iPhone 18: Erscheint ein Teil der Flotte später? Alle Gerüchte

Erwarten uns mit dem iPhone 18 große Design-Neuerungen? Und erscheint ein Teil der Reihe womöglich erst 2027? Hier findest Du die wichtigsten Gerüchte zu Apples iPhone 18 – von Design und Display bis Release und Preis.

Bitte beachte: Alle Aussagen in diesem Artikel beruhen auf Gerüchten. Außerdem orientieren wir uns an den Ausstattungsmerkmalen der iPhone-17-Modelle. Sicherheit zu den Specs des iPhone 18 gibt es erst, wenn Apple das Gerät offiziell vorgestellt hat.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die iPhone-18-Modelle sollen gestaffelt erscheinen – teils im Herbst 2026, teils im Frühjahr 2027.
  • Voraussichtlich wird es mindestens fünf Modelle geben, darunter das iPhone 18 Pro und das iPhone Fold.
  • Wie bei Profi-Kameras: Das iPhone 18 Pro (Max) könnte mit einer variablen Blende ausgestattet sein.
  • Außerdem könnte das iPhone 18 Pro Max einen größeren Akku bekommen. 

Release: Wann erscheint das iPhone 18?

Apple könnte seine Release-Strategie ab 2026 ändern. Laut mehreren Berichten sollen im Herbst 2026 zunächst das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das iPhone Fold erscheinen. Je nach Quelle könnte auch das iPhone Air in diesem Zeitraum folgen. Das iPhone 18 und das iPhone 18e werden dagegen eher für Frühjahr 2027 erwartet – vermutlich kurz nach dem Release des Samsung Galaxy S27.

Als möglicher Marktstart für das iPhone 18 Pro wird zudem der 26. September 2026 genannt, berichtet AppleInsider.

Die neue Strategie würde es Apple ermöglichen, seine iPhone-Modelle stärker zu differenzieren und die Einführungen gleichmäßiger über das Jahr zu verteilen, berichtet MacRumors. Das Unternehmen könnte auf diese Weise auch Produktionsengpässe bei den iPhone-Komponenten reduzieren.

Diese Modelle erwarten wir

Für 2026/2027 rechnen wir aktuell mit fünf Modellen. Je nach Release-Strategie könnte Apple die Reihe später noch um ein iPhone 18e ergänzen.

  • iPhone 18 Pro (6,3 Zoll)
  • iPhone 18 Pro Max (6,9 Zoll)
  • iPhone Fold (7,8 Zoll / 5,5 Zoll)
  • iPhone 18 (6,1 oder 6,3 Zoll)
  • iPhone Air 2 (6,6 Zoll)

Preis: So viel könnte das iPhone 18 kosten

Es ist bislang davon auszugehen, dass Apple den Preis allein aufgrund der Inflation anheben wird. Sollten dann noch technische Innovationen oder ein neues Design hinzukommen (mehr dazu unten), könnten diese die Preise zusätzlich nach oben treiben.

Alle Spekulationen zu dem möglichen Preis der iPhone-18-Modelle bekommst Du hier zusammengefasst:

Display und Design: Keine großen Änderungen bei der Optik?

Designtechnisch dürfte das iPhone 18 stark dem iPhone 17 ähneln. Dasselbe gilt mutmaßlich für die Pro-Modelle. Größere Design-Neuerungen wie eine reduzierte Dynamic Island, weil Apple die Face ID (zum Teil) unter dem Display verbaut, wird es voraussichtlich erst mit dem Jubiläums-iPhone im Jahr 2027 geben (via AppleInsider).

Deutlich helleres Display?

Das iPhone 18 könnte eine größere Bildschirmhelligkeit als sein Vorgänger bieten, berichtet MacRumors. Der Displayhersteller BOE habe wenig Hoffnung, den Zuschlag für die Produktion des iPhone-18-Displays zu erhalten – angeblich, weil Apples Anforderungen an die Helligkeit „beispiellos hoch“ seien.

Konkrete Zahlen zur möglichen Helligkeit des iPhone-18-Displays gibt es bislang nicht. Selbst wenn Apple an dieser Stelle spürbar nachlegt, wäre das im Alltag aber eher ein Feinschliff als ein grundlegender Fortschritt: Schon aktuelle Topmodelle sind in der Regel hell genug, um Inhalte auch draußen gut zu erkennen.

Neue Displaygrößen möglich

Bei den Displaygrößen dürfte Apple seiner aktuellen Linie weitgehend treu bleiben: Erwartet werden rund 6,3 Zoll für das iPhone 18 und iPhone 18 Pro sowie etwa 6,9 Zoll für das Pro Max.

Laut dem Leaker Digital Chat Station auf Weibo sollen sowohl das iPhone 18 als auch das iPhone 18 Pro einen 6,27‑Zoll-Bildschirm erhalten, während das iPhone 18 Pro Max auf 6,86 Zoll kommt, berichtet PhoneArena.

Darüber hinaus soll Apple auf LTPO-Technologie setzen. Dadurch könnten alle Modelle ein Always-on-Display unterstützen, ohne dass es den Akku allzu sehr belastet. Eine adaptive Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz soll dem Leak zufolge ebenfalls bei allen Modellen an Bord sein – die kommt mit der iPhone 17-Serie schließlich erstmals auch beim Basismodell zum Einsatz.

Möglicherweise wird das iPhone 18 Pro Max dicker und schwerer. Demnach könnte es 8,8 Millimeter dick sein und 240 Gramm wiegen (via PhoneArena). Das iPhone 18 Pro Max wäre damit das schwerste iPhone seit dem iPhone 14 Pro Max, das ebenfalls 240 Gramm auf die Waage bringt.

Ein möglicher Grund für die Veränderungen bei Maße und Gewicht: Apple wolle im iPhone 18 Pro Max einen größeren Akku verbauen (dazu später mehr).

Großes Kamera-Upgrade – aber nur für die Pro-Modelle?

Es ist davon auszugehen, dass Apple auch im iPhone 2026 eine Mehrfachkamera verbaut. Für das Standard- und das Air-Modell dürfte es sich mindestens um eine Dualkamera handeln; die beiden Pro-Modelle werden voraussichtlich wieder eine Dreifachkamera bieten.

Die gestapelte Sensorarchitektur soll vor allem Vorteile bei Lichtausbeute, Auslesegeschwindigkeit, Stromverbrauch und Dynamikumfang bringen. Unabhängig davon wird auch über einen Sprung auf bis zu 200 Megapixel spekuliert, wie sie bereits von einigen Samsung-Smartphones bekannt sind. (via PhoneArena und Cult of Mac)

Auch eine verbesserte Ultra-Weitwinkelkamera steht angeblich auf dem Prüfstand: So soll es erst 2027 ein Upgrade auf 48 Megapixel geben, berichtet Tom’s Guide. Samsung soll dafür einen 48-Megapixel-Sensor im 1/2,6-Zoll-Format entwickeln.

Pro-Modelle mit variabler Blende

Möglicherweise stattet Apple die Hauptkamera der Pro-Modelle mit einer variablen Blende aus, berichtet PhoneArena. Damit ließe sich die Lichtmenge auf dem Sensor flexibler steuern, was mehr Kontrolle über Schärfentiefe und Bildwirkung ermöglichen würde. Solche Lösungen kennt man bislang vor allem aus klassischen Kamerasystemen, bei Smartphones sind sie eher selten.

Außerdem gibt es das Gerücht, dass Apple im iPhone 18 Pro (Max) einen sogenannten „Telekonverter“ verbauen könnte, berichtet AppleInsider. Mit einem Telekonverter wäre ein stärkerer Zoom möglich. Allerdings habe diese vergrößernde Linse auch einige Nachteile: So gelange etwa weniger Licht auf den Sensor; zudem würden Schärfe und Kontrast beeinträchtigt.

Chip: Mehr Leistung dank Apple A20 (Pro)

Apple dürfte auch beim iPhone 18 wieder eigene Chips einsetzen. Für die Pro-Modelle gilt ein A20 Pro als wahrscheinlich. Die Chips sollen erstmals im 2-Nanometer-Verfahren entstehen, so Cult of Mac.

Dabei sollen durch eine neue Architektur die CPU, die GPU und die Neural Engine effektiver auf Arbeitsspeicher zugreifen können und so erhebliche Verbesserungen in Bezug auf Leistung, Akkulaufzeit und Wärmeeffizienz erzielen.

Zum Vergleich: Im iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max und im iPhone Air steckt jeweils der A19 Pro, im iPhone 17 der A19. Die Chips entstehen im 3-Nanometer-Verfahren und bilden die Grundlage für viele Top-Features.

Apple plant für das iPhone 18 eine zweite Neuerung: Wafer-Level Multi-Chip Module (WMCM), berichtet Boy Genius Report. Diese Technologie, bei der mehrere Chips in einem Paket stecken, erlaube drei Verbesserungen: erweiterte Flexibilität, optimierte Effizienz und eine bessere Performance. Ein Nebeneffekt dieser Technologie sei mehr Platz im Inneren, den Apple zum Beispiel für einen größeren Akku nutzen könnte.

Speicher: Mehr Platz und mehr Leistung?

Pro-Modelle mit bis zu 2 Terabyte Speicherplatz?

In der Regel veröffentlicht Apple seine iPhone-Modelle in mehreren Speicherausführungen. Nun wird spekuliert, dass es in diesem Bereich ebenfalls eine Neuerung geben könnte: Demnach könnten die beiden Pro-Modelle bis zu 2 Terabyte Speicherplatz bieten – dank einer neuen Flash-Speichertechnologie, berichtet PhoneArena.

Bereits das iPhone 17 Pro Max ist mit bis zu 2 Terabyte Speicher erhältlich. Apple würde die Obergrenze bei den Pro-Modellen also wohl eher ausbauen als komplett neu einführen.

Größerer und schnellerer Arbeitsspeicher möglich

Inzwischen gibt es Gerüchte dazu, wie groß der Arbeitsspeicher im iPhone 18 ausfallen soll. Dem Analysten Ming-Chi Kuo zufolge bieten alle Modelle der Reihe, die im Jahr 2026 erscheinen, einen 12 Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Das berichtet MacRumors. Dies beträfe demnach wahrscheinlich das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das iPhone Fold. Doch auch das Basismodell, das für 2027 erwartet wird, könnte einen 12 Gigabyte großen Arbeitsspeicher erhalten.

Gerüchten zufolge soll Apple im iPhone 18 auf eine sogenannte „high-capacity six-channel LPDDR5X memory configuration“ setzen, berichtet MacRumors. Der Sechs-Kanal-Arbeitsspeicher könnte eine deutlich höhere Speicherbandbreite als in aktuellen iPhone-Modellen liefern – und schaffe so die Grundlage für zukünftige KI-Features, schnelleres Wechseln zwischen Apps und Multitasking.

Das Gerücht ist deshalb glaubwürdig, weil Apple stark in den Bereich künstliche Intelligenz investiert – auch, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Ironischerweise soll Apple ausgerechnet mit Samsung zusammenarbeiten, um den Sechs-Kanal-Arbeitsspeicher im iPhone 18 einbauen zu können, berichtet PhoneArena.

eSIM only: Kommt der Abschied von der physischen SIM-Karte?

Angeblich könnte Apple Teile der iPhone-18-Reihe in Europa nur noch mit eSIM anbieten, berichtet unter anderem PhoneArena. Der Vorteil: Im Gehäuse bleibt mehr Platz. Der Nachteil: eSIM wird nicht überall gleich gut unterstützt und nicht von allen Anbietern angeboten. Gerade auf Reisen oder bei kleineren Anbietern kann eine physische SIM-Karte daher weiterhin praktischer sein.

Seit Jahren gibt es bei jedem neuen iPhone das Gerücht, dass Apple auch in Europa nur noch eSIM ermöglicht. Aktuell bietet Apple in vielen Ländern noch die Wahl zwischen einer physischen SIM-Karte und einer eSIM.

iPhone 18: Akku und Laden

Möglicherweise erwartet uns im Bereich Akku mit dem iPhone 18 ein echtes Upgrade – zumindest bei den Pro-Modellen. Der Akku des iPhone 18 Pro Max soll eine Kapazität von 5.100 bis 5.200 Milliamperestunden bieten, berichtet Gizmochina. Zusammen mit dem effizienten Chip A20 Pro könnte Dir das Gerät so eine sehr lange Akkulaufzeit bieten.

Zum Vergleich: Der Akku des iPhone 16 Pro Max hat offenbar eine Kapazität von 4.685 Milliamperestunden (via MacRumors). Im iPhone 17 Pro Max steckt laut EU-Energielabel ein Akku mit 4.823 Milliamperestunden.

iOS 27 und mehrere Jahre Updates

Apple wird das iPhone 18 aller Wahrscheinlichkeit nach ab Werk mit iOS 27 als Betriebssystem ausliefern:

Die Updategarantie umfasst vermutlich wie üblich fünf Jahre für System- und  Sicherheitsupdates.

Konnektivität des iPhone 18

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Apple in seinen iPhone-18-Modellen ein eigenes Modem verbauen wird. In der aktuellen iPhone-Generation wird noch zweigleisig gefahren. Während Apple beim iPhone 17 und iPhone 17 Pro weiterhin auf ein Qualcomm-Modem setzt, steckt im iPhone Air bereits das hauseigene C1X-5G-Modem.

„Im Laufe der Zeit werden wir Apple-Mobilfunklösungen in immer mehr Produkten sehen“, sagte Apples Arun Mathias (Vizepräsident Wireless Software Technologies and Ecosystems) jüngst in einem Interview mit CNBC.

iPhone 18: Die Specs in der Übersicht

Im Folgenden findest Du die mögliche Ausstattung des iPhone 2026 übersichtlich aufgelistet. Bitte beachte, dass es sich zum jetzigen Zeitpunkt nur um Gerüchte handelt und nicht um gesicherte Informationen.

  • Design: Aluminiumrahmen und Glas, Dynamic Island
  • Display: 1 bis 120 Hertz für alle Modelle, zwischen 6,1 und 6,9 Zoll, beim Fold zusätzlich ein größeres Innendisplay
  • Rückkamera: Ultraweitwinkellinse mit bis zu 200 Megapixeln, variable Blende (nur Pro-Modelle)
  • Frontkamera: noch unklar
  • Chip: Apple A20/A20 Pro
  • Speicherplatz: bis zu 2 Terabyte
  • Akkukapazität: bis zu 5.200 Milliamperstunden (iPhone 18 Pro Max)
  • Betriebssystem ab Werk: iOS 27
  • Updates: mindestens fünf Jahre für System und Sicherheit
  • Release: 2026 – iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max, iPhone Fold 2027 – iPhone 18, iPhone 18e, iPhone Air 2
  • Preis: mindestens 950 Euro

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/article/iphone-18-das-ende-der-notch-infos-specs-release-200360

Welche Anwendungen verbrauchen am meisten Datenvolumen?

Mobiles Arbeiten gehört für viele Unternehmen zum Alltag. Einige Anwendungen können das mobile Datenvolumen jedoch schnell aufbrauchen. Um unterwegs produktiv zu bleiben, sollten Sie wissen, welche Anwendungen die größten Datenfresser sind und wie Sie den Verbrauch gezielt steuern. So vermeiden Sie Drosselungen in wichtigen Momenten.

