Wie ein verlorenes Smartphone ein Unternehmen retten kann: Die Bedeutung von Endpoint-Security

Stellen Sie sich vor, ein Mitarbeiter verliert sein Smartphone in einem Café. Auf diesem Gerät befinden sich wichtige Unternehmensdaten, E-Mails und Zugangsdaten zu verschiedenen Systemen. Ein Albtraum für jedes Unternehmen, oder? Doch genau hier zeigt sich die wahre Stärke einer guten Endpoint-Security-Lösung.

Die Geschichte von Anna und ihrem verlorenen Smartphone

Anna ist Vertriebsleiterin in einem mittelständischen Unternehmen. Sie ist viel unterwegs und nutzt ihr Smartphone nicht nur für berufliche E-Mails, sondern auch für Präsentationen und den Zugriff auf das CRM-System. Eines Tages, nach einem langen Meeting, bemerkt sie, dass ihr Smartphone verschwunden ist. Panik macht sich breit. Was, wenn jemand auf die sensiblen Daten zugreift?

Zum Glück hat Annas Unternehmen eine umfassende Endpoint-Security-Lösung implementiert. Innerhalb weniger Minuten kann die IT-Abteilung das Gerät aus der Ferne sperren und alle Daten löschen. Gleichzeitig wird eine forensische Analyse gestartet, um sicherzustellen, dass keine Daten abgeflossen sind. Anna kann beruhigt aufatmen, denn sie weiß, dass die Unternehmensdaten sicher sind.

 

Was ist Endpoint-Security?

Endpoint-Security bezieht sich auf den Schutz von Endgeräten, die mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden sind. Dazu gehören nicht nur Desktop-Computer und Laptops, sondern auch mobile Geräte wie Smartphones und Tablets. Eine umfassende Endpoint-Security-Lösung schützt diese Geräte vor Bedrohungen wie Malware, Phishing-Angriffen und unautorisiertem Zugriff.

Warum ist Endpoint-Security für mobile Geräte so wichtig?

  1. Zunahme von Cyberangriffen: Mobile Geräte sind ein beliebtes Ziel für Cyberkriminelle. Angriffe auf Smartphones und Tablets nehmen stetig zu, da diese Geräte oft weniger gut geschützt sind als traditionelle Computer.
  2. Sensible Daten: Mobile Geräte enthalten häufig sensible Unternehmensdaten. Ein Verlust oder Diebstahl eines ungeschützten Geräts kann schwerwiegende Folgen haben, einschließlich Datenlecks und finanzieller Verluste.
  3. Vielfältige Nutzung: Mitarbeiter nutzen ihre mobilen Geräte nicht nur für berufliche Zwecke, sondern auch privat. Dies erhöht das Risiko, dass schädliche Apps oder unsichere Netzwerke genutzt werden, die das Unternehmensnetzwerk gefährden können.
  4. BYOD-Trend: Der Trend zum “Bring Your Own Device” (BYOD) bedeutet, dass Mitarbeiter ihre eigenen Geräte für die Arbeit nutzen. Dies erschwert die Kontrolle und Sicherung dieser Geräte, da sie oft nicht den gleichen Sicherheitsstandards entsprechen wie firmeneigene Geräte.

Wie können Unternehmen ihre mobilen Endgeräte schützen?

  • Mobile Device Management (MDM): MDM-Lösungen ermöglichen es Unternehmen, mobile Geräte zentral zu verwalten und zu sichern. Sie bieten Funktionen wie Fernlöschung, Gerätekonfiguration und App-Management.
  • Verschlüsselung: Durch die Verschlüsselung von Daten auf mobilen Geräten können Unternehmen sicherstellen, dass sensible Informationen auch bei Verlust oder Diebstahl des Geräts geschützt bleiben.
  • Regelmäßige Updates: Sicherheitsupdates und Patches sollten regelmäßig installiert werden, um bekannte Schwachstellen zu schließen und die Geräte vor neuen Bedrohungen zu schützen.
  • Schulung der Mitarbeiter: Mitarbeiter sollten regelmäßig über die Risiken und Best Practices im Umgang mit mobilen Geräten informiert werden. Dies umfasst die Erkennung von Phishing-Versuchen und den sicheren Umgang mit Apps und Netzwerken.

Fazit

Endpoint-Security-Lösungen sind für Unternehmen unerlässlich, um die Sicherheit ihrer mobilen Geräte zu gewährleisten. Angesichts der zunehmenden Nutzung von Smartphones und Tablets im beruflichen Umfeld ist es wichtiger denn je, diese Geräte umfassend zu schützen. Durch den Einsatz geeigneter Sicherheitsmaßnahmen können Unternehmen das Risiko von Cyberangriffen minimieren und ihre sensiblen Daten schützen.

Die Zukunft der Energieversorgung: Alles über Smart Grids

In einer Welt, die sich zunehmend auf nachhaltige und effiziente Energielösungen konzentriert, spielen Smart Grids eine entscheidende Rolle. Die innovativen Stromnetze nutzen Technologien wie das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz, um die Effizienz, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit der Stromversorgung zu verbessern. 

Was sind Smart Grids?

Smart Grids, oder intelligente Stromnetze, repräsentieren die nächste Generation der Stromversorgungssysteme. Im Gegensatz zu traditionellen Stromnetzen, die oft starr und unflexibel sind, nutzen Smart Grids moderne Technologien, um die Effizienz, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit der Stromversorgung zu verbessern. Damit spielen sie eine wichtige Rolle für die Digitale Energiewende.

Definition und Grundprinzipien

Ein Smart Grid ist ein Energienetz, das fortschrittliche Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) integriert, um den Energiefluss von Erzeugern zu Verbrauchern effizient zu steuern. Diese Netze sind in der Lage, sich selbst zu überwachen, zu analysieren und bei Bedarf automatisch Anpassungen vorzunehmen, um eine optimale Energieversorgung zu gewährleisten.

Im Gegensatz zu traditionellen Stromnetzen sind Smart Grids dezentral organisiert. Sie verteilen den Strom vieler kleiner Kraftwerke über kürzere Strecken, statt den Strom eines großen Kraftwerks über lange Leitungen zu transportieren. Das macht sie zu einem wesentlichen Teil der Energiewende.

So funktionieren Smart Grids

Im Wesentlichen funktionieren Smart Grids durch die Erfassung und Analyse von Daten in Echtzeit. Diese Daten helfen dabei, den Energiefluss zu überwachen und anzupassen, um eine optimale Leistung zu gewährleisten. Die Hauptziele dabei sind die Verbesserung der Effizienz, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit des Stromnetzes.

Wichtige Komponenten

Ein intelligentes Stromnetz besteht aus mehreren Schlüsselkomponenten, die jeweils eine spezifische Rolle im Gesamtsystem spielen:

Erneuerbare Energien und Energiespeicher

Funktion: Die Integration von Solar-, Wind- und anderen erneuerbaren Energiequellen sowie Energiespeichersystemen.

Nutzen: Diese Komponenten fördern die Nachhaltigkeit. Sie helfen, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, indem sie Schwankungen in der Stromerzeugung ausgleichen.

Automatisierungs- und Steuerungssysteme

Funktion: Automatisierte Systeme können in Echtzeit auf Veränderungen im Netz reagieren und Anpassungen vornehmen.

Nutzen: Sie tragen dazu bei, Ausfälle zu minimieren und den Energiefluss zu optimieren. Zudem maximieren sie die Effizienz und Stabilität der Energienetze.

Kommunikationsnetzwerke

Funktion: Kommunikationsnetzwerke ermöglichen den schnellen und sicheren Austausch von Daten zwischen verschiedenen Komponenten des Stromnetzes.

Nutzen: Eine zuverlässige Kommunikation ist entscheidend für die Echtzeitüberwachung und Steuerung des Netzes.

Sensoren und Überwachungssysteme

Funktion: Sensoren sind im gesamten Netz installiert und überwachen kontinuierlich den Zustand und die Leistung der Infrastruktur.

Nutzen: Sie helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und ermöglichen eine proaktive Wartung und schnelle Fehlerbehebung.

Intelligente Zähler (Smart Meters)

Funktion: Diese Geräte erfassen detaillierte Informationen über den Energieverbrauch in Haushalten und Unternehmen in Echtzeit.

Nutzen: Sie ermöglichen es Verbrauchern, ihren Energieverbrauch besser zu verstehen und zu kontrollieren. Außerdem liefern sie Energieversorgern wertvolle Daten zur Netzoptimierung.

Eine der zentralen Funktionen von Smart Grids ist die Erfassung und Analyse großer Datenmengen, häufig in Echtzeit. Intelligente Zähler und Sensoren sammeln kontinuierlich Daten über den Energieverbrauch, die Netzleistung und den Zustand der Infrastruktur. Diese Daten werden an zentrale Steuerungssysteme übermittelt, wo sie – teils mithilfe künstlicher Intelligenz – analysiert und zur stetigen Optimierung des Netzbetriebs genutzt werden.

Das ist nötig, um einer der zentralen Herausforderungen der Energiewende entgegenzutreten: Den Schwankungen in der Stromerzeugung durch Wind- und Solarkraft

Interaktion zwischen Erzeugern und Verbrauchern

Smart Grids fördern eine bidirektionale Kommunikation zwischen Energieerzeugern und -verbrauchern. Dies bedeutet, dass nicht nur Strom von den Erzeugern zu den Verbrauchern fließt, sondern auch Informationen in beide Richtungen übertragen werden. Verbraucher können ihren Energieverbrauch überwachen und anpassen, während Energieversorger auf diese Informationen reagieren können, um die Netzleistung zu optimieren.

Demand Response: Verbraucher können Anreize erhalten, ihren Energieverbrauch zu bestimmten Zeiten zu reduzieren, um die Netzbelastung zu verringern.

Prosumer-Modelle: Verbraucher können auch zu Produzenten werden (z. B. durch Solaranlagen auf dem Dach) und überschüssigen Strom ins Netz einspeisen.

So bringen IoT und KI-Stromnetze voran

Das Internet der Dinge (IoT) und künstliche Intelligenz (KI) sind zwei Schlüsseltechnologien, die eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung von Smart Grids spielen. Durch die Kombination von IoT und KI können Stromnetze effizienter, flexibler und widerstandsfähiger gegenüber Störungen werden.

Das Internet der Dinge im Stromnetz

Das IoT besteht aus einer Vielzahl vernetzter Geräte, die Daten erfassen und austauschen. In Smart Grids ermöglichen IoT-Geräte eine präzise und kontinuierliche Überwachung des Netzes sowie eine bessere Steuerung und Automatisierung. Dazu gehören neben den oben vorgestellten Smart Meters und Netzsensoren auch Umwelt- und Wetterstationen.

Diese erfassen Umweltdaten wie Temperatur, Windgeschwindigkeit und Sonneneinstrahlung. Dadurch verbessern sie die Vorhersage der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen und helfen bei der Netzplanung. Damit begegnen sie einer zentralen Herausforderung der Energiewende.

KI im Stromnetz

Künstliche Intelligenz nutzt Algorithmen und maschinelles Lernen, um aus den gesammelten Daten Muster zu erkennen, Vorhersagen zu treffen und Entscheidungen zu automatisieren. In Smart Grids trägt KI zur Optimierung des Netzbetriebs sowie zur Verbesserung der Effizienz und Zuverlässigkeit bei.

Lastprognise- und management

Funktion: Analyse historischer und Echtzeit-Daten zur Vorhersage des zukünftigen Energiebedarfs.

Nutzen: Ermöglicht eine bessere Planung und Ressourcenzuweisung, wodurch Energieengpässe und Überlastungen vermieden werden.

Fehlererkennung- und behebung

Funktion: Identifikation von Mustern, die auf potenzielle Fehler oder Ausfälle hinweisen.

Nutzen: Schnelle und präzise Lokalisierung von Problemen ermöglicht eine proaktive Wartung und reduziert Ausfallzeiten.

Optimierung der Energieverteilung

Funktion: Einsatz von Optimierungsalgorithmen zur Steuerung des Energieflusses im Netz.

Nutzen: Maximiert die Effizienz und minimiert Verluste, indem die Energieverteilung in Echtzeit angepasst wird.

Integration von erneuerbaren Energien

Funktion: Vorhersage und Management der variablen Energieproduktion aus Quellen wie Sonne und Wind.

Nutzen: Erhöht die Integration von erneuerbaren Energien ins Netz und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.

Synergien zwischen IoT und KI

Die Kombination von IoT und KI bietet besonders leistungsfähige Lösungen für die Herausforderungen moderner Stromnetze:

Echtzeit-Entscheidungen: IoT-Geräte liefern kontinuierlich Daten, die von KI-Systemen in Echtzeit analysiert werden können. Das ermöglicht sofortige Anpassungen und Optimierungen im Netzbetrieb.

Selbstheilende Netze: Durch die Integration von IoT-Sensoren und KI-gestützter Fehlererkennung können Smart Grids Probleme automatisch identifizieren und teilweise auch beheben, ohne dass menschliches Eingreifen erforderlich ist.

Nachhaltigkeitsförderung: Die präzise Steuerung und Optimierung durch IoT und KI unterstützt die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien und trägt so zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei.

Die Vorteile von Smart Grids

Intelligente Energienetze bieten eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber traditionellen Stromnetzen. Diese Vorteile erstrecken sich über verschiedene Bereiche, darunter Effizienz, Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und Kosteneinsparungen:

Effizienzsteigerung: Smart Grids verbessern die Effizienz der Stromnetze auf mehreren Ebenen:

Bedarfsmanagement durch Demand-Response-Programme, die Lastspitzen ausgleichen.

Optimierte Energieverteilung durch Automatisierung und Steuerung des Energieflusses.

Selbstheilung: Automatisierte Systeme erkennen und beheben Störungen teilweise selbstständig.

Zuverlässigkeit und Stabilität: Smart Grids erhöhen die Zuverlässigkeit und Stabilität der Stromversorgung z. B. durch:

Früherkennung von Fehlern durch Sensoren im Netz.

KI-gestützte Fehleranalyse und Mustererkennung.

Automatisierte Reaktionssysteme, die schnell auf Fehler reagieren und beispielsweise den Energiefluss umleiten.

Resilienz: Die Dezentralisierung der Stromerzeugung und die Integration von Speichersystemen machen das Netz widerstandsfähiger gegen Störungen.

Nachhaltigkeit: Intelligente Netze fördern die Nachhaltigkeit und den Umweltschutz durch:

Integration erneuerbarer Energiequellen wie Solar- und Windkraft.

Energiemanagement, das durch präzise Vorhersagen und Echtzeitdaten Schwankungen bedarfsgerecht ausgleicht.

Reduzierung der CO2-Emissionen, da durch effizienten Netzbetrieb und dezentrale Energieerzeugung, die Energieverluste minimiert und die Übertragungswege verkürzt werden.

Kosteneinsparungen

Smart Grids bieten sowohl für Energieversorger als auch für Verbraucher Potenzial für erhebliche Kosteneinsparungen:

Für Energieversorger

Betriebskosten: Effizientere Betriebsabläufe und reduzierte Ausfallzeiten senken die Betriebskosten.

Investitionen: Durch bessere Netzplanung und Lastmanagement können teure Investitionen in zusätzliche Infrastruktur vermieden werden.

Für Verbraucher

Energiekosten: Präzisere Abrechnungen und die Möglichkeit, den Energieverbrauch zu überwachen und zu steuern, führen zu niedrigeren Energiekosten.

Anreize und Programme: Demand-Response-Programme und andere Anreize können den Verbrauchern helfen, ihren Stromverbrauch zu optimieren und Kosten zu sparen.

Weitere Vorteile

Zusätzlich zu den oben genannten Hauptvorteilen bieten Smart Grids weitere positive Aspekte:

Erhöhte Transparenz: Verbraucher und Unternehmen erhalten detaillierte Informationen über ihren Stromverbrauch und können gezielt Maßnahmen zum Energiesparen ergreifen. Energieversorger haben einen besseren Überblick über den Zustand des Netzes und können gezielte Maßnahmen zur Verbesserung ergreifen.

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Smart Grids können neue Technologien und Komponenten nahtlos integrieren. Zudem können sie leicht skaliert werden, um den wachsenden Energiebedarf zu decken.

Verbesserte Kundenzufriedenheit: Die Zuverlässigkeit und Effizienz der Stromversorgung verbessern die Zufriedenheit der Kunden. Verbraucher und unternehmen können außerdem personalisierte Dienstleistungen und Tarife erhalten, die auf ihren spezifischen Energieverbrauch zugeschnitten sind.

Beispiele für Smart Grids

Die Implementierung von Smart Grids hat weltweit an Fahrt gewonnen, da immer mehr Länder und Städte die Vorteile intelligenter Stromnetze erkennen. Die Beispiele in diesem Abschnitt verdeutlichen die vielfältigen Möglichkeiten und Vorteile, die Smart Grids bieten.

