Die besten Kamera-Smartphones 2026: Gestochen scharfe Bilder

Die besten Kamera-Smartphones 2026 machen eine DSLR oder Systemkamera (fast) überflüssig. Und sie haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber Spiegelreflexkameras: Sie sind deutlich kompakter, leichter zu transportieren und dadurch ständig griffbereit.

Wir stellen Dir hier gute Kamera-Handys für 2026 vor, mit denen Du qualitativ hochwertige Fotos und Videos machen kannst. Am Ende unseres Artikels findest Du zudem eine kurze Einführung, worauf Du achten solltest, um eine gute Handykamera zu erkennen.

Beste Kamera-Smartphones 2026 in der Übersicht

  • iPhone 17 Pro Max
  • Samsung Galaxy S25 Ultra
  • Google Pixel 10 Pro XL
  • Xiaomi 15 Ultra
  • Huawei Pura 80 Ultra

iPhone 17 Pro Max: Das Apple-Flaggschiff für hochwertige Fotos

Das iPhone 17 Pro Max bietet Dir eine Dreifachkamera auf der Rückseite: eine Hauptkamera, eine Ultraweitwinkellinse und ein Teleobjektiv.

Die Telefotolinse löst beim iPhone 17 Pro Max mit 48 Megapixeln auf – und soll einen achtfachen optischen Zoom ermöglichen. Ein optischer Bildstabilisator (OIS) ist bei Apples Kamera-Smartphone für 2026 ebenfalls an Bord. Apple zufolge kommt verstärkt maschinelles Lernen zum Einsatz, um möglichst viele Details in Deinen Fotos zu erhalten und Bildrauschen zu minimieren.

Neu ist eine 18-Megapixel-Linse für Selfies, die auch ein breiteres Sichtfeld bietet. Auf diese Weise bekommst Du mehr Personen aufs Bild. Praktisch ist die Möglichkeit, vom Hoch- ins Querformat wechseln zu können, ohne das iPhone 17 Pro Max drehen zu müssen. Außerdem kannst Du gleichzeitig mit der Front- und der Rückkamera filmen („Doppelte Aufnahme”).

Samsung Galaxy S25 Ultra: Samsungs bisher bestes Kamera-Smartphone

Im Galaxy S25 Ultra setzt Samsung auf eine Quad-Kamera: Die Hauptkamera bringt es auf 200 Megapixel. Hinzu kommen eine Ultraweitwinkellinse mit 50 Megapixeln, eine 3-fach-Zoomlinse mit 50 Megapixeln sowie eine 10-Megapixel-Periskopkamera mit 5-fachem optischem Zoom. Gute Fotos machst Du außerdem dank Samsungs adaptiver Pixel-Technologie und des optischen Bildstabilisators.

Beim Zoomen spielt das Samsung Galaxy S25 Ultra seine Stärken aus: Es bietet 2- und 10-fachen Qualitäts-Zoom, 3- und 5-fachen optischen Zoom sowie einen digitalen Zoom mit bis zu 100-facher Vergrößerung. Damit eignet sich das Kamera-Smartphone sowohl für Makroaufnahmen von feinen Texturen wie Blütenblättern als auch für weit entfernte Motive wie detailreiche Architektur.

Videos kannst Du in 8K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde (fps) drehen, bei Bedarf auch als Zeitlupenaufnahme mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde in Full HD. Die Frontkamera mit 12 Megapixeln und Autofokus sorgt für hochwertige Selfies, während die Bildverarbeitung durch KI und Bildsensor-Upgrades im Vergleich zum Vorgängermodell noch einmal verbessert wurde.

Google Pixel 10 Pro XL: Das beste Kamera-Smartphone von Google

Das Google Pixel 10 Pro XL hat auf der Rückseite eine Dreifachkamera: eine Weitwinkelkamera (50 Megapixel), eine Ultraweitwinkellinse (48 Megapixel) und ein Teleobjektiv (48 Megapixel). Mit dem Teleobjektiv holst Du auch weit entfernte Motive heran; zur Seite stehen Dir dabei eine optische und elektronische Bildstabilisierung sowie ein bis zu fünffach optischer Zoom. Neu ist der bis zu 100-fache Digitalzoom, bei dem die KI auf den hohen Vergrößerungsstufen nachbessert, um ein möglichst scharfes Bild zu erzeugen.

Die Auflösung der Frontkamera beträgt wie beim Google Pixel 9 Pro XL 42 Megapixel. Knipst Du also gerne Selfies oder führst oft Videoanrufe, bist Du mit dem Google Pixel 10 Pro XL gut bedient.

Per künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen kannst Du die Fotoqualität weiter verbessern beziehungsweise Motive bearbeiten. Das gelingt etwa mit dem Magic Editor, der unerwünschte Bildinhalte entfernt oder sogar neue generieren kann. Außerdem gibt es jetzt einen Kamera-Coach, der das Motiv analysiert und dann Verbesserungsvorschläge hinsichtlich Beleuchtung & Co. macht.

Xiaomi 15 Ultra: Kleines Upgrade für das Topmodell

Mit dem Xiaomi 15 Ultra bekommst Du ein Kamera-Smartphone, das sich ganz auf hochwertige Fotos und Videos spezialisiert. Auf der Rückseite sitzen gleich vier Kameralinsen, die für unterschiedliche Situationen gedacht sind: eine Hauptkamera für Alltagsfotos, eine Ultraweitwinkelkamera für Landschaften, ein klassisches Teleobjektiv für Porträts (mit jeweils 50-Megapixel-Auflösung) und ein Super-Zoom für weit entfernte Motive (200 Megapixel).

Besonders spannend ist das Zoom-System: Du kannst nicht nur drei- oder fünffach näher an Dein Motiv heranzoomen, sondern mit digitaler Hilfe auch extrem weit – beispielsweise, um den Mond zu fotografieren oder ein Detail am Kirchturm in der Ferne sichtbar zu machen. Alle Kameras haben eine eingebaute Bildstabilisierung, damit Deine Fotos auch bei Bewegung oder schwachem Licht scharf bleiben.

Du kannst zwischen verschiedenen Bildstilen wählen, etwa mit natürlichen Farben oder besonders lebendigen Tönen. Praktische Funktionen wie Bewegungserkennung, Makromodus für Nahaufnahmen oder ein schneller Serienbildmodus helfen Dir dabei, genau den richtigen Moment festzuhalten. Videos gelingen in 8K oder besonders flüssigem 4K, egal ob Du Landschaften filmst oder Zeitlupen aufnehmen willst.

Für Selfies steht eine 32-Megapixel-Frontkamera bereit, die Videos in 4K aufnimmt und smarte Extras bietet: Du kannst den Auslöser per Handzeichen betätigen oder Dir mit einem eingebauten Teleprompter beim Aufnehmen eines Videos einen Text anzeigen lassen.

Praktisch: Für das Xiaomi 15 Ultra gibt es passendes Zubehör in Form eines Photography Kits. Dabei handelt es sich um einen Kameragriff zum Aufstecken, der mit haptischen Tasten und Drehreglern ausgestattet ist. Damit kannst Du Aufnahmen auslösen, den Zoom steuern und die Belichtung direkt am Griff einstellen.

Huawei Pura 80 Ultra: Eins der besten Kamera-Smartphones für 2026

Eins der besten Kamera-Smartphones 2026 kommt von Huawei: Das Huawei Pura 80 Ultra bietet ein starkes Kamerasystem, das einen 3,7 fachen und 9,4-fachen optischen Zoom unterstützt. Deine Bilder sollen laut Huawei „jederzeit gestochen scharf” bleiben, egal ob Du aus der Nähe oder aus der Ferne fotografierst. Der Hersteller verspricht zudem eine hohe Farb- und Detailgenauigkeit.

Auch die Expert:innen von DxOMark hat die Kamera dieses Smartphones überzeugt: In ihrem Kamera-Ranking besetzt das Huawei Pura 80 Ultra aktuell den ersten Platz (Stand: Januar 2026) – vor Konkurrenzmodellen wie dem Google Pixel 10 Pro XL und dem iPhone 17 Pro Max. DxOMark hat unter anderem der Ultraweitwinkel- und Telezoom gefallen, der für klare und detailreiche Bilder sorge. Auch bei Videoaufnahmen sei eine exzellente Detailgenauigkeit bemerkt worden.

Der Leitfaden für gute Smartphone-Kameras

Megapixel, Tele- sowie Weitwinkelobjektive, Blenden und Sensoren: Die Kameratechnik in Smartphones ist nicht ganz unkompliziert. Eins vorweg: Imposante Specs sorgen nicht automatisch für gute Bilder.

Was macht also eine gute Kamera aus? Es kommt darauf an, wie gut die einzelnen Hardwarekomponenten miteinander harmonieren und wie gut die Software ist.

Wie viele Megapixel braucht eine Handykamera?

Die höchste Auflösung nützt nichts, wenn der Sensor bei wenig Licht völlig versagt. Das bedeutet: Das Verhältnis zwischen Pixelanzahl und Größe des Umgebungssensors ist entscheidend. Warum? Ist der Sensor zu klein und die Auflösung zu hoch, erscheint störendes Rauschen auf dem Bild.

Daher machen viele Megapixel allein noch keine gute Smartphone-Kamera – und eine höhere Auflösung bedeutet nicht automatisch bessere Bilder. Für scharfe Fotos sollte die Hauptlinse dennoch mindestens mit 12 Megapixeln auflösen – was bei nahezu allen Flaggschiffmodellen auch der Fall ist.

Höhere Auflösungen werden in der Regel für sogenanntes Pixel-Binning genutzt. Hierbei kombiniert das Kamera-Smartphone jeweils mehrere Pixel zu einem größeren, um die Lichtausbeute zu maximieren. Das wiederum reduziert das Bildrauschen und verbessert die Low-Light-Performance – ähnlich wie ein großer Bildsensor.

Beste Kamera-Smartphones 2026: Gute Software und große Blende sind von Vorteil

Wichtig sind auch die Anzahl und die Blendengröße der Objektive. Die Blende wird in f/x.x angegeben. Hier ist ein kleiner Wert besser, weil dadurch mehr Licht auf den Sensor trifft. Ein guter Richtwert bei nicht verstellbaren Blenden ist f/1.8.

Gute Kamera-Smartphones verfügen außerdem über mehrere spezialisierte Objektive wie Weitwinkel-, Ultraweitwinkel- und/oder Telezoomlinsen. Das sorgt für eine hohe Flexibilität beim Fotografieren. Teleobjektive sind wichtig für verlustfreies Zoomen, kommen aber tendenziell nur bei teureren Modellen zum Einsatz.

Auch die Kamerasoftware ist entscheidend. Denn sie optimiert Deine Bilder im Hintergrund, sodass im besten Fall DSLR-ähnliche Ergebnisse möglich sind.

Zoom, Zoom: Optisch oder digital?

Beim Zoom gilt: Nur optischer Zoom ist „richtiger” Zoom. Digitaler Zoom bedeutet, dass das Kamera-Smartphone einen Bildausschnitt hochskaliert. Dabei kommen zwar oft diverse Filter zum Einsatz, die das Resultat verbessern sollen. An einen optischen Zoom kommt das Ergebnis aber so gut wie nie heran.

Leitfaden: Das ist bei einer Handykamera wichtig

  • Megapixel: Nicht nur die absolute Megapixelzahl solltest Du beachten. Das Verhältnis von Pixelanzahl und Sensorgröße ist sehr wichtig.
  • Blendengröße: Je kleiner die Zahl, desto bessere Fotos macht die Smartphone-Kamera auch bei wenig Licht. Der Richtwert für die Blende liegt bei f/1.8 oder niedriger.
  • Objektive: Weitwinkelobjektive bilden breite beziehungsweise sehr weitläufige Motive gut ab, während Teleobjektive weit entfernte Motive einfangen. Optischer Zoom ist besser als digitaler. Makrolinsen sind für Fotos aus nächster Nähe vorgesehen. Tiefensensoren verbessern den Bokeh-Effekt (unscharfer Hintergrund).

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/huawei/die-besten-kamera-smartphones-2020/#/

Beste Smartphones 2026: Das sind die Top-Handys des Jahres

Welches Flaggschiff beeindruckt Dich am meisten? Wenn es um die besten Smartphones 2026 geht, fallen Dir vermutlich sofort Geräte wie das iPhone 17 Pro Max ein. Doch es gibt noch weitere Top-Modelle, die aus verschiedenen Gründen Beachtung verdienen.

Welches Smartphone hat zum Beispiel die beste Kamera? Wie steht es um die Akkulaufzeit und kabelloses Laden? Und welches Top-Handy bietet Dir das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Wir haben eine Übersicht zu den besten Smartphones 2026 erstellt, um Dir die Auswahl zu erleichtern.

Beste Smartphones 2026 in der Übersicht

  • iPhone 17 Pro Max
  • Samsung Galaxy S25 Ultra
  • Xiaomi 15 Ultra
  • Google Pixel 10 Pro XL
  • Samsung Galaxy Z Fold7
  • Xiaomi 15T Pro
  • Sony Xperia 1 VII
  • Huawei Pura 80 Ultra

iPhone 17 Pro Max: Das bisher beste Smartphone von Apple – mit ordentlich Fotopower

Im September 2025 hat Apple sein jüngstes Flaggschiff vorgestellt: das iPhone 17 Pro Max. Worin liegen die Stärken dieses Top-Smartphones? Da ist unter anderem der leistungsfähige A19 Pro Chip. Dieser dürfte bei AAA-Gaming für eine hervorragende Grafikperformance sorgen und ist auch für Apples KI-Funktionen bestens gerüstet.

