Phishing: Wie Sie es erkennen und Ihr Unternehmen schützen

Phishing ist eine der gängigsten Cyberattacken auf Unternehmen. Und doch konnten laut „State of the Phish Report 2023“ weniger als ein Drittel der befragten Personen den Begriff korrekt definieren. Wir erklären, was Phishing ist, und warum Ihnen auch Smishing und Vishing bekannt sein sollten.

Was ist Phishing?

Phishing ist ein Sammelbegriff für verschiedene Arten der Kontaktaufnahme mit betrügerischer Absicht. Ziel von Phishing ist es, Menschen zu bestimmten Handlungen zu bewegen. Das kann z. B. die Weitergabe von vertraulichen Informationen oder die Installation von Schadsoftware sein.

Meist setzen Kriminelle dazu sogenannte Phishing-E-Mails ein. Diese sollen die Empfänger dazu bringen, auf einen Link in der Nachricht zu klicken, der auf eine Phishing-Website führt. In der Regel werden sie unter Vortäuschung dringender Notwendigkeit aufgefordert, vertrauliche Daten wie etwa Passwörter oder Kontodaten anzugeben. Diese Websites sehen denen vertrauenswürdiger Institutionen oft zum Verwechseln ähnlich. Geben Sie dort Ihre Daten ein, übermitteln Sie damit den Betrügern diese sensiblen Informationen. Auf diese Weise gelangen Kriminelle immer wieder in den Besitz geheimer Geschäftsdaten.

Um ihre Ziele zu erreichen, wenden die Betrüger Methoden des sogenannten Social Engineerings an. Im Unterschied zum klassischen Hacking zielt diese Strategie auf die Menschen in Ihrem Unternehmen – nicht auf Schwachstellen in der IT-Infrastruktur. Dabei werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getäuscht, unter Druck gesetzt oder anderweitig manipuliert, um die Vorkehrungen für Datensicherheit zu umgehen.

Ursprung des Ausdrucks

Der Ausdruck Phishing taucht erstmals 1996 in einer Newsgroup des Usenets (ein Vorläufer des World Wide Web) auf. Die ersten Hacker nannten sich auch Freaks und wählten dafür die Schreibweise „Phreaks“. Analog dazu prägte die Szene später den Kunstbegriff Phishing – eine Verschmelzung der Begriffe „Password-Harvesting“ („Passworternte“) und „Fishing“ („Angeln“).

Über 80 Prozent der Unternehmen waren bereits Ziel

Laut „State oft the Phish Report2023“ – einer Erhebung im Auftrag des IT-Sicherheitsunternehmens Proofpoint – waren im Jahr 2022 84 % der Unternehmen in 15 Ländern von mindestens einem erfolgreichen Cyberangriff per E-Mail betroffen. Die Summe der finanziellen Schäden stieg dem Bericht zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 76 %.

Ähnlich entwickelte sich die Zahl der Phishing-Websites: Wie die Anti-Phishing Working Group (APWG) – eine internationale Koalition zur Bekämpfung von Cyberkriminalität – herausfand, überschritt die Anzahl solcher Seiten im Dezember 2022 die Marke von 450.000. Seit 2019 sei demnach die Zahl der Phishing-Angriffe um mehr als 150 % pro Jahr gestiegen.

Diese Statistik bildet die Anzahl der entdeckten Phishing-Webseiten von Januar 2015 bis Dezember 2022 ab. Laut der Quelle wurden im Dezember 2022 rund 459.139 Phishing-Webseiten weltweit entdeckt.

Anzahl weltweit entdeckter Phishing-Webseiten von Januar 2015 bis Dezember 2022.

Daran erkennen Sie Phishing-E-Mails

Die Phishing-Methoden werden immer ausgefeilter. Die wichtigsten Warnsignale sollten Sie daher auf jeden Fall kennen:

Ungewöhnliche Absenderadressen: Viele Phishing-Mails werden von vermeintlich vertrauten E-Mail-Adressen versandt. Diese können aus bekannten Namen von Banken oder Firmen bestehen, die aber mit seltsamen Zusätzen versehen sind (z. B. „Ihre-Bank123xy“).

Bekannt wirkende Absender mit ungewöhnlichen Anliegen: Phishing-Mails können wirken, als stammten sie von einer Ihnen bekannten Person oder Organisation. In solchen Fällen liefern ungewöhnlich wirkende Anliegen Hinweise darauf, dass die Absenderadresse gefälscht oder imitiert worden ist und Sie es in Wirklichkeit mit Trickbetrügern zu tun haben. 

Rechtschreib- und Grammatikfehler: Offensichtliche Fehler sollten Sie ebenso stutzig werden lassen wie Nachrichten, in denen ohne erkennbaren Grund zwischen verschiedenen Sprachen gewechselt wird.

Dringende Handlungsaufforderungen: Die Mail fordert Sie z. B. mit äußerster Dringlichkeit dazu auf, Rechnungen zu begleichen, Anmeldedaten bzw. Zahlungsinformationen zu aktualisieren oder eine App auf Ihrem Gerät zu installieren. 

Drohszenarien: In der Regel sind dringende Handlungsaufforderungen mit extrem negativen Szenarien verknüpft, die bei Nichtbefolgen des Aufrufs vermeintlich drohen. Das kann z. B. die Sperrung oder Löschung von Konten sein.

Abfrage vertraulicher Daten: E-Mails, die Sie dazu auffordern, Passwörter, Nummern von Bankkonten und Kreditkarten oder andere vertrauliche Informationen preiszugeben, sollten Sie unbedingt ignorieren. 

Links oder Formulare: Viele Phishing-E-Mails zielen darauf ab, dass Empfängerinnen und Empfänger auf einen bestimmten Link klicken oder Angaben in einem Formular machen. 

Vorsicht: Rechtschreibfehler oder unrealistische Versprechen in Phishing-Mails werden zunehmend selten und die Nachrichten lassen sich immer schwerer von legitimen Mails unterscheiden. Daher sollten Sie dafür Sorge tragen, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das Thema Bescheid wissen. Regelmäßige Schulungen helfen dabei.

Beispiele für Phishing-Angriffe

Das Spektrum von Phishing-Attacken ist breitgefächert. Die Initiatoren bedienen sich unterschiedlicher Methoden und Kommunikationskanäle. Diese häufigen Phishing-Beispiele sollten Sie kennen:

Phishing-Mails sind eine besonders weitverbreitete Methode, bei der Betrüger ihre Opfer in E-Mails dazu auffordern, auf einen darin enthaltenen Link zu klicken. Dieser leitet auf eine betrügerische Zielseite. Hier sollen Sie persönliche oder betriebliche Informationen eingeben. Bisweilen können Ihre Geräte durch den Klick auf einen solchen Link auch mit Ransomware oder anderer Schadsoftware infiziert werden.

Per E-Mail können Betrüger viele potenzielle Opfer erreichen und erheblichen Schaden anrichten. Rüsten Sie sich für entsprechende Angriffe und sorgen Sie für ausreichenden Schutz Ihrer Endgeräte. Geeignete Apps beispielsweise können potenziell bedrohliche E-Mails bereits vor der Zustellung herausfiltern und so einen wertvollen Beitrag zur Datensicherheit in Ihrem Unternehmen leisten. Zudem empfiehlt es sich, Ihre Belegschaft für das Thema zu sensibilisieren.

Smishing bezeichnet eine Form des Phishings, bei der eine betrügerische SMS-Nachricht an Mobiltelefone gesendet wird. Genau wie eine Phishing-Mail enthält auch die Phishing-SMS Links zu gefälschten Websites oder fordert Sie dazu auf, vertrauliche Informationen preiszugeben. Smishing hat im Rahmen des Phishings einen wachsenden Stellenwert, da immer mehr Menschen ihre Mobiltelefone für Transaktionen und die berufliche Kommunikation nutzen. Das macht Firmenhandys und andere Mobilgeräte zu attraktiven Angriffszielen für Cyberkriminelle.

Beim Voice-Phishing – dem Vishing – kontaktieren Betrüger ihre potenziellen Opfer mit einer gefälschten Telefonnummer per Anruf. Für sogenannte Technical Support Scams beispielsweise, geben Anrufende sich als Service-Mitarbeiter namhafter Unternehmen aus, die per Internet bei der Lösung angeblicher technischer Probleme helfen.

Ziel der Phishing-Anrufe ist es in der Regel, die Angerufenen zur Installation von Software auf ihrem Gerät zu bewegen. Dadurch können die Betrüger anschließend vertrauliche Informationen wie etwa Bankdaten oder Firmengeheimnisse ausspähen.

Beim Spear-Phishing werden betrügerische E-Mails oder Nachrichten, die öffentlich zugängliche persönliche Informationen enthalten, gezielt an bestimmte Personen oder Gruppen gesendet. Die Angreifer geben sich dabei oft als vertrauenswürdige Personen oder Organisationen aus, die das Opfer kennen.

Ein Beispiel: Ein Teammitglied hat in einem sozialen Netzwerk mit einer Organisation interagiert und einen Kommentar verfasst. Dieser ist öffentlich einsehbar – die enthaltenen Informationen können von Spear-Phishern genutzt werden. In einer zielgerichteten Phishing-Mail, die vermeintlich von dieser Organisation stammt, nehmen die Betrüger Bezug auf den abgefassten Kommentar und fordern dazu auf, einem Link zu folgen und dort Daten zu hinterlegen.

Ziel ist, das Vertrauen des Teammitglieds zu gewinnen und so an Informationen wie

Passwörter

Geschäftsgeheimnisse

Finanzdaten

zu gelangen. Spear-Phishing ist besonders gefährlich, da es sehr personalisierte Angriffe ermöglicht und eine höhere Erfolgsquote aufweist als allgemeinere Phishing-Angriffe.

Das sogenannte Whaling ist eine besonders anspruchsvolle Unterform des Spear-Phishings. Sie konzentriert sich auf hochrangige Führungskräfte und Entscheidungsträger in Unternehmen, die Zugang zu sensiblen Informationen haben.

