SD-WAN: Mit softwarebasierten Netzen zu noch mehr Performance und Stabilität

Eine zuverlässige Standortvernetzung ist ein wichtiger Produktivitätsfaktor für Unternehmen. Denn viele Geschäftsprozesse brauchen eine schnelle und sichere Datenverbindung zwischen den einzelnen Niederlassungen. Immer mehr Firmen nutzen hierfür ein „Software-Defined Wide-Area-Network”, kurz SD-WAN. Wofür steht dieser Begriff und was kann SD-WAN auch für Ihr Unternehmen leisten?

Leistungsfähige Endgeräte, die passende Business-Software und eine gute Netzwerkverbindung vor Ort: Dies alles ist notwendig, damit Ihre Mitarbeiter:innen effizient arbeiten können. Aber auch die Netzwerkverbindung zwischen Ihren einzelnen Standorten ist hierfür wichtig. Hier kommt es auf Performance, Sicherheit und Zuverlässigkeit an, aber auch auf niedrige Kosten. Zu all diesen Punkten bietet SD-WAN interessante Lösungen und wird daher immer beliebter.

So lag der weltweite Umsatz mit SD-WAN-Lösungen 2022 bereits bei über 3,5 Milliarden US-Dollar. Bis 2030 soll er sich nach Schätzungen noch einmal nahezu verzehnfachen.

 

Was ist SD-WAN?

SD-WAN ist eine auf Software basierende Netzwerktechnologie speziell für ein Wide-Area-Network (WAN), die mehrere Übertragungswege effizient bündeln kann.

In der Informationstechnik gibt es verschiedene Netzwerkkategorien und -größen. Ein lokales Netzwerk, auch Local-Area-Network (LAN) genannt, erstreckt sich meist nur über einen einzelnen Firmenstandort oder ein einzelnes Gebäude.

Der Abstand zwischen Geräten innerhalb eines LAN liegt in der Regel bei unter 100 Metern. Die technische Anbindung erfolgt üblicherweise Ethernet-Datenkabel oder auf dem Funkweg via Wireless Local-Area-Network (WLAN).

Werden mehrere, voneinander weit entfernte Geräte oder lokale Netze zu einem größeren Netz zusammengeschlossen, so bilden diese ein sogenanntes Wide-Area-Network, also ein Großbereichs-Netzwerk. Auch das Internet ist technisch gesehen ein solches WAN.

Für WAN gibt es spezielle Netzwerktechnologien. Denn ein WAN muss gleich mehrere Bedingungen erfüllen, damit es zuverlässig und sicher arbeitet. Es muss

  • Datenverkehre verzögerungs- und verlustfrei über große Distanzen abwickeln
  • gegen den unerlaubten Zugriff durch Dritte geschützt werden
  • das wachsende Segment der Cloud-Lösungen effizient einbinden
  • auf verschiedenen Leitungswegen mit unterschiedlichen Übertragungstechnologien funktionieren.

Eine besonders leistungsfähige Form der Standortvernetzung per WAN ist das softwarebasierte SD-WAN. Hierbei werden die Netzwerkhardware und die Netzwerksteuerung technisch voneinander getrennt.

Während die Hardware, im SD-WAN auch als „Underlay“ bezeichnet, den Datentransport abwickelt, wird das gesamte Netzwerk über eine Software gemanagt. Dieses Software-„Overlay“ wählt immer den jeweils besten Übertragungsweg gemäß Ihren zuvor ausgewählten Präferenzen im sogenannten Orchestrator. Diese Präferenzen oder Qualitätsanforderungen werden auch als Quality of Service (QoS) bezeichnet.

Dabei können Sie der Software auch mehrere Ziele vorgeben: So leiten Sie zum Beispiel bestimmte Daten über eine sehr sichere Verbindung und andere, weniger wichtige Daten über einen besonders kostengünstigen Datenpfad.

Unterschiede zwischen SD-WAN- und WAN-Optimierung

SD-WAN wird oft mit klassischen Optimierungsverfahren in einem bestehenden WAN verwechselt. Doch zwischen beiden Ansätzen gibt es große Unterschiede. Die Optimierung im WAN dient hauptsächlich einer optimalen Auslastung vorhandener Bandbreiten durch Kompression, Caching oder Duplikatvermeidung in der Datenübertragung.

Dies ist jedoch nur in TCP-basierten Netzwerken sinnvoll, die nicht verzögerungssensibel sind. Im Voice-over-IP-Bereich, also bei der Sprachübertragung via Internettelefonie, können solche Optimierungsmaßnahmen sogar zu schlechterer Tonqualität und Gesprächsabbrüchen führen.

Im SD-WAN hingegen setzen Sie auf der Ebene des Datenroutings an. Ihre Daten routen Sie per Software automatisiert und dynamisch über den jeweils gerade am besten geeigneten Verbindungsweg.

Die Wahl der Verbindung ergibt sich dabei aus den aktuellen Netzwerkbedingungen, Ihren Sicherheitsanforderungen sowie den individuellen Transportkosten auf dem jeweiligen Datenpfad. Durch entsprechende Routing-Richtlinien gewährleisten Sie somit, dass alle Datenformate, einschließlich übertragener Sprache, optimal und störungsfrei vermittelt werden.

SD-WAN und weitere Netzwerktechnologien

Innerhalb von WAN werden verschiedene Netzwerktechnologien eingesetzt. Sie alle haben ihre Besonderheiten sowie Vor- und Nachteile. Daher vergleichen wir diese für Sie im Folgenden mit SD-WAN.

SD-WAN und MPLS: Routing mit MPLS

Viele große Unternehmen und Organisationen vernetzen ihre Standorte mittels Multiprotocol Label Switching (MPLS). Diese Technologie arbeitet mit virtuellen Labels für Datenpakete. Der Standard ist in seinen Grundzügen bereits über 30 Jahre alt und entsprechend weit verbreitet.

In sogenannten IP-basierten Netzen wie dem Internet und den meisten WAN werden alle zu übertragenden Informationen in einzelne Datenpakete aufgeteilt. MPLS versieht jedes dieser Pakete zu Beginn des Transports mit einem digitalen Etikett (Label), auf dem der geplante Transportweg vermerkt ist.

So können die Pakete sehr schnell durch größere Netze übertragen werden, ohne dass an jedem Verbindungsknoten (Router) neu errechnet werden muss, wie das Datenpaket am besten weitergeleitet wird.

Dadurch werden die einzelnen Router von zeitaufwändigen Berechnungen entlastet. MPLS spart somit Rechenzeit und leitet Pakete außerdem so, dass alle verfügbaren Datenverbindungen möglichst gleichmäßig genutzt werden und es nicht zu lokalen Überlastungen kommt.

In Ihrem Firmen-WAN können Sie SD-WAN und MPLS auch kombinieren. SD-WAN schafft als Erweiterung zu MPLS noch mehr Flexibilität und Zuverlässigkeit. Beide Technologien ergänzen sich gut, sodass ein Ersetzen von MPLS durch SD-WAN in der Regel nicht sinnvoll ist.

SD-WAN und MPLS: Die größten Unterschiede

Allerdings gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen SD-WAN und MPLS: MPLS verbindet Ihre Unternehmensstandorte im In- und Ausland auf Festnetz-Basis. SD-WAN bezieht weitere Netze mit ein.

Dazu zählen unter anderem DSL, VDSL, Kabelinternet und Glasfaseranbindungen, aber auch das Mobilfunknetz. Somit können Sie mit SD-WAN technische Ausfälle im Festnetz leichter kompensieren.

Insbesondere, wenn bei einem Standort die sogenannte „letzte Meile” versagt, also die Strecke zwischen Gebäudeanschluss und Verteilerkasten, ist jede Festnetzleitung grundsätzlich störanfällig. SD-WAN garantiert durch das Einbinden eines zweiten Übertragungsweges hier noch mehr Stabilität und Netzverfügbarkeit durch Redundanz.

So schaltet SD-WAN Ihren Datentransportpfad auf Mobilfunk um, wenn dies den aktuell besten Übertragungsweg darstellt. Das passiert beispielsweise, wenn die Mobilfunkanbindung am jeweiligen Standort leistungsstärker ist als das vergleichbare Festnetz-Pendant.

Durch den laufenden 5G-Ausbau bietet Mobilfunkinternet für Unternehmen eine leistungsfähige Alternative zum klassischen Festnetzanschluss. Mit lokalen 5G-Campus-Netzen können Sie die Stärken von 5G in Verbindung mit SD-WAN noch besser nutzen.

Ihre Mitarbeiter:innen merken hierbei nicht einmal, ob sie gerade via Festnetzverbindung oder via Mobilfunk Daten versenden und empfangen, da das Umleiten (Rerouting) verzögerungsfrei erfolgt.

SD-WAN und MPLS: Ein Kostenvergleich

Auf diese Frage, welche von beiden Technologien teurer ist, gibt es keine allgemeingültige Antwort. Zum einen gibt es eine Vielzahl an MPLS- und SD-WAN-Vernetzungsmöglichkeiten. Diese können je nach konkretem Bedarf maßgeschneidert für Ihr Unternehmen entwickelt und umgesetzt werden.

Allerdings haben Sie bei SD-WAN viele Konfigurationsmöglichkeiten für den Datenverkehr und können so große Datenmengen gezielt über den gerade günstigsten Transportweg führen. Damit erhalten Sie einen erheblichen Kostenvorteil gegenüber dem in diesem Bereich weniger flexiblen MPLS.

Daneben gibt es auf noch weitere Einsparpotenziale: SD-WAN-Netze sind deutlich leichter zu administrieren als ihre MPLS-Pendants. Da die SD-WAN-Vernetzung hardwareunabhängig geschieht, können Sie die von Ihnen gewünschten Parameter sehr einfach über ein entsprechendes Web-Interface einstellen.

SD-WAN und VPN

Ein Virtual Private Network (VPN) ist ein virtuelles, also per Software erzeugtes Netzwerk, das innerhalb eines bereits vorhandenen physischen Netzes eingerichtet wird. Es handelt sich hierbei um ein „Private Network“, also um ein geschlossenes Netzwerk, das mittels Passwort und Datenverschlüsselung gegen den Zugriff durch Dritte im umgebenden Netzwerk gesichert ist. Ein solches Netzwerk wird auch als VPN-Tunnel bezeichnet.

Per VPN können Sie für Ihr Unternehmen beispielsweise innerhalb des öffentlichen Internets ein vertrauliches, „privates“ Firmennetz für die Kommunikation mit ihren Mitarbeiter:innen im Homeoffice einrichten.

Ein VPN ist daher die erste Wahl, wenn Sie kleinere Datenverkehre sicher über eine vorhandene Internetverbindung leiten möchten. Für größere Datenmengen, wie sie beispielsweise zwischen mehreren Unternehmensstandorten anfallen, benötigen Sie hingegen in der Regel ein leistungsfähiges eigenes Netz, etwa auf Basis eines SD-WAN.

SD-WAN und klassisches WAN

SD-WAN ist eine Weiterentwicklung der bisherigen WAN-Technologie. Im Unterschied zum klassischen WAN ist das SD-WAN Software-definiert. Dies verschafft Ihnen einige Vorteile. So ist ein SD-WAN deutlich flexibler und agiler. Während Sie beispielsweise im klassischen WAN jeden Endpunkt einzeln einrichten müssen, funktioniert dies im SD-WAN deutlich effizienter und komfortabler.

Denn hier steht Ihnen eine zentrale Steuerungskonsole zur Verfügung. Über diese können Sie sogar mehrere WAN-Verbindungen gleichzeitig administrieren (verwalten). Zugleich haben Sie alle wichtigen Netzwerkparameter zu Ihren einzelnen Verbindungen und deren aktueller Leistungsfähigkeit immer im Blick. Erfordern einzelne Anwendungen temporär eine hohe Bandbreite, können Sie gezielt Ressourcen hierfür freigeben.

Ändern sich hingegen die Gegebenheiten im Übertragungsnetz, können Sie mit einem SD-WAN schnell und in Echtzeit darauf reagieren.

Aus all diesen Gründen ist ein SD-WAN deutlich agiler als ein klassisches WAN.

