Social Engineering: Die unsichtbare Bedrohung

Was Du wissen musst

Social Engineering ist die Kunst der Manipulation, um Menschen dazu zu bringen, vertrauliche Informationen preiszugeben oder bestimmte Handlungen auszuführen. Es beruht auf psychologischen Tricks, um das Vertrauen der Opfer zu gewinnen und sie zu täuschen. Diese Angriffe sind oft schwer zu erkennen, da sie auf menschliche Schwächen abzielen und nicht auf technische Schwachstellen.

Wie der Angriff funktioniert

Angreifer beim Social Engineering nutzen verschiedene Methoden, wie Vortäuschung falscher Identitäten, Phishing, Vishing (Voice-Phishing) oder sogar physische Infiltration. Sie bauen eine Beziehung zum Opfer auf und nutzen dann diese Verbindung, um an sensible Daten zu gelangen. Oft werden Dringlichkeit oder Angst eingesetzt, um die Opfer zu schnellen Entscheidungen zu drängen.

Wie Du Dich verteidigen kannst

Die Verteidigung gegen Social Engineering erfordert vor allem Aufklärung und kritisches Denken:

  • Bewusstsein schaffen: Mitarbeiter sollten über die Risiken und Methoden des Social Engineering aufgeklärt werden.
  • Kritische Haltung bewahren: Bei ungewöhnlichen Anfragen immer eine zweite Meinung einholen und die Identität des Anfragers überprüfen.
  • Sicherheitsprotokolle einhalten: Verfahren für die Verifizierung von Identitäten und Anfragen sollten strikt befolgt werden.
  • Informationen schützen: Persönliche und unternehmenskritische Informationen sollten nur auf Notwendigkeit freigegeben werden.
  • Regelmäßige Schulungen: Durch regelmäßige Trainings können Mitarbeiter lernen, Anzeichen von Social Engineering zu erkennen und richtig zu handeln.

Indem man diese Praktiken befolgt, kann man sich und sein Unternehmen besser gegen die raffinierten und oft unterschätzten Social Engineering-Angriffe schützen.

Advanced Persistent Threats (APT): Ein umfassender Leitfaden

Was Du wissen musst

Advanced Persistent Threats (APTs) sind langfristig angelegte Netzwerkangriffe, bei denen ein Eindringling unbefugten Zugriff auf ein Netzwerk erhält und für eine längere Zeit unentdeckt bleibt. Das Ziel ist meistens, sensible Informationen zu stehlen oder zu überwachen. APTs sind komplex und werden oft von staatlich geförderten Hackern oder großen kriminellen Organisationen durchgeführt.

Wie der Angriff funktioniert

APTs beginnen in der Regel mit einer Phase des Social Engineering oder Spear-Phishing, um einen ersten Fuß in die Tür zu bekommen. Sobald der Angreifer Zugang zum Netzwerk hat, verwendet er verschiedene Techniken, um seine Präsenz zu verschleiern und sich lateral im Netzwerk zu bewegen. Dies kann das Ausnutzen von Schwachstellen, das Erhöhen von Berechtigungen oder das Installieren von Backdoors umfassen.

Wie Du Dich verteidigen kannst

Die Verteidigung gegen APTs erfordert eine mehrschichtige Sicherheitsstrategie. Dazu gehören:

  • Bewusstsein und Schulung der Mitarbeiter:Sie sind oft die erste Verteidigungslinie gegen Phishing-Angriffe.
  • Einsatz von Sicherheitstools: Firewalls, Antivirus-Programme und Intrusion Detection Systems (IDS) können helfen, Angriffe zu erkennen und zu blockieren.
  • Regelmäßige Updates und Patches: Halte alle Systeme auf dem neuesten Stand, um bekannte Schwachstellen zu schließen.
  • Netzwerküberwachung: Kontinuierliche Überwachung des Netzwerkverkehrs kann ungewöhnliche Aktivitäten aufdecken.
  • Incident Response Plan: Ein vorbereiteter Plan für den Fall eines Sicherheitsvorfalls kann die Reaktionszeit und den Schaden minimieren.

Durch die Kombination dieser Maßnahmen können Organisationen ihre Resilienz gegenüber APTs stärken und ihre kritischen Assets schützen.

Phishing-Angriffe sind eine ständige Bedrohung in der Cyberwelt. Mit Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Wissen kannst du dich jedoch effektiv dagegen schützen und deine persönlichen Informationen sicher halten. Bleibe wachsam und informiert, um die Risiken zu minimieren und dich vor den Fallen der Phisher zu schützen.

Teams Telefonie: Erklärung, Voraussetzungen, Einrichtung

Microsoft Teams können Sie neben Videocalls und Chats auch für Ihre Telefongespräche ins Telefonnetz nutzen. Das hat vor allem den Vorteil, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über nur eine Software auf dem Computer, Tablet oder Smartphone ständig über ihre Festnetznummer erreichbar sind. Wie Sie die Teams für Telefonie nutzen und was Sie dafür benötigen.

Voraussetzungen: Das brauchen Sie für Teams Telefonie

Um Microsoft Teams als Cloud-Telefonanlage zu nutzen und mit der Software ins Telefonnetz zu telefonieren, benötigen Sie grundlegend drei Dinge:

  1. Microsoft Teams Lizenz: Zunächst braucht es eine Microsoft Teams-Lizenz für Ihr Unternehmen. Das kann z. B. eine passende Lizenz für Office 365 sein, in der Microsoft Teams enthalten ist.
  2. Teams Phone Standard Lizenz: Um nun Teams nicht nur als Besprechungs-Plattform, sondern auch als Telefondienst nutzen zu können, benötigen Sie eine weitere Lizenz. Das ist in der Regel die sogenannte „Teams Phone Standard Lizenz“. In einigen Office 365 Paketen ist diese bereits enthalten.
  3. Telefonanbieter: Nachdem die nötigen Software-Lizenzen vorhanden sind, benötigen Sie einen Telefonie-Provider, bei dem Sie ein Paket buchen können, das mit Microsoft Teams kompatibel ist. Das Plug-in, das die Kompatibilität herstellt, wird oft „Operator Connect“ genannt. Damit können Microsoft Teams und Ihr gebuchtes Telefonpaket verbunden werden. Alternativ können Sie auch direkt bei Microsoft Telefonnummern buchen. Im nächsten Abschnitt erklären wir, warum das nicht immer die beste Option ist.

Bedenken Sie, dass es auch Stolperfallen gibt: Das Handhaben dreier verschiedener Pakete und die damit verbundene Installation kann nervenaufreibend sein. Zudem können sich die Kosten so pro Nutzerin oder Nutzer schnell vervielfachen.

Für viele Unternehmen ist es daher sinnvoll, auf eine umfassende Komplettlösung für Microsoft Teams Telefonie zu setzen, die die genannten Stolperfallen ausschließt, transparent agiert und einen zentralen Ansprechpartner für alle Belange bietet.

Teams Telefonie: Microsoft oder extra Provider?

Wie im Abschnitt zu den Voraussetzungen erwähnt, können Sie auf zwei Arten per Microsoft Teams im klassischen Sinne telefonieren. Entweder mit der hauseigenen Lösung von Microsoft oder einem zusätzlichen Telefonanbieter, der dann in Ihre Lizenz von Microsoft Teams integriert wird. Möchten Sie Teams als Telefonanlage und Microsoft als Provider nutzen, sollten Sie folgende Dinge beachten:

Zahlung: Mit Microsoft als Provider können Sie entweder Prepaid-Guthaben verwenden oder ein nutzungsbasiertes Zahlungsmodell wählen. 

Bei Prepaid Anrufplänen müssen Sie stetig darauf achten, dass ausreichend Guthaben für die geplanten Telefonate des gesamten Unternehmens zur Verfügung steht. 

Bei nutzungsbasierter Abrechnung zahlen Sie die ausgehenden Telefonieminuten im Folgemonat. Dafür ist allerdings zusätzlicher Aufwand seitens der Administratoren in Ihrem Unternehmen nötig.

Kosten: Die Kosten für das Prepaid-Guthaben sind vergleichsweise hoch. Flatrates stehen bei Microsoft nicht zur Verfügung (Stand: April 2024).

Verbindungen: Einige Servicerufnummern und internationale Telefonnummern können (je nach Anrufplan) mit Microsoft als Provider nicht angerufen werden.

Externe Provider bieten Komplettlösungen

Ein bereits außerhalb von Microsoft Teams agierender Provider kann Ihrem Unternehmen eine umfassende Telefon-Komplettlösung anbieten – inklusive Flatrates und skalierbaren Angeboten. Die Lösung kann dann per „Operator Connect“ und einem sogenannten Session-Border-Controller (SBC) in Microsoft Teams integriert werden.

Unternehmen können SIP-Trunks und SBC verwenden, um ihre bestehende Telefoninfrastruktur mit Teams zu verbinden. Auch auf diese Weise sind Anrufe zwischen Teams und dem herkömmlichen Telefonnetz (Mobilfunk und Festnetz) möglich.

Microsoft Teams Telefonie einrichten: Die wichtigsten Schritte kurz erklärt

Haben Sie alle Voraussetzungen erfüllt, um Microsoft Teams Telefonie zu nutzen, können Sie mit der Einrichtung beginnen. Dazu öffnen Sie das Dashboard von Office 365 als Administrator. Bevor es losgeht: Tragen Sie unter „Standorte“ eine Notfalladresse ein. Die wird im Laufe der Anleitung unter Schritt 4 benötigt. Danach befolgen Sie diese Schritte:

  1. Öffnen Sie links das Dropdown-Menü mit dem Symbol des Telefonhörers.
  2. Wählen Sie „+ Hinzufügen“, um eine neue Telefonnummer einzutragen. Haben Sie ein Paket bei einem Provider gebucht, tauchen hier in der Regel bereits alle verfügbaren Nummern auf und Sie können zu Schritt 5 springen.
  3. Benennen Sie die Bestellung, wählen Sie einen passenden Standort und Nummertyp (in der Regel „Nutzer“).
  4. Anschließend öffnen sich weitere Bedienfelder. Wählen Sie hier den Betreiber (z. B. Microsoft), die benötigte Anzahl, eine Stadt und zuletzt die zuvor eingetragene Notfalladresse.
  5. Nach der Bestellung sollte die Telefonnummer im zuvor aufgerufenen Dropdown-Menü auftauchen. Markieren Sie diese links mit einem Haken und wählen „bearbeiten“.
  6. Im sich nun öffnendem Seitenmenü, können Sie unter „Zugewiesen an“ festlegen, wer in Ihrem Unternehmen diese Nummer nutzen soll.

Die Nutzerinnen und Nutzer, die eine Telefonnummer zugewiesen bekommen haben, sehen nun in ihrer Microsoft Teams Software unter dem Eintrag „Anrufe“ ein Dialogfeld für die Nummerneingabe und können darüber einen Telefonanruf starten.

Funktionen von Microsoft Teams Telefonie

Microsoft Teams bietet eine umfassende Lösung für die Kommunikation und Kollaboration in Ihrem Unternehmen. Es bietet zahlreiche professionelle Funktionen für geschäftliche Telefonie:

Anrufe zusammenlegen: Verbinden Sie Anrufe, um Konferenzgespräche mit mehreren Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu führen.

Anrufe weiterleiten und zurückrufen: Leiten Sie Anrufe an andere Teammitglieder weiter oder rufen Sie nach verpassten Anrufen zurück.

Anrufe zwischen Geräten übertragen: Wechseln Sie nahtlos zwischen Ihrem Computer, Mobiltelefon und anderen Geräten, ohne den Anruf zu unterbrechen.

Voicemail abhören: Verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten, indem Sie Voicemails direkt in Teams abhören und verwalten.

Anrufe transkribieren: Sie können schriftliche Aufzeichnungen von Anrufen von Teams fertigen lassen, um wichtige Informationen leichter nachvollziehen zu können.

