So prüfen Sie die Netzqualität Ihres Mobilfunkanbieters

Um die Netzqualität Ihres Mobilfunkanbieters zu prüfen, benötigen Sie keine speziellen technischen Geräte. Ein Smartphone und eine App genügen. Zudem können Sie etwa bei einem Anbieterwechsel vorab online die Netzabdeckung einsehen. Besonders hilfreich: Einige Provider lassen Sie ihr Mobilfunknetz kostenlos testen. 

Netzabdeckungskarten der Mobilfunkanbieter

Der erste und einfachste Schritt zur Prüfung der Netzqualität ist ein Blick auf die offiziellen Karten der Netzbetreiber. Diese sind online verfügbar und zeigen Ihnen die Netzabdeckung von 4G/LTE und 5G an Ihrem Standort.

Hier sehen Sie, ob an Ihrer Adresse grundsätzlich eine Versorgung im Innen- und Außenbereich gewährleistet ist. Beachten Sie jedoch, dass es in der Realität zu Abweichungen kommen kann. Hindernisse wie Gebäude, Wälder oder Glasfassaden können die Reichweite beeinflussen.

Mobilfunkangebot kostenlos testen

Einige Mobilfunkanbieter bieten für einen begrenzten Zeitraum kostenlose Test-SIM-Karten an. Damit können Sie das Netz des jeweiligen Anbieters unter realen Bedingungen praktisch testen.

Testergebnisse professioneller Tester

Einen unabhängigen Gesamtüberblick über die Qualität der Mobilfunknetze liefern unabhängige Testberichte und Auszeichnungen von Experten. Einen der wichtigsten Netztests führt die Fachzeitschrift connect jährlich durch.

Auch Magazine wie Chip, Computer Bild und das Smartphone Magazin prüfen regelmäßig die Netzabdeckung und -qualität der Mobilfunkanbieter. Die jeweiligen Testverfahren unterscheiden sich geringfügig. Daher können die Ergebnisse und das Ranking je nach Testaufbau und Gewichtung der einzelnen Disziplinen variieren.

Breitbandmessung-App der Bundesnetzagentur

Um die reale Netzqualität prüfen zu können, ist die Breitbandmessung-App der Bundesnetzagentur ein hilfreiches Werkzeug. Sie wird auch Funkloch-App genannt und ermöglicht es Ihnen, die Datenübertragungsrate Ihres Mobilfunkanschlusses unabhängig und neutral zu prüfen. Sie können darin die verfügbare mit der vertraglich zugesicherten Leistung abgleichen und Funklöcher melden.

Die App erfasst neben der Download- und Upload-Geschwindigkeit auch die Latenzzeit, die besonders für Anwendungen wie Videokonferenzen relevant ist. Die Bundesnetzagentur nutzt die erfassten Daten anonymisiert dazu, Netzabdeckung und Funklöcher zu dokumentieren und die Versorgungsauflagen zu kontrollieren. Sie tragen durch die Nutzung also zur Verbesserung der allgemeinen Versorgungsstruktur in Deutschland bei.

Weitere Netztest-Apps für den Geschäftsalltag

Neben der App der Bundesnetzagentur gibt es spezialisierte Anwendungen von Drittanbietern. Tools wie Speedtest von Ookla oder OpenSignal liefern schnelle Ergebnisse und bieten teils zusätzliche Visualisierungen der nächstgelegenen Funkmasten.

Darüber hinaus bieten auch die Mobilfunkanbieter selbst häufig Netztest-Funktionen in den eigenen Service-Apps an. Hier sehen Sie neben der Netzabdeckung auch die Ursache für Netzstörungen, falls welche vorliegen.

Feldtestmodus bei iOS und Android

Für eine tiefere technische Analyse der Signalstärke bietet sich der integrierte Feldtestmodus Ihres Smartphones an. Anstatt einfacher Balken in der Statusanzeige zeigt dieser Modus den exakten Wert der Signalstäke in Dezibel-Milliwatt (dBm) an.

Netzqualität mit dem iPhone testen

  1. Öffnen Sie die Telefon-App.
  2. Geben Sie *3001#12345#* ein.
  3. Tippen Sie auf „Anrufen“

Signalstärke unter Android einsehen

  1. Öffnen Sie die Telefon-App.
  2. Geben Sie *#*#4636#*#* ein.
  3. Wählen Sie anschließend „Telefoninformationen“.

Alternativ können Sie unter „Einstellungen | Über das Smartphone | SIM-Status“ ebenfalls Informationen zum Netz und die aktuelle Signalstärke einsehen. Beachten Sie, dass der Pfad je nach Hersteller variieren kann.

Tipps für eine genaue Messung der Netzqualität

Prüfen Sie die Netzqualität unter realistischen Bedingungen, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.

  • Deaktivieren Sie vorübergehend das WLAN, damit das Smartphone zwingend die Mobilfunkverbindung nutzt.
  • Messen Sie mehrmals und zu verschiedenen Tageszeiten, da die Netzauslastung am Ort schwanken kann.
  • Führen Sie Ihre Netztests sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien durch, um die Dämpfung durch die Bausubstanz einschätzen zu können.
  • Deaktivieren Sie während des Tests andere datenintensive Hintergrundanwendungen wie Back-ups oder Cloud-Synchronisierungen.
  • Wiederholen Sie die Messung an unterschiedlichen Punkten in Ihrem Büro und auf dem Firmengelände, um Signalschwankungen und mögliche Funklöcher präzise zu lokalisieren. 

Netzqualität prüfen im Überblick

Um die Netzqualität zu prüfen können Sie …

  • Anbieterkarten für eine erste Einschätzung der Verfügbarkeit nutzen. 
  • mit Tools wie der Breitbandmessung-App der Bundesnetzagentur eigenständig Messungen durchführen. 
  • die Signalstärke im Feldtestmodus Ihres Firmenhandys prüfen. 
  • mehrfache Messungen zu unterschiedlichen Zeiten durchführen, um ein realistisches Ergebnis zu erhalten. 
  • kostenlose Testangebote der Mobilfunkanbieter nutzen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/tipps-zum-pruefen-der-netzqualitaet/

Device-as-a-Service (DaaS): Definition und Vorteile des Konzepts

Servicemodelle haben besonders im Bereich der IT Hochkonjunktur. Neben bekannten Angeboten wie Software-as-a-Service (SaaS) gibt es auch DaaS – Device-as-a-Service. Dabei mieten oder leasen Unternehmen Geräte über einen Anbieter und erhalten zusätzliche Serviceleistungen. Wie DaaS funktioniert und wie Sie prüfen, ob es für Ihren Betrieb infrage kommt.

Was ist Device-as-a-Service (DaaS)? Kurz erklärt

Mit Device-as-a-Service beziehen Sie IT-Geräte über Leasing- oder Mietmodelle und erhalten zusätzliche Service-Leistungen für die Hardware.

Über DaaS-Angebote können Sie u. a. Smartphones, Tablets, Laptops und Desktop-PCs schnell und bedarfsgerecht beschaffen. Das Service-Paket entlastet die eigene IT-Abteilung und spart Zeit. Beispielsweise können Firmenhandys vor der Auslieferung Ihren Anforderungen entsprechend eingerichtet werden.

Bei Smartphones können die Service-Leistungen beispielsweise Folgendes umfassen:

  • Aktivierung von SIM-Karten oder eSIM
  • Einbindung der Geräte in Ihr Mobile Device Management (MDM) 
  • Aufbringen von Schutzfolien oder Hüllen
  • schnelle Bereitstellung eines Austauschgeräts im Schadensfall

Finanzierungsangebote vs. Device-as-a-Service

Finanzierungsangebote wie Leasing finden Sie inzwischen bei vielen Herstellern und Händlern. Device-as-a-Service-Angebote gehen darüber hinaus, indem sie zusätzlich umfassenden Support bieten. Zudem profitieren Sie von einem zentralen Ansprechpartner für mehrere Angelegenheiten.

Hohes Interesse bei Unternehmen aller Größen

Die Mehrzahl aller Unternehmen haben ein hohes oder generelles Interesse am DaaS-Modell. Das zeigt eine Studie, die im Auftrag von Telefónica durchgeführt wurde. Insgesamt wurden dabei 1961 Unternehmen verschiedener Größe befragt.

Auf die Frage: „Wie interessant wäre solch ein Full-Service-Angebot für Smartphones/Handys für Ihr Unternehmen?“ bekundeten insgesamt 83 % aller befragten Unternehmen Interesse, 41 % hatten ein hohes Interesse an einem solchen Angebot. Gleichzeitig nutzten zur Zeit der Befragung im Jahr 2021 nur insgesamt 2 % der Befragten ein DaaS-Angebot.

Die Grafik zeigt, dass 41 % der befragten Unternehmen ein hohes Interesse an DaaS haben. 42 % äußerten ein mittleres Interesse.

Entlastung und Flexibilität geben den Ausschlag

57 % der Befragten gaben eine Entlastung der eigenen IT-Abteilung als ausschlaggebendes Argument für Device-as-a-Service-Angebote an. Als weitere positive Punkte nannten die Teilnehmer der Studie:

  • flexible Laufzeiten (48 %)
  • flexible Anzahl der Geräte (43 %)
  • keinen Wertverlust (41 %)

Vorteile und Nachteile von Device-as-a-Service

Generell bietet Leasing oder das Mieten von technischen Geräten eine Reihe von Annehmlichkeiten gegenüber dem Direktkauf. Viele DaaS-Programme basieren auf einem 2-Jahres-Zyklus. Nach 24 Monaten haben Sie dann die Option, neue Geräte zu erhalten. Dadurch arbeiten Ihre Teams stets mit aktueller Hard- und Software und profitieren von den zusätzlichen Services des DaaS-Anbieters.

Die Vorteile im Überblick

Entlastung der IT-Ressourcen: Mit einem umfassenden Service-Paket entlasten Sie die eigene IT-Abteilung, indem Sie wiederkehrende Aufgaben wie Geräteeinrichtung, -verwaltung und technischen Support einem vertrauenswürdigen Partner übertragen.

  • Moderne Ausstattung: Viele Device-as-a-Service-Angebote beinhalten den regelmäßigen Austausch der Hardware. Z. B. erhalten Ihre Mitarbeitenden alle zwei Jahre ein neues Gerät und sind so immer auf dem aktuellen Stand der Technik.
  • Hohe Sicherheit: Mit einem guten DaaS-Angebot nutzt Ihr Unternehmen stets moderne Geräte, die regelmäßig Software-Updates erhalten, mit denen Sicherheitslücken geschlossen werden. Umfängliche Service-Pakete beinhalten zudem ein MDM, das für zusätzliche Sicherheit sorgt.
  • Flexibilität: DaaS-Provider bieten häufig die Möglichkeit, die Zahl der Geräte schnell und flexibel zu erweitern. So statten Sie neue Teammitglieder zeitnah mit moderner Hardware aus – vollständig eingerichtet vom DaaS-Dienstleister. Setzen Sie auf mobile Arbeitskonzepte, profitieren Sie von einem Anbieter, der die neuen Geräte direkt an Ihre Angestellten schickt.
  • Langfristig planbare Finanzierung: Anstatt Hardware für Ihr Unternehmen selbst und mit hohen punktuellen finanziellen Belastungen zu kaufen, bieten Device-as-a-Service-Angebote eine planbare, monatliche Finanzierung.
  • Zentraler Kontakt: Viele Unternehmen schätzen einen zentralen Ansprechpartner für mehrere Angelegenheiten. Daher kann ein Anbieter, der entscheidende Services zu Hardware, Software und Konnektivität aus einer Hand, inklusive ausführlicher Beratung bietet, eine gute Wahl sein. 

Mögliche Nachteile

Ein von einigen Unternehmen als Nachteil wahrgenommener Aspekt, ist die Tatsache, dass die geleaste Hardware dem eigenen Unternehmen nicht gehört. Dabei kommt es allerdings auf die Perspektive an: Andere Firmen schätzen Leasing-Modelle sehr, da die eigene Buchhaltung nicht so sehr belastet wird und sie von umfassenden Services profitieren.

Weiterhin lohnt es sich in jedem Fall, verschiedene Finanzierungsmodelle gegenüberzustellen. Je nach Situation des eigenen Unternehmens und gewähltem Geschäftspartner kann sich ein Device-as-a-Service-Angebot mehr oder weniger rentieren. Dabei sollten alle Preise und Leistungen Berücksichtigung finden. Das kann eine komplexe Rechnung sein – besonders, wenn Sie einbeziehen, welche Kosten ohne DaaS durch Personal und mögliche Ausfallzeiten auf Ihren Betrieb zukommen.

Oftmals sind bei DaaS-Programmen nur Geräte ausgewählter Hersteller verfügbar – die Auswahl ist eingeschränkt. Das bedeutet im Zweifel, dass nicht alle Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllt werden können.

Eignet sich DaaS für Ihr Unternehmen?

Ob Device-as-a-Service die richtige Lösung für Ihr Unternehmen ist, hängt von Ihrer individuellen Unternehmenssituation und Ihren Anforderungen ab. Grundsätzlich eignen sich derartige Programme für jede Art von Unternehmen. Folgende Leitfragen können Ihnen helfen, eine Entscheidung zu treffen:

  • Wie viele Endgeräte benötigen Sie?
  • Legen Sie Wert auf eine besondere Marke oder spezielle Modelle? Sind diese verfügbar?
  • Haben Sie die nötigen IT-Fachkräfte im Unternehmen, um die Wartung und den Support Ihrer Firmengeräte selbst sicherzustellen?
  • Wie flexibel muss Ihr Unternehmen sein? Bietet die Skalierbarkeit eines DaaS-Angebots Ihnen Vorteile?
  • Wie oft werden Ihre Geräte beschädigt? Bietet Ihnen ein schneller und zuverlässiger Service für Ersatzgeräte einen Mehrwert?
  • Bevorzugen sie eine Lösung, bei der Sie Geräte und Support aus einer Hand bekommen?

DaaS im Überblick

Device-as-a-Service …

  • wird DaaS abgekürzt. Dahinter verbergen sich Leasing- oder Mietangebote, die zusätzliche IT-Services beinhalten.
  • gibt es für verschiedene Klassen von Endgeräten wie Handys, Tablets Laptops und Desktop-PCs.
  • entlastet die eigene IT-Abteilung und bietet zahlreiche weitere Vorteile für Unternehmen jeder Branche und Größe.
  • bietet in der Regel einen zentralen Ansprechpartner für verschiedene Anliegen rund um technische Geräte.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/device-as-a-service/

Wie Sie ein Kanban-Board in Microsoft Teams einrichten und nutzen

Moderne Teamarbeit braucht Transparenz, klare Zuständigkeiten und flexible Prozesse. Ein Kanban-Board in Microsoft Teams hilft Ihrem Team, Aufgaben sichtbar zu machen, Arbeitsabläufe zu strukturieren und Projekte effizient voranzubringen. Wir zeigen, wie Sie ein Kanban-Board mit dem Planner in Microsoft Teams einrichten und nutzen.