Das Gehäuse des Pro-Max-Modells ist jetzt aber nicht mehr aus Titan: Stattdessen kommt Aluminium zum Einsatz, das Wärme effizienter ableiten soll. Ein weiterer Vorteil: Apple kann dadurch einen größeren Akku verbauen. Das iPhone 17 Pro Max soll bei der Videowiedergabe sogar bis zu 37 Stunden durchhalten – vier Stunden mehr als der Vorgänger.

Apple hat zudem an der Kamera geschraubt: Alle Kameralinsen auf der Rückseite lösen jetzt mit 48 Megapixeln auf – auch die Telefotolinse. Apple verspricht für das iPhone 17 Pro Max einen 8-fachen Zoom in optischer Qualität – den stärksten Tele-Zoom, den Dir bislang ein iPhone-Modell bietet.

Die Frontkamera hat Apple ebenfalls verbessert: Du kannst vom Hoch- ins Querformat wechseln, ohne das iPhone 17 Pro Max drehen zu müssen. Bei Gruppenselfies erweitert die Frontkamera automatisch das Sichtfeld, um mehr Personen abzubilden. Und bei Videocalls sorgt KI dafür, dass Du immer in der Bildmitte zu sehen bist.

Samsung Galaxy S25 Ultra: Schneller Chip und ordentlich KI-Power

Das Galaxy S25 Ultra ist Samsungs Vorzeigemodell und bereits seit Anfang 2025 erhältlich. Der beliebte S Pen ist im Lieferumfang des Handys enthalten und Du kannst ihn praktischerweise im Gehäuse verstauen.

Ein Haupt-Feature des Galaxy S25 Ultra ist ein Top-Chip von Qualcomm: der Snapdragon 8 Elite. Ein weiteres Merkmal des Galaxy S25 Ultra ist die Hauptkamera auf der Rückseite mit ihrer 200-Megapixel-Auflösung. Dazu kommt ein Ultraweitwinkelobjektiv mit 50 Megapixeln sowie zwei Teleobjektive mit jeweils 50 und 10 Megapixeln.

Das Galaxy S25 Ultra bringt ein hochauflösendes OLED-Display mit, das in der Diagonale stolze 6,9 Zoll misst. Die Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hertz sorgt für eine sehr gute Darstellung von bewegten Inhalten.

Das kommt neben Games und Videos auch den Animationen von Android 15 zugute. Diese Version des Betriebssystems ist ab Werk vorinstalliert, darüber liegt die hauseigene Benutzeroberfläche One UI 7. Samsung verspricht für alle Modelle der Galaxy-S25-Reihe sieben Jahre lang Updates.

Eine Stärke des Samsung Galaxy S25 Ultra sind außerdem die vielen KI-Funktionen, die Deinen Alltag erleichtern: So kannst Du damit etwa störende Objekte aus Bildern entfernen, Dir Anrufe übersetzen und Texte zusammenfassen lassen. Das Samsung-Handy versteht sogar natürliche Sprache: Du kannst das Gerät zum Beispiel nach einem bestimmten Bild in der Galerie fragen.

Xiaomi 15 Ultra: Premium-Performance und neue Leica-Kamera

Mit dem Xiaomi 15 Ultra hebt der Hersteller seine Partnerschaft mit Leica auf ein neues Niveau. Die Hauptkamera bietet einen 1-Zoll-Sensor mit 50 Megapixeln. Dazu kommen ein Ultraweitwinkelsensor mit 50 Megapixeln sowie zwei Telelinsen – unter anderem ein Periskop-Teleobjektiv mit satten 200 Megapixeln und 4,3-fachem optischen Zoom.

Damit schlägt das Xiaomi 15 Ultra selbst starke Konkurrenten wie das Samsung Galaxy S25 Ultra bei der reinen Zoomleistung. Wenn Du gerne fotografierst, findest Du hier also eines der vielseitigsten Smartphone-Kamera-Set-ups auf dem Markt.

Angetrieben wird das Flaggschiff von Qualcomms Snapdragon 8 Elite. Dem Chip stehen bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Das sorgt im Alltag für eine flüssige Bedienung und macht das Gerät auch für Mobile Gaming und Bildbearbeitung zu einer echten Power-Maschine. Der interne Speicher fasst bis zu 1 Terabyte.

Das Display misst 6,73 Zoll und löst mit 3.200 × 1.440 Pixeln auf. Die adaptive Bildwiederholrate reicht von 1 bis 120 Hertz – ein Standard, den auch viele andere Topmodelle bieten. Flüssige Animationen und präzise Darstellungen sind damit garantiert.

Beim Akku hat Xiaomi ebenfalls nachgelegt: Mit 5.410 Milliamperestunden Kapazität hält das Gerät im Alltag rund anderthalb Tage durch – je nach Nutzung auch länger.

Besonders praktisch ist die Schnellladefunktion: Per Kabel sind bis zu 90 Watt möglich, kabellos bis zu 80 Watt. Im Vergleich zur Konkurrenz von Apple und Samsung lädt das Xiaomi 15 Ultra spürbar schneller. Gerade beim kabellosen Laden lässt es viele Flaggschiffe deutlich hinter sich.

Google Pixel 10 Pro XL: KI-Smartphone mit ausgezeichneter Kamera

Im August 2025 hat Google sein neues Flaggschiff veröffentlicht, das in jede Übersicht zu den besten Smartphones 2026 gehört: das Pixel 10 Pro XL. Wie erwartet gehört die Dreifachkamera (Weitwinkel mit 50 + Ultraweitwinkel mit 48 + Teleobjektiv mit 48 Megapixeln) auf der Rückseite zu den besten Features. Es gibt außerdem einen bis zu 100-fachen „Pro Resolution”-Zoom, sodass Du noch mehr Spielraum beim Zoomen hast.

Google hat darüber hinaus seine KI-Funktionen verbessert: Unter anderem profitierst Du von einem Kamera-Coach, der beim Fotografieren Vorschläge zu Beleuchtung oder Komposition macht. Du kannst Bilder mit Textbefehlen bearbeiten. Und für die Echtzeit-Übersetzung von Anrufen wird eine KI-Version Deiner Stimme erzeugt, mit der das Pixel 10 Pro XL die Übersetzung für Deine:n Gesprächspartner:in wiedergibt.

Ebenfalls top: Bis 2032 will Google sein Flaggschiff sowohl mit großen Android-Updates als auch Sicherheits-Patches versorgen. Du hast mit dem Google Pixel 10 Pro XL also für längere Zeit ein aktuelles Android-Handy.

Samsung Galaxy Z Fold7: Smartphone oder Tablet? Beides!

Samsung gilt als Vorreiter bei den Foldables. Im Juli 2025 hat der Hersteller mit dem Samsung Galaxy Z Fold7 nachgelegt: Dessen Haupt-Feature ist ohne Frage das Display im Inneren. Wenn Du das Handy aufklappst, schaust Du auf einen Bildschirm mit einer Diagonale von beachtlichen 8 Zoll. Das Format kommt vor allem dem Multitasking zugute, wenn Du mehrere Apps gleichzeitig verwendest.

Die Auflösung des AMOLED-Displays liegt bei 2.184 × 1.968 Pixeln. Wie es sich für eines der besten Smartphones 2026 gehört, bietet es außerdem eine adaptive Bildwiederholrate von 1 bis zu 120 Hertz.

Die übrige Ausstattung ist ebenfalls eines Flaggschiff-Smartphones 2026 würdig. Samsung verbaut auf der Rückseite eine Dreifachkamera, deren Hauptkamera mit stolzen 200 Megapixel auflöst – ideal für gestochen scharfe Aufnahmen, selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen oder im Zoom. Außen auf der Vorderseite sitzt eine Kamera mit 10 Megapixeln, die sich bestens für hochwertige Selfies und klare Videoanrufe eignet.

Als Herzstück nutzt das Falthandy den Snapdragon 8 Elite – einen leistungsstarken Chipsatz von Qualcomm. Dem Prozessor stehen bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und 1 Terrabyte Speicherplatz zur Verfügung. Der Akku hat eine Kapazität von 4.400 Milliamperestunden. Damit kommst Du locker durch den Tag: Samsung verspricht bis zu 24 Stunden Videowiedergabe mit einer Akkuladung.

Xiaomi 15T Pro: Ein Handy mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

Eigentlich liegt das Xiaomi 15T Pro irgendwo zwischen der High-End- und der Mittelklasse. Doch insgesamt weist das Gerät ein äußerst attraktives Preis-Leistungs-Paket auf und verdient deshalb einen Platz in unserem Ranking der besten Smartphones 2026.

Doch was zeichnet das Android-Handy im Detail aus? Da wäre zum Beispiel das 6,83-Zoll-AMOLED-Display, das mit bis zu 144 Hertz eine sehr hohe Bildwiederholrate unterstützt. Selbst Flaggschiffe wie das iPhone 17 Pro Max und das Samsung Galaxy S25 Ultra schaffen hier nur maximal 120 Hertz.

Das Kamera-Set-up besteht beim Xiaomi 15T Pro rückseitig aus drei Linsen; darunter befindet sich auch eine Telefotolinse mit fünffachem optischem Zoom. Videos kannst Du maximal in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen; eine Auflösung von 8K unterstützt das Handy nicht.

Anders als die Konkurrenz aus dem Hause Apple, Google und Samsung kannst Du das Xiaomi 15T Pro sehr schnell aufladen: Kabelgebunden unterstützt es eine hohe Ladegeschwindigkeit von 90 Watt und auch ohne Kabel sind noch 50 Watt drin. Die Akkukapazität fällt mit 5.500 Milliamperestunden ebenfalls hoch aus.

Auf dem Xiaomi 15T Pro sind diverse KI-Funktionen verfügbar: Neben der Bildbearbeitung kann die KI zum Beispiel beim Schreiben von Notizen helfen und für Dich Telefongespräche übersetzen. Unterstützung für Googles cleveren Chatbot Gemini ist ebenfalls an Bord.

Das Xiaomi 15T Pro hat eine unverbindliche Preisempfehlung (UVP) von rund 800 Euro. Die Flaggschiffe von Apple, Google und Samsung sind zum Teil zu deutlich höheren Preisen erschienen. Insgesamt bietet das Xiaomi-Handy deshalb das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.

Sony Xperia 1 VII: High End für 2026 in der Hosentasche

Das aktuelle Smartphone-Flaggschiff von Sony heißt Xperia 1 VII. Besonderen Fokus legt der Hersteller hier auf seine Kameras, die erneut in Zusammenarbeit mit Carl Zeiss entstanden sind. Das Xperia 1 VII hat eine Dreifachkamera, bestehend aus einer Hauptkamera und einer Ultraweitwinkellinse mit jeweils 48 Megapixeln sowie einer Telelinse mit 12 Megapixeln.

Den Ultraweitwinkelsensor hat Xiaomi im Vergleich zum Vorgänger um den Faktor 2,1 vergrößert. Dadurch soll bei schwachem Licht und Nachtaufnahmen eine wesentliche höhere Bildqualität mit deutlich weniger Bildrauschen möglich sein.

Zu den Kamerafunktionen gehört ein starker Zoom: Mit dem Xperia 1 VII kannst Du variabel zwischen 3,5- und 7,1-facher optischer Vergrößerung wechseln. Der Vorgänger ermöglicht „nur” bis 5,1-fachen Zoom. Knipst Du leidenschaftlich gerne Makrofotos, bist Du hier also gut aufgehoben. Sony verspricht, dass bereits bei 4 Zentimeter Entfernung zum Motiv eine zweifache Vergrößerung möglich ist.

Das Xperia 1 VII ist zudem mit Features aus Sonys hochwertigen α-Kameras ausgestattet. Dazu gehören professionelle Foto- und Video-Kameraschnittstellen, die Dir eine umfangreiche manuelle Kontrolle über Verschluss, Belichtung und viele weitere Optionen erlauben.

Abgerundet wird das Ganze durch eine große Auswahl von Voreinstellungen für unterschiedliche Aufnahmestile und Bildoptimierungen, etwa Bokeh-Aufnahmen mit naturgetreuen Farben und ein hochwertiger Bildstabilisator inklusive automatischer Motiv-Verfolgung. Zudem kannst Du 4K-Videos mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde drehen.

Als Prozessor verbaut Sony den extrem leistungsstarken Snapdragon 8 Elite, dem ein Arbeitsspeicher mit 12 Gigabyte und 256 Gigabyte interner Speicherplatz zur Seite stehen. Eine andere Konfiguration wird in Deutschland nicht angeboten. Allerdings kannst Du den internen Speicher per separater microSDXC-Karte um bis zu 2 Terabyte aufstocken.

Das OLED-Display misst in der Diagonale 6,5 Zoll. Die Auflösung liegt bei 2.340 × 1.080 Pixeln. Der Akku fällt mit 5.000 Milliamperestunden groß aus. Bei durchschnittlicher Verwendung soll das Smartphone so zwei Tage durchhalten – Sony geht dabei von täglich 1.080 Minuten Standby-Zeit und 360 Minuten Nutzung aus.

Huawei Pura 80 Ultra: Eins der besten Handys für 2026 – mit einem Haken

Eine Empfehlung, wenn Du gerne fotografierst: das Huawei Pura 80 Ultra. Das jüngste Flaggschiff von Huawei hat hinten eine Vierfachkamera, die einen 3,7-fachen und 9,4-fachen optischen Zoom unterstützt. Das sorgt für jederzeit gestochen scharfe Bilder. Huawei verspricht darüber hinaus eine hohe Detail- und Farbgenauigkeit.