SD-WAN und IPsec

Das Internet-Protokoll (IP) regelt, wie Daten im Internet sowie in vielen anderen IP-basierten Netzen zu ihren Zielorten weitergeleitet werden.

Die Abkürzung IPsec steht für „Internet Protokoll Secure“ oder auch „Internet Protokoll Security“ (frei übersetzt: „ Sicherheit des Internetprotokolls“). Unter diesem Oberbegriff werden eine Anzahl von Sicherheitsprotokollen zusammengefasst, die den Datenverkehr sicherer machen sollen.

IPsec ergänzt hierfür das bestehende Internetprotokoll um zusätzliche Funktionen für Verschlüsselung und Authentifizierung. IPsec wird beispielsweise beim Verbindungsaufbau in vielen VPN genutzt. Ein solches VPN wird dann auch als IPsec-VPN bezeichnet.

Wie beim VPN gilt auch beim IPsec-VPN: Gerade für kleinere Datenvolumina ist es sehr praktisch, kostengünstig und leicht zu realisieren. Es funktioniert gut für direkte Standortverbindungen zwischen einzelnen Unternehmensniederlassungen.

Bei größeren Datenmengen, wie sie etwa bei internationalen Standortvernetzungen, bei Big-Data-Anwendungen oder bei der unternehmensweiten Nutzung von Software-as-a-Service (SaaS) anfallen, kommt IPsec-VPN gegenüber SD-WAN jedoch schnell an seine Grenzen. Ein Grund hierfür ist der Zeit- und Rechenaufwand für die Verschlüsselung auf dem Transportweg.

SD-WAN und SASE

Eine noch vergleichsweise junge Netzwerktechnologie ist „Secure Access Service Edge“ (SASE). SASE verbindet das software-definierte Networking von SD-WAN mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen, die am Netzwerkrand über einen Cloud-Service zur Verfügung gestellt werden.

Entsprechend steht die Abkürzung SASE für den sicheren Zugang („Secure Access“) in Verbindung mit einem sogenannten „Service Edge“, also einem Netzwerkrand mit zahlreichen verteilten Zugangs- oder Übergangsknoten („Points of Presence“).

Zu den Stärken von SASE gehören:

  • Kombinierbarkeit von zahlreichen Netzwerksicherheitsfunktionen wie Zero Trust Network Access, Firewall-as-a-Service (FWaaS), Cloud-Access-Security-Broker und Secure Web Gateway mit einem bestehenden WAN oder SD-WAN.
  • Bereitstellung von zentralen Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen als ausfallsichere und skalierbare Cloudservices.
  • Niedrige Latenzzeiten (Reaktionszeiten beim Datenverkehr) durch die Bereitstellung von Sicherheitsfunktionen innerhalb des Netzwerkes jeweils direkt dort, wo sie benötigt werden.
  • Hohe Flexibilität und Agilität erlauben es, viele unterschiedliche Transportwege im Festnetz und Mobilnetz dynamisch miteinander zu kombinieren.

SASE ist somit ideal für Unternehmen, die einen hohen Datendurchsatz innerhalb ihres Netzes haben, auf Cloudservices setzen und eine leistungsfähige und individuell anpassbare Lösung für ihren Datenverkehr suchen. Allerdings ist die Einrichtung von SASE nicht trivial und sollte bei einem entsprechenden Dienstleister beauftragt werden.

Einsatzmöglichkeiten für SD-WAN – diese Varianten gibt es

SD-WAN bietet gegenüber einigen anderen Netzwerktechnologien im WAN erhebliche Vorteile. Entsprechend gibt es einige Einsatzgebiete, wo Sie ganz besonders von den Stärken eines SD-WAN profitieren:

  • Unternehmen mit vielen einzelnen, technisch sehr unterschiedlich angebundenen Standorten profitieren von der großen Vielfalt an Leitungswegen, die SD-WAN unterstützt und zwischen denen es im laufenden Betrieb umschalten kann. Dies gilt beispielsweise für Firmen im Einzelhandel, deren Filialen je nach Standort unterschiedliche Festnetztechnologien vor Ort zur Verfügung stehen oder die auf Mobilfunk angewiesen sind. Mittels SD-WAN können sie ein einheitliches Firmennetzwerk für Ihren gesamten Datenverkehr schaffen.
  • Internationale Firmen, die zwischen ihren Standorten in Deutschland und im Ausland größere Datenverkehre abwickeln und hierbei nicht auf VPN-Tunnel über das öffentliche Internet zurückgreifen möchten oder können, profitieren von der hohen Leistungsfähigkeit eines SD-WAN.
  • Unternehmen, etwa aus dem Banken- oder Versicherungssektor profitieren von den Qualitätsstandards, die sie im Software-Overlay ihres SD-WAN klar definieren können. So werden alle Daten zu den vom Unternehmen gewünschten und gesetzlich erforderlichen QoS-Regularien transportiert.
  • Kleine und mittlere Unternehmen, die ihre teure Netzwerk-Hardware besonders effizient einsetzen müssen, profitieren von den Stärken eines SD-WAN, das Datenverkehre ressourcenschonend zwischen Standorten abwickelt.
  • Firmen, die viele Aufgaben wie den IT-Service oder die Bereitstellung von Software in die Cloud verlegen, profitieren von der guten Cloudunterstützung, die zu den Stärken von SD-WAN gehört.

SD-WAN: Vorteile und Nachteile

Die aus Unternehmenssicht wichtigsten Vorteile von SD-WAN sind:

  • Bestehende MPLS-Verträge können durch SD-WAN-Lösungen wie Vodafone Connected Business ergänzt werden.
  • Veraltete Hardware muss nicht mehr gewartet oder auf dem neuesten Stand gehalten werden, sondern wird dank virtueller Netzwerkfunktionen (NFV) durch eine Softwarelösung ersetzt.
  • Änderungen an der Netzkonfiguration sind dank entsprechender leistungsstarker Tools für Administrator:innen leichter und schneller durchführbar.
  • Die Agilität steigt, da manueller Konfigurationsaufwand auf ein Minimum beschränkt bleibt.
  • Der Datenverkehr erfolgt stets auf dem für die aktuellen Anforderungen besten verfügbaren Weg, was für bessere Netzverfügbarkeit, optimale Auslastung und einen reibungslosen Datenfluss sorgt.
  • Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die auf einfache Administration und eine hohe Ausfallsicherheit ihrer Standortverbindungen angewiesen sind, profitieren von der Einfachheit einer SD-WAN-Implementierung.
  • Mit 5G in Verbindung mit einem Festnetzanschluss nutzen Sie im SD-WAN die Sicherheit und Schnelligkeit kombinierter und redundanter Transportwege und gewinnen somit hohe Ausfallsicherheit.
  • Anhand gezielter Messungen von Latenzzeiten und Paketverlustraten auf jedem verfügbaren Übertragungsweg wählt die softwarebasierte Lösung stets den optimal verfügbaren Pfad für Ihre Übertragungen. Ihr Datenverkehr wechselt dabei je nach Anforderung völlig verzögerungsfrei zwischen Mobilfunk und Festnetzanschluss.

 

 

Ausklappbare Informationsgrafik

Im SD-WAN verbinden Sie Ihre Firmenstandorte je nach örtlicher Verfügbarkeit und Netzwerkauslastung über unterschiedliche Datenpfade wie DSL, Kabel und Glasfaser oder Mobilfunk.

 

Nachteile von SD-WAN sind:

  • Bei SD-WANs kann es bei falscher Konfiguration vereinzelt zu Paketverlusten und zu Schwankungen in der Übertragungsrate (Jitter) kommen.
  • Ohne ergänzende Sicherheitsfunktionen, wie sie beispielsweise SASE bereitstellt, bietet SD-WAN alleine keine ausreichende Sicherheit gegen Hackingattacken. Weil bei SD-WAN außerdem jeder Zugriffspunkt direkt mit dem Internet verbunden ist, gibt es zahlreiche lokale Angriffsmöglichkeiten für Malware.

Kritiker:innen führen außerdem an, dass die Nutzung „öffentlicher” Netzverbindungen bei SD-WAN gerade im Ausland mit unvorhersehbaren Schwankungen im QoS-Bereich, also der Dienstgüte, einhergehen kann. Um dieses Problem zu adressieren, verfügen die meisten SD-WAN-Anbieter inzwischen über ein globales, privates Backbone-Netzwerk – so auch Vodafone.

Dieses sorgt dafür, dass Daten in jedem Fall auf sichere und zuverlässige Art und Weise übertragen werden können – selbst wenn bestimmte Netzverbindungen einmal nicht zur Verfügung stehen. Immerhin können Sie mit SD-WAN auch die lokale Festnetz-Internetanbindung und das Mobilfunknetz in die Standortvernetzung mit einbeziehen.

 

SD-WAN-Anbieter im Vergleich

Bei der Auswahl eines SD-WAN haben Sie die Auswahl unter verschiedenen Dienstleistern. Zu den wichtigsten Anbietern von SD-WAN gehören:

Cisco

Größter Anbieter auf dem weltweiten Markt für SD-WAN ist der Netzwerkausrüster Cisco, der sein Portfolio in der Vergangenheit durch zahlreiche Unternehmensübernahmen (Meraki, Duo Security) stetig erweitert hat. Das Produkt Cisco SD-WAN powered by Cisco IOS XE-Software steht Ihnen hier als programmierbare und skalierbare Architektur zur Verfügung. Alle Verbindungen verwalten und managen Sie hier über die Cisco vManage-Konsole.

VMWare

Die Nummer Zwei bei den globalen Dienstleistern für SD-WAN ist VMWare. Das US-Softwareunternehmen verfügt auch beim Cloud Computing und der Virtualisierung von Rechenzentrumsinfrastrukturen über langjährige Erfahrung und gehört zu den führenden Anbietern von Netzwerksoftware. Das Vodafone-Produkt „Business SD-WAN“ beispielsweise arbeitet daher mit Technologien von VMware. Es ist speziell für die Vernetzung von Standorten über unterschiedliche Access-Varianten konzipiert.

Vodafone Connected Business

Gemeinsam mit Cisco Meraki bietet Vodafone Ihnen mit „Vodafone Connected Business“ eine Lösung, die die Cloud-Technologie des US-Netzwerkausrüsters mit dem Geschäftskundenservice von Vodafone verbindet. Neben SD-WAN stellt Ihnen Connected Business noch viele weitere Funktionalitäten bereit: etwa den Betrieb Ihrer IT-Infrastruktur direkt durch Vodafone oder die Einbeziehung smarter Kameras für die Überwachung Ihrer Unternehmensstandorte. Über den Mobilfunk-Gateway erhalten Sie eine separate Verbindung über das Mobilnetz und damit eine verlässliche Leistung auch bei geschäftskritischen Vorgängen.

Versa

Der SD-WAN-Anbieter Versa hat sein SD-WAN-Produkt unter dem Namen Secure SD-WAN von Versa inzwischen zu einem SASE-Produkt weiterentwickelt, das zahlreiche Dienste für sicherheitskritische Anwendungen bereitstellt. Dazu gehören beispielsweise verschlüsselte und unverschlüsselte Overlays mit MPLS/GRE oder VXLAN. Versa SASE gibt es in verschiedenen Bereitstellungsmodellen sowohl vor Ort als auch als Cloudlösung.

Oracle

Der texanische Hard- und Softwarehersteller Oracle, bekannt für seine gleichnamigen Datenbanken, ist mit dem Kauf von Talari Networks ebenfalls in den SD-WAN-Markt eingestiegen. Besonders für Bestandskunden kann die Integration bereits in Auftrag gegebener Dienste wie Cloudspeicher und Datenbanknutzung mit dem SD-WAN-Produkt „Oracle SD-WAN Edge“ sinnvoll sein.

Citrix

Mit seinem Citrix NetScaler hat das Softwareunternehmen aus Florida seit einigen Jahren eine eigenen SD-WAN-Lösung im Programm. Dieses bietet Funktionen wie bidirektionales QoS, cloudbasierte Sicherheitsfunktionen und eine zonenbasierte Segmentierung Ihres Netzwerks.

Implementierung und Integration von SD-WAN

Grundsätzlich stehen Ihnen als Administrator bei SD-WAN jedoch eine Menge Sicherheits-Tools und Konfigurationsmöglichkeiten bereits softwareseitig zur Verfügung, was die entsprechende Hardware überflüssig macht.

