Günstiges iPhone: Unsere Preis-Tipps für 2026

Du möchtest ein iPhone, aber möglichst wenig Geld ausgeben? Kein Problem – auch 2026 findest du starke Apple-Modelle für Sparfüchse. Wir haben vier starke günstige iPhones für Dich herausgesucht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das iPhone 17e ist Apples aktuelles Einsteiger-iPhone.
  • Das iPhone 16 überzeugt auch 2026 mit Top-Features.
  • Das iPhone 15 ist nach wie vor eine solide Wahl für alle, die sparen möchten.
  • Das iPhone 15 Pro (refurbished) bietet Dir günstig Pro-Features zum kleinen Preis.
  • iPhone 17e, 16 und 15 Pro bieten Zugriff auf Apple Intelligence.

iPhone 17e: Das aktuelle Einsteiger-iPhone

Das iPhone 17e ist das günstigste Modell, das Apple 2026 verkauft. Es ist als preiswerte Alternative zur Hauptserie positioniert und im Vergleich zum iPhone 16e aufgerüstet.

Display, Kamera, und Design

  • Super Retina XDR Dis­play mit 6,1 Zoll: helles und scharfes Panel, handliche Größe
  • 48-Megapixel-Hauptkamera: Foto- und Videoqualität auf hohem Niveau
  • Klassische Notch: Die von vielen früheren iPhones bekannte Displaykerbe mit integrierter Frontkamera und Face-ID-Sensoren

Chip, Performance und KI

  • A19-Chip: aktueller Premium-Chip von Apple für starke Performance und Zukunftssicherheit
  • Apple Intelligence: starke KI-Funktionen
  • iOS-Updates: langfristiger Software-Support für viele Jahre garantiert

Für wen ist das iPhone 17e geeignet?

Wer das günstigste aktuelle iPhone möchte und mit einem einzelnen Kameraobjektiv auskommt, trifft mit dem iPhone 17e die richtige Wahl.

iPhone 16: Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Seit dem Launch des iPhone 17 ist das iPhone 16 im Preis gesunken und damit zur attraktiven Option geworden. Mit Features wie Dual-Kamera, Dynamic Island und einer dedizierten Kamerataste hat es dem neueren iPhone 17e sogar etwas voraus.

Display und Performance

  • Super Retina XDR Dis­play mit 6,1 Zoll: scharfes und helles Panel, kompakt genug für Einhandbedienung
  • Dynamic Island: schmale Aussparung für die Frontkamera, die auch als Anzeige- und Bedienelement fungiert
  • A18-Chip: immer noch leistungsstark und trotzdem sparsam
  • Apple Intelligence: Unterstützung von Apples KI
  • iOS-Updates: Aktualisierungen noch für viele Jahre 

Dualkamera

  • 48-Megapixel-Hauptkamera: starker Allrounder für Fotos und Videos
  • 12-Megapixel-Ultraweitwinkel: für weitläufige Aufnahmen
  • Kamerasteuerung: Hardware-Taste für schnelle Kameraaufnahmen

Für wen ist das iPhone 16 geeignet?

Du möchtest Premiumfunktionen wie eine starke Dual-Kamera, einen flotten Chip und die Dynamic Island – aber preislich gegenüber dem iPhone 17 sparen? Dann ist das iPhone 16 eine Empfehlung.

iPhone 15: Bewährt und günstiger denn je

Das iPhone 15 ist schon zwei Generationen alt – und genau deshalb so günstig wie nie. Dabei gehört es keineswegs zum alten Eisen. Das Modell überzeugt nach wie vor mit soliden Features.

Display und Chip

  • Super Retina XDR Dis­play mit 6,1 Zoll: satte Farben, hohe Helligkeit und angenehme Auflösung
  • Dynamic Island: interaktives Benachrichtigungselement rund um die Frontkamera
  • A16 Bionic-Chip: bewährte Performance für alle Alltagsaufgaben
  • iOS-Updates: mehrere Jahre iOS-Updates

Dualkamera

  • 48-Megapixel-Hauptkamera: die gleiche starke Linse wie im iPhone 16
  • 12-Megapixel-Ultraweitwinkel: für Gruppenfotos und Landschaftsaufnahmen

Für wen eignet sich das iPhone 15?

Wer ein solides iPhone zum guten Preis sucht, trifft mit dem iPhone 15 eine vernünftige Wahl. Beachte: Das Modell unterstützt Apple Intelligence nicht.

iPhone 15 Pro (refurbished): Pro-Features zum Sparpreis

Du träumst von einem Pro-iPhone, möchtest aber nicht mehr als 1.000 Euro dafür ausgeben? Dann lohnt sich ein Blick auf das iPhone 15 Pro (refurbished).

Refurbished bedeutet: Das Gerät ist gebraucht – wurde aber geprüft, gereinigt und auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Du bekommst ein voll funktionstüchtiges Top-iPhone zu einem deutlich reduzierten Preis.

Leistung, KI und Display

  • Super Retina XDR Dis­play mit 6,1 Zoll und ProMotion: 120-Hz-Display für butterweiche Animationen
  • Always-on-Display: Uhrzeit und Benachrichtigungen immer im Blick
  • Apple A17 Pro Chip: auch 2026 noch sehr schnell unterwegs
  • Apple Intelligence: Zugriff auf Apples KI

Premium-Kamera und -Gehäuse

  • 48-Megapixel-Hauptkamera: besonders starke Allround-Kamera mit großem Bildsensor
  • 12-Megapixel-Ultraweitwinkel: Spezialist für weitläufige Aufnahmen
  • 12-Megapixel-Teleobjektiv: optischer 3-fach-Zoom für weit entfernte Motive
  • Titan-Gehäuse: edles, robustes Design und hochwertige Haptik

Für wen eignet sich das iPhone 15 Pro (refurbished)?

Du möchtest ein Pro-Modell mit exzellenter Kamera und ProMotion-Display, aber keinen Pro-Preis zahlen – und hast nichts gegen ein gut erhaltenes Gebrauchtgerät? Dann ist das iPhone 15 Pro immer noch ein sehr gutes iPhone, an dem Du viele Jahre Freude haben wirst.

Wichtig: Kaufe gebrauchte iPhones nur von seriösen Händlern oder zertifizierten Apple-Partnern, damit Du auch wirklich von Garantie und Qualitätssicherung profitierst.

Das günstige iPhone finden: Worauf Du achten solltest 

Bevor Du Dich für ein günstiges iPhone-Modell entscheidest, solltest Du folgende Fragen klären:

Nutzungsdauer und Update-Support 

Wie lange möchtest Du das iPhone nutzen? Je länger, desto mehr lohnt sich ein neueres Modell mit noch längerem Update-Support. 

Apple Intelligence 

Möchtest Du Apple Intelligence verwenden? Dann brauchst Du mindestens ein iPhone 15 Pro – oder das iPhone 17e beziehungsweise iPhone 16. Das iPhone 15 bietet das Feature nicht. 

Kameraqualität 

Legst Du Wert auf Kameraqualität? Das iPhone 15 Pro (refurbished) und das iPhone 16 sind hier die stärksten Optionen. 

Tarif und Bundle-Angebote 

Mit dem richtigen Tarif kannst Du monatlich sparen: Kombiniere Dein neues iPhone mit einem passenden Vodafone-Tarif und profitiere von attraktiven Bundle-Angeboten.

Fazit: Diese günstigen iPhones 2026 solltest Du Dir anschauen

Die gute Nachricht: Du musst 2026 nicht tief in die Tasche greifen, um ein starkes iPhone zu bekommen. Du hast die Wahl:

  • iPhone 17e: beste Option für alle, die ein 17er-Modell möchten
  • iPhone 16: Top-Features mit erstklassigem Preis-Leistungs-Verhältnis – sogar mit Vorteilen im Vergleich zum iPhone 17e
  • iPhone 15: die bewährte Sparoption für alle, die ein solides iPhone möchten und Apple Intelligence nicht brauchen
  • iPhone 15 Pro (refurbished): starke Pro-Qualität samt Dreifach-Kamera und ProMotion-Display, ohne den Pro-Preis

FAQ: Häufige Fragen zu günstiges iPhones

Welches günstige iPhone unterstützt Apple Intelligence?

Günstige Phones, die Apple Intelligence unterstützen sind iPhone 17e, iPhone 16 und iPhone 15 Pro.

Für wen eignet sich das iPhone 17e?

Das iPhone 17e empfehlen wir allen, die das günstigste Modell der aktuellen iPhone-Generation möchten. Es bietet Dir einen modernen A19-Chip, ein 6,1 Zoll großes Super Retina XDR Display, eine 48-Megapixel-Hauptkamera und langfristigen iOS-Support.

Ist das iPhone 15 im Jahr 2026 noch empfehlenswert?

Ja, das iPhone 15 ist auch 2026 noch stark – wenn Du ein solides iPhone zu einem besonders guten Preis suchst. Beachte aber: Das günstige Apple-Handy unterstützt Apple Intelligence nicht.

Lohnt sich ein refurbished iPhone 15 Pro?

Ein refurbished iPhone 15 Pro erfüllt Deine Handy-Wünsche, wenn Du folgende Pro-Features zum guten Preis möchtest: 120-Hz-ProMotion-Display, Always-on-Display, Titan-Gehäuse und ein starkes Kamerasystem mit Teleobjektiv.

Worauf sollte ich beim Kauf eines günstigen iPhones achten?

Prüfe beim Kauf vor allem den Zustand des Akkus, die Speicherkapazität, den iOS-Support – und falls es Dir wichtig ist: die Unterstützung von Apple Intelligence. Bei refurbished iPhones sind außerdem Garantie, Rückgaberecht und ein seriöser Händler wichtig.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/article/guenstiges-iphone-diese-modelle-bieten-sich-an-180888

Wann kommt 6G? Chancen und Zukunftsaussichten für Unternehmen

Mit 6G steht die nächste Mobilfunkgeneration vor der Tür und verspricht, die Art und Weise, wie wir kommunizieren und arbeiten, grundlegend zu verändern. Hier erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Aspekte von 6G, darunter die Vorteile gegenüber 5G, mögliche Herausforderungen, potenzielle Anwendungen sowie der voraussichtliche Einführungstermin.

Was ist 6G?

6G steht für die sechste Generation der Mobilfunktechnologie. Der kommende Mobilfunkstandard ist der nächste große Schritt in der drahtlosen Kommunikation und stellt den Nachfolger der derzeit weit verbreiteten 5G-Technologie dar.

Obwohl 5G-Mobilfunk mittlerweile in Industrieländern als weitverbreiteter Standard gilt, befindet sich die leistungsstärkste Standalone-Variante (SA) bei vielen Netzanbietern immer noch im Ausbau. 5G-SA soll das einstige Versprechen einlösen und neue Maßstäbe in Sachen Geschwindigkeit, Latenz, Kapazität und Konnektivität setzen. 6G soll diese Ziele zukünftig noch übertreffen und dadurch neue Möglichkeiten schaffen.

Das 6G-Netz soll u. a. die Kapazität bieten, eine noch größere Anzahl von Geräten und Sensoren gleichzeitig zu verbinden. Dies ist vor allem für die fortschreitende Vernetzung im Internet der Dinge (IoT) entscheidend. Die Technologie soll künftig Milliarden von Geräten weltweit vernetzen.

Um den Datenverkehr effizient zu steuern, wird künstliche Intelligenz tief in die Mobilfunknetze integriert. Dadurch können Daten in Echtzeit verarbeitet und Entscheidungen direkt am Rand des Netzwerks getroffen werden.

Der aktuelle Entwicklungsstand

Bislang steckt 6G noch in der Entwicklungsphase. Experten gehen aktuell davon aus, dass der breite, kommerzielle Einsatz von 6G ab 2030 möglich sein wird.

Derweil arbeiten bereits viele Länder und führende Technologieunternehmen intensiv an der Forschung und Standardisierung. Länder wie China, Südkorea, Japan und die USA haben bereits Initiativen gestartet.

In Deutschland forschen u. a. Fraunhofer-Institute und Mobilfunkanbieter an der Technologie. Ende 2025 hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) die 6G-Forschungsroadmap 2025–2030 veröffentlicht. Sie legt die strategische und technische Ausrichtung für den Mobilfunkstandard in Deutschland fest.

Auf dem Mobile World Congress 2026 (MWC), einer Fachmesse für Konnektivität, stellte der Chip-Hersteller Qualcomm in Zusammenarbeit mit weiteren Technologie-Firmen einen Plan für die Einführung von 6G vor. Dieser Roadmap zufolge strebt die Allianz eine Einführung des 6G-Netzes ab 2029 an. 6G-fähige Mobilfunkgeräte könnten hingegen schon früher erscheinen.

Das sind die Vorteile von 6G gegenüber 5G

Während 5G bereits bedeutende Verbesserungen gegenüber seinen Vorgängern bietet, verspricht 6G, die Grenzen der drahtlosen Kommunikation noch weiter zu verschieben. Die nächste Generation soll nicht nur die bestehende Mobilfunktechnologie verbessern, sondern auch völlig neue Möglichkeiten eröffnen:

  • Höhere Geschwindigkeit: 6G soll deutlich schnellere Datenübertragungen ermöglichen, mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 Terabit pro Sekunde (Tbit/s). Dies wäre etwa 100-mal schneller als 5G und würde den Austausch großer Datenmengen in Sekundenbruchteilen ermöglichen. Zudem sollen sich Download- und Upload-Geschwindigkeiten annähern.
  • Niedrige Latenzzeiten: 6G soll die Latenzzeiten auf unter 1 Millisekunde reduzieren und eine nahezu verzögerungsfreie Kommunikation ermöglichen. Dies wäre u. a. für Anwendungsfälle wie autonome Fahrzeuge oder industrielle Automatisierung entscheidend.
  • Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit: 6G-Netzwerke sollen künftig eine deutlich höhere Verbindungsdichte ermöglichen und gleichzeitig zuverlässiger sowie robuster werden. Das käme insbesondere sicherheitskritischen Anwendungen zugute. Zudem soll 6G die Netzabdeckung verbessern – auch in entlegenen Gebieten.
  • Integration von KI und maschinellem Lernen: 6G-Netze sollen künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen tief in ihre Architektur integrieren, um Echtzeit-Analysen und adaptive Dienste zu ermöglichen. Dadurch könnten Netzwerke intelligenter und anpassungsfähiger werden.
  • Neue und erweiterte Anwendungen: 6G soll die Entwicklung neuer Anwendungen wie holografische Kommunikation, immersive Virtual- und Augmented-Reality-Erlebnisse und fortschrittliche IoT-Systeme ermöglichen.

6G als Radar?

Im Rahmen des MWC 2026 wurde eine weitere theoretische Einsatzmöglichkeit für 6G-Technologie in Aussicht gestellt: Über „Integrated Sensing and Communications“ (ISAC) könnte 6G auch als eine Art Radar fungieren, mit dem sich etwa Objekte, Entfernungen und Geschwindigkeiten messen lassen.

Die Herausforderungen von 6G

Obwohl 6G enorme Potenziale bietet, gibt es eine Reihe von Hürden, die überwunden werden müssen, bevor die Technologie flächendeckend eingeführt werden kann. Diese Herausforderungen betreffen sowohl die technologische Entwicklung als auch regulatorische und gesellschaftliche Aspekte:

  • Technologische Herausforderungen: Die Nutzung von Terahertz-Frequenzen erfordert neue Antennentechnologien und eine dichtere Netzwerkinfrastruktur. Hohe Frequenzen haben eine geringe Reichweite und werden leicht durch Hindernisse blockiert. Daher sind technische Innovationen und ein dichteres Netz an Basisstationen nötig.
  • Sicherheitsaspekte und Regulatorisches: 6G bringt neue regulatorische Herausforderungen mit sich, einschließlich der Zuweisung von Frequenzspektren und der Einhaltung globaler Standards. Zudem steigt die Bedeutung der Netzwerksicherheit, da etwa die tiefere KI-Integration neue Schwachstellen schaffen könnte.
  • Energieverbrauch und Nachhaltigkeit: Durch die dichtere Infrastruktur und höhere Netzwerkkapazität droht der Gesamtenergieverbrauch zu steigen. Gleichzeitig gilt Energieeffizienz als zentrales Designziel von 6G. Um die Nachhaltigkeit sicherzustellen, sind energieeffiziente Technologien und erneuerbare Energiequellen unverzichtbar.
  • Kosten und Investitionen: Die Entwicklung und Implementierung von 6G erfordern erhebliche Investitionen in Forschung, Entwicklung und Infrastruktur. Sowohl Netzbetreiber als auch staatliche Förderprogramme stehen vor der Aufgabe, diese Mittel bereitzustellen.