Diese Bürotätigkeiten verbrauchen am meisten Datenvolumen

Mit einem Hotspot, Tethering oder Multi-SIM können Sie das Datenvolumen Ihres Mobilfunktarifs auch auf dem Laptop oder Tablet nutzen, um online zu arbeiten. Das macht Firmenhandys im modernen Berufsalltag zu zentralen Arbeitsgeräten.

Wer allerdings häufig mobil arbeitet und beispielsweise Termine bei Kunden wahrnimmt, stellt schnell fest: Bestimmte Tätigkeiten beanspruchen das Datenvolumen des Tarifs besonders stark. An der Spitze stehen Videokonferenzen: Da hierbei Audio- und Videodaten in hoher Qualität und ich Echtzeit übertragen werden, benötigen sie sehr hohe Datenmengen.

Datenverbrauch nach Anwendungen

Die folgende Liste zeigt Ihnen die durchschnittlichen Verbrauchswerte gängiger beruflicher Anwendungen, damit Sie einschätzen können, wie viel Datenvolumen Sie benötigen:

Videokonferenz (Teams/Zoom) in HD: ca. 1,5 GB bis 2,5 GB pro Stunde

Social Media (TikTok/Instagram Reels): ca. 600 MB bis 1 GB pro Stunde

Slack- oder WhatsApp-Anruf (Audio): ca. 30 MB bis 50 MB pro Stunde

Websurfen und Recherche: ca. 20 MB bis 50 MB pro Stunde

Textnachrichten (E-Mail/Slack/WhatsApp/etc.): weniger als 100 KB pro Nachricht

Auch Social Media kann im beruflichen Kontext einen hohen Datenverbrauch verursachen. Viele Unternehmen betreiben neben ihrer Website eigene Social-Media-Kanäle und veröffentlichen dort regelmäßig Inhalte. Vor allem bei mobiler Content-Produktion und -Veröffentlichung steigt der Datenverbrauch deutlich an – etwa beim Posten von Videos oder Reels direkt von der Baustelle oder aus dem Außendienst.

Video-Konferenzen

Videokonferenzen zählen zu den größten Verbrauchern von mobilem Datenvolumen. Ein Gruppenanruf über Microsoft Teams in HD-Qualität verbraucht je nach Anzahl der Teilnehmenden etwa 1,5 bis 2,5 Gigabyte (GB) pro Stunde. Bei Zoom liegt der Verbrauch für HD-Übertragungen bei rund 1,6 GB pro Stunde. Deutlich sparsamer sind reine Audio-Calls über Apps, die lediglich etwa 30 bis 60 Megabyte (MB) pro Stunde beanspruchen.

Cloud-Dienste

In vielen Unternehmen ist die Arbeit mit Cloud-Lösungen wie Microsoft OneDrive oder Google Drive essenziell. Dabei verbraucht das Bearbeiten eines Textdokuments kaum Daten, da meist nur Textänderungen synchronisiert werden.

Anders sieht es bei Präsentationen mit hochauflösenden Bildern oder beim Upload und Download von Videos aus: Hier entspricht der Datenverbrauch in der Regel der Dateigröße. Der Download einer 100 MB großen Präsentation verbraucht folglich auch 100 MB Ihres Datenvolumens.

E-Mails

Während einfache Text-E-Mails nur wenige Kilobyte (KB) benötigen, treiben Anhänge wie PDFs, Bilder oder Präsentationen den Datenverbrauch schnell in die Höhe. Bei hohem E-Mail-Aufkommen kann sich das bereits über einen Arbeitstag spürbar summieren. Nutzen Sie zusätzlich Cloud-Dienste für den Datenaustausch, können schnell mehrere GB pro Monat zusammenkommen.

Hintergrundaktualisierungen und Systemdienste

Viele Apps aktualisieren Inhalte automatisch im Hintergrund, um diese schneller bereitzustellen. In den Einstellungen können Sie festlegen, dass solche Aktualisierungen nur über WLAN erfolgen dürfen. Auch automatische Updates für das Betriebssystem oder einzelne Apps können Sie auf WLAN-Verbindungen beschränken.

Den Datenverbrauch von Apps herausfinden

Sowohl Android-Smartphones als auch iPhones bieten integrierte Tools, um den Datenverbrauch zu kontrollieren. Hier können Sie sehen, welche aktiv genutzten Apps und Hintergrundprozesse am meisten Datenvolumen aufzehren.

Datenverbrauch unter Android prüfen

Unter Android finden Sie die entsprechenden Informationen hier:

Öffnen Sie „Einstellungen | Netzwerk & Internet | SIM-Karten“.

Wählen Sie die gesuchte SIM aus.

Tippen Sie auf „Datennutzung durch Apps“.

Hier listet das System detailliert auf, welche App in einem bestimmten Zeitraum wie viel verbraucht hat. Besonders praktisch: Sie können hier ein Datenlimit festlegen. Ist dieses erreicht, warnt das Smartphone Sie.

Datenverbrauch beim iPhone einsehen

Um den Datenverbrauch auf Ihrem iPhone einzusehen, folgen Sie diesen Schritten:

Navigieren Sie zu „Einstellungen | Mobilfunk“.

Scrollen Sie nach unten.

Wählen Sie „Alle anzeigen“, um eine Liste aller Apps zu sehen.

iOS zeigt Ihnen hier den Verbrauch für den aktuellen Zeitraum an. Wichtig zu wissen: Dieser Zeitraum setzt sich nicht automatisch am Ersten des Monats zurück. Klicken Sie ganz unten in der Liste auf „Statistiken zurücksetzen“, um eine neue Kontrollphase zu starten.

Behalten Sie den Datenverbrauch zentral im Blick

Für Unternehmen gibt es zentralisierte Verwaltungslösungen für die Mobilfunktarife der Belegschaft. Mit einem solchen Mobile Asset Manager können Sie u. a. alle Tarifdetails einsehen, freie Rufnummern zuteilen und den Roll-out beschleunigen.

YouTube, Netflix, Social Media & Co auf Dienstreise

Nach einem anstrengenden Arbeitstag im Hotel oder während einer langen Zugfahrt kann das Diensthandy der Unterhaltung dienen.

Dabei benötigt Video-Streaming am meisten Datenvolumen. Bei Anbietern wie Netflix oder YouTube hängt der Verbrauch stark von der gewählten Qualität ab:

  • In Standard-Qualität (SD) verbrauchen Sie mit einer Stunde Streaming etwa 1 GB pro Stunde.
  • Schalten Sie auf HD um, verdreifacht sich dieser Wert auf etwa 3 GB pro Stunde.
  • Streaming in 4K-Qualität benötigt bis zu 7 GB pro Stunde. 

Datenverbrauch von Social-Media-Apps

Social-Media-Apps wie TikTok oder Instagram sind darauf ausgelegt, Inhalte möglichst nahtlos abzuspielen. Dafür laden sie Videos, Reels oder Stories bereits im Hintergrund vor, während Sie noch den aktuellen Inhalt ansehen. Das führt zu einem hohen Datenverbrauch:

  • TikTok kann bis zu 1 GB pro Stunde verbrauchen.
  • Instagram benötigt für das Scrollen durch Reels und Stories etwa 600 MB bis 850 MB pro Stunde.
  • Facebook verbraucht beim Scrollen durch den Feed mit Video-Autoplay etwa 100 MB bis 200 MB pro Stunde.

Musik-Streaming

Musik-Streaming über Dienste wie Spotify ist im Vergleich deutlich datenärmer. In der Standard-Qualität verbrauchen Sie etwa 40 MB bis 50 MB pro Stunde. Wählen Sie die höchste Qualitätsstufe, steigert sich der Bedarf auf ca. 150 MB pro Stunde. Allerdings bieten viele Online-Dienste einen Datensparmodus an, der die Bitrate automatisch reduziert und so den Datenverbrauch senkt.

Strategien für den Arbeitsalltag

Wer beruflich viel unterwegs ist, nutzt häufig das Firmenhandy, um auch andere Geräte per Hotspot oder Tethering mit Daten zu versorgen. Betriebssysteme wie Windows oder macOS führen aber auch dabei datenintensive Hintergrundprozesse aus – etwa System-Updates, die Synchronisierung von Cloud-Speichern oder das automatische Herunterladen von E-Mail-Anhängen.

Wählen Sie passende Tarife

Mit den passenden Mobilfunktarifen stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeitenden ausreichend Datenvolumen für ihren Arbeitsalltag zur Verfügung haben – ohne unnötige Mehrkosten:

Datenverbrauch im Überblick

  • Videokonferenzen, Cloud-Dienste, E-Mails mit Anhängen und automatische Hintergrundprozesse zählen im mobilen Arbeitsalltag zu den größten Verbrauchern von Datenvolumen.
  • Streaming- und Social-Media-Anwendungen verbrauchen unterwegs besonders viel Datenvolumen, da sie hochauflösende Inhalte automatisch laden und abspielen.
  • Betriebssysteme und Geräte bieten integrierte Übersichten, mit denen Sie den Datenverbrauch einzelner Apps transparent nachvollziehen und gezielt steuern können.
  • Mit Tools zur zentralisierten Tarifverwaltung können Unternehmen ihre Mobilfunkverträge effizient verwalten.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/was-verbraucht-am-meisten-datenvolumen/

Kommt ein iPhone im Clamshell-Format? Alle Gerüchte

Bereitet Apple ein iPhone Flip vor? Aktuell mehren sich die Hinweise auf ein iPhone im Clamshell-Format. Wir ordnen die Spekulationen für Dich ein, verraten, was wir über das Klapp-iPhone wissen, und wann das besondere Modell auf den Markt kommen könnte.

Über ein iPhone Fold haben wir bereits auf featured berichtet. Jetzt legen Leaks nahe, dass Apple parallel wohl auch an einem iPhone im Klappmuschel-Design arbeiten könnte – in der Gerüchteküche als iPhone Flip bekannt.

Bitte beachte: Alle Informationen in diesem Artikel basieren vollständig auf Gerüchten. Eine offizielle Ankündigung von Apple gibt es bislang nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das iPhone Flip dürfte frühestens Ende 2027 auf den Markt kommen.
  • Apples neues iPhone könnte ein faltenfreies Klappdisplay erhalten.
  • Insider:innen erwarten zudem eine vielseitige 48-Megapixel-Hauptkamera.

Release: Wann könnte das iPhone Flip erscheinen?

Aktuell gibt es nur sehr wenige, vage Informationen über das iPhone im Clamshell-Format. Anfang Februar 2026 berichtete Reporter Mark Gurman bei Bloomberg, dass der Hersteller an einem entsprechenden Gerät forscht, macht dazu allerdings keine näheren Angaben.

Etwas konkreter wurde es wenige Tage später: Auf der chinesischen Mikroblogging-Plattform Weibo leakt Fixed Focus Digital, dass Apple einen entsprechenden Prototyp intern bereits teste (via MacRumors).

Allerdings gibt es auch gegenteilige Gerüchte: Demnach habe Apple die Pläne für ein iPhone Flip mittlerweile fallengelassen (via AppleInsider). Das Unternehmen sehe angeblich keinen Markt dafür.

Apple selbst hält sich mit Informationen zu einem möglichen iPhone Flip noch komplett zurück. Sofern das iPhone im Klappformat auf den Markt kommt, rechnen wir frühestens Ende 2027 mit dem Release – möglicherweise auch erst 2028.

Das spricht für ein iPhone im Clamshell-Format

Da Ende 2026 ein iPhone Fold auf den Markt kommen soll, ergibt es durchaus Sinn, dass Apple sein Foldable-Portfolio um ein Klapp-iPhone erweitert – ähnlich wie es etwa auch Samsung mit dem Galaxy Z Fold7 und dem Galaxy Z Flip7 handhabt.

Apple hätte sich beim Entwickeln des iPhone Folds sicherlich bereits mit der Faltdisplay-Technologie auseinandergesetzt. Der Sprung zum iPhone Flip wäre damit nicht mehr weit, denn im Gegensatz zu einem iPhone Fold ist ein iPhone Flip vermutlich einfacher zu konzipieren.

Foldable wie das iPhone Fold benötigt ein neues Seitenformat und eine darauf abgestimmte Software und Hardware. Apps müssen mit dem ungewohnten Seitenformat kompatibel sein, dasselbe gilt die Kamera-Software.

Bei einem Foldable im Clamshell-Format wie dem iPhone Flip fallen diese Aspekte größtenteils weg, da das faltbare Hauptdisplay im gewohnten Smartphone-Format bleibt. Speziell angepasste Apps werden nur für das kleine Außendisplay benötigt. Das könnte sich beim iPhone Flip auf den Verkaufspreis auswirken: Bei Samsung kostet das Galaxy Z Flip7 etwa halb so viel wie das Galaxy Z Fold7.

Design: So könnte das iPhone Flip aussehen

Wahrscheinlich wird es beim Design des iPhone Flip keine großen Überraschungen geben. Schon seit einiger Zeit tauchen im Internet vermehrt Grafiken potenzieller Designs auf. Darauf sieht das iPhone Flip aus wie ein normales iPhone – nur eben im Clamshell-Format.

Apple könnte allerdings bei Design-Aspekten wie der Dicke, dem Aussehen der Kamerainsel oder der Positionierung des Außendisplays überraschen, berichtet PhoneArena. Das voraussichtlich noch 2026 erscheinende iPhone Fold soll keine Knickfalte in seinem Faltdisplay haben. Daher ist es gut möglich, dass Apple diese Technologie auch für das iPhone Flip nutzt.

Kamera: Welches Set-up erwartet Dich?

Bei vielen Foldables gilt das Kamera-Set-up als mögliche Schwachstelle. Das liegt ganz einfach daran, dass die besten Kamerasensoren in der Regel zu groß für die dünnen Geräte sind – das gilt insbesondere für die beweglichen Sensoren von Telefotokameras (via GSMArena).

Dennoch gibt es keinen Grund, um anzunehmen, dass Apple auch ein iPhone Flip mit einer guten Kamera ausstattet. Erwartet wird etwa eine vielseitige 48-Megapixel-Hauptkamera (via PhoneArena), wie sie beim iPhone 17e oder iPhone Air zu finden ist. Ob es zusätzlich noch eine zweite Linse für Ultraweitwinkelaufnahmen geben könnte, bleibt reine Spekulation.

Was wissen wir über die weiteren Specs des iPhone Flip?

Haltbare Gerüchte zu den weiteren technischen Daten des iPhone Flip gibt es noch nicht. Welchen Prozessor und welche iOS-Version das Gerät am Ende haben könnte, hängt auch stark mit dem Release-Termin zusammen. Das Gleiche gilt auch für die Integration der Apple-KI Apple Intelligence, die Sicherheitsfunktionen – und natürlich für den Preis.