Das Stichwort hier lautet „Network Functions Virtualization“ (NFV). Die Implementierung von Sicherheitsmechanismen und die explizite Wahl bestimmter Traffic-Routen erfolgen somit softwareseitig und erfordern in vielen Fällen keine dedizierte Hardware mehr. Auch Funktionen wie Load-Balancing oder eine Software-Firewall als virtuelle Netzwerkfunktion lassen sich bei SD-WAN softwareseitig implementieren.

Ob Sie als zusätzlichen Schutz vor möglichen Attacken eigene hardwareseitige Mechanismen implementieren müssen, hängt vor allem von den Sicherheitsanforderungen Ihrer Netzwerkumgebung und Ihres Unternehmens ab.

Jedenfalls können Sie bestehende Hardwarekomponenten problemlos auch in SD-WAN-Umgebungen betreiben und sorgen damit zugleich für ein zusätzliches Maß an Sicherheit.

Managed SD-WAN oder SD-WAN-as-a-Service

SD-WAN wird je nach Anbieter über unterschiedliche Geschäftsmodellen bereitgestellt. Vor einer Beauftragung sollten Sie daher genau prüfen, welches Modell zu Ihrem Unternehmen und Ihren Anforderungen am besten passt.

Managed SD-WAN

Bei einem sogenannten Managed SD-WAN vergeben Sie alle Aufgaben, die das Netzwerk betreffen, an Ihren Dienstleister. Dieser stellt Ihnen die gesamte Netzwerktechnik zur Verfügung, setzt das Software-Overlay auf und managed im laufenden Betrieb Ihr Netzwerk gemäß Ihren Anforderungen. Diese Anforderungen haben Sie zuvor in einem Service Level Agreement definiert oder mit den Geschäftsbedingungen des Anbieters übernommen. Bei diesem Geschäftsmodell haben Sie somit wenig Aufwand. Ihr Anbieter stellt das notwendige Spezialwissen und die benötigte Hardware für den Betrieb dauerhaft bereit und wartet die Technik auch. Allerdings geben Sie damit auch die Möglichkeit aus der Hand, eigene Einstellungen im Netzwerk vorzunehmen oder Ihren Verkehr selbst zu überwachen.

SD-WAN-as-a-Service

Mit einem SD-WAN-as-a-Service buchen Sie Ihr SD-WAN als monatlichen Service in Form einer Cloudlösung. Das Management sowie die Überwachung und Steuerung des SD-WAN bleibt hingegen in den Händen Ihrer eigenen IT-Abteilung. Auch die einzelnen Netzwerkverbindungen müssen Sie je nach vereinbarter Dienstleistung separat bei einzelnen Anbietern hinzubuchen. Sie haben hier deutlich mehr Flexibilität als im Managed SD-WAN, können zum Beispiel kurzfristig den Dienst kündigen. Dafür müssen Sie aber auch Verträge mit mehreren Anbietern handhaben. Bei Netzwerkproblemen ist beispielsweise nicht gleich erkennbar, ob die Störungen vom Clouddienst SD-WAN-as-a-Service oder dem Anbieter der jeweiligen Verbindung ausgehen oder Ihre Technik von einer Störung betroffen ist.

 

Das Wichtigste zu SD-WAN in Kürze

  • SD-WAN ist eine sehr leistungsfähige und flexible Netzwerktechnologie, die besonders in heterogenen Netzen und bei Cloudservices Stärken hat.
  • Mit einem SD-WAN transportieren Sie Ihre Daten über ein sogenanntes Hardware-Underlay, das sie mittels eines Software-Overlay komfortabel über einen sogenannten Orchestrator steuern und managen.
  • Gegenüber bestehenden MPLS-Netzen bietet Ihnen SD-WAN zahlreiche Vorteile, beispielsweise die einfache Einbindung von zusätzlichen Datenpfaden über das Mobilfunknetz.
  • Neben SD-WAN gibt es noch weitere Netzwerktechnologien für WAN wie MPLS, SASE und VPN sowie das klassische WAN.
  • Bei der Beauftragung eines SD-WAN für Ihr Unternehmen haben Sie die Wahl zwischen Managed SD-WAN und SD-WAN-as-a-Service. Beide Geschäftsmodelle unterscheiden sich deutlich in Funktionsumfang und Anpassbarkeit.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/featured/technologie/sd-wan-9-fakten-und-mythen-rund-um-virtuelle-vernetzung/

Trenching – Wie wird eigentlich Glasfaser verlegt?

In einer zunehmend vernetzten Welt, in der eine schnelle und zuverlässige Internetverbindung unerlässlich ist, spielt die Glasfasertechnologie eine entscheidende Rolle. Glasfaserkabel ermöglichen eine schnellere Datenübertragung, eine höhere Bandbreite und eine geringere Latenzzeit im Vergleich zu herkömmlichen Kupferkabeln. Doch wie wird eigentlich Glasfaser verlegt? In diesem Blog-Artikel werden wir uns mit dem Verlegeprozess des sogenannten Trenchings befassen, einer gängigen Methode zur Verlegung von Glasfaserkabeln.

Was ist Trenching?

Trenching, auch bekannt als Schachtverlegung, ist eine Methode zur Verlegung von Glasfaserkabeln, bei der ein schmales Graben oder ein Schacht ausgehoben wird, um die Kabel unterirdisch zu verlegen. Der Begriff „Trenching“ leitet sich von dem englischen Wort „trench“ ab, was so viel wie „Graben“ bedeutet.

Der Trenching-Prozess

Der Trenching-Prozess umfasst mehrere Schritte, die sorgfältige Planung, technisches Know-how und spezialisierte Ausrüstung erfordern. Hier ist ein Überblick über die wichtigsten Schritte des Trenching-Verfahrens:

  1. Planung und Trassenbestimmung: Bevor mit dem Trenching begonnen werden kann, ist eine detaillierte Planung erforderlich. Es müssen Faktoren wie die Route, die Bodenbeschaffenheit, das Gelände und eventuelle Hindernisse berücksichtigt werden. Eine genaue Trassenbestimmung ist wichtig, um die effizienteste und kostengünstigste Route für die Glasfaserkabel zu bestimmen.
  2. Genehmigungen und rechtliche Aspekte: Je nach Standort und den örtlichen Vorschriften können verschiedene Genehmigungen und Erlaubnisse erforderlich sein, um mit dem Trenching-Prozess zu beginnen. Es ist wichtig, alle rechtlichen Aspekte zu beachten und die erforderlichen Genehmigungen einzuholen, um Verzögerungen oder Probleme zu vermeiden.
  3. Ausgrabung: Der eigentliche Trenching-Prozess beginnt mit der Ausgrabung eines schmalen Grabens oder Schachts entlang der geplanten Trasse. Dies kann manuell mit Schaufeln oder maschinell mit spezialisierten Grabungsmaschinen erfolgen. Die Tiefe und Breite des Grabens hängen von verschiedenen Faktoren wie der Bodenbeschaffenheit und der Art der zu verlegenden Kabel ab.
  4. Kabelverlegung: Sobald der Graben oder Schacht ausgehoben ist, können die Glasfaserkabel verlegt werden. Dabei werden die Kabel sorgfältig in den Graben oder Schacht eingebracht und sicher fixiert, um Beschädigungen zu vermeiden. Je nach Bedarf können auch zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Rohre oder Schutzrohre installiert werden, um die Kabel vor äußeren Einflüssen zu schützen.
  5. Verfüllung und Wiederherstellung: Nachdem die Kabel erfolgreich verlegt wurden, wird der Graben oder Schacht wieder verfüllt. Hierbei wird darauf geachtet, den Boden sorgfältig zu verdichten, um eine stabile und sichere Umgebung für die Glasfaserkabel zu gewährleisten. Anschließend erfolgt die Wiederherstellung der Oberfläche, um den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen und sicherzustellen, dass keine sichtbaren Spuren des Trenching-Prozesses zurückbleiben.

Vor- und Nachteile des Trenching

Trenching bietet einige Vorteile bei der Verlegung von Glasfaserkabeln:

  • Effiziente Verlegung: Durch das Trenching-Verfahren können Glasfaserkabel effizient und in größeren Mengen verlegt werden. Dies ermöglicht eine schnellere Bereitstellung von Glasfaserinfrastrukturen und eine schnellere Internetanbindung für Endnutzer.
  • Geringere Störungen: Da die Glasfaserkabel unterirdisch verlegt werden, verursacht das Trenching weniger Störungen für die Anwohner im Vergleich zu anderen Verlegemethoden wie dem Überkopfverfahren (z.B. an Masten oder Stromleitungen entlang).
  • Längere Lebensdauer: Durch die unterirdische Verlegung sind die Glasfaserkabel besser vor äußeren Einflüssen wie Wetterbedingungen, Vandalismus oder Kabeldiebstahl geschützt. Dies führt zu einer längeren Lebensdauer der Infrastruktur.

Es gibt jedoch auch einige Nachteile des Trenching-Verfahrens:

  • Hohe Kosten: Trenching erfordert spezialisierte Ausrüstung und Fachkräfte, was mit höheren Kosten verbunden ist. Insbesondere in städtischen Gebieten mit dichter Bebauung können die Kosten für das Graben von Schächten erheblich sein.
  • Zeitaufwändig: Der Trenching-Prozess kann zeitaufwändig sein, insbesondere wenn längere Strecken zurückgelegt werden müssen oder Hindernisse wie Straßen oder Flüsse überwunden werden müssen. Dadurch kann sich die Bereitstellung von Glasfaserinfrastrukturen verzögern.
  • Begrenzte Flexibilität: Da Glasfaserkabel unterirdisch verlegt werden, kann es schwieriger sein, Anpassungen oder Erweiterungen an der Infrastruktur vorzunehmen. Dies kann zu Herausforderungen bei der Skalierbarkeit der Netzwerke führen.

Fazit

Trenching ist eine weit verbreitete Methode zur Verlegung von Glasfaserkabeln, die eine effiziente und zuverlässige Internetverbindung ermöglicht. Der Prozess erfordert sorgfältige Planung, technisches Know-how und spezialisierte Ausrüstung. Obwohl Trenching mit einigen Kosten und Herausforderungen verbunden sein kann, bietet es dennoch viele Vorteile wie eine effiziente Verlegung und geringere Störungen für die Anwohner.

In einer Zeit, in der eine schnelle und zuverlässige Internetverbindung immer wichtiger wird, wird die Verlegung von Glasfaserkabeln durch Trenching eine Schlüsselrolle bei der Bereitstellung moderner Kommunikationsnetze spielen.

Optimaler Empfang in Deinem Unternehmen – so musst Du Deine Router aufstellen!

Optimaler Empfang in Deinem Unternehmen – So musst Du Deine Router aufstellen

Ein zuverlässiges und leistungsstarkes WLAN ist in Unternehmen heutzutage unerlässlich. Ob es um reibungslose Teamkommunikation, den Zugriff auf wichtige Daten oder die Vernetzung von Geräten geht – ein optimaler WLAN-Empfang ist entscheidend für die Produktivität und Effizienz im Arbeitsalltag. In diesem Artikel geben wir Dir wertvolle Tipps, wie Du die Router in Deinem Unternehmen richtig aufstellst, um die bestmögliche Signalqualität und Reichweite zu erzielen.