Auch abseits der Kamera weiß das Huawei Pura 80 Ultra mit einer starken Ausstattung zu überzeugen: ein großes und hochauflösendes LTPO-AMOLED-Display, ein 16 Gigabyte großer Arbeitsspeicher und 512 Gigabyte Speicherplatz. Unter der Haube sitzt der Kirin 9020, ein Octa-Core-Prozessor, der für eine hohe Performance sorgen dürfte. Der Akku fasst 5.170 Milliamperestunden und kann mit bis zu 100 Watt schnell aufgeladen werden.

Als Betriebssystem kommt EMUI 15.0 zum Einsatz; ein Android-Derivat, das keine Google-Dienste unterstützt. Das ist auch der größte Nachteil dieses Huawei-Smartphones. Beliebte Apps wie „Google Maps” kannst Du auf dem Gerät schlicht nicht nutzen. Der Google Play Store wird ebenfalls nicht angeboten. Ein weiterer Nachteil: Schnelles 5G gibt es mit dem Huawei Pura 80 Ultra in Deutschland laut dem Hersteller nicht.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/beste-smartphones-2021-top-handys-des-jahres/#/

Cell Broadcast: Warum dein Smartphone plötzlich Alarm schlägt – und warum das ein gutes Zeichen ist

Vielleicht hast du es selbst schon erlebt: Dein Smartphone gibt plötzlich einen lauten Warnton von sich – selbst dann, wenn es eigentlich auf „lautlos“ oder „Nicht stören“ steht. Viele Nutzer erschrecken sich in diesem Moment oder fragen sich, ob etwas mit ihrem Gerät nicht stimmt. Die Ursache ist in den meisten Fällen ein sogenannter Cell-Broadcast-Alarm.

Doch was steckt technisch dahinter? Warum gibt es dieses System? Und weshalb ist es ein wichtiger Bestandteil moderner Krisenkommunikation?


Was ist Cell Broadcast?

Cell Broadcast ist ein staatliches Warnsystem, mit dem Behörden Gefahrenmeldungen direkt an Mobiltelefone in einem bestimmten Gebiet senden können. Dabei handelt es sich nicht um klassische SMS oder Push-Nachrichten, sondern um eine spezielle Funktion des Mobilfunknetzes selbst.

Die Besonderheit:
Die Nachricht wird nicht an einzelne Personen verschickt, sondern an alle Geräte, die in einer bestimmten Funkzelle eingebucht sind. Wer sich also zum Zeitpunkt der Warnung in dem betroffenen Gebiet aufhält, erhält die Meldung automatisch.


Wofür wird Cell Broadcast eingesetzt?

Cell Broadcast kommt überall dort zum Einsatz, wo schnelle und flächendeckende Warnungen lebenswichtig sein können, zum Beispiel bei:

  • Unwettern und Extremwetterlagen

  • Hochwasser oder Sturmfluten

  • Großbränden

  • Bombenentschärfungen

  • Chemieunfällen

  • anderen akuten Gefahren- und Katastrophensituationen

Ziel ist es, möglichst viele Menschen in kürzester Zeit zuverlässig zu erreichen – unabhängig davon, ob sie eine spezielle App installiert haben oder nicht.


Warum ist der Alarm so laut – selbst im Lautlos-Modus?

Das ist kein Fehler, sondern Absicht.

Cell-Broadcast-Warnungen dürfen systemseitig alle Lautlos- und Ruhemodi übersteuern, damit sie auch nachts oder in kritischen Situationen wahrgenommen werden. In einer echten Notlage kann genau dieser laute Alarm entscheidend sein.


Die Technik dahinter: überraschend alt, aber effektiv

Aus technischer Sicht ist Cell Broadcast besonders interessant, weil es kein modernes „Cloud-Feature“ ist. Die Technologie existiert bereits seit den 1990er-Jahren und war ursprünglich Teil des GSM-Standards.

Warum sie trotzdem lange kaum genutzt wurde:

  • fehlende politische und organisatorische Umsetzung

  • geringe Bekanntheit

  • Fokus auf App-basierte Warnsysteme

  • unklare Zuständigkeiten

Erst in den letzten Jahren – nicht zuletzt nach mehreren Krisenereignissen – wurde Cell Broadcast in vielen Ländern konsequent aktiviert.


Große Vorteile gegenüber SMS und Apps

Cell Broadcast hat einige entscheidende technische Vorteile:

✅ funktioniert ohne Internetverbindung
✅ funktioniert auch bei überlasteten Mobilfunknetzen
✅ keine App nötig
✅ keine Registrierung erforderlich
✅ keine Telefonnummern gespeichert
✅ keine Standortverfolgung
✅ sehr hohe Zustellgeschwindigkeit

Gerade bei Großschadenslagen, in denen Netze schnell überlastet sind, ist das ein enormer Vorteil gegenüber klassischen SMS oder Push-Diensten.


Datenschutz: Wird man dabei überwacht?

Eine häufige Sorge lautet: „Bekommen die Behörden dadurch meinen Standort?“

Die klare Antwort: Nein.

Cell Broadcast funktioniert einseitig.
Das Netz sendet eine Nachricht in eine Funkzelle – das Smartphone empfängt sie lediglich. Es werden dabei:

  • keine personenbezogenen Daten übertragen

  • keine Geräte identifiziert

  • keine Bewegungsprofile erstellt

Aus Datenschutzsicht ist Cell Broadcast sogar deutlich unkritischer als viele alltägliche Apps.


Fazit: Ein simples System mit großer Wirkung

Cell Broadcast ist ein gutes Beispiel dafür, dass nicht jede wichtige Technologie neu oder spektakulär sein muss. Die Lösung ist technisch schlicht, robust und genau deshalb extrem zuverlässig.

Wenn dein Smartphone also das nächste Mal plötzlich Alarm schlägt, gilt:
Nicht erschrecken – sondern kurz innehalten und die Warnmeldung lesen. Sie könnte wichtig sein.

Android 17: Release im Sommer 2026 – mit diesen Features?

Geräteübergreifende Features, verbessertes Gaming, überarbeitetes Design: Google soll bereits an Android 17 arbeiten. Die erste Beta könnte sogar schon bald erscheinen. Wir verraten, was zu Android 17 hinsichtlich Release-Termin und Neuerungen bekannt ist.

Jedes Jahr bringt Google eine neue Version seines mobilen Betriebssystems heraus. Die Entwickler:innen arbeiten wohl schon seit einiger Zeit an Android 17, das unter dem Codenamen „Cinnamon Bun” entstehen soll (via Android Authority). Leaks und Gerüchte deuten bislang auf ein großes Update hin.

Hinweis: Die Informationen im folgenden Artikel basieren überwiegend auf Gerüchten, Leaks und Spekulationen. Genauere Informationen haben wir erst, wenn Google die Beta von Android 17 veröffentlicht. Bedenke zudem, dass es nicht alle Funktionen einer Beta in die finale Version schaffen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die nächste große Android-Version erscheint wahrscheinlich im Juni 2026. 
  • Android 17 dürfte viele neue Features beinhalten, unter anderem eine bessere Zusammenarbeit von Geräten.
  • Die Zwischenablage soll nahtlos funktionieren – zwischen Android-Handys und -Tablets sowie Chromebooks.
  • Über den verbesserten Desktop-Modus könnten sich Dein Smartphone in einen Mini-PC verwandeln.

Release von Android 17: Wann erscheint das Betriebssystem?

Google hat sich bislang nicht öffentlich zum Erscheinungsdatum von Android 17 geäußert. Geht Google ähnlich vor wie beim Release von Android 16, sollte es noch im Dezember 2025 oder spätestens im Januar 2026 die erste Entwickler-Vorschau geben. Kurz darauf dürfte die öffentliche Betaphase starten. Die finale Version von Android 17 könnte Android Authority zufolge dann im zweiten Quartal 2026 erscheinen; vermutlich im Juni.

Zur Erinnerung: Mit Android 16 hat Google seine Veröffentlichungsstrategie bezüglich neuer Android-Versionen angepasst: Die erste Developer Beta war bereits ab November 2024 verfügbar, die erste öffentliche Beta ab Januar 2025. Die finale Version rollte im Juni 2025 aus.

 

Diese neuen Features soll Android 17 an Bord haben

Im Folgenden fassen wir zusammen, welche neuen Features mit Android 17 auf Dein Handy kommen könnten.

Geräteübergreifende Zwischenablage

Ein neues Feature in Android 17 soll die Arbeit mit der Zwischenablage deutlich effizienter machen: Sie funktioniert in Zukunft geräteübergreifend, meldet Android Authority. Du könntest dann von allen verbundenen Geräten darauf zugreifen.

Kopierst Du beispielsweise einen Text auf einem Smartphone, kannst Du diesen auch auf einem Android-Tablet, anderen Android-Handys oder Chromebooks aufrufen. Bisher ist es so, dass die Zwischenablage zwar innerhalb von unterschiedlichen Apps nutzbar ist, aber nicht mit anderen Geräten synchronisiert wird.

Die neue Funktion läuft bei Google wohl unter dem Namen „Universal Clipboard”. Sie heißt damit genauso wie bei Apple, wo es die geräteübergreifende Zwischenablage schon gibt.

Verbesserte Zusammenarbeit mit anderen Geräten

iOS-Nutzer:innen können eine Aufgabe auf einem iPhone beginnen und dann auf Mac oder iPad fortsetzen. Das klappt unter anderem bei E-Mails, aber auch beim Surfen und im Kalender. Ein ähnliches System wie Apples „Handoff” könnte zu Android 17 kommen. Dort heißt es angeblich „Task Continuity“, berichtet Android Authority.

Du kannst damit App-Fenster nahtlos zwischen Android-Geräten übertragen, beispielsweise in Google Chrome. Öffnest Du einen Tab auf dem Handy, siehst Du ihn also auch im Browser auf dem Computer. Dabei wird sogar die aktuelle Position des Cursors übertragen.

Das soll auch mit anderen Aufgaben funktionieren, unter anderem Chats. Der Vorteil: „Task Continuity” ermögliche einen Wechsel zwischen Geräten ohne Unterbrechung oder erneutes Laden.

Zudem könnten Geräteprofile in Zukunft zentral verwaltet und über alle verbundenen Geräte hinweg synchronisiert werden. Dann gelten Einstellungen wie „Bitte nicht stören” auf Wunsch automatisch auch für Smartwatch und Tablet. Über ein zentrales Dashboard kannst Du dann Lautstärke oder Benachrichtigungen aller miteinander gekoppelten Devices regeln und verwalten.

 

Neuer Desktop-Modus

Google arbeitet angeblich an einem neuen Desktop-Modus für Android 17, heißt es bei GSMArena mit Bezug auf einen Leak von Tech-Journalist Mishaal Rahman. Der Modus soll Android-Geräten eine vollwertige, PC-ähnliche Oberfläche geben, wenn sie mit einem größeren Bildschirm verbunden sind – ähnlich wie bei Samsungs DeX. Dadurch würde sich ein Android-Handy in eine Art Mini-Computer verwandeln, wenn es mit Monitor oder Fernseher gekoppelt ist.

Apps laufen dann in verschieb- und skalierbaren Fenstern statt nur im Vollbild. Erwartet wird auch eine Taskbar am unteren Bildschirmrand, die einen schnellen Wechsel zwischen Apps ermöglicht.

Wie auf einem klassischen Desktop könnten azßerdem mehrere Apps nebeneinander laufen, was Multitasking erleichtert. Inhalte sollen sich per Drag and Drop unkompliziert verschieben lassen. Nicht zuletzt will Google offenbar die Tastatur- und Mausunterstützung optimieren.

Die Funktion kommt wahrscheinlich zuerst auf die Pixel-Smartphones, dürfte aber später auch auf anderen Geräten verfügbar sein.

Vollbild-Apps auf dem Always-On-Display 

Android 17 führt wahrscheinlich einen „Min-Mode” ein, der das Always-On-Display (AOD) deutlich erweitert. Apps zeigen dort künftig eigene Oberflächen im Vollbild. Bisher sind auf dem AOD nur Uhrzeit und Benachrichtigung zu sehen. In Zukunft rufst Du darüber angeblich Live-Informationen ab, unter anderem zur Navigation, Deinem Trainingsfortschritt oder dem aktuell abgespielten Song. Das alles passiere in einem Ultra-Low-Power-Modus, der den Akku wenig belasten soll.

Auf dem Pixel 10 ist etwas Ähnliches bereits mit Google Maps möglich. Deshalb geht Android Authority davon aus, dass die Navigations-App die erste Anwendung sein wird, die der Min-Mode in Android 17 unterstützt.

Neue Gaming-Features

Für Gamer:innen könnte Android 17 ebenfalls einige spannende Neuerungen mitbringen. Gamepad-Tasten lassen sich dann womöglich individuell belegen, berichtet Digital Trends. Die Steuerung könne direkt im System und ohne Drittanbieter-Apps angepasst werden. Zudem sollen externe Controller besser unterstützt werden.

Darüber hinaus soll das neue Betriebssystem Gamingprofile integrieren, die die Auslastung des Prozessors optimieren. Der Desktop-Modus wird es offenbar erlauben, Spiele in einem Fenster auf dem großen Bildschirm unkompliziert zu zocken – und mit Maus und Tastatur zu bedienen.