Hier könnte 6G Anwendung finden

Die Einführung von 6G wird eine Vielzahl neuer Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten mit sich bringen, die über das hinausgehen, was mit 5G-Netzen realisierbar ist. Die hohe Geschwindigkeit, die besonders niedrige Latenz und die tiefe Integration von künstlicher Intelligenz werden in verschiedenen Branchen transformative Veränderungen herbeiführen. Dies sind einige Beispiele:

  • Industrie 4.0: 6G soll eine stärkere Automatisierung und Vernetzung in der Produktion ermöglichen. Davon dürften u. a. Smart Factories profitieren, in denen Maschinen und Roboter zukünftig noch effizienter und autonomer arbeiten.
  • Gesundheitswesen: 6G soll fortschrittliche Telemedizin, wie Fernoperationen und Echtzeit-Patientenüberwachung, unterstützen. So leistet es der Digitalisierung im Gesundheitswesen Vorschub und eröffnet neue Anwendungsfelder.
  • Logistik: 6G soll es autonomen Fahrzeugen und Drohnen ermöglichen, in Echtzeit zu kommunizieren und sich effizienter durch den Verkehr oder entlang von Lieferketten zu bewegen als bisher mit 5G. Das könnte die Logistik deutlich optimieren.
  • Smart Cities: 6G soll zur Entwicklung von Smart Cities beitragen, indem es eine nahtlose Kommunikation zwischen vernetzten Infrastrukturen schafft. Das soll die städtische Effizienz und Sicherheit verbessern.
  • Erweitertes und immersives Entertainment: 6G könnte das Entertainment mit extrem schnellen Übertragungen revolutionieren. Holografische Kommunikation und immersive Virtual- und Augmented-Reality-Erlebnisse dürften dann Realität werden.

Wann kommt 6G?

Ein fester Startpunkt für 6G lässt sich derzeit nicht definieren. Der Prozess für die internationale Standardisierung hat 2025 begonnen: In der ersten Studienphase werden technische Anforderungen und Use Cases untersucht, bevor konkrete Spezifikationen festgelegt und neue Technologien in realen Umgebungen getestet werden. Erste Pilotprojekte könnten ab 2028 starten, der breite kommerzielle Rollout wird ab 2030 erwartet.

Der genaue Zeitplan hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Technologische Reife: neue Hardware, Antennensysteme und Lösungen für den Energieverbrauch
  • NetzwerksicherheitSchutz vor neuen Angriffsvektoren, etwa durch tiefere KI-Integration
  • Regulierung: Zuweisung von Frequenzspektren und Schaffung internationaler Standards
  • Investitionen: Aufbau der notwendigen Infrastruktur durch Netzbetreiber und staatliche Förderung

6G im Überblick

6G …

  • wird die nächste Generation der Mobilfunktechnologie sein, die höhere Geschwindigkeiten und geringere Latenzzeiten als 5G bieten soll.
  • soll neue Anwendungen ermöglichen, darunter fortschrittliche industrielle Automatisierung, Telemedizin und autonome Fahrzeuge.
  • wird erhebliche Herausforderungen mit sich bringen – etwa technologische, regulatorische und energiebezogene Hürden.
  • wird voraussichtlich frühestens ab 2030 verfügbar sein.
  • soll neue Möglichkeiten für Kommunikation, Arbeit und Innovation schaffen.

iPhone 18 – Erscheint ein Teil der Flotte später?

Hier findest Du alle aktuellen Gerüchte zu iPhone 18, iPhone 18 Pro (Max) und iPhone 18e. Lies jetzt, welche Neuerungen für die kommenden iPhones im Gespräch sind. Obendrein werfen wir einen Blick auf die mutmaßlichen Preise und das wahrscheinliche Release-Datum der iPhone-18-Modelle.

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Bitte beachte: Alle Aussagen in diesem Artikel beruhen auf Gerüchten. Außerdem orientieren wir uns an den Ausstattungsmerkmalen der iPhone-17-Modelle. Sicherheit zu den Specs des iPhone 18 gibt es erst, wenn Apple das Gerät offiziell vorgestellt hat.

Das Wichtigste in Kürze

  • Voraussichtlich wird es vier iPhone-18-Modelle geben: iPhone 18, iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und iPhone 18e.
  • Der iPhone-18-Release soll gestaffelt erfolgen: Nicht alle Modelle erscheinen wohl 2026.
  • Größere Änderungen kommen wohl nur für die Pro-Modelle.
  • Die Preise für iPhone 18 und Co. sollen auf dem Niveau der Vorgängermodelle liegen.

Wie viele iPhone-18-Modelle kommen?

Nach aktuellem Stand bekommen alle aktuellen iPhones einen direkten Nachfolger. Demnach können wir mit folgenden iPhone-18-Modellen rechnen (via MacRumors):

  • iPhone 18
  • iPhone 18 Pro
  • iPhone 18 Pro Max
  • iPhone 18e

Darüber hinaus erwarten uns angeblich zwei weitere neue iPhones:

  • iPhone Air 2
  • iPhone Fold

Das iPhone Fold ist offenbar ein komplett neues Modell – und Apples erstes faltbares Smartphone.

Release: Wann erscheint das iPhone 18?

Apple könnte seine Release-Strategie ab 2026 ändern. Laut mehreren Berichten sollen im September 2026 nur das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das iPhone Fold erscheinen.

Das iPhone 18 und das iPhone 18e werden dagegen für Frühjahr 2027 erwartet. Sie starten vermutlich gemeinsam mit dem iPhone Air 2, wie MacRumors berichtet.

Die Keynote im September würde wahrscheinlich an einem von zwei Tagen stattfinden: am 8. oder am 15. September 2026, mutmaßt PhoneArena. Auch in der Vergangenheit hat Apple die neuen iPhones im Herbst meist an einem Dienstag Mitte September enthüllt. Der tatsächliche Marktstart erfolge dann voraussichtlich am Freitag der Folgewoche, also entweder am 18. oder am 25. September 2026.

Preise: Was kosten iPhone 18 und Co.?

Wird das iPhone 18 teurer als das iPhone 17? Steigende RAM-Preise und andere weltwirtschaftliche Entwicklungen sprechen zwar dafür, dass Apple wie andere Hersteller an der Preisschraube dreht. Nach aktuellem Stand könnte Apple den Preis für das iPhone 18 aber stabil halten, wie unter anderem MacRumors berichtet.

Demnach gleicht das Unternehmen die steigenden Herstellungskosten womöglich durch geringere Margen aus. Der Vorteil an dieser Strategie: Sie könnte Apples Marktanteil erhöhen. Teilweise heißt es aber auch, dass Apple Downgrades vornehmen wird, um die Herstellungskosten zu senken (via 9to5Mac).

Was die iPhone-18-Modelle zum Start kosten könnten, erfährst Du in unserer großen Preis-Übersicht.

iPhone 18: Was ändert sich beim Standardmodell?

Zu Apples nächstem Standardmodell gibt es bislang kaum handfeste Informationen. Einerseits vermutlich, weil es erst 2027 erscheinen soll. Andererseits ändert Apple bei der Basisvariante aber auch selten so viel wie beim iPhone 17, das ein immenses Upgrade gegenüber dem Vorgängermodell ist.

Neuerungen in dieser Größenordnung sind vom iPhone 18 nicht zu erwarten. In der folgenden Übersicht liest Du, was laut MacRumors und PhoneArena im Gespräch ist.

iPhone 18: Alle Neuerungen auf einen Blick

  • neuer Chip: Apple A20
  • mehr Arbeitsspeicher: 12 Gigabyte (statt 8 Gigabyte) – als Basis für Siri und Apple Intelligence
  • schärfere Frontkamera: 24 Megapixel (statt 18 Megapixel)
  • helleres Display: über dem aktuellen Wert von 3.000 Nits
  • schmalere Dynamic Island: möglich, aber vermutlich nur für die Pro-Modelle
  • eSIM-Zwang: durch Verzicht auf SIM-Kartenslot
  • größerer Akku in Europa: durch Wegfall des SIM-Slots
  • vereinfachte Kamerataste: soll Kosten senken
  • später Release: erst im Frühjahr 2027

Erwartet uns ein abgespecktes iPhone 18?

Möglicherweise ist mit weiteren Einschnitten zu rechnen als nur bei der Kamerataste: Angeblich will Apple so die Herstellungskosten senken, um den Preis zu halten. Das berichtet 9to5Mac. Unter anderem könnte es Abstriche bei Chip und Display geben, wodurch der Abstand zu den Pro-Modellen wieder größer werden könnte als bisher.

Die LTPO-Technologie („ProMotion“) für flüssige Animationen soll nach Einschätzung von 9to5Mac aber nicht dem Rotstift zum Opfer fallen.

Darüber hinaus gibt es sicherlich neue Farben für das iPhone 18. Bislang gibt es dazu aber keine Details. Abgesehen davon soll sich das Design nicht ändern.

iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max: Das soll neu sein

Zu den Pro-Modellen gibt es bereits allerlei Gerüchte. Als nahezu sicher gilt eine schmalere Dynamic Island. Die Aussparung soll schrumpfen und so mehr Platz für die eigentliche Bildfläche lassen als bei aktuellen Modellen (via MacRumors).

Das aktuelle Design der Pro-Modelle könnte Apple nahezu unverändert übernehmen. Allerdings verabschiedet sich der Hersteller wohl vom Two-Tone-Look: Demnach ist die Rückseite des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max einfarbig gehalten. Bei den aktuellen Modellen hebt sich die Fläche des Ladebereichs farblich ab.

Anders als für das Standardmodell sind die angeblichen Farben für das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max bereits durchgesickert: Mehr dazu liest Du in unserer großen Übersicht zu den iPhone-18-Farben.

Folgender Social-Media-Beitrag lässt erahnen, wie die Farben in echt aussehen könnten:

Variable Blende für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max?

Für die Kamera von iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max ist eine variable Blende im Gespräch, wie 9to5Mac berichtet. Dadurch könntest Du bestimmen, wie viel Licht die Kamera einfängt.

Variable Blenden sind etwa bei Spiegelreflexkameras Standard und erlauben theoretisch die Steuerung von Bokeh und Schärfentiefe. Bei Smartphones haben vergleichbare Lösungen bislang aber kaum Vorteile in der Praxis geboten.

Die würde es sicherlich durch drei andere Upgrades geben, die für das iPhone 18 Pro (Max) aber wohl zu spät kommen: Laut 9to5Mac plant Apple erst nach 2026 einen größeren Sensor für die Hauptkamera, eine bessere optische Bildstabilisierung für das Ultraweitwinkel und eine 200-Megapixel-Telekamera.

Neuer Chip: Kommen die Pro-Modelle mit dem Apple A20 Pro?

Apple wird in den Pro-Modellen mit dem A20 Pro wohl erstmals einen 2-Nanometer-Antrieb verbauen – und damit wieder einmal mit die leistungsstärksten Smartphones auf dem Markt stellen (via Cult of Mac). Der Chip soll im Vergleich zum Vorgänger drei elementare Vorteile bieten, berichtet 9to5Mac:

  • deutlich bessere Energieeffizienz
  • bessere Performance in belebten Umgebungen
  • das Privatsphäre-Feature „Genauen Standort begrenzen“, mit dem Du Deinen Standort vor dem Mobilfunkanbieter verbergen kannst

Auch die Akkulaufzeiten könnten sich weiter verbessern: Gerüchten zufolge werden iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max minimal dicker, um Platz für einen größeren Akku zu bieten. Bis zu 5.200 Milliamperestunden stark könnte der Akku des großen Modells laut Gizmochina werden. Für das iPhone 18 Pro könnte Apple den Akku leicht vergrößern, auf etwas über 4.000 Milliamperestunden (via PhoneArena).

Darüber hinaus schwirren noch ein paar kleinere Neuerungen durch die Gerüchteküche, die Du dem folgenden Gesamtüberblick entnehmen kannst (via MacRumors).

iPhone 18 Pro: Alle Neuerungen auf einen Blick

  • neuer Chip: Apple A20 Pro
  • größerer Akku: durch dickeres Gehäuse und Wegfall des SIM-Slots
  • schmalere Dynamic Island: 35 Prozent schmaler
  • neue Gehäusefarben: Light Blue, Dark Cherry, Silver, Dark Gray
  • einfarbige Rückseite: Ladefläche in Gehäusefarbe
  • Kamera mit variabler Blende: zur Steuerung der Schärfentiefe11
  • schärfere Frontkamera: 24 Megapixel (statt 18 Megapixel)
  • LTPO+-Display: für reduzierten Strombedarf
  • C2-Modem: für mehr Effizienz und 5G via Satellit
  • N2-Chip: soll AirDrop und Hotspot zuverlässiger machen
  • eSIM-Zwang: durch Verzicht auf SIM-Kartenslot
  • vereinfachte Kamerataste: um Kosten zu senken

iPhone 18e: Was ist schon bekannt?

Zum iPhone 18e gibt es aktuell sogar noch weniger Gerüchte als zum Standardmodell. Verglichen mit dem iPhone 17e wird sich aber wohl nur wenig ändern. PhoneArena deutet an, dass Apple das Design übernehmen wird und damit beispielsweise eine Dynamic Island unwahrscheinlich ist.

Bislang wird das iPhone 18e auch nicht im Zusammenhang mit dem kommenden eSIM-Zwang erwähnt, der die anderen Modelle treffen soll. Sollte es neue Erkenntnisse geben, findest Du diese in unserer Gerüchte-Übersicht zum iPhone 18e, die wir kontinuierlich aktualisieren.

Apple Watch Series 12: Bleibt es bei der bekannten Ausstattung?

Die Gerüchteküche rund um die Apple Watch Series 12 brodelt: Womöglich verzichtet Apple auf ein neues Design. Dafür könnte es unter der Haube einige Verbesserungen geben. Hier erfährst Du alle Gerüchte zu Ausstattung, Release-Termin und Preis der Apple Watch 12.

Bitte beachte: Die Informationen in diesem Artikel beruhen vollständig auf Gerüchten und Spekulationen. Entsprechend solltest Du sie mit etwas Skepsis aufnehmen. Gesicherte Informationen haben wir erst, wenn Apple die neue Smartwatch offiziell vorstellt.

Hinweis: Auf dem Titelbild oben ist die Apple Watch Series 11 zu sehen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Apple Watch Series 12 ist noch nicht angekündigt; wahrscheinlich erscheint sie im Herbst 2026.
  • Gerüchten zufolge bleibt das bekannte Design erhalten.
  • Doppelt so viele Sensoren wie bisher könnten bei der Apple Watch Series 12 für genauere Messungen sorgen.
  • Spekulationen zufolge könnte der neue Chip leistungsstärker sein.

Release: Startet die Apple Watch Series 12 im Herbst 2026?

Seit dem Verkaufsstart der ersten Apple Watch im Jahr 2015 hat der Hersteller jedes Jahr eine neue Variante seines Standard-Wearables auf den Markt gebracht – zuletzt die Apple Watch Series 11 im September 2025. Darum gilt es als sehr wahrscheinlich, dass Apple auch 2026 eine neue Smartwatch veröffentlicht (via MacRumors).

Erste Hinweise auf das neue Wearable sind bereits aufgetaucht: Interner Entwicklercode enthält angeblich die Modellbezeichnungen N237, N238 und N240 (via Macworld). Es handle sich hierbei um die Apple Watch Series 12 mit und ohne Mobilfunk sowie die Apple Watch Ultra 4.

Fast alle bisherigen Apple-Watch-Modelle hatten ihren Verkaufsstart im September; es gab nur zwei Ausnahmen. Darum ist eine Veröffentlichung der Apple Watch 12 im September 2026 sehr wahrscheinlich.

Steigt der Preis oder bleibt er stabil?

Apple hat die Preise seines Standardmodells in den vergangenen Jahren zwar nicht erhöht. Ganz auszuschließen ist es aber nicht, dass die Apple Watch Series 12 etwas teurer als ihre Vorgänger ausfällt – vor allem, da die Kosten für Speicherchips zuletzt stark angestiegen sind.

Konkrete Informationen zu einer möglichen Preiserhöhung gibt es bislang allerdings nicht. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Apple Watch 12 ohne Mobilfunk ab circa 450 Euro kosten wird. Für die Mobilfunkvariante könnte Apple ab etwa 570 Euro verlangen.

Design: Doch kein großes Upgrade?

Seit der ersten Apple Watch hat sich die Optik der Smartwatch kaum verändert. Im Jahr 2026 könnte Apple einen neuen Kurs einschlagen, hieß es noch 2025 in der Gerüchteküche. Aber: Mittlerweile sieht es eher so aus, als wenn Apple auf ein radikales Redesign verzichtet (via Bloomberg).

Apple dürfte also das charakteristische quadratische Design der Uhr beibehalten, inklusive Tasten auf der rechten Seite. Du wirst höchstwahrscheinlich weiterhin die Wahl zwischen Aluminium und dem teureren und robusteren Titan haben.

