IoT und das Management von Müll und Entsorgung

Das Internet der Dinge (IoT) revolutioniert viele Bereiche unseres Lebens, und das Müll- und Entsorgungsmanagement ist keine Ausnahme. Durch die Integration von IoT-Technologien können Städte und Gemeinden ihre Abfallwirtschaft effizienter, kostengünstiger und umweltfreundlicher gestalten. In diesem Blogartikel werden wir praktische Beispiele für den Einsatz von IoT im Müll- und Entsorgungsmanagement vorstellen und den konkreten Nutzen ausführlich erläutern.

Praktische Beispiele für IoT im Müll- und Entsorgungsmanagement

  1. Intelligente Mülltonnen Intelligente Mülltonnen sind mit Sensoren ausgestattet, die den Füllstand der Behälter in Echtzeit überwachen. Diese Sensoren senden Daten an eine zentrale Plattform, die die Müllabfuhr optimiert. Wenn eine Mülltonne voll ist, wird automatisch eine Abholung veranlasst, wodurch unnötige Fahrten vermieden werden.

    Ein Beispiel hierfür ist das Projekt in Wien, bei dem Mülltonnen mit Füllstandssensoren ausgestattet wurden, um die Effizienz der Müllabfuhr zu steigern

  2. Optimierung der Sammelrouten Durch die Echtzeitüberwachung der Mülltonnen können die Sammelrouten der Müllfahrzeuge optimiert werden. Anstatt feste Routen zu fahren, können die Fahrzeuge gezielt die Mülltonnen ansteuern, die tatsächlich voll sind. Dies spart Kraftstoff, reduziert den CO₂-Ausstoß und verringert den Verschleiß der Fahrzeuge.
  3. Intelligente Recyclingstationen IoT-Technologien können auch in Recyclingstationen eingesetzt werden, um den Prozess der Mülltrennung zu verbessern. Sensoren können die Art des Abfalls erkennen und ihn automatisch in die richtigen Behälter sortieren. Dies erhöht die Effizienz des Recyclingprozesses und reduziert die Menge an Müll, die auf Deponien landet.
  4. Überwachung von Mülldeponien IoT-Sensoren können in Mülldeponien eingesetzt werden, um Umweltparameter wie Temperatur, Feuchtigkeit und Schadstoffkonzentrationen zu überwachen. Diese Daten helfen dabei, potenzielle Umweltgefahren frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Konkreter Nutzen von IoT im Müll- und Entsorgungsmanagement

  1. Kostenersparnis Durch die Optimierung der Müllabfuhr und die Reduzierung unnötiger Fahrten können Städte und Gemeinden erhebliche Kosten einsparen. Die Echtzeitüberwachung ermöglicht eine effizientere Nutzung der Ressourcen und reduziert den Bedarf an Personal und Fahrzeugen.
  2. Umweltschutz Die Reduzierung von Fahrten und die Optimierung der Sammelrouten tragen zur Verringerung des CO₂-Ausstoßes bei. Intelligente Recyclingstationen und die Überwachung von Mülldeponien helfen, die Umweltbelastung zu minimieren und die Recyclingquoten zu erhöhen.
  3. Verbesserte Lebensqualität Ein effizienteres Müll- und Entsorgungsmanagement trägt zur Sauberkeit und Hygiene in Städten und Gemeinden bei. Überquellende Mülltonnen und unangenehme Gerüche werden vermieden, was die Lebensqualität der Bewohner verbessert.
  4. Nachhaltigkeit IoT-Technologien fördern nachhaltige Praktiken im Müll- und Entsorgungsmanagement. Durch die bessere Trennung und das Recycling von Abfällen wird die Menge an Müll, die auf Deponien landet, reduziert. Dies trägt zur Schonung natürlicher Ressourcen und zur Förderung einer Kreislaufwirtschaft bei.

Das Internet der Dinge bietet zahlreiche Möglichkeiten, das Müll- und Entsorgungsmanagement zu revolutionieren. Durch die Integration von IoT-Technologien können Städte und Gemeinden ihre Abfallwirtschaft effizienter, kostengünstiger und umweltfreundlicher gestalten. Die praktischen Beispiele und der konkrete Nutzen zeigen, dass IoT einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Förderung nachhaltiger Praktiken leisten kann.

Smart Energy – können SIM-Karten fliegen?

Das Internet der Dinge (IoT) kann die Energiewende erheblich unterstützen, insbesondere durch die Optimierung von Windkraftanlagen. Hier sind die wichtigsten Vorteile und der konkrete Nutzen von IoT am Beispiel von Windrädern:

Vorteile von IoT bei Windrädern

  1. Erhöhte Energieeffizienz:
    • Echtzeitüberwachung: IoT-Sensoren überwachen kontinuierlich den Zustand und die Leistung der Windräder. Dies ermöglicht eine sofortige Anpassung der Betriebsparameter, um die Energieproduktion zu maximieren.
    • Optimierte Steuerung: Durch die Vernetzung der Windräder können sie effizienter gesteuert werden, z.B. durch Anpassung der Rotorblätter an die aktuellen Windverhältnisse.
  2. Kostensenkung:
    • Vorausschauende Wartung: IoT-Sensoren erkennen frühzeitig Verschleiß und mögliche Ausfälle. Dies ermöglicht eine gezielte Wartung, bevor größere Schäden entstehen, und reduziert somit die Wartungskosten.
    • Effiziente Ressourcennutzung: Durch die Optimierung der Betriebszeiten und die Reduzierung von Ausfallzeiten können die Betriebskosten gesenkt werden.
  3. Nachhaltigkeit:
    • Reduzierung von CO2-Emissionen: Durch die effizientere Nutzung der Windenergie und die Reduzierung von Ausfallzeiten tragen IoT-optimierte Windräder zur Verringerung der CO2-Emissionen bei.
    • Integration erneuerbarer Energien: IoT erleichtert die Integration von Windenergie in das Stromnetz, indem es die Energieproduktion und -verteilung in Echtzeit überwacht und steuert.

Konkreter Nutzen von IoT bei Windrädern

  1. Automatischer Ausgleich schwankender Stromerzeugung:
    • Stabilisierung des Netzes: IoT-Systeme überwachen die Stromerzeugung und passen die Leistung der Windräder automatisch an, um Schwankungen im Netz auszugleichen.
  2. Optimierte Anlagenleistung:
    • Anpassung der Betriebsparameter: IoT-Geräte passen die Betriebsparameter der Windräder basierend auf Echtzeitdaten an, um die Leistung zu maximieren und die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern.
  3. Energieeinsparung in der Praxis:
    • Identifizierung ineffizienter Komponenten: IoT-Sensoren identifizieren ineffiziente Komponenten und Prozesse innerhalb der Windkraftanlagen und schlagen Verbesserungen vor.
    • Verbrauchstransparenz: Betreiber erhalten detaillierte Informationen über die Energieproduktion und den Zustand der Windräder, was eine gezielte Optimierung ermöglicht.

Durch den Einsatz von IoT können Windkraftanlagen effizienter, kostengünstiger und nachhaltiger betrieben werden. Dies trägt wesentlich zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende bei.

Intelligente Hochregallager: Die Zukunft der Lagerhaltung und Logistik

In der modernen Lagerhaltung und Logistik spielen intelligente Hochregallager eine immer wichtigere Rolle. Diese hochautomatisierten Systeme nutzen fortschrittliche Technologien wie das Internet der Dinge (IoT), um Effizienz, Genauigkeit und Flexibilität zu maximieren. In diesem Blogbeitrag werden wir die Struktur und Vorteile eines intelligenten Hochregallagers sowie die spezifischen Vorteile von IoT in der Lagerhaltung und Logistik beleuchten.

  1. Was ist ein intelligentes Hochregallager?

Ein intelligentes Hochregallager ist ein automatisiertes Lager, das durch den Einsatz von Robotik, Sensoren und IoT-Technologien optimiert wird. Diese Lager sind in der Lage, große Mengen an Waren effizient zu verwalten und bieten eine optimale Raumnutzung durch hohe Regalsysteme, die bis zu 45 Meter hoch sein können.