Ist Teams Telefon auf dem Gerät installiert und eingerichtet, ist die Nutzerin oder der Nutzer darüber per Festnetznummer erreichbar. Durch die Nutzung nur einer Plattform für Ihre gesamte Unternehmenskommunikation steigern Sie außerdem die Effizienz und sparen Zeit.

Teams Telefonie im Überblick

Microsoft Teams Telefonie …

…setzt mehrere Lizenzen und technische Grundlagen voraus.

…ist einfacher in Ihr Unternehmen einzubinden, wenn Sie sich für eine Komplettlösung eines Providers entscheiden.

…lässt sich in wenigen Schritten einrichten – inklusive der Verteilung der Telefonnummern.

…bietet diverse professionelle Telefoniefunktionen für Ihr Unternehmen und Ihre Belegschaft. 

…ermöglicht Ihrer Belegschaft, nahtlos zwischen verschiedenen Geräten zu wechseln – ob Computer, Tablet oder Smartphone.

Insgesamt hat Microsoft Teams Telefonie das Potenzial, Ihre bisherige Telefonanlage zu ersetzen. Durch die Nutzung nur einer Plattform für Ihre gesamte Unternehmenskommunikation steigern Sie die Effizienz Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/teams-telefonie-erklaert/

Work smart, not hard: 5 Sofortmaßnahmen für digitale Effizienz in Ihrem Business

Der Zettel mit den Besprechungsnotizen, wo ist der jetzt wieder hin? Und warum fressen Absprachen immer so viel Zeit? Dann ist da noch das überquellende Postfach, wann bitte soll ich die ganzen E-Mails durchgehen? Wenn Sie das kennen, geht es Ihnen wie vielen Unternehmen. Es geht aber auch anders: Mit smarten digitalen Lösungen senken Sie Ihre Gemeinkosten deutlich, durch den Einsatz künstlicher Intelligenz beispielsweise um bis zu 40 Prozent*.

Starten Sie jetzt mit unseren fünf Sofortmaßnahmen durch – und sorgen Sie für mehr digitale Effizienz in Ihrem Business.

Digitales Dokumentenmanagement, Business-Chats, KI und die Cloud als Tools im betrieblichen Alltag: Von diesem Digitalisierungsgrad sind viele Unternehmen noch weit entfernt. Eine von vielen Folgen: Die betriebliche Effizienz leidet, die Motivation sinkt. Schlimmstenfalls wandern die besten Fachkräfte zur Konkurrenz ab.

Sie haben Nachholbedarf bei der Digitalisierung? Erhalten Sie kompetente Unterstützung für schnelle Schritte in Richtung digitale Effizienz. Schon mit kleinen Maßnahmen lässt sich viel erreichen. Welche Lösungen sich für Ihr Business anbieten, erfahren Sie in einem ersten Beratungsgespräch mit unseren Digitalisierungs-Profis.

Zettelwirtschaft ade: Zeit sparen im papierlosen Büro

Ausgedruckte Briefe und Verträge, Tabellen in Papierform – viele Unternehmen setzen bis heute auf analoge Prozesse. Erkennen Sie Ihre Firma wieder? Dann werden Sie aktiv: Der konsequente Umstieg auf ein digitales Dokumentenmanagement bietet Ihnen viele Vorteile, ganz gleich, ob es sich um Auffindbarkeit, Datensicherheit oder Compliance handelt. In der Summe können Sie laut zahlreicher Studien Fehler um bis zu 70 Prozent reduzieren und den Informationsfluss bis zu 50 Prozent verbessern.
Jetzt konsequent digitalisieren: Vodafone macht Ihnen den Einstieg ins papierlose Büro so leicht, wie es nur geht. Wir schaffen Abkürzungen, die Sie sofort nutzen können. Lassen Sie sich beraten!
„Viele unserer Kunden wissen gar nicht, wie viel Zeit sie durch konsequente Digitalisierung gewinnen können. Dabei ist die Verlagerung von Prozessen in die Cloud ein echter Effizienz-Booster.“ – Jan Peters, Digital Consultant für Vodafone Business

Rechtlich auf der sicheren Seite: Verträge digital verwalten

Schickt Ihr Unternehmen Verträge immer noch per Post hin und her? Längst ist es möglich, Vorgänge komplett digital abzuwickeln, inklusive Unterschrift – und das hat viele Vorteile:
  • keine langen Postläufe mehr bei der Vertragsunterzeichnung
  • rechtssichere Dokumentation von Vorgängen inklusive Unterschrift
  • erheblich leichteres Auffinden von aktuellen Vereinbarungen
Rechtssicher im digitalen Raum unterwegs: Vodafone berät Sie umfassend, wie Sie in Ihrem Business ein modernes Vertragsverwaltungssystem installieren – und was Sie dabei aus rechtlicher Sicht beachten sollten. Sprechen Sie uns an!

Effizienter im Team kommunizieren: Messenger statt Mails

30 Stunden pro Woche allein für die berufliche Kommunikation: Laut einer Statista-Untersuchung aus 2023 verlieren Fachkräfte ganze 11,5 Tage pro Jahr – nur wegen ineffizienter Absprachen. Das kostet Geld und ist ein echter Wettbewerbsnachteil. Verschaffen Sie sich den Vorteil volldigitaler Kommunikation, setzen Sie statt auf E-Mails und allzu lange Telefonate auf smarte Kommunikationstools wie etwa Microsoft Teams:
  • Unterhaltungen sind auf allen Endgeräten jederzeit verfügbar. Alle Mitarbeiter:innen können an Meetings teilnehmen – mit einem Gerät ihrer Wahl.
  • Wichtige Absprachen lassen sich im Gruppenchat oder Projektplan treffen und so automatisch dokumentieren.
  • Es gibt keine Missverständnisse mehr dank „weicher“ Kommunikationsfaktoren wie Smileys oder der Möglichkeit, Nachrichten nachträglich auch zu bearbeiten oder zu löschen. Eine einmal abgeschickte Mail lässt sich jedenfalls nicht so einfach zurückholen wie eine Chatnachricht.
Mit Projekt-Tools und Business-Messengern schneller mehr erreichen: Vodafone kennt alle wichtigen Tools und empfiehlt Ihnen genau die Lösungen, die Ihrem Team vom ersten Tag an eine effiziente Kommunikation ermöglichen. Wir sind für Sie da!

Täglich grüßt das Murmeltier: KI-Tools für Routinejobs

Eine aktuelle Untersuchung der renommierten Hackett Group zeigt: Setzen Firmen auf KI, können sie bis zu 40 Prozent ihrer Gemeinkosten einsparen.
Klingt gut, aber wie geht das? KI-Tools können immer mehr Aufgaben nahezu komplett autonom erledigen, sind besonders für zeitraubende Routineaufgaben prädestiniert. Die KI arbeitet für Sie, Sie versorgen sie vorab lediglich mit einigen Basisinformationen und schärfen am Ende etwas nach.
Nur ein paar Beispiele, was KI für Sie zum Teil oder sogar komplett übernehmen oder erstellen kann:
  • Zeitraubende Recherchen
  • PowerPoint-Präsentationen
  • Word-Dokumente
  • Tabellen und Kalkulationen
  • Bildmaterial
  • Textvorschläge (z.B. Storylines oder Marketingtexte für die Webseite)
Machen Sie künstliche Intelligenz zu Ihrem Partner im beruflichen Alltag: Vodafone unterstützt sie beim Einsatz aller wichtigen KI-Tools und berät Sie umfassend zu den vielen Vorteilen dieser spannenden Technologie. Jetzt beraten lassen und mehr erfahren!

Talente finden und halten: Ein Kickertisch reicht da nicht

Die besten Talente sind immer dort, wo moderne Arbeitsbedingungen herrschen. Setzen Sie also konsequent auf Digitalisierung, um im Wettbewerb um Fachkräfte ganz vorn dabei zu sein.
Gratisobst und ein Kickertisch, damit allein sind Sie schon lange kein Vorreiter mehr. Sie ermöglichen on top eine flexible Work-Life-Balance? Ihr Unternehmen nutzt die neuesten Tools und Systeme? Analoge Prozesse gehören weitestgehend der Vergangenheit an? Nur digital optimal aufgestellte Arbeitgeber können heutzutage die besten Kräfte anwerben und halten.
Auch hier gilt: Wir begleiten Sie von A bis Z, unterstützen Sie beim digitalen Recruiting und der unternehmerischen Transformation. Wie Sie mit zeitgemäßen Flexwork-Arbeitsmodellen und digitaler Exzellenz bei den besten Talenten von heute und morgen punkten, besprechen wir am besten persönlich in einem unverbindlichen Beratungsgespräch.

Jetzt beraten lassen und sofort durchstarten

Profitieren Sie von unserem ausgedehnten Netzwerk an Digitalisierungs-Profis. Lassen Sie sich zu allen Aspekten der betrieblichen Effizienz und digitalen Transformation beraten und auf Ihrem Weg dorthin begleiten. Ihre Vorteile im Einzelnen:
  • Zugriff auf tiefes, fundiertes Fachwissen aus erster Hand
  • Schneller Einstieg in digitale Technologien
  • Konsequente Erweiterung bestehender Lösungen
  • Klare Vorteils- und Nutzenentwicklung im Zentrum
  • Teilnahme an Workshops und Schulungen

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/blog/digitale-effizienz-20499/

Android: Rufnummer unterdrücken – so telefonierst Du anonym

Wenn Du anonym telefonieren willst, ist das auch mit einem Android-Smartphone kein Problem. Über einen einfachen Trick kannst Du Deine Rufnummer unter Android unterdrücken – auch dauerhaft. Wie das geht, liest Du hier.

Stell Dir vor, Du musst schnell mit Deinem privaten Handy ein paar wichtige Geschäftsanrufe tätigen, möchtest aber nicht Deine Rufnummer übertragen – zum Beispiel, damit die Gesprächspartner:innen Dich nicht zurückrufen können. Für Fälle wie diesen kannst Du die Übermittlung Deiner Nummer dauerhaft oder nur für ein einziges Telefongespräch unterdrücken. Erfahre hier, was Du tun musst, um andere mit Deinem Android-Handy anonym anzurufen.

Tipp: An anderer Stelle verraten wir Dir, wie Du mit einem iPhone Deine Rufnummer unterdrückst.

Rufnummer unter Android unterdrücken – dauerhaft

Alle Android-Smartphones bieten die Option, die eigene Rufnummer dauerhaft zu unterdrücken. Allerdings findet sich die Funktion nicht auf allen Handys unter demselben Menüpunkt – abhängig ist das zum Beispiel von der Android-Version, die auf dem Gerät installiert ist. In den meisten Fällen versteckt sich die Funktion aber in den Einstellungen für die Telefon-App.

 

Auf einem Samsung-Smartphone mit Android 14 gehst Du wie folgt vor:

  1. Öffne die Telefon-App und tippe oben rechts auf das Drei-Punkte-Icon.
  2. Wähle „Einstellungen” und anschließend „Zusatzdienste” aus.
  3. Tippe ganz oben auf den Punkt „Deine Anrufer-ID anzeigen”.
  4. Entscheide Dich für die Option „Nie”.

Anschließend wird Deine Rufnummer beim Telefonieren dauerhaft nicht mehr übertragen – Du telefonierst also anonym.

Tipp: Du möchtest mit dem Android-Handy die Rufnummer dauerhaft unterdrücken – aber nur bei einem einzigen Kontakt? Auch das ist kein Problem! Öffne dazu die Telefon-App und wähle beim entsprechenden Kontakt die „Bearbeiten”-Option aus. Anschließend tippst Du vor die Telefonnummer des Kontaktes den Code #31# ein. Bestätige die Änderung mit „Speichern”. Ruft Du diesen Kontakt an, wird Deine Rufnummer nun jedes Mal unterdrückt.

Nur einmal mit dem Android-Handy anonym telefonieren

Nicht für alle Nutzer:innen kommt die dauerhafte Anonymität infrage. Schließlich können Freund:innen und Familie so nicht mehr sehen, dass Du sie anrufst oder angerufen hast – und melden sich entsprechend nicht zurück.