Die Apple Watch gibt es seit Jahren zudem in den beiden Größen 42 und 46 Millimeter – das dürfte ebenfalls so bleiben. Weil viele mobile Geräte aktuell immer dünner und leichter werden, könnte allerdings auch die Apple Watch 12 schlanker und kompakter ausfallen.

Apple Watch Series 12: Was tut sich beim Display?

Zu den Display-Specs der Apple Watch 12 gibt es bislang keine konkreten Spekulationen. Da sich aber in den vergangenen beiden Generationen in diesem Bereich nichts getan hat, liegt es nahe, dass Apple beim nächsten Modell ein paar Neuerungen einführt.

Denkbar ist, dass der Bildschirm noch heller leuchten wird. Denn in diesem Punkt kann das Wearable bisher nicht mit der Konkurrenz mithalten: Die Galaxy Watch8 von Samsung und die Pixel Watch 4 von Google erreichen jeweils eine Helligkeit von 3.000 Nits.

Bei der Apple Watch Series 11 setzt der Hersteller auf denselben Bildschirm wie beim Vorgängermodell (Apple Watch Series 10): ein LTPO3-OLED-Panel mit Always-on-Funktion. Die Displaygrößen und Auflösungen sind ebenfalls identisch: 1,69 Zoll mit 374 × 446 Pixeln (42 Millimeter) beziehungsweise 1,91 Zoll mit 416 × 496 Pixeln (46 Millimeter). Beide Ausführungen leuchten mit bis zu 2.000 Nits.

Neuer Chip, längere Akkulaufzeit?

Aus dem geleakten Apple-Entwicklercode lässt sich ablesen, dass die Apple Watch 12 einen neuen Prozessor bekommen könnte, berichtet Macworld. Er trägt die Kennung T8320. Die Chips S9 und S10 in der Apple Watch 9, der Apple Watch 10 und der Apple Watch 11 basieren alle auf demselben Prozessor mit der Kennung T8310. Das deutet darauf hin, dass mit dem S11-Prozessor ein größeres Update ansteht.

Am internen Speicherplatz von 64 Gigabyte dürfte Apple bei der nächsten Watch-Generation dagegen festhalten.

Für die Apple Watch Series 11 hat der Hersteller die Akkulaufzeit deutlich hochgeschraubt: Sie hält bis zu 24 Stunden durch (beim Vorgänger sind es bis zu 18 Stunden). Möglicherweise verbessert sich die Energieeffizienz mit dem Nachfolger noch einmal – was eine noch längere Laufzeit ermöglichen könnte.

Laut dem bereits erwähnten Digitimes-Bericht geht die bessere Energieeffizienz auf die zusätzlichen Sensoren zurück, die die Apple Watch 12 bieten soll. Sie würden die Abhängigkeit von „algorithmischen Dateninterpretationen“ verringern. Für diese Berechnungen sind bislang hohe Rechenleistungen nötig, was Energie kostet.

Gesundheit, Fitness und mehr: Was könnte die Apple Watch 12 bieten?

Das angepasste Design der Apple Watch 12 bietet Platz für doppelt so viele Sensoren wie bisher, so Digitimes. Das könnte einerseits dafür sorgen, dass Gesundheitsdaten deutlich exakter erfasst werden, weil die Smartwatch mehr Daten erheben kann. Andererseits wäre es möglich, ganz neue Messungen anzustellen.

Bis wir erfahren, welche das sein könnten, wird es wohl noch eine Weile dauern. Die seit Langem diskutierte Erfassung des Blutzuckerspiegels soll aber auch die Apple Watch 12 nicht ermöglichen, meldet Digitimes. Apple arbeitet angeblich seit Jahren an der Funktion, scheitert mutmaßlich aber an technischen Hürden.

Ansonsten gehen wir davon aus, dass die bekannten Gesundheitsfunktionen wieder an Bord sind. Dazu zählen das Messen von Herzfrequenz, Blutsauerstoff und Hauttemperatur – sowie das umfangreiche Schlaftracking. Sicherheitsfunktionen wie Sturz- und Unfallerkennung sowie Notfall-SOS dürfte die nächste Smartwatch von Apple ebenfalls unterstützen.

Seit der Apple Watch Series 11 kannst Du dank Apple Intelligence einige KI-Features direkt auf dem Wearable nutzen. Diese Funktionen könnte der Hersteller weiter ausbauen.

Ab Werk wird die Apple Watch 12 voraussichtlich mit watchOS 27 laufen; sofern das Wearable tatsächlich im September 2026 auf den Markt kommt.

Du weißt nicht mehr, welche Funktionen für die Apple Watch mit watchOS 26 erschienen sind? Dann erfährst Du hier alles Wichtige:

Apple Watch 12: Mögliche technische Daten in der Übersicht

Im Folgenden listen wir die mögliche technische Ausstattung der Apple Watch Series 12 auf. Bitte bedenke, dass alle genannten Werte auf Gerüchten und Spekulationen basieren.

  • Display: 1,69 oder 1,91 Zoll
  • Größe: 42 oder 46 Millimeter
  • Prozessor: S11
  • Speicher: 64 Gigabyte
  • Akkulaufzeit: mindestens 24 Stunden
  • Betriebssystem ab Werk: watchOS 27
  • Release: September 2026
  • Preis zum Release: ab circa 450 Euro

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/article/apple-watch-12-release-preis-design-specs-240540

IPv4 vs. IPv6: Unterschiede, Vorteile und wann ein Wechsel sinnvoll ist

Durch die digitale Transformation und das Internet der Dinge (IoT) sind immer mehr Geräte miteinander vernetzt. Damit steigt der Bedarf an IP-Adressen, um eine eindeutige Identifikation und Kommunikation im Netzwerk zu ermöglichen. In diesem Artikel finden Sie die wichtigsten Grundlagen sowie Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Vorteile von IPv4 und IPv6.

IPv4 und IPv6: Die beiden Internetprotokolle kurz erklärt

Das Internet, wie wir es heute kennen, basiert auf der Kommunikation zwischen Geräten über das Internetprotokoll (IP). IP-Adressen sind dabei essenziell, um den Datenverkehr zu leiten und Geräte eindeutig zu identifizieren. Die beiden Hauptversionen dieses Protokolls sind IPv4 und IPv6.

IPv4 (Internet Protocol Version 4) wurde in den 1980er-Jahren eingeführt und ist die am weitesten verbreitete Version. Es nutzt 32-Bit-Adressen, was zu etwa 4,3 Milliarden eindeutigen Adressen führt. Durch die zunehmende Zahl von Internetnutzern und -geräten wurde jedoch schnell klar, dass diese Adresskapazität bald erschöpft sein würde.

Hier kommt IPv6 (Internet Protocol Version 6) ins Spiel. IPv6 wurde entwickelt, um die Einschränkungen von IPv4 zu überwinden. Durch die Verwendung von 128-Bit-Adressen kann IPv6 eine nahezu unendliche Anzahl von IP-Adressen bereitstellen – genauer gesagt, etwa 340 Sextillionen Adressen. Diese massive Kapazität ist notwendig, um dem Wachstum des Internets der Dinge (IoT) und der stetig steigenden Zahl vernetzter Geräte gerecht zu werden.

IPv4 vs. IPv6: Die Unterschiede im Überblick

Beim Vergleich von IPv4 und IPv6 zeigen sich klare technische Unterschiede, die sowohl die Struktur als auch die Funktionalität der Protokolle betreffen:

Adresslänge und Formatierung

  • IPv4 verwendet 32-Bit-Adressen, die typischerweise in einem Punkt-Notation-Format wie „192.168.1.1“ dargestellt werden.
  • Im Gegensatz dazu nutzt IPv6 128-Bit-Adressen, was zu einer hexadezimalen Darstellung in acht Gruppen von je vier Hexadezimalzeichen führt, wie z. B. „2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7334“.

Header-Komplexität

  • IPv6 nutzt einen vereinfachten IP-Header für Datenpakete, der die Informationsverarbeitung beschleunigt. Er enthält nur vier Elemente, während der IPv4-Header aus sechs Elementen besteht.
  • Ein wesentlicher Teil der IPv6-Headeroptimierung ist der Wegfall der sogenannten Header-Checksum, einer Prüfsumme des Headers, mit der sichergestellt werden soll, dass der Header bei der Übertragung nicht beschädigt wurde. Da diese Funktion bereits durch den TCP-Header (Transmission Control Protocol) abgedeckt ist, verzichtet IPv6 auf die Header-Checksum.

Unterstützung für Autokonfiguration

  • IPv6 bietet native Unterstützung für Autokonfiguration durch SLAAC (Stateless Address Autoconfiguration). Das erleichtert die Einrichtung und Verwaltung von Netzwerken.
  • IPv4 erfordert oft manuelle Konfiguration oder die Verwendung von DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol).

Sicherheitsfunktionen

  • IPv6 wurde mit integrierten Sicherheitsmechanismen entwickelt, wie z. B. IPsec (Internet Protocol Security), um Datenintegrität und Vertraulichkeit zu gewährleisten. Während IPsec für IPv4 zwar verfügbar ist, ist es bei IPv6 standardmäßig implementiert.

Wann sollte man von IPv4 auf IPv6 wechseln?

Der Wechsel von IPv4 zu IPv6 wird zunehmend relevant, da die verfügbaren IPv4-Adressen faktisch erschöpft sind. Unternehmen sollten den Umstieg auf IPv6 aus folgenden Gründen in Betracht ziehen:

  • Keine komplizierten Workarounds: Unternehmen, die wachsen und viele vernetzte Geräte betreiben, profitieren von IPv6, da es genug Adressen für IoT und eine skalierbare Infrastruktur bietet. Ohne IPv6 sind Unternehmen auf komplexere NAT-Lösungen (Network Address Translation) angewiesen, mit denen (vereinfacht gesagt) mehrere Geräte eine IP-Adresse teilen können. Dadurch erhöht sich allerdings der Wartungsaufwand.
  • Verbesserte Netzwerksicherheit und Leistung: IPv6 integriert Sicherheitsfunktionen wie IPsec, die die Verschlüsselung und Authentifizierung von Daten verbessern. Zudem erhöht das optimierte Header-Design die Netzwerkleistung, da Router IPv6-Pakete effizienter verarbeiten können.
  • Zukunftssicherheit und Kompatibilität: IPv6 ist der neue Standard, während die IPv4-Unterstützung abnimmt. Unternehmen, die ihre Netzwerke zukunftssicher gestalten möchten, profitieren von IPv6 als Grundlage für eine moderne Infrastruktur.

 IPv4 vs. IPv6 im Überblick

  • IPv4 und IPv6 sind die gängigen Internetprotokolle. IPv6 bietet mehr Adressen und modernere Funktionen.
  • IPv6 integriert Sicherheitsprotokolle wie IPsec standardmäßig, während diese bei IPv4 optional verfügbar sind.
  • IPv4-Adressen sind faktisch erschöpft. Daher steigen immer mehr Unternehmen auf IPv6 um und tragen damit der wachsenden Gerätezahl Rechnung.
  • Unternehmen mit wachsender Infrastruktur und hohen Sicherheitsanforderungen profitieren besonders vom Umstieg auf IPv6.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/ipv4-vs-ipv6/

Spear Phishing – Definition, Erkennung und Schutz für Unternehmen

Eine täuschend echte E-Mail vom Geschäftsführer, eine dringende Zahlungsanweisung oder eine scheinbar harmlose Nachricht über LinkedIn: Spear Phishing ist eine besonders gezielte Form des Phishings, bei der Cyberkriminelle ihre Opfer sorgfältig auswählen und individuell ansprechen. Mithilfe öffentlich verfügbarer Informationen und zunehmend auch künstlicher Intelligenz wirken solche Nachrichten heute überzeugender denn je. Für Unternehmen kann bereits ein einziger Klick genügen, um Datenverluste, finanzielle Schäden oder Betriebsunterbrechungen auszulösen. Umso wichtiger ist es, Spear Phishing frühzeitig zu erkennen und wirksam vorzubeugen.

Spear Phishing: Das Wichtigste in Kürze

  • Spear Phishing ist eine gezielte Form des Phishings, bei der Angreifende einzelne Personen oder Unternehmen individuell ins Visier nehmen.
  • Die Nachrichten wirken besonders glaubwürdig, weil sie persönliche Informationen und reale Unternehmensbezüge enthalten.
  • Künstliche Intelligenz macht Spear-Phishing-Angriffe noch überzeugender und schwerer zu erkennen.
  • Neben E-Mails nutzen Cyberkriminelle auch LinkedIn, Microsoft Teams, SMS und Telefonanrufe für Spear Phishing.
  • Unternehmen schützen sich am besten durch Sicherheitslösungen, klare Prozesse und regelmäßige Schulungen, um Angriffe frühzeitig zu erkennen und Schäden zu verhindern.

Was ist Spear Phishing? Definition und Abgrenzung

Spear Phishing ist eine besonders gezielte Form des Phishings. Anders als bei breit gestreuten Massenangriffen richten Cyberkriminelle ihre Nachrichten dabei an konkrete Personen oder ausgewählte Mitarbeitende in Unternehmen. Ziel ist es, Vertrauen zu gewinnen und die Empfänger:innen dazu zu bringen, sensible Daten preiszugeben, schädliche Anhänge zu öffnen oder Überweisungen zu veranlassen.
Der Begriff „Spear“ (englisch für „Speer“) verdeutlicht den Unterschied: Statt wahllos viele potenzielle Opfer anzuschreiben, zielen Angreifende beim Spear Phishing sehr präzise auf einzelne Personen. Dafür sammeln sie im Vorfeld öffentlich zugängliche Informationen über diese Personen. Auf Basis dieser Daten erstellen sie täuschend echte Nachrichten mit persönlichem Bezug.
Spear Phishing gehört zu den Methoden des Social Engineering. Dabei nutzen die Angreifenden weniger technische Schwachstellen als vielmehr menschliche Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Vertrauen oder Zeitdruck aus. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bezeichnet Social Engineering als eine der wichtigsten Angriffsmethoden der Cyberkriminalität.
Erfolgreiche Angriffe können dazu führen, dass Zugangsdaten gestohlen, E-Mail- und Cloud-Konten übernommen, Schadsoftware installiert oder betrügerische Zahlungen ausgelöst werden. Besonders häufig geraten Führungskräfte, Mitarbeitende in Finanzabteilungen, IT-Administrator:innen und andere Personen mit erweiterten Zugriffsrechten ins Visier.
Phishing-Angriffe gehören seit Jahren zu den häufigsten Ursachen für wirtschaftliche Schäden durch Cyberkriminalität. Die folgende Grafik zeigt, wie verbreitet verschiedene Angriffsarten in deutschen Unternehmen sind.
Gezielte Phishing-Angriffe lassen sich am wirksamsten mit einem Zusammenspiel aus Sicherheitslösungen, klaren Prozessen und geschulten Mitarbeitenden abwehren. Vodafone Business unterstützt Unternehmen dabei mit umfassenden Security Services.

Wie funktioniert ein Spear-Phishing-Angriff? Ablauf und Methoden

Spear-Phishing-Angriffe folgen meist einem klaren Muster. Anders als bei wahllos versendeten Phishing-E-Mails investieren Cyberkriminelle gezielt Zeit in die Vorbereitung, um ihre Nachrichten so glaubwürdig wie möglich zu gestalten.
1. Informationsbeschaffung
Am Anfang steht die Recherche. Täter:innen sammeln Informationen über Unternehmen und einzelne Mitarbeitende – etwa über Unternehmenswebseiten, Pressemitteilungen, soziale Netzwerke oder berufliche Plattformen wie LinkedIn. Besonders interessant sind Funktionen, Zuständigkeiten, laufende Projekte und Kontakte zu Kund:innen oder Geschäftspartner:innen.
2. Verfassen einer glaubwürdigen Nachricht
Auf Basis dieser Informationen formulieren die Täter:innen eine täuschend echte Nachricht. Diese kann beispielsweise scheinbar von der Geschäftsführung, Kolleg:innen, Kund:innen oder anderen vertrauten externen Personen stammen. Typische Inhalte sind dringende Zahlungsanweisungen, Passwort-Resets, Bewerbungen mit Anhang oder Hinweise auf angeblich freigegebene Dokumente.
3. Psychologische Manipulation
Wie bei allen Social-Engineering-Angriffen setzen Cyberkriminelle gezielt auf psychologische Tricks. Häufig erzeugen sie:
  • Zeitdruck („Bitte sofort bearbeiten“)
  • Autorität („Anweisung der Geschäftsführung“)
  • Neugier („Vertrauliches Dokument“)
  • Angst („Ihr Konto wurde gesperrt“)
Dadurch sollen Empfänger:innen unüberlegt handeln.
4. Ausführung des Angriffs
Klicken Betroffene auf einen Link, öffnen einen Anhang oder geben Zugangsdaten ein, können Angreifende:
  • Benutzerkonten übernehmen
  • Schadsoftware installieren
  • Interne Daten stehlen
  • Betrügerische Überweisungen auslösen
5. Missbrauch und weitere Angriffe
Ist beispielsweise ein Angriff auf das Unternehmensnetzwerk erfolgreich gewesen, bewegen sich Angreifer:innen häufig im Netzwerk weiter. Sie greifen zusätzliche Systeme an, lesen weitere Daten aus oder bereiten Erpressungsangriffe mit Ransomware vor.
Typische Methoden beim Spear Phishing
Am häufigsten nutzen Spear-Phishing-Angriffe:
  • Links zu gefälschten Log-in-Seiten
  • Office-Dokumente oder PDF-Anhänge mit Schadcode
  • Manipulierte Cloud-Freigaben
  • Gefälschte Rechnungen
  • Fingierte Zahlungs- oder Freigabeanfragen
Je besser Mitarbeitende typische Angriffsmuster kennen und je früher sie verdächtige Aktivitäten identifizieren, desto geringer ist das Risiko erfolgreicher Spear-Phishing-Angriffe. Vodafone Business unterstützt Unternehmen mit ganzheitlichen Security Services und Security-Awareness-Maßnahmen.