 

  1. Vorteile eines intelligenten Hochregallagers
  • Effiziente Raumnutzung: Durch die vertikale Lagerung wird die verfügbare Fläche optimal genutzt, was besonders in städtischen Gebieten von Vorteil ist.
  • Automatisierung: Automatische Regalbediengeräte und autonome mobile Roboter (AMR) sorgen für eine schnelle und präzise Ein- und Auslagerung von Waren.
  • Prozesssicherheit: Die Automatisierung reduziert menschliche Fehler und erhöht die Zuverlässigkeit der Lagerprozesse.
  • Flexibilität: Intelligente Hochregallager können leicht an unterschiedliche Warenarten und Lageranforderungen angepasst werden.

 

  1. Der Nutzen von IoT in intelligenten Hochregallagern

Das Internet der Dinge (IoT) revolutioniert die Lagerhaltung und Logistik durch die Vernetzung von Geräten und Systemen. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:

  • Echtzeit-Überwachung: IoT-Sensoren ermöglichen die kontinuierliche Überwachung von Lagerbeständen und Lagerbedingungen in Echtzeit.
  • Automatisierte Bestandsverwaltung: Durch die Integration von IoT können Lagerbestände automatisch überwacht und Bestellungen ausgelöst werden, wenn bestimmte Schwellenwerte erreicht werden.
  • Optimierte Raumnutzung: IoT-Technologien helfen dabei, den verfügbaren Lagerraum effizient zu nutzen und die Lagerkapazität zu maximieren.
  • Fehlerreduktion: IoT-Sensoren minimieren Fehler bei der Inventur und verbessern die Genauigkeit der Bestandsdaten.

 

  1. Vorteile von IoT in der Lagerhaltung
  • Effizienzsteigerung: IoT-Geräte automatisieren viele manuelle Prozesse, was zu erheblichen Zeit- und Kosteneinsparungen führt.
  • Genauigkeit: Die Präzision der Bestandsverfolgung wird durch IoT erheblich erhöht, was zu einer besseren Lagerverwaltung führt.
  • Echtzeit-Verfolgung: IoT ermöglicht die Echtzeit-Verfolgung von Waren und Lagerbeständen, was die Transparenz und Kontrolle verbessert.

 

  1. Vorteile von IoT in der Logistik
  • Echtzeit-Tracking: IoT bietet Echtzeit-Tracking und Sichtbarkeit von Transportprozessen, was die Effizienz und Zuverlässigkeit der Lieferketten verbessert.
  • Flottenmanagement: IoT-Technologien optimieren das Flottenmanagement durch vorausschauende Wartung und Echtzeit-Datenübertragung.
  • Kundenservice: Durch die Echtzeit-Überwachung und -Verfolgung können Unternehmen proaktiv auf Probleme reagieren und die Kundenzufriedenheit erhöhen.

Intelligente Hochregallager und IoT-Technologien bieten zahlreiche Vorteile für die moderne Lagerhaltung und Logistik. Durch die Integration dieser fortschrittlichen Systeme können Unternehmen ihre Effizienz steigern, Kosten senken und die Genauigkeit ihrer Lagerprozesse verbessern. Die Zukunft der Lagerhaltung liegt in der Vernetzung und Automatisierung, und intelligente Hochregallager sind ein entscheidender Schritt in diese Richtung.

Smart Glass: Innovation für moderne Räume

Smart Glass: Innovation für moderne Räume

Die Welt der Architektur und Inneneinrichtung erlebt einen technologischen Wandel – Smart Glass ist ein zukunftsweisendes Material, das Funktionalität und Ästhetik vereint. In diesem Artikel betrachten wir die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten von Smart Glass und beleuchten, wie das Internet der Dinge (IoT) diese Technologie revolutionieren könnte.

1. Was ist Smart Glass?

Smart Glass, auch bekannt als intelligentes Glas oder schaltbares Glas, ist eine besondere Art von Glas, dessen Transparenz durch elektrische Signale verändert werden kann. Mit einem einfachen Schalter lässt sich das Glas von durchsichtig zu undurchsichtig ändern – eine ideale Kombination aus Technologie und Design.

 

2. Vorteile von Smart Glass:

Smart Glass bietet zahlreiche Vorteile, die sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen interessant sind:

Energieeffizienz: Regulierung von Lichtdurchlässigkeit, die zu reduzierten Kühl- oder Heizkosten führt.

Flexibilität: Anpassung der Transparenz ermöglicht vielseitige Nutzung in Büros, Wohnungen und öffentlichen Räumen.

Datenschutz: Schnelles Umschalten zwischen durchsichtig und undurchsichtig sorgt für Privatsphäre ohne zusätzliche Vorhänge.

Ästhetik: Modernes und minimalistisch wirkendes Glas verbessert die Raumgestaltung.

 

3. Einsatzmöglichkeiten von Smart Glass: 

Die Anwendungen von Smart Glass sind vielfältig:

Architektur und Bauwesen: Fenster, Fassaden und Trennwände, die dynamisch angepasst werden können.

Automobilindustrie: Intelligente Windschutzscheiben und Sonnendächer für bessere Sicht und Komfort.

Medizinische Einrichtungen: Trennwände in Krankenhäusern, die Privatsphäre ohne physische Barrieren gewährleisten.

Smart Homes: Integration von schaltbaren Glasflächen in vernetzten Häusern.

 

4. IoT und Smart Glass – Die perfekte Symbiose:

Das Internet der Dinge (IoT) kann die Nutzung von Smart Glass auf eine völlig neue Ebene heben. So könnte Smart Glass:

Automatisierung ermöglichen: Verbindung mit Sensoren, die die Transparenz basierend auf Licht- oder Wärmeverhältnissen automatisch anpassen.

– Fernsteuerung: Nutzung von Apps oder Sprachassistenten, um die Transparenz zu kontrollieren.

Datenerfassung und Analyse: Optimierung der Energieeffizienz durch die Analyse von Nutzungsverhalten.

Integration in Smart Home Systeme: Steuerung durch zentrale Smart Home-Plattformen für ein vernetztes Wohnerlebnis.

Smart Glass ist nicht nur ein technologisches Wunderwerk, sondern auch ein Wegbereiter für intelligentere und nachhaltigere Lebens- und Arbeitsräume. Kombiniert mit IoT kann es neue Dimensionen der Funktionalität und Interaktivität erreichen. Die Zukunft ist klar – oder schaltbar undurchsichtig, wenn Sie es bevorzugen.

 

Was ist LTE-M

LTE-M: Der Mobilfunkstandard für das Internet der Dinge

Einführung

LTE-M, auch bekannt als LTE Cat-M1 oder eMTC (Enhanced Machine-Type Communication), ist ein Mobilfunkstandard, der speziell für das Internet der Dinge (IoT) und Machine-to-Machine (M2M) Kommunikation entwickelt wurde.

Dieser Standard wurde von der 3GPP (3rd Generation Partnership Project) im Rahmen von Release 13 eingeführt und bietet eine Reihe von Vorteilen für IoT-Anwendungen

Stärken von LTE-M

  1. Energieeffizienz: LTE-M ist darauf ausgelegt, den Energieverbrauch zu minimieren, was zu einer längeren Batterielebensdauer führt. Geräte können mehrere Jahre ohne Batteriewechsel betrieben werden.
  2. Gute Netzabdeckung: LTE-M nutzt das bestehende LTE-Netzwerk und bietet eine hervorragende Abdeckung, auch in schwer zugänglichen Bereichen wie Kellern oder unterirdischen Leitungen.
  3. Mobilität: LTE-M unterstützt nahtlose Übergänge zwischen Mobilfunkzellen, was es ideal für mobile Anwendungen macht, wie z.B. die Verfolgung von Fahrzeugen oder Containern.
  4. Kosten: Die Implementierung von LTE-M ist kostengünstig, da es auf der bestehenden LTE-Infrastruktur aufbaut. Dies reduziert die Notwendigkeit für teure neue Installationen.

