iPhone 18: Starten zunächst nur die Pro-Modelle? Alle Gerüchte…

Hier findest Du alle aktuellen Gerüchte zu iPhone 18, iPhone 18 Pro (Max) und iPhone 18e. Erfahre, welche Neuerungen für die kommenden iPhones im Gespräch sind. Obendrein werfen wir einen Blick auf die mutmaßlichen Preise und das wahrscheinliche Release-Datum der iPhone-18-Modelle.

Bitte beachte: Alle Aussagen in diesem Artikel beruhen auf Gerüchten. Außerdem orientieren wir uns an den Ausstattungsmerkmalen der iPhone-17-Modelle. Sicherheit zu den Specs des iPhone 18 gibt es erst, wenn Apple das Gerät offiziell vorgestellt hat.

Das Wichtigste in Kürze

  • Voraussichtlich wird es vier iPhone-18-Modelle geben: iPhone 18, iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und iPhone 18e.
  • Der iPhone-18-Release soll gestaffelt erfolgen: Nicht alle Modelle erscheinen wohl im Jahr 2026.
  • iPhone 18 und Co. werden vermutlich teurer als ihre Vorgänger.
  • iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max bieten Dir mutmaßlich einen viel größeren Akku.
  • Das iPhone 18 Pro Max könnte exklusive Kamerafunktionen erhalten.
  • Das Standardmodell iPhone 18 soll einen größeren Arbeitsspeicher bekommen.

Diese iPhone-18-Modelle erwarten wir

Nach aktuellem Stand bekommen alle aktuellen iPhones einen direkten Nachfolger. Demnach kannst Du mit folgenden iPhone-18-Modellen rechnen (via MacRumors):

  • iPhone 18
  • iPhone 18 Pro
  • iPhone 18 Pro Max
  • iPhone 18e

Darüber hinaus erwarten Dich angeblich zwei weitere neue iPhones:

  • iPhone Air 2
  • iPhone Fold (oder iPhone Ultra)

Das iPhone Fold ist offenbar ein komplett neues Modell – und Apples erstes faltbares Smartphone. Es könnte auch unter dem Namen „iPhone Ultra“ erscheinen.

Release: Wann erscheint das iPhone 18?

Apple könnte seine Release-Strategie ab Herbst 2026 ändern. Laut mehreren Berichten sollen im September 2026 nur das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das iPhone Fold erscheinen.

Das iPhone 18 und das iPhone 18e werden dagegen für Frühjahr 2027 erwartet. Dort starten sie vermutlich gemeinsam mit dem iPhone Air 2, wie MacRumors berichtet.

Die Keynote im September könnte am 9. September 2026 stattfinden, wie Forbes berichtet. Der tatsächliche Marktstart erfolgt dann womöglich am Freitag der Folgewoche, also entweder am 18. oder am 25. September 2026.

Preise: Wie teuer wird das iPhone 18?

Wird das iPhone 18 teurer als das iPhone 17? Steigende RAM-Preise sprechen dafür, dass Apple wie andere Hersteller an der Preisschraube dreht. Der Hersteller könnte beim iPhone 18 Pro für Bauteile sogar bis zu 38 Prozent mehr bezahlen müssen als beim iPhone 17 Pro. Das schätzt das Marktforschungsunternehmen TrendForce, wie GSMArena berichtet.

Inzwischen hat Tim Cook höchstpersönlich sogar „unvermeidliche“ Preiserhöhungen angekündigt, die laut Yahoo Finance diverse Apple-Produkte betreffen sollen. Das iPhone 18 oder seine Schwestermodelle erwähnte der scheidende Apple-CEO dabei zwar nicht explizit. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Geräte betroffen sein werden.

Zu Apples nächstem Standardmodell gibt es bisher nur wenige handfeste Informationen; einerseits vermutlich, weil es erst 2027 erscheinen soll. Andererseits ändert Apple bei der Basisvariante aber auch selten so viel wie beim iPhone 17, das ein immenses Upgrade gegenüber dem Vorgängermodell ist.

Neuerungen in dieser Größenordnung sind vom iPhone 18 nicht zu erwarten: Das iPhone 18 bekomme etwa den gleichen Bildschirm wie das iPhone 17, berichtet GSMArena. Diese würde für die Ausstattung bedeuten: 6,3 Zoll, LTPO OLED und 120 Hertz.

Das Basis-iPhone könnte Dir aber einen etwas größeren Arbeitsspeicher bieten. Dieser soll von 8 Gigabyte im iPhone 17 auf 12 Gigabyte wachsen, berichtet GSMArena. Dadurch könne das Gerät die KI Apple Intelligence besser unterstützen – und das neue Siri, das mit iOS 27 im Herbst 2026 starten soll.

In der folgenden Übersicht erfährst Du, welche kleineren Neuerungen das iPhone 18 laut MacRumors und PhoneArena bieten könnte.

iPhone 18: Alle Neuerungen auf einen Blick

  • Neuer Chip: Apple A20
  • Mehr Arbeitsspeicher: 12 Gigabyte (statt 8 Gigabyte) – als Basis für Siri AI und Apple Intelligence
  • Schärfere Frontkamera: 24 Megapixel (statt 18 Megapixel)
  • eSIM-Zwang: durch Verzicht auf SIM-Kartenslot
  • Größerer Akku in Europa: durch Wegfall des SIM-Slots
  • Vereinfachte Kamerataste: soll Kosten senken

Erwartet uns ein abgespecktes iPhone 18?

Sollte Apple den Preis doch nicht erhöhen, ist mit weiteren Einschnitten zu rechnen als nur bei der Kamerataste, berichtet 9to5Mac. Unter anderem könnte es Abstriche beim Chip geben, wodurch der Abstand zu den Pro-Modellen wieder größer werden könnte als bisher.

Darüber hinaus gibt es sicherlich neue Farben für das iPhone 18, die bislang aber noch nicht durchgesickert sind. Abgesehen davon dürfte sich das Design nicht ändern.

iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max: Das soll neu sein

Als nahezu sicher gilt eine schmalere Dynamic Island: Die Aussparung soll schrumpfen und so mehr Platz für die eigentliche Bildfläche lassen als bei aktuellen Modellen (via MacRumors). Darauf deutet auch das runde Siri-AI-Interface von iOS 27 hin, das ungewöhnlich schmal ausfällt und auf eine kleinere Dynamic Island zugeschnitten scheint, wie PhoneArena spekuliert.

Das aktuelle Design der Pro-Modelle könnte Apple nahezu unverändert übernehmen. Allerdings verabschiedet sich der Hersteller wohl vom Two-Tone-Look: Demnach ist die Rückseite des iPhone 18 Pro (Max) einfarbig gehalten. Bei den aktuellen Modellen hebt sich die Fläche des Ladebereichs farblich ab.

Anders als für das Standardmodell sind die angeblichen Farben für das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max bereits durchgesickert: Mehr dazu erfährst Du in unserer großen Übersicht zu den iPhone-18-Farben.

Exklusive Kamerafunktionen für iPhone 18 Pro Max?

Im Bereich Kamera könnte es ebenfalls ein größeres Upgrade geben: Leaks deuten daraufhin, dass Apple für beide Pro-Modelle die Hauptkamera überarbeitet (via 9to5Mac). Technische Details sind bisher zwar nicht bekannt. Womöglich verbaut Apple aber einen größeren Sensor. Die Hauptkamera könnte dann mehr Licht einfangen, was Bildqualität, Low-Light-Aufnahmen und Dynamikumfang verbessern würde.

Für die Kamera des iPhone 18 Pro Max ist obendrein eine variable Blende im Gespräch, wie 9to5Mac berichtet. Variable Blenden sind etwa bei Spiegelreflexkameras Standard und erlauben theoretisch die Steuerung von Bokeh und Schärfentiefe. Bei Smartphones bieten vergleichbare Lösungen bislang aber kaum Vorteile in der Praxis.

Ebenfalls exklusiv für das iPhone 18 Pro Max soll dieses Upgrade sein: Angeblich unterstützt die Telekamera einen optischen 6-fach-Zoom und eine fortschrittlichere Prismen-Technologie, so 9to5Mac weiter. In dem Fall dürfte das iPhone 18 Pro Max die beste Leistung beim Zoomen und bei schlechten Lichtverhältnissen bieten.

Neuer Chip: Apple A20 Pro

Die Pro-Modelle erhalten mit dem A20 Pro wohl erstmals einen 2-Nanometer-Antrieb – und gehörten damit wieder zu den leistungsstärksten Smartphones auf dem Markt (via Cult of Mac). Der Chip soll im Vergleich zum Vorgänger einige elementare Vorteile bieten, berichtet 9to5Mac:

  • bessere Performance in belebten Umgebungen
  • das Privatsphäre-Feature „Genauen Standort begrenzen“, mit dem Du Deinen Standort vor dem Mobilfunkanbieter verbergen kannst

Allerdings soll der A20 Pro auch deutlich teurer in der Produktion sein, so GSMArena.

Größter iPhone-Akku – bis jetzt

Auch die Akkulaufzeiten könnten sich weiter verbessern: Der Akku des Flaggschiffs iPhone 18 Pro Max könnte eine Kapazität von bis zu 5.567 Milliamperestunden haben, berichtet PhoneArena. Damit wäre er sogar größer als der Akku des Galaxy S26 Ultra (5.000 Milliamperestunden).

Diese Akkukapazität betreffe aber dem Gerücht zufolge nur das Modell mit „eSIM-only“; die Ausführung mit einem physischen Schacht für die SIM-Karte habe dagegen einen Akku mit 5.391 Milliamperestunden, so GSMArena. Möglicherweise kommt das iPhone 18 Pro Max in Europa aber ohne SIM-Kartenschacht auf den Markt.

Zum Vergleich: Das iPhone 17 Pro Max mit SIM-Kartenschacht hat einen Akku mit 4.823 Milliamperestunden, das Modell ohne hat einen Akku mit 5.088 Milliamperestunden. Sollte das Gerücht stimmen, erwartet Dich also ein ordentliches Akku-Upgrade.

Für das iPhone 18 Pro ohne SIM-Kartenschacht könnte Apple den Akku nur leicht vergrößern, auf 4.288 Milliamperestunden (via MacRumors). Das Modell mit Steckplatz für eine SIM-Karte soll eine Kapazität von 4.056 Milliamperestunden bieten.

Etwas dicker als iPhone 17 Pro (Max)

Die Upgrades für Kamera und Akku hätten einen Nebeneffekt: Die beiden neuen Pro-Modelle sollen ein gutes Stück dicker ausfallen als ihre Vorgänger, berichtet PhoneArena. Die Tiefe soll 9,9 bis 10,9 Millimeter betragen – iPhone 17 Pro und Pro Max kommen auf gerade einmal 8,75 Millimeter.

Darüber hinaus schwirren noch ein paar kleinere Neuerungen durch die Gerüchteküche, die Du dem folgenden Gesamtüberblick entnehmen kannst (via MacRumors).

iPhone 18 Pro: Alle Neuerungen auf einen Blick

  • Neuer Chip: Apple A20 Pro
  • Größerer Akku: durch dickeres Gehäuse und Wegfall des SIM-Slots
  • Schmalere Dynamic Island: 35 Prozent schmaler
  • Neue Gehäusefarben: Light Blue, Dark Cherry, Silver, Dark Gray
  • Einfarbige Rückseite: Ladefläche in Gehäusefarbe
  • Bessere Kamera: größerer Sensor für Hauptkamera (beide Pro-Modelle), variable Blende (nur iPhone 18 Pro Max)
  • Schärfere Frontkamera: 24 Megapixel (statt 18 Megapixel)
  • LTPO+-Display: für reduzierten Strombedarf
  • C2-Modem: für 5G via Satellit
  • N2-Chip: soll AirDrop und Hotspot zuverlässiger machen
  • eSIM-Zwang: durch Verzicht auf SIM-Kartenslot
  • Vereinfachte Kamerataste: um Kosten zu senken

iPhone 18e: Was ist schon bekannt?

Zum iPhone 18e gibt es aktuell sogar noch weniger Gerüchte als zum Standardmodell. Verglichen mit dem iPhone 17e wird sich aber wohl nur wenig ändern. PhoneArena deutet an, dass Apple das Design übernehmen wird und damit beispielsweise eine Dynamic Island unwahrscheinlich ist. Möglicherweise bekommt das iPhone 18e aber einen größeren Arbeitsspeicher, so MacRumors.

Bislang wird das iPhone 18e auch nicht im Zusammenhang mit dem kommenden eSIM-Zwang erwähnt, der die anderen Modelle treffen soll. Sollte es neue Erkenntnisse geben, findest Du diese in unserer Gerüchte-Übersicht zum iPhone 18e, die wir kontinuierlich aktualisieren.