Wir halten Dich auf dem Laufenden und aktualisieren diesen Artikel, sobald es neue Gerüchte oder gar erste Fakten zu dem iPhone im Klappformat gibt.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/article/iphone-flip-release-preis-ausstattung-250135

Google I/O 2026: KI-News und Aluminium OS – das könnte Dich erwarten

Künstliche Intelligenz, News zu Android 17 und vielleicht einer neuer Desktopmodus: Google hat den Termin seiner alljährlichen Entwicklerkonferenz enthüllt. Alle wichtigen Infos zur Google I/O 2026 und wie Du das Event streamst, erfährst Du hier.

Das Wichtigste in Kürze

  • Google hat für den 19. und 20. Mai 2026 zum I/O-Event geladen.
  • Bei der Entwicklerkonferenz wird es laut Google um KI und Android gehen.
  • Ein weiteres Thema könnten ein neuer Desktopmodus und das Betriebssystem AluminiumOS sein.
  • Du kannst die Entwicklerkonferenz live im Stream verfolgen.

Google I/O 2026: Das ist der Termin für die Konferenz

Google veranstaltet die I/O seit 2008 jährlich – nur 2020 fiel sie wegen der Coronapandemie aus. Im Jahr 2026 findet die Entwicklerkonferenz am 19. und 20. Mai statt. Wie in den Vorjahren kündigte der Konzern das Event spielerisch an: Eine bestimmte Anzahl von Menschen musste Rätsel und Puzzles auf der offiziellen Webseite der I/O lösen, bevor das Datum enthüllt wurde.

Der Austragungsort ist auch in diesem Jahr das angestammte Shoreline Amphitheatre in Mountain View. Dort trägt der Konzern die I/O seit 2016 aus. Du kannst Dir die einzelnen Keynotes und Sessions aber auch von zu Hause aus ansehen – sie werden live gestreamt.

Google I/O 2026 streamen: So verfolgst Du die Konferenz live

Jedes Jahr lädt Google ausgewählte Journalist:innen zur I/O ein – und natürlich nehmen auch Entwickler:innen teil. Den Livestream kannst Du aber unabhängig von Deinem Standort ansehen. Google hat bereits bestätigt, dass die Konferenz über die I/O-Webseite übertragen wird.

Pixel 10a: Das steckt in dem Google-Smartphone – Kamera, Leistung & Co.

Und: Auch wenn der Konzern dies bisher nicht bestätigt hat, kannst Du die Konferenz wahrscheinlich live über Googles YouTube-Kanal streamen.

Los geht’s am 19. Mai 2026 voraussichtlich um 10 Uhr Pacific Daylight Time (PDT). In Deutschland ist es dann 19 Uhr am gleichen Tag.

Das könnte bei der Google I/O 2026 auf dem Programm stehen

Die I/O von Google ist in erster Linie eine Entwickler- und Softwarekonferenz. Es geht dort zum Beispiel um Android, Gemini, Entwickler-Tools und Wear OS. Google macht auf seinem Blog schon Andeutungen, was 2026 im Mittelpunkt steht, bleibt aber vage:

„Schalte ein, um mehr über unsere neuesten KI-Durchbrüche und Produkt-Updates im gesamten Unternehmen zu erfahren – von Gemini über Android bis hin zu weiteren Neuheiten.“

Im Folgenden fassen wir zusammen, welche Inhalt auf der Google I/O 2026 eine Rolle spielen könnten.

Künstliche Intelligenz und Gemini

Dass Google das Thema KI in seiner I/O-Ankündigung explizit erwähnt, ist natürlich kein Zufall: Ein großer Teil der Keynote wird sich wahrscheinlich um neue Entwicklungen in diesem Bereich drehen.

2026 dient die Landingpage der I/O-Webseite sogar als Demo: Fünf Minispiele zeigen dort, was Gemini 3 kann. Unter anderem kannst Du Golf spielen, ein Kreuzworträtsel lösen und einer Katze helfen, sich zu strecken. Die KI designt teilweise die Level dynamisch, je nach Fähigkeiten der Spieler:innen. Beim Golfspiel agiert Gemini als KI-Caddy, der gesprochene Kommentare und Tipps abgibt. Du kannst die Games weiterhin auf der Webseite ausprobieren.

Vielleicht zeigt Google auf der I/O 2026 sogar Gemini 4. Wenn nicht, dürfte Gemini 3 deutliche Upgrades erhalten. Wahrscheinlich spielt Gemini im Google-Produktportfolio generell eine größere Rolle zukünftig und wird noch tiefer eingebettet, sowohl in Android als auch in Apps wie Google Chrome, Gmail oder Google Maps.

Möglicherweise dreht sich die I/O auch um sogenannte Agentic AI: Gemeint ist damit Künstliche Intelligenz, die eigenständig Aufgaben übernehmen kann, zum Beispiel Reisebuchungen.

Android 17 und Wear OS 6

Die erste Beta von Googles Betriebssystem Android 17 erschien bereits am 13. Februar 2026. Doch Google könnte auf der I/O-Keynote im Mai 2026 weitere Neuerungen und mögliche Design-Anpassungen vorstellen.

Android 17: Release im Juni 2026 – mit diesen Features?

Mit Android 17 soll eine deutlich bessere Zusammenarbeit zwischen Geräten möglich sein, berichtet Android Authority. Außerdem funktioniert die Zwischenablage offenbar künftig nahtlos zwischen Android-Handys und -Tablets sowie Chromebooks. Nicht zuletzt arbeitet Google angeblich daran, seinen Desktopmodus so zu optimieren, dass sich Smartphones in Mini-PCs verwandeln (via GSMArena).

Google dürfte bei der I/O 2026 darüber hinaus Wear OS 7 präsentieren, das neue Betriebssystem für Smartwatches.

Android-Desktop

In der I/O-Ankündigung ist von Android Desktop nicht die Rede. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass das Feature ein Thema sein wird. Der Grund: Wenn Du die Webseite der Google I/O aufrufst, ist eine Animation zu sehen – inklusive eines Mauszeigers. Die Bedienung per Maus passt zu einem PC-Desktop und nicht zur Touch-Steuerung auf einem mobilen Gerät.  Ein Desktopmodus wird in Zusammenhang mit Android 17 außerdem bereits heiß diskutiert.

Er soll Android-Smartphones und -Tablets eine PC-ähnliche Oberfläche verleihen, wenn Du sie mit einem Monitor oder Fernseher verbindest – ähnlich wie bei Samsungs DeX.

Auf dem Smartphone installierte Apps könnten dann in Fenstern auf dem Computer laufen, die sich verschieben und skalieren lassen. Eine Taskleiste würde darüber hinaus einen unkomplizierten Wechsel zwischen Anwendungen erlauben.

Vielleicht präsentiert Google aber auch ein neues Desktop-Betriebssystem, das ChromeOS und Android vereinen soll. Der Codename dafür lautet angeblich Aluminium OS, berichtet Android Central.

I/O 2026: Stellt Google auch neue Geräte vor?

Anders als etwa bei Apple oder Samsung handelt es sich bei Googles I/O-Event nicht primär um eine Produktshow. Trotzdem nutzt der Hersteller sie gelegentlich, um neue Geräte zu präsentieren.

Im Jahr 2026 könnte es sich dabei um AR- und VR-Headsets handeln, die mit Googles Extended-Reality-Plattform Android XR laufen. Neue Pixel-Flaggschiffe wie ein Pixel 11 dürfte Google auf seiner Entwicklerkonferenz nicht zeigen: Deren Release steht traditionell im August an.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/article/google-i-o-2026-ki-news-und-aluminium-os-das-koennte-dich-erwarten-250007

Social Engineering: Wie Cyberkriminelle die Schwachstelle Mensch ausnutzen

Ein Dienstleister bittet darum, die Tür aufzuhalten. Ein herrenloser USB-Stick weckt Neugier. Der angebliche IT-Support fordert am Telefon Ihr Passwort. Solche Situationen wirken alltäglich – können aber Teil eines Angriffs sein. Mit Social Engineering manipulieren Angreifer gezielt die Menschen im Unternehmen, um Zugriff auf das Firmennetzwerk und sensible Daten zu erhalten.

Was ist Social Engineering?

Social Engineering bezeichnet die gezielte psychologische Manipulation von Personen mit dem Ziel, vertrauliche Informationen zu erlangen oder sicherheitsrelevante Handlungen auszulösen – etwa die Preisgabe von Zugangsdaten oder die Freigabe einer Zahlung.

Angreifer nutzen dabei typische Verhaltensmuster wie:

  • Hilfsbereitschaft
  • Respekt vor Autorität
  • Zeitdruck
  • Angst vor negativen Konsequenzen
  • Neugier oder Geltungsbedürfnis

Der entscheidende Punkt: Die technische Sicherheitsarchitektur bleibt oft intakt. Statt Firewalls oder Endpoint-Schutz direkt anzugreifen, umgehen Täter organisatorische und menschliche Kontrollmechanismen.

Social Engineering gehört zu den häufigsten Angriffsmustern, wie u. a. Daten des Cybersecurity-Unternehmens Palo Alto Networks belegen. Oft dient die Manipulation als Einstiegspunkt für weitreichende Angriffe auf die IT-Infrastruktur. Dafür recherchieren die Täter häufig vorab in sozialen Netzwerken oder Geschäftsberichten, um durch Kontext und Informationen glaubwürdig zu wirken.

Merkmale von Social-Engineering-Attacken erkennen

Um einen Cyberangriff dieser Art frühzeitig abzuwehren, sollten Sie die typischen Verhaltensmuster und Vorgehensweisen der Täter kennen. Achten Sie auf folgende Warnsignale:

  • Künstlicher Zeitdruck: Sofortige Handlung ohne Rücksprache wird eingefordert.
  • Drohkulisse: Es wird mit Kontosperrung, Vertragskündigung oder disziplinarischen Folgen gedroht.
  • Vorgegebene Autorität: Die Anfrage scheint von einer Führungskraft, einem IT-Administrator oder einer Behörde zu stammen, setzt sie aber unter Zeitdruck und/oder baut eine Drohkulisse auf.
  • Ungewöhnlicher Kommunikationsweg: Ein Teammitglied oder eine Führungsperson nimmt plötzlich über ungewöhnliche Kanäle wie Messenger-Dienste, SMS oder eine unbekannte E-Mail-Adresse Kontakt auf.
  • Anfragen sensibler Informationen: Fragen nach Passwörtern, internen Prozessdetails oder der Durchführung von Testüberweisungen.
  • Emotionale Ansprache: Schmeichelei, Mitleid oder vermeintliche Notlagen.

Kombination mehrerer Methoden

In der Praxis kombinieren Täter psychologische Hebel und Kommunikationskanäle.

  • Beispiel: Eine Person gibt sich als Administrator aus, kontaktiert Mitarbeitende per Messenger statt über das Ticketsystem und fordert unter Androhung einer Kontosperre die Herausgabe eines Einmalcodes.
  • Ebenso möglich: Physischer Zutritt zu Gebäuden durch „Tailgating“ – etwa wenn sich eine unbefugte Person unter einem Vorwand Zugang zu gesicherten Bereichen verschafft.

Für Unternehmen bedeutet das: Social Engineering ist nicht nur ein E-Mail-Problem, sondern betrifft physische Sicherheit, Identitätsmanagement und Prozesskontrollen gleichermaßen.

Arten von Social Engineering

Die Vielfalt der Social-Engineering-Angriffe nimmt stetig zu, wobei die Täter ihre Taktiken und Methoden an die jeweilige Zielgruppe anpassen. Die oben genannten Merkmale lassen sich jedoch bei allen feststellen.

  • Phishing: Massenhaft versendete Phishing-Mails mit dem Ziel, Zugangsdaten abzugreifen oder Schadsoftware einzuschleusen.
  • Spear-Phishing: Individuell recherchierte Angriffe auf einzelne Personen oder Funktionen.
  • Whaling: Spear-Phishing gegen Geschäftsführung oder Top-Management, häufig mit Fokus auf Finanztransaktionen.
  • Vishing: Telefonbasierter Betrug, etwa durch vorgetäuschten IT-Support.
  • Smishing: SMS- oder Messenger-Nachrichten mit schädlichen Links. Diese können etwa schädliche Links enthalten, um das Handy mit Malware zu infizieren.
  • Baiting: Platzierung infizierter Datenträger (z. B. USB-Sticks) oder Download-Angebote.
  • Pretexting: Aufbau eines glaubwürdigen Vorwands zur gezielten Informationsbeschaffung.
  • Tailgating/Piggybacking: Unbefugter physischer Zutritt zu Sicherheitsbereichen durch Ausnutzen von Höflichkeit oder Routine.
  • Scareware: Falsche Warnmeldungen, die zur Installation vermeintlicher Sicherheitssoftware drängen.
  • Quishing: Manipulierte QR-Codes, um Personen mit Mobilegeräten wie Firmenhandys auf Phishing-Seiten zu locken oder Malware zu verbreiten.

Beispiele: Prominente Vorfälle der letzten Jahre

Angriff auf MGM Resorts International und Caesars Entertainment (2023)

Im Jahr 2023 griff eine Hackergruppe die Hotel- und Casinobetreiber MGM Resorts und Caesars Entertainment erfolgreich mit einer Social-Engineering-Kampagne an. Die Angreifer recherchierten Informationen auf Plattformen wie LinkedIn und nutzten Vishing, um IT-Mitarbeiter zu täuschen. Dabei handelte es sich im Falle von MGM Resorts um den internen IT-Helpdesk, bei Caesars Entertainment um einen externen IT-Dienstleister.

So verschafften sich die Angreifer Zugriff auf interne Systeme beider Unternehmen. Danach starteten sie einen Ransomware-Angriff auf MGM Resorts. Der Schaden belief sich auf etwa 100 Millionen US-Dollar. Von Ceasars Entertainment erbeutete die Hackergruppe sensible Daten und forderte ein hohes Lösegeld. Das Unternehmen zahlte etwa 15 Millionen US-Dollar.

Spear-Phishing-Angriff auf Twitter

Wenn Prominente wie Barack Obama plötzlich Werbung für Kryptowährung machen, sollte das Misstrauen wecken. So geschehen beim Angriff auf Twitter (heute X) im Jahr 2020: Durch gezieltes Spear-Phishing gegen Mitarbeitende erlangten die Täter Zugriff auf interne Administrations-Tools. Dadurch konnten sie Zugangsdaten ändern und Accounts übernehmen. Die Konten bekannter Persönlichkeiten wie Barack Obama und Elon Musk nutzten sie für Kryptowährungs-Betrug.

FACC und der CEO-Fraud

Im Jahr 2016 wurde der österreichische Flugzeugzulieferer FACC Opfer eines CEO-Fraud-Angriffs. Cyberkriminelle fälschten eine E-Mail-Adresse des Vorstandsvorsitzenden, um eine vermeintlich geheime und dringende Überweisung für eine Firmenübernahme zu autorisieren. Der Schriftverkehr umfasste etwa 40 E-Mails, um Vertrauen aufzubauen.

Der finanzielle Schaden belief sich auf insgesamt rund 50 Millionen Euro. Sowohl der CEO als auch die Finanzchefin wurden nach Bekanntwerden des Schadens vom Aufsichtsrat entlassen.

Social Engineering verhindern

Social Engineering ist schwer abzuwehren, da es auf die „Schwachstelle Mensch“ und nicht auf technische Infrastruktur zielt. Daher braucht es eine Kombination aus Bewusstsein in der Belegschaft und technischer Sicherheit.

