaten 

die Prüfung von Verbindungsnachweisen 

das Lesen sämtlicher E-Mails und Nachrichten 

Anderes ist der Fall, wenn Ihre Beschäftigten das Firmenhandy auch privat nutzen. Dann dürfen Sie weder Anrufe, E-Mails noch Nachrichten einsehen, da dies gegen das Fernmeldegesetz verstößt. Auch Standortdaten dürfen Sie nicht abrufen. Allerdings können Sie einige Nutzungsrichtlinien festlegen und z. B. mitbestimmen, welche Apps Ihre Mitarbeitenden installieren dürfen.

Wann müssen Angestellte per Diensthandy erreichbar sein?

Es kann im Sinne Ihres Unternehmens sein, dass Ihre Beschäftigten über die Diensthandys gut erreichbar sind. Das Arbeitsrecht legt jedoch klare Richtlinien für die Erreichbarkeit fest:

Während der Arbeitszeit: Die Pflicht zur Erreichbarkeit besteht während der vereinbarten Arbeitszeit, einschließlich der Dienste in Rufbereitschaft. 

Nach Feierabend: Die Pflicht, erreichbar zu sein, endet mit der Arbeitszeit. Auch an freien Tagen oder im Urlaub müssen Ihre Angestellten nicht erreichbar sein. 

Führungspositionen: Von Angestellten in höheren und leitenden Positionen kann eine ständige Erreichbarkeit erwartet werden. Ob dies auch an freien Tagen oder im Urlaub gilt, muss jedoch im Arbeitsvertrag geregelt sein.

Ausnahmeregeln: Beschäftigte, ohne die der Betrieb im Zweifel stillstehen würde, müssen im Notfall erreichbar sein. Z. B., wenn nur sie wichtige Daten einsehen können.

Was passiert nach einer Kündigung mit dem Diensthandy?

Wenn die Beschäftigten das Handy ausschließlich für dienstliche Zwecke verwenden dürfen, müssen sie es im Fall einer Kündigung zurückgeben. Wurde das Handy auch privat genutzt, kommt es auf die individuellen Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer an. Die Unternehmensdaten sind in jedem Fall restlos zu löschen.

Was sind die Vorteile von Firmenhandys?

Mit der Bereitstellung von Firmenhandys in Ihrem Unternehmen können eine Vielzahl von Vorteilen verbunden sein – auch gegenüber privater Handys Ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die z. B. für Business-Apps verwendet werden sollen.

Die erhöhte Erreichbarkeit unabhängig vom Standort verbessert in der Regel die Kommunikation insgesamt – nicht nur mit Ihren Kunden und Geschäftspartnern, sondern auch intern. Das ist besonders für Unternehmen, die mobiles Arbeiten einsetzen, von Vorteil.

Durch die Fernverwaltung von Diensthandys können Unternehmen die Sicherheit ihrer sensiblen Geschäftsdaten besser kontrollieren. Softwarelösungen zum Mobile Device Management (MDM) ermöglichen die Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien und erhöht den Schutz vor Datenlecks. 

Die Integration in Ihre hauseigenen Unternehmenssysteme ermöglicht einen nahtlosen Informationsfluss. Gleichzeitig stellen Sie so sicher, dass alle geschäftlichen Kommunikationsprozesse im Einklang mit gesetzlichen Vorschriften und internen Richtlinien stehen.

Unternehmen können die Kosten für Mobilfunkdienste besser verwalten und überwachen, indem sie spezielle Tarife und Kontrollmechanismen für Diensthandys nutzen.

Firmenhandys, die Ihr Unternehmen zur Verfügung stellt, können unter Umständen steuerlich absetzbar sein.

Diensthandy: Welche Nutzungsmodelle gibt es?

Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Nutzungsmodellen von Diensthandys. Die Modelle unterscheiden sich hinsichtlich Kontrolle und Flexibilität. Dies sind die jeweiligen Vor- und Nachteile:

Reines Firmenhandy: COBO – Corporate Owned, Business Only

Sie stellen Ihren Angestellten Handys zur Verfügung, die ausschließlich beruflich genutzt werden dürfen. Um das sicherzustellen, sind auch technische Lösungen möglich. Dadurch lässt sich das Firmenhandy z. B. nur für Telefonate, E-Mails oder firmeninterne Apps verwenden.

Vorteile: Ihr Unternehmen hat volle Kontrolle und gewährleistet hohe Sicherheit durch eine zentrale Verwaltung.

Nachteile: Der Aufwand für Ihre Arbeitnehmer ist höher, da diese dann zwei Handys (beruflich und privat) pflegen müssen. Das kann zu Unmut in der Belegschaft führen.

Diensthandy mit privater Nutzung: COPE – Corporate Owned, Personally Enabled

Ihr Unternehmen stellt das Handy für die Beschäftigten bereit, erlaubt aber ausdrücklich auch die private Nutzung.

Vorteile: Das COPE-Modell kombiniert Kontrolle und Sicherheit für Ihr Unternehmen mit Flexibilität für Ihre Angestellten. Ihre Belegschaft dürfte sich über das Angebot freuen, da in vielen Fällen auf ein privates Smartphone verzichtet werden kann.

Nachteile: Die Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz sind komplex. Unter Umständen ist die Implementierung technischer Lösungen gefordert, damit sich private Daten nicht durch Ihre IT einsehen lassen. 

Das CYOD-Modell (Choose Your Own Device) funktioniert im Prinzip genauso wie COPE, was die gleichen Vor- und Nachteile beinhaltet. Nur wählen in diesem Fall Ihre Angestellten aus einer Liste von Geräten, die bereits durch Ihr Unternehmen genehmigt worden sind.

Nutzung des Privathandys: BYOD – Bring Your Own Device

Mit BYOD ist gemeint, dass die Angestellten ihre privaten Handys auch für geschäftliche Zwecke nutzen. Sie können also telefonieren, ihre jobbezogenen E-Mails über das Firmenkonto abrufen und sich über das Handy mit dem Firmennetzwerk verbinden.

Vorteile: BYOD ist besonders kosteneffizient für Ihr Unternehmen.

Nachteile: Dieses Modell birgt erhöhte Risiken für Sicherheit und Datenschutz. Richtlinien und technische Lösungen zur Trennung von geschäftlichen und privaten Daten sind unbedingt erforderlich.

Diensthandy wählen: Was ist wichtig?

Die Auswahl der möglichen Diensthandys für die Nutzungsmodelle COBO, COPE und CYOD ist eine komplexe Aufgabe für Unternehmen. Damit die ausgewählten Geräte den spezifischen Anforderungen Ihres Unternehmens und Ihrer Beschäftigten entsprechen, sollten einige Faktoren berücksichtigt werden.

Sowohl praktische Aspekte wie Leistung und Kompatibilität als auch strategische Überlegungen wie Budget und Sicherheit spielen eine Rolle für eine fundierte Entscheidung. Folgende Fragen können Ihnen als Leitlinien dienen:

Welche Anforderungen muss ein Firmenhandy erfüllen? Stellen Sie sicher, dass notwendige Funktionen und Anwendungen abgedeckt sind. Die Kompatibilität zu Ihren IT-Systemen und den erforderlichen Sicherheitsprotokollen sollte ebenfalls berücksichtigt werden.

Welches Budget steht zur Verfügung? Planen Sie Kosten für Anschaffung und Wartung der Geräte ein. Wenn möglich, nutzen Sie Mengenrabatte und individualisierte Angebote.

Sind Sicherheit und Datenschutz gewährleistet? Achten Sie z. B. auf Verschlüsselung, biometrische Authentifizierung und die Trennung von geschäftlichen und privaten Daten. 

Welche technischen Voraussetzungen muss ein Diensthandy erfüllen? Das betrifft z. B. Displaygröße, Auflösung, Leistung, Speicherplatz, Kamera und Akkulaufzeit. Auch das Betriebssystem, die mögliche Bedienung mit Stylus oder die Reparaturfähigkeit können entscheidend sein. 

Welchen Service bietet der Hersteller? Regelmäßige Sicherheitsupdates sind wichtig, um Sicherheitslücken zu schließen. Außerdem sollten Sie auf Garantien und Kundenservice achten.

Wie steht es um die Nachhaltigkeit? Möglichkeiten zum Handyrückkauf, Weiterverwendung oder zur umweltfreundlichen Entsorgung sollten Sie schon bei der Anschaffung im Blick haben, um nachhaltig zu agieren.

Bei der Wahl der richtigen Diensthandys sollten Sie Ihre Angestellten idealerweise eng mit einbeziehen. Denn letztendlich sind sie diejenigen, die mit den Geräten arbeiten werden und können daher wertvolle Tipps und Hinweise geben, die im Auswahlprozess entscheidend sein können.

Diensthandy im Überblick

Vorteile für Arbeitgeber: Diensthandys erhöhen die Erreichbarkeit und Flexibilität Ihrer Angestellten. Bei Bedarf ermöglichen Sie eine bessere Kontrolle und Integration in Unternehmenssysteme.

Rechtliche Aspekte: Die Bereitstellung von Diensthandys an Ihre Angestellten erfordert klare Vereinbarungen und Richtlinien. Die Trennung von Geschäfts- und Privatdaten sowie die Einhaltung der DSGVO müssen gewährleistet sein.

Haftung und Überwachung: Klären Sie Fragen der Haftung bei Schäden oder Verlust und die mögliche Überwachung von Diensthandys.

Erreichbarkeit: Definieren Sie klar, fair und im Einklang mit dem Arbeitszeitgesetz die Erreichbarkeit außerhalb der regulären Arbeitszeiten.

Auswahl von Firmenhandys: Berücksichtigen Sie bei der Auswahl Faktoren wie Budget, Kompatibilität, Sicherheit, Leistung und Benutzerfreundlichkeit. Befragen Sie auch Ihre Belegschaft, um sie in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/diensthandys/

Der Artikel ersetzt selbstverständlich keine Rechtsberatung

IoT-Geräte in Unternehmen: So integrieren Sie Smart Devices sicher und profitabel in Ihre Prozesse

IoT-Geräte sind Geräte und Komponenten, die im Internet of Things (IoT) miteinander vernetzt sind. Ihr erfolgreicher Einsatz in Unternehmen wird zunehmend wettbewerbsentscheidend. Wie auch Sie intelligente Devices ebenso nahtlos wie sicher in Ihre Arbeitsabläufe integrieren und davon profitieren, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was sind IoT-Geräte?

Der Begriff IoT-Geräte bezieht sich zum einen auf IoT (Abkürzung für Internet of Things, zu Deutsch: Internet der Dinge) und zum anderen auf Komponenten und Devices, die Daten erfassen, speichern, verarbeiten und übertragen können.

Das Internet of Things ist ein Netzwerk aus Milliarden onlinefähiger Geräte, Maschinen, Objekte und Hardwarekomponenten, die über das Internet miteinander kommunizieren und interagieren.

Es ist Teil des World Wide Web, das Sie auch zum privaten Surfen nutzen. Das IoT erweitert jedoch dessen klassischen Nutzungsbereich, indem es nicht nur übliche Geräte wie Desktops, Laptops, Smartphones, Tablets und Wearables miteinander vernetzt, sondern auch weitere smarte Gegenstände einbezieht.

Beispiele für IoT-Geräte

Das Spektrum der IoT-Geräte ist vielfältig und reicht von Lösungen für den privaten Bereich wie Sprachassistenten und Fahrassistenzsysteme über öffentliche Anwendungen wie Smart City-Lösungen für die intelligente Parkplatzsuche und Abfallentsorgung bis hin zu vernetzten Maschinen und Produktionsanlagen im Industrial Internet of Things (IIoT). Einige Beispiele:

IoT-Geräte in Fahrzeugen sind Sensoren und Aktoren, die Daten wie Geschwindigkeit, Abstand zu anderen Fahrzeugen und Straßenzustand erfassen. Die gewonnenen Informationen können mit moderner Telematik übertragen und in der Firmenzentrale ausgewertet werden, um z. B. Wartungsbedarf frühzeitig zu erkennen oder die Routenplanung zu optimieren.  

Smart Waste Management nutzt IoT-Geräte, wie etwa mit Sensoren ausgestattete Mülltonnen. Diese übermitteln ihren Füllstand in Echtzeit an eine IoT-Plattform, welche die Informationen sammelt und auswertet. Entsorgungsunternehmen nutzen diese Daten nutzen, um ihre Abholrouten zu optimieren.

Smart Parking umfasst verschiedene Ansätze, um Autofahrern die Parkplatzsuche zu erleichtern. Einer der gängigsten Ansätze basiert auf Smart-Parking-Sensoren, die den Belegungsstatus von Parkplätzen erfassen und in Echtzeit an eine Datenbank senden, wo die Daten von Autofahrern abgerufen werden können.

IoT-Geräte in der Industrie kommen auf verschiedenste Art und Weise zum Einsatz. In der Fertigung werden beispielsweise miteinander vernetzte Produktionsstraßen genutzt, während in der Intralogistik IoT-Roboter (Autonomous Mobile Robots, AMR) Verwendung finden. Diese zeichnen sich durch erweiterte Fähigkeiten aus wie autonome Umgebungserfassung, eigenständige Entscheidungsfindung und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen Robotern. Der Einsatz von IoT-Robotern in der Industrie verfügt mit Internet of Robotic Things, kurz IoRT, über eine eigene Bezeichnung.

IoT-Geräte: Komponenten und Infrastruktur für die Vernetzung

Wichtig: Weder Mülltonne noch Parkautomat oder Maschine senden Daten ins Internet, nur weil sie mit Sensoren ausgestattet sind.

Damit aus einem Gegenstand wie beispielsweise der Mülltonne ein intelligentes IoT-Gerät wird, benötigt diese neben Sensoren weitere Komponenten wie eine Energiequelle, Mikrocontroller und Kommunikationsmodule. Der Reihe nach:

Zunächst wird eine Energiequelle (z. B. Batterien oder Akkus) benötigt, welche die Mülltonne mit Strom versorgt, um die verbauten Komponenten zu betreiben.