Die Lösung: Du kannst Deine Rufnummer auch nur für einen einzelnen Anruf unterdrücken. Tippe dazu den Code #31# ins Wahlfeld Deines Telefons ein. Direkt dahinter kommt die Nummer, die Du anrufen willst. Dadurch wird Deine Telefonnummer – nur für dieses Gespräch – verborgen.

Zusammenfassung: Rufnummer mit Android-Handy unterdrücken

  • Willst Du jemanden anonym anrufen, kannst Du dauerhaft Deine Rufnummer unter Android unterdrücken.
  • Du findest die Option in den Einstellungen der Telefon-App.
  • Wenn Du nur einmal anonym telefonieren willst, tippst Du #31# ins Wahlfeld ein.
  • Auf diesen Code folgt die Rufnummer, die Du anrufen willst.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/anonym-anrufen-telefonieren-ohne-rufnummernuebermittlung/#/

 

 

 

Pixel 8a: Alle Gerüchte zum neuen Mittelklasse-Smartphone von Google

Erscheint das Pixel 8a wie erwartet im Mai 2024? Knapp ein Jahr nach dem Release des Pixel 7a soll nun das Nachfolgemodell in den Startlöchern stehen – und einige Upgrades im Gepäck haben. Was wir bereits zum Pixel 8a wissen, haben wir hier für Dich zusammengefasst.

Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel basieren auf Gerüchten und Vermutungen, die Du deshalb unter Vorbehalt aufnehmen solltest. Gewissheit zur Ausstattung des Pixel 8a haben wir erst, wenn Google das Smartphone offiziell vorstellt – was im Mai 2024 der Fall sein könnte.

Pixel 8a: Das Wichtigste in Kürze

  • Das Pixel 8a erscheint wahrscheinlich am 14. Mai 2024 – zu einem höheren Einstiegspreis als das Pixel 7a.
  • Im Vergleich zum Vorgänger gibt es wohl ein neues Design und neue Farben.
  • Außerdem soll das Pixel 8a über ein 120-Hertz-Display verfügen.
  • Der Ableger könnte den gleichen Prozessor und Speicher bieten wie das Pixel 8.

Release

Wahrscheinlich im zweiten Quartal 2024

In der Regel veröffentlicht Google jedes Jahr im Herbst neue Flaggschiff-Smartphones, bevor im darauffolgenden Frühling eine abgespeckte Version erscheint. Im Herbst 2023 handelte es sich um das Pixel 8 und das Pixel 8 Pro: Die beiden Smartphones aus dem High-End-Sektor sind im Oktober auf den Markt gekommen.

Nun dürfte es nicht mehr lange dauern, bis auch das Pixel 8a das Licht der Weltöffentlichkeit erblickt. Hält sich Google an seinen bisherigen Release-Rhythmus, erscheint das Mittelklassemodell im Mai 2024 – vermutlich im Rahmen der Google-Entwicklerkonferenz I/O.

Das Eröffnungsevent zur I/O findet am 14. Mai 2024 statt und ist für alle online zugänglich, vermutlich wird hier auch das Pixel 8a enthüllt. Zur Erinnerung: Das Pixel 7a hat Google am 10. Mai 2023 veröffentlicht.

Ein deutlicher Hinweis auf den baldigen Release: Das Pixel 8a soll Mitte März 2024 bei der US-Zulassungsbehörde FCC aufgetaucht sein, berichtet unter anderem Android Authority. Wenn die Behörde Geräte in ihre Datenbanken aufnimmt, ist dies in der Regel ein Indiz dafür, dass der Marktstart unmittelbar bevorsteht.

 

Preis: Wird das Pixel 8a teuer als sein Vorgänger?

Zum Preis des kommenden Google-Smartphones verdichten sich ebenfalls die Gerüchte. Demnach erwartet uns ein Preisanstieg: Die Basisversion des Pixel 8a mit 128 Gigabyte Speicherplatz soll zum Start rund 570 Euro kosten, berichtet The Verge. Zur Erinnerung: Das Pixel 7a kostete bei seinem Release im Mai 2023 knapp 510 Euro.

Gleichzeitig soll es aber auch eine Ausführung des Pixel 8a mit 256 Gigabyte Speicherplatz geben. Für diese Version liegt der Preis zum Release angeblich bei etwa 630 Euro. Die Preise könnten sich aber bis zum tatsächlichen Marktstart noch ändern.

Design: Eine bunte und runde Sache

Maße und Farben

Das Pixel 8a soll andere Maße als der Vorgänger mitbringen: Mutmaßlich misst das Smartphone 152,1 x 72,6 x 8,9 Millimeter, berichtet etwa SmartPrix. Zum Vergleich: Das Pixel 7a misst 152,4 x 72,9 x 9,0 Millimeter.

Das Pixel 8a soll wie bereits vermutet in vier Farben erscheinen: Obsidian (Schwarz), Mint (Hellgrün), Bay (Hellblau) und Porcelain (Beige). Das legen geleakte Renderbilder nahe, berichtet Android Headlines.

Wie die Farbvarianten aussehen könnten, verrät uns unter anderem folgender X-Post:

 

Die Farbgebung auf der Rückseite soll diesmal einen matten Ton haben – im Gegensatz zur eher glänzenden Rückseite des Pixel 7a.

 

Mittlerweile sind bei Smartprix auch Wallpaper geleakt. Demnach stehen offenbar bei den Hintergrundbildern des Pixel 8a verschiedene Mineralien im Fokus: „Trinite”, „Barite” und „Hematite”.

Pixel-Smartphone mit abgerundeten Ecken

Es sind bereits etliche Bilder im Umlauf, die das Pixel 8a zeigen sollen. Überraschend dabei: Das Smartphone, das auf den Fotos in der Farbe Blau zu sehen ist, ist deutlich abgerundeter als beispielsweise das Pixel 7a.

Auf der Rückseite ist der mittlerweile typische Pixel-Kamerabalken zu sehen. Die Fläche für die Dualkamera ist aber etwas kleiner als beim Pixel 8. Entsprechend steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Google sein günstiges Pixel-Smartphone tatsächlich zu einer runden Sache macht – und damit ein wenig mehr Premium-Design in die Mittelklasse bringt.

Diesen Look bestätigt auch ein Leak, der eine Verpackung für das Pixel 8a zeigen soll (via 9to5Google). Die Bilder auf der Box zeigen ebenfalls ein Pixel-Smartphone mit deutlich abgerundeten Ecken. Und der Kamerabalken ist demnach nicht direkt mit dem Rahmen, sondern mit der Kunststoff-Rückseite verbunden.

Im April geleakte Fotos zeichnen ein ähnliches Bild des Designs und verraten laut Android Authority zudem ein weiteres Detail: Auf der Vorderseite gibt es offenbar einen relativ breiten Rahmen um das Display.

 

Display: Führt Google endlich 120 Hertz in der Mittelklasse ein?

Gerüchten zufolge kannst Du Dich auf ein Upgrade beim Display freuen: So soll Google planen, das Pixel 8a mit einem 120-Hertz-Display auszustatten. Die Größe: 6,1 Zoll. In diesem Fall würden Animationen auf dem Bildschirm noch flüssiger aussehen. Die Spitzenhelligkeit soll bei 1.400 Nits liegen – was ebenfalls ein Upgrade gegenüber dem Vorgänger darstellt.

Zur Erinnerung: Das Pixel 7a hat ein Panel mit ebenfalls 6,1 Zoll, das mit 1.080 x 2.400 Pixeln auflöst und eine Always-on-Funktion bietet. Die maximale Bildwiederholrate beträgt 90 Hertz, die Spitzenhelligkeit liegt bei 1.000 Nits.

 

Prozessor und Speicher: Performance wie die Flaggschiffe

Bereits im August 2023 wurde das Pixel 8a in einer Benchmark-Datenbank gesichtet: Demnach trägt das Handy den Codenamen „Akita“. Der Eintrag verrät außerdem Informationen zum Arbeitsspeicher, der mutmaßlich 8 Gigabyte umfasst, so PhoneArena. Diese Angabe bestätigt der Leaker Steve Hemmerstoffer über SmartPrix.

Als Herzstück sitzt im neuen Gerät angeblich der Google Tensor G3, behauptet Android Authority. Der Prozessor hat im Oktober 2023 gemeinsam mit dem Pixel 8 (Pro) seine Premiere gefeiert und bringt vor allem neue KI-Features mit, unter anderem für die Kamera. Außerdem beinhaltet er High-End-Rechenkerne, die im Vergleich zum Vorgänger unter anderem die Grafikleistung erhöhen.

Entsprechend wäre der neue a-Ableger in diesen Bereichen ebenso stark ausgestattet wie das Pixel 8.

Kamera: Keine Upgrades erwartet

Das Pixel 7 hat hinten eine Dualkamera, die aus einer Weitwinkellinse mit 64 Megapixel und einer Ultraweitwinkellinse mit 13 Megapixel besteht. Auf der Vorderseite erwartet Dich eine Selfiekamera mit 13 Megapixel.

Bei diesem Set-up bleibt es voraussichtlich: Ein Upgrade für die Kamera soll das Pixel 8a nicht bieten, wie unter anderem GSMArena berichtet.

Mittlerweile sind auch Hinweise auf die mögliche Akkukapazität des Pixel 8a aufgetaucht. Die Daten stammen von der Website einer internationalen Zertifizierungsorganisation und beziehen sich auf ein nicht näher bezeichnetes Google-Smartphone. Die Modellnummer des Geräts lege aber nahe, dass es sich um das kommende Budget-Pixel handelt, berichtet AndroidAuthority.

Demnach hat das zertifizierte Google-Smartphone eine Akkukapazität von 4.942 Milliamperestunden. Das wäre eine deutliche Steigerung gegenüber dem Pixel 7a, dessen Akku eine Kapazität von 4.385 Milliamperestunden hat.

Was das für die Laufzeit des Pixel 8a bedeuten könnte, ist aber noch unklar. Ebenso ist noch nicht bekannt, welche Ladeleistung der Akku unterstützt und damit, wie schnell er aufgeladen werden kann.

Betriebssystem und Updates

Google wird das Pixel 8a sehr wahrscheinlich ab Werk mit Android 14 ausliefern. Spannend ist die Frage, ob Google sein Update-Versprechen für die Flaggschiffe auch auf die Mittelklasse ausweitet. Pixel 8 und Pixel 8 Pro sollen für stolze sieben Jahre mit Updates versorgt werden – und zwar nicht nur mit Sicherheitspatches, sondern auch mit allen neuen Android-Versionen in diesem Zeitraum.

 

Pixel 8a: Die Specs in der Übersicht

Im Folgenden findest Du eine Übersicht zur möglichen Ausstattung des Pixel 8a. Bitte beachte auch hierbei, dass es sich bislang nur um Gerüchte und Spekulationen handelt und nicht um gesicherte Informationen.

  • Design: Kunststoff und Glas, runde Ecken, vier (matte) Farben
  • Display: 120 Hertz Bildwiederholrate, 1.400 Nits Spitzenhelligkeit
  • Maße: 152,1 x 72,6 x 8,9 Millimeter
  • Kamera: Dualkamera auf der Rückseite
  • Chip: Tensor G3
  • Arbeitsspeicher: 8 Gigabyte
  • Akkukapazität: 4.942 Milliamperestunden
  • Betriebssystem ab Werk: Android 14
  • Updates: wahrscheinlich sieben Jahre
  • Release: Mai 2024
  • Preis: ab 560 Euro

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/pixel-8a-alle-geruechte-zum-neuen-mittelklasse-smartphone-von-google/#/

Android 15: Neuerungen, Release & Co. im Überblick

Android 15: Neuerungen, Release & Co. im Überblick

2024 veröffentlicht Google voraussichtlich eine neue Version seines Android-Betriebssystems: Inzwischen sind auch die ersten Details bekannt. Welche Neuerungen soll Android 15 konkret auf unterstützte Geräte bringen? Und was wissen wir zum Release-Termin? Hier findest Du die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Release von Android 15: Alles beim Alten?

