5G-Standalone jetzt verfügbar: Das sind die Vorteile

Seit Oktober 2023 ist 5G Plus im O2 Mobilfunknetz von Telefónica Deutschland verfügbar. So bezeichnet der Mobilfunkanbieter die 5G-Standalone-Technologie (5G-SA). Was das für Unternehmenskunden bedeutet, wie Sie davon profitieren und was sich hinter der modernen Mobilfunktechnologie verbirgt, erfahren Sie in diesem Artikel.

O2 stellt sein Netz auf 5G-Standalone (5G-SA) um

Am 10. Oktober 2023 legte Telefónica Deutschland im O2 Mobilfunknetz den Schalter um – seither können O2 Kundinnen und Kunden von der modernen 5G-Standalone-Technologie profitieren. Der Netzanbieter bezeichnet dies als „5G Plus“.

Mit der 5G-SA-Technologie wird nun das große Potenzial des 5G-Mobilfunkstandards nutzbar. Mallik Rao, Chief Technology & Information Officer (CTIO) bei O2 fasst die Bedeutung dieses Schritts zusammen:

„Mit 5G Plus im O2 Netz beginnt ein neues Technologiezeitalter. Wir können unsere Kundinnen und Kunden nachhaltig und mit hohen Datenraten vernetzen und neue digitale Anwendungen ermöglichen.“

Ein Schub für die Digitalisierung in Deutschland

Außerdem liefert Rao neben einer Bestandsaufnahme einen Ausblick auf die Mobilfunk-Netzabdeckung: Aktuell sei 5G Plus von mehr als 90 % der Bevölkerung nutzbar. Bis Ende 2025 will der Mobilfunkanbieter ganz Deutschland mit der Technologie erreichen und so „der Digitalisierung einen massiven Schub geben.“

Was bedeutet 5G-SA?

Bisher kam das sogenannte 5G Non-Standalone (5G-NSA) zum Einsatz, das auf Teile der 4G-Netzinfrastruktur zurückgreift. Gewissermaßen handelt es sich also bei 5G-NSA um eine Brückentechnologie, die auf Elementen beider Mobilfunkstandards fußt.

Beispielsweise nutzen 5G-NSA-Netze zwar ein 5G-Funkzugangsnetz, aber ein 4G-Kernnetz. Schon dadurch werden im Vergleich zu 4G/LTE höhere Geschwindigkeiten und niedrigere Latenzen (Verzögerungen) bei der Datenübertragung erreicht.

Um das volle Potenzial des Mobilfunkstandards der fünften Generation auszuschöpfen, bedarf es eines Netzes, das vollständig auf eine entsprechende Infrastruktur und geeignete Frequenzen setzt. Im Vergleich zu 5G-NSA erfüllt hier auch das Kernnetz die Anforderungen an den 5G-Standard. Das wird als 5G-Standalone oder 5G-SA bezeichnet – das 5G-Netz steht allein und ist ein reines 5G-Mobilfunknetz.

5G Plus nutzt ausschließlich 5G-Frequenzen

Die Frequenzen, die O2 derzeit im 5G Plus-Netz nutzt, sind 700 MHz, 1800 MHz und 3,6 GHz. Die Kombination mit den LTE-Frequenzen entfällt. Das Frequenzspektrum wird in den kommenden Monaten und Jahren erweitert, wodurch die maximal verfügbare Bandbreite und Leistungsfähigkeit weiter kontinuierlich anwachsen wird.

Die Vorteile für Unternehmen

Besonders im Geschäftskundenbereich und bei industriellen Anwendungen machen sich die Vorzüge von 5G-SA bemerkbar. Dazu gehören:

Gesteigerte Zuverlässigkeit und niedrigere Latenzen (auch bezeichnet als uRLLC – ultra-high reliability and low latency communication).

Es kann eine größere Anzahl Geräte mit dem Netz verbunden werden (Massive IoT/Massive Connectivity).

Der Energieverbrauch pro übertragenem Byte ist geringer und macht die Technologie damit nachhaltiger.

5G-SA in Campusnetzen und anderen Anwendungsbereichen

O2 Business Kundinnen und Kunden haben schon seit 2020 die Möglichkeit von der 5G-SA-Technologie zu profitieren. Mit eigenen 5G-Campusnetzen haben einige Unternehmen und Behörden bereits eine neue Stufe der Digitalisierung und Konnektivität erreicht.

Mit 5G Plus stehen die Vorteile des modernen Mobilfunkstandards nun auch kleineren und mittelständischen Unternehmen zur Verfügung. Nicht nur im klassischen Mobilfunk eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten und Qualitätsstandards, auch Anwendungen im Internet der Dinge (IoT) profitieren von der schnelleren Datenübertragung.

Die Technologie lässt sich über alle Branchen hinweg sinnvoll einsetzen. Ob vernetze Roboter, Fertigungsanlagen, in der Logistik oder bei medizinischen Geräten – die Anwendungsfelder sind so divers, wie die Unternehmenslandschaft in Deutschland.

5G Plus für Geschäftskunden

O2 Business Kundinnen und Kunden können seit dem 10. Oktober 2023 5G Plus für alle Tarife kostenlos buchen. Nutzen Sie dazu entweder die O2 Business Servicehotline oder das Portal Business Easy Access.

Um 5G Plus nutzen zu können, bedarf es außerdem kompatibler Endgeräte und SIM-Karten. Möglicherweise benötigen Ihre Firmenhandys zuvor ein Firmware-Update des Herstellers.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/5g-standalone/

Fritz!Box-Update ohne Internet durchführen: So geht’s

Sollte sich ein Online-Update bei Deiner Fritz!Box nicht durchführen lassen, kannst Du Dein Modell natürlich trotzdem mit der aktuellsten Version des Betriebssystems ausstatten. Ob Fritz!Box 7590 oder ein anderes Modell: In dieser Anleitung zeigen wir Dir Schritt für Schritt, wie Du ein Fritz!Box-Update ohne Internet installieren kannst.

Vorbereitung: Download der passenden Firmware

Das Wichtigste gleich zu Beginn: Um ein Fritz!Box-Update der Firmware manuell durchzuführen, musst Du vorab die passenden Installationsdateien herunterladen. Dafür benötigst Du selbstverständlich eine aktive Internetverbindung. Ganz ohne Internet kommt also auch diese Update-Variante nicht aus.

Im Folgenden verraten wir Dir, wie Du die benötigten Dateien auf Deinen Computer oder Mac downloaden kannst:

  1. Öffne in einem Browser Deiner Wahl die Adresse „http://fritz.box oder” alternativ „http://192.168.178.1”. Du gelangst so zur Benutzeroberfläche Deiner Fritz!Box.
  2. Gib Deine Benutzerdaten ein und logge Dich ein.
  3. Auf der Startseite wird Dir in der Übersicht unter „Modell” die genaue Typenbezeichnung Deiner Fritz!Box angezeigt. Notiere Dir diese für den nächsten Schritt.
  4. Öffne in einem Browser Deiner Wahl die Internetseite „https://ftp.avm.de/FRITZ!Box/”. Ob Fritz!Box 7490, 7590 oder 7530: Hier findest Du die passende Firmware für jeden aktuellen AVM-Router.
  5. Wähle Dein Modell und klicke auf den entsprechenden Ordner.
  6. Navigiere im Anschluss in den Unterordner mit der Bezeichnung „Deutschland” im Titel.
  7. Öffne hier den Unterordner mit der Bezeichnung „fritz.os” im Titel.
  8. Lade jetzt die Firmware-Datei für Deine Fritz!Box per Download auf Deinen Computer oder Mac. Du erkennst sie an der Endung „.image”.

Fritz!Box-Offline-Update: Per Netzwerkkabel mit PC oder Mac verbinden

Nachdem Du mithilfe der vorherigen Anleitung die benötigten Installationsdateien heruntergeladen hast, steht einem Fritz!Box-Update ohne Internet nichts mehr im Weg. Du benötigst zum Übertragen der Firmwaredaten von Deinem Computer oder Mac auf die Fritz!Box lediglich ein handelsübliches RJ45-Netzwerkkabel.

Dieses verbindest Du einfach mit dem Netzwerkanschluss an Deinem Rechner und einem der vier LAN-Ports der Fritz!Box. Deaktiviere zur Sicherheit außerdem die Internetverbindung Deines Computers oder Macs, bevor Du das Offline-Update der Fritz!Box beginnst.

Anschließend kannst Du einen kurzen Verbindungstest durchführen, indem Du in einem Browser Deiner Wahl wieder die Seite „http://fritz.box” öffnest. Wird Dir die Benutzeroberfläche angezeigt, hast Du Deinen Router erfolgreich per Netzwerkkabel mit Deinem Computer oder Mac verbunden. Jetzt kannst das Fritz!Box-Update manuell durchführen.

Fritz!Box-Update ohne Internet: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wenn Du die benötigte Installationsdatei für Deine Fritz!Box heruntergeladen und eine Verbindung per Netzwerkkabel hergestellt hast, kann der eigentliche Update-Prozess beginnen. Dabei ist es egal, ob Du nun eine Fritz!Box 7490, Fritz!Box 7590 oder ein anderes Modell besitzt: Um den Router ohne Internet upzudaten, befolge einfach diese Anleitung:

  1. Öffne auf dem Computer oder Mac in einem Browser Deiner Wahl die Seite „http://fritz.box”. Du gelangst so zur Benutzeroberfläche der Fritz!Box.
  2. Gib Deine Benutzerdaten an und logge Dich ein.
  3. Klicke in der Navigationsleiste auf der linken Seite auf den Menüpunkt „System”.
  4. Bei älteren Firmware-Versionen findest Du den Menüpunkt alternativ unter „Einstellungen”, „erweiterte Einstellungen”, „System”.
  5. Wähle hier den Menüpunkt „Update” aus.
  6. Sollte dieser Menüpunkt nicht angezeigt werden, navigiere zu „Firmware-Update” und wähle die Registerkarte „Firmware-Datei”. Fahre anschließend mit Punkt 11 dieser Anleitung fort.
  7. Bevor Du das Fritz!Box-Update ausführst, empfehlen wir zwingend ein Back-up der aktuellen Version anzulegen. Setze dazu einfach einen Haken bei dem Menüpunkt „Sicherungsdatei vor dem Update erstellen (empfohlen)”.
  8. Möchtest Du kein Back-up erstellen, kannst Du direkt bei Schritt 11 dieser Anleitung fortfahren.
  9. Gib anschließend ein sicheres Passwort ein, um das Update zu verschlüsseln.
  10. Klicke nun auf den Button „Einstellungen sichern”.
  11. Jetzt klickst Du auf die Schaltfläche „Durchsuchen” und wählst die zuvor aus dem Internet geladene Firmware-Datei mit der Endung .image aus.
  12. Zum Abschluss klickst Du auf „Update starten”, um die Installation zu beginnen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Installation startet die Fritz!Box automatisch neu. Bitte beachte, dass dabei kurzzeitig alle aktiven Verbindungen unterbrochen werden, bis der Neustart abgeschlossen wurde.

Anschließend empfiehlt es sich, sich erneut auf der Benutzeroberfläche einzuloggen und die aktuelle Version der Firmware zu überprüfen. Diese wird dir unter „System” und dann „Update” angezeigt. Wurde das Betriebssystem erfolgreich aktualisiert, empfiehlt sich außerdem das Erstellen eines aktuellen Back-ups, das Du unter „System” und „Sicherung” anlegen kannst.

Hinweis: Hast Du keinen eigenen Router, sondern das Gerät von Deinem Provider gemietet, kannst Du ein mögliches Update des Herstellers in der Regel nicht selbst einspielen. Stattdessen stellt der Provider eine eigene Firmware-Version zur Verfügung, die automatisch aufgespielt wird.

Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze

  • Für ein Fritz!Box-Update ohne Internet benötigst Du eine passende Installationsdatei für das jeweilige Modell.
  • Ob manuelles Update der Fritz!Box 7490, 7590 oder 7530: Die richtige Firmware muss vorab auf einen Computer oder Mac heruntergeladen werden.
  • Anschließend stellst Du mit einem Netzwerkkabel eine Verbindung zwischen Fritz!Box und Rechner her.
  • So lässt sich die Fritz!Box nämlich auch offline updaten.
  • Nach Log-in auf dem Router kannst Du die Firmware der Fritz!Box mithilfe der Benutzeroberfläche auch ohne Internet aktualisieren.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/fritzbox-update-ohne-internet/#/

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https://geschaeftskunden.telekom.de/digitale-loesungen/cyber-security/endgeraetesicherheit

 

iPhone 15 laden: Das musst Du dazu wissen

Es gibt drei Möglichkeiten, das iPhone 15 zu laden – per Kabel, MagSafe und Qi. Alles, was Du dazu wissen musst, erklären wir im Folgenden: welche Ladegeräte Du nutzen kannst, wie lange das Laden dauert und was es mit dem neuen USB-C-Anschluss auf sich hat.

Drei unterschiedliche Ladeoptionen

Möchtest Du das iPhone 15 laden, hast Du drei Möglichkeiten:

  • per Kabel an der Steckdose oder am Computer
  • kabellos mit einem MagSafe-Ladegerät
  • kabellos mit einem Qi-Ladegerät

Wir stellen Dir die unterschiedlichen Optionen vor, erklären die jeweilige Funktionsweise und beantworten die Frage, wie Du das iPhone 15 besonders schnell laden kannst.

iPhone 15 laden per Kabel

Aufgrund einer EU-Verordnung müssen unter anderem Smartphones in Europa ab Ende 2024 mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet sein. Apple hat sich bereits jetzt gefügt, weshalb das iPhone 15 einen USB-C-Anschluss hat. Viel ändert sich dadurch nicht. Das entsprechende Kabel legt Apple den Smartphones bei, sodass das Laden des iPhones 15 im Alltag wie gewohnt funktioniert. Nur das Netzteil musst Du separat bei Apple besorgen – oder Du hast vielleicht schon eins.

Du schließt also einfach Dein Smartphone mit dem Kabel und einem passenden Netzteil an eine herkömmliche Steckdose oder einen Computer an – und der Akku lädt. Mit einem 20-Watt-Netzteil kannst Du das iPhone 15 besonders schnell laden: Um von 0 auf 50 Prozent zu kommen, dauert es mit dieser Methode nur etwa 30 Minuten.

Das iPhone 15 ist auch mit anderen Ladegeräten kompatibel. Beachte aber: Falsche oder minderwertige Ladegeräte mögen zwar zum neuen USB-C-Anschluss passen, können Dein Smartphone im schlimmsten Fall aber beschädigen. Am besten nutzt Du entweder Geräte von Apple oder Produkte von Drittanbietern, die Teil des MFi-Programms sind. MFi steht für „Made for iPhone“ und stellt sicher, dass sie zum Laden des iPhone 15 und anderer Modelle geeignet sind.

Darüber hinaus sollten die Netzteile folgende Spezifikationen aufweisen:

  • Ausgangsanschluss: USB-C
  • Ausgangsspannung und Strom: 9 Volt Gleichspannung und 2,2 Ampere
  • Frequenz: 50–60 Hertz, einphasig
  • Mindestausgangsleistung: 20 Watt
  • Netzspannung: 100–240 Volt Wechselspannung

Alternativ nutzt Du Netzteile für iPads oder Produkte von Drittanbietern, die mit 18 oder 5 Watt arbeiten und die entsprechenden Standards erfüllen. Dann lädt das iPhone 15 allerdings langsamer.

MagSafe-Ladegerät für das iPhone 15

Natürlich kannst Du Dein iPhone 15 auch kabellos laden. Eine Möglichkeit ist der MagSafe-Standard. Das MagSafe-Ladegerät hat Apple selbst entwickelt: Es ist besonders klein und handlich und wird per Magnet am Smartphone befestigt.

Bis zu 15 Watt sind mit dem Gerät möglich, sodass Du Dein Smartphone vergleichsweise schnell laden kannst. Außerdem passen MagSafe-Ladegeräte bequem ins Gepäck. MagSafe ist unter anderem mit den AirPods kompatibel. Du kannst das Ladegerät also auch für andere Apple-Geräte verwenden.

Das neue iPhone ist mit Qi kompatibel

Du kannst auch andere Ladegeräte nutzen, um das iPhone 15 kabellos zu laden – vorausgesetzt, sie sind mit dem iPhone kompatibel. Die aktuelle iPhone-Generation unterstützt den neuen Qi2-Ladestandard. Allerdings drosselt Apple die Ladegeschwindigkeit hierbei auf 7,5 Watt. Du kannst Qi2 also nutzen, brauchst dann aber mehr Geduld. Expert:innen gehen davon aus, dass Apple in Zukunft auch schnellere Ladevorgänge per Qi ermöglicht.

iPhone 15 schneller laden: Kabelgebunden klappt es am besten

Wenn Du Dein iPhone 15 besonders schnell laden möchtest, führt kein Weg am kabelgebundenen Ladegerät vorbei. Es lädt Dein Smartphone mit 20 Watt auf und sorgt so dafür, dass Du in einer guten Stunde von 0 auf 100 Prozent kommst. Die zweitbeste Option ist aktuell MagSafe mit bis zu 15 Watt. Andere Qi-Ladegeräte liefern nur 7,5 Watt.

Weitere Infos zum Akku des iPhone 15

Das iPhone 15 ist mit einem beachtlichen Akku ausgestattet. Eine offizielle Akkukapazität gibt Apple zwar nicht an, aber laut verschiedener Tests liegt sie zwischen 3.349 Milliamperestunden (iPhone 15) und 4.422 Milliamperestunden (iPhone 15 Pro Max).

Für die Akkulaufzeit macht Apple konkrete Angaben: Beim Videostreaming bringt es das Standardmodell iPhone 15 auf 16 Stunden, das Pro Max schafft bis zu 25 Stunden.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/iphone-15-laden-ladegeraete-tipps/#/

SD-WAN: Die Netzwerktechnologie für Unternehmen einfach erklärt

Bis zum Jahr 2025 werden 65% der Unternehmen weltweit SD-WAN zur Standortvernetzung nutzen – eine Steigerung um 30% gegenüber dem Jahr 2020. Das hat das Beratungsunternehmen Gartner in einer Marktforschungsstudie 2021 prognostiziert. Was sich hinter der intelligenten Vernetzungslösung SD-WAN verbirgt, was sie leisten kann und wie Sie die Technik ebenso sicher wie effizient in traditionelle Netzwerke integrieren, erfahren Sie hier. 

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist SD-WAN?
  2. So funktioniert SD-WAN
  3. Der SD-WAN-Standard MEF 70
  4. Die Vor- und Nachteile von SD-WAN
  5. Cloud-based- oder On-Premises-Architektur?
  6. SD-WAN-as-a-Service oder Managed SD-WAN?
  7. SD-WAN im Vergleich zu MPLS, SDN und SASE
  8. SD-WAN: Das Wichtigste zusammengefasst
  9. Häufig gestellte Fragen

Immer mehr Beschäftigte arbeiten von zu Hause. Cloud-Computing und mobiles Arbeiten sind auf dem Vormarsch und webgestützte Applikationen sowie das Internet der Dinge (IoT – „Internet of Things“) haben sich durchgesetzt. Unternehmen sind gefragt, ihre Infrastruktur entsprechend anzupassen, um bei der Vernetzung unterschiedlicher Standorte hohe Standards im Bereich Funktionalität und Sicherheit aufrechtzuerhalten. SD-WAN hilft, diese Anforderungen zu erfüllen

Was ist SD-WAN?

Die Abkürzung SD-WAN steht für Software-defined Networking (SDN) in einem Wide-Area-Network (WAN). Es handelt sich um eine automatisierte Lösung für das Management der Netzwerkkonnektivität, sprich eine effiziente Verbindung verschiedener Elemente eines Netzwerks miteinander. Diese virtuelle WAN-Architektur ermöglicht es ihnen und ihrem Unternehmen, verschiedene sogenannte Transportservices wie MPLS, (weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „SD-WAN im Vergleich zu MPLS, SDN und SASE“ , LTE und Breitband-Internet via Glasfaser, DSL oder Kabelanschluss miteinander zu kombinieren und dabei zentral zu steuern.

Für Unternehmen sind SD-WANs ein wichtiger Baustein, um auf die Anforderungen einer sich verändernden Arbeitswelt zu reagieren. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können damit vor allem Cloud-Anwendungen kostengünstig und automatisiert ansteuern, da der benötigte Datenverkehr über einen optimierten WAN-Pfad läuft.

Dieser passt sich automatisch und dynamisch an und verändert sich im Hintergrund bei Bedarf. Unternehmen legen dabei die gewünschten Routing-Richtlinien fest und definieren Sicherheits- sowie Qualitätsstandards.

So funktioniert SD-WAN

Die Funktionsweise eines SD-WAN lässt sich am einfachsten über einen Vergleich zum WAN erläutern. Letzteres verbindet verschiedene kleinere Local-Area-Networks (LAN) miteinander, damit Nutzerinnen und Nutzer an den verschiedenen Standorten miteinander reibungslos kommunizieren können.

Das SD-WAN erweitert diese Funktion um einen Softwaresteuerungsmechanismus. Mithilfe vorher festgelegter Protokolle unterstützt die verwendete Software WANs bei der Abwicklung des Datenverkehrs.

Ein Beispiel: Ihr Unternehmen hat mehrere Standorte. An jedem einzelnen Standort sind Geräte wie PCs über ein lokales Netz (LAN) miteinander verbunden. Damit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standortübergreifend so sicher miteinander kommunizieren können, als befänden sie sich im gleichen lokalen Netz, etabliert ihr Unternehmen ein SD-WAN. Dieses verbindet die einzelnen lokalen Netzwerke an den verschiedenen Standorten zu einem großen, sicheren Netzwerk.

So entsteht ein intelligentes, verwaltetes Hybrid-WAN, das unterschiedliche Netzwerktechnologien und ein adaptives Routing für den Datentransport verwendet. Dieses Routing funktioniert über parallel genutzte WAN-Anbindungen mit übergeordneter Verwaltungsinstanz. Die erwähnte Intelligenz liegt somit nicht im Netz, sondern in den SD-WAN-Routern.

Über den SD-WAN-Control-Layer können Nutzerinnen und Nutzer zusätzlich Funktionen und Leistungsmerkmale steuern und auf den Router zugreifen. Unternehmen können beispielsweise die Bandbreite steuern und kurzzeitig erhöhen oder senken – natürlich nur im Rahmen der physikalisch verfügbaren Infrastruktur.

SD-WAN Zentrale Steuerung

SD-WAN-Underlay und SD-WAN-Overlay

Für die Funktion eines SD-WAN ist das Zusammenspiel vom SD-WAN-Underlay und -Overlay entscheidend. Underlay- und Overlay-Netzwerke sind klar abgetrennt und logisch voneinander entkoppelt.

Das Underlay-Netzwerk stellt die Infrastruktur zur Verfügung, garantiert die grundsätzliche Konnektivität und ist für die Zustellung der Datenpakete zuständig. Das Underlay ist also ein traditionelles physisches Netzwerk, das aus Verbindungen wie MPLS, Internet und 4G/5G besteht. Es arbeitet somit hardwareorientiert. Diese Dienste stellt das Underlay- dann dem Overlay-Netzwerk zur Verfügung.

Das Overlay-Netzwerk arbeitet softwareorientiert. Es verknüpft die Leistungen, die das Underlay-Netzwerk zur Verfügung stellt. Das Overlay-Netzwerk ermöglicht es, dass Netzwerkteilnehmer miteinander kommunizieren, die im physischen Netzwerk – also im Underlay – nicht direkt miteinander verbunden sind. Das Overlay ist für die Kombination der Verbindungen und die QoS-Steuerung (Quality-of-Service) zuständig.

Der SD-WAN-Standard MEF 70

SD-WAN soll auch dazu beitragen, die Komplexität von Netzwerken zu reduzieren. Dafür muss es herstellerübergreifende Technologien verbinden, die allerdings oft mit unterschiedlichen Begrifflichkeiten und Interpretationen arbeiten. Das gemeinnützige internationale Industriekonsortium MEF (ursprünglich „Metro Ethernet Forum“) hat den Standard MEF 70 entwickelt, um die Technik sowohl für Unternehmen als auch Provider zu vereinheitlichen.