Spear Phishing und KI: Wie künstliche Intelligenz Angriffe gefährlicher macht

Künstliche Intelligenz (KI) verändert auch die Cyberkriminalität. Waren Phishing-E-Mails früher häufig an holpriger Sprache, unpassenden Formulierungen oder offensichtlichen Fehlern zu erkennen, wirken sie heute deutlich professioneller. KI-gestützte Tools helfen Cyberkriminellen dabei, täuschend echte Nachrichten in hoher Qualität und großer Zahl zu erstellen.
So unterstützt KI Spear-Phishing-Angriffe
Mithilfe generativer KI können Angreifende:
  • Fehlerfreie und stilistisch überzeugende E-Mails formulieren
  • Nachrichtentexte an Sprache, Branche und Zielperson anpassen
  • Öffentlich verfügbare Informationen schneller auswerten
  • Inhalte in verschiedene Sprachen übersetzen
  • Größere Angriffskampagnen automatisiert vorbereiten
Dadurch sinkt der Aufwand für die Täter:innen, während Glaubwürdigkeit und Erfolgswahrscheinlichkeit der Angriffe steigen.
Deepfakes und täuschend echte Kommunikation
Neben Texten kommen zunehmend KI-generierte Stimmen, Bilder und Videos zum Einsatz. So können sich Angreifende in Telefonaten oder Videokonferenzen glaubhaft als Führungskräfte oder Geschäftspartner:innen ausgeben. Solche Deepfake-Technologien erhöhen insbesondere bei Zahlungsfreigaben und vertraulichen Abstimmungen das Risiko von Betrugsfällen.
Warum klassische Warnsignale überholt sind
Grammatikfehler oder unprofessionelle Formulierungen galten lange als typische Hinweise auf Phishing. KI kann diese Schwächen weitgehend beseitigen. Unternehmen sollten daher nicht allein auf sprachliche Auffälligkeiten achten, sondern konsequent Sicherheitsprozesse, technische Schutzmaßnahmen und Rückbestätigungen nutzen.
Auch die ENISA Threat Landscape 2025 zeigt, dass künstliche Intelligenz Phishing- und Social-Engineering-Angriffe zunehmend professionalisiert und skaliert. Umso wichtiger ist es, Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich an neue Bedrohungen anzupassen.

Phishing, Spear Phishing und Whaling: Unterschiede im Vergleich

Phishing, Spear Phishing und Whaling verfolgen dasselbe Ziel: Cyberkriminelle wollen das Vertrauen von Mitarbeitenden gewinnen, um Zugangsdaten, vertrauliche Informationen oder Geld zu erbeuten. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie gezielt die Angriffe vorbereitet werden und welche Personen im Fokus stehen.
Phishing: Der breit gestreute Massenangriff
Beim klassischen Phishing versenden Angreifende große Mengen nahezu identischer Nachrichten. Sie hoffen darauf, dass ein kleiner Teil der Empfänger:innen auf Links klickt oder sensible Daten eingibt. Solche Nachrichten enthalten häufig allgemeine Formulierungen und lassen sich oft an sprachlichen oder formalen Auffälligkeiten erkennen.
Spear Phishing: Der gezielte Angriff
Spear Phishing richtet sich an bestimmte Personen oder Abteilungen. Die Nachrichten greifen reale Projekte, Kontakte oder Aufgaben auf und wirken dadurch deutlich glaubwürdiger. Gerade Mitarbeitende mit Zugriff auf sensible Daten oder Zahlungsprozesse stehen häufig im Fokus.
Whaling: Spear Phishing gegen Führungskräfte
Whaling ist eine besonders gezielte Form des Spear Phishings. Dabei nehmen Cyberkriminelle speziell Mitglieder der Geschäftsführung oder andere Entscheidungsträger:innen ins Visier. Wegen der weitreichenden Berechtigungen und Entscheidungsbefugnisse der Zielpersonen können erfolgreiche Whaling-Angriffe besonders hohe finanzielle und strategische Schäden verursachen.
Warum die Unterschiede wichtig sind
Je gezielter ein Angriff vorbereitet wird, desto schwieriger ist er zu erkennen. Während klassische Phishing-E-Mails oft aufgrund offensichtlicher Merkmale scheitern, wirken Spear-Phishing- und Whaling-Angriffe häufig professionell und plausibel.
Unternehmen sollten deshalb nicht nur auf technische Schutzmaßnahmen setzen, sondern auch Mitarbeitende und Führungskräfte gezielt für unterschiedliche Phishing-Methoden sensibilisieren.

Spear Phishing über andere Kanäle: LinkedIn, Microsoft Teams, Anrufe & SMS

Spear Phishing findet längst nicht mehr nur per E-Mail statt. Cyberkriminelle nutzen heute eine Vielzahl von Kommunikationskanälen, um Vertrauen aufzubauen und ihre Opfer zu täuschen. Nachrichten über beruflich genutzte Plattformen oder mobile Geräte werden häufig als besonders glaubwürdig wahrgenommen, deshalb steigt hier das Risiko erfolgreicher Angriffe.
LinkedIn und andere berufliche Netzwerke
Auf Plattformen wie LinkedIn sammeln Angreifende gezielt Informationen über Positionen, Verantwortlichkeiten und Geschäftskontakte potenzieller Opfer. Häufig nehmen sie unter falscher Identität Kontakt auf und versuchen, Vertrauen aufzubauen. Später folgen Nachrichten mit Links zu gefälschten Log-in-Seiten, manipulierten Dokumenten oder vermeintlichen Kooperationsanfragen.
Microsoft Teams und andere Kollaborationstools
Auch Kollaborationsplattformen wie Microsoft Teams oder Slack werden zunehmend für Angriffe genutzt. Mitarbeitende erhalten dabei scheinbar interne Nachrichten mit dringenden Aufforderungen, Dokumente zu öffnen, Freigaben zu bestätigen oder Zugangsdaten einzugeben. Da solche Nachrichten in vertrauten Arbeitsumgebungen erscheinen, hinterfragen einige Menschen sie nicht.
Vishing: Phishing per Telefon
Beim sogenannten Vishing (Voice Phishing) geben sich Cyberkriminelle am Telefon beispielsweise als IT-Support, Bankmitarbeitende oder Führungskräfte aus. Ziel ist es, Zugangsdaten, Freigabecodes oder vertrauliche Informationen zu erlangen. Häufig täuschen die Angreifenden technische Probleme oder dringende Sicherheitsvorfälle vor.
Smishing: Phishing per SMS
Beim Smishing (SMS-Phishing) erhalten Betroffene Textnachrichten mit Links zu gefälschten Webseiten oder schädlichen Downloads. Im Unternehmensumfeld können solche Nachrichten etwa von angeblichen Paketdiensten, Banken oder internen IT-Abteilungen stammen.
Warum kanalübergreifende Angriffe so gefährlich sind
Moderne Spear-Phishing-Kampagnen kombinieren häufig mehrere Kanäle. So können Angreifende zunächst über LinkedIn Kontakt aufnehmen, anschließend eine Nachricht über Microsoft Teams senden und schließlich telefonisch nachfassen. Diese mehrstufige Vorgehensweise erhöht die Glaubwürdigkeit und erschwert die Erkennung.
Unternehmen sollten daher nicht nur E-Mails absichern, sondern alle geschäftlich genutzten Kommunikationskanäle in ihre Sicherheitsstrategie einbeziehen.

Business E-Mail Compromise (BEC): Spear Phishing im Unternehmenskontext

„Business E-Mail Compromise“ (BEC) bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie „Kompromittierung geschäftlicher E-Mail-Kommunikation“. In einigen Fällen übernehmen Cyberkriminelle tatsächlich das E-Mail-Konto von Führungskräften oder Geschäftspartner:innen und versenden darüber täuschend echte Nachrichten. Häufig nutzen sie jedoch lediglich gefälschte oder leicht veränderte Absenderadressen, die auf den ersten Blick vertrauenswürdig wirken.
In beiden Fällen geben sich Cyberkriminelle als vertrauenswürdige Personen aus – etwa als Geschäftsführer:in, Finanzverantwortliche:r oder langjährige:r Geschäftspartner:in. Ziel ist es, Mitarbeitende zu Überweisungen, Änderungen von Kontodaten oder zur Herausgabe sensibler Informationen zu bewegen.
Im Unterschied zu klassischen Phishing-Angriffen kommen BEC-Attacken häufig ohne schädliche Anhänge oder Links aus. Stattdessen setzen die Täter:innen auf glaubwürdige Kommunikation, echten Unternehmensbezug und gezielten Zeitdruck. Gerade deshalb sind diese Angriffe schwer zu erkennen.
Typische BEC-Szenarien
Häufige Beispiele für Business E-Mail Compromise sind:
  • Dringende Überweisungsanweisungen im Namen der Geschäftsführung
  • Rechnungen mit geänderten Bankverbindungen
  • Aufforderungen zur Änderung von Lieferantenkontodaten
  • Anfragen zur Übermittlung von Gehalts- oder Personaldaten
  • Kauf von Gutscheinkarten oder digitalen Zahlungsmitteln
Warum BEC so gefährlich ist
BEC-Angriffe verursachen weltweit jedes Jahr erhebliche finanzielle Schäden. Laut dem Internet Crime Complaint Center (IC3) des FBI zählt Business E-Mail Compromise seit Jahren zu den kostspieligsten Formen der Cyberkriminalität. Ein einziger erfolgreicher Angriff kann zu hohen Geldverlusten, Datenabfluss und erheblichen Reputationsschäden führen.
Typische Warnsignale
Mögliche Hinweise auf einen BEC-Angriff sind ungewöhnlich dringende Zahlungsanweisungen, kurzfristige Änderungen von Bankverbindungen, Aufforderungen zur Geheimhaltung, Kommunikation außerhalb etablierter Prozesse sowie ein ungewohnter Schreibstil oder eine leicht veränderte Absenderadresse.
So reduzieren Sie das Risiko für Ihr Unternehmen
Besonders wirksam sind:
Business E-Mail Compromise zeigt, dass selbst sprachlich perfekte und technisch unauffällige Nachrichten erhebliche Schäden verursachen können. Deshalb sind klare Prozesse und geschulte Mitarbeitende ebenso wichtig wie technische Schutzmaßnahmen.

Checkliste: So erkennen Sie Spear-Phishing-E-Mails und -Nachrichten

Spear-Phishing-Nachrichten wirken oft professionell und enthalten reale Namen, Projekte oder Bezüge zu Geschäftspartner:innen. Gerade deshalb lohnt es sich, bei ungewöhnlichen Anfragen bewusst genauer hinzusehen. Die folgende Checkliste hilft dabei, verdächtige Nachrichten frühzeitig zu erkennen. Je mehr Fragen Sie mit „ja“ beantworten, umso wahrscheinlicher haben Sie es mit Spear Phishing zu tun.
Inhalt und Tonfall prüfen
  • Ist die Nachricht ungewöhnlich dringend?
  • Wird Druck aufgebaut, sofort zu handeln?
  • Soll die Anfrage vertraulich behandelt werden?
  • Weicht der Schreibstil vom üblichen Tonfall ab?
  • Wirkt die Anfrage ungewöhnlich oder nicht plausibel?
Absender-E-Mail und Kontaktdaten kontrollieren
  • Ist die E-Mail-Adresse exakt korrekt?
  • Enthält die Domain kleine Abweichungen oder zusätzliche Zeichen?
  • Stammt die Nachricht wirklich von der erwarteten Person?
  • Wurde ein neuer Kommunikationskanal verwendet?
Links und Anhänge hinterfragen
  • Wird beim Mouse-over bei Links eine ungewöhnliche Internet-Adresse angezeigt?
  • Fordert die Zielseite zur Eingabe von Zugangsdaten auf?
  • Ist der Anhang unerwartet oder ungewöhnlich?
  • Handelt es sich um ausführbare (z.B. *.exe) oder makrofähige Dateien (z.B. *.docm, *.xlsm)?
Geschäftsprozesse beachten
  • Umgeht die Anfrage etablierte Freigabeprozesse?
  • Werden Zahlungsdaten oder Bankverbindungen kurzfristig geändert?
  • Soll eine Überweisung außerhalb des üblichen Verfahrens erfolgen?
  • Werden sensible Daten ohne nachvollziehbaren Grund angefordert?
Im Zweifel verifizieren
  • Kontaktieren Sie die Person, von der die Nachricht angeblich stammt, über einen bekannten Kommunikationsweg.
  • Öffnen Sie keine Links oder Anhänge, bevor die Anfrage bestätigt wurde.
  • Informieren Sie Ihre IT- oder Sicherheitsverantwortlichen über verdächtige Nachrichten.
Merksatz für den Alltag

Wenn eine Nachricht ungewöhnlich dringend, vertraulich oder unerwartet erscheint, ist besondere Vorsicht geboten. Eine kurze Rückfrage kann ausreichen, um einen erfolgreichen Angriff zu verhindern.

Technische Schutzlösungen ergänzen die Aufmerksamkeit Ihrer Mitarbeitenden. Moderne Endpoint-Security-Lösungen helfen dabei, schädliche Anhänge, verdächtige Aktivitäten und Malware frühzeitig zu erkennen und kompromittierte Geräte zu isolieren.

So schützen Sie Ihr Unternehmen vor Spear Phishing: Technik und Schulung

Ein wirksamer Schutz vor Spear Phishing basiert auf mehreren Ebenen. Technische Sicherheitsmaßnahmen, klare Prozesse und gut geschulte Mitarbeitende ergänzen sich und reduzieren das Risiko erfolgreicher Angriffe deutlich.
Technik und Awareness gehören zusammen
Keine einzelne Maßnahme bietet vollständigen Schutz. Erst das Zusammenspiel aus moderner Sicherheitstechnologie, klaren Prozessen und geschulten Mitarbeitenden schafft eine wirksame Verteidigung gegen Spear Phishing.
Mit den Vodafone Business Security Services erhalten Unternehmen umfassende Unterstützung – von der Sicherheitsanalyse über technische Schutzmaßnahmen bis hin zu Monitoring und Incident Response.