Was ist ein Kanban-Board?

Ein Kanban-Board ist ein visuelles System zur Steuerung von Arbeitsprozessen. Es stammt ursprünglich aus der japanischen Automobilindustrie und kommt im Zuge der Digitalisierung heute vor allem im agilen Projektmanagement zum Einsatz. Die Ziele sind vor allem:

  • Aufgaben transparent und übersichtlich darstellen
  • Zusammenarbeit fördern
  • Arbeitsfluss kontinuierlich verbessern

Typischerweise besteht ein Kanban-Board aus Spalten, die unterschiedliche Phasen eines Workflows abbilden – etwa „Offen“, „In Bearbeitung“ und „Erledigt“. Aufgaben sind als Karten angelegt und wandern Schritt für Schritt durch diese Spalten. So erkennt Ihr Team auf einen Blick, wie der aktuelle Status ist, welche Arbeitsschritte schon erledigt sind und welche Aufgaben noch offen sind.

Mit Microsoft Planner ein Kanban-Board in Teams erstellen

Microsoft Teams beinhaltet kein eigenes Kanban-Tool – Sie können es aber nahtlos mit Microsoft Planner (oder alternativ Azure DevOps) ergänzen. Der Microsoft Planner ist Teil von Microsoft 365 und ermöglicht Ihnen eine Kanban-ähnliche Aufgabenorganisation direkt in Microsoft Teams. So erstellen Sie ein Kanban-Board:

  1. Öffnen Sie den gewünschten Kanal in Microsoft Teams.
  2. Klicken Sie auf das „+“-Symbol in der oberen Registerleiste.
  3. Suchen Sie nach „Planner“ und wählen Sie die App aus.
  4. Vergeben Sie einen Namen für Ihr Board (z. B. „Projekt 1“).
  5. Erstellen Sie Buckets (Spalten) für Ihre Prozessphasen.
  6. Erstellen Sie Karten für die gewünschten Aufgaben.

Übrigens: Auf diese Weise können Sie auch Kanban-Apps von Drittanbietern zu Microsoft Teams hinzufügen und nutzen.

Spalten zeigen den Fortschritt

Die sogenannten Buckets dienen als Spalten des Kanban-Boards, welche die einzelnen Prozessphasen Ihrer Projektaufgaben abbilden – etwa „Offen“, „In Arbeit“ oder „Feedback“. Für jede Aufgabenkarte können Sie Fristen setzen, Checklisten hinzufügen und Dokumente verknüpfen – z. B. direkt aus Microsoft OneDrive.

Das Kanban-Board synchronisiert sich automatisch für alle Teammitglieder. So sind alle Beteiligten immer auf dem aktuellen Stand. Das unterstützt auch die Effizienz von Meetings, da der Projektstatus jeder Aufgabe in Echtzeit sichtbar ist.

Einschränkungen bei Kanban-Boards in Teams

So praktisch der in Teams integrierte Planner für organisatorische Zwecke ist: Für komplexe Kanban-Setups stößt das Tool an Grenzen. Zu den Einschränkungen zählen u. a.:

  • Keine Swimlanes: Das Standard-Board im Planner unterstützt keine horizontalen Bahnen (Swimlanes), um Aufgaben beispielsweise nach Priorität oder Teams abzugrenzen.
  • Eingeschränkte Abhängigkeiten: In der Basisversion von Planner können Sie komplexe Aufgabenabhängigkeiten nicht direkt im Kanban-Board visualisieren oder erzwingen. Z. B. „Aufgabe B kann erst starten, wenn A fertig ist“.

Unternehmen mit sehr spezifischen Anforderungen an das agile Projektmanagement greifen daher häufig auf spezialisierte Drittanbieter-Apps wie Trello oder Jira zurück. Diese können Sie ebenfalls in Teams einbinden.

Microsoft Teams Kanban-Board im Überblick

  • Kanban-Boards visualisieren Arbeitsprozesse und Fortschritte.
  • In Microsoft Teams können Sie mit der App Planner Kanban-Boards erstellen.
  • Ihr Kanban-Board ist mit dem Planner schnell einsatzbereit und bietet grundlegende Funktionen ohne Zusatzkosten.
  • Für einfache Prozesse reicht der Planner häufig aus. Für komplexeres Projektmanagement können Sie Lösungen anderer Anbieter ebenfalls in Teams nutzen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/teams-kanban-board/

Android 17 – Release im Juni 2026 – mit diesen Features?

Bringt Android 17 geräteübergreifende Features, verbessertes Gaming und ein neues Design? Google arbeitet mit Hochdruck an der neuen Android-Version – hier erfährst Du, was zu Release-Termin und Neuerungen von Android 17 bekannt ist. Außerdem verraten wir Dir, welche Pixel-Handys das große Update bekommen. 

Hinweis: Die Informationen im folgenden Artikel basieren zum Teil noch auf Gerüchten und Spekulationen. Bedenke zudem, dass es nicht alle Funktionen aus einer Betaphase heraus in die finale Version schaffen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das große Android-Update erscheint voraussichtlich im Juni 2026.
  • Android 17 dürfte viele neue Features mitbringen, unter anderem für die bessere Zusammenarbeit von Geräten.
  • Die Zwischenablage soll nahtlos funktionieren – zwischen Android-Handys und -Tablets sowie Chromebooks.
  • Über den verbesserten Desktop-Modus könnte sich Dein Smartphone in einen Mini-PC verwandeln.

Release von Android 17: Wann erscheint das große Update?

Google hat sich bislang nicht zum konkreten Erscheinungsdatum von Android 17 geäußert, das den Codenamen „Cinnamon Bun“ tragen soll (via PhoneArena). Geht der Konzern ähnlich vor wie bei Android 16, dürfte es aber im Juni 2026 soweit sein. Zu dieser Vermutung passt der offizielle Zeitplan von Google für Android 17: Laut diesem rollt das große Update im zweiten Quartal 2026 aus – also zwischen April und Juni.

Die öffentliche Betaphase zu Android 17 ist noch nicht gestartet. Google hat Mitte Februar 2026 zwar eine erste Beta ausgerollt; den Roll-out aber kurz darauf wieder gestoppt. Wahrscheinlich dauert es ein paar Tage, bis Google die erste Beta offiziell wieder verteilt.

Diese neuen Features soll Dir Android 17 bieten

Im Folgenden fassen wir zusammen, welche neuen Funktionen mit dem Update auf Android 17 auf Dein Handy kommen sollen.

Neues Design

Google entwickelt für Android 17 womöglich das UI-Framework „Material You“ weiter. „Material 3 Expressive“ soll flexibler sein: App-Icons können sich dann angeblich automatisch an Stil und Farbe des Hintergrunds anpassen. Widgets sollen sich ebenfalls intelligenter verhalten und etwa je nach Tageszeit oder individueller Nutzung verändern.

Außerdem sollen Animationen dynamischer werden. Darüber hinaus könnte Android 17 mehr Unschärfe-Effekte für Hintergründe nutzen, berichtet PhoneArena.

Eine weitere Design-Neuerung verbessert angeblich das Multitasking: Aktive Apps sollen als schwebende Blasen auf einer Taskleiste erscheinen, berichtet Android Police. Damit wäre ein schneller Wechsel zwischen den Apps möglich.

Geräteübergreifende Zwischenablage

Ein neues Feature in Android 17 soll die Arbeit mit der Zwischenablage deutlich effizienter machen: Sie funktioniert in Zukunft geräteübergreifend, meldet Android Authority. Du könntest dann von allen verbundenen Geräten darauf zugreifen.

Kopierst Du beispielsweise einen Text auf einem Smartphone, kannst Du diesen auf einem Android-Tablet, anderen Android-Handys oder Chromebooks einfügen. Bisher ist es so, dass die Zwischenablage zwar innerhalb von unterschiedlichen Apps nutzbar ist, aber nicht mit anderen Geräten synchronisiert wird.

Die neue Funktion läuft bei Google wohl unter dem Namen „Universal Clipboard“. Sie hieße damit genauso wie bei Apple, wo es die geräteübergreifende Zwischenablage schon gibt.

Verbesserte Zusammenarbeit mit anderen Geräten

iOS-Nutzer:innen können eine Aufgabe auf einem iPhone beginnen und dann auf Mac oder iPad fortsetzen. Das klappt unter anderem bei E-Mails, aber auch beim Surfen und im Kalender. Ein ähnliches System wie Apples „Handoff“ könnte mit Android 17 kommen. Dort heißt es angeblich „Task Continuity“, berichtet Android Authority.

Du könntest damit App-Fenster nahtlos zwischen Android-Geräten übertragen, beispielsweise Tabs in Google Chrome. Öffnest Du dann einen Tab auf dem Handy, könntest Du ihn auch im Browser auf dem Computer sehen. Dabei würde sogar die aktuelle Position des Cursors übertragen.

Das soll auch mit anderen Aufgaben funktionieren, unter anderem Chats. Der Vorteil: „Task Continuity“ ermögliche einen Wechsel zwischen Geräten ohne Unterbrechung oder erneutes Laden.

Zudem könnten Geräteprofile in Zukunft zentral verwaltet und über alle verbundenen Geräte hinweg synchronisiert werden. Dann würden Einstellungen wie „Bitte nicht stören“ auf Wunsch automatisch auch für Smartwatch und Tablet gelten. Über ein zentrales Dashboard könntest Du dann Lautstärke oder Benachrichtigungen aller miteinander gekoppelten Devices regeln und verwalten.

Für Falt-Handys: Neue Ansicht für Schnelleinstellungen

Unter Android 17 hast Du voraussichtlich die Möglichkeit, das Menü für Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen zu trennen, berichtet 9to5Google. Diese Option sei vor allem für Falt-Smartphones gedacht, etwa das Google Pixel 10 Pro Fold oder das Samsung Galaxy Z Fold7.

In den Einstellungen könntest Du einem Leak zufolge künftig auswählen, wie Du die jeweiligen Menüs öffnen möchtest. Mit der Option „Getrennt“ könntest Du mit einer Wischgeste von der rechten oberen Displayecke aus die Schnelleinstellungen öffnen. Und um die Benachrichtigungen zu öffnen, würdest Du von der linken oberen Displayecke aus nach unten wischen.

Alternativ könntest Du „Kombiniert (klassisch)“ auswählen, um mit einem Wisch vom oberen Bildschirmrand aus die gewohnte Ansicht für Schnelleinstellungen und Benachrichtigungen zu öffnen.

Auf Falt-Smartphones soll die kombinierte Ansicht nur auf dem äußeren Display möglich sein, berichtet Android Police. Auf dem großen Display im Inneren hingegen gebe es unter Android 17 nur die „getrennte“ Option. Außerdem könnte es in den Schnelleinstellungen (endlich) getrennte Schalter für WLAN und mobile Daten geben.

Strengere Anforderungen für die Entwicklung von Apps

Ab Android 17 soll es Entwickler:innen nicht mehr gestattet sein, ihre Apps auf bestimmte Größen zu beschränken. Sie müssen die Anwendungen angeblich flexibler gestalten, insbesondere für Geräte mit großen Bildschirmen – zum Beispiel Falt-Smartphones. Das berichtet SamMobile.

Apps, die für Android 17 entwickelt werden, sollen demnach die Größenänderung sowie das Arbeiten im Multitasking korrekt unterstützen. SamMobile geht davon aus, dass besonders Samsung Galaxy-Tab- und die Galaxy-Fold-Modelle von dieser Neuerung profitieren.

Neuer Desktop-Modus

Google arbeitet angeblich an einem neuen Desktop-Modus für Android 17, berichtet GSMArena. Der Modus soll Android-Geräten eine vollwertige, PC-ähnliche Oberfläche geben, wenn sie mit einem größeren Bildschirm verbunden sind – ähnlich wie bei Samsungs DeX. Dadurch würde sich ein Android-Handy in eine Art Mini-PC verwandeln, wenn es mit Monitor oder Fernseher gekoppelt ist.

Apps laufen dann in verschieb- und skalierbaren Fenstern statt nur im Vollbild. Erwartet wird auch eine Taskbar am unteren Bildschirmrand, die einen schnellen Wechsel zwischen Apps ermöglicht.

Wie auf einem klassischen Desktop könnten außerdem mehrere Apps nebeneinander laufen, was Multitasking erleichtert. Inhalte sollen sich per Drag-and-drop unkompliziert verschieben lassen. Nicht zuletzt will Google offenbar die Tastatur- und Mausunterstützung optimieren.

Die Funktion kommt wahrscheinlich zuerst auf die Pixel-Smartphones, dürfte aber später auch auf anderen Geräten verfügbar sein.

Vollbild-Apps auf dem Always-on-Display 

Android 17 führt wahrscheinlich einen „Min-Mode“ ein, der das Always-on-Display (AOD) deutlich erweitert, berichtet Android Authority. Apps zeigen dort künftig eigene Oberflächen im Vollbild. Bisher sind auf dem AOD nur Uhrzeit und Benachrichtigungen zu sehen. In Zukunft rufst Du darüber angeblich Live-Informationen ab, unter anderem zur Navigation, Deinem Trainingsfortschritt oder dem aktuell abgespielten Song. Das alles passiere in einem Ultra-Low-Power-Modus, der den Akku wenig belasten soll.

Auf dem Pixel 10 ist etwas Ähnliches bereits mit Google Maps möglich. Deshalb geht Android Authority davon aus, dass die Navigations-App die erste Anwendung sein wird, die der Min-Mode in Android 17 unterstützt.

Neue Gaming-Features

Für Gamer:innen könnte Android 17 ebenfalls einige spannende Neuerungen bieten. Gamepad-Tasten lassen sich dann womöglich individuell belegen, berichtet Digital Trends. Die Steuerung könne direkt im System und ohne Drittanbieter-Apps angepasst werden. Zudem sollen externe Controller besser unterstützt werden.

Darüber hinaus soll die neue Version des Betriebssystems Gaming-Profile integrieren, die die Auslastung des Prozessors optimieren. Und der Desktop-Modus wird es offenbar erlauben, Spiele in einem Fenster auf dem großen Bildschirm unkompliziert zu zocken – und mit Maus und Tastatur zu bedienen.

Eventuell ist es sogar möglich, Games dank des Continuity-Modus auf einem Gerät zu starten und auf einem anderen weiterzuspielen.

Ins Betriebssystem eingebettete App-Sperre

Mit Android 15 hat Google den „Private Space“ eingeführt. Das ist ein sicherer Bereich, in dem Apps abgelegt werden können und auf den andere keinen Zugriff haben. Es ist aber bisher von Haus aus nicht möglich, einzelne Apps mit Passwort, Fingerabdruck oder Gesichtsscan zu schützen. Dafür musst Du bisher Security-Suiten oder alternative App-Launcher nutzen.

Android 17 bringt mutmaßlich ein App-Lock-Feature für einzelne Apps. Weil Unbefugte es nicht deinstallieren können, sei das Feature sicherer als Anwendungen von Drittanbieter:innen.