MEF 70 definiert die Anforderungen, die ein anwendungsorientierter WAN-Verbindungsdienst erfüllen muss.

Laut SD-WAN-Standards sind dies die wichtigsten Aufgaben eines SD-WAN:

Es muss die Fähigkeit besitzen, den Datenverkehr unterschiedlicher Anwendungen zu identifizieren und zu klassifizieren, um priorisierte Übertragung von geschäftskritischen Anwendungen sicherzustellen.

Es muss eine flexible Steuerung der Netzwerktopologie ermöglichen.

Es muss eine plattformunabhängige und interoperable Lösung sein.

Es muss Transparenz hinsichtlich der Performance und Nutzung bieten. 

Wichtige SD-WAN-Begriffe

Darüber hinaus definiert MEF 70 auch eine SD-WAN-Architektur bestehend aus SD-WAN-Edge, SD-WAN-Controller und SD-WAN-Orchestrator und die Terminologie dahinter.

Der SD-WAN-Edge ist eine physische oder virtuelle Netzwerkfunktion, die als Schnittstelle zwischen dem Unternehmensnetzwerk und dem SD-WAN-Overlay fungiert. Er identifiziert, klassifiziert und priorisiert den Datenverkehr.

Der SD-WAN-Controller ist ein zentrales Managementsystem, das die Konfiguration und Steuerung von SD-WAN-Edges ermöglicht.

Der SD-WAN-Orchestrator koordiniert die Kommunikation zwischen SD-WAN-Edges und anderen Netzwerkkomponenten.

Auch für zentrale Begrifflichkeiten rund um SD-WAN bietet MEF 70 Definitionen an.

Ein SD-WAN-Gateway ist ein Gerät oder eine Softwarekomponente, die als Vermittlungspunkt zwischen dem SD-WAN-Overlay-Netzwerk und der zugrunde liegenden Netzwerkarchitektur dient. Das Gateway ist somit sprichwörtlich das „Tor“ für den Datenverkehr.

Quality-of-Service (QoS) ist die Fähigkeit, den Datenverkehr innerhalb eines Netzwerks zu priorisieren und zu steuern. QoS ermöglicht es Netzwerkadministratoren, verschiedene Arten von Datenverkehr innerhalb des Netzwerks zu kategorisieren und Prioritäten zu setzen.

Die Vor- und Nachteile von SD-WAN

SD-WAN ist aktuell eine gefragte Technologie. Eine Befragung von 651 Unternehmen seitens Gartner aus Ende 2021 ergab, dass ein Marktwachstum von 18% jährlich mindestens bis 2024 realistisch ist. Dabei wird vermutet, dass es sich bei mindestens 60% dieser Lösungen um verwaltete SD-WAN-Lösungen handeln wird. Sie und ihr Unternehmen sollten sich in der Entscheidungsfindung jedoch nicht allein von Trends treiben lassen, sondern Vor- und Nachteile neuer Technologien genau abwägen.

SD-WAN: Das sind die wichtigsten Vorteile

Kostenersparnis: Für das Implementieren eines SD-WAN spricht in erster Linie die Möglichkeit, Kosten einzusparen. Da diese Netzwerktechnologie mehrere WAN-Verbindungen für den Datenverkehr nutzt, können Unternehmen eventuell unnötige, aber dabei teure Einzelverbindungen einsparen.

Ebenfalls kostensenkend wirkt sich aus, dass die Geräteverwaltung unkompliziert ist. Unkritischer und einfacher Datenverkehr kann so problemlos über günstige Verbindungen abgewickelt werden. Teure MPLS-Verbindungen kommen nur noch bei sicherheitskritischen Daten zum Einsatz.

Skalierbarkeit: Ein weiterer Kostenvorteil entsteht durch die Skalierbarkeit und Flexibilität eines SD-WAN. Unternehmen können das Netzwerk jederzeit erweitern oder verkleinern, um den Anforderungen des Geschäfts gerecht zu werden. Neue Standorte oder Zweigstellen können schnell und einfach in das Netzwerk integriert werden, was die Agilität des Unternehmens erhöht.

Anwendungsbezogenheit: Für ein SD-WAN spricht auch das anwendungsspezifische Routing. Es verbessert die Leistung, da jeder Datenstrom anhand seiner spezifischen Anforderungen automatisch auf der am besten geeigneten Route verschickt wird. Diese Route variiert je nach Auslastung der Netze, um eine Überlastung zu vermeiden. Daraus ergibt sich eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit und damit auch eine bessere Nutzererfahrung.

Zentrale Steuerung: SD-WAN bietet eine einfache Netzwerkverwaltung durch zentralisierte Steuerung. Mehrere Netzwerktypen laufen über eine Oberfläche. Eine einheitliche Managementplattform ermöglicht der IT-Abteilung eine einfache Konfiguration, Überwachung und Wartung des Netzwerks.

Dazu bietet SD-WAN Automatisierungsfunktionen, mit denen sich neue Router und Switches selbstständig einrichten können. Eine Funktion, die auch die Skalierbarkeit und Flexibilität weiter erhöht.

SD-WAN: Diese Herausforderungen gibt es bei der Umsetzung

Die Vorteile von SD-WAN scheinen auf der Hand zu liegen. Es gibt jedoch auch Herausforderungen, die ihr Unternehmen vor dem Einsatz der Technologie kennen und berücksichtigen sollte, um sich darauf vorzubereiten.

Sicherheit nicht selbstverständlich: Die größte Herausforderung eines SD-WAN ist, dass, wie in anderen verwalteten Umgebungen auf Basis des öffentlichen Internets auch, immer ein gewisses Sicherheitsrisiko besteht. Da das Internet von Jedermann genutzt werden kann, gibt es immer wieder Möglichkeiten für Cyberangriffe, die zu Datenverlusten oder Datenlecks führen können.

Da die grundlegenden Sicherheitsfunktionen des Internet-Standards auf Basis von IPv4, DNS und üblichen Transferprotokollen für moderne Anforderungen nicht ausreichend sind, müssen Unternehmen sicherstellen, dass es zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für das Netzwerk gibt. Diese sollten dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Beispiele hierfür sind VPN-Tunneling, IPSec und moderne Firewall-Umgebungen.

Oft scheitern Monitoring-Tools am Zusammenspiel mit der SD-WAN-Technologie und erkennen unbefugte Geräte zu spät oder gar nicht. Ein weiteres Problem ist die üblicherweise große Zahl verbundener Geräte. Jedes einzelne bietet ein potenzielles Einfallstor für Angriffe.

Leistungsstarke Internet-Anbindung wichtig: Eine weitere Einschränkung von SD-WAN ist die Abhängigkeit von einer funktionsfähigen Internetverbindung. Fällt sie aus, kann der Router ohne entsprechende Alternativverbindung keine neue Konfiguration herunterladen. Das bedeutet, dass ihr Unternehmen für die Vorteile von SD-WAN eine stabile und zuverlässige Internetverbindung benötigt. Hinzu kommt, dass sich Fehlkonfigurationen schnell im ganzen Netzwerk ausbreiten können, was umfangreiche Ausfälle zur Folge hätte. Unter anderem aus diesem Grund beziehen moderne SD-WAN-Lösungen auch den Mobilfunk als zusätzliche Möglichkeit der Konnektivität mit ein.

Regelmäßige Software-Wartung erforderlich: Damit hängt auch der Bedarf an Firmware-Updates zusammen. SD-WAN-Router laufen nur dann optimal, wenn sie regelmäßig Updates bekommen und mit der aktuellen Software laufen. Die IT-Verantwortlichen in Ihrem Unternehmen müssen also bei einer selbst verwalteten Lösung (mehr dazu im nächsten Abschnitt) regelmäßig Fehler beheben und Routing-Richtlinien aktualisieren. Solche Updates erfolgen in der Regel zu trafficarmen Zeiten. Bei einer cloudbasierten Lösung hingegen werden sie im Hintergrund von Ihrem Provider durchgeführt, ohne dass es zu merklichen Unterbrechungen kommt.

Trotz dieser Herausforderungen gilt SD-WAN als leistungsstarke und kosteneffektive Möglichkeit, die Netzwerktechnologie und den Datentransfer in ihrem Unternehmen zu optimieren.

SD-WAN: Cloud-based- oder On-Premises-Architektur?

In der Praxis können sie sich in ihrem Unternehmen zwischen zwei verschiedenen Arten der SD-WAN-Architektur entscheiden: der Cloud-based- und der On-Premises-Architektur. Der Hauptunterschied zwischen diesen beiden Architekturen liegt in der Art und Weise, wie die Infrastruktur der Netzwerktechnologie bereitgestellt und verwaltet wird.

In der cloudbasierten SD-WAN-Architektur befindet sich – wie der Name schon andeutet – die entsprechende Infrastruktur in der Cloud. Unternehmen müssen bei dieser Lösung keine physischen Geräte oder Hardware in ihren Räumlichkeiten installieren. Stattdessen hostet ein Anbieter die SD-WAN-Infrastruktur und übernimmt so nicht nur die Bereitstellung, sondern auch die Konfiguration und die Verwaltung.

Bei der On-Premises-SD-WAN-Architektur hingegen müssen Unternehmen die benötigte Hardware in den eigenen Niederlassungen installieren. Dies geschieht beispielsweise über eine SD-WAN-Box oder einen anderen Plug-and-play-Router. Sie müssen folglich physische Geräte erwerben und aufbauen. Konfiguration und Verwaltung erfolgen in beiden Fällen über eine lokale Managementplattform, die auf den Geräten installiert ist.

Die richtige Lösung für jedes Unternehmen

Welche Lösung für ihr Unternehmen die beste ist, hängt von den Anforderungen ab:

Die Cloud-basierte SD-WAN-Architektur bietet auf der einen Seite eine höhere Flexibilität und Skalierbarkeit. Dazu übernimmt der Provider die Aufgabe, die Infrastruktur zu aktualisieren und zu warten.

Auf der anderen Seite offeriert die On-Premises-SD-WAN-Architektur mehr Kontrolle und Sicherheit. Unternehmen können so ihre vorhandene Infrastruktur und Sicherheitsprotokolle besser integrieren. Denn eine On-Premises-Architektur bietet bei SD-WAN eine erhöhte Verbindungssicherung für ein verbessertes Disaster-Recovery und somit eine komfortablere Wiederherstellung von Netzwerkfunktionen und Daten im Falle von Ausfällen. Unternehmen können redundante Verbindungen und Sicherheitsfunktionen einrichten, um sicherzustellen, dass das Netzwerk auch im Falle eines Ausfalls betriebsbereit bleibt.

SD-WAN-as-a-Service oder Managed-SD-WAN?

Für die Implementierung der Netzwerktechnologie gibt es in der Praxis zwei verschiedene Ansätze: SD-WAN-as-a-Service und Managed SD-WAN.

SD-WAN-as-a-Service (SaaS) ist eine Cloud-basierte Lösung. Unternehmen mieten die Leistungen üblicherweise per monatlichem Abonnement. Bei dieser Art der Technologiebereitstellung ist der Endkunde für die Überwachung und Verwaltung der SD-WAN-Dienste verantwortlich. Der Service-Provider stellt dafür die notwendige Infrastruktur und Technologie bereit.

Managed SD-WAN ist im Gegensatz dazu ein Ansatz, bei dem das Unternehmen einen Netzwerk-Spezialisten oder einen Service-Provider engagiert, um das SD-WAN-Netzwerk zu implementieren und zu betreiben. Der Managed-Service-Provider (MSP) oder Communications-Service-Provider (CSP) liefert die Hard- und Software, Netzwerk- und Transportdienstleistungen. Außerdem ist er für die Verwaltung und Wartung des Netzwerks verantwortlich und bietet dem Kunden, also dem Unternehmen, Support und Beratung.

Der Hauptunterschied zwischen SD-WAN-as-a-Service und Managed SD-WAN liegt also darin, wer für die Implementierung und Verwaltung des Netzwerks verantwortlich ist:

Die Managed-Network-Services eignen sich vor allem für Unternehmen, bei denen ein enormer Aufwand darin besteht, die Konnektivität mit ihren Zweigstellen und Rechenzentren aufrechtzuerhalten.