Was tun nach einem erfolgreichen Spear-Phishing-Angriff? Sofortmaßnahmen

Trotz technischer Schutzmaßnahmen und geschulter Mitarbeitender lässt sich ein Spear-Phishing-Angriff nicht immer vollständig verhindern. Entscheidend ist dann, schnell und strukturiert zu handeln, um den Schaden zu begrenzen.
1. Betroffene Systeme isolieren
Ist Malware in Ihr Unternehmensnetzwerk eingedrungen, trennen Sie kompromittierte Computer, Smartphones oder Server möglichst sofort vom Netzwerk und vom Internet. So lässt sich verhindern, dass sich Schadsoftware weiter ausbreitet oder Angreifer:innen zusätzliche Systeme erreichen.
2. Zugangsdaten sichern
Falls Benutzernamen und Kennwörter nach außen gedrungen sind, ändern Sie unverzüglich die betroffenen Passwörter und aktivieren Sie – falls noch nicht geschehen – eine Multi-Faktor-Authentifizierung. Sperren Sie kompromittierte Benutzerkonten vorübergehend, wenn ein unbefugter Zugriff nicht ausgeschlossen werden kann.
3. IT- und Sicherheitsverantwortliche informieren
Melden Sie den Vorfall umgehend an Ihre interne IT-Abteilung, das Security-Team oder externe Dienstleister. Je früher Spezialist:innen eingebunden werden, desto schneller können sie Ursache und Auswirkungen analysieren.
4. Zahlungsprozesse stoppen
Wurden Überweisungen ausgelöst oder Kontodaten manipuliert, sollten Sie sofort Ihre Bank kontaktieren. In vielen Fällen lassen sich Transaktionen noch stoppen oder zurückrufen.
5. Beweise sichern
Löschen Sie verdächtige E-Mails, Dateien und Protokolle nicht vorschnell. Sie liefern wichtige Hinweise für die technische Analyse sowie für mögliche rechtliche oder regulatorische Anforderungen.
6. Auswirkungen prüfen
Untersuchen Sie, welche Konten, Systeme und Daten betroffen sind. Prüfen Sie insbesondere, ob personenbezogene Daten abgeflossen sind oder weitere Systeme kompromittiert wurden.
7. Meldepflichten bewerten
Bei Datenschutzverletzungen kann eine Meldung an die zuständige Aufsichtsbehörde erforderlich sein. Vorgaben hierzu macht die DSGVO. Unter bestimmten Umständen greifen zusätzlich gesetzliche Anforderungen, etwa aus der NIS2-Richtlinie.
8. Schutzmaßnahmen verbessern
Nach der Eindämmung des Vorfalls sollten Unternehmen analysieren, wie es zum Angriff kommen konnte, und technische sowie organisatorische Maßnahmen gezielt nachschärfen.
Schnelles Handeln begrenzt den Schaden
Je schneller ein Spear-Phishing-Angriff erkannt und professionell bearbeitet wird, desto besser lassen sich finanzielle Schäden, Datenverluste und Betriebsunterbrechungen begrenzen.

Unser Fazit: Bei Spear-Phishing-Angriffen ist das Zusammenspiel mehrerer Faktoren entscheidend

Spear Phishing gehört zu den gefährlichsten Formen des Cyberbetrugs, weil Angreifende ihre Nachrichten gezielt auf einzelne Personen und Unternehmen zuschneiden. Mithilfe öffentlich verfügbarer Informationen und zunehmend auch künstlicher Intelligenz wirken diese Angriffe heute überzeugender denn je.
Ein wirksamer Schutz erfordert deshalb mehr als einen guten Spamfilter. Erst das Zusammenspiel aus moderner Sicherheitstechnologie, klar definierten Prozessen und regelmäßig geschulten Mitarbeitenden reduziert das Risiko erfolgreicher Angriffe nachhaltig.
Mit den Security Services unterstützt Vodafone Business Sie dabei, Sicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen, Angriffe abzuwehren und im Ernstfall schnell zu reagieren. Erhalten Sie alles aus einer Hand – von der Analyse über technische Schutzmaßnahmen bis hin zu Monitoring und Incident Response.
Prüfen Sie jetzt, wie Sie Ihr Unternehmen mit den passenden Sicherheitslösungen wirksam vor Spear Phishing und anderen Cyberbedrohungen schützen können.
Quelle:
https://www.vodafone.de/business/blog/spear-phishing-15976/

E-Mail mit eigener Domain anlegen: So nutzen Sie Ihre eigene Firmen-Mail

Eine professionelle E-Mail-Adresse mit eigener Domain vermittelt Seriosität. Beispielsweise nach dem Schema . Dadurch stärken Sie Ihre Markenidentität nachhaltig bei jedem Kontakt. Viele Hosting-Dienste bieten E-Mail-Postfächer mit ihrer eigenen Domain an – Sie können das Hosting aber auch selbst übernehmen. Wie Sie Ihre Firmen-Mail optimal aufsetzen, welche technischen Aspekte wichtig sind und von welchen Vorteilen Sie profitieren.

Warum Sie eine eigene E-Mail-Domain nutzen sollten

Im geschäftlichen Umfeld strahlt eine E-Mail-Adresse mit eigener Domain Seriosität und Professionalität aus. Sie fungiert als digitale Visitenkarte und signalisiert Ihren Gesprächspartnern, dass es sich um ein etabliertes Unternehmen handelt.

Kunden assoziieren Beständigkeit und Professionalität mit firmenspezifischen E-Mail-Adressen. Dies ist besonders in Branchen wichtig, in denen Vertrauen die Grundlage für Transaktionen bildet. Auf kostenlose Postfächer mit Endungen der jeweiligen Anbieter sollten moderne Unternehmen daher verzichten.

Sie behalten Kontrolle und Souveränität

Mithilfe einer eigenen Domain behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Kommunikation. Als Inhaber einer Firmen-Domain sind Sie souverän und unabhängig, während Anbieter kostenloser E-Mail-Services sich oft das Recht vorbehalten, Dienste einzustellen oder die Nutzungsbedingungen kurzfristig zu ändern.

Sie entscheiden selbst, wie viele Postfächer Sie benötigen und welche Aliase für verschiedene Abteilungen wie Buchhaltung oder Support sinnvoll sind. Diese Flexibilität erlaubt es Ihnen, mit Ihrem Unternehmen zu wachsen, ohne jemals die zentrale Kontaktadresse ändern zu müssen.

So richten Sie eine eigene E-Mail-Domain ein

Um eine eigene E-Mail-Domain anlegen zu können, benötigen sie zunächst die entsprechende Wunsch-Domain, also eine Web-Adresse. Der Prozess beginnt mit der Auswahl und Registrierung einer passenden Domain bei einem Registrar.

Gut zu wissen: Haben Sie bereits eine Website für Ihre Firma, besitzen Sie auch schon eine Domain. Diese können Sie auch für das E-Mail-Hosting nutzen.

  • Prüfen Sie zunächst bei Webhosting-Anbietern, ob Ihr Wunschname noch verfügbar ist. Idealerweise spiegelt die Domain Ihren Firmennamen wider.
  • Sobald Sie sich für eine Top-Level-Domain (z. B. .de, .com, .net) entschieden haben, können Sie den Registrierungsprozess durchlaufen.
  • Im Zuge Registrierung können Sie in der Regel beim Anbieter ein passendes E-Mail-Hosting-Paket wählen. In diesem Schritt legen Sie etwa fest, wie viel Speicherplatz Sie pro Postfach benötigen und wie viele Konten Sie insgesamt anlegen möchten. Moderne Pakete bieten oft zusätzliche Funktionen wie Cloud-Speicher-Integration oder gemeinsame Kalender.
  • Wenn Sie sich für einen Anbieter entschieden haben, loggen Sie sich in das Kundenmenü ein. Dort finden Sie meist einen Bereich für die E-Mail-Verwaltung, in dem Sie Ihre gewünschten Adressen definieren können.
  • Im letzten Schritt erfolgt bei Bedarf die Verknüpfung eines bevorzugten E-Mail-Anbieters mit Ihrer Domain (z. B. Google oder Microsoft 365).

Selfhosting als Alternative

Eine Alternative zu Domain-Anbietern mit integriertem Mail-Server-Management ist das sogenannte Selfhosting. Indem Sie einen eigenen Mail-Server für Ihren E-Mail-Verkehr über die gewählte Domain betreiben, haben Sie volle Kontrolle über Ihre Daten. Dafür müssen Sie kein Rechenzentrum oder Serverraum in Ihrem Unternehmen einrichten. Mit Colocation-Angeboten wie den O2 Business Data Center Lösungen betreiben Sie Ihre Hardware in energieeffizienten und gut gesicherten Rechenzentren.

Das ist bei einer eigenen E-Mail-Domain wichtig

Eine durchdachte Einrichtung Ihrer eigenen E-Mail-Domain ist für den reibungslosen Betrieb der E-Mail-Adressen im Unternehmen wichtig.

  • Der Standort der Server ist ein entscheidendes Kriterium für den Datenschutz. Für Unternehmen in Deutschland ist es ratsam, einen Provider mit Sitz und Rechenzentren im Inland zu wählen. Dies erleichtert die Einhaltung der DSGVO-Richtlinien erheblich, da die Datenverarbeitung deutschen Standards unterliegt.
  • Prüfen Sie, ob der Anbieter regelmäßige Back-ups durchführt und wie hoch die garantierte Verfügbarkeit der Dienste ist. Ein Ausfall der E-Mail-Kommunikation kann für ein Start-up oder ein etabliertes Unternehmen gleichermaßen finanzielle Einbußen und Reputationsschäden bedeuten. Beim Selfhosting helfen hier zuverlässige Colocation-Dienste.
  • Die Sicherheit Ihrer Kommunikation sollte oberste Priorität haben. Da Cyberangriffe auf Unternehmen stetig zunehmen, müssen technische Schutzmaßnahmen wie SPF (Sender Policy Framework), DKIM (DomainKeys Identified Mail) und DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) korrekt konfiguriert werden. Diese Verfahren stellen sicher, dass Ihre E-Mails beim Empfänger nicht als Spam klassifiziert werden und schützen vor dem Missbrauch Ihrer Domain durch Dritte (z. B. Phishing). Für die Absicherung des Übertragungswegs sollten Sie zudem DANE (DNS-based Authentication of Named Entities) implementieren.

Tipp: Vergessen Sie außerdem nicht die Einrichtung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für den Zugang zu Ihren Postfächern. Diese zusätzliche Sicherheitsebene verhindert, dass Unbefugte allein durch das Erraten oder Abfangen eines Passworts Zugriff Ihre Korrespondenz erhalten. Viele moderne Managed- und Cloud-Lösungen bieten diese Funktion standardmäßig an.

Diese Vorteile hat eine eigene E-Mail-Domain

Haben Sie sich dafür entschieden, eine E-Mail mit eigener Domain zu registrieren, profitieren Sie von einigen Vorteilen.

  • Ein wesentlicher Vorzug ist die Unabhängigkeit bei einem Providerwechsel. Da Ihnen die Domain gehört, können Sie mit Ihrem gesamten E-Mail-Verkehr zu einem anderen Hosting-Anbieter umziehen, ohne dass sich Ihre Adresse ändert. Dies wäre bei einer Freemail-Adresse unmöglich, da diese fest an den jeweiligen Anbieter gebunden ist. 
  • Die Portabilität stellt sicher, dass Ihre über Jahre aufgebauten Kontakte Sie jederzeit erreichen können. Zudem können Sie bei Bedarf meist unkompliziert von einem einfachen Paket auf eine komplexe Multi-Cloud-Lösung umsteigen, falls Ihre Anforderungen steigen. 
  • Durch die Nutzung einer eigenen Domain können Sie eine konsistente Struktur für Ihre Unternehmenskommunikation etablieren. Adressen wie „“ wirken wesentlich professioneller als kryptische Zeichenfolgen bei Gratis-Diensten. 
  • Eine eigene E-Mail-Adresse mit eigener Domain erleichtert die interne Organisation und verbessert die Erkennbarkeit nach außen. Zudem lassen sich Verteileradressen wie „“ einrichten, die eingehende Anfragen an mehrere Mitarbeiter gleichzeitig verteilen können. Dies verbessert unter anderem die Reaktionszeiten und den Kundenservice erheblich.
  • Optional können Sie Ihren E-Mail-Verkehr auch unabhängig von Cloud-Diensten großer Anbieter über einen eigenen Mailserver verwalten und betreiben. Diese Lösung bietet maximale Anpassbarkeit für Ihre Bedürfnisse.

Herausforderungen bei Selfhosting

Das Managen des E-Mail-Verkehrs über eine eigene Domain kann vor allem bei Selfhosting auch Herausforderungen bergen. Diese Methode bietet zwar besonders hohe Anpassbarkeit und Kontrolle über die eigenen Daten, erfordert aber gleichzeitig entsprechendes Fachwissen und die passende Infrastruktur.

  • Die Vorteile eines eigenen Servers sind meist mit höherem Wartungsaufwand verbunden (z. B. Sicherheitsupdates, Backups, Spamfilter).
  • Auch die Zustellbarkeit (Deliverability) von E-Mails kann im Vergleich zu etablierten Anbietern variieren, da für die Spam-Erkennung unter anderem die Reputation der Absender-IP ein wichtiger Faktor ist.
  • Die Ausfallsicherheit ist bei Lösungen großer Cloud-Anbieter in der Regel höher als beim Selfhosting.

Selfhosting eignet sich besonders für Unternehmen, die vollständige Datensouveränität benötigen und die Kontrolle über Datenstandort und -infrastruktur nicht aus der Hand geben möchten. Wollen Sie hingegen Ressourcen sparen und maximale Ausfallsicherheit, sind Managed-Hosting-Lösungen etablierter Dienstleister (z. B. Microsoft 365) eine gute Wahl für Ihre eigene E-Mail-Domain.

Eigene E-Mail-Domain: Überblick

  • Professionalität: Eine eigene Domain schafft Vertrauen und stärkt die Marke.
  • Kontrolle: Sie bestimmen über Postfächer, Aliase und Speichergrößen.
  • Unabhängigkeit: Bei einem Providerwechsel bleibt die Adresse identisch.
  • Flexibilität: Die Infrastruktur wächst mit den Anforderungen Ihres Business mit.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/eigene-email-domain/

 

Smishing erkennen – So schützen Sie Ihr Unternehmen vor Phishing per SMS

Eine scheinbar harmlose SMS kann genügen, um Passwörter, Bankdaten oder sogar den Zugriff auf Unternehmenssysteme in falsche Hände geraten zu lassen. Beim sogenannten Smishing kombinieren Cyberkriminelle klassische Phishing-Methoden mit der hohen Glaubwürdigkeit von SMS, RCS-Nachrichten und Messenger-Diensten. Besonders gefährlich: Die Angriffe wirken zunehmend professionell und werden mithilfe künstlicher Intelligenz immer individueller. Wie Smishing funktioniert, woran Sie betrügerische Nachrichten erkennen und wie Sie sich und Ihr Unternehmen wirksam schützen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Smishing: Das Wichtigste in Kürze

  • Smishing ist eine Form von Phishing per Messenger-Nachricht, SMS oder RCS (Rich Communication Services, Nachfolger der SMS). Ziel ist es, Passwörter, Bankdaten oder Zugangsdaten zu stehlen.
  • Cyberkriminelle geben sich häufig als Paketdienste, Banken, Behörden oder interne IT-Abteilungen aus, um Vertrauen zu erzeugen.
  • Ein einziger Klick auf einen Link kann ausreichen, um Schadsoftware zu installieren oder Anmeldedaten preiszugeben.
  • Künstliche Intelligenz macht Smishing-Nachrichten immer glaubwürdiger und individueller – auch gezielt gegen Unternehmen und deren Mitarbeitende.
  • Mobile Geräte lassen sich mit einer zentral verwalteten Endpoint-Security-Lösung wirksam vor betrügerischen Nachrichten, schädlichen Links und Malware schützen.

Was ist Smishing? Definition und Abgrenzung zu Phishing

Smishing ist eine spezielle Form des Phishings, bei der Cyberkriminelle betrügerische Nachrichten über SMS versenden. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern „SMS“ und „Phishing“ zusammen. Ziel ist es, Empfänger:innen dazu zu bringen, auf einen Link zu klicken, persönliche Daten preiszugeben oder schädliche Software auf ihrem Smartphone zu installieren.
Typische Smishing-Nachrichten wirken auf den ersten Blick harmlos. Sie stammen scheinbar von Paketdiensten, Banken, Online-Shops, Behörden oder sogar von der internen IT-Abteilung eines Unternehmens. Häufig erzeugen sie Zeitdruck, etwa mit Hinweisen auf eine ausstehende Zustellung, ein gesperrtes Konto oder eine dringende Sicherheitswarnung.
Phishing beschreibt grundsätzlich alle Versuche, Menschen mit gefälschten Nachrichten zur Preisgabe vertraulicher Informationen zu verleiten. Smishing ist somit eine Unterform des Phishings, die speziell mobile Kommunikationskanäle nutzt. Während klassische Phishing-Angriffe meist per E-Mail erfolgen, setzen Smishing-Angriffe auf SMS, RCS-Nachrichten oder Messenger-Dienste wie WhatsApp oder iMessage.
Gerade weil viele Nutzer:innen Textnachrichten auf dem Smartphone schnell und unterwegs lesen, werden verdächtige Details oft übersehen. Das macht Smishing zu einer besonders wirksamen Angriffsmethode – sowohl im privaten Umfeld als auch in Unternehmen. Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zählen Phishing und Smishing weiterhin zu den häufigsten Methoden der Cyberkriminalität.