Ein bekanntes Beispiel für diese Form des Phishings ereignete sich 2014. Hochrangige Führungskräfte des Filmverleihs Sony Pictures Entertainment erhielten damals Phishing-Mails, die zur Verifizierung Ihrer Anmeldedaten aufriefen. Die Angreifer erlangten dadurch Zugriff auf bis zu 100 TB interne Daten – u. a. Geschäftsgeheimnisse wie Gehaltslisten, Zugangsdaten zu Servern und persönliche Informationen von Hollywoodstars.

Beim Website-Phishing – oft kombiniert mit E-Mail-Phishing – locken Betrüger ihre Opfer auf eigens erstellte Websites, die denen renommierter Unternehmen ähneln. Dort fordert man sie dazu auf, persönliche Informationen einzugeben. Diese werden dann von den Angreifern gestohlen und z. B. für Identitätsdiebstahl missbraucht.

Ebenfalls im Jahr 2014 wurde das Online-Auktionshaus eBay gehackt und dabei mehr als 140 Millionen Kundendatensätze gestohlen. Daraufhin erhielten zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer E-Mails, die angeblich von eBay stammten. Die enthaltenen Links führten zu gefälschten Websites, auf denen die Angeschriebenen ihre Kontoinformationen angeben sollten.

So schützen Sie sich vor Phishing

Mit grundsätzlichen Sicherheitsmaßnahmen wie ausreichender Passwortsicherheit und zusätzlicher zwei Faktor-Authentifizierung können Sie dafür sorgen, dass Phisher im Falle eines erfolgreichen Angriffs keinen Zugriff auf Online-Konten oder andere sensible Inhalte erlangen. Am besten ist es natürlich, wenn der Angriff von vornherein scheitert. Folgende Hinweise sollten Sie beherzigen, um sich vor Phishing-Angriffen zu schützen, die per E-Mail geführt werden:

Öffnen Sie grundsätzlich keine E-Mails von Absendern, die Sie nicht kennen.

Überprüfen Sie die genaue Adresse der Absender-E-Mail (je nach Mail-Client. Z. B., indem Sie mit der Maus über dem Absendernamen haltmachen).

Fahren Sie zunächst mit der Maus über Links und Anhänge, um zu prüfen, ob diese legitim sind.

Achten auf Sie auf digitale Zertifikate wie SSL – die meisten legitimen Websites verwenden solche Zertifikate, entsprechende URLs beginnen mit „https“ statt mit „http“. 

Klicken Sie nur dann auf Links in E-Mails, wenn Sie sicher wissen, von wem die Nachricht stammt und wohin man Sie leitet.

Klicken Sie niemals auf verdächtige Links. Steuern Sie stattdessen die legitime URL des vermeintlich absendenden Unternehmens manuell über den Browser an.

Kopieren Sie Namen und Textbestandteile verdächtiger E-Mails und suchen Sie per Google nach Hinweisen auf bereits bekannte Phishing-Angriffe mit dieser Methode. 

Schulen Sie Ihre Belegschaft regelmäßig, um das Bewusstsein und die Sensibilität gegenüber Phishing zu stärken.

Achten Sie bei der Auswahl einer Sicherheits-Software darauf, dass diese einen technischen Schutz vor Phishing-Attacken enthält.

Phishing im Überblick

Phishing ist eine Form der Cyberattacke, die auf menschliche, statt auf technische Schwachstellen abzielt. 

Betrugsversuche durch Phishing haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen.

Die Mehrzahl von Unternehmen ist bereits Opfer erfolgreicher Phishing-Angriffe per E-Mail geworden. 

Um Schaden abzuwenden, müssen Belegschaften sich der unterschiedlichen Phishing-Methoden bewusst sein, um diese möglichst früh als solche zu erkennen und abzuwehren. 

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/phishing/#accordion-dc7404214d-item-1005c63e69

DDoS: Jedes fünfte Unternehmen war schon betroffen

21 % der deutschen Unternehmen waren bereits Opfer einer DDoS-Attacke. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Jahr 2022 vom Branchenverband Bitkom e. V. veröffentlichte repräsentative Studie. Wir zeigen, woran Sie DDoS-Angriffe erkennen und wie Sie sich davor schützen können.

Was sind DDoS-Attacken?

Das Kürzel DDoS steht für „Distributed Denial-of-Service“. Bei einer DDoS-Attacke (zu Deutsch: „verteilter Dienstverweigerungsangriff“) führen Angreifer mithilfe eines Rechnernetzwerks eine Überlastung Ihrer Server oder Online-Dienste herbei. Dafür bombardieren sie Ihr System förmlich mit einer überwältigenden Anzahl gleichzeitig eintreffender Anfragen. Ein typisches Resultat: Ihre Website oder Ihr Server ist vorübergehend nicht erreichbar. Ein Browser zeigt dann in der Regel einen der folgenden Fehler an:

Connection Timeout: Der Server kann aufgrund der hohen Anfragenlast keine Verbindung innerhalb eines erwarteten Zeitraums herstellen.

500 Internal Server Error: Die hohe Traffic-Last durch gleichzeitige Anfragen hat einen Fehler auf dem Server verursacht. 

503 Service Unavailable: Infolge der Überlastung durch eine DDoS-Attacke lehnt der Server die Annahme weiterer Anfragen ab. 

Website Unreachable: Der Browser kann Ihre Website nicht finden oder die Verbindung zu ihr ist fehlgeschlagen. 

DDoS-Attacken betreffen häufig entweder einzelne Komponenten einer IT-Infrastruktur (etwa Web- oder DNS-Server), aber auch Online-Ressourcen, die beispielsweise für Cloud-Computing benötigt werden. In manchen Fällen nehmen Angreifer die komplette Netzwerkinfrastruktur inklusive zugehöriger IoT-Anwendungen ins Visier. Im schlimmsten Fall ist Ihre gesamte IT-Struktur während solcher Cyberangriffe nicht mehr nutzbar.

Verschlüsselung: Zentraler Bestandteil der IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen

Mit der richtig gewählten Datenverschlüsselung stellen Sie in Ihrem Unternehmen sicher, dass unbefugte Personen nicht ohne Weiteres Zugriff auf wichtige Geschäftsdaten erhalten. Das macht die Verschlüsselung sowohl beim Austausch von Informationen als auch bei deren Speicherung zu einem wichtigen Baustein der IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen.

Was ist Verschlüsselung?

Daten zu verschlüsseln bedeutet, lesbare Daten („Klartext“) in ein Format zu konvertieren, das für Außenstehende nicht ohne Weiteres zu dechiffrieren ist. Ziel der Verschlüsselung ist die Geheimhaltung von Daten, und zwar sowohl bei der Speicherung als auch bei der Übermittlung.

Meist kommt die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zum Einsatz, bei der nur Sender und Empfänger der Kommunikation wissen, wie die Daten gelesen werden können. Auf diese Weise stellen Sie die Vertraulichkeit Ihrer Daten selbst bei einem erfolgreichen Cyberangriff sicher. Denn ohne die Möglichkeit, Ihre Daten zu dechiffrieren, bleiben sie für den Angreifer nutzlos. Somit ist die Verschlüsselung ein grundlegender Baustein der Datensicherheit in Ihrem Unternehmen.

Verschlüsselungsverfahren kurz vorgestellt

Computerbasierte Verschlüsselungsverfahren bestehen aus zwei Elementen: einem Schlüssel sowie einem Algorithmus. Der Algorithmus bestimmt, wie der Schlüssel auf die zu verschlüsselnde Botschaft angewendet wird. Der Schlüssel selbst ist eine Bitfolge – also eine Zahlenreihe aus Nullen und Einsen. Je länger diese Zahlenfolge ist, desto mehr Kombinationen sind möglich. Mit ihrer Zahl steigt auch die sogenannte Verschlüsselungstiefe. Anders gesagt: Je mehr Kombinationen möglich sind, desto sicherer ist der Schlüssel.

Symmetrische Verschlüsselung

Bei der symmetrischen Verschlüsselung werden Daten mithilfe desselben Schlüssels ver- und entschlüsselt. Dieses sogenannte Secret-Key-Verfahren eignet sich insbesondere für das Verschlüsseln von

  • einzelnen Dateien
  • kompletten Verzeichnissen
  • physischen Laufwerken

Ein weitverbreitetes und als sehr sicher geltendes symmetrisches Verschlüsselungsverfahren ist AES (Advanced Encryption-Standard). Auf AES-Verschlüsselung setzen z. B. Regierungsbehörden in den USA, um Dokumente der höchsten Geheimhaltungsstufe zu schützen. AES unterstützt Schlüssel mit Längen von 128, 160, 192, 224 und 256 Bit.

schematische Darstellung einer symmetrischen Verschlüsselung

Asymmetrische Verschlüsselung

Die asymmetrische Verschlüsselung nutzt zwei unterschiedliche Schlüssel zum Ver- und Entschlüsseln von Daten. Der zum Chiffrieren genutzte Schlüssel ist öffentlich (Public Key), der zum Dechiffrieren genutzte Schlüssel privat (Private Key). Beide Schlüssel bilden ein Paar, das dem Empfänger der Nachricht „gehört“. Damit der Empfänger eine verschlüsselte Nachricht empfangen kann, muss er dem Sender zunächst den öffentlichen Schlüssel bekannt geben. Diese Methode zur Verschlüsselung wird auch als Public-Key-Verfahren bezeichnet.

schematische Darstellung einer asymmetrischen Verschlüsselung

Die Public-Key-Verschlüsselung wird insbesondere verwendet

für den Austausch von E-Mails

bei Protokollen wie etwa https zur sicheren Übertragung von Webseiten

zum Verifizieren digitaler Signaturen

Zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten asymmetrischen Methoden für die Chiffrierung zählen die RSA-Verschlüsselung (Rivest-Shamir-Adleman) und der DSA (Digital Signature-Algorithm). Der DSA kommt vor allem zum Einsatz, um sogenannte digitale Signaturen zu erzeugen, mit denen die Authentizität und Integrität von Daten gewährleistet werden soll. Zu diesem Zweck wird einer Datei ein mit RSA verschlüsselter Fingerabdruck angehängt. Mithilfe dieses Fingerabdrucks können Absender und Empfänger die Integrität der übermittelten Daten sicherstellen.