  1. Strategische Standortwahl: Die Positionierung der Router in Deinem Unternehmen ist von großer Bedeutung. Wähle strategische Standorte, die eine gleichmäßige Abdeckung der gesamten Arbeitsfläche gewährleisten. Platziere die Router idealerweise in der Nähe von zentralen Arbeitsbereichen, Besprechungsräumen und anderen frequentierten Orten. So wird das WLAN-Signal effektiv verteilt und eine optimale Reichweite erzielt.
  2. Abstand zu Störquellen: Achte darauf, dass die Router von potenziellen Störquellen wie elektronischen Geräten, Metallwänden oder großen Möbeln entfernt sind. Elektronische Geräte wie Mikrowellen, Bluetooth-Geräte oder schnurlose Telefone können das WLAN-Signal beeinträchtigen. Halte daher einen ausreichenden Abstand, um Interferenzen zu minimieren.
  3. Höhe und Ausrichtung der Router: Platziere die Router auf einer erhöhten Position, beispielsweise an der Decke oder an der Wand in einer angemessenen Höhe. Dadurch wird die Signalabstrahlung verbessert und mögliche Hindernisse wie Schreibtische oder andere Gegenstände werden umgangen. Achte auch darauf, dass die Router-Antennen senkrecht ausgerichtet sind, um die Signalstärke zu optimieren.
  4. Verwendung von Access Points: In größeren Unternehmen oder Gebäuden mit vielen Wänden und Etagen ist es oft ratsam, zusätzliche Access Points zu installieren. Diese erweitern das WLAN-Netzwerk und sorgen für eine bessere Abdeckung in abgelegenen Bereichen. Durch eine intelligente Platzierung der Access Points kann eine nahtlose WLAN-Verbindung im gesamten Unternehmen gewährleistet werden.
  5. Netzwerksicherheit und Verschlüsselung: Sorge für die Sicherheit Deines Unternehmensnetzwerks, indem Du eine zuverlässige Verschlüsselung wie WPA2 oder WPA3 einrichtest und regelmäßig starke Passwörter aktualisierst. Dadurch verhinderst Du unbefugten Zugriff auf das WLAN und schützt sensible Unternehmensdaten.
  6. Regelmäßige Überprüfung und Optimierung: Einmalige Einstellungen reichen nicht aus, um den optimalen WLAN-Empfang auf lange Sicht zu gewährleisten. Führe regelmäßige Überprüfungen der WLAN-Leistung durch und optimiere die Router-Standorte gegebenenfalls, um den sich ändernden Anforderungen Deines Unternehmens gerecht zu werden.

Fazit: Die optimale Aufstellung der

Router in Deinem Unternehmen ist entscheidend für eine zuverlässige WLAN-Verbindung und eine effiziente Arbeitsumgebung. Durch die strategische Platzierung der Router, die Minimierung von Störquellen, die richtige Höhe und Ausrichtung sowie gegebenenfalls den Einsatz von Access Points kannst Du eine maximale Signalqualität und Reichweite gewährleisten. Zudem ist es wichtig, die Netzwerksicherheit zu gewährleisten und regelmäßige Überprüfungen durchzuführen, um eventuelle Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen.

Ein zuverlässiges WLAN in Deinem Unternehmen bietet zahlreiche Vorteile. Es ermöglicht eine nahtlose Kommunikation zwischen den Mitarbeitern, eine reibungslose Zusammenarbeit bei Projekten und eine schnelle Anbindung an wichtige Unternehmensressourcen. Zudem unterstützt ein optimales WLAN die Nutzung von Cloud-Diensten, den Zugriff auf Datenbanken und die Nutzung moderner Technologien.

Investiere Zeit und Aufmerksamkeit in die Planung und Installation Deines Unternehmensnetzwerks, um die bestmögliche WLAN-Performance zu erreichen. Bei größeren Unternehmen kann es sinnvoll sein, Experten hinzuzuziehen, die bei der Planung und Implementierung unterstützen. Ein optimaler Empfang gewährleistet nicht nur eine effiziente Arbeitsumgebung, sondern trägt auch zur Zufriedenheit der Mitarbeiter und letztendlich zum Erfolg des Unternehmens bei.

Denke daran, dass die Anforderungen an das WLAN je nach Unternehmensgröße und -struktur variieren können. Individuelle Bedürfnisse sollten bei der Planung berücksichtigt werden, um die bestmögliche WLAN-Abdeckung zu gewährleisten. Mit einer optimalen Aufstellung der Router legst Du den Grundstein für ein leistungsstarkes und zuverlässiges WLAN, das Deinem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschafft.

Microsoft Teams Essentials: Das kann die günstigere Teams-Version

Microsoft Teams Essentials ist eine preiswerte Kommunikationslösung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für die Zusammenarbeit in hybriden Arbeitsumgebungen. Teams Essentials ist als Einzelangebot ohne Microsoft 365 erhältlich und bietet die meisten Funktionen der Vollversion von Teams, mit einigen Einschränkungen und Grenzen. Lesen Sie hier, was Microsoft Teams Essentials alles kann und wie Sie die günstige Teams-Version optimal nutzen, um Ihre Arbeit in Projektteams so effizient wie möglich zu gestalten.

Unter den Lizenz-Angeboten der Kollaborationssoftware Microsoft Teams erfüllt Teams Essentials die Anforderungen an modernes New Work zum kleinen Preis. Unbegrenzte Gruppenbesprechungen online bis zu 30 Stunden, Verfügbarkeit für bis zu 300 Teilnehmende pro Meeting sowie Telefon- und Web-Support zu jeder Zeit – diese Obergrenzen entsprechen bereits dem Funktionsumfang der teureren Angebote Microsoft 365 Business Basic und Business Standard für den KMU-Bereich. Im Vergleich zur Vollversion ist aber beispielsweise der Cloudspeicher auf zehn Gigabyte statt ein Terabyte pro Nutzer:in begrenzt.

Die klassische kostenlose Teams-Version hat Microsoft zum 12. April 2023 eingestellt. Stattdessen gibt es eine abgespeckte Free-Variante, die den Anforderungen einer Geschäftsanwendung aber nicht entspricht. Die neue Gratis-Option ist eher auf Privatanwender:innen, Vereine und Arbeitsgruppen im Hobby-Bereich zugeschnitten.

 

Was ist Microsoft Teams Essentials?

Microsoft Teams Essentials bietet ein virtuelles Büro für die digitale Zusammenarbeit von Projektteams speziell in kleinen und mittleren Unternehmen. Damit wird die Zusammenarbeit von mehreren Personen an verschiedenen Standorten möglich, zum Beispiel im Homeoffice, so als ob sie in einem Raum säßen.

Wie funktioniert das? Die Teams-Softwareplattform besteht aus zwei Teilen: der Teams-App für die User:innen und einer Microsoft-Serverkomponente, die über das Internet läuft. Sie und ihr Projektteam arbeiten mit der App über Desktop-PC, Laptop, Tablet, Smartphone oder eine Web-App im Browser zusammen und alle sind ohne weiteres Zutun über Microsoft-Server verbunden. Microsoft bietet das Kollaborationstool in unterschiedlichen Varianten an. Mittlerweile nutzen bereits mehr als 250 Millionen Menschen weltweit Microsoft Teams – in verschiedenen verfügbaren Versionen für geschäftliche, schulische und private Zwecke.

Für kleinere und mittlere Unternehmen mit mehreren Mitarbeiter:innen, die sicher und zuverlässig vernetzt arbeiten wollen, kann sich Microsoft Teams Essentials lohnen. Die Kosten für ein Jahresabonnement sind im Marktvergleich niedrig und liegen deutlich unter dem Preis der Vollversion von Microsoft Teams aus den Microsoft 365-Paketen oder der Office 365-Suite.

Microsoft bietet Teams Essentials als Stand-Alone ohne Anwendungen der Office-Suite an. Und doch bietet es eine Menge: Online-Meetings, Chats, Telefonanrufe, Bildschirmfreigabe, Austausch von Dateien und Dokumenten, gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten und Notizen – alles in Topqualität.

Zu beachten ist allerdings, dass Microsoft Teams Essentials zum Beispiel keinen direkten Zugriff auf den Outlook-Kalender ermöglicht. Ein wesentlicher Vorteil der Kollaborationslösungen von Microsoft gegenüber anderen cloudbasierten Angeboten, die Integration der vertrauten Office-Anwendungen, entfällt hier also. Das ist nicht zwingend ein Problem: Teams Essentials ist kompatibel mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem sonst genutzten Kalender.

Die Nutzung von Microsoft Teams Essentials wird als monatliches Abonnement gebucht und steht immer in der aktuellen Version bereit. Beratung ist inklusive. Nutzer:innen des kostenlosen Teams-Angebots haben darauf keinen Anspruch.

Wer Microsoft Teams bis zum 12. April 2023 kostenlos verwendet hatte, musste bis zu diesem Datum auf eine der kostenpflichtigen Teams-Versionen umsteigen, um bis dahin angelegte Profile nicht zu verlieren. Die kostenlose Teams-App, die Microsoft seither als Alternative anbietet, übernahm vorige Profile nicht und wurde im Funktionsumfang deutlich reduziert. Ihr Produktname „Microsoft Teams (kostenlos)“ sorgte für Verwirrung. Die zuvor kostenlos erhältliche Teams-App wurde in „Microsoft Teams kostenlos (klassisch)“ umbenannt, um sie von der neuen Gratis-Variante zu unterscheiden.

 

Warum die kostenlose Teams-Version für Unternehmen eher nicht in Frage kommt

Um die im April 2023 neu aufgelegte App „Microsoft Teams (kostenlos)“ zu nutzen, müssen Sie lediglich ein eigenes Microsoft-Konto anlegen. Unbegrenzte Gruppenbesprechungen sind damit immerhin für bis zu 60 Minuten möglich. Ganze 100 Personen können am Meeting teilnehmen. Verlockend scheint auch, dass zumindest persönliche Besprechungen unter vier Augen bis zu 30 Stunden lang am Stück abgehalten werden können.

Auf den ersten Blick mag die kostenlose App daher attraktiv und vielleicht auch sicher erscheinen. Bereits das Free-Modell bietet Datenverschlüsselung für Besprechungen, Chats, Anrufe und Dateien. Doch der Eindruck trügt, denn für heutige Sicherheitsanforderungen im Business reicht das nicht aus. Echten Schutz vor Cyber-Bedrohungen gewährleistet nur eine mehrstufige Anmeldung. Und die ist nur in kostenpflichtigen Abonnements ab Microsoft Teams Essentials enthalten. Außerdem fehlen in der kostenlosen Variante weitere Business-Funktionen wie etwa die Aufgabenplanung.

 

Der Funktionsumfang von Microsoft Teams Essentials

Teams Essentials beinhaltet den Funktionsumfang der kostenlosen App, ergänzt um weitreichende Grenzen und viele der Funktionalitäten, die Teams zum geschätzten Business-Tool machen. So erweitert Teams Essentials den Bereich der Gruppenbesprechungen von 60 Minuten der kostenlosen Version auf 30 Stunden. 300 Teilnehmer:innende können gleichzeitig in einem Meeting sitzen, statt 100 in der Free-Version. Der Cloudspeicher pro Nutzer:in ist in der kostenlosen Option auf fünf Gigabyte begrenzt, in Teams Essentials auf zehn Gigabyte.

Microsoft Teams Essentials verfügt über einen eigenen integrierten Kalender und kann mit virtuellen Hintergründen, Meeting-Lobbys und Live-Untertiteln angepasst werden. Als Add-ons sind zum Beispiel die Web- und Mobile-Apps von Microsoft 365 erhältlich. Da bei der Nutzung des funktionsreichen Tools im Unternehmen Fragen auftauchen könnten oder mal ad hoc Troubleshooting nötig ist, macht auch der enthaltene Telefon- und Web-Support die App zur sinnvollen Business-Lösung. Alle Funktionen von Teams Essentials finden Sie auf der Microsoft- Produktseite.

 

Unterschied von Microsoft Teams Essentials zu Microsoft 365 Business Basic

Neben Microsoft Teams Essentials als eigenständige Lösung ist Teams auch als Teil der kostenpflichtigen Microsoft 365-Pakete verfügbar, für KMUs in den Versionen Microsoft 365 Business Basic und Microsoft Business Standard.

Ein Upgrade auf Microsoft 365 Business Basic bietet die Möglichkeit, die Besprechungen in Teams aufzuzeichnen – auf Wunsch inklusive Transkription. Der Funktionsumfang umfasst zusätzlich ein Terabyte Cloudspeicher pro Nutzer:in, Live-Untertitelung in über 30 Sprachen sowie die bekannten Office-Anwendungen und -Dienste wie Word, PowerPoint, Excel, Outlook, SharePoint oder OneDrive.

Darüber hinaus beinhaltet der Plan für Business Basic umfassende ergänzende Sicherheitsfunktionen wie Antiphishing-, Antispam- und Antischadsoftwareschutz. Besondere Schutzeinstellungen gibt es zudem für die Administrationskonten, darunter das Erstellen eines Notfalladministrationskontos.