Schwächen von LTE-M

  1. Datenrate: Im Vergleich zu anderen LTE-Standards bietet LTE-M eine geringere Datenrate, typischerweise bis zu 1 Mbit/s. Dies ist ausreichend für viele IoT-Anwendungen, aber nicht für datenintensive Anwendungen.
  2. Latenz: LTE-M hat eine höhere Latenz im Vergleich zu herkömmlichem LTE, was es weniger geeignet für Echtzeitanwendungen macht.
  3. Bandbreite: LTE-M benötigt mehr Bandbreite als einige andere IoT-Standards wie NB-IoT, was zu höheren Betriebskosten führen kann.

Anwendungsszenarien

  1. Logistik und Flottenmanagement: LTE-M ermöglicht die Echtzeitverfolgung und Verwaltung von Fahrzeugen und Containern. Unternehmen können den Standort, den Zustand und die Fahrweise ihrer Fahrzeuge kontinuierlich überwachen.
  2. Smart Cities: Verkehrsampeln und Straßenlaternen können mit LTE-M-Sensoren ausgestattet werden, um den Verkehrsfluss zu optimieren und Energie zu sparen.
  3. Industrie und Fertigung: In der industriellen Produktion können LTE-M-Sensoren zur Überwachung von Maschinen und Anlagen eingesetzt werden. Dies verbessert die Sicherheit und Effizienz, indem Probleme frühzeitig erkannt werden.
  4. Gesundheitswesen: Wearables und Gesundheitsgeräte können LTE-M nutzen, um kontinuierlich Gesundheitsdaten zu übertragen, was eine bessere Überwachung und Pflege ermöglicht.

Fazit

LTE-M ist ein vielseitiger und kosteneffizienter Mobilfunkstandard, der speziell für IoT-Anwendungen entwickelt wurde. Mit seinen Stärken in Energieeffizienz, Netzabdeckung und Mobilität bietet LTE-M eine solide Grundlage für eine Vielzahl von IoT-Anwendungen. Trotz einiger Schwächen wie geringerer Datenrate und höherer Latenz bleibt LTE-M eine attraktive Option für viele IoT-Projekte.

Was ist NarrowBand IoT?

NB-IoT: Dein Funkstandard für das Internet der Dinge

NB-IoT ist ein Funkstandard, der speziell für das Internet der Dinge entwickelt wurde. Diese Technologie ermöglicht es dir, Geräte mit geringem Energieverbrauch und großer Reichweite zu vernetzen. NB-IoT nutzt schmale Funkfrequenzbänder, um Daten effizient zu übertragen. Dadurch können viele Geräte gleichzeitig verbunden werden, ohne dass das Netzwerk überlastet wird.

Unterschiede zu anderen IoT-Technologien

NB-IoT unterscheidet sich von anderen IoT-Technologien wie LoRaWAN (Long Range Wide Area Network). Während LoRaWAN unlizenzierte Frequenzbänder verwendet, nutzt NB-IoT lizenzierte Mobilfunkfrequenzen. Dies sorgt für höhere Sicherheit und Zuverlässigkeit. NB-IoT bietet zudem eine bessere Gebäudedurchdringung und kann in tiefen Innenräumen oder unterirdischen Bereichen eingesetzt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Mobilfunknetzen benötigt NB-IoT weniger Energie, was die Batterielebensdauer deiner Geräte erheblich verlängert.

NB-IoT-Frequenz und -Reichweite

Je nach Region arbeitet NB-IoT in verschiedenen Frequenzbändern. In Europa wird meist das 800 MHz- oder 900 MHz-Band genutzt. Diese niedrigen Frequenzen ermöglichen eine größere Reichweite und bessere Gebäudedurchdringung. Die NB-IoT-Reichweite kann bis zu 10 Kilometer in ländlichen Gebieten und mehrere hundert Meter in städtischen Umgebungen betragen.

Was ist das Internet of Things?

Vernetzte Maschinen, Tracker für die Logistik, autonome Autos, Smart Home: Das Internet of Things hat viele Gesichter. Doch was ist das IoT überhaupt – und welche Vorteile bringt es Unternehmen und unserer Gesellschaft?

Was ist eigentlich das IoT?

Das werde ich oft von Menschen gefragt, die mit der Technologie in ihrem Alltag kaum zu tun haben. Dann muss ich ganz von vorne anfangen – und das will ich auch hier tun. Schon heute sind Milliarden Menschen miteinander vernetzt, mit täglich neuen Möglichkeiten für unser Leben. Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) macht das Gleiche mit Dingen. Und was heißt das jetzt genau? Für eine strikte Definition ist das Feld viel zu weit. Doch es kommt vor allem auf vier Kernkomponenten an, die uns im IoT-Kontext immer begegnen:

1.) Physische Objekte, die verbunden werden sollen:
Ob Paletten, Pakete, Autos oder Straßenlaternen: Es gibt viele Dinge, über die es sich mehr zu wissen lohnt, die wir vielleicht sogar selbst steuern oder steuern lassen wollen. Was wir aus dem IoT machen, hängt nicht zuletzt davon ab, wie kreativ wir sind.

2.) Konnektivität:
Kein IoT ohne Verbindung. Hier gibt es viele Wege, die ans Ziel führen. Dafür kommt es auf stromsparende Funkmodule an den Geräten selbst an, aber auch auf die passende Funktechnologie.

3.) Sensorik:
Damit es etwas gibt, worüber die Dinge funken können, ist die richtige Sensorik der Schlüssel: Vom Thermometer über Beschleunigungssensoren hin zu Durchflussmessern, das IoT kann seine Umgebung auf viele Weisen erfassen. Und auch Aussagen über sich selbst treffen, etwa bei der Verschleißbestimmung.

4.) Plattform:
Das Internet of Things funkt nicht zum Selbstzweck. Erst mit einer Infrastruktur, die Daten verknüpft und daraus Erkenntnisse zieht, wird der Datenschatz auch gehoben.

Als Versuch einer Definition lässt sich zusammenfassen: Das IoT besteht aus physischen Objekten bzw. technischen Geräten, die selbstständig über das Internet kommunizieren. Dabei tauschen sie Daten über ihren eigenen Zustand oder Umgebungsparameter aus. So lassen sich Erkenntnisse gewinnen und Abläufe steuern.

Den Möglichkeiten solcher Systeme sind kaum Grenzen gesetzt, ein Patentrezept gibt es nicht. Und so bringt uns das Internet der Dinge in vielen Bereichen nach vorn: Nutzer erhalten neue Möglichkeiten, mit Technologie zu interagieren. Unternehmen können Produkte verbessern, effizienter produzieren und Abläufe transparenter machen. Und das hilft unserer Gesellschaft, nachhaltiger zu werden.

Quelle:

https://iot.telekom.com/de/blog/was-ist-das-internet-of-things

Daten vom iPhone aufs Android-Smartphone übertragen

Du möchtest Deine Daten von Deinem iPhone auf ein Android-Smartphone übertragen? Wir erklären Dir, wie Du alle Deine Kontakte und weitere Daten im Handumdrehen auf das neue Handy umziehen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Erstelle immer ein Back-up, bevor Du mit dem Umzug Deiner Daten beginnst.
  • Um Deine Daten vom iPhone auf Android zu übertragen, kannst Du Smart Switch von Samsung, Google Drive oder weitere Tools verwenden.
  • WhatsApp besitzt eine eigene Funktion, mit der Du WhatsApp-Chats von iOS auf Android übertragen kannst.
  • Deaktiviere iMessage und FaceTime, wenn Du Dein iPhone außer Betrieb nimmst.

Erstelle ein Back-up, bevor Du von iOS zu Android wechselst

Bevor Du Deine Daten überträgst, solltest Du ein vollständiges Back-up Deines iPhones erstellen. So bist Du auf der sicheren Seite, falls bei der Übertragung etwas schiefgeht.

Du hast zwei Möglichkeiten: iCloud oder iTunes. Wenn Du planst, Dein iCloud-Abo nach dem Wechsel zu kündigen, ist das lokale Back-up per iTunes die bessere Option.