Der entscheidende Vorteil von SD-WAN-as-a-Service liegt in der cloudbasierten Infrastruktur, die eine unkomplizierte Skalierbarkeit ermöglicht.

SD-WAN im Vergleich zu MPLS, SDN und SASE

Bei der Suche nach der richtigen Netzwerktechnologie gibt es eine Reihe an Lösungen und Begriffen, die im Zusammenhang mit SD-WAN immer wieder fallen: MPLS, SDN und SASE. Für die Entscheidungsfindung und das Verständnis ist es wichtig, diese Begriffe richtig zuordnen und abgrenzen zu können. Der Grund: Die Technologien dahinter ähneln sich zwar oft, sind aber Lösungen für unterschiedliche Herausforderungen. Sie können jeweils auch im Zusammenspiel mit SD-WAN verwendet werden.

MPLS und SD-WAN

Neben SD-WAN gibt es mit Multiprotocol-Label-Switching (MPLS) eine weitere Technologie, die Unternehmen zum Optimieren und Verwalten ihrer Netzwerke einsetzen. Trotz gleichem Einsatzgebiet unterscheiden sich beide Technologien grundlegend beziehungsweise ergänzen sich.

MPLS ist eine traditionelle Netzwerktechnologie.

Ihre größten Vorteile sind:

Zuverlässigkeit

Sicherheit

schnelle Verbindungen

Dem gegenüber stehen die Nachteile:

vergleichsweise hohe Kosten

komplexe Verwaltung

Denn MPLS basiert auf festen Netzwerkpfaden, die durch physische Verkabelung und Konfiguration auf Geräten implementiert werden. Entsprechend fehlt es MPLS an Flexibilität, um auf sich ändernde Anforderungen und Technologien zu reagieren.

Allerdings können Unternehmen SD-WAN-Technologien zu bestehenden MPLS hinzufügen. So entsteht ein hybrides System, mit dem sie die Vorteile beider Lösungen verbinden können. Unternehmen können so kritische Informationen und Daten beispielsweise weiterhin über die sichere und physische MPLS übertragen.

SASE und SD-WAN

Eine Alternative beziehungsweise Ergänzung im Bereich der Netzwerktechnologien ist Secure-Access-Service-Edge (SASE, ausgesprochen: „Sassy“). SASE zielt darauf ab, Netzwerkzugriff und Sicherheit in einer einzigen Lösung zu integrieren.

SASE ergänzt also die Leistungen eines SD-WAN um zusätzliche Services wie beispielsweise:

Firewalls

Virtual Private Network (VPN)

Cloud-Sicherheit

Cloud Access Security Broker (CASB)

Zero Trust Network Access (ZTNA)

Mit SASE stellen Unternehmen Netzwerkzugriff und Sicherheit auf Cloud-basierten Plattformen bereit, anstatt lokale Netzwerkgeräte zu verwenden. Als Cloud-Lösung ist SASE ebenfalls leicht skalierbar. Im Vergleich zu SASE liegt der Fokus von SD-WAN vor allem auf der verbesserten Netzwerkleistung und -flexibilität.

Viele Expertinnen und Experten sehen in SASE eine Zukunftstechnologie. Laut einer Prognose der Researcher von Dell’Oro aus dem vergangenen Jahr wird sich der Markt 2026 nahezu verdreifachen (im Vergleich zu 2019) und die Marke von 13 Milliarden US-Dollar überschreiten. Genau wie bei SD-WAN sind für die steigende Nachfrage neue Formen des hybriden Arbeitens verantwortlich, da damit eine steigende Nachfrage nach Sicherheitstechnologien entsteht.

SDN und SD-WAN

Abgegrenzt werden muss das SD-WAN von Software-defined Networking (SDN). Die Begriffe sind leicht zu verwechseln, da beide das Konzept der Software-defined-Netzwerke verwenden. Es gibt jedoch signifikante Unterschiede, da die Technologien unterschiedliche Anwendungen und Ziele haben.

SDN ist eine Technologie, die es Netzwerkadministratoren ermöglicht, das Netzwerk zu programmieren und zu steuern. Das Ziel von SDN ist es, die Netzwerkverwaltung und -automatisierung zu vereinfachen und eine schnellere Reaktion auf Netzwerkänderungen zu ermöglichen.

SDN ist für die Arbeit an LAN-Netzwerken und für die Erstellung von Netzwerken konzipiert, während SD-WAN speziell in Wide-Area-Networks eingesetzt wird. SD-WAN ist also eine Anwendung von SDN, die speziell für die Verwaltung von Wide Area Networks (WANs) entwickelt wurde.

SD-WAN in der Übersicht

Dass SD-WAN bei Unternehmen immer gefragter ist, hat seine Gründe. Cloud-Computing als Basis, webgestützte Applikationen und mobiles Arbeiten machen fortschrittliche Lösungen notwendig. SD-WAN kann für ihr Unternehmen diese flexible und kostengünstige Lösung sein.

SD-WAN steht für Software-defined Networking (SDN) in einem Wide-Area-Network (WAN).

Es handelt sich um eine automatisierte Lösung für das Management der Netzwerkkonnektivität, die den Datenfluss optimiert. 

SD-WAN koordiniert verschiedene Daten-Transportmöglichkeiten (MPLS, LTE und Breitband) zu einem hybriden Netzwerk.

SD-WAN ist eine effiziente Möglichkeit, die gestiegenen Anforderungen an die Vernetzung von Unternehmen zu erfüllen. 

SD-WAN lässt sich mit MPLS kombinieren. SASE ist eine Variante des SD-WAN, die sich auf die Sicherheitsaspekte fokussiert.

Unternehmen können die Netzwerktechnologie entweder als cloudbasierten SD-WAN-as-a-Service oder als Managed SD-WAN implementieren.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/sd-wan/

iOS 17: Die eigene Stimme für die Live-Sprachausgabe nutzen

Für die Sprachausgabe auf dem iPhone eine Stimme erstellen, die Deiner eigenen ähnelt? Das geht ab iOS 17 dank „Personal Voice“ (auf Deutsch: „Eigene Stimme”). Wir erklären Dir Schritt für Schritt, wie Du das Feature einrichten und verwenden kannst.

Mit iOS 17 verbessert Apple unter anderem die Barrierefreiheit auf dem iPhone: Nutzer:innen, denen ein Stimmverlust droht, können über die Funktion „Eigene Stimme“ ein digitales Abbild der eigenen Stimme erstellen und sie für die Live-Sprachausgabe des Smartphones verwenden.

Hinweis: Bislang ist das Feature leider nur in englischer Sprache nutzbar. Apple weist in seinem Hilfebereich zudem darauf hin, dass Du für Dein iPhone einen Code eingerichtet haben musst, um die Funktion „Eigene Stimme“ verwenden zu können.

iOS 17: Eigene Stimme – so richtest Du die Funktion ein

Und so lässt sich „Eigene Stimme“ unter iOS 17 einrichten:

  1. Nimm Dir mindestens 20 Minuten Zeit und ziehe Dich gemeinsam mit Deinem iPhone an einen ruhigen Ort zurück.
  2. Wechsle auf dem iPhone in die Einstellungen und tippe dort auf den Menüpunkt „Bedienungshilfen“.
  3. Im Bereich „Sprachausgabe“ wählst Du „Eigene Stimme“ aus.
  4. Tippe auf „Eigene Stimme erstellen“.
  5. Das iPhone erklärt Dir jetzt, wie das Feature funktioniert. Lies Dir alle Anweisungen aufmerksam durch und tippe jeweils auf „Fortfahren“.
  6. Lege nun einen Namen für Deine digitale Stimme fest.
  7. Tippe dann auf den Namen, den Du gewählt hast. Nun wirst Du vom iPhone aufgefordert, die Tonqualität zu prüfen. Tippe dazu auf den roten Aufnahmeknopf und lies den Dir auf dem Display angezeigten Satz vor. Höre Dir anschließend die Aufnahme an. Ist die Tonqualität in Ordnung, kannst Du mit „Fortfahren“ weitermachen.
  8. Nun wirst Du aufgefordert, insgesamt 150 Beispielsätze laut und ruhig vorzulesen.

Du schaffst es zeitlich nicht, alle 150 Sätze in einem Stück vorzulesen? Keine Sorge! Mit einem Fingertipp auf den roten Aufnahmebutton kannst Du den Einrichtungsvorgang jederzeit pausieren und zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen.

Sobald alle Sätze von Dir vorgelesen worden sind, beginnt das iPhone, die digitale Stimme zu erstellen. Das dauert allerdings eine ganze Weile. Schließe Dein iPhone daher am besten an den Strom an, bis der Vorgang abgeschlossen ist.

Sobald die digitale Stimme einsatzbereit ist: Tippe auf dem iPhone unter „Einstellungen | Bedienungshilfen“ auf „Live-Sprachausgabe“. Schalte die Funktion ein und wähle unter „Stimmen“ Deine digitale Stimme aus. Möchtest Du die Sprachausgabe nutzen, drückst Du dreimal hintereinander auf die iPhone-Seitentaste und tippst den Text ein, der von der digitalen Stimme vorgelesen werden soll.

Zusatz-Tipp: Du möchtest die digitale Stimme auf allen Geräten nutzen, auf denen Du mit Deinem iCloud-Konto eingeloggt bist? Dann aktiviere unter „Eigene Stimme“ die Option „Geräteübergreifend teilen“.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/ios-17-personal-voice-eigene-stimme-sprachausgabe-iphone/#/

iOS 17: Live Voicemail in Deutschland verwenden – so geht‘s

Mit iOS 17 führt Apple im September 2023 das Feature Live Voicemail ein – offiziell aber (noch) nicht in Deutschland. Über einen Umweg kannst Du die Funktion trotzdem ausprobieren. Mehr dazu erfährst Du im Folgenden.

Du kannst nicht ans Telefon gehen, möchtest aber wissen, was gerade auf Deine Mailbox gesprochen wird? Dafür hat Apple mit iOS 17 eine praktische Neuerung eingeführt: Live Voicemail. Die Funktion transkribiert alles, was Anrufende auf Deinen Anrufbeantworter sprechen – automatisch und in Echtzeit.

Zum Start von iOS 17 ist die Funktion offiziell nur in den USA und Kanada verfügbar. Du kannst sie dennoch hierzulande ausprobieren – und zwar, indem Du Region und Sprache auf Deinem iPhone umstellst.

  1. Öffne auf dem iPhone die Einstellungen und wähle den Menüpunkt „Allgemein“ aus.
  2. Gehe zu „Sprache & Region“.
  3. Wähle im Bereich „Region“ entweder „United States“ oder „Canada“ aus.
  4. Ändere die Sprache zu „English“.

Nicht wundern: Nachdem Du Sprache und Region umgestellt hast (zum Beispiel auf „English“ und „United States“), ändert sich einiges auf Deinem iPhone. Preise werden Dir zum Beispiel nicht mehr in Euro, sondern in US-Dollar angezeigt. Außerdem erscheinen viele iPhone-Apps in englischer Sprache. Kannst Du damit nicht umgehen: Warte lieber, bis Live Voicemail in Deutschland offiziell an den Start geht.

iOS 17: So aktivierst Du Live Voicemail

Im nächsten Schritt kannst Du Live Voicemail einschalten. Voraussetzung dafür ist, dass Du die Mailbox Deines iPhones eingerichtet hast. Das klappt über die Telefon-App: Tippe dort auf „Voicemail“ und folge den Anweisungen, um den Anrufbeantworter einzurichten.

Voicemail ist eingerichtet? Dann geht es folgendermaßen weiter:

  1. Tippe unter „Einstellungen | Telefon“ (auf Englisch: „Phone“) auf „Live Voicemail“.
  2. Schalte das Feature über den Schieberegler ein.

Das war’s auch schon! Wenn jetzt ein Anruf eingeht, den Du an die Mailbox weiterleiten willst: Tippe auf dem iPhone-Bildschirm auf das Tonband-Symbol, unter dem „Voicemail“ steht. Wenn der:die Anrufer:in auf die Mailbox spricht, erscheint automatisch die Live-Transkription auf dem Display.

Hinweis: Beachte, dass Live Voicemail in Zusammenspiel mit deutschen Voicemails derzeit nicht einwandfrei funktionieren wird. Zum Testen der Funktion solltest Du am besten eine englische Nachricht auf die Mailbox sprechen.