Eventuell ist es sogar möglich, Games dank des Continuity-Modus auf einem Gerät zu starten und auf einem anderen weiterzuspielen.

 

Ins Betriebssystem eingebettete App-Sperre

Mit Android 15 hat Google den „Private Space” eingeführt. Das ist ein sicherer Bereich, in dem Apps abgelegt werden können und auf den andere keinen Zugriff haben. Es ist aber bisher von Haus aus nicht möglich, einzelne Apps mit Passwort, Fingerabdruck oder Gesichtsscan zu schützen. Dafür müssen Nutzer:innen bisher Security-Suiten oder alternative App-Launcher einsetzen.

Android 17 bringt mutmaßlich ein App-Lock-Feature für einzelne Apps. Weil Unbefugte das nicht deinstallieren können, sei die Lösung sicherer als Anwendungen von Drittanbieter:innen.

Neues Design

Google entwickelt für Android 17 womöglich das UI-Framework „Material You” weiter. „Material 3 Expressive” soll flexibler werden: App-Icons können sich dann automatisch an Stil und Farbe des Hintergrunds anpassen. Widgets sollen sich ebenfalls intelligenter verhalten und etwa je nach Tageszeit oder individueller Nutzung verändern. Außerdem sollen Animationen dynamischer werden.

Eine weitere Design-Neuerung verbessert angeblich auch das Multitasking: Aktive Apps erscheinen als schwebende Blasen auf einer Taskleiste, berichtet Android Police. Damit wäre ein schneller Wechsel zwischen den Apps möglich.

Mehr KI-Funktionen direkt im System

Android 17 setzt vermutlich stark auf Künstliche Intelligenz (KI). Geplant sind angeblich neue KI-basierte Schnellaktionen und Automatisierungen, berichtet Android Authority. Über intelligente Geräteprofile erkennt das System mutmaßlich Profile wie Arbeit, Freizeit oder Gaming selbstständig. Es passe dann Lautstärke und Benachrichtigungen dynamisch an die Situation an.

Offenbar will Google KI insgesamt auch tiefer im System verankern. Dann würden smarte Funktionen selbst in Einstellungen und Suche nutzbar sein – oder bei Security-Features. Denkbar sind unter anderem automatische Vorschläge für die Akku-Optimierung.

Nutzung externer App Stores

Eine weitere Neuerung bei Android 17 bietet Google nicht freiwillig an: Es soll in Zukunft einfacher sein, einen alternativen App Store auf einem Android-Gerät zu installieren. Voraussetzung: Es muss sich um einen registrierten App Store handeln, den Google als sicher einstuft. Wenn Du willst, installierst Du diesen dann mit einem Klick von der entsprechenden Webseite. Die jeweiligen Apps lädst Du dort herunter und kannst sie vom App-Anbieter automatisch updaten lassen.

Die Änderung ist das Resultat eines Vergleichs mit Epic Games. Google verpflichtet sich damit, den Zugang zu anderen App-Quellen zu erleichtern.

Bessere Unterstützung medizinischer Geräte

Einige medizinische Geräte lassen sich via Bluetooth mit dem Smartphone koppeln und über Apps steuern – zum Beispiel zur Blutzuckerkontrolle. Bisher behandelt Android sie wie jedes andere Bluetooth-Gerät, beispielsweise Kopfhörer oder Smartwatches.

Mit Android 17 sollen solche Hilfsmittel eine höhere Priorität erhalten, damit ihre Funktionalität sichergestellt ist. Dann werden sie beispielsweise nicht abgekoppelt, wenn das Handy Strom sparen will.

Welche Geräte unterstützen Android 17?

Offiziell ist noch nicht bekannt, welche Smartphones und Tablets die neue Android-Version bekommen. Google wird sicherlich seine Pixel-Handys zuerst mit der Software ausstatten. Die folgenden Pixel-Modelle erhalten vermutlich das Update:

  • Pixel 10, Pixel 10 Pro, Pixel 10 Pro XL und Pixel 10 Pro Fold
  • Pixel 9, Pixel 9 Pro, Pixel 9 Pro XL, Pixel 9 Pro Fold und Pixel 9a
  • Pixel 8, Pixel 8 Pro und Pixel 8a
  • Pixel 7, Pixel 7 Pro und Pixel 7a
  • Pixel 6, Pixel 6 Pro und Pixel 6a

Auf den Modellen der Pixel-11-Serie dürfte Android 17 bereits vorinstalliert sein. Bei den anderen Smartphone-Herstellern hängt es vom jeweiligen Update-Versprechen ab, welche Modelle das aktualisierte Betriebssystem unterstützen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/android-tipps/android-17-release-termin-neue-features-im-ueberblick/#/

So nutzen Sie ein VPN auf Ihrem iPhone

Für viele Menschen ist das iPhone im Arbeitsalltag ein zentrales Werkzeug – für E-Mails, Cloud-Dienste und den Zugriff auf Unternehmensdaten. Doch unterwegs lauern Gefahren: Öffentliche oder ungesicherte Netzwerke sind ein Sicherheitsrisiko. Ein VPN (Virtual Private Network) verschlüsselt die Internetverbindung Ihres iPhones und schützt so Ihre Daten. 

Was ist ein VPN auf dem iPhone?

Ein VPN (Virtual Private Network) ist eine verschlüsselte Verbindung zwischen Ihrem iPhone und dem Internet. Sobald die VPN-Verbindung aktiv ist, wird der Datenverkehr Ihres iPhones sicher durch einen geschützten Tunnel geleitet, beispielsweise zu Ihren Unternehmensservern. So können Sie auch von unterwegs auf interne Ressourcen zugreifen, ohne dass Außenstehende Einblick in übertragene Informationen erhalten.

iPhones unterstützen VPN-Verbindungen direkt im Betriebssystem. Dafür stehen etablierte und sichere Protokolle wie IKEv2, IPSec oder OpenVPN zur Verfügung, die eine stabile und verschlüsselte Kommunikation gewährleisten.

Ein VPN auf dem iPhone ist damit ein zentraler Baustein für sicheres mobiles Arbeiten: Es schützt vertrauliche Unternehmensdaten, ermöglicht den geschützten Zugriff auf interne Systeme und reduziert Risiken.

So richten Sie ein VPN auf dem iPhone ein

Ein VPN auf dem iPhone lässt sich auf zwei Arten einrichten:

  • über eine VPN-App
  • manuell in den iOS-Einstellungen

Beide Varianten führen zum gleichen Ziel – einer sicheren, verschlüsselten Verbindung.

Option 1: VPN über App einrichten

Die einfachste Methode ist die Nutzung einer VPN-App eines Anbieters.

So gehen Sie vor:

  1. Laden Sie die gewünschte VPN-App aus dem App Store herunter.
  2. Öffnen Sie die App und melden Sie sich mit Ihrem Konto (Unternehmenszugang) an.
  3. Erteilen Sie der App beim ersten Start die Berechtigung zur VPN-Konfiguration – iOS fragt Sie automatisch danach.
  4. Wählen Sie einen Serverstandort aus und aktivieren Sie die Verbindung.
  5. Das iPhone zeigt in der Statusleiste ein VPN-Symbol an, sobald die Verbindung aktiv ist.

Diese Variante ist besonders nutzerfreundlich, da die App die gesamte Einrichtung übernimmt und bei Bedarf automatisch eine sichere Verbindung aufbaut.

Option 2: VPN manuell einrichten

Wenn Ihr Unternehmen eigene VPN-Zugangsdaten bereitstellt oder Sie einen bestimmten Dienst manuell konfigurieren möchten, können Sie das direkt in den iPhone-Einstellungen tun:

  1. Öffnen Sie „Einstellungen | Allgemein | VPN und Geräteverwaltung“.
  2. Tippen Sie auf „VPN“ und dann „VPN-Konfiguration hinzufügen …“.
  3. Wählen Sie den VPN-Typ (z. B. IKEv2, IPSec oder L2TP) aus.
  4. Geben Sie die vom VPN-Anbieter oder Ihrer IT-Abteilung bereitgestellten Daten ein.
  5. Tippen Sie auf Fertig und aktivieren Sie das VPN über den Schalter.

Unternehmen mit MDM-Lösungen (Mobile Device Management) können die VPN-Konfiguration auch zentral auf die iPhones und Firmengeräte der Mitarbeitenden ausrollen. Die Teammitglieder müssen das Firmen-VPN dann nicht manuell einrichten.

Warum brauche ich ein VPN auf dem iPhone?

Viele Organisationen nutzen VPNs, um ihren Mitarbeitenden sicheren Fernzugriff auf interne Systeme zu ermöglichen. Gerade im beruflichen Umfeld nutzen Menschen häufig öffentliche WLAN-Netze in Hotels, Flughäfen oder Cafés, um mit Ihren Firmenhandys auf Unternehmensdaten zuzugreifen. Diese Netzwerke sind oftmals unverschlüsselt, sodass Angreifer Daten leicht abfangen könnten. Ein VPN schützt davor, indem es Ihre Verbindung verschlüsselt.

Darüber hinaus bietet ein VPN auch Datenschutzvorteile: Ihre tatsächliche IP-Adresse wird verborgen, und Ihr Internetverkehr erscheint, als käme er von einem anderen Standort. Das erschwert Tracking durch Websites oder Werbenetzwerke und erhöht die digitale Privatsphäre – ein wichtiger Aspekt nicht nur für Einzelpersonen, sondern auch für Unternehmen, die sensible Daten verarbeiten.

VPN für iPhone im Überblick

Ein VPN auf dem iPhone …

  • verschlüsselt den gesamten Datenverkehr und schützt so Ihren Datenverkehr vor unerwünschten Zugriffen.
  • sorgt für sichere Verbindungen, schützt vertrauliche Daten und ermöglicht sicheres Arbeiten – auch mobil und in öffentlichen WLANs.
  • lässt sich auf dem iPhone schnell über eine App oder manuell in den Einstellungen einrichten, um jederzeit geschützt online zu gehen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/vpn-fuer-iphone/

Quanteninternet – ein neues Netz für die Kommunikation der Zukunft

Moderator und Wissenschaftsjournalist Jacob Beautemps taucht in die Welt des Quanteninternets ein. Projekte, wie die unserer T-Labs – u.a. mit ihrer Teststrecke in Berlin – bringen die Theorie schon jetzt in die Praxis. Was heute schon möglich ist und wie das Quanteninternet funktioniert – darum geht es in einer neuen Folge von „Breaking Lab“, einem populären Wissensformat auf YouTube.

Im klassischen Internet werden Informationen als Bits übertragen – also als 0 oder 1. Im Quanteninternet geht es um „Qubits“. Sie können 0, 1 oder beides gleichzeitig sein. Diese Überlagerung nennt man „Superposition“.

Dazu kommt eine zweite Besonderheit, die sogenannte Verschränkung. Dabei werden zwei Teilchen so miteinander verknüpft, dass ihr Zustand zusammenhängt – selbst über große Entfernungen. Misst man das eine, kennt man den Zustand des anderen. Diese Quanteneffekte bilden die physikalische Grundlage für das Quanteninternet und seine Anwendungen.

Im Kern ist das Quanteninternet ein Netzwerk von Quantengeräten wie Quantencomputern oder Quantensensoren, die solche Qubits austauschen. Die Forschung spricht von sechs Entwicklungsstufen des Quanteninternets: von ersten, noch punktuellen Verbindungen bis hin zu einem globalen Netz aus Quantencomputern in Stufe 6. Heute stehen wir am Anfang, also auf der ersten Stufe.

Abhörsichere Kommunikation durch Physik

Eine der spannendsten Anwendungen ist die abhörsichere Kommunikation. Heute basiert Verschlüsselung meist auf komplexen mathematischen Problemen. Verfahren wie RSA machen es Angreifern zwar sehr schwer, Schlüssel zu berechnen, leistungsfähige Quantencomputer könnten solche Verfahren in Zukunft jedoch deutlich schneller knacken.

Das Quanteninternet setzt an einem anderen Punkt an. Die eigentlichen Daten bleiben klassisch verschlüsselt, aber der Schlüssel wird über Qubits übertragen. Der Clou: Quantenzustände lassen sich nicht verlustfrei kopieren. Versucht ein Angreifer, den Zustand eines Qubits mitzulesen, verändert er ihn zwangsläufig. Diese Störung lässt sich auf der Empfängerseite nachweisen insbesondere, wenn verschränkte Teilchen im Spiel sind.

So entsteht ein Kommunikationsnetz, bei dem Abhörversuche nicht unbemerkt bleiben.

Verteiltes Quantencomputing: Viele statt ein großer Quantenrechner

Quantencomputer befinden sich noch am Anfang. Heute arbeiten Systeme mit rund hundert Qubits. Für viele komplexe Anwendungen bräuchte es jedoch deutlich mehr. Je größer die Systeme werden, desto schwieriger wird es jedoch, sie stabil und fehlerarm zu betreiben.

Hier setzt die Idee des verteilten Quantencomputings an: Statt einen riesigen Quantencomputer zu bauen, werden mehrere kleinere Systeme über das Quanteninternet verbunden. Qubits können zwischen ihnen ausgetauscht werden, Algorithmen laufen parallel auf mehreren Rechnern. Am Ende entsteht ein virtueller „Großrechner“.

Das Quanteninternet liefert dafür die Infrastruktur, ähnlich wie das heutige Internet für verteiltes Cloud Computing, nur auf Basis von Qubits.