  • iCloud-Back-up: Klicke auf dem iPhone auf „Einstellungen | [Dein Name] | iCloud | iCloud-Backup | Backup dieses iPhones erstellen | Backup jetzt erstellen“.
  • iTunes-Back-up: Lokal auf Deinem PC oder Mac über iTunes (beziehungsweise Finder ab macOS Catalina). Verbinde Dein iPhone, öffne iTunes, wähle Dein iPhone aus und klicke unter „Backups“ auf „Dieser Computer | Backup jetzt erstellen“.

Daten übertragen mit Samsung Smart Switch

Wenn Dein neues Android-Smartphone von Samsung ist, macht Dir die App „Smart Switch“ den Umzug besonders leicht. Sie überträgt Kontakte, Nachrichten, Dokumente, Fotos, Videos, Musik, Memos, Sprachnotizen, Kalendereinträge, Telefonprotokolle, WLAN-Passwörter und Browser-Lesezeichen.

Zudem legt sie eine Liste zuvor installierter Apps an – die Apps selbst aber nicht. Somit überträgt das Tool keine In-App-Daten, App-Einstellungen, App-Zugangsdaten sowie Apple-spezifische Dienste wie iMessage. Mithilfe von Samsungs Smart Switch kannst Du die Datenübertragung von iPhone auf Android wie folgt vornehmen:

Übertragung per USB-Kabel

  1. Installiere Smart Switch aus dem Google Play Store auf das Samsung-Handy und aus dem App Store auf das iPhone.
  2. Lade beide Smartphones auf – die Übertragung kann einige Zeit dauern.
  3. Verbinde iPhone und Samsung-Handy mit einem USB-C-auf-Lightning-Kabel, einem USB-C-auf-USB-C-Kabel oder einem Adapter.
  4. Öffne die Smart-Switch-App auf Deinem Samsung-Smartphone und wähle „Daten empfangen | iPhone/iPad”.
  5. Tippe auf dem iPhone auf „Vertrauen“, sobald die Abfrage „Diesem Computer vertrauen“ erscheint.
  6. Bestätige mit der Eingabe des Gerätecodes.
  7. Wähle die gewünschten Inhalte aus und starte die Übertragung.

Übertragung über iCloud (ohne Kabel)

  1. Stelle sicher, dass alle Daten im iPhone mit der iCloud synchronisiert sind.
  2. Öffne Smart Switch auf Deinem Samsung-Smartphone und tippe auf „Daten empfangen | iPhone/iPad | Daten von iCloud empfangen aus“.
  3. Melde Dich mit Deiner Apple-ID an.
  4. Wähle die Inhalte aus und tippe auf „Übertragen“.

Daten von iPhone auf Android mit Google Drive übertragen

Wenn Du ein Android-Smartphone hast, das nicht von Samsung ist, hilft Dir Google Drive weiter. Die App sichert Deine wichtigsten Daten auf dem iPhone und transferiert sie automatisch, sobald Du Dich auf dem neuen Handy anmeldest.

Dazu zählen Kontakte, Kalendereinträge, Fotos, Videos, E-Mails aus Gmail-Konten, Notizen aus Google Keep, Dokumente und andere Dateien, die Du manuell in Google Drive hochladen kannst. Zudem fertigt es eine Liste installierter Apps an, die sich derzeit auf Deinem iPhone befinden.

Nachrichten, WhatsApp-Chats, Musik, Sprachnotizen, Memos, Telefonprotokolle, WLAN-Passwörter, Safari-Lesezeichen, Einstellungen, App-Daten, App-Zugangsdaten sowie Inhalte aus Apple-Diensten wie Health, Wallet oder die Apple-Notizen-App überträgt Google Drive nicht.

Um mit Google Drive umzuziehen und somit Deine Daten von iPhone auf Android zu übertragen, führst Du die folgenden Schritte aus:

  1. Lade Google Drive aus dem App Store auf Dein iPhone.
  2. Melde Dich mit Deinem Google-Konto an oder erstelle einen neuen Account.
  3. Öffne das Menü mit Klick auf die drei Striche und wähle „Einstellungen | Sicherung“.
  4. Wähle aus, was Du sichern möchtest und tippe auf „Jetzt sichern“.
  5. Warte, bis der Vorgang abgeschlossen ist.
  6. Richte in den Einstellungen auf dem Android-Smartphone das Google-Konto ein. Je nach Modell gibt es unterschiedliche Pfade, beispielsweise: „Einstellungen | Konten und Synchronisieren | Konto hinzufügen | Google“.
  7. Fahre mit Deinen Anmeldedaten fort.
  8. Starte nun die Synchronisierung aller Daten, die Du übertragen möchtest.

WhatsApp-Chats von iOS auf Android umziehen

Auch WhatsApp hat mittlerweile eine eigene Funktion zum Umzug von iOS zu Android eingeführt. Damit kannst Du Kontoinformationen, Dein Profilbild, Einzelchats, Gruppenchats, Communitys, WhatsApp-Kanalmeldungen, Chatverläufe sowie Medien und Einstellungen übertragen.

Deinen Anzeigenamen, Anrufliste, Statusmeldungen und über WhatsApp-Kanäle erhaltene Medien kannst Du hingegen nicht transferieren. Im Folgenden findest Du eine Anleitung. Beachte dabei, dass der Ablauf je nach Hersteller leicht variieren kann. Halte WhatsApp und das Betriebssystem auf beiden Smartphones zudem auf dem neuesten Stand.

  1. Lade WhatsApp im App Store auf Dein iPhone herunter.
  2. Starte die Einrichtung Deines Android-Smartphones. Wähle die Wiederherstellung von Daten aus, wenn die Aufforderung erscheint.
  3. Bei der Option „Apps und Daten kopieren“ verbindest Du beide Smartphone mit einem USB-C-auf-Lightning-Kabel, einem USB-C-auf-USB-C-Kabel oder einem Adapter.
  4. Erscheint eine Sicherheitsabfrage auf Deinem iPhone, tippe auf „Vertrauen“.
  5. Folge den Anweisungen auf dem Bildschirm, um mit der Datenübertragung zu beginnen.
  6. Halte Dein iPhone entsperrt, damit die Übertragung nicht abbricht.
  7. Scanne den angezeigten QR-Code auf dem Android-Smartphone mit der Kamera des iPhones.
  8. Klicke auf „Starten“
  9. Trenne das Kabel, sobald der Vorgang abgeschlossen ist.
  10. Öffne Whatsapp auf Deinem Android-Smartphone.
  11. Verifiziere Deine Telefonnummer, die Du zuvor auch auf dem iPhone genutzt hast.
  12. Tippe auf „Starten“, wenn die Aufforderung zum Import des Chatverlaufs erscheint.

Wichtig: iMessage & FaceTime deaktivieren

Solltest Du Dein iPhone nach dem Umzug endgültig weglegen (oder verkaufen), deaktiviere unbedingt iMessage und FaceTime. Andernfalls könnten Nachrichten an Deine Apple-ID im Nirwana landen. Dazu muss sich die SIM-Karte in Deinem iPhone befinden – möglicherweise hast Du sie schon in Dein Android-Smartphone gewechselt. Daraufhin geht es folgendermaßen weiter:

  1. Stelle eine Verbindung zum Mobildatennetz her.
  2. Geh in „Einstellungen | Apps | Nachrichten“.
  3. Deaktiviere iMessage mit einem Tipp auf den Schalter.
  4. Geh nun zu „Einstellungen | Apps | FaceTime“.
  5. Deaktiviere FaceTime mit einem Tipp auf den Schalter.

iMessage online abmelden

Wenn Du Dein iPhone nicht mehr hast oder nicht mehr darauf zugreifen kannst, meldest Du Dich einfach online von iMessage ab. Dadurch entfernt Apple Deine Telefonnummer aus dem iMessage-Dienst und Dein neues Smartphone empfängt wieder ganz normale SMS.