 

Mehr KI-Funktionen direkt im System

Android 17 setzt vermutlich stark auf künstliche Intelligenz (KI). Geplant sind angeblich neue KI-basierte Schnellaktionen und Automatisierungen, berichtet Android Authority. Über intelligente Geräteprofile erkennt das System mutmaßlich Profile wie Arbeit, Freizeit oder Gaming selbstständig. Es passe dann Lautstärke und Benachrichtigungen dynamisch an die Situation an.

Offenbar will Google KI insgesamt tiefer im System verankern. Dann wären smarte Funktionen selbst in Einstellungen und Suche nutzbar – oder bei Security-Features. Denkbar sind unter anderem automatische Vorschläge für die Akku-Optimierung.

Nutzung externer App-Stores

Eine weitere Neuerung bei Android 17 biete Google nicht freiwillig an: Es soll in Zukunft einfacher sein, einen alternativen App-Store auf einem Android-Gerät zu installieren, berichtet Android Headlines. Voraussetzung sei, dass es sich um einen registrierten App-Store handelt, den Google als sicher einstuft. Wenn Du willst, installierst Du diesen dann mit einem Fingertipp von der entsprechenden Webseite. Die jeweiligen Apps würdest Du dort herunterladen und könntest sie vom App-Anbieter automatisch updaten lassen.

Die Änderung sei das Resultat eines Vergleichs mit Epic Games. Google verpflichtet sich damit, den Zugang zu anderen App-Quellen zu erleichtern.

Bessere Unterstützung medizinischer Geräte

Einige medizinische Geräte lassen sich via Bluetooth mit dem Smartphone koppeln und über Apps steuern – zum Beispiel zur Blutzuckerkontrolle. Bisher behandelt Android sie wie jedes andere Bluetooth-Gerät, beispielsweise Kopfhörer oder Smartwatches.

Mit Android 17 sollen solche Hilfsmittel eine höhere Priorität erhalten, damit ihre Funktionalität sichergestellt ist (via Android Authority). Dann werden sie beispielsweise nicht abgekoppelt, wenn das Handy Strom sparen will.

Welche Pixel-Smartphones unterstützen Android 17?

Google stattet seine Pixel-Handys in der Regel zuerst mit neuer Android-Software aus. Die folgenden Pixel-Modelle erhalten das Update auf Android 17:

  • Pixel 10, Pixel 10 Pro, Pixel 10 Pro XL und Pixel 10 Pro Fold
  • Pixel 9, Pixel 9 Pro, Pixel 9 Pro XL, Pixel 9 Pro Fold und Pixel 9a
  • Pixel 8, Pixel 8 Pro und Pixel 8a
  • Pixel 7, Pixel 7 Pro und Pixel 7a
  • Pixel 6, Pixel 6 Pro und Pixel 6a

Auf den Modellen der Pixel-11-Serie dürfte Android 17 bereits vorinstalliert sein. Bei den anderen Smartphone-Herstellern hängt es vom jeweiligen Update-Versprechen ab, welche Modelle das aktualisierte Betriebssystem unterstützen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/article/android-17-release-termin-neue-features-im-ueberblick-245609

iPhone 18 – Erscheint ein Teil der Flotte später?

Bekommen wir mit dem iPhone 18 endlich ein Display ohne Aussparung? Und startet ein Teil der iPhone-18-Flotte womöglich erst 2027? Die Gerüchteküche zum nächsten iPhone brodelt bereits gewaltig! Hier findest Du alle Infos und Spekulationen zu Apples iPhone 18.

Im Folgenden findest Du eine Übersicht zu den Gerüchten, die bereits zum iPhone 18 kursieren – zum Beispiel zu Design, Display, Farben, Chip, Release und Preis. Wir aktualisieren den Artikel regelmäßig, um Dich auf dem Laufenden zu halten.

Bitte beachte: Alle Aussagen in diesem Artikel beruhen auf Gerüchten. Außerdem orientieren wir uns an den Ausstattungsmerkmalen der iPhone-17-Modelle. Sicherheit zu den Specs des iPhone 18 gibt es erst, wenn Apple das Gerät offiziell vorgestellt hat.

iPhone 18: Das Wichtigste in Kürze

  • Die iPhone-18-Modelle sollen gestaffelt erscheinen – teils im Herbst 2026, teils im Frühjahr 2027.
  • Voraussichtlich wird es mindestens fünf Modelle geben, darunter das iPhone 18 Pro und das iPhone Fold.
  • Als größte Design-Neuerung erwarten wir ein Display mit kleinerer Dynamic Island  zumindest bei den Pro-Modellen.
  • Wie bei Profi-Kameras: Das iPhone 18 Pro (Max) könnte mit einer variablen Blende ausgestattet sein.

Release: Wann erscheint das iPhone 18?

Apple ändert seine Release-Strategie ab 2026 vermutlich grundlegend, wie PhoneArena berichtet. Das Unternehmen wird angeblich wie gewohnt ein Event im September abhalten, dort aber nicht alle iPhone-18-Modelle vorstellen. Demnach sollen im Herbst 2026 nur das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das iPhone Fold erscheinen.

Konkret steht als Termin für den Release des iPhone 18 Pro der 26. September 2026 im Raum, berichtet AppleInsider. An diesem Samstag

Das iPhone 18 und das iPhone 18e sollen erst im Frühjahr 2027 auf den Markt kommen – vermutlich kurz nach dem Release des Samsung Galaxy S27.

Die neue Strategie würde es Apple ermöglichen, seine iPhone-Modelle stärker zu differenzieren und die Einführungen gleichmäßiger über das Jahr zu verteilen, berichtet MacRumors. Das Unternehmen könnte auf diese Weise auch Produktionsengpässe bei den iPhone-Komponenten reduzieren.

Auch ein mögliches iPhone Air 2 könnte erst 2027 auf den Markt kommen. Laut Spekulationen dürfte iOS 27 aber gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro (Max) eingeführt werden.

Diese Modelle erwarten wir

Aktuell hat Apple sich und seine Kundschaft an fünf unterschiedliche Modelle pro Jahr gewöhnt. Für 2026/2027 rechnen wir sogar mit fünf verschiedenen Ausführungen, wobei voraussichtlich mindestens zwei davon außerhalb der Hauptreihe laufen:

  • iPhone 18 Pro (6,3 Zoll)
  • iPhone 18 Pro Max (6,9 Zoll)
  • iPhone Fold (7,8 Zoll / 5,5 Zoll)
  • iPhone 18 (6,1 oder 6,3 Zoll)
  • iPhone Air 2 (6,6 Zoll)

Der Nachfolger des iPhone 16e dürfte erst Anfang 2027 auf den Markt kommen. Alle Gerüchte zu einem möglichen iPhone 17e haben wir für Dich an anderer Stelle gesammelt. Wenn das Basismodell iPhone 18 und das iPhone Air 2 ebenfalls erst Anfang 2027 erscheinen, dann möglicherweise zusammen mit dem neuen „günstigen“ iPhone der e-Reihe.

Darüber hinaus wird für Ende 2026 das erste faltbare iPhone erwartet. Alle bekannten Infos dazu findest Du in unserer Übersicht zum iPhone Fold.

Preis: So viel könnte das iPhone 18 kosten

Es ist bislang davon auszugehen, dass Apple den Preis allein aufgrund der Inflation anheben wird. Sollten dann noch technische Innovationen oder ein neues Design hinzukommen (mehr dazu unten), könnten diese die Preise zusätzlich nach oben treiben.

Alle Spekulationen zu dem möglichen Preis der iPhone-18-Modelle bekommst Du hier zusammengefasst:

Display und Design: Upgrade oder Innovation

Designtechnisch soll das iPhone 18 stark dem iPhone 17 ähneln. Die größte sichtbare Neuerung wird möglicherweise eine reduzierte Notch oder ein komplett Notch-freies Display bei den Pro-Modellen sein. Für das Basisdesign soll diese Änderung laut AppleInsider nicht gelten.

Face ID unter dem Display wahrscheinlich – teilweise

Dass Apple auf die ungeliebte Aussparung im Display verzichten kann, liegt mutmaßlich an einer technischen Innovation: Apple verbaut im iPhone 18 Pro (Max) demnach einen Teil der Sensoren für Face ID unter dem Display, berichtet MacRumors. Dadurch würde die Dynamic Island deutlich schrumpfen.

Inzwischen gibt es dazu sogar konkrete Zahlen: Angeblich messe die Dynamic Island in der Breite rund 13,5 Millimeter, berichtet MacRumors. Zum Vergleich: Beim iPhone 17 sei die Dynamic Island 20,7 Millimeter groß. Somit würde sie um gut 35 Prozent schrumpfen.

Mit der neuen Technologie würde Apple einen großen Schritt in Richtung Vollbild-Design machen – wie es für das Jubiläumsmodell iPhone 20 im Jahr 2027 geplant ist. Zuvor hatte es zahlreiche Berichte dazu gegeben, dass die Frontkamera in die linke obere Ecke wandern solle und es dort eine Aussparung im Display gebe (Punch Hole) – laut MacRumors beruhe dieses Gerücht aber auf einem Übersetzungsfehler.

Deutlich helleres Display?

Das iPhone 18 könnte eine größere Bildschirmhelligkeit als sein Vorgänger bieten, berichtet MacRumors. Der Displayhersteller BOE habe wenig Hoffnung, den Zuschlag für die Produktion des iPhone-18-Displays zu erhalten – angeblich, weil Apples Anforderungen an die Helligkeit „beispiellos hoch“ seien.

Konkrete Zahlen zur möglichen Helligkeit des iPhone-18-Bildschirms gibt es allerdings noch nicht. Zum Vergleich: Das Display des iPhone 17 habe eine typische maximale Helligkeit von etwa 1.000 Nits; die Spitzenhelligkeit im Freien könne sogar 3.000 Nits betragen.

Wichtig: Zwar liefern sich die Smartphone-Hersteller in den letzten Jahren einen Helligkeitswettstreit; aber die theoretischen Werte sind im Alltag meist wenig nützlich. Ab 1.000 Nits kannst Du in der Regel alle Inhalte gut erkennen – auch draußen bei Sonnenlicht. Außerdem weichen die tatsächlich gemessenen Werte oft von den Herstellerangaben ab.

Neue Displaygrößen möglich

Wie groß fallen die Displays der iPhone-18-Modelle aus? Bleibt Apple bei seiner aktuellen Linie, sind das Standard- und das Pro-Modell mit 6,1 beziehungsweise 6,3 Zoll annähernd gleich groß. Für das iPhone 18 Pro Max erwarten wir eine Bildschirmdiagonale von etwa 6,9 Zoll.

Laut dem Leaker Digital Chat Station auf Weibo sollen sowohl das iPhone 18 als auch das iPhone 18 Pro einen 6,27‑Zoll-Bildschirm erhalten, während das iPhone 18 Pro Max auf 6,86 Zoll kommt, berichtet PhoneArena.

Darüber hinaus soll Apple auf LTPO-Technologie setzen. Dadurch könnten alle Modelle ein Always-on-Display unterstützen, ohne dass es den Akku allzu sehr belastet. Eine adaptive Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz soll dem Leak zufolge ebenfalls bei allen Modellen an Bord sein – die kommt mit der iPhone 17-Serie schließlich erstmals auch beim Basismodell zum Einsatz.

Großes Kamera-Upgrade – aber nur für die Pro-Modelle?

Es ist davon auszugehen, dass Apple auch im iPhone 2026 eine Mehrfachkamera verbaut. Für das Standard- und das Air-Modell dürfte es sich mindestens um eine Dualkamera handeln; die beiden Pro-Modelle werden voraussichtlich wieder eine Dreifachkamera bieten.

Bei den Sensoren soll es sich um dreilagige, gestapelte Bildsensoren handeln, die erhebliche Verbesserungen gegenüber den aktuellen iPhone-Kameras versprechen. Die fortschrittliche Architektur ermögliche eine höhere Pixeldichte von bis zu 200 Megapixeln, wie sie bereits von einigen Samsung-Smartphones bekannt sind (via PhoneArena und Cult of Mac).

Durch mehrere Sensorschichten, die vertikal übereinander angeordnet sind, soll eine deutlich bessere Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen möglich sein. Die Technologie wird im Vergleich zu herkömmlichen flachen Sensoren angeblich schnellere Auslesegeschwindigkeiten, einen geringeren Stromverbrauch und einen erweiterten Dynamikbereich bieten. Ob sie allerdings bereits 2026 für das iPhone 18 einsatzbereit ist, bleibt zumindest fraglich.

Auch eine verbesserte Ultra-Weitwinkelkamera steht angeblich auf dem Prüfstand: So soll es erst 2027 ein Upgrade auf 48 Megapixel geben, berichtet Tom’s Guide. Samsung soll die Kamera mit 1/2,6-Blende entwickeln – dabei aber auf Herausforderungen gestoßen sein.

Pro-Modelle mit variabler Blende

Möglicherweise stattet Apple die Hauptkamera seiner neuen Pro-Modelle mit einer variablen Blende aus. Du könntest dann die Lichtmenge steuern, die durch das Kameraobjektiv auf den Sensor fällt. Dadurch hättest Du mehr Kontrolle über die Schärfentiefe eines Objektes.

Das Feature findet sich bislang hauptsächlich bei DSLR-Kameras von Herstellern wie Sony oder Canon. Allerdings kommt es mitunter auch bei Smartphones zum Einsatz: Samsung hatte zum Beispiel mit dem Samsung Galaxy S9 eine variable Blende für die Galaxy-Handys eingeführt; das Feature später aber wieder fallen gelassen, wahrscheinlich aufgrund zu hoher Kosten.

Außerdem gibt es das Gerücht, dass Apple im iPhone 18 Pro (Max) einen sogenannten „Telekonverter“ verbauen könnte, berichtet AppleInsider. Mit einem Telekonverter wäre ein stärkerer Zoom möglich. Allerdings habe diese vergrößernde Linse auch einige Nachteile: So gelange etwa weniger Licht auf den Sensor; zudem würden Schärfe und Kontrast beeinträchtigt.

Chip: Mehr Leistung dank Apple A20 (Pro)

Sehr wahrscheinlich wird Apple in allen iPhone-18-Modellen einen Chip aus eigenem Haus verbauen. Für das iPhone 2026 erwarten wir entsprechend im Pro- und Pro-Max-Modell den Apple A20 Pro. Im Standardmodell könnte der Apple A20 stecken. Die Chips sollen erstmals im 2-Nanometer-Verfahren entstehen, so Cult of Mac.

Dabei sollen durch eine neue Architektur die CPU, die GPU und die Neural Engine effektiver auf Arbeitsspeicher zugreifen können und so erhebliche Verbesserungen in Bezug auf Leistung, Akkulaufzeit und Wärmeeffizienz erzielen.