Alle Voicemails, die Du empfängst, speichert Dein iPhone übrigens in der Telefon-App. Dort findest Du unter „Voicemail” alle Sprachnachrichten und die Transkriptionen, die Live Voicemail für Dich erstellt hat.

Zusammenfassung: Live Voicemail in Deutschland nutzen

  • Live Voicemail transkribiert automatisch Nachrichten, die auf der Mailbox Deines iPhones hinterlassen werden.
  • Offiziell ist das Feature bislang nur in englischer Sprache in den USA sowie Kanada nutzbar.
  • Du kannst es hierzulande schon ausprobieren, indem Du Sprache und Region auf Deinem iPhone umstellst.
  • Anschließend lässt sich Live Voicemail unter „Einstellungen | Telefon“ aktivieren.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/ios-17-live-voicemail-in-deutschland-nutzen-so-gehts/#/

iOS 17: Kontaktposter erstellen – und was Du bei Problemen tun kannst

Mit iOS 17 landen viele neue Funktionen auf Deinem iPhone. Dazu gehört auch die Möglichkeit, individuelle Poster für Dich und Deine Kontakte zu erstellen, die dann bei eingehenden Anrufen zu sehen sind. Wie Du unter iOS 17 Kontaktposter auf dem iPhone einrichtest, erfährst Du hier.

Die neuen Kontaktposter – eine Art digitale Visitenkarte – funktionieren im Grunde folgendermaßen: Wenn Du jemanden mit Deinem iPhone anrufst, der selbst ein iPhone besitzt und Dich in Deinen Kontakten abgespeichert hat, sieht er auf dem Display das von Dir erstellte Kontaktposter. Vorausgesetzt natürlich, Ihr habt beide mindestens iOS 17 auf Euren iPhones installiert.

Doch wie genau musst Du nun vorgehen, um ein Kontaktposter unter iOS 17 einzurichten? Das verraten wir Dir im Folgenden. Außerdem erfährst Du, was Du tun kannst, wenn es bei der Erstellung der Kontaktposter zu Problemen kommt.

Eigenes Kontaktposter unter iOS 17 erstellen – so geht’s

Zunächst erklären wir Dir, wie Du für Dich selbst ein Kontaktposter auf dem iPhone erstellst:

  1. Öffne die Kontakte-App und wähle dort Deinen eigenen Namen aus.
  2. Gehe auf „Kontaktfoto und Poster” und aktiviere unten die Option „Teilen von Name und Foto”. Lege außerdem fest, ob Dein künftiges Kontaktfoto automatisch mit Deinen Kontakten geteilt werden („Nur für Kontakte”) oder iOS jedes Mal nachfragen soll („Immer fragen”).
  3. Tippe im Anschluss oben auf „Bearbeiten”. Unter „Anpassen” wählst Du nun die Option „Poster” aus.
  4. Jetzt kannst Du Dein Kontaktposter gestalten. Nutze dafür beispielsweise ein Selfie aus Deiner Mediathek. Alternativ kannst Du mit der iPhone-Kamera auch direkt ein neues Foto aufnehmen oder ein Memoji auswählen, das als Kontaktposter dienen soll.
  5. Nachdem Du Dich für eine der Optionen entschieden hast, kannst Du das Kontaktposter noch bearbeiten. Mit einem Tippen auf den Kontaktnamen kannst Du zudem Schriftart und Schriftfarbe anpassen.
  6. Dein Kontaktposter ist fertig? Dann tippe auf „Fertig”. Abschließend kannst Du entscheiden, ob Du das Poster auch als Apple-ID-Avatar nutzen willst. Diesen Schritt kannst Du aber auch überspringen.

Tipp: Poster für einen gespeicherten Kontakt einrichten

Du kannst nicht nur für Dich selbst ein Kontaktposter einrichten, sondern auch die digitalen Visitenkarten Deiner Freund:innen anpassen. Das bietet sich zum Beispiel dann an, wenn die andere Person ein iPhone besitzt, das nicht mit iOS 17 kompatibel ist – und somit selbst kein Kontaktposter einrichten kann.

  1. Wähle in der Kontakte-App auf dem iPhone den Kontakt aus, für den Du ein Poster einrichten willst.
  2. Tippe auf „Bearbeiten“. Anschließend gehst Du genauso vor wie für Dein eigenes Kontaktposter (siehe oben).

Übrigens: Die Kontaktposter kannst Du ab iOS 17 auch über die NameDrop-Funktion schnell und unkompliziert austauschen!

iOS 17: Kontaktposter funktionieren nicht? Das kannst Du bei Problemen tun

Du hast Probleme damit, ein Kontaktposter zu erstellen beziehungsweise anzupassen? Dann helfen womöglich die folgenden Tipps weiter:

  • Stelle sicher, dass auf Deinem iPhone iOS 17 installiert ist: Gehe dazu in die iOS-Einstellungen und tippe auf „Allgemein | Softwareupdates”. Ob Dein iPhone mit iOS 17 kompatibel ist, erfährst Du an anderer Stelle auf featured.
  • Starte Dein iPhone neu: Dazu hältst Du die Seitentaste und eine der Lautstärketasten so lange gedrückt, bis Du auf dem Display die „Ausschalten”-Option auswählen kannst. Über die Seitentaste kannst Du das iPhone dann wieder einschalten.
  • Dein Poster wird Deinen Kontakten nicht angezeigt? Vergewissere Dich, dass Du die Teilen-Funktion aktiviert hast: Wähle dazu Deinen Kontakt in der Kontakte-App aus und sieh nach, ob der Schieberegler bei „Teilen von Name und Foto” eingeschaltet ist. Außerdem solltest Du sicherstellen, dass Du die Anzeige der Anrufer-ID aktiviert hast. Das geht in den iOS-Einstellungen unter „Telefon | Meine Anrufer-ID senden”.
  • Lösche ansonsten Dein Kontaktposter und richte anschließend ein neues ein. Dafür wählst Du Deinen Kontakt in der Kontakte-App aus, tippst auf „Bearbeiten” und wischst das Kontaktposter dann nach oben zum roten Mülleimer-Symbol. Nach dem Löschen erstellst Du ein neues Kontaktposter.
  • Gibt es immer noch Probleme mit dem Kontaktposter oder vielleicht auch anderen iOS-17-Funktionen geben? Setze Dein iPhone auf die Werkseinstellungen zurück. Im Idealfall wird das Problem dadurch behoben.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/ios-17-kontaktposter-auf-iphone-erstellen-probleme-loesen/#/

Customer-Relationship-Management: So optimieren Sie die Beziehung zu Ihren Kunden

Im Customer-Relationship-Management (CRM) stehen Ihre Kundschaft und eine optimierte Kundenbeziehung im Fokus. Erfahren Sie hier, wie Ihnen die im CRM-Prozess gewonnenen Daten einen Wettbewerbsvorteil bringen.

Was bedeutet CRM?

Rücken Sie Ihre Kunden und Kundinnen (noch mehr) in den Fokus. Diese Herangehensweise kann gerade kleineren und mittleren Unternehmen helfen, sich im Wettbewerb zu positionieren und zu wachsen. Hier kommt Customer-Relationship-Management (CRM) als wichtiges Werkzeug ins Spiel.

CRM ist ein Konzept, das darauf abzielt, die Beziehung zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden zu optimieren. Der strategische Ansatz des Kundenzufriedenheitsmanagement ist darauf ausgerichtet, langfristige und profitable Kundenbeziehungen aufzubauen, zu pflegen und die Bindung zu stärken.

CRM geht weit darüber hinaus, den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen zu fördern. Vielmehr zielt diese intensive Art der Kundenpflege und Kundenbetreuung darauf ab, die Kundenzufriedenheit zu steigern und langfristig aufrechtzuerhalten.

Ein gelungenes CRM in Ihrem Unternehmen zeichnet sich durch gezielte Maßnahmen aus, wie z. B. persönliche Beratung, individuelle Kommunikation und maßgeschneiderte Angebote. Damit schaffen Sie positive Ergebnisse für Ihre Kundschaft und steigern so deren Loyalität.

Daten systematisch erfassen

Im Rahmen eines Kundenzufriedenheitsmanagements erfassen Sie systematisch Kundendaten, werten sie aus und leiten daraus Handlungsvorschläge für nahezu alle firmeninternen Bereiche ab – beispielsweise für das Marketing, den Vertrieb oder den Kundenservice.

CRM als Strategie innerhalb Ihres Unternehmens unterstützt Ihre Beschäftigten dabei, Kundenbedürfnisse und -wünsche zu identifizieren. Außerdem können sie Ihre Kundinnen und Kunden individuell ansprechen und betreuen. Bei der Umsetzung solcher Strategien helfen spezielle softwarebasierte CRM-Systeme.

Was ist ein CRM-System?

CRM-Systeme sind Softwarelösungen, die Unternehmen bei der Verwaltung von Kundenbeziehungen unterstützen. Sie können Ihrem Unternehmen als zentrale Plattform zur Verwaltung von Kundendaten und -interaktionen dienen. Sie ermöglichen beispielsweise das Erfassen von E-Mails, und Meetings, aber auch von Telefonaten – etwa über eine virtuelle Telefonanlage. Die Lösungen der größten CRM-Anbieter – Salesforce, SAP, Microsoft, Oracle und Adobe – erfassen, speichern und analysieren Kundeninformationen wie Kontaktdaten, Kaufhistorie, Interaktionen und Präferenzen.

Die Bereitstellung von CRM-Systemen als Cloud-Lösung   hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Diese Variante erlaubt eine deutlich schnellere Implementierung und flexiblere Nutzung als klassische On-Premises-Lösungen auf eigenen Servern.

Diese Ansätze des Customer-Relationship-Managements gibt es

Jeder Kunde und jede Kundin ist unterschiedlich. Sie alle haben andere Wünsche und Herausforderungen, die sie mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung angehen möchten. Ebenso haben Unternehmen sehr differenzierte, individuelle Anforderungen an ihr Kundenzufriedenheitsmanagement.

Entsprechend gibt es kein einheitliches CRM-Konzept, das sich für alle KMU eignet. Behalten Sie bei der Wahl eines CRM die konkreten Bedürfnisse Ihres Unternehmens im Blick. In der Praxis haben sich fünf unterschiedliche CRM-Ansätze etabliert.

Analytisches CRM

Beim analytischen CRM identifiziert die Software Trends, Vorlieben und Bedürfnisse Ihrer Kunden und Kundinnen, indem sie Daten analysiert. Diese Daten können beispielsweise aus der Kundendatenbank, dem Kaufverhalten oder der Kommunikation mit dem Unternehmen stammen. Das Ziel ist es, mithilfe von Data-Mining und Reportings das Kundenverhalten zu verstehen, Vorlieben und Bedürfnisse zu erkennen und Vorhersagen zu treffen. Mit diesen Informationen als Basis können Sie Prozesse und Strategien im Marketing, Vertrieb oder Service optimieren oder neu erarbeiten.

Operatives CRM

Ein operatives CRM-System automatisiert Geschäftsprozesse wie Vertrieb, Marketing und Kundenservice, damit Unternehmen effizienter arbeiten können. Dazu gehört im Vertrieb beispielsweise die Automatisierung von Angebots- oder Rechnungsstellung. Im Marketing kann die Software E-Mail-Kampagnen und Social-Media-Veröffentlichungen individualisieren. Im Kundenservice sind Ticketing-Systeme und Kundenfeedback klassische Einsatzmöglichkeiten für ein operatives CRM. Durch diese Art der Automatisierungen haben Sie in Ihrem Unternehmen mehr Ressourcen für Ihre Kernaufgaben.

Kommunikatives CRM

Kommunikatives CRM eignet sich für Unternehmen, die ihren Fokus auf die Verbesserung der Kundenkommunikation gelegt haben – und zwar über verschiedene Kanäle wie beispielsweise E-Mail, Telefon und soziale Medien. Diese Art des Customer-Relationship-Managements hilft bei der Weiterverarbeitung von Kundenanfragen oder -beschwerden, der Bereitstellung von Support oder dem Versand individualisierter E-Mails. Diese Art der Kundenbetreuung verringert die Reaktionszeit bei der Kommunikation und verbessert so die Beziehung zu Kunden und Kundinnen.