iPhone 18: Die mutmaßliche Ausstattung aller Modelle

Basierend auf den neuesten Gerüchten und der Ausstattung der Vorgängermodelle listen wir hier die möglichen technischen Spezifikationen für die vier iPhone-18-Modelle auf:

iPhone 18

  • Abmessungen: 149,6 x 71,5 x 8,0 Millimeter
  • Gewicht: 177 Gramm
  • Rahmen: Aluminium
  • Rückseite: Glas
  • Wasserschutz: IP68
  • Display: 6,3 Zoll, LTPO OLED, 1 bis 120 Hertz, 2.622 x 1.206 Pixel
  • Displayschutz: Ceramic Shield 2 mit Antireflexbeschichtung
  • Kamera: 48 + 48 Megapixel
  • Frontkamera: 24 Megapixel
  • Prozessor: Apple A20
  • Arbeitsspeicher: 12 Gigabyte
  • Speicherplatz: 256/512 Gigabyte
  • Akkukapazität: mehr als 3.692 Milliamperestunden
  • Laden via USB-C: 50 Prozent in 20 Minuten
  • Wireless Charging (MagSafe): bis zu 25 Watt
  • Betriebssystem ab Werk: iOS 27
  • Farben: unbekannt
  • Preis bei Marktstart: mindestens rund 950 Euro
  • Release: Frühjahr 2027

iPhone 18 Pro

  • Abmessungen: 150,0 x 71,9 x 8,9 Millimeter
  • Gewicht: 206 Gramm
  • Rahmen: Aluminium
  • Rückseite: Ceramic Shield
  • Wasserschutz: IP68
  • Display: 6,3 Zoll, LTPO OLED, 1 bis 120 Hertz, 2.622 x 1.206 Pixel
  • Displayschutz: Ceramic Shield 2 mit Antireflexbeschichtung
  • Kamera: 48 + 48 + 48 Megapixel
  • Frontkamera: 24 Megapixel
  • Prozessor: Apple A20 Pro
  • Arbeitsspeicher: 12 Gigabyte
  • Speicherplatz: 256/512 Gigabyte oder 1 Terabyte
  • Akkukapazität: mehr als 4.000 Milliamperestunden
  • Laden via USB-C: 50 Prozent in 20 Minuten
  • Wireless Charging (MagSafe): bis zu 25 Watt
  • Betriebssystem ab Werk: iOS 27
  • Farben: Light Blue, Dark Cherry, Silver, Dark Gray
  • Preis bei Marktstart: mindestens rund 1.300 Euro
  • Release: September 2026

iPhone 18 Pro Max

  • Abmessungen: 163,4 x 78 x 8,9 Millimeter
  • Gewicht: 233 Gramm
  • Rahmen: Aluminium
  • Rückseite: Ceramic Shield
  • Wasserschutz: IP68
  • Display: 6,9 Zoll, LTPO OLED, 1 bis 120 Hertz, 2.868 x 1.320 Pixel
  • Displayschutz: Ceramic Shield 2 mit Antireflexbeschichtung
  • Kamera: 48 + 48 + 48 Megapixel
  • Frontkamera: 24 Megapixel
  • Prozessor: Apple A20 Pro
  • Arbeitsspeicher: 12 Gigabyte
  • Speicherplatz: 256/512 Gigabyte oder 1/2 Terabyte
  • Akkukapazität: bis zu 5.200 Milliamperestunden
  • Laden via USB-C: 50 Prozent in 20 Minuten
  • Wireless Charging (MagSafe): bis zu 25 Watt
  • Betriebssystem ab Werk: iOS 27
  • Farben: Light Blue, Dark Cherry, Silver, Dark Gray
  • Preis bei Marktstart: mindestens rund 1.450 Euro
  • Release: September 2026

iPhone 18e

  • Abmessungen: 146,7 x 71,5 x 7,8 Millimeter
  • Gewicht: 169 Gramm
  • Rahmen: Aluminium
  • Rückseite: Glas
  • Wasserschutz: IP68
  • Display: 6,1 Zoll, OLED, 60 Hertz, 2.532 x 1.170 Pixel
  • Displayschutz: Ceramic Shield 2 mit Antireflexbeschichtung
  • Kamera: 48 Megapixel
  • Frontkamera: 12 Megapixel
  • Prozessor: Apple A20
  • Arbeitsspeicher: 9 Gigabyte
  • Speicherplatz: 256/512 Gigabyte
  • Akkukapazität: mehr als 4.005 Milliamperestunden
  • Laden via USB-C: 50 Prozent in 30 Minuten
  • Wireless Charging (MagSafe): bis zu 15 Watt
  • Betriebssystem ab Werk: iOS 27
  • Farben: unbekannt
  • Preis bei Marktstart: mindestens rund 700 Euro
  • Release: Frühjahr 2027

FAQ: Häufige Fragen zum iPhone 18

1. Wann kommt das iPhone 18 raus?

Das Standardmodell der iPhone 18 Serie kommt vermutlich erst im Frühjahr 2027 heraus. iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max könnten am 9. September 2026 auf einer Keynote starten – wahrscheinlich gemeinsam mit dem iPhone Fold.

2. Was kostet das iPhone 18?

Der Preis für das iPhone 18 wird wohl höher ausfallen als für das iPhone 17. Grund dafür sind stark gestiegene Kosten für Arbeitsspeicher und andere Bauteile, die die gesamte Branche betreffen.

3. Sollte man lieber auf das iPhone 18 warten?

Vermutlich nicht. Das iPhone 18 wird sich wahrscheinlich nicht allzu deutlich vom aktuellen Modell unterscheiden und erst 2027 erscheinen. Außerdem wird es wohl teurer als das iPhone 17, das ein exzellenter Deal ist.

4. Lohnt sich das Warten auf das iPhone 18 Pro (Max)?

Die Änderungen beim iPhone 18 Pro (Max) fallen vermutlich etwas größer aus als beim Standardmodell: im Gespräch sind unter anderem eine verbesserte Kamera und eine schmalere Dynamic Island. Darüber hinaus erscheinen die Pro-Modelle wahrscheinlich bereits im Herbst 2026 – ein halbes Jahr vor dem vermeintlichen Release des iPhone 18.

5. In welchen Farben kommt das iPhone 18?

Die Farben für das iPhone 18 Pro (Max) sind angeblich Dunkellila, Hellblau, Schwarz und Silber. Zu den Farben des Standardmodells gibt es noch keine Informationen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/article/iphone-18-das-ende-der-notch-infos-specs-release-200360

 

Wie Du Betrugsmaschen erkennst und Dich schützt

Eine vertraut wirkende Rufnummer oder eine dringende Nachricht mit Link: Betrugsversuche sind perfide und wirken echt. Ping-Anrufe, Call-ID-Spoofing, Phishing und Co. zielen darauf ab, Deine persönlichen Daten zu stehlen und Dir Geld aus der Tasche zu ziehen. Wir zeigen Dir, wie Du Betrug erkennst und Dich dagegen schützen kannst.

Betrugsmaschen, auch Scams genannt, wirken inzwischen oft professionell und fehlerfrei. Einzelne Warnsignale wie Rechtschreibfehler sind daher kein Indiz für eine Fake-Nachricht mehr. Erfahre hier, welche Methoden die Täter:innen nutzen, um ihre Opfer hinters Licht zu führen, und wie Du am besten dagegen vorgehen kannst.

Ping-Anruf: Das sind klare Anzeichen

Unter Ping-Calls versteht man eine Betrugsmasche, bei der Dich meist Nummern aus dem Ausland kurz anklingeln. Oft hält die Verbindung nur wenige Sekunden, sodass Du gar keine Chance hast, zu reagieren. Ziel ist, dass Du neugierig wirst und zurückrufst. Wenn Du das tust, musst Du Dich auf eine hohe Telefonrechnung gefasst machen. Oft spielen auch Bandansagen ab, die Dich dazu bringen sollen, lange in der Leitung zu bleiben.

Die Vorwahl +49 ist bei Ping-Machenschaften eher selten. Die meisten Anrufe haben eine Vorwahl aus dem Ausland, die wiederum einer Vorwahl aus einem deutschen Ort ähnlich ist. So lässt sich laut der Bundesnetzagentur Madagaskar (+261) leicht mit Koblenz (0261) verwechseln. Nummern aus Serbien (+381) ähneln der Rostocker Vorwahl 0381.

Glück im Unglück: Preisansage bei Rückruf

Solltest Du auf einen Ping-Anruf reinfallen und die Nummer zurückrufen, besteht noch eine Chance auf Rettung, bevor der Anruf kostenpflichtig wird. Denn seit 2024 gilt eine Preisansagepflicht. Bei 56 internationalen Vorwahlen müssen Mobilfunkanbieter eine kostenlose Ansage abspielen. Die Ansage informiert Dich vor Beginn der kostenpflichtigen Verbindung über den Preis des folgenden Telefonats. Du kannst den Rückruf dann noch kostenfrei beenden.

Die Regelung schützt allerdings nur bei den festgelegten Vorwahlen. Ein unbekannter Auslandsanruf bleibt deshalb grundsätzlich gefährlich. Zunächst war die Regelung bis zum 1. März 2024 befristet, wurde aber noch einmal bis zum 1. März 2027 verlängert.

Verhalte Dich bei einem Ping-Anruf am besten so

Leider kann jede:r mal betroffen sein. Die gute Nachricht ist, dass Du Dich selbst und andere schützen kannst, wenn Du Dich richtig verhältst. Und zwar so:

  • Ruf nicht zurück, wenn Du die Nummer nicht kennst.
  • Dokumentier die Rufnummer – zum Beispiel mit einem Screenshot.
  • Setz solche Rufnummern auf die Sperrliste Deines Smartphones.
  • Melde die Rufnummer der Bundesnetzagentur unter diesem Beschwerdeformular.
  • Sperr auf Deinem Smartphone Rufnummernbereiche, wenn Du sie nicht brauchst – zum Beispiel für ausgehende Auslandsgespräche und kostenpflichtige Mehrwertrufnummern.

Vodafone darf Mobilfunknummern nur aufgrund einer Anordnung der Bundesnetzagentur sperren. Ein aktueller Spam-Warner ergänzt diesen Schutz: Erkennt das Vodafone-Netz eine als verdächtig abgespeicherte Nummer, erscheint auf dem Display der Hinweis „Vorsicht: Betrug möglich!“.

Call-ID-Spoofing: Wenn die Nummer nicht echt ist

Genauso heimtückisch wie Ping-Anrufe ist das sogenannte Call-ID-Spoofing. Dabei manipulieren Kriminelle die übermittelte Rufnummer, die auf Deinem Display angezeigt wird. Die eingeblendete Nummer kann real existieren. Es kann sich um eine bekannte Rufnummer, Hotline oder sogar die Nummer einer Behörde handeln, obwohl sich in Wahrheit Betrüger:innen dahinter verbergen. Möglich sind außerdem frei erfundene und nicht vergebene Nummern.

Das Ziel von Call-ID-Spoofing ist, durch seriös wirkende Rufnummern Vertrauen zu erzeugen. Dieser Scam-Versuch wird manchmal mit automatisierten Bandansagen kombiniert. Häufig wird im Gespräch Handlungsdruck aufgebaut. Betrüger:innen wollen Dich dazu zu bringen, persönliche Daten, Passwörter, TANs oder Zahlungsinformationen preiszugeben.

Welche Schutzregeln gelten für manipulierte Rufnummern?

Seit Dezember 2022 gelten zum Schutz vor Call-ID-Spoofing-Anrufen zusätzliche technische Vorgaben für Mobilfunkanbieter. Kommt ein Anruf aus einem ausländischen Netz, darf grundsätzlich keine deutsche Rufnummer als Absender angezeigt werden. Die Nummer muss stattdessen unterdrückt werden. Eine Ausnahme gilt für deutsche Mobilfunknummern beim internationalen Roaming.

Anrufe müssen außerdem abgebrochen werden, wenn bestimmte sensible Nummern unrechtmäßig angezeigt werden. Dazu gehören die Notrufnummern 110 und 112 sowie verschiedene hochpreisige Rufnummernbereiche.

So schützt Du Dich vor Betrug durch Fake-Anrufe:

  • Gib am Telefon keine vertraulichen Daten raus.
  • Bestätige keine Anmeldung oder Überweisung auf Zuruf.
  • Drücke bei verdächtigen Bandansagen keine Taste.
  • Beende das Gespräch bei Zeitdruck oder Drohungen.
  • Dokumentiere und blockiere die angezeigte Rufnummer.
  • Melde manipulierte Rufnummern über das passende Beschwerdeformular der Bundesnetzagentur.

Die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass eine Nummer auf Deinem Display erschienen sein muss, um sie über das Formular zu melden. Bei Fake-Anrufen mit strafrechtlichem Hintergrund empfiehlt die Behörde zusätzlich eine schnelle Meldung an die Polizei.

Betrug per WhatsApp und anderen Messengern: So läuft die Masche ab

Messenger-Nachrichten wirken persönlich. Genau dieses Vertrauen nutzen Kriminelle bei diesem Scam-Versuch aus. Häufig beginnt der Kontakt mit einer SMS oder Nachricht von einer unbekannten Nummer.

Die Person behauptet beispielsweise, Dein Kind oder ein anderes Familienmitglied zu sein. Das alte Smartphone sei verloren oder kaputt. Deshalb schreibe sie jetzt über eine neue Nummer. Nach einigen Nachrichten folgt eine dringende Geldforderung. Angeblich funktioniert das Onlinebanking auf dem neuen Gerät noch nicht. Du sollst daher eine Rechnung, Mahnung oder wichtige Anschaffung bezahlen.

Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verhindert diese Masche nicht. Sie schützt den Nachrichteninhalt während der Übertragung. Sie kann aber nicht feststellen, ob die Person hinter einer neuen Rufnummer wirklich zu Deiner Familie gehört.

Kriminelle können außerdem echte Messenger-Konten übernehmen. Dafür versuchen sie häufig, den per SMS verschickten Verifizierungscode zu erbeuten. Mit diesem Code können sie das Konto auf einem anderen Gerät registrieren.

So schützt Du Dich vor Messenger-Betrug

  • Überweis kein Geld aufgrund einer Chatnachricht.
  • Teil niemals Deinen Messenger-Verifizierungscode.
  • Aktiviere die Verifizierung in zwei Schritten.
  • Blockiere und melde verdächtige Nummern.
  • Ruf die Person, für die sich der/die Nachrichtenverfasser:in ausgibt, über ihre bisher bekannte Nummer an. Stell eine Frage, deren Antwort nur Ihr kennt.

Phishing: So versuchen Kriminelle, Deine Daten zu stehlen

Phishing ist der Oberbegriff für verschiedene Betrugsversuche. Kriminelle wollen dabei sensible Daten oder Geld erbeuten. Anders als bei Ping-Anrufen und ID-Spoofing läuft Phishing über einer Nachricht mit Link, Anhang oder Telefonnummer.

Diese Arten von Phishing gibt es:

  • Phishing: Klassisches Phishing erreicht Dich häufig per E-Mail. Die Nachricht enthält meist einen Link oder Anhang.
  • Smishing: Dabei schicken Kriminelle Dir eine SMS mit einem Link oder einer Telefonnummer und geben sich etwa als Paketdienst, Bank oder Behörde aus. Darüber versuchen sie, an persönliche Daten oder Geld zu gelangen.
  • Quishing: Hier nutzen Täter:innen einen QR-Code. Dieser führt Dich meist auf eine gefälschte Website.
  • Vishing: Diese Scam-Methode erfolgt per Sprachanruf. Kriminelle versuchen beim Fake-Anruf gezielt, vertrauliche Daten zu erfragen.
  • Phishing-Website: Das ist eine gefälschte Internetseite. Sie sieht oft wie die echte Seite einer Bank, eines Shops oder eines anderen Dienstes aus. Dort sollst Du Deine Zugangsdaten oder Zahlungsinformationen eingeben.

So erkennst Du Phishing-Nachrichten

Du hast eine dubiose Nachricht erhalten? An diesen Merkmalen erkennst Du einen Phishing-Versuch:

  • Die Nachricht fordert sofortiges Handeln.
  • Dir wird beispielsweise mit einer Kontosperre gedroht.
  • Du sollst unerwartet Geld bezahlen.
  • Absenderadresse und die Domain eines angegebenen Links passen nicht zusammen.
  • Die Nachricht enthält einen ungefragten Anhang.
  • Du sollst PIN, TAN oder Passwort bestätigen.
  • Die Nachricht passt nicht zu Deinen Aktivitäten.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik weist darauf hin, dass Rechtschreibfehler und unpersönliche Anreden nicht mehr als zuverlässiges Erkennungsmerkmal dienen. Viele Fälschungen seien inzwischen professionell gestaltet. Auch eine sprachlich fehlerfreie Nachricht kann daher Phishing sein.