Hybride Verschlüsselungsverfahren

Hybride Verschlüsselungsverfahren verwenden Public-Key-Kryptographie für den Transport des Schlüssels und ein symmetrisches Verfahren zur Verschlüsselung der Nachricht. Als Nachfolger der älteren SSL-Verschlüsselung (Secure Socket-Layer) sorgt das hybride Verfahren TLS (Transport-Layer-Security) in einer Vielzahl von Anwendungen für die Verschlüsselung. Insbesondere wird TLS für die sichere Übertragung von Daten über das Internet genutzt. Hier kommt TLS zum Schutz von E-Mail-Übertragungen, virtuellen privaten Netzwerken (VPN) und Websites zum Einsatz.

Tipps: Das sollten Sie beim Verschlüsseln beachten

Das Thema Verschlüsselung sollten Sie in Ihrem Unternehmen auf mehreren Ebenen betrachten. Die sichere Speicherung von Daten sollten Sie dabei ebenso im Blick haben wie den sicheren Versand. Unter anderem verdienen diese Aspekte Ihre Aufmerksamkeit:

Kommunikation per E-Mail: Indem Sie eine End-to-End-Verschlüsselung nutzen, sichern Sie den Austausch geschäftlicher Informationen per E-Mail ab.

Festplatten von Notebooks: Die Speicher mobiler Endgeräte, auf denen Vertriebspersonal Notizen und Kundendaten speichert, sollten ebenfalls verschlüsselt werden. 

Daten in der Cloud: Manche Cloud-Anbieter speichern Daten frei lesbar in ihren Rechenzentren. In solchen Fällen sollte die übliche Firewall durch einen Schutz per Verschlüsselung ergänzt werden. 

Passwortsicherheit: Oft sind verschlüsselte Daten nur durch ein Passwort gesichert. Wer dieses kennt, kann sich gegebenenfalls auch Zugang zu den erforderlichen Schlüsseln verschaffen. Achten Sie deshalb darauf, dass in Ihrem Unternehmen Schlüssel und Passwörter sicher verwahrt werden. Zudem sollten die Passwörter die einschlägigen Anforderungen in puncto Passwortsicherheit erfüllen. 

Diese Daten sollten Sie unbedingt verschlüsseln

Personenbezogene Daten müssen Sie verschlüsseln, um die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Ihrem Unternehmen zu erfüllen. Darüber hinaus sollten Sie sämtliche weiteren Daten vor Cyber-Threats schützen, die für Ihren Geschäftsbetrieb essenziell sind. Ja nach Branche können dazu z. B. folgende Daten zählen:

Finanzdaten wie Adressen, Sozialversicherungsnummern und Angaben zum Einkommen

Personalinformationen wie Verträge, Zeiterfassungsbögen und Krankmeldungen

Geschäftsinformationen über den Kundenstamm, zu Verträgen, Angeboten und Ausschreibungen 

rechtliche Informationen sowie die Kommunikation über juristisch relevante Inhalte

Informationen zu Fusionen und Übernahmen von Unternehmen

alle Arten von Informationen im Unternehmen, die als Verschlusssache gelten

geschützte Gesundheitsinformationen wie etwa Patientenakten

Natürlich haben kleine und mittlere Unternehmen im Detail andere Ansprüche an Verschlüsselung und Maßnahmen zur Cybersecurity als  international tätige Großkonzerne. In unterschiedlichen Ausprägungen ist die Verschlüsselung aber ein zentraler Baustein der IT-Sicherheit aller Unternehmen. Ermitteln Sie daher zunächst Ihren konkreten Bedarf und entscheiden Sie sich dann für einen maßgeschneiderten digitalen Rundumschutz, der die Anforderungen Ihres Unternehmens perfekt abdeckt.

Verschlüsselung im Überblick

Verschlüsselung stellt sicher, dass Unbefugte keinen Zugriff auf Daten in einer Form erhalten, die ohne Weiteres lesbar ist.

Für die Verschlüsselung von Daten gibt es verschiedene Verfahren.

Die Chiffrierung und Dechiffrierung von Daten kann symmetrisch, asymmetrisch oder auf hybride Art erfolgen. 

Für den Geschäftsbetrieb wichtige sensible Daten sollten sowohl bei der Übermittlung als auch bei der Speicherung verschlüsselt werden. 

Personenbezogene Daten haben gemäß DSGVO eine besonders hohe Schutzwürdigkeit. Je nach Branche empfiehlt es sich, weitere Daten durch Verschlüsselung zu schützen. 

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/verschluesselung/

5G-Tablets 2023: Die Modelle von Apple, Samsung & Co. im Überblick

Inzwischen gibt es eine Reihe von Tablets, die den schnellen Mobilfunkstandard 5G unterstützen. Welche 5G-Tablets bieten Samsung, Apple und andere Hersteller 2023 an? Und welche Vorteile haben die Geräte? Wir haben hier alles Wichtige für Dich zusammengefasst.

Hinweis: Bedenke, dass Du für die Nutzung von 5G neben dem passenden Gerät auch einen entsprechenden Mobilfunkvertrag brauchst. Hast Du keinen Vertrag, der den 5G-Standard unterstützt, oder befindest Du Dich an einem Standort ohne 5G-Netz, surfst Du automatisch im langsameren 4G- oder LTE-Netz.

Das sind die Vorteile von 5G-Tablets

Mobil arbeiten, wenn kein WLAN-Netz zur Verfügung steht: Mit einem 5G-Tablet bist Du unterwegs deutlich unabhängiger. Ein weiterer Vorteil: Eine 5G-Verbindung ist wesentlich schneller als LTE – noch ein Grund also, um über den Kauf eines kompatiblen Tablets nachzudenken. Doch welche Tablets ermöglichen 2023 in Deutschland die schnelle Mobilfunkverbindung?

Überblick: Aktuelle 5G-Tablets in Deutschland

Ein kleiner Wermutstropfen: Während es bereits viele gute 5G-Smartphones gibt, sieht es im Tablet-Bereich aktuell noch etwas mau aus. Seit 2021 ist die Anzahl von 5G-fähigen Tablets zwar deutlich gestiegen, aber sie ist zu diesem Zeitpunkt noch überschaubar.

Mit diesen Tablets kannst Du 2023 in Deutschland im 5G-Netz surfen:

  • iPad Pro 12,9″ (5. Generation oder neuer)
  • iPad Pro 11″ (3. Generation oder neuer)
  • iPad Air (5. Generation)
  • iPad mini (6. Generation)
  • iPad (10. Generation)
  • Galaxy Tab S9 Ultra
  • Galaxy Tab S9+
  • Galaxy Tab S9
  • Galaxy Tab S8 Ultra
  • Galaxy Tab S8+
  • Galaxy Tab S8
  • Galaxy Tab S7+ 5G
  • Galaxy Tab S7 FE 5G
  • Lenovo Tab P11 5G

Wie Du siehst, bieten Samsung und Apple aktuell die meisten 5G-Tablets in Deutschland an. Samsung hat bereits 2020 das erste kompatible Modell herausgebracht: das Galaxy S6 5G – es ist in Deutschland allerdings nie erschienen. Erst mit der Tab-S7-Serie schaffte es auch hierzulande ein 5G-Tablet auf den Markt

Im Folgenden listen wir Dir beispielhaft drei Modelle auf – und verraten Dir, was sie neben der Unterstützung für eine 5G-Verbindung noch an Bord haben.

Galaxy Tab S9 Ultra – größtes Samsung-5G-Tablet 2023

Viele Tablets verfügen über einen Bildschirm mit 10 oder 11 Zoll. Das Galaxy Tab S9 Ultra fällt mit seinem XXL-Display auf: Der Screen misst stolze 14,6 Zoll (2.960 x 1.848 Pixel) und gilt als extrem kontraststark. Für das Streamen von Serien und Filmen sind das sehr gute Voraussetzungen – und für vieles mehr.

Auch darüber hinaus wartet das Galaxy Tab S9 Ultra mit Top-Features auf: Dazu gehören etwa der schnelle Prozessor Snapdragon 8 Gen 2, wahlweise bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 1 Terabyte Speicherplatz und eine hohe Akkukapazität von 11.200 Milliamperestunden. Zudem unterstützt das 5G-Tablet von Samsung den S Pen, mit dem Du auf dem Display zum Beispiel schreiben oder zeichnen kannst.

Das Galaxy Tab S9 Ultra ist Dir etwas zu groß? Dann solltest Du einen Blick auf das Galaxy Tab S9 werfen: Das Standardmodell der S9-Serie ist mit seinem 11-Zoll-Display kleiner, wartet ansonsten aber mit ähnlich starken Features auf (Snapdragon 8 Gen 2, S-Pen-Unterstützung und mehr). Wahlweise unterstützt es ebenfalls das 5G-Netz.

Das Galaxy Tab S9 Ultra kostet zum Marktstart im Sommer 2023 ab 1.340 Euro. Der Preis ist unter anderem davon abhängig, für welche Speicherkapazität Du Dich entscheidest.

iPad Pro 12,9″ (2022) – Apples starkes Tablet mit 5G-Unterstützung

Das iPad Pro 12,9″ (2022) ist ein guter Notebook-Ersatz: Das Tablet bietet ein hochauflösendes Mini-LED-Display (2.732 x 2.048 Pixel), Apples starken M2-Chip und wahlweise 8 oder 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Nutzt Du im Alltag leistungsintensive Programme, bist Du mit dem iPad Pro also gut bedient.

Optional kannst Du mit dem Tablet von Apple auch im 5G-Netz surfen. Zu Hause verbindet sich das iPad Pro alternativ via WLAN mit dem Internet.

Auch den Apple Pencil kannst Du mit dem Gerät nutzen, sodass Du auf dem Display problemlos Notizen verfassen oder Zeichnungen anfertigen kannst. Du musst den Eingabestift allerdings zusätzlich kaufen – im Lieferumfang des Tablets ist er nicht enthalten.

Die High-End-Technologie lässt sich der Hersteller einiges kosten: Das 12,9″ iPad Pro (2022) kostet bei Apple mindestens 1.450 Euro (Stand: August 2023). Für die teuerste Ausführung (2 Terabyte Speicher, 5G und 16 Gigabyte RAM) verlangt Apple knapp 3.025 Euro. Somit gehört das iPad Pro zu den aktuell teuersten 5G-Tablets auf dem Markt.