1. Klare Prozesse etablieren

  • Verbindliche Freigabeprozesse für Finanztransaktionen (z. B. Vier-Augen-Prinzip).
  • Klare Regeln: Keine Passwort- oder Code-Weitergabe – auch nicht an interne IT-Stellen.
  • Definierte Meldewege für verdächtige Anfragen.

2. Regelmäßige Schulungen

  • Awareness-Trainings mit realistischen Szenarien.
  • Simulierte Phishing-Kampagnen zur Erfolgsmessung.
  • Sensibilisierung für physische Sicherheitsrisiken (Zutrittskontrolle).

3. Technische Schutzmaßnahmen

  • Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für möglichste alle Systeme und Anwendungen.
  • Least-Privilege-Prinzip für administrative Zugänge.
  • E-Mail-Security-Gateways mit URL- und Attachment-Scanning.
  • Monitoring von Anmeldeanomalien und risikobasiertes Access Management.
  • Regelmäßige Back-ups zur Schadensbegrenzung bei Folgeschäden.

Social Engineering im Überblick

Social Engineering …

  • zielt auf die „Schwachstelle Mensch“, um technische Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen und z. B. Zugangsdaten zu erbeuten. 
  • versucht Menschen emotional zu beeinflussen. Z. B. durch Druck, Autorität, Schmeichelei oder Ausnutzen der Hilfsbereitschaft.
  • hat viele Methoden wie Phishing, Vishing, Smishing, Tailgating und Pretexting.
  • lässt sich durch geschultes Personal, klare Sicherheitsrichtlinien und mit technischen Mitteln erkennen und abwehren.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/social-engineering/

So prüfen Sie die Netzqualität Ihres Mobilfunkanbieters

Um die Netzqualität Ihres Mobilfunkanbieters zu prüfen, benötigen Sie keine speziellen technischen Geräte. Ein Smartphone und eine App genügen. Zudem können Sie etwa bei einem Anbieterwechsel vorab online die Netzabdeckung einsehen. Besonders hilfreich: Einige Provider lassen Sie ihr Mobilfunknetz kostenlos testen. 

Netzabdeckungskarten der Mobilfunkanbieter

Der erste und einfachste Schritt zur Prüfung der Netzqualität ist ein Blick auf die offiziellen Karten der Netzbetreiber. Diese sind online verfügbar und zeigen Ihnen die Netzabdeckung von 4G/LTE und 5G an Ihrem Standort.

Hier sehen Sie, ob an Ihrer Adresse grundsätzlich eine Versorgung im Innen- und Außenbereich gewährleistet ist. Beachten Sie jedoch, dass es in der Realität zu Abweichungen kommen kann. Hindernisse wie Gebäude, Wälder oder Glasfassaden können die Reichweite beeinflussen.

Mobilfunkangebot kostenlos testen

Einige Mobilfunkanbieter bieten für einen begrenzten Zeitraum kostenlose Test-SIM-Karten an. Damit können Sie das Netz des jeweiligen Anbieters unter realen Bedingungen praktisch testen.

Testergebnisse professioneller Tester

Einen unabhängigen Gesamtüberblick über die Qualität der Mobilfunknetze liefern unabhängige Testberichte und Auszeichnungen von Experten. Einen der wichtigsten Netztests führt die Fachzeitschrift connect jährlich durch.

Auch Magazine wie Chip, Computer Bild und das Smartphone Magazin prüfen regelmäßig die Netzabdeckung und -qualität der Mobilfunkanbieter. Die jeweiligen Testverfahren unterscheiden sich geringfügig. Daher können die Ergebnisse und das Ranking je nach Testaufbau und Gewichtung der einzelnen Disziplinen variieren.

Breitbandmessung-App der Bundesnetzagentur

Um die reale Netzqualität prüfen zu können, ist die Breitbandmessung-App der Bundesnetzagentur ein hilfreiches Werkzeug. Sie wird auch Funkloch-App genannt und ermöglicht es Ihnen, die Datenübertragungsrate Ihres Mobilfunkanschlusses unabhängig und neutral zu prüfen. Sie können darin die verfügbare mit der vertraglich zugesicherten Leistung abgleichen und Funklöcher melden.

Die App erfasst neben der Download- und Upload-Geschwindigkeit auch die Latenzzeit, die besonders für Anwendungen wie Videokonferenzen relevant ist. Die Bundesnetzagentur nutzt die erfassten Daten anonymisiert dazu, Netzabdeckung und Funklöcher zu dokumentieren und die Versorgungsauflagen zu kontrollieren. Sie tragen durch die Nutzung also zur Verbesserung der allgemeinen Versorgungsstruktur in Deutschland bei.

Weitere Netztest-Apps für den Geschäftsalltag

Neben der App der Bundesnetzagentur gibt es spezialisierte Anwendungen von Drittanbietern. Tools wie Speedtest von Ookla oder OpenSignal liefern schnelle Ergebnisse und bieten teils zusätzliche Visualisierungen der nächstgelegenen Funkmasten.

Darüber hinaus bieten auch die Mobilfunkanbieter selbst häufig Netztest-Funktionen in den eigenen Service-Apps an. Hier sehen Sie neben der Netzabdeckung auch die Ursache für Netzstörungen, falls welche vorliegen.

Feldtestmodus bei iOS und Android

Für eine tiefere technische Analyse der Signalstärke bietet sich der integrierte Feldtestmodus Ihres Smartphones an. Anstatt einfacher Balken in der Statusanzeige zeigt dieser Modus den exakten Wert der Signalstäke in Dezibel-Milliwatt (dBm) an.

Netzqualität mit dem iPhone testen

  1. Öffnen Sie die Telefon-App.
  2. Geben Sie *3001#12345#* ein.
  3. Tippen Sie auf „Anrufen“

Signalstärke unter Android einsehen

  1. Öffnen Sie die Telefon-App.
  2. Geben Sie *#*#4636#*#* ein.
  3. Wählen Sie anschließend „Telefoninformationen“.

Alternativ können Sie unter „Einstellungen | Über das Smartphone | SIM-Status“ ebenfalls Informationen zum Netz und die aktuelle Signalstärke einsehen. Beachten Sie, dass der Pfad je nach Hersteller variieren kann.

Tipps für eine genaue Messung der Netzqualität

Prüfen Sie die Netzqualität unter realistischen Bedingungen, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.

  • Deaktivieren Sie vorübergehend das WLAN, damit das Smartphone zwingend die Mobilfunkverbindung nutzt.
  • Messen Sie mehrmals und zu verschiedenen Tageszeiten, da die Netzauslastung am Ort schwanken kann.
  • Führen Sie Ihre Netztests sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien durch, um die Dämpfung durch die Bausubstanz einschätzen zu können.
  • Deaktivieren Sie während des Tests andere datenintensive Hintergrundanwendungen wie Back-ups oder Cloud-Synchronisierungen.
  • Wiederholen Sie die Messung an unterschiedlichen Punkten in Ihrem Büro und auf dem Firmengelände, um Signalschwankungen und mögliche Funklöcher präzise zu lokalisieren. 

Netzqualität prüfen im Überblick

Um die Netzqualität zu prüfen können Sie …

  • Anbieterkarten für eine erste Einschätzung der Verfügbarkeit nutzen. 
  • mit Tools wie der Breitbandmessung-App der Bundesnetzagentur eigenständig Messungen durchführen. 
  • die Signalstärke im Feldtestmodus Ihres Firmenhandys prüfen. 
  • mehrfache Messungen zu unterschiedlichen Zeiten durchführen, um ein realistisches Ergebnis zu erhalten. 
  • kostenlose Testangebote der Mobilfunkanbieter nutzen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/tipps-zum-pruefen-der-netzqualitaet/

Device-as-a-Service (DaaS): Definition und Vorteile des Konzepts

Servicemodelle haben besonders im Bereich der IT Hochkonjunktur. Neben bekannten Angeboten wie Software-as-a-Service (SaaS) gibt es auch DaaS – Device-as-a-Service. Dabei mieten oder leasen Unternehmen Geräte über einen Anbieter und erhalten zusätzliche Serviceleistungen. Wie DaaS funktioniert und wie Sie prüfen, ob es für Ihren Betrieb infrage kommt.

Was ist Device-as-a-Service (DaaS)? Kurz erklärt

Mit Device-as-a-Service beziehen Sie IT-Geräte über Leasing- oder Mietmodelle und erhalten zusätzliche Service-Leistungen für die Hardware.

Über DaaS-Angebote können Sie u. a. Smartphones, Tablets, Laptops und Desktop-PCs schnell und bedarfsgerecht beschaffen. Das Service-Paket entlastet die eigene IT-Abteilung und spart Zeit. Beispielsweise können Firmenhandys vor der Auslieferung Ihren Anforderungen entsprechend eingerichtet werden.

Bei Smartphones können die Service-Leistungen beispielsweise Folgendes umfassen:

  • Aktivierung von SIM-Karten oder eSIM
  • Einbindung der Geräte in Ihr Mobile Device Management (MDM) 
  • Aufbringen von Schutzfolien oder Hüllen
  • schnelle Bereitstellung eines Austauschgeräts im Schadensfall

Finanzierungsangebote vs. Device-as-a-Service

Finanzierungsangebote wie Leasing finden Sie inzwischen bei vielen Herstellern und Händlern. Device-as-a-Service-Angebote gehen darüber hinaus, indem sie zusätzlich umfassenden Support bieten. Zudem profitieren Sie von einem zentralen Ansprechpartner für mehrere Angelegenheiten.

Hohes Interesse bei Unternehmen aller Größen

Die Mehrzahl aller Unternehmen haben ein hohes oder generelles Interesse am DaaS-Modell. Das zeigt eine Studie, die im Auftrag von Telefónica durchgeführt wurde. Insgesamt wurden dabei 1961 Unternehmen verschiedener Größe befragt.

Auf die Frage: „Wie interessant wäre solch ein Full-Service-Angebot für Smartphones/Handys für Ihr Unternehmen?“ bekundeten insgesamt 83 % aller befragten Unternehmen Interesse, 41 % hatten ein hohes Interesse an einem solchen Angebot. Gleichzeitig nutzten zur Zeit der Befragung im Jahr 2021 nur insgesamt 2 % der Befragten ein DaaS-Angebot.

Die Grafik zeigt, dass 41 % der befragten Unternehmen ein hohes Interesse an DaaS haben. 42 % äußerten ein mittleres Interesse.

Entlastung und Flexibilität geben den Ausschlag

57 % der Befragten gaben eine Entlastung der eigenen IT-Abteilung als ausschlaggebendes Argument für Device-as-a-Service-Angebote an. Als weitere positive Punkte nannten die Teilnehmer der Studie:

  • flexible Laufzeiten (48 %)
  • flexible Anzahl der Geräte (43 %)
  • keinen Wertverlust (41 %)

Vorteile und Nachteile von Device-as-a-Service

Generell bietet Leasing oder das Mieten von technischen Geräten eine Reihe von Annehmlichkeiten gegenüber dem Direktkauf. Viele DaaS-Programme basieren auf einem 2-Jahres-Zyklus. Nach 24 Monaten haben Sie dann die Option, neue Geräte zu erhalten. Dadurch arbeiten Ihre Teams stets mit aktueller Hard- und Software und profitieren von den zusätzlichen Services des DaaS-Anbieters.

Die Vorteile im Überblick

Entlastung der IT-Ressourcen: Mit einem umfassenden Service-Paket entlasten Sie die eigene IT-Abteilung, indem Sie wiederkehrende Aufgaben wie Geräteeinrichtung, -verwaltung und technischen Support einem vertrauenswürdigen Partner übertragen.

  • Moderne Ausstattung: Viele Device-as-a-Service-Angebote beinhalten den regelmäßigen Austausch der Hardware. Z. B. erhalten Ihre Mitarbeitenden alle zwei Jahre ein neues Gerät und sind so immer auf dem aktuellen Stand der Technik.
  • Hohe Sicherheit: Mit einem guten DaaS-Angebot nutzt Ihr Unternehmen stets moderne Geräte, die regelmäßig Software-Updates erhalten, mit denen Sicherheitslücken geschlossen werden. Umfängliche Service-Pakete beinhalten zudem ein MDM, das für zusätzliche Sicherheit sorgt.
  • Flexibilität: DaaS-Provider bieten häufig die Möglichkeit, die Zahl der Geräte schnell und flexibel zu erweitern. So statten Sie neue Teammitglieder zeitnah mit moderner Hardware aus – vollständig eingerichtet vom DaaS-Dienstleister. Setzen Sie auf mobile Arbeitskonzepte, profitieren Sie von einem Anbieter, der die neuen Geräte direkt an Ihre Angestellten schickt.
  • Langfristig planbare Finanzierung: Anstatt Hardware für Ihr Unternehmen selbst und mit hohen punktuellen finanziellen Belastungen zu kaufen, bieten Device-as-a-Service-Angebote eine planbare, monatliche Finanzierung.
  • Zentraler Kontakt: Viele Unternehmen schätzen einen zentralen Ansprechpartner für mehrere Angelegenheiten. Daher kann ein Anbieter, der entscheidende Services zu Hardware, Software und Konnektivität aus einer Hand, inklusive ausführlicher Beratung bietet, eine gute Wahl sein. 

Mögliche Nachteile

Ein von einigen Unternehmen als Nachteil wahrgenommener Aspekt, ist die Tatsache, dass die geleaste Hardware dem eigenen Unternehmen nicht gehört. Dabei kommt es allerdings auf die Perspektive an: Andere Firmen schätzen Leasing-Modelle sehr, da die eigene Buchhaltung nicht so sehr belastet wird und sie von umfassenden Services profitieren.

Weiterhin lohnt es sich in jedem Fall, verschiedene Finanzierungsmodelle gegenüberzustellen. Je nach Situation des eigenen Unternehmens und gewähltem Geschäftspartner kann sich ein Device-as-a-Service-Angebot mehr oder weniger rentieren. Dabei sollten alle Preise und Leistungen Berücksichtigung finden. Das kann eine komplexe Rechnung sein – besonders, wenn Sie einbeziehen, welche Kosten ohne DaaS durch Personal und mögliche Ausfallzeiten auf Ihren Betrieb zukommen.

Oftmals sind bei DaaS-Programmen nur Geräte ausgewählter Hersteller verfügbar – die Auswahl ist eingeschränkt. Das bedeutet im Zweifel, dass nicht alle Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllt werden können.

Eignet sich DaaS für Ihr Unternehmen?

Ob Device-as-a-Service die richtige Lösung für Ihr Unternehmen ist, hängt von Ihrer individuellen Unternehmenssituation und Ihren Anforderungen ab. Grundsätzlich eignen sich derartige Programme für jede Art von Unternehmen. Folgende Leitfragen können Ihnen helfen, eine Entscheidung zu treffen:

  • Wie viele Endgeräte benötigen Sie?
  • Legen Sie Wert auf eine besondere Marke oder spezielle Modelle? Sind diese verfügbar?
  • Haben Sie die nötigen IT-Fachkräfte im Unternehmen, um die Wartung und den Support Ihrer Firmengeräte selbst sicherzustellen?
  • Wie flexibel muss Ihr Unternehmen sein? Bietet die Skalierbarkeit eines DaaS-Angebots Ihnen Vorteile?
  • Wie oft werden Ihre Geräte beschädigt? Bietet Ihnen ein schneller und zuverlässiger Service für Ersatzgeräte einen Mehrwert?
  • Bevorzugen sie eine Lösung, bei der Sie Geräte und Support aus einer Hand bekommen?