Smart Grid in Hamburg, Deutschland

Hamburg ist eine der führenden Städte in Deutschland, die Smart Grid-Technologien nutzt. Das Projekt „Smart Power Hamburg“ zielt darauf ab, die Energieeffizienz zu verbessern und die Integration erneuerbarer Energien zu fördern.

Virtuelles Kraftwerk: Bündelung von erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Solar in einem virtuellen Kraftwerk, das den Energiefluss optimiert.

Demand-Side-Management: Nutzung intelligenter Zähler und Steuerungssysteme, um den Stromverbrauch der Verbraucher in Echtzeit zu steuern und anzupassen.

Forschungs- und Entwicklungszentrum: Einrichtung eines Zentrums zur Erforschung und Entwicklung neuer Smart Grid-Technologien und -Anwendungen.

Ergebnisse: Hamburg konnte die Netzstabilität verbessern, die Energieeffizienz erhöhen und die Integration erneuerbarer Energien vorantreiben.

Smart Grids im Überblick

Smart Grids …

…optimieren die Effizienz, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit der Stromversorgung.

…Sind essenziell für die Energiewende, denn sie ermöglichen die Integration erneuerbarer Energien und fördern einen effizienten Energieverbrauch.

…nutzen Technologien wie IoT und KI, um stetig leistungsfähiger und sicherer zu werden.

…bieten privaten Verbrauchern und Unternehmen mehr Transparenz und Kontrolle über ihren Energieverbrauch, um Kosten zu senken.

…werden kontinuierlich weiterentwickelt, um eine nachhaltige und zuverlässige Energieversorgung sicherzustellen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/smart-grids/#accordion-3f159b02cc-item-bb9263f511

Apple AirTags 2: Alle Gerüchte zu den Trackern der nächsten Generation

Apple arbeitet bereits an einer neuen Version seiner AirTags. Der Bluetooth-Tracker soll eng mit dem Mixed-Reality-Headset Vision Pro zusammenarbeiten. Doch offenbar hat der Hersteller den Release der Apple AirTags 2 verschoben. Hier findest Du alle Gerüchte rund um Funktionen und Erscheinungsdatum.

Die AirTags von Apple sind kleine und leichte Funksender, die Du mit Deinem iPhone koppelst und an Dingen befestigst. Du kannst sie tracken und so Geldbeutel, Rucksack oder Koffer aufspüren. Der Hersteller veröffentlichte den Funksender im April 2021. Der Nachfolger ist offenbar in Arbeit: Die Apple AirTags 2 sollen eine wichtige Rolle in einem neuen Ökosystem des Konzerns spielen.

Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel basieren auf Gerüchten und Spekulationen. Gewissheit über den Namen und die Funktionen haben wir erst, wenn Apple das Produkt offiziell vorstellt – was angeblich erst 2025 der Fall sein wird.

 

Apple AirTags 2: Das Wichtigste in Kürze

  • Die neuen Bluetooth-Tracker könnten Mitte 2025 erscheinen.
  • Sie sollen eng mit der Apple Vision Pro zusammenarbeiten.
  • Erwartet wird zudem ein neuer Chip mit verbesserter Standortverfolgung.

Release-Datum: Wann könnten die Tracker erscheinen?

Apple hat offiziell bislang keine Angaben dazu gemacht, dass es einen Nachfolger der ersten AirTags geben soll – geschweige denn, wann dieser erscheinen könnte. Allerdings wird der Marktstart wohl nicht mehr im Jahr 2024 stattfinden.

Apple habe die Produktion auf 2025 verschoben. Auch dem Bloomberg-Reporter Mark Gurman zufolge kommen die AirTags 2 erst 2025 auf den Markt – genauer gesagt in der Mitte des Jahres.

 

Vielleicht erscheinen die neuen Bluetooth-Tracker im Juni 2025: In dem Monat hält Apple in der Regel seine alljährliche Entwicklerkonferenz WWDC ab. 2024 gab es auf dieser zwar keine neuen Geräte zu sehen – das könnte sich im nächsten Jahr aber wieder ändern. Im Jahr 2023 hatte Apple auf der WWDC zum Beispiel neue Mac-Modelle der Öffentlichkeit präsentiert.

Apple AirTags 2: Enge Zusammenarbeit mit der Vision Pro

In seinen Tweets zum möglichen Release-Datum der AirTags 2 erwähnt der zumeist gut informierte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo ein wichtiges Detail. Demnach würden die Tracker eng mit Apples Mixed-Reality-Headset Vision Pro zusammenarbeiten. Der Konzern wolle ein neues Ökosystem zu Spatial Computing aufbauen. Die Vision Pro bilde dabei das Zentrum, über das andere Geräte integriert würden – inklusive der AirTags der zweiten Generation.

Apple Vision Pro: Das Mixed-Reality-Headset im Spec-Check

Was das genau bedeutet, bleibt allerdings offen. Möglicherweise lässt sich der Ultrabreitband-Chip im Tracker nutzen, um Positionsdaten an die Vision Pro zu liefern. Dann könnten Nutzer:innen die Tracker mithilfe des Headsets aufspüren und den Standort etwa auf einer dreidimensionalen Karte ansehen.

 

Neuer Chip ist wahrscheinlich

Der AirTag der ersten Generation verwendet den Ultrabreitband-Chip U1 für die Präzisionssuche. Für den Nachfolger dürfte Apple wohl den neuen U2-Chip verwenden, der bereits im iPhone 15 arbeitet.

Der Chip soll die Ortungsfunktionen deutlich verbessern und effizienter arbeiten, also auch weniger Strom verbrauchen. Wahrscheinlich sind dann beim direkten Aufspüren größere Distanzen möglich. Das iPhone 15 unterstützt eine Präzisionssuche bis zu 60 Meter. Beim AirTag der ersten Generation sind es nur 10 bis 15 Meter.

Auch Bloomberg-Reporter Mark Gurman berichtet, dass Apple für die AirTags 2 auf einen neuen Chip mit verbesserter Standortverfolgung setzen wird. Ihm zufolge gibt es sogar bereits Testläufe mit Fertigungspartnern aus Asien.

AirTags 2: Kommt die Präzisionssuche?

AirTags bieten bislang nur eine Funktion: Du kannst mit ihnen Gegenstände orten und diese mit Deinem iPhone wiederfinden. Viele weitere Features dürften auch die Tracker der nächsten Generation nicht bieten.

Allerdings könnte Apple bei den AirTags 2 die Ortung exakter machen. Künftig könnte eine „3D-Präzisionssuche” möglich sein. Das könnte bedeuten, dass Du etwa erfährst, ob sich der gesuchte Gegenstand auf einem Tisch oder auf dem Boden befindet. Denkbar wäre ebenfalls der Blick auf die tatsächliche Umgebung, in der sich der Tracker befindet, etwa mithilfe von Augmented Reality.

 

Design der AirTags 2: Werden sie dünner?

Bisher gibt es keine Gerüchte zu einem möglichen neuen Design der AirTags 2. Wahrscheinlich behält Apple die Grundform bei. Die AirTags der ersten Generation sind etwa so groß wie eine Zwei-Euro-Münze, aber etwas dicker.

Es ist denkbar, dass Apple die AirTags 2 schrumpft und etwas leichter macht. Du könntest sie dann noch leichter an anderen Gegenständen befestigen. Auch die Webseite BGR berichtet von ihrem Wunsch nach einem dünneren Modell, um es zum Beispiel besser im Portemonnaie verstauen zu können. Es dürfte aber von dem verbauten Chip abhängen, ob das überhaupt geht.

Apple könnte die Tracker der nächsten Generation zudem robuster machen. Bisher sind die AirTags nach IP67 zertifiziert. Das heißt, sie halten eine Wassertiefe bis einen Meter 30 Minuten lang aus. Steigt Apple auf IP68 um, würden sie mit bis zu sechs Meter Wassertiefe klarkommen.

Vielleicht wird es die AirTags 2 obendrein in verschiedenen Farben geben. Aktuell gibt es die Peilsender ausschließlich in Silber, nur die Anhänger und Cases sind bunt.

Möglicherweise passt der Hersteller das Batteriefach an. Es lässt sich beim AirTag 1 leicht öffnen – was gefährlich für Kinder sein könnte, wie manche Kritiker:innen bemängelt hatten. Dass Apple die Batterie abschafft und einen aufladbaren Akku integriert, gilt dagegen als unwahrscheinlich.

Preis: Was die neuen AirTags kosten könnten

Die AirTags 2 könnten etwas günstiger werden als ihre Vorgänger: Apple wird sie vielleicht für knapp 40 Euro pro Stück in den Handel bringen. Vier Tracker würden in dem Fall 160 Euro kosten. Der Preis hängt hängt wie immer von neuen Features und der Hardware ab.

AirTags 2: Mutmaßliche Specs in der Übersicht

Im Folgenden fassen wir die mutmaßlichen Spezifikationen der neuen AirTags zusammen. Beachte auch hier, dass diese nur auf Gerüchten und Vermutungen basieren.

  • Design: vermutlich keine Änderungen
  • Chip: U2
  • Funktionen: 3D-Präzisionssuche
  • Wasserdicht nach: ?
  • Farben: ?
  • Preis: keine Preissteigerung erwartet
  • Release: Mitte 2025

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/tipps-tricks/apple-airtags-2-release-specs-preis/#/

 

Security Service Edge (SSE) erklärt: Ein Ratgeber für kleine und mittlere Unternehmen

In der heutigen digital vernetzten Welt stehen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor der Herausforderung, ihre IT-Sicherheit auf höchstem Niveau einzustellen. Security Service Edge (SSE) ist eine innovative, cloudbasierte Lösung, um Daten, Anwendungen und Geräte zu schützen – unabhängig davon, wo sich die Nutzenden befinden.

Was ist Security Service Edge?

Security Service Edge (SSE) ist ein moderner Sicherheitsansatz, der speziell darauf abzielt, die Sicherheit in der Ära von Cloud-Computing und mobiler Arbeit zu verbessern. SSE konzentriert sich darauf, Sicherheitsdienste direkt an den Rand des Netzwerks zu bringen, also dorthin, wo Menschen und Geräte auf Daten und Anwendungen zugreifen. Diese Methode stellt sicher, dass Sicherheitsmaßnahmen näher am Datenzugriff implementiert werden, wodurch die Effizienz und Wirksamkeit der Sicherheitsprotokolle erhöht werden.

Vereinfacht gesagt werden die SSE-Sicherheitsmechanismen also zwischen den Endgeräten der Nutzenden und dem Internet- bzw. Clouddiensten platziert. Der Datenverkehr wird durch sie hindurchgeleitet und dabei die Sicherheitsrichtlinien umgesetzt.

Definition und Grundlagen

SSE ist ein Bestandteil des breiteren Konzepts des Secure Access Service Edge (SASE), das vom Beratungs- und Forschungsunternehmen Gartner im Jahr 2019 eingeführt wurde. Während SASE sowohl Netzwerk- als auch Sicherheitsdienste umfasst, konzentriert sich Security Service Edge (SSE) ausschließlich auf die Sicherheitsaspekte. Das ermöglicht es Unternehmen, ihre Sicherheitsstrategie unabhängig von ihrer Netzwerkinfrastruktur zu optimieren.

SSE kombiniert mehrere cloudbasierte Sicherheitsdienste, um den Datenverkehr zu überprüfen, Bedrohungen zu erkennen und abzuwehren sowie Unternehmensrichtlinien durchzusetzen.

Zu den Hauptkomponenten von SSE gehören

Private Access mit Zero Trust Network Access (ZTNA)

Cloud Access Security Broker (CASB)

Secure Web Gateway (SWG)

Data Loss Prevention (DLP)

Diese Technologien greifen ineinander und gewährleisten so eine umfassende Sicherheitsarchitektur, die flexibel, skalierbar und einfach zu verwalten ist.

Herkunft und Entwicklung

Die Entwicklung von SSE ist eng mit der zunehmenden Verlagerung von Anwendungen und Daten in die Cloud sowie der steigenden Zahl mobiler Arbeitskräfte verbunden. Traditionelle Sicherheitsansätze, die auf Perimeter-basierte (auf dem Firmengelände installierte) Schutzmaßnahmen setzen, stoßen in diesem neuen Umfeld an ihre Grenzen. Beispielsweise verlangsamen sie den Datenverkehr, sind nicht auf viele mobile Geräte ausgelegt und eine Einhaltung der DSGVO ist häufig schwierig.

SSE entstand als Reaktion auf diese Veränderungen. Es verlagert die Sicherheitsmechanismen an den Netzwerkrand und bietet dadurch einen flexibleren und effektiveren Ansatz zur Sicherung moderner Unternehmensumgebungen.

SSE vs. SASE

Security Service Edge (SSE) und Secure Access Service Edge (SASE) sind zwei verwandte Konzepte im Bereich der Netzwerksicherheit. SASE ist das größere Konzept, SSE ist ein Teil von SASE und beinhaltet die Sicherheitsfeatures. SSE kann aber auch eigenständig genutzt werden.

Beide Konzepte wurden entwickelt, um den Herausforderungen der modernen IT-Umgebungen zu begegnen, die durch die Zunahme von Cloud-Diensten, mobilen Arbeitskräften und verteilten Unternehmensnetzwerken geprägt sind. Obwohl sie sich in einigen Aspekten überschneiden, gibt es wesentliche Unterschiede.

Definition von SASE

Secure Access Service Edge (SASE) ist ein umfassendes Framework, das Sicherheits- und Netzwerkdienste in einer einheitlichen, cloudbasierten Lösung integriert. SASE wurde von Gartner im Jahr 2019 eingeführt und zielt darauf ab, die Netzwerksicherheit und -leistung zu verbessern, indem es Netzwerkfunktionen wie SD-WAN (Software-Defined Wide Area Network) mit verschiedenen Sicherheitsdiensten, die als SSE umschrieben werden, kombiniert. Zu den Sicherheitskomponenten von SASE gehören neben den oben genannten SSE-Features außerdem:

Firewall-as-a-Service (FWaaS)

Intrusion Prevention System (IPS)

Wichtige Unterschiede zwischen SSE und SASE

Umfang der Funktionen:

SSE: Konzentriert sich ausschließlich auf Sicherheitsdienste. Es bietet umfassende Sicherheitslösungen wie Private Access mit ZTNA, CASB, SWG und DLP, um die Daten und den Zugriff auf Anwendungen zu schützen.

SASE: Umfasst sowohl Sicherheits- als auch Netzwerkdienste. Neben den Sicherheitskomponenten von SSE integriert SASE auch Netzwerktechnologien wie SD-WAN und WAN-Optimierung.

Einsatzgebiete:

SSE: Ideal für Unternehmen, die bereits eine stabile Netzwerkinfrastruktur haben und ihre Sicherheitsarchitektur modernisieren möchten, ohne ihre Netzwerkinfrastruktur grundlegend zu verändern.

SASE: Eignet sich für Unternehmen, die eine ganzheitliche Lösung suchen, die sowohl ihre Netzwerksicherheit als auch ihre Netzwerkleistung verbessert. SASE ist besonders nützlich für Unternehmen mit stark verteilten Netzwerken und zahlreichen Remote-Arbeitskräften.

Implementierung:

SSE: Kann relativ unabhängig von der bestehenden Netzwerkinfrastruktur implementiert werden und ermöglicht es Unternehmen, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern, ohne ihre Netzwerktopologie zu ändern.

SASE: Erfordert eine tiefere Integration in die Netzwerkinfrastruktur des Unternehmens, da es sowohl Netzwerksicherheits- als auch Netzwerkperformance-Komponenten umfasst.

Anwendungsszenarien

SSE: Ein mittelständisches Unternehmen, das seine Sicherheitsrichtlinien modernisieren, konsolidieren und einfacher verwalten möchte, ohne die bestehende Netzwerkinfrastruktur zu verändern, könnte sich für SSE entscheiden. SSE bietet eine flexible, skalierbare Lösung, die sich leicht in bestehende Systeme integrieren lässt.

SASE: Ein Unternehmen mit mehreren Niederlassungen und Remote-Mitarbeitern, das seine Netzwerkinfrastruktur optimieren möchte, könnte von SASE profitieren. Die Integration von Netzwerk- und Sicherheitsdiensten in einer cloudbasierten Lösung hilft, die Netzwerkleistung zu optimieren und gleichzeitig ein hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten.

So funktioniert SSE

Die cloudbasierte Sicherheitsarchitektur von Security Service Edge verlagert Sicherheitsmechanismen an den Rand des Netzwerks, die Edge. Wie diese Architektur strukturiert ist und wie SSE funktioniert, stellen wir im Folgenden vor.

SSE-Architektur

Die Architektur von SSE basiert auf der Bereitstellung von Sicherheitsdiensten in der Cloud. Das ermöglicht es (im Vergleich zu Perimeter-basierten Sicherheitsarchitekturen), Sicherheitskontrollen näher an den Ort des Datenzugriffs zu bringen. Dies umfasst den Datenverkehr von und zu Cloud-Anwendungen, mobilen Geräten und Remote-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern.