Phishing: So versuchen Kriminelle, Deine Daten zu stehlen

Phishing ist der Oberbegriff für verschiedene Betrugsversuche. Kriminelle wollen dabei sensible Daten oder Geld erbeuten. Anders als bei Ping-Anrufen und ID-Spoofing läuft Phishing über einer Nachricht mit Link, Anhang oder Telefonnummer.

Diese Arten von Phishing gibt es:

  • Phishing: Klassisches Phishing erreicht Dich häufig per E-Mail. Die Nachricht enthält meist einen Link oder Anhang.
  • Smishing: Dabei schicken Kriminelle Dir eine SMS mit einem Link oder einer Telefonnummer und geben sich etwa als Paketdienst, Bank oder Behörde aus. Darüber versuchen sie, an persönliche Daten oder Geld zu gelangen.
  • Quishing: Hier nutzen Täter:innen einen QR-Code. Dieser führt Dich meist auf eine gefälschte Website.
  • Vishing: Diese Scam-Methode erfolgt per Sprachanruf. Kriminelle versuchen beim Fake-Anruf gezielt, vertrauliche Daten zu erfragen.
  • Phishing-Website: Das ist eine gefälschte Internetseite. Sie sieht oft wie die echte Seite einer Bank, eines Shops oder eines anderen Dienstes aus. Dort sollst Du Deine Zugangsdaten oder Zahlungsinformationen eingeben.

So erkennst Du Phishing-Nachrichten

Du hast eine dubiose Nachricht erhalten? An diesen Merkmalen erkennst Du einen Phishing-Versuch:

  • Die Nachricht fordert sofortiges Handeln.
  • Dir wird beispielsweise mit einer Kontosperre gedroht.
  • Du sollst unerwartet Geld bezahlen.
  • Absenderadresse und die Domain eines angegebenen Links passen nicht zusammen.
  • Die Nachricht enthält einen ungefragten Anhang.
  • Du sollst PIN, TAN oder Passwort bestätigen.
  • Die Nachricht passt nicht zu Deinen Aktivitäten.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik weist darauf hin, dass Rechtschreibfehler und unpersönliche Anreden nicht mehr als zuverlässiges Erkennungsmerkmal dienen. Viele Fälschungen seien inzwischen professionell gestaltet. Auch eine sprachlich fehlerfreie Nachricht kann daher Phishing sein.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/article/ping-anruf-id-spoofing-phishing-was-du-tun-kannst-31156

 

So funktioniert eine virtuelle Telefonanlage – Vorteile und Voraussetzungen

Für Unternehmerinnen und Unternehmer ist Zeit Geld – mit einer virtuellen Telefonanlage können Sie gleich beides sparen. Zudem sind Sie und Ihre Mitarbeitenden ortsunabhängig unter der gleichen Nummer erreichbar. Wie Sie mit virtueller Telefonie Ihre Geschäftskommunikation optimieren und Kosten senken können, lesen Sie hier.

Was ist eine virtuelle Telefonanlage und wie funktioniert sie?

Eine virtuelle Telefonanlage bildet die Funktionen einer klassischen TK-Anlage per Software ab. Dadurch kann sie dedizierte Telefonie-Hardware überflüssig machen. Diese spezielle Software bildet das Kernstück der Anlage und wird häufig in der Cloud betrieben, also in Rechenzentren des Anbieters. Redundante Systeme und eine hohe Ausfallsicherheit des Providers helfen dabei, die Erreichbarkeit des Unternehmens auch bei technischen Störungen zu sichern. Grundsätzlich können Sie eine virtuelle Telefonanlage aber auch am eigenen Standort betreiben.

Ob Cloud oder eigener Server: In beiden Fällen werden die angeschlossenen Telefone über einen Internetzugang gesteuert. Dafür haben sich zwei verschiedene Arten von Software etabliert:

  • Proprietäre Software eines Providers, der zusätzliche Services anbietet.
  • Open-Source-Software, die Sie eigenverantwortlich betreiben.

Bei beiden Varianten kann ein Anbieter die Software bereitstellen.

Eine gebräuchliche Abkürzung für virtuelle Telefonanlagen ist VoIP-PBX. Das Kürzel VoIP steht für Voice over IP, PBX steht für „Private Branch Exchange“, also „Telefonanlage“.

Virtuelle Telefonanlagen sind auf mehreren Geräten nutzbar

Auch mit Tablets, Firmenhandys und Computern können Sie Ihre virtuelle Telefonanlage nutzen. Dafür benötigen Sie in der Regel eine spezielle App, ein sogenanntes Softphone. Voraussetzung für die Telefonie sind neben der entsprechenden Software oder App lediglich eine stabile Internetverbindung sowie Mikrofon und Lautsprecher.

Setzen Sie auf die professionelle und zuverlässige Lösung eines Anbieters mit ausgewiesener Fachexpertise – Erfahrungen zufriedener Kunden helfen, den passenden zu finden. Letztendlich hängt die Wahl der Software und Hardware von den Anforderungen Ihres Betriebes sowie Ihren verfügbaren Ressourcen ab.

Vor- und Nachteile einer virtuellen Telefonanlage

Damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können, ist es wichtig, das Für und Wider virtueller Telefonanlagen zu kennen.

Vorteile

  • Kostenersparnis: Hardware- oder Wartungskosten für klassische Telekommunikationsanlagen entfallen weitgehend. Daher sind virtuelle Telefonanlagen oft kostengünstiger als herkömmliche Lösungen. Ihr Unternehmen zahlt nur für die Dienste, die Sie tatsächlich nutzen.
  • Hohe Flexibilität: Eine virtuelle Telefonanlage ermöglicht nahtlose und ortsunabhängige Kommunikation zwischen Angestellten und Kunden. Dabei sind Ihre Mitarbeitenden immer unter derselben Nummer erreichbar.
  • Gute Skalierbarkeit: Sie können die Nutzung Ihrer virtuellen Telefonanlage bedarfsgerecht erweitern oder reduzieren. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, agil auf Veränderungen zu reagieren und z. B. schnell zusätzliche Anschlüsse für neue Teammitglieder hinzuzufügen.
  • Umfangreiche Funktionalität: Zum Funktionsumfang zählen etwa Voicemail, Anrufweiterleitung und -aufzeichnung sowie die Anrufanalyse. Zudem können Sie je nach Anbieter moderne KI-Funktionen in die Telefonanlage integrieren.
  • Sicherheit: Bei Bedarf können Sie in vielen virtuellen Telefonanlagen eine Verschlüsselung implementieren, um sensible Kommunikation abzusichern.

Nachteile

Es gibt auch potenzielle Nachteile bei virtueller Telefonie, die Sie im Blick behalten sollten. Etwa bei den Themen Qualität und Sicherheit. Mit der passenden Vorbereitung lassen sich diese Herausforderungen aber gut lösen.

  • Qualitätsprobleme: Die reibungslose Funktionalität virtueller Telefonanlagen steht und fällt mit einer stabilen Internetverbindung. Zudem sollte ausreichend Bandbreite verfügbar sein, pro Sprachkanal etwa 100 Kbit/s (Kilobit pro Sekunde). Für die Nutzung unterwegs kann eine stabile Mobilfunkverbindung eine Alternative sein. Moderne Internetanschlüsse und Mobilfunktarife bieten meist ein Vielfaches dieser Leistung.
  • Sicherheitsrisiken: Virtuelle Telefonanlagen sind mit dem Internet verbunden. Damit sind sie ein potenzielles Ziel für Hackerangriffe. Sie sollten daher Ihre Vorkehrungen zur Cybersicherheit auf die Telefonanlage ausweiten.

Digital Phones vs. analoge Telefonie

In der digitalen Geschäftswelt haben analoge Telefonanlagen praktisch ausgedient. Zudem haben die meisten Firmen bereits von herkömmlichen ISDN-Telekommunikationsanlagen zu virtuellen Telefonie-Umgebungen gewechselt. Schließlich bietet das Digital Phone einige Freiheiten und Vorteile, die wir oben erwähnt haben.

Darüber hinaus lässt sich eine virtuelle Telefonanlage häufig nahtlos in bereits vorhandene digitale Systeme integrieren, etwa in ein bestehendes CRM-System (Customer-Relationship-Management-System).

Was kostet eine Telefonanlage aus der Cloud?

Die Kosten für eine virtuelle Telefonanlage können je nach Anbieter und Funktionsumfang variieren. Häufig zahlen Sie einen Basispreis und können Ihre Anlage um zusätzliche Funktionen erweitern. Sie können sich also eine virtuelle Telefonanlage ganz nach Ihren Anforderungen zusammenstellen.

Mit dem Kostenrechner für das Digital Phone Business von O2 Business können Sie die Basiskosten im Handumdrehen berechnen.

Zur Erläuterung: Eine Nebenstelle ist ein interner Anschluss innerhalb der virtuellen Telefonanlage, der über eine kurze interne Rufnummer (Durchwahl) erreichbar ist. Jede Nebenstelle lässt sich einem Mitarbeitenden oder einem Unternehmensbereich zuweisen und mit den externen Rufnummern der Anlage verknüpfen.

Tipp: Achten Sie bei der Auswahl eines Anbieters neben dem Preis auch auf enthaltene Gesprächsminuten oder Flatrates, die Servicequalität, die Sicherheit der Software, die Zuverlässigkeit des Providers sowie eine reibungslose Integration der Anlage in die IT Ihres Unternehmens.

Digitales Office-Phone – Einsatz in Ihrem Unternehmen

Da die virtuelle Telefonanlage skalierbar ist, eignet sie sich auch für kleine Unternehmen und Start-ups. Das digitale Office-Phone kann mit der Entwicklung Ihrer Firma wachsen. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sollten bei einer Digital-Phone-Lösung auf die im Arbeitsalltag benötigten Funktionen achten. Anrufweiterleitung, Voicemail und Anrufgruppen sowie die Möglichkeit, Telefonkonferenzen abzuhalten, sind in vielen Fällen wichtige Anforderungen.

Durch diese Funktionen nutzen Sie Ihr Digital Phone flexibel im Betrieb und stellen sicher, dass Ihre Kunden Sie jederzeit erreichen oder zumindest eine Nachricht hinterlassen können. Darüber hinaus kann der Einsatz einer virtuellen Telefonanlage auch eine einfachere Verwaltung und Abrechnung ermöglichen.

Mobile Apps steigern die Flexibilität und Effizienz

Außerdem sollte die von Ihnen gewählte Lösung eine App für Android und iOS anbieten, mit der Ihre Angestellten von ihren Smartphones aus auf die virtuelle Telefonanlage zugreifen können. Auf diese Weise sind sie auch unterwegs, auf Kundenbesuchen oder beim mobilen Arbeiten immer unter ihrer Festnetznummer erreichbar.

Virtuelle Telefonanlage und Microsoft Teams

Viele virtuelle Telefonanlagen lassen sich mit Kommunikationsdiensten wie Microsoft Teams koppeln. Auf diese Weise wird Teams gewissermaßen an das Telefonnetz angeschlossen.

Dadurch entfällt der Wechsel zwischen verschiedenen Programmen, denn Sie und Ihre Angestellten können Teams sowohl für Videokonferenzen als auch für herkömmliche Telefonie nutzen. Auch klassische Telefonfunktionen wie Weiterleiten, Makeln oder Halten von Anrufen stehen Ihnen dabei zur Verfügung.

Virtuelle Telefonanlagen im Überblick

  • Eine virtuelle Telefonanlage ersetzt klassische TK-Anlagen durch eine softwarebasierte Lösung. Sie benötigen dafür eine spezielle Software, die in der Cloud oder auf einem eigenen Server läuft, sowie Apps für Ihre digitalen Endgeräte (Computer, Firmenhandys).
  • Mit einer virtuellen Telefonanlage können Sie von Kostenersparnis, Flexibilität, Skalierbarkeit und Funktionalität profitieren.
  • Virtuelle Telefonie-Umgebungen lassen sich häufig unkompliziert in andere bestehende Systeme integrieren, z. B. ein CRM-System.
  • Die Kosten variieren je nach Anbieter, Funktionsumfang und Servicequalität sowie der Zahl der benötigten Nebenstellen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/digital-phone/

 

iPhone Fold noch 2026: Alle Gerüchte zu Release, Preis und Specs

Mit dem iPhone Fold soll Apple 2026 sein erstes faltbares Smartphone vorstellen. Spannende Frage sind dabei unter anderem, wie hoch der Preis für das High-End-iPhone ausfällt und ob es zum Start überhaupt in Deutschland erhältlich sein wird. Entdecke hier die neuesten Gerüchte zu Release, Ausstattung und Preis.

Gerüchte zu einem iPhone Fold kursieren bereits seit 2019; also seit dem Jahr, in dem Vorreiter Samsung das erste Galaxy Z Fold auf den Markt gebracht hat.

Bitte beachte: Alle Informationen in diesem Artikel basieren vollständig auf Gerüchten, denn offiziell angekündigt hat Apple ein entsprechendes Gerät bislang nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Apple wird das iPhone Fold angeblich im September 2026 vorstellen.
  • Möglicherweise wird das iPhone Fold zunächst nur in den USA verkauft.
  • Gerüchten zufolge könnte es unter dem Modellnamen „iPhone Ultra“ in zwei Farben auf den Markt kommen.
  • Apples erstes Foldable wird wahrscheinlich das bis dato teuerste iPhone werden.
  • Angeblich bietet Dir das faltbare iPhone vier Kameras – und Touch ID statt Face ID.
  • Als Betriebssystem soll iOS und nicht iPadOS zum Einsatz kommen.

Release: iPhone Fold in Deutschland erst später?

Gegenwärtig gehen Expert:innen davon aus, dass Apple das iPhone Fold im Herbst 2026 präsentieren wird. Der eigentliche Release wird dann voraussichtlich kurz darauf erfolgen. Voraussichtlich stellt Apple das Falt-iPhone gemeinsam mit den iPhone-18-Pro-Modellen im September 2026 vor. Ein möglicher Termin für das Launch-Event sei der 9. September, berichtet Forbes.

Bislang sieht es so aus, als könnte Apple den angestrebten Fahrplan einhalten. Zwar soll das Scharnier des iPhone Fold die Massenproduktion verlangsamen. Einen pünktlichen Release sollte dieses Problem aber nicht gefährden, berichtete MacRumors.