Zu diesen Komponenten gehören u. a. Sensoren, die Daten über Gewicht, Füllstand oder Temperatur im Inneren der Tonne sammeln.

Mikrocontroller bilden das Gehirn eines jeden IoT-Geräts: Erst sie machen aus der Mülltonne einen vernetzten Gegenstand. Sie wandeln z. B. die Daten der Sensoren in verwertbare Informationen um. Darüber hinaus übernehmen Mikrocontroller die Kommunikation mit anderen IoT-Geräten und der IoT-Plattform oder gewährleisten die Ausfallsicherheit der Sensoren. Dies geschieht mithilfe von Werten und Codes (Prüfsummen), die aus einer bestimmten Datenmenge berechnet werden, um fehlerhafte Daten zu identifizieren und zu korrigieren und gegebenenfalls einen Ersatzsensor zu aktivieren.

Nicht zuletzt benötigt die nun „intelligente“ Mülltonne eine Kommunikationseinheit, z. B. ein Mobilfunkmodul. Damit verbindet sie sich über Mobilfunknetze per LTE oder den aktuellen Mobilfunkstandard 5G mit dem Internet und kann Informationen senden und empfangen.

Was ist IoT Device Management?

IoT Device Management bezeichnet die Verwaltung von IoT-Geräten, einschließlich ihrer Konfiguration, Überwachung, Wartung, Datenerfassung und -analyse. Ein essenzieller Teil der IoT-Geräteverwaltung ist die Managed Connectivity, die sich u. a. auf die Verwaltung der Konnektivität der IoT-Geräte konzentriert.

Ein erfolgreiches IoT-Device-Management erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der verschiedene Aspekte umfasst. Diese Aspekte können Sie jedoch nur dann in Gänze berücksichtigen, wenn Ihnen eine leistungsfähige IoT-Plattform zur Verfügung steht.

Kein IoT Device Management ohne IoT-Plattform

Eine IoT-Plattform ist beispielsweise eine spezialisierte Cloud-Plattform, die auf die Verwaltung von IoT-Geräten und das Sammeln und Auswerten von IoT-Daten ausgelegt ist. Sie bietet Funktionen für das Geräte-Management, die Datensicherheit, die Datenspeicherung, -verarbeitung und -übertragung sowie Features für die Anbindung und Integration weiterer IoT- bzw. IT-Dienste.

Erst eine IoT-Plattform ermöglicht es Ihnen, Ihre IoT-Geräte effizient zu verwalten und wertvolle – weil vielleicht völlig neue – Einblicke in Ihre Wertschöpfungsprozesse zu erhalten.

Beispiele für IoT-Plattformen

Von AWS IoT Core von Amazon über Open-Source-Optionen bis zu spezialisierten Lösungen – die Bandbreite an IoT-Plattformen ist groß.

Zu den Big Playern zählen neben dem AWS IoT Core, das Azure IoT Hub von Microsoft sowie die Maximo Application Suite von IBM (vormals Watson IoT Platform).

Doch es gibt auch weniger bekannte Lösungen, die sich erfolgreich auf Einzelbereiche des IoT Device Management spezialisiert haben. Ein Beispiel ist die Losant Enterprise IoT Platform, die den Schwerpunkt auf die Erstellung benutzerdefinierter IoT-Anwendungen und Dashboards legt. Die IoT-Plattform Ubidots hingegen ist auf skalierbare Anwendungen für die Zustandsüberwachung und die intelligente Fertigung (Smart Manufacturing) für Industrieunternehmen im IIoT fokussiert.

Schließlich gibt es Open-Source-IoT-Plattformen wie ThingsBoard. Der gesamte Quellcode dieser Lösungen ist frei verfügbar, sodass Entwicklerinnen und Entwickler die Plattform an ihre ganz eigenen Bedürfnisse anpassen und erweitern können.

So schützen Sie Ihre IoT-Geräte

Laut der „IoT-Studie 2022“ des IT-Wirtschaftsmagazins CIO, der Zeitschrift Computerwoche und Telefónica Deutschland investieren 54 % der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) regelmäßig in IoT. Im Fokus der Ausgaben stehen dabei Cloud Services, künstliche Intelligenz und Netzwerktechnologien wie LTE, LoRa (Long Range, ein speziell für das IoT und Industrial IoT entwickelter Funkstandard) oder NB-IoT (Narrowband-IoT).

Zugleich erwarten zwei Drittel der Unternehmen (63 %), hierzulande Opfer von Cyberangriffen zu werden. Das geht aus dem „Cyberlagebild 2022“ hervor, den das Bundeskriminalamt (BKA) und der Branchenverband Bitkom im August 2023 vorgestellt haben. Angesichts dessen stellt sich u. a. die Frage: Wie können Unternehmen den Schutz ihrer IoT-Geräte gegen Cyberangriffe nachhaltig stärken?

Maßnahmen zur Sicherung von IoT- und IIoT-Lösungen

Im Hinblick auf die im Lagebericht prognostizierten Annahmen von Cyberangriffen auf deutsche Unternehmen, mahnt das BKA: „Wer Verantwortung für ein Unternehmen trägt, muss dafür sorgen, dass IT-Sicherheit nicht allein Thema der IT-Abteilungen ist. IT-Sicherheit gehört ins Top-Management.“

In Bezug auf Cybersecurity und IT-Sicherheit für Ihr Unternehmen sollten demnach drei Dinge ganz oben auf der Agenda stehen:

  1. IT-Sicherheit braucht die notwendigen finanziellen Ressourcen. Das BKA empfiehlt, mindestens 20 % des gesamten IT-Budgets für IT-Sicherheit aufzuwenden.
  2. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten regelmäßig zum Thema IT-Sicherheit geschult werden, da sich auch die Methoden und Technologien der Kriminellen weiterentwickeln. Denn eines der am häufigsten genutzten Einfallstore für Kriminelle sind laut BKA die Menschen im Unternehmen. Diese könnten beispielsweise per Phishing dazu gebracht werden, sensible Informationen preiszugeben. Gleichzeitig sind gut geschulte Mitarbeiter die erste und beste Verteidigung gegen Angriffe.
  3. Jedes Unternehmen benötigt einen Notfallplan für Cyberangriffe. Darin muss klar geregelt sein, wer im Ernstfall was zu tun hat. Ist ein Unternehmen erst einmal in Mitleidenschaft gezogen, ist es oft zu spät, um zu reagieren. Zumal in vielen Fällen dann zunächst die interne Kommunikation zusammenbricht. Je schneller reagiert wird, desto größer sind die Chancen, größeren Schaden abzuwenden.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, regelmäßige Sicherheitsupdates Ihrer Systeme und Back-ups durchzuführen. Mit einer guten Datensicherung haben Sie die Möglichkeit, Ihre IoT-Geräte auf einen früheren Zustand (vor dem Hackerangriff) zurückzusetzen und den Betrieb aufrecht zu halten.

IoT-Geräte im Überblick

IoT-Geräte spielen eine zentrale Rolle im Internet of Things, da sie die Kommunikation und Interaktion zwischen onlinefähigen IoT-Devices ermöglichen, sowohl in der Wirtschaft als auch im privaten Bereich. Das Internet selbst bildet dabei die technische Grundlage für diese Vernetzung.

IoT-Geräte umfassen beispielsweise Smart City-Anwendungen, IIoT-Produktionsanlagen, sensorgesteuertes Fahren, intelligentes Parken und Abfallmanagement sowie IoT-Roboter in der Fertigung und Intralogistik.

Für ein effizientes und zugleich skalierbares und sicheres IoT Device Management sollten Sie eine IoT-Plattform mit umfassenden Funktionalitäten in Ihrer Unternehmens-IT implementieren.

Schützen Sie Ihre IoT-Anwendungen mit einer mehrschichtigen Sicherheitsstrategie. Dazu gehören regelmäßige Back-ups und Sicherheitsupdates, aber auch Schulungen Ihrer Mitarbeiter. Ransomware-Attacken per Phishing lassen sich am besten durch Ihre Mitarbeiter abwehren.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/iot-geraete/

Die beste Smartwatch für Herren 2023 – unsere Top 5

Heutzutage kann eine Smartwatch für Herren fester Bestandteil des alltäglichen Lebens sein und viele nützliche Aufgaben erfüllen. Smarte Uhren sind mehr als reine Zeitmesser. Sie messen etwa Deinen Puls, überwachen Deinen Schlafrhythmus oder zeigen Dir eingehende Messages an.

n diesem Ratgeber stellen wir die beeindruckendsten und praktischsten Smartwatches für Herren 2023 vor. So bekommst Du einen Überblick über die aktuelle Auswahl und weißt, nach welchen Features Du Ausschau halten solltest.

Apple Watch Ultra 2 – beste Outdoor-Smartwatch für Herren

Wenn Du ein iPhone nutzt, liegt es nahe, dass Du Dir dazu passend eine Apple Watch anschaffst. Zwar sind auch Smartwatches anderer Hersteller mit iOS kompatibel, doch in diesem Fall sind die Geräte optimal aufeinander abgestimmt. Zudem kannst Du Dir sicher sein, ein elegantes und technisch hochklassiges Gadget zu bekommen, das Dir gute Dienste leisten dürfte.

Da wir bei Apple von Spitzentechnik sprechen, stellen wir Dir auch gleich Apples aktuelles Spitzenmodell vor, das kaum Wünsche offenlässt. Denn die Apple Watch Ultra 2 ist vielseitig und besonders widerständig beim Outdoor-Gebrauch, kostet dafür aber auch rund 900 Euro.

Die Smartwatch ist wasserdicht bis 100 Meter und kann somit problemlos beim Tauchen getragen werden. Dafür hat sie sogar spezielle Funktionen bekommen, etwa einen Wassertemperatursensor und einen Tiefenmesser. Mit der App „Oceanic+” von Huish Outdoors kannst Du Deine Tauchgänge sogar genauestens protokollieren.

Auch auf der Oberfläche findest Du Dich besser zurecht denn je, dank Dual-Frequenz-GPS mit akkurater Positionsbestimmung. Außerdem ist bei der Apple Watch Ultra 2 der Mobilfunk immer integriert, bei der günstigeren Apple Watch 9 und Apple Watch SE ist er hingegen optional. Alternativ kannst Du die Ultra-Smartwatch aber auch über eine Bluetooth-Verbindung nutzen.

Sehr praktisch für den Alltag ist das Always-On-Display, auch wenn es etwas an der Akkulaufzeit nagt. Im Idealfall hält der Akku übrigens bis zu 36 Stunden. Mit Stromsparmodus kannst Du die Zeit laut Apple auf bis zu 72 Stunden strecken.

Ein weiterer Vorteil ist die Bildschirmhelligkeit: Die Apple Watch Ultra 2 ist mit einer Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits der aktuelle Spitzenreiter unter den Smartwatches. Das erhöht die Lesbarkeit deutlich, wenn Du die Uhr bei hellem Sonnenlicht verwendest.

Samsung Galaxy Watch6 Classic – Android-Smartwatch in Topform

Mit einem Android-Smartphone hast Du eine etwas größere Auswahl als Apple-Nutzer:innen, aber mit unserer Hilfe findest Du ganz leicht die beste Smartwatch. Die Samsung Galaxy Watch6 Classic ist ein exzellentes Gadget, das perfekt mit einem Samsung-Handy harmoniert, sich aber auch mit anderen Android-Smartphones koppeln lässt.

Die Galaxy Watch6 Classic kostet zwischen 400 und 500 Euro, je nach Ausführung (mit oder ohne LTE) und abhängig von aktuellen Angeboten.

Zur Grundausstattung dieser Smartwatch für Herren gehören diverse Gesundheitsfunktionen und ein umfangreicher Fitnesstracker, unterstützt durch Wear OS 4 und zahlreiche Apps.

Der Rand des Ziffernblattes lässt sich außerdem drehen, um einfacher zwischen den einzelnen Menüs der Uhr wechseln zu können. Außerdem ist die Samsung-Smartwatch wasserdicht: Du kannst damit problemlos schwimmen, aber nicht tauchen gehen. Auf dem Papier soll die Galaxy Watch6 Classic darüber hinaus eine Akkulaufzeit von bis zu 40 Stunden bieten.

Die Samsung-Uhr lässt sich sowohl mit dem Smartphone verbinden als auch in Dein Smart Home integrieren – etwa über die „SmartThings”-App. Darüber hinaus kannst Du sie zum mobilen Bezahlen nutzen, als Samsung-Nutzer:in mit Samsung Pay, ansonsten via Google Pay.

Schade: Exklusive Funktionen für Outdoor-Fans bietet die Galaxy Watch6 Classic nicht. Hier ist die Galaxy Watch5 Pro noch einmal besser ausgestattet. Auch die Akkulaufzeit ist beim Vorgängermodell besser: So soll die Galaxy Watch5 Pro im Idealfall bis zu 80 Stunden durchhalten können.

Garmin fenix 7 (Solar) – der Outdoor-Allrounder

Die Garmin fenix 7 Solar Edition gehört mit einem Preis ab 500 Euro zu den Smartwatches der oberen Preisklasse. Dafür bietet sie aber auch Extrapower: Du kannst sie dank Solar-Ladelinse im Freien aufladen. Im Smartwatch-Modus hält der Akku mit zusätzlicher Solarladung bis zu 22 Tage.

Dank Aktientracker behältst Du außerdem die Börsenkurse im Blick, während das transflektierende MIP-Display Sonnenlicht absorbiert und so kaum am Akku zehrt.

Zusätzlich bieten Dir die integrierten Sport-Apps mit vorinstallierten Aktivitätsprofilen starke Unterstützung beim Training. Falls Trailrunning und Skifahren zu Deinen Hobbys zählen, helfen Dir spezifische Karten bei der Navigation im Gelände. Und bei einem Unfall kannst Du Deine Live-Position direkt an Deine Kontakte senden.