Im teuersten Modell Microsoft 365 Business Standard werden die Funktionen des Business Basic-Pakets durch die Möglichkeit der Durchführung von Webinaren ergänzt. Als weitere Anwendungen der Microsoft Office-Familie sind in der Business Standard-Variante Publisher und Access (beide nur für PC) verfügbar. User:innen dieser umfangreichsten Angebotsvariante für KMU erhalten die Office-Anwendungen als Desktopversion mit Premiumfunktionen. Das i-Tüpfelchen sind Berichtstools, Teilnahmeregistrierung und die Verwaltung von Kundenterminen.

Gut zu wissen: In Teams Essentials können Dateien bis zu zwei Gigabyte im Chat anhängehängt werden. Bei den teureren Lizenzen sind ganze zehn Gigabyte pro Nutzer:in erlaubt. Für große Unternehmen sind die Grenzen übrigens noch viel weiter gesetzt. So sind in der Version Microsoft 365 Enterprise Chats mit bis zu 500 statt 300 Teilnehmenden möglich.

Microsoft bietet auf der Produktseite einen umfassenden Vergleich der vier Versionen von Teams für kleine und mittlere Unternehmen.

 

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Das Wichtigste zu Microsoft Teams Essentials in Kürze

Mit der digitalen Transformation und insbesondere seit 2020 haben sich die Anforderungen an einen zeitgemäßen Arbeitsstil drastisch verändert. Microsoft Teams Essentials bietet kleinen Unternehmen eine erschwingliche Möglichkeit, sich flexibel anzupassen, an verschiedenen Orten im virtuellen Büro zusammenzuarbeiten und mit dieser Entwicklung zu wachsen. In Zeiten, in denen viele Stellen in KMUs nicht besetzt werden können, kann dies ein wichtiges Plus beim Recruiting darstellen und damit die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

Hier die wichtigsten Funktionen von Microsoft Teams Essentials auf einen Blick:

  • Verbesserte digitale Zusammenarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen im Zeitalter von New Work
  • Online-Meetings, Chats, Videobesprechungen, Telefonate, Notizen und gemeinsame Dokumentenbearbeitung
  • Kosteneffizienz
  • Einfache Kommunikation
  • Benutzungsfreundlichkeit
  • Flexibilität
  • Sicherheit der Daten

 

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/featured/digitales-business/digitaler-arbeitsplatz/microsoft-teams-essentials-das-kann-die-guenstigere-teams-version/

 

 

 

 

 

Bluetooth Multipoint: Die ultimative Freiheit für die Vernetzung von Geräten

In der heutigen vernetzten Welt sind Bluetooth-Verbindungen allgegenwärtig. Von drahtlosen Kopfhörern über Lautsprecher bis hin zu Smartwatches und Fitness-Trackern verwenden viele Geräte Bluetooth, um eine nahtlose Kommunikation zu ermöglichen. Eine fortschrittliche Funktion, die das Bluetooth-Erlebnis weiter verbessert hat, ist Bluetooth Multipoint.

Was ist Bluetooth Multipoint?

Bluetooth Multipoint ist eine Technologie, die es ermöglicht, mehrere Geräte gleichzeitig mit einem Bluetooth-Sender zu verbinden. Mit herkömmlichem Bluetooth kann ein Gerät normalerweise nur mit einem einzigen Empfänger gekoppelt werden. Wenn du beispielsweise Kopfhörer mit deinem Smartphone verbunden hast und dann versuchst, sie mit einem Tablet zu verbinden, musst du die Verbindung zum Smartphone trennen und eine neue Verbindung zum Tablet herstellen. Das kann mühsam und zeitaufwendig sein.

Mit Bluetooth Multipoint gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Du kannst jetzt mehrere Geräte gleichzeitig mit einem Bluetooth-Sender verbinden, ohne die Verbindung zu einem anderen Gerät trennen zu müssen. Das bedeutet, dass du nahtlos zwischen verschiedenen Geräten wechseln kannst, ohne den Verbindungsvorgang jedes Mal wiederholen zu müssen.

Wie funktioniert Bluetooth Multipoint?

Bluetooth Multipoint funktioniert, indem es eine Technik namens Frequency-Hopping Spread Spectrum (FHSS) verwendet. FHSS ist ein Verfahren, bei dem die Bluetooth-Geräte kontinuierlich die Frequenz wechseln, auf der sie kommunizieren. Dadurch wird die Verbindung stabiler und weniger anfällig für Störungen durch andere Geräte oder Funkquellen.

Bei Bluetooth Multipoint kann ein Gerät als Hauptgerät oder Master-Gerät fungieren und mit mehreren Slave-Geräten gekoppelt werden. Das Hauptgerät steuert den Verbindungsaufbau und den Datenverkehr zu den verschiedenen Slave-Geräten. Wenn ein eingehender Anruf oder eine andere Benachrichtigung auf einem der Slave-Geräte eingeht, kann das Hauptgerät den Audiostream umleiten, sodass du den Anruf über die verbundenen Kopfhörer hören kannst, ohne die Verbindung zum Hauptgerät zu unterbrechen.

Welche Vorteile bietet Bluetooth Multipoint?

Bluetooth Multipoint bietet eine Vielzahl von Vorteilen für die Benutzer. Hier sind einige der wichtigsten:

  1. Nahtloser Gerätewechsel: Mit Bluetooth Multipoint kannst du problemlos zwischen verschiedenen Geräten wechseln, ohne jedes Mal die Bluetooth-Verbindung trennen und wiederherstellen zu müssen. Du kannst beispielsweise deine drahtlosen Kopfhörer sowohl mit deinem Smartphone als auch mit deinem Laptop verbinden und einfach zwischen den beiden Geräten hin und her wechseln.
  2. Bessere Konnektivität: Da Bluetooth Multipoint die FHSS-Technologie verwendet, ist die Verbindung stabiler und weniger anfällig für Interferenzen. Das bedeutet, dass du eine zuverlässigere Verbindung mit weniger Aussetzern und Unterbrechungen genießen kannst.
  3. Multitasking: Bluetooth Multipoint ermöglicht es dir, mehrere Aufgaben gleichzeitig auszuführen, während du verschiedene Geräte verbunden hast. Du kannst beispielsweise Musik von deinem Smartphone streamen und gleichzeitig Anrufe von deinem Laptop entgegennehmen, ohne die Verbindung zu einem der Geräte zu unterbrechen.
    1. Effiziente Nutzung von Geräten: Bluetooth Multipoint ermöglicht es dir, die Funktionen verschiedener Geräte optimal zu nutzen. Du kannst zum Beispiel ein Headset verwenden, um Anrufe von deinem Smartphone entgegenzunehmen und gleichzeitig Audioinhalte von deinem Tablet oder Laptop zu streamen, ohne die Kopfhörer wechseln zu müssen.
    2. Vereinfachte Geräteverwaltung: Dank Bluetooth Multipoint musst du dich nicht mehr ständig mit dem Pairing-Prozess herumschlagen. Du kannst einfach alle deine bevorzugten Geräte mit dem Hauptgerät verbinden und bei Bedarf zwischen ihnen wechseln, ohne die Verbindungen neu einzurichten.
    3. Vielseitigkeit: Bluetooth Multipoint ist in verschiedenen Gerätekategorien weit verbreitet. Du kannst es nicht nur bei Kopfhörern und Lautsprechern finden, sondern auch bei Autoradios, Freisprecheinrichtungen, Fitness-Trackern und vielem mehr. Es bietet eine breite Palette von Anwendungsmöglichkeiten für unterschiedliche Bedürfnisse.

    Fazit:

    Bluetooth Multipoint ist eine innovative Funktion, die die Art und Weise, wie wir Geräte miteinander verbinden und nutzen, revolutioniert hat. Es ermöglicht eine nahtlose Verbindung mehrerer Geräte mit einem Hauptgerät und bietet damit eine verbesserte Benutzererfahrung. Mit Bluetooth Multipoint kannst du problemlos zwischen verschiedenen Geräten wechseln, Multitasking betreiben und die Vorteile verschiedener Geräte optimal nutzen. Die Technologie bietet eine bessere Konnektivität, eine effiziente Geräteverwaltung und eine vielseitige Anwendung in verschiedenen Bereichen. In einer Welt, die immer stärker von drahtlosen Verbindungen geprägt ist, eröffnet uns Bluetooth Multipoint eine neue Dimension der Freiheit und Bequemlichkeit.

Welche Vorteile hat ein Glasfaseranschluss für ein Unternehmen?

In der heutigen digitalen Welt spielt die Konnektivität eine entscheidende Rolle für den Erfolg von Unternehmen. Ein zuverlässiger und schneller Internetzugang ist unerlässlich, um mit Kunden zu kommunizieren, Daten sicher zu übertragen und den Geschäftsbetrieb effizient zu gestalten. In diesem Blogartikel werden wir die Vorteile eines Glasfaseranschlusses für Unternehmen beleuchten und aufzeigen, warum diese moderne Technologie einen bedeutenden Unterschied machen kann.

Hochgeschwindigkeitsinternet

Ein Glasfaseranschluss bietet Unternehmen den Zugang zu Hochgeschwindigkeitsinternet, das im Vergleich zu herkömmlichen Breitbandverbindungen weitaus leistungsfähiger ist. Mit einer ultraschnellen Datenübertragungsgeschwindigkeit ermöglicht Glasfaserunternehmen eine nahtlose Kommunikation, schnelle Dateiübertragung und reibungslose Nutzung von cloudbasierten Anwendungen. Dadurch können Unternehmen effizienter arbeiten und ihre Produktivität steigern.

Skalierbarkeit und Flexibilität

Ein Glasfaseranschluss bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Internetkapazität flexibel anzupassen, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Unternehmen können problemlos ihre Bandbreite erhöhen, wenn ihr Datenverkehr zunimmt, ohne dabei Kompromisse bei der Geschwindigkeit einzugehen. Diese Skalierbarkeit ermöglicht es Unternehmen, sich an Veränderungen anzupassen und ihr Netzwerk kontinuierlich zu optimieren.

Zuverlässige Verbindung

Glasfaser ist eine äußerst zuverlässige Technologie für die Datenübertragung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kupferkabeln ist Glasfaser unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen, Interferenzen oder Wetterbedingungen. Unternehmen, die auf eine zuverlässige Internetverbindung angewiesen sind, profitieren von der Stabilität und Konstanz eines Glasfaseranschlusses, der Ausfallzeiten minimiert und einen kontinuierlichen Geschäftsbetrieb gewährleistet.

Sicherheit und Datenschutz

Für Unternehmen ist die Sicherheit ihrer Daten von höchster Bedeutung. Ein Glasfaseranschluss bietet eine verbesserte Sicherheit und Datenschutz, da die Datenübertragung durch die Lichtsignale in den Glasfasern abgesichert ist. Im Vergleich zu herkömmlichen Kupferkabeln ist es für Hacker äußerst schwierig, Glasfaserkabel anzuzapfen oder zu manipulieren. Unternehmen können daher sicher sein, dass ihre vertraulichen Informationen geschützt sind.

Zukunftssicherheit

Die Investition in einen Glasfaseranschluss stellt eine langfristige Lösung dar, die Unternehmen auf zukünftige technologische Entwicklungen vorbereitet. Mit der stetig wachsenden Abhängigkeit von digitalen Anwendungen und dem Internet der Dinge (IoT) ist ein Glasfaseranschluss ein zukunftssicherer Schritt. Unternehmen können sich darauf verlassen, dass sie auch in den kommenden Jahren mit den Anforderungen an Bandbreite und Geschwindigkeit mithalten können. Die fortschreitende Digitalisierung und der Bedarf an schneller Datenübertragung werden voraussichtlich weiter zunehmen, und Unternehmen, die bereits über einen Glasfaseranschluss verfügen, sind in einer guten Position, um von diesen Entwicklungen zu profitieren.

Wettbewerbsvorteil und Innovation

Ein Glasfaseranschluss kann Unternehmen einen wichtigen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Mit schnellem und zuverlässigem Internet können Unternehmen effizienter arbeiten, innovative Technologien nutzen und ihren Kunden bessere Dienstleistungen anbieten. Die Verfügbarkeit eines Glasfaseranschlusses signalisiert auch Professionalität und Modernität, was das Vertrauen von Kunden und Partnern stärken kann.