Smishing, Vishing, Phishing: Varianten und Unterschiede im Vergleich

„Phishing“ ist der Oberbegriff für Betrugsversuche, bei denen Cyberkriminelle versuchen, durch Manipulation an vertrauliche Informationen zu gelangen, etwa Passwörter, Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Unternehmenssystemen. Je nach Kommunikationskanal haben sich unterschiedliche Varianten etabliert.
Phishing
Beim klassischen Phishing erfolgt der Angriff in der Regel per E-Mail. Die Nachrichten wirken täuschend echt und stammen scheinbar von Banken, Online-Shops, Cloud-Diensten oder Kolleg:innen. Sie enthalten meist Links zu gefälschten Webseiten oder schädliche Anhänge.
Smishing
Smishing nutzt SMS, RCS-Nachrichten oder Messenger-Dienste wie WhatsApp oder iMessage. Die Nachrichten sind häufig kurz, erzeugen Zeitdruck und enthalten einen Link oder eine Telefonnummer. Da viele Menschen Textnachrichten spontan auf dem Smartphone öffnen, ist die Wahrscheinlichkeit eines unbedachten Klicks besonders hoch.
Vishing
Beim Vishing (Voice Phishing) erfolgt der Angriff per Telefonanruf. Betrüger:innen geben sich etwa als Mitarbeitende von Banken, Software-Unternehmen, Behörden oder der internen IT aus. Ziel ist es, Zugangsdaten, TANs oder andere vertrauliche Informationen zu erlangen oder Betroffene zu riskanten Handlungen zu bewegen.
Allen Varianten gemeinsam ist, dass sie psychologische Tricks nutzen: das Entgegenbringen von Vertrauen, der Aufbau von Zeitdruck und die Angst vor negativen Folgen. Unternehmen sollten Mitarbeitende deshalb regelmäßig sensibilisieren und mobile Endgeräte mit modernen Sicherheitslösungen schützen.

Wie funktioniert Smishing in der Praxis? Typische Angriffsmuster

Smishing-Angriffe folgen meist einem einfachen, aber wirkungsvollen Muster: Cyberkriminelle versenden massenhaft Nachrichten, die seriös wirken und zu einer schnellen Reaktion verleiten sollen. Diese Nachrichten fordern Empfänger:innen dazu auf, auf einen Link zu klicken, eine Telefonnummer anzurufen oder sensible Daten einzugeben.
Hinter dem Link in einer Smishing-Nachricht verbirgt sich häufig eine täuschend echt gestaltete Webseite, die beispielsweise das Design eines Paketdienstes, einer Bank oder eines bekannten Online-Shops nachahmt. Dort sollen Betroffene ihre Zugangsdaten, Kreditkarteninformationen oder andere vertrauliche Daten eingeben. In anderen Fällen lädt sich nach einem Klick Schadsoftware auf das Smartphone, die weitere Daten ausspäht oder zusätzliche Zugriffe ermöglicht.
Smishing lebt von Emotionen wie Neugier, Unsicherheit und Angst. Wer unterwegs oder zwischen Terminen schnell auf eine Nachricht reagiert, übersieht leicht Warnsignale wie ungewöhnliche Absendernummern, verkürzte Links oder sprachliche Fehler.
Für Unternehmen ist das Risiko besonders hoch, wenn Mitarbeitende mobile Geräte für den Zugriff auf E-Mails, Cloud-Dienste oder interne Anwendungen nutzen. Gelangen Zugangsdaten in falsche Hände, können Angreifende Systeme kompromittieren oder sich dauerhaft Zugang zum Unternehmensnetzwerk verschaffen.

KI-gestütztes Smishing: Personalisierte Angriffe auf dem Vormarsch

Künstliche Intelligenz macht Smishing-Angriffe deutlich effektiver. Während betrügerische SMS früher oft an schlechten Übersetzungen oder unnatürlichen Formulierungen zu erkennen waren, erzeugen moderne KI-Systeme heute sprachlich überzeugende und individuell zugeschnittene Nachrichten.
Cyberkriminelle können mit generativer KI in kürzester Zeit große Mengen personalisierter Nachrichten erstellen. Dabei fließen öffentlich verfügbare Informationen aus sozialen Netzwerken, Unternehmenswebseiten oder Datenlecks ein. Diese Informationen über Unternehmen, Rollen, Projekte oder Ansprechpartner:innen wertet die KI gezielt aus, sodass Angreifende daraus täuschend echte Nachrichten erzeugen können.
So wirken Smishing-Angriffe oft deutlich glaubwürdiger und treffen genau den passenden Kontext. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Empfänger:innen unbedacht auf Links klicken oder sensible Informationen preisgeben.
Auch Sprach- und Schreibstile lassen sich mithilfe von KI nachahmen. In Kombination mit Vishing oder Deepfake-Technologien können Angreifende ihre Opfer zusätzlich telefonisch unter Druck setzen und so die Erfolgschancen weiter erhöhen.
Für Unternehmen bedeutet das: Die einmalige Sensibilisierung der Belegschaft reicht nicht mehr aus. Mitarbeitende sollten regelmäßig für aktuelle Angriffsmuster geschult werden. Ergänzend helfen Sicherheitslösungen für mobile Endgeräte dabei, schädliche Links und verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu erkennen und zu blockieren.

RCS und Messenger als neue Smishing-Kanäle: WhatsApp, iMessage & Co.

Smishing beschränkt sich längst nicht mehr auf klassische SMS. Cyberkriminelle nutzen zunehmend moderne Kommunikationsdienste wie RCS (Rich Communication Services) sowie Messenger-Apps wie WhatsApp, iMessage, Telegram oder Signal. Für Nutzer:innen ist oft kaum erkennbar, ob eine Nachricht tatsächlich von einer vertrauenswürdigen Nummer stammt oder nicht.
RCS gilt als moderne Weiterentwicklung der SMS und ermöglicht unter anderem die Übertragung von Bildern, Logos, Schaltflächen und erweiterten Absenderinformationen. Dadurch wirken Nachrichten professioneller und glaubwürdiger. Betrüger:innen können diese Möglichkeiten nutzen, um Benachrichtigungen von Paketdiensten, Banken oder Online-Shops täuschend echt nachzuahmen.
Auch Messenger-Dienste eignen sich für Smishing-Angriffe. Kriminelle versenden dort beispielsweise:
  • Vermeintliche Paketbenachrichtigungen
  • Gefälschte Sicherheitswarnungen
  • Fingierte Zahlungsaufforderungen
  • Nachrichten angeblich bekannter Kontakte mit schädlichen Links
Besonders perfide sind Angriffe über kompromittierte Accounts. Erhalten Nutzer:innen eine Nachricht von Kolleg:innen, Freund:innen oder Familienmitgliedern, sinkt die Hemmschwelle, auf einen Link zu klicken oder eine Datei zu öffnen – auch wenn sie verdächtig wirkt.

Smishing erkennen: So enttarnen Sie gefährliche SMS und Nachrichten

Smishing-Nachrichten wirken oft täuschend echt. Mit etwas Hintergrundwissen lassen sich viele Angriffe jedoch schnell erkennen. Entscheidend ist, jede unerwartete Nachricht mit einer gesunden Portion Skepsis zu betrachten – insbesondere dann, wenn sie zu sofortigem Handeln auffordert.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt, verdächtige Nachrichten zu löschen und keinesfalls Zugangsdaten oder TANs über eingebettete Links einzugeben.
Ein wichtiger Grundsatz lautet: Seriöse Unternehmen oder Organisationen fordern sensible Daten in der Regel nicht per SMS oder Messenger-Nachricht an. Wenn Zweifel bestehen, sollten Sie nicht auf Links klicken, sondern das Unternehmen über die offizielle Webseite oder bekannte Kontaktwege direkt kontaktieren.

Was tun, wenn Sie auf Smishing hereingefallen sind? Sofortmaßnahmen

Wer auf einen Link in einer Smishing-Nachricht geklickt oder sogar Zugangsdaten auf einer potenziell manipulierten Webseite eingegeben hat, sollte schnell handeln. Je früher Sie Gegenmaßnahmen einleiten, desto größer ist die Chance, Schäden zu begrenzen und weitere Angriffe zu verhindern.

Smishing im Unternehmen: Risiken für Firmengeräte und MDM-Schutz

Smishing ist für Unternehmen besonders gefährlich, weil Smartphones und Tablets heute fester Bestandteil des Arbeitsalltags sind. Mitarbeitende greifen damit auf E-Mails, Cloud-Dienste, Kollaborationsplattformen, CRM-Systeme und andere geschäftskritische Anwendungen zu. Ein einziger Klick auf einen schädlichen Link kann ausreichen, um Zugangsdaten zu kompromittieren oder Schadsoftware auf ein Firmengerät zu bringen.
Die Folgen reichen von kompromittierten Benutzerkonten über unbefugten Zugriff auf Unternehmensdaten bis hin zu Datenschutzverletzungen und Produktionsausfällen. Diese Gefahren betreffen nicht nur firmeneigene Geräte, sondern auch private Smartphones, die im Rahmen von BYOD-Konzepten (Bring Your Own Device) für berufliche Zwecke genutzt werden.
Wie Mobile Device Management und Endpoint Security helfen
Mobile Device Management (MDM) und Enterprise Mobility Management (EMM) ermöglichen es, Smartphones und Tablets zentral zu verwalten und Sicherheitsrichtlinien durchzusetzen. EMM erweitert MDM um zusätzliche Funktionen, etwa für App-Management und die Trennung privater und geschäftlicher Daten.
Zur Geräteverwaltung gehören unter anderem:
  • Vorgaben für Passcodes und Verschlüsselung
  • Die Trennung geschäftlicher und privater Daten
  • Das Erzwingen von Sicherheits-Updates
  • Die Sperrung oder Löschung verlorener Geräte
  • Die zentrale Installation und Verwaltung von Sicherheitssoftware
Ergänzend analysieren moderne Endpoint-Security-Lösungen Links, Apps und Gerätezustände in Echtzeit. Sie können beispielsweise verdächtige Webseiten blockieren und kompromittierte Geräte automatisch isolieren.
Mit Vodafone Business Enterprise Mobility Management lassen sich mobile Endgeräte zentral verwalten und absichern. In Kombination mit Vodafone Business Endpoint Security erhalten Unternehmen einen umfassenden Schutz vor mobilen Bedrohungen wie Smishing, Malware und Phishing.

So schützen Sie sich und Ihr Unternehmen vor Smishing-Angriffen

Sie können Smishing nicht mit einer einzelnen Maßnahme verhindern. Wirksam ist nur ein Zusammenspiel aus Aufmerksamkeit in der Belegschaft, klaren Sicherheitsregeln und technischer Unterstützung. Wenn Sie mobile Geräte konsequent absichern und Mitarbeitende regelmäßig sensibilisieren, reduzieren Sie das Risiko deutlich.
Empfehlungen für Unternehmen
Unternehmen sollten mobile Geräte in ihre Cybersecurity-Strategie einbeziehen und klare Regeln für den Umgang mit SMS, RCS- und Messenger-Nachrichten definieren. Konkret sollten die Sicherheitsmaßnahmen Folgendes umfassen:
  • Regelmäßige Awareness-Schulungen
  • Verpflichtende Sicherheits-Updates
  • Ein konsequentes Mobile Device Management
  • Moderne Endpoint-Security-Lösungen
Ein Grundsatz lautet außerdem: In BYOD-Umgebungen ist es wichtig, geschäftliche Daten von privaten Anwendungen zu trennen und Sicherheitsrichtlinien zentral durchzusetzen.

Unser Fazit: Smishing erfordert Aufmerksamkeit und technischen Schutz

Smishing nutzt SMS, RCS und Messenger-Dienste, um Nutzer:innen zur Preisgabe von Zugangsdaten zu verleiten oder Schadsoftware auf mobile Geräte zu bringen. Durch künstliche Intelligenz werden die Nachrichten immer überzeugender und individueller. Gleichzeitig steigt das Risiko für Unternehmen, weil Smartphones und Tablets heute direkten Zugriff auf E-Mails, Cloud-Dienste und andere geschäftskritische Anwendungen haben.
Wer verdächtige Nachrichten erkennt, schnell reagiert und mobile Geräte konsequent absichert, kann das Risiko erfolgreicher Smishing-Angriffe deutlich reduzieren. Besonders wirksam sind dabei Mobile Device Management, Endpoint-Security-Lösungen, Multi-Faktor-Authentifizierung und regelmäßige Awareness-Schulungen.
Quelle:
https://www.vodafone.de/business/blog/smishing-15765/

iPhone Fold – Alle Gerüchte zu Apples erstem faltbarem Smartphone

Sind Foldables die Zukunft der Smartphone-Branche? Mit dem iPhone Fold wird Apple Gerüchten zufolge noch 2026 in den Markt einsteigen. Für einen planmäßigen Release hat Apple aber offenbar noch viel Arbeit vor sich. Erfahre hier alle aktuellen Informationen zu Apples erstem faltbaren iPhone – etwa, was es kosten und wie es aussehen könnte.

Gerüchte zu einem iPhone Fold kursieren bereits seit 2019; also seit dem Jahr, in dem Vorreiter Samsung das erste Galaxy Z Fold auf den Markt gebracht hat.

Bitte beachte: Alle Informationen in diesem Artikel basieren vollständig auf Gerüchten, denn offiziell angekündigt hat Apple ein entsprechendes Gerät bislang nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das iPhone Fold dürfte frühestens im Herbst 2026 erscheinen.
  • Gerüchten zufolge könnte es unter dem Modellnamen „iPhone Ultra“ auf den Markt kommen.
  • Apples erstes Foldable wird wahrscheinlich das bis dato teuerste iPhone werden.
  • Angeblich bietet Dir das faltbare iPhone vier Kameras – und Touch ID statt Face ID.

Wann erscheint das iPhone Fold?

Wahrscheinlich dauert es noch ein paar Monate, bis Apple sein erstes Foldable veröffentlicht: Gegenwärtig gehen Expert:innen von einem Release im zweiten Halbjahr 2026 aus. Vermutlich sei das faltbare iPhone das Flaggschiff für die Keynote im September 2026, berichtet MacRumors.

Probleme bereitet derzeit offenbar das Scharnier des iPhone Fold: Es komme zu Abnutzungserscheinungen bei häufigem Öffnen und Schließen des Geräts, die Apples Qualitätsansprüchen nicht genügen, berichtet MacRumors. Dies verzögere zwar die Produktion, nicht aber den Release.

Preis: So viel könnte das faltbare iPhone kosten

Apple visiert mit dem faltbaren Gerät offenbar den „High-End-Markt“ an; daher rechnen wir mit einem entsprechend hohen Preis. Für das erste iPhone Fold steht der Preis von knapp 2.400 Dollar im Raum, berichtet AppleInsider. Damit wäre das faltbare iPhone in den USA zum Release ähnlich teuer wie ein MacBook Pro mit 14 Zoll.

Zum Vergleich: Das iPhone 17 Pro hat zum Start in den USA ab knapp 1.100 Dollar gekostet. In Deutschland lag der Einstiegspreis bei rund 1.300 Euro. Sollte der Unterschied zwischen Dollar- und Euro-Preis beim iPhone Fold gleich groß sein, würde es in Europa etwa 2.830 Euro kosten.

Zwei andere Vergleiche: Das Galaxy Z Fold7 kam im Jahr 2025 für rund 2.100 Euro auf den Markt. Das Pixel 10 Pro Fold hat Google im selben Jahr für etwa 1.900 Euro veröffentlicht.

iPhone Fold und iPhone Ultra: Diese Namen sind im Rennen

Bislang war Apples Foldable in der Gerüchteküche als „iPhone Fold“ bekannt. Möglicherweise erscheint das faltbare iPhone aber unter einem ganz anderen Namen: Demnach plant Apple, das Gerät als „iPhone Ultra“ zu veröffentlichen, berichtet PhoneArena.

Es sei nicht das erste Mal, dass der Name fällt: Reporter Mark Gurman habe in seinem „Power On“-Newsletter bereits angedeutet, dass Apple überlege, sein faltbares iPhone mit dem „Ultra“-Label zu versehen. Dazu passe, dass einige andere Produkte bei Apple bereits „Ultra“ im Namen haben – zum Beispiel die Apple Watch Ultra 3.

Design: Wie sieht das faltbare iPhone Fold aus?

Angeblich wird das iPhone Fold die „bedeutendste Überarbeitung in der Geschichte des iPhones“, zitiert MacRumors einen Bericht von Mark Gurman. Apple nutze für sein faltbares iPhone angeblich ein Buch-Design.

Das Gerät soll ähnlich funktionieren wie das Galaxy Z Fold7 von Samsung: Das große Foldable kannst Du wie ein Buch aufklappen, dann hat es innen ein fast 8 Zoll großes Display. Somit bietet der Bildschirm ausreichend Platz für Videos, Games und Multitasking.

Das Scharnier für den Faltmechanismus beinhalte Liquid-Metal-Komponenten, berichtet MacRumors an anderer Stelle. Das auch als „Metallic Glass“ bekannte Material soll biegfester sein als traditionelles Metall und robuster als Titanlegierungen.