Die SSE-Features werden also zwischen den Nutzenden und den genutzten Diensten eingeschoben. Das bedeutet, der gesamte Datenverkehr wird durch die SSE-Cloud geleitet. Eine Einheitliche und konsistente Sicherheitsstrategie wird gewährleistet, da die zentrale Verwaltung und Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien in der Cloud erfolgt.

Integration und Verwaltung

Die Integration von SSE in die bestehende IT-Infrastruktur ist in der Regel unkompliziert, da die Dienste cloudbasiert zur Verfügung stehen. Unternehmen können ihre Sicherheitsrichtlinien zentral verwalten und konsistent durchsetzen, unabhängig davon, wo sich ihre Benutzer oder Ressourcen befinden. SSE bietet – je nach Anbieter – eine zentrale Managementplattform, die eine einheitliche Verwaltung und Berichterstellung ermöglicht.

Die wichtigsten SSE-Bestandteile

SSE integriert mehrere Sicherheitsdienste. Diese arbeiten zusammen, um den Netzwerkverkehr zu überwachen, Risiken zu erkennen und abzuwehren sowie Unternehmensrichtlinien zu Datenschutz und Datensicherheit durchzusetzen. Die Hauptkomponenten und deren Funktionsweise sind:

Private Access mit Zero Trust Network Access (ZTNA)

Funktionsweise: ZTNA basiert auf dem Zero-Trust-Prinzip, das davon ausgeht, dass kein Benutzer oder Gerät innerhalb oder außerhalb des Netzwerks vertrauenswürdig ist. Benutzer und Geräte müssen sich authentifizieren und autorisieren lassen, bevor sie Zugriff auf Anwendungen und Daten erhalten.

Vorteile: Bietet granulare Zugriffskontrollen und reduziert das Risiko von Insider-Bedrohungen. Private Access mit ZTNA bietet zudem mehr Sicherheit als VPNs und kann diese ersetzen.

Cloud Access Security Broker (CASB)

Funktionsweise: CASB fungiert als Gatekeeper zwischen Benutzern und SaaS-Cloud-Diensten. Es überwacht den Datenverkehr, erzwingt Sicherheitsrichtlinien und schützt vor Datenverlust.

Vorteile: Schützt SaaS-Cloud-Anwendungen und Daten, verbessert die Sichtbarkeit und Kontrolle über Cloud-Nutzung.

Secure Web Gateway (SWG)

Funktionsweise: SWG überwacht und filtert den Web-Datenverkehr, blockiert schädliche Websites und Inhalte und schützt vor Gefahren durch PhishingRansomware und andere Schadsoftware.

Vorteile: Bietet umfassenden Schutz für den Web-Datenverkehr und schützt Benutzer vor Cyberbedrohungen.

Data Loss Prevention (DLP)

Funktionsweise: DLP-Technologien überwachen und kontrollieren den Datenfluss, um zu verhindern, dass sensible Informationen das Unternehmensnetzwerk verlassen. DLP kann u. a. in Web-Traffic und Cloud-Diensten implementiert werden.

Vorteile: Schützt sensible Daten vor Verlust und unbefugtem Zugriff, unterstützt die Einhaltung von Datenschutzvorschriften.

Die Vorteile von SSE

Security Service Edge (SSE) bietet besonders kleinen und mittleren Unternehmen zahlreiche Vorteile, die ihnen helfen, ihre IT-Sicherheit zu verbessern, gleichzeitig Kosten zu senken und so die Effizienz zu steigern. Im Folgenden erläutern wir die wichtigsten Vorteile von SSE für KMU.

Kostenersparnis

Geringere Investitionen in Hardware: Da SSE eine cloudbasierte Lösung ist, entfällt die Notwendigkeit für teure, vor Ort installierte Hardware. Unternehmen können ihre Sicherheitsinfrastruktur schnell und kosteneffizient skalieren.

Reduzierte Betriebskosten: Die Verwaltung und Wartung von Sicherheitslösungen am Netzwerkrand werden durch eine zentrale Cloud-Plattform vereinfacht, was zu niedrigeren Betriebskosten führt.

Pay-as-you-go-Modelle: Viele SSE-Anbieter bieten flexible Preismodelle an, die es KMU ermöglichen, nur für die genutzten Dienste zu bezahlen, was die finanzielle Belastung weiter reduziert.

Skalierbarkeit und Flexibilität

Einfache Anpassung an Geschäftsanforderungen: SSE-Lösungen können leicht an das Wachstum und die sich ändernden Bedürfnisse eines Unternehmens angepasst werden. Neue Benutzer, Standorte oder Anwendungen können problemlos hinzugefügt werden.

Unterstützung für Remote-Arbeit: SSE bietet eine sichere Umgebung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von verschiedenen Standorten aus arbeiten.

Verbesserte Sicherheit

Umfassender Schutz: SSE integriert mehrere Sicherheitsfunktionen wie Zero Trust Network Access (ZTNA), Cloud Access Security Broker (CASB), Secure Web Gateway (SWG) und Data Loss Prevention (DLP), um einen umfassenden Schutz gegen verschiedene Bedrohungen zu bieten.

Aktualisierte Sicherheitsmaßnahmen: Da SSE-Dienste cloudbasiert sind, werden Sicherheitsupdates und -verbesserungen automatisch und zeitnah implementiert, ohne dass Eingriffe der IT-Abteilung unmittelbar erforderlich sind.

Schnellere Bedrohungserkennung und -abwehr: Die Nähe der Sicherheitsdienste zum Netzwerkrand ermöglicht eine schnellere Erkennung und Abwehr von Gefahren.

Einfache Verwaltung

Zentrale Verwaltung: Security Service Edge bietet eine zentrale Plattform zur Administration aller Sicherheitsdienste. Das reduziert die Komplexität und den Verwaltungsaufwand erheblich. IT-Administratoren können Sicherheitsrichtlinien zentral festlegen und durchsetzen. Unternehmen, die keine IT-Spezialisten beschäftigen, können auch auf Angebote mit Managed Services zurückgreifen, bei denen der Anbieter diese Aufgaben übernimmt.

Bessere Sichtbarkeit und Kontrolle: Unternehmen erhalten eine umfassende Übersicht über ihre Sicherheitslage, einschließlich der Nutzung von Cloud-Diensten, Benutzeraktivitäten und potenziellen Bedrohungen.

Automatisierung: Viele SSE-Plattformen bieten Automatisierungs- und Orchestrierungsfunktionen, die Routineaufgaben vereinfachen und die Effizienz der Sicherheitsverwaltung erhöhen.

Einhaltung von Compliance-Vorgaben

Unterstützung bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: SSE hilft Unternehmen, Datenschutzbestimmungen und branchenspezifische Vorschriften einzuhalten, indem es den Schutz sensibler Daten sicherstellt und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen implementiert.

Audit- und Reporting-Funktionen: Die zentralisierte Verwaltung und Berichterstattung erleichtern Audits und die Einhaltung von Compliance-Anforderungen, indem sie detaillierte Protokolle und Berichte bereitstellen.

Unterstützung für die digitale Transformation

Förderung von Innovation und Wachstum: SSE ermöglicht es Unternehmen, sicher in neue Technologien und digitale Geschäftsmodelle zu investieren, ohne Kompromisse bei der Sicherheit eingehen zu müssen. Das begünstigt gleichzeitig die digitale Transformation.

Verbesserte Benutzererfahrung: Durch die Bereitstellung sicherer und schneller Verbindungen zu Anwendungen und Daten verbessert SSE die Benutzererfahrung und trägt zur Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei.

Anwendungsbeispiele für SSE

Security Service Edge (SSE) kann in verschiedenen Szenarien eingesetzt werden, um die [IT-Sicherheit | /magazin/it-security/] von Unternehmen jeder Größe zu verbessern. Hier sind einige praktische Anwendungsbeispiele, die zeigen, wie SSE in unterschiedlichen Kontexten genutzt werden kann:

Sicherer Remote-Zugriff für Mitarbeiter ohne VPN

Szenario: Ein mittelständisches Unternehmen ermöglicht seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von zu Hause oder unterwegs zu arbeiten. Dies erfordert sicheren Zugriff auf Unternehmensressourcen und Anwendungen.

SSE-Lösung: Mit Zero Trust Network Access (ZTNA) stellt SSE sicher, dass nur authentifizierte und autorisierte Benutzer Zugriff auf sensible Daten und Anwendungen erhalten. Dies minimiert das Risiko von unbefugtem Zugriff und Datenverlust. Dabei ist das Konzept sicherer und einfacher als herkömmliche VPNs. 

Schutz von Cloud-Anwendungen

Szenario: Ein Unternehmen nutzt verschiedene Cloud-Dienste wie Office 365, Google Workspace und andere SaaS-Anwendungen, um die Zusammenarbeit und Produktivität zu steigern.

SSE-Lösung: Der Cloud Access Security Broker (CASB) überwacht und schützt den Zugriff auf diese Cloud-Dienste, setzt Sicherheitsrichtlinien durch und verhindert Datenverlust. So kann z. B. verhindert werden, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen noch Zugriff auf Firmendaten haben.

Absicherung des Datenverkehrs im Internet

Szenario: Ein Unternehmen möchte sicherstellen, dass die Belegschaft das Internet sicher nutzen kann, ohne Gefahr zu laufen, Opfer von Phishing, Trojanern oder anderen Bedrohungen zu werden.

SSE-Lösung: Ein Secure Web Gateway (SWG) filtert den gesamten Web-Datenverkehr, blockiert den Zugriff auf bösartige Websites und schützt vor webbasierten Gefahren.

Verhinderung von Datenverlust

Szenario: Ein Unternehmen verarbeitet und speichert eine große Menge sensibler Daten, darunter Kundendaten, Finanzinformationen und geistiges Eigentum. Es möchte sicherstellen, dass diese Daten nicht unbefugt das Unternehmen verlassen.

SSE-Lösung: Data Loss Prevention (DLP) überwacht den Datenfluss und verhindert, auch in Cloud-Diensten wie Microsoft 365, dass sensible Informationen das Unternehmensnetzwerk verlassen. DLP kann Richtlinien zur Blockierung oder Alarmierung bei potenziellen Datenverlusten durchsetzen.

Sicherung von hybriden Arbeitsumgebungen

Szenario: Ein Unternehmen hat eine hybride Arbeitsumgebung eingeführt, bei der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl im Büro als auch remote arbeiten.

SSE-Lösung: Security Service Edge bietet eine einheitliche Sicherheitslösung, die sowohl für Remote-Arbeitskräfte als auch für die Belegschaft im Büro funktioniert und überall dieselben Regeln anwendet. ZTNA sorgt für sicheren Zugriff, CASB schützt Cloud-Anwendungen, SWG sichert den Web-Datenverkehr und DLP verhindert Datenverlust.

Einhaltung von Compliance-Anforderungen

Szenario: Ein KMU muss strenge Datenschutzvorschriften und branchenspezifische Compliance-Anforderungen einhalten, wie z. B. die DSGVO, HIPAA oder PCI-DSS.

SSE-Lösung: SSE hilft, Compliance-Anforderungen durch die Bereitstellung von umfassenden Sicherheitsfunktionen wie CASB, DLP und zentralem Management zu erfüllen. Die Plattform bietet auch Audit- und Reporting-Funktionen, die die Einhaltung und Überwachung erleichtern.

Schutz vor Insider-Bedrohungen

Szenario: Ein Unternehmen möchte das Risiko von Insider-Bedrohungen minimieren, bei denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter absichtlich oder unabsichtlich Unternehmensdaten gefährden.

SSE-Lösung: ZTNA sorgt für strenge Zugriffskontrollen und kontinuierliche Überwachung, während DLP verhindert, dass sensible Daten unbefugt das Unternehmen verlassen, etwa wenn Angestellte aus dem Unternehmen ausscheiden. Behavioral Analytics können ungewöhnliche Aktivitäten erkennen und Alarm schlagen.

SSE im Überblick

Security Service Edge …

…bietet eine cloudbasierte Sicherheitsarchitektur für Betriebe jeder Größe – auch für kleine und mittlere Unternehmen.

…integriert verschiedene Sicherheitsdienste wie Private Access mit ZTNA , CASB, SWG und DLP.

…bietet verschiedene Vorteile wie Kostenersparnis, Skalierbarkeit, verbesserte Sicherheit und Kontrolle sowie einfache Verwaltung.

…hilft dabei, Ihre Sicherheitsstrategie zu optimieren und Ihre IT-Umgebung effektiv zu schützen.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/security-service-edge/#accordion-b72bd03f64-item-f0ddacefe9

Künstliche Intelligenz: Das sind die führenden KI-Unternehmen 2024

Die rasante Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz schafft immer neue Einsatzfelder. Damit entstehen auch neue Businessmodelle für Unternehmen. Lesen Sie hier, welche Firmen KI besonders effizient einsetzen. Wer gibt im Jahr 2024 das Tempo vor und wie können Sie künstliche Intelligenz für Ihr eigenes Unternehmen nutzen?

Mithilfe leistungsstarker Algorithmen lernen Maschinen und Programme, die ihnen gestellten Aufgaben immer besser und effizienter zu erledigen. Sprachmodelle wie ChatGPT und digitale Assistenten werden bereits direkt in Produkte, Software und Cloud-Lösungen integriert, um den Arbeitsalltag zu vereinfachen. Maschinelles Lernen, neuronale Netzwerke und Robotik verhelfen Unternehmen zu einer noch nie dagewesenen Effizienz, neuen Produkten, besserer Qualität und Kosteneinsparungen, beispielsweise in der Fertigung.

Die jüngsten Durchbrüche im Bereich der künstlichen Intelligenz lassen den Umsatz der Big-Tech-Unternehmen in die Höhe schnellen, aber auch für Start-ups bieten sich interessante Chancen.

Künstliche Intelligenz: Welche Unternehmen profitieren besonders von dem Boom?

Künstliche Intelligenz erledigt bereits heute viele alltägliche Aufgaben auf Knopfdruck, ohne dass wir es merken, zum Beispiel:
  • Gesichtserkennung auf dem Smartphone
  • Vermeidung von E-Mail-Spam
  • Erkennung von Kreditkartenbetrug anhand von Abrechnungsdaten
  • Erstellen von Zeitreihenprognosen für die Wettervorhersage
  • Verfassen von Börsennachrichten
  • Automatisches Generieren von Empfehlungslisten für Nutzer:innen von Netflix, YouTube und Amazon
Das Statistische Bundesamt ermittelte Ende 2023 mit, dass in Deutschland jedes achte Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten künstliche Intelligenz nutzte, Tendenz steigend. In KI-Hochburgen wie Berlin, Hamburg und München waren es bereits deutlich mehr. So setzten in Berlin 30 Prozent der Unternehmen Maschinenlernen ein, doppelt so viele wie im Vorjahr. Unter den Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten lag der Anteil der KI-Anwender in Deutschland 2023 sogar bei 35 Prozent.
Der Hype um künstliche Intelligenz beschert den Anbietern ein glänzendes Geschäft. Microsoft, Google (Alphabet), Amazon, Meta und Apple sind (und bleiben) hier aktuell die wichtigsten Akteure. In den Rankings der wertvollsten Unternehmen haben sie die Nase vorn. Nvidia, Hersteller von KI-Hardware und Grafikkarten, stieg in kurzer Zeit in diese Spitzengruppe auf.
Unter diesen Giganten ist derzeit wahrscheinlich Microsoft am weitesten vorn, was die Technologie und die Produktintegration angeht. Der Windows-Konzern setzt konsequent auf künstliche Intelligenz in Verbindung mit Cloud-Technologie.
Microsoft hat Milliarden in Open AI investiert und sich so Einfluss auf die kommerzielle Nutzung der Softwareprodukte ChatGPT und DALL-E gesichert. Mit diesen Tools hatte OpenAI die Möglichkeiten generativer KI für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Daraufhin hat Microsoft die GPT-Technologie erweitert und sie als digitale Assistenzfunktion namens Microsoft Copilot in die eigenen Produkte integriert, z. B. als Copilot für Microsoft 365 in Office-Anwendungen und als Microsoft Copilot für Azure in der hauseigenen Cloud-Computing-Plattform. Ein kluger Schachzug, der sich als Wachstumsbeschleuniger erwies.
Viele Unternehmen bauen Partnerschaften mit KI-Anbietern auf, um die Technologie in ihrem Unternehmen sinnvoll zu nutzen. Andere entwickeln selbst innovative KI-Lösungen, indem sie z. B. große Sprachmodelle (Large Language Models, LLM) in ihre internen Abläufe integrieren.
Die Technologie hinter den neuen KI-Tools wie ChatGPT ist auch im herstellenden Gewerbe längst angekommen.