In der Regel veröffentlicht Google jedes Jahr im Spätsommer beziehungsweise Frühherbst ein großes Android-Update. So ist Android 12 am 4. Oktober 2021 erschienen, Android 13 am 15. August 2022 und Android 14 am 4. Oktober 2023.

Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass der Nachfolger in einem ähnlichen Zeitraum auf den Markt kommt. Ein wahrscheinliches Release-Fenster für Android 15 ist August 2024.

Die erste exklusive Entwicklervorschau von Android 15 hat Google im Februar 2024 veröffentlicht, eine zweite Preview erschien im März. Am 11. April hat Google die ersta öffentliche Beta herausgebracht.

 

Somit erfolgt dieser Schritt noch vor der Google-Entwicklerkonferenz I/O am 14. Mai 2024, wo Android 15 vermutlich der Öffentlichkeit präsentiert wird. Laut der offiziellen Roadmap soll im Mai die zweite Beta folgen, im Juni die dritte und im Juli optional noch weitere. Voraussichtlich im August erfolgt dann der finale Roll-out.

So kannst Du die Beta von Android 15 installieren

Die Android 15-Beta kannst Du ganz einfach über Googles Beta-Channel herunterladen und installieren. Voraussetzung ist ein unterstütztes Pixel-Smartphone (mehr zu den Modellen im nächsten Kapitel). Allerdings solltest Du die Vorabversion der Software nicht auf Deinem Hauptgerät installieren, da sie instabil sein kann.

Zudem ist es nicht ohne Weiteres möglich, zurück zur Vorversion zu wechseln, falls es zu Problemen kommt. In diesem Fall musst Du mit erheblichem Datenverlust rechnen. Erst bei Release einer stabilen Version gibt es ein gewisses Zeitfenster, um ohne Nachteile zurück zur alten Version zu wechseln.

So gehst Du zum Download der Beta vor vor:

  1. Melde Dich auf der verlinkten Seite mit Deinem Google-Konto an.
  2. Sieh unter „Meine berechtigten Geräte” nach, ob Dein Smartphone-Modell mit der Beta kompatibel ist. Hier kannst Du ein oder mehrere Geräte auswählen und auf „Opt in” klicken.
  3. Innerhalb von 24 Stunden wird Dir das Update dann auf Deinem Smartphone angeboten. Dieses installierst Du wie jede andere Software-Aktualisierung auch über die Einstellungen.

Für welche Geräte erscheint Android 15?

Zu den ersten Geräten, die große Android-Updates erhalten, gehören in der Regel die Pixel-Smartphones von Google. Das mutmaßlich im Herbst 2024 erscheinende Pixel 9 hat Android 15 voraussichtlich ab Werk installiert.

Die Geräteliste für Android 15 umfasst das Pixel 6, Pixel 6 Pro, Pixel 6a, Pixel 7, Pixel 7 Pro, Pixel 7a, Pixel Tablet, Pixel Fold sowie das Pixel 8 und Pixel 8 Pro.

 

Tipp: An anderer Stelle auf featured findest Du eine Liste mit Smartphones, für die Android 15 erscheinen könnte.

Die Neuerungen von Android 15 im Überblick

Die neue Android-Version heißt „Android Vanilla Ice Cream”, wie Google mittlerweile bestätigt hat. Im Folgenden findest Du Details zu den Neuerungen, die mit Android 15 auf Deinem Smartphone landen könnten.

Hinweis: Bedenke, dass es bislang nur wenige offizielle Informationen gibt. Einige Details zu Android 15 basieren noch auf Gerüchten und Spekulationen. Nicht alle Features, die in einer Android-Beta verfügbar sind, schaffen es zudem in die finale Version.

 

Apps werden randlos angezeigt & App-Archivierung

Für viele Android-Nutzer:innen eine der besten Neuerungen in Android 15: Apps werden künftig standardmäßig randlos dargestellt. Die Funktion nennt sich auch Edge-to-edge.

Weiter lassen sich alle Anwendungen archivieren, um Speicherplatz zu sparen. Du brauchst also keine Apps mehr löschen und Datenverlust in Kauf nehmen, stattdessen bleiben alle relevanten Informationen erhalten.

Bislang funktioniert das Feature (sofern eingeschaltet) noch automatisch über den Google Play Store, nun wird es direkt in Android angeboten. Der Vorteil: Integriert Google die Funktion direkt ins Betriebssystem, kannst Du auch Apps archivieren, die Du außerhalb des Play Store heruntergeladen hast.

 

Neue Features für Datenschutz und Kamera

Einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Android-Version gibt uns jedes Jahr die sogenannte Entwicklervorschau. Die Preview zu Android 15 unterstützt eine partielle Bildschirmfreigabe: So kannst Du auf Wunsch auch nur ein einzelnes App-Fenster freigeben – und nicht gleich den gesamten Bildschirm.

Außerdem führt die Entwicklervorschau die jüngste Version der Privacy Sandbox für Android ein. Sie soll das Werbetracking im Android-System erschweren – und die Weitergabe von Werbedaten an Dritte.

Darüber hinaus erweitert Google den Zugriff auf Kamerafunktionen für App-Entwickler:innen: So können Anwendungen, die die Handykamera nutzen, das Vorschaubild heller erscheinen lassen. Auch die Stärke des Blitzes ist regulierbar.

Android 15: Drahtloses Laden für alle Nutzer:innen – dank NFC?

Viele Android-Handys haben bereits einen NFC-Chip eingebaut, den Du beispielsweise zum mobilen Bezahlen via Google Pay oder Samsung Pay nutzen kannst. In der Android-15-Beta sind nun Hinweise gefunden worden, dass das Android-Betriebssystem künftig „NFC Wireless Charging Specification” (WLC) unterstützen könnte.

Der Ladestandard wurde 2020 angekündigt und ermöglicht das drahtloses Aufladen von Geräten mit bis zu 1 Watt. Bislang ist WLC noch in kein kommerzielles Gerät implementiert worden. Vielleicht kannst Du ab Android 15 aber dann kleinere Geräte wie Eingabestifte oder Kopfhörer aufladen, indem Du diese einfach auf Dein Handy legst. Android Authority geht davon aus, dass Googles Unterstützung für WLC speziell für Bluetooth-Tracker gedacht ist.

Übrigens: Theoretisch könntest Du WLC zwar auch zum drahtlosen Laden eines Smartphones nutzen, das nicht den Qi-Standard unterstützt. Allerdings ist die Ladegeschwindigkeit mit 1 Watt sehr niedrig (der Qi-Standard ist mit bis zu 15 Watt deutlich schneller). Das reicht vermutlich nicht aus, um über Nacht ein Handy komplett von 0 auf 100 Prozent zu laden.

 

Mehr Sicherheit beim Datenaustausch zwischen Android-Handy und Computer

Google arbeitet zudem an einer Sicherheitsfunktion für Fälle, in denen Du Dein Android-Handy mit einem Computer verbindest. Bislang wird das Smartphone automatisch aufgeladen, sobald die Verbindung steht. Um dann Daten zwischen den Geräten austauschen zu können, musst Du in der Statusleiste auf die entsprechende Benachrichtigung tippen und den Zugriff erlauben.

Ab Android 15 gibt es vermutlich eine zusätzliche Sicherheitsebene: Der Zugriff auf die Daten erfolgt erst, wenn Du Dich zuvor via PIN, Passwort oder biometrischer Entsperrmethode identifiziert hast. Das soll sicherstellen, dass unbefugte Personen nicht einfach Deine Daten auf einen Computer übertragen können, falls sie Dein Handy entsperrt in ihre Finger bekommen.

Die Funktion hat allerdings eine Schwachstelle, wenn dabei dieselbe PIN oder dasselbe Passwort zum Einsatz kommt, die Du zum allgemeinen Entsperren Deines Handys verwendest. In diesem Fall brauchen unbefugte Personen einfach nur diese PIN oder dieses Passwort zu kennen, um an all Deine Daten zu kommen. Es wäre also sinnvoll, für das Feature eine separate Entsperrmethode einrichten zu müssen.

 

OTPs & Co.: Wie Android 15 vertrauliche Nachrichten schützen soll

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) per SMS-Einmalpasswort (OTP) ist eine verbreitete Maßnahme, um beispielsweise Benutzerkonten besser abzusichern oder Online-Zahlungen zu autorisieren. Auf einem von Dir gewählten Gerät erhältst Du dann ein temporäres Kennwort, das Du zusätzlich zu Deinem eigentlichen Passwort eingeben musst, um Dich einzuloggen. Das Problem daran: Auf Android-Handys können Apps mit SMS-Zugriff die Einmalpasswörter theoretisch abfangen.

In Android 15 soll diese häufig von Malware genutzte Methode nicht mehr möglich sein. Google plant offenbar eine spezielle Berechtigung für sensitive Benachrichtigungen, wie Android Authority berichtet. Diese bekommen anscheinend nur ausgewählte Apps, was Anwendungen von Drittanbietern möglicherweise komplett ausschließt. Das würde wahrscheinlich auch bedeuten, dass unberücksichtigte Apps Einmalpasswörter nicht automatisch aus Textnachrichten übernehmen können und Du diese manuell eingeben musst.

Die kolportierte neue Berechtigung soll Einmalpasswörter und auch andere vertrauliche Benachrichtigungen betreffen. Was Google sonst noch als vertraulich einstuft, ist aktuell allerdings unklar.

Google überarbeitet die Status- und Benachrichtigungsleiste

Ebenfalls in der Entwickler-Preview von Android 15 enthalten: Du kannst ein überarbeitetes Design für die Status- und Benachrichtigungsleiste aktivieren. Anschließend hat zum Beispiel das Batterie-Icon den aktuellen Ladestand in Prozent direkt integriert – statt wie vorher den Ladestand rechts neben dem Symbol anzuzeigen.

 

Die Symbole für die WLAN- und die mobile Datenverbindung sind indes mit insgesamt vier Balken gekennzeichnet, die je nach Signalstärke mehr oder weniger gefüllt sind. Zumindest für Samsung-Nutzer:innen ist dieses Designelement nicht neu, denn auf Handys des südkoreanischen Herstellers mit dem Betriebssystem One UI kommt es bereits länger zum Einsatz.

 

Vermutlich will Google mit den Änderungen insgesamt dafür sorgen, dass die Symbole verständlicher sind – Du also auf einen Blick die Signalstärke oder den Ladestand erkennen kannst.

Neu in Android 15: Widgets auf dem Sperrbildschirm?

Mit Android 15 könnten zudem Widgets auf dem Sperrbildschirm ihr Comeback feiern, berichtet Android Authority. Google hatte ein solches Feature bereits in Android 4.2 eingeführt. Anschließend ist es aber wieder aus dem Android-Betriebssystem verschwunden.

Besitzt Du ein aktuelles Samsung-Smartphone, kennst Du die Funktion vielleicht ebenfalls: Unter „Einstellungen | Sperrbildschirm | Widgets” kannst Du bereits jetzt einige Widgets auf dem Sperrbildschirm ablegen. Die Funktion unterstützen bislang aber nur einige wenige Widgets, unter anderem für Wetter und Alarm.

 

Auracast: Bluetooth-Feature erleichtert Audiostreaming für Gruppen

Zu den mutmaßlichen Funktionen von Android 15 gehört auch Auracast. Das Bluetooth-Feature ermöglicht es Dir, Audioinhalte auf mehrere Geräte gleichzeitig zu übertragen – zum Beispiel Kopfhörer oder Lautsprecher.

In der Developer-Preview von Android 15 findet sich nun ein neuer Toggle in den Android-Einstellungen. Google nennt ihn „Audio Sharing”. Wie genau das Feature dann im Alltag funktioniert, ist bislang nicht bekannt.