DaaS im Überblick

Device-as-a-Service …

  • wird DaaS abgekürzt. Dahinter verbergen sich Leasing- oder Mietangebote, die zusätzliche IT-Services beinhalten.
  • gibt es für verschiedene Klassen von Endgeräten wie Handys, Tablets Laptops und Desktop-PCs.
  • entlastet die eigene IT-Abteilung und bietet zahlreiche weitere Vorteile für Unternehmen jeder Branche und Größe.
  • bietet in der Regel einen zentralen Ansprechpartner für verschiedene Anliegen rund um technische Geräte.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/device-as-a-service/

Wie Sie ein Kanban-Board in Microsoft Teams einrichten und nutzen

Moderne Teamarbeit braucht Transparenz, klare Zuständigkeiten und flexible Prozesse. Ein Kanban-Board in Microsoft Teams hilft Ihrem Team, Aufgaben sichtbar zu machen, Arbeitsabläufe zu strukturieren und Projekte effizient voranzubringen. Wir zeigen, wie Sie ein Kanban-Board mit dem Planner in Microsoft Teams einrichten und nutzen.

Was ist ein Kanban-Board?

Ein Kanban-Board ist ein visuelles System zur Steuerung von Arbeitsprozessen. Es stammt ursprünglich aus der japanischen Automobilindustrie und kommt im Zuge der Digitalisierung heute vor allem im agilen Projektmanagement zum Einsatz. Die Ziele sind vor allem:

  • Aufgaben transparent und übersichtlich darstellen
  • Zusammenarbeit fördern
  • Arbeitsfluss kontinuierlich verbessern

Typischerweise besteht ein Kanban-Board aus Spalten, die unterschiedliche Phasen eines Workflows abbilden – etwa „Offen“, „In Bearbeitung“ und „Erledigt“. Aufgaben sind als Karten angelegt und wandern Schritt für Schritt durch diese Spalten. So erkennt Ihr Team auf einen Blick, wie der aktuelle Status ist, welche Arbeitsschritte schon erledigt sind und welche Aufgaben noch offen sind.

Mit Microsoft Planner ein Kanban-Board in Teams erstellen

Microsoft Teams beinhaltet kein eigenes Kanban-Tool – Sie können es aber nahtlos mit Microsoft Planner (oder alternativ Azure DevOps) ergänzen. Der Microsoft Planner ist Teil von Microsoft 365 und ermöglicht Ihnen eine Kanban-ähnliche Aufgabenorganisation direkt in Microsoft Teams. So erstellen Sie ein Kanban-Board:

  1. Öffnen Sie den gewünschten Kanal in Microsoft Teams.
  2. Klicken Sie auf das „+“-Symbol in der oberen Registerleiste.
  3. Suchen Sie nach „Planner“ und wählen Sie die App aus.
  4. Vergeben Sie einen Namen für Ihr Board (z. B. „Projekt 1“).
  5. Erstellen Sie Buckets (Spalten) für Ihre Prozessphasen.
  6. Erstellen Sie Karten für die gewünschten Aufgaben.

Übrigens: Auf diese Weise können Sie auch Kanban-Apps von Drittanbietern zu Microsoft Teams hinzufügen und nutzen.

Spalten zeigen den Fortschritt

Die sogenannten Buckets dienen als Spalten des Kanban-Boards, welche die einzelnen Prozessphasen Ihrer Projektaufgaben abbilden – etwa „Offen“, „In Arbeit“ oder „Feedback“. Für jede Aufgabenkarte können Sie Fristen setzen, Checklisten hinzufügen und Dokumente verknüpfen – z. B. direkt aus Microsoft OneDrive.

Das Kanban-Board synchronisiert sich automatisch für alle Teammitglieder. So sind alle Beteiligten immer auf dem aktuellen Stand. Das unterstützt auch die Effizienz von Meetings, da der Projektstatus jeder Aufgabe in Echtzeit sichtbar ist.

Einschränkungen bei Kanban-Boards in Teams

So praktisch der in Teams integrierte Planner für organisatorische Zwecke ist: Für komplexe Kanban-Setups stößt das Tool an Grenzen. Zu den Einschränkungen zählen u. a.:

  • Keine Swimlanes: Das Standard-Board im Planner unterstützt keine horizontalen Bahnen (Swimlanes), um Aufgaben beispielsweise nach Priorität oder Teams abzugrenzen.
  • Eingeschränkte Abhängigkeiten: In der Basisversion von Planner können Sie komplexe Aufgabenabhängigkeiten nicht direkt im Kanban-Board visualisieren oder erzwingen. Z. B. „Aufgabe B kann erst starten, wenn A fertig ist“.

Unternehmen mit sehr spezifischen Anforderungen an das agile Projektmanagement greifen daher häufig auf spezialisierte Drittanbieter-Apps wie Trello oder Jira zurück. Diese können Sie ebenfalls in Teams einbinden.

Microsoft Teams Kanban-Board im Überblick

  • Kanban-Boards visualisieren Arbeitsprozesse und Fortschritte.
  • In Microsoft Teams können Sie mit der App Planner Kanban-Boards erstellen.
  • Ihr Kanban-Board ist mit dem Planner schnell einsatzbereit und bietet grundlegende Funktionen ohne Zusatzkosten.
  • Für einfache Prozesse reicht der Planner häufig aus. Für komplexeres Projektmanagement können Sie Lösungen anderer Anbieter ebenfalls in Teams nutzen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/teams-kanban-board/

Android 17 – Release im Juni 2026 – mit diesen Features?

Bringt Android 17 geräteübergreifende Features, verbessertes Gaming und ein neues Design? Google arbeitet mit Hochdruck an der neuen Android-Version – hier erfährst Du, was zu Release-Termin und Neuerungen von Android 17 bekannt ist. Außerdem verraten wir Dir, welche Pixel-Handys das große Update bekommen. 

Hinweis: Die Informationen im folgenden Artikel basieren zum Teil noch auf Gerüchten und Spekulationen. Bedenke zudem, dass es nicht alle Funktionen aus einer Betaphase heraus in die finale Version schaffen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das große Android-Update erscheint voraussichtlich im Juni 2026.
  • Android 17 dürfte viele neue Features mitbringen, unter anderem für die bessere Zusammenarbeit von Geräten.
  • Die Zwischenablage soll nahtlos funktionieren – zwischen Android-Handys und -Tablets sowie Chromebooks.
  • Über den verbesserten Desktop-Modus könnte sich Dein Smartphone in einen Mini-PC verwandeln.

Release von Android 17: Wann erscheint das große Update?

Google hat sich bislang nicht zum konkreten Erscheinungsdatum von Android 17 geäußert, das den Codenamen „Cinnamon Bun“ tragen soll (via PhoneArena). Geht der Konzern ähnlich vor wie bei Android 16, dürfte es aber im Juni 2026 soweit sein. Zu dieser Vermutung passt der offizielle Zeitplan von Google für Android 17: Laut diesem rollt das große Update im zweiten Quartal 2026 aus – also zwischen April und Juni.

Die öffentliche Betaphase zu Android 17 ist noch nicht gestartet. Google hat Mitte Februar 2026 zwar eine erste Beta ausgerollt; den Roll-out aber kurz darauf wieder gestoppt. Wahrscheinlich dauert es ein paar Tage, bis Google die erste Beta offiziell wieder verteilt.

Diese neuen Features soll Dir Android 17 bieten

Im Folgenden fassen wir zusammen, welche neuen Funktionen mit dem Update auf Android 17 auf Dein Handy kommen sollen.

Neues Design

Google entwickelt für Android 17 womöglich das UI-Framework „Material You“ weiter. „Material 3 Expressive“ soll flexibler sein: App-Icons können sich dann angeblich automatisch an Stil und Farbe des Hintergrunds anpassen. Widgets sollen sich ebenfalls intelligenter verhalten und etwa je nach Tageszeit oder individueller Nutzung verändern.

Außerdem sollen Animationen dynamischer werden. Darüber hinaus könnte Android 17 mehr Unschärfe-Effekte für Hintergründe nutzen, berichtet PhoneArena.

Eine weitere Design-Neuerung verbessert angeblich das Multitasking: Aktive Apps sollen als schwebende Blasen auf einer Taskleiste erscheinen, berichtet Android Police. Damit wäre ein schneller Wechsel zwischen den Apps möglich.

Geräteübergreifende Zwischenablage

Ein neues Feature in Android 17 soll die Arbeit mit der Zwischenablage deutlich effizienter machen: Sie funktioniert in Zukunft geräteübergreifend, meldet Android Authority. Du könntest dann von allen verbundenen Geräten darauf zugreifen.

Kopierst Du beispielsweise einen Text auf einem Smartphone, kannst Du diesen auf einem Android-Tablet, anderen Android-Handys oder Chromebooks einfügen. Bisher ist es so, dass die Zwischenablage zwar innerhalb von unterschiedlichen Apps nutzbar ist, aber nicht mit anderen Geräten synchronisiert wird.

Die neue Funktion läuft bei Google wohl unter dem Namen „Universal Clipboard“. Sie hieße damit genauso wie bei Apple, wo es die geräteübergreifende Zwischenablage schon gibt.

Verbesserte Zusammenarbeit mit anderen Geräten

iOS-Nutzer:innen können eine Aufgabe auf einem iPhone beginnen und dann auf Mac oder iPad fortsetzen. Das klappt unter anderem bei E-Mails, aber auch beim Surfen und im Kalender. Ein ähnliches System wie Apples „Handoff“ könnte mit Android 17 kommen. Dort heißt es angeblich „Task Continuity“, berichtet Android Authority.

Du könntest damit App-Fenster nahtlos zwischen Android-Geräten übertragen, beispielsweise Tabs in Google Chrome. Öffnest Du dann einen Tab auf dem Handy, könntest Du ihn auch im Browser auf dem Computer sehen. Dabei würde sogar die aktuelle Position des Cursors übertragen.

Das soll auch mit anderen Aufgaben funktionieren, unter anderem Chats. Der Vorteil: „Task Continuity“ ermögliche einen Wechsel zwischen Geräten ohne Unterbrechung oder erneutes Laden.

Zudem könnten Geräteprofile in Zukunft zentral verwaltet und über alle verbundenen Geräte hinweg synchronisiert werden. Dann würden Einstellungen wie „Bitte nicht stören“ auf Wunsch automatisch auch für Smartwatch und Tablet gelten. Über ein zentrales Dashboard könntest Du dann Lautstärke oder Benachrichtigungen aller miteinander gekoppelten Devices regeln und verwalten.

Für Falt-Handys: Neue Ansicht für Schnelleinstellungen

Unter Android 17 hast Du voraussichtlich die Möglichkeit, das Menü für Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen zu trennen, berichtet 9to5Google. Diese Option sei vor allem für Falt-Smartphones gedacht, etwa das Google Pixel 10 Pro Fold oder das Samsung Galaxy Z Fold7.

In den Einstellungen könntest Du einem Leak zufolge künftig auswählen, wie Du die jeweiligen Menüs öffnen möchtest. Mit der Option „Getrennt“ könntest Du mit einer Wischgeste von der rechten oberen Displayecke aus die Schnelleinstellungen öffnen. Und um die Benachrichtigungen zu öffnen, würdest Du von der linken oberen Displayecke aus nach unten wischen.

Alternativ könntest Du „Kombiniert (klassisch)“ auswählen, um mit einem Wisch vom oberen Bildschirmrand aus die gewohnte Ansicht für Schnelleinstellungen und Benachrichtigungen zu öffnen.

Auf Falt-Smartphones soll die kombinierte Ansicht nur auf dem äußeren Display möglich sein, berichtet Android Police. Auf dem großen Display im Inneren hingegen gebe es unter Android 17 nur die „getrennte“ Option. Außerdem könnte es in den Schnelleinstellungen (endlich) getrennte Schalter für WLAN und mobile Daten geben.

Strengere Anforderungen für die Entwicklung von Apps

Ab Android 17 soll es Entwickler:innen nicht mehr gestattet sein, ihre Apps auf bestimmte Größen zu beschränken. Sie müssen die Anwendungen angeblich flexibler gestalten, insbesondere für Geräte mit großen Bildschirmen – zum Beispiel Falt-Smartphones. Das berichtet SamMobile.

Apps, die für Android 17 entwickelt werden, sollen demnach die Größenänderung sowie das Arbeiten im Multitasking korrekt unterstützen. SamMobile geht davon aus, dass besonders Samsung Galaxy-Tab- und die Galaxy-Fold-Modelle von dieser Neuerung profitieren.

Neuer Desktop-Modus

Google arbeitet angeblich an einem neuen Desktop-Modus für Android 17, berichtet GSMArena. Der Modus soll Android-Geräten eine vollwertige, PC-ähnliche Oberfläche geben, wenn sie mit einem größeren Bildschirm verbunden sind – ähnlich wie bei Samsungs DeX. Dadurch würde sich ein Android-Handy in eine Art Mini-PC verwandeln, wenn es mit Monitor oder Fernseher gekoppelt ist.

Apps laufen dann in verschieb- und skalierbaren Fenstern statt nur im Vollbild. Erwartet wird auch eine Taskbar am unteren Bildschirmrand, die einen schnellen Wechsel zwischen Apps ermöglicht.

Wie auf einem klassischen Desktop könnten außerdem mehrere Apps nebeneinander laufen, was Multitasking erleichtert. Inhalte sollen sich per Drag-and-drop unkompliziert verschieben lassen. Nicht zuletzt will Google offenbar die Tastatur- und Mausunterstützung optimieren.

Die Funktion kommt wahrscheinlich zuerst auf die Pixel-Smartphones, dürfte aber später auch auf anderen Geräten verfügbar sein.

Vollbild-Apps auf dem Always-on-Display 

Android 17 führt wahrscheinlich einen „Min-Mode“ ein, der das Always-on-Display (AOD) deutlich erweitert, berichtet Android Authority. Apps zeigen dort künftig eigene Oberflächen im Vollbild. Bisher sind auf dem AOD nur Uhrzeit und Benachrichtigungen zu sehen. In Zukunft rufst Du darüber angeblich Live-Informationen ab, unter anderem zur Navigation, Deinem Trainingsfortschritt oder dem aktuell abgespielten Song. Das alles passiere in einem Ultra-Low-Power-Modus, der den Akku wenig belasten soll.

Auf dem Pixel 10 ist etwas Ähnliches bereits mit Google Maps möglich. Deshalb geht Android Authority davon aus, dass die Navigations-App die erste Anwendung sein wird, die der Min-Mode in Android 17 unterstützt.

Neue Gaming-Features

Für Gamer:innen könnte Android 17 ebenfalls einige spannende Neuerungen bieten. Gamepad-Tasten lassen sich dann womöglich individuell belegen, berichtet Digital Trends. Die Steuerung könne direkt im System und ohne Drittanbieter-Apps angepasst werden. Zudem sollen externe Controller besser unterstützt werden.