Kollaboratives CRM

Das kollaborative CRM hat zwei Ebenen:

Intern: Die verschiedenen Abteilungen innerhalb eines Unternehmens arbeiten zusammen, um eine 360-Grad-Sicht auf ihre Kundschaft zu erhalten. Sie könnten beispielsweise gemeinsam Input zu Kundenanfragen sammeln.

Extern: Ein kollaboratives CRM berücksichtigt auch Informationen, die von Lieferanten, Social-Media-Kanälen oder Wettbewerbsanalysen kommen.

Eine besondere Art des kollaborativen CRM ist die Entwicklung neuer Produkte oder zusätzlicher Features auf Basis von Kundenfeedback. Ein prominentes Beispiel liefert Lego. Der große Spielzeughersteller sammelt über die Plattform „Lego Ideas“ Produktvorschläge. Kundinnen und Kunden stimmen außerdem darüber ab, welche Vorschläge das Unternehmen umsetzen soll.

Social CRM

Ein Social-CRM-System nutzt die Auftritte Ihres Unternehmens in sozialen Medien wie Instagram, Facebook, Twitter und LinkedIn, um Kundenfeedback zu sammeln und mit Ihrer Kundschaft zu interagieren. Im Unterschied zum herkömmlichen Social-Media-Management steckt hinter einem Social-CRM-System ein strategischer Ansatz. Es nutzt spezielle Tools, um benötigte Kundendaten auszulesen, zu sammeln, zu analysieren und zu verwalten. Zur Differenzierung: Beim Social-Media-Management geht es um die Verwaltung der unterschiedlichen Kanäle, nicht um die Optimierung von Unternehmensprozessen oder Produkten.

Die Vorteile eines CRM-Systems für das Kundenbeziehungsmanagement

Eine der Kernaufgaben der verschiedenen CRM-Systeme ist es, die vielen Daten zu sichten und wichtige von unwichtigen Informationen zu trennen. Erstere sind das Gold einer Daten-Gesellschaft – und Ihres Unternehmens. Sie können einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen. Das gilt allerdings nur, wenn Ihr Unternehmen daraus konkrete Vorteile zieht und sich nicht im Labyrinth der Daten verirrt.

Die 7 wichtigsten CRM-Vorteile

Höhere Kundenzufriedenheit und -loyalität: Es ist der naheliegendste Vorteil und auch das ureigene Ziel von CRM: Personalisierte Angebote und Empfehlungen erhöhen die Bindung zu Ihren Kunden und Kundinnen, optimierte Reaktionszeiten steigern die Zufriedenheit. 

Effizientere Marketingkampagnen: Eine gezielte Auswertung von Kundendaten erlaubt Ihnen einen präziseren Einsatz von Werbemaßnahmen. Durch CRM können Sie Ihre Kundschaft gruppiert und mit individuellen Angeboten ansprechen. Das minimiert unnötige Aussendungen. 

Teamübergreifende Zusammenarbeit: Vor allem das kollaborative CRM stärkt die interne Kommunikation und den Wissenstransfer innerhalb Ihres Unternehmens.

Optimierte Geschäftsprozesse: Die Automatisierung bestimmter Geschäftsprozesse spart Ihrem Unternehmen Zeit und Geld – z. B. die automatische Erstellung von Rechnungen und Angeboten.

Präzisere Prognosen: Durch die Auswertung konkreter Kundendaten können Sie genauer vorhersagen, wie sich einzelne Geschäftsbereiche entwickeln werden und wie sich bestimmte Maßnahmen auswirken können.

Umfangreiche Berichtsfunktion und fundierte Entscheidungsfindung: Ihr Unternehmen kann die Fülle an Daten, die ein CRM-System sammelt, auswerten und als Entscheidungsbasis nutzen. 

Verbesserte Produkte: Mit einem CRM-System können Sie den Input und das Feedback Ihrer Kundschaft sammeln und in konkrete Weiterentwicklungen fließen lassen.

ERP vs. CRM: Wie unterscheiden sich die Systeme?

Wenn Sie sich für ein CRM-System für Ihr Unternehmen interessieren, sind Sie wahrscheinlich auch auf den Begriff ERP gestoßen – die Abkürzung steht für Enterprise-Resource-Planning (Verwaltung von Unternehmensressourcen). Genau wie mit einem CRM-System können Sie auch mit ERP-Software Unternehmensprozesse organisieren. Doch zwischen CRM und ERP gilt es zu unterscheiden.

Der wichtigste Unterschied zwischen CRM und ERP ist die grundsätzliche Ausrichtung. CRM-Systeme dienen dazu, die Kundeninteraktionen zu optimieren. Das gelingt durch eine gezielte Ansprache, automatisierte Prozesse und die Analyse von Daten.

ERP-Systeme unterstützen die internen Prozesse eines Unternehmens, z. B. in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Fertigung, Supply-Chain oder Personalwesen. Während ein CRM-System also im Front-Office eingesetzt wird, ist ein ERP-System für das Back-Office da.

Auch kleine Unternehmen setzen auf CRM-Software

CRM-Software eignet sich grundsätzlich für Unternehmen jeder Größe. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen mit großer Kundennähe können via CRM eine gute Beziehung zum Wettbewerbsvorteil ausbauen. Fakt ist: Es gibt verschiedene Haupttreiber für CRM-Investitionen, von denen einige sicher auch für Ihr Unternehmen gelten. In der Studie „Digital CRM 2.0 ¬– Building Customer Relationships in the Digital Landscape“ aus dem Jahr 2021 zeigt die Unternehmensberatung Deloitte vier Trends auf, die zu einem verstärkten Interesse an CRM-Systemen führen:

Steigende Kundenerwartungen

Neue Geschäftsmodelle

Technologischer Fortschritt

Forderung nach Transparenz über Return on Investment (ROI)

Herausforderungen bewältigen

Viele KMU sind sich dieser Trends bewusst. Ort fehlt es jedoch an finanziellen und/oder personellen Ressourcen, um diesen Entwicklungen mit geeigneten Maßnahmen zu entsprechen. Um Aufgaben dieser Art, die zum Kerngeschäft hinzukommen, zukunftsfähig anzugehen, braucht es Zeit, Geld und das nötige Know-how.

Der Einsatz kann sich lohnen. Ein Beispiel dafür, wie und wo CRM-Software unterstützen kann, ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Ein Ergebnis der Deloitte-Studie: 71 % aller Unternehmen sahen in der Zusammenarbeit zwischen den CRM-Verantwortlichen und den Rechtsabteilungen eine Möglichkeit, die DSGVO effizient im Unternehmen zu etablieren.

CRM auf dem Vormarsch

Wie erfolgreich CRM gerade für KMU sein kann, zeigt die Zufriedenheit der Unternehmen. 92 % der von Deloitte befragten Führungskräfte gaben an, dass sie CRM als Schlüsselpriorität in der Umsetzung ihrer Geschäftsstrategie sehen.

Daten des Statistischen Bundesamts aus dem Jahr 2021 verdeutlichen, dass sich Kundenbeziehungsmanagement auf breiter Ebene durchsetzt: 40 % der kleineren Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten nutzen eine entsprechende CRM-Software. Bei Firmen mit 50 bis 249 Beschäftigten sind es bereits 60 %.

Darauf sollten Sie bei der Einführung eines Kundenmanagement-Tools achten

Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt, um CRM-Tools einzuführen. Denn sie sollen die Prozesse in einem Unternehmen umfassend ändern – und gleichzeitig muss der Arbeitsalltag weiterlaufen. Hinzu kommen potenzielle Stolpersteine wie der zeitliche Rahmen und mögliche Kosten.

Grundsätzlich gilt, dass jedes Unternehmen andere Anforderungen, Budgets, Strategien und Startvoraussetzungen hat. Einen einheitlichen Fahrplan gibt es daher nicht. Orientierung liefert die nachfolgende Checkliste mit Aspekten, die Sie bei einer Einführung eines CRM-Systems in Ihrem Unternehmen beachten sollten.

Checkliste: CRM-Software erfolgreich einführen

  • Strategie: Überlegen Sie sich vorab, welche Strategie Sie mit dem CRM-Tool verfolgen und welche Ziele das Ihr Unternehmen damit erreichen will.
  • Implementierungspartner: Die Einführung neuer Software und die Schulung der Beschäftigten ist komplex. Ein externer IT-Dienstleister bringt entsprechendes Know-how mit.
  • Belegschaft: Die Beschäftigten müssen die aktive, zielgerichtete und effiziente Nutzung des CRM-Systems lernen. Dafür braucht es Schulungen und eine klare Kommunikation, um die Akzeptanz zu erhöhen.
  • Datenqualität: Ein CRM-Tool ist nur so gut wie die Daten, mit denen es arbeitet. Achten Sie deshalb darauf, dass die verwendeten Datenbanken möglichst aktuell sind.
  • Prozesse: Ein CRM-System soll Prozesse optimieren und automatisieren. Welche das sind und wie diese aktuell laufen, muss vor der Implementierung klar sein.
  • Integration: Idealerweise integrieren Sie ein neues CRM-System in bestehende Software-Lösungen – beispielsweise in ein ERP-Tool. Dafür muss das CRM-Tool kompatibel sein.
  • Mobile Nutzung: Vor allem im Umgang mit Kunden und Kundinnen nutzen viele Unternehmen Tablets oder Firmenhandys. Daher ist es wichtig, dass das gewählte CRM-Tool auch auf mobilen Geräten läuft.
  • Datenschutz: Nicht erst seit der Umsetzung der DSGVO ist Datensicherheit ein Diskussionsthema in der Öffentlichkeit und für Ihre Kundschaft extrem wichtig. CRM-Tools, die mit Kundendaten arbeiten, müssen entsprechend sicher konzipiert und umgesetzt sein.
  • Reporting: Die Daten von CRM-Tools lassen sich nur effizient nutzen, wenn Sie zuvor festlegen, welche Ziele Sie verfolgen wollen (z. B.: „Umsatzsteigerung um 2 %“ oder „Steigerung des Kundenbestands um 10 %“). Definieren Sie außerdem, welche Zahlen dafür überwacht werden müssen.
  • Anpassungsfähigkeit: Ihr CRM-Tool muss sich mit Ihrem Kundenstamm und Ihrem Unternehmen mitentwickeln können. Legen Sie deswegen auch zukünftige Anforderungen fest.
  • Budget: Die erfolgreiche Einführung eines CRM-Systems umfasst nicht nur den Kauf der Software, sondern auch dessen Implementierung, Skalierung und die Schulung der Beschäftigten. Stellen Sie sicher, dass keine unerwarteten Kosten auf Sie zukommen.
  • Change-Management: Die Beschäftigten müssen die neue Software und die zugehörigen Prozesse akzeptieren, um sie erfolgreich zu nutzen. Planen und kommunizieren Sie das notwendige Change-Management frühzeitig.

CRM im Überblick

CRM steht für Customer-Relationship-Management. Es ist ein strategischer Unternehmensansatz, der die Kundenzufriedenheit und -loyalität steigern soll. CRM lohnt sich auch für kleine und mittlere Unternehmen.

Erreicht werden diese Ziele durch CRM-Systeme, die Prozesse vereinfachen und automatisieren.

Das Sammeln und Auswerten von Daten ist ein zentraler Baustein erfolgreichen Kundenzufriedenheitsmanagements.

Die Einführung entsprechender Software kann kompliziert sein. Externe IT-Dienstleister können den Prozess begleiten und die Chancen erhöhen, ein CRM-Tool erfolgreich einzuführen. 

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/kundenbindung/

 

Anschub für kleine und mittlere Unternehmen: So wird die Digitalisierung gefördert

Digitale Technologien und Prozesse werden zunehmend unverzichtbar. Damit Unternehmen die notwendigen Investitionen für einen Transformationsprozess stemmen können, gibt es staatliche Förderprogramme, die gezielt Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen im Bereich Digitalisierung bieten. Welche Förderungen Sie für den digitalen Wandel in Anspruch nehmen können, erfahren Sie hier.