Quanten-Sensing: Messen im Verbund

Eine weitere Anwendung ist das Quanten-Sensing. Es geht darum, extrem präzise Messungen durchzuführen – etwa für Forschung, Medizin oder Geophysik.

In klassischen Sensornetzen misst jeder Sensor für sich. Die Daten werden später zentral zusammengeführt, gemittelt und ausgewertet. In einem Quantennetz lassen sich Sensoren hingegen über verschränkte Qubits koppeln. Mehrere Quantensensoren erfassen dann gemeinsam einen Messwert.

Ein Quanteninternet ermöglicht es, solche verteilten Quantensensoren zu verbinden – zum Beispiel Teleskope an weit entfernten Orten für besonders genaue Himmelsbeobachtungen.

Berlin als Testfeld – Quanten- und klassisches Internet im selben Kabel

Wie ein Quanteninternet über reale Glasfasernetze aussehen könnte, testen die T-Labs der Deutschen Telekom im „Berlin Quantum Fiber Testbed“. In diesem Versuchsnetz laufen klassische Datensignale und Quantensignale durch dieselbe Glasfaser.

Die Herausforderung: Die Signale dürfen sich nicht gegenseitig stören. Glasfasern übertragen Licht in verschiedenen Wellenlängenbereichen, den sogenannten Bändern. Für das Experiment blieb der klassische Datenverkehr im üblichen C-Band und damit weit genug entfernt, um Störungen zu minimieren, aber technisch noch gut nutzbar.

Gemeinsam mit dem US-Unternehmen Qunnect gelang den Forschenden ein Rekord. Über 30 Kilometer Glasfaser konnten sie verschränkte Photonen mit 99 Prozent Genauigkeit (Fidelity) verteilen – und das über 17 Tage stabil im Dauerbetrieb. In ersten Tests über rund 100 Kilometer bleiben noch etwa 90 Prozent Genauigkeit übrig. Das ist genug für kürzere Distanzen, etwa innerhalb einer Stadt.

Zum Vergleich: In klassischen optischen Netzen liegen Verstärker-Stationen heute in Abständen von rund 80 Kilometern. Für Quantenverbindungen sind derzeit deutlich kürzere Abstände nötig – etwa alle 30 Kilometer ein Knotenpunkt.

Das Nadelöhr: Quantenrepeater und Zeitplan bis 2050

Damit das Quanteninternet über große Distanzen funktioniert, braucht es spezielle Knotenpunkte – sogenannte Quantenrepeater. Sie können selbst Verschränkung erzeugen und lange Strecken in mehrere kürzere Abschnitte unterteilen.

Solche Quantenrepeater gelten als extrem komplex. Studien, etwa vom Fraunhofer ISI, gehen davon aus, dass kommerzielle Lösungen frühestens ab etwa 2035 zu erwarten sind. Bis zu einem großflächig ausgebauten Quanteninternet werden nach Einschätzung von Expertinnen und Experten weitere 15 bis 20 Jahre vergehen.

Die T-Labs sehen ihre Aufgabe darin, das heutige Netz rechtzeitig auf diese Technologien vorzubereiten: Quantenkomponenten testen, in bestehende Netze integrieren und bewerten, wie realistisch eine spätere Migration ist.

Das Quanteninternet wird das klassische Internet nicht ersetzen. Es ergänzt es dort, wo besondere Eigenschaften gefragt sind.

Das Video gibt Einblicke in Technik, die man normalerweise gar nicht sieht, weil sie in Rechenzentren steckt. Außerdem zeigt es, wie praktisch KI-Assistenten – wie beispielsweise auf dem KI-Phone – unseren Alltag revolutionieren. Reinschauen lohnt sich.

Quelle:

https://www.telekom.com/de/blog/konzern/artikel/quanteninternet-kommunikation-der-zukunft-1100388

Android 17: Release im Sommer 2026 – mit diesen Features?

Geräteübergreifende Features, verbessertes Gaming, überarbeitetes Design: Google soll bereits an Android 17 arbeiten. Die erste Beta könnte sogar schon bald erscheinen. Wir verraten, was zu Android 17 hinsichtlich Release-Termin und Neuerungen bekannt ist.

Jedes Jahr bringt Google eine neue Version seines mobilen Betriebssystems heraus. Die Entwickler:innen arbeiten wohl schon seit einiger Zeit an Android 17, das unter dem Codenamen „Cinnamon Bun” entstehen soll (via Android Authority). Leaks und Gerüchte deuten bislang auf ein großes Update hin.

Hinweis: Die Informationen im folgenden Artikel basieren überwiegend auf Gerüchten, Leaks und Spekulationen. Genauere Informationen haben wir erst, wenn Google die Beta von Android 17 veröffentlicht. Bedenke zudem, dass es nicht alle Funktionen einer Beta in die finale Version schaffen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die nächste große Android-Version erscheint wahrscheinlich im Juni 2026. 
  • Android 17 dürfte viele neue Features beinhalten, unter anderem eine bessere Zusammenarbeit von Geräten.
  • Die Zwischenablage soll nahtlos funktionieren – zwischen Android-Handys und -Tablets sowie Chromebooks.
  • Über den verbesserten Desktop-Modus könnten sich Dein Smartphone in einen Mini-PC verwandeln.

Release von Android 17: Wann erscheint das Betriebssystem?

Google hat sich bislang nicht öffentlich zum Erscheinungsdatum von Android 17 geäußert. Geht Google ähnlich vor wie beim Release von Android 16, sollte es noch im Dezember 2025 oder spätestens im Januar 2026 die erste Entwickler-Vorschau geben. Kurz darauf dürfte die öffentliche Betaphase starten. Die finale Version von Android 17 könnte Android Authority zufolge dann im zweiten Quartal 2026 erscheinen; vermutlich im Juni.

Zur Erinnerung: Mit Android 16 hat Google seine Veröffentlichungsstrategie bezüglich neuer Android-Versionen angepasst: Die erste Developer Beta war bereits ab November 2024 verfügbar, die erste öffentliche Beta ab Januar 2025. Die finale Version rollte im Juni 2025 aus.

 

Diese neuen Features soll Android 17 an Bord haben

Im Folgenden fassen wir zusammen, welche neuen Features mit Android 17 auf Dein Handy kommen könnten.

Geräteübergreifende Zwischenablage

Ein neues Feature in Android 17 soll die Arbeit mit der Zwischenablage deutlich effizienter machen: Sie funktioniert in Zukunft geräteübergreifend, meldet Android Authority. Du könntest dann von allen verbundenen Geräten darauf zugreifen.

Kopierst Du beispielsweise einen Text auf einem Smartphone, kannst Du diesen auch auf einem Android-Tablet, anderen Android-Handys oder Chromebooks aufrufen. Bisher ist es so, dass die Zwischenablage zwar innerhalb von unterschiedlichen Apps nutzbar ist, aber nicht mit anderen Geräten synchronisiert wird.

Die neue Funktion läuft bei Google wohl unter dem Namen „Universal Clipboard”. Sie heißt damit genauso wie bei Apple, wo es die geräteübergreifende Zwischenablage schon gibt.

Verbesserte Zusammenarbeit mit anderen Geräten

iOS-Nutzer:innen können eine Aufgabe auf einem iPhone beginnen und dann auf Mac oder iPad fortsetzen. Das klappt unter anderem bei E-Mails, aber auch beim Surfen und im Kalender. Ein ähnliches System wie Apples „Handoff” könnte zu Android 17 kommen. Dort heißt es angeblich „Task Continuity“, berichtet Android Authority.

Du kannst damit App-Fenster nahtlos zwischen Android-Geräten übertragen, beispielsweise in Google Chrome. Öffnest Du einen Tab auf dem Handy, siehst Du ihn also auch im Browser auf dem Computer. Dabei wird sogar die aktuelle Position des Cursors übertragen.

Das soll auch mit anderen Aufgaben funktionieren, unter anderem Chats. Der Vorteil: „Task Continuity” ermögliche einen Wechsel zwischen Geräten ohne Unterbrechung oder erneutes Laden.

Zudem könnten Geräteprofile in Zukunft zentral verwaltet und über alle verbundenen Geräte hinweg synchronisiert werden. Dann gelten Einstellungen wie „Bitte nicht stören” auf Wunsch automatisch auch für Smartwatch und Tablet. Über ein zentrales Dashboard kannst Du dann Lautstärke oder Benachrichtigungen aller miteinander gekoppelten Devices regeln und verwalten.

 

Neuer Desktop-Modus

Google arbeitet angeblich an einem neuen Desktop-Modus für Android 17, heißt es bei GSMArena mit Bezug auf einen Leak von Tech-Journalist Mishaal Rahman. Der Modus soll Android-Geräten eine vollwertige, PC-ähnliche Oberfläche geben, wenn sie mit einem größeren Bildschirm verbunden sind – ähnlich wie bei Samsungs DeX. Dadurch würde sich ein Android-Handy in eine Art Mini-Computer verwandeln, wenn es mit Monitor oder Fernseher gekoppelt ist.

Apps laufen dann in verschieb- und skalierbaren Fenstern statt nur im Vollbild. Erwartet wird auch eine Taskbar am unteren Bildschirmrand, die einen schnellen Wechsel zwischen Apps ermöglicht.

Wie auf einem klassischen Desktop könnten azßerdem mehrere Apps nebeneinander laufen, was Multitasking erleichtert. Inhalte sollen sich per Drag and Drop unkompliziert verschieben lassen. Nicht zuletzt will Google offenbar die Tastatur- und Mausunterstützung optimieren.

Die Funktion kommt wahrscheinlich zuerst auf die Pixel-Smartphones, dürfte aber später auch auf anderen Geräten verfügbar sein.

 

Vollbild-Apps auf dem Always-On-Display 

Android 17 führt wahrscheinlich einen „Min-Mode” ein, der das Always-On-Display (AOD) deutlich erweitert. Apps zeigen dort künftig eigene Oberflächen im Vollbild. Bisher sind auf dem AOD nur Uhrzeit und Benachrichtigung zu sehen. In Zukunft rufst Du darüber angeblich Live-Informationen ab, unter anderem zur Navigation, Deinem Trainingsfortschritt oder dem aktuell abgespielten Song. Das alles passiere in einem Ultra-Low-Power-Modus, der den Akku wenig belasten soll.

Auf dem Pixel 10 ist etwas Ähnliches bereits mit Google Maps möglich. Deshalb geht Android Authority davon aus, dass die Navigations-App die erste Anwendung sein wird, die der Min-Mode in Android 17 unterstützt.

Neue Gaming-Features

Für Gamer:innen könnte Android 17 ebenfalls einige spannende Neuerungen mitbringen. Gamepad-Tasten lassen sich dann womöglich individuell belegen, berichtet Digital Trends. Die Steuerung könne direkt im System und ohne Drittanbieter-Apps angepasst werden. Zudem sollen externe Controller besser unterstützt werden.

Darüber hinaus soll das neue Betriebssystem Gamingprofile integrieren, die die Auslastung des Prozessors optimieren. Der Desktop-Modus wird es offenbar erlauben, Spiele in einem Fenster auf dem großen Bildschirm unkompliziert zu zocken – und mit Maus und Tastatur zu bedienen.

Eventuell ist es sogar möglich, Games dank des Continuity-Modus auf einem Gerät zu starten und auf einem anderen weiterzuspielen.

 

Ins Betriebssystem eingebettete App-Sperre

Mit Android 15 hat Google den „Private Space” eingeführt. Das ist ein sicherer Bereich, in dem Apps abgelegt werden können und auf den andere keinen Zugriff haben. Es ist aber bisher von Haus aus nicht möglich, einzelne Apps mit Passwort, Fingerabdruck oder Gesichtsscan zu schützen. Dafür müssen Nutzer:innen bisher Security-Suiten oder alternative App-Launcher einsetzen.

Android 17 bringt mutmaßlich ein App-Lock-Feature für einzelne Apps. Weil Unbefugte das nicht deinstallieren können, sei die Lösung sicherer als Anwendungen von Drittanbieter:innen.

 

Neues Design

Google entwickelt für Android 17 womöglich das UI-Framework „Material You” weiter. „Material 3 Expressive” soll flexibler werden: App-Icons können sich dann automatisch an Stil und Farbe des Hintergrunds anpassen. Widgets sollen sich ebenfalls intelligenter verhalten und etwa je nach Tageszeit oder individueller Nutzung verändern. Außerdem sollen Animationen dynamischer werden.

Eine weitere Design-Neuerung verbessert angeblich auch das Multitasking: Aktive Apps erscheinen als schwebende Blasen auf einer Taskleiste, berichtet Android Police. Damit wäre ein schneller Wechsel zwischen den Apps möglich.

Mehr KI-Funktionen direkt im System

Android 17 setzt vermutlich stark auf Künstliche Intelligenz (KI). Geplant sind angeblich neue KI-basierte Schnellaktionen und Automatisierungen, berichtet Android Authority. Über intelligente Geräteprofile erkennt das System mutmaßlich Profile wie Arbeit, Freizeit oder Gaming selbstständig. Es passe dann Lautstärke und Benachrichtigungen dynamisch an die Situation an.

Offenbar will Google KI insgesamt auch tiefer im System verankern. Dann würden smarte Funktionen selbst in Einstellungen und Suche nutzbar sein – oder bei Security-Features. Denkbar sind unter anderem automatische Vorschläge für die Akku-Optimierung.