Darüber hinaus soll die neue Version des Betriebssystems Gaming-Profile integrieren, die die Auslastung des Prozessors optimieren. Und der Desktop-Modus wird es offenbar erlauben, Spiele in einem Fenster auf dem großen Bildschirm unkompliziert zu zocken – und mit Maus und Tastatur zu bedienen.

Eventuell ist es sogar möglich, Games dank des Continuity-Modus auf einem Gerät zu starten und auf einem anderen weiterzuspielen.

Ins Betriebssystem eingebettete App-Sperre

Mit Android 15 hat Google den „Private Space“ eingeführt. Das ist ein sicherer Bereich, in dem Apps abgelegt werden können und auf den andere keinen Zugriff haben. Es ist aber bisher von Haus aus nicht möglich, einzelne Apps mit Passwort, Fingerabdruck oder Gesichtsscan zu schützen. Dafür musst Du bisher Security-Suiten oder alternative App-Launcher nutzen.

Android 17 bringt mutmaßlich ein App-Lock-Feature für einzelne Apps. Weil Unbefugte es nicht deinstallieren können, sei das Feature sicherer als Anwendungen von Drittanbieter:innen.

 

Mehr KI-Funktionen direkt im System

Android 17 setzt vermutlich stark auf künstliche Intelligenz (KI). Geplant sind angeblich neue KI-basierte Schnellaktionen und Automatisierungen, berichtet Android Authority. Über intelligente Geräteprofile erkennt das System mutmaßlich Profile wie Arbeit, Freizeit oder Gaming selbstständig. Es passe dann Lautstärke und Benachrichtigungen dynamisch an die Situation an.

Offenbar will Google KI insgesamt tiefer im System verankern. Dann wären smarte Funktionen selbst in Einstellungen und Suche nutzbar – oder bei Security-Features. Denkbar sind unter anderem automatische Vorschläge für die Akku-Optimierung.

Nutzung externer App-Stores

Eine weitere Neuerung bei Android 17 biete Google nicht freiwillig an: Es soll in Zukunft einfacher sein, einen alternativen App-Store auf einem Android-Gerät zu installieren, berichtet Android Headlines. Voraussetzung sei, dass es sich um einen registrierten App-Store handelt, den Google als sicher einstuft. Wenn Du willst, installierst Du diesen dann mit einem Fingertipp von der entsprechenden Webseite. Die jeweiligen Apps würdest Du dort herunterladen und könntest sie vom App-Anbieter automatisch updaten lassen.

Die Änderung sei das Resultat eines Vergleichs mit Epic Games. Google verpflichtet sich damit, den Zugang zu anderen App-Quellen zu erleichtern.

Bessere Unterstützung medizinischer Geräte

Einige medizinische Geräte lassen sich via Bluetooth mit dem Smartphone koppeln und über Apps steuern – zum Beispiel zur Blutzuckerkontrolle. Bisher behandelt Android sie wie jedes andere Bluetooth-Gerät, beispielsweise Kopfhörer oder Smartwatches.

Mit Android 17 sollen solche Hilfsmittel eine höhere Priorität erhalten, damit ihre Funktionalität sichergestellt ist (via Android Authority). Dann werden sie beispielsweise nicht abgekoppelt, wenn das Handy Strom sparen will.

Welche Pixel-Smartphones unterstützen Android 17?

Google stattet seine Pixel-Handys in der Regel zuerst mit neuer Android-Software aus. Die folgenden Pixel-Modelle erhalten das Update auf Android 17:

  • Pixel 10, Pixel 10 Pro, Pixel 10 Pro XL und Pixel 10 Pro Fold
  • Pixel 9, Pixel 9 Pro, Pixel 9 Pro XL, Pixel 9 Pro Fold und Pixel 9a
  • Pixel 8, Pixel 8 Pro und Pixel 8a
  • Pixel 7, Pixel 7 Pro und Pixel 7a
  • Pixel 6, Pixel 6 Pro und Pixel 6a

Auf den Modellen der Pixel-11-Serie dürfte Android 17 bereits vorinstalliert sein. Bei den anderen Smartphone-Herstellern hängt es vom jeweiligen Update-Versprechen ab, welche Modelle das aktualisierte Betriebssystem unterstützen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/article/android-17-release-termin-neue-features-im-ueberblick-245609

iPhone 18 – Erscheint ein Teil der Flotte später?

Bekommen wir mit dem iPhone 18 endlich ein Display ohne Aussparung? Und startet ein Teil der iPhone-18-Flotte womöglich erst 2027? Die Gerüchteküche zum nächsten iPhone brodelt bereits gewaltig! Hier findest Du alle Infos und Spekulationen zu Apples iPhone 18.

Im Folgenden findest Du eine Übersicht zu den Gerüchten, die bereits zum iPhone 18 kursieren – zum Beispiel zu Design, Display, Farben, Chip, Release und Preis. Wir aktualisieren den Artikel regelmäßig, um Dich auf dem Laufenden zu halten.

Bitte beachte: Alle Aussagen in diesem Artikel beruhen auf Gerüchten. Außerdem orientieren wir uns an den Ausstattungsmerkmalen der iPhone-17-Modelle. Sicherheit zu den Specs des iPhone 18 gibt es erst, wenn Apple das Gerät offiziell vorgestellt hat.

iPhone 18: Das Wichtigste in Kürze

  • Die iPhone-18-Modelle sollen gestaffelt erscheinen – teils im Herbst 2026, teils im Frühjahr 2027.
  • Voraussichtlich wird es mindestens fünf Modelle geben, darunter das iPhone 18 Pro und das iPhone Fold.
  • Als größte Design-Neuerung erwarten wir ein Display mit kleinerer Dynamic Island  zumindest bei den Pro-Modellen.
  • Wie bei Profi-Kameras: Das iPhone 18 Pro (Max) könnte mit einer variablen Blende ausgestattet sein.

Release: Wann erscheint das iPhone 18?

Apple ändert seine Release-Strategie ab 2026 vermutlich grundlegend, wie PhoneArena berichtet. Das Unternehmen wird angeblich wie gewohnt ein Event im September abhalten, dort aber nicht alle iPhone-18-Modelle vorstellen. Demnach sollen im Herbst 2026 nur das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das iPhone Fold erscheinen.

Konkret steht als Termin für den Release des iPhone 18 Pro der 26. September 2026 im Raum, berichtet AppleInsider. An diesem Samstag

Das iPhone 18 und das iPhone 18e sollen erst im Frühjahr 2027 auf den Markt kommen – vermutlich kurz nach dem Release des Samsung Galaxy S27.

Die neue Strategie würde es Apple ermöglichen, seine iPhone-Modelle stärker zu differenzieren und die Einführungen gleichmäßiger über das Jahr zu verteilen, berichtet MacRumors. Das Unternehmen könnte auf diese Weise auch Produktionsengpässe bei den iPhone-Komponenten reduzieren.

Auch ein mögliches iPhone Air 2 könnte erst 2027 auf den Markt kommen. Laut Spekulationen dürfte iOS 27 aber gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro (Max) eingeführt werden.

Diese Modelle erwarten wir

Aktuell hat Apple sich und seine Kundschaft an fünf unterschiedliche Modelle pro Jahr gewöhnt. Für 2026/2027 rechnen wir sogar mit fünf verschiedenen Ausführungen, wobei voraussichtlich mindestens zwei davon außerhalb der Hauptreihe laufen:

  • iPhone 18 Pro (6,3 Zoll)
  • iPhone 18 Pro Max (6,9 Zoll)
  • iPhone Fold (7,8 Zoll / 5,5 Zoll)
  • iPhone 18 (6,1 oder 6,3 Zoll)
  • iPhone Air 2 (6,6 Zoll)

Der Nachfolger des iPhone 16e dürfte erst Anfang 2027 auf den Markt kommen. Alle Gerüchte zu einem möglichen iPhone 17e haben wir für Dich an anderer Stelle gesammelt. Wenn das Basismodell iPhone 18 und das iPhone Air 2 ebenfalls erst Anfang 2027 erscheinen, dann möglicherweise zusammen mit dem neuen „günstigen“ iPhone der e-Reihe.

Darüber hinaus wird für Ende 2026 das erste faltbare iPhone erwartet. Alle bekannten Infos dazu findest Du in unserer Übersicht zum iPhone Fold.

Preis: So viel könnte das iPhone 18 kosten

Es ist bislang davon auszugehen, dass Apple den Preis allein aufgrund der Inflation anheben wird. Sollten dann noch technische Innovationen oder ein neues Design hinzukommen (mehr dazu unten), könnten diese die Preise zusätzlich nach oben treiben.

Alle Spekulationen zu dem möglichen Preis der iPhone-18-Modelle bekommst Du hier zusammengefasst:

Display und Design: Upgrade oder Innovation

Designtechnisch soll das iPhone 18 stark dem iPhone 17 ähneln. Die größte sichtbare Neuerung wird möglicherweise eine reduzierte Notch oder ein komplett Notch-freies Display bei den Pro-Modellen sein. Für das Basisdesign soll diese Änderung laut AppleInsider nicht gelten.

Face ID unter dem Display wahrscheinlich – teilweise

Dass Apple auf die ungeliebte Aussparung im Display verzichten kann, liegt mutmaßlich an einer technischen Innovation: Apple verbaut im iPhone 18 Pro (Max) demnach einen Teil der Sensoren für Face ID unter dem Display, berichtet MacRumors. Dadurch würde die Dynamic Island deutlich schrumpfen.

Inzwischen gibt es dazu sogar konkrete Zahlen: Angeblich messe die Dynamic Island in der Breite rund 13,5 Millimeter, berichtet MacRumors. Zum Vergleich: Beim iPhone 17 sei die Dynamic Island 20,7 Millimeter groß. Somit würde sie um gut 35 Prozent schrumpfen.

Mit der neuen Technologie würde Apple einen großen Schritt in Richtung Vollbild-Design machen – wie es für das Jubiläumsmodell iPhone 20 im Jahr 2027 geplant ist. Zuvor hatte es zahlreiche Berichte dazu gegeben, dass die Frontkamera in die linke obere Ecke wandern solle und es dort eine Aussparung im Display gebe (Punch Hole) – laut MacRumors beruhe dieses Gerücht aber auf einem Übersetzungsfehler.

Deutlich helleres Display?

Das iPhone 18 könnte eine größere Bildschirmhelligkeit als sein Vorgänger bieten, berichtet MacRumors. Der Displayhersteller BOE habe wenig Hoffnung, den Zuschlag für die Produktion des iPhone-18-Displays zu erhalten – angeblich, weil Apples Anforderungen an die Helligkeit „beispiellos hoch“ seien.

Konkrete Zahlen zur möglichen Helligkeit des iPhone-18-Bildschirms gibt es allerdings noch nicht. Zum Vergleich: Das Display des iPhone 17 habe eine typische maximale Helligkeit von etwa 1.000 Nits; die Spitzenhelligkeit im Freien könne sogar 3.000 Nits betragen.

Wichtig: Zwar liefern sich die Smartphone-Hersteller in den letzten Jahren einen Helligkeitswettstreit; aber die theoretischen Werte sind im Alltag meist wenig nützlich. Ab 1.000 Nits kannst Du in der Regel alle Inhalte gut erkennen – auch draußen bei Sonnenlicht. Außerdem weichen die tatsächlich gemessenen Werte oft von den Herstellerangaben ab.

Neue Displaygrößen möglich

Wie groß fallen die Displays der iPhone-18-Modelle aus? Bleibt Apple bei seiner aktuellen Linie, sind das Standard- und das Pro-Modell mit 6,1 beziehungsweise 6,3 Zoll annähernd gleich groß. Für das iPhone 18 Pro Max erwarten wir eine Bildschirmdiagonale von etwa 6,9 Zoll.

Laut dem Leaker Digital Chat Station auf Weibo sollen sowohl das iPhone 18 als auch das iPhone 18 Pro einen 6,27‑Zoll-Bildschirm erhalten, während das iPhone 18 Pro Max auf 6,86 Zoll kommt, berichtet PhoneArena.

Darüber hinaus soll Apple auf LTPO-Technologie setzen. Dadurch könnten alle Modelle ein Always-on-Display unterstützen, ohne dass es den Akku allzu sehr belastet. Eine adaptive Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz soll dem Leak zufolge ebenfalls bei allen Modellen an Bord sein – die kommt mit der iPhone 17-Serie schließlich erstmals auch beim Basismodell zum Einsatz.

Großes Kamera-Upgrade – aber nur für die Pro-Modelle?

Es ist davon auszugehen, dass Apple auch im iPhone 2026 eine Mehrfachkamera verbaut. Für das Standard- und das Air-Modell dürfte es sich mindestens um eine Dualkamera handeln; die beiden Pro-Modelle werden voraussichtlich wieder eine Dreifachkamera bieten.

Bei den Sensoren soll es sich um dreilagige, gestapelte Bildsensoren handeln, die erhebliche Verbesserungen gegenüber den aktuellen iPhone-Kameras versprechen. Die fortschrittliche Architektur ermögliche eine höhere Pixeldichte von bis zu 200 Megapixeln, wie sie bereits von einigen Samsung-Smartphones bekannt sind (via PhoneArena und Cult of Mac).

Durch mehrere Sensorschichten, die vertikal übereinander angeordnet sind, soll eine deutlich bessere Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen möglich sein. Die Technologie wird im Vergleich zu herkömmlichen flachen Sensoren angeblich schnellere Auslesegeschwindigkeiten, einen geringeren Stromverbrauch und einen erweiterten Dynamikbereich bieten. Ob sie allerdings bereits 2026 für das iPhone 18 einsatzbereit ist, bleibt zumindest fraglich.

Auch eine verbesserte Ultra-Weitwinkelkamera steht angeblich auf dem Prüfstand: So soll es erst 2027 ein Upgrade auf 48 Megapixel geben, berichtet Tom’s Guide. Samsung soll die Kamera mit 1/2,6-Blende entwickeln – dabei aber auf Herausforderungen gestoßen sein.

Pro-Modelle mit variabler Blende

Möglicherweise stattet Apple die Hauptkamera seiner neuen Pro-Modelle mit einer variablen Blende aus. Du könntest dann die Lichtmenge steuern, die durch das Kameraobjektiv auf den Sensor fällt. Dadurch hättest Du mehr Kontrolle über die Schärfentiefe eines Objektes.

Das Feature findet sich bislang hauptsächlich bei DSLR-Kameras von Herstellern wie Sony oder Canon. Allerdings kommt es mitunter auch bei Smartphones zum Einsatz: Samsung hatte zum Beispiel mit dem Samsung Galaxy S9 eine variable Blende für die Galaxy-Handys eingeführt; das Feature später aber wieder fallen gelassen, wahrscheinlich aufgrund zu hoher Kosten.

Außerdem gibt es das Gerücht, dass Apple im iPhone 18 Pro (Max) einen sogenannten „Telekonverter“ verbauen könnte, berichtet AppleInsider. Mit einem Telekonverter wäre ein stärkerer Zoom möglich. Allerdings habe diese vergrößernde Linse auch einige Nachteile: So gelange etwa weniger Licht auf den Sensor; zudem würden Schärfe und Kontrast beeinträchtigt.