 

Auracast ist eine Technologie der Bluetooth SIG. Die globale Gemeinschaft zur Weiterentwicklung von vernetzten Geräten hat Auracast 2022 vorgestellt. Bislang fin1dest Du sie aber leider nur auf wenigen Geräten. Die gute Nachricht: Auracast lässt sich per Update nachrüsten, wenn das entsprechende Gerät sowohl Bluetooth 5.2 als auch Low Energie Audio (LE) unterstützt.

Neuer Modus für Senior:innen und Menschen mit Sehschwächen

Ebenfalls in Arbeit sein soll einer neuer Anzeigemodus für Senior:innen und Menschen mit Sehschwächen. Er optimiert die gesamte Darstellung auf dem Display, vergrößert also beispielsweise Texte und Icons, um für eine bessere Lesbarkeit zu sorgen. Auch den Kontrast kann der Modus anpassen.

 

Android mit weiteren Infos zur Akku-Gesundheit

Möglicherweise erweitert Google mit dem kommenden Update auch die Akku-Einstellungen: So könnte Dich Dein Android-Handy künftig auch mit Informationen zu Alter und Zustand des Akkus sowie den erfolgten Ladevorgängen versorgen.

Hinweise auf dieses Feature wurden bereits in einer Entwickler-Beta von Android 14 entdeckt, wie Android Police berichtet. Wahrscheinlich rollt Google es aber erst mit der Folgeversion aus.

Neue Gaming-Funktion für Entwickler:innen

In den Entwickleroptionen von Android 15 gibt es eine Einstellung, die die standardmäßige maximale Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde (fps) für Spiele automatisch ausschaltet. Auf diese Weise können Games auf dem Handy sofort ihr volles Potenzial entfalten, ohne dass eine manuelle Anpassung vonnöten ist. Vorausgesetzt natürlich, die Hardware des jeweiligen Smartphones unterstützt bei Mobile Games mehr als 60 Bilder pro Sekunde.

Laut Android Authority soll das Feature vor allem Menschen beim Entwickeln und Testen von Spielen unterstützen. Die Funktion ist also nicht für Endnutzer:innen gedacht.

Apropos Gaming: Android 15 soll neue APIs (Entwicklerschnittstellen) im Gepäck haben, die beim Gaming für ein besseres Wärmemanagement und ein flüssigeres Spielerlebnis sorgen.

Neu in Android 15: Alternative Sprachassistenz per Aktivierungswort starten

Gerüchten zufolge könnte Google es Dir mit Android 15 erleichtern, eine alternative Sprachassistenz zu nutzen. Wir erinnern uns: Auf einem Android-Smartphone kannst Du via „Hey Google” schnell und einfach den Google Assistant aktivieren. Für alternative Sprachassistenzen (mit Ausnahme von vorinstallierter Software wie Bixby) wird ein solches Feature bislang nicht angeboten.

Das könnte sich mit Android 15 ändern: So ist es künftig vielleicht möglich, auch für Software wie ChatGPT ein entsprechendes Aktivierungswort festzulegen. Wie genau das Ganze funktioniert, ist bislang aber nicht bekannt.

 

Weitere Funktionen von Android 15 im Überblick

  • Bluetooth-Schnelleinstellungen: Tippst Du in den Schnelleinstellungen auf das Bluetooth-Symbol, poppt ein Fenster mit den wichtigsten Bluetooth-Einstellungen auf. Unter Android 14 musst Du dafür noch länger auf das Bluetooth-Icon tippen.
  • Lautstärke von Benachrichtigungen: Du erhältst von einer App mehrere Benachrichtigungen hintereinander? Das ist nervig, sofern dann jedes Mal ein Benachrichtigungston zu hören ist. Unter Android 15 kannst Du deshalb eine neue Funktion einschalten. Sie verringert automatisch die Lautstärke, wenn Du von einer App mehrere Mitteilungen direkt hintereinander bekommst.
  • Neue Mindestvoraussetzung: Mit dem Release von Android 15 gibt es einen neuen Mindeststandard für mobile Anwendungen – Android 7.1. Du kannst somit keine Apps oder Spiele mehr installieren, die nur Android Marshmallow oder älter unterstützen.
  • Alternative zu Samsung DeX: Google soll an einem besseren Desktop-Modus arbeiten, wie Android Authority berichtet – für den Fall, dass Du Dein Android-Handy über einen externen Monitor nutzen willst.
  • Nachrichten via Satellit verschicken: Mit Android 15 könnte eine neue API für Satellitenverbindungen starten, wie der Tech-Journalist Mishaal Rahman behauptet. Apps können demnach erkennen, ob Dein Gerät eine Satellitenverbindung unterstützt – und diese dann für den Empfang und Versand von SMS/MMS/RCS nutzen. Möglicherweise ist diese Funktion nicht nur auf Notrufe beschränkt, so wie beim iPhone. 9to5Google hat jedenfalls entsprechende Hinweise beim Dekompilieren einer APK gefunden.
  • App-Paare: Du kannst zwei Apps miteinander verknüpfen, um sie gleichzeitig vom Startbildschirm Deines Handys aus zu starten.
  • Vibration der Tastatur: Einige Tastatur-Apps unterstützen haptisches Feedback. Unter Android 15 kannst Du diese Option nun in den Einstellungen verwalten. Du musst sie also nicht mehr für jede Tastatur-App einzeln manuell ein- oder ausschalten.
  • Pixel Launcher: Mit Android 15 könnte Google neue Animationen zum Pixel Launcher hinzufügen. Außerdem könnten Design-Elemente der App angepasst werden.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/android-15-update-neue-funktionen-release/#/

Digitale Energiewende: Digitalisierung im Energiesektor

Die Energiewende ist in Deutschland beschlossene Sache. Mit dem Ausstieg aus Atomkraft und fossilen Energieträgern ist es aber nicht getan: Die Energiewende soll digital gestaltet werden. Mit dem Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende hat das Vorhaben von der Bundesregierung sogar ein eigenes rechtliches Regelwerk erhalten.

Was ist die Digitalisierung der Energiewende?

Die Digitalisierung der Energiewende bedeutet die schrittweise Umstellung des Stromnetzes hin zu Smart Energy. Dazu gehören u. a. sogenannte Smart Grids (intelligente Stromnetze) und intelligente Messgeräte wie Smart Meter.

Umstellungen im Energiesektor

Um den Industriestandort Deutschland, seine Unternehmen und die Bevölkerung zuverlässig mit Strom zu versorgen, ist die Smartifizierung des Energiesektors nötig. Die bisher wenigen großen Kraftwerke werden durch viele kleinere Windkraft- und Solarkraftwerke ersetzt. Gleichzeitig sollen Endverbrauchende zu Prosumern werden – eine Zusammensetzung der englischen Begriffe Consumer (Konsument) und Producer (Produzent). Sie sollen Energie also nicht nur nutzen, sondern z. B. mit Solaranlagen auf dem Dach auch produzieren.

Um Entnahme und Einspeisung, Netzauslastung und Energieverteilung ausreichend zu überwachen und zu steuern, bedarf es intelligenter und vernetzter Technologien – in allen Bereichen der Energieversorgung.

Digitale Stromzähler und Smart Grids: 5G ist unerlässlich

In Smart Grids sind alle Stationen im Stromnetz miteinander vernetzt. Das betrifft Erzeugung und Verbrauch ebenso wie Transport und Speicherung. Sie sind digital miteinander verbunden und tauschen kontinuierlich Informationen aus. Diese stetige Kommunikation nutzt das Internet der Dinge (IoT). So können Netzbetreiber in jeder Situation schnell und effizient reagieren, um eine Balance zwischen der schwankenden Energieerzeugung aus Wind- und Solarkraft und dem Energiebedarf der Verbrauchenden herzustellen.

Der andauernde Austausch führt zu großen Datenmengen, die übertragen und verarbeitet werden müssen. Hier kommt die Mobilfunktechnologie 5G ins Spiel: Der Mobilfunkstandard ermöglicht die Bewältigung großer Datenströme in Echtzeit.

Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende sieht außerdem vor, dass bisherige analoge Stromzähler durch digitale Geräte ersetzt werden. Diese sollen die Stromabrechnung vereinfachen. Für Unternehmen und Haushalte mit besonders hohem Stromverbrauch (mehr als 6000 kWh) und für Besitzende von Solaranlagen sind zudem ab 2025 Smart Meter vorgeschrieben. Diese enthalten eine Kommunikationseinheit, die Daten senden und empfangen kann, und eine intelligente Steuerung von Stromverbrauch und -einspeisung ermöglicht.

Das Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende

Das Vorhaben, Energienetze durch digitale Transformation effizienter zu machen, ist keineswegs neu. Bereits im Sommer 2016 verabschiedeten Bundestag und Bundesrat das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende. In diesem war auch das neue Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen – kurz Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) – enthalten.

Die Digitalisierung der Stromnetze und die Einführung smarter Systeme ging allerdings nicht mit der erhofften Geschwindigkeit voran. Mit dem im Mai 2023 in Kraft getretenen Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende legte die Bundesregierung nach, um den Einbau von Smart Metern unbürokratischer und schneller zu gestalten. Kernstück des Gesetzes ist eine Anpassung des MsbG.

Daten in der digitalen Energiewende

Datenerfassung und -verarbeitung sind wesentliche Faktoren der digitalen Energiewende. Damit diese Daten sicher sind, müssen alle am Prozess beteiligten Akteure strenge Auflagen erfüllen.

Nach Ansicht der Politik erfüllen die Hersteller der Geräte und Mobilfunknetzbetreiber – über deren Netze die Daten transportiert werden – inzwischen die hohen Standards für Datenschutz und Datensicherheit, die mit der Neuauflage des Gesetzes noch weiter verschärft wurden.

Mit dem neuen Gesetz der Bundesregierung muss der Einbau intelligenter Messsysteme zukünftig nicht mehr durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) freigegeben werden. Der Roll-out kann mit bereits zertifizierten Modellen sofort beginnen. Etwaige Funktionen, die nachgerüstet werden, sollen per Update auf die vernetzten Geräte aufgespielt werden.

Fahrplan bis 2030

Außerdem enthält das Gesetz einen verbindlichen Fahrplan für die kommenden Jahre. Bis 2030 sollen die Messstellenbetreiber die Verbraucherstellen ihres jeweiligen Zuständigkeitsbereichs mit Smart Metern ausstatten. Die bereits angesprochene Verpflichtung zum Einbau eines intelligenten Messsystems für

Haushalte und Unternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 6000 kWh 

oder einer Photovoltaikanlage mit mehr als 7 kW Leistung

gilt bereits ab 2025. Bis 2030 soll die Ausstattung aller betroffenen Abnahmestellen abgeschlossen sein.

Vorteile der Entwicklung

Ab spätestens 2025 sollen Verbraucherinnen und Verbraucher von dynamischen Stromtarifen profitieren, wenn sie Smart Meter nutzen. Das bedeutet, sie können dann Strom beziehen, wenn er aufgrund hoher Verfügbarkeit kostengünstiger zur Verfügung steht. Von diesem Vorgehen sollen auch Markt und Netzstabilität profitieren.

Digitale Energiewende im Überblick

Grundlage für die Digitale Energiewende ist das Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende.

Zentraler Bestandteil des Vorhabens sind Smart Meter, also intelligente Messsysteme für den Energieverbrauch.

Die digitale Energiewende erzeugt große Datenmengen, die übertragen und verarbeitet werden müssen. Dafür ist 5G eine Schlüsseltechnologie – auch Mobilfunknetzbetreiber sind somit Teil der Entwicklung.

Quelle:

https://www.o2business.de/magazin/digitale-energiewende/

Galaxy AI auch für ältere Samsung-Geräte: Das ist neu in One UI 6.1

Gemeinsam mit der Galaxy-S24-Serie ist im Januar 2024 One UI 6.1 erschienen: Das aktualisierte Betriebssystem begeistert vor allem mit seinen vielen KI-Funktionen. Seit März 2024 rollt Samsung die Software auch für ältere Samsung-Geräte aus. Was Du zum Release wissen musst, welche Modelle das Update erhalten und welche Neuerungen One UI 6.1 bietet, haben wir hier für Dich zusammengefasst.