Da die (auch ohne Saphir-Glas) extrem solide Uhr bis 100 Meter wasserdicht ist, kannst Du sie auch beim Schwimmen und Tauchen unbesorgt tragen. Es gibt die Garmin-Smartwatch für Herren in drei Größen und insgesamt neun Ausführungen, doch nur die kleineren Versionen haben zusätzliche Farboptionen.

Diesel Griffed Gen 6 – Statement-Smartwatch für Herren

Mit ihrem markanten Design zeigt sich die Diesel Griffed Gen 6 je nach Geschmack eher auffällig oder sportlich. Style und Funktionalität gehen bei dieser Smartwatch für Herren Hand in Hand, die mit rund 300 Euro eher in der oberen Mittelklasse spielt. Telefonieren, Alexa-Sprachassistenz und kontaktloses Bezahlen gehören zu den Basisfunktionen. Ebenfalls sehr praktisch ist das Always-On-Display, das dank AMOLED und adaptiver Helligkeit immer gut zu erkennen ist.

Dazu kommen weitere Features wie Trainingsaufzeichnungen inklusive Anzeige verbrannter Kalorien, Gesundheits- und Wellnessdaten sowie GPS-Tracking Deiner Laufwege. Musik kannst Du dabei direkt auf die Smartwatch streamen oder vom internen Speicher abspielen. Die Uhr ist verlässlich gegen Spritzwasser geschützt und der Akku soll etwa 24 Stunden halten. Besonders praktisch ist dabei die Schnellladefunktion: In nur 30 Minuten lässt sich der Akku wieder auf 80 Prozent aufladen.

Apple Watch Series 9 – starke Smartwatch von Apple

Neben der Apple Watch Ultra 2 hat Apple im Spätsommer 2023 auch eine neue Generation der klassischen Apple Watch veröffentlicht: Die Apple Watch Series 9 wird in den Größen 41 und 45 Millimeter angeboten und bietet diverse Sport- und Gesundheitsfunktionen für Apple-Nutzer:innen an.

Herzstück der Smartwatch ist der S9-Chip von Apple, der neue Funktionen ermöglicht: So kann Siri einige Anfragen ohne Internetverbindung verarbeiten. Außerdem führt Apple mit einem Update im Herbst 2023 die sogenannte Doppeltipp-Geste ein: Tippst Du Daumen und Zeigefinger zweimal an der Hand zusammen, an der Du die Apple Watch 9 trägst, löst Du bestimmte Aktionen aus. Dazu kann zum Beispiel die Annahme eines Anrufs zählen.

Weniger stark ist allerdings die Akkulaufzeit: Im Gegensatz zur Apple Watch Ultra 2 (bis zu 36 Stunden im Normalbetrieb) hält die Apple Watch 9 laut Hersteller höchstens 18 Stunden durch. Immerhin: Mit eingeschaltetem Stromsparmodus sollen bis zu 36 Stunden.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/gadgets-wearables/smartwatch/smartwatch-fuer-herren-unsere-top-auswahl/#/

iOS 17.1: Diese Neuerungen bringt das Update auf Dein iPhone

Apple hat eine neue Beta für sein iPhone-Betriebssystem veröffentlicht: iOS 17.1 bietet einige Neuerungen, die Apple schon für iOS 17 angekündigt hatte. Verbesserungen gibt es unter anderem für AirDrop, Apple Music, die Aktionstaste und die Taschenlampe. Im Folgenden haben wir für Dich die wichtigsten Informationen zum Update auf iOS 17.1 zusammengefasst.

Erst im September 2023 veröffentlichte Apple das aktualisierte Betriebssystem iOS 17, das auf den iPhone-15-Modellen sogar vorinstalliert ist. Inzwischen arbeitet der Hersteller fleißig am nächsten Update: iOS 17.1.

iOS 17.1: Release noch im Oktober 2023?

iOS 17.1 wartet mit vielen Neuerungen auf, die wir Dir hier vorstellen wollen. Mittlerweile gibt es auch konkrete Gerüchte zum Release-Termin: Angeblich rollt das Update spätestens am 24. Oktober 2023 aus. Das habe die französische Frequenzbehörde ANFR auf Anfrage von Apple erfahren, wie das Online-Portal iPhoneSoft berichtet.

Hintergrund ist eine Aufforderung der französischen Behörden an Apple, den Verkauf des iPhone 12 zu stoppen oder dessen Strahlungsemissionen zu senken. Und in der Tat soll iOS 17.1 eine Optimierung enthalten, die den Strahlungslevel des Modells senkt.

Ein Test in Frankreich hatte ergeben, dass die Werte des iPhone 12 die in der EU erlaubten Strahlungswerte überschreiten. Mit dem Update soll dieses Problem behoben werden.

iOS 17.1: Verbesserungen für AirDrop und NameDrop

Apple erweitert mit iOS 17.1 die Funktionen von AirDrop. Du kannst beispielsweise Daten mit anderen Personen austauschen, auch wenn sich die Geräte nicht mehr in unmittelbarer Reichweite zueinander befinden. Das ist nützlich, wenn es sich um viele oder große Dateien handelt. Falls eine Person sich entfernt, erfolgt die Übertragung über Mobilfunk oder WLAN.

In den Einstellungen erscheint in der Beta dafür der neue Bereich „Außer Reichweite”, dazu kommt ein neuer Schalter. Mit ihm kannst Du Übertragungen aus der Ferne wahlweise per Mobilfunk zulassen – und nicht nur über WLAN.

Eine weitere kleinere Änderung betrifft NameDrop, eine mit iOS 17 eingeführte Funktion. Mit der kannst Du schnell und unkompliziert Kontaktinformationen mit anderen Apple-Nutzer:innen austauschen. Neu in iOS 17.1 ist die Möglichkeit, NameDrop auch mit einer Apple Watch zu verwenden: Du sendest dann Kontaktdaten von Smartwatch zu iPhone – und umgekehrt.

Neue Funktionen für Apple Music 

Wenn Du Apple Music abonniert hast, kannst Du künftig Deine Lieblingssongs, Alben, Playlists oder Bands anders markieren. Statt wie bisher ein Herz für Favoriten zu vergeben, siehst Du in iOS 17.1 einen Stern. So gekennzeichnete Musik landet in Deiner Mediathek.

Zudem schlägt Apple nun vor, dass Du Favoriten bestimmten Playlists hinzufügen kannst. Favoriten kannst Du obendrein vom Sperrbildschirm aus auswählen, wenn Du das Apple-Music-Widget verwendest.

Playlists kannst Du zudem jetzt personalisieren. Acht verschiedene Stile stehen dafür zur Verfügung, jeweils mit anderen Farben sowie geometrischen Mustern.

In Zukunft soll es übrigens auch eine Favoriten-Playlist geben, ähnlich wie bei Spotify oder Deezer. Dieses Feature ist in iOS 17.1 bis jetzt aber nicht vorhanden.

iOS 17.1 mit neuer Funktion für die Aktionstaste des iPhone 15 Pro

Inzwischen wurde bekannt, dass iOS 17.1 auch eine Änderung für die Aktionstaste des iPhone 15 Pro (Max) im Gepäck hat. Konkret werden die Funktionen für Taschenlampe, Kamera, Sprachmemo, Lupe und Fokus, die Du für den Action Button aktivieren kannst, nicht mehr automatisch ausgelöst, wenn Du Dein iPhone etwa in der Hosentasche trägst. Auf diese Weise sollen versehentliche Aktionen verhindert werden.

 

Neues Taschenlampe-Symbol in der Dynamic Island

Mit iOS 17 hat Apple ein Taschenlampen-Symbol für die Dynamic Island eingeführt. Du kannst damit sehen, wenn das Licht aktiviert ist. Noch praktischer: Tippst Du auf das Icon in der Dynamic Island erscheint eine Schaltfläche, über die Du die Taschenlampe bei Bedarf deaktivierst.

iPhone 15: Dynamic Island – Funktion, unterstützte Apps & mehr erklärt

Bislang gab es dieses Feature nur für das iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max. Ab iOS 17.1 steht die Funktion auch für das iPhone 14 Pro, iPhone 14 Pro Max sowie iPhone 15 und iPhone 15 Plus zur Verfügung.

Update aktiviert die Doppeltipp-Geste für die Apple Watch 9

Apple arbeitet auch an einem Update für die Apple Watch: watchOS 10.1 aktiviert gemeinsam mit iOS 17.1 die Funktion „Double Tap” (Doppeltipp-Geste) für die Apple Watch 9.

Hierbei kannst Du bestimmte Aktionen auslösen, wenn Du Daumen und Zeigefinger zweimal zusammendrückst. Auf diese Weise lässt sich die Smartwatch bedienen, ohne das Display berühren zu müssen. Um die Funktion einzustellen, musst Du nach der Installation des Updates in die Watch-App auf Deinem iPhone wechseln.

Weitere Neuerungen von iOS 17.1: Unterstützung für N64-Controller – und mehr Optionen für Standby

In dem Update für iOS 17 finden sich darüber hinaus einige weitere kleinere Neuerungen. Wenn Du ein Hintergrundbild auswählst, kannst Du es automatisch an den Bildschirm anpassen lassen. Das Feature nennt sich „Extend Wallpaper”.

Für iOS 17.1 ergänzt Apple zudem die Unterstützung für den N64-Controller der Nintendo Switch. Dazu kommen minimale Änderungen, etwa ein neues Design für das Sprachmemo-Symbol. Dieses erreichst Du über die Aktionstaste auf dem iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max. Zudem patcht Apple mit iOS 17.1 drei Sicherheitslücken.

Besitzt Du ein iPhone 14 Pro (Max) oder iPhone 15 Pro (Max), erwarten Dich darüber hinaus neue Optionen für Standby: Du kannst einstellen, dass das Display nie oder nach 20 Sekunden ausgeschaltet wird.

iOS 17.1: Diese Probleme soll das Update beheben

iOS 17.1 soll außerdem einige Probleme beheben: So kümmert sich das Update unter anderem um einen Bug der digitalen Tastatur, der zu stark verzögerten Eingaben führen kann. Außerdem soll ein Problem mit eingebrannten Bildern auf dem Display gefixt werden. Von dem „Display-Burn-In” sollen zuletzt beispielsweise einige iPhone-15-Besitzer:innen betroffen gewesen sein, wie MacRumors berichtet.

Worum sich iOS 17.1 angeblich nicht kümmern wird: Ein Problem, das bei einigen iPhones dazu führt, dass sie sich mitten in der Nacht ausschalten beziehungsweise neu starten:

 

Was bei dem Update bislang ebenfalls fehlt, ist die von Apple angekündigte Tagebuch-App. Auch die Aufnahme von 3D-Videos ist mit dem iPhone 15 Pro und 15 Pro Max weiterhin nicht möglich. Die Funktion heißt bei dem Hersteller „Spatial Video”.

Übrigens: In der ersten Testversion von iOS 17.1 waren noch Klingel- und Texttöne verschwunden, die Apple mit iOS 17 eingeführt hatte. Diese sind mit der zweiten Beta wieder hinzugefügt worden.

Wie Du am iOS-Betaprogramm von Apple teilnimmst

Wenn Du neue Versionen von iOS und anderen Apple-Betriebssystemen vor dem offiziellen Release testen willst, musst Du Dich dafür registrieren. Du hinterlegst dazu Deine Apple-ID und erhältst im Anschluss die Updates über „Allgemein | Softwareupdate” in den iOS-Einstellungen. Die Teilnahme an der Beta ist kostenlos. Anmelden kannst Du Dich auf dieser Apple-Webseite.

Wichtig: Du handelst auf eigenes Risiko, wenn Du beim Testprogramm mitmachst, da die Betaversionen nicht unbedingt fehlerfrei sind. Du solltest zum Testen also nicht Dein normales iPhone verwenden, das Du täglich benutzt.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/ios-17-1-das-bringt-das-update-von-ios-17-auf-dein-iphone/#/

 

 

KI in Smartphones: Die Top-Handys mit KI-Features

Künstliche Intelligenz (KI) ist sicherlich eine der revolutionärsten technologischen Entwicklungen dieses Jahrzehntes – und steckt vielleicht sogar schon in Deiner Hosentasche. In diesem Überblick stellen wir Dir einige der aktuell interessantesten Smartphones mit KI-Features vor.

KI-Algorithmen in Smartphones optimieren Deine Fotos, unterstützen Dich als Sprachassistenz bei alltäglichen Aufgaben, schützen per Gesichtserkennung Deine persönlichen Daten und können sogar Dein Gaming-Erlebnis in neue Dimensionen bringen. Hier sind einige aktuelle Top-Smartphones mit beeindruckenden KI-Fähigkeiten.

1) iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max: KI-Fusion

Apple setzt bei dem iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max auf KI-Features in vielen Komponenten. So sind die 14er-Modelle mit dem A16 Bionic Chip ausgestattet, der speziell dazu ausgelegt ist, maschinelles Lernen zu optimieren und beschleunigen und neuronale Netzwerkaufgaben zu verbessern. Das bedeutet, dass alle Deine rechenintensiven KI-unterstützten Apps – zum Beispiel Gaming, Bild- und Videobearbeitung – schneller und flüssiger laufen.

KI-Foto-Algorithmus

So unterstützt der Prozessor etwa die Kamera des iPhone 14 Pro dabei, bereits vor dem Auslösen mehrere Fotos zu machen. Der KI-Algorithmus prüft dann in Sekundenbruchteilen jedes Bild einzeln und baut automatisch die optimalen Pixel ein. Diesen Prozess nennt Apple „Deep Fusion”.

Gesichtserkennung

Bei der Gesichtserkennung ist Apple ebenfalls weit vorne dabei. Die KI-gestützte Apple Face ID, die in den 14er-Modellen verbaut ist, erkennt Dich sogar, wenn Du einen Mund-Nasen-Schutz tragen solltest.