Möglicherweise ist das iPhone Fold zum Start aber nur in geringen Stückzahlen erhältlich und schnell ausverkauft. Grund dafür könnten Engpässe beim Speicherchip sein, berichtet MacRumors.

Sogar ein vorübergehender Exklusivstart in den USA ist im Gespräch. Wie channelnews berichtet, könnten erst im Anschluss weitere wichtige Märkte „inklusive China“ folgen. Vermutlich verrät Apple bei der Vorstellung im September außerdem noch nicht, was das iPhone Fold kosten werde. Das würde wohl bedeuten, dass der Verkaufsstart generell später erfolgt als die Enthüllung.

Preis: So viel könnte das faltbare iPhone kosten

Apple visiert mit dem faltbaren Gerät offenbar den High-End-Markt an; daher rechnen wir mit einem entsprechend hohen Preis. Für das erste iPhone Fold steht der Preis von knapp 2.400 Dollar im Raum, berichtet AppleInsider. Damit wäre das faltbare iPhone in den USA zum Release ähnlich teuer wie ein MacBook Pro mit 14 Zoll.

Zum Vergleich: Das iPhone 17 Pro hat zum Start in den USA ab knapp 1.100 Dollar gekostet. In Deutschland lag der Einstiegspreis bei rund 1.300 Euro. Sollte der Unterschied zwischen Dollar- und Euro-Preis beim iPhone Fold gleich groß sein, würde es in Europa etwa 2.830 Euro kosten.

Zwei andere Vergleiche: Das Galaxy Z Fold8 Ultra kam im Sommer 2026 für rund 2.200 Euro auf den Markt. Das dem iPhone Fold wohl noch ähnlichere Galaxy Z Fold8 startete für 2.000 Euro.

Apple müsse die Preise für seine Produkte erhöhen, kündigte Tim Cook im Juni 2026 an. Im Interview mit dem Wall Street Journal erwähnte er das iPhone Fold zwar nicht explizit – es ist aber wahrscheinlich, dass Apple auch hier andere Preise ansetzen muss als ursprünglich geplant.

iPhone Fold oder iPhone Ultra? Diese Namen sind im Rennen

In der Gerüchteküche ist Apples Foldable vor allem als „iPhone Fold“ bekannt. Möglicherweise erscheint das faltbare iPhone aber unter einem ganz anderen Namen: Apple plant angeblich, das Gerät als „iPhone Ultra“ zu veröffentlichen, berichtet PhoneArena.

Es sei nicht das erste Mal, dass der Name fällt: Reporter Mark Gurman habe zuvor bereits angedeutet, dass Apple überlege, sein faltbares iPhone mit dem „Ultra“-Label zu versehen. Dazu passe, dass einige andere Produkte bei Apple bereits „Ultra“ im Namen haben – zum Beispiel die Apple Watch Ultra 3.

Demnach könnte das Design des iPhone Fold auch Nachteile haben. So sorge die breite Kameraleiste auf der Rückseite zum Beispiel dafür, dass das Foldable stark wackle, wenn es auf einer flachen Oberfläche liegt. Außerdem wirkt der Prototyp im Video deutlich dicker als andere iPhone-Modelle.

Allerdings solltest Du das Video und auch die Bilder natürlich mit Vorsicht genießen; denn sie zeigen womöglich nicht das finale Design.

Welche Farben sind geplant?

Falls Du auf ein faltbares iPhone in einer knalligen Farbe hoffst, müssen wir Dich leider enttäuschen: Aus der Gerüchteküche heißt es aktuell, dass Apple nur zwei klassische Farbvarianten im Sinn hat: Dunkelblau und Silber (via AppleInsider).

iPhone Fold mit breiterem Display

Apple nutzt für sein faltbares iPhone angeblich ein Buch-Design (via 9to5Mac), wie wir es vom Samsungs Galaxy Z Fold8 kennen: Das Foldable lässt sich aufklappen wie ein Buch und offenbart dann ein 7,6 Zoll großes Innen-Display. Es ist breiter als beispielsweise beim Galaxy Z Fold8 Ultra und eignet sich dadurch besser für Filme und Serien. Den gleichen Vorteil bietet wohl auch das iPhone Fold.

Ein Display wie beim iPad mini

Das innere Display des iPhone Fold misst in der Diagonale mutmaßlich 7,8 Zoll, berichtet 9to5Mac. Die Bildfläche wäre im aufgeklappten Zustand somit vielleicht fast so groß wie beim iPad mini: Apples kleinstes aktuelles Tablet kommt auf 8,3 Zoll.

Das Außen-Display wiederum könnte zwischen 5,3 und 5,5 Zoll groß sein und sich damit auf dem Niveau des iPhone 13 mini bewegen. Das Bildformat sei allerdings breiter.

Die Auflösung des Displays soll innen bei 2.713 × 1.920 Pixeln liegen, außen seien es 2.088 x 1.422 Pixel, berichtet GSMArena. Demnach lieferten beide Bildschirme ein scharfes Bild.

Nahezu faltenfreier Bildschirm erwartet

Apples iPhone Fold verfügt angeblich über ein nahezu faltenfreies Display, berichtet MacRumors. Zwar wurde im Vorfeld gemunkelt, dass Apple sogar an einem Bildschirm komplett ohne Falte arbeitet.

Mittlerweile heißt es aus der Gerüchteküche jedoch, dass Apple eine Technologie verwendet, die die Falte zwar auf ein Minimum reduziere, aber nicht vollständig eliminiere.

iPhone Fold: Größe und Material

Aufgeklappt könnte das iPhone Fold 4,5 Millimeter dünn sein (via MacRumors). Zugeklappt sei es 11 Millimeter dick, berichtet Macworld. Zum Vergleich: Das Galaxy Z Fold7 hat aufgeklappt eine Dicke von 4,2 Millimetern, zugeklappt sind es 8,9 Millimeter.

Das iPhone Fold soll außerdem rund 255 Gramm wiegen, berichtet PhoneArena an anderer Stelle. Somit wäre es nicht nur dicker als das Galaxy Z Fold7, sondern auch deutlich schwerer. Samsungs Falt-Handy bringt nämlich gerade einmal 215 Gramm auf die Waage.

Der Rahmen des iPhone Ultra könnte aus Aluminium und Titan bestehen, berichtet 9to5Mac. Das Scharnier für den Faltmechanismus beinhalte Liquid-Metal-Komponenten, berichtet MacRumors. Das auch als „Metallic Glass“ bekannte Material soll biegfester sein als traditionelles Metall und robuster als Titanlegierungen. Apple habe im Juni 2026 Prototypen mit diesen Scharnieren an Mobilfunkanbieter verschickt (via GSMArena)

Touch ID statt Face ID – und kein MagSafe?

Ebenfalls interessant: Das iPhone Fold soll ohne Face ID erscheinen, wie der Tech-Analyst Ming-Chi Kuo (via GSMArena) behauptet. Stattdessen soll ein Sensor für Touch ID im seitlich platzierten Power-Button integriert sein – und nicht im Touchscreen.

Das letzte iPhone-Modell, das Apple mit einem Fingerabdrucksensor ausgestattet hat, ist das iPhone SE (2022). Doch die Technologie hat auch heute noch viele Fans.

Und: Vielleicht lässt Apple die verbauten Magneten weg, die bei aktuellen iPhones Standard sind, spekuliert PhoneArena. Der Hersteller könnte zugunsten eines schlankeren Gehäuses darauf verzichten. MagSafe-Ladegeräte wären dann zwar womöglich mithilfe von magnetischen Cases nutzbar. Allerdings würde die Ladegeschwindigkeit beim Wireless Charging vermutlich darunter leiden.

Vier Kameras für das iPhone Fold

Apple soll für das erste faltbare iPhone insgesamt vier Kameras planen: Demnach verfügt das iPhone Fold über zwei Selfie-Kameras: eine außen und eine innen, berichtet SamMobile. Beide sollen jeweils mit 18 Megapixeln auflösen (via 9to5Mac).

Zwei Kameras auf der Rückseite runden das Kamera-Set-up laut MacRumors ab. Dabei soll es sich um eine Weitwinkel- und um eine Ultraweitwinkelkamera mit jeweils 48 Megapixeln Auflösung handeln, berichtet Android Authority.

Du musst beim iPhone Fold also wohl auf eine Telelinse mit optischem Zoom verzichten. Eine solche dürfte Apple auch 2026 nur in seinen Pro-Modellen verbauen.

Kleinerer Akku als bei der Konkurrenz?

Aktuell heißt es, das iPhone Fold werde auf eine Akkukapazität von 4.883 Milliamperestunden kommen. Denn Apple verbaue einen Akku mit 1.921 Milliamperestunden und einen mit 2.962 Milliamperestunden, wie AppleInsider berichtet.

Zum Vergleich: Der Akku im Galaxy Z Fold8 Ultra hat eine Kapazität von 5.000 Milliamperestunden, beim Pixel 10 Pro Fold sind es 5.015 Milliamperestunden. Allerdings ist Apple bekannt dafür, auch aus kleineren Akkus lange Laufzeiten herauszuholen.

Wir gehen davon aus, dass Apple einen seiner High-End-Prozessoren im iPhone Fold verbauen wird. Wahrscheinlich  handelt es sich dabei um den A20 Pro, der auch im iPhone 18 Pro stecken könnte. Angeblich wird Apple dem iPhone Fold obendrein 12 Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM) spendieren, wie SamMobile berichtet.

Damit dürfte es die Voraussetzungen für Apples stärkstes KI-Modell erfüllen, das außerhalb der EU voraussichtlich gemeinsam mit dem iPhone Fold seinen Einstand feiern wird.

Damit das Gerät unter hoher Last nicht überhitzt, verfügt das iPhone Fold angeblich über ein aktives Kühlsystem, das die Wärme verteilen kann, berichtet PhoneArena. Das wäre vor allem für lange Gaming-Sessions relevant.

iPhone Ultra ohne SIM-Kartenslot?

Möglicherweise verzichtet Apple komplett auf einen klassischen Slot für SIM-Karten und setzt ausschließlich auf eSIM-Technologie, wie AppleInsider berichtet. Dies sei sehr wahrscheinlich, da das Design des Falt-iPhones auf dem des iPhone Air basiere – und dieses Modell ebenfalls ohne physische SIM-Karte auskommt.

iOS 27: Besseres Multitasking für das iPhone Fold

Trotz seiner einem Tablet ähnlichen Größe werde das iPhone Fold nicht iPadOS, sondern iOS 27 als Betriebssystem erhalten, berichtet 9to5Mac.

iOS 27: Diese iPhones und iPads bekommen das Update

Allerdings soll iOS 27 spezielle Multitasking-Features für das iPhone Fold bereithalten, die Apple erst zum Launch des Gerätes enthüllen wird. Dazu zählen sollen neue App-Layouts und eine Seitenleiste am linken Bildschirmrand zählen, über die Du schnell zwischen Inhalten wechseln kannst.

iOS 27 und Siri AI vorgestellt: Diese iPhone-Neuerungen kommen im Herbst

Einen echten Fenstermodus wie Apples iPads wird das iPhone Fold aber angeblich nicht bekommen.

Die mutmaßlichen Specs des iPhone Fold in der Übersicht

Im Folgenden listen wir Dir die bekannten Details zur Ausstattung des iPhone Fold auf. Bitte bedenke, dass es sich nur um Gerüchte und Spekulationen handelt.

  • Design: Glas und Metall, Book-Style, Touch ID statt Face ID
  • Hauptdisplay: 7,8 Zoll, 2.713 × 1.920 Pixel
  • Außendisplay: 5,3 bis 5,5 Zoll, 2.088 × 1.422 Pixel
  • Rückkamera: Dualkamera (48 + 48 Megapixel)
  • Frontkamera: je eine außen und innen (jeweils 18 Megapixel)
  • Prozessor: Apple A20 Pro
  • Arbeitsspeicher: 12 Gigabyte
  • Akku: 4.883 Milliamperestunden
  • Release: Herbst 2026 – in Deutschland womöglich später
  • Preis: etwa 2.830 Euro

Das iPhone Ultra könnte die Zukunft des Smartphone-Marktes markieren – oder zumindest einen Zwischenstopp. Wenn Du aktuell über ein Upgrade nachdenkst, kannst Du Dir bereits jetzt die neuesten iPhones bei Vodafone sichern – inklusive passender Tarife für Highspeed-5G und Smart Network Features.

FAQ: Häufige Fragen zum iPhone Fold

Wann kommt das iPhone Fold in Deutschland?

Apple wird das iPhone Fold vermutlich im September 2026 vorstellen. Gerüchten zufolge könnte es aber zunächst nur in den USA erscheinen und erst später in Deutschland.

Was kostet das iPhone Fold?

Das iPhone Fold wird vermutlich das bislang teuerste iPhone und könnte rund 2.830 Euro kosten.

Was bringt ein Fold-Handy?

Ein faltbares Smartphone bietet Dir geöffnet ein Display in Tablet-Größe. In geschlossenem Zustand ist es so kompakt wie ein normales Handy. Möglich ist das durch einen cleveren Faltmechanismus.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/article/iphone-fold-release-preis-ausstattung-101932

Diese Vorteile bringt 5G für Unternehmen

Als fünfte Mobilfunkgeneration bietet 5G Vorteile, die sich immer stärker in der Geschäftswelt bemerkbar machen. Dazu gehören schnellere Datenübertragung und niedrigere Latenz, aber auch höhere Kapazität und Sicherheit im Mobilfunknetz. Der Mobilfunkstandard bildet so eine wichtige Grundlage für die zukünftige Vernetzung und das wachsende Internet der Dinge (IoT).

5G erreicht sehr hohe Geschwindigkeiten

Die Implementierung von 5G-Technologien stellt einen bedeutenden Schritt für Unternehmen dar, insbesondere aufgrund der hohen Datenraten, die sie bieten. Mit Download-Geschwindigkeiten, die unter Idealbedingungen 10 oder sogar 20 Gbit/s (Gigabit pro Sekunde) erreichen können, versetzt 5G Unternehmen in die Lage, große Datenmengen in Sekundenschnelle zu übertragen.

Dies ist besonders vorteilhaft für Branchen, die auf Big Data und datenintensive Anwendungen angewiesen sind, wie z. B. die Medienproduktion oder die Finanzdienstleistungsbranche. Die Fähigkeit, Daten schnell zu übertragen und zu verarbeiten, kann signifikante Effizienzsteigerungen bedeuten und Unternehmen dabei helfen, konkurrenzfähig zu bleiben.

Auch wenn aktuelle Mobilfunkverträge selten mehr als 500 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) für die Datenübertragung zur Verfügung stellen, birgt 5G enormes Potenzial für die Wirtschaft: Durch die Bereitstellung einer stabilen und zuverlässigen Netzwerkumgebung gilt 5G als Rückgrat für die nächste Welle digitaler Transformationen, die von der Automatisierung bis zur Integration des Internets der Dinge (IoT) reicht.