Zum Vergleich: Im iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max und im iPhone Air steckt jeweils der A19 Pro, im iPhone 17 der A19. Die Chips entstehen im 3-Nanometer-Verfahren und bilden die Grundlage für viele Top-Features. Dazu zählt etwa eine bessere Grafikleistung bei AAA-Games.

Apple plant für das iPhone 18 eine zweite Neuerung: Wafer-Level Multi-Chip Module (WMCM), berichtet Boy Genius Report. Diese Technologie, bei der mehrere Chips in einem Paket stecken, erlaube drei Verbesserungen: erweiterte Flexibilität, optimierte Effizienz und eine bessere Performance. Ein Nebeneffekt dieser Technologie sei mehr Platz im Inneren, den Apple zum Beispiel für einen größeren Akku nutzen könnte.

Speicher: Mehr Platz und mehr Leistung?

Pro-Modelle mit bis zu 2 Terabyte Speicherplatz?

In der Regel veröffentlicht Apple seine iPhone-Modelle in mehreren Speicherausführungen. Nun wird spekuliert, dass es in diesem Bereich ebenfalls eine Neuerung geben könnte: Demnach könnten die beiden Pro-Modelle bis zu 2 Terabyte Speicherplatz bieten – dank einer neuen Flash-Speichertechnologie, berichtet PhoneArena. Bereits das iPhone 17 Pro Max bietet auf Wunsch 2 Terabyte Speicherplatz.

Zur Erinnerung – diese Speichervarianten gibt es bei den iPhone-17-Modellen:

  • iPhone 17: 256 Gigabyte und 512 Gigabyte
  • iPhone Air und iPhone 17 Pro: 256 Gigabyte, 512 Gigabyte und 1 Terabyte
  • iPhone 17 Pro Max: 256 Gigabyte, 512 Gigabyte, 1 Terabyte und 2 Terabyte

Größerer und schnellerer Arbeitsspeicher möglich

Inzwischen gibt es Gerüchte dazu, wie groß der Arbeitsspeicher im iPhone 18 ausfallen soll. Dem Analysten Ming-Chi Kuo zufolge bieten alle Modelle der Reihe, die im Jahr 2026 erscheinen, einen 12 Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Das berichtet MacRumors. Dies beträfe demnach wahrscheinlich das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das iPhone Fold. Doch auch das Basismodell, das für 2027 erwartet wird, könnte einen 12 Gigabyte großen Arbeitsspeicher erhalten.

Gerüchten zufolge soll Apple im iPhone 18 auf eine sogenannte „high-capacity six-channel LPDDR5X memory configuration“ setzen, berichtet MacRumors. Der Sechs-Kanal-Arbeitsspeicher liefere eine deutlich höhere Bandbreite als der Speicherplatz in aktuellen iPhone-Modellen – und schaffe so die Grundlage für zukünftige KI-Features, schnelleres Wechseln zwischen Apps und Multitasking.

Das Gerücht ist deshalb glaubwürdig, weil Apple stark in den Bereich künstliche Intelligenz investiert – auch, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Ironischerweise soll Apple ausgerechnet mit Samsung zusammenarbeiten, um den Sechs-Kanal-Arbeitsspeicher im iPhone 18 einbauen zu können, berichtet PhoneArena.

eSIM only: Kommt der Abschied von der physischen SIM-Karte?

Angeblich bietet Apple das iPhone 18 in Europa nur noch mit eSIM an, berichtet unter anderem PhoneArena. Das würde bedeuten, dass Du auf eine rein virtuelle SIM-Karte angewiesen bist und keine physische SIM-Karte mehr benutzen kannst. In den USA beispielsweise hat Apple diesen Schritt bereits mit dem iPhone 14 vollzogen.

Der Vorteil der reinen eSIM ist, dass Apple im Gehäuse Platz gewinnt – was sich zum Beispiel positiv auf die Akkulaufzeit auswirken könnte. Der Nachteil ist, dass Du nicht mehr einfach zwischen Anbietern wechseln kannst. Vor allem bei Auslandsreisen kann es sehr praktisch sein, nach der Ankunft einfach eine lokale Prepaid-Karte zu nutzen, ohne auf entsprechende Angebote Deines Mobilfunkanbieters angewiesen zu sein.

Seit Jahren gibt es bei jedem neuen iPhone das Gerücht, dass Apple auch in Europa nur noch eSIM ermöglicht. Aktuell bietet Apple in vielen Ländern noch die Wahl zwischen einer physischen SIM-Karte und einer eSIM.

iPhone 18: Akku und Laden

Möglicherweise erwartet uns im Bereich Akku mit dem iPhone 18 ein echtes Upgrade – zumindest bei den Pro-Modellen. Der Akku des iPhone 18 Pro Max soll eine Kapazität von 5.100 bis 5.200 Milliamperestunden bieten, berichtet Gizmochina. Zusammen mit dem effizienten Chip A20 Pro könnte Dir das Gerät so eine sehr lange Akkulaufzeit bieten.

Zum Vergleich: Der Akku des iPhone 16 Pro Max hat offenbar eine Kapazität von 4.685 Milliamperestunden (via MacRumors). Apple selbst macht in der Regel keine Angaben zur Größe der Akkus, sondern verrät lediglich mögliche Akkulaufzeiten. Das iPhone 16 Pro Max soll bis zu 33 Stunden Videowiedergabe am Stück ermöglichen.

iOS 27 und mehrere Jahre Updates

Apple wird das iPhone 18 aller Wahrscheinlichkeit nach ab Werk mit iOS 27 als Betriebssystem ausliefern. Die Updategarantie umfasst vermutlich wie üblich fünf Jahre für System- und  Sicherheitsupdates. Es ist aber auch durchaus möglich, dass Apple das iPhone von 2026 tatsächlich noch länger mit Updates versorgt.

Konnektivität des iPhone 18

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Apple in seinen iPhone-18-Modellen ein eigenes Modem verbauen wird. In der aktuellen iPhone-Generation wird noch zweigleisig gefahren. Während Apple beim iPhone 17 und iPhone 17 Pro weiterhin auf ein Qualcomm-Modem setzt, steckt im iPhone Air bereits das hauseigene C1X-5G-Modem.

„Im Laufe der Zeit werden wir Apple-Mobilfunklösungen in immer mehr Produkten sehen“, sagte Apples Arun Mathias (Vizepräsident Wireless Software Technologies and Ecosystems) jüngst in einem Interview mit CNBC.

iPhone 18: Die Specs in der Übersicht

Im Folgenden findest Du die mögliche Ausstattung des iPhone 2026 übersichtlich aufgelistet. Bitte beachte, dass es sich zum jetzigen Zeitpunkt nur um Gerüchte handelt und nicht um gesicherte Informationen.

  • Design: Aluminiumrahmen und Glas
  • Display: 1 bis 120 Hertz für alle Modelle, zwischen 6,1 und 6,9 Zoll
  • Rückkamera: Ultraweitwinkellinse mit bis zu 200 Megapixeln, variable Blende (nur Pro-Modelle)
  • Frontkamera: Punch-Hole, Face ID unter dem Display (nur Pro-Modelle)
  • Chip: Apple A20/A20 Pro
  • Speicherplatz: bis zu 2 Terabyte
  • Akkukapazität: bis zu 5.200 Milliamperstunden (iPhone 18 Pro Max)
  • Betriebssystem ab Werk: iOS 27
  • Updates: mindestens fünf Jahre für System und Sicherheit
  • Release: 2026 – iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max, iPhone Fold 2027 – iPhone 18, iPhone 18e, iPhone Air 2
  • Preis: mindestens 950 Euro

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/article/iphone-18-das-ende-der-notch-infos-specs-release-200360

Multi-SIM: Funktion und Nutzen für Unternehmen erklärt

Mit Multi-SIM nutzen Sie eine einzige Mobilfunknummer für mehrere mobile Endgeräte. Dadurch benötigen Sie und Ihre Mitarbeitenden jeweils nur einen Mobilfunkvertrag, sind aber auf mehreren Geräten gleichzeitig online und erreichbar. Lesen Sie hier, welche Vorteile sich daraus für Ihr Unternehmen ergeben.

Multi-SIM – eine Nummer für viele Geräte

Multi-SIM ermöglicht es Ihnen, dieselbe Mobilfunknummer und die inkludierten Leistungen Ihres bestehenden Tarifs auf mehreren mobilen Endgeräten gleichzeitig zu nutzen. Es sind also keine zusätzlichen Mobilfunkverträge erforderlich, um neben Ihren Firmenhandys auch Tablets mit Datenvolumen zu versorgen. Das schafft maximale Flexibilität und spart Kosten.

Mobilfunkanbieter benennen das Konzept unterschiedlich: Bei O2 Telefónica ist Multi-SIM unter dem Namen Multicard etabliert.

Anrufe und mobile Daten auf allen Geräten nutzen

Das bedeutet, Sie können mit ein und derselben Mobilfunknummer …

  • von verschiedenen Endgeräten telefonieren. 
  • Nachrichten verschicken. 
  • über mobile Daten das Internet nutzen.

Da der Empfang von SMS (bzw. MMS oder RCS) nur auf einem der Geräte möglich ist, müssen Sie bei der Aktivierung der SIM-Karten eine Primärkarte festlegen. Anrufe hingegen gehen auf allen (eingeschalteten, telefoniefähigen) Geräten gleichzeitig ein. Auf welchem Sie den Anruf annehmen, bleibt Ihnen überlassen.

Je nach Anbieter und Tarif variieren die enthaltenen Leistungen wie Datenvolumen oder Inklusivminuten. Hier lohnt es sich, zu vergleichen und vorab eine Beratung in Anspruch zu nehmen.

Diese Vorteile bieten Multicards für Unternehmen

Als Arbeitgeber haben Sie verschiedene Vorteile, wenn Sie Ihre Angestellten mit Multicards ausstatten:

  • Mehrere Geräte, eine Nummer: Profitieren Sie bei Diensthandys und anderen Firmengeräten von der Nutzung mehrerer SIM-Karten unter einer einzigen Mobilfunknummer. So sind Sie und Ihre Mitarbeitenden jederzeit mit mehreren Geräten mobil online und telefonisch erreichbar – etwa mit einem Unlimited Tarif.
  • Einfach abrechnen: Die Verbindungsdaten aller Handys, Laptops, Tablets und Co. werden auf einer Rechnung zusammengefasst. Diese können Sie bei den meisten Anbietern über ein Online-Portal oder mit einem Mobile Asset Manager einsehen und verwalten. 
  • Nahtlose Konnektivität: Ein Wechsel der SIM-Karte von einem Gerät zum anderen ist nicht erforderlich. Das beschleunigt Ihre Unternehmenskommunikation und wirkt Geschäftskunden gegenüber professionell. 
  • Effizient arbeiten: Ihre Mitarbeitenden arbeiten mit verschiedenen Geräten wie Smartphone, Tablet oder geeignetem Laptop zeitgleich über mobile Daten im Internet. Alles mit nur je einem Mobilfunkvertrag.
  • Verbesserte Erreichbarkeit: Die Chance, wichtige Anrufe zu verpassen sinkt, da Sie und Ihre Teammitglieder Anrufe auf einem beliebigen Gerät annehmen können.

Multi-SIM, eSIM und Dual-SIM: Das sind die Unterschiede

Obwohl die Begriffe Multi-SIM, eSIM und Dual-SIM ähnlich klingen, handelt es sich nicht um verschiedene SIM-Typen, sondern um unterschiedliche Nutzungs- und Implementierungskonzepte der SIM-Technologie:

  • Multi-SIM ermöglicht die Aufteilung eines Mobilfunkvertrags auf mehrere mobile Endgeräte. Dabei teilen sich beispielsweise verschiedene Firmengeräte nicht nur eine Telefonnummer, sondern auch das Datenvolumen und die Möglichkeit, Text- und Bildnachrichten zu versenden.
  • Dual-SIM bedeutet, dass Mobilfunkgeräte Platz für zwei SIM-Karten bieten. Diese gestatten nicht nur die gleichzeitige Nutzung von zwei verschiedenen Verträgen, sondern erlauben es auch, zwischen beiden SIM-Karten zu wechseln, ohne dafür extra das Gerät zu öffnen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Ihre Angestellten das gleiche Smartphone für berufliche und private Zwecke nutzen. In unserem Artikel finden Sie mehr Informationen zur Dual-SIM.
  • eSIM (embedded SIM – dt. integrierte SIM) ist die Bezeichnung für den sogenannten eUICC-Chip. Dieser ist fest im Smartphone, Laptop oder Tablet verbaut und übernimmt die Funktion der klassischen Plastikkarte. Das Akronym „eUICC“ steht für „embedded Universal Integrated Circuit Card“. Es handelt sich um ein Funktionskonzept, das die Verwaltung mehrerer digitaler SIM-Profile ermöglicht. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel über eSIM.

Multi-SIM im Überblick

  • Multi-SIM ermöglicht es Ihnen, eine Mobilfunknummer auf mehreren Handys, Laptops, Tablets und Co. gleichzeitig zu verwenden, ohne dass ein zusätzlicher Vertrag notwendig ist.
  • Unternehmen verbessern mit Multi-SIM die Erreichbarkeit ihrer Angestellten und steigern die Effizienz bei der Arbeit.
  • Mit Multi-SIM können Sie wählen, auf welchem Gerät Sie Anrufe annehmen. Für den Empfang von Nachrichten wie SMS, MMS und RCS wählen Sie eine Primärkarte aus.
  • Multi-SIM ermöglicht die Nutzung der Inklusivleistungen eines Vertrags auf mehreren SIM-Karten in verschiedenen Geräten. eSIM ist hingegen die Bezeichnung für digitale SIM, die fest im Gerät verbaut sind. Dual-SIM gestattet die gleichzeitige Nutzung zweier SIM-Karten in einem Gerät.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/multi-sim/

Grundlagen für Unternehmensnetzwerke – das OSI-Modell

Das Open Systems Interconnection Modell – kurz OSI-Modell – ist ein etabliertes Referenzmodell der Kommunikationstechnik. Es beschreibt, wie Daten mithilfe klar definierter Schichten und standardisierter Protokolle zwischen Systemen übertragen werden. Wir erklären den Aufbau und die Relevanz des Modells für moderne Unternehmensnetzwerke.

Was ist das OSI-Modell?

Das OSI-Modell standardisiert die Kommunikation in Netzwerken. Es ist ein theoretisches Referenzmodell, das die Netzwerkkommunikation in sieben logisch aufeinander aufbauende Schichten unterteilt. Entwickelt hat es die International Organization for Standardization (ISO), um die Zusammenarbeit unterschiedlicher Systeme zu vereinheitlichen.

Als sogenanntes 7-Schichten-Modell bildet es bis heute die Grundlage zum Verständnis moderner Netzwerke, Protokolle und Kommunikationsprozesse – unabhängig davon, ob Daten im lokalen Netzwerk oder über das Internet übertragen werden.