Kostenersparnis

Obwohl die anfänglichen Kosten für die Einrichtung eines Glasfaseranschlusses möglicherweise höher sind als bei herkömmlichen Breitbandverbindungen, können Unternehmen langfristig betrachtet von Kosteneinsparungen profitieren. Glasfaser bietet eine effizientere Nutzung von Bandbreite und eine stabilere Verbindung, was zu einer Reduzierung von Ausfallzeiten, Datenverlusten und anderen Problemen führen kann, die mit ineffizienter Konnektivität verbunden sind. Darüber hinaus ermöglicht die Skalierbarkeit von Glasfaserunternehmen eine flexible Anpassung der Internetkapazität, ohne dass teure Infrastrukturänderungen erforderlich sind.

Ein Glasfaseranschluss bietet Unternehmen eine Vielzahl von Vorteilen, die ihre Konnektivität, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit verbessern können. Die ultraschnelle Datenübertragung, Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit, Zukunftssicherheit, Innovationsmöglichkeiten und potenzielle Kostenersparnisse machen Glasfaser zu einer attraktiven Option für Unternehmen jeder Größe.

Wenn Ihr Unternehmen von schnellem und zuverlässigem Internet profitieren möchte, sollten Sie die Möglichkeiten eines Glasfaseranschlusses in Betracht ziehen. Prüfen Sie die Verfügbarkeit in Ihrer Region und konsultieren Sie einen professionellen Anbieter, der Ihnen bei der Implementierung und Optimierung eines Glasfaseranschlusses behilflich sein kann.

Investieren Sie in die Zukunft Ihres Unternehmens und nutzen Sie die Vorteile eines Glasfaseranschlusses, um Ihre Konnektivität auf ein neues Level zu bringen. Seien Sie bereit für das digitale Zeitalter und setzen Sie auf eine moderne und leistungsstarke Internetverbindung, die Ihr Unternehmen vorantreibt.

So geht unterwegs und erreichbar in der EU!

EU-Roaming: Grenzenloses Surfen und Telefonieren in der EU! 🌍📱

Endlich ist der Sommer da und du planst deine wohlverdiente Reise durch Europa. Doch hast du dich schon gefragt, was mit deinem Mobilfunktarif passiert, wenn du die Grenzen überschreitest? Keine Sorge, mit den EU-Roaming-Regeln kannst du dich entspannt zurücklehnen und deine Reise in vollen Zügen genießen. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über EU-Roaming im Mobilfunk wissen musst.

Was ist EU-Roaming?

EU-Roaming bedeutet, dass du deinen Mobilfunktarif auch im Ausland nutzen kannst, ohne mit horrenden Roaming-Gebühren konfrontiert zu werden. Seit dem 15. Juni 2017 sind Roaming-Gebühren in der gesamten Europäischen Union abgeschafft. Das bedeutet, dass du innerhalb der EU zu denselben Konditionen telefonieren, SMS senden und surfen kannst wie zuhause.

Vorteile von EU-Roaming

Dank EU-Roaming kannst du viele Vorteile genießen:

  1. Kostenkontrolle: Du musst dir keine Sorgen mehr um hohe Roaming-Gebühren machen. Dein Mobilfunktarif gilt im EU-Ausland zu denselben Konditionen wie zuhause.
  2. Grenzenloses Surfen: Du kannst im Ausland so viel surfen, wie du möchtest, ohne auf Datenlimits achten zu müssen. Nutze Google Maps, um dich zu orientieren, teile Urlaubsfotos mit deinen Lieben und bleibe über soziale Medien in Kontakt.
  3. Unbegrenztes Telefonieren und SMS: Du kannst ohne zusätzliche Kosten Anrufe tätigen und SMS verschicken, egal ob du geschäftlich erreichbar sein oder mit Freunden und Familie kommunizieren möchtest.

Ausnahmen und Einschränkungen

Obwohl EU-Roaming großartig ist, gibt es einige Ausnahmen und Einschränkungen, die du beachten solltest:

  1. Fair Use Policy (FUP): Die Fair Use Policy ermöglicht es den Mobilfunkanbietern, angemessene Nutzungsgrenzen festzulegen, um Missbrauch zu verhindern. Die genauen Details variieren je nach Anbieter und Tarif. Es ist wichtig, die FUP deines Tarifs zu überprüfen, um sicherzustellen, dass du innerhalb der Richtlinien bleibst.
  2. Nicht-EU-Länder: EU-Roaming gilt nur in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Wenn du ein Nicht-EU-Land besuchst, können weiterhin Roaming-Gebühren anfallen.
  3. Spezielle Tarife: Manche Mobilfunkanbieter bieten spezielle Tarife für Reisen außerhalb der EU an. Informiere dich vorab über diese Optionen, um die besten Konditionen für deine Reise zu erhalten.

Tipps zur optimalen Nutzung von EU-Roaming

Damit du das Beste aus EU-Roaming herausholen kannst, hier einige nützliche Tipps:

Überprüfe deine Tarifdetails:

Stelle sicher, dass dein Tarif ausreichend EU-Roaming inkludiert. Prüfe die Konditionen deines Vertrags und kontaktiere bei Bedarf deinen Mobilfunkanbieter, um ein Upgrade durchzuführen.

Nutze WLAN-Netzwerke:

Um zusätzliches Datenvolumen zu sparen, verbinde dich wann immer möglich mit WLAN-Netzwerken. Viele Hotels, Cafés und Restaurants bieten kostenloses WLAN an, sodass du problemlos mit deinen Lieben kommunizieren und deine Reiseerlebnisse teilen kannst.

Apps für Offline-Nutzung herunterladen:

Lade im Voraus relevante Karten, Übersetzungs-Apps und Reiseführer herunter, um auch ohne Internetverbindung darauf zugreifen zu können. Dies spart nicht nur Datenvolumen, sondern ermöglicht dir auch, Informationen offline abzurufen.

Aktiviere Daten-Roaming nur bei Bedarf:

Wenn du dich in einem Land befindest, in dem dein Mobilfunkanbieter Roaming-Gebühren erhebt, solltest du Daten-Roaming nur dann aktivieren, wenn du es wirklich benötigst. Schalte es aus, wenn du WLAN nutzt oder dein Telefon nicht aktiv verwendest, um unerwünschte Kosten zu vermeiden.

Dank der EU-Roaming-Regeln kannst du als Mobilfunknutzer problemlos und kostengünstig in der gesamten Europäischen Union telefonieren, SMS verschicken und surfen. Die Abschaffung der Roaming-Gebühren hat das Reisen im digitalen Zeitalter erleichtert und ermöglicht es dir, deine Kommunikation und Online-Aktivitäten auch im Ausland nahtlos fortzusetzen. Beachte jedoch eventuelle Ausnahmen und Einschränkungen, informiere dich über die Konditionen deines Tarifs und optimiere deine Nutzung, um das Beste aus EU-Roaming herauszuholen. Nun steht deinem nächsten Abenteuer in Europa nichts mehr im Wege! 🌍📱

 

Telekom – Mobilfunk: MultiSIM

MultiSIM

Mit nur einem Vertrag und einer Rufnummer bis zu 11 Endgeräte nutzen.

Die MultiSIM ist eine Zusatzkarte zu Ihrem bestehenden Telekom Mobilfunk-Vertrag. Erweitern Sie einfach Ihren Telekom Mobilfunk-Vertrag um bis zu 10 zusätzliche SIM-Karten.

Mit den zusätzlichen MulitSIM können Sie bis zu zehn Geräte nutzen: Sie können beispielsweise gleichzeitig mit dem Smartphone telefonieren, auf dem Laptop surfen, eine Smartwatch nutzen und sind auch noch auf dem Tablet erreichbar – mit einem Vertrag, einer Mobilfunk-Nummer und einer einzigen Rechnung.

Ihre Vorteile im Überblick

  • Eine Rufnummer für abgehende und ankommende Gespräche
  • Ein Vertrag für alle Karten: Tarife und zugebuchte Optionen gelten für alle Karten
  • Eine Rechnung
  • Eine Mobilbox für alle Karten
  • Paralleles Klingeln

Was bedeuten LTE und 5G eigentlich?

LTE (Long Term Evolution) und 5G sind beides Mobilfunktechnologien, die die drahtlose Kommunikation ermöglichen. Hier sind die wesentlichen Punkte von LTE und 5G:

LTE:

  1. Geschwindigkeit: LTE bietet eine höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit im Vergleich zu früheren Mobilfunktechnologien. Es ermöglicht Download-Geschwindigkeiten von bis zu mehreren Hundert Megabit pro Sekunde (Mbps).
  2. Latenz: Die Latenzzeit bei LTE ist im Vergleich zu älteren Technologien geringer. Das bedeutet, dass die Reaktionszeit für die Übertragung von Daten zwischen Geräten und dem Netzwerk verringert wird.
  3. Kapazität: LTE ermöglicht eine höhere Netzwerkkapazität, was bedeutet, dass mehr Geräte gleichzeitig eine Verbindung herstellen und Daten übertragen können, ohne dass die Netzwerkleistung beeinträchtigt wird.
  4. Verbesserte Sprachqualität: LTE unterstützt die Übertragung von Sprachanrufen über das Internetprotokoll (Voice over IP, VoIP), was zu einer verbesserten Sprachqualität führt.

5G:

  1. Massive Datenübertragungsgeschwindigkeiten: 5G bietet deutlich höhere Download- und Upload-Geschwindigkeiten im Vergleich zu LTE. Es kann Geschwindigkeiten von mehreren Gigabit pro Sekunde (Gbps) erreichen, was eine extrem schnelle Datenübertragung ermöglicht.
  2. Ultraniedrige Latenz: 5G reduziert die Latenzzeit noch weiter und ermöglicht nahezu Echtzeitkommunikation. Dies ist entscheidend für Anwendungen, die eine sofortige Reaktion erfordern, wie beispielsweise autonomes Fahren oder Echtzeit-Streaming.
  3. Massive Gerätevernetzung: 5G unterstützt eine hohe Dichte von Geräten, die gleichzeitig verbunden sind. Es ermöglicht die Vernetzung von einer großen Anzahl von Geräten, von Smartphones und Tablets bis hin zu IoT-Geräten (Internet of Things), Sensoren und Maschinen.
  4. Netzwerkslicing: Mit 5G können Netzbetreiber das Netzwerk in verschiedene virtuelle Netzwerke aufteilen, die spezifische Anforderungen erfüllen. Dies ermöglicht eine optimale Ressourcenallokation und die Anpassung des Netzwerks an verschiedene Anwendungen und Nutzungsszenarien.
  5. Unterstützung neuer Anwendungen: 5G ermöglicht die Einführung neuer Anwendungen und Technologien wie Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR), autonomes Fahren, Industrie 4.0 und vernetzte Städte.

Diese Punkte stellen die grundlegenden Unterschiede zwischen LTE und 5G dar. Während LTE bereits weit verbreitet ist und die meisten aktuellen drahtlosen Kommunikationsbedürfnisse erfüllt, bietet 5G eine deutlich verbesserte Leistung, Kapazität und Unterstützung für zukünftige Anwendungen.

Was ist ein Datentarif und welche Vorteile bietet er?

Ein Datentarif ist ein Tarif für eine reine Datenverbindung mit mobiler Internet Flat, die schnelles Internetsurfen für unterwegs ermöglicht.

Anders als bei einem festinstallierten Breitbandanschluss im Büro, nutzt Du eine Highspeed-Datenverbindung über das Mobilfunknetz und ohne WLAN.

Mit den neuen und schnellen Übertragungsstandards wie LTE (4G) oder 5G hast Du ein ähnliches Surfvergnügen im Internet wie bei Deinem Breitbandanschluss im Büro – es ist ein echter DSL-Ersatz. 4G- oder 5G-Datentarife lohnen sich für Dich, wenn Du häufig mit dem Tablet oder Laptop unterwegs bist und Dich mobil mit dem Internet verbinden möchtest.

Natürlich kannst Du auch über einen am Smartphone erstellten persönlichen Hotspot mit Deinen weiteren Endgeräten mobil surfen, das geht aber zulasten des Datenvolumens Deines Handy-Tarifs und kostet immer ein wenig Zeit für den Aufbau einer Verbindung.