Das Wichtigste zu One UI 6.1 in Kürze

  • One UI 6.1 ist seit Januar 2024 verfügbar.
  • Im Frühjahr 2024 startete der Roll-out für ältere Samsung-Geräte.
  • Die Software bietet zahlreiche Galaxy-AI-Funktionen.
  • Auch Googles Nachschlag-Feature „Circle to Search” ist enthalten.
  • Außerdem erwarten Dich Neuerungen für Samsungs „Uhr”-App und das Always-on-Display.

Release von One UI 6.1: Update im März und Mai 2024 für diese Modelle 

One UI 6.1 war eine Zeit lang nur für das Galaxy S24, S24+ und S24 Ultra verfügbar. Am 28. März 2024 begann Samsung damit, die Software auch für ältere Samsung-Smartphones und -Tablets auszurollen.

Laut Samsung ist One UI 6.1 als Update für folgende Geräte erhältlich:

Zu einem späteren Zeitpunkt soll One UI 6.1 auf weiteren Samsung-Geräten landen. Bereits Anfang Mai 2024 rollt das Update demnach für folgende Geräte aus:

  • Galaxy S22, S22+ und S22 Ultra
  • Galaxy Z Fold4
  • Galaxy Z Flip4
  • Galaxy Tab S8, S8+ und S8 Ultra

 

One UI 6.1: Diese Neuerungen hat das Update im Gepäck

Galaxy AI und vieles mehr: Welche Neuerungen Dich unter One UI 6.1 erwarten, erfährst Du im Folgenden.

Galaxy AI bringt neue KI-Funktionen auf Dein Samsung-Handy

Mit dem Update auf One UI 6.1 bekommt dein Samsung-Smartphone einige KI-Funktionen, die der Hersteller unter dem Begriff „Galaxy AI” zusammenfasst. Dazu gehören beispielsweise Googles „Circle to Search”, der Chat-Assistent, der Transkriptions-Assistent, der Notiz-Assistent, der Browsing-Assistent und die Live-Übersetzung für Anrufe.

Außerdem kannst Du ab One UI 6.1 auf die generative Fotobearbeitung zugreifen und so zum Beispiel die Größe, Position und Ausrichtung von Objekten auf Deinen Fotos anpassen. Zudem kannst Du mithilfe von KI personalisierte Hintergründe für Deinen Start- und Sperrbildschirm erstellen.

Hinweis: Ein paar Galaxy-AI-Features bleiben anscheinend den Galaxy-S24-Modellen vorbehalten. Dazu zählen wohl „Instant Slow-Mo”, die 3D-animierten Wettereffekte für den Sperrbildschirmhintergrund sowie Super HDR, wie SamMobile berichtet.

 

Diese Neuerung erwartet Dich in der Uhr-App von Samsung

Integriert in One UI 6.1 sind auch Neuerungen für die Samsung-App „Uhr”. Du kannst zum Beispiel den Hintergrund Deines Alarms sowie die Vibrationsintensität für jeden Alarm einzeln anpassen. Letzteres soll aber auf einige ausgewählte Modelle beschränkt sein.

Für jede Stadt, die Du im Reiter „Weltuhr” ausgewählt hast, werden auf dem Detailbildschirm künftig zudem die Zeiten für den Sonnenauf- und Sonnenuntergang angezeigt.

Hinweis: Die Funktionen sind mit One UI 6.1 auf dem Galaxy S24 erschienen. Zum Teil sind sie aber wohl auch auf Geräten verfügbar, die noch mit One UI 6.0 arbeiten. Das berichtet zumindest SamMobile:

 

Hintergrund für das Always-on-Display anpassen? Kein Problem!

One UI 6.1 führt auch eine Neuerung für das Always-on-Display ein: Du kannst ein Hintergrundbild dafür festlegen. Dazu aktivierst Du in den Einstellungen für das Always-on-Display einfach den Schieberegler bei „Hintergrund anzeigen”. Anschließend kannst Du das Bild auswählen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/one-ui-6-1-update-galaxy-ai-neuerungen-release/#/

Samsung-Sicherheitsupdate im April und März für diese Galaxy-Handys

Egal ob Galaxy S24, Galaxy Z Flip5, Galaxy Note20 oder Galaxy A55 5G: Jeden Monat veröffentlicht Samsung ein Sicherheitsupdate für seine Galaxy-Smartphones. Die Aktualisierung erreicht aber nicht alle Modelle zum selben Zeitpunkt, sondern nach und nach.

Ob Dein Samsung-Galaxy-Handy schon dabei ist, kannst Du dieser Übersicht entnehmen. Wir aktualisieren sie laufend, um Dich auf dem neuesten Stand zu halten. Beachte dabei, dass die aktuelle Firmware oftmals nicht in allen Regionen und für alle Anbieter gleichzeitig zur Verfügung steht. Darum kann auch die Kennnummer des Samsung-Updates variieren.

 

April-Sicherheitsupdate: Flaggschiff in der Pole

Galaxy S

Im April 2024 gibt es für das Galaxy S24 das zweite Sicherheitsupdate.

Wie schon im Vormonat versorgt Samsung sein Flaggschiff zuerst: das Galaxy S24 und seine Geschwister. Zum Start Ende März 2024 gibt es die neue Firmware für April auch direkt in Europa.

Die Aktualisierung soll auf dem Galaxy S24 nicht nur Sicherheitslücken schließen, sondern auch die Kamera verbessern, berichtet SamMobile. Da das Update knapp 1 Gigabyte umfasst, solltest Du es am besten via WLAN herunterladen.

Für das Galaxy S21 hat Samsung das April-Sicherheitsupdate ebenfalls veröffentlicht. Zum Start gibt es das Update bereits direkt in Europa. Für dessen Nachfolger Galaxy S22 startet Samsung den Roll-out hingegen in den USA.

Das Update sollt weiter – nun auch für die Geräte der Galaxy-S23-Reihe. Für diese Modelle startet Samsung den Roll-out in den USA. Dies gilt nicht für das Galaxy S23 FE: Für die Fan Edition steht die neue Firmware zum Start direkt in Europa zur Verfügung.

Gleiches gilt für das Galaxy S20 FE: Das April-Sicherheitsupdate gibt es für die LTE- und die 5G-Version des Handys direkt in Europa.

Galaxy A

Das erste Mittelklasse-Handy, das Samsung im April mit dem aktuellen Sicherheitsupdate ausstattet, ist das Galaxy A52. Für dieses Modell rollt Samsung die neue Firmware zunächst in Kasachstan und Russland aus.

Auch dessen Nachfolgemodell, das Galaxy A52s, versorgt Samsung mittlerweile mit dem Sicherheitsupdate. Die neue Firmware ist in Europa bereits erhältlich.

Falt-Handys

Das Galaxy Z Fold5 gehört zu den aktuellen Flaggschiffen von Samsung. — Bild: Samsung

Neben dem Galaxy S24 hat Samsung das April-Update für zwei weitere Flaggschiffe veröffentlicht: für das Galaxy Z Fold5 und für das Galaxy Z Flip5. Beide Handys erhalten die Aktualisierung bereits in Europa.

Für das Galaxy Z Fold4 ist das Update inzwischen ebenfalls erschienen. Hierfür startet Samsung den Roll-out zunächst in den USA. Für das Galaxy Z Fold3 ist das Update inzwischen auch in Europa erhältlich.

Galaxy Note

Samsung rollt das April-Update auch für ein Modell der Galaxy-Note-Reihe aus: das Galaxy Note20 und das Galaxy Note20 Ultra. Für die beiden Business-Handys startet der Roll-out in diesem Monat in Brasilien.

Tablets

Inzwischen hat Samsung die Aktualisierung auch für ein Tablet veröffentlicht: das Galaxy Tab S9 FE. Zum Start des Roll-outs steht das April-Update bereits in zahlreichen europäischen Ländern zum Download zur Verfügung.

Samsung-Sicherheitsupdate im April für diese Modelle

Im Folgenden listen wir für Dich alle Geräte auf, die Samsung im April bereits mit dem aktuellen Sicherheitsupdate versorgt hat. In Klammern ergänzen wir Informationen – zum Beispiel, wenn Samsung das Update zuerst außerhalb Europas veröffentlicht hat.

Stand: 15. April 2024

  • Galaxy S24Galaxy S24+Galaxy S24 Ultra – Firmware: S92xBXXU1AXCA
  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S911BXXS3CXD2
  • Galaxy S23 FE – Firmware: S711BXXS2CXD1
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xUSQS4DXD2 (USA)
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXSAFXCL
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780GXXS9EXC6
  • Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G781BXXSAHXC6
  • Galaxy A52s – Firmware: A528BXXS7FXC8
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXS6EXC9 (Kasachstan)
  • Galaxy Z Fold5 – Firmware: F946BXXS1CXCH
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936U1UES4EXD1 (USA)
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS6GXD1
  • Galaxy Z Flip5 – Firmware: F731BXXS1CXCK
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: xxxHXD1
  • Galaxy Tab S9 FE – Firmware: X516BXXS3BXD6

April-Update von Samsung: Das steckt drin

Samsung hat Anfang April sein Sicherheits-Bulletin aktualisiert. Demnach schließt Google mit dem aktuellen Update 27 Sicherheitslücken, von denen eine als kritisch eingestuft wird. Samsung ergänzt die Firmware zusätzlich um 17 Patches, die nur die eigenen Galaxy-Geräte betreffen.

Samsung-Sicherheitsupdate im März: Galaxy S24 zuerst

Galaxy S

Im März geht Samsung wieder den gewohnten Weg: Das aktuelle Flaggschiff steht für das neue Sicherheitsupdate an erster Stelle. Entsprechend kannst Du Dich über die Patches freuen, wenn Du ein Galaxy S24, S24+ oder S24 Ultra besitzt. Offenbar rollt die Aktualisierung nicht nur in Südkorea aus, sondern auch bereits in Teilen Europas.

Inzwischen gibt es das März-Update auch für die Geräte der Galaxy-S23-Reihe. Für diese Modelle startet Samsung den Roll-out in den USA. Gleiches gilt für das Galaxy S23 FE: Auch für dieses Modell rollt die Aktualisierung zunächst in den USA aus.

Mitte des Monats ist es für die Modelle der Galaxy-S22-Reihe so weit. Für diese Smartphones startet Samsung den Roll-out in den USA. Für das Galaxy S21 und dessen Geschwister rollt das Update bereits in Europa.

Und auch für das Galaxy S20 rollt das Samsung-Sicherheitsupdate für März aus. Zum Start gibt es die neue Firmware bereits in zahlreichen europäischen Ländern. Inzwischen steht die Aktualisierung auch für das Galaxy S20 FE zum Download bereit – und dessen Nachfolger, das Galaxy S21 FE.

Galaxy A

Das Galaxy A32 ist das erste Modell, das im März 2024 das Sicherheitsupdate erhält. — Bild: Samsung Mobile Press

Mitte des Monats gibt es das März-Sicherheitsupdate auch erstmals für ein Mittelklasse-Handy: das Galaxy A32 5G. Für dieses Modell rollt Samsung die neue Firmware zunächst in Südamerika aus. Dessen Nachfolger, das Galaxy A33 5G, wird mittlerweile ebenfalls versorgt.

Mitte März ist es auch für das Galaxy A54 5G und dessen Vorgänger so weit, das Galaxy A53 5G. Und auch das Einsteiger-Modell Galaxy A14 5G gehört zum Kreis der Geräte, die Samsung im März bereits mit dem aktuellen Sicherheitsupdate versorgt hat.

Inzwischen gibt es das Samsung-Sicherheitsupdate im März auch für das Galaxy A52s 5G und das Galaxy A52. Das aktuellste Modell der Reihe, das Galaxy A55 5G, bekommt die neue Firmware ebenfalls – zum Start in Indien.