In der Regel klappt das sofort. Manchmal kann es jedoch einige Stunden dauern, bis Dein iPhone beim Senden einer Nachricht registriert, dass Du kein iMessage mehr nutzt.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/android-tipps/kontakte-vom-iphone-aufs-android-smartphone-uebertragen/#/

iPhone 18: Das Ende der Notch?

Bekommen wir mit dem iPhone 18 endlich ein Display ohne Aussparung? Auch wenn das Modell voraussichtlich erst im Jahr 2026 erscheint, fängt die Gerüchteküche bereits an zu brodeln. Im Fokus steht das Thema Notch: Wird sie dieses Mal verschwinden?

Im Folgenden findest Du eine Übersicht zu den Informationen, die es bereits zum iPhone 18 gibt – also zum Beispiel zu Design, Display, Farben, Release und Preis. Wir aktualisieren den Artikel ständig, um Dich auf dem Laufenden zu halten.

Bitte beachte: Alle Aussagen in diesem Artikel beruhen auf Gerüchten oder Ausstattungsmerkmalen der aktuellen iPhone-Modelle. Sicherheit zu den Specs des iPhone 18 gibt es erst, wenn Apple es offiziell vorgestellt hat.

iPhone 18: Das Wichtigste in Kürze

  • Es erscheint voraussichtlich im Herbst 2026.
  • Als größte Design-Neuerung erwarten wir ein Display ohne Notch – zumindest bei den Pro-Modellen.
  • Voraussichtlich wird es wieder vier Modelle geben – darunter möglicherweise ein iPhone 18 Air.
  • Das iPhone 18 Pro (Max) könnte bis zu 2 Terabyte Speicher bieten.

Release: Wann erscheint das iPhone 18?

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Apple seine Release-Strategie ändert. Entsprechend gehen wir davon aus, dass Apple das iPhone 18 auf einer speziellen Keynote im Herbst 2026 der Öffentlichkeit vorstellt. Wahrscheinlich wird das Event wie gewohnt im September stattfinden.

Zusammen mit dem neuen iPhone-Modell dürfte außerdem noch iOS 20 erscheinen. Apple wird die neue Version des Betriebssystems nach dem Release auch per Update auf ältere Geräte bringen.

Diese Modelle sind wahrscheinlich

Vier Modelle – und ein iPhone 18 Air?

Aktuell hat Apple sich und seine Kundschaft an vier unterschiedliche Premium-Modelle pro Jahr gewöhnt. Entsprechend rechnen wir auch im Jahr 2026 mit vier verschiedenen Ausführungen:

  • iPhone 18 (6,1 Zoll)
  • iPhone 18 Air (6,6 Zoll)
  • iPhone 18 Pro (6,3 Zoll)
  • iPhone 18 Pro Max (6,9 Zoll)

Apple könnte das Plus-Modell bereits im Jahr 2025 durch ein „iPhone 17 Slim” ersetzen, berichtet 9to5Mac. Sollte sich dieses Gerücht bewahrheiten, ist es sehr wahrscheinlich, dass Apple das neue Modell im Jahr 2026 mit der Nachfolgereihe weiterführt.

Apple wird sicherlich genau beobachten, wie gut das neue Modell ankommt – und dann entscheiden, ob es ein weiteres Slim-iPhone geben soll. Zur Erinnerung: Das iPhone 12 mini erhielt nur einen Nachfolger; mit dem iPhone 14 verabschiedete sich Apple schon wieder von dem kleinen iPhone.

Preis: So viel könnte das iPhone 2026 kosten

Bisher sind keine Gerüchte zum möglichen Preis des iPhone 18 im Umlauf. Es ist aber davon auszugehen, dass Apple den Preis alleine aufgrund der Inflation anheben wird. Sollten dann noch technische Innovationen oder ein neues Design hinzukommen (mehr dazu unten), könnte dies die Preise weiter nach oben treiben.

Der Preis für das Basismodell dürfte aber trotzdem zwischen circa 1.000 und 1.100 Euro starten, der für das Pro-Modell bei etwa 1.300 oder 1.400 Euro.

Display und Design: Upgrade oder Innovation

Wie wird das iPhone 18 aussehen? Schon das iPhone 16 soll den Gerüchten zufolge einen äußerst dünnen Displayrand mitbringen. Mit dem iPhone 2026 könnte der nutzbare Bereich des Displays noch weiter wachsen – durch den Wegfall der Notch.

Kommt die Face ID unter dem Display?

Dass Apple auf die ungeliebte Aussparung im Display verzichten kann, liegt mutmaßlich an einer technischen Innovation. Demnach könnte Apple im iPhone 18 Pro (Max) Sensoren für Face ID unter dem Display verbauen, berichtet AppleInsider. Ursprünglich sei dieser Schritt für das iPhone 17 geplant gewesen – Apple habe ihn aber verschoben.

 

Eine Kamera unter dem Display soll es aber demnach weiterhin nicht geben. Für die Kamera setze Apple hingegen auf kleine Löcher im Display, sogenannte Punch-Holes.

Für die beiden „Nicht-Pro”-Modelle soll die Face ID unter dem Display dann ein Jahr später eingeführt werden – also mit dem iPhone 19.

Neue Displaygrößen möglich

Wie groß werden die Displays der iPhone-18-Modelle sein? Bleibt Apple bei seiner aktuellen Linie, sind das Standard- und das Pro-Modell mit 6,1 beziehungsweise 6,3 Zoll annähernd gleich groß. Für das iPhone 18 Pro Max erwarten wir eine Bildschirmdiagonale von etwa 6,9 Zoll.

Eine Wundertüte ist aktuell das vierte Modell: Wenn die Gerüchteküche zum iPhone 17 Air stimmt, ist es mit 6,6 Zoll mutmaßlich das zweitgrößte Gerät der Reihe. Dies dürfte dann auch bei dem direkten Nachfolger iPhone 18 Air der Fall sein.

Darüber hinaus wird Apple wahrscheinlich auf LTPO-Technologie setzen. Dadurch könnten alle Modelle ein Always-on-Display erhalten, ohne das es den Akku allzu sehr belastet. Eine adaptive Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz dürfte ebenfalls an Bord sein – zumindest für die Pro-Modelle.

Gibt es ein Kamera-Upgrade?

Es ist davon auszugehen, dass Apple auch im iPhone 2026 eine Mehrfachkamera verbaut. Für das Standard- und das Plus-Modell dürfte es sich mindestens um eine Dualkamera handeln; die beiden Pro-Modelle werden voraussichtlich wieder eine Dreifachkamera bieten.

Ming-Chi Kuo erwartet, dass für die Ultraweitwinkelkamera der iPhone-18-Serie ein Sensor von Samsung zum Einsatz kommt. Die Auflösung soll 48 Megapixel betragen.

 

Pro-Modelle mit variabler Blende?

Möglicherweise stattet Apple die Hauptkamera seiner neuen Pro-Modelle auch mit einer variablen Blende aus. Du könntest dann die Lichtmenge steuern, die durch das Kameraobjektiv auf den Sensor fällt. Dadurch hättest Du mehr Kontrolle über die Schärfentiefe eines Objektes. Das Feature findet sich bislang hauptsächlich bei DLSR-Kameras von Herstellern wie Sony oder Canon.

Chip: Mehr Leistung dank Apple A20 (Pro)

Sehr wahrscheinlich wird Apple in allen iPhone-18-Modellen einen Chip aus eigenem Haus verbauen. Für das iPhone 2026 erwarten wir entsprechend im Pro- und Pro-Max-Modell den Apple A20 Pro. Im Standardmodell könnte der Apple A20 stecken.

Der A20 und der A20 Pro dürften eine gesteigerte Leistung und eine verbesserte Energieeffizienz mitbringen. Wahrscheinlich werden sie nach dem 2-Nanometer-Verfahren hergestellt. PhoneArena erwartet, dass die A20-Prozessoren durch ihre Architektur auch möglichen Überhitzungsproblemen entgegenwirken.