Lenovo Tab P11 5G – Mittelklasse-Tablet mit 5G

Auch Lenovo hat ein 5G-fähiges Tablet auf den Markt gebracht: das Tab P11 5G. Bei dem Modell handelt es sich um einen Ableger des beliebten Tab P11.

Die 5G-Variante setzt – anders als zum Beispiel Apples iPad Pro – auf ein LC-Display (2.000 x 1.200 Pixel) mit 11 Zoll Bildschirmdiagonale. Das Lenovo Tab P11 5G bietet mit 60 Hertz außerdem eine geringere Bildwiederholrate. Viele Modelle unterstützen bis zu 120 Hertz. Ein wirkliches Problem ist das allerdings nicht, da 60 Hertz für die meisten Anwendungsfälle ausreicht.

Das Tab P11 5G wartet mit 6 Gigabyte RAM, dem Qualcomm-Chip Snapdragon 750G sowie 128 Gigabyte Speicherplatz auf. Im August 2023 liegt der Preis für das 5G-Tablet händlerabhängig bei etwa 370 Euro.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/5g-tablets-apple-samsung-beste-modelle/#/

 

Was ist das Internet of Things (IoT)?

Der Automobil-Zulieferer, der in Echtzeit seine Produktionsdaten überwacht, der Verkaufsautomat im Außenbereich, der selbständig ein Refill beauftragt oder das Busunternehmen, das alle seine Fahrzeuge stets im Blick hat und bei einer Panne automatisiert ein Service-Mobil zum liegengebliebenen Pannenfahrzeug entsendet: Für Unternehmen aller Branchen schafft das Internet of Things ganz neue Möglichkeiten. Hier lesen Sie, was der Begriff „Internet of Things” bedeutet und wie sie damit auch in Ihrer Firma erhebliche Potenziale freisetzen.

Auf rund 13 Billionen US-Dollar bis zum Jahr 2030 schätzt das Beratungsunternehmen McKinsey & Company den Mehrwert, den Unternehmen durch die intelligente Vernetzung von Geräten und Maschinen schaffen werden. Allein in der Produktion soll das Internet of Things (IoT) 3,3 Billionen US-Dollar zusätzlich generieren. Dicht gefolgt vom wachsenden Gesundheitssektor, der gerade erst damit beginnt, das IoT zu nutzen.

 

IoT-Definition: Was ist das Internet der Dinge?

Die Abkürzung IoT stammt aus dem Englischen. Sie steht für das „Internet of Things” – wörtlich übersetzt also das „Internet der Dinge”. Der Begriff beschreibt die digitale Vernetzung möglichst aller Geräte, Maschinen und Gegenstände in einem Unternehmen – untereinander und zugleich mit einer zentralen Unternehmens-Cloud. Im Idealfall sind dabei alle Geschäftsprozesse auch mit denen von Zulieferern und Kund:innen vernetzt.

 

Flexibel, skalierbar und sicher: Vodafone Cloud- und Hosting-Services

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Gerne helfen wir Ihnen bei der Auswahl der passenden Cloud & Hosting Services für Ihr Unternehmen und unterstützen Sie mit Informationen, worauf es anderen Unternehmen bei der Auswahl eines passenden Cloud-Anbieters ankommt.

Über das Internet of Things werden permanent Messwerte, Zustandsdaten und andere Informationen weitergeleitet, ausgewertet und in Arbeitsanweisungen für die vernetzten Maschinen umgewandelt. So kann ein Unternehmen beispielsweise die Geschwindigkeit einer Produktionsstraße an einem Standort an das Tempo einer mit ihr verzahnten Fertigungsanlage an einem anderen Standort anpassen. Das Ziel: Beide Fabriken arbeiten im selben Takt. So muss das Unternehmen weder auf Nachschub warten, noch auf Halde produzieren.

Aber IoT kann noch viel mehr: Mitarbeiter:innen können beispielsweise in Echtzeit verfolgen, woran welche Anlage gerade arbeitet, ob es dabei Probleme gibt und ob sie irgendwo eingreifen müssen. Der Datenstrom des IoT macht produzierendes Gewerbe oder Dienstleistung gleichermaßen smarter und für alle Beteiligten transparenter. Sei es der Luftfahrt-Servicebetrieb, der seine einzelnen Wartungsgeräte live im Blick hat. Sei es das Pharmaunternehmen, das über die gesamte Lieferkette die Temperaturen empfindlicher Medikamente überwacht. Oder das Krankenhaus, das seinen Patienten zur Entlassung Fitbit-Armbänder mitgibt, um dann gemeinsam mit den frisch Genesenen deren Sportprogramm zu monitoren und Veränderungen zu besprechen.

Das IoT nutzt Unternehmen also gleich doppelt: Es schafft die transparente und vernetzte Fertigung mit stärker integrierten Prozessen, über die sich Unternehmen von der Konkurrenz differenzieren und die Customer Experience verbessern. Und es ermöglicht vernetzte Geschäftsprozesse: Internet of Things hilft, Abläufe im Unternehmen mithilfe gesammelter, intelligenten Informationen zu verbessern.

 

Ziele und Vorteile des Internet der Dinge

So wie das globale Internet als Informationsmedium die Welt verändert hat, hat auch das Internet of Things das Potenzial, Unternehmenswelten durch Informationsaustausch zu revolutionieren.Schon heute gibt es weltweit rund 30 Milliarden vernetzte Geräte. Experten schätzen, dass diese Zahl bis zum Jahr 2025 auf rund 75 Milliarden steigen wird.

Das schafft enorme Möglichkeiten: Firmen wie Google nutzen Bewegungsdaten von mobilen Endgeräten, um Staus im Straßenverkehr zu erkennen und andere Verkehrsteilnehmer zu warnen. Das Londoner Start-up OpenSignal hat ein Verfahren entwickelt, um durch die Auswertung von Barometerdaten aus Handys mögliche Wirbelstürme vorherzusagen.[3]

Sie wollen Kund:innen den genauen Fertigstellungstermin eines wichtigen Auftrags mitteilen? Oder Sie möchten wissen, ob der Stillstand einer Ihrer Anlagen an anderen Standorten zu Problemen führen könnte? Dank Vernetzung per IoT können Sie Abläufe im Unternehmen besser überwachen und nachverfolgen.

Durch den permanenten Informationsaustausch macht das Internet of Things Ihre Maschinen- und Fuhrparks effizienter. So hilft es Ihnen dabei, Ressourcen wie beispielsweise Strom, Wasser oder Brennstoffe zu sparen. Auch Ihre Mitarbeiter:innen können effizienter arbeiten, wenn sie heute schon wissen, wo morgen bestimmte Arbeitsabläufe anfallen. Die Vernetzung per IoT ist zugleich von entscheidender Bedeutung für die Transformation zur Industrie 4.0.

Mit dem IoT geschäftlichen Nutzen erzielen

Noch viel größer ist der Nutzen der Vernetzung per Internet of Things, wenn Sie die Geräte, Maschinen und Gegenstände innerhalb Ihres Unternehmens auch mit denen von Kund:innen und Zulieferern miteinander agieren lassen. In der vernetzten Unternehmenswelt sammeln Sie alle Sensordaten der gesamten Produktions- und Lieferkette in Ihrer Cloud. Damit harmonisieren Sie alle Instanzen miteinander, indem beispielsweise Ihre Anlagen selbständig Nachschub über autonome Logistikfahrzeuge anfordern oder beim Lieferanten Bestellprozesse anstoßen.

Auch die Fahrzeuge selbst sind über das IoT mit anderen Geräten in Ihrer Fabrik vernetzt. So finden sie eigenständig ihren Weg über das Unternehmensgelände. Wartezeiten, weil Maschine A noch auf Werkstücke aus Produktionsanlage B warten muss, entfallen damit.

Warum ist das Internet of Things (IoT) so wichtig?

Jedes dritte Start-Up befasst sich mit dem Internet of Things. Auch für kleine und mittelständische Unternehmen sowie große Konzerne wird IoT immer wichtiger. Nur wer sein Unternehmen entsprechend weiterentwickelt, die Chancen der Industrie 4.0 erkennt und durch Vernetzung wertvolle Ressourcen einspart, bleibt langfristig wettbewerbsfähig.

Ob alle  Produktionsanlagen zum IoT verknüpft sind, entscheidet über Marktanteile und die Zukunftsfähigkeit von Firmen.

IIoT und IoT: Was ist der Unterschied?

Das Internet of Things bezeichnet alle Geräte, die vernetzt sind. Das IIoT (Industrial Internet of Things) wiederum ist eine Teilmenge hiervon. Es beschreibt die vernetzten Geräte, die in Industrieumgebungen eingesetzt werden. Das können Firmenrechner sein, CNC-Fräsmaschinen oder beispielsweise Temperatursteuerungen in Fabrikhallen.

Geräte im IIoT sind oft viel leistungsfähiger als die aus dem privaten Gebrauch. Unternehmen machen sich diesen Umstand oft zunutze und schließen ihre Geräte zu einem Sensornetzwerk zusammen. Auch Sie können die eigene betriebliche Effizienz massiv steigern. Voraussetzung dafür ist, dass der Datenaustausch in Echtzeit stattfindet – und Sie es schaffen, die Datenmengen auszuwerten.

Schon heute nutzen deshalb viele namhafte Unternehmen das Wertschöpfungspotenzial von IIoT.

Die wesentlichen Anwendungen für das Internet of Things

Nicht nur die Industrie, auch der Einzelhandel und andere Gewerbetreibende profitieren vom konsequenten IoT-Einsatz. Hier gibt es zahlreiche Einsatzgebiete:

Öffentlicher Sektor: Innovationsstau beseitigen und die Stadt intelligent machen

Der Öffentliche Sektor gehört zu den Bereichen mit den größten Potenzialen für IoT-Systeme. Wo dem Wachstum, etwa bei Städtebau und Verkehr natürliche Grenzen gesetzt sind, kommt es zunehmend auf die bessere Nutzung vorhandener Ressourcen an. Zahlreiche Projekte von der Smart-City über Smart Buildings bis hin zum Smart Parking sollen bestehende Anforderungen besser transparent machen und bündeln und so Ressourcen-Knappheiten in der Zukunft vermeiden.