KI in der Industrie 4.0

In der sogenannten Industrie 4.0 sind Maschinen mit zahlreichen smarten Sensoren ausgestattet und werden stetig besser darin, Entscheidungen selbst zu treffen. Rund um die Uhr analysieren Algorithmen in einer cloudbasierten Software beispielsweise alle Sensordaten einer Fertigungsstraße. Das Ziel: eventuelle Schäden oder Fehlproduktionen erkennen, bevor es zu spät ist.
Um diese Unmengen von Daten richtig zu interpretieren und eventuell in Echtzeit Anpassungen an den Maschinen vorzunehmen, benötigt es sehr fortschrittliche künstliche Intelligenzen. Die Datenübertragung zwischen IoT-Sensoren (Internet der Dinge, Englisch: Internet of Things, kurz IoT) und künstlicher Intelligenz kann dabei über 5G, Narrowband IoT oder LTE-M erfolgen.
In Deutschland treibt beispielsweise Siemens die Nutzung von KI und des Industrial Metaverse in der Fertigung voran und schließt hierzu Partnerschaften mit Microsoft, Sony und Amazon Bedrock (AWS). Das Industrial Metaverse ist im Rahmen der digitalen Transformation die nächste Evolutionsstufe der industriellen Fertigung. Es generiert eine virtuelle Welt mit Avataren und virtuellen Objekten. Über eine Datenbrille kann die Produktion „betreten“ werden. Dies soll einen Produktivitätssprung und Kosteneinsparungen ermöglichen.
Der Technologieriese Bosch wiederum setzt KI-basierte Systeme in seiner Automobilsparte ein, um deren Produktion zu optimieren und die Sicherheit und Effizienz von Fahrzeugen zu verbessern.
Das Softwarehaus SAP setzt ebenfalls auf künstliche Intelligenz: Hier geht es unter anderem um KI-basierte Systeme für die Geschäftssoftware, um Prozesse effizienter zu gestalten und Angebote zu personalisieren.

Diese fünf Branchen werden 2024 wahrscheinlich besonders vom KI-Boom profitieren:

  1. Automobil: Künstliche Intelligenz macht Fortbewegung sicherer, nachhaltiger und komfortabler, etwa beim automatisierten Fahren, Energie- und Verkehrsmanagementsystemen sowie in der Fahrzeugproduktion.
  2. Gesundheit: KI hebt die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie auf ein neues Niveau. Sie hilft etwa in der Röntgen-, MRT- und CT-Bildgebung, große Datenmengen sekundenschnell zu analysieren, und kann Muster erkennen, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben.
  3. Handel: Algorithmen verbessern den Kundendienst durch virtuelle Assistenten, ermöglichen gezielte Vorhersagen zum Kundenverhalten und helfen bei Bestellung, Versand und Retourenmanagement.
  4. Medien: Die Erstellung von Inhalten sowie der Konsum von Medieninhalten verändern sich durch KI grundlegend. Generative KI unterstützt beispielsweise die Medienbranche sowie Marketing und Public Relations beim Erstellen von Konzepten, Texten und Bildern.
  5. Banken und Versicherungen: KI sorgt für mehr Sicherheit bei Finanzdienstleistungen durch die zuverlässige Analyse großer Datenmengen auf verdächtige Transaktionen. Dies kann durch eine positivere Bewertung an den Aktienmärkten ein messbarer Wettbewerbsvorteil sein.

Wie können Unternehmen KI sinnvoll nutzen? Einige Beispiele

In Deutschland setzen Unternehmen KI-Technologien laut Mitteilung des Statistischen Bundesamts vom November 2023 vor allem in folgenden Bereichen ein: Buchführung, Controlling und Finanzverwaltung (25 Prozent), IT-Sicherheit (24 Prozent), Produktions- und Dienstleistungsprozesse (22 Prozent) sowie in der Organisation von Unternehmensverwaltungsprozessen und im Management (20 Prozent).
Dabei nutzen die Unternehmen am meisten die KI-Technologien zur Spracherkennung (43 Prozent), zur Automatisierung von Arbeitsabläufen und zur Hilfe bei der Entscheidungsfindung (32 Prozent) sowie zur Analyse von Schriftsprache beziehungsweise Text Mining (30 %).
Es gibt also vielfältige Möglichkeiten, KI sinnvoll in Unternehmensabläufe einzubinden, auch für den Mittelstand und kleine Unternehmen. Die bekannteste KI-Anwendung 2024 ist voraussichtlich ChatGPT.
In den USA sind laut einer Umfrage von Forbes Advisor die beliebtesten Anwendungsbereiche von KI im Jahr 2024 voraussichtlich der Kundenservice (56 Prozent), Cybersicherheit und Betrugsmanagement (51 Prozent) sowie digitale persönliche Assistenten (47 Prozent). Von 600 befragten Unternehmen ist die Mehrheit überzeugt, dass ChatGPT einen positiven Einfluss auf ihr Geschäft haben wird. 97 Prozent sehen mindestens einen Vorteil der Technologie für ihr Unternehmen. Insgesamt glauben 74 Prozent der Befragten, dass ihnen ChatGPT dabei helfen werde, ihren Kundendienst zu verbessern.
Wichtig in diesem Zusammenhang: die Bedenken von Unternehmen hinsichtlich des Einsatzes von KI-Technologie. Laut der Forbes-Umfrage sind 40 Prozent der Unternehmen besorgt, sie könnten in eine Technologieabhängigkeit geraten. Ein Drittel der Unternehmen befürchtet Fehlinformationen oder einen Personalabbau durch KI.
Ein weiterer, bislang ungeklärter Kritikpunkt ist eine mögliche Verletzung des Urheberrechts. Hintergrund: Generative KI greift beispielsweise bei der Erstellung von Texten und Bildern auf geistiges Eigentum anderer zurück. Dieses wäre normalerweise durch das Urheberrecht geschützt.
Der häufigste Grund für den Nichtgebrauch von KI war laut Destatis im Jahr 2023 in Deutschland fehlendes Wissen (72 Prozent) oder die fehlende Kompatibilität mit vorhandenen Geräten, Software und IT-Systemen (54 Prozent). Ethische Überlegungen seien demnach nur in jedem fünften Fall ein Grund für den Verzicht auf KI gewesen.

Typische Einsatzfelder von KI in Unternehmen:

  • Erzeugung von Inhalten durch generative KI (Text, Bild, Audio, Code)
  • personalisierte Kundenansprache und Kundensupport
  • Produktionsprozesse
  • Logistik
  • (vorausschauende) Wartung
  • Finanzen, Buchführung
  • IT, Qualitätssicherung und Prozessüberwachung
  • Human Resources

Künstliche Intelligenz und das Internet – diese Konzerne sind ganz vorn dabei

Die großen Internet-Player und Gerätehersteller haben die herausragenden Chancen künstlicher Intelligenz schon lange erkannt, darunter Google (sowie der Mutterkonzern Alphabet), Apple und Samsung.
Google gehört zu den Pionieren im Bereich der künstlichen Intelligenz, schließlich ist die intelligente Aufbereitung und Nutzung von Daten in der DNA des Internet-Giganten verankert. Bessere Suchergebnisse, KI-gestützte Lösungen für die Google Cloud, optimale Navigation mit Google Maps oder Smarthome-Steuerung per Google-Home-Sprachbefehl: All dies macht Google zu einer treibenden Kraft für den Fortschritt auf dem Gebiet der KI. Der zugehörige Mutterkonzern Alphabet treibt Innovationen zudem über eigene Unternehmensbereiche wie X (früher Google X) voran.
X ist nicht zu verwechseln mit der einstigen Twitter-Plattform, die jetzt ebenfalls X heißt. In diesem Fall ist X das Innovationslabor der Alphabet-Gruppe, das sich unter anderem mit dem autonomen Fahren befasst.
Die einzige ernsthafte Konkurrenz für Googles Suchmaschinengeschäft ist Bing von Microsoft. Nachdem der Windows-Konzern die Suchmaschine Bing schon fast aufgeben wollte, trumpft er seit der ChatGPT-Integration wieder groß auf. Mit dem KI-gesteuerten Microsoft Copilot für das Web versetzt Microsoft dem Platzhirsch Google einen Stoß. Bing verfügt nicht nur über eine interaktive Chat-Funktion – Microsofts KI schreibt auch Texte, Gedichte und Computercodes und verändert damit das Erlebnis im Internet grundlegend.
Google kontert jedoch Ende 2023 mit dem neuen Sprachmodell Gemini, das ebenfalls generative künstliche Intelligenz im Internet bereitstellt – in drei Versionen (Ultra, Pro und Nano). Das Modell Gemini Ultra ist laut Google auf die Ansprüche von Unternehmen ausgerichtet.
Auch Apple sieht KI als riesigen Markt: Aus den Anfängen der Siri-Sprachsteuerung ist ein vollwertiger digitaler Assistent geworden, der künstliche Intelligenz einsetzt – unter anderem in der Spracherkennung. Apple verbessert zudem beständig seine KI-Hardware in Form eines Chips. Diese Technologie namens Apple Neural Engine soll die Stimm- und Gesichtserkennung immer weiter verbessern.
Selbstverständlich setzt auch der Internetkonzern Amazon auf KI-Verfahren. Über Alexa-Sprachbefehle steuern viele Menschen ihre Smarthome-Geräte, lassen sich die Wettervorhersage mitteilen oder lösen Bestellungen aus. Hinter den Kulissen profitiert Amazon von optimierten Logistikprozessen, Bestellvorhersagen und effizienten Lieferketten. Ein Großteil der Entwicklungsarbeit findet hausintern statt. Künftig soll außerdem das KI-Tool Amazon Rufus Kund:innen beim Einkauf helfen. Es soll etwa bei der Suche passender Geschenke unterstützen: Dafür lassen sich Alter, Geschlecht und Interessen der Person eingeben, für die das Präsent gedacht ist.
Zu den weiteren Tech-Giganten, die vom KI-Boom profitieren, gehört Meta – nach Google der zweitgrößte Anbieter von Digitalwerbung. Mark Zuckerbergs Internetkonzern stellt für Werbekunden KI-Tools bereit, mit denen sie effektiver Anzeigen auf den Plattformen der Facebook-Familie schalten können. Das Ziel: Die Inhalte sollen besser zu den Interessen der Nutzer:innen passen, damit sie länger dort verweilen.

Künstliche Intelligenz ist weit mehr als Robotik und Sprachsynthese

Viele Menschen stellten sich bei künstlicher Intelligenz bis vor Kurzem vor allem menschenähnliche Roboter vor, die die Mensch-Maschine-Interaktion perfektionieren. Doch KI ist weit mehr als das: Sie verändert unsere Arbeitswelt, sei es in der Medizinbranche, in der Landwirtschaft oder im Marketing. KI-Lösungen übernehmen hier zunehmend Aufgaben, die für Menschen schwierig, eintönig, gefährlich oder wegen der immensen Datenflut nicht zu bewältigen sind – intelligente Maschinen arbeiten in solchen Bereichen schnell und zu geringen Kosten.
Basierend auf dem Trendthema KI entstehen neue Wirtschaftszweige und Wachstum: Laut einer Prognose des Statista Research Department könnte der weltweite Umsatz im Bereich künstlicher Intelligenz innerhalb von 2024 auf über 550 Milliarden US-Dollar anwachsen. Deshalb würden immer mehr Start-ups im Bereich der KI gegründet.

Das Internet der Dinge verbindet physische und virtuelle Welt

Ein zuverlässiger und schneller Zugang zum Internet der Dinge ist notwendig, um Maschinen, Sensoren und andere Bereiche mit smarter Technik auszustatten. Die Vernetzung macht die Geräte einerseits intelligent, ermöglicht andererseits auch das Sammeln von weiteren Daten. Um diese Daten zu verarbeiten, kommt KI zum Einsatz.
Das US-amerikanische Unternehmen Zebra Technologies ist hier sehr aktiv. Sie entwickeln und vertreiben RFID-Lesegeräte sowie Barcode Scanner und Coupon- oder Ticket-Drucker. Damit werden Produkte, Dienstleistungen und Vorgänge bis ins letzte Detail nachverfolgbar, was eine wesentliche Basis für intelligente Optimierung von Bestellprozessen und der Angebotsplanung ist.
Um Datensicherheit und Datenschutz auch für das IoT zu gewährleisten, arbeiten Firmen wie CrowdStrike permanent an KI-basierten Erkennungsverfahren, um Schadsoftware zu identifizieren. Es handelt sich teilweise um eine KI-gestützte Weiterentwicklung der bisher verbreiteten Heuristik-Mechanismen, wie sie in gängigen Virenscannern zum Einsatz kommen. Die Auswertung und Erkennung muss smart und effizient sein. So werden mögliche Bedrohungen schnellstmöglich identifiziert und mit bekannten Fällen abgeglichen – um dann passende Lösungsansätze zu initiieren.

Von Big Data zu Smart Data – ohne gezielte Auswertung keine intelligenten Entscheidungen

Um die großen Datenmengen im Bereich künstlicher Intelligenz auszuwerten, braucht es leistungsstarke Hardware wie die fließkommastarken Prozessoren moderner Grafikkarten und jede Menge Speicherplatz. Auch die zugrunde liegenden Algorithmen müssen fortlaufend optimiert werden, um aus der Datenflut logische und sinnvolle Entscheidungen ableiten zu können. Damit haben wir uns bereits unter dem Stichwort Smart-Data-Verfahren beschäftigt.
IBM beschäftigt sich im Rahmen seines Watson-Projekts mit solchen Datenanalysen, und auch das US-amerikanische Unternehmen Splunk setzt sich speziell mit solchen Auswertungen auseinander. Sie werten beispielsweise Transaktionsdaten, Netzwerkaktivitäten und das Online-Klickverhalten von Kund:innen aus. Unter anderem die Deutsche Bahn und Bosch nutzen bereits die Dienstleistungen von Splunk, was den Aktienwert innerhalb von vier Jahren etwa vervierfacht hat.

KI in der Kundenkommunikation – automatisiertes CRM, Werbeanzeigen und Call-Center

Salesforce ist eine der am weitesten verbreiteten CRM-Lösungen (Customer-Relationship-Management) auf dem Markt. Neben jeder Menge Tools zur Kundenbetreuung hat das Unternehmen mit Einstein eine KI-basierte Unterstützungslösung entwickelt. Einstein bietet intelligente Bestellvorhersagen, Empfehlungen und neue Automatisierungsprozesse.
Die Online-Werbebranche arbeitet ebenfalls schon längst mit KI-gestützten Auswertungs- und Optimierungsverfahren. Neben Google setzt auch das Technologieunternehmen The Trade Desk (USA) auf die KI-gestützte Optimierung von Werbeanzeigen. Kunden von Trade Desk erhalten automatisierte Werkzeuge, mit denen sie gezielt Anzeigen dort schalten können, wo der Return on Investment potenziell am größten ist.
Mit der Optimierung von Callcenter-Lösungen beschäftigt sich unter anderem das Unternehmen Twilio. Das Team um den Gründer Jeff Lawson hat die Firma innerhalb kurzer Zeit zum größten Player im Bereich Kundenkommunikation heranwachsen lassen. Langfristiges Ziel ist es, das Callcenter-Prinzip vollständig durch KI-gestützte Cloud-Dienstleistungen zu ersetzen, bei denen nur im Notfall ein Mensch eingreifen muss.

ChatGPT: Das steckt hinter dem KI-Chatbot

ChatGPT ist eine Entwicklung von OpenAI, einem in San Francisco ansässigen Unternehmen für künstliche Intelligenz. OpenAI Inc. Ist die gemeinnützig ausgerichtete Muttergesellschaft unter anderem des gewinnorientierten Unternehmens OpenAI LP.
OpenAI hat ChatGPT als sogenanntes auto-generatives KI-Chatbot-System für die Online-Kundenbetreuung entwickelt. Es handelt sich um einen vortrainierten generativen Chatbot, der auf Natural-Language-Processing-Techniken zurückgreift.
Die Quelle der von ChatGPT verwendeten Daten sind Lehrbücher, Websites und verschiedene Artikel, die die KI verwendet, um ihre eigene Sprache zu modellieren. Mit dieser Sprache interagiert ChatGPT mit seinen menschlichen Nutzer:innen.

Was kann ChatGPT?

Die Hauptfunktion von ChatGPT ist die Generierung von Antworten, wie sie echte Menschen geben würden. Daher eignet sich ChatGPT als Basis für Chatbots, KI-Systemgespräche und virtuelle Assistenten.
Es kann auch menschlich klingende Antworten auf Fragen generieren, die eher unterhaltsamer Natur sind: Z. B. kann ChatGPT selbstständig Geschichten und Gedichte generieren. Außerdem kann ChatGPT:
  • Quellcode schreiben
  • Informative Artikel schreiben
  • Texte in verschiedene Sprachen übersetzen
  • Fehler in Systemen suchen

Woher nimmt ChatGPT sein Wissen?