Zum Vergleich: Im iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max steckt jeweils der A18 Pro, im iPhone 16 und iPhone 16 Plus jeweils der A18. Die Chips werden nach dem 3-Nanometer-Verfahren hergestellt und sind die Grundlage für zahlreiche Top-Features – unter anderem ermöglichen sie eine bessere Grafikperformance bei AAA-Games.

Speicher: Pro-Modelle mit bis zu 2 Terabyte?

In der Regel veröffentlicht Apple seine iPhone-Modelle in mehreren Speicherausführungen. Nun wird spekuliert, dass es in diesem Bereich ebenfalls eine Neuerung geben könnte: Demnach könnten die beiden Pro-Modelle bis zu 2 Terabyte Speicher bieten – dank einer neuen Flash-Speichertechnologie. Das berichtet PhoneArena.

Zur Erinnerungen – in diesen Speichervarianten sind die iPhone-16-Modelle erhältlich:

  • iPhone 16 und iPhone 16 Plus: 128, 256 und 512 Gigabyte
  • iPhone 16 Pro: 128 Gigabyte, 256 Gigabyte, 512 Gigabyte und 1 Terabyte
  • iPhone 16 Pro Max: 256 Gigabyte, 512 Gigabyte und 1 Terabyte

iPhone 18: Akku und Laden

Apple selbst verrät in der Regel auch nach dem Release eines neuen iPhone-Modells nicht, wie groß die Akkukapazität ausfällt. Stattdessen beschränkt sich das Unternehmen darauf, die erwartete Akkulaufzeit mit einer Ladung anzugeben.

Das hat wahrscheinlich etwas damit zu tun, dass Apple mitunter auf Hardware-Upgrades verzichtet – und eine gleich bleibende oder längere Akkulaufzeit im Vergleich zum Vorgänger etwa durch Software-Optimierungen erreicht.

Für das iPhone 16 gibt Apple beispielsweise die maximale Videowiedergabezeit mit bis zu 22 Stunden an. Es ist aber davon auszugehen, dass dem Unternehmen in diesem Bereich in den kommenden Jahren ein Sprung gelingt. Wie hoch dieser ausfällt, bleibt aber abzuwarten.

Betriebssystem und Updates

Apple wird das iPhone 18 aller Wahrscheinlichkeit nach ab Werk mit iOS 20 als Betriebssystem ausliefern. Die Updategarantie umfasst vermutlich wie üblich fünf Jahre für das System und Sicherheit. Es ist aber auch durchaus möglich, dass Apple das iPhone von 2026 tatsächlich noch länger mit Updates versorgt.

iPhone 18: Die Specs in der Übersicht

Im Folgenden findest Du die mögliche Ausstattung des iPhone 2026 übersichtlich aufgelistet. Bitte beachte, dass es sich zum jetzigen Zeitpunkt nur um Gerüchte handelt und nicht um gesicherte Informationen.

  • Design: Aluminiumrahmen und Glas
  • Display: 1 bis 120 Hertz für alle Modelle, zwischen 6,1 und 6,9 Zoll
  • Rückkamera: Ultraweitwinkellinse mit 48 Megapixel
  • Frontkamera: unter dem Display
  • Chip: Apple A20/A20 Pro
  • Speicherplatz: bis zu 2 Terabyte
  • Akku: ?
  • Betriebssystem ab Werk: iOS 20
  • Updates: System für mindestens vier Jahre, Sicherheit für fünf
  • Release: Herbst 2026
  • Preis: mindestens 1.000 Euro

 

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/iphone-18-das-ende-der-notch-infos-specs-release/#/

 

Handys mit eSIM: Diese Top-Smartphones unterstützen das Feature

Du fragst Dich, welche eSIM-Handys es gibt? Mit einem eSIM-fähigen Smartphone bist Du nicht länger auf eine physische SIM-Karte angewiesen – denn die eSIM ist bereits in das Gerät integriert. Mit Dual-SIM-Funktion kannst Du zudem eine physische SIM zusätzlich zur eSIM oder zwei eSIMs gleichzeitig verwenden. 

Hinweis: Im Folgenden listen wir Dir eSIM-fähige Handys verschiedener Hersteller auf. Bitte beachte, dass die Liste womöglich nicht vollständig ist.

Apple: Diese iPhone-Modelle bieten eSIM

Apple bietet bereits seit dem iPhone XR die eSIM-Funktion. Seit dem iPhone 13 kannst Du sogar zwei aktive eSIMs auf einem Gerät verwenden. Auch iPhones ohne SIM-Slot ermöglichen Dir die Verwendung von einer oder zwei eSIMs.

Folgende iPhone-Modelle unterstützen eSIM:

Google: Alle Pixel-Handys mit eSIM

Google hat sich mit seinen Pixel-Smartphones zu einem der größten Konkurrenten für Samsung und Apple entwickelt. Das Unternehmen hatte mit dem Pixel 2 sogar schon vor Apple ein eSIM-fähiges Handy im Angebot. Seither gehört die eSIM-Funktion standardmäßig zu neuen Pixel-Geräten.

Folgende Google-Pixel-Modelle unterstützen eSIM:

  • Google Pixel 2
  • Google Pixel 3
  • Google Pixel 4
  • Google Pixel 4a
  • Google Pixel 5
  • Google Pixel 5a
  • Google Pixel 6
  • Google Pixel 6 Pro
  • Google Pixel 6a
  • Google Pixel 7
  • Google Pixel 7 Pro
  • Google Pixel Fold
  • Google Pixel 7a
  • Google Pixel 8
  • Google Pixel 8 Pro
  • Pixel 8a
  • Pixel 9
  • Pixel 9 Pro
  • Pixel 9 Pro XL
  • Pixel 9 Pro Fold
  • Pixel 9a

Samsung: Diese Galaxy-Modelle unterstützen eSIM

Samsung integrierte eine eSIM erstmals 2016 in der Smartwatch Gear S2 Classic 3G. Die ersten Samsung-Smartphones, die mit eSIM auf den Markt kamen, waren das Galaxy Fold (2019) und das Galaxy S20 (2020). Seither zählt eSIM bei den meisten Samsung-Geräten der Oberklasse zur Standardausstattung.

Folgende Samsung-Smartphones unterstützen eSIM:

Xiaomi: Endlich auch Handys mit eSIM

Seit 2022 liefert auch der chinesische Marktriese Xiaomi eSIM-fähige Handys: Erstmals erschien mit dem Xiaomi 12T Pro ein eSIM-Modell. Auch das Xiaomi 14 und Xiaomi 15 kommen mit eSIM-Funktion.

Hier ein Überblick über die Modelle:

OPPO: eSIM-Unterstützung in diesen Modellen

Oppo zählt wie Xiaomi zu den erfolgreichsten chinesischen Smartphone-Produzenten. Erwartungsgemäß setzt sich auch hier nach und nach die eSIM-Technologie durch.

  • OPPO Find X3 Pro
  • OPPO Find X5
  • OPPO Find X5 Pro
  • OPPO Find X6
  • OPPO Find X6 Pro
  • OPPO Reno13
  • OPPO Reno13 Pro
  • Oppo Find N5

Sony: eSIM-fähige Handys aus Japan

Die Liste eSIM-fähiger Handys vom japanischen Unternehmen Sony wächst stetig und umfasst derzeit:

Wie funktioniert eine eSIM?

Bei der eSIM handelt es sich um eine digitale SIM-Karte, die fest ins Smartphone integriert ist. Der Vorteil: Du brauchst nicht für jeden neuen Anbieter, Tarif oder Vertragswechsel eine neue SIM-Karte. Und das bedeutet auch: kein Warten mehr auf die SIM-Karte. Mobilfunkanbieter können die eSIM einfach überschreiben und Deine Rufnummer oder Deinen Tarif für Dich nutzbar machen.

Geräte mit eSIM bieten Dir in der Regel auch eine Dual-SIM-Funktion. Dual-SIM ermöglicht es, zusätzlich zur eSIM eine physische SIM-Karte mit zweiter Rufnummer einzusetzen. Mitunter gibt es auch Kartenschächte für zwei physische SIMs. Auf diese Weise kannst Du etwa eine private und geschäftliche Nummer gleichzeitig verwenden, getrennte Mobilfunk- und Datentarife nutzen oder auf Reisen lokale Datentarife wählen.