Chip: Mehr Leistung dank Apple A20 (Pro)

Sehr wahrscheinlich wird Apple in allen iPhone-18-Modellen einen Chip aus eigenem Haus verbauen. Für das iPhone 2026 erwarten wir entsprechend im Pro- und Pro-Max-Modell den Apple A20 Pro. Im Standardmodell könnte der Apple A20 stecken. Die Chips sollen erstmals im 2-Nanometer-Verfahren entstehen, so Cult of Mac.

Dabei sollen durch eine neue Architektur die CPU, die GPU und die Neural Engine effektiver auf Arbeitsspeicher zugreifen können und so erhebliche Verbesserungen in Bezug auf Leistung, Akkulaufzeit und Wärmeeffizienz erzielen.

Zum Vergleich: Im iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max und im iPhone Air steckt jeweils der A19 Pro, im iPhone 17 der A19. Die Chips entstehen im 3-Nanometer-Verfahren und bilden die Grundlage für viele Top-Features. Dazu zählt etwa eine bessere Grafikleistung bei AAA-Games.

Apple plant für das iPhone 18 eine zweite Neuerung: Wafer-Level Multi-Chip Module (WMCM), berichtet Boy Genius Report. Diese Technologie, bei der mehrere Chips in einem Paket stecken, erlaube drei Verbesserungen: erweiterte Flexibilität, optimierte Effizienz und eine bessere Performance. Ein Nebeneffekt dieser Technologie sei mehr Platz im Inneren, den Apple zum Beispiel für einen größeren Akku nutzen könnte.

Speicher: Mehr Platz und mehr Leistung?

Pro-Modelle mit bis zu 2 Terabyte Speicherplatz?

In der Regel veröffentlicht Apple seine iPhone-Modelle in mehreren Speicherausführungen. Nun wird spekuliert, dass es in diesem Bereich ebenfalls eine Neuerung geben könnte: Demnach könnten die beiden Pro-Modelle bis zu 2 Terabyte Speicherplatz bieten – dank einer neuen Flash-Speichertechnologie, berichtet PhoneArena. Bereits das iPhone 17 Pro Max bietet auf Wunsch 2 Terabyte Speicherplatz.

Zur Erinnerung – diese Speichervarianten gibt es bei den iPhone-17-Modellen:

  • iPhone 17: 256 Gigabyte und 512 Gigabyte
  • iPhone Air und iPhone 17 Pro: 256 Gigabyte, 512 Gigabyte und 1 Terabyte
  • iPhone 17 Pro Max: 256 Gigabyte, 512 Gigabyte, 1 Terabyte und 2 Terabyte

Größerer und schnellerer Arbeitsspeicher möglich

Inzwischen gibt es Gerüchte dazu, wie groß der Arbeitsspeicher im iPhone 18 ausfallen soll. Dem Analysten Ming-Chi Kuo zufolge bieten alle Modelle der Reihe, die im Jahr 2026 erscheinen, einen 12 Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Das berichtet MacRumors. Dies beträfe demnach wahrscheinlich das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das iPhone Fold. Doch auch das Basismodell, das für 2027 erwartet wird, könnte einen 12 Gigabyte großen Arbeitsspeicher erhalten.

Gerüchten zufolge soll Apple im iPhone 18 auf eine sogenannte „high-capacity six-channel LPDDR5X memory configuration“ setzen, berichtet MacRumors. Der Sechs-Kanal-Arbeitsspeicher liefere eine deutlich höhere Bandbreite als der Speicherplatz in aktuellen iPhone-Modellen – und schaffe so die Grundlage für zukünftige KI-Features, schnelleres Wechseln zwischen Apps und Multitasking.

Das Gerücht ist deshalb glaubwürdig, weil Apple stark in den Bereich künstliche Intelligenz investiert – auch, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Ironischerweise soll Apple ausgerechnet mit Samsung zusammenarbeiten, um den Sechs-Kanal-Arbeitsspeicher im iPhone 18 einbauen zu können, berichtet PhoneArena.

eSIM only: Kommt der Abschied von der physischen SIM-Karte?

Angeblich bietet Apple das iPhone 18 in Europa nur noch mit eSIM an, berichtet unter anderem PhoneArena. Das würde bedeuten, dass Du auf eine rein virtuelle SIM-Karte angewiesen bist und keine physische SIM-Karte mehr benutzen kannst. In den USA beispielsweise hat Apple diesen Schritt bereits mit dem iPhone 14 vollzogen.

Der Vorteil der reinen eSIM ist, dass Apple im Gehäuse Platz gewinnt – was sich zum Beispiel positiv auf die Akkulaufzeit auswirken könnte. Der Nachteil ist, dass Du nicht mehr einfach zwischen Anbietern wechseln kannst. Vor allem bei Auslandsreisen kann es sehr praktisch sein, nach der Ankunft einfach eine lokale Prepaid-Karte zu nutzen, ohne auf entsprechende Angebote Deines Mobilfunkanbieters angewiesen zu sein.

Seit Jahren gibt es bei jedem neuen iPhone das Gerücht, dass Apple auch in Europa nur noch eSIM ermöglicht. Aktuell bietet Apple in vielen Ländern noch die Wahl zwischen einer physischen SIM-Karte und einer eSIM.

iPhone 18: Akku und Laden

Möglicherweise erwartet uns im Bereich Akku mit dem iPhone 18 ein echtes Upgrade – zumindest bei den Pro-Modellen. Der Akku des iPhone 18 Pro Max soll eine Kapazität von 5.100 bis 5.200 Milliamperestunden bieten, berichtet Gizmochina. Zusammen mit dem effizienten Chip A20 Pro könnte Dir das Gerät so eine sehr lange Akkulaufzeit bieten.

Zum Vergleich: Der Akku des iPhone 16 Pro Max hat offenbar eine Kapazität von 4.685 Milliamperestunden (via MacRumors). Apple selbst macht in der Regel keine Angaben zur Größe der Akkus, sondern verrät lediglich mögliche Akkulaufzeiten. Das iPhone 16 Pro Max soll bis zu 33 Stunden Videowiedergabe am Stück ermöglichen.

iOS 27 und mehrere Jahre Updates

Apple wird das iPhone 18 aller Wahrscheinlichkeit nach ab Werk mit iOS 27 als Betriebssystem ausliefern. Die Updategarantie umfasst vermutlich wie üblich fünf Jahre für System- und  Sicherheitsupdates. Es ist aber auch durchaus möglich, dass Apple das iPhone von 2026 tatsächlich noch länger mit Updates versorgt.

Konnektivität des iPhone 18

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Apple in seinen iPhone-18-Modellen ein eigenes Modem verbauen wird. In der aktuellen iPhone-Generation wird noch zweigleisig gefahren. Während Apple beim iPhone 17 und iPhone 17 Pro weiterhin auf ein Qualcomm-Modem setzt, steckt im iPhone Air bereits das hauseigene C1X-5G-Modem.

„Im Laufe der Zeit werden wir Apple-Mobilfunklösungen in immer mehr Produkten sehen“, sagte Apples Arun Mathias (Vizepräsident Wireless Software Technologies and Ecosystems) jüngst in einem Interview mit CNBC.

iPhone 18: Die Specs in der Übersicht

Im Folgenden findest Du die mögliche Ausstattung des iPhone 2026 übersichtlich aufgelistet. Bitte beachte, dass es sich zum jetzigen Zeitpunkt nur um Gerüchte handelt und nicht um gesicherte Informationen.

  • Design: Aluminiumrahmen und Glas
  • Display: 1 bis 120 Hertz für alle Modelle, zwischen 6,1 und 6,9 Zoll
  • Rückkamera: Ultraweitwinkellinse mit bis zu 200 Megapixeln, variable Blende (nur Pro-Modelle)
  • Frontkamera: Punch-Hole, Face ID unter dem Display (nur Pro-Modelle)
  • Chip: Apple A20/A20 Pro
  • Speicherplatz: bis zu 2 Terabyte
  • Akkukapazität: bis zu 5.200 Milliamperstunden (iPhone 18 Pro Max)
  • Betriebssystem ab Werk: iOS 27
  • Updates: mindestens fünf Jahre für System und Sicherheit
  • Release: 2026 – iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max, iPhone Fold 2027 – iPhone 18, iPhone 18e, iPhone Air 2
  • Preis: mindestens 950 Euro

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/article/iphone-18-das-ende-der-notch-infos-specs-release-200360

Multi-SIM: Funktion und Nutzen für Unternehmen erklärt

Mit Multi-SIM nutzen Sie eine einzige Mobilfunknummer für mehrere mobile Endgeräte. Dadurch benötigen Sie und Ihre Mitarbeitenden jeweils nur einen Mobilfunkvertrag, sind aber auf mehreren Geräten gleichzeitig online und erreichbar. Lesen Sie hier, welche Vorteile sich daraus für Ihr Unternehmen ergeben.

Multi-SIM – eine Nummer für viele Geräte

Multi-SIM ermöglicht es Ihnen, dieselbe Mobilfunknummer und die inkludierten Leistungen Ihres bestehenden Tarifs auf mehreren mobilen Endgeräten gleichzeitig zu nutzen. Es sind also keine zusätzlichen Mobilfunkverträge erforderlich, um neben Ihren Firmenhandys auch Tablets mit Datenvolumen zu versorgen. Das schafft maximale Flexibilität und spart Kosten.

Mobilfunkanbieter benennen das Konzept unterschiedlich: Bei O2 Telefónica ist Multi-SIM unter dem Namen Multicard etabliert.

Anrufe und mobile Daten auf allen Geräten nutzen

Das bedeutet, Sie können mit ein und derselben Mobilfunknummer …

  • von verschiedenen Endgeräten telefonieren. 
  • Nachrichten verschicken. 
  • über mobile Daten das Internet nutzen.

Da der Empfang von SMS (bzw. MMS oder RCS) nur auf einem der Geräte möglich ist, müssen Sie bei der Aktivierung der SIM-Karten eine Primärkarte festlegen. Anrufe hingegen gehen auf allen (eingeschalteten, telefoniefähigen) Geräten gleichzeitig ein. Auf welchem Sie den Anruf annehmen, bleibt Ihnen überlassen.

Je nach Anbieter und Tarif variieren die enthaltenen Leistungen wie Datenvolumen oder Inklusivminuten. Hier lohnt es sich, zu vergleichen und vorab eine Beratung in Anspruch zu nehmen.

Diese Vorteile bieten Multicards für Unternehmen

Als Arbeitgeber haben Sie verschiedene Vorteile, wenn Sie Ihre Angestellten mit Multicards ausstatten:

  • Mehrere Geräte, eine Nummer: Profitieren Sie bei Diensthandys und anderen Firmengeräten von der Nutzung mehrerer SIM-Karten unter einer einzigen Mobilfunknummer. So sind Sie und Ihre Mitarbeitenden jederzeit mit mehreren Geräten mobil online und telefonisch erreichbar – etwa mit einem Unlimited Tarif.
  • Einfach abrechnen: Die Verbindungsdaten aller Handys, Laptops, Tablets und Co. werden auf einer Rechnung zusammengefasst. Diese können Sie bei den meisten Anbietern über ein Online-Portal oder mit einem Mobile Asset Manager einsehen und verwalten. 
  • Nahtlose Konnektivität: Ein Wechsel der SIM-Karte von einem Gerät zum anderen ist nicht erforderlich. Das beschleunigt Ihre Unternehmenskommunikation und wirkt Geschäftskunden gegenüber professionell. 
  • Effizient arbeiten: Ihre Mitarbeitenden arbeiten mit verschiedenen Geräten wie Smartphone, Tablet oder geeignetem Laptop zeitgleich über mobile Daten im Internet. Alles mit nur je einem Mobilfunkvertrag.
  • Verbesserte Erreichbarkeit: Die Chance, wichtige Anrufe zu verpassen sinkt, da Sie und Ihre Teammitglieder Anrufe auf einem beliebigen Gerät annehmen können.

Multi-SIM, eSIM und Dual-SIM: Das sind die Unterschiede

Obwohl die Begriffe Multi-SIM, eSIM und Dual-SIM ähnlich klingen, handelt es sich nicht um verschiedene SIM-Typen, sondern um unterschiedliche Nutzungs- und Implementierungskonzepte der SIM-Technologie:

  • Multi-SIM ermöglicht die Aufteilung eines Mobilfunkvertrags auf mehrere mobile Endgeräte. Dabei teilen sich beispielsweise verschiedene Firmengeräte nicht nur eine Telefonnummer, sondern auch das Datenvolumen und die Möglichkeit, Text- und Bildnachrichten zu versenden.
  • Dual-SIM bedeutet, dass Mobilfunkgeräte Platz für zwei SIM-Karten bieten. Diese gestatten nicht nur die gleichzeitige Nutzung von zwei verschiedenen Verträgen, sondern erlauben es auch, zwischen beiden SIM-Karten zu wechseln, ohne dafür extra das Gerät zu öffnen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Ihre Angestellten das gleiche Smartphone für berufliche und private Zwecke nutzen. In unserem Artikel finden Sie mehr Informationen zur Dual-SIM.
  • eSIM (embedded SIM – dt. integrierte SIM) ist die Bezeichnung für den sogenannten eUICC-Chip. Dieser ist fest im Smartphone, Laptop oder Tablet verbaut und übernimmt die Funktion der klassischen Plastikkarte. Das Akronym „eUICC“ steht für „embedded Universal Integrated Circuit Card“. Es handelt sich um ein Funktionskonzept, das die Verwaltung mehrerer digitaler SIM-Profile ermöglicht. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel über eSIM.

Multi-SIM im Überblick

  • Multi-SIM ermöglicht es Ihnen, eine Mobilfunknummer auf mehreren Handys, Laptops, Tablets und Co. gleichzeitig zu verwenden, ohne dass ein zusätzlicher Vertrag notwendig ist.
  • Unternehmen verbessern mit Multi-SIM die Erreichbarkeit ihrer Angestellten und steigern die Effizienz bei der Arbeit.
  • Mit Multi-SIM können Sie wählen, auf welchem Gerät Sie Anrufe annehmen. Für den Empfang von Nachrichten wie SMS, MMS und RCS wählen Sie eine Primärkarte aus.
  • Multi-SIM ermöglicht die Nutzung der Inklusivleistungen eines Vertrags auf mehreren SIM-Karten in verschiedenen Geräten. eSIM ist hingegen die Bezeichnung für digitale SIM, die fest im Gerät verbaut sind. Dual-SIM gestattet die gleichzeitige Nutzung zweier SIM-Karten in einem Gerät.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/multi-sim/

Grundlagen für Unternehmensnetzwerke – das OSI-Modell

Das Open Systems Interconnection Modell – kurz OSI-Modell – ist ein etabliertes Referenzmodell der Kommunikationstechnik. Es beschreibt, wie Daten mithilfe klar definierter Schichten und standardisierter Protokolle zwischen Systemen übertragen werden. Wir erklären den Aufbau und die Relevanz des Modells für moderne Unternehmensnetzwerke.