ChatGPT stützt sich auf das Prinzip des sogenannten Natural Language Processing (NLP, zu Deutsch: Verarbeitung natürlicher Sprache), um Eingaben in natürlicher Sprache verstehen zu können. Außerdem nutzt ChatGPT Machine Learning, um ständig dazuzulernen.
Die Verarbeitung natürlicher Sprache ist ein Teilgebiet der Informatik, genauer gesagt ein Teilgebiet des Bereichs künstliche Intelligenz. NLP befasst sich damit, Computern die Fähigkeit zu verleihen, Texte und gesprochene Wörter auf ähnliche Weise zu verstehen wie Menschen.
ChatGPT ist damit in der Lage, menschenähnliche Antworten zu generieren, die für die Nutzer:innen leicht verständlich sind. Im Vergleich zu Googles Suchmaschine war dies ein gewaltiger Fortschritt, denn diese lieferte auf Fragen „nur“ die passenden Links, während ChatGPT ausführlich und erklärend antwortet.

Google Bard – Der Konkurrent für ChatGPT

Der Erfolg von ChatGPT veranlasste Google, einen eigenen KI-basierten Chatbot auf den Markt zu bringen. Seit Juli 2023 ist Google Bard in Europa mit voller Kapazität verfügbar. Der Name des Programms geht auf William Shakespeare alias Bard of Avon zurück, bezieht sich also auf einen Dichter.
Google Bard basiert auf dem neuronalen Netzwerkmodell Transformer, das Google Research im Jahr 2017 lanciert hat und das auch ChatGPT zugrunde liegt. Bard kombiniert es zunächst mit Googles hauseigenem Sprachmodell Language Model for Dialog Application (LaMDA). Dabei handelt es sich um ein neuronales Sprachmodell, dem Google-Mitarbeiter:innen bereits attestierten, ein eigenes Bewusstsein entwickelt zu haben.
Im Grundprinzip gleicht Google Bard dem bekannteren ChatGPT und funktioniert als sogenannter dialogorientierter Chatbot: Das bedeutet, dass Bard Anfragen von Benutzer:innen versteht und seine KI dazu verwendet, mittels natürlicher Sprache Textantworten zu liefern. Auf der Basis von Machine-Learning lernt Bard stetig dazu, um seine Antworten und Reaktionen zu verbessern. Im Unterschied zu ChatGPT kann Googles KI durch den breit angelegten Zugriff auf Online-Ressourcen umfassendere und informativere Ergebnisse bereitstellen.
Auch hier gilt: Google Bard erlangt sein Wissen durch Daten, die häufig nicht freigegeben sind. Deren Verwendung ist dadurch urheberrechtlich bedenklich. Außerdem verstößt die Eingabe sensibler Daten bei einer Nutzung von Bard gegen die Datenschutzbestimmungen der DSGVO. Auch der Abruf und die Weiternutzung entsprechender Ergebnisse kann strafbar sein. Google rät daher vom geschäftlichen Einsatz von Bard ab.

Der KI-Start-up-Markt boomt ebenfalls

Nicht nur etablierte Player tummeln sich in der KI-Branche und warten mit intelligenten Lösungen auf. Wie in Wachstumsmärkten üblich, kommen jede Menge Start-ups mit neuen Ideen, innovativen Produkten und Dienstleistungen auf die Bühne, darunter verschiedene IoT-Start-ups. Auch in Deutschland gibt es im KI-Bereich zahlreiche junge Unternehmer:innen, die die Branche revolutionieren wollen. Exemplarisch wollen wir hiervon einige nennen:
  • DeepL: Eines der bekanntesten Start-ups ist DeepL (kurz für Deep Learning). Die Gründer:innen des Kölner Online-Diensts haben sich maschinellen Übersetzungen verschrieben und liefern Freitextübersetzungen basierend auf künstlicher Intelligenz.
  • E-Bot 7: Das Unternehmen verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie Twenty Billion Neurons. Es wirkt unter anderem bei der Optimierung von Chatbots mit.
  • Fraugster: Das Berliner Unternehmen beschäftigt sich mit der Verhinderung von Kreditkartenmissbrauch. Aus den Daten, die zur Verfügung stehen, erstellt Fraugster eine Art Story, die hilft, die Glaubwürdigkeit einer Person bei einem Zahlungsvorgang zu bewerten.
  • Enway: Die Gründer von Enway sind im Bereich der Smart City aktiv. Sie haben eine autonome Kehrmaschine entwickelt, die ein bestimmtes Gebiet mithilfe einer 3D-Karte auch ohne GPS-Unterstützung abfahren kann – und dort bis zu 120 Liter Müll einsammelt. Das ist auch ein spannender Ansatz für Messe- und Konzerthallen nach Veranstaltungen.
Eine Übersicht über registrierte deutsche KI-Start-ups finden Sie unter anderem auf der „Plattform Lernende Systeme“, die unter anderem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird.

Die Top-Unternehmen im Bereich künstliche Intelligenz

Verschiedene große und kleine Player engagieren sich im schnell wachsenden Milliardenmarkt künstliche Intelligenz. Die wichtigsten Vertreter und ihre aktuellen Schwerpunktaktivitäten im Überblick:
  • Microsoft: Copilot als digitaler Assistent für Apps, Web, Fertigung, Cloud und Kreativität
  • Google (Alphabet): Maps, Ads, Google Cloud, Wettervorhersagen, autonomes Fahren
  • Apple: Apple Neural Engine zur Verbesserung von Siri
  • Samsung: 5G-Technologie, Device-KI, cloudbasierte KI, autonomes Fahren
  • Nvidia: Leistungsstarke GPU-Hardware zur Datenanalyse
  • Amazon: Optimierung von Logistikprozessen und Bestellvorhersagen
  • CrowdStrike: KI-basierte Schadsoftware-Erkennung
  • IBM: Big-Data-Auswertungen mit IBM Watson, Hosting, Kundendienstlösungen
  • Splunk: Big-Data-Auswertungen für Customer-Insights
  • Salesforce: KI-gestützte Bestellvorhersagen und Empfehlungen
  • The Trade Desk: KI-optimierte Werbeschaltung
  • Twilio: Callcenter-Automatisierung

Checkliste: So profitiert auch Ihr Unternehmen von künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz schafft enormes Innovations- und Einsparpotenzial für Unternehmen. Mit dieser Checkliste finden Sie Einsatzgebiete für KI in Ihrem Unternehmen oder entwickeln ganz neue Businessmodelle:
  • Gründen Sie in Ihrer Firma eine Taskforce „Künstliche Intelligenz“ und schauen Sie sich gemeinsam alle Ihre Prozesse an:
    • Wo könnten die in diesem Artikel vorgestellten Firmen und Technologien Ihre eigenen Abläufe bereits heute vereinfachen oder effizienter gestalten? Achtung: Nicht überall, wo KI draufsteht, ist auch wirklich KI drin. Schauen Sie sich daher alle Angebote am Markt sehr genau an.
    • In welchen Einsatzbereichen würden Sie sich KI-Technologien wünschen, die es bisher noch nicht gibt, die aber einen erheblichen Fortschritt bringen könnten? Gibt es Anbieter, die entsprechende KI-Tools für Sie entwickeln?
    • Nutzen Sie die KI selbst, um mögliche Einsatzgebiete für KI in Ihrem Unternehmen zu entdecken. Stellen Sie einem Chat-Agent gezielt Fragen zu Ihren Prozessen und zu Optimierungsmöglichkeiten. Viele Antworten der Software werden sehr allgemein, erkennbar unrealistisch oder unverbindlich sein, manche aber auch eine neue Sichtweise auf Ihr Unternehmen und Ihre Abläufe enthalten und interessante Anstöße liefern.
  • Prüfen Sie eigene Produkt- und Service-Ideen neu, die Sie bisher immer zurückgestellt haben, zum Beispiel weil der Personaleinsatz hierfür bisher unverhältnismäßig hoch war. Das kann die Lokalisierung eines erfolgreichen Produktes für einen fremdsprachigen Markt sein (mittels KI deutlich einfacher) oder eine 24-Stunden-Service-Hotline, die Sie bisher mangels Personal nicht realisieren konnten.
  • Binden Sie Ihren Mitarbeiter:innen in die Entwicklung neuer KI-Prozesse ein. Lassen Sie sie Vorschläge machen, wo sie gerne von Standardprozessen entlastet werden möchten, damit mehr kreative Zeit für die Entwicklung neuer Produktideen bleibt.
  • Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeiter:innen auch offen über Veränderungen. Ihr gemeinsames Ziel sollte sein, dass keine Arbeitsplätze durch KI wegfallen, sondern Ihre Produktpalette und Ihre Effizienz durch KI wachsen. Finden Sie interne und externe Fortbildungen für Ihre Mitarbeiter:innen, damit diese selbst zu KI-Experten werden.
  • Setzen Sie Testumgebungen auf, zum Beispiel eine Ki-basierte Telefonhotline, die Sie zuerst nur intern oder für ausgewählte Kund:innen verwenden. Beachten Sie, dass KI keineswegs fehlerfrei arbeitet, sondern lediglich andere Fehler macht als Menschen. Sie weiß beispielsweise nicht, was Kund:innen und deren Bedürfnisse sind. Insbesondere am Anfang werden Sie Ihre KI-Systeme daher sehr engmaschig überwachen müssen. Planen Sie entsprechend viel Zeit für das Anlernen Ihrer Systeme ein und für das Optimieren Ihrer Arbeitsaufträge (Prompts) an die künstliche Intelligenz.
  • Evaluieren Sie Ihren KI-Einsatz regelmäßig, mindestens alle sechs Monate. KI-Technologien entwickeln sich sehr schnell weiter. Neue Sprachmodelle beispielsweise kommen aktuell im Halbjahrestakt auf den Markt und können dann bereits deutlich mehr als die Vorgängerversionen.

KI-Unternehmen: das Wichtigste in Kürze

  • Um große Datenmengen richtig zu interpretieren, benötigen Unternehmen eine leistungsstarke künstliche Intelligenz.
  • KI und sprachbasierte Tools wie digitale Assistenten und ChatGPT gewinnen in Unternehmen zunehmend an Bedeutung.
  • Zahlreiche Unternehmen entwickeln KI-Lösungen, die Maschinenlernen, Big Data und digitalen Assistenten immer besser unterstützen.
  • Unternehmen nutzen KI für Anwendungen wie Kundenservice, Customer-Relationship-Management (CRM), Cybersicherheit und Online-Marketing.
  • KI verbessert außerdem interne Geschäftsprozesse wie die Datenaggregation, Prozessautomatisierung und SEO-Aufgaben.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/blog/artificial-intelligence-96374/

iOS 17.6: Das steckt im neuen iPhone-Update

Apple ist für iOS 17.6 in die Betaphase gestartet. Es handelt es sich hierbei vermutlich um eins der letzten iOS-17-Updates, bevor im September 2024 aller Voraussicht nach iOS 18 startet. Doch welche Neuerungen stecken in iOS 17.6? Und wann erscheint das iPhone-Update voraussichtlich?

Release von iOS 17.6 im Juli 2024?

Am 17. Juni 2024 ist die Entwickler-Beta zu iOS 17.6 erschienen, am 20. Juni folgte die öffentliche Beta. Einen konkreten Release-Termin für das iOS-Update gibt es noch nicht. Es sollte aber ein paar Wochen dauern, bevor Apple mit dem Roll-out der finalen Version beginnt. Wahrscheinlich ist es Ende Juli/Anfang August 2024 so weit – kurz bevor iOS 18 veröffentlicht wird.

Der Sprung auf die nächste große iOS-Version sollte im September 2024 erfolgen, wenn Apple vermutlich auch die iPhone-16-Modelle vorstellt.

Zur Erinnerung: iOS 16.6 ist am 24. Juli 2023 erschienen, iOS 15.6 am 20. Juli 2022.

 

iPhone-Update: Das ist neu in iOS 17.6

Hinweis: iOS 17.6 befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Bitte bedenke, dass es nicht alle Features in einer Beta-Version auch zwingend in die finale Version schaffen.

Bugfixes und Verbesserungen

iOS 17.6 wird wahrscheinlich nur ein kleines Update sein, das hauptsächlich Bugfixes und andere Optimierungen im Gepäck hat. Große neue Features, wie sie beispielsweise iOS 17.4 einführte, erwarten wir nicht.

Zu den Neuerungen unter iOS 17.6 gibt es aktuell kaum Informationen. Das Update soll laut Apple aber ein Problem mit Bluetooth-Kopfhörern fixen, die unter bestimmten Bedingungen nicht funktionieren.

Apropos: Auch die Betaphase von iPadOS 17.6 ist Mitte Juni gestartet. Die Software soll auf dem iPad Air (sechste Generation) und iPad Pro (siebte Generation) einen Bug bei der Frontkamera beheben. Darüber hinaus sind aber auch hier keine weiteren Details bekannt.

Für diese iPhone-Modelle erscheint das Update

Apple sollte die kommende iOS-Version für alle iPhones ausrollen, die auch mit iOS 17 kompatibel sind. Dazu gehören beispielsweise die Modelle der iPhone-15-Serie und das aktuelle iPhone SE.

Eine ausführliche Liste aller iOS 17 unterstützenden iPhones haben wir Dir bereits an anderer Stelle auf featured bereitgestellt.

So kannst Du die iOS-Beta auf Deinem iPhone installieren

Du kannst auf Deinem iPhone die aktuelle iOS-Beta installieren und neue Funktionen so noch vor dem offiziellen Release testen. Allerdings gibt es da einige Dinge zu beachten: So solltest Du eine iOS-Beta nicht auf Deinem Hauptgerät installieren. Sie kann instabil sein und Probleme auf dem iPhone verursachen, weshalb Du sie nur auf einem Zweitgerät testen solltest.

Wir empfehlen Dir außerdem, ein Back-up Deiner iPhone-Daten zu erstellen, bevor Du die aktuelle Betaversion herunterlädst und installierst. Du kannst nämlich nicht einfach von einer Betaversion zur aktuellen, stabilen iOS-Version zurückwechseln. Stattdessen musst Du zunächst alle Daten vom Gerät löschen und dieses dann mithilfe der im Back-up gesicherten Daten wiederherstellen.

So meldest Du Dich für die iOS-Beta an:

  1. Öffne die Apple-Beta-Webseite und tippe dort auf „Registrieren”.
  2. Logge Dich mit den Zugangsdaten zu Deiner Apple-ID ein.
  3. Folge den Anweisungen auf dem Bildschirm, um Dich für die Public Beta anzumelden.
  4. Öffne anschließend die Einstellungen auf Deinem iPhone und tippe auf „Allgemein”.
  5. Unter „Softwareupdate | Beta-Updates” kannst Du jetzt die aktuelle Betaversion auswählen.
  6. Wähle „Zurück” aus. Anschließend kannst Du den Download der iOS-17-Beta anstoßen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/ios-17-6-update-iphone-release-features/#/

Fax vom Smartphone senden: Diese Möglichkeiten gibt es…

In manchen Situationen bietet es sich auch im 21. Jahrhundert noch an, ein Fax anstelle eines Briefes auf den Weg zu bringen. Allerdings sind die dafür benötigten Faxgeräte mittlerweile aus den meisten Büros verschwunden. Das ist aber noch lange kein Grund zur Sorge: Im Folgenden erfährst Du, wie Du ganz einfach ein Fax vom Smartphone verschicken kannst.

Eigentlich könnte man meinen, dass die Zeit der Faxgeräte und Faxnummern lange vorbei ist. Geht es aber zum Beispiel darum, eine Kündigung auszusprechen oder andere Vertragsangelegenheiten zu regeln, stellt der Versand eines elektronischen Briefes immer noch eine gute Alternative zum klassischen Postweg dar.

Was aber, wenn Du keinen Zugriff auf ein Faxgerät hast? Eine naheliegende Anlaufstelle wie in so vielen anderen Lebenslagen auch: Dein Smartphone. Auf Deinem Mobilgerät stehen Dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um ein (E-)Fax auf den Weg zu bringen. Im Folgenden stellen wir Dir eine unkomplizierte Möglichkeit vor.

Fax vom Handy aus senden: Das Wichtigste in Kürze

  • Um ein Fax von Deinem Smartphone zu versenden, kannst Du auf Apps aus dem jeweiligen Store Deines Smartphones zurückgreifen.
  • Du kannst beispielsweise die App der Deutschen Post nutzen, um per E-Post SMS zu versenden – diese Möglichkeit eignet sich besonders, wenn Du regelmäßig Faxe versendest.
  • Dafür musst Du Dich allerdings vorher per Post Video Ident oder in einer Filiale verifizieren.
  • Alternativ kannst Du auch auf andere Apps zurückgreifen. Die Anwendung „FreeFax” von FAX.de bietet sich vor allem für Gelegenheitsnutzende an.

Faxdienste per App für iOS und Android

Um ein Fax per Smartphone zu versenden, kannst Du einfach eine entsprechende App installieren und benutzen. So bietet zum Beispiel die Deutsche Post mit E-Post eine Anwendung für den kostenlosen Faxversand innerhalb Deutschlands an.

Voraussetzung dafür: ein E-Post-Account, dessen Einrichtung allerdings mit ein wenig Aufwand verbunden ist. Aus Sicherheitsgründen musst Du Dich nämlich entweder persönlich in einer Filiale der Deutschen Post oder aber von zu Hause aus über ein spezielles Verfahren ausweisen.