KI-Sprachassistentin Siri

Die Sprachassistenz Siri ist zudem Apples bekannteste Ausprägung künstlicher Intelligenz. Als sich ständig optimierende KI steht sie Dir bei unzähligen alltäglichen Aufgaben zur Verfügung.

Unfallerkennung

Selbst im Notfall lässt Dich die Apple-KI nicht im Stich. Die Unfallerkennung des iPhone 14 Pro erkennt , solltest Du einmal einen Unfall haben und blendet einen Notruf ein, den Du dann nur noch per Swipe losschicken brauchst, oder auch abbrechen kannst. Reagierst Du nicht auf die Benachrichtigung, wird der Notruf nach 20 Sek. automatisch kontaktiert.

Du kannst Dich zwischen dem Pixel 7 Pro und dem iPhone 14 Pro Max nicht entschieden?

2) Google Pixel: KI-Radiergummi

Google Pixel Smartphones haben mehr zu bieten als den allseits bekannten Google Assistant. So stechen beim Google Pixel 7Google Pixel 7 Pro und Google Pixel 7a besonders bei der Kamera spannende KI-Features heraus, oder auch die optimierte Anrufqualität. Die KI-Funktionen werden seit dem Google Pixel 6 kontinuierlich weiterentwickelt und stecken auch in den neuesten 7er-Modellen.

Zahlreiche Foto-Features

Der „Magische Radierer“ verbessert Deine Fotos, indem er unerwünschte Elemente entfernt. Per maschinellem Lernen erkennt dieses Feature störende Personen oder Gegenstände in Deinen Bildern und gibt Dir die Wahl, sie entweder einzeln oder alle auf einmal zu entfernen. Die Funktion „Scharfzeichnen“ erkennt und reduziert Unschärfe sowie visuelles Rauschen – so verbessert das KI-Feature die Qualität Deiner Aufnahmen ungemein. Das funktioniert sogar mit Fotos, die Du nicht mit dem Pixel aufgenommen hast. Darüber hinaus hat das Pixel den „Super-Resolution-Zoom”, der Details aus mehreren Aufnahmen zusammenfügt, um die Bildqualität und -schärfe zu verbessern.

Verbesserte Anrufqualität

Die Telefonfunktion hat Google auch nicht vergessen. Der KI-gestützte „Pixel-Anrufassistent” filtert störende Hintergrundgeräusche raus und hilft Dir, Gespräche besser zu verstehen. Darüber hinaus identifiziert der Anruf-Filter unbekannte Anrufer:innen und zeigt Dir den möglichen Grund für den Anruf an.

3) Samsung Galaxy S23: KI-Szenenoptimierung

Das Samsung Galaxy S23 hat nicht nur ein beeindruckendes Vierfach-Kamerasystem mit einer 200MP-Hauptkamera, sondern auch einige interessante KI-Features im Smartphone, mit denen Du besonders tolle Bilder aufnehmen kannst.

Einige der bemerkenswerten Funktionen sind der „Szenenoptimierer” und die „Objekterkennung”, die das Smartphone dabei unterstützen, das Motiv vor der Linse zu analysieren und die Kameraeinstellungen entsprechend anzupassen. Darüber hinaus nutzt das Smartphone KI-Technologien zur Steuerung von Helligkeit und Kontrast, um das bestmögliche Bild zu erzielen. Dabei ist es egal, unter welchen Lichtbedingungen Du gerade knipst. Die KI hilft Dir auch bei der Bildstabilisierung. Dieses Feature ist besonders vorteilhaft, wenn Du den beeindruckenden 100x-Zoom nutzt. Mit der Hilfe der KI machst Du auch aus großer Entfernung gestochen scharfe Bilder.

4) Asus ROG Phone 6: KI-Kühlung

ROG steht für Republic of Gamers und genau für diese ist das Asus ROG Phone 6 entwickelt worden. Das Gaming-Smartphone aus dem High-End-Bereich besticht dementsprechend auch durch ein exzellentes 6,78 Zoll-OLED-Display mit fast unerreichter 165 Hz Bildrate und einem Oberklasse Snapdragon 8+ Prozessor.

Diese hohe Performance kostet besonders bei aufwendigen Multiplayer-Games einiges an Energie, die sich schnell als Hitze am Gerät bemerkbar macht. Deshalb hat Asus seinem ROG Phone 6 einen externen, abnehmbaren Kühler beigefügt. Der „AeroActive Cooler 6” ist mit einem thermoelektrischen KI-Kühlsystem ausgestattet, das automatisch die Oberflächentemperatur des Smartphones herunterkühlt, wenn es sich aufgrund heftigen Zockens überhitzt. Das vermeidet Ruckeln beim Gaming und Abnutzungserscheinungen bei den anderen Komponenten.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/ki-in-smartphones-die-top-handys-mit-ki-features/#/

DOCSIS 3.1 erklärt – so kommt das Gigabit-Internet ins Kabelnetz

Ob Videokonferenzen, das Projektmanagement in der Cloud oder der Datenaustausch zwischen den Geräten des Internet of Things: Alle Anwendungsbereiche tauschen heutzutage Daten mit dem Internet aus. Eine leistungsfähige Internetanbindung ist deshalb für die meisten Unternehmen unverzichtbar. Die Voraussetzung für Gigabit-Geschwindigkeiten sowohl im Download als auch im Upstream schafft derzeit der Standard namens DOCSIS 3.1.

Der Breitbandausbau soll 2023 eine entscheidende Hürde nehmen: Dann hat Vodafone als Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber sämtliche Kabelanschlüsse auf den modernen Standard DOCSIS 3.1 umgestellt. Rund 24 Millionen Anschlüsse verfügen somit theoretisch über das sogenannte „Gigabit-Internet“ – und das völlig unabhängig vom Ausbau des Glasfasernetzes.

Was der Standard DOCSIS genau ist, wie er funktioniert und welche Internetgeschwindigkeiten damit in der Zukunft für Ihr Unternehmen realisierbar sind, erfahren Sie hier.

 

DOCSIS – was ist das eigentlich?

Der Übertragungsstandard DOCSIS („Data Over Cable Service Interface Specification”) legt seit den 1990er Jahren fest, wie das TV-Kabel Breitband-Internet überträgt. Die Nutzung der TV-Verkabelung ist eine verfügbare und schnelle Alternative gegenüber der aufwändigen Glasfaserverkabelung bis zum Arbeitsplatz (Fiber-to-the-desk) und den bei DSL üblichen zweiadrigen Kupferleitungen auf dem letzten Kilometer. Das Internet teilt sich beim Kabel-Internet via DOCSIS mit dem Fernsehsignal das Netz. Deshalb spricht man dabei von einem „Shared Medium“.

Den Datenverkehr und die Fernsehsignale derart zu kombinieren ist praktisch: So können Nutzer:innen einfach den vorhandenen Koaxial-Anschluss der TV-Dose verwenden, um HighSpeed-Internet zu erhalten. Damit steht DOCSIS in direkter Konkurrenz zu DSL, schafft aber Übertragungen über erheblich größere Leitungslängen und höhere Datenraten als die aktuell konkurrierenden Technologien, wie etwa DSL.

Die Vorteile von DOCSIS 3.1 im Überblick

Die aktuelle Version des Standards für Datenübertragung über Koaxialkabel bietet gleich mehrere Vorteile:

  • Erweiterter Frequenzbereich: Die aktuelle Generation DOCSIS 3.1 kann Frequenzen bis 1,7 Gigahertz für die Datenübertragung im Download verwenden. Im Upload können Sie Frequenzen von fünf bis 204 MHz nutzen. Das ermöglicht perspektivisch sogar Datenraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde im Download sowie bis zu einem Gigabit pro Sekunde im Upload.
  • Effizienteres Übertragungsverfahren: Während DOCSIS 3.0 lediglich Modulationsraten (ein Indikator für die mögliche Bandbreite) bis zu 256 QAM (QAM = „Quadraturamplitudenmodulation“) ermöglicht, liegen diese bei DOCSIS 3.1 mit aktuell bis zu 4 kQAM deutlich höher. Jedes einzelne Modem erhält die zu ihm passende Übertragungsparameter, so dass jederzeit eine effiziente und zuverlässige Datenübertragung möglich ist. Dadurch lassen sich bestehende Bandbreiten bis zu 70 Prozent effizienter nutzen.
  • Weniger Fehler und individuelle Steuerung: Bei DOCSIS 3.1 kommt das Multi-Carrier-Modulationsverfahren OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplexing) zum Einsatz. Damit kann der Netzanbieter auf Netzstörungen flexibler reagieren. Einzelne Störungen können, sobald diese Funktionen in der Systemtechnik implementiert sind, individuell ausgeblendet werden, sodass Fehler durch Einstrahlungen, Zeit- und Frequenz-Überlagerung deutlich geringer werden. Dadurch verbessert sich die Resistenz gegen Impulsrauschen und Interferenzen. Darüber hinaus wartet der Standard mit dem leistungsfähigen Fehlerschutz namens „Low-Density-Parity-Check-Code“ (LDPC) auf.

In der Summe entsteht ein deutlich stabileres Netz mit kürzeren Latenzen. Die gesteigerte Signalqualität führt außerdem zu höheren Geschwindigkeiten. Bereits jetzt profitieren Vodafone-Kunden zum Beispiel in den „Gigabit-Cities“ Bochum, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln, Mannheim und Heilbronn von Anschlüssen mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde im Download. Weitere Städte kommen fortlaufend hinzu.

Ob Ihr Standort schon heute an das Gigabit-Internet angeschlossen werden kann, verrät Ihnen unser praktischer Gigabit-Adresscheck.

 

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Mit Highspeed surfen und arbeiten: Zehn Gigabyte sind in gut einer Minute „da“

Eine derart hohe Bandbreite bietet Unternehmen beste Voraussetzungen, um Videostreaming (beispielsweise bei Online-Konferenzen), umfangreiche Downloads (beispielsweise bei Paketinstallationen) sowie IoT-Infrastrukturen wie zum Beispiel Smart-Building-Anwendungen mit Alarmsystemen mit Videoüberwachung sinnvoll zu nutzen.

Lange Wartezeiten gehören mit dem Highspeed-Internet also der Vergangenheit an: Während beispielsweise eine Anwendung mit acht Gigabyte bei einer Downloadrate von 32 Megabit pro Sekunde noch 33,3 Minuten zum Herunterladen benötigt, dauert der Download bei einem Gigabit pro Sekunde nur 1,1 Minuten.

Nicht anders verhält es sich beim Download großer Dateien: Hier warten Sie auf eine 20 Gigabyte große Datei nur etwa zweieinhalb Minuten. Im Vergleich: Bei einem 16-Megabit-DSL müssten Sie mehr als zwei Stunden warten, bis Sie dieselbe Datei heruntergeladen haben. So entstehen klare Effizienz- und somit Wettbewerbsvorteile für Unternehmen mit erheblichem Datentransfer. Dasselbe gilt, wenn viele Mitarbeiter:innen an einem Standort arbeiten und gleichzeitig online gehen.

Unternehmen, die in ausgebauten Gebieten auf DOCSIS 3.1 umsteigen möchten, brauchen lediglich ein passendes Kabelmodem. Die maßgeblichen Komponenten für die eigentliche Umstellung befinden sich nämlich in den Verteilerkästen von Vodafone. Die wandeln die Signale aus einem Glasfaserkabel um und speisen sie in das koaxiale Hausnetz ein.

 

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DOCSIS: Evolution eines Standards seit 1998

Bereits mit DOCSIS 1.0 (eingeführt 1998) waren nutzbare Datenraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde im Downstream und 27 Megabit pro Sekunde im Upstream pro damaligem Fernsehkanal möglich. In der 2002 folgenden Version 2.0 kam zunächst die sogenannte Echtzeitübertragung hinzu: Diese war und ist unter anderem die Voraussetzung für Anwendungen wie IP-Telefonie, die (weitgehend) ohne Latenz auskommen müssen.

Beim EuroDOCSIS 3.0-Standard, der noch in vielen Gebieten zum Einsatz kommt, sind die Sende- und Empfangskanäle bereits gebündelt. Der Standard fasst bis zu 32 Kanäle zusammen. Auf diese Weise sind Übertragungsraten im Downstream von über einem Gigabit pro Sekunde und 240 Megabit pro Sekunde im Upstream möglich.

Der Datendurchsatz ist also bereits bei diesem Standard deutlich höher als bei (V-)DSL. Im Coax-Glasfasernetz sind seit einigen Jahren 400 Megabit pro Sekunde im Downstream verfügbar. Mit der aktuellen Standardversion DOCSIS 3.1 steigert sich die Effizienz der verwendeten „Kanäle“ nochmals deutlich: Bis zu zehn Gigabit sind hier theoretisch möglich, netto kommen davon aber zwischen zwei und fünf an.

 

Vervielfachung der Datenrate mit DOCSIS 4.0

Bereits in Planung ist die Umrüstung auf DOCSIS 4.0: Der 2020 erstmals vorgestellte Standard soll Datenraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde im Downstream und sechs Gigabit pro Sekunde im Upstream unterstützen. Dass dies grundsätzlich möglich ist, verdeutlichte die Branchenorganisation CableLabs auf einer Präsentation. DOCSIS 4.0 beinhaltet unter anderem neue Technologien wie Extended Spectrum DOCSIS (ESD), Full Duplex Docsis (FDX) und Low Latency Docsis (LLD).

Die Unterschiede zu DOCSIS 3.1 liegen vor allem darin, die bis dato erhebliche Asymmetrie zwischen Up- und Downstream zu verringern, den Nettodurchsatz des Downstreams auf tatsächliche zehn Gigabit zu erhöhen und dieselben geringen Latenzen wie Glasfaser und DSL zu ermöglichen.