Die Aktivierung der eSIM erfolgt über den Mobilfunkanbieter sowie über Deine Handy-Einstellungen. Dort aktivierst Du die eSIM und fügst den entsprechenden Mobilfunktarif hinzu. Das funktioniert meist über einen QR-Code oder einen Anmelde-Code des Mobilfunkanbieters.

Da eSIMs die gleichen SIM-Spezifikationen wie herkömmliche SIMs verwenden und die Karte fest im Gerät sitzt, musst Du nicht mehr auf das Kartenformat achten. Auch ein vorsichtiges Wechseln der SIM-Karten und die Suche nach der kleinen Nadel entfällt, mit der Du das SIM-Fach öffnen kannst.

Die einzige Voraussetzung: Du benötigst ein eSIM-fähiges Gerät.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/handys-mit-esim-diese-smartphones-unterstuetzen-das-feature/#/

 

Windows Defender: Ist Microsofts Virenschutz für Firmen ausreichend?

IT-Sicherheit ist für Unternehmen heute wichtiger denn je. Cyberangriffe, Ransomware und Phishing-Attacken nehmen stetig zu – da ist ein zuverlässiger Virenschutz unerlässlich. Reicht der Windows Defender aus? Oder sollten Sie in Ihrem Unternehmen zusätzliche Maßnahmen ergreifen, die die integrierte Sicherheitslösung von Microsoft ergänzen?

Was ist der Windows Defender?

Der Windows Defender, heute bekannt als Microsoft Defender oder Microsoft Defender Antivirus, ist die integrierte Sicherheitslösung von Microsoft für Windows-Betriebssysteme. Seit Windows 10 ist er standardmäßig als Virenschutz aktiviert und bietet Echtzeitschutz gegen Malware, Ransomware und andere Cyberangriffe.

Funktionen des Windows Defender

Der Microsoft Defender ist tief ins Windows-Betriebssystem integriert und erfordert keine zusätzliche Installation. Dadurch arbeitet die Software ressourcenschonend und ist für Privatanwender sowie Unternehmen sofort einsatzbereit.

Diese Funktionen gehören zum Windows Defender:

  • Echtzeitschutz: Überwacht laufende Prozesse und blockiert schädliche Dateien oder Aktivitäten.
  • Cloudbasierter Schutz: Erkennt und analysiert neue Bedrohungen mithilfe von Microsofts Sicherheitsnetzwerk.
  • Ransomware-Schutz: Sichert wichtige Dateien vor Verschlüsselungsangriffen.
  • Firewall und Netzwerkschutz: Ergänzt den Virenschutz durch Kontrolle des Netzwerkverkehrs.
  • Microsoft Defender SmartScreen: Warnt vor gefährlichen Webseiten und Downloads.
  • Leistungsbewertung und Gerätesicherheit: Bietet einen Überblick über den Sicherheitsstatus des Systems.

Wie gut schützt der Windows Defender?

Microsoft hat den Windows Defender in den vergangenen Jahren immer weiter verbessert, er bietet einen soliden Grundschutz gegen Malware, Viren und andere Bedrohungen. Unabhängige Tests wie z. B. von AV-Test oder AV-Comparatives bescheinigen dem Defender eine hohe Erkennungsrate für bekannte Bedrohungen.

Allerdings hat die Software auch Schwächen. Vor allem bei der Erkennung neuer, noch unbekannter Bedrohungen – sogenannter Zero-Day-Angriffe – schneidet der Windows Defender nicht immer zuverlässig ab. Während spezialisierte Antivirenprogramme häufig auf zusätzliche Heuristiken und KI-gestützte Analyseverfahren setzen, verlässt sich der Microsoft Defender in erster Linie auf cloudbasierte Erkennungsmechanismen. Das kann in manchen Fällen dazu führen, dass Microsofts Schutzlösung neue Bedrohungen erst mit Verzögerung erkennt und stoppt.

Neben der potenziell langsamen Reaktionszeit auf neue Bedrohungen birgt der Windows Defender weitere Nachteile für Unternehmen:

  • Mangelnde Kontrolle für Unternehmen: IT-Administratoren haben weniger Anpassungsmöglichkeiten als bei Drittanbieter-Lösungen.
  • Fehlende Zusatzfunktionen: Erweiterte Features wie spezielle Webfilter oder detaillierte Endpoint-Security-Funktionen sind nur in der kostenpflichtigen Version Microsoft Defender for Business enthalten.

Windows Defender und Performance

Ein wichtiger Faktor bei der Wahl eines Virenschutzes ist die Auswirkung auf die Systemleistung. Der Windows Defender ist direkt in das Windows-Betriebssystem integriert und läuft standardmäßig im Hintergrund, ohne dass eine zusätzliche Installation erforderlich ist. Microsoft gibt an, dass der Defender ressourcenschonend arbeitet.

Während der Defender im Leerlauf kaum Ressourcen verbraucht, kann es bei intensiven Systemscans zu einer spürbaren Belastung der Hardware kommen. Besonders auf älteren oder leistungsschwächeren Computern kann dies dazu führen, dass Programme langsamer reagieren oder das System kurzfristig ins Stocken gerät.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die hohe Festplattenauslastung während vollständiger Systemscans. Diese Scans können je nach Datenmenge und Hardware mehrere Stunden dauern und in dieser Zeit die allgemeine Systemgeschwindigkeit beeinträchtigen. Zwar lassen sich Scans in den Windows-Defender-Einstellungen manuell planen – doch gerade in Unternehmen, in denen Rechner durchgehend genutzt werden, kann dies die Produktivität beeinflussen.

Microsoft hat den Defender in den vergangenen Jahren optimiert, um die Performance-Belastung zu minimieren. Beispielsweise nutzt der Defender inzwischen eine intelligente Priorisierung, bei der Hintergrundscans pausiert oder verlangsamt werden, wenn der Nutzer aktiv am PC arbeitet. Dennoch bleibt er in dieser Hinsicht hinter einigen Drittanbieter-Lösungen zurück, die speziell darauf ausgelegt sind, ressourcenschonend zu arbeiten.

Ist der Windows Defender ausreichend für Unternehmen?

Der Windows Defender bietet einen soliden Grundschutz für Windows-Systeme. Während er für Privatnutzer oft völlig ausreichend ist, haben Unternehmen in der Regel höhere Anforderungen an ihre IT-Sicherheit. Denn sie müssen nicht nur einzelne Geräte, sondern komplette Netzwerke und sensible Unternehmensdaten schützen.

Vorteile

Ein wesentlicher Vorteil des Windows Defender ist seine nahtlose Integration in Windows und Microsoft 365. Unternehmen, die bereits auf Microsofts Infrastruktur setzen, profitieren von einer einheitlichen Sicherheitslösung, die sich über das Microsoft Defender Security Center verwalten lässt. In der Version Microsoft Defender for Business stehen zusätzliche Funktionen wie erweiterte Bedrohungsanalyse, automatisierte Reaktionen auf Angriffe und Endpoint Detection and Response (EDR) zur Verfügung.

Kritik und Einschränkungen

Allerdings gibt es auch Einschränkungen: IT-Administratoren haben beim Windows Defender weniger Konfigurationsmöglichkeiten als bei spezialisierten Sicherheitslösungen. Unternehmen, die maßgeschneiderte Sicherheitsrichtlinien oder detaillierte Kontrollmechanismen benötigen, stoßen hier schnell an die Grenzen der Software. Zudem bietet der Windows Defender keinen umfassenden Schutz vor gezielten Angriffen oder Advanced Persistent Threats (APTs), die speziell auf Unternehmen abzielen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist der fehlende plattformübergreifende Schutz. Während viele Drittanbieter-Sicherheitslösungen auch für macOS, Linux oder mobile Geräte verfügbar sind, ist der Windows Defender auf Windows. In Unternehmen, die mit einer heterogenen IT-Infrastruktur arbeiten, kann dies ein Nachteil sein.