Nutzung externer App Stores

Eine weitere Neuerung bei Android 17 bietet Google nicht freiwillig an: Es soll in Zukunft einfacher sein, einen alternativen App Store auf einem Android-Gerät zu installieren. Voraussetzung: Es muss sich um einen registrierten App Store handeln, den Google als sicher einstuft. Wenn Du willst, installierst Du diesen dann mit einem Klick von der entsprechenden Webseite. Die jeweiligen Apps lädst Du dort herunter und kannst sie vom App-Anbieter automatisch updaten lassen.

Die Änderung ist das Resultat eines Vergleichs mit Epic Games. Google verpflichtet sich damit, den Zugang zu anderen App-Quellen zu erleichtern.

Bessere Unterstützung medizinischer Geräte

Einige medizinische Geräte lassen sich via Bluetooth mit dem Smartphone koppeln und über Apps steuern – zum Beispiel zur Blutzuckerkontrolle. Bisher behandelt Android sie wie jedes andere Bluetooth-Gerät, beispielsweise Kopfhörer oder Smartwatches.

Mit Android 17 sollen solche Hilfsmittel eine höhere Priorität erhalten, damit ihre Funktionalität sichergestellt ist. Dann werden sie beispielsweise nicht abgekoppelt, wenn das Handy Strom sparen will.

Welche Geräte unterstützen Android 17?

Offiziell ist noch nicht bekannt, welche Smartphones und Tablets die neue Android-Version bekommen. Google wird sicherlich seine Pixel-Handys zuerst mit der Software ausstatten. Die folgenden Pixel-Modelle erhalten vermutlich das Update:

  • Pixel 10, Pixel 10 Pro, Pixel 10 Pro XL und Pixel 10 Pro Fold
  • Pixel 9, Pixel 9 Pro, Pixel 9 Pro XL, Pixel 9 Pro Fold und Pixel 9a
  • Pixel 8, Pixel 8 Pro und Pixel 8a
  • Pixel 7, Pixel 7 Pro und Pixel 7a
  • Pixel 6, Pixel 6 Pro und Pixel 6a

Auf den Modellen der Pixel-11-Serie dürfte Android 17 bereits vorinstalliert sein. Bei den anderen Smartphone-Herstellern hängt es vom jeweiligen Update-Versprechen ab, welche Modelle das aktualisierte Betriebssystem unterstützen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/android-tipps/android-17-release-termin-neue-features-im-ueberblick/#/

iPad mini 8 – mit OLED-Upgrade? Die Gerüchte im Überblick

Was plant Apple für das iPad mini 8? Ein hochauflösendes OLED-Display könnte nicht das einzige Upgrade sein – auch ein deutlich leistungsstärkerer Prozessor wird erwartet. Alle Gerüchte zum iPad mini der 8. Generation gibt’s hier in der Übersicht.

Bitte beachte: Der folgende Text basiert vollständig auf Gerüchten und Spekulationen. Welche Ausstattung das Tablet bekommt, wissen wir erst, wenn Apple das iPad mini 8 offiziell vorstellt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das iPad mini 8 könnte Ende 2026 auf den Markt kommen. 
  • Es soll im Vergleich zum iPad Pro ein abgespecktes OLED-Display erhalten.
  • Dank neuem Prozessor könnte sich die Akkulaufzeit verlängern.
  • Wegen der Upgrades soll der Preis höher ausfallen als beim Vorgänger.

Release: Wann erscheint das iPad mini 8?

Die Gerüchteküche ist sich überwiegend einig, wann das iPad mini der 8. Generation auf den Markt kommt: Im Laufe des Jahres 2026. Aktuellen Gerüchten zufolge dürfte es frühestens im dritten Quartal 2026 so weit sein, berichtet MacRumors.

Damit würde der Release des iPad mini 8 wahrscheinlich mit dem des iPhone 18 zusammenfallen, das für September 2026 erwartet wird. Angeblich plant Samsung, die OLED-Panels ab der zweiten Jahreshälfte 2025 zu produzieren, heißt es bei ZDNet Korea.

Neue iPad-mini-Modelle hat Apple bisher in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht – anders als beim iPhone, das jedes Jahr im Spätsommer/Herbst aktualisiert wird. Der Release des iPad mini 7 erfolgte im Oktober 2024. Das iPad mini 6 gibt es seit September 2021 zu kaufen; das iPad mini 5 kam im März 2019 auf den Markt.

Steigt der Preis des iPad mini?

Wie viel das neue iPad mini kostet, ist bisher zwar reine Spekulation. Allerdings könnten der Wechsel auf OLED-Technologie und andere Upgrades dazu führen, dass das iPad mini in der 8. Generation teurer ist. Der gut vernetzte Bloomberg-Analyst Gurman spekuliert, dass der Preis in den USA um etwa 100 Dollar steigen könnte.

Zur Erinnerung: Die siebte Generation des iPad mini kostete bei Marktstart in Deutschland ab rund 600 Euro. Steigt der Preis hierzulande ebenfalls um 20 Prozent, könnte das iPad mini 8 bei Release also rund 720 Euro kosten.

iPad mini 8 mit OLED-Technologie?

„Das nächste iPad mini wird ein OLED haben”, schreibt Ross Young auf Twitter/X. Damit ist wahrscheinlich das iPad mini 8 gemeint. Das Display stammt wahrscheinlich von Samsungs Displaysparte (via MacRumors). Der Zulieferer habe bereits Anfang 2024 ein kleineres OLED-Panel als Prototyp für Apple entwickelt.

iPad mini 8: Das bringt der Wechsel von LCD auf OLED

OLED-Bildschirme finden sich mittlerweile in vielen Apple-Geräten. Außer im iPad Pro stecken sie auch in den neueren iPhones sowie der Apple Watch. Für das iPad mini wäre die neue Technik eine deutliche Verbesserung bei der Bildqualität. LCD ist zwar bereits sehr gut, aber OLED bietet einige Vorteile. Dazu zählen vor allem höhere Kontraste und lebendigere Farben.

OLED-Panels können jedes Pixel individuell steuern, was zu einer präziseren Farbwiedergabe und tieferen Schwarztönen führt. Sie punkten außerdem mit schnelleren Reaktionszeiten und einem besseren Blickwinkel – und können dünner gebaut werden.

Bei seinem iPad Pro nutzt Apple zwei übereinanderliegende OLED-Panels. Diese Geräte leuchten besonders hell und haben starke Kontraste. Zudem bieten sie dank LTPO eine adaptive Bildwiederholrate von 0 bis 120 Hertz, die sich an die dargestellten Inhalte anpasst. Das nennt Apple „ProMotion”. Mit 120 Hertz laufen alle Bildwechsel flüssig und klar ab. Eine adaptive Rate spart überdies Energie.

Das iPad mini 8 dürfte aber nur ein OLED-Panel ohne LTPO verbaut haben, so MacRumors. Dadurch würde das Display nicht ganz so hell und kontrastreich sein, und die Bildwiederholrate soll nur 60 Hertz betragen. Zudem soll sie sich nicht automatisch anpassen können: Auf ProMotion musst Du also wahrscheinlich verzichten.

Design: Wie groß ist das kleine iPad?

Im Zusammenhang mit dem Display geht es auch um die Größe des iPad mini 8: Einige Quellen sprechen von 8,5 Zoll (Display Supply Chain Consultants); eine andere Quelle gehe sogar von 8,7 Zoll aus, berichtet MacRumors.

Zum Vergleich: Das iPad mini 7 besitzt ein Display mit 8,3 Zoll. Die neue Generation des kleinen Tablets könnte also minimal größer ausfallen – abhängig vom Rand.

 

Ist das neue iPad mini resistenter gegen Wasser?

Angeblich arbeitet Apple daran, sein kleines Tablet resistenter gegen Wasser zu machen. Möglicherweise bietet das iPad mini 8 eine ähnliche Wasserbeständigkeit wie das iPhone. In dem Fall könntest Du es auch in feuchten Umgebungen wie im Poolbereich gelegentlich nutzen.

Demnach soll es Apple gelungen sein, ein auf Vibrationstechnologie basierendes Lautsprechersystem zu entwickeln, sodass das iPad mini 8 keine Lautsprecheröffnungen hat. Das reduziere die Zahl an Stellen, an denen Wasser in das Tablet dringen kann. Beim iPhone setzt Apple dagegen auf Klebstoffe und Dichtungen, um das Gerät vor dem Eindringen von Wasser zu schützen.

Alle iPhone-Modelle seit dem iPhone 7 (Plus) gelten nach IP67 oder IP68 als wasserdicht. Sie sollen sogar bis zu 30 Minuten in 6 Metern Wassertiefe überstehen können, ohne Schaden zu nehmen. Der Schutz kann allerdings mit der Zeit abnehmen.

 

Dank neuem Chip: iPad mini 8 mit mehr Akkulaufzeit?

Das iPad mini 8 wird vermutlich mit einem der neueren Apple-Prozessoren ausgestattet sein: Gerüchten zufolge handelt es sich dabei um den A19 Pro (via MacRumors). Dieser Chip steckt unter anderem im iPhone 17 Pro Max und könnte im iPad mini für starke Leistung bei Multitasking, Gaming und anderen Aufgaben sorgen.

Anderen Gerüchten zufolge könnte im iPad mini 8 sogar der A20 Pro stecken – also der Chip, der auch das iPhone 18 Pro (Max) antreiben soll, berichtet AppleInsider. Hinweise darauf ließen sich im Code von iOS 26 finden.

Da im iPad mini 7 ein A17-Pro-Chip verbaut ist, wäre der Wechsel zum A19 Pro oder sogar zum A20 Pro ein ordentliches Upgrade. Bereits der A19 Pro arbeitet effizienter und benötigt daher weniger Strom bei gleicher Leistung, könnte also die Akkulaufzeit verlängern.

iPad mini 8. Generation: Mögliche technische Daten im Überblick

Hier listen wir Dir die möglichen technischen Daten des kleines Tablets auf. Bedenke auch hier, dass alle Angaben auf Gerüchten und Spekulationen basieren.

  • Design: resistenter gegen Wasser
  • Display: OLED, 60 Hertz
  • Rückkamera: ?
  • Frontkamera: ?
  • Prozessor: Apple A19 Pro
  • Speicherplatz: ?
  • Akkulaufzeit: ?
  • Release: 3. Quartal 2026
  • Preis bei Release: mehr als 600 Euro

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/apple/ipad-mini-8-release-preis-ausstattung/#/

Ein umfassender Überblick von 1G bis 6G

Der Mobilfunk hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant weiterentwickelt. Jede neue Generation von Mobilfunkstandards brachte technologische Fortschritte und eröffnete neue Anwendungsmöglichkeiten. Wir zeigen, welche Anwendungen und Nutzungsszenarien im Laufe der Zeit hinzukamen und was in Zukunft möglich sein wird.

Die Mobilfunkgenerationen und Standards

Mobilfunkstandards entwickeln sich in Generationen weiter – das G steht dabei für „Generation“. 1G legte den Grundstein für die mobile Kommunikation. Jede weitere Generation hat neue Dimensionen der Konnektivität eröffnet. 5G verändert bereits heute unser tägliches Leben und industrielle Prozesse. Der Nachfolger 6G befindet sich in der Entwicklung und wird die Möglichkeiten des Mobilfunks noch einmal deutlich erweitern.

  1. 1G (1980er Jahre)Analoge Signalübertragung. Primär für Sprachkommunikation, große und unhandliche Mobiltelefone, niedrige Kapazität und Sicherheit.
  2. 2G (1990er Jahre)Digitale Signalübertragung mit GSM, GPRS und EDGE. Einführung von SMS, verbesserte Sprachqualität und Sicherheit, erste Datenübertragungen.
  3. 3G (2000er Jahre)Mobile Breitbanddienste mit UMTS und HSPA(+). Mobile Daten und Internetzugang, höhere Datenübertragungsraten, Unterstützung für Multimediadienste.
  4. 4G (2010er Jahre)IP-basierte Kommunikation mit LTE. Steigerung der Datenübertragungsraten, Unterstützung für HD-Streaming und Online-Gaming, geringe Latenzzeiten.
  5. 5G (Seit 2019)Weitere Geschwindigkeitssteigerung und Verringerung der Latenz. Datenraten bis zu 20 Gbit/s, Unterstützung für eine Vielzahl von Geräten, erhöhte Netzkapazität und Effizienz.
  6. 6G (ab ca. 2030)Zukünftige Innovationen und Technologien. Datenraten im Terabit-Bereich, noch geringere Latenzzeiten, Integration von KI und maschinellem Lernen, erhöhte Energieeffizienz.

Wie entstehen Mobilfunkstandards?

Die grundlegenden Rahmenbedingungen und Anforderungen für jeden Mobilfunkstandard legen internationale Standardisierungsgremien fest, etwa die Internationale Fernmeldeunion (ITU – International Telecomunication Union). Die detaillierte Ausarbeitung der technischen Kriterien übernehmen weitere internationale Gremien wie das 3GPP (3rd Generation Partnership Project), in dem mehrere regionale Standardisierungsgremien vertreten sind.

In Deutschland ist die Bundesnetzagentur für die Kontrolle der Umsetzung der Mobilfunkstandards verantwortlich. Sie vergibt außerdem Mobilfunkfrequenzen und kontrolliert die damit verbundenen Versorgungsauflagen wie die Netzabdeckung.

1G: Die erste Generation

Ab 1978, besonders aber in den frühen 1980er Jahren, legte 1G den Grundstein für die mobile Kommunikation – obwohl die Technologie im Vergleich zu heutigen Standards rudimentär war: 1G-Netze wurden hauptsächlich für Gesprächsübertragung entwickelt und nutzten dafür analoge Frequenzmodulation.