Gegenüber 4G- bzw. LTE-Netzen bietet 5G vor allem mehr Netzkapazität und kann zudem deutlich kürzere Latenzzeiten ermöglichen.

Geringe Latenz ermöglicht Echtzeitkommunikation

Ein weiterer entscheidender Vorteil von 5G ist seine bemerkenswert niedrige Latenz, also die Verzögerung in der Kommunikation, die teilweise bei nur einer Millisekunde liegt. Diese nahezu sofortige Datenübertragung ist entscheidend für Anwendungen, die Echtzeitkommunikation erfordern, wie etwa die Fernsteuerung von Maschinen, autonomen Fahrzeugen oder auch die Telemedizin.

Unternehmen können von diesem Vorteil profitieren, indem sie ihre Kommunikationsinfrastruktur optimieren und ihre Reaktionsfähigkeit in kritischen Situationen wesentlich verbessern.

Auch bei der Latenz gilt: Die geringe Verzögerungszeit bezieht sich auf optimale Bedingungen und vorrangig spezialisierte Anwendungen im betrieblichen Umfeld. Im Mobilfunk-Endkundenbereich kann die Latenz ein paar Millisekunden mehr betragen.

Die hohe Netzkapazität bringt viele Geräte gleichzeitig online

Die hohe Kapazität des 5G-Netzes ermöglicht es, eine Vielzahl von Geräten gleichzeitig und effizient zu verbinden. Dies ist besonders wichtig, da das Internet der Dinge immer mehr an Bedeutung gewinnt und die Anzahl der vernetzten Geräte exponentiell wächst.

Unternehmen können durch die Nutzung von 5G ihre IoT-Strategien optimieren, indem sie eine zuverlässige und stabile Verbindung sicherstellen. Diese Kapazitätssteigerung kann u. a. in intelligenten Fabriken, in denen Maschinen ständig mit zentralen Systemen kommunizieren, entscheidend für die Aufrechterhaltung von Produktionsabläufen und der Fehler- und Angriffserkennung sein.

Zukunftstechnologien profitieren von 5G

Viele aufstrebende Technologien, die die Geschäftswelt transformieren, profitieren stark von 5G. Dazu gehören beispielsweise:

All diese Technologien erfordern eine schnelle und stabile Internetverbindung, damit Sie ihr volles Potenzial ausschöpfen können. 5G bildet in diesen Bereichen die Grundlage. Unternehmen profitieren dank hoher Bandbreite, geringer Latenz und der Möglichkeit, eine große Anzahl von Geräten zu vernetzen, von zahlreichen, teils wettbewerbskritischen Vorteilen, um innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und neue Märkte zu erschließen.

Optimierte Sicherheit und Zuverlässigkeit

5G verbessert diverse Sicherheitsaspekte im Vergleich zu vorherigen Mobilfunkstandards. So entsteht ein verlässlicheres, robusteres und sichereres Mobilfunknetz. Dazu tragen folgende Aspekte bei:

  • Die 5G-Bestandteile werden durch moderne kryptografische Lösungen individuell gesichert. Sollten einzelne Komponenten kompromittiert werden, bleiben andere Elemente weiterhin geschützt. 
  • Beim Roaming innerhalb eines ausländischen Netzes teilt das verbundene Endgerät dem heimischen Anbieter die Identität des Mobilfunkbetreibers mit. Dieser Mechanismus stellt sicher, dass das Gerät mit einem autorisierten Netz verbunden ist und der Datenaustausch geschützt bleibt. 
  • Mit 5G wird die IMSI (International Mobile Subscriber Identity) eines Nutzers verschlüsselt übertragen. Das erhöht die Datensicherheit, da das Abhören durch konventionelle IMSI-Catcher erschwert wird. 

Hat 5G auch Nachteile?

Eine der Herausforderungen in Bezug auf 5G sind die hohen Investitionen, die für den Ausbau der 5G-Infrastruktur erforderlich sind. Je nach Frequenzband unterscheidet sich die Reichweite von 5G-Antennen. Für einen leistungsfähigen Ausbau und eine verlässliche Versorgung in Deutschland können daher zusätzliche Antennenstandorte erforderlich sein.

Zudem gibt es Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit. Die Risiken liegen allerdings eher bei vernetzten Geräten als im 5G-Netz selbst, das über moderne Sicherheitsvorkehrungen verfügt. Unternehmen sollten daher eigenverantwortlich in robuste Sicherheitslösungen investieren, um ihre Netzwerke zu schützen.

Angesichts dieser Herausforderungen ist es entscheidend, dass Unternehmen eine ganzheitliche Strategie entwickeln, um die Sicherheitsaspekte von 5G effektiv zu adressieren und die Implementierung erfolgreich zu gestalten.

Die Vorteile von 5G im Überblick

5G bietet Firmen zahlreiche, teils wettbewerbskritische Vorteile. Dazu gehören:

  • Hohe Geschwindigkeit bei der Datenübertragung
  • Geringe Latenz
  • Große Netzkapazität
  • Die Möglichkeit, neue Technologien zu integrieren.

Diese Merkmale machen 5G zu einem wertvollen Werkzeug für Unternehmen, die ihre Effizienz verbessern und innovativ bleiben möchten. Bei der Umstellung auf 5G müssen Firmen allerdings die damit verbundenen Herausforderungen beachten, um maximalen Nutzen zu erzielen und Risiken zu minimieren.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/5g-vorteile/

Datenschutz in Microsoft 365 – So schützen Unternehmen ihre Daten

Millionen Unternehmen setzen täglich auf Microsoft 365. Dabei verarbeiten sie oft sensible Daten in der Cloud von Microsoft – das wirft Fragen zum Datenschutz auf. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie Microsoft 365 im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einrichten und betreiben.

Microsoft 365-Datenschutz: Das Wichtigste in Kürze

  • Microsoft 365 lässt sich im Einklang mit der DSGVO betreiben, die Konformität hängt jedoch stark von der individuellen Konfiguration und Dokumentation ab.
  • Microsoft ist im Sinne des Datenschutzes der Auftragsverarbeiter, Ihr Unternehmen bleibt datenschutzrechtlich verantwortlich.
  • Die EU-Datengrenze sorgt dafür, dass die Kerndienste von Microsoft 365 innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verwaltet werden.
  • Ein rechtliches Restrisiko durch den US-amerikanischen CLOUD Act bleibt trotz Datenspeicherung in der EU bestehen.
  • Wichtige Maßnahmen für den Datenschutz in Microsoft 365 sind die Reduzierung optionaler Diagnosedaten, eine durchgängige Verschlüsselung und die Multi-Faktor-Authentifizierung.
  • Für den rechtssicheren Einsatz von MS 365 benötigen Unternehmen einen gültigen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Microsoft.

Microsoft 365 und der Datenschutz: Überblick und Grundlagen

Microsoft 365 (früher auch: Office 365) ist eine cloudbasierte Suite aus Anwendungen wie Word, Excel, Teams und Exchange Online. Früher waren diese Programme lokal auf Arbeitsplatzrechnern installiert und funktionierten auch offline problemlos. Die aktuellen Versionen greifen im Hintergrund häufig auf Microsoft-Server zu.
Weil die Anwendungen mehr oder weniger vollständig in der Cloud laufen, verarbeitet Microsoft dabei zwangsläufig personenbezogene Daten Ihrer Mitarbeitenden und Kund:innen. Für den Datenschutz gelten in der EU jedoch strenge Vorgaben, unabhängig davon, welcher Cloud-Anbieter zum Einsatz kommt.

Ist Microsoft 365 DSGVO-konform? Die rechtliche Einordnung

Ob sich der Betrieb von Microsoft 365 mit der DSGVO vereinbaren lässt, beschäftigt Unternehmen und offizielle Stellen schon seit Langem. Die deutschen Aufsichtsbehörden bewerten den Einsatz mittlerweile differenzierter als noch vor einigen Jahren.
Die Datenschutzkonferenz (DSK) der deutschen Aufsichtsbehörden hält einen datenschutzkonformen Einsatz von Microsoft 365 grundsätzlich für möglich. Ein pauschales Verbot besteht nicht. Entscheidend sind aber die konkrete Konfiguration der Software-Suite und eine lückenlose Dokumentation der getroffenen Datenschutzmaßnahmen. Diese Einschätzung bestätigte im November 2025 die hessische Datenschutzaufsichtsbehörde.
Für IT-Verantwortliche bedeutet das: Die Nutzung von Microsoft 365 verstößt nicht automatisch gegen die DSGVO. Entscheidend ist, wie Ihr Unternehmen den Dienst einrichtet und welche vertraglichen Grundlagen es dafür schafft, etwa im Rahmen der Cloud Compliance.
Hinweis: Diese Einschätzung ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Prüfen Sie die Umsetzung in Ihrem Unternehmen idealerweise gemeinsam mit einer qualifizierten Datenschutz- oder Rechtsberatung. Das gilt insbesondere, wenn Sie Geschäfte mit Nicht-EU-Firmen oder -Kund:innen machen und/oder im Nicht-EU-Ausland Standorte betreiben.

Datenspeicherort und Drittlandtransfer: EU-Datengrenze, CLOUD Act und Schrems II

Seit 2023 betreibt Microsoft die Kerndienste von Microsoft 365 für Unternehmen in der EU innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Das geschieht im Rahmen der sogenannten EU-Datengrenze (EU Data Boundary). Es betrifft die Verarbeitung von Kundendaten, Diagnosedaten und weiteren personenbezogenen Daten der Kerndienste.
Trotz der Datenverarbeitung in der EU bleibt ein rechtliches Restrisiko bestehen. Denn der US-amerikanische CLOUD Act (Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act) verpflichtet US-Unternehmen, US-Behörden auch Zugriff auf Daten zu gewähren, die im Ausland gespeichert sind. Ein theoretischer Zugriff US-amerikanischer Behörden auf Microsoft 365-Daten ist trotz Datenspeicherung in der EU also nicht vollständig ausgeschlossen.
Der Europäische Gerichtshof kippte mit dem sogenannten Schrems-II-Urteil 2020 die bisherige Rechtsgrundlage für den Datentransfer in die USA. Seit 2023 regelt das EU-US Data Privacy Framework den Datenaustausch neu. Ob diese Rechtsgrundlage dauerhaft Bestand hat, ist derzeit offen.

Auftragsverarbeitung und Verantwortlichkeiten: Der AV-Vertrag und Microsofts Rolle

Bei Microsoft 365 übernimmt Microsoft die Rolle des Auftragsverarbeiters nach Artikel 28 der DSGVO. Ihr Unternehmen bleibt datenschutzrechtlich verantwortlich für alle personenbezogenen Daten, die Sie über den Dienst verarbeiten. Man spricht auch vom Modell der gemeinsamen Verantwortung.
Diese Aufteilung verpflichtet Sie zum Abschluss eines rechtsgültigen Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) mit Microsoft. Bei Datenübermittlungen in Drittländer gelten zudem die EU-Standardvertragsklauseln.
Eine Besonderheit betrifft bestimmte Diagnosedaten: Microsoft verarbeitet einen Teil davon auch zu eigenen Zwecken, etwa zur Produktverbesserung. In diesem Fall tragen Microsoft und Ihr Unternehmen laut Artikel 26 DSGVO eine gemeinsame Verantwortung. In diesem Fall muss klar geregelt sein, zu welchem Zweck die Diagnosedaten verarbeitet werden und mit welcher Technik und Methodik die Verarbeitung erfolgt.
Ein rechtsgültiger Auftragsverarbeitungsvertrag sollte mindestens folgende Bausteine enthalten:
  • Vertragsgegenstand und Dauer der Verarbeitung
  • Kategorien betroffener Personen und Datenarten
  • Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM)
  • Vorgaben zu Unterauftragsverarbeitern und Löschfristen

Datenschutz in Microsoft 365 konfigurieren: Maßnahmen rund um Diagnosedaten und Verschlüsselung

Neben den vertraglichen Grundlagen entscheidet vor allem die technische Konfiguration über den tatsächlichen Datenschutz in Microsoft 365. Die folgenden Maßnahmen gehören zu den Grundlagen einer datenschutzkonformen Einrichtung.

Technische Maßnahmen

  • Diagnose- und Telemetriedaten auf das nötige Minimum reduzieren
  • Das Feature Connected Experiences und den Adoption Score (früher: Productivity Score) prüfen und bei Bedarf deaktivieren
  • Inhalte durchgängig verschlüsseln, idealerweise mit einer eigenen Schlüsselverwaltung – mehr dazu in unserem Ratgeber zur Verschlüsselung
  • Zugriffe über Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und ein zentrales Identitätsmanagement wie Microsoft Entra ID absichern
  • Audit-Protokolle aktivieren, um Zugriffe und Änderungen nachvollziehbar zu machen

Organisatorische Maßnahmen

  • Ein Verarbeitungsverzeichnis nach Artikel 30 DSGVO für alle Microsoft 365-Prozesse führen
  • Bei besonders risikoreichen Verarbeitungen eine Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) nach Artikel 35 DSGVO durchführen
  • Zugriffsrechte regelmäßig überprüfen und nach dem Prinzip der minimalen Rechtevergabe festlegen
Bei der zentralen Verwaltung von Endgeräten und Sicherheitsrichtlinien unterstützt Sie zusätzlich ein Unified Endpoint Management.

Datenschutz in den einzelnen Microsoft 365-Diensten: Outlook, Exchange Online und Teams

Neben den allgemeinen Einstellungen gibt es unterschiedliche Datenschutzaspekte je nach Dienst innerhalb von Microsoft 365. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.
Die entsprechenden Einstellungen nehmen Sie normalerweise im Microsoft 365 Admin Center vor. Für weitergehende Datenverarbeitung nutzen Sie das Microsoft Intune Admin Center (Endpoint Manager).
Mehr zur sicheren Konfiguration Ihres E-Mail-Verkehrs lesen Sie auch in unserem Beitrag zum E-Mail-Datenschutz. Für datenschutzkonforme Meetings in Teams gelten ähnliche Grundprinzipien wie bei anderen Videokonferenz-Tools, mehr dazu in unserem Leitfaden zu DSGVO-konformen Videokonferenzen.