Gesundheitswesen: Patientenwohl und Qualitätsmanagement

Von der Patientenüberwachung aus der Ferne über die Vernetzung von Diagnose- und Therapiegeräten bis hin zum permanenten Monitoring von Temperaturen in der Medikamentenherstellung. IoT ermöglicht neue Formen der Patientenbetreuung und unterstützt bei Umsetzung und Überwachung von Qualitätsstandards.

IoT in der Logistik: Mobile Tracking erfasst mehr als nur Positionen

Vom Flottenmanagement für die smarten und umweltfreundlichen unu E-Roller bis hin zur Nachverfolgung der einzelnen Palette auf dem Weg zum Kunden: Über mobiles Tracking schafft das Internet of Things auch für die Logistikbranche erheblichen Nutzen. Mehr Übersicht, das frühzeitige Erkennen von Verzögerungen und damit die Möglichkeit zum rechtzeitigen Re-Routing: In der IoT-Welt kommen Ihre Lieferungen schneller, günstiger und zuverlässiger zum Kunden.

Business Services in der Immobilienwirtschaft

Ein Gebäudeservice-Unternehmen nutzt eine Software mit mehreren IoT-Geräten, welche dem Supportpersonal automatisch Warnmeldungen sendet, sobald ein Service-Problem entsteht. So können die Service-Mitarbeiter:innen sofort gezielt handeln, anstatt umfassende manuelle Kontrollen durchführen zu müssen. IoT kann auch zur vorausschauenden Wartung wie beim Vodafone-Referenzcase thyssenkrupp eingesetzt werden.

 

Smartes Energiemanagement: Wie Umweltschutz zum Wettbewerbsvorteil wird

In vielen Unternehmen wird der Energieverbrauch nur unzureichend und lückenhaft überwacht. So bleiben Sparpotenziale möglicherweise liegen, etwa durch günstigere Stromtarife zu bestimmten Nutzungszeiten. Gerade energieintensive Branchen haben hierdurch hohe Kosten. Ein smartes Energiemanagement überwacht alle Anlagen und einzelnen Verbraucher im Unternehmen und findet die idealen Nutzungszeiten. Dank smartem Energiemanagement können Sie ineffiziente Maschinen schneller identifizieren und durch sparsamere Geräte ersetzen.

Verbesserte Maschinenwartung mit Predictive Maintenance: Reagieren und eingreifen, bevor es zu spät ist

Mit dem Internet of Things können Sie die Ausfallzeiten von Maschinen reduzieren. Vernetzte Sensoren an Geräten schlagen frühzeitig Alarm, wenn es zu Unterbrechungen in der Fertigung kommt. Dank Predictive Maintenance und Machine Learning erkennen Sie Probleme sogar, bevor sie überhaupt auftreten.

Fleet-Management: Zu jeder Zeit alles im Blick

Leerfahrten, Umwege und Ausfälle durch Reparaturen sind für viele Transportunternehmen ein großer Kostenfaktor. Dank Telematik-Lösungen per IoT haben Fuhrparkmanager Fahrzeuge und deren Sensoren besser im Blick, planen Touren effizienter und koordinieren Folgeaufträge optimal(er). Das spart Zeit und Kraftstoff und verbessert die CO2-Bilanz. Zugleich fallen Defekte frühzeitig auf. So vermeiden Sie Fahrzeugausfälle und senken das Risiko technisch bedingter Unfälle.

Mehr Platz durch Smart Parking

Genau wie Maschinen oder Lagerpositionen können Sie auch Parkplätze auf dem Firmengelände per IoT verwalten und überwachen. Automatische Parksysteme machen Parkflächen per Smart Parking digital und dadurch wirtschaftlicher. Auch Städte und Kommunen oder Betreiber öffentlicher oder privater Parkräume können ihre Parkflächen so effizienter betreiben.

Per IoT vernetzte Verkaufsautomaten bieten kundenorientierten Service

Auch im Handel kann IoT zu höherer Kundenzufriedenheit und zu Produkt- und Transportverbesserung beitragen. Ein Beispiel: Sensoren an einer „Smart Vending Machine” liefern Daten zur Kühltemperatur und Nutzungshäufigkeit des Gerätes. So können Sie Abverkäufe aus der Ferne einsehen und die Lieferkette optimieren. Der registrierte Kunde sieht dann personalisierte Angebote über die Hightech-Snackbar oder Digital Signage  – und bezahlt via Smartphone oder Smartwatch.

Smarte Abfallentsorgung dank IoT

Die Überwachung von Sammel- und Entsorgungscontainern im öffentlichen Raum ist eine logistische Herausforderung für viele Entsorgungsbetriebe. Wenn sie die Container zu selten leeren, landen Wertstoffe vor den Containern. Verkürzen sie hingegen die Abfuhrintervalle und leeren halbvolle Container, gibt es unnötig viele LKW-Fahrten. Dadurch fällt klimaschädliches CO2 an und es entstehen unnötige Kosten für die Entsorgungsbetriebe.

Die adhoc networks GmbH aus Norderstedt bei Hamburg konzentriert sich seit 2021 auf ganzheitliche technische Lösungen für intelligente Abfallentsorgung und Wertstoffsammlung. Sie bietet Sensoren für intelligente Füllstandsmessungen von Abfallbehältern, Altkleider- und Papier- Sammelcontainern.

Entsorgungsbetriebe können die Füllstandsensoren von adhoc networks GmbH nutzen, um ihre Entleerungsfahrten zu optimieren. Die Sensoren arbeiten mit optischer Füllstandsmessung per LIDAR, einem laserbasierten Messverfahren und sind per IoT und LTE-M miteinander sowie mit einem zentralen Erfassungssystem vernetzt. Weitere Messungen wie Luftfeuchtigkeit, Geoposition oder Beschleunigung sind auf Kundenwunsch ebenfalls möglich. Alle Daten laufen dabei in einer Cloud-Plattform zusammen, die das Entsorgungsunternehmen einsehen kann. Auch Bürger:innen können sich über eine App informieren, wo sie leere Container finden oder wo die Anfahrt aktuell nicht sinnvoll ist.

Zu den ersten Kunden von adhoc networks zählen die Abfallwirtschaftsbetriebe Rendsburg-Eckernförde GmbH (AWR). Dort sind bereits rund 150 Füllstandssensoren mit Vodafone IoT-SIM-Karten im Einsatz.

Bernd Zühlke vom Vertrieb der AWR lobt: „Das smart waste Produkt von adhoc hat uns bezüglich Zuverlässigkeit und Funktionsumfang so überzeugt, dass wir mit allen Behältern auf das adhoc-nSystem umgestiegen sind. Durch adhocs Abo-Modell brauchen wir uns um die Sensoren nicht zu kümmern und können uns voll auf unser Kerngeschäft konzentrieren.“

So entstehen durch intelligente Maschinen- und Sensorvernetzung per IoT ganz neue Services und Geschäftsfelder.

 

 

Ausklappbare Informationsgrafik

Sensoren (1) an den Abfallbehältern der Haushalte erfassen Füllstände. Die Daten (2) werden per Mobilfunk in eine Cloud weitergeleitet. Der Dienstleister (3) prüft die Daten und bereitet sie auf für die weitere Nutzung. Die Kommunen (4) planen ihre Entsorgung passend zu den anfallenden Abfallmengen. Die Bürger:innen haben über eine Bürgerapp (5) Zugriff auf das System und können beispielsweise Abholtermine einsehen, individuelle Abholungen beauftragen oder ihr Gebührenkonto führen.

 

Welche Technologien sind für IoT relevant?

Mit der Weiterentwicklung von IoT sind die großen Schlüsseltechnologien des digitalen Wandels eng verbunden. Dazu gehören:

Sensorik & Connectivity

Immer bessere Geräte-Sensoren und Verbindungen erlauben die lückenlose Überwachung und Verknüpfung von Infrastrukturen im IoT.

Edge und Cloud

Mittels Edge Computing werden zeitkritische Daten im IoT direkt dort verarbeitet, wo sie anfallen. Das ermöglicht mehr Echtzeitanwendungen. In der Unternehmens-Cloud werden selbst große Datenmengen jederzeit problemlos abgelegt, analysiert und weiterverarbeitet.

Blockchain

Die Blockchain-Technologie macht digitale Transaktionen fälschungssicher. Dies ermöglicht neue Bezahlmodelle mit Online-Abwicklung. Davon profitiert beispielsweise der Handel, der seine Geräte am Point of Sale ins IoT einbindet.

Künstliche Intelligenz

Mittels künstlicher Intelligenz (KI) werden die im Internet of Things erfassten Sensordaten gezielt ausgewertet. KI erkennt zum Beispiel automatisch, wenn Maschinen ausfallen oder Abläufe verbessert werden können.Analytics

Die großen im Internet of Things anfallenden Datenmengen durchlaufen Big-Data-Analyseverfahren. Das bedeutet, dass Data-Mining-Verfahren gezielt nach bisher unbekannten Zusammenhängen suchen. Dadurch finden Sie nicht nur Optimierungsmöglichkeiten im Unternehmen. Sie finden so auch den richtigen Zeitpunkt für eine Marketingmaßnahme – aus per IoT vernetzten Kassensystemen oder den Tracking-Daten Ihres Webshops.

RFID

Die sogenannten RFID-Tags (Radio Frequency Identification-Tags) auf Verpackungen erlauben die lückenlose Erfassung von Warenströmen. Damit erstreckt sich das Internet of Things nicht mehr nur auf die Maschinen in der Fabrik, sondern auch auf die damit hergestellten Güter. Schwund und Verluste werden minimiert, Inventuren erleichtert.

Mikroprozessortechnik

Neue Multikernprozessoren erhöhen die Verarbeitungsgeschwindigkeiten im Internet of Things und machen künstliche Intelligenz sogar auf mobilen Endgeräten möglich. Typische Anwendungen hierfür sind das Machine Learning oder die lokale Auswertung von Big Data.