Die Umstellung auf den neuen Standard ist jedoch nicht ein einfaches Update der bestehenden Technologie, sondern gestaltet sich für Kabelnetzbetreiber wesentlich komplizierter. Im Unterschied zum Glasfaserausbau ist das Internet über das Kabelnetz aber weniger aufwendig und weniger kostenintensiv: Während für die Abnahme des schnelleren Signals zwar neue Kabelmodems an den Anschlüssen notwendig sind, kann DOCSIS 4.0 das bestehende Koaxialnetz weiterhin nutzen.

Generell verstehen sich die theoretisch erreichbaren (Brutto-)Datenraten als Angabe für ein bestimmtes Netzsegment: Je mehr Anschlüsse dort vorhanden sind, desto weniger kommt bei den einzelnen Abnehmern an, während Glasfaser eine fixe Geschwindigkeit pro Anschluss garantiert.

Statt des fixen Downstreams von zehn Gigabit lässt sich mit dem neuen Standard 4.0 aber tatsächlich das „Gigabit-Internet“ auch in Gegenden erreichen, in denen DOCSIS 3.1 aktuell keinen derartigen Datendurchsatz erzielt. Daneben erhöhen sich vor allem die Upstream-Raten erheblich. Dies ist vor allem für Unternehmen, die stark auf das Internet of Things und Videokonferenzen setzen interessant sein dürfte.

Die Einführung von DOCSIS 4.0 durch Kabelnetzbetreiber wie Vodafone soll allerdings erst in einem Zeitraum ab etwa 2030 stattfinden und dann als infrastrukturelle Ergänzung zum gleichzeitigen Ausbau moderner Glasfaserleitungen dienen.

Auch das Thema Telefonie wickeln Unternehmen inzwischen fast überall über schnelle Internetleitungen ab. Was hinter dem Begriff Unified Communications steckt, wie smarte Business-Kommunikation Ihre Position im Wettbewerb stärkt und auf was es im digitalen Geschäftsbetrieb sonst noch ankommt, erfahren Sie in unserem kostenlosen PDF-Whitepaper zum Thema UCC.

DOCSIS 3.1: Das Wichtigste in Kürze

  • DOCSIS bedeutet „Data Over Cable Service Interface Specification“ und bezeichnet die Übertragung von Breitband-Internet über das Kabelnetz.
  • Das Internet teilt sich also mit dem Fernsehsignal das Netz. Deshalb spricht man dabei von einem „Shared Medium“.
  • DOCSIS ermöglicht ein stabiles Netz mit äußerst kurzen Latenzen. Die hohe Signalqualität führt außerdem zu höheren Geschwindigkeiten.
  • Im aktuellen Standard DOCSIS 3.1 sind Downstream-Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit möglich.
  • Ab etwa 2030 soll der kommende Standard DOCSIS 4.0 für noch höhere Geschwindigkeiten sorgen: Je nach Zahl der Anschlüsse in einer Gegend sind dabei bis zu zehn Gigabit pro Sekunde möglich.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/featured/technologie/docsis-3-1-erklaert-so-kommt-das-gigabit-internet-ins-kabelnetz/

 

 

 

 

Gestochen scharfe Bilder: Die besten Kamera-Smartphones 2023

Die besten Kamera-Smartphones 2023 machen eine DSLR (fast) überflüssig. Und sie haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber Spiegelreflexkameras: Sie sind deutlich kompakter, somit leichter zu transportieren und dadurch ständig griffbereit.

Wir stellen Dir hier gute Kamera-Handys für 2023 vor, mit denen Du qualitativ hochwertige Fotos und Videos machen kannst. Am Ende findest Du zudem eine kurze Einführung, worauf Du achten solltest, um eine gute Handykamera zu erkennen.

iPhone 14 Pro (Max): Apple überzeugt mit seinen Kamera-Smartphones

Wie schon das iPhone 13 Pro und das iPhone 13 Pro Max haben auch die beiden Nachfolgemodelle drei Kameralinsen auf der Rückseite: Ultraweitwinkel-, Weitwinkel- und Teleobjektiv, die beim iPhone 14 Pro dreifachen optischen Zoom bieten.

Das iPhone 14 Pro und des iPhone 14 Pro Max verfügen als erste iPhone-Modelle überhaupt über eine Hauptkamera mit einer Auflösung von 48 Megapixeln. Der Quad-Pixel-Sensor kann mehrere Pixel zu einem kombinieren, was vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Aufnahmen garantieren soll.

Zusätzlich haben beide Pro-Modelle den bekannten LiDAR-Scanner (Light Detection and Ranging). Diese Technik misst den Abstand zu Objekten mittels 3D-Scanning und beschleunigt den Autofokus. So bieten die Pro-Modelle wie bereits ihre Vorgänger einen Porträt-Modus für Videos.

Neu ist der sogenannte Action-Modus für Videoaufnahmen. Dieser Modus gleicht Deine Bewegungen aus, wenn Du Dich beim Filmen mitten im Geschehen befindest. Wie das in der Praxis aussieht, demonstriert das Video oben.

iPhone 15 Pro (Max): Das Apple-Flaggschiff 2023

Wie die Vorgänger der 14er-Reihe haben auch das iPhone 15 Pro und das iPhone 15 Pro Max eine Dreifachkamera auf der Rückseite: eine Hauptkamera, eine Ultraweitwinkellinse und ein Teleobjektiv. Es gibt aber einen wichtigen Unterschied. Die 48-Megapixel-Hauptkamera nimmt Fotos nun standardmäßig mit 24 Megapixel auf (statt mit 12 Megapixel).

Zudem hat Apple den Sensor vergrößert. Das soll für eine verbesserte Bildqualität sorgen, also etwa mehr Details einfangen. Die Telelinse (12 Megapixel) im iPhone 15 Pro leistet einen dreifachen optischen Zoom, die im iPhone 15 Pro Max sogar einen fünffachen optischen Zoom.

Weitere bemerkenswerte Neuerung: Der Porträtmodus ist automatisch aktiviert. So kannst Du Porträts knipsen, ohne in den Modus zu wechseln. Es ist sogar möglich, Aufnahmen im Nachhinein in Porträtfotos zu verwandeln.

Xiaomi 13 Ultra: Kamera-Smartphone oder Smartphone-Kamera?

Mit dem Xiaomi 13 Ultra hat der Hersteller aus China sein bestes Kamera-Smartphone für 2023 inzwischen auch in Deutschland veröffentlicht. Dass Xiaomi hier besonderes Augenmerk auf die Fotoqualität legt, ist auf den ersten Blick erkennbar. Denn auf der Rückseite prangert ein riesiges Kameramodul, das gleich vier 50-Megapixel-Linsen beherbergt und von einem Leica-Schriftzug geschmückt ist.

Herzstück des Set-ups ist eine Hauptlinse, die dank 1-Zoll-Bildsenor (IMX989) eine ausgezeichnete Bildqualität und Low-Light-Performance bietet. Eine absolute Seltenheit: Die variable Blende der Hauptlinse lässt Dich die Lichtstärke – und damit unter anderem die Hintergrundschärfe – bestimmen.

Besonders stark fällt außerdem der Zoom des Xiaomi 13 Ultra aus, oder besser gesagt: die Zooms. Denn das Flaggschiff bietet gleich zwei Objektive, die eine optische Vergrößerung ermöglichen. Die normale Telelinse schafft einen 3,2-fachen optischen Zoom. Das sogenannte „Super Teleobjektiv” mit Periskop-Mechanismus vergrößert um den Faktor 5. Diese Kombination macht das Xiaomi 13 Ultra zu einem der besten Kamera-Smartphones für Zoom-Fotos.

Weitläufigere Aufnahmen machst Du wiederum mit dem Ultraweitwinkel, das einen Sichtwinkel von 122 Grad bietet und Makrofotografie unterstützt. Darüber hinaus Teil der Kameraausstattung ist ein ToF-Sensor, der Porträtbilder optimiert. Für Selfies steht auf der Vorderseite des Smartphones eine 32-Megapixel-Frontkamera zur Verfügung, die platzsparend in einem kleinen Punch-Hole untergebracht ist.

Xiaomi 13 Pro: Das zweitbeste Kamera-Smartphone von Xiaomi

Die Xiaomi-13-Reihe beinhaltet ein weiteres exzellentes Kamera-Smartphone: Das Xiaomi 13 Pro. Es besitzt wie das Ultra-Modell ein sehr großes Kameramodul, das im direkten Vergleich zumindest ein wenig unauffälliger daherkommt. Darin untergebracht sind drei 50-Megapixel-Objektive – unter anderen eine Hauptlinse mit 1-Zoll-Sensor, den wir bereits beim Xiaomi 13 Ultra gelobt haben.

Dementsprechend erwarten Dich auch hier eine ausgezeichnete Bildqualität und starke Ergebnisse im Dunkeln. Auf eine variable Blende musst Du allerdings verzichten.

Leichte Unterschiede gibt es auch beim Teleobjektiv: Den 3,2-fachen optischen Zoom bekommst du hier zwar ebenfalls, die Linse ist jedoch etwas weniger lichtstark (f/2.0 statt f/1.8) als beim Ultra. Darüber hinaus eignet es sich für Makrofotos aus 10 cm Entfernung, während das ebenfalls verbaute Ultraweitwinkel (115 Grad Sichtwinkel) 5-cm-Makrofotografie unterstützt. Selfies knipst Du mit der 32-Megapixel-Frontkamera in guter Qualität.

Das Xiaomi 13 Pro ist aktuell das zweitbeste Kamera-Smartphones des Herstellers. Knapp dahinter reiht sich das Standardmodell ein: Wenn du auf ein Teleobjektiv verzichten kannst, ist das Xiaomi 13 eine sehr gute und preiswerte Alternative zu seinen teureren Schwestermodellen.

Xiaomi 12T Pro 5G: Wie viel Megapixel braucht eine Kamera?

Wenn Du das Xiaomi 12T Pro 5G in Augenschein nimmst, sticht eine Eigenschaft besonders hervor: die Hauptkamera mit der sagenhaften Auflösung von 200 Megapixeln. Ergänzt wird diese durch eine Ultraweitwinkelkamera mit 8 Megapixeln und einer Makrokamera mit 2 Megapixeln. Dieses Kamera-Set-up erlaubt Dir unter anderem die Aufnahme von 8K-Videos mit bis zu 24 Bildern pro Sekunde.

Die hohe Auflösung der Hauptkamera soll dazu führen, dass viel Licht für jedes Foto zur Verfügung steht. Auf diese Weise kannst Du auch bei schlechten Lichtverhältnissen in der Umgebung gut belichtete Aufnahmen machen. Dazu trägt auch die große Blendenöffnung der Hauptkamera bei (f/1,69).

Die 200 Megapixel sollen laut Xiaomi außerdem bewirken, dass Du beim Zoomen eine größere Detailgenauigkeit auf den Fotos hast. Das ist allerdings auch notwendig. Denn ohne optischen Zoom bist Du auf die Vergrößerung und die damit einhergehenden Bildverluste angewiesen. Auf der Vorderseite bietet Dir das Xiaomi 12T Pro 5G eine Selfiekamera mit einer Auflösung von 20 Megapixeln.

Praktisch: Du kannst Bild- und Videodateien im RAW-Format speichern, um mehr Daten für die Nachbearbeitung zur Verfügung zu haben.

Galaxy S23 Ultra: Samsungs bisher bestes Kamera-Smartphone

Auf der Rückseite hat Samsung in seinem Flaggschiff vier Kameras verbaut: eine Hauptkamera mit 200 Megapixeln, zwei Telelinsen mit je 10 Megapixeln und eine Ultraweitwinkellinse mit 12 Megapixeln.

Die beiden Teleobjektive bieten Dir jeweils eine andere optische Zoom-Stufe: Du hast die Wahl zwischen 3-facher und 10-facher optischer Vergrößerung. Mit kräftiger digitaler Unterstützung („Super-Resolution-Zoom”) vergrößerst Du sogar um den Faktor 100. Neben den Zoom-Möglichkeiten hat Samsung das Galaxy S23 Ultra vor allem für Videos optimiert: Du kannst 8K-Videos mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

Zu den bemerkenswerten Features gehört auch „Nightography” – ein Aufnahmemodus speziell für Fotos und Videos bei Nacht. Per beigelegtem S Pen kannst Du Deine Kreationen sogar um handgepinselte Animationen ergänzen, wie es Samsung bewirbt.

Pixel 7 Pro: Kino-Modus und mehr

Ende 2022 hat Google mit dem Pixel 7 Pro eine sehr gute Alternative zum iPhone 14 Pro Max und Co. veröffentlicht. Google ist seit Langem im Kamerabereich für eine gute Abstimmung von Hard- und Software bekannt. Diesem Image wird auch das Pixel 7 Pro gerecht.

Das Pixel-Flaggschiff für 2023 bietet Dir auf der Rückseite eine Dreifachkamera, deren Hauptkamera mit 50 Megapixeln auflöst. Dazu kommen eine Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln und eine Telekamera mit 48 Megapixeln.

Die Smartphone-Kamera erlaubt Dir 4K-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Praktisch ist zudem der sogenannte Kino-Modus, der bei Videoaufnahmen den Hintergrund mit einer leichten Unschärfe versieht. Besonders bei Tageslicht schießt das Pixel 7 Pro sehr gute Fotos.

Auf der Vorderseite verbaut Google eine 10-Megapixel-Kamera für Selfies.

Pixel 8 Pro: Das Google-Kamera-Smartphone 2023

Auch das Pixel 8 Pro hat auf der Rückseite eine Dreifachkamera: eine Weitwinkelkamera (50 Megapixel), eine Ultraweitwinkellinse (48 Megapixel) und ein Teleobjektiv (48 Megapixel). Mit dem Teleobjektiv holst Du auch weit entfernte Motive ran; zur Seite stehen Dir dabei eine optische und elektronische Bildstabilisierung sowie ein fünffach optischer Zoom.

Neu beim Pixel 8 Pro: Du kannst jetzt wichtige Einstellungen manuell vornehmen, also etwa den ISO-Wert und die Belichtungszeit individuell wählen. Und mit dem Pixel 8 Pro kannst Du Videos im Nachtsichtmodus aufnehmen.