Unser Fazit: Wirksamer Datenschutz in Microsoft 365 gelingt mit klarer Konfiguration

Microsoft 365 lässt sich datenschutzkonform betreiben, allerdings nicht automatisch ab Werk. Entscheidend sind ein rechtsgültiger Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit Microsoft und die Einhaltung/Nutzung der EU-Datengrenze. Außerdem müssen Sie Verschlüsselung, Zugriffsrechte und die Verarbeitung von Diagnosedaten sorgfältig konfigurieren.
Wenn Sie diese Punkte konsequent umsetzen, schaffen Sie eine solide Grundlage für den Datenschutz bei Microsoft 365 in Ihrem Unternehmen. Mit Microsoft 365 Business von Vodafone erhalten Sie Unterstützung bei der Einrichtung und Verwaltung, inklusive Administration über Intune, damit die datenschutzkonforme Konfiguration in der Praxis gelingt.
Quelle:
https://www.vodafone.de/business/blog/microsoft-365-datenschutz-21204/

Was ist Latenz? Was Sie im Netzwerk bedeutet und wie Sie sie messen

Im Arbeitsalltag fällt Latenz meist dadurch auf, dass Anwendungen verzögert reagieren, ein Voice-over-IP-Gespräch stockt oder ein Cloud-Dienst langsamer arbeitet als erwartet. Der Wert beeinflusst, wie direkt Systeme antworten, wie stabil Echtzeitkommunikation läuft und wie zuverlässig digitale Prozesse über Standorte, Cloud und WLAN hinweg funktionieren.

Was ist Latenz? Definition und Erklärung

Latenz beschreibt die Verzögerung, die bei der Übertragung von Daten entsteht, also wie lange ein Datenpaket im Netzwerk vom Ausgangspunkt bis zum Ziel braucht. Viele Tests messen zusätzlich die Zeit der Antwort zurück zum Ausgangspunkt. Diese Hin- und Rücklaufzeit heißt Round Trip Time (RTT).

Häufig messen IT-Teams die Latenz über den sogenannten Ping. Ein Ping-Test sendet ein kleines Testpaket an ein Zielsystem und misst die Zeit bis zur Antwort. Der Wert liefert eine schnelle Orientierung, ersetzt aber keine vollständige Analyse der Netzwerkleistung. Daten können etwa auf Hin- und Rückweg unterschiedliche Pfade nehmen. Weitere Einflussfaktoren sind z. B. Serverleistung, Netzwerkauslastung, Jitter und Paketverlust.

Verwandte Begriffe

Gut zu wissen: Bandbreite beschreibt etwas anderes. Sie gibt an, wie viele Daten eine Verbindung pro Sekunde grundsätzlich transportieren kann. Verlassen Sie sich also nicht allein auf eine hohe Bandbreite – sie sorgt nicht automatisch für kurze Reaktionszeiten. Auch die folgenden Begriffe begegnen Ihnen häufig im Zusammenhang mit der Netzwerkleistung:

  • Ping: Messverfahren, um die Reaktionszeit zu testen.
  • Jitter: Schwankung der Latenz von Paket zu Paket.
  • Paketverlust: Datenpakete erreichen ihr Ziel nicht. Das kann zu Verzögerungen oder Aussetzern führen.

Warum ist Latenz wichtig?

Niedrige Latenz ist überall wichtig, wo Systeme schnell reagieren müssen. In Unternehmen betrifft das viele alltägliche Abläufe:

  • Mitarbeitende greifen auf Cloud-Anwendungen zu.
  • Teams telefonieren über Voice over IP (VoIP).
  • Standorte nutzen gemeinsame Plattformen.
  • Anwendungen tauschen Daten über eine API (Application Programming Interface) aus.

Hohe Latenz verlängert Antwortzeiten. Dadurch wirken Eingaben träge und Freigaben dauern länger. Besonders deutlich wird das bei Echtzeitprozessen wie Videokonferenzen, wenn Ruckler und Abbrüche auftreten. In der Industrie macht sich Latenz bei Internet-of-Things-Anwendungen (IoT) wie Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) bemerkbar.

Mit zusätzlicher Bandbreite beheben Sie solche Verzögerungen nicht unbedingt. Liegt die Ursache in langen Übertragungswegen, überlasteten Pfaden oder langsamen Serverantworten, bleibt die Reaktionszeit spürbar.

Lesebestätigung in Outlook aktivieren und verwalten: Schritt für Schritt…

Bei wichtigen E-Mails kann eine Lesebestätigung in Outlook Orientierung für weiteres Handeln geben: Wir zeigen, wobei die Option tatsächlich hilft und wie Sie die Lesebestätigung in Ihrer Outlook-Version aktivieren oder anfordern.

Was die Outlook-Bestätigungen wirklich aussagen

Im Arbeitsalltag geht es bei Outlook-Bestätigungen meist um zwei unterschiedliche Fragen: Ist die Nachricht technisch angekommen? Oder: Hat der Empfänger die E-Mail geöffnet? Hier ist es wichtig, zwischen einer sogenannten Zustellbestätigung oder Lesebestätigung zu unterscheiden:

Was sind APTs? Erklärung und Schutz für Unternehmen im Überblick

Wenn vertrauliche Projektstände, Zugangsdaten oder interne Entscheidungen plötzlich außerhalb des Unternehmens auftauchen, muss dahinter nicht der klassische Einbruch stecken. APTs (Advanced Persistent Threats) arbeiten oft deutlich leiser: gezielt, geduldig und sorgfältig vorbereitet. Für Unternehmen zählt deshalb nicht nur, Angriffe abzuwehren. Ebenso wichtig ist es, verdächtige Aktivitäten früh zu erkennen, bevor ein stiller Zugriff großen Schaden verursacht.

Was sind APTs? Das macht Advanced Persistent Threats aus

Ein Advanced Persistent Threat (kurz APT) ist ein gezielter Cyberangriff auf ausgewählte Ziele – etwa bestimmte Organisationen, Branchen, Behörden oder Personen. Die Attacken sind langfristig angelegt und komplex. Dabei dringen Angreifer in Netzwerke und IT-Umgebungen ein und versuchen, dort möglichst lange unentdeckt zu bleiben. Auf Deutsch bedeutet der Begriff etwa fortgeschrittene (hochentwickelte), andauernde Bedrohung.

Wichtig ist: Gemeint ist nicht nur ein einzelnes Schadprogramm (z. B. ComputervirenTrojaner oder Spyware), sondern eine mehrstufige Kampagne aus Recherche, Zugriff, Tarnung und weiteren Schritten.

APT kann auch Akteure meinen

Der Begriff APT beschreibt zudem Gruppen, Kampagnen oder Akteure. Sie sind häufig staatlich unterstützt oder staatlich verbunden, können aber auch kriminell motiviert sein. Was sie verbindet, ist der strategische Fokus: Sowohl die Opfer als auch der Zweck des Angriffs – etwa Cyberspionage, Datendiebstahl, Sabotage oder die Vorbereitung weiterer Angriffe – stehen von Anfang an fest.

Begriffserklärung:

  • „Advanced“ steht für den Einsatz ausgefeilter Methoden wie Zero-Day-Schwachstellen (unbekannte oder noch nicht geschlossene Sicherheitslücken), gezielte Manipulation von Personen durch Social Engineering und den Einsatz von maßgeschneiderter Malware.
  • „Persistent“ (dt. andauernd) bedeutet im Kontext eines APT, dass Angreifer langfristig unbemerkten Zugriff auf Systeme und Daten erhalten wollen. Sie arbeiten in der Regel strategisch auf ein größeres Ziel ausgerichtet und verfolgen Ziele trotz Hürden weiter.
  • „Threat“ beschreibt die konkrete Bedrohung für Daten, Systeme, Prozesse und Geschäftsgeheimnisse. 

Unterscheidung zu anderen Angriffen

Damit unterscheiden sich Advanced Persistent Threats klar von breit gestreuten Angriffen. Methoden wie klassisches Phishing erreichen viele zufällige Empfänger. Nach einem Treffer nutzen Angreifer die erbeuteten Daten oder Zugänge dann meist schnell für einen kurzfristigen Gewinn aus. Ein APT-Angriff dagegen wird vorbereitet, auf das Ziel zugeschnitten und so umgesetzt, dass der Zugriff möglichst unentdeckt bleibt. Als Einstiegsvektor kann dabei auch gezieltes, auf einzelne Personen gerichtetes Spear-Phishing zum Einsatz kommen.

Für Unternehmen ist diese Abgrenzung enorm wichtig. Wer APTs nur als besonders ausgefeilte Malware versteht, übersieht die organisatorische Seite. Ein solcher Angriff kann gültige Konten, legitime Tools, Cloud-Dienste, E-Mail-Kontakte und Schwachstellen kombinieren, also genau jene Dinge, die im Alltag oft ganz unspektakulär wirken.

Wer kann von APTs betroffen sein: Ziele, Schäden und Risiken

APTs richten sich gegen Organisationen, deren Daten, Zugänge oder Prozesse strategisch wertvoll sind. Dazu zählen Behörden, kritische Infrastrukturen (wie Wasser- und Energiewirtschaft, Telekommunikation und Transport), Technologieunternehmen, Fertigung, Finanzbereiche, Forschung, Verteidigung und Unternehmen in wichtigen Lieferketten. Auch Zulieferer oder IT-Dienstleister können für APTs interessant werden, wenn sie dadurch Zugang zu einem größeren Ziel erhalten.

Der Schaden entsteht nicht nur durch gestohlene Dateien. APTs können vertrauliche Informationen erbeuten, Systeme manipulieren, Abläufe stören oder weitere Angriffe vorbereiten.

Mögliche Ziele der Angreifer

  • Geschäftsgeheimnisse: Forschungsstände, Konstruktionsdaten, Herstellungsverfahren oder strategische Entscheidungen
  • Zugangsdaten: gültige Konten, Administratorrechte oder technische Zertifikate, die weitere Angriffe erleichtern
  • Lieferkettenbeziehungen: Partnerzugänge, gemeinsam genutzte Systeme oder Softwareketten, über die Angreifer zum eigentlichen Ziel gelangen können
  • Betriebsfähigkeit: kritische Systeme, deren Manipulation oder Ausfall den Arbeitsalltag und die Versorgung anderer Organisationen beeinträchtigen kann
  • Reputation: Vertrauensverlust bei Kunden, Partnern und öffentlichen Stellen, wenn Datenlecks bekannt werden
Balkendiagramm, das die relevanten APTs nach Branche zeigt.

Deutschland weltweit auf dem vierten Platz bei APTs

Dass auch Deutschland stark betroffen ist, verdeutlicht der BSI-Lagebericht 2025: Demnach lag Deutschland auf dem vierten Platz der weltweit am häufigsten von APT-Gruppen angegriffenen Länder – mit einem Anteil von 25 %. Das Hauptziel der hierzulande aktiven APT-Gruppen war dabei die öffentliche Verwaltung. Daneben gerieten der Bereich auswärtige Angelegenheiten, Verteidigung, Rechtspflege und öffentliche Sicherheit, IT-Dienstleister sowie geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungseinrichtungen und politische Parteien ins Visier der Akteure.

Beispiele mit Deutschland-Bezug

Für Deutschland hilft die BSI-Übersicht über hierzulande aktive APT-Gruppen (Stand 14.04.2026) bei der Einordnung. Sie nennt Gruppen mit Aktivitäten gegen deutsche Ziele oder vergleichbare Ziele im europäischen Ausland. Die Gruppierungen werden dabei in der Regel durch Nummern unterschieden. Teilweise werden auch spezielle Namen genutzt.

Diese kurze Auflistung soll lediglich einen Einblick geben. Sie dient nicht als vollständiges Verzeichnis aller Gruppen und Aktivitäten.

  • APT15: Ist im Bereich der öffentlichen Verwaltung aktiv und nutzt über kompromittierte Router und VPN-Server erstellte Verschleierungsnetzwerke.
  • APT28: Ist für Bereiche wie auswärtige Angelegenheiten, Verteidigung, öffentliche Verwaltung, IT-Dienstleistungen und politische Organisationen relevant. Genutzte Wege umfassen unter anderem E-Mail-basierte Schwachstellen und verschiedene Brute-Force-Angriffe wie Password-Spraying. 
  • APT29: Nutzt vor allem legitime Cloud-Dienste als Kontrollinfrastruktur und betrifft besonders staatliche, politische und IT-nahe Ziele. 
  • APT43: Setzt auf mehrstufiges Social Engineering, bei dem Vertrauen über mehrere Nachrichten aufgebaut werden kann, bevor Schadcode oder ein Phishing-Link folgt. 
  • APT44: Auch unter Sandworm bekannt und als relevante Gruppe in der deutschen Lageübersicht geführt.
  • Labyrinth Chollima / Lazarus / Diamond Sleet: Angriff oft via E-Mails mit infizierten Dokumenten zu Jobangeboten.
  • Cruel Jackal / MoleRats / WIRTE: Angreifer versenden LNK-Dateien (Programmverknüpfungen) in Archivdateien.
  • Salt Typhoon: Kompromittiert unter anderem schlecht gewartete Perimeter-Systeme (z. B. Firewalls). Für Deutschland sind Motivation und Zielauswahl in der BSI-Übersicht vom 14.04.2026 noch nicht klar eingegrenzt. 

Wie ein APT-Angriff Schritt für Schritt verläuft

Ein APT-Angriff zeigt sich selten als einzelner, öffentlich sichtbarer Sicherheitsvorfall. Er entwickelt sich schrittweise: Angreifer sammeln Informationen, verschaffen sich Zugriff, weiten Rechte aus und bringen Daten oder Systeme unter Kontrolle.

„Initial Access“ bezeichnet den ersten Einstieg. Er kann über Spear-Phishing, also sehr gezieltes Phishing, eine ausgenutzte Schwachstelle, kompromittierte Lieferketten oder gültige Konten erfolgen. Besonders kritisch sind gültige Konten mit fehlender oder schwacher Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA).

In der Regel verlaufen Advanced-Persistent-Threat-Angriffe in folgenden Schritten:

  1. Aufklärung: Angreifer sammeln Informationen über Personen, Systeme, Software, Partner und erreichbare Dienste.
  2. Erster Einstieg: Der erste Zugriff erfolgt über präparierte Nachrichten, Schwachstellen, Zugangsdaten oder kompromittierte Dritte.
  3. Festsetzen: Backdoors, Tunnel oder legitime Fernzugriffswege sichern den weiteren Zugang.
  4. Privilegien ausweiten und interne Aufklärung: Die Angreifer suchen privilegierte Konten mit erweiterten Rechten, um Zugriff auf weitere Systeme zu erhalten. Gleichzeitig wird die Netzwerkstruktur analysiert und es werden Schwachstellen oder kritische Systeme ausfindig gemacht.
  5. Seitwärtsbewegung: Die Angreifer bewegen sich im Netzwerk und kompromittieren weitere Systeme.
  6. Steuerung: Über Command-and-Control-Kanäle erhalten kompromittierte Systeme Befehle oder übertragen Informationen nach außen.
  7. Datenabfluss oder Sabotage: Die Hacker sammeln und exfiltrieren Daten, sie manipulieren Systeme oder bereiten Sabotage vor.
  8. Spuren verwischen und Zugriff sichern: Die Angreifer versuchen, Hinweise zu entfernen und alternative Zugangswege für spätere Aktivitäten zu erhalten.