Um den für Dich passenden Datenvertrag auszuwählen, solltest Du vorab Deinen Datenbedarf bewerten, sodass du immer ausreichend Datenvolumen zur Verfügung hast. Wenn du deinen Datentarif nur sekundär für dein Tablet oder Laptop nutzt, um zum Beispiel unterwegs E-Mails zu bearbeiten, kleinere Dateien zu senden oder die neuesten Nachrichten abzurufen, dann genügt dir einer unserer Datentarife mit niedrigerem Datenvolumen (Tarif mit Datenpass und flexibler Nutzung oder 5 GB pro Monat).

Du bist hingegen ein Power User bei mobilen Daten, hast dein Laptop immer im Einsatz, nutzt neben den Messenger-Diensten auch Streaming-Portale (z. B. für Webinare), dann solltest Du zu einem LTE- oder 5G-Datentarif mit höherem Inklusiv-Datenvolumen greifen.

Business Mobil Data XS (verschiedene Datenpässe) – Gelegenheitsnutzer Business Mobil Data S (5 GB) – Einsteiger Business Mobil Data M (10 GB) – Durchschnittsnutzer Business Mobil Data L (25 GB) – Vielsurfer/Streamer

Keine Sorge, Du kannst Dich erst einmal ohne Risiko für einen 5G-Datentarif mit einem bestimmten Datenvolumen entscheiden und jederzeit, auch während der Vertragslaufzeit, auf einen höheren Datenvertrag upgraden, wenn du feststellst, dass das monatlich zur Verfügung stehende Datenvolumen nicht ausreicht. Deine anfallenden Kosten hast Du auch nach der Aufstockung deines Datenvolumens immer im Griff.

Welche Business-Tarife gibt es bei der Telekom?

Das Tarifportfolio der Telekom startet beim Business Mobil S.

Dieser beinhaltet eine Allnet Flat, 10 GB Datenvolumen inkl. 5G, und 30 Freiminuten in die EU und weitere Länder.

Im Business Mobil M profitierst Du von mehr Datenvolumen: neben der inkludierten Allnet Flat stehen Dir insgesamt 20 GB monatlich zur Verfügung.

Des Weiteren sind 60 Freiminuten in die EU und weitere Länder inkludiert. Dazu erhälst Du eine kostenfreie Multi-SIM für die Nutzung der Allnet Flat und des Datenvolumens in einem weiteren Smartphone oder Tablet.

Falls Du mehr Datenvolumen benötigst, ist der Business Mobil L die passende Wahl für Dich: mit 40 GB monatlichen Datenvolumen und 120 Freiminuten in die EU und weitere Länder bist Du fast grenzenlos unterwegs und erreichbar. Dank 2 inkludierter Multi-SIM Karten kannst Du die Vorteile auch auf einem weiteren Endgerät nutzen.

Mit dem Business Mobil XL Plus Tarif bieten wir Dir das Rundum-Sorglos-Paket im Mobilfunkbereich.

Du musst weder auf Dein Telefonieverhalten noch auf Deine Datennutzung achten, denn Du hast eine Allnet Flat inklusive und surfst unbegrenzt mit maximaler Geschwindigkeit im Netz der Telekom. Passend dazu ist eine Full-Flat in die EU und weitere Länder inklusive.

In allen Tarifen surfst Duselbstverständlich mit maximaler Geschwindigkeit im besten Netz – so hat es die Connect und die Chip jeweils im Januar 2021 getestet!

Entdecke auch unsere 5G-Datentarife: Mit der mobilen Internet Flat in unseren Datenverträgen surfen Sie ortsunabhängig und mit stabiler Verbindung.

Die eigene E-Mail-Domain erstellen: Darauf sollten Sie achten

Rund zwei Milliarden E-Mails werden jeden Tag in Deutschland versendet. Auch viele kleine und mittelständische Unternehmen erledigen den Großteil ihrer geschäftlichen Korrespondenz digital. Wie Sie hierfür eine eigene E-Mail-Domain einrichten und was Sie darüber vorher wissen sollten, lesen Sie in diesem Artikel.

Schnell, kostengünstig und mit den passenden Endgeräten von überall her abrufbar: Die E-Mail hat in den über 50 Jahren seit ihrer Erfindung die Welt der Kommunikation massiv verändert.

Für Ihr Unternehmen ist Ihre E-Mail-Adresse zugleich auch Ihre digitale Visitenkarte. Daher sollten Sie bei der Auswahl Ihrer E-Mail-Domain und Ihres Domain-Anbieters einige Dinge beachten.

 

Was ist eine E-Mail-Domain?  

Die E-Mail-Domain ist der Teil einer E-Mail-Adresse, der sich hinter dem @-Zeichen befindet. Bei gewerblichen E-Mail-Adressen ist dies in der Regel der Name der Firma, zu der die E-Mail-Adresse gehört und für die diese Domain registriert ist. Bei privaten E-Mail-Adressen ist die Domain oft der Name des jeweiligen Internetanbieters.

Diese Arten von Domains gibt es

Die Domain (englisch für: Domäne) ist ein Begriff aus der Informatik. Mit diesem Begriff werden Teilnetze innerhalb eines größeren Netzwerkes bezeichnet. Jede Domain hat einen individuellen alphanumerischen Domain-Namen, im Internet jeweils gefolgt von einem Punkt und einem Länderkürzel (Beispiel: vodafone.de).

Alle Geräte, Internetseiten oder Nutzungskonten, die zur selben Domain gehören, verwenden als Bestandteil ihrer Netzwerkadresse diesen gemeinsamen Domain-Namen. Sie sind damit über eine Kombination aus ihrem individuellen Namen und dem Domain-Namen adressierbar.

Mehrere Domänen niedrigerer Ordnung (Second Level) können in größeren Netzwerken wie dem Internet zu einer Domäne höherer Ordnung (Top Level) zusammengefasst werden. Der Name oder das Kürzel dieser höheren Domain wird dann zusätzlich an die Netzwerkadresse angehängt.

So gibt es bei E-Mail-Adressen meist eine niedrige Second-Level-Domain für den Unternehmensnamen und eine daran angehängte höhere Top-Level-Domain (TLD) für das zugehörige Land oder die Branche. Beides zusammen wird bei E-Mail-Adressen auch als Domänenteil oder domain-part bezeichnet.

Die E-Mail-Adresse beispielsweise setzt sich zusammen aus der persönlichen Benutzerkennenung „vorname.nachname“, gefolgt von der Firmen-Domain „firmenname“ und der Top-Level-Domain „de“ für Deutschland. Das @-Zeichen trennt hierbei die Benutzerkennung vom Domänenteil der Adresse. Die Top-Level-Domain am Ende wird durch einen vorangestellten Punkt gekennzeichnet.

So werden E-Mails zugestellt

Wenn Sie eine E-Mail an die Adresse versenden, prüft Ihr Mail- Server zuerst, ob die Domain zu Ihrem eigenen Unternehmen gehört. Ist dies der Fall, wird die E-Mail direkt innerhalb Ihres Firmennetzes an die entsprechende Person weitergeleitet, beziehungsweise in deren Posteingangskonto abgelegt.

Handelt es sich dagegen um eine externe E-Mail-Adresse, wird im nächsten Schritt über sogenannte Domain Name Server (DNS) im Internet der Inhaber der Domain „firmenname“ ermittelt.

Domain-Name-Server sind vergleichbar mit großen Telefonbüchern. Sie liefern zu jedem Domain-Namen innerhalb ihres TLD-Bereiches die entsprechende IP-Adresse, unter der dieser Domain im Internet zu finden ist.

Ihr Ausgangs-Server sendet Ihre E-Mail dann an den Eingangs-Server mit dieser IP-Adresse weiter. Dieser Mail-Eingangsserver legt die eingehende Mail anschließend im lokalen Postkonto „vorname-nachname“ ab, wo sie heruntergeladen werden kann.

Eine eigene E-Mail-Domain erstellen – so geht es

Eine eigene Unternehmens-Domain für E-Mails und Ihre Webseite können Sie über Ihren Internetanbieter registrieren lassen, aber auch über einen darauf spezialisierten Domain-Provider. Hierzu beauftragen Sie den Anbieter, Ihre Wunsch-Domain bei der entsprechenden Registrierungsstelle für die von Ihnen gewünschte Top-Level-Domain anzumelden. Für E-Mail-Adressen und Webseiten mit der Endung „.de“ ist dies die Registrierungsstelle DENIC in Frankfurt.

Ist Ihre Wunsch-Domain noch verfügbar, wird Ihnen diese Domain gegen eine Jahresgebühr zugeteilt. Anschließend richtet Ihr Anbieter Ihnen einen Mail-Server für diese Domain ein. Meist funktioniert dies innerhalb weniger Stunden. Dabei wird Ihre Domain in den „Telefonbüchern“ der DNS eingetragen. Dadurch sind Sie auch aus dem Internet für andere erreichbar.

Wenn Sie sich für ein Komplettpaket entscheiden, übernimmt der entsprechende Dienstleister alle notwendigen Arbeiten für Sie. Er kümmert sich auch um die jährliche Verlängerung Ihrer Registrierung bei der DENIC, damit Ihre Domain nicht automatisch ausläuft.

Grundsätzlich können Sie eine Domain aber auch selbst und ohne die Hilfe eines Anbieters bei der DENIC beantragen über den Service DENICdirect. Sie müssen sich dann aber auch selbst um die Server-Infrastruktur für Ihre E-Mail-Konten kümmern.

Domain in einer anderen TLD einrichten – wie geht das?

Weltweit gibt es mehr als 200 zweistellige TLD, die speziell für Ländernamen reserviert sind. Diese TLD werden auch als „country code Top-Level-Domains“ (ccTLD) bezeichnet. Deutschland hat beispielsweise die Kennung „.de“, während Österreich „.at“ verwendet und die Schweiz „.ch“.

In einigen Ländern gibt es Sonderregelungen für die Verwendung von TLD, beispielsweise haben Firmen in Großbritannien meist die kombinierte Kennung „.co.uk“, was als Abkürzung für „commercial enterprise“ und „United Kingdom“, also eine geschäftliche Adresse in Großbritannien steht.

In den USA hingegen wird der eigentliche Ländercode „.us“ nur selten verwendet. Dort wird für Unternehmen standardmäßig die TLD „.com“ für „commercial”, also „geschäftlich“ genutzt. Regierungsorganisation in den USA hingegen haben ein „.gov“ am Ende ihrer E-Mail-Adressen. Für Netzwerkanbieter war früher einmal „.net“ reserviert, wird heute aber branchenübergreifend verwendet. Für Nichtregierungsorganisationen ist die TLD „.org“ für „organization” gedacht.

Inzwischen verwenden auch viele Unternehmen aus anderen Ländern US-amerikanische Domains mit der Endung „.com“. Um eine solche .com-Adresse zu erhalten, benötigen Sie lediglich einen Domain-Anbieter, der für Sie eine „.com“-Adresse registrieren kann.

Dies ist beispielsweise dann interessant, wenn Ihre Wunsch-Domain in Deutschland für die Endung „.de“ schon registriert ist, sie mit einer anderen TLD-Endung aber noch verfügbar ist.

Auch wenn Sie mit Ihrem Unternehmen international tätig sind, kann es interessant sein, dies durch eine internationale TLD wie „.com“ zum Ausdruck zu bringen. Außerdem ist „.com“ die meistgenutzte TLD weltweit.

Diese Vorteile bietet eine eigene E-Mail-Domain

Die eigene E-Mail-Domain hat gegenüber einer E-Mail-Adresse mit dem Namen des Internetanbieters auch für kleine Unternehmen ohne Digitalisierungsstrategie viele Vorteile. Mit der persönlichen Domain setzen sich auch Handwerksbetriebe, Einzelhandelsunternehmen und kleinere Dienstleister positiv von ihren Wettbewerbern ab. Die wichtigsten Vorteile der persönlichen Domain sind:

Einheitlicher Auftritt

Die eigene E-Mail-Adresse ist in Kombination mit der eigenen Webseite die digitale Visitenkarte Ihrer Firma. Ihre Kund:innen finden Sie und Ihr Unternehmen leichter über das Internet und über Suchmaschinen.