 Sicherheit und Cyber Security im Internet of Things

Auch neue Sicherheits-Features sind durch IoT möglich, beispielsweise effiziente Zugangskontrollen. Die Prozessoren  vieler mobiler Endgeräter unterstützen bereits KI-Funktionen – etwa für die Gesichtserkennung. Die Unternehmenssicherheit überwacht Smart Locks zentral und kann diese aus der Ferne freigeben. Mehr zum Thema finden Sie im Vodafone-Whitepaper zu IoT.

Narrowband IoT (NB-IoT) ist die Ergänzung für schlecht zugängliche Bereiche

Bislang sind Sie bei der Gerätevernetzung stets auf ein optimales  WLAN und andere Technologien angewiesen, die nicht immer ausreichend verfügbar sind. Das Schmalband-LTE-Netz von Vodafone erhöht die Reichweite und Gebäudedurchdringung bei der Vernetzung erheblich.

Diese als Narrowband IoT bekannte Vernetzungstechnik arbeitet nicht nur in einem größeren Umkreis um einen Mobilfunkmast, sondern ist auch deutlich energiesparender. In unserem Open Lab in Düsseldorf können Sie die Narrowband-IoT-Technologie sogar live erleben.

Die Möglichkeiten der IoT-Gerätevernetzung im Überblick

  • Die Internet of Things-Technologie bietet jede Menge Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Branchen.
  • In der Logistik hilft sie beispielsweise, den Standort und den Zustand von Waren auf ihrem Weg zum Empfänger zu überwachen.
  • Mit per IoT vernetzten Sensoren überwachsen Sie eine breite Palette von Geräten: von Mietfahrzeugen über Container und Abfallbehälter bis hin zu Baumaschinen.
  • Mit IoT-Energie-Lösungen visualisieren Sie Energieflüsse und automatisieren wiederkehrende Tätigkeiten.
  • 5G-Campus-Netze transportieren die gewonnenen Daten besonders schnell weiter.
  • Im Bereich der Maschinenwartung erhalten Sie rechtzeitig Meldungen, wenn es Probleme gibt – noch bevor das betroffene Gerät ausfällt.
  • Überwachen Sie Ihren Fuhrpark zu jeder Zeit und behalten Sie den Überblick über Standorte und Routen.
  • Optimieren Sie Ladezyklen batteriebetriebener Geräte wie Roboter, Reinigungsmaschinen und Flurförderzeuge.
  • Mittels Narrowband IoT von Vodafone vernetzen Sie auch Standorte, die bislang schwer erreichbar waren oder nicht verbunden werden konnten.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/featured/technologie/was-ist-iot-geraetevernetzung-und-maschinenkommunikation-einfach-erklaert/

 

Apple DEP Geräteregistrierung

Registrieren und konfigurieren Sie vollautomatisch alle iOS Firmengeräte: Das Apple Device Enrollment Program (DEP) vereinfacht die Einbindung von iPhones und iPads in Ihr Unternehmen entscheidend. Dadurch statten Sie Ihre Mitarbeiter künftig deutlich schneller mit iOS Geräten aus. Nutzen Sie jetzt alle entsprechenden Vorteile bei O2 Business – dem offiziellen Partner des DEP mit direkter Schnittstelle zur Geräteregistrierung von Apple.

Wann lohnt sich das DEP Programm?

Von Apple DEP profitiert jedes Unternehmen, das geschäftlich genutzte mobile Endgeräte über einen Administrator verwaltet. Ob für 10 Mitarbeiter oder 500. Einzige Voraussetzung ist der Betrieb eines Mobile Device Management Systems, das wir Ihnen ebenfalls gerne anbieten.

Apple DEP perfekt erweitern

Apps zentral verwalten und direkt auf Endgeräte ausspielen: Mit Apple VPP, dem Volume Purchase Program für Volumenlizenzen.

Mehr Effizienz zahlt sich aus

  • Weniger Kosten: Die Anbindung an Apple DEP ist für Sie kostenlos und entlastet Ihre IT
  • Weniger Zeitaufwand: Vereinfachte Ersteinrichtung durch zentrale Zero-Touch-Konfiguration
  • Weniger Verwaltung: Auf Wunsch nur eine Apple-ID für alle Geräte verwenden und Apps zentral verteilen
  • Weniger Risiko: Nutzung zentral konfigurierter Geräte mit definierten Einstellungen durch MDM-Verknüpfung
  • Weniger Umstand: Durch einen optimierten und anpassbaren Einrichtungsassistenten sind Ihre Mitarbeiter schneller startklar

Quelle:

https://www.o2business.de/produkte/mobilfunk/firmenhandys/apple-dep/

O2 Business Mobile Device Management – Sicherheit – DSGVO-konform

O2 Business Mobile Device Management

Egal ob unterwegs, bei externen Terminen oder aus dem Home-Office: Beim mobilen Arbeiten greifen Ihre Mitarbeiter mit mobilen Endgeräten auf sensible Kunden- und Firmendaten zu. Mit O2 Business Mobile Device Management (MDM) erhöhen Sie die DSGVO-konforme Sicherheit und steigern gleichzeitig die Produktivität. O2 Business Managed MDM ermöglicht Ihnen dabei eine umfassende und sichere Administration durch unseren „Full Managed Service“ mit dediziertem Ansprechpartner.

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Sicherheit – DSGVO-konform

Als Unternehmen sind Sie durch den Gesetzgeber verpflichtet, Ihre Kundendaten zu schützen – auf allen Geräten. Stellen Sie sicher, dass Ihre Unternehmensdaten auch mobil von privaten Daten getrennt sind und überwachen Sie alle Richtlinien.

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Produktivität – unterwegs einsatzfähig

Schonen Sie wertvolle IT-Ressourcen und geben Sie Ihren Mitarbeitern über Sharepoint und Firmenserver mobilen Zugriff auf Unternehmensdaten. So bleiben Angestellte auch unterwegs flexibel und einsatzfähig – mit ihren privaten Geräten.

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Administration – zentral und umfassend

Die mobilen Endgeräte Ihrer Mitarbeiter werden über eine Plattform zentral und sicher verwaltet. So haben Sie die Kontrolle über Zugriffsrechte, E-Mail-Zugänge und den Unternehmens-App-Store.

Vorteile und Leistungen auf einen Blick

Schutz von Unternehmensdaten
Minimierung von Sicherheitsrisiken
Sichere Integration ins Firmen-Netzwerk
Durchsetzung von Unternehmensrichtlinien
Persönlicher Support und Service
Volle Kostenkontrolle

Zu wenig IT-Ressourcen? Kein Problem!

Mit Managed MDM bietet Ihnen O2 Business zwei einzigartige, standardisierte Rundum-Pakete mit festem kostengünstigen Monatspreis, bei denen Sie nicht nur eine Nutzungslizenz, sondern auch den zugehörigen Service erhalten. Wir verwalten die MDM Konsole und Ihre Geräte, stellen die nötige MDM-Plattform zur Verfügung und kümmern uns um die DSGVO-konforme Trennung Ihrer Daten.

Wählen Sie jetzt das Paket, das am besten zu Ihrer Unternehmensgröße und Ihrem branchenspezifischen Bedarf passt

Quelle:

https://www.o2business.de/produkte/mobilfunk/firmenhandys/mobile-device-management/

O2 Business Protect Mobile Security – Der perfekte Schutz für Ihre Geräte!

Es gibt 400.000 neue Viren pro Tag und jedes dritte Unternehmen ist von Cyber-Attacken betroffen. Wir helfen Ihnen, Ihre Firmendaten zu schützen. O2 Business Protect verhindert, dass Viren und andere Online-Bedrohungen Ihre Smartphones, PCs oder anderen Geräte infizieren.

Dank umfangreicher Features wie Echtzeit-Schutz, Zwei-Wege-Firewall und einem Scan-Modul der nächsten Generation sind alle Ihre Daten sicher – nicht nur lokal im Büro, sondern dank Mobile Security auch unterwegs. Die Verwaltung aller Inhalte erfolgt bequem über eine Online-Plattform.

Rundum-Virenschutz für bis zu 5 Geräte

Nutzen Sie mit O2 Business Protect zuverlässigen Virenschutz auf Smartphone, Tablet und PC – für nur 2,50 EUR pro Monat. So profitieren Sie auf bis zu fünf Geräten von Mobile Security und Antivirus-Sicherheit. Gemeinsam mit unserem Partner McAfee schützen wir Sie umfassend vor zunehmenden Online-Bedrohungen wie Hackern, Spam und Phishing.

Quelle:

https://www.o2business.de/produkte/mobilfunk/zusatzpakete/o2-business-protect/

O2 Business IT Protect – Mehr Sicherheit für Ihr Unternehmen 

Mit O2 Business IT Protect ist Ihr Netzwerk vor Cyberangriffen geschützt.

Der digitale Rundum-Schutz für Ihr Unternehmen

Wir arbeiten alle in großen, digitalen Netzwerken und sind ständig mit dem Internet verbunden. Deshalb ist besonders in der aktuellen Zeit ein Rundum-Schutz vor Hackerangriffen, Malware oder Diebstahl von sensiblen Daten wichtig. Wir beraten Sie auf Ihrem Weg zu einem sicheren und geschützten Unternehmen – unabhängig von Ihrer Unternehmensgröße und Ihren individuellen Anforderungen. Mit π Business IT Protect haben Sie die Kontrolle über Ihre Daten und können sich voll und ganz auf Ihr Geschäft fokussieren.

O2 Business IT Protect im Überblick

Wir sind uns sicher: Die Daten Ihres Unternehmens sollten geschützt werden. Mit π Business IT Protect bekommen Sie genau die Security-Lösung, die auf die Anforderungen Ihres Unternehmens zugeschnitten ist. In Kooperation mit unseren Expert:innen des Security Support Centers der Telefónica-Gruppe stellen wir Ihnen einen Rundum-Service zur Verfügung:

1. Einrichtung
  • Unterstützung bei der Einrichtung
  • Betreuung durch unseren Geschäftskundenservice
  • Automatische Aktualisierung
2. Verwaltung durch Expert:innen
  • Definition von Sicherheitsrichtlinien
  • Konfiguration der Komponenten
  • Überwachung Ihres Netzwerks
3. Transparenz
  • Regelmäßige Sicherheits-Reports
  • Zusätzliche Empfehlungen zur
  • Verbesserung Ihrer Cyber-Security

Entdecken Sie die weiteren Vorteile von π Business IT Protect:

Rundum-Schutz: dank globalem Security Support Center von Telefónica und π Business.