Die Technologie war anfällig für Störungen und Interferenzen, Datenübertragung war praktisch nicht existent, und die Netzwerke waren nicht in der Lage, Textnachrichten oder andere Datenformen zu übertragen.

Da die Netzkapazität gering war, konnten nur wenige Menschen gleichzeitig telefonieren. Die ersten Mobiltelefone waren groß, schwer und hatten eine kurze Akkulaufzeit. Die Verbindungen galten als unsicher, weil analoge Signale leicht abgehört werden konnten.

Schnelle Fakten zur ersten Mobilfunkgeneration

Mobilfunkgeneration 1G
Einführung Ab 1978
Technische Umsetzung Analog
Hauptanwendung Sprachkommunikation
Besondere Merkmale Analoge Sprachübertragung

 

2G: Mobilfunknetze werden digital

2G brachte die Umstellung von analoger auf digitale Signalübertragung und legte den Grundstein für viele der mobilen Dienste, die wir heute nutzen. Der Mobilfunk der zweiten Generation basierte auf dem technischen Standard GSM (Global System for Mobile Communication). 1991 wurde GSM eingeführt und zum ersten globalen Mobilfunkstandard.

Die digitale Signalübertragung führte zu einer erheblichen Verbesserung der Sprachqualität. Mobilfunknetze wurden robuster und weniger anfällig für Störungen. Durch die Digitalisierung fand auch Verschlüsselung Einzug ins Mobilfunknetz und machte die Übertragungen deutlich sicherer. Mit 2G und GSM erfolgte auch die Einführung des Short Message Service (SMS). Fortan konnten Nutzer Textnachrichten von einem Mobiltelefon zum anderen senden.

Zudem ermöglichte 2G auch die Übertragung von Daten – zunächst jedoch mit sehr geringen Geschwindigkeiten. Technologien wie GPRS (General Packet Radio Service, ab 2001) und EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution, ab 2006) brachten einfache Internetdienste auf die Mobiltelefone – beispielsweise das Abrufen von E-Mails und das mobile Aufrufen von Websites.

Schnelle Fakten zur zweiten Mobilfunkgeneration

Mobilfunkgeneration 2G
Einführung Ab 1991
Mobilfunkstandards
(Technische Umsetzung)
GSM, GPRS, EDGE
Datenrate Bis zu 256 Kbit/s
Latenz Mittel (150-500 ms)
Hauptanwendung Sprachkommunikation, SMS
Besondere Merkmale Digitale Sprachübertragung, SMS

3G: Das mobile Internet wird Realität

3G baute ab 2001 auf der 2G-Technologie auf und ermöglichte es, mobile Datenverbindungen in einer zuvor nicht gekannten Geschwindigkeit und Qualität zu nutzen. Die technischen Standards trugen die Bezeichnungen UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) und HSPA(+) (High Speed Packet Access).

Mit UMTS war es erstmals möglich, das Internet auf mobilen Geräten sinnvoll zu nutzen. Nutzer konnten nun komplexere Dienste wie Videoanrufe in Anspruch nehmen und Musik und Videos streamen. Smartphones entwickelten sich zu leistungsstarken Mini-Computern. Es entstanden App-Stores, die eine Vielzahl von Anwendungen für nahezu jede erdenkliche Aufgabe boten. Soziale Netzwerke, Navigationsdienste, Business-Apps und viele weitere Anwendungen fanden durch 3G ihren Weg auf Handys und prägten die Art und Weise, wie wir heute unsere mobilen Geräte nutzen.

3G reduzierte die Reaktionszeiten (Latenz) bei der Nutzung von Online-Diensten erheblich. Die verbesserte Kapazität und Verfügbarkeit der Mobilfunknetze machten es möglich, dass mehr Nutzer gleichzeitig online sein konnten.

Schnelle Fakten zur dritten Mobilfunkgeneration

Mobilfunkgeneration 3G
Einführung Ab 2001
Mobilfunkstandards
(Technische Umsetzung)
UMTS, HSPA, HSPA+
Datenrate Bis zu 42 Mbit/s
Latenz Mittel (50-100 ms)
Hauptanwendung Mobiles Internet, E-Mail, Videoanrufe
Besondere Merkmale Mobile Datenübertragung, Videoanrufe

4G: Mobile Breitbandrevolution

Der entscheidende Fortschritt von 4G war die Weiterentwicklung des Mobilfunkstandards LTE (Long Term Evolution). Die Entwicklungsstufen LTE+ bzw. LTE Advanced und LTE Advanced Pro ermöglichen Datenübertragungsraten von bis zu 1 Gbit/s im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload. Diese Geschwindigkeiten lassen Sie anspruchsvolle Anwendungen wie HD-Video-Streaming, Online-Gaming und Videokonferenzen reibungslos auf mobilen Geräten nutzen.

4G nutzt ein vollständig IP-basiertes Mobilfunknetz (Internet Protocol). Dadurch können Sprach- und Datenkommunikation über das gleiche Netz abgewickelt werden. Im Vergleich zu 3G vereinfacht das die Netzwerkinfrastruktur und senkt die Betriebskosten. Voice over LTE (VoLTE) steigerte zudem die Qualität bei Sprachanrufen deutlich im Vergleich zu 2G und 3G.

Ein weiterer Meilenstein von 4G war die Einführung von Carrier Aggregation. Diese Technologie nutzt mehrere Mobilfunkfrequenzen gleichzeitig, um die verfügbare Bandbreite zu maximieren und höhere Datenraten zu erreichen. Dies ist besonders in städtischen Gebieten von Vorteil, wo viele Nutzer gleichzeitig mit dem Mobilfunknetz verbunden sind.

Schnelle Fakten zur vierten Mobilfunkgeneration

Mobilfunkgeneration 4G
Einführung Ab 2009
Mobilfunkstandards
(Technische Umsetzung)
LTE+/LTE-A, LTE-A Pro
Datenrate Bis zu 1 Gbit/s
Latenz Niedrig (10-50 ms)
Hauptanwendung HD-Video-Streaming, Online-Gaming
Besondere Merkmale VoLTE, Carrier Aggregation

5G: Das Zeitalter des Internets der Dinge (IoT)

5G führt zu einer tiefgreifenden Transformation der Vernetzung von Geräten und Systemen weltweit. Es fördert den Ausbau des Internets der Dinge (IoT), in dem Milliarden von Geräten miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten.

Mit theoretischen Datenübertragungsraten von bis zu 20 Gbit/s ermöglicht 5G Downloads großer Datenmengen in kurzer Zeit und bietet eine verbesserte Leistung bei datenintensiven Anwendungen wie beispielsweise Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). Durch Latenzzeiten von theoretisch unter 1 Millisekunde ist 5G eine Schlüsseltechnologie für Anwendungen, die Echtzeitkommunikation benötigen. Dazu zählen autonomes Fahren, Echtzeit-Gaming und kritische industrielle Anwendungen.

Zudem ist 5G besonders energieeffizient. Neue Technologien und Protokolle reduzieren den Energieverbrauch von IoT-Geräten, was deren Batterielebensdauer verlängert und den Betrieb nachhaltiger macht.

Schnelle Fakten zur fünften Mobilfunkgeneration

Mobilfunkgeneration 5G
Einführung Ab 2019
Mobilfunkstandards
(Technische Umsetzung)
NR (New Radio)
Datenrate Bis zu 20 Gbit/s
Latenz Sehr niedrig (1 ms)
Hauptanwendung IoT, Echtzeit-Kommunikation
Besondere Merkmale Ultra-reliable low latency, Massive IoT

6G: Mobilfunkstandard der Zukunft

Forscher und Ingenieure arbeiten bereits intensiv an der sechsten Generation des Mobilfunks. 6G soll ab etwa 2030 die bereits beeindruckenden Fortschritte von 5G noch weiter übertreffen und eine völlig neue Dimension der mobilen Konnektivität erschließen.

Prognosen zufolge könnten 6G-Netze Daten mit bis zu 1 Terabit pro Sekunde (Tbit/s) übertragen. Damit wären z. B. Anwendungen wie Holografie, hochauflösende immersive Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) in ungeahnter Qualität möglich.

Ein zentrales Ziel von 6G ist die nahtlose Integration von künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen (ML) in die Netzwerkarchitektur. KI und ML werden eine entscheidende Rolle bei der Verwaltung der Komplexität von 6G-Netzen spielen, indem sie Datenströme analysieren, Vorhersagen treffen und selbstständig Anpassungen am Netz vornehmen. Dafür bedarf es allerdings weiterhin intensiver Forschung und Entwicklung sowie internationaler Standardisierung.

Schnelle Fakten zur sechsten Mobilfunkgeneration

Mobilfunkgeneration 6G
Einführung Ab ca. 2030
Mobilfunkstandards
(Technische Umsetzung)
Noch in Entwicklung
Datenrate Bis zu 1 Tbit/s
Latenz Extrem niedrig (Mikrosekunden)
Hauptanwendung KI-Integration, Holografie
Besondere Merkmale Extrem hohe Datenraten, KI-Integration

Mobilfunkstandards im Überblick

  • 1G war die erste Generation von Mobilfunknetzen ab 1978. Die Sprachübertragung erfolgte analog.
  • 2G führte ab 1992 die digitale Sprachübertragung ein, bot erstmals SMS und einfache Datendienste. Es verbesserte die Netzwerksicherheit und -kapazität.
  • 3G bot ab 2003 höhere Datenübertragungsraten, die Nutzung des mobilen Internets, erste Videoanrufe und den Zugang zu fortschrittlichen mobilen Anwendungen.
  • 4G bietet seit 2009 gesteigerte Geschwindigkeiten, niedrige Latenzzeiten und die Unterstützung datenintensiver Anwendungen wie HD-Video-Streaming und Online-Gaming.
  • 5G ist der aktuelle Mobilfunkstandard. Seit der Einführung 2019 liefert er noch höhere Datenübertragungsraten als 4G, äußerst geringe Latenzzeiten und eine hohe Netzwerkkapazität. Das ermöglicht die umfassende Vernetzung und Kommunikation von IoT-Geräten.
  • 6G wird voraussichtlich ab 2030 Terabit-Geschwindigkeiten, nahezu null Latenz und die tiefgreifende Integration von KI und maschinellem Lernen bieten. Das wird revolutionäre Anwendungen und eine völlig vernetzte Welt mit sich bringen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/mobilfunkstandards/

iOS 26.3: Wann erscheint das iPhone-Update?

Mit iOS 26.3 erwartet Dich vermutlich Anfang 2026 ein weiteres kleines iPhone-Update. Doch welche neuen Features könnte die neue iOS-Version mitbringen? Und wann kannst Du in etwa mit dem Update für Dein iPhone rechnen? Alle Informationen dazu bekommst Du im Folgenden.

iOS 26.3: Das Wichtigste in Kürze

  • Das kleine iPhone-Update erscheint vermutlich im ersten Quartal 2026.
  • Möglicherweise wird mit iOS 26.3 der Wechsel von einem Android-Handy zu einem iPhone einfacher.
  • Die Aktualisierung bringt sicherlich wieder eine deutliche Verbesserung der Sicherheit mit.

Release: Wann erscheint iOS 26.3?

Apple wird iOS 26.3 voraussichtlich Anfang 2026 ausrollen, also im ersten Quartal des Jahres. Möglicherweise erscheint das Update bereits Ende Januar oder Anfang Februar, vermutet BGR. Mit dem Roll-out einer ersten Testversion sei somit bereits Ende 2025 zu rechnen – die Beta 1 von iOS 26.3 wird wahrscheinlich bereits kurz nach dem Release von iOS 26.2 verfügbar sein.

Diese Features sind voraussichtlich dabei

Bei iOS 26.3 handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach wieder um ein relativ kleines iPhone-Update. Somit stünden die Bereiche „Sicherheit” und „Bug-Fixes” im Fokus der neuen Firmware von Apple. Dennoch wird die Aktualisierung vermutlich auch ein paar neue Features auf Dein iPhone bringen.

Einfacheres Wechseln zwischen Android und iPhone

Wie Ende 2025 bekannt wurde, planen Google und Apple, zusammen den Wechseln zwischen den Betriebssystemen zu vereinfachen, wie etwa 9to5Google berichtet. Entsprechend soll es deutlich leichter werden, Daten von einem Android-Handy auf ein iPhone umzuziehen – und umgekehrt.

Zwar haben beide Unternehmen noch keinen genauen Fahrplan für die Einführung des praktischen Features veröffentlicht. Auf den Pixel-Smartphones sollte es inzwischen bereits zur Verfügung stehen; und auf der iPhone-Seite könnte es mit iOS 26.3 so weit sein. Spätestens zum Release des iPhone 18 im Herbst 2026 dürfte das Feature aber ausrollen.

Was aus iOS 26.2 übrig bleibt

Vermutlich wird iOS 26.3 außerdem Features auf Dein iPhone bringen, die es in der Entwicklung nicht mehr in die finale Version von iOS 26.2 geschafft haben. Welche das sind, ist voraussichtlich noch im Dezember 2025 bekannt, wenn Apple iOS 26.2 veröffentlicht hat. Wir halten Dich an dieser Stelle dazu auf dem Laufenden.

Welche iPhones sind kompatibel?

iOS 26.3 läuft auf jedem iPhone, das bereits mit iOS 26 kompatibel ist. Konkret sind die ältesten Geräte, die das kleine Update unterstützen, das iPhone 11 und das iPhone SE (2. Gen).