Greifst Du dagegen nur gelegentlich auf ein E-Fax zurück, ist die Anwendung „FreeFax” von FAX.de eine gute Option. Über die App, die Dir kostenlos im App Store und in Googles Play Store zur Verfügung steht, kannst Du pro Tag kostenlos ein Fax an Nummern in 50 Ländern weltweit verschicken.

Dieses Limit kannst Du natürlich überschreiben und noch mehr Faxe verschicken, die sind dann allerdings kostenpflichtig.

WhatsApp auf zwei Handys oder iPhones verwenden – so geht es

Mit WhatsApp auf Deinem Haupt- und Zweitgerät chatten? Das ist mit der Multi-Geräte-Funktion kein Problem. Im Folgenden erfährst Du, was Du tun musst, um WhatsApp auf zwei Handys oder iPhones nutzen zu können.

Lange Zeit war es nicht möglich, ein WhatApp-Konto sowohl auf einem Haupt- als auch einem Zweitgerät zu nutzen: Sobald Du Dich auf einem Zweithandy bei WhatsApp mit Deiner Handynummer angemeldet hattest, wurde der Zugang auf dem Haupthandy automatisch gesperrt. Mittlerweile hat Meta nachgebessert: Du kannst WhatsApp also problemlos auf zwei Handys oder iPhones verwenden.

WhatsApp auf zwei Handys oder iPhones einrichten

Du willst WhatsApp auf einem zweiten Android-Handy oder iPhone einrichten? Das funktioniert folgendermaßen:

  1. Lade WhatsApp auf das Android-Smartphone oder iPhone herunter, das Du als Zweitgerät zum Chatten nutzen willst.
  2. Öffne nach der Installation den Messenger und tippe auf „Zustimmen & Fortfahren”.
  3. Tippe auf das Drei-Punkte-Symbol oben rechts und wähle „Mit bestehendem Konto verknüpfen” aus. Auf dem Display sollte jetzt ein QR-Code zu sehen sein.
  4. Öffne WhatsApp auf Deinem Hauptgerät.
  5. Tippe dort auf das Drei-Punkte-Symbol (Android) beziehungsweise den Menüpunkt „Einstellungen” (iOS).
  6. Tippe auf den Menüpunkt „Verknüpfte Geräte”.
  7. Wähle die Option „Gerät hinzufügen” aus und entsperre gegebenenfalls das Display.
  8. Anschließend scannst Du den QR-Code, der auf dem Bildschirm Deines Zweitgeräts zu sehen ist.

 

Das war’s! Nun solltest Du WhatsApp auf dem zweiten Handy beziehungsweise iPhone nutzen können. Die Chatverläufe werden übrigens automatisch synchronisiert: Sobald Du ein neues Gerät mit Deinem WhatsApp-Konto verknüpft hast, sendet ihm Dein Haupttelefon eine Ende-zu-Ende-verschlüsselte Kopie des aktuellen Chatverlaufs zu.

WhatsApp auf einem Zweitgerät nutzen: Das sind die Einschränkungen

Maximal lassen sich vier Smartphones mit einem einzigen WhatsApp-Account verknüpfen. Allerdings gibt es einige wenige Funktionen, die Du mit dem Messenger auf einem Zweithandy nicht nutzen kannst:

  • Broadcast-Listen: Du kannst keine Broadcast-Listen kreieren beziehungsweise ansehen.
  • Statusmeldungen: Auch das Erstellen von Statusmeldungen ist auf dem Zweitgerät nicht möglich.
  • Live-Standort: Diese Funktion zur Teilung des aktuellen Standorts kannst Du ebenfalls nicht nutzen.
  • Automatische Abmeldung: Wenn Du Dein Hauptgerät 14 Tage lang nicht verwendest, wirst Du bei WhatsApp auf dem Zweitgerät automatisch abgemeldet.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/apps/whatsapp-auf-zwei-handys-verwenden/#/

Intralogistik: Definition, Beispiele und Optimierungsansätze für Unternehmen

Interne Logistikprozesse wie Informations-, Waren- und Materialfluss und wirken sich direkt auf den Erfolg von Unternehmen aus. Je effizienter und reibungsloser diese Prozesse ablaufen, desto wirtschaftlicher arbeitet der gesamte Betrieb. Durch Automatisierung und Vernetzung der Intralogistik können Unternehmen Kosten sparen und wettbewerbsfähiger werden.

Intralogistik: Begriffsklärung

Als Intralogistik wird die betriebsinterne Logistik bezeichnet. Sie umfasst alle logistischen Prozesse, die innerhalb des Unternehmens ablaufen und wird seit einigen Jahren als eigenständige Branche betrachtet. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zählt dazu die

…Organisation

…Steuerung

…Durchführung

…Optimierung

…der unternehmensinternen Material- und Warenflüsse, des Warenumschlags und der Informationsströme. Laut VDMA weisen Industrie, Handel und öffentliche Einrichtungen intralogistische Prozesse auf.

Im Gegensatz dazu werden unter dem Begriff Logistik meist externe logistische Prozesse, Güterverkehr und Transportgewerbe verstanden.

Unternehmensbereiche, die von guter Intralogistik profitieren

Die internen logistischen Prozesse wirken sich auf viele Bereiche eines Unternehmens aus. Dazu gehören insbesondere:

Finanzen: Intralogistik ist ein finanzieller Faktor. Eine reibungslos funktionierende interne Logistik spart Zeit, Aufwände und damit Geld. Investitionen in diesen Bereich rentieren sich in der Regel schnell. 

Informationstechnik und Informatik: Für eine Optimierung der Intralogistik durch Automatisierung sind technische Lösungen notwendig. Dazu zählen Software und IT-Systeme, mit denen im Hintergrund die Prozesse geplant werden – aber auch per Internet der Dinge (IoT) vernetzte Geräte, die zur Optimierung der Abläufe beitragen. Für die Funktionalität dieser Infrastruktur ist Ihre IT-Abteilung zuständig.

Ein- und Verkauf: Durch optimale Planung der einzukaufenden Materialmengen minimieren Unternehmen ihre Lagerkosten, kommen aber nicht in materielle Engpässe. Darüber hinaus trägt eine funktionierende Intralogistik dazu bei, dass fertige Produkte nicht zu lange im Lager verweilen und schnell ausgeliefert werden. 

HR (Personalwesen): Durch eine Automatisierung und Effektivierung der internen Abläufe können Personalkosten gespart werden. Dabei sollten Unternehmen darauf achten, dass die Personaldecke stets dick genug ist, um eine Unterbesetzung zu vermeiden.

Die Prozesse der Intralogistik

Intralogistik betrifft im Wesentlichen …

den Materialtransport innerhalb des Unternehmens.

das Management des Bestandes.

die Planung und Verwaltung des Lagers und der Bestände.

Intralogistik betrifft folglich – je nach Branche und Gewerbe – vor allem die Materialien innerhalb des Unternehmens. Zunächst wird Material angeliefert, beim Wareneingang erfasst und geht somit von der externen in die interne Logistik über. Die Lagerung spielt dabei eine wichtige Rolle, denn während sie sich im Unternehmen befinden, werden Material und Produkte in der Regel immer wieder zwischengelagert.

Vorratskontrolle, Kommissionierung, Bestellabwicklung und Verpackung sind ebenfalls Aufgaben der innerbetrieblichen Logistik. In diesen Bereichen ist über alle Aufgaben hinweg ein gutes Management der Bestände nötig.

Der innerbetriebliche Prozess endet mit dem Warenausgang. Hier wird das Produkt bei der Auslieferung wieder in die externe Logistik übernommen.

Intralogistik 4.0: Effizientere Prozesse dank IoT

Mit steigenden Anforderungen an Geschwindigkeit und Effizienz und zunehmend komplexen Aufgaben im Bereich der Intralogistik stoßen manuelle Prozesse häufig an ihre Grenzen. Hier können technische Systeme helfen, die Performance weiter zu steigern – insbesondere automatisierte IoT-Lösungen stehen hier hoch im Kurs. Die automatisierte und vernetzte Intralogistik wird auch als Intralogistik 4.0 bezeichnet.

Ein großer Vorteil der Intralogistik 4.0: Sie vernetzt die Logistik eines Unternehmens ganzheitlich, während bei der traditionellen, manuellen Variante häufig einzelne Bereiche isoliert betrachtet werden. Diese übergreifende Verknüpfung ermöglicht zusätzliche Optimierungen durch Datenaustausch und Kommunikation entlang der gesamten Logistikkette: Der reibungslose Datenfluss zwischen den einzelnen Bereichen – wie Lager, Produktion und Versand – über das Internet of Things ermöglicht eine detailliertere und genauere Planung.

Das bringt einen weiteren Vorteil mit sich: Intralogistik 4.0 ist flexibel und anpassungsfähig. Im Gegensatz zur starren Struktur der manuellen internen Logistik lässt sich die vernetzte und automatisierte Intralogistik agil gestalten. Unternehmen können so auf neue Gegebenheiten schnell und effizient reagieren.

Vernetzung als Grundlage

Voraussetzung dafür ist, dass eine entsprechende technische Infrastruktur geschaffen wird. Geräte, Fahrzeuge, Maschinen und andere Objekte müssen mit Sensoren ausgestattet und vernetzt werden, um kontinuierlich Daten und Informationen erfassen und senden zu können. Dadurch lassen sich die vernetzten Objekte sowie Prozesse und Abläufe in Echtzeit überwachen und koordinieren. Die Ausstattung mit Sensorik und die IoT-Konnektivität bilden somit das Fundament der Intralogistik 4.0. Je nach Anforderung kann dazu auch ein firmeneigenes 5G-Campusnetz gehören.

Daten, die entlang der Logistikkette gesammelt werden, sind je nach Branche und Gewerbe unterschiedlich. Es können etwa solche zu Temperatur, Feuchtigkeit, Standort oder Bewegung sein. Diese Daten laufen auf einer zentralen Steuerungssoftware, einer IoT-Plattform, ein. Hier werden sie analysiert und verarbeitet. Dadurch haben Sie stets einen umfassenden Überblick über den Status Ihrer Waren, Bestände und Maschinen. Überschreitet ein Parameter einen festgesetzten Grenzwert, löst das System automatisch einen Alarm aus und benachrichtigt die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Automatisierung reduziert Aufwände

Mit Sensoren ausgestattete Industrieroboter, Maschinen und Fahrzeuge bieten die Möglichkeit zur vorausschauenden Wartung. Wichtige Parameter werden dabei stetig überwacht. Anstatt also in regelmäßigen Abständen ein Team zur Wartung zu schicken, lesen Sie über die IoT-Plattform ab, wann welche Maschinen und Fahrzeuge welche Wartung benötigen. So setzten Sie Ihr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter effizienter ein, da Routineüberprüfungen weitgehend entfallen und mehr Zeit für relevante Aufgaben bleibt.

Ein Trend der Automatisierung in der Intralogistik sind fahrerlose Transportsysteme. Die neueste Generation dieser Roboter ist mit Sensoren, Kameras oder RFID-Chips ausgestattet, mithilfe derer sie frei durch die Lagerhalle navigieren und zuverlässig den kürzesten Weg zum Ziel finden – häufig schneller und sicherer als menschliche Angestellte.

Eine moderne Intralogistik bietet für Firmen jeder Größe entscheidende Vorteile. Welche Lösung in welchem Umfang für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, hängt stark von der Branche, Ausrichtung und örtlichen Gegebenheiten ab. Welche Vorteile Sie im Allgemeinen erwarten können und worauf Sie besonders achten sollten, erfahren Sie im Folgenden.

Effizientere Prozesse und Abläufe: Durch die Analyse der gesammelten Daten lassen sich Prozesse und Abläufe auf objektiver Ebene bewerten und Verbesserungen ableiten. Zudem werden Anpassungen an neue (kurzfristige) Marktbedingungen einfacher und schneller möglich.

Effizientere Maschinen: Maschinen, Roboter, fahrerlose Transportsysteme etc. bieten dank IoT die Möglichkeit zur vorausschauenden Wartung. Sie senden Statusdaten an eine zentrale Plattform und melden selbst, wenn sie gewartet werden müssen. Zeitaufwändige Aufgaben wie Routinekontrollen entfallen weitgehend und Ausfallzeiten werden minimiert. 

Optimierte Auslastung: Sowohl die Auslastung von Lagerflächen als auch von Transportmitteln und anderen Maschinen lassen sich mithilfe der gesammelten Daten optimieren. Das Bestandsmanagement wird vereinfacht und Engpässe bei Materialien oder Produkten werden vermieden. Zudem lassen sich die Durchlaufzeiten verkürzen und der Materialfluss verbessern.

Wettbewerbsvorteile: Durch die genannten Optimierungen lassen sich zudem Kosten einsparen, da ineffiziente Arbeitsschritte minimiert werden. Eine Automatisierung der Intralogistik bringt Ihrem Unternehmen somit Wettbewerbsvorteile durch mehr Effizienz, schnellere Abläufe in der internen Logistik und gleichzeitig sinkende Kosten.

Gesteigerte Sicherheit: Durch die permanente automatisierte Überprüfung des Zustands von Maschinen und der Lagerbedingungen von Waren und Material steigt die Sicherheit für Ihre Angestellten und die Wirtschaftlichkeit Ihres Unternehmens.

Positive Außenwirkung: Schnellere und effizientere innerbetriebliche Abläufe sorgen auch für zufriedenere Kunden, die z. B. schneller Ihre Ware erhalten. Gesteigerte Umweltverträglichkeit, durch einen geringeren CO2-Ausstoß aufgrund effizienter Fahrzeug- und Lagerflächennutzung, steigert zudem die Klimabilanz Ihres Unternehmens und sorgt für eine positive Wahrnehmung.

Herausforderungen

Die Umstellung der Intralogistik auf automatisierte und vernetzte Prozesse und Abläufe kann langwierig und zunächst kostenintensiv sein. In der Regel amortisieren sich die Ausgaben aber zeitnah, da die daraus resultierenden Einsparungen im Betriebsablauf permanent sind. Eine schrittweise Automatisierung und der Weg hin zur Intralogistik 4.0 sind somit Investitionen in die Zukunft Ihres Unternehmens.

Bei all den Vorteilen sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass es sich um eine komplexe Thematik handelt, die viel Fachwissen aus verschiedenen Bereichen benötigt. Daher ist es empfehlenswert, ausgewiesene Spezialisten für die Umrüstung Ihrer Intralogistik heranzuziehen. Lassen Sie sich ein individuell auf die Anforderungen Ihres Unternehmens zugeschnittenes Angebot machen, um den maximalen Nutzen zu generieren.

Beispiele für moderne Intralogistik-Lösungen in Unternehmen

Jedes Unternehmen hat unterschiedliche Anforderungen an Intralogistik-Lösungen. Ein Trend lässt sich aber übergreifend erkennen: Auch in der Intralogistik sind Robotik, Machine Learning und künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch. Einige Beispiele, wie solche Lösungen aussehen können.

Lagersysteme: Je nach Branche und Ausrichtung können unterschiedliche Systeme für Ihr Unternehmen sinnvoll sein – etwa automatisierte Hochregallager oder Palettenregale. Ziel ist es, dass Waren und Material fachgerecht gelagert und schnell bereitgestellt werden können. Hier kommen etwa Roboter zum Einsatz, die vor allem wiederkehrende Aufgaben z. B. in der Kommissionierung übernehmen.

Softwarelösungen zur Lagerverwaltung: Vernetzung und Digitalisierung der Intralogistik brauchen Softwaresysteme zur Steuerung der Prozesse. Außerdem erleichtert eine gute Software die Lagerverwaltung und hilft bei einer besseren Planung der Abläufe.

Identifikationstechnologien: RFID-Chips oder QR- bzw. Bar-Codes erleichtern die Identifikation von Waren und Material und beschleunigen die Inventur. Wird ein Chip oder Code eingescannt, taucht das entsprechende Objekt in der Software auf. Auf diese Weise lassen sich Bestand, Standort und Zustand von Waren und Material einfach und zuverlässig über die gesamte Logistikkette verfolgen.

Automatisierte Bestandserfassung: Ein Beispiel für die automatisierte Bestandserfassung ist der Einsatz von Drohnen. Diese arbeiten autonom und erfassen auch in hoch gelegenen Regalfächern zuverlässig den Bestand. Die erfassten Daten fließen dann in die Lagerverwaltungssoftware ein.

Fahrerlose Transportsysteme: Autonom fahrende Transportsysteme unterschiedlicher Größen transportieren die Waren und Materialien von einem Ort zum nächsten. Die Geräte sind vernetzt und mit verschiedenen Sensoren ausgestattet, um einen sicheren und effizienten Materialfluss bzw. Warenstrom zu gewährleisten. Die Lösungen sind vielfältig: Von kleinen Transportsystemen, die sich schnell und nahtlos in den Betrieb integrieren lassen, bis hin zur ganzheitlichen Verkehrssteuerung auf dem Betriebsgelände.