 

Das EU-Förderprogramm „Digitales Europa“ (DIGITAL)

Auf Ebene der EU spielt das Programm „Digitales Europa“ eine zentrale Rolle. Es zielt darauf ab, Projekte in fünf Schlüsselbereichen voranzutreiben:

Künstliche Intelligenz

Supercomputing 

Cybersicherheit

Fortgeschrittene digitale Kompetenzen

Gewährleistung einer breiten Nutzung digitaler Technologien in Wirtschaft und Gesellschaft

Die dahinterstehende Philosophie: Durch die Digitalisierung europäischer Unternehmen wird die EU unabhängiger von anderen Weltregionen und wirtschaftlich resilienter. Der digitale Wandel gilt zudem als wichtiger Baustein für die Erreichung der Klimaziele.

Das Programm „Digitales Europa“ hat ein Gesamtbudget von 7,5 Milliarden Euro und ist für den Finanzrahmen der Jahre 2021 bis 2027 geplant. Es richtet sich speziell an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Sie sollen von der EU-Förderung für Digitalisierung besonders profitieren. Beispielsweise durch den „European Digital Innovation Hub“, der ihnen Zugang zu Dienstleistungen wie Beratung oder Technologieerprobung verschafft.

Daneben gibt es mit „Horizont Europa“ für Forschung und Innovation, „Connecting Europe“ für digitale Infrastruktur, der „Aufbau- und Resilienzfazilität“ und dem Strukturfonds weitere Programme zur Förderung des digitalen Wandels.

Bundesweite Zuschüsse zur Digitalisierung

(Stand: Juli 2023)

Neben den Programmen der EU profitieren Unternehmen auch von der Förderung der Digitalisierung in Deutschland. Hierzulande stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz auf Antrag Zuschüsse bereit, die den technologischen Wandel vorantreiben sollen. Dazu wurden fünf Programme ins Leben gerufen:

  1. „go-digital“
  2. „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“
  3. „BAFA – Förderung unternehmerischen Know-hows“
  4. „Bundesförderung im Bereich Cloud- und Edge-Infrastruktur und -Services“
  5. Förderung durch die KfW

Das Programm „go-digital“

Die „go-digital“-Förderung ist für kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als hundert Beschäftigten und einem jährlichen Umsatz von weniger 20 Millionen Euro im Bereich gewerbliche Wirtschaft und Handwerk vorgesehen.

Die maximale Fördersumme beträgt 16.500 Euro. Die Mittel werden für Beratungs- und Umsetzungsleistungen durch autorisierte Beratungsunternehmen in den Bereichen Digitalisierungsstrategie, IT-Sicherheit, digitalisierte Geschäftsprozesse, Datenkompetenz und digitale Markterschließung bereitgestellt.

„Digital Jetzt“: Förderung für den Mittelstand

Das Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ bietet Finanzierungszuschüsse für digitale Technologien und die damit verbundenen Prozesse. Entsprechend umfasst die Subvention zwei Module. Modul eins unterstützt die Ausgaben für die eigentliche Technologie. Modul zwei fördert die Qualifizierung der Beschäftigten.

Antragsberechtigt sind mittelständische Unternehmen aus allen Branchen mit zwischen drei und 499 Beschäftigten, die ein Digitalisierungsvorhaben z. B. in den Bereichen Software, Hardware oder Mitarbeiterqualifizierung planen.

Grundsätzlich beträgt die maximale Fördersumme 50.000 Euro. Geht es allerdings um Investitionen in die Wertschöpfungskette oder ganze Firmennetzwerke, kann sie auf bis zu 100.000 Euro pro Unternehmen steigen.

Förderung zur Digitalisierung durch die KfW

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet mit dem „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit“ ebenfalls eine Förderung der Digitalisierung an. Die KfW stellt Unternehmen hierbei Mittel in Höhe von 25.000 Euro bis 25 Millionen Euro zur Verfügung, um Investitionen und Betriebsmittel in den Bereichen Innovation und Digitalisierung zu tätigen. Das Angebot richtet sich an Unternehmen jeder Größe sowie Freiberufler und junge Unternehmen in Gründung.

Gefördert werden u. a. Investitionen in:

Konzepte zu Daten- und IT-Sicherheit

Projekte im Rahmen von Industrie 4.0

Weiterbildungsmaßnahmen rund um die Digitalisierung

Ausbau von Breitbandnetzen innerhalb des Unternehmens

Digitalisierungsförderung der Länder

Nicht nur bundesweit, auch auf Länderebene gibt es Förderprogramme. Abhängig vom Sitz Ihres Unternehmens werden Investitionen in die Digitalisierung gefördert. Kofinanzierungen der europäischen Förderungen und die Umsetzung bundesweiter Programme wie „go-digital“ und „Digital Jetzt“ können in der Regel ergänzend in Anspruch genommen werden.

Allerdings sind die meisten Fördertöpfe in ihrer Höhe und zeitlichen Verfügbarkeit begrenzt. Als Unternehmensverantwortliche sollten Sie vor der Beantragung etwaige Fristen gründlich recherchieren.

Um die verschiedenen Digitalisierungsförderprogramme der Länder besser einschätzen zu können, skizzieren wir in der Folge beispielhaft drei der bekanntesten Programme.

Förderungen zur Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen fördert die Digitalisierung maßgeblich über das Programm „Mittelstand Innovativ & Digital“ (MID). Es richtet sich vor allem an Kleinstunternehmen und KMU, die mit der Förderung konkrete Digitalisierungsmaßnahmen umsetzen sollen. Unternehmen können dabei aus zwei Förderschwerpunkten wählen.

Ein Schwerpunkt sind digitale Produkte, Produktionsverfahren und Dienstleistungen. NRW fördert damit die branchenspezifische Integration technologischer Entwicklungen wie Machine Learning, Augmented/Virtual Reality (AR/VR) und Data-Mining.

Der zweite Schwerpunkt liegt auf digitalen Prozessen. Damit unterstützt das Land die Anschaffung von Hard- und Software, die Betriebsabläufe digitaler und damit effizienter gestalten.

Der „Digitalbonus“ in Bayern

Mit dem „Digitalbonus“ fördert der Freistaat Bayern die Digitalisierung kleiner Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Jahresumsatz 10 Millionen Euro nicht übersteigt.

Vor allem die Dienstleistungs- und Prozessdigitalisierung sowie eine verbesserte Cybersecurity stehen dabei im Vordergrund. Ziel des Digitalbonus ist es, die digitale Transformation kleiner Unternehmen zu unterstützen und sie z. B. besser vor Hackerangriffen zu schützen.

Baden-Württemberg: Die „Digitalisierungsprämie Plus“

Die „Digitalisierungsprämie Plus“ ist eine Maßnahme der „Initiative Wirtschaft 4.0“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. Sie ist Teil der landesweiten Digitalisierungsstrategie „digital@bw“.

Antragsberechtigt sind KMU mit bis zu 500 Angestellten, die Vorhaben und Projekte zwischen 5000 Euro und 100.000 Euro finanzieren wollen.

Das Bundesland fördert Digitalisierungsprojekte, für die neue digitale Systeme für Produkte, Dienstleistungen und Prozesse oder KI-Anwendungen eingeführt werden sollen. Außerdem sind Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit und Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter förderungsfähig.

Förderung der Digitalisierung im Überblick

Die Digitalisierung wird auf vielen Ebenen gefördert. Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen gibt es zahlreiche Programme zur Unterstützung beim technischen Wandel.

Auf EU-Ebene legt vor allem das Programm „Digitales Europa“ einen Fokus auf KMU.  

Zusätzlich zu den EU-Förderungen hat das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz bundesweite Förderprogramme für die Digitalisierung aufgelegt.

Jedes Bundesland bietet – zusätzlich zu den europäischen und bundesweiten Förderungen – lokale Programme zur Unterstützung der Digitalisierung in Unternehmen an. Viele richten sich explizit an KMU.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/foerderung-digitalisierung/

Apple Watch Ultra 2 vs. Apple Watch Ultra: Diese Verbesserungen gibt es

Neben dem iPhone 15 hat Apple im September 2023 auch zwei neue Apple-Watch-Modelle vorgestellt, darunter die Apple Watch Ultra 2. Sie löst die Apple Watch Ultra ab, die der Hersteller im Herbst 2022 gelauncht hatte. Apple Watch Ultra 2 vs. Apple Watch Ultra: Welche Upgrades bietet die neue Outdoor-Smartwatch im Vergleich zu ihrem Vorgänger? Das erfährst Du hier.

Design und Display

Die Apple Watch Ultra zeichnet sich durch ihre besonders hohe Widerstandsfähigkeit aus. Sie besitzt beispielweise ein stabiles Gehäuse aus Titan, während das Display durch Saphirglas geschützt wird. Mit 49 Millimetern Durchmesser ist die Apple Watch Ultra außerdem besonders groß.

Diesem grundlegenden Design ist Apple treu geblieben: Auch die Apple Watch Ultra 2 wartet mit Titangehäuse, Saphirglas und einer Größe von 49 Millimetern auf. An der rechten Seite findet sich zudem wieder der Action-Button, den Du mit bestimmten Aktionen belegen kannst.

Nutzer:innen können darüber hinaus wieder zwischen drei unterschiedlichen Armbändern wählen – für die es im Fall der Apple Watch Ultra 2 neue Farboptionen gibt:

  • Alpino Loop: Blau, Indigo oder Olivgrün
  • Trail Loop: Orange/Beige, Blau/Schwarz oder Grün/Grau
  • Ocean Armband: Blau oder Orange

Übrigens: Kombinierst Du die Apple Watch Ultra 2 mit einem Alpine Loop oder Trail Loop, ist die Smartwatch vollständig CO₂-neutral.

Sowohl die Apple Watch Ultra 2 als auch die Apple Watch Ultra sind nach IPX6 staubdicht – und bis zu 100 Meter Tiefe wassergeschützt (40 Meter Tauchtiefe). Außerdem sind beide Smartwatches nach dem Militärstandard MIL-STD-810H zertifiziert.

Apple Watch Ultra 2 vs. Apple Watch Ultra: Prozessor und Speicher

Die größten Neuerungen erwarten Dich unter anderem beim Prozessor: In der Apple Watch Ultra 2 ist der neue S9-Chip aus eigenem Hause verbaut. Es handelt sich laut Apple um den bislang stärksten Prozessor in einer Apple Watch. Maschinelle Lernaufgaben soll er bis zu doppelt so schnell verarbeiten können wie frühere Chips.

Der Apple S9 bietet auch neue Funktionen: Du kannst jetzt mit einer Doppeltipp-Geste von Daumen und Zeigefinger zum Beispiel den Timer der Uhr stoppen oder das Abspielen von Musik pausieren. Die neue Geste wird laut Apple im Oktober 2023 über ein Softwareupdate freigeschaltet.

Darüber hinaus kannst Du Siri auf der neuen Smartwatch für bestimmte Aufgaben ohne Internetverbindung nutzen – zum Beispiel zum Starten eines Work-outs oder für den Abruf von Gesundheitsdaten.

Zur Erinnerung: In der Apple Watch Ultra ist der ältere S8-Prozessor eingebaut. Der Chip findet sich unter anderem in der aktuellen Apple Watch SE.

Eine Neuerung gibt es auch beim Speicher: Die Apple Watch Ultra 2 hat mit 64 Gigabyte doppelt so viel Speicherplatz wie der Vorgänger. Bedeutet: mehr Platz für Deine Apps, Musik und andere wichtige Daten.

Display

Die Apple Watch Ultra 2 und die Apple Watch Ultra bieten beide einen 1,92 Zoll großen Bildschirm, der mit 502 x 410 Pixeln auflöst und eine Always-on-Funktionen hat. Mit maximal 3.000 Nits ist das Display der Apple Watch Ultra 2 jetzt 50 Prozent heller als beim Vorgänger (maximal 2.000 Nits). Das verbessert die Lesbarkeit, wenn Du die Smartwatch bei hellem Sonnenlicht verwendest.

 

Außerdem ist die jüngste Ultra-Smartwatch in der Lage, den Bildschirm in besonders dunklen Räumen auf bis zu 1 Nits zu dimmen. So kannst Du beispielsweise im Kino schnell die Uhrzeit checken, ohne dabei dich oder die anderen Menschen im Saal zu blenden.