Per künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen kannst Du die Fotoqualität weiter verbessern beziehungsweise Motive bearbeiten. Das gelingt etwa mit dem Magic Editor, der unerwünschte Bildinhalte entfernt, oder mit Face Unblur, um verschwommenen Gesichtern Kontur zu geben.

Galaxy Z Flip4: Bestes Selfie-Smartphone 2023?

Samsung hat 2022 eine neue Version seines Edel-Klapp-Handys auf den Markt gebracht: das Galaxy Z Flip4. Das Smartphone im beliebten „Clamshell-Design” bietet Dir auf der Rückseite eine Dualkamera, deren Weitwinkel- und Ultraweitwinkelkamera jeweils mit 12 Megapixeln auflösen.

Eine Dualkamera ist im Jahr 2023 zwar keine Besonderheit – doch das Galaxy Z Flip4 verfügt neben der Kamera über ein zweites Display mit einer Diagonale von 1,9 Zoll. Auf diese Weise kannst Du die Hauptkamera sehr gut für hochauflösende Selfies nutzen.

Weitere Features der Dualkamera sind eine optische Bildstabilisierung für die Weitwinkelkamera, zehnfacher digitaler Zoom und ein automatischer „Scene Optimizer”. Wie mit dem iPhone 14 Pro kannst Du zudem auch mit diesem Samsung-Smartphone Porträtvideos aufnehmen.

Einige der besten Kamera-Smartphones für 2023 auf einen Blick

  • iPhone 14 Pro
  • iPhone 14 Pro Max
  • iPhone 15 Pro
  • iPhone 15 Pro Max
  • Xiaomi 13 Ultra
  • Xiaomi 13 Pro
  • Xiaomi 12T Pro 5G
  • Galaxy S23 Ultra
  • Google Pixel 7 Pro
  • Google Pixel 8 Pro
  • Galaxy Z Flip4

Leitfaden für gute Smartphone-Kameras

Megapixel, Tele- sowie Weitwinkelobjektive, Blenden und Sensoren: Die Kameratechnik in Smartphones ist nicht ganz unkompliziert. Eins vorweg: Imposante Specs sorgen nicht automatisch für gute Bilder.

Was macht also eine gute Kamera aus? Es kommt darauf an, wie gut die einzelnen Hardwarekomponenten miteinander harmonieren und wie gut die Software ist.

Wie viele Megapixel sollte eine Handykamera haben?

Die höchste Auflösung nützt nichts, wenn der Sensor bei wenig Licht völlig versagt. Das bedeutet: Das Verhältnis zwischen Pixelanzahl und Größe des Umgebungssensors ist entscheidend. Warum? Ist der Sensor zu klein und die Auflösung zu hoch, erscheint störendes Rauschen auf dem Bild.

Daher machen viele Megapixel allein noch keine gute Smartphone-Kamera – und eine höhere Auflösung bedeutet nicht automatisch bessere Bilder. Bestes Beispiel dafür sind Xiaomi 12T Pro und Xiaomi 13 Ultra: Obwohl Ersteres eine viermal so hohe Maximalauflösung (200 Megapixel) bietet wie das Xiaomi 13 Ultra, ermöglicht Letzteres deutlich bessere Aufnahmen.

Für scharfe Fotos sollte die Hauptlinse dennoch mindestens mit 12 Megapixeln auflösen – was bei nahezu allen Modellen auch der Fall ist. Höhere Auflösungen werden in der Regel für sogenanntes Pixel-Binning genutzt.

Hierbei kombiniert das Smartphone jeweils mehrere Pixel zu einem größeren, um die Lichtausbeute zu maximieren. Das wiederum reduziert das Bildrauschen und verbessert die Low-Light-Performance – ähnlich wie ein großer Bildsensor.

Beste Kamera-Smartphones: Gute Software und große Blende sind von Vorteil

Wichtig sind auch die Anzahl und die Blendengröße der Objektive. Die Blende wird in f/x.x angegeben. Hier ist ein kleiner Wert besser, weil dadurch mehr Licht auf den Sensor trifft. Ein guter Richtwert bei nicht verstellbaren Blenden ist f/1.8.

Gute Fotohandys verfügen außerdem über mehrere spezialisierte Objektive wie Weitwinkel-, Ultraweitwinkel- und/oder Telezoomlinsen. Das sorgt für eine hohe Flexibilität beim Fotografieren. Teleobjektive sind wichtig für verlustfreies Zoomen, kommen aber tendenziell nur bei teureren Modellen zum Einsatz.

Auch die Kamerasoftware ist entscheidend. Denn sie optimiert Deine Bilder im Hintergrund, sodass im besten Fall DSLR-ähnliche Ergebnisse möglich sind. Da dies oft KI-gestützt abläuft, ist der Chipsatz des Handys ein wichtiger Faktor.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Galaxy S22 Ultra, das in den USA mit einem besseren Chip auf den Markt gekommen ist als in Deutschland. Tests zufolge knipst das US-Modell dadurch bessere Fotos, obwohl die Kamera-Hardware identisch ist.

Zoom, Zoom: Optisch oder digital?

Beim Zoom gilt: Nur optischer Zoom ist richtiger Zoom. Digitaler Zoom bedeutet, dass das Smartphone einen Bildausschnitt hochskaliert. Dabei kommen zwar oft diverse Filter zum Einsatz, die das Resultat verbessern sollen. An einen optischen Zoom kommt das Ergebnis aber so gut wie nie heran.

Leitfaden: Das ist bei einer Handykamera wichtig

  • Megapixel: Nicht nur die absolute Megapixelzahl solltest Du beachten. Das Verhältnis von Pixelanzahl und Sensorgröße ist sehr wichtig.
  • Blendengröße: Je kleiner die Zahl, desto bessere Fotos macht die Smartphone-Kamera auch bei wenig Licht. Der Richtwert für die Blende liegt bei f/1,8 oder niedriger.
  • Objektive: Weitwinkelobjektive bilden breite beziehungsweise sehr weitläufige Motive gut ab, während Teleobjektive weit entfernte Motive einfangen. Optischer Zoom ist besser als digitaler. Makrolinsen sind für Fotos aus nächster Nähe vorgesehen. Tiefensensoren verbessern den Bokeheffekt (unscharfer Hintergrund).

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/huawei/die-besten-kamera-smartphones-2020/#/

iPhone 16: So könnte Apple sein Flaggschiff upgraden

Wie könnte das iPhone 16 aussehen – und welche Features soll es mitbringen? Voraussichtlich dauert es noch eine Weile, ehe wir das neue Apple-Flaggschiff zu Gesicht kriegen. Doch schon jetzt gibt es zahlreiche Gerüchte und einige Leaks zum iPhone 16. 

Im Folgenden findest Du die aktuellen Informationen zusammengefasst: also beispielsweise Gerüchte zu Design, Kamera, Release-Datum und Preis. Wir halten den Artikel aktuell und ergänzen ihn laufend.

Bitte beachte: Die hier aufgeführten Informationen beruhen größtenteils auf Gerüchten. Alles Weitere ist Spekulation; mit der Ausstattung der aktuellen iPhone-Modelle als Basis. Entsprechend solltest Du die Angaben mit der gebotenen Portion Skepsis zur Kenntnis nehmen. Gesicherte Informationen gibt es erst, wenn Apple das iPhone 16 offiziell vorgestellt hat.

Release: iPhone 16 erscheint voraussichtlich im September 2024

Sehr wahrscheinlich erleben wir den Release des iPhone 16 im Spätsommer 2024. Bleibt Apple seinem bisherigen Veröffentlichungszyklus treu, findet die Vorstellung des iPhone-15-Nachfolgers im September 2024 statt – vermutlich in der ersten Hälfte des Monats.

Wir erinnern uns: Apple hat das iPhone 14 am 7. September 2022 präsentiert, das iPhone 15 gab es erstmals am 12. September 2023 offiziell zu sehen.

Der Marktstart der neuen iPhone-Modelle erfolgt in der Regel kurz nach der Präsentation, nachdem die Phase zur Vorbestellung vorüber ist. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass Du das iPhone 16 noch im September 2024 erwerben kannst. Spätestens im Oktober sollte der Launch in Ladengeschäften und Onlineshops stattfinden.

Preis: Wie viel wird das iPhone 16 kosten?

Wie sich die Preise für das iPhone bis Ende 2024 entwickeln, steht derzeit noch in den Sternen. Das iPhone 14 etwa war in Europa wegen der anhaltenden Inflation und des Euro-Kurses zum US-Dollar vergleichsweise teuer. Dieser Trend hat sich wegen der Wirtschaftsentwicklung mittlerweile etwas abgeschwächt.

Die iPhone-15-Modelle waren zum Marktstart sogar günstiger als ihre Vorgänger. Zur Erinnerung: Der Preis für das iPhone 15 lag zum Launch im September 2023 bei knapp 950 Euro, das iPhone 15 Pro startete bei knapp 1.200 Euro.

Der Preis ist laut Analyse von Morgan Stanley ausschlaggebend für den Erfolg – und Apple sei sich dessen wohl bewusst, wie AppleInsider berichtet. Deshalb lägen die Preise für die verschiedenen Modelle des iPhone 15 in Europa teilweise unter denen für die Vorgänger, weil es die Chancen auf gute Verkaufszahlen erhöhe.

Dennoch soll sich das iPhone 16 in den Jahren 2024 und 2025 sogar noch besser verkaufen. Denn die Zyklen, in denen iPhone-Besitzer:innen ein neues Gerät kaufen, ließen sich mittlerweile sehr genau bestimmen; und demnach handle es sich beim iPhone 16 wieder um einen sogenannten „Super-Zyklus”.

Diese Versionen könnte es geben

Für das iPhone 16 erwarten wir folgende vier Modelle:

  • iPhone 16
  • iPhone 16 Plus
  • iPhone 16 Pro
  • iPhone 16 Pro Max

Hinweis: Möglicherweise erwartet uns 2024 auch ein iPhone 16 Ultra, wie unter anderem MacRumors berichtet.

Design: So soll das iPhone 16 aussehen

Display: Ist größer besser?

Der Trend zu größeren Displays und damit auch zu größeren Geräten insgesamt soll sich auch beim iPhone 2024 fortsetzen. Angeblich hat das iPhone 16 Pro einen Bildschirm mit einer Diagonale von 6,3 Zoll, berichtet etwa MacRumors. Das Flaggschiff soll sogar ein 6,9-Zoll-Display bieten (jeweils aufgerundet).

Zum Vergleich: Der Bildschirm des iPhone 15 Pro misst in der Diagonale 6,1 Zoll, das iPhone 15 Pro Max verfügt über ein 6,7-Zoll-Display. Wie deutlich der Unterschied zwischen einem iPhone 15 Pro Max und einem iPhone 16 Pro Max oder einem iPhone 16 Ultra ausfallen könnte, demonstriert der Konzeptdesigner Ian Zelbo im folgenden Tweet:

 

Die gerenderten Bilder sollen auf frühen Zeichnungen aus der Produktion beruhen, sogenannten „CADs”, berichtet 9to5Mac. Das Magazin will auch im Besitz dieser Produktionszeichnungen sein. Entsprechend seien auch die Maße bekannt: Das iPhone 16 Ultra soll 165 Millimeter lang sein und 77,2 Millimeter breit.

Sollte Apple die Displays in den Pro-Modellen tatsächlich auf diese Weise gestalten, würde das Unternehmen damit den Unterschied zwischen den Pro- und Basis-Ausführungen weiter vergrößern.

 

Denn so ändere sich nicht nur die Größe des Bildschirms, sondern auch das Seitenverhältnis. Dies könnte wiederum Anpassungen der Software erforderlich machen, zum Beispiel für iOS 18.

Face ID unter dem Display?

Smartphone-Hersteller wie Samsung haben bereits Möglichkeiten gefunden, die Sensoren für die Frontkamera in das Display zu integrieren. Die sogenannten „Under Display Cameras” liefern zwar noch nicht ganz die gleiche Qualität wie solche mit Aussparungen im Display; aber die Technologie hat seit ihrer Einführung bereits Fortschritte gemacht.

Apple soll laut MacRumors daran arbeiten, die Sensoren für Face ID unter das Display zu bringen. Dadurch könnte etwa die Größe der Dynamic Island deutlich schrumpfen. Allerdings könnte diese „Under Display Face ID”-Technologie auch erst 2025 einsatzbereit sein, also möglicherweise im iPhone 17 Pro.

iPhone 16 ohne Displayrand?

Dazu passend sind Gerüchte aufgetaucht, Apple wolle den Rand um das Display ganz aus dem iPhone-Design verbannen, berichtet 9to5Mac. Apple hat angeblich LG und Samsung beauftragt, ein OLED-Panel ohne Rand zu entwickeln – also „bezel-less”.

Ob ein solches Design aber tatsächlich schon beim iPhone 16 zum Einsatz kommen wird, bleibt abzuwarten. Denn Apple müsste zunächst eine Reihe an Herausforderungen bewältigen, die ein randloses Display mit sich bringt. Dies beträfe etwa die Technologie der „Underpanel Camera”, also der Kamera unter dem Display.

Hell und energieeffizient

Noch weitere Gerüchte drehen sich um das Display des iPhone 16. So soll Apple unter Hochdruck daran arbeiten, die sogenannte Mikrolinsen-Technologie für den Bildschirm des iPhone 2024 zu verbessern, berichtet MacRumors.

Auf diese Weise könnte es möglich werden, die Helligkeit des Displays zu erhöhen – und gleichzeitig die Energieeffizienz zu steigern. Das Display gehört traditionell zu den größten Stromfressern von Smartphones. Entsprechend wäre ein Durchbruch in diesem Bereich tatsächlich ein Meilenstein.

