Digitalisierung in Unternehmen: Bedeutung, Vorteile und Chancen

Die Digitalisierung ist der wesentliche Treiber für den Wandel der Arbeits- und Unternehmenswelt. Sie bietet auch Ihrem Unternehmen vielfältige Chancen, effizienter zu werden, Prozesse zu optimieren, Innovationen voranzutreiben und Geschäftsmodelle zu erweitern. Doch was genau steckt eigentlich hinter dem Begriff? Wie schlägt sich Deutschland im internationalen Vergleich und wie bewertet man den sogenannten digitalen Reifegrad? Die Antworten finden Sie hier.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Digitalisierung?
  2. Veränderungen in Unternehmen
  3. Digitalisierung in Deutschland: Aufholbedarf
  4. Vorteile und Herausforderungen
  5. Beispiele für Digitalisierung
  6. Den digitalen Reifegrad bewerten
  7. Digitalisierung in der Übersicht
  8. Häufig gestellte Fragen

Was ist Digitalisierung?

Digitalisierung bezeichnet den Prozess, analoge Informationen, Abläufe und Systeme in passende digitale Varianten umzuwandeln. Dabei kommen digitale Technologien zum Einsatz um Daten zu speichern, zu verarbeiten und zu übertragen. Dazu gehören z. B. Computer, Software, Netzwerke und das Internet. So lautet zumindest die technische Definition.

Im Business-Bereich steht die Digitalisierung für den gezielten Einsatz digitaler Technologien und Prozesse, um bestimmte Bereiche in einem Unternehmen zu optimieren oder – größer gedacht – analoge durch digitale Geschäftsmodelle zu ersetzen.

Indem analoge Informationen und Abläufe in digitale Formate überführt werden, lassen sich Produktivität und Effizienz steigern. Mithilfe der Digitalisierung wird Ihr Unternehmen flexibler, agiler und wettbewerbsfähiger. Sie halten besser mit den sich stetig und schnell verändernden Anforderungen des Marktes Schritt und haben als Vorreiter der Digitalisierung zudem die Chance, neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Digitalisierung und digitale Transformation: Wo liegt der Unterschied?

Auf den ersten Blick erscheinen die Begriffe Digitalisierung und digitale Transformation weitgehend deckungsgleich. Doch mit letzterem ist ein umfassender und ganzheitlicher Wandel des gesamten Geschäftsmodells und der Unternehmenskultur einer Firma gemeint. Das Ziel besteht darin, das Unternehmen von Grund auf an die Anforderungen der digitalen Ära anzupassen und zukunftsfähig zu machen.

Zur digitalen Transformation Ihres Unternehmens gehören z. B.:

die Geschäftsstrategie neu auszurichten

digitale Technologien in alle Geschäftsbereiche zu integrieren

die Denkweise innerhalb der eigenen Organisation anzupassen

neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln

Veränderungen in Unternehmen

Die Digitalisierung hat einen weitreichenden Einfluss auf Unternehmen. Sie verändert nicht nur die Geschäftsprozesse, sondern im Rahmen eines Transformationsprozesses auch die Unternehmenskultur.

Geschäftsprozesse digitalisieren

Digitalisierte Geschäftsprozesse sind ein zentraler Faktor für die Entwicklung Ihres Unternehmens. Mit digitalen Technologien und Systemen lässt sich eine Vielzahl manueller und zeitaufwendiger Aufgaben weitestgehend automatisieren. Ein paar klassische Beispiele: Buchhaltungssaufgaben, das Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und die Bestandsverwaltung lassen sich digital deutlich effizienter abwickeln als analog.

Produktions- und logistische Prozesse optimieren

Ein maßgeblicher Teil der Digitalisierung kann auch das Internet der Dinge sein. Damit lassen sich Prozesse rund um Produktion und Logistik in Ihrem Unternehmen optimieren:

Integration von IoT-Sensoren in Produktionslinien: So können Sie Daten in Echtzeit sammeln und zur Automatisierung und Optimierung der Produktion nutzen. 

IoT-Geräte ermöglichen die kontinuierliche Überwachung Ihrer Maschinen. Kostenintensive Ausfallzeiten lassen sich minimieren. 

Eine Lagerverwaltung ermöglicht Ihnen die genaue Kontrolle des Standorts und des Zustands von Waren.

Genaues Tracking: IoT kann Lieferketten optimieren. Das trägt zu pünktlichen Lieferungen bei.