Ihre individuellen Anforderungen beschränkt sind entscheidend

Ob der Windows Defender für Ihr Unternehmen ausreichend ist, hängt letztlich von den individuellen Anforderungen Ihrer Firma ab: Für kleine und mittlere Unternehmen mit einer primär Windows-basierten Umgebung kann der Windows Defender eine sinnvolle Lösung sein – insbesondere in der erweiterten Business-Version. Größere Unternehmen mit komplexen Sicherheitsanforderungen oder heterogenen IT-Landschaften sollten jedoch prüfen, ob eine umfassendere Endpoint-Security-Lösung erforderlich ist.

Windows Defender und Security Service Edge (SSE): Eine sinnvolle Kombination?

Für Unternehmen, die moderne IT-Sicherheitsstrategien verfolgen, reicht der alleinige Einsatz des Windows Defender nicht aus. Denn der Microsoft Defender übernimmt primär den Schutz von (stationären) Endgeräten. Einen Schritt weiter geht Security Service Edge (SSE): Diese Sammlung von Sicherheitsfunktionen sichert auch Cloud-Dienste, Web-Traffic und Netzwerkzugriffe ab.

Mit SSE-Technologien haben Sie eine bessere Kontrolle über den Datenverkehr. Dazu gehören etwa Tools wie:

Secure Web Gateway (SWG)

Cloud Access Security Broker (CASB)

Zero Trust Network Access (ZTNA)

Außerdem reduzieren Sie Risiken, die durch unsichere Verbindungen oder Cloud-Anwendungen entstehen. Besonders für Unternehmen mit hybriden Arbeitsmodellen und Cloud-first-Strategie kann eine Kombination aus Windows Defender und SSE einen umfassenden Schutz bieten.

Überblick: Ist der Windows Defender ausreichend?

Der Windows Defender …

  • ist die integrierte Sicherheitslösung von Microsoft und bietet Echtzeitschutz, ohne dass eine zusätzliche Installation erforderlich ist.
  • schützt zuverlässig vor bekannten Bedrohungen. Er hat jedoch Schwächen bei der Erkennung neuer Zero-Day-Angriffe und bietet weniger Anpassungsmöglichkeiten als einige Drittanbieter-Lösungen.
  • arbeitet im Normalbetrieb ressourcenschonend, kann jedoch während vollständiger Systemscans die Leistung beeinträchtigen, insbesondere auf älteren Geräten.
  • kann für kleine Unternehmen eine ausreichende Sicherheitslösung sein. Größere Unternehmen benötigen oft zusätzliche Schutzmechanismen und mehr Verwaltungsfunktionen.
  • bietet Schutz für Endgeräte, während Security Service Edge (SSE) zusätzliche Sicherheit für Cloud-Dienste, Web-Traffic und Netzwerke bietet. Dadurch sind Unternehmen umfassender abgesichert.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/windows-defender-ausreichend/

 

 

Apple Mail einrichten: Dein E-Mail-Client unter iOS

Deinen E-Mail-Account bei iCloud, Outlook oder Google auf dem iPhone nutzen: Wie Du den E-Mail-Anbieter Deiner Wahl in Apple Mail einrichtest – und was Du dabei beachten musst – haben wir hier für Dich zusammengefasst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Du kannst die Mail-App von Apple in den Einstellungen Deines iPhones einrichten.
  • Folge dort dem Pfad „Apps | Mail | Account hinzufügen”, um Deinen E-Mail-Account mit Apple Mail zu verknüpfen.
  • Nutzt Du einen gängigen E-Mail-Anbieter, brauchst Du nur E-Mail-Adresse und Passwort anzugeben.

Apple Mail auf dem iPhone einrichten: Automatisch oder manuell?

Um Apple Mail einzurichten, stehen Dir zwei Methoden zur Verfügung: automatisch und manuell. Bei der ersten Methode brauchst Du nur E-Mail-Adresse und Passwort anzugeben, um Deinen Account auf dem iPhone hinzuzufügen. Bei der zweiten Methode sind einige zusätzliche Informationen erforderlich. Sie kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Du einen weniger gängigen E-Mail-Anbieter nutzt.

Im Folgenden liest Du, wie Du Apple Mail auf einem iPhone mit iOS 18 einrichtest. Bei älteren iOS-Versionen funktioniert es aber ähnlich.

Apple Mail automatisch einrichten – so geht’s

Du nutzt für Deine E-Mails einen gängigen Anbieter wie iCloud, Google, Outlook, Microsoft Exchange, AOL oder Yahoo? Dann kannst Du Deinen E-Mail-Account mit Apple Mail verknüpfen, indem Du den Anbieter auswählst und danach E-Mail-Adresse sowie Passwort angibst.

Gehe folgendermaßen vor, um zum Beispiel Outlook bei Apple Mail einzurichten:

  1. Navigiere auf dem iPhone in die Einstellungen.
  2. Unter „Apps” tippst Du auf „Mail”.
  3. Gehe auf „Mail-Accounts” und dann „Account hinzufügen”.
  4. Wähle „Outlook.com” aus.
  5. Gib E-Mail-Adresse und Passwort ein.
  6. Tippe auf „Weiter” und warte, bis Apple Mail Deinen Account verifiziert hat.
  7. Gehe auf „Sichern”, sobald Dir die Option angezeigt wird.

Tipp: Du weißt nicht, zu welchem Anbieter Deine E-Mail-Adresse gehört? Auf seiner Support-Webseite listet Apple diverse Anbieter für gängige E-Mail-Adressen auf.

Apple Mail manuell einrichten: So funktioniert es

Du nutzt einen weniger gängigen E-Mail-Anbieter? Dann musst Du Apple Mail womöglich manuell einrichten. Das funktioniert so:

  1. Öffne auf Deinem iPhone die Einstellungen.
  2. Unter „Mail | Mail-Accounts” tippst Du auf „Account hinzufügen”.
  3. Wähle „Andere” und „Mail-Account hinzufügen” aus.
  4. Tippe Deinen Namen, Deine E-Mail-Adresse, Dein Passwort und die Beschreibung für den Account ein.
  5. Wähle „Weiter” aus – Apple Mail versucht dann, die E-Mail-Einstellungen zu ermitteln und den Account auf dem Gerät einzurichten.
  6. Tippe abschließend auf „Fertig”, um die Account-Einrichtung in Apple Mail abzuschließen.

Apple Mail findet Deine Account-Einstellungen nicht? Dann gehe folgendermaßen vor:

  1. Wähle „Weiter” und dann „IMOP” oder „POP” aus. Falls Du unsicher bist, welche Option Du nutzen sollst: Wende Dich an Deinen E-Mail-Anbieter. In der Regel findest Du auf den Support-Webseiten vieler Anbieter auch Infos zu den Einstellungen für IMOP und POP.
  2. Tippe im Anschluss die Daten für den „Server für eintreffende Mails” und den „Server für ausgehende E-Mails” ein. Falls Du diese Informationen nicht kennst: Wende Dich an Deinen E-Mail-Anbieter.
  3. Wähle „Sichern” aus, um die Einrichtung abzuschließen.

Einen E-Mail-Account auf dem iPhone löschen oder deaktivieren

Du möchtest einen E-Mail-Account nicht mehr in der Mail-App nutzen? Dann kannst Du ihn folgendermaßen entfernen:

  1. Öffne die Einstellungen und tippe unter „Apps” auf „Mail”.
  2. Wähle den Account aus, den Du löschen willst.
  3. Tippe auf „Account löschen”. Keine Sorge: Du entfernst den Account dadurch nur vom iPhone – das Konto löschst Du damit nicht.

Tipp: Du kannst einen E-Mail-Account auch vorübergehend deaktivieren, wenn Du ihn nicht mehr in der Mail-App verwenden willst. Dafür wählst Du unter „Apps | Mail” den Account aus und wischst den Schieberegler bei „Mail” nach links. Wischst Du den Schieberegler nach rechts, aktivierst Du den Account wieder.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/apple-mail-einrichten-dein-e-mail-client-unter-ios/#/