Genau wie Werbemittel, Arbeitskleidung und Firmenfahrzeug mit Firmenlogo repräsentiert auch die Domain den einheitlichen Auftritt Ihres Unternehmens nach außen. Die Schwierigkeit dabei: E-Mail-Adressen, die erkennbar bei Gratis-Anbietern wie Gmail, GMX, WEB.de oder Yahoo Mail registriert sind, wirken im Geschäftsverkehr sehr unprofessionell. Sie können bei potenziellen Kund:innen Zweifel wecken, ob das jeweilige Unternehmen vertrauenswürdig ist, da es „noch nicht einmal“ eine eigene Internet-Domain besitzt.

Zudem ist eine Adresse mit einer E-Mail-Domain für Ihre Kund:innen leichter zu merken. Denn die Adresse wirkt nicht nur wesentlich professioneller, sie ist auch deutlich kürzer und leichter zu merken als eine Mail-Adresse .

Mehr Möglichkeiten bei der Adressvergabe

Mit einer eigenen Domain entscheiden Sie darüber hinaus selber, welche Adressen Sie innerhalb dieser Domain vergeben. Neue Adressen für weitere Mitarbeiter:innen oder temporäre Adressen für Marketingaktionen sind schnell angelegt.

Unified Communications

Mittels Unified Communications führen Sie unterschiedliche Kommunikationskanäle wie Telefonie, Messenger-Dienste und E-Mail für Ihr Business zusammen. Auch dies funktioniert besser, wenn Sie Ihre E-Mail-Server selbst mit einer eigenen Domain betreiben.

Freie Konfiguration

Wenn Sie Ihre Mailserver selbst betreiben und diese Aufgabe nicht an Ihren Internet- oder Domain-Anbieter auslagern, haben Sie maximale Freiheit bei der Server-Konfiguration. Sie bestimmen selbst, wie groß die einzelnen Postfächer sind, welche Antivirenprogramme laufen sollen und wie Sie Spam-Mails effizient behandeln oder löschen.

Viele Internetanbieter fangen bereits standardmäßig verdächtige Mails ab oder blockieren bestimmte Bereiche des Internets, aus denen häufig Spam-Mails versendet werden. Es kann also passieren, dass Ihr Internet-Provider fehlerhafterweise auch harmlose E-Mails nicht zu Ihnen durchstellt, weil sie von einem verdächtigen Server kommen. Bei Ihrem eigenen Mail-Server bestimmen Sie selbst, welche Absender Sie sperren.

Mehr Umsatz durch zielgenaue Domain-Namen

Gerade kleine Unternehmen haben oft auch nur ein kleines Marketingbudget. Für sie ist ein zielgenaues Marketing daher besonders wichtig. Dabei erreichen sie Neukunden leichter, wenn die Firmen- oder Marken-Domain gut zu häufigen Suchbegriffen im Internet passt. Ein Schlüsseldienst mit der Webseite www.schluesseldienst-ortsname.de wird beispielsweise schneller gefunden als ein Schlüsseldienst, der nur seinen Firmennamen bewirbt – Stichwort: Lokales SEO.

Häufige Fehler bei der Erstellung einer eigenen E-Mail-Adresse

Ein guter Domain-Name sollte für Ihre Kund:innen möglichst einprägsam sein. Sie sollten ihn außerdem leicht am Telefon buchstabieren können und er sollte keine schwierigen Wörter, Umlaute oder Silben enthalten, die von Dritten häufig falsch geschrieben werden. Daneben gibt es noch weitere Punkte, auf die Sie bei der Wahl Ihres Domain-Namens unbedingt achten sollten:

Prüfen Sie Marken- und Namensrechte

Zwar gilt bei der Zuteilung von Domain-Namen die Regel: „Wer zuerst kommt, registriert zuerst“. Doch Inhaber älterer Markenrechte gemäß § 5 und 15 Markengesetz oder bestehender Namensrechte laut § 12 BGB könnten vor Gericht auf Löschung Ihrer Domain klagen und diese dann für sich selbst registrieren. Das kann, sofern Sie Ihre Marketingunterlagen und eventuelle Fahrzeugwerbung bereits auf diese Domain ausgerichtet haben, sehr teuer werden.

Marken werden vom Deutschen Patent- und Markenamt grundsätzlich immer nur für einzelne sogenannte Nizza-Klassen geschützt, zum Beispiel exklusiv entweder als Bekleidungmarke, als Transportunternehmen oder als Spielwarenmarke. So kann es passieren, dass erst beim Konflikt um eine Domain, die technisch bedingt nur einmal vergeben werden kann, konkurrierende Marken unterschiedlicher Branchen aufeinandertreffen.

Schon zahlreiche Domain-Streitigkeiten sind wegen derartiger Schwierigkeiten vor deutschen Gerichten gelandet. Daher sollten Sie vor Anmeldung einer Domain sorgfältig prüfen oder prüfen lassen, ob hier möglicherweise fremde Rechte verletzt werden könnten – auch aus anderen Branchen.

Domain mit Umlauten verwenden

In einigen Ländern und Top Level Domains können Sie auch Domain-Namen registrieren, die landestypische Sonderzeichen enthalten, beispielsweise „ä“, „ö“ und „ü“ in Deutschland. Die E-Mail-Domain „nähmaschinenservice24.de“ ist also grundsätzlich möglich.

Doch weil das Internet intern mit dem US-Zeichensatz ASCII arbeitet, der keine Sonderzeichen enthält, müssen solche Domain-Namen bei der Weiterleitung kodiert werden. Das führt bei vielen E-Mail-Programmen zu Problemen und Fehlermeldungen.

Auch Kund:innen aus dem Ausland werden Schwierigkeiten haben, Ihnen E-Mails zu schreiben, wenn sie die deutschen Sonderzeichen auf ihrer Tastatur nicht haben.

Daher sollten Sie auf eine Domain mit deutschen Sonderzeichen möglichst verzichten.

Die richtige TLD wählen

Neben den bekannten und etablierten TLD wie „.com“ oder „.de“ gibt es inzwischen auch einige tausend neue TLD, die in den letzten Jahren hinzugekommen sind. Domains mit diesen TLD werden oft sehr günstig angeboten. Außerdem sind für solche wenig bekannten TLD gängige Second-Level-Domains wie „.auto24“ oder „.computerservice“ noch verfügbar.

Doch Vorsicht: Bei einigen dieser neuen TLD sind die Inhaberrechte strittig oder diese TLD stehen vor der Aufhebung. Eventuell fällt dann auch Ihre Domain wieder weg. Außerdem löschen viele Mail-Server eingehende E-Mails mit exotischen TLD, da diese häufig im Verdacht stehen, Spam zu enthalten. Ihre Kund:innen und Geschäftspartner:innen erhalten dann Ihre E-Mails also gar nicht.

Achten Sie also darauf, dass Sie Ihre Domain unter einer seriösen TLD einrichten, die von anerkannten Betreibern geführt wird.

Domains mit unterschiedlichen Schreibweisen

Verwenden Sie keine Domain-Namen, für die es mehrere mögliche Schreibweisen gibt. Das kommt besonders bei englischsprachigen Begriffen oft vor. So wird beispielsweise in den USA das Wort „Christmas“ (Weihnachten) gerne auch als „X-Mas“ oder „Xmas“ geschrieben.

Wenn Sie also einen Webshop für Weihnachtsartikel betreiben, sollten Sie sich unbedingt alle Schreibweisen dieses Wortes gleichzeitig sichern, sofern dies möglich ist; oder gleich auf einen anderen Domain-Namen ausweichen.

Übersetzungen prüfen

Prüfen Sie vor einer Registrierung, ob Ihr favorisierter Domain-Name in anderen Sprachen noch weitere Bedeutungen hat, die möglicherweise unerwünscht sind. Eine Domain mit „chef“ im Namen beispielsweise könnte in Deutschland für einen Headhunter stehen, der Führungskräfte vermittelt. Aber als Inhaber:in einer solchen Domain werden Sie viele Anfragen aus dem englisch- oder französischsprachigen Raum erhalten, die nach Küchenartikeln oder einem Essenslieferservice suchen, weil „chef“ im Englischen und Französischen Koch oder Köchin bedeutet bzw. eher mit Gastronomie verknüpft wird.

Manche deutsche Domain-Begriffe haben in anderen Sprachen sehr zweideutige Übersetzungen. Das kann dazu führen, dass Ihre Domain im Ausland auf vielen E-Mail-Servern generell gesperrt wird und Ihre E-Mails daher nicht zugestellt werden.

Eigene E-Mail-Domain im Vergleich – die beliebtesten Anbieter

Bei der Wahl eines Anbieters für Ihre eigene E-Mail-Domain haben Sie eine große Auswahl. Doch die Produkte unterscheiden sich zum Teil erheblich. Einige Anbieter liefern Ihnen Webseite, E-Mail-Domain und Webspace aus einer Hand.

Andere Anbieter registrieren lediglich die E-Mail-Domain für Sie. Manche Anbieter beschränkten die Anzahl der Mailadressen, die Sie unter einer Domain betreiben können, oder rechnen das transportierte Datenvolumen nach unterschiedlichen Kriterien ab. Sie sollten also die Angebote sorgfältig vergleichen.

Strato

Das Berliner Unternehmen ist ein Full-Service-Dienstleister und bietet Ihnen neben Domains auch Internetzugänge, virtuelle Server und Cloud-Speicher an. Strato gehört zur United Internet AG und ist viel im Privatkundengeschäft vertreten, hat aber auch Angebote für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).

Hetzner

Hetzner bietet vor allem Cloud-Speicher und Hosting für Firmenkunden. Die Firma aus Nürnberg betreibt hierfür mehrere große Rechenzentren. Das Unternehmen registriert für Sie aber auch Ihre Wunsch-Domain, richtet Ihnen E-Mail-Server ein und unterstützt Sie auf Wunsch bei deren Virtualisierung.

One.com

Die Firma One.com (ehemals B-One) ist ein dänischer Anbieter von Domains und Webhosting. Dessen Produkt Guru-Paket für KMU unterstützt bis zu zehn Website-Domains, eine unbegrenzte Anzahl an E-Mail-Konten und bietet ein tägliches Backup Ihrer Daten.

1&1

Das Unternehmen aus Montabaur ist genau wie Strato eine Tochter des United-Internet-Konzerns. 1&1 ist Marktführer unter den deutschen Domain-Anbietern und hat ebenfalls verschiedene Full-Service-Produkte im Angebot. Diese sind inklusive Webseite und Hosting und wenden sich vielfach an Privatkunden, werden aber auch von KMU gebucht.

DENIC

Wenn Sie die erforderlichen technischen Kenntnisse besitzen, können Sie Ihre Domain in Deutschland auch ohne Provider direkt bei der DENIC registrieren. Sie müssen dann allerdings auch selbst Ihren Mailserver betreiben. Das funktioniert auf Wunsch mit einem virtuellen Server, den Sie als Infrastructure-as-a-Service bei einem Cloudanbieter anmieten.

Das Wichtigste zur eigenen E-Mail-Domain in Kürze

  • Die eigene Domain für E-Mail und Webseite ist heute Quasi-Standard für Unternehmen. E-Mail-Adressen von Firmen, die bei Gratis-Anbietern registriert sind, wirken hingegen unprofessionell.
  • E-Mail-Domains mit der Endung „.de“ werden bei der Registrierungsstelle DENIC eingerichtet. Je nach gewähltem Dienstleistungspaket übernimmt in der Regel Ihr Domain-Anbieter die Anmeldung für Sie und erneuert auch jährlich Ihre Registrierung.
  • Für die eigene E-Mail-Domain gibt es zahlreiche Anbieter am Markt. Viele bieten Ihnen einen Komplett-Service inklusive Server, Daten-Cloud und einem Baukasten für die Gestaltung der eigenen Webseite.
  • Bei der Auswahl Ihres Domain-Anbieters sollten Sie die Produkte genau vergleichen. Sie unterscheiden sich in Punkten wie dem verfügbaren Datenvolumen und der Anzahl der maximal möglichen E-Mail-Adressen.
  • Nicht jede scheinbar günstige Domain ist wirklich günstig. Achten Sie auch immer darauf, unter welcher Top-Level-Domain registriert wird.

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