Bedeutung für Unternehmen

Besonders für kleine und mittlere Unternehmen ist das Verständnis des OSI-Modells ein großer Vorteil. Die klare Trennung der Schichten erleichtert Planung, Betrieb und Fehlersuche in Netzwerken. Treten Störungen auf, lassen sich Probleme gezielt einer Schicht zuordnen – vom physikalischen Anschluss bis hin zum eingesetzten Protokoll.

In den 1970er- und 1980er-Jahren nutzten Hersteller zahlreiche proprietäre Protokolle, die kaum miteinander kompatibel waren. Genau hier setzte das OSI-Schichtenmodell an. Es führte ein einheitliches Modell ein, das komplexe Kommunikationsprozesse strukturiert und vergleichbar macht.

Bis heute dient das OSI-Referenzmodell als gemeinsame Sprache für Entwickler, Administratoren und IT-Abteilungen – auch wenn es in der Praxis oft mit anderen Modellen kombiniert wird.

Die sieben Schichten des OSI-Modells

Das OSI-Schichtenmodell besteht aus sieben Ebenen, die jeweils klar definierte Aufgaben innerhalb der Kommunikationstechnik erfüllen. Zusammen ermöglichen diese Schichten eine strukturierte und zuverlässige Datenübertragung.

Physikalische Schicht (Layer 1)

Die unterste Schicht des OSI-Modells wird auch Bitübertragungsschicht genannt. Sie befasst sich mit den physischen Aspekten der Netzwerkkommunikation und definiert die Hardware-Komponenten und Übertragungsmedien. Das bedeutet, sie beschreibt die physische Übertragung von Bits, z. B. über Kupferkabel, Funk oder Glasfaser.

  • Funktionen: Bitübertragung über physische Medien wie bei Ethernet oder WLAN
  • Komponenten: z. B. Netzwerkkabel, Stecker, Repeater, Hubs

Datensicherungsschicht (Layer 2)

Die Datensicherungsschicht sorgt für eine fehlerfreie Übertragung innerhalb eines Netzsegments. Sie regelt die physikalische Adressierung, Fehlererkennung und -korrektur beispielsweise durch erneutes Anfordern fehlerhaft übertragener Datenpakete.

  • Funktionen: Erstellung und Verwaltung von Datenrahmen (Frames), MAC-Adressen, sowie Fehlererkennung und -korrektur.
  • Beispiele: Switches, Bridges, Netzwerkkarten (Network Interface Cards – NICs)

Netzwerkschicht (Layer 3)

Die Netzwerk- oder Vermittlungsschicht koordiniert das Routing von Datenpaketen zwischen verschiedenen Netzwerken. Sie nutzt logische (z. B. IP-) anstelle physikalischer (z. B. MAC-) Adressen, um sicherzustellen, dass Daten den richtigen Weg zum Ziel finden.

  • Funktionen: IP-Adressierung (Internet Protocol), Routing, Fragmentierung und Wiederzusammensetzung.
  • Beispiele: Router, Layer-3-Switches und andere IP-Komponenten

Transportschicht (Layer 4)

Die Transportschicht gewährleistet eine zuverlässige Datenübertragung zwischen Endsystemen (Ende-zu-Ende-Kommunikation). Sie bietet Fehlererkennung, Datenflusskontrolle und Datenwiederherstellung.

  • Funktionen: Segmentierung von Daten, Flusskontrolle, Fehlererkennung und -korrektur
  • Protokolle: TCP (Transmission Control Protocol) und UDP (User Datagram Protocol)

Sitzungsschicht (Layer 5)

Die Sitzungsschicht verwaltet und steuert die Dialoge (Sitzungen) zwischen zwei Computern. Sie hält Sitzungen aufrecht, synchronisiert Datenübertragungen und verwaltet Sitzungsunterbrechungen und -wiederaufnahmen.

  • Funktionen: Dialogsteuerung, Sitzungsaufbau, -steuerung, -abbau und -wiederherstellung
  • Protokolle: NetBIOS, PPTP (Point-to-Point Tunneling Protocol)

Darstellungsschicht (Layer 6)

Die Darstellungsschicht stellt sicher, dass die Daten in einer für die Anwendungsschicht (Layer 7) verständlichen Form vorliegen. Hier finden Datenverschlüsselung, -kompression und -konvertierung statt.

  • Funktionen: Datenverschlüsselung, Kompression, Formatierung
  • Beispiele: SSL/TLS (Secure Sockets Layer/Transport Layer Security), ASCII, JPEG, MPEG

Anwendungsschicht (Layer 7)

Die Anwendungsschicht ist die oberste Schicht des OSI-Modells und stellt Endbenutzerdienste bereit – hier spielt sich die Interaktion mit den Nutzenden ab. Sie ermöglicht Anwendungen den Zugriff auf Netzwerke und die Nutzung von Netzwerkdiensten.

  • Funktionen: Zugriff auf Netzwerkdienste, Authentifizierung, Datenzugriffssteuerung
  • Protokolle: HTTP (Hypertext Transfer Protocol), FTP (File Transfer Protocol), SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) und DNS (Domain Name System).

So fließen Daten durch das OSI-Modell

Das OSI-Modell beschreibt exakt, wie Daten beim Senden und Empfangen alle Schichten durchlaufen. Jede Schicht ergänzt oder entfernt dabei Steuerinformationen und nutzt spezifische Protokolle.

Beim Sender durchlaufen die Daten die Schichten des OSI-Modells von oben nach unten:

  1. Anwendungsschicht (Layer 7)
    Funktion:
     Datengenerierung, z. B. eine E-Mail oder eine Webseite.
    Beispiel: Verfassen und Versenden einer E-Mail.
  2. Darstellungsschicht (Layer 6)
    Funktion:
     Datenumwandlung in ein standardisiertes Format, u. a. verschlüsselt und komprimiert.
    Beispiel: Verschlüsselung und Konvertierung einer E-Mail in das ASCII-Format.
  3. Sitzungsschicht (Layer 5)
    Funktion:
     Initiierung einer Sitzung, Organisation und Aufrechterhaltung der Kommunikation.
    Beispiel: Einrichten einer Sitzung zwischen dem E-Mail-Client und dem E-Mail-Server.
  4. Transportschicht (Layer 4)
    Funktion:
     Aufteilung der Daten in Segmente, Aufbau einer Verbindung und Implementierung der Fehlererkennung sowie Flusskontrolle.
    Beispiel: Aufteilung und Nummerierung der E-Mail-Daten in TCP-Segmente.
  5. Netzwerkschicht (Layer 3)
    Funktion:
     Kapselung der Segmente in Pakete und Hinzufügen von Routing-Informationen.
    Beispiel: Ausstattung der TCP-Segmente mit IP-Adressen und Einpacken in ein IP-Paket.
  6. Datensicherungsschicht (Layer 2)
    Funktion:
     Kapselung der Pakete in Frames und Hinzufügen physikalische Adressen (z. B. MAC-Adressen).
    Beispiel: Einbettung der IP-Pakete in Ethernet-Frames und Ausstattung mit einer MAC-Adresse.
  7. Physikalische Schicht (Layer 1)
    Funktion:
     Umwandlung der Frames in Bits und Übertragung über das physikalische Medium.
    Beispiel: Versand der Bits z. B. über ein Ethernet-Kupferkabel.

Beim Empfänger durchlaufen die Daten die Schichten des OSI-Modells von unten nach oben:

  1. Physikalische Schicht (Layer 1)
    Funktion: Empfang der Bits über das physikalische Medium.
    Beispiel: Der Netzwerkadapter empfängt die Bits z. B. über das Ethernet-Kabel.
  2. Datensicherungsschicht (Layer 2)
    Funktion: Umwandlung der Bits in Frames und Überprüfung der MAC-Adressen sowie Frames auf Fehler.
    Beispiel: Überprüfung der empfangenen Ethernet-Frames und Extrahieren des Frame-Inhalts.
  3. Netzwerkschicht (Layer 3)
    Funktion: Umwandlung der Frames in Pakete, Überprüfung der IP-Adressen und Weiterleitung der Pakete zum Ziel.
    Beispiel: Überprüfung des IP-Pakets und Weiterleitung an die Transportschicht.
  4. Transportschicht (Layer 4)
    Funktion: Umwandlung der Pakete in Segmente und Überprüfung der TCP-/UDP-Portnummern. Kontrolle der Segmente auf Fehler sowie deren Neuzusammensetzung.
    Beispiel: Prüfung der TCP-Segmente, Neuzusammensetzung und Weiterleitung an die Sitzungsschicht.
  5. Sitzungsschicht (Layer 5)
    Funktion: Verwaltung der Sitzung und Daten in den richtigen Kontext setzen.
    Beispiel: Verwaltung der Sitzung zwischen dem E-Mail-Client und dem E-Mail-Server.
  6. Darstellungsschicht (Layer 6)
    Funktion: Entschlüsselung und Dekomprimierung der Daten.
    Beispiel: Zurückkonvertierung und Entschlüsselung der E-Mail-Daten aus dem ASCII-Format.
  7. Anwendungsschicht (Layer 7)
    Funktion: Die Anwendung erhält die Daten.
    Beispiel: Der E-Mail-Client zeigt die empfangene E-Mail an.

Das OSI-Schichtenmodell in der Praxis

In der Praxis dient das OSI-Referenzmodell als Orientierung für Planung, Betrieb und Sicherheit moderner Netzwerke. Unternehmen nutzen das Schichtenmodell u. a. für Netzwerkdesign, den Einsatz passender Protokolle und eine strukturierte Fehlersuche. Ein Beispiel für den praktischen Nutzen des OSI-Modells:

Physikalische Schicht (Layer 1)

  • Praxisanwendung: Installation und Wartung von physikalischen Netzwerkinfrastrukturen wie Kabeln, Steckern und Netzwerkgeräten (z. B. Hubs und Repeater).
  • Beispiel: IT-Installateure stellen sicher, dass alle Ethernet-Kabel ordnungsgemäß verlegt und angeschlossen sind, um stabile Netzwerkverbindungen zu gewährleisten.

Datensicherungsschicht (Layer 2)

  • Praxisanwendung: Verwendung von Switches zur Verwaltung der Datenübertragung innerhalb eines lokalen Netzwerks (LAN) und zur Vermeidung von Kollisionen.
  • Beispiel: Ihr IT-Team konfiguriert VLANs (Virtual LANs) auf einem Switch, um Netzwerke zu segmentieren und die Sicherheit sowie die Leistung zu verbessern.

Netzwerkschicht (Layer 3)

  • Praxisanwendung: Einsatz von Routern zur Weiterleitung von Datenpaketen zwischen verschiedenen Netzwerken und zur Verwaltung von IP-Adressen.
  • Beispiel: Sie implementieren ein Routing-Protokoll wie OSPF (Open Shortest Path First), um den effizientesten Weg für die Datenübertragung zwischen Firmenstandorten in verschiedenen Städten zu finden.

Transportschicht (Layer 4)

  • Praxisanwendung: Gewährleistung einer zuverlässigen Datenübertragung und Implementierung von Flusskontrolle und Fehlerkorrektur.
  • Beispiel: Sie verwenden TCP für die Übertragung von Finanzdaten, um sicherzustellen, dass alle Datenpakete vollständig und in der richtigen Reihenfolge ankommen.

Sitzungsschicht (Layer 5)

  • Praxisanwendung: Verwaltung von Sitzungen und Verbindungen zwischen Anwendungen, um die Kommunikation zu koordinieren.
  • Beispiel: Eine Online-Banking-Anwendung nutzt die Sitzungsschicht, um die Sitzungsdauer einer Benutzerin oder eines Benutzers zu verwalten und sicherzustellen, dass die Verbindung bei Inaktivität sicher beendet wird.

Darstellungsschicht (Layer 6)

  • Praxisanwendung: Konvertierung von Datenformaten und Implementierung von Datenverschlüsselung und -kompression.
  • Beispiel: Sie verschlüsseln vertrauliche E-Mails etwa mit SSL/TLS, um sicherzustellen, dass die Nachrichten während der Übertragung geschützt sind.

Anwendungsschicht (Layer 7)

  • Praxisanwendung: Bereitstellung von Netzwerkdiensten für Endbenutzeranwendungen.
  • Beispiel: Sie verwenden einen Webserver, der HTTP verwendet, um seine Webseite zu hosten und Kunden Zugang zu Online-Diensten zu bieten.

Netzwerk-Fehlersuche mit dem OSI-Modell

Probleme lassen sich systematisch Schicht für Schicht eingrenzen – von defekten Kabeln bis hin zu fehlerhaften Anwendungen oder Protokollen.

  1. Physikalische Schicht: Überprüfen Sie Kabelverbindungen, Stecker und physische Geräte auf Schäden oder Fehler.
  2. Datensicherungsschicht: Stellen Sie sicher, dass Netzwerkschnittstellenkarten (NICs) und Switches ordnungsgemäß funktionieren und keine Konflikte oder Kollisionen auftreten.
  3. Netzwerkschicht: Überprüfen Sie die IP-Adressen und Routing-Tabellen, um sicherzustellen, dass Pakete ordnungsgemäß weitergeleitet werden.
  4. Transportschicht: Untersuchen Sie, ob es Probleme mit der Segmentierung oder der Übertragung von Datenpaketen gibt, und überprüfen Sie die Protokolleinstellungen.
  5. Sitzungsschicht: Überprüfen Sie die Sitzungsverwaltung und die Synchronisation zwischen den Systemen.
  6. Darstellungsschicht: Stellen Sie sicher, dass die Daten korrekt verschlüsselt, komprimiert und konvertiert werden.
  7. Anwendungsschicht: Überprüfen Sie die Konfiguration und den Betrieb der Anwendungen, die Netzwerkdienste nutzen.

OSI-Modell im Überblick

Das OSI-Modell …

  • ist ein Referenzmodell mit sieben klar definierten Schichten.
  • beschreibt standardisierte Kommunikationsprozesse und Protokolle.
  • unterstützt Planung, Betrieb und Fehlersuche in Netzwerken.
  • erleichtert die systematische Analyse von Störungen.

Es unterstützt Sie bei …

  • strukturiertem Netzwerkdesign über alle Schichten hinweg.
  • mehrschichtigen Sicherheitskonzepten mit passenden Protokollen für eine hohe Datensicherheit.
  • Schulungen für ein besseres Verständnis von Kommunikationstechnik und Netzwerken.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/osi-modell/#accordion-6b2e0009d1-item-4f2fdc3e03

Funktioniert Ihre Cyberabwehr mit Cloud-Geschwindigkeit?

XSIAM beschleunigt Ihre Cyberabwehr, um Angriffe in großem Maßstab abzuwehren.

Hintergrund

Lesen Sie in diesem Blog, wie die zunehmende Nutzung von digitalen Technologien und Cloud-Infrastrukturen zu erheblichen Sicherheits- und Compliance-Verstößen geführt hat. Intelligente Automatisierungsplattformen können Unternehmen helfen, Bedrohungen besser zu erkennen. Erfahren Sie, wie Extended Security Intelligence and Automation Management (XSIAM) Unternehmen umfassende Einblicke liefert und sie bei der Automatisierung, der Risikominderung und weiteren Compliance-Maßnahmen unterstützt.