Wie kann ich am Beta-Programm teilnehmen?

Wenn Du iOS 26.3 schon vor dem offiziellen Roll-out auf Deinem iPhone testen möchtest, gibt Dir Apple die Möglichkeit dazu. Du musst Dich lediglich auf einer speziellen Webseite für das Beta-Programm registrieren – und schon bekommst Du alle neuen Beta-Versionen angeboten.

Doch Vorsicht: Zum Ausprobieren einer neuen iOS-Version benutzt Du am besten nicht Dein Alltags-iPhone. Denn oftmals enthalten die Beta-Versionen noch Bugs und Fehler, die zum Absturz und zum Datenverlust führen können.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/apple/ios-26-3-infos-zum-kleinen-iphone-update-release-features/#/

iPhone Backup erstellen: Anleitung für iCloud, Mac & Windows

Ein regelmäßiges Backup ist ein einfacher und zugleich wichtiger Schutz vor Datenverlust. Apple bietet mehrere Möglichkeiten, ein iPhone zu sichern: bequem über die iCloud, klassisch über einen Windows-PC mit iTunes oder direkt auf einem Mac über den Finder. Jede Methode hat ihre eigenen Vorteile.

iPhone Backup per iCloud

Ein iCloud Backup ist die einfachste Möglichkeit, ein iPhone automatisch und kabellos zu sichern. Dabei werden die wichtigsten Daten in Apples Cloud gespeichert und können im Fall eines Geräteverlusts, Defekts oder bei einem neuen iPhone schnell wiederhergestellt werden.

iCloud Backup aktivieren: Schritt für Schritt

  1. Öffnen Sie die Einstellungen auf dem iPhone.
  2. Tippen Sie oben auf Ihren Namen und wählen Sie den Eintrag „iCloud“.
  3. Wählen Sie „iCloud-Backup“ aus.
  4. Aktivieren Sie die Option „Backup von iPhone erstellen“.
  5. Tippen Sie auf „Backup jetzt erstellen“, um sofort eine Sicherung zu starten.

Ihr iPhone führt künftig automatisch Backups durch, sobald die Bedingungen erfüllt sind (WLAN + Strom + gesperrtes Gerät). Bei Bedarf können Sie zusätzlich die Option „Backup über mobile Daten“ aktivieren. So wird das Backup auch ohne WLAN-Verbindung erstellt.

Vorteile des iCloud Backups

  • Automatische Sicherung: Das iPhone erstellt das Backup automatisch, sobald es mit WLAN verbunden und an eine Stromquelle angeschlossen ist.
  • Ortsunabhängig: Die Sicherung erfolgt direkt in der Cloud. Sie benötigen keinen Computer oder Kabel – lediglich eine Internetverbindung per Mobilfunk oder WLAN.
  • Einfache Wiederherstellung: Nach einem Gerätewechsel oder einer Neuinstallation können Sie alle Daten bequem aus der iCloud laden.
  • Sichere Speicherung: Apple speichert iCloud Backups verschlüsselt auf seinen Servern.

Wichtige Hinweise zum iCloud Backup

  • Speicherplatz: Der kostenlose iCloud-Speicher umfasst 5 GB. Für regelmäßige Backups mehrerer Geräte ist häufig ein kostenpflichtiges Upgrade erforderlich.
  • Datenschutz: Prüfen Sie, ob die Sicherung von Unternehmensdaten in der iCloud Ihren betriebsinternen Datenschutzrichtlinien entspricht (z. B. DSGVO-konforme Nutzung und weitere Vorgaben).
  • Alternative: Falls Cloud-Speicher nicht erwünscht ist, kann ein lokales Backup über Mac oder Windows-PC eine bessere Option sein.

iPhone Backup per Windows-PC

Neben der iCloud bietet auch ein lokales Backup über einen Computer mit Windows-Betriebssystem eine zuverlässige Möglichkeit, iPhone-Daten zu sichern. Dieses Verfahren eignet sich gut für Umgebungen, in denen Cloud-Speicher aus Datenschutzgründen eingeschränkt ist oder wenn Sie Offline-Sicherungen bevorzugen.

iPhone Backup unter Windows: Schritt für Schritt

  1. Installieren Sie die aktuelle iTunes Version von der Apple Website oder über den Microsoft Store.
  2. Verbinden Sie das iPhone per USB-Kabel mit dem Computer.
  3. Öffnen Sie iTunes – das iPhone sollte automatisch erkannt werden.
  4. Klicken Sie auf das iPhone-Symbol oben links in iTunes.
  5. Unter dem Abschnitt „Backups“ wählen Sie „Dieser Computer“ aus.
  6. (Optional) Aktivieren Sie „iPhone-Backup verschlüsseln“, um sensible Daten zu schützen.
  7. Klicken Sie auf „Backup jetzt erstellen“, um die Sicherung zu starten.

iTunes speichert das Backup lokal auf dem Windows-PC. Sie können den Speicherort bei Bedarf manuell festlegen oder archivieren (z. B. auf Ihrem Unternehmensserver).

Vorteile des Backups über den Windows-PC

  • Lokale Datenspeicherung: Sie sichern alle Daten direkt auf dem Computer. Es ist kein Upload in die Cloud notwendig.
  • Mehr Kontrolle: Das Backup liegt vollständig im eigenen Verantwortungsbereich. Das kann für einige Unternehmen ein Sicherheitsvorteil sein.
  • Wiederherstellung offline möglich: Bei Gerätewechsel oder Datenverlust können Sie das Backup ohne Internetverbindung wiederherstellen, sofern Sie Zugriff auf die Sicherheitskopie haben.
  • Verschlüsselte Backups möglich: Über iTunes können Sie optional eine Verschlüsselung aktivieren, um z. B. Passwörter und WLAN-Einstellungen zu sichern.

Wichtige Hinweise

  • Speicherbedarf: iPhone Backups können mehrere Gigabyte groß sein – stellen Sie ausreichend Festplattenspeicher bereit.
  • Regelmäßigkeit: Führen Sie Backups regelmäßig durch – manuell oder über automatisierte Prozesse.
  • Software Updates: Halten Sie iTunes und Windows stets aktuell, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.

iPhone Backup per Mac

Nutzen Sie MacBooks oder iMacs in Ihrer Firma, können Sie iPhones direkt über macOS sichern – ganz ohne iTunes: Seit macOS Catalina (Version 10.15, veröffentlicht 2019), erfolgt die Datensicherung über den Finder. Ältere macOS-Versionen verwenden weiterhin iTunes.

Ein lokales Backup auf dem Mac ist besonders sinnvoll, wenn Cloud-Dienste eingeschränkt sind oder sensible Daten ausschließlich intern gespeichert werden sollen.

iPhone Backup am Mac: Schritt für Schritt

  1. Verbinden Sie das iPhone per Kabel mit dem Mac.
  2. Öffnen Sie den Finder (ab macOS Catalina) oder iTunes (bei älteren macOS-Versionen).
  3. Wählen Sie in der Seitenleiste das iPhone aus.
  4. Im Abschnitt „Allgemein“ (Finder) oder „Übersicht“ (iTunes) klicken Sie auf „Backup jetzt erstellen“.
  5. (Optional) Aktivieren Sie „Lokales Backup verschlüsseln“, um u. a. Passwörter mitzusichern.
  6. Warten Sie, bis der Backup-Vorgang abgeschlossen ist – der Fortschritt wird im Finder-Fenster angezeigt.

Vorteile des Backups über den Mac

  • Lokale Sicherung: Alle Daten bleiben auf dem eigenen Gerät – kein Upload in die iCloud.
  • Schnelle Wiederherstellung: Sie können Backups direkt vom Mac auf ein neues oder wiederhergestelltes iPhone übertragen.
  • Hohe Datensicherheit: Verschlüsselte Backups schützen Passwörter und andere vertrauliche Informationen.
  • Automatische Erkennung: Der Finder erkennt das angeschlossene iPhone automatisch und bietet übersichtliche Backup-Optionen.

Wichtige Hinweise

  • Speicherbedarf: Backups können mehrere Gigabyte beanspruchen. Planen Sie ausreichend Speicher auf dem Mac ein.
  • Kompatibilität: Für ältere Geräte mit iTunes kann es Unterschiede in der Menüführung geben.
  • Datenschutz: Prüfen Sie regelmäßig, ob lokale Backups DSGVO-konform gesichert und vor unbefugtem Zugriff geschützt sind.

iPhone Backup im Überblick

  • Das iCloud Backup sichert iPhone-Daten automatisch und kabellos in der Apple Cloud – ideal für einfache, ortsunabhängige Datensicherung.
  • Mit iTunes lässt sich ein iPhone Backup lokal unter Windows erstellen. Das bietet Ihnen mehr Kontrolle über Speicherort und Datenschutz.
  • Über den Finder (oder iTunes bei älteren macOS-Versionen) können Sie iPhones direkt auf dem Mac sichern – optional verschlüsselt und ohne Cloud-Anbindung.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/backup-iphone/

FTTH-Ausbau: Der Weg ins Gigabitzeitalter

Wie funktioniert der FTTH-Ausbau?

FTTH (Fibre to the home) bedeutet, dass Glasfaser bis in die Wohnung verlegt wird. Hierfür werden komplett neue Glasfaserkabel verlegt. Dieser Prozess kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Insgesamt kann von drei Ausbaustufen gesprochen werden: FTTC (Fibre to the curb)FTTB (Fibre to the building) und FTTH (Fibre to the home).

Im Zuge des FTTC-Ausbaus werden Glasfaserkabel auf der Straße bis zum nächsten Verteiler, auch Kabelverzweiger genannt, verlegt. Die Datenübertragung vom Kabelverzweiger bis in die Wohnungen erfolgt dann über das bereits vorhandene Kupfer- oder Koaxialnetz. FTTC-Anschlüsse werden auch als VDSL bezeichnet.

Die nächste Stufe des FTTH-Ausbaus ist der FTTB-Ausbau. Hierbei werden die Glasfaserkabel nicht nur bis zum Kabelverzweiger verlegt, sondern bis in den Keller der Häuser zum Hausübergabepunkt (HÜP) verlegt. Es gibt verschiedene Methoden der Glasfaserverlegung, aber meistens wird das Kabel mithilfe einer sogenannten Erdrakete unterirdisch von einer Straße ins Gebäude geführt. Eine Erdrakete ist ein Bodenverdrängungshammer, der mit schlagender Energie durch den Boden gepresst wird. Ist dieser Prozess abgeschlossen, wird nur noch das letzte Stück des Weges innerhalb des Gebäudes über Kupfer- oder Koaxialkabel zurückgelegt. Da die Kupfer- und Koaxialkabel für deutlich kürzere Strecken genutzt werden als bei FTTC, ist Internet mit einem FTTB-Anschluss deutlich schneller – manchmal sogar fast so schnell wie FTTH.

Für den finalen Schritt des FTTH-Ausbaus wird eine Glasfaseranschlussdose in deinem Haus installiert, um deine Glasfaserleitung eindeutig zuzuordnen. Diese Anschlussdose wird dann per Kabel mit deinem Router verbunden. Anschließend aktivierst du die Modem-ID und hinterlegst die Zugangsdaten im Router-Menü. Falls du einen Router ohne integriertes Glasfasermodem verwendest, musst du separat noch ein ONT-Modem bestellen und ebenfalls mit deinem Router verbinden. Beachte, dass das ONT-Modem eine eigene Steckdose benötigt. Danach kannst du sofort über deinen Glasfaseranschluss online gehen.

Wo sind FTTH, FTTC und FTTB verfügbar?

Da für den FTTH‑Ausbau neue Glasfaserkabel auf Straßen, in Vorgärten und Häusern verlegt werden müssen, bleibt der Prozess anspruchsvoll. Dennoch gewinnt der Ausbau in Deutschland weiter deutlich an Fahrt. Mitte 2025 waren bereits 21,3 Millionen Haushalte mit einem FTTH-Anschluss versorgt. Das entspricht knapp 49 % aller Haushalte in Deutschland. Somit wird das im Jahr 2021 im Koalitionsvertrag festgelegte Ziel, bis 2025 50 % Abdeckung zu erreichen, sehr wahrscheinlich erfüllt. Der Ausbau verläuft also insgesamt sehr positiv, hinkt jedoch in ländlichen Regionen im Vergleich zu städtischen Gebieten noch hinterher.

In der Übergangszeit sind FTTC und FTTB aber weiterhin eine praktikable Lösung. Sie ermöglichen bereits Gigabit-Bandbreiten bis 250 Mbit/s oder mehr und sind an vielen Adressen leichter verfügbar. Im O2-Verfügbarkeits-Check kannst du prüfen, welche Technologie bei dir zu Hause bereits verfügbar ist. Denn O2 treibt den FTTH‑Ausbau seit 2019 gemeinsam mit Partnern voran.

Fazit

Der Glasfaserausbau bis direkt in die Wohnung (FTTH) ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg in das Gigabitzeitalter. Während FTTC und FTTB bereits deutliche Verbesserungen bringen, bietet FTTH das volle Potenzial für noch schnelleres und stabileres Internet, um den steigenden Anforderungen an Datenübertragungsraten gerecht zu werden. Zwar ist der Ausbau noch nicht flächendeckend abgeschlossen, doch er schreitet stetig voran.

Quelle:

https://www.o2online.de/ratgeber/glasfaser/ftth-ausbau/