Erste Bilder und Videos von Prototyp geleakt

Im April 2026 sind Bilder aufgetaucht, die Dummys des faltbaren iPhones zeigen sollen (via MacRumors). Die Fotos zeigen angeblich das finale Design des iPhone Ultra. Auf den Bildern nimmt das Kameramodul (anders als beim iPhone 17 Pro) nicht die gesamte Rückseite ein. Im Gegensatz zum Pro-Modell befinden sich rückseitig zudem nur zwei Kameralinsen.

Auf den Fotos ähnelt das iPhone Fold im aufgeklappten Zustand auch eher einem Tablet als einem Smartphone. Das innere Display des Foldables hat demnach ein Seitenverhältnis von 4 zu 3 – ähnlich dem iPad.

Dem Video zufolge hat das ungewöhnliche Design des Geräts auch seine Nachteile. So sorgt die breite Kameraleiste auf der Rückseite zum Beispiel dafür, dass das Foldable stark wackelt, wenn Du es auf einer flachen Oberfläche ablegst. Außerdem wirkt der im Video zu sehende Prototyp deutlich dicker als andere iPhone-Modelle.

Allerdings solltest Du das Video und auch die Bilder natürlich mit Vorsicht genießen; denn sie zeigen womöglich nicht das finale Design.

Maße und Gewicht: Relativ dünn

Aufgeklappt könnte das iPhone Fold 4,5 Millimeter dünn sein (via MacRumors). Zugeklappt liegen die Abmessungen laut PhoneArena angeblich bei 11 Millimetern, berichtet Macworld. Zum Vergleich: Das Galaxy Z Fold7 hat aufgeklappt eine Dicke von 4,2 Millimetern, zugeklappt sind es 8,9 Millimeter.

Das iPhone Fold soll außerdem rund 255 Gramm wiegen, berichtet PhoneArena an anderer Stelle. Somit wäre es nicht nur dicker als das Galaxy Z Fold7, sondern auch deutlich schwerer. Samsungs Falt-Handy bringt nämlich gerade einmal 215 Gramm auf die Waage.

Der Rahmen des iPhone Ultra könnte aus Aluminium und Titan bestehen, berichtet 9to5Mac. Die Lautstärketasten sollen sich am oberen rechten Rand befinden – ähnlich wie beim iPad mini, berichtet MacRumors.

iPhone Fold mit Touch ID statt Face ID? Und ohne Magneten?

Interessant: Das iPhone Fold soll keine Face ID unterstützen, wie der Tech-Analyst Ming-Chi Kuo (via GSMArena) behauptet. Stattdessen soll ein Sensor für Touch ID im seitlich platzierten Power-Button integriert sein – und nicht im Touchscreen.

Das letzte iPhone-Modell, das Apple mit einem Fingerabdrucksensor ausgestattet hat, ist das iPhone SE (2022). Doch die Technologie hat auch heute noch viele Fans.

Und: Vielleicht verbaut Apple keine Magneten im iPhone Fold, spekuliert PhoneArena. Möglicherweise hat der Hersteller darauf verzichtet, um dem Gerät ein schlankes Profil geben zu können. Apple könnte aber stattdessen auf MagSafe-Hüllen setzen, um die kabellose Ladetechnologie zu ermöglichen. Das berichtet Macworld.

Welche Farben sind geplant?

Falls Du auf ein faltbares iPhone in einer knalligen Farben hoffst, müssen wir Dich leider enttäuschen: Aus der Gerüchteküche heißt es aktuell, dass Apple nur zwei klassische Farbvarianten im Sinn hat. Als relativ sicher gelte demnach die Farbe Weiß. Dazu komme womöglich eine „zurückhaltende Farbe“ wie Silber oder Marineblau (via GSMArena).

Display: Fast so groß wie beim iPad mini?

Der Bildschirm des iPhone Fold hat mutmaßlich eine Diagonale von 7,8 Zoll und eine Auflösung von 2.713 × 1.920 Pixeln, berichtet GSMArena. Aufgeklappt wäre es somit nur etwas kleiner als ein iPad mini: Apples kleinstes Tablet ist 8,3 Zoll groß. Das Display auf der Außenseite soll hingegen 5,3 Zoll in der Diagonale messen, berichtet 9to5Mac.

Samsung habe bereits Ende 2025 offiziell verkündet, mit der Massenproduktion von Displays für faltbare Smartphones begonnen zu haben (via GSMArena). Auch wenn Apple dabei nicht erwähnt wurde: Samsung Display ist ein bekannter Hersteller von OLED-Panels und arbeitet bereits länger mit Apple zusammen.

Es wird zudem vermutet, dass das iPhone Fold im aufgeklappten Zustand nicht nur von der Größe her einem iPad mini ähnelt, sondern auch Multitasking unterstützt (via AppleInsider). Jedoch soll das iPhone Fold nicht mit iPadOS laufen. Stattdessen soll Apple eine Version von iOS einsetzen, die Multitasking-Features biete.

iPhone Ultra: Nahezu faltenfreier Bildschirm erwartet

Apples iPhone Fold verfügt möglicherweise über ein nahezu faltenfreies Display, berichtet MacRumors. Zwar wurde im Vorfeld gemunkelt, dass Apple sogar an einem vollständig faltenfreien Bildschirm arbeitet. Mittlerweile heißt es aus der Gerüchteküche jedoch, dass Apple eine Technologie verwendet, die die Falte zwar reduziere, aber nicht vollständig eliminiere.

Kamera unsichtbar unter dem Bildschirm?

Apple soll für das erste faltbare iPhone insgesamt vier Kameras planen: Demnach verfügt das iPhone Fold über zwei Selfie-Kameras: eine außen und eine innen, berichtet SamMobile. Beide sollen jeweils mit 18 Megapixeln auflösen (via 9to5Mac).

Zwei Kameras auf der Rückseite rundeten das Kamera-Set-up ab, so MacRumors. Dabei dürfte es sich um eine Weitwinkel- und um eine Ultraweitwinkelkamera mit jeweils 48 Megapixeln Auflösung handeln, berichtet Android Authority.

Größerer Akku als bei der Konkurrenz

Zu schön um wahr zu sein? Aktuell heißt es, dass der Akku im iPhone Fold eine höhere Kapazität als 5.500 Milliamperestunden haben könnte (via MacRumors). Einem anderen Leak zufolge soll das Falt-Handy Dir den „größten iPhone-Akku bisher“ bieten, berichtet AppleInsider.

Damit würde sich Apple von der Konkurrenz weit absetzen und sogar in Kauf nehmen, dass das iPhone Fold etwas dicker ausfällt als die Konkurrenz. Zum Vergleich: Der Akku im Galaxy Z Fold7 hat lediglich eine Kapazität von 4.400 Milliamperestunden, beim Pixel 10 Pro Fold sind es 5.015 Milliamperestunden.

Es wird sich zeigen, ob an diesem Gerücht etwas Wahres dran ist. Denn für einen größeren Akku müsste Apple wahrscheinlich ein insgesamt dickeres Gerät in Kauf nehmen.

Prozessor und Arbeitsspeicher: Was steckt unter der Haube?

Zum Prozessor des faltbaren iPhones wissen wir bislang nichts. Wir gehen aber davon aus, dass Apple einen seiner High-End-Prozessoren verbauen wird. Vielleicht handelt es sich dabei um den A20 Pro, der auch im iPhone 18 Pro stecken könnte. Das iPhone 18 Pro soll wie das iPhone Fold im letzten Quartal 2026 erscheinen.

Angeblich wird Apple im iPhone Fold obendrein 12 Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM) verbauen, wie SamMobile berichtet. Zu diesem Zweck soll Apple große Mengen besonders flacher Speicherchips bei Samsung bestellt haben.

iPhone Ultra ohne SIM-Kartenslot?

Möglicherweise verzichte Apple komplett auf einen klassischen Slot für SIM-Karten und setzt ausschließlich auf eSIM-Technologie, berichtet AppleInsider. Dies sei sehr wahrscheinlich, da das Design des Falt-iPhones auf dem des iPhone Air basiere – und dieses Modell ebenfalls ohne physische SIM-Karte auskommt.

Die mutmaßlichen Specs des iPhone Fold in der Übersicht

Im Folgenden listen wir Dir die bekannten Details zur Ausstattung des iPhone Fold auf. Bitte bedenke, dass es sich nur um Gerüchte handelt.

  • Design: Glas und Metall, Book-Style, Touch ID statt Face ID
  • Hauptdisplay: 7,8 Zoll, 2.713 × 1.920 Pixel
  • Außendisplay: 5,3 Zoll, 2.088 × 1.422 Pixel
  • Hauptkamera: Dualkamera (48 + 48 Megapixel)
  • Frontkamera: je eine außen und innen (jeweils 18 Megapixel)
  • Prozessor: Apple A20 Pro
  • Arbeitsspeicher: 12 Gigabyte
  • Akku: möglicherweise 5.400 Milliamperestunden oder mehr
  • Release: Ende 2026
  • Preis: ab 2.500 Euro

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/article/iphone-fold-release-preis-ausstattung-101932

Galaxy S26 FE: Welche Upgrades plant Samsung für seine Fan Edition?

Erscheint im Jahr 2026 ein Samsung Galaxy S26 FE? Es gibt bereits einige Gerüchte rund um die nächste Fan Edition. Wir fassen zusammen, was zu Ausstattung, Preis und Release-Termin des Samsung Galaxy S26 FE bekannt ist.

Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel basieren auf Gerüchten, Leaks und Spekulationen. Genaue Informationen haben wir erst, wenn Samsung das Galaxy S26 FE offiziell vorstellt. Im Titelbild ist das Samsung Galaxy S25 FE zu sehen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Galaxy S26 FE könnte im Herbst 2026 erscheinen.
  • Es dürfte zum Verkaufsstart mindestens 750 Euro kosten, sofern Samsung die Preise nicht erhöht.
  • Die neue Fan Edition könnte den Exynos 2500 als Prozessor erhalten.

Wird Samsungüberhauptein Galaxy S26 FE veröffentlichen?

Seit dem Galaxy S20 FE bringt Samsung jedes Jahr eine neue Fan Edition heraus – mit einer Ausnahme: Das Galaxy S22 FE hat das Unternehmen übersprungen. Das aktuelle Modell ist das Galaxy S25 FE, das seit September 2025 zu haben ist. Mittlerweile kursieren Gerüchte zum Nachfolger, sofern dieser überhaupt auf den Markt kommt.

Wir gehen aber fest davon aus, schließlich haben sich die günstigen Ableger der Flaggschiff-Serie etabliert. Bei Forbes beispielsweise wird das Galaxy S26 FE ganz selbstverständlich im Zusammenhang mit den Galaxy-S-Modellen des Jahres 2026 erwähnt.

Ein weiteres Indiz: In der Datenbank der GSMA (weltweite Industrievereinigung der GSM-Mobilfunkanbieter) ist bereits ein Eintrag zu dem neuen FE-Handy aufgetaucht, wie SamMobile berichtet. Daher stehen die Chancen gut, dass Samsung im Jahr 2026 tatsächlich ein Galaxy S26 FE auf den Markt bringt.

Samsung Galaxy S26 FE: Release im Herbst 2026?

Samsung bringt seine FE-Modelle traditionell im Herbst heraus, entweder im September oder im Oktober. Nur das Galaxy S21 FE erschien aufgrund von Verzögerungen erst im Januar. Die dazugehörigen Galaxy-S-Flaggschiffe kommen jeweils zu Beginn des Jahres heraus, in der Regel im Januar oder Februar.

Die Galaxy-S26-Serie, bestehend aus dem Galaxy S26, dem Galaxy S26+ und dem Galaxy S26 Ultra, ist am 5. März 2026 erschienen. Das Galaxy S26 FE könnte im September oder Oktober 2026 folgen.

Preis des Galaxy S26 FE: Was kostet die neue Fan Edition?

Bei den vorigen beiden FE-Generationen hat Samsung die Preise stabil gehalten: Die UVP (unverbindliche Preisempfehlung) lag zum Marktstart jeweils bei rund 750 Euro für das Modell mit 128 Gigabyte Speicherplatz und bei knapp 810 Euro für die Variante mit 256 Gigabyte. Das Galaxy S25 FE gibt es zusätzlich mit 512 Gigabyte Speicherplatz – hier lag der Release-Preis bei circa 900 Euro.

Zum möglichen Preis des Galaxy S26 FE ist bislang nichts bekannt. Wir gehen davon aus, dass es zum Release mindestens 750 Euro kosten wird. Sofern uns keine Preiserhöhung erwartet, denn neue Smartphones könnten im Jahr 2026 deutlich teurer ausfallen (via Android Authority).

Design und Display des Samsung Galaxy S26 FE: Das erwarten wir

Das Design der FE-Modelle orientiert sich in der Regel an den höherpreisigen Flaggschiffen der Galaxy-S-Reihe: Möglicherweise bietet das Galaxy S26 FE also genau wie das Galaxy S26 ein pillenförmiges Kameramodul auf der Rückseite. Darüber hinaus dürfte es bei den abgerundeten Ecken, dem Rahmen aus Aluminium und dem Punch-Hole-Display bleiben.

Die FE-Modelle sind in der Regel in vier Farben erhältlich. Darunter befindet sich meist ein klassischer Farbton wie Schwarz, eine hellere Note sowie zwei knalligere Farben. Eine ähnliche Farbpalette erwarten wir für das Galaxy S26 FE. Eine IP68-Zertifizierung dürfte ebenfalls gesetzt sein. Damit ist sichergestellt, dass kein Staub ins Gerät eindringen kann und das Handy wasserdicht ist.

Display mit neuer Technologie

Sowohl das Galaxy S25 FE als auch das Galaxy S24 FE besitzen ein 6,7 Zoll großes AMOLED-Display mit FHD+-Auflösung und einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Das sorgt für eine scharfe und flüssige Darstellung, etwa beim Streamen, Zocken oder Surfen. Eine ähnliche Ausstattung dürfte auch das Galaxy S26 FE erhalten, berichtet SamMobile.

Samsung könnte allerdings ein LTPO-Panel verbauen, was eine dynamische Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz ermöglichen würde. Das reduziert den Energieverbrauch und kann die Laufzeit verlängern. Beim Galaxy S25 FE wechselt die Rate ausschließlich zwischen den beiden Stufen 60 und 120 Hertz.

Außerdem könnte Samsung auf ein sogenanntes Flexible-OLED-Display setzen, berichtet PhoneArena. Diese Technologie erlaube dünnere Displayränder und somit mehr Designfreiheiten. Da sie in immer mehr Mittelklassegeräten aus China zum Einsatz komme, sei Samsung in diesem Bereich unter Zugzwang.

Damit der Preis trotz des besseren Bildschirms nicht steigen muss, setzt Samsung für das Galaxy S26 FE angeblich auf einen neuen Lieferanten.

Kamera: Bleibt es bei den bekannten Specs?

Große Hardware‑Sprünge sind bei den Kameras der FE‑Reihe sind eher selten. Verbesserungen von Fotoqualität und Bildbearbeitung erreicht Samsung oft, indem die Entwickler:innen an der Software der Geräte basteln.

Wir gehen von einem ähnlichen Setup wie beim aktuellen Modell aus. Demnach könnte das Galaxy S26 FE eine Weitwinkellinse mit 50 Megapixeln und eine Ultraweitwinkellinse mit 8 Megapixeln bekommen. Dazu gesellen könnte sich eine 12-Megapixel-Telekamera, die einen optischen 3-fach-Zoom ermöglicht. Die Frontkamera könnte weiterhin mit 12 Megapixeln auflösen.

Akku: Gleiche Kapazität, aber längere Laufzeit?

Samsung hat die Akkukapazität seiner FE‑Reihe lange bei 4.500 Milliamperestunden gehalten. Erst mit dem Galaxy S25 FE gab es ein Upgrade auf 4.900 Milliamperestunden. Damit liegt das Android-Handy fast auf dem Niveau des Galaxy S26 Ultra, das 5.000 Milliamperestunden bietet.

Es ist eher unwahrscheinlich, dass Samsung die Akkukapazität für das Galaxy S26 FE stark erhöht. Denkbar ist allenfalls eine kleine Steigerung, etwa auf 5.000 Milliamperestunden.

Das Galaxy S25 FE spielt mit einer Akkuladung bis zu 28 Stunden lang Videos ab. Mindestens diese Akkulaufzeit dürfte auch der Nachfolger bieten.

Beim Ladetempo wird sich wahrscheinlich nichts ändern. Samsung hat der Fan Edition in diesem Bereich gerade erst ein deutliches Upgrade spendiert: Du kannst das Galaxy S25 FE mit 45 Watt laden. Das erwarten wir auch für das Galaxy S26 FE.

Prozessor: Setzt Samsung auf den Exynos 2500?