Intralogistik im Überblick

Intralogistik …

…bezeichnet die Logistik innerhalb eines Unternehmens bzw. auf dem Betriebsgelände.

…hat Auswirkungen auf nahezu alle Bereiche innerhalb eines Unternehmens.

…bietet großes Potenzial für Effektivierung und Einsparungen durch Vernetzung und Automatisierung basierend auf IoT-Technologien.

…hat sich zu einer eigenen Branche entwickelt, die verschiedenste Lösungen für die individuellen Anforderungen verschiedener Unternehmen bereithält.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/intralogistik-erklaert/

iPhone Fold oder iPad Fold? Diese Foldables sollen bei Apple in Arbeit sein

Sind Foldables die Zukunft der Smartphone-Branche? Apple geht möglicherweise davon aus und soll ein iPad, beziehungsweise iPhone Fold entwickeln. Was wir zu Apples erstem Foldable wissen, welche Größen uns erwarten und wann es erscheinen könnte, liest Du hier.

Gerüchte um ein iPhone Fold machen bereits seit 2019 die Runde, nun werden die Hinweise auf ein Foldable aus dem Hause Apple konkreter. Bislang ist Samsung Vorreiter in diesem Segment und brachte schon 2019 das erste Galaxy Z Fold auf den Markt. Mit dem Galaxy Z Flip hat das koreanische Unternehmen sogar eine zweite Foldable-Reihe eingeführt.

Möglicherweise will sich Apple mit einem faltbaren iPad Mini von der Konkurrenz abheben. Dabei sind die Ansprüche insgesamt hoch und haben vielleicht eine frühere Entwicklung des Geräts verhindert. So soll das iPhone Fold in gefaltetem Zustand nicht wesentlich dicker als herkömmliche iPhones ausfallen, allerdings dürfen Akku und Leistung nicht darunter leiden.

Vorsicht: Alle Informationen in diesem Artikel basieren vollständig auf Gerüchten, denn angekündigt hat Apple ein entsprechendes Gerät bislang nicht.

Release: Wann könnte das iPhone Fold oder iPad Fold erscheinen?

Der Analyst Jeff Pu (via 9to5Mac) spekuliert, dass das erste Apple-Foldable schon Ende 2025 im Rahmen einer Massenproduktion auf den Markt kommen könnte. Dabei soll es sich um ein 20,3 Zoll großes Hybrid-Device handeln. Um diesen Zeitplan einzuhalten, müsste Apple das Gerät rechtzeitig ankündigen. Wir halten Dich hier auf dem Laufenden.

2026 könnte laut Pu dann das erste iPhone Fold folgen:

 

Displaygröße von iPad und iPhone Fold

Das erste Gerät könnte ein Hybrid aus MacBook und iPad mit einem 20,3 Zoll großen Display sein. Ersten Gerüchte zufolge hieß es, dass Apple an einem Ersatz für das iPad Mini arbeite. Möglicherweise sind diese Pläne jetzt vom Tisch. Sicher sein können wir jedoch erst, wenn Apple seine Foldables tatsächlich ankündigt.

Beim iPhone Fold arbeite Apple laut Pu an zwei möglichen Größen: 7,9 Zoll und 8,3 Zoll. Da der Hersteller mit diesen Geräten den „High-End-Markt” anvisiere, können wir mit einem entsprechend hohen Preis rechnen. Zum Vergleich: Das Galaxy Z Fold6 könnte im Sommer 2024 ab rund 2.000 Euro auf den Markt kommen.

Design

Der Vorteil eines faltbaren iPads: Es darf deutlich dicker ausfallen als ein iPhone, schließlich muss es nicht in der Hosen- oder Jackentasche Platz finden. Das macht die Produktion deutlich einfacher. Ebenso sind die Ansprüche an die Robustheit bei einem Tablet geringer als bei einem Smartphone.

Allerdings hat Apple auch an das iPad Fold hohe Ansprüche. So will der Hersteller ein Gerät entwerfen, das ausgefaltet komplett flach ist und zum Beispiel mit einem Pen bearbeitet werden kann, berichtet 9to5Mac. Eine der Herausforderungen dabei ist, eine Lösung für die sichtbare Falte in der Mitte des Displays zu finden, die durch wiederholtes Falten entsteht.

Faltdisplay von Samsung?

Das Display, also das Kernstück eines iPhone Fold oder iPad Fold, könnte entweder Samsung oder LG liefern. Beide Firmen sollen schon Muster an Apple geschickt haben, berichtet MacRumors weiter. Samsung könnte hier dank des großen Erfahrungsvorsprungs im Bereich der Foldables die Nase vorne haben.

Die genauen Anforderungen seitens Apple sind allerdings nicht bekannt. Es wird vermutet, dass das Unternehmen ein sogenanntes Clamshell-Display anstrebt, das im aufgeklappten Zustand eine herkömmliche Smartphone-/Tablet-Größe aufweist.

Das wünschen wir uns vom iPhone Fold oder iPad Fold

Von einem wahrscheinlicheren iPad Fold Mini wünschen wir uns eine handliche Größe, damit das Gerät uneingeschränkt unterwegs nutzbar ist. Die Möglichkeit, die Größe mit einem Klapp auf die Hälfte reduzieren zu können, lässt die Grenzen zwischen Smartphone und Tablet weiter verwischen.

Wenn das Gerät dann noch so robust und kratzfest ist, dass es auch Umhertragen in der Tasche problemlos übersteht, könnte es ohne Weiteres eBook-Readern Konkurrenz machen. Die Option, einen Pen zur Bedienung zu nutzen, würde das iPad Fold außerdem zum perfekten Ersatz für ein Notizbuch machen.

Ebenfalls auf unserer Wunschliste: Ein hochwertiges und belastbares Scharnier. Das iPhone Fold/iPad Fold sollte sich problemlos auf- und wieder zusammenklappen lassen – und das für längere Zeit. Außerdem sollte im zusammengeklappten Zustand keine Lücke zurückbleiben – so wie zum Beispiel beim Galaxy Z Flip4. Auch die Knickfalte auf dem Bildschirm sollte so „unsichtbar” wie möglich sein.

Ergänzend dazu wünschen wir uns das Apple-Foldable ein hochauflösendes Display, das bei direkter Sonneneinstrahlung eine hervorragende Lesbarkeit bietet. Auch ein starker Akku, der selbst bei intensiver Nutzung den Tag übersteht, steht bei uns weit oben auf der Wunschliste.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/apple/iphonefold-geruechte-halten-sich-hartnaeckig-apples-faltbares-smartphone-koennte-2021-kommen/#/

Android 15: Neuerungen, Release & Co. im Überblick

Android 15: Neuerungen, Release & Co. im Überblick

2024 veröffentlicht Google voraussichtlich eine neue Version seines Android-Betriebssystems: Zahlreiche Details sind bereits bekannt. Welche Neuerungen bringt Android 15 konkret auf unterstützte Geräte? Und was wissen wir zum Release-Termin? Hier findest Du die wichtigsten Informationen übersichtlich zusammengefasst.

Großes Android-Update 2024: Das Wichtigste in Kürze

  • Der Release von Android 15 erfolgt vermutlich im Spätsommer oder Herbst 2024.
  • Bereits bestätigt sind neue Datenschutzfunktionen sowie eine längere Akkulaufzeit im Standby.
  • Mit Android 15 könnten Widgets auf den Sperrbildschirm zurückkehren.
  • Außerdem kannst Du künftig wohl Apps archivieren, um Speicherplatz zu schaffen.

Release von Android 15: Alles beim Alten?

In der Regel veröffentlicht Google jedes Jahr im Spätsommer beziehungsweise Frühherbst ein großes Android-Update. So ist Android 12 am 4. Oktober 2021 erschienen, Android 13 am 15. August 2022 und Android 14 am 4. Oktober 2023.

Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass der Nachfolger in einem ähnlichen Zeitraum auf den Markt kommt. Ein wahrscheinliches Release-Fenster für Android 15 ist August 2024.

Die erste exklusive Entwicklervorschau von Android 15 hat Google im Februar 2024 veröffentlicht, eine zweite Preview erschien im März. Am 11. April hat Google die erste öffentliche Beta herausgebracht, die zweite Testversion erschien am 15. Mai.

So kannst Du die Beta von Android 15 installieren

Die Android 15-Beta kannst Du ganz einfach über Googles Beta-Channel herunterladen und installieren. Voraussetzung ist ein unterstütztes Pixel-Smartphone (mehr zu den Modellen im nächsten Kapitel).

Allerdings solltest Du die Vorabversion der Software nicht auf Deinem Hauptgerät installieren, da sie instabil sein kann. Zudem ist es nicht ohne Weiteres möglich, zurück zur Vorversion zu wechseln, falls es zu Problemen kommt. Wir empfehlen Dir daher, die Android-Beta nur auf einem Zweitgerät zu nutzen.

So gehst Du zum Download der Android-Beta vor:

  1. Melde Dich auf der verlinkten Seite mit Deinem Google-Konto an.
  2. Sieh unter „Meine berechtigten Geräte” nach, ob Dein Smartphone-Modell mit der Beta kompatibel ist. Hier kannst Du ein oder mehrere Geräte auswählen und auf „Opt in” klicken.
  3. Innerhalb von 24 Stunden wird Dir das Update dann auf Deinem Smartphone angeboten. Dieses installierst Du wie jede andere Software-Aktualisierung auch über die Einstellungen.

Für welche Geräte erscheint Android 15?

Zu den ersten Geräten, die große Android-Updates erhalten, gehören in der Regel die Pixel-Smartphones von Google. Das mutmaßlich im Herbst 2024 erscheinende Pixel 9 hat Android 15 voraussichtlich ab Werk installiert.

Die Geräteliste für Android 15 umfasst:

  • Pixel 6, Pixel 6 Pro, Pixel 6a
  • Pixel 7, Pixel 7 Pro, Pixel 7a
  • Pixel 8, Pixel 8 Pro, Pixel 8a
  • Pixel Fold
  • Pixel Tablet

 

Das Update wird auch für Geräte, die nicht von Google stammen. Anbieter wie Samsung und Xiaomi passen Android 15 aber zunächst an ihre jeweilige Benutzeroberfläche an, bevor sie die Aktualisierung ausrollen.

Im Fall von Samsung-Smartphones und -Tablets erscheint Android 15 vermutlich in Form von One UI 7. Bei OnePlus-Geräten wird es sich voraussichtlich um OxygenOS 15 handeln, für Modelle von Oppo wird ColorOS 15 erwartet.

Tipp: An anderer Stelle auf featured findest Du eine Liste mit Smartphones, für die Android 15 erscheint.

Die Neuerungen von Android 15 im Überblick

Die neue Android-Version heißt „Android Vanilla Ice Cream”, wie Google mittlerweile bestätigt hat. Im Folgenden findest Du Details zu den Neuerungen, die mit Android 15 auf Deinem Smartphone landen könnten.

Hinweis: Bedenke, dass einige Details zu Android 15 noch auf Gerüchten und Spekulationen basieren. Nicht alle Features, die in einer Android-Beta verfügbar sind, schaffen es zudem in die finale Version.

 

Sensible Apps schützen: Google stellt digitalen Safe vor

Neu in Android 15 sind diverse Funktionen für den Datenschutz: So kannst Du zum Beispiel eine Art digitalen Tresor (Google nennt es „Private Space”) für die App-Übersicht einrichten. In diesem kannst Du sensible Anwendungen lagern, zum Beispiel Banking-Apps. Der Bereich ist mit einer zusätzlichen Ebene zur Authentifizierung (zum Beispiel einer PIN) ausgestattet und wird automatisch verborgen, sobald Du das Gerät sperrst.

Schutz vor Datendiebstahl: Google kündigt neue Sicherheitsfunktionen an

Außerdem bereitet Google neue Sicherheitsfunktionen vor, um Deine Daten im Fall eines Diebstahls zu schützen: So soll eine KI erkennen können, wenn Dir Dein Handy plötzlich aus der Hand gerissen wird. Das Smartphone sperrt sich in dem Fall sofort.

 

Wird Dir Dein Android-Handy gestohlen, kannst Du es künftig auch schneller aus der Ferne sperren. Dazu musst Du nur einen Sicherheitscode sowie die mit Deinem Gerät verbundene Nummer kennen. Dann kannst Du Dir das Smartphone von einer anderen Person ausleihen, über das Du dann die Sperre auslösen kannst.

Das sollte Dir genug Zeit geben, in Ruhe einen Computer aufzusuchen, auf dem Du dann mithilfe des „Find My”-Netzwerks Dein gestohlenes Gerät lokalisieren oder zurücksetzen kannst. Die Funktion dahinter nennt Google „Remote Lock”; du musst sie im Vorfeld manuell aktivieren.

Neu in Android 15: Native Unterstützung für Satellitenkommunikation

Mit Android 15 rollt auch eine native Unterstützung für Satellitenkommunikation aus, die ursprünglich bereits mit Android 14 erscheinen sollte. Die Satellitenkommunikation soll laut Google sowohl SMS, MMS als auch den Messaging-Standard RCS unterstützen. Außerdem erhältst Du wohl eine Benachrichtigung, wenn Dein Gerät zum Beispiel für eine SMS mit einem Satelliten verbunden ist.

Google verspricht längere Akkulaufzeit im Standby

Mit Android 15 soll sich zudem die Akkulaufzeit Deines Handys im Standby (Ruhemodus) verlängern: In einem Interview mit dem Podcast „Android Faithful” erklärte Android-Entwicklungschef Dave Burke, dass Google dafür unter anderem die „Doze”-Funktion („Schlummern”) von Android-Smartphones optimiert. Das soll die Akkulaufzeit mancher Geräte um bis zu drei Stunden verlängern.

 

Besseres Multitasking für größere Bildschirme

Android 15 verbessert zudem das Multitasking für Geräte, die über einen großen Bildschirm verfügen (zum Beispiel das Pixel Tablet). So kannst Du die Taskleiste auf dem Display anheften, um einfacher zwischen Apps wechseln zu können. Außerdem kannst Du App-Paare erstellen – also zwei Apps miteinander verknüpfen, um sie gleichzeitig direkt im geteilten Bildschirmmodus starten zu können.

 

Mehr Sicherheit beim Datenaustausch zwischen Android-Handy und Computer

Google arbeitet zudem an einer Sicherheitsfunktion für den Fall, dass Du Dein Android-Handy mit einem Computer verbindest. Bislang wird das Smartphone automatisch aufgeladen, sobald die Verbindung steht. Um dann Daten zwischen den Geräten austauschen zu können, musst Du in der Statusleiste auf die entsprechende Benachrichtigung tippen und den Zugriff erlauben.

Ab Android 15 gibt es vermutlich eine zusätzliche Sicherheitsebene: Der Zugriff auf die Daten erfolgt erst, wenn Du Dich zuvor via PIN, Passwort oder biometrischer Entsperrmethode identifiziert hast. Das soll sicherstellen, dass unbefugte Personen nicht einfach Deine Daten auf einen Computer übertragen können, falls sie Dein Handy entsperrt in ihre Finger bekommen.

Die Funktion hat allerdings eine Schwachstelle, wenn dabei dieselbe PIN oder dasselbe Passwort zum Einsatz kommt, die Du zum allgemeinen Entsperren Deines Handys verwendest. In diesem Fall brauchen unbefugte Personen einfach nur diese PIN oder dieses Passwort zu kennen, um an all Deine Daten zu kommen. Es wäre also sinnvoll, für das Feature eine separate Entsperrmethode einrichten zu müssen.

 

OTPs & Co.: Wie Android 15 vertrauliche Nachrichten schützen soll

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) per SMS-Einmalpasswort (OTP) ist eine verbreitete Maßnahme, um beispielsweise Benutzerkonten besser abzusichern oder Online-Zahlungen zu autorisieren. Auf einem von Dir gewählten Gerät erhältst Du dann ein temporäres Kennwort, das Du zusätzlich zu Deinem eigentlichen Passwort eingeben musst, um Dich einzuloggen. Das Problem daran: Auf Android-Handys können Apps mit SMS-Zugriff die Einmalpasswörter theoretisch abfangen.

In Android 15 soll diese häufig von Malware genutzte Methode nicht mehr möglich sein. Google plant offenbar eine spezielle Berechtigung für sensitive Benachrichtigungen, wie Android Authority berichtet. Diese bekommen anscheinend nur ausgewählte Apps, was Anwendungen von Drittanbietern möglicherweise komplett ausschließt. Das würde wahrscheinlich auch bedeuten, dass unberücksichtigte Apps Einmalpasswörter nicht automatisch aus Textnachrichten übernehmen können und Du diese manuell eingeben musst.

Die kolportierte neue Berechtigung soll Einmalpasswörter und auch andere vertrauliche Benachrichtigungen betreffen. Was Google sonst noch als vertraulich einstuft, ist aktuell allerdings unklar.