Spezielle Produktpakete: in Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern exklusiv für π Business Kunden.

Transparenz: Onlineportal mit monatlichen Reportings zum aktuellen Sicherheitsstand Ihres
Unternehmens.

Individuelle Lösungen: abgestimmt auf die Anforderungen Ihres Unternehmens.

Quelle:

https://www.o2business.de/loesungen/datensicherheit/it-protect/

O2 Firewall Managed

In einer zunehmend digitalisierten Welt, in der die Sicherheit sensibler Daten und die Integrität Ihrer IT-Infrastruktur von entscheidender Bedeutung sind, bietet o2 Firewall Managed nicht nur einen umfassenden Schutz vor Bedrohungen aus dem Cyberspace, sondern auch eine maßgeschneiderte und leicht zu verwaltende Lösung, um Ihr Unternehmen vor potenziellen Sicherheitsrisiken zu schützen.

Maßgeschneiderter Schutz für Ihr Netzwerk

Die modulare Firewall-Produktfamilie von O2 schützt Ihre Netzwerke, Systeme und unternehmenskritischen Daten zuverlässig vor den Gefahren der Internetnutzung – unabhängig von der Größe Ihres Unternehmens. Wir sind täglich 24 Stunden für Sie im Einsatz und liefern Ihnen die benötigte Hard- und Software sowie das entsprechende Know-how gleich mit.

Firewall Managed: Vorteile im Überblick

  • Günstig: Lösungen für kleine, mittlere und große Unternehmen inkl. Hard- und Software bzw. Know-how
  • Wählbar: Vier verschiedene Firewall-Services, für unterschiedlichste Anforderungen und Unternehmensgrößen
  • Erweiterbar: Je nach Anforderung können Sie bedarfsgerecht benötigte Zusatz-Features mittels optionaler Module auswählen
  • Sicher: Einsatz modernster Technologie mit ausgesuchter Hardware
  • Komfort aus einer Hand: Komplette Konzeptionierung und Einrichtung sowie Management und Betrieb der Firewall durch O2 (bzw. der Firewall-Instanz)
  • Top-Service und zuverlässige Kundennähe: 365 Tage im Jahr 24-Stunden-Service und proaktive Netzüberwachung durch unser Network Control Center
  • Flexibel: Einrichtung an jedem gewünschten Unternehmensstandort oder im professionellen Rechenzentrum von O2

Hier finden Sie Ihre passende Firewall-Lösung

Gut zu wissen: Ganz gleich für welche Lösung Sie sich entscheiden – die jeweilige Firewall kann wahlweise bei Ihnen in der Firma oder im professionellen Rechenzentrum von O2 aufgestellt werden.

Perfekter Schutz für kleine Unternehmen – O2 Firewall Managed Entry

Bietet lokalen Schutz für einzelne VPN-Standorte, schützt Front- und/oder Backend einzelner bei O2 gehosteter Server sowie den Zugang Ihres Serveradministrators.

Mittlere Unternehmen sind auf der sicheren Seite – O2 Firewall Managed Plus

Für zentralen Schutz kompletter Netzwerke, die Einbindung einer kleineren Anzahl mobiler Anwender oder als Front-/Backend-Schutz Ihrer bei O2 gehosteten Server.

Große Unternehmen brauchen mehr Schutz – O2 Firewall Managed Premium

Dieser skalierbare Service bietet wahlweise zentralen Schutz für komplette Netzwerke, die Einbindung einer mittleren Anzahl an mobilen Anwendern oder Front-/Backend-Schutz Ihrer bei O2 gehosteten Server.

Mehr Sicherheit für mehrere Nutzer – O2 Firewall Professional

Bietet Ihnen die Möglichkeit, mehrere Sicherheitszonen einzurichten. Perfekt zum Schutz Ihrer Niederlassungen oder großer Server bzw. Serverfarmen. Der skalierbare Service ermöglicht die Einbindung einer größeren Anzahl von mobilen Anwendern.

Quelle:

https://www.o2business.de/loesungen/datensicherheit/firewall/

Künstliche Intelligenz und ihre Einsatzmöglichkeiten erklärt

Künstliche Intelligenz (KI) ist keine Science-Fiction. Auch in kleineren und mittleren Unternehmen gehört sie längst zum Alltag – doch was ist KI überhaupt? Lesen Sie hier, welche Formen von KI es gibt und wie Sie KI erfolgreich in Ihrem Unternehmen einsetzen. 

Was ist künstliche Intelligenz?

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein breites Forschungsgebiet der Informatik, das sich mit verschiedenen Methoden und Techniken beschäftigt, um Maschinenintelligenz zu ermöglichen. Dazu gehören z. B. maschinelles Lernen, neuronale Netze, Mustererkennung und Sprachverarbeitung. Ziel ist es, menschliche Intelligenz nachzuahmen und Lösungen für Probleme zu finden.

KI-Systeme können für viele Aufgaben verwendet werden: von der automatisierten Steuerung von Robotern bis hin zur Erkennung von Gesichtern und Stimmen. KI-Systeme können auch verwendet werden, um Vorhersagen und Entscheidungen zu treffen. In der heutigen Welt ist die Anwendung von KI in einer Vielzahl von Bereichen weit verbreitet, darunter Finanzen, Marketing, Gesundheitswesen und Einzelhandel.

utomatisierte Texterstellung ist eines der viel beachteten und diskutierten Gebiete im Bereich KI. Aber künstliche Intelligenz kann weit mehr. In der Industrie und anderen Bereichen findet sie bereits Anwendung.

Beispiele für KI in der Industrie

Ein Beispiel aus der Großindustrie zeigen, wie weit künstliche Intelligenz bereits in die moderne Wirtschaft vorgedrungen ist: In den bayerischen Stadt Amberg können Sie beispielsweise einen Blick in die industrielle Zukunft werfen – dort bildet künstliche Intelligenz das digitale Herz der Industrie 4.0.

Im oberpfälzischen Amberg schlägt dieses Herz in der vollautomatischen „Lights-out Factory“ von Siemens. Dabei handelt es sich um eine sich selbst organisierende Fertigungshalle, in der hauptsächlich KI- und IoT-basierte Maschinensteuerung zum Einsatz kommt. Dadurch ist nur minimales menschliches Zutun im Fertigungsprozess notwendig  – so wenig, dass die Lichter ausgeschaltet bleiben können. Daher werden solche Fabriken auch als „Lights-out Factory“ oder „Dark Factory“ bezeichnet.

Die Anlage in Amberg verzeichnet eine achtmal höhere Produktivität gegenüber herkömmlichen Fabriken des Konzerns. Stichwort: Managed Connectivity – damit IoT-Maschinen optimal funktionieren, bedarf es einer entsprechenden Netzwerktechnologie. Ein starker Partner stellt Unternehmen neben IoT-Tarifen auch die nötige Infrastruktur zur Verfügung.

KI wird zum Wettbewerbsfaktor

Das Beispiel zeigt das enorme Potenzial von KI für Unternehmen. Natürlich ist Siemens ein Großunternehmen mit viel Kapital für derartige Innovationen. Doch auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sollten sich mit dem Thema KI beschäftigen, um im industriellen Wettbewerb der Gegenwart punkten und in Zukunft bestehen zu können.

In einer 2021 durchgeführten Befragung des Instituts der Deutschen Wirtschaft in knapp 1.000 Unternehmen aus Industrie und industrienahen Dienstleistungen gaben 17,6 Prozent der KMU an, KI bereits einzusetzen. Bei den Großunternehmen waren es 40 Prozent. Der Abstand ist deutlich. Dennoch gab es eine positive Entwicklung bei den KMU: Von 2020 bis 2021 hat sich der Wert nahezu verdoppelt.

Immerhin: Neue, datengetriebene Produktionsverfahren auf Basis von KI ermöglichen nicht nur Global Playern eine Individualisierung ihrer Produkte oder eine kurzfristige Anpassung von Stückzahlen und Neuentwicklungen.

Unterschiedliche Systeme

KI-basierte Systeme, die unter dem Begriff „künstliche Intelligenz“ zusammenfasst werden, können äußerst unterschiedlich aufgebaut sein. Einige der zurzeit am weitesten entwickelten Systeme sind die folgenden.

Maschinelles Lernen: KI-Software, die lernt, aus Daten Vorhersagen zu treffen, indem sie sich wiederholende Muster in Informationen erkennt. 

Deep Learning: Eine besondere Form des maschinellen Lernens, bei der KI künstliche neuronale Netze (KNN) nutzt, um ebenfalls komplexe Muster in Daten zu erkennen und selbstständig Entscheidungen zu treffen. 

Natural Language Processing (NLP): Eine Methode, deren Ziel und Fähigkeit es ist, menschliche Sprache zu verstehen und darauf zu reagieren. NLP wird beispielsweise in Chatbots eingesetzt. 

Computer Vision: Die Fähigkeit von KI-Systemen, Bilder oder Videos zu erkennen und zu interpretieren. 

Regelbasierte Systeme: Ein Ansatz, bei dem menschliche Expertinnen und Experten Regeln erstellen, die von einer KI-Software zur Entscheidungsfindung angewendet werden. 

Arten von KI

Es gibt verschiedene Formen von KI, die sich in der Art, wie sie arbeiten und genutzt werden, deutlich voneinander unterscheiden. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf einige der wichtigsten.

Schwache KI: Bezeichnet Systeme, die nur für eine bestimmte Aufgabe entwickelt worden sind. Sie arbeiten auf Basis vorgegebener Muster. Diese KI kann bei der Ausführung von Aufgaben sehr genau sein, bildet jedoch nur Teilaspekte menschlicher Intelligenz nach. Sie liefert schlussendlich nur Abwandlungen bereits vorhandener Informationen. Beispiele sind etwa Chatbots, Text- und Spracherkennung oder Navigationssysteme. 

Starke KI: Bis dato lediglich ein theoretisches Konzept. Es bezieht sich auf KI-Systeme, die kognitive Fähigkeiten besitzen, die menschlicher Intelligenz in all ihren Facetten mindestens ebenbürtig sind. Ihre Realisierung ist aktuell eines der Hauptziele in der KI-Forschung. 