Gute Nachrichten, falls Du auf ein Performance-Upgrade hoffst: Das Galaxy S26 FE könnte einen besseren Chip als sein Vorgänger bekommen. Einem Eintrag bei Geekbench zufolge handelt es sich dabei um den Exynos 2500, der bereits im Galaxy Z Flip7 steckt (via SamMobile).

Der Exynos 2500 hat eine höhere CPU- und GPU-Leistung als der Exynos 2400 (siehe NanoReview), den Samsung für das Galaxy S25 FE nutzt. Möglicherweise ist das Galaxy S26 FE also das etwas bessere Gaming-Handy. Bei der Energieeffizienz bietet der Exynos 2500 laut NanoReview aber keine großen Verbesserungen.

Bei den Speichervarianten dürfte sich nichts ändern: Samsung hat dem Galaxy S25 FE gerade erst eine weitere Version spendiert. Es gibt das aktuelle FE-Handy mit 128, 256 oder 512 Gigabyte Speicherplatz. Der Arbeitsspeicher liegt jeweils bei 8 Gigabyte.

Betriebssystem: Android 17 und großzügiges Update-Versprechen

Erscheint das Galaxy S26 FE in der zweiten Jahreshälfte 2026, liefert Samsung es voraussichtlich mit Android 17 aus. Das Betriebssystem wird sicherlich durch die Samsung-Benutzeroberfläche One UI in Version 9 ergänzt.

Samsung punktet mittlerweile mit einer großzügigen Update-Politik. Die Galaxy-S-Handys bekommen sieben Jahre lang Sicherheits-Patches sowie sieben große Android-Updates. Das dürfte beim Galaxy S26 FE ebenfalls der Fall sein: Das Gerät bliebe dann bis 2033 aktuell.

Samsung Galaxy S26 FE: Die möglichen technischen Daten im Überblick

Hier findest Du die wichtigsten möglichen Specs des Samsung-Smartphones aufgelistet. Beachte aber, dass es sich um Gerüchte und Spekulationen handelt. Wir passen den Artikel an, wenn der Hersteller offizielle Angaben macht.

  • Display: 6,7 Zoll, FHD+, bis 120 Hertz
  • Rückkamera: 50 + 8 + 12 Megapixel
  • Frontkamera: 12 Megapixel
  • Prozessor: Exynos 2500
  • Arbeitsspeicher: 8 Gigabyte
  • Speicherplatz: 128, 256 oder 512 Gigabyte
  • Betriebssystem: Android 17
  • Akkukapazität: 4.900 Milliamperestunden
  • Laden: kabelgebunden mit 45 Watt
  • Release: Herbst 2026
  • Preis bei Release: mindestens 750 Euro

iSIM – Die Zukunft der SIM-Technologie

Die Digitalisierung und IoT-Geräte erfordern immer effizientere und platzsparendere Lösungen für die weltweite Vernetzung. Die iSIM (integrated SIM) ist eine Innovation, die die eSIM (embedded SIM) konsequent weiterentwickelt. Die Technologie bietet bemerkenswerte Vorteile im geschäftlichen Alltag: Sie spart Platz, reduziert die Komplexität von IoT-Geräten und ist energieeffizient.

Was ist die iSIM?

Die iSIM („Integrated Subscriber Identity Module“) ist eine Weiterentwicklung der SIM-Technologie, die Geräten wie Smartphones, Tablets und IoT-Geräten die Verbindung mit Mobilfunknetzen ermöglicht. Diese integrierte SIM gilt als nächster wichtiger Schritt nach der klassischen SIM-Karte sowie der modernen eSIM. IT-Experten sprechen auch von einer iUICC (integrated Universal Integrated Circuit Card).

Die iSIM treibt die Miniaturisierung voran. Statt einer separaten Komponente ist das für die Datenverbindung essenzielle Modul direkt in das SoC (System on a Chip) integriert. Diese Bauweise benötigt weniger Raum innerhalb des Geräts. Bisher kommt die Technologie maßgeblich in industriellen IoT-Geräten zum Einsatz.

So unterscheidet sich iSIM von eSIM und SIM-Karten

Den Unterschied zwischen SIM-Karte, eSIM und iSIM erklärte Steffen Steinmeier 2023 in unserem Interview. Er ist Director –Head of EMEA IoT and Automotive Sales bei Giesecke+Devrient, Technologiepartner von O2 Telefónica.

„Bisher waren vor allem die SIM-Karten in den verschiedenen Größen bekannt, die als Chip beispielsweise in Smartphones gesteckt werden. Die embedded SIM, kurz eSIM, ist als Chip fest im Gerät verlötet. Mit der iSIM löst sich die separate Komponente der SIM-Karte auf und wird vollständig in den Baseband-Chip des Modems integriert, welches für die Datenkommunikation sorgt.“

Höhere Sicherheit und geringere Komplexität

Die technische Basis dafür bildet ein dedizierter Sicherheitsbereich innerhalb des Prozessors, das sogenannte Tamper Resistant Element (TRE). Dieser Bereich übernimmt alle Aufgaben, die sonst der Chip der SIM-Karte innehat. Er speichert die notwendigen Identitätsdaten und sorgt für die Authentifizierung im Mobilfunknetz.

Da die Funktionalität in den Chip wandert, sinkt die Komplexität des Hardwaredesigns– ein Vorteil in der Geräteherstellung und der Administration.

Dies bekräftigte auch Steffen Steinmeier

 „Die iSIM reduziert die Komplexität von Mobilfunkkomponenten, die beispielsweise in IoT-Geräten verbaut werden. Das macht es zum einen Geräteherstellern einfacher, ihre IoT-Anwendung zu entwickeln – sie brauchen sich nicht um Platz und Integration der SIM-Funktionalität in ihre Leiterbahnen zu kümmern.“

Vor- und Nachteile der iSIM

Die Nutzung der iSIM bietet für Unternehmen vielfältige Vorteile, bringt jedoch auch ein paar Herausforderungen mit sich. Wir haben einige wichtige Punkte nachfolgend zusammengefasst:

Vorteile der iSIM

  • Minimaler Platzbedarf: Im Vergleich zur klassischen SIM-Karte und eSIM benötigt die integrierte SIM weniger Platz. Damit werden kompaktere Bauformen für z. B. IoT-Sensoren und Kleinstgeräte möglich.
  • Erhöhte Sicherheit: Im Vergleich zur SIM-Karte und eSIM ist die iSIM besser vor physischer Manipulation geschützt, da sie sich direkt im TRE-Element des SoC befindet.
  • Geringerer Energiebedarf: Die iSIM benötigt aufgrund ihrer Bauweise insgesamt weniger Energie als klassische SIMs. Das macht sich in längeren Laufzeit von IoT-Geräten bemerkbar.
  • Gesteigerte Robustheit: Ohne SIM-Kartenslot lassen sich Geräte besser gegen Wasser und Staub abdichten. Zudem entfallen mechanische Verschleißteile.
  • Sinkende Produktionskosten: Auch wenn die Integration der iSIM in den Chip aufwendiger ist, sparen Hersteller die nicht benötigten Bauteile ein und können Produktionskosten senken.

Herausforderungen der iSIM

Die Integration der iSIM in SoCs ist für die Halbleiterindustrie aufwendiger und komplexer. Gleichzeitig benötigen Gerätehersteller keine zusätzlichen Komponenten für die Mobilfunkkonnektivität und können Geräte einfacher designen.

Daher gilt die iSIM zwar als nächster Schritt in der Nutzung von Mobilfunknetzen, ist allerdings noch nicht flächendeckend verbreitet. Smartphones und viele IoT-Geräte setzen aktuell noch auf die eSIM.

Manche Hersteller (z. B. Qualcomm) produzieren bereits iSIM-zertifizierte Chips, nutzen diese aber noch nicht aktiv.

Folgende Einschätzung gab Steffen Steinmeier hierzu in unserem Interview:

„Die Vorteile interessieren viele Unternehmen. Die ersten Einsätze in der Praxis laufen. Wir sind davon überzeugt, dass die iSIM ihre Vorteile in vielen Funktionen ausspielen und deshalb zum Einsatz kommen wird.“

Anwendungsgebiete von iSIMs

Einsatzmöglichkeiten kann es für die iSIM in allen Bereichen des mobilfunkbasierten IoT geben. Vor allem im Unternehmensumfeld existieren Anwendungsgebiete für die platzsparende und effiziente Lösung. Steffen Steinmeier zufolge kann die iSIM ihre Stärken überall ausspielen, wo es auf eine geringe Größe und lange Laufzeit ankommt. Denkbare Beispiele sind:

  • Logistik und Asset-Tracking: Bei der Warenverfolgung (Track & Trace) in Echtzeit ermöglicht die iSIM besonders kleine, autarke Tracker, die Informationen zum Standort- und Zustand über lange Zeiträume übermitteln können.
  • Parkplatzsensoren: Die Energieeffizienz der iSIM erleichtert den langfristigen Betrieb und reduziert Wartungsarbeiten.
  • Smart Buildings: Intelligente Gebäude mit flächendeckender Vernetzung und Sensoren zur Überwachung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Gebäudezugängen in großer Zahl profitieren von der iSIM.
  • Kleine IoT-Geräte, Wearables: Geräte mit begrenztem Platz können von der Verkleinerung und dem geringeren Stromverbrauch profitieren.

iSIM im Überblick

  • Die besonders kompakte iSIM ist eine Weiterentwicklung der klassischen SIM-Karte und der nächste Schritt nach der eSIM.
  • Die Integration der SIM-Funktion in den Hauptprozessor des Endgeräts sorgt für hohe Sicherheit vor Manipulation.
  • Die signifikante Reduktion des Platzbedarfs und Energieverbrauchs im Vergleich zur eSIM eröffnet neue Möglichkeiten für Hersteller und Unternehmen.
  • Die iSIM eigent sich für Geräte aus dem Mobilfunkbereich, kompakte IoT-Geräte, Smart Buildings und anspruchsvolle Industrieanwendungen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/isim/

 

 

 

 

Akkulaufzeiten erklärt – und wie Du sie verlängerst

Wie lange hält der Akku des iPhone 17 wirklich durch? Wir haben uns die von Apple angegebenen Akkulaufzeiten und -kapazitäten der iPhone-17-Modelle angeschaut. Außerdem zeigen wir Dir, wie Du mit einfachen Tricks die Akkulaufzeit Deines iPhone 17 verlängern kannst. 

Apple hat offensichtlich beim Akku seiner neuen iPhone-Modelle nachgelegt. Erfahre hier, was Du zu Akkukapazitäten und Akkulaufzeiten von iPhone 17, iPhone 17e, iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max und iPhone Air wissen musst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Apple ist in Europa neuerdings verpflichtet, die Akkukapazitäten für neue iPhones anzugeben.
  • Gegenüber dem iPhone 16 bietet die neue Generation eine deutlich längere Akkulaufzeit.
  • Einen Rekord für iPhones stellt das iPhone 17 Pro Max mit bis zu 39 Stunden Videowiedergabe auf.
  • Mit ein paar cleveren Einstellungen kannst Du die Akkulaufzeit des iPhone 17 verlängern – zum Beispiel über Displayoptionen.

iPhone 17: Akkukapazitäten offiziell bekannt

In Europa ist Apple mittlerweile verpflichtet, für jedes neue iPhone-Modell ein Energielabel bereitzustellen. Diese Unterlagen enthalten technische Angaben, die auf den US-amerikanischen Produktseiten oder in anderen Regionen nicht auftauchen. Dazu zählt unter anderem die Akkukapazität – ein Wert, der für Dich besonders interessant sein dürfte.

Die veröffentlichten Energielabel nennen folgende Akkukapazitäten:

  • iPhone 17 Pro Max: 4.823 Milliamperestunden
  • iPhone 17 Pro: 3.988 Milliamperestunden
  • iPhone 17: 3.692 Milliamperestunden
  • iPhone Air: 3.149 Milliamperestunden
  • iPhone 17e: 4.005 Milliamperestunden

Für den direkten Vergleich gibt es hier die Akkukapazitäten der iPhone-16-Reihe:

  • iPhone 16 Pro Max: 4.685 Milliamperestunden
  • iPhone 16 Pro: 3.582 Milliamperestunden
  • iPhone 16 Plus: 4.674 Milliamperestunden
  • iPhone 16: 3.561 Milliamperestunden
  • iPhone 16e: 4.005 Milliamperestunden

Akkulaufzeiten: Wie lange hält das iPhone 17 durch?

Du willst wissen, wie es um die Akkulaufzeit des iPhone 17 steht? So lange reicht der Akku laut Apple bei reiner Videowiedergabe auf dem Gerät (nicht gestreamt):

  • iPhone 17 Pro Max  bis zu 37 Stunden
  • iPhone 17 Pro  bis zu 31 Stunden
  • iPhone 17  bis zu 30 Stunden
  • iPhone Air  bis zu 27 Stunden
  • iPhone 17e  bis zu 26 Stunden

Einen Rekord für iPhone-Verhältnisse stellt das iPhone 17 Pro Max mit bis zu 39 Stunden Videowiedergabe auf. Apple weist zudem darauf hin, dass das iPhone 17 Pro und das iPhone 17 Pro Max je nach SIM-Typ leicht unterschiedliche Laufzeiten aufweisen: Die reinen eSIM-Versionen verfügen über etwas größere Akkus und halten bis zu 2 Stunden länger als die Nano-SIM-Modelle.

In der EU verbaut Apple einen SIM-Kartenslot derzeit noch. In den USA oder Japan hingegen gibt es neue iPhones nur noch mit eSIM. Den so gewonnenen Platz nutzt Apple für minimal größere Akkus, die wie erwähnt für rund zwei Stunden mehr Videowiedergabe sorgen soll.

Hier die Akkulaufzeiten für die iPhone-16-Reihe zum direkten Vergleich:

  • iPhone 16 Pro Max  bis zu 33 Stunden
  • iPhone 16 Pro  bis zu 27 Stunden
  • iPhone 16 Plus  bis zu 27 Stunden
  • iPhone 16  bis zu 22 Stunden
  • iPhone 16e  bis zu 26 Stunden

Die Zahlen klicken beeindruckend, entsprechen aber eher Laborbedingungen: konstante Helligkeit, Videos in Dauerschleife, keine Hintergrundaktivitäten. Sobald Du Apps öffnest, Musik streamst oder 5G-Verbindungen nutzt, verändert sich auch die Akkulaufzeit Deines iPhones.

So lange bleibt der Akku fit

Ein iPhone-Akku besteht aus Lithium-Ionen-Zellen, die mit jedem Ladezyklus ein klein wenig Kapazität verlieren. Apple geht davon aus, dass nach rund 500 Ladezyklen noch etwa 80 Prozent übrig sind.

  • Wenn Du Dein iPhone intensiv nutzt, erreichst Du diesen Punkt nach rund zwei Jahren.
  • Bei moderatem Gebrauch kann der Akku drei Jahre oder länger durchhalten.
  • Nach vier Jahren oder mehr merkst Du jedoch meist deutlich, dass die Laufzeit im Alltag nicht mehr ausreicht, und ein Akkutausch sinnvoll wird.

Akkulaufzeit Deines iPhone 17 verlängern: Unsere Tipps

Damit die Akkulaufzeit des iPhone 17 im Alltag so lang wie möglich ist, helfen einfache Tricks. Ein paar davon haben wir im Folgenden für Dich zusammengestellt:

Bildschirm clever einstellen

Die Anzeige frisst am meisten Energie. Reduziere die Helligkeit, nutze die automatische Anpassung oder aktiviere den Dark Mode. Bei den Pro-Modellen kannst Du die Bildwiederholrate auch drosseln.

Verbindungen ausschalten

Wenn Du gerade kein GPS oder 5G brauchst, deaktiviere die Funktionen. Vor allem in Gebieten mit schlechtem Empfang spart das viel Energie.

iPhone-17-Akkulaufzeit verlängern: Hintergrundaktivitäten einschränken

Apps wie Instagram oder TikTok aktualisieren sich oft im Hintergrund. Unter „Einstellungen | Allgemein | Hintergrundaktualisierung“ kannst Du das einschränken und so Strom sparen.

Den Stromsparmodus nutzen

Sinkt der Akkustand, hilft der Low-Power-Mode. Er reduziert die Leistung und schaltet Hintergrundprozesse ab – perfekt für lange Tage ohne Steckdose.

Externe Akkus einplanen

Wenn Du viel unterwegs bist, kommst Du um eine Powerbank kaum herum. Moderne Modelle laden Dein iPhone in kurzer Zeit wieder auf und sind ein zuverlässige Begleitung für lange Tage.

Du bist auf der Suche nach einem neuen iPhone? Dann schau gerne im Shop von Vodafone vorbei: Hier findest Du eine Auswahl an aktuellen Apple-Geräten.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/article/iphone-17-akkulaufzeiten-erklaert-und-wie-du-mehr-aus-dem-akku-herausholst-239555