Was ist das OSI-Modell?

Das OSI-Modell standardisiert die Kommunikation in Netzwerken. Es ist ein theoretisches Referenzmodell, das die Netzwerkkommunikation in sieben logisch aufeinander aufbauende Schichten unterteilt. Entwickelt hat es die International Organization for Standardization (ISO), um die Zusammenarbeit unterschiedlicher Systeme zu vereinheitlichen.

Als sogenanntes 7-Schichten-Modell bildet es bis heute die Grundlage zum Verständnis moderner Netzwerke, Protokolle und Kommunikationsprozesse – unabhängig davon, ob Daten im lokalen Netzwerk oder über das Internet übertragen werden.

Bedeutung für Unternehmen

Besonders für kleine und mittlere Unternehmen ist das Verständnis des OSI-Modells ein großer Vorteil. Die klare Trennung der Schichten erleichtert Planung, Betrieb und Fehlersuche in Netzwerken. Treten Störungen auf, lassen sich Probleme gezielt einer Schicht zuordnen – vom physikalischen Anschluss bis hin zum eingesetzten Protokoll.

In den 1970er- und 1980er-Jahren nutzten Hersteller zahlreiche proprietäre Protokolle, die kaum miteinander kompatibel waren. Genau hier setzte das OSI-Schichtenmodell an. Es führte ein einheitliches Modell ein, das komplexe Kommunikationsprozesse strukturiert und vergleichbar macht.

Bis heute dient das OSI-Referenzmodell als gemeinsame Sprache für Entwickler, Administratoren und IT-Abteilungen – auch wenn es in der Praxis oft mit anderen Modellen kombiniert wird.

Die sieben Schichten des OSI-Modells

Das OSI-Schichtenmodell besteht aus sieben Ebenen, die jeweils klar definierte Aufgaben innerhalb der Kommunikationstechnik erfüllen. Zusammen ermöglichen diese Schichten eine strukturierte und zuverlässige Datenübertragung.

Physikalische Schicht (Layer 1)

Die unterste Schicht des OSI-Modells wird auch Bitübertragungsschicht genannt. Sie befasst sich mit den physischen Aspekten der Netzwerkkommunikation und definiert die Hardware-Komponenten und Übertragungsmedien. Das bedeutet, sie beschreibt die physische Übertragung von Bits, z. B. über Kupferkabel, Funk oder Glasfaser.

  • Funktionen: Bitübertragung über physische Medien wie bei Ethernet oder WLAN
  • Komponenten: z. B. Netzwerkkabel, Stecker, Repeater, Hubs

Datensicherungsschicht (Layer 2)

Die Datensicherungsschicht sorgt für eine fehlerfreie Übertragung innerhalb eines Netzsegments. Sie regelt die physikalische Adressierung, Fehlererkennung und -korrektur beispielsweise durch erneutes Anfordern fehlerhaft übertragener Datenpakete.

  • Funktionen: Erstellung und Verwaltung von Datenrahmen (Frames), MAC-Adressen, sowie Fehlererkennung und -korrektur.
  • Beispiele: Switches, Bridges, Netzwerkkarten (Network Interface Cards – NICs)

Netzwerkschicht (Layer 3)

Die Netzwerk- oder Vermittlungsschicht koordiniert das Routing von Datenpaketen zwischen verschiedenen Netzwerken. Sie nutzt logische (z. B. IP-) anstelle physikalischer (z. B. MAC-) Adressen, um sicherzustellen, dass Daten den richtigen Weg zum Ziel finden.

  • Funktionen: IP-Adressierung (Internet Protocol), Routing, Fragmentierung und Wiederzusammensetzung.
  • Beispiele: Router, Layer-3-Switches und andere IP-Komponenten

Transportschicht (Layer 4)

Die Transportschicht gewährleistet eine zuverlässige Datenübertragung zwischen Endsystemen (Ende-zu-Ende-Kommunikation). Sie bietet Fehlererkennung, Datenflusskontrolle und Datenwiederherstellung.

  • Funktionen: Segmentierung von Daten, Flusskontrolle, Fehlererkennung und -korrektur
  • Protokolle: TCP (Transmission Control Protocol) und UDP (User Datagram Protocol)

Sitzungsschicht (Layer 5)

Die Sitzungsschicht verwaltet und steuert die Dialoge (Sitzungen) zwischen zwei Computern. Sie hält Sitzungen aufrecht, synchronisiert Datenübertragungen und verwaltet Sitzungsunterbrechungen und -wiederaufnahmen.

  • Funktionen: Dialogsteuerung, Sitzungsaufbau, -steuerung, -abbau und -wiederherstellung
  • Protokolle: NetBIOS, PPTP (Point-to-Point Tunneling Protocol)

Darstellungsschicht (Layer 6)

Die Darstellungsschicht stellt sicher, dass die Daten in einer für die Anwendungsschicht (Layer 7) verständlichen Form vorliegen. Hier finden Datenverschlüsselung, -kompression und -konvertierung statt.

  • Funktionen: Datenverschlüsselung, Kompression, Formatierung
  • Beispiele: SSL/TLS (Secure Sockets Layer/Transport Layer Security), ASCII, JPEG, MPEG

Anwendungsschicht (Layer 7)

Die Anwendungsschicht ist die oberste Schicht des OSI-Modells und stellt Endbenutzerdienste bereit – hier spielt sich die Interaktion mit den Nutzenden ab. Sie ermöglicht Anwendungen den Zugriff auf Netzwerke und die Nutzung von Netzwerkdiensten.

  • Funktionen: Zugriff auf Netzwerkdienste, Authentifizierung, Datenzugriffssteuerung
  • Protokolle: HTTP (Hypertext Transfer Protocol), FTP (File Transfer Protocol), SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) und DNS (Domain Name System).

So fließen Daten durch das OSI-Modell

Das OSI-Modell beschreibt exakt, wie Daten beim Senden und Empfangen alle Schichten durchlaufen. Jede Schicht ergänzt oder entfernt dabei Steuerinformationen und nutzt spezifische Protokolle.

Beim Sender durchlaufen die Daten die Schichten des OSI-Modells von oben nach unten:

  1. Anwendungsschicht (Layer 7)
    Funktion:
     Datengenerierung, z. B. eine E-Mail oder eine Webseite.
    Beispiel: Verfassen und Versenden einer E-Mail.
  2. Darstellungsschicht (Layer 6)
    Funktion:
     Datenumwandlung in ein standardisiertes Format, u. a. verschlüsselt und komprimiert.
    Beispiel: Verschlüsselung und Konvertierung einer E-Mail in das ASCII-Format.
  3. Sitzungsschicht (Layer 5)
    Funktion:
     Initiierung einer Sitzung, Organisation und Aufrechterhaltung der Kommunikation.
    Beispiel: Einrichten einer Sitzung zwischen dem E-Mail-Client und dem E-Mail-Server.
  4. Transportschicht (Layer 4)
    Funktion:
     Aufteilung der Daten in Segmente, Aufbau einer Verbindung und Implementierung der Fehlererkennung sowie Flusskontrolle.
    Beispiel: Aufteilung und Nummerierung der E-Mail-Daten in TCP-Segmente.
  5. Netzwerkschicht (Layer 3)
    Funktion:
     Kapselung der Segmente in Pakete und Hinzufügen von Routing-Informationen.
    Beispiel: Ausstattung der TCP-Segmente mit IP-Adressen und Einpacken in ein IP-Paket.
  6. Datensicherungsschicht (Layer 2)
    Funktion:
     Kapselung der Pakete in Frames und Hinzufügen physikalische Adressen (z. B. MAC-Adressen).
    Beispiel: Einbettung der IP-Pakete in Ethernet-Frames und Ausstattung mit einer MAC-Adresse.
  7. Physikalische Schicht (Layer 1)
    Funktion:
     Umwandlung der Frames in Bits und Übertragung über das physikalische Medium.
    Beispiel: Versand der Bits z. B. über ein Ethernet-Kupferkabel.

Beim Empfänger durchlaufen die Daten die Schichten des OSI-Modells von unten nach oben:

  1. Physikalische Schicht (Layer 1)
    Funktion: Empfang der Bits über das physikalische Medium.
    Beispiel: Der Netzwerkadapter empfängt die Bits z. B. über das Ethernet-Kabel.
  2. Datensicherungsschicht (Layer 2)
    Funktion: Umwandlung der Bits in Frames und Überprüfung der MAC-Adressen sowie Frames auf Fehler.
    Beispiel: Überprüfung der empfangenen Ethernet-Frames und Extrahieren des Frame-Inhalts.
  3. Netzwerkschicht (Layer 3)
    Funktion: Umwandlung der Frames in Pakete, Überprüfung der IP-Adressen und Weiterleitung der Pakete zum Ziel.
    Beispiel: Überprüfung des IP-Pakets und Weiterleitung an die Transportschicht.
  4. Transportschicht (Layer 4)
    Funktion: Umwandlung der Pakete in Segmente und Überprüfung der TCP-/UDP-Portnummern. Kontrolle der Segmente auf Fehler sowie deren Neuzusammensetzung.
    Beispiel: Prüfung der TCP-Segmente, Neuzusammensetzung und Weiterleitung an die Sitzungsschicht.
  5. Sitzungsschicht (Layer 5)
    Funktion: Verwaltung der Sitzung und Daten in den richtigen Kontext setzen.
    Beispiel: Verwaltung der Sitzung zwischen dem E-Mail-Client und dem E-Mail-Server.
  6. Darstellungsschicht (Layer 6)
    Funktion: Entschlüsselung und Dekomprimierung der Daten.
    Beispiel: Zurückkonvertierung und Entschlüsselung der E-Mail-Daten aus dem ASCII-Format.
  7. Anwendungsschicht (Layer 7)
    Funktion: Die Anwendung erhält die Daten.
    Beispiel: Der E-Mail-Client zeigt die empfangene E-Mail an.

Das OSI-Schichtenmodell in der Praxis

In der Praxis dient das OSI-Referenzmodell als Orientierung für Planung, Betrieb und Sicherheit moderner Netzwerke. Unternehmen nutzen das Schichtenmodell u. a. für Netzwerkdesign, den Einsatz passender Protokolle und eine strukturierte Fehlersuche. Ein Beispiel für den praktischen Nutzen des OSI-Modells:

Physikalische Schicht (Layer 1)

  • Praxisanwendung: Installation und Wartung von physikalischen Netzwerkinfrastrukturen wie Kabeln, Steckern und Netzwerkgeräten (z. B. Hubs und Repeater).
  • Beispiel: IT-Installateure stellen sicher, dass alle Ethernet-Kabel ordnungsgemäß verlegt und angeschlossen sind, um stabile Netzwerkverbindungen zu gewährleisten.

Datensicherungsschicht (Layer 2)

  • Praxisanwendung: Verwendung von Switches zur Verwaltung der Datenübertragung innerhalb eines lokalen Netzwerks (LAN) und zur Vermeidung von Kollisionen.
  • Beispiel: Ihr IT-Team konfiguriert VLANs (Virtual LANs) auf einem Switch, um Netzwerke zu segmentieren und die Sicherheit sowie die Leistung zu verbessern.

Netzwerkschicht (Layer 3)

  • Praxisanwendung: Einsatz von Routern zur Weiterleitung von Datenpaketen zwischen verschiedenen Netzwerken und zur Verwaltung von IP-Adressen.
  • Beispiel: Sie implementieren ein Routing-Protokoll wie OSPF (Open Shortest Path First), um den effizientesten Weg für die Datenübertragung zwischen Firmenstandorten in verschiedenen Städten zu finden.

Transportschicht (Layer 4)

  • Praxisanwendung: Gewährleistung einer zuverlässigen Datenübertragung und Implementierung von Flusskontrolle und Fehlerkorrektur.
  • Beispiel: Sie verwenden TCP für die Übertragung von Finanzdaten, um sicherzustellen, dass alle Datenpakete vollständig und in der richtigen Reihenfolge ankommen.

Sitzungsschicht (Layer 5)

  • Praxisanwendung: Verwaltung von Sitzungen und Verbindungen zwischen Anwendungen, um die Kommunikation zu koordinieren.
  • Beispiel: Eine Online-Banking-Anwendung nutzt die Sitzungsschicht, um die Sitzungsdauer einer Benutzerin oder eines Benutzers zu verwalten und sicherzustellen, dass die Verbindung bei Inaktivität sicher beendet wird.

Darstellungsschicht (Layer 6)

  • Praxisanwendung: Konvertierung von Datenformaten und Implementierung von Datenverschlüsselung und -kompression.
  • Beispiel: Sie verschlüsseln vertrauliche E-Mails etwa mit SSL/TLS, um sicherzustellen, dass die Nachrichten während der Übertragung geschützt sind.

Anwendungsschicht (Layer 7)

  • Praxisanwendung: Bereitstellung von Netzwerkdiensten für Endbenutzeranwendungen.
  • Beispiel: Sie verwenden einen Webserver, der HTTP verwendet, um seine Webseite zu hosten und Kunden Zugang zu Online-Diensten zu bieten.

Netzwerk-Fehlersuche mit dem OSI-Modell

Probleme lassen sich systematisch Schicht für Schicht eingrenzen – von defekten Kabeln bis hin zu fehlerhaften Anwendungen oder Protokollen.

  1. Physikalische Schicht: Überprüfen Sie Kabelverbindungen, Stecker und physische Geräte auf Schäden oder Fehler.
  2. Datensicherungsschicht: Stellen Sie sicher, dass Netzwerkschnittstellenkarten (NICs) und Switches ordnungsgemäß funktionieren und keine Konflikte oder Kollisionen auftreten.
  3. Netzwerkschicht: Überprüfen Sie die IP-Adressen und Routing-Tabellen, um sicherzustellen, dass Pakete ordnungsgemäß weitergeleitet werden.
  4. Transportschicht: Untersuchen Sie, ob es Probleme mit der Segmentierung oder der Übertragung von Datenpaketen gibt, und überprüfen Sie die Protokolleinstellungen.
  5. Sitzungsschicht: Überprüfen Sie die Sitzungsverwaltung und die Synchronisation zwischen den Systemen.
  6. Darstellungsschicht: Stellen Sie sicher, dass die Daten korrekt verschlüsselt, komprimiert und konvertiert werden.
  7. Anwendungsschicht: Überprüfen Sie die Konfiguration und den Betrieb der Anwendungen, die Netzwerkdienste nutzen.

OSI-Modell im Überblick

Das OSI-Modell …

  • ist ein Referenzmodell mit sieben klar definierten Schichten.
  • beschreibt standardisierte Kommunikationsprozesse und Protokolle.
  • unterstützt Planung, Betrieb und Fehlersuche in Netzwerken.
  • erleichtert die systematische Analyse von Störungen.

Es unterstützt Sie bei …

  • strukturiertem Netzwerkdesign über alle Schichten hinweg.
  • mehrschichtigen Sicherheitskonzepten mit passenden Protokollen für eine hohe Datensicherheit.
  • Schulungen für ein besseres Verständnis von Kommunikationstechnik und Netzwerken.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/osi-modell/#accordion-6b2e0009d1-item-4f2fdc3e03