Angriff auf ein Unternehmen der „Big 4“

Im Oktober 2025 wurde bekannt, dass Ernst & Young (EY), eines der weltweit größten Beratungsunternehmen, aufgrund einer Fehlkonfiguration während einer Cloud-Migration auf Microsoft Azure versehentlich ein umfangreiches, vier Terabyte umfassendes SQL-Server-Backup im öffentlichen Internet zugänglich gemacht hat.

Das betroffene Backup enthielt nicht nur harmlose Metadaten: Angeblich waren auch API-Schlüssel, Sitzungstoken, Anmeldedaten für Service-Accounts, interne Datenbankschemata und möglicherweise auch Benutzeranmeldedaten und Kundendaten enthalten. Da die Datei öffentlich zugänglich war, also „im offenen Internet“, war das Risiko real. Jeder Scan-Mechanismus (ob böswillig oder nicht), der die exponierten Speicher-Buckets durchsucht, hätte die Daten innerhalb von Sekunden auffinden können.

Obwohl keine Hinweise auf einen Missbrauch bekannt sind (keine bestätigten Fälle von massenhaftem Datendiebstahl oder Ransomware-Angriffen infolge dieser Datenpanne), stellt die Offenlegung an sich bereits einen schwerwiegenden Verstoß gegen das Vertrauensprinzip, die Datenhygiene und bewährte Sicherheitsverfahren dar. Für das Image eines Unternehmens von der Größe und mit den Ressourcen von EY ist ein solcher Vorfall absolut verheerend und macht eines ganz deutlich: Auch Cloud-Migrationen nach dem „Secure-by-Design“-Prinzip bieten keine hundertprozentige Sicherheit.

Dieser Vorfall zeigt, dass selbst eine erstklassige Sicherheitskultur durch einfache menschliche Fehler oder Fehlkonfigurationen versagen kann. Aus einem Cloud Data Lake wird dann eine öffentlich zugängliche Datenquelle. Der Vorfall bei EY ist mehr als nur beunruhigend. Er sollte ein Weckruf für Unternehmen auf der ganzen Welt sein: In Cloud-Umgebungen darf Sicherheit niemals als inhärent vorausgesetzt werden. Ohne kontinuierliche, automatisierte Transparenz und Sicherheitsvorkehrungen können leistungsstarke Plattformen zum Risiko werden – manchmal mit katastrophalen Folgen. Kleine Versäumnisse können zu verheerenden Cyberangriffen führen.

Digitale Infrastrukturen sind erheblichen Sicherheitsbedrohungen ausgesetzt

Die rasante Zunahme der Cloud-Nutzung in den vergangenen Jahren hat nicht nur die digitale Infrastruktur verändert, sondern auch die Angriffsfläche vergrößert. Laut einem Bericht aus dem Jahr 2025 ist die Anzahl der Cyberangriffe pro Woche und Unternehmen stark angestiegen.

Unternehmen erleben im Schnitt 1.925 Angriffe pro Woche – das entspricht einem Anstieg um 47 % seit 2024. Die Zahl der Ransomware-Angriffe stieg allein im ersten Quartal 2025 um 126 %. Viele dieser Angriffe haben Cloud-Systeme im Visier. Rund 80 % der Unternehmen melden inzwischen mindestens einen Cloud-Angriff pro Jahr.

Fehlkonfigurationen gehören zu den häufigsten Ursachen: Eine Umfrage zeigt, dass etwa 23 % der Cloud-bezogenen Vorfälle auf Fehlkonfigurationen zurückzuführen sind, während menschliche Fehler mehr als die Hälfte aller Sicherheitsverletzungen im Zusammenhang mit der Cloud verursachen. Darüber hinaus verschlüsselt nur ein kleiner Teil der Unternehmen erfolgreich den Großteil seiner Cloud-Daten. Dieser Trend ist besorgniserregend, wenn man bedenkt, dass über 54 % der in der Cloud gespeicherten Daten sensibel sind. 

Gleichzeitig laufen auch die Angriffe immer häufiger automatisiert ab. Sie sind skalierbar und es wird immer schwieriger, sie zu erkennen. Angreifer nutzen mittlerweile routinemäßig gestohlene Anmeldedaten, automatisierte Scans und sogar KI, um Cloud-Umgebungen in großem Umfang zu durchsuchen.

Die Cloud ist zum Rückgrat der Unternehmensinfrastruktur geworden. Doch mit ihrer zunehmenden Nutzung haben auch das Ausmaß, die Häufigkeit und die Komplexität von Angriffen zugenommen. Das Cloud-Zeitalter erfordert mehr als die üblichen Sicherheitsmaßnahmen. Neue Ansätze, neue Tools und kontinuierliche Schutzmaßnahmen sind unverzichtbar.

XSIAM als optimale Lösung gegen Cyberbedrohungen

Hier kommen Plattformen wie Cortex XSIAM ins Spiel. XSIAM von Palo Alto Networks wurde entwickelt, um genau die Risiken zu managen, die EY und auch anderen zum Verhängnis wurden.

Im Wesentlichen bietet XSIAM eine kontinuierliche, automatisierte Überwachung und Erkennung von Fehlkonfigurationen, abnormem Verhalten und potenziellen Sicherheitsrisiken in Cloud-Umgebungen, Data Lakes, Anwendungs-Backends, Speicher-Buckets, Identitäts- und Zugriffssystemen, APIs und mehr.

Es kombiniert Protokollzusammenfassungen, Verhaltensanalyse, Identitätserkennung und kontextbezogene Alarme, um Transparenz über die Vorgänge zu schaffen – nicht nur intern, sondern auch im öffentlichen Internet.

Während herkömmliche Sicherheitstools häufig auf manuelle Überprüfungen oder regelmäßige Scans angewiesen sind, bietet XSIAM eine Echtzeit-Risikobewertung, die sich an den Vorgehensweisen von Angreifern orientiert. Sicherheitsteams müssen nicht mehr auf eine vierteljährliche Überprüfung warten, um ein falsch konfiguriertes Backup zu entdecken, sondern erhalten umgehend eine Warnmeldung. Dank integrierter automatischer Erkennung, Reaktionskoordination und Compliance-Berichterstellung verkürzt XSIAM die mittlere Erkennungszeit (MTTD) und die durchschnittliche Reaktionszeit (MTTR) erheblich. Das Bedrohungsmanagement reduziert Sicherheitslücken um bis zu 99 % und entlastet damit die Sicherheitsteams.

Über die Bedrohungserkennung hinaus lässt sich XSIAM in das Identitäts- und Zugangsmanagement (IAM), das Berechtigungsmanagement, Verschlüsselungsschlüsselspeicher und Tools zur Orchestrierung der Cloud-Infrastruktur integrieren. Das unterstützt automatisierte Gegenmaßnahmen, die Durchsetzung von Richtlinien und die Automatisierung bewährter Sicherheitspraktiken.

Die wichtigsten Funktionen von Cortex XSIAM

Cortex XSIAM bündelt wesentliche SOC-Funktionen in einer einzigen Plattform:

  • Security Information and Event Management (SIEM): Protokollverwaltung, Korrelation, Alarme, Berichterstellung und langfristige Datenspeicherung
  • Threat Intelligence Platform (TIP): Fasst Bedrohungsinformationen zusammen und wertet sie aus, einschließlich Unit 42®-Feeds; liefert Informationen für Warnmeldungen und tauscht Daten mit Tools von Drittanbietern aus
  • Endpoint Detection and Response (XDR): Sammelt Telemetriedaten aus beliebigen Quellen für allgemeine Erkennungsaufgaben und für erstklassige Erkennungen auf der Grundlage des MITRE ATT&CK Frameworks
  • Endpoint Protection Platform (EPP): Blockiert Exploits, Malware und dateilose Angriffe und stellt gleichzeitig vollständige Endpunkt-Telemetriedaten für die Reaktion bereit
  • Attack Surface Management (ASM): Analysiert das System aus der Perspektive eines Angreifers, einschließlich Asset Discovery, Schwachstellenanalyse und Risikomanagement
  • Identity Threat Detection and Response (ITDR): Erkennt Identitätsbedrohungen mithilfe von Machine Learning und Verhaltensanalysen, um kompromittierte Benutzerkonten oder Insider zu ermitteln und zu kennzeichnen
  • Security Orchestration, Automation and Response (SOAR): Automatisiert Arbeitsabläufe anhand von Hunderten festgelegter Szenarien und einem Drag-and-Drop-Editor zur benutzerspezifischen Anpassung
  • Cloud Detection and Response (CDR): Korreliert Cloud-Protokolle und andere Daten für eine umfassende Erkennung und Reaktion in hybriden Umgebungen
  • Management, Berichterstellung und Compliance: Zentrale Konfiguration, Überwachung, Berichterstellung und Richtlinienverwaltung

Vorteile von XSIAM als Cyber-Defense-Plattform

XSIAM bietet folgende Vorteile:

  • Volle Transparenz über Multi-Cloud- und Hybrid-Cloud-Umgebungen hinweg
  • Proaktive statt reaktive Sicherheitsstrategie: Erkennung von Fehlkonfigurationen oder Sicherheitslücken, bevor Angreifer diese ausnutzen können
  • Kontextbezogene Daten: Zuordnung von Daten nach Identität, Netzwerk, Speicher, Anwendungen und Benutzerverhalten, um Alarmmüdigkeit zu reduzieren und hochentwickelte Bedrohungen zu erkennen
  • Automatisierung und Orchestrierung: höhere Reaktionsgeschwindigkeit, Isolierung betroffener Ressourcen und Reduktion menschlicher Fehler
  • Durchsetzung von Compliance und Governance: Sensible Daten bleiben geschützt, der Zugriff gesichert und die gesetzlichen Anforderungen werden erfüllt

In einer Welt, in der die Komplexität der Cloud durch Container, Microservices, serverloses Computing und gemeinsam genutzte Speicher täglich zunimmt, ist eine Plattform wie XSIAM unverzichtbar. Sie ist das Rückgrat einer sicheren und widerstandsfähigen Cloud-Architektur.

Wie T-Systems Unternehmen unterstützt

Die Implementierung von XSIAM ist ein wichtiger erster Schritt. Aber für viele Unternehmen – besonders für solche ohne große interne Sicherheitsteams – bietet erst die Kombination aus XSIAM und Managed Security Services zukunftsfähige Sicherheit.

T-Systems hilft globalen Unternehmen, die Kapazitäten von XSIAM umfassend zu nutzen. Der Service beinhaltet die Verwaltung der Plattform, die Überwachung von Alarmen, die Einstufung von Vorfällen, die Durchführung kontinuierlicher Risikobewertungen und die Umsetzung von Gegenmaßnahmen. All diese Aufgaben übernehmen erfahrene Sicherheitsexperten.

Wenn Unternehmen XSIAM und alle damit verbundenen Vorgänge an T-Systems auslagern, profitieren sie von einer Überwachung rund um die Uhr, fachkundiger Reaktion auf Vorfälle und proaktiver Bedrohungssuche. Sie sichern sich Schutz auf Unternehmensniveau, ohne die Notwendigkeit, intern ein vollständiges Cyber Defense Center oder Security Operations Center (SOC) aufzubauen und mit Personal auszustatten. Noch wichtiger ist, dass Fehlkonfigurationen – die stillen Gefährder der Cloud-Sicherheit – nicht nur erkannt, sondern auch sofort behoben werden, wodurch die Verweildauer von Angreifern und der Schadensradius reduziert werden.

Darüber hinaus passen wir Sicherheitsrichtlinien, Compliance-Standards und Berichtsmechanismen an spezifische regulatorische Anforderungen und Branchen an (z. B. Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Fertigung), um unseren Kunden maximale Flexibilität bei höchster Sicherheit zu bieten. Viele Unternehmen, die sich in einer rasanten digitalen Transformation befinden, finden in diesem dualen Ansatz die perfekte Balance: Sie kombinieren robusten Schutz bei minimalem Aufwand und betrieblicher Ausfallsicherheit.

Quelle:
https://www.t-systems.com/de/de/insights/newsroom/experten-blogs/xsiam-and-fci-1132188

iOS 26.4: Die Betaphase ist gestartet – alle Infos zum iPhone-Update

Apple hat die erste Beta von iOS 26.4 veröffentlicht, die bislang aber nur für Entwickler:innen zugänglich ist. Lies hier, welche Neuerungen enthalten sind und wann Du mit der finalen Version von iOS 26.4 für Dein iPhone rechnen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die erste Beta steht seit dem 16. Februar 2026 zur Verfügung  aber bislang nur für Entwickler:innen.
  • Apple veröffentlicht die finale Version von iOS 26.4 voraussichtlich im April 2026.
  • Mit dem Update kommt vermutlich keine grundlegend überarbeitete Version von Siri.

Release: Erscheint iOS 26.4 im März 2026?

Apple hat noch nicht offiziell angekündigt, wann iOS 26.4 offiziell an den Start geht. Die Betaphase für Entwickler:innen ist bereits am 16. Februar 2026 gestartet; die öffentliche Beta dürfte Ende Februar oder Anfang März ausrollen. Es ist daher eher unwahrscheinlich, dass Apple das Update noch im März 2026 für alle Nutzer:innen ausrollen kann. Die neue iOS-Version wird also voraussichtlich erst im April erscheinen.

Vielleicht kommt iOS 26.4 aber auch schon früher: Denn das große Siri-Update, mutmaßlich Ursache für die lange Wartezeit (via AppleInsider), ist zumindest in der ersten Betaversion nicht enthalten – mehr dazu weiter unten.

Zur Erinnerung: iOS 18.4 ist am 31. März 2025 erschienen, iOS 17.4 am 5. März 2024. Das Update auf iOS 16.4 hat Apple am 27. März 2023 veröffentlicht.

iOS 26.4 mit drei Neuerungen für Apple Music

Diese drei Neuerungen sind für Apple Music in Arbeit:

  • Playlist Playground (KI-Playlists): Mit iOS 26.4 testet Apple eine neue Apple‑Music‑Funktion namens „Playlist Playground“. Damit erstellst Du Playlists über kurze Text‑Prompts oder vorgegebene Stimmungen wie „Morning Coffee“ oder „Hip-Hop Party Songs“. Apple schlägt Dir automatisch eine Playlist mit 25 Songs und einem passenden Namen vor, die Du mit weiteren Prompts, Cover und Beschreibung anpassen kannst.
  • Konzertvorschläge: In Apple Music erscheint ein Bereich „Concerts Near You” („Konzerte in Deiner Nähe“), in dem Du Tourdaten und Shows von Künstler:innen in Deiner Region findest.
  • Neue Look: Alben und Playlists bekommen mit iOS 26.4 ein überarbeitetes Layout mit vollflächigen Covern.