Apps werden randlos angezeigt & App-Archivierung

Für viele Android-Nutzer:innen eine der besten Neuerungen in Android 15: Apps werden künftig standardmäßig randlos dargestellt. Die Funktion nennt sich auch „Edge to edge”.

Weiter kannst Du alle Anwendungen archivieren, um Speicherplatz zu sparen. Du brauchst also keine Apps mehr löschen und Datenverlust in Kauf nehmen; stattdessen bleiben alle relevanten Informationen erhalten.

Bislang funktioniert das Feature (sofern eingeschaltet) noch automatisch über den Google Play Store, nun wird es direkt in Android angeboten. Der Vorteil: Integriert Google die Funktion direkt ins Betriebssystem, kannst Du auch Apps archivieren, die Du außerhalb des Play Store heruntergeladen hast.

 

Android 15: Drahtloses Laden für alle Nutzer:innen – dank NFC?

Viele Android-Handys haben bereits einen NFC-Chip eingebaut, den Du beispielsweise zum mobilen Bezahlen via Google Pay oder Samsung Pay nutzen kannst. In der Android-15-Beta sind nun Hinweise gefunden worden, dass das Android-Betriebssystem künftig „NFC Wireless Charging Specification” (WLC) unterstützen könnte.

Samsung Pay vs. Google Pay: Welcher Bezahldienst sich für wen lohnt

Der Ladestandard wurde 2020 angekündigt und ermöglicht das drahtloses Aufladen von Geräten mit bis zu 1 Watt. Bislang ist WLC noch in kein kommerzielles Gerät implementiert worden. Vielleicht kannst Du ab Android 15 aber dann kleinere Geräte wie Eingabestifte oder Kopfhörer aufladen, indem Du diese einfach auf Dein Handy legst. Android Authority geht davon aus, dass Googles Unterstützung für WLC speziell für Bluetooth-Tracker gedacht ist.

Übrigens: Theoretisch könntest Du WLC zwar auch zum drahtlosen Laden eines Smartphones nutzen, das nicht den Qi-Standard unterstützt. Allerdings ist die Ladegeschwindigkeit mit 1 Watt sehr niedrig (der Qi-Standard ist mit bis zu 15 Watt deutlich schneller). Das reicht vermutlich nicht aus, um über Nacht ein Handy komplett von 0 auf 100 Prozent zu laden.

 

Google überarbeitet die Status- und Benachrichtigungsleiste

Ebenfalls in Android 15 enthalten: Du kannst ein überarbeitetes Design für die Status- und Benachrichtigungsleiste aktivieren. Anschließend hat zum Beispiel das Batterie-Icon den aktuellen Ladestand in Prozent direkt integriert – statt wie vorher den Ladestand rechts neben dem Symbol anzuzeigen.

 

Die Symbole für die WLAN- und die mobile Datenverbindung sind indes mit insgesamt vier Balken gekennzeichnet, die je nach Signalstärke mehr oder weniger gefüllt sind. Zumindest für Samsung-Nutzer:innen ist dieses Designelement nicht neu, denn auf Handys des südkoreanischen Herstellers mit dem Betriebssystem One UI kommt es bereits länger zum Einsatz.

 

Vermutlich will Google mit den Änderungen insgesamt dafür sorgen, dass die Symbole verständlicher sind – Du also auf einen Blick die Signalstärke oder den Ladestand erkennen kannst.

Optimal für nächtliche Handy-Sessions: Displayhelligkeit automatisch anpassen

Mit dem großen Android-Update landet vielleicht auch eine neue Möglichkeit zum Dimmen des Bildschirms auf Deinem Handy. Sie soll die Displayhelligkeit adaptiv über das bislang mögliche Maß hinaus reduzieren können – perfekt, wenn Du zum Beispiel abends im Bett Dein Smartphone nutzt.

Bereits jetzt bietet Android zwar die Funktion „Extra-Dimmung” an, die die Helligkeit stark reduziert. Das neue adaptive Feature könnte aber dafür sorgen, dass Du „Extra-Dimmung” nicht mehr manuell ein- und ausschalten musst.

 

Neu in Android 15: Widgets auf dem Sperrbildschirm?

Mit Android 15 könnten zudem Widgets auf dem Sperrbildschirm ihr Comeback feiern, berichtet Android Authority. Google hatte ein solches Feature bereits in Android 4.2 eingeführt. Anschließend ist es aber wieder aus dem Betriebssystem verschwunden.

Besitzt Du ein aktuelles Samsung-Smartphone, kennst Du die Funktion vielleicht ebenfalls: Unter „Einstellungen | Sperrbildschirm | Widgets” kannst Du bereits jetzt einige Widgets auf dem Sperrbildschirm ablegen. Das funktioniert bislang aber nur mit wenigen Widgets, unter anderem mit Wetter und Alarm.

Apropos Widgets: Android 15 könnte es Dir vereinfachen, ein Widget auf dem Startbildschirm abzulegen. Mit der Beta führt Google einen neuen „Add”-Button ein, mit dem Du Widgets auf den Home-Bildschirm ablegen kannst. Dadurch wird das lästige Drag-and-Drop überflüssig.

 

Auracast: Bluetooth-Feature erleichtert Audiostreaming für Gruppen

Zu den mutmaßlichen Funktionen von Android 15 gehört auch Auracast. Das Bluetooth-Feature ermöglicht es Dir, Audioinhalte auf mehrere Geräte gleichzeitig zu übertragen – zum Beispiel Kopfhörer oder Lautsprecher.

In der Developer-Preview von Android 15 findet sich ein neuer Toggle in den Android-Einstellungen. Google nennt ihn „Audio Sharing”. Wie genau das Feature dann im Alltag funktioniert, ist bislang nicht bekannt.

 

Auracast ist eine Technologie der Bluetooth SIG. Die globale Gemeinschaft zur Weiterentwicklung von vernetzten Geräten hat Auracast 2022 vorgestellt. Bislang findest Du sie aber leider nur auf wenigen Geräten. Die gute Nachricht: Auracast kannst Du per Update nachrüsten, wenn das entsprechende Gerät sowohl Bluetooth 5.2 als auch Low Energie Audio (LE) unterstützt.

Neuer Modus für Senior:innen und Menschen mit Sehschwächen

Ebenfalls in Arbeit sein soll einer neuer Anzeigemodus für Senior:innen und Menschen mit Sehschwächen. Er optimiert die gesamte Darstellung auf dem Display, vergrößert also beispielsweise Texte und Icons, um für eine bessere Lesbarkeit zu sorgen. Auch den Kontrast kann der Modus anpassen.

 

Android mit weiteren Infos zur Akku-Gesundheit

Möglicherweise erweitert Google mit dem kommenden Update auch die Akku-Einstellungen: So könnte Dich Dein Android-Handy künftig auch mit Informationen zu Alter und Zustand des Akkus sowie den erfolgten Ladevorgängen versorgen.

Hinweise auf dieses Feature wurden bereits in einer Entwickler-Beta von Android 14 entdeckt, wie Android Police berichtet. Wahrscheinlich rollt Google es aber erst mit der Folgeversion aus.

Neue Gaming-Funktion für Entwickler:innen

In den Entwickleroptionen von Android 15 gibt es eine Einstellung, die die standardmäßige maximale Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde (fps) für Spiele automatisch ausschaltet. Auf diese Weise können Games auf dem Handy sofort ihr volles Potenzial entfalten, ohne dass eine manuelle Anpassung vonnöten ist. Vorausgesetzt natürlich, die Hardware des jeweiligen Smartphones unterstützt bei Mobile Games mehr als 60 Bilder pro Sekunde.

Laut Android Authority soll das Feature vor allem Menschen beim Entwickeln und Testen von Spielen unterstützen. Die Funktion ist also nicht für Endnutzer:innen gedacht.

Apropos Gaming: Android 15 soll neue APIs (Entwicklerschnittstellen) im Gepäck haben, die beim Gaming für ein besseres Wärmemanagement und ein flüssigeres Spielerlebnis sorgen.

Neu in Android 15: Alternative Sprachassistenz per Aktivierungswort starten

Gerüchten zufolge könnte Google es Dir mit Android 15 erleichtern, eine alternative Sprachassistenz zu nutzen. Wir erinnern uns: Auf einem Android-Smartphone kannst Du via „Hey Google” schnell und einfach den Google Assistant aktivieren. Für alternative Sprachassistenzen (mit Ausnahme von vorinstallierter Software wie Bixby) wird ein solches Feature bislang nicht angeboten.

Das könnte sich mit Android 15 ändern: So ist es künftig vielleicht möglich, auch für Software wie ChatGPT ein entsprechendes Aktivierungswort festzulegen. Wie genau das Ganze funktioniert, ist bislang aber nicht bekannt.

 

Weitere Funktionen von Android 15 im Überblick

  • Bluetooth-Schnelleinstellungen: Tippst Du in den Schnelleinstellungen auf das Bluetooth-Symbol, poppt ein Fenster mit den wichtigsten Bluetooth-Einstellungen auf. Unter Android 14 musst Du dafür noch länger auf das Bluetooth-Icon tippen.
  • Lautstärke von Benachrichtigungen: Du erhältst von einer App mehrere Benachrichtigungen hintereinander? Das ist nervig, sofern dann jedes Mal ein Benachrichtigungston zu hören ist. Unter Android 15 kannst Du deshalb eine neue Funktion einschalten. Sie verringert automatisch die Lautstärke, wenn Du von einer App mehrere Mitteilungen direkt hintereinander bekommst.
  • Mindestvoraussetzung: Mit dem Release von Android 15 gibt es einen neuen Mindeststandard für mobile Anwendungen – Android 7.1. Du kannst somit keine Apps oder Spiele mehr installieren, die nur Android Marshmallow oder älter unterstützen.
  • Alternative zu Samsung DeX: Google soll an einem neuen Desktop-Modus arbeiten, wie Android Authority berichtet – für den Fall, dass Du Dein Android-Handy über einen externen Monitor nutzen willst.
  • Device Diagnostic: Diese vielleicht mit Android 15 erscheinende App könnte Dich über den Zustand des Speichers informieren, der genau wie der Akku eine begrenzte Lebensdauer hat.
  • Dark Mode: Android 15 könnte Apps dazu zwingen, zu einem dunklen Design zu wechseln – selbst wenn diese das Feature werkseitig nicht unterstützen („make all apps dark”).
  • Vibration der Tastatur: Einige Tastatur-Apps unterstützen haptisches Feedback. Unter Android 15 kannst Du diese Option vermutlich in den Einstellungen verwalten. Du musst sie dann nicht mehr für jede Tastatur-App einzeln manuell ein- oder ausschalten.
  • Pixel Launcher: Mit Android 15 könnte Google neue Animationen zum Pixel Launcher hinzufügen. Außerdem könnten Design-Elemente der App angepasst werden.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/android-15-update-neue-funktionen-release/#/

iPhone kabellos aufladen: Das solltest Du dazu wissen

Du möchtest Dein iPhone 15 oder iPhone 14 kabellos aufladen? Bei jüngeren iPhone-Modellen ist das sogenannte MagSafe-Ladegerät die beste Option dafür. Aber auch ältere Geräte ab dem iPhone 8 ermöglichen das Laden ohne Kabel. Alles, was Du zu der Technologie und der richtigen Handhabung wissen musst, liest Du hier.

Dein iPhone kabellos laden – mit MagSafe

Damit Du Dein iPhone kabellos aufladen kannst, musst Du einen dafür geeigneten Wireless Charger nutzen. Wenn Du ein Modell aus der iPhone-15-, iPhone-14-, iPhone-13- oder iPhone-12-Reihe besitzt, empfehlen wir dir das MagSafe-Ladegerät von Apple.

Es bietet zum einen den Vorteil, dass Du es magnetisch an Deinem iPhone befestigen und Dein Handy so auch während des Aufladens verwenden kannst. Vor allem aber erreichst Du mit der MagSafe-Technologie die maximale Wireless-Charging-Geschwindigkeit: Der Strom fließt hier mit bis zu 15 Watt, während Du mit herkömmlichen Qi-Ladegeräten nur bis zu 7,5 Watt beim iPhone erreichst.

Beachte, dass Du zusätzlich ein Netzteil benötigst, das diese Leistung unterstützt. Zum Beispiel den separat erhältlichen „20W USB‑C Power Adapter” von Apple. In das Netzteil steckst Du dann das MagSafe-Ladegerät.

Das einfache „MagSafe Ladegerät” von Apple kostet direkt beim Hersteller etwa 50 Euro. Darüber hinaus verkauft Apple ein 2-in-1-Ladedock mit MagSafe von Belkin für rund 130 Euro. Damit kannst Du zwei Geräte gleichzeitig aufladen, die mit der Technologie kompatibel sind – also zum Beispiel ein iPhone 15 und eine Apple Watch Series 9.

 

Die Geräte sind auch mit anderen iPhone-Modellen kompatibel, die Wireless Charging unterstützen. Beim iPhone 8 und älter musst Du aber auf das magnetische Andocken und die höhere Ladegeschwindigkeit verzichten.

iPhone 11 und älter mit Qi-Ladestandard

Alle iPhone-Modelle, die Du kabellose aufladen kannst, unterstützen den Standard Qi. Apple hat das kabellose Laden mit dem iPhone X und dem iPhone 8 eingeführt, also im Jahr 2017. Alle Modelle danach kannst Du ebenfalls kabellos aufladen, also zum Beispiel auch das iPhone XR, das iPhone XS und das iPhone 11. Und auch das günstige und handliche iPhone SE (2022) unterstützt dieses praktische Feature.

 

Auf Wunsch kannst Du ältere iPhone-Modelle nachrüsten, um auch sie kabellos aufzuladen. Dazu gehört zum Beispiel das immer noch weit verbreitete Modell iPhone 6s. Entsprechendes Zubehör verbindest Du in der Regel über den Lightning-Anschluss mit Deinem iPhone. Meist handelt es sich dabei um eine Qi-Hülle.

Diese Ladestationen kannst Du benutzen

Es gibt verschiedene Ladestationen, die den Qi-Standard unterstützen und das induktive Aufladen des iPhone-Akkus ermöglichen. Vor dem Kauf solltest Du anhand der Angaben zum Gerät überprüfen, ob die Station tatsächlich mit Deinem iPhone-Modell kompatibel ist.

Apple selbst verkauft zum Beispiel Ladestationen der Firmen Belkin und Mophie. Alternativ kannst Du aber beispielsweise auch Ladestationen von Logitech oder Anker verwenden. Mit dem iPhone kompatible Modelle sind bereits ab dem Preis von knapp 20 Euro erhältlich.

Das musst Du beim kabellosen Laden Deines iPhones beachten

Die Spule für das kabellose Laden des Akkus nach Qi-Standard befindet sich beim iPhone auf der Rückseite. Entsprechend musst Du das iPhone mit dem Display nach oben auf die Ladestation legen, damit das Aufladen gelingt. Am besten platzierst Du das iPhone möglichst mittig auf der Station. Sobald der Ladevorgang begonnen hat, erscheint das Blitz-Icon auf dem iPhone-Bildschirm in der Symbolleiste.

Induktives Laden: Wie das geht und was die Vor- und Nachteile sind

Außerdem solltest Du darauf achten, dass Du keine allzu dicke Schutzhülle verwendest. Diese sollte nicht dicker als fünf Millimeter sein. Um Problemen vorzubeugen, legst Du das iPhone am besten ohne Schutzhülle auf die Ladestation. Wichtig ist außerdem, dass keine anderen magnetischen Gegenstände in der Nähe sind. Entsprechend solltest Du zum Beispiel auch eine Kreditkarte oder einen Ausweis aus der Hülle entfernen und eventuell Anhänger abmachen.

Gut zu wissen: Wenn das iPhone via USB mit einem anderen Gerät verbunden ist, zum Beispiel mit einem PC, funktioniert das kabellose Aufladen nicht. Außerdem kann es sein, dass Dein iPhone während des Ladevorgangs warm wird. Um das Gerät zu schützen, wird der Ladevorgang bei zu großer Hitze automatisch angehalten, sobald der Akku 80 Prozent Kapazität erreicht hat.

iPhone kabellos laden: Kurz und knapp erklärt

  • Ab dem iPhone 8 unterstützen alle Modelle das kabellose Aufladen nach Qi-Standard.
  • Seit Ende 2020 kannst Du zudem die MagSafe-Ladegeräte von Apple benutzen: Das magnetische Andocken funktioniert aber nur mit iPhone-Modellen ab dem iPhone 12.
  • Am besten lädst Du das iPhone ohne Schutzhülle kabellos auf.
  • Magnetische Gegenstände sollten nicht in der Nähe sein.
  • Das kabellose Laden funktioniert nicht, wenn Dein iPhone per USB mit einem anderen Gerät verbunden ist.
  • Sollte Dein iPhone beim Laden zu warm werden, wird der Vorgang bei 80 Prozent Kapazität automatisch pausiert.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/iphone-kabellos-aufladen-tipps-infos/#/