Apple Watch Ultra 2 vs. Apple Watch Ultra: Akkulaufzeit und Sensoren

Bei der Akkulaufzeit hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell nichts getan: Sowohl die Apple Watch Ultra 2 als auch die Apple Watch Ultra halten laut Apple bis zu 36 Stunden durch. Im Stromsparmodus sollen bis zu 72 Stunden möglich sein.

Ob sich die Ladegeschwindigkeit verbessert hat, hat Apple nicht verraten. Gut zu wissen: Besitzt Du das iPhone 15 mit USB-C-Anschluss, kannst Du die Apple Watch Ultra und die Ultra 2 über das Smartphone aufladen.

iPhone 15: Das musst Du zu USB-C wissen

Auch bei den Sensoren erwarten Dich keine Neuerungen: Beide Generationen der Outdoor-Smartwatch bieten unter anderem einen optischen Pulssensor, ein Barometer, ein Oximeter und einen Temperatursensor. Auch ein Kompass sowie Dual-Band-GPS sind an Bord.

Beide Wearables verfügen zudem über eine Sturz- und Unfallerkennung: Glaubt die Apple Watch Ultra, dass Du einen Unfall hattest, fragt sie nach – meldest Du Dich daraufhin nicht, wählt die Smartwatch automatisch den Notruf.

Betriebssystem und Kompatibilität

Die Apple Watch Ultra 2 hat watchOS 10 vorinstalliert. Die jüngste Version des watchOS-Betriebssystem bietet einige neue Features, darunter Widgets sowie die Möglichkeit, die Zeit zu messen, die Du im Tageslicht verbracht hast.

Die Apple Watch Ultra ist ab Werk mit watchOS 9 ausgestattet. Du kannst die Smartwatch mittlerweile auf watchOS 10 upgraden.

Hinweis: Die Apple Watch Ultra 2 ist – im Gegensatz zu ihrem Vorgänger – nicht mit dem iPhone 8 oder dem iPhone X kompatibel. Du brauchst mindestens ein iPhone Xs, um die Smartwatch koppeln zu können.

Apple Watch Ultra 2 vs. Apple Watch Ultra: Preis

Du kannst die Apple Watch Ultra 2 ab sofort vorbestellen. In den Läden ist sie seit dem 22. September 2023 erhältlich.

Zum Release kostet die neue Smartwatch rund 900 Euro – und ist damit knapp 100 Euro günstiger als die erste Apple Watch Ultra bei ihrem Marktstart (September 2022).

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/gadgets-wearables/apple-watch-ultra-2-vs-apple-watch-ultra-unterschiede-vergleich/#/

Galaxy Tab S9 FE(+): Das wissen wir zu den neuen Tablets von Samsung

Wie könnte das Galaxy Tab S9 FE(+) ausgestattet sein? Samsung arbeitet Gerüchten zufolge an zwei neuen Tablets für seine populäre Reihe, die mit dem Zusatz „Fan Edition” (FE) erscheinen könnten. Hier findest Du alle mutmaßlichen Informationen zu den Geräten.

In unserer Übersicht fassen wir Meldungen zu Design, Display, Chip und Preis zusammen. Beachte, dass es sich bislang nur um Gerüchte handelt. Gesicherte Informationen gibt es erst, wenn Samsung ein Tablet unter dem Namen Galaxy Tab S9 FE offiziell vorstellt.

Im Juli 2023 hat Samsung neben neuen Smartwatches und Foldables auch die Galaxy-Tab-S9-Reihe (im Titelbild) präsentiert. Eine neue Fan Edition war nicht dabei. Doch es gibt Hoffnung, dass Samsung an einem Nachfolgemodell für das Galaxy Tab S7 FE arbeitet.

Galaxy Tab S9 FE und FE+: Zwei Modelle geplant?

Eine Zeit lang sah es so aus, als könnte Samsung noch im Jahr 2022 ein neues FE-Tablet auf den Markt bringen – und zwar das Galaxy Tab S8 FE. Doch ein solcher Launch blieb aus. Stattdessen wurden im Sommer 2023 das Galaxy Tab S9, Tab S9+ und Tab S9 Ultra vorgestellt.

Zeitgleich kamen neue Gerüchte auf: Demnach soll Samsung an zwei FE-Tablets arbeiten – dem Galaxy Tab S9 FE und Tab S9 FE+. Samsung habe beide Modelle sogar auf seiner Webseite namentlich bestätigt, berichtet unter anderem Android Authority. Wann könnten die neuen Tablets erscheinen? Und welche technische Ausstattung bieten sie voraussichtlich?

Galaxy Tab S9 FE(+): Release

Angeblich steht der Marktstart der neuen Tablets kurz bevor: Die globale Variante des Galaxy Tab S9 FE soll bereits bei der FCC (Federal Communications Commission) aufgetaucht sein, die für die Zertifizierung von Funkprodukten zuständig ist. Das berichtet unter anderem Gizmochina.

Die FCC-Zertifizierung ist ein wichtiges Indiz dafür, dass es bis zum Release des Galaxy Tab S9 FE(+) wahrscheinlich nicht mehr lange dauert. Gerüchten zufolge hinkt die Produktion der neuen Modelle zwei Monate hinter der restlichen Galaxy-S9-Serie her, die Anfang August 2023 veröffentlicht wurde. Das Galaxy Tab S9 FE und S9 FE+ könnten also im Oktober 2023 erscheinen.

Beide Modelle sind zum Start mutmaßlich in zwei Ausführungen erhältlich – „Wi-Fi-only” und „Wi-Fi + 5G”. Du kannst das Galaxy Tab S9 FE(+) also wahlweise mit 5G-Unterstützung kaufen.

 

Womöglich launcht Samsung das neue Tablet gemeinsam mit dem Galaxy S23 FE. Das günstige Flaggschiff-Smartphone soll jüngsten Gerüchten zufolge ebenfalls im Oktober 2023 erscheinen.

Preis und Farben

Und wie viel kosten die neuen FE-Tablets zum Release? Dazu sind inzwischen konkrete Angaben durchgesickert: Das Galaxy Tab S9 FE soll in Europa in der Wi-Fi-Variante mit 6 Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicherplatz knapp 550 Euro kosten. Laut SamInsider ist das Gerät samt Preis bereits in Datenbanken gelistet.

Das Plus-Modell wird womöglich deutlich teurer: Das Tablet könnte mit 8/128 Gigabyte zu einem Preis von 700 Euro in den Verkaufsregalen landen, wie das Magazin Dealabs berichtet. Noch teurer soll die Version mit 5G-Unterstützung und 256 Gigabyte Speicher sein: Knapp 900 Euro will Samsung hierfür angeblich verlangen.

Inzwischen sind auch die angeblichen Farben des Galaxy Tab S9 FE(+) bekannt. Offenbar kannst Du bei beiden Tablets zwischen folgenden Farbvarianten wählen:

  • Graphite/Grey
  • Lavender
  • Silver
  • Mint

 

Galaxy Tab S9 FE(+): Design und Display

Auch zur mutmaßlichen Größe der Tablets gibt es inzwischen erste Infos: Das Galaxy Tab S9 FE+ soll 285,4 x 185,4 x 6,54 Millimeter messen. Das Galaxy Tab S9 FE sei 254,3 x 165,8 x 6,7 Millimeter groß, schreibt MediaPeanut. Damit wäre das Standardmodell deutlich kompakter.

 

Beide Tablets verfügen angeblich über zwei Lautsprecher sowie einen seitlich angebrachten Fingerabdrucksensor. Auf der Rückseite des Galaxy Tab S9 FE+ sind mutmaßlich zwei Kameras untergebracht. Das Galaxy Tab S9 FE soll hinten nur eine einzelne Kameralinse bieten.

Das Galaxy Tab S9 FE hat darüber hinaus angeblich ein 10,9 Zoll großes LC-Display. Beim Galaxy Tab S9 FE+ soll das LC-Panel 12,4 Zoll messen, wie SamMobile berichtet.

Einen ersten Eindruck vom mutmaßlichen Design bieten die folgenden Renderbilder, die angeblich das Galaxy Tab S9 FE zeigen:

Zur Erinnerung: Das Galaxy Tab S7 FE hat einen Bildschirm mit einer Diagonale von 12,4 Zoll. Die Auflösung des TFT-Displays liegt bei 2.560 x 1.600 Pixeln.

Ob die Fan Edition wie die restliche Tab-S9-Serie eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz unterstützen wird, ist noch nicht bekannt. Wahrscheinlich behält Samsung dieses Feature den höherklassigen Modellen vor.

Das Galaxy Tab S7 FE bringt 608 Gramm auf die Waage. In diesem Bereich dürfte sich auch das Gewicht des Nachfolgers bewegen. Gleiches gilt für die verwendeten Materialien: Das S7 FE hat eine Rückseite und einen Rahmen aus Aluminium.

Prozessor und Speicher

Im Gegensatz zu den hochklassigen Geräten der Galaxy-Tab-S9-Reihe wird das Galaxy Tab S9 FE voraussichtlich nicht den neuesten Snapdragon-Chipsatz als Antrieb erhalten. Stattdessen setzt Samsung aktuellen Gerüchten zufolge auf einen Mittelklasse-Chip: den Exynos 1380. Der Prozessor ist unter anderem im Samsung Galaxy A54 5G verbaut, einem Mittelklasse-Smartphone.

Der Exynos 1380 ist schneller als der Snapdragon 750G, der in der Wi-Fi-Ausführung des Galaxy Tab S7 FE steckt. Er soll aber dieselbe Leistung bieten wie der Snapdragon 778G in der 5G-Version des Galaxy Tab S7 FE, schreibt SamMobile.

 

Auch zur Speicherkapazität gibt es bereits Gerüchte: Demnach soll das Galaxy Tab S9 FE(+) 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 Gigabyte Speicherplatz bieten. Außerdem verkauft Samsung angeblich eine Version mit 8 Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicherplatz.

Der bekannte Leaker Roland Quandt erwartet hingegen folgende Speicherkapazitäten:

 

So oder so: Es wäre ein deutliches Upgrade im Vergleich zum Vorgängermodell. Das Galaxy Tab S7 FE ist in Deutschland nur mit 4 Gigabyte RAM und 64 Gigabyte Speicherplatz erschienen.

Galaxy Tab S9 FE(+): Akku

Das Galaxy Tab S9 FE+ soll einen Akku mit 9.800 Milliamperestunden haben. Zur möglichen Akkukapazität des anderen Modells gibt es noch keine Infos.

 

Die Zertifizierung bei der FCC deutet darauf hin, dass sich das Galaxy Tab S9 FE mit bis zu 25 Watt aufladen lässt. Das Galaxy Tab S9 FE+ könnte Laden mit bis zu 45 Watt unterstützen, wie MySmartPrice schreibt.

Zur Erinnerung: Der Akku im Galaxy Tab S7 FE kommt auf 10.090 Milliamperestunden, was laut Samsung für bis zu zwölf Stunden Internetnutzung reicht. Aufladen kannst Du das Tablet mit bis zu 45 Watt.

Wahrscheinlich wird Samsung dem Galaxy Tab S9 FE einen ähnlich starken Akku spendieren. Unklar ist allerdings, ob Samsung das Tablet mit einem Ladegerät ausliefert. Bei vielen aktuellen Geräten des Herstellers sind diese nicht mehr im Lieferumfang enthalten, zum Beispiel beim Galaxy S23 Ultra.

 

Galaxy Tab S9 FE und FE+: Die mögliche Ausstattung in der Übersicht

Im Folgenden findest Du die technischen Specs aufgelistet, die die FE-Tablets bieten sollen. Auch hier gilt: Gesicherte Informationen gibt es erst, wenn Samsung die Geräte offiziell vorstellt.

  • Design: Aluminium und Glas, voraussichtlich vier Farben
  • Display: 10,9 Zoll (FE) und 12,4 Zoll (FE+)
  • Kamera: Single- (FE) beziehungsweise Dualkamera (FE+) auf der Rückseite
  • Chip: Exynos 1380
  • Arbeitsspeicher: 6, 8 oder 12 Gigabyte RAM
  • Speicherplatz: 128 oder 256 Gigabyte
  • Akku: 9.800 Milliamperestunden (FE+)
  • Preis: zwischen 550 und 900 Euro
  • Release: Herbst 2023

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/galaxy-tab-s8-fe-infos-ausstattung-features-release-preis/#/