Neues Ambient‑Music‑Widget

iOS 26.4 bringt außerdem ein neues „Ambient Music“-Widget für Home‑ und Sperrbildschirm. Du kannst damit direkt verschiedene integrierte Hintergrundklänge für Schlaf, Fokus oder Wohlbefinden abspielen.

Startschuss für Video-Podcasts

iOS 26.4 führt Video‑Podcasts in der Podcasts‑App ein. Du kannst Podcast-Folgen jetzt direkt als Video anschauen und nahtlos zur Audiowiedergabe wechseln.

Erinnerungen mit „Dringend“-Bereich

Die Erinnerungen‑App hat einen neuen Abschnitt „Urgent“ („Dringend“). Markierst Du eine Erinnerung als dringend, erhältst Du automatisch eine Alarm‑Benachrichtigung, damit Dir nichts Wichtiges entgeht.

Freeform Creator Studio

In iOS 26.4 ist „Freeform Creator Studio“ für Abonnent:innen des Creator‑Studio‑Dienstes verfügbar. Darin gibt es einen Content‑Hub mit exklusiven Formen, Grafiken, Fotos und Illustrationen. Zusätzlich stehen KI‑Funktionen zum Erstellen und Bearbeiten von Bildern bereit. Freeform hat in diesem Zuge auch ein neues App‑Icon bekommen.

Erneuter Aufschub für Siri-Features

Die erste Beta bietet entgegen der Erwartungen keine neuen KI-Features für Siri. Das deutet mit großer Wahrscheinlichkeit darauf hin, dass auch die finale Version von iOS 26.4 ohne die Funktionen auskommen muss. Der Grund für die weitere Verzögerung ist offenbar, dass Apple bei der Entwicklung auf den letzten Metern auf erneute Probleme gestoßen sei, berichtet etwa MacRumors.

Entsprechend sollen die neuen Features erst mit späteren iOS-Updates auf Dein iPhone kommen. Die ersten Funktionen erscheinen möglicherweise mit iOS 26.5, das wir aktuell für Mai 2026 erwarten. Der große Wurf könnte dann mit dem Release von iOS 27 im Herbst folgen.

iOS 26.4: Neue Emojis lassen ebenfalls auf sich warten

Im Code von iOS 26.4 finden sich Hinweise auf neue Emoji, die voraussichtlich aber erst in einer späteren Beta freigeschaltet werden, berichtet MacRumors. Dabei soll es sich um die acht neuen Emojis handeln, die das Unicode-Konsortium bereits im Juli 2025 vorgestellt hat:

  • Orca
  • Haarige Kreatur (ähnelt Bigfoot)
  • Schatztruhe
  • Posaune
  • Apfelkerngehäuse
  • Balletttänzer:in
  • Verzerrtes Gesicht
  • Kampf-Wolke

Weitere Funktionen im Überblick

Hinweise im Code deuten zudem darauf hin, dass iOS 26.4 weitere Neuerungen auf Dein iPhone bringen könnte (ebenfalls via MacRumors).

  • Proximity Pairing: Apple testet in der EU „Proximity Pairing“ für Zubehör von Drittanbietern. Dieses soll sich dann wie AirPods koppeln lassen, nur durch Nähe zum iPhone.
  • Einheitliche Apple‑Account‑Menüs: In Apps wie dem App Store ersetzt ein einheitlicher „Apple Account“-Bereich die bisherigen, individuellen Profileinstellungen.
  • Nachrichten: Apple testet eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten.
  • Sicherheit: Die „Stolen Device Protection“ („Schutz für gestohlene Geräte“) ist unter iOS 26.4 standardmäßig eingeschaltet. Du musst sie also nicht manuell aktivieren.

Welche iPhones bekommen iOS 26.4?

Die neue iOS-Version erscheint für alle iPhones, die iOS 26 unterstützen. Dazu gehören auch ältere Modelle wie das iPhone 11 und das iPhone SE 2.

Glasfaser mit Koaxialkabel verbinden

Der Datenverkehr wächst – mit Sicherheit auch in Ihrem Unternehmen. Mit kombinierten Glasfaser- und Koaxialnetzen schaffen Sie in Bestandsbauten eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur. Glasfasern sind die Multitalente des globalen Datenverkehrs: Sie transportieren enorme Datenmengen über große Distanzen. Zusammen mit vorhandenen Koaxialkabeln bringen sie schnelles Internet dorthin, wo es gebraucht wird. Wie beide Technologien zusammenspielen, wie sie sie technisch miteinander kombinieren und wann das sinnvoll ist, erfahren Sie hier.

Glasfaser und Koaxialkabel verbinden: Das Wichtigste in Kürze

  • Koaxialkabel können analoge Signale und Internetdaten über größere Distanzen transportieren. Durch ihren physikalischen Aufbau verfügen sie über eine gute Abschirmung gegen elektromagnetische und elektrostatische Störungen.
  • Koaxialkabel erreichen nicht die hohen Bandbreiten von Glasfaserkabeln. Daher werden für neue Hausanschlüsse und in den Kernnetzen der Netzbetreiber bevorzugt Glasfasern verlegt.
  • In vielen Bestandsgebäuden sind bereits Koaxialkabel für den Radio- und Fernsehempfang verlegt. Sie lassen sich auch für andere Dienste nutzen.
  • Für kombinierte Internetanschlüsse über Glasfaser sowie über bereits vorhandene Koaxialkabel in Bestandsgebäuden gibt es fertige Lösungen wie das Gigabit Home Network (G.hn) und Multimedia over Coax Alliance (MoCA), ein Standard, der mittels Adaptern Glasfaseranschlüsse mit Koaxialkabeln verbindet.

Wie arbeiten Glasfaser- und Koaxiallabel?

Koaxialkabel (kurz: Koaxkabel) sind in Deutschland vor allem als Antennenkabel für den Radio- und Fernsehempfang bekannt. Anfangs verbanden sie nur die Hausantenne auf dem Dach über eine Antennendose in der Wand mit Fernseher und Radio, später dienten Koaxialkabel auch für das Kabelfernsehen.
Ein weiteres Einsatzgebiet für Koaxialkabel ist das Satellitenfernsehen. Hier kommen allerdings andere Steckertypen mit einer Schraubverbindung zum Einsatz. Sogenannte Sat-Koaxialkabel sind meist technisch hochwertiger (bessere Schirmung, teilweise geringere Dämpfung) als klassische Antennenkabel.
Übrigens: Auch die Cinch-Kabel im Audiobereich sowie die YUV-Komponentenkabel im Audio-Video-Segment gehören grundsätzlich zu den Koaxialkabeln, wobei auch hier andere Steckertypen verwendet werden und die Abschirmung meist nicht so dick ist.

Das Koaxialkabel: Gut abgeschirmt gegen Störsignale

Der Begriff Koaxialkabel ist also keine Kabelnorm, sondern ein Oberbegriff für alle Kabel in koaxialer Bauart: Hierbei verläuft üblicherweise eine einzelne Kupferader im Inneren des Kabels, der sogenannte Innenleiter. Um diesen herum liegt eine Isolierung (auch als Dielektrikum bezeichnet). Diesen wiederum umschließt ringförmig (koaxial) eine zweite Kupferader. Diese zweite Ader ist der Außenleiter, auch Schirmung genannt. Manchmal wird diese Schirmung durch eine zusätzliche Schirmfolie ergänzt, die vor elektrostatischen Störungen schützt.
Der Außenleiter ist oft ein Drahtgeflecht aus vielen dünnen Adern. So bleibt das gesamte Kabel biegsam. Außen gibt es noch eine Ummantelung aus einem weiteren Nichtleiter (in der Regel ein Kunststoff).
Für eine optimale Signalübertragung ist das Koaxialkabel mehrschichtig aufgebaut. Eine oder zwei Schutzschichten in Form von Außenleiter und Schirmfolie wirken als Barriere für elektrostatische und elektromagnetische Störungen.
  • Mit ihrer besonderen Bauart sind Koaxialkabel ideal für die Übertragung hochfrequenter Signale. Je hochfrequenter das Signal, desto empfindlicher ist es für elektromagnetische und elektrostatische Störeinflüsse von außen – und desto leichter kann es selbst andere Kabel und technische Geräte stören.
  • Beim Koaxialkabel ist das Magnetfeld des Nutzsignals zwischen Innen- und Außenleiter eingeschlossen. Das Signal kann so auch über weite Strecken störungsfrei transportiert werden.
  • Damit ist das Koaxialkabel ein gutes Transportmedium für analoge Bild- und Tonsignale und auch für Internet-Breitbandanschlüsse über DOCSIS 3.1.
Die dünnere, wesentlich schlechter geschirmte Doppelader klassischer Telefonkabel kommt bei der Breitband-Übertragung für den DSL-Anschluss schnell an technische Grenzen. Hier ist das Koaxialkabel prinzipbedingt im Vorteil. Bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde im Download sind beim Internet über Koaxialkabel möglich. Mit VDSL über Telefonkabel sind hingegen maximal 250 Megabit pro Sekunde erreichbar.

Die Glasfaser: Bestes Trägermedium für große Datenmengen

Ganz anders als ein Koaxialkabel funktioniert das Glasfaserkabel. Es überträgt seine Nutzdaten in Form von Lichtwellen. Damit bietet es gegenüber dem Kupferkabel viele Vorteile:
  • Lichtwellen in Glasfaserleitern erzeugen keine nennenswerten Magnetfelder. Somit stören sich benachbarte Glasfasern nicht gegenseitig.
  • Die Glasfaser hat eine hohe technische Bandbreite: Mittels Lichtwellen transportieren sie sehr viele Datenbits in sehr kurzer Zeit.
  • Glasfasern haben eine geringere Signaldämpfung als Kupferkabel. Sie verlieren also weniger Signalstärke über weite Distanzen als Kupferkabel.
  • Glasfasern sind robust gegen viele Umwelteinflüsse, beispielsweise gegen eindringende Feuchtigkeit bei Verlegung im Erdreich.
Deshalb werden bereits in vielen Netzen Glasfaserkabel genutzt oder nachträglich verlegt. Auch in Mobilfunknetzen und bei den Internetanschlüssen für Geschäfts- und Privatkund:innen besteht das schnelle Kernnetz heute in der Regel aus Glasfaserkabeln.

So bringen Sie das Glasfasersignal auf Koaxialkabel

Von der Videokonferenz über Microsoft Teams bis hin zur Arbeit mit Software-as-a-Service und der unternehmensweiten Private Cloud: Der Datenverkehr in der Arbeitswelt wächst stetig. Die beste Lösung für die Vernetzung von Bürogebäuden ist daher eine durchgängige Glasfaser-Verkabelung bis an den Schreibtisch (Fiber to the Desk, kurz: FTTD).
Auch mit einem Glasfasernetz bis auf die Büroetage und kupferbasierten Ethernet-Leitungen hin zu den einzelnen Arbeitsplätzen sind Sie gut bedient. Doch nicht überall ist dies möglich.
Für kombinierte Internet-Anschlüsse über Glasfaser sowie über bereits vorhandene Koaxialkabel in Bestandsgebäuden gibt es fertige Lösungen. Einige davon eignen sich auch für kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU). Zwei Begriffe werden Ihnen dabei immer wieder begegnen:

G.hn-Technologie

G.hn (Gigabit Home Network, auf Deutsch: Gigabit-Heimnetzwerk), oft auch als HomeGrid bezeichnet, ist ein technischer Standard für die Gebäudevernetzung über verschiedene Trägermedien. G.hn kann für den Datenverkehr beispielsweise Antennenkabel, Telefonkabel (Twisted-Pair), Kabelfernsehkabel oder die 230-Volt-Stromversorgung (ähnlich zu „Powerline“) nutzen und sich per Ethernet mit Computern und anderen Endgeräten verbinden.
Unterschiedliche Hersteller wie Devolo, Kathrein und Allnet unterstützen G.hn. Die maximal erreichbaren Datenraten liegen je nach Endgerät zwischen 500 und 2.000 Megabit pro Sekunde. Aktuell sind noch keine Medienkonverter für G.hn bekannt, die auch Glasfaser-Anschlüsse direkt unterstützen. Um ein Netzwerk aus Glasfaser- und Koaxialkabeln aufzubauen, benötigen Sie also einen zusätzlichen Glasfaser-Router.

MoCA-Technologie

Multimedia over Coax Alliance (MoCA) bezeichnet sowohl ein Konsortium, als auch einen gleichnamigen Netzwerkstandard für die Datenübertragung über Koaxialkabel. Der Standard arbeitet mit Adaptern an den Antennenbuchsen und erreicht unter günstigen Bedingungen bis zu 2.000 Megabit pro Sekunde im Download, allerdings nur über kurze Distanzen. Auch hier benötigen Sie einen zusätzlichen Router für den Anschluss an das Glasfasernetz.

Vorteile einer Koaxialkabel-Verbindung

Kombinierte Lösungen aus Glasfaser und Koaxialkabel sind für Bestandsgebäude interessant, in denen Sie aus verschiedenen Gründen keine Glasfasernetze und auch keine Kupfernetze auf Ethernet-Basis einrichten können. Gründe können beispielsweise sein:
  • Ihre Gewerbeimmobilie ist nur angemietet und der Vermieter stimmt einer festen Glasfaser-Verkabelung nicht zu.
  • Sie suchen eine Übergangslösung, weil aktuell keine Umbaumaßnahmen möglich sind.
  • Sie wollen in absehbarer Zeit den Standort wechseln oder neu bauen – eine nachträgliche Glasfaser-Verkabelung ist für die Übergangszeit nicht wirtschaftlich.
In einem Neubau sind Sie in der Regel mit einer durchgängigen Glasfaser-Verkabelung bis an den Schreibtisch besser bedient. Auch an größeren Standorten mit mehr als 20 Mitarbeiter:innen stoßen Kombinationslösungen aus Glasfaser und Koaxialkabel an ihre Grenzen.
Hier führt in der Regel kein Weg an der durchgängigen Verlegung von Glasfaser und/oder Ethernet vorbei. Damit machen Sie Ihren Standort zugleich zukunftsfähig für kommende Bedarfe wie die vermehrte Nutzung von künstlicher Intelligenz und das Internet of Things (IoT).

Unser Fazit: Deshalb profitieren Unternehmen von der Kombination aus Glasfaser und Koaxialkabeln

Die Kombination aus Glasfaser und Koaxialkabel ist für Unternehmen besonders attraktiv, wenn eine schnelle Internetanbindung in Bestandsgebäuden oder gemieteten Objekten gefragt ist. In vielen Büro- und Wohnbauten existieren bereits Koaxialkabel für TV und Radio. Sie können diese direkt weiterverwenden, um das Glasfasersignal effizient im Gebäude zu verteilen.
Glasfaser sorgt für hohe Bandbreiten und Zukunftssicherheit, während vorhandene Koaxialkabel die Verteilung im Gebäude übernehmen – ohne aufwändige Bauarbeiten. So können Sie Kosten sparen und die Umsetzung beschleunigen. Mit modernen Standards wie DOCSIS 3.1 sind Übertragungsraten bis zu 1 Gbit/s möglich, was für viele Anwendungen ausreicht. Die Lösung ist flexibel, skalierbar und ideal als Übergang, bis eine vollständige Glasfaserverkabelung realisierbar ist.
Unternehmen mit begrenztem Budget oder temporären Standorten können auf diese Weise kosteneffizient modernisieren. Das macht die Kombination aus einem Glasfaseranschluss und einer vorhandenen Koaxialverkabelung zu einer pragmatischen, leistungsstarken und wirtschaftlichen Lösung für viele kleine und mittelständische Unternehmen.
Quelle:
https://www.vodafone.de/business/blog/glasfaser-und-koaxialkabel-verbinden-20688/

5G oder LTE – Wo liegen die Unterschiede?