Ende März versorgt Samsung zwei weitere Mittelklasse-Smartphones mit dem Sicherheitsupdate: das Galaxy A05s und das Galaxy A02s.

Anfang April ist es für zwei weitere Samsung-Handys so weit: das Galaxy A13 5G und das Galaxy A51 5G. Außerdem versorgt Samsung noch das Galaxy A04e mit dem März-Sicherheitsupdate.

Falt-Smartphones

Mitte des Monats ist es auch für die ersten Klapp-Handys so weit: Samsung rollt das März-Update für das Galaxy Z Flip5 aus. Die neue Firmware rollt zunächst in den USA aus. Zeitgleich gibt es das Samsung-Sicherheitsupdate auch für dessen Vorgänger, das Galaxy Z Flip4 und das Galaxy Z Flip3 – ebenfalls zuerst in den USA.

Nur kurz darauf folgt die Aktualisierung für das Galaxy Z Fold5 und das Galaxy Z Fold4. Für beide Modelle gibt es das Update auch bereits in Europa. Gleiches gilt für das Galaxy Z Fold3 und mittlerweile auch für dessen vorgänger, das Galaxy Z Fold2.

Galaxy Note

Samsung wird die Galaxy-Note-Reihe voraussichtlich nicht mehr mit neuen Modellen versorgen. Aber das jüngste Smartphone der Serie, das Galaxy Note20 (Ultra), bekommt weiterhin Sicherheitsupdates. So auch im März: In diesem Monat startet Samsung den Roll-out für das Business-Handy in Südamerika.

März-Sicherheitsupdate: Diese Modelle versorgt Samsung

Hier findest Du eine übersichtliche Liste mit Geräten, für die Samsung das Update bereits zur Verfügung stellt. Diese erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. In Klammern ergänzen wir zusätzliche Informationen – zum Beispiel, wenn das Update nur in bestimmten Regionen zur Verfügung steht oder Teil eines größeren Updates ist.

Stand: 2. April 2024

  • Galaxy S24Galaxy S24+Galaxy S24 Ultra – Firmware: S92xBXXS1AXBG
  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xUSQS2BXBD
  • Galaxy S23 FE – Firmware: S711BXXS2BXBF
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S901BXXS7DXBD
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXS9FXBD
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990USQSAFXC2
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: xxxHXC1
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G781BXXS9HXB4
  • Galaxy A73 – Firmware: A736BXXS6DXC3
  • Galaxy A55 5G – Firmware: A556EXXS1AXC1
  • Galaxy A54 5G – Firmware: A546USQS6BXB9 (USA)
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536EXXS8DXB5 (Südamerika)
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BXXS6FXC1
  • Galaxy A52 – Firmware: A526BXXS6FXC4
  • Galaxy A51 5G – Firmware: A516U1UESCGXC3
  • Galaxy A33 5G – Firmware: A336NKSS6DXC1 (Korea)
  • Galaxy A32 5G – Firmware: A326BXXSACXC5
  • Galaxy A14 5G – Firmware: A146BXXS3CXC2
  • Galaxy A13 5G – Firmware: A136BXXS6DXC3
  • Galaxy A05s – Firmware: A057FXXS2BXC3
  • Galaxy A04e – Firmware: A042FXXS6DXC4
  • Galaxy A02s – Firmware: A025FXXS7CXC1
  • Galaxy Z Fold5 – Firmware: F946BXXS1BXBM
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXS5EXBF
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS6GXBD
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXS5KXC1
  • Galaxy Z Flip5 – Firmware: F731USQS2BXBE (USA)
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXS5EXBF
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXS7GXBD
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xFXXSAHXC4
  • Galaxy Note20 5GGalaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N98xBXXSAHXC4

Sicherheitsupdate für März: Diese Patches gibt es

Mittlerweile haben Samsung und Google ihre Security Bulletins auf den Stand von März gebracht. Google fixt mit dem Update insgesamt 37 Bugs, die das Betriebssystem Android betreffen. Samsung räumt seinerseits neun weitere Sicherheitslücken aus, sodass insgesamt über 40 Schwachstellen beseitigt werden. Entsprechend solltest Du die neue Firmware nach dem Erscheinen möglichst zeitnah auf Deinem Handy installieren.

Sicherheitsupdate im Februar 2024: Das Galaxy Flip3 geht voran

Galaxy S

Das Galaxy S23 FE erhält im Februar das Samsung-Sicherheitsupdate. — Bild: Samsung

Das Galaxy S23 FE ist das erste Smartphone der Galaxy-S-Reihe, das im Februar 2024 das Samsung-Sicherheitsupdate bekommt. Zum Start ist der Patch direkt in Europa und Asien erhältlich. Die Schwestermodelle (das Galaxy S23, S23+ und S23 Ultra) bekommen inzwischen ebenfalls das Update – auch in Europa.

Für das Galaxy S21, S21+ und S21 Ultra verteilt Samsung in Europa auch bereits das Update. Für das Galaxy S20 FE 5G ist es ebenfalls verfügbar – zum Start in Brasilien. In Europa rollt das Update mittlerweile für das Galaxy S22 und seine Geschwistermodelle aus.

Galaxy A

Mittlerweile stattet Samsung auch seine Galaxy-A-Reihe mit dem Februar-Sicherheitsupdate aus. So erhält das Galaxy A53 5G den Patch auch in Europa.

Inzwischen gibt es das Update ebenfalls für das Galaxy A54 5G. Der Roll-out erfolgt ebenfalls direkt in Europa.

Und auch das Galaxy A51 5G und das Galaxy A71 5G erhalten die aktuellen Patches mittlerweile; ebenso wie das Galaxy A15 5G, bei dem es sich um das erste Update nach dem Release handelt.

Ebenfalls versorgt ist mittlerweile das Galaxy A13: Für die internationale 4G-Version des Smartphones rollt das Update seit Anfang März 2024 aus. Und auch für das Galaxy A52s gibt es das Februar-Update im März – zum Start gleich in mehreren europäischen Ländern.

Im März gibt es noch mehr Nachzügler: Auch das Galaxy A32 5G erhält Mitte des Monats noch das Update für Februar, zunächst in den USA. Gleiches gilt für das Galaxy A52 5G: Für dieses Modell ist es Mitte des Monats März so weit.

Falt-Smartphones

Im Februar vorne mit dabei: das Galaxy Z Flip3. — Bild: Samsung

Wie schon im Vormonat ist auch im Februar 2024 ein Foldable das erste Samsung-Smartphone, das mit dem aktuellen Sicherheitsupdate ausgestattet wird. Zum Start ist der Februar-Patch für das Galaxy Z Flip3 sogar direkt in Europa verfügbar.

Auch Nutzer:innen eines Galaxy Z Fold3 können hierzulande die neue Software auf ihrem Gerät installieren. Das Update ist inzwischen auch für das Galaxy Z Fold5 und das Galaxy Z Flip5 in Europa erschienen.

Für die beiden Modelle Galaxy Z Fold4 und Galaxy Z Flip4 hat Samsung den Roll-out ebenfalls gestartet, wieder in den USA.

Galaxy Note

Wie schon in den Vormonaten bedenkt Samsung auch das Galaxy Note20 und das Note20 Ultra mit dem aktuellen Sicherheitsupdate. Für das Business-Handy startet der Roll-out zunächst in den USA.

Tablets

Als erstes Tablet versorgt Samsung im Februar 2024 das Galaxy Tab S6 Lite mit dem aktuellen Sicherheitsupdate. Die neue Firmware steht zuerst in Indien zum Download zur Verfügung.

Für das Galaxy Tab S8, S8+ und S8 Ultra erscheint das Update etwas verspätet Anfang März 2024 – und steht zuerst in zahlreichen asiatischen Ländern zur Verfügung.

Samsung-Sicherheitsupdate im Februar 2024: Diese Handys haben es

Im Folgenden findest Du eine Liste der Galaxy-Smartphones, für die Samsung das Sicherheitsupdate im Februar 2024 ausrollt. In Klammern findest Du ergänzende Informationen – zum Beispiel, wenn die neue Firmware (noch) nicht in Europa erschienen oder Teil eines größeren Updates ist.

Stand: 18. März 2024

  • Galaxy S23, S23+ und S23 Ultra – Firmware: S91xU1UES2BXAD/S91xUSQS2BXAD (USA)
  • Galaxy S23 FE – Firmware: S711BXXS2BXA8
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXS7DXAC
  • Galaxy S21, S21+ und S21 Ultra – Firmware: G998BXXS9FXAH
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990U1UESAFXAA (USA)
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xUSQS8HWK1 (USA)
  • Galaxy S20 5GS20+ 5GS20 Ultra 5G – Firmware: G98xBXXSJHXA1
  • Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G781BXXU9HXA5 (Brasilien)
  • Galaxy A71 5G – Firmware: A716BXXS9FXA1
  • Galaxy A54 5G – Firmware: A546BXXS6BXA8
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536BXXS8DXA1
  • Galaxy A52s – Firmware: A528BXXS6FXB7
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526U1UESCFXC4 (USA)
  • Galaxy A51 5G – Firmware: A516BXXS8FXA1
  • Galaxy A32 5G – Firmware: A326USQSCDXB2 (USA)
  • Galaxy A15 5G – Firmware: A156EDXU1AXB8 (Indien)
  • Galaxy A13 – Firmware: A135FXXS6DXB1
  • Galaxy A13 5G – Firmware: A136U1UES7DXB (USA)
  • Galaxy Z Fold5 – Firmware: F946BXXS1BXBE
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936USQS4EXAD (USA)
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS6GXAC
  • Galaxy Z Flip5 – Firmware: F731BXXS1BXBE
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721USQS4EXAD (USA)
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXS7GXAC
  • Galaxy Note20 (Ultra) – Firmware: N98xUSQS6HXA1
  • Galaxy Tab S8 – Firmware: xxxCXB5
  • Galaxy Tab S6 Lite – Firmware: P613XXS5CXB1
  • Galaxy M33 5G – Firmware: M336BUXXS6DXB1
  • Galaxy M14 5G – Firmware: M146BXXS3BXB1
  • Galaxy F54 4G – Firmware: E546BXXS4BXB1
  • Galaxy F14 5G – Firmware: E146BXXS3BXB1

Das steckt im Februar-Patch

Inzwischen hat Samsung auch Details zum Februar-Sicherheitsupdate enthüllt. Insgesamt stopft dieses 72 Sicherheitslücken. Darunter befinden sich drei kritische Lücken, wie Du Samsungs Sicherheitsbulletin entnehmen kannst.

Die meisten der 72 Patches kommen von Google. Acht werden direkt von Samsung geliefert und betreffen lediglich die Benutzeroberfläche One UI. Unter anderem soll das Februar-Update Sicherheitsprobleme mit dem Bootloader, Auto Hotspot und anderen Features beheben.

Sicherheitsupdate im Januar 2024: Falt-Handy in der Pole

Galaxy S

Das Galaxy S22 gehört zu den ersten Samsung-Handys, die das Januar-Update von Samsung erhalten. Der Roll-out startet in Afrika und im Mittleren Osten.

An zweiter Stelle folgt das Galaxy S21 FE – hier erfolgt der Roll-out direkt in Europa. Inzwischen ist das Update auch für die anderen Modelle der S21-Reihe verfügbar – ebenso wie für die letztjährige Flaggschiff-Reihe Galaxy S23.

Für das Galaxy S23 FE ist die Aktualisierung mittlerweile ebenfalls verfügbar. Zum Start des Roll-outs für die aktuelle Fan Edition gibt es das Januar-Update von Samsung direkt in Europa.

Galaxy A

Nachdem ein Drittel des Monats verstrichen ist, gibt es das Januar-Update nun auch für das erste Galaxy-A-Modell: das Galaxy A52 5G. Zum Ende des Monats hin ist die neue Firmware nun auch in Europa erhältlich.

Inzwischen ist es auch für das Galaxy A53 5G so weit: Zum Start rollt Samsung das aktuelle Sicherheitsupdate auch direkt in Europa aus.