Aber auch hier müsste Apple die Technologie so entwickeln, dass der Einsatz in einem OLED-Bildschirm sinnvoll ist. Am Ende gilt es, die Vor- und Nachteile sorgsam abzuwägen. Zum Beispiel könnte der Einsatz der Micro-Lens-Technology das Sichtfeld etwas einschränken. Entsprechend ist der Einsatz im iPhone 16 laut MacRumors keinesfalls sicher.

Capture Button: iPhone 16 mit zusätzlicher kapazitiver Taste?

Gerüchten zufolge experimentiert Apple unter dem Codenamen „Projekt Nova” mit einer zusätzlichen kapazitiven Taste, genannt Capture Button. Die neue Taste soll bei allen iPhone-16-Modellen zum Einsatz kommen und sich direkt unter dem Ein-/Ausschalter befinden.

Zur Erinnerung: Anders als mechanische Tasten bewegen sich kapazitive Tasten beim Drücken nicht, sondern liefern mithilfe der Taptic Engine ein haptisches Feedback, etwa eine kurze Vibration. Der Capture Button könnte also ähnlich funktionieren wie der Homebutton des iPhone SE.

Wozu Du die neue Taste nutzen kannst, ist laut MacRumors bislang nicht bekannt. Der Capture Button könnte ein Hauptverkaufsargument für die neuen iPhones darstellen – sofern er die Testphase erfolgreich übersteht.

Übrigens: Der Capture Button ersetzt voraussichtlich nicht die Aktionstaste, die Apple mit dem iPhone 15 Pro (Max) eingeführt hat. Die Aktionstaste soll künftig ebenfalls kapazitiv funktionieren und 2024 bei allen neuen iPhones zum Einsatz kommen – also nicht mehr den Pro-Modellen vorbehalten sein.

Aussehen und Material

Apple wird sehr wahrscheinlich wieder auf hochwertige und edle Materialien setzen: also zum Beispiel Aluminium für den Rahmen und Glas für das Gehäuse. Diese Bauweise verspricht nicht nur eine gute Haptik und genügt den Ansprüchen an ein High-End-Gerät; sondern ermöglicht auch Features wie kabelloses Laden.

Wir gehen außerdem davon aus, dass Apple das iPhone 2024 wieder nach IP68 gegen das Eindringen von Staub und Wasser schützt. Entsprechend kannst Du das iPhone vermutlich auch für einen gewissen Zeitraum untertauchen, ohne dass es dabei Schaden nimmt.

Apple hat offenbar ein Patent eingereicht, das zukünftig Schutzhüllen überflüssig machen könnte, berichtet AppleInsider. Um den hohen Schutzgrad gegen Kratzer zu erreichen, müsste Apple für das Gehäuse verschiedene Materialien kombinieren. Da es sich zunächst um ein Patent handelt, ist aktuell noch völlig offen, ob ein solches Verfahren bereits für das iPhone 16 zum Einsatz kommen könnte.

Kamera-Anordnung wie bei einem alten Modell

Mit dem iPhone 16 könnte Apple einen Rückschritt machen: Die Kameras auf der Rückseite des Basismodells sollen vertikal angeordnet sein, also untereinander. Auch das Plus-Modell soll eine solche Kamera mitbringen, berichtet MacRumors. Einen vergleichbaren Kameraaufbau gibt es bereits – beim iPhone 12 und beim iPhone 12 mini, die 2020 erschienen sind.

 

Kamera: Zoomen auch ohne Max

Neue Tetraprisma-Linse in Planung?

Während beim iPhone 15 nur das iPhone 15 Pro Max Modell mit der neuartigen Tetraprisma-Linse ausgestattet wurde, soll dies beim iPhone 16 beiden Pro-Modellen vergönnt sein:

 

Angeblich wird Apple also auch das kleinere iPhone 16 Pro mit einer gefalteten Glasstruktur unter der Linse ausstatten, die über mehrfache Lichtbrechung die Brennweite erhöht. Auf diese Weise würde Apple die beiden Topmodelle wieder ähnlicher machen – und gleichzeitig stärker von den kommenden Basis-Ausführungen abheben, dem iPhone 16 und dem iPhone 16 Plus.

Einigen Analyst:innen zufolge strebe Apple für die Periskoplinse einen sechsfachen Zoom an, berichtet 9to5Mac. Zuletzt war sonst auch von bis zu fünffachem optischen Zoom die Rede, wie ihn schon das iPhone 15 Pro Max bietet.

 

Das Pro Max könnte sogar eine Art Super-Telefoto-Zoomkamera mit einer Brennweite von mehr als 300 Millimetern bekommen, so 9to5Mac weiter. Diese Art von Kamera ist normalerweise eher aus der Sport- oder Naturfotografie bekannt und ermöglicht Nahaufnahmen über große Distanzen.

Die neue Periskoplinse sei auch der Grund dafür, dass die beiden Pro-Modelle so groß ausfallen. Vor allem beim „normalen” iPhone 16 Pro sei mehr Platz nötig, um diese Kamerakomponente unterzubringen.

Für die regulären iPhone-16-Modelle (iPhone 16 und iPhone 16 Plus) soll es übrigens beim bekannten Set-up bleiben: zwei Kameralinsen auf der Rückseite, ohne Unterstützung für optischen Zoom. Das behauptet Jeff Pu laut 9to5Mac.

Großer Sensor an Bord

Neben der Periskop-Telefotokamera soll das iPhone 16 Pro (Max) ein weiteres Kamera-Upgrade erhalten. Angeblich fällt der Kamerasensor rund 12 Prozent größer aus als der im iPhone 14 Pro (Max), berichtet unter anderem MacRumors. Der neue Sensor soll demnach 1/1.14 Zoll groß sein.

Zum Vergleich: Der Kamerasensor im iPhone 14 Pro (Max) ist 1/1.28 Zoll groß. Ein größerer Sensor kann zum Beispiel den Dynamikbereich der Kamera verbessern. Außerdem könnte er den Effekt des verschwommenen Hintergrunds optimieren und nicht zuletzt die Fotoqualität bei schlechten Lichtverhältnissen verbessern.

iPhone 16 Pro (Max) im Stacked-Kamera-Design mit neuer Ultraweitwinkellinse?

Ebenfalls für die neuen iPhones im Gespräch: Ein Stacked-Kamera-Design, wobei die Fotodioden und Pixeltransistoren direkt übereinanderliegen. Das hat den Vorteil, dass die Kamera doppelt so viel Licht einfangen kann.

So könnten mit dem iPhone 16 deutlich bessere Fotos bei schwachen Lichtverhältnissen gelingen. Allerdings soll das neue Design den Pro-Modellen vorbehalten bleiben, berichtet unter anderem 9to5Mac.

Auch das folgende Kamera-Upgrade ist voraussichtlich exklusiv für das iPhone 16 Pro: Die Ultraweitwinkellinse soll auf 48 Megapixel wachsen. Das iPhone 16 und iPhone 16 Plus bleiben angeblich bei 12 Megapixel.

 

Hybrid-Linsen wie bei Xiaomi?

Apple soll außerdem an einer grundlegenden Änderung für die Kameralinsen beim iPhone arbeiten. Ähnlich wie bei Xiaomi könnten beim iPhone 16 Hybridlinsen zum Einsatz kommen: zwei Glas- und sechs Plastik-Elemente. Das Hybrid-System soll demnach auch für die Telefoto- und Ultraweitwinkelkamera gelten, schreibt MacRumors. Hersteller der Technik sei Sunny Optical Technology.

Chip: Das soll das iPhone 16 unter der Haube bieten

Standardmodelle mit abgespecktem A17-Prozessor?

Das iPhone 15 Pro und das iPhone 15 Pro Max arbeiten mit dem brandneuen Chip A17 Pro, der im N3B-Verfahren hergestellt wird. Allerdings wird dieser Prozessor vielleicht nicht für das iPhone 16 und das iPhone 16 Plus zum Einsatz kommen.

Stattdessen soll Apple auf einen A17-Chip setzen, der nach dem einfacheren und kostengünstigeren N3E-Verfahren hergestellt wird. Diese Prozessorvariante hätte bereits für das iPhone 15 und iPhone 15 Plus verwendet werden sollen, wie MacRumors berichtet. Doch angeblich war das Herstellungsverfahren damals noch nicht ausgereift genug, weshalb Apple stattdessen den A16 Bionic verwendete.

Der Analyst Jeff Pu berichtet hingegen, dass Apple für das iPhone 16 und das iPhone 16 Plus einen brandneuen ARM-Prozessor nutzen werde, den das Unternehmen als A18 vermarkten will. Für das iPhone 16 Pro und das iPhone 16 Pro Max erwartet er den A18 Pro.

Nähere Details zu den beiden Prozessoren sind bislang nicht bekannt. Möglich ist, dass es sich beim A18 zum Beispiel um eine abgewandelte Version des A17 Pro handelt.

 

5G-Modem aus eigenem Hause?

Schon länger soll Apple an einem eigenen 5G-Modem arbeiten. Damit würde das Unternehmen seine Abhängigkeit von Chip-Hersteller Qualcomm weiter verringern. 2024 soll das 5G-Modem nun endlich einsatzbereit sein, berichtet unter anderem MacRumors. Entsprechend könnten wir mit dem iPhone 16 die Premiere des Apple-5G-Chips erleben – oder etwa doch nicht?

Inzwischen sind nämlich auch anderslautende Gerüchte im Umlauf: So soll im iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max ein 5G-Modem von Qualcomm zum Einsatz kommen – der im Februar 2023 enthüllte Snapdragon X75. Dieser sorgt für eine schnellere und effizientere 5G-Verbindung. Im iPhone 16 und iPhone 16 Plus verbaut Apple mutmaßlich den Snapdragon X70. Das Modem steckt schon in der iPhone-15-Serie:

 

iOS 18 und Updategarantie

Als Betriebssystem läuft auf dem iPhone 16 sehr wahrscheinlich ab Werk iOS 18. Wie üblich kannst Du Dich darauf verlassen, dass Apple die Geräte für mehrere Jahre mit allen wichtigen Updates versorgt. Mindestens fünf neue große iOS-Versionen sind mittlerweile Standard. Sicherheitsupdates gibt es mitunter sogar noch länger.

Premiere im iPhone 16: Wi-Fi 7

Das iPhone 16 soll dem Analysten Ming-Chi Kuo zufolge das erste Modell der Reihe werden, das den Standard Wi-Fi 7 unterstützt, berichtet 9to5Mac. Dies soll nicht nur dem iPhone selbst zugutekommen. Kuo zufolge will Apple auf diese Weise die Integration von Hardware fördern – und das Zusammenspiel innerhalb eines Ökosystems verbessern.

Hintergrund dafür ist offenbar auch die Einführung des Mixed-Reality-Headsets Vision Pro, das im Frühjahr 2024 erhältlich sein soll. Für das Zusammenspiel zwischen Headset und iPhone sei Wi-Fi 7 ein wichtiger Baustein: Es garantiere unter anderem höhere Geschwindigkeiten und nahtlose Zusammenarbeit.

Akku: Längere Laufzeit und mehr Ladeleistung

Welche Kapazität der Akku im iPhone 16 bietet, ist derzeit noch völlig im Dunkeln. Auch nach dem Release hält sich Apple meist bedeckt, was die konkrete Akkukapazität des iPhones betrifft. Dafür gibt das Unternehmen mittlerweile relativ genau an, welcher Akkulaufzeit zu erwarten ist.

Wir gehen davon aus, dass der Akku des iPhone 2024 im normalen Betrieb einen Tag durchhält. Videowiedergabe sollte mit den Pro-Modellen für bis zu knapp 20 Stunden möglich sein – auch dieser Wert ist aber zum jetzigen Zeitpunkt reine Spekulation.

Die mögliche Ausstattung des iPhone 16 in der Übersicht

Im Folgenden listen wir für Dich die möglichen Specs und Features des iPhone 2024 übersichtlich auf. Beachte bitte auch hierbei, dass es sich um Gerüchte und Spekulationen handelt. Apple selbst hat noch keine offiziellen Werte zu den neuen Modellen bekannt gegeben.

  • Design: Glas und Aluminium
  • Display: 6,3 Zoll (Pro) und 6,9 Zoll (Pro Max)
  • Kameras: neue Ultraweitwinkel- und Periskoplinse für die Pro-Modelle
  • Chip: vermutlich A18 oder A18 Pro
  • Betriebssystem: voraussichtlich iOS 18
  • Updates: mehrere Jahre
  • Wasserdicht: vermutlich nach IP68
  • Release: Herbst 2024
  • Preis: unbekannt

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/iphone-16-uebersicht-specs-ausstattung-akku-preis-release/#/

5G-Smartphones: Eine Liste aktueller Modelle von Samsung, Apple und Co.

Welche 5G-fähigen Handys gibt es im Handel? Mittlerweile sind in Deutschland und Europa viele Modelle erhältlich, die den schnellen Mobilfunkstandard unterstützen. Wir haben hier eine Liste aktueller 5G-Smartphones von Samsung, Apple, Google, Xiaomi und anderen Herstellern zusammengestellt (Stand: 12. Oktober 2023).

Hinweis: Bedenke, dass Du für die Nutzung eines der hier gelisteten 5G-Handys einen entsprechenden Mobilfunkvertrag brauchst. Hast Du keinen Vertrag, der den Mobilfunkstandard 5G unterstützt (oder befindest Du Dich an einem Standort ohne 5G-Netz), surfst Du mit Deinem Smartphone automatisch im 4G-/LTE-Netz.

Samsung: Eine Liste aktueller 5G-Handys

Samsung bietet eine breite Palette von 5G-Smartphones an, darunter die aktuellen Flaggschiffe: das Galaxy S23, S23+ und S23 Ultra. Alle drei Modelle sind mit dem schnellen Mobilfunkstandard kompatibel, verfügen über ein 120-Hertz-Display und bieten ab Werk Android 13 (in Form von One UI 5.1).