5G und LTE bestimmen heute maßgeblich den Mobilfunk. Beide Mobilfunkstandards sorgen für schnelle Datenverbindungen in unterschiedlichen Netzen – unterscheiden sich aber deutlich bei Geschwindigkeit, Reichweite und genutzten Frequenzen. Warum LTE trotz 5G-Ausbau noch lange nicht ausgedient hat, lesen Sie hier.

Von LTE zu 5G: Die Entwicklung des Mobilfunks

Die Mobilfunktechnologie hat sich von frühen Standards wie 2G bis hin zum heutigen 5G kontinuierlich weiterentwickelt.

LTE (Long Term Evolution) gilt dabei als wichtiger Zwischenschritt und wird häufig als 3.9G bezeichnet, da es ursprünglich nicht alle Anforderungen des vollständigen 4G-Standards erfüllte. In Deutschland erreicht LTE im Mobilfunknetz Download-Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s. Der offizielle 4G-Standard IMT-Advanced wurde erst 2014 mit LTE-Advanced eingeführt. Im Alltag werden LTE und 4G jedoch meist synonym verwendet.

5G ist die fünfte Generation der Mobilfunkstandards und wird seit 2019 auch in Deutschland ausgebaut. Häufig kommt dabei Dynamic Spectrum Sharing (DSS) zum Einsatz, bei dem LTE und 5G dieselben Frequenzen nutzen. Das ermöglicht eine schnelle Verfügbarkeit von 5G, begrenzt die erreichbaren Geschwindigkeiten jedoch häufig auf LTE-Niveau.

Technische Unterschiede zwischen LTE und 5G

Die technischen Unterschiede zwischen LTE und 5G zeigen sich vor allem bei Geschwindigkeit, der Latenz, der Netzkapazität sowie bei der Nutzung unterschiedlicher Frequenzbereiche:

LTE 4G (LTE-A) 5G
Geschwindigkeit  bis zu 300 MBit/s  bis zu 1 GBit/s  bis zu 10 GBit/s
Latenz  ca. 10 – 30 ms  <1 ms
  • Geschwindigkeit: LTE erreicht im Netz unter optimalen Bedingungen Download-Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s. 5G ist theoretisch deutlich leistungsfähiger und ermöglicht Datenraten von bis zu 10 Gbit/s – selbst im Vergleich zu LTE-Advanced, das bis zu 1 Gbit/s bietet.
  • Latenz: 5G reduziert die Verzögerung der Datenübertragung erheblich. Während LTE-Latenzen bei rund 30 Millisekunden liegen, kann 5G Latenzen von unter einer Millisekunde erreichen. Das ist insbesondere für zeitkritische Anwendungen wie autonomes Fahren oder Augmented Reality entscheidend.
  • Netzkapazität: 5G ist darauf ausgelegt, deutlich mehr Geräte gleichzeitig zu vernetzen als LTE. Diese hohe Kapazität ist eine wichtige Voraussetzung für das Internet der Dinge (IoT) sowie für vernetzte Industrie- und Produktionsumgebungen.
  • Frequenzen: 5G nutzt ein deutlich breiteres Frequenzspektrum als LTE. Höhere Frequenzen ermöglichen sehr hohe Datenraten, haben jedoch eine geringere Reichweite. Dadurch steigt der Aufwand für die Netzplanung und den Infrastrukturausbau.

Die 5G-Frequenzen

  • High-Band (24–100 GHz): sehr hohe Geschwindigkeiten, aber geringe Reichweite
  • Mid-Band (2–6 GHz): gute Balance aus Geschwindigkeit und Reichweite, besonders geeignet für urbane Räume
  • Low-Band (unter 2 GHz): große Reichweiten (ähnlich LTE) mit rund 20 Prozent höheren Geschwindigkeiten

Das bedeutet die Entwicklung für Unternehmen

Für Unternehmen ist 5G ein zentraler Treiber der Digitalisierung und von Industrie 4.0. Der Mobilfunkstandard ermöglicht die Vernetzung kompletter Produktionsstätten, effizientere Logistikprozesse sowie neue Sicherheits- und Automatisierungskonzepte. Auch in der Landwirtschaft eröffnet 5G durch hohe Datenraten und stabile Netze neue Einsatzmöglichkeiten, etwa im Bereich Smart Farming.

Viele Unternehmen setzen deshalb auf ein eigenes 5G-Campusnetz. Dabei handelt es sich um ein lokales betriebenes, nicht öffentliches 5G-Mobilfunknetz, das unabhängig vom öffentlichen Mobilfunk funktioniert. Die Bundesnetzagentur stellt hierfür Frequenzen im Bereich von 3,7 bis 3,8 GHz bereit. Campusnetze lassen sich flexibel aufbauen und gezielt an die individuellen Anforderungen eines Betriebs anpassen.

Umstieg auf 5G: Herausforderungen

Der Wechsel auf 5G bringt zahlreiche Vorteile, stellt Unternehmen jedoch auch vor neue Herausforderungen. Dazu zählen:

  • Investitionen in neue Infrastruktur und Hardware
  • die höhere technische Komplexität moderner Mobilfunknetze
  • die Integration in bestehende IT- und Produktionssysteme
  • regulatorische Vorgaben, die je nach Branche und Standort variieren können

Welche Hürden in welchem Ausmaß für Sie relevant werden, hängt davon ab, in welchem Umfang Sie 5G implementieren möchten. Ein Campusnetz birgt mehr Herausforderungen als die Anschaffung 5G-fähiger Endgeräte. Das Service-Team Ihres Mobilfunkanbieters unterstützt Sie in jedem Fall dabei, die Herausforderungen zu bewältigen.

LTE vs. 5G im Überblick

  • LTE bildet als leistungsfähiger Übergangsstandard die Grundlage für den heutigen Mobilfunk, während 5G deutlich höhere Geschwindigkeiten, geringere Latenzen und neue Anwendungsfelder ermöglicht.
  • 5G übertrifft LTE vor allem bei Geschwindigkeit, Latenz, Netzkapazität und der Nutzung eines breiteren Frequenzspektrums und ist damit für anspruchsvolle Echtzeitanwendungen ausgelegt.
  • Für Unternehmen schafft 5G die Basis für Digitalisierung, Industrie 4.0 und private Campusnetze, bringt jedoch auch höhere Anforderungen an Infrastruktur, Integration und Sicherheit mit sich.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/5g-vs-lte-unterschiede-erklaert/

Apple AirTags 2: Niedrigerer Preis, mehr Reichweite – alle Infos

Apples AirTag 2 ist da und laut Hersteller deutlich leistungsfähiger als sein Vorgänger. Wir verraten Dir, was die zweite Generation des Bluetooth-Trackers leistet, welche Funktionen und Preise Dich erwarten.

Apples AirTags sind kleine und leichte Bluetooth-Tracker, die Du mit Deinem iPhone koppeln und an Dingen befestigen kannst. So trackst Du verlorene Gegenstände und spürst sie wieder auf, wie beispielsweise Geldbeutel und Koffer. Apple hat die 2. Generation der AirTags im Januar 2026 veröffentlicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein einzelner AirTag der 2. Generation kostet 35 Euro, ein 4er-Set etwa 120 Euro.
  • AirTags der 2. Generation bieten laut Apple eine größere Reichweite für die genaue Suche.
  • Der neue AirTag benötigt ein iPhone oder iPad mit iOS 26/iPadOS 26 oder neuer.
  • Die Lautsprecher der neuen AirTags geben ein deutlich lauteres Signal ab.

Preis: Was kosten die AirTags der 2. Generation?

Die Preise für die neuen AirTags sind ein wenig niedriger geworden. Die Bluetooth-Tracker der 2. Generation bekommst Du zu einem Stückpreis von etwa 35 Euro, das Viererpack der neuen AirTags kostet knapp 120 Euro. Das ist eine löbliche Preissenkung, denn zuletzt kosteten die Vorgänger circa 40 Euro pro Stück und im 4er-Set 130 Euro.

AirTags 2 mit verbesserter Reichweite und Präzisionssuche

Die AirTags profitieren in der 2. Generation von deutlichen technischen Verbesserungen, insbesondere bei Reichweite und Präzisionssuche. Angetrieben werden sie vom Ultrabreitband-Chip der zweiten Generation von Apple, der auch in aktuellen iPhone- und Apple-Watch-Modellen zum Einsatz kommt.

Dadurch lassen sich Gegenstände einfacher auffinden als je zuvor. Die Funktion „Genaues Suchen“ führt Dich mithilfe von haptischem, visuellem und akustischem Feedback gezielt zum verlorenen Objekt und funktioniert nun auch aus einer 50 Prozent größeren Entfernung.

Zusätzlich erweitert ein verbesserter Bluetooth-Chip die allgemeine Ortungsreichweite. Eine weitere Neuerung ist die Unterstützung der Präzisionssuche auf der Apple Watch: Erstmals kannst Du „Genaues Suchen“ direkt auf einer Apple Watch Series 9 oder neuer sowie einer Apple Watch Ultra 2 oder neuer nutzen. Insgesamt erhöhen diese Verbesserungen die Zuverlässigkeit und den Komfort beim Auffinden verlorener Gegenstände deutlich.

Apple AirTag: 2. Generation ist noch leichter zu finden

Der neue AirTag bietet spürbare Verbesserungen beim Wiederfinden verlorener Gegenstände. Dank eines überarbeiteten Designs ist der integrierte Lautsprecher bis zu 50 Prozent lauter als zuvor, wodurch der AirTag aus größerer Entfernung oder auch unter Kissen und Decken hörbar ist.

Zusammen mit den erweiterten Funktionen von „Genaues Suchen“ und einem neuen Signalton kannst Du verlegte Objekte wie Schlüssel oder Geldbörsen schneller lokalisieren.

Ergänzt wird dies durch das „Wo ist?“-Netzwerk von Apple, das auch außerhalb der Bluetooth-Reichweite des eigenen iPhones beim Auffinden hilft. Dabei unterstützen andere Apple Geräte anonym und verschlüsselt die Standortbestimmung, ohne die Privatsphäre der Nutzer:innen zu beeinträchtigen.

Zusätzlich ermöglicht die Funktion „Objektstandort teilen“, den Standort eines verlorenen Gegenstands zeitlich begrenzt und sicher mit vertrauenswürdigen Dritten, etwa Fluggesellschaften, zu teilen. Apple kooperiert hierfür mit mehr als 50 Airlines und erleichtert so insbesondere die Suche nach verlorenem Gepäck.

Die 2. Generation der AirTags: Das sind die Voraussetzungen

Für die Nutzung des neuen AirTags ist ein iPhone mit iOS 26 oder neuer beziehungsweise ein iPad mit iPadOS 26 oder neuer erforderlich. Zudem benötigst Du einen Apple Account und musst mit Deinem iCloud-Konto angemeldet sein.

Bestimmte Funktionen setzen zudem eine aktivierte „Wo ist?“-Funktion in den iCloud-Einstellungen voraus. Die Funktion „Genaue Suche“ auf der Apple Watch wird erst von einer Apple Watch Series 9 oder neuer beziehungsweise einer Apple Watch Ultra 2 oder neuer mit watchOS 26.2.1 unterstützt.

AirTag 2: Sicherheit hat höchste Priorität

Der neue AirTag wurde laut Apple von Beginn an mit einem starken Fokus auf Datenschutz und Sicherheit entwickelt. Standort- oder Verlaufsdaten sollen nicht auf dem AirTag selbst gespeichert werden. Die gesamte Kommunikation innerhalb des „Wo ist?“-Netzwerks ist durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt, sodass ausschließlich Du als Besitzer:in Zugriff auf die Standortinformationen hat.

Weder Apple noch andere beteiligte Geräte können die Identität oder den Aufenthaltsort eines AirTags nachvollziehen, der bei der Suche unterstützt hat. Zudem ist der AirTag ausschließlich für das Wiederfinden von Gegenständen vorgesehen und nicht zur Ortung von Personen oder Haustieren gedacht.

Um unerwünschtes Tracking zu verhindern, kommen spezielle Schutzmechanismen zum Einsatz, darunter plattformübergreifende Warnhinweise sowie sich regelmäßig ändernde Bluetooth-Kennungen.

Kein wiederaufladbarer Akku – aber lange Batterielaufzeit

Auch bei den AirTags 2 setzt Apple auf eine austauschbare Batterie anstelle eines wiederaufladbaren Akkus. Dabei kommt eine Knopfzelle des Typs CR2032 zum Einsatz, die laut Apple länger als ein Jahr durchhalten soll. Neigt sich die Lebensdauer der Batterie dem Ende entgegen, wirst Du darüber informiert: Dein AirTag sendet dann rechtzeitig eine Meldung an Dein verbundenes iPhone.

Den Batteriewechsel kannst Du ganz einfach selbst erledigen. Dazu musst Du lediglich die Edelstahlabdeckung Deines AirTags nach unten drücken und die Abdeckung gegen den Uhrzeigersinn aufdrehen. Dann kannst Du die Batterie austauschen und den Deckel in umgekehrter Richtung wieder zudrehen. Etwas Druck ist beim Öffnen notwendig, dies dient als Kindersicherung.

Du willst wissen, ob Du Apples AirTags mit einem Android-Gerät verwenden kannst? Das geht, ist aber mit Einschränkungen verbunden. Mehr dazu erfährst Du im verlinkten Artikel.

Apple AirTags 2: Die Specs in der Übersicht

Im Folgenden fassen wir die wichtigsten Spezifikationen der AirTags (2. Generation) zusammen.

  • Konnektivität: Apple-Chip Ultrabreitband 2, Bluetooth und NFC
  • Funktionen: präzisere Ortung, größere Reichweite, verbesserter Kopplungsprozess
  • Wasserdicht nach: IP67 (1 Meter bis zu 30 Minuten)
  • Farben: Silber mit weißem Rand
  • Batterie: Knopfzelle CR2032
  • Maße: 31,9 Millimeter Durchmesser / 8 Millimeter Höhe
  • Gewicht: 11,8 Gramm
  • Release: Januar 2026
  • Preis: circa 35 Euro pro Stück oder etwa 120 Euro pro 4er-Pack

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/gadgets-wearables/apple-airtags-2-release-specs-preis/#/