APTs nutzen legitime Werkzeuge

Moderne APT-Akteure nutzen zunehmend legitime Werkzeuge und Plattformen. „Living Off the Land“ (LotL) beschreibt den Missbrauch vorhandener Systemwerkzeuge (z. B. PowerShell in Windows-Systemen). Living Off the App (LotA) meint den verdeckten Einsatz legitimer Anwendungen (z. B. Cloud-Dienste). Dadurch wirkt bösartige Aktivität zunächst wie normale Administration oder gewöhnlicher Cloud-Verkehr.

Gleichzeitig wird das Zeitfenster für Verteidigung kleiner. Die durchschnittliche eCrime-Breakout-Zeit lag laut CrowdStrike Global Threat Report 2026 im Jahr 2025 bei 29 Minuten. Sie beschreibt, wie schnell sich Angreifer nach dem ersten Zugriff in weitere Systeme bewegen. Der schnellste beobachtete Breakout gelang in 27 Sekunden. In einem dokumentierten Fall begann die Datenexfiltration vier Minuten nach dem Erstzugriff. Hinzu kommt: Die Zahl der ausgenutzten Schwachstellen mit hohem oder kritischem Schweregrad stieg von 71 im Jahr 2024 auf 146 im Jahr 2025 (Rapid7 2026 Global Threat Landscape Report).

Wie Unternehmen APTs erkennen und eindämmen

Der Schutz vor APTs beginnt nicht bei einem einzelnen Tool. Unternehmen brauchen Schulungen, klare Zuständigkeiten und eine Sicherheitsarchitektur, die verdächtige Muster erkennt, bevor Angreifer kritische Systeme erreichen.

Folgende Funktionen sollte eine umfassende Sicherheitslösung enthalten:

  • Anomalieerkennung: sucht etwa nach ungewöhnlichem Verhalten (z. B. Logins zu untypischen Zeiten), neuen privilegierten Konten, auffälliger PowerShell-Nutzung oder großen ausgehenden Datenmengen.
  • Threat Intelligence (Cyber-Bedrohungsanalyse): liefert Kontext zu Taktiken, Schwachstellen und Akteursmustern.
  • Threat Hunting: meint die proaktive Suche nach Anzeichen, auch wenn noch kein eindeutiger Alarm vorliegt.

Weitere Elemente zum Schutz gegen Advanced Persistent Threats sind:

  • Technischer Schutz: Multi-Faktor-Authentifizierung, Patch-Management, Netzwerksegmentierung, Endpoint Detection and Response (EDR), Extended Detection and Response (XDR), Protokollierung und Überwachung von Netzwerkverkehr
  • Organisatorischer Schutz: klare Rollen, Schulungen zu Spear-Phishing und Social Engineering, geregelte Zugriffsrechte, Incident-Response-Plan und regelmäßige Risikobewertung
  • Datenbezogener Schutz: stärkere Kontrolle besonders sensibler Informationen, Beobachtung großer Archive und Prüfung ungewöhnlicher Exporte aus internen Systemen
  • Betrieblicher Schutz: definierte Meldewege, Übungen für Sicherheitsvorfälle und Abstimmung zwischen IT, Management und betroffenen Fachbereichen 

Kontrollierte Reaktion bei Vorfällen

Wenn ein APT-Verdacht entsteht, kann eine hektische Bereinigung die Angreifer alarmieren. Besser ist eine kontrollierte Antwort (Incident Response): Systeme identifizieren, Kommunikationswege beobachten, forensische Informationen sichern und die Bereinigung vorbereitet durchführen.

Die eigentliche Behebung des Vorfalls erfolgt dann im Rahmen der sogenannten Remediation. In diesem Schritt werden gleichzeitig auch Eintrittswege und Hintertüren geschlossen.

Absicherung der Zugänge und regelmäßige Patches

Besonders wichtig sind MFA und Schwachstellenmanagement. Fehlende oder schwache Multi-Faktor-Authentifizierung erleichtert den Missbrauch gültiger Konten. Um sich gegen aktiv ausgenutzte Schwachstellen mit kritischem Schweregrad zu schützen, sollten Unternehmen zudem Systeme regelmäßig patchen und auch Listen wie den US-amerikanischen CISA-KEV-Katalog für die Priorisierung beachten. Die stetig aktualisierte Datenbank sammelt bekannte, aktiv ausgenutzte Schwachstellen.

Auch Remote-Verbindungen, Standortvernetzung, Cloud-Zugänge und mobile Arbeitsplätze gehören in diese Schutzlogik. Verschlüsselte Verbindungen, klare Zugriffskontrollen und Segmentierung reduzieren unnötige Eintrittspunkte und schaffen bessere Voraussetzungen für Monitoring und Reaktion.

APTs im Überblick

APTs sind keine gewöhnlichen Einbrüche in IT-Systeme, sondern langfristig angelegte Kampagnen gegen ausgewählte Ziele.

  • Advanced Persistent Threats verbinden gezielte Vorbereitung, verdeckten Zugriff und lange Präsenz im Zielnetzwerk. 
  • Betroffen sind nicht nur Behörden und Großunternehmen, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen, Zulieferer und IT-nahe Dienstleister. 
  • Zu den Risiken zählen Cyberspionage, Datendiebstahl, Sabotage, Betriebsunterbrechungen und Lieferkettenkompromittierung. 
  • Typische Phasen einer APT-Attacke sind Aufklärung, Erstzugriff, Ausweitung, Kontrolle, Exfiltration von Informationen und Verschleierung. 
  • Wirksame Abwehr kombiniert MFA, Patch-Management, Monitoring, Threat Intelligence, Incident Response und klare Organisation. 

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/was-sind-apts/

Rufumleitung auf dem iPhone einrichten: So geht´s…

Ein verpasster oder länger unbeantworteter Anruf auf dem Diensthandy kann im Arbeitsalltag schnell zusätzliche Aufwände und unnötige Rückfragen erzeugen. Damit Kunden auch während Ihrer Abwesenheit schnell eine passende Ansprechperson finden, gibt es die Umleitungsfunktion. So richten Sie eine Rufumleitung auf dem iPhone ein – Schritt für Schritt.

Rufumleitung per Einstellungen auf dem iPhone aktivieren

Der einfachste Weg zu einer Rufumleitung vom iPhone auf eine andere Nummer führt über die Geräteeinstellungen. Dort richten Sie eine direkte Rufweiterleitung ein, sofern Ihr Mobilfunkdienst diese Konfiguration über das Gerät unterstützt. Bei manchen Prepaid-Anbietern müssen Sie unter Umständen die Funktion vom Anbieter aktivieren lassen.

Unbedingte Rufumleitung direkt auf dem iPhone aktivieren

  1. Öffnen Sie die „Einstellungen“.
  2. Scrollen Sie nach unten und tippen Sie auf den Menüpunkt „Apps“.
  3. Tippen Sie auf „Telefon“.
  4. Wählen Sie die Option „Rufweiterleitung“.
  5. Aktivieren Sie den Schalter „Rufweiterleitung“.
  6. Tippen Sie auf „Weiterleiten an“ und tragen Sie eine Zielnummer ein.
  7. Kehren Sie über den Pfeil am oberen linken Displayrand auf den vorherigen Bildschirm zurück, damit das iPhone die Rufumleitung übernimmt.

Wichtig: Für die Einrichtung muss das Gerät mit dem Mobilfunknetz verbunden sein, denn die Umleitung erfolgt im Kernnetz des Mobilfunkanbieters. Rufumleitung sind über das 4G/LTE-Netz via VoLTE oder 5G (VoNR – Voice over New Radio) problemlos möglich. Beschränkungen auf das GSM-Netz oder Ausnahmen im CDMA-Netz (im US-amerikanischen Raum) haben heutzutage praktisch keine Relevanz mehr.

Bei Dual-SIM-Betrieb entscheidet die gewählte Leitung darüber, welche Nummer umgeleitet wird. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Leitung ausgewählt haben, bevor Sie die Rufumleitung aktivieren.

Rufumleitung per Ziffernblock aktivieren und deaktivieren

Mit speziellen Steuercodes können Sie feiner kontrollieren, wann eine Weiterleitung genau greifen soll. Dafür geben Sie über den Ziffernblock der Telefon-App einen GSM-Code (bzw. USSD-Code) ein und bestätigen ihn mit der Wahltaste. Auch diese Rufumleitungen werden direkt im Mobilfunknetz hinterlegt. Als Zielnummer verwenden Sie die Nummer, auf der Anrufe ankommen sollen.

Bedingte Rufweiterleitung per Mobilfunk-Code aktivieren

  • Alle Anrufe: **21*Zielnummer#
  • Besetzte Leitung: **67*Zielnummer#
  • Nichterreichbarkeit: **62*Zielnummer#
  • Nichtannahme nach Zeit: **61*Zielnummer**Zeit#

Tipp: Für korrekte Weiterleitungen nutzen Sie am besten das internationale Format für Orts- und Mobilfunknummern mit einem Ländercode statt der vorangestellten Null (z. B. mit +49 für Deutschland). Nach der Eingabe sollte eine Rückmeldung des Mobilfunknetzes erscheinen.

Bedingte Rufumleitungen greifen nur in der gewählten Situation. Nichterreichbarkeit umfasst z. B.

  • fehlenden Empfang
  • ein ausgeschaltetes iPhone
  • den Flugmodus

Bei Nichtannahme wird die Verzögerung in Sekunden gesetzt. Je nach Anbieter unterscheiden sich bei der Nichtannahme nach Zeit zudem die möglichen Werte der Verzögerung. Es sind in der Regel zwischen 5 und 30 Sekunden in 5-Sekunden-Schritten möglich. O2 Business nennt etwa 5, 10, 15, 20, 25 und 30 Sekunden als Optionen.

Ein zusätzlicher Vorteil gegenüber der unbedingten iPhone-Rufumleitung: Sie können bei Bedarf für jeden Fall eine andere Nummer festlegen.

Rufumleitung kontrollieren

Für die Kontrolle der Einstellungen nutzen Sie folgende Statuscodes:

  • Alle Anrufe: *#21#
  • Besetzte Leitung: *#67#
  • Nichterreichbarkeit: *#62#
  • Nichtannahme: *#61#

Rufumleitung per Code deaktivieren

Während sich die allumfassende Rufweiterleitung im iPhone einfach deaktivieren lässt, indem Sie den Regler verschieben, müssen Sie bei bedingten Weiterleitungen den jeweiligen Deaktivierungs-Code eingeben:

Alle Rufumleitungen deaktivieren: #002#

Alle Rufumleitungen vollständig löschen: ##002#

Sofortige Rufumleitung löschen: ##21#

Rufumleitung bei Besetzt löschen: ##67#

Rufumleitung bei Nichterreichbarkeit löschen: ##62#

Rufumleitung bei Nichtannahme löschen: ##61#

Kosten für die Rufumleitung

Die Kosten einer Rufumleitung hängen von Ihrem Mobilfunkanbieter und Ihrem Tarif ab. Für eine Weiterleitung fallen in der Regel die Verbindungskosten eines regulären Gesprächs an. Diese Kosten für die Umleitung werden allerdings meistens nicht von üblichen Flatrates abgedeckt. Je nach Anbieter und Tarif können sich hier die Bedingungen unterscheiden. Diese sollten Sie zuvor prüfen.

Besonders vor Auslandsreisen lohnt sich beim Diensthandy daher ein kontrollierender Blick auf die Bedingungen und aktive Weiterleitungen, um Kosten durch Roaming zu vermeiden.

Rufumleitung auf die Mailbox

Es gibt bei bestimmten Weiterleitungen je nach Anbieter auch Ausnahmen. Für O2 Business gilt z. B.: Im EU-Ausland sind Anrufumleitungen auf die eigene Mailbox kostenlos. Außerhalb der EU fallen für Anrufumleitungen auf die Mailbox die Gesprächsgebühr für den eingehenden und den abgehenden Anruf an.

Die O2 Business Mailbox ist über die Kurzwahl 333 erreichbar. Für die direkte Weiterleitung aller Anrufe auf die Mailbox nutzen Sie auf dem iPhone einfach diese Nummer als Ziel der Weiterleitung.

Wann ist eine Rufumleitung sinnvoll?

Eine Rufumleitung schafft klare Erreichbarkeit, wenn Sie auf Ihrem Dienst-iPhone vorübergehend nicht erreichbar sind. Im Arbeitsalltag betrifft das z. B. Vertretungen, Außentermine oder Abwesenheiten (Urlaub, Krankheit).

Sofortige und bedingte Weiterleitung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

iPhone-Rufumleitung im Überblick

  • Mit einer Rufweiterleitung verbessern Sie bei Abwesenheit die Erreichbarkeit für Kunden und reduzieren gleichzeitig Abstimmungsaufwände.
  • Eine iPhone-Rufumleitung lässt sich über die Einstellungen oder per GSM-Code einrichten.
  • Die Option „Rufweiterleitung“ in den iPhone-Einstellungen ist eine unbedingte Weiterleitung. Sie leitet alle Anrufe sofort um.
  • Mit GSM-Codes können Sie bestimmen, in welchem Fall die Rufumleitung von Ihrem iPhone an eine andere Nummer greifen soll.
  • Je nach Anbieter und Tarif können bei der Rufumleitung Kosten anfallen. Prüfen Sie Konditionen und eventuelle Weiterleitungen vor allem vor Auslandsreisen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/rufumleitung-iphone

 

Hardware-as-a-Service (HaaS): Definition und Vorteile

Neue Geräte kosten mehr als nur Geld: Auswahl, Einrichtung, Wartung und Austausch binden IT-Ressourcen, die anderswo sinnvoll eingesetzt werden können. Hardware-as-a-Service (HaaS) verspricht hier Abhilfe. Was HaaS genau ist, welche Vorteile es bietet und wie es sich von verwandten Modellen unterscheidet, lesen Sie hier.

Was ist Hardware-as-a-Service?

Hardware-as-a-Service (HaaS) bedeutet, dass Unternehmen physische Geräte gegen eine laufende Gebühr nutzen, anstatt sie zu kaufen. Der Anbieter stellt die Hardware bereit und bleibt je nach Vertrag Eigentümer der Geräte. Neben der Hardwarebereitstellung können zudem verschiedene Serviceleistungen enthalten sein.