Hier die Liste aktueller 5G-Handys von Samsung:

  • Samsung Galaxy S23 Ultra: 6,8-Zoll-Display | 120 Hertz | 200-MP-Hauptkamera | One UI 5.1 | 5.000-mAh-Akku
  • Samsung Galaxy S23+: 6,6-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | One UI 5.1 | 4.700-mAh-Akku
  • Samsung Galaxy S23: 6,1-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | One UI 5.1 | 3.900-mAh-Akku
  • Samsung Galaxy S23 FE: 6,4 Zoll | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | One UI 5.1 | 4.500-mAh-Akku
  • Samsung Galaxy Z Fold5: 7,6-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | One UI 5.1.1 | 4.400-mAh-Akku
  • Samsung Galaxy Z Flip5: 6,7-Zoll-Display | 120 Hertz | 12-MP-Hauptkamera | One UI 5.1.1 | 3.700-mAh-Akku
  • Samsung Galaxy A73 5G: 6,7-Zoll-Display | 120 Hertz | 108-MP-Hauptkamera | One UI 4.1 | 5.000-mAh-Akku
  • Samsung Galaxy A54 5G: 6,4-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | One UI 5.1 | 5.000-mAh-Akku
  • Samsung Galaxy A34 5G: 6,6-Zoll-Display | 120 Hertz | 48-MP-Hauptkamera | One UI 5.1 | 5.000-mAh-Akku
  • Samsung Galaxy A24 4G: 6,5-Zoll-Display | 90 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | One UI 5.1 | 5.000-mAh-Akku
  • Samsung Galaxy A14 5G: 6,6-Zoll-Display | 90 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | One UI 5.1 | 5.000-mAh-Akku
  • Samsung Galaxy M54 5G: 6,7-Zoll-Display | 120 Hertz | 108-MP-Hauptkamera | One UI 5.1 | 6.000-mAh-Akku
  • Samsung Galaxy M14 5G: 6,6-Zoll-Display | 90 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | One UI 5 | 6.000-mAh-Akku

Apple: Die aktuellen 5G-Smartphones im Überblick

Mit Apples iPhone-15-Modellen kannst Du problemlos im 5G-Netz surfen. Auch das iPhone SE (2022) unterstützt die schnelle Mobilfunkverbindung:

  • iPhone 15 Pro Max: 6,7-Zoll-Display | 120 Hertz | 48-MP-Hauptkamera | iOS 17
  • iPhone 15 Pro: 6,1-Zoll-Display | 120 Hertz | 48-MP-Hauptkamera | iOS 17
  • iPhone 15 Plus: 6,7-Zoll-Display | 60 Hertz | 48-MP-Hauptkamera | iOS 17
  • iPhone 15: 6,1-Zoll-Display | 60 Hertz 48-MP-Hauptkamera | iOS 17
  • iPhone SE (2022): 4,7-Zoll-Display | 60 Hertz | 12-MP-Hauptkamera | iOS 17

Hinweis: Anders als andere Hersteller macht Apple in der Regel keine genauen Angaben zur Akkukapazität. Die Infos finden sich für Modelle wie das iPhone 15 allerdings in Zulassungsunterlagen der Behörden.

 

Google: Die aktuellen 5G-fähigen Handys im Überblick

Die aktuellen Pixel-Modelle von Google unterstützen allesamt das 5G-Netz:

  • Google Pixel 8 Pro: 6,7-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | Android 14 | 5.050-mAh-Akku
  • Google Pixel 8: 6,2-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | Android 14 | 4.575-mAh-Akku
  • Google Pixel Fold: 7,6-Zoll-Display | 120 Hertz | 48-MP-Hauptkamera | Android 13 | 4.812-mAh-Akku
  • Google Pixel 7a: 6,1-Zoll-Display | 90 Hertz | 64-MP-Hauptkamera | Android 13 | 4.385-mAh-Akku

Xiaomi: Eine Liste aktueller Handys mit 5G-Unterstützung

Xiaomi hat ebenfalls einige 5G-Smartphones im Angebot, darunter zum Beispiel die aktuellen Flaggschiffe der Xiaomi-13-Serie.

  • Xiaomi 13 5G: 6,36-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | MIUI 14 | 4.500-mAh-Akku
  • Xiaomi 13 Pro: 6,73-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | MIUI 14 | 4.820-mAh-Akku
  • Xiaomi 13 Lite: 6,55-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | MIUI 14 | 4.500-mAh-Akku
  • Xiaomi 13 Ultra: 6,73-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | MIUI 14 | 5.000-mAh-Akku
  • Xiaomi 13T Pro: 6,67-Zoll-Display | 144 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | MIUI 14 | 5.000-mAh-Akku
  • Xiaomi 13T: 6,67-Zoll-Display | 144 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | MIUI 14 | 5.000-mAh-Akku
  • Xiaomi Redmi Note 12 5G: 6,67-Zoll-Display | 120 Hertz | 48-MP-Hauptkamera | MIUI 14 | 5.000-mAh-Akku
  • Xiaomi Redmi Note 12 Pro+ 5G: 6,67-Zoll-Display | 120 Hertz | 200-MP-Hauptkamera | MIUI 14 | 5.000-mAh-Akku
  • Xiaomi Redmi Note 12 Pro 5G: 6,67-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | MIUI 14 | 5.000-mAh-Akku
  • Xiaomi Redmi Note 12 Turbo: 6,67-Zoll-Display | 120 Hertz | 64-MP-Hauptkamera | MIUI 14 | 5.000-mAh-Akku
  • Xiaomi Redmi 12C: 6,71-Zoll-Display | 60 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | MIUI 13 | 5.000-mAh-Akku
  • Xiaomi Poco X5 Pro 5G: 6,67-Zoll-Display | 120 Hertz | 108-MP-Hauptkamera | MIUI 14 | 5.000-mAh-Akku
  • Xiaomi Poco X5 5G: 6,67-Zoll-Display | 120 Hertz | 48-MP-Hauptkamera | MIUI 13 | 5.000-mAh-Akku

OPPO: Die aktuellen 5G-fähigen Smartphones im Überblick

Der chinesische Hersteller OPPO bietet ebenfalls eine breite Palette an 5G-Smartphones. Hier eine Auswahl der aktuellen Modelle:

  • OPPO Find X6 Pro: 6,82-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | ColorOS 13.1 | 5.000-mAh-Akku
  • OPPO Find X6: 6,74-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | ColorOS 13.1 | 4.800-mAh-Akku
  • OPPO Reno10: 6,7-Zoll-Display | 120 Hertz | 64-MP-Hauptkamera | ColorOS 13.1 | 5.000-mAh-Akku
  • OPPO Reno10 Pro: 6,7-Zoll | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | ColorOS 13.1 | 4.600-mAh-Akku
  • OPPO Reno10 Pro+: 6,74-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | ColorOS 13.1 | 4.700-mAh-Akku

Sony: Eine Liste aktueller 5G-Handys

Auch Sonys jüngere Smartphone-Modelle haben die Unterstützung für 5G an Bord. Dazu zählen neben dem Xperia 10 V das Xperia 1 V und das Xperia 5 V.

Xperia 5 V vs. Xperia 1 V: So unterscheiden sich die Top-Handys

  • Sony Xperia 1 V: 6,5-Zoll-Display | 120 Hertz | 48-MP-Hauptkamera | Android 13 | 5.000-mAh-Akku
  • Sony Xperia 10 V: 6,1-Zoll-Display | 60 Hertz | 48-MP-Hauptkamera | Android 13 | 5.000-mAh-Akku
  • Sony Xperia 5 V: 6,1-Zoll-Display | 120 Hertz | 48-MP-Hauptkamera | Android 13 | 5.000-mAh-Akku

OnePlus: Aktuelle 5G-Smartphones im Überblick

Auch der chinesische Hersteller OnePlus verkauft viele Handys, die 5G-fähig sind. Hier die aktuellen Modelle im Überblick:

  • OnePlus 11: 6,7-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | OxygenOS 13 | 5.000-mAh-Akku
  • OnePlus 11R: 6,74-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | OxygenOS 13 | 5.000-mAh-Akku
  • OnePlus Nord 3: 6,74-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | OxygenOS 13.1 | 5.000-mAh-Akku
  • OnePlus Nord CE3: 6,7-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | OxygenOS 13.1 | 5.000-mAh-Akku
  • OnePlus Nord CE 3 Lite 5G: 6,72-Zoll-Display | 120 Hertz | 108-MP-Hauptkamera | OxygenOS 13.1 | 5.000-mAh-Akku

Asus: Aktuelle Gaming-Smartphones mit 5G im Überblick

Im Bereich Gaming-Smartphones hat sich unter anderem der Hersteller Asus einen Namen gemacht. Die jüngsten Modelle aus der Asus-Gaming-Sparte „Republic of Gamers” wurden im April 2023 vorgestellt: das ROG Phone 7 und das ROG Phone 7 Ultimate.

ROG Phone 7 Ultimate vs. Galaxy S23 Ultra: Die High-End-Smartphones im Vergleich

Die beiden Handys bieten neben ordentlich RAM (bis zu 16 Gigabyte) und starkem Display (165 Hertz) auch die Unterstützung für den Mobilfunkstandard 5G. Im Juli 2023 veröffentlichte Asus zudem das Zenfone 10: Mit dem kompakten Handy kannst Du ebenfalls im 5G-Netz surfen.

  • Asus ROG Phone 7 Ultimate: 6,78-Zoll-Display | 165 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | Android 13 | 6.000-mAh-Akku
  • Asus ROG Phone 7: 6,78-Zoll-Display | 165 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | Android 13 | 6.000-mAh-Akku
  • Asus Zenfone 10: 5,92-Zoll-Display | 144 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | Android 13 | 4.300-mAh-Akku

Fairphone: Das aktuelle 5G-Handy 

Der nachhaltige Hersteller Fairphone bietet ebenfalls ein aktuelles 5G-Smartphone an:

  • Fairphone 5: 6,5-Zoll-Display | 90 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | Android 13 | 4.200-mAh-Akku

Nothing: Bislang ein 5G-fähiges Smartphone erschienen

Nothing ist ein neues Smartphone-Unternehmen von OnePlus-Mitbegründer Carl Pei. Im Sommer 2023 hat der Hersteller mit dem Nothing Phone (2) sein zweites Smartphone vorgestellt – und es unterstützt 5G:

  • Nothing Phone (2): 6,7-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | Nothing OS 2 | 4.700-mAh-Akku

Motorola: Diese aktuellen Handys sind 5G-fähig

Auch Motorola hat das ein oder andere 5G-fähige Handy im Angebot. Das sind die aktuellen Modelle:

  • Motorola razr 40 Ultra: 6,9-Zoll-Display | 165 Hertz |  12-MP-Hauptkamera | Android 13 | 3.800-mAh-Akku
  • Motorola razr 40: 6,9-Zoll-Display | 144 Hertz | 64-MP-Hauptkamera | Android 13 | 4.200-mAh-Akku
  • Motorola edge 40 Pro: 6,67-Zoll-Display | 165 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | Android 13 | 4.600-mAh-Akku
  • Motorola edge 40: 6,55-Zoll-Display | 144 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | Android 13 | 4.400-mAh-Akku
  • Motorola moto G14: 6,5-Zoll-Display | 60 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | Android 13 | 5.000-mAh-Akku
  • Motorola moto G73: 6,5-Zoll-Display | 120 Hertz | 50-MP-Hauptkamera | Android 13 | 5.000-mAh-Akku

Welche Vorteile hat ein 5G-Handy für Dich?

Der Mobilfunkstandard 5G verspricht schnelles Surfen im Internet mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde. Wenn Du Deine Lieblingsserien- oder Filme gerne unterwegs auf Deinem Smartphone sehen willst, bietet Dir 5G ausreichend Bandbreite, um beste 4K-Bildqualität zu genießen.

Du zockst gerne anspruchsvolle Games auf dem Handy? Dies wird dank 5G-Geschwindigkeit noch komfortabler, da der Mobilfunkstandard nur sehr geringe Latenzen bei der Datenübertragung verursacht. Deswegen nutzen zum Beispiel Unternehmen 5G auch zunehmend zur Steuerung von Fahrzeugen und Maschinen.

Du gehst gerne zu Musikfestivals oder verfolgst Fußballspiele am liebsten im Stadion? Dann hast Du bestimmt schon erlebt, wie Mobilfunknetze aufgrund sehr vieler in eine Funkzelle eingewählter Nutzer:innen immer langsamer werden. Mit 5G wird dieses Problem der Vergangenheit angehören. 5G-Netze können lokal erweitert oder verkleinert werden. Außerdem erlauben sie einen größeren Datendurchfluss als der Vorgängerstandard LTE/LTE+.

5G-Handys: Lohnt sich der Kauf?

Wenn Du mit dem Gedanken spielst, Dir ein hochwertiges Smartphone der führenden Anbieter zu kaufen, musst Du Dir kaum noch Gedanken über eine mögliche 5G-Kompatibilität machen: Viele aktuelle Mittelklasse- und nahezu alle aktuellen High-End-Smartphones unterstützen 5G.

Da alle diese Geräte auch weiterhin das „normale” LTE/LTE+-Netz unterstützen, sind sie abwärtskompatibel und verbinden Dich immer mit dem gerade am besten verfügbaren Mobilfunknetz.

Wenn Du also ohnehin über den Kauf eines hochwertigen Smartphones nachdenkst, kannst Du guten Gewissens zu einem 5G-kompatiblen Gerät greifen. Wenn Du mit Deinem 4G-Smartphone momentan zufrieden bist, ist ein Umstieg auf 5G nicht zwingend notwendig.

Worauf sollte ich beim Kauf eines 5G-Handys achten?

Die meisten 5G-kompatiblen Smartphones besitzen einen Dual-SIM-Slot. Aber Achtung: Bei den meisten dieser Geräte kannst Du nur auf einem der beiden Slots eine 5G-kompatible SIM-Karte betreiben.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/aktuelle-smartphones-mit-5g-2021-liste/#/