KI für maschinelles Lernen: Konzentriert sich auf die Entwicklung von Algorithmen, die es Computern ermöglichen, aus Erfahrungen zu lernen und sich zu verbessern. Solche Systeme werden eingesetzt, um Vorhersagen zu treffen und zu optimieren. 

Expertensysteme: KI-Systeme, die speziell zur Modellierung menschlichen Wissens in bestimmten Bereichen entwickelt worden sind. Ein Anwendungsbeispiel ist die medizinische Diagnostik, in der KI Diagnosen stellen und Behandlungsempfehlungen abgeben kann. 

Künstliche neuronale Netze (KNN): Basieren auf dem Versuch, das menschliche Gehirn und dessen Fähigkeit, Muster zu erkennen und Entscheidungen zu treffen, nachzuahmen. KNN bestehen aus mehreren Schichten künstlicher Neuronen (mathematischen Funktionen), die Eingangssignale verarbeiten und Ausgangssignale erzeugen. Das Ergebnis ist ein trainiertes neuronales Netz, das zur Vorhersage von Ereignissen oder zur Entscheidungsfindung genutzt werden kann. 

Diese Vorteile hat KI für Unternehmen

Künstliche Intelligenz kann kleinen und mittelständischen Unternehmen viele Chancen und Vorteile bieten. Dazu zählen zum Beispiel Effizienzsteigerung, Produktivitätszuwachs und die Optimierung von Geschäftsprozessen insgesamt.

Bereiche, in denen Ihr Unternehmen von KI profitieren kann sind etwa:

Schnelle und präzise Problemanalysen 

Vermeidung menschlicher Fehler 

Expertenwissen, dass sonst nicht schnell verfügbar wäre 

Geringer Ressourcenverbrauch 

Zeitersparnis 

Pilotprojet zur Einführung im Unternehmen

Um die Vorteile von KI in Ihrem Unternehmen nutzen zu können, sollten Sie zunächst Ihre Bedürfnisse und Ziele definieren. Im Anschluss daran evaluieren Sie geeignete KI-Lösungen für Ihr Unternehmen.

Bevor Sie größere Investitionen angehen, sollten Sie erst einmal kleine KI-Pilotprojekte durchführen, um erste Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln. Ein Beispiel für ein solches Pilotprojekt könnte die Implementierung eines Chatbots auf Ihrer Firmenwebsite sein, um Ihren Kundenservice zu entlasten.

So ein Chatbot könnte etwa programmiert werden, um häufig gestellte Fragen Ihrer Kundinnen und Kunden zu beantworten und bei der Lösung einfacher Probleme zu helfen. Auf diese Weise entlasten Sie Ihre Mitarbeitenden in der Kundenbetreuung, was sich dort wiederum positiv auf die Zufriedenheit auswirken kann, und senken gleichzeitig Kosten.

Der zusätzliche Gewinn eines solchen KI-Pilotprojekts liegt für Sie darin, die Funktionsweise und Effektivität von KI zu testen und gleichzeitig ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie Sie KI in Ihrem Unternehmen einsetzen können.

Weitere Implementierung

Nach der Pilotphase folgt dann die Implementierung von künstlicher Intelligenz in Ihren Betrieb, um die Vorteile vollständig auszuschöpfen. Weiten Sie das Projekt aus und etablieren Sie Stück für Stück weitere KI-Prozesse, die für Ihr Unternehmen relevant sind. Nutzen Sie etwa Textgeneratoren für die Rechnungserstellung oder bauen Sie ihr Internet der Dinge aus.

Kleine und mittelständische Unternehmen werden nicht auf einen Schlag Dark Factorys einsetzen – falls das überhaupt das Ziel sein sollte. Wahrscheinlicher ist ein schrittweiser Ausbau der Betriebsanlagen, der Konnektivität für das Internet der Dinge und begleitender Implementierung von KI-Tools.

Unternehmen sehen noch zahlreiche Risiken beim Einsatz künstlicher Intelligenz

Als Entscheiderin oder Entscheider sind Sie möglicherweise kritisch, was den Einsatz von KI in Ihrem Unternehmen angeht, etwa mit Blick auf das Thema Datensicherheit. So zeigt die Studie „KI-Plattformen: Chancen für den deutschen Mittelstand“ des IT-Branchenverbands Bitkom aus dem November 2020, dass mehr als die Hälfte der befragten KMU (52 %) Sorge hat, der Einsatz von KI könne zu einem Verlust von Arbeitsplätzen führen. 45 % befürchten, dass KI zu hohen Kosten führen könnte. 42 % haben wiederum Vorbehalte beim Datenschutz im Zusammenhang mit KI.

Eine weitere Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn aus dem Jahr 2021 zeigt, dass KMU oft auch Bedenken hinsichtlich der Komplexität und mangelnder Transparenz von KI-Anwendungen haben und es ihnen an Know-how und Ressourcen mangelt, um KI-Projekte erfolgreich zu realisieren.

Ein kritischer Blick auf den Einsatz von KI ist demnach weit verbreitet. Daher ist es für jedes Unternehmen wichtig, sich mit diesen Vorbehalten auseinanderzusetzen und die Potenziale und Risiken von KI genau zu evaluieren. In einer ebenfalls 2021 veröffentlichten Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) zum Einsatz von KI in KMU heißt es, dass Anwendungen der künstlichen Intelligenz wesentlich dazu beitragen können, Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten. Damit stifte sie einen unmittelbaren Nutzen für die Unternehmen und läge in deren Interesse.

Mögliche Einsatzbereiche in Unternehmen

In jüngster Zeit hat sich KI in zahlreichen Branchen und Industriezweigen immer stärker etabliert. Im Marketing kann KI etwa helfen, Ideen zu generieren und Daten zu analysieren, während künstliche Intelligenz in der Logistik und Industrie Lieferketten optimiert und Wartungsbedarfe vorhersagt. Ein Überblick.

KI im Marketing: Ideenfindung, Datenanalyse und mehr

Eine Möglichkeit, KI im Marketing einzusetzen, ist die Unterstützung bei der Ideenfindung. Dabei werden KI-basierte Generatoren beispielsweise eingesetzt, um Menschen bei der Ideenfindung und Textgestaltung für Kampagnen zu unterstützen oder visuellen Content zu generieren.

Ein weiteres Beispiel ist die Datenanalyse, bei der KI-Algorithmen die Auswertung großer Datenmengen übernehmen und zur Erkennung von Mustern genutzt werden – etwa bei der Auswertung von Marketingkampagnen.

Und auch im Bereich der personalisierten Werbung, bei der Daten über das Verhalten und die Vorlieben von Kunden analysiert und daraus individuelle Werbebotschaften generiert werden, kann KI eine wichtige Rolle spielen.

KI in der Logistik: Mehr als nur autonomes Fahren

Auch in der Logistikbranche gibt es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für KI. Eine der wichtigsten Anwendungen wird in der Effizienzsteigerung von Logistikprozessen gesehen. Konkrete Anwendungsbeispiele können die Optimierung der Routenplanung, die Vorhersage von Lieferzeiten sowie die Bestands- und Auftragsüberwachung sein.

Dass KI bereits fester Bestandteil in der Logistikbranche in Deutschland ist, zeigt die Studie „KI in der Logistik – Status quo und Potenziale im Mittelstand“ des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) aus dem Jahr 2021. Die Studie hat den Einsatz von KI in der Logistikbranche untersucht, insbesondere bei KMU. Dabei haben mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen angegeben, dass sie bereits KI-Anwendungen einsetzen oder mit der Mobilität der Zukunft einführen wollen.

Die meisten Firmen setzen dabei auf die Optimierung von Routenabläufen und Fuhrparkmanagement Fuhrparkmanagement sowie auf die Verbesserung ihrer Lieferketten durch bessere Prognosen und Entscheidungen. Darüber hinaus ergab die Studie, dass die Unternehmen, die bereits KI einsetzen, signifikante Effizienz- und Kostenverbesserungen verzeichnen konnten.

Künstliche Intelligenz in der Industrie: Auswertung von IoT-Daten

In Industrieunternehmen wird KI bislang dafür eingesetzt, um Vorhersagen für den Wartungsbedarf von Fahrzeugen und Maschinen zu treffen (Predictive Maintenance).

Bei diesem Ansatz werden Sensoren an Maschinen angebracht, um kontinuierlich Daten über deren Zustand zu sammeln und auszuwerten, etwa die Temperatur oder den Druck. Auf der Grundlage dieser Daten kann ein KI-Modell Muster erkennen und zur Vorhersage des Zustands der Maschine trainiert werden.

So lassen sich Wartungsarbeiten frühzeitig planen, bevor es zu Ausfällen kommt. Das hat nicht nur eine Minimierung der Ausfallzeiten zur Folge, sondern auch eine Steigerung der Effizienz und Produktivität.

Künstliche Intelligenz im Überblick

KI ermöglicht neue, datengetriebene Verfahren für Unternehmen jeder Größe und aller Branchen, um im industriellen Wettbewerb der Zukunft bestehen zu können. 

Auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) müssen sich mit dem Thema KI beschäftigen, um konkurrenzfähig zu bleiben: KI wird zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. 

KI-basierte Systeme sind äußerst unterschiedlich gestaltet und reichen von maschinellem Lernen über Deep Learning bis hin zu regelbasierten Systemen und computergestützter Erkennung von Text, Sprache und anderen Inhalten. 

Die Implementierung von KI in Ihrem Unternehmen sollte schrittweise erfolgen. Eruieren Sie zuerst Ihre Anforderungen und beginnen Sie mit einem Pilotprojekt. Steigern Sie die Nutzung von künstlicher Intelligenz anschließend in geplanten Schritten.  Lassen Sie sich hierzu von Experten beraten.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/kuenstliche-intelligenz/

 

Virtuelle Telefonanlage: Was ist das?

Für Unternehmerinnen und Unternehmer ist Zeit Geld – eine virtuelle Telefonanlage spart gleich beides. Wie Sie mit virtueller Telefonie Ihre Geschäftskommunikation optimieren und Kosten senken können, lesen Sie hier.