Üblicherweise übernimmt ein Managed Service Provider (MSP) diese zusätzlichen Aufgaben. Ein MSP betreut z. B. IT-Leistungen als externer Dienstleister proaktiv. Welche Leistungen dazu gehören und welche Bedingungen gelten, regelt meist ein Service Level Agreement (SLA).

Nutzung statt Eigentum – was das bedeutet

Der zentrale Unterschied zum Kauf liegt darin, wem die Hardware gehört – und wer die Verantwortung für ihren Betrieb trägt.

  • Gekaufte Hardware gehört Ihrem Unternehmen. Wartung, Ersatz und viele Betriebsaufgaben verbleiben somit intern. 
  • Bei HaaS zahlt Ihr Unternehmen für die Nutzung, während der Anbieter die vereinbarten Servicepflichten übernimmt.

HaaS vereinfacht nicht zwangsläufig den gesamten IT-Betrieb, kann aber für Entlastung sorgen. Der Leistungsumfang fällt je nach Vertrag unterschiedlich aus. Folgendes können Vereinbarungen z. B. einschließen:

  • Installation 
  • Reparatur 
  • Support 
  • Konfiguration 
  • Gerätemanagement 
  • Sicherheitsupdates
  • Garantieabwicklung 
  • Austauschzyklen  
  • Rücknahme am Vertragsende 

Vorteile von Hardware-as-a-Service

Ein Vorteil entsteht vor allem durch planbare laufende Kosten. Statt einer größeren Anfangsinvestition für neue Geräte zahlt Ihr Unternehmen regelmäßige Gebühren für die Nutzung. Investitionsausgaben verschieben sich damit in Richtung laufender Betriebsausgaben.

Diese Struktur kann helfen, wenn Geräteflotten wachsen, Teamgrößen wechseln oder neue Standorte ausgestattet werden. Zusätzliche Hardware lässt sich, je nach Vertrag, hinzubuchen. Nicht mehr benötigte Geräte können Sie nach der vereinbarten Laufzeit zurückgegeben. Wie flexibel das funktioniert, hängt von Mindestlaufzeiten, Kündigungsfristen und Austauschregeln ab.

HaaS zeichnet sich vor allem durch folgende Vorteile aus:

  • Planbarkeit: Regelmäßige Gebühren erleichtern die Budgetplanung gegenüber einmaligen Großanschaffungen.
  • Aktualität: Entsprechend der vereinbarten Upgrades und Austauschzyklen arbeiten Sie stets mit aktueller Hardware.
  • IT-Entlastung: Wartung, Reparaturen, Support und Gerätemanagement übernimmt häufig der Anbieter.
  • Skalierung: Sie können Geräte bei Wachstum, Projektbedarf oder neuen Standorten leicht hinzubuchen oder, falls erforderlich, nach vereinbarten Laufzeiten zurückgeben.
  • Sicherheit: Regelmäßige Patches und Updates durch den Anbieter unterstützen den Schutz gegen Cyberangriffe und andere Bedrohungen, sofern diese Leistungen vereinbart sind.
  • Nachhaltigkeit: HaaS erleichtert Ihrem Unternehmen den Umgang mit ausgemusterten Geräten. Rücknahme, sichere Datenlöschung und Recycling übernimmt in der Regel der Anbieter.

Sicherheit und Compliance

Sicherheit verdient bei Hardware-as-a-Service besondere Aufmerksamkeit. Das Allianz Risk Barometer stufte Cybervorfälle 2026 zum fünften Mal in Folge als wichtigstes Unternehmensrisiko ein. 42 % der Befragten nannten sie als Top-Risiko. HaaS beseitigt solche Risiken zwar nicht, es kann aber Patches, Updates und klare Betriebszuständigkeiten besser organisieren. Das reduziert die Gefahr von Schwachstellen.

Wichtig ist bei Hardware-as-a-Service zudem Compliance, also die Einhaltung rechtlicher und organisatorischer Vorgaben. HaaS-Anbieter sollten nur dann Zugriff auf Geräte, Daten oder Verwaltungsoberflächen erhalten, wenn Verantwortlichkeiten, Nachweise und Sicherheitsmaßnahmen nachvollziehbar sind. Sonst bleibt offen, wer bei Wartung und  Rücknahme für sensible Daten verantwortlich ist.

Gut zu wissen

Die Marktanalyse „Hardware-as-a-Service Market Report 2026“ von The Business Research Company zeigt die wachsende Verbreitung des Modells. 2025 lag der weltweite HaaS-Markt demnach bei 127,52 Milliarden US-Dollar und soll 2026 auf 157,73 Milliarden US-Dollar steigen. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 23,7 %. Bis 2030 erwarten die Analysten ein Marktvolumen von 365,78 Milliarden US-Dollar.

Beispiele für HaaS-Leistungen

Hardware-as-a-Service eignet sich nicht nur für klassische Büro-PCs. Das Modell kommt überall dort infrage, wo Unternehmen Geräte regelmäßig aktualisieren, betreuen oder in größeren Stückzahlen verwalten. Entscheidend ist, welche Aufgabe die Hardware im Betrieb erfüllt und wie wichtig Wartung, Austausch und Rücknahme im Alltag sind. Hier einige Beispiele für HaaS-Leistungen und Anwendungsbereiche.

  • Mobile Device Management (MDM): Bei vielen Endgeräten gewinnt MDM an Bedeutung. Der Begriff beschreibt die zentrale Verwaltung von Geräten wie Laptops, Smartphones oder Tablets. HaaS kann diesen Aufwand verringern, wenn der Anbieter Konfiguration, Updates und Support übernimmt.
  • Büro & Arbeitsplatz: Im Büro stehen Arbeitsplätze, Kommunikation und Peripherie im Fokus. Dazu gehören Laptops, Desktops, Monitore, Drucker und vieles mehr. Beschaffen Sie vorkonfigurierte Hardware per HaaS, sind Ihre Teams schneller arbeitsfähig.
  • Mobile Arbeitsprozesse & Logistik: Auch mobile Arbeitsprozesse lassen sich über HaaS abdecken. Dazu zählen etwa Firmenhandys, Tablets und robuste Handhelds. IoT-Sensoren können ebenfalls dazugehören, wenn sie Daten aus Prozessen oder logistischen Warenbewegungen liefern.
  • Netzwerk & Speicher: Netzwerk- und Speicherhardware passt ebenfalls in das HaaS-Modell. Router und Switches sichern Verbindungen im Unternehmen, Speicherlösungen wie Network-attached Storage (NAS) können ergänzt werden.
  • Spezialisierte Hardware: HaaS lässt sich auf branchenspezifische Geräte ausweiten. Dazu zählen beispielsweise medizinische Geräte, Hardware für elektronische Gesundheitsakten, Sicherheits- und Überwachungstechnik sowie Geräte für das Flottenmanagement.

HaaS vs. DaaS

Hardware-as-a-Service (HaaS) wird leicht mit Device-as-a-Service (DaaS) verwechselt, weil beide Modelle Geräte über laufende Gebühren bereitstellen. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt.

  • HaaS beschreibt die Bereitstellung physischer Hardware allgemein.
  • DaaS konzentriert sich enger auf Endgeräte und verbindet sie meist mit Software, Verwaltung, Support und Austausch über den Gerätelebenszyklus.

Für Unternehmen ist diese Abgrenzung praktisch relevant. Ein DaaS-Paket passt vor allem dort, wo Sie Laptops, Tablets oder Smartphones standardisiert verwalten möchten. HaaS kann breiter greifen und zusätzlich Netzwerkhardware, Speicher, mobile Spezialgeräte oder andere physische Komponenten umfassen.

HaaS bleibt an physische Geräte gebunden. Andere As-a-Service-Modelle gehen weiter von einzelnen Geräten weg.

Welches Modell für ihr Unternehmen optimal passt, ergibt sich aus Ihrem konkreten Geräte- und Servicebedarf. Informieren Sie sich hierzu im Vorfeld und lassen Sie sich beraten.

Hardware-as-a-Service im Überblick

Hardware-as-a-Service kann Hardwarebeschaffung, Betrieb und Austausch planbarer machen und Ihre IT entlasten. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Nutzungsmodell: Unternehmen erwerben die Hardware nicht, sondern nutzen sie gegen regelmäßige Gebühren.
  • Serviceumfang: Anbieter können Installation, Wartung, Updates, Support, Austausch und Rücknahme übernehmen.
  • Hardwarearten: HaaS kann Arbeitsplatzgeräte, mobile Geräte, Netzwerkhardware, Speicherlösungen und Spezialhardware umfassen.
  • Abgrenzung: DaaS fokussiert stärker auf Endgeräte, während HaaS breiter angelegt sein kann.
  • Vorteile: Planbare Kosten, aktuelle Geräte, Skalierung und IT-Entlastung gehören zu den wichtigsten Argumenten für Hardware-as-a-Service.

Im Vertrag sollten Leistungen, Laufzeiten, Sicherheitsregeln, Datenzugriffe, Rücknahme und Exit-Klauseln sauber beschrieben sein.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/hardware-as-a-service/

 

Dual-SIM: Informationen und Vorteile für Unternehmen

Wer geschäftlich und privat erreichbar sein will, ohne zwei Smartphones bei sich zu tragen, setzt zunehmend auf Dual-SIM. Die Technologie bietet Unternehmen und Angestellten sinnvolle Vorteile – von flexibler Erreichbarkeit bis hin zu spürbaren Kosteneinsparungen. Wir zeigen, wie Dual-SIM funktioniert, welche Varianten es gibt und welche Geräte sich lohnen.

Dual-SIM: Das steckt dahinter

Dual-SIM bezeichnet die Fähigkeit eines Mobilgeräts, zwei SIM-Karten parallel zu verwenden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Single-SIM-Geräten können Sie auf diese Weise zwei separate Telefonnummern und Tarife in einem Gerät nutzen.

Begriffe im Vergleich: Dual-SIM vs. eSIM vs. Multi-SIM

  • Eine eSIM (embedded SIM) ist ein fest eingebauter Chip im Gerät. Er enthält dieselben Informationen wie eine physische SIM-Karte, die Sie in das Gerät einlegen. Viele Dual-SIM-Smartphones besitzen einen physischen SIM-Kartenslot und eine eSIM, die Sie parallel nutzen können. Im verlinkten Artikel haben wir die Möglichkeiten zusammengefasst, die eSIM für Ihr Unternehmen bietet.
  • Multi-SIM ist eine Technologie, die mehrere SIM-Karten mit derselben Mobilfunknummer verbindet. Auf diese Weise können Sie einen Tarif auf mehreren Geräten gleichzeitig nutzen – also Anrufe tätigen, SMS senden und Daten nutzen –, ohne die SIM-Karte zwischen den Geräten zu wechseln.

Die Vorteile der Dual-SIM im Überblick

Dual-SIM bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile. Dazu gehören:

  • Trennung von Beruf- und Privatleben: Mit Dual-SIM trennen Sie die berufliche und private Kommunikation effektiv, obwohl Sie nur ein Gerät nutzen. Mobilgeräte können so für geschäftliche Anrufe und Datenverbindungen genutzt werden, ohne private Nummern preiszugeben.
  • Kostenersparnis und -kontrolle: Sie können z. B. Tarife verschiedener Mobilfunkanbieter wählen, um für verschiedene Anforderungen die jeweils besten Konditionen zu erhalten.
  • Optimierter Empfang und Netzwerkflexibilität: Dank Dual-SIM können sich einige Geräte gleichzeitig mit zwei verschiedenen Mobilfunknetzen verbinden. Das verbessert den Empfang und bietet Flexibilität in Regionen mit schwankender Netzqualität.
  • Flexibilität: Im Rahmen von Bring Your Own Device (BYOD) kann Ihr Unternehmen Kosten und Aufwand sparen. Haben Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits Dual-SIM-Handys, können sie sie sowohl privat als auch dienstlich nutzen. Die Anschaffung zusätzlicher Diensthandys ist dann nicht notwendig. Wichtig ist, dass Sie für BYOD in Ihrem Unternehmen klare Regeln definieren.
  • Internationale Geschäfte: International tätige Unternehmen nutzen mit Dual-SIM-Handys ganz einfach lokale SIM-Karten der jeweiligen Einsatzorte, um Roaming-Gebühren zu minimieren und die Erreichbarkeit zu optimieren. Das ist besonders relevant für Geschäftsreisende und globale Teams.

Diese Dual-SIM-Arten gibt es

Es gibt verschiedene Dual-SIM-Arten für unterschiedliche Anforderungen:

  • Dual Standby: Bei Mobilgeräten mit Dual Standby kann nur eine der beiden SIM-Karten zu einem Zeitpunkt aktiv sein. Wenn eine SIM-Karte aktiv ist (z. B. für einen Anruf oder eine Datenverbindung), ist die andere währenddessen nicht verfügbar. Dies ist eine weitverbreitete Dual-SIM-Variante und in der Regel ausreichend für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht ständig auf beiden Nummern erreichbar sein müssen.
  • Dual Active: Im Gegensatz dazu sind in einem Dual-Active-Mobilgerät beide SIM-Karten gleichzeitig aktiv. Das bedeutet, dass während eines Anrufs auf einer Nummer die andere Nummer weiterhin erreichbar ist. Dual Active bietet damit eine erhöhte Erreichbarkeit.

Dual-SIM: Kombinationen mit eSIM

Viele aktuelle Smartphones bieten eine eSIM-Funktion. Oft lässt sich diese digitale SIM-Karte im Zusammenhang mit Dual-SIM nutzen. Folgende Kombinationen sind möglich:

  1. eSIM und physische SIM-Karte: Die heutzutage gängigste Variante von Dual-SIM kombiniert eine physische SIM-Karte mit einer eSIM.
  2. Mehrere eSIM-Profile auf einem Chip: Eine weitere Möglichkeit ist es, mehrere eSIM-Profile auf einen einzigen Chip zu laden. Das bietet eine hohe Flexibilität. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können unterschiedliche geschäftliche Telefonnummern bzw. Tarife für verschiedene Projekte oder Regionen nutzen. Sie brauchen hierfür nur ein einziges Smartphone und sind nicht auf physische SIM-Karten angewiesen.

Dual-SIM im Überblick

Dual-SIM…

  • bedeutet, dass ein Mobilgerät zwei SIM-Karten gleichzeitig verwenden kann.
  • kann Kosten sparen und die Kommunikation in Ihrem Unternehmen optimieren.
  • bietet in Kombination mit Firmenhandys Vorteile für Sie und Ihre Belegschaft.
  • gibt es in verschiedenen Arten.
  • ist in verschiedenen Kombinationen möglich – auch mit eSIM.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/dual-sim-erklaert/