Für das Galaxy A73 rollt die Aktualisierung mittlerweile ebenfalls aus, zunächst in der Türkei. Doch in den folgenden Tagen sollte das Januar-Sicherheitsupdate in zahlreichen europäischen Ländern zur Verfügung stehen.

Im letzten Drittel des Monats ist es auch für das Galaxy A34 5G so weit: Das Samsung-Sicherheitsupdate für Januar erreicht das Modell zum Start in zahlreichen europäischen Ländern.

Falt-Smartphones

Im Januar 2024 gibt es das aktuelle Sicherheitsupdate von Samsung zuerst für ein Klapp-Handy: das Galaxy Z Flip4. Zum Start des Roll-outs steht die neue Firmware auch direkt in Europa zum Download zur Verfügung.

Auch das zweite Modell fällt in diese Kategorie, das Galaxy Z Fold4. Hier rollt das Update ebenfalls direkt in Europa aus.

Inzwischen gibt es das Januar-Sicherheitsupdate auch für das Galaxy Z Flip5 – zum Start zunächst in den USA. Für das Galaxy Z Fold5 gibt es das Sicherheitsupdate von Samsung zum Launch direkt in Europa.

Mittlerweile gibt es das Samsung-Sicherheitsupdate für Januar 2024 auch für das originale Galaxy Z Flip. Nutzer:innen in Europa können sich bereits über die Aktualisierung freuen.

Galaxy Note

Zum Abschluss des ersten Monatsdrittels gibt es im Januar 2024 das aktuelle Samsung-Sicherheitsupdate auch für das Galaxy Note20 und das Galaxy Note20 Ultra. Der Roll-out startet in den USA.

Samsung-Sicherheitsupdate im Januar: Diese Handys haben es

Im Folgenden findest Du eine Liste der Galaxy-Geräte, für die Samsung das Sicherheitsupdate im Januar 2024 ausrollt. In Klammern findest Du ergänzende Informationen – zum Beispiel, wenn die neue Firmware (noch) nicht in Europa erschienen ist oder Teil eines größeren Updates ist.

Stand: 6. Februar 2024

  • Galaxy S23, Galaxy S23+, Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xBXXS3BWL3
  • Galaxy S23 FE – Firmware: S711BXXS2BWL7
  • Galaxy S22, Galaxy S22+, Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXS7DWL3
  • Galaxy S21, Galaxy S21+, Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXS9FWL9
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXS6FWL5
  • Galaxy A73 – Firmware: A736BXXS6DXA1
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536USQS9DXA4
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS6FXA1
  • Galaxy A34 5G – Firmware: A346BXXS5BWL2
  • Galaxy A13 5G – Firmware: A136BXXS5DXA3
  • Galaxy Z Fold5 – Firmware: F946BXXS1BWL7
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXS4EWL5
  • Galaxy Z Flip5 – Firmware: xxxBWL7
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXS4EWL5
  • Galaxy Z Flip – Firmware: F700FXXSEKWL1
  • Galaxy Note20 – Firmware: N981U1UES6HWL5
  • Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N986U1UES6HWL5

Diese 80 Lücken stopft das Januar-Update

Google und Samsung haben ihre jeweiligen Security-Bulletins für den Januar 2024 aktualisiert. Google stopft mit dem monatlichen Sicherheitsupdate Lücken, die im System Android allgemein auftreten können: Im Januar sind dies insgesamt 75 Schwachstellen, von denen das Unternehmen aber nur wenige als „kritisch” einstuft.

Samsung hat die Firmware wie üblich um Patches ergänzt, die nur die hauseigene Benutzeroberfläche One UI betreffen – und damit nur Galaxy-Handys und -Tablets. Im Januar sind dies insgesamt nur fünf Patches. Eine Schwachstelle betrifft offenbar Benachrichtigungen auf Geräten, für die es mehrere Accounts gibt.

Sicherheitsupdate für Dezember 2023: Später Start

Samsung verteilt das Sicherheitsupdate von Dezember relativ spät und langsamer als sonst. Dies hängt vermutlich mit dem laufenden Roll-out von One UI 6.0 zusammen.

Galaxy S

Das Galaxy S23 Ultra erhält als eines der ersten Modelle das Dezember-Update von Samsung. — Bild: featured

Die ersten Samsung-Smartphones, die den Dezember-Patch erhalten, sind das Galaxy S23, das Galaxy S23+ und das Galaxy S23 Ultra. Der Roll-out für diese Geräte startete zunächst in den USA. In Kürze sollte das Update aber auch in Europa zur Verfügung stehen.

Auch das Galaxy S21 wird inzwischen versorgt: Samsung hat das Dezember-Update für diese Reihe veröffentlicht. In einigen europäischen Ländern ist es bereits verfügbar, unter anderem auch in Deutschland.

Mittlerweile rollt Samsung das Dezember-Update für das Galaxy S22 aus: In den USA können Nutzer:innen die neue Firmware bereits auf ihren Geräten installieren. Und mittlerweile versorgt Samsung auch die drei Modelle der Galaxy-S20-Reihe in vielen Ländern mit dem Update.

Für das Galaxy S20 FE ist es ebenfalls so weit: Für dieses Modell findet der Roll-out mittlerweile auch in Europa statt; für die 5G-Variante rollt das Update zunächst in Südamerika. Ähnlich sieht es beim Galaxy S21 FE aus: Auch hier gibt es das Update zum Start in Südamerika.

Galaxy A

Mittlerweile ist das Samsung-Sicherheitsupdate im Dezember auch für das erste Mittelklasse-Handy erschienen: das Galaxy A52. Offenbar rollt die Aktualisierung direkt weltweit aus, also auch in Europa.

Für dessen Nachfolger, das Galaxy A52s, gibt es das Update mittlerweile ebenfalls. Samsung hat den Roll-out zunächst in den USA gestartet.

Etwas überraschend erhält auch das Galaxy A12 das Dezember-Update von Samsung – zum Start auch direkt in den USA.

Zum neuen Jahr rollt das Dezember-Update für zahlreiche weitere Galaxy-A-Modelle aus: zum Beispiel für das Galaxy A32 und dessen 5G-Version.

Falt-Smartphones

Mit dem Galaxy Z Fold2 hat das erste Falt-Smartphone von Samsung im Dezember das aktuelle Sicherheitsupdate erhalten. Zum Start rollt Samsung die neue Firmware zunächst in den USA aus; inzwischen ist sie aber auch in zahlreichen europäischen Ländern erhältlich, unter anderem auch in Deutschland.

Inzwischen hat ein weiteres Falt-Smartphone das aktuelle Update erhalten: das Flaggschiff Galaxy Z Fold5. Für dieses Modell steht die neue Firmware auch in Europa direkt zum Download zur Verfügung.

Für das Galaxy Z Flip5 rollt die Aktualisierung mittlerweile ebenfalls aus. Start des Roll-outs ist gleichzeitig in der Ukraine und in Neuseeland.

Galaxy Note

Das Galaxy Note20 und das Galaxy Note20 Ultra sind nach dem Galaxy S23 an der Reihe: Samsung rollt das Dezember-Sicherheitsupdate für sein Business-Smartphone von 2020 aus.

Dezember-Update von Samsung: Diese Modelle haben es

Stand: 7. Februar 2024

  • Galaxy S23, Galaxy S23+, Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xUSQS2BWKA (USA)
  • Galaxy S22, Galaxy S22+, Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xU1UES3DWL1 (USA)
  • Galaxy S21, Galaxy S21+, Galaxy S21 Ultra – Firmware: xxxFWKB
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXS6FWL3
  • Galaxy S20, Galaxy S20+, Galaxy S20 Ultra – Firmware: xxxHWKD
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780FXXSEFWK8
  • Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G781BXXS9HWL6 (Südamerika)
  • Galaxy A52s – Firmware: A526U1UESCEWK3
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXS6DWK2
  • Galaxy A32 5G – Firmware: A326BXXS9CWK9
  • Galaxy A32 – Firmware: A325FXXS7DWL1
  • Galaxy A22 5G – Firmware: A226BXXS9DWL1
  • Galaxy A22 – Firmware: A225FXXS8DWL1
  • Galaxy A13 – Firmware: A135U1UEU6DXA2 (mit One UI 6)
  • Galaxy A12 – Firmware: A125FXXS4CWK3
  • Galaxy Z Fold5 – Firmware: F946BXXS1BWKI
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXU5GWL1 (mit One UI)
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXS4KWHB
  • Galaxy Z Flip5 – Firmware: xxxBWKM
  • Galaxy Note20, Galaxy Note20 Ultra – Firmware: xxxHWL1

Samsung-Sicherheitsupdate im Dezember: Das steckt drin

Sowohl Samsung als auch Google haben ihre Sicherheits-Bulletins bereits auf den Stand von Dezember gebracht. Google zufolge schließt die neue Firmware offenbar insgesamt mehr als 50 Schwachstellen im System, von denen das Unternehmen viele als „hoch” einstuft.

Wie üblich hat Samsung das Update von Google um eigene Patches ergänzt, die nur die hauseigene Benutzeroberfläche One UI betreffen, also nur für Galaxy-Geräte relevant sind. Dem Bulletin zufolge finden sich unter den knapp 20 Schwachstellen einige „kritische” Sicherheitslücken – entsprechend solltest Du das Samsung-Sicherheitsupdate zeitnah installieren, wenn es für Dein Gerät verfügbar ist.

November-Update von Samsung: Diese Handys haben es

Stand: 8. Januar 2023

  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xBXXS3BWK
  • Galaxy S23 FE – Firmware: S711USQS1AWK3 (USA)
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xEXXU7CWK1 (USA)
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G998BXXS9EWJO
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990B2XXS5EWJB
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xBXXSIHWJD
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780FXXSDFWJ8 (Südamerika)
  • Galaxy A54 5G – Firmware: F946BXXS1AWJ4
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536USQS8CWJ8 (USA)
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BZTS5EWK1
  • Galaxy A52s – Firmware: A528BXXU5FWK4 (mit One UI 6.0)
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS5EWJ5
  • Galaxy A52 – Firmware: xxxDWK1
  • Galaxy A23 – Firmware: A235FXXS4CWK2
  • Galaxy A23 5G – Firmware: A236BXXS4CWK2
  • Galaxy A21s – Firmware: A217FXXSADWI1 (Indien)
  • Galaxy A12 – Firmware: A127FXXSADWK2
  • Galaxy A03s – Firmware: A037USQU6DWJ3 (USA)
  • Galaxy Z Fold5 – Firmware: xxxAWJ7 (USA)
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXS4DWJ2
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS5FWK2
  • Galaxy Z Flip5 – Firmware: xxxAWJ7 (USA)
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXS4DWJ2
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXS6FWK2
  • Galaxy Note20Galaxy Note 20 Ultra – Firmware: N98xFXXS8HWK1
  • Galaxy Note20 5GGalaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N98xBXXS8HWK1
  • Galaxy Note10 Lite – Firmware: N770FXXS9HWJ1
  • Galaxy Xcover 5 – Firmware: G525FXXS9CWJ4 (Südamerika)
  • Galaxy Tab S9S9+S9 Ultra – Firmware: X91xBXXU1BWK6 (mit One UI 6)
  • Galaxy Tab Active 3 – Firmware: T575XXS7EWK1
  • Galaxy Tab S6 Lite – Firmware: P613XXU4CWL1 (mit Android 14)
  • Galaxy M01 – Firmware: M015GXXU5CWI1 (Indien)
  • Galaxy F41 – Firmware: F415FUBS3CWK2

Samsung-Sicherheitsupdate im November: Das steckt drin

Mittlerweile haben sowohl Google als auch Samsung ihre Security-Bulletins auf den Stand von November 2023 gebracht. Wie üblich patcht Google mit dem monatlichen Update Schwachstellen, die das Betriebssystem Android allgemein betreffen. Die meisten der 48 Lücken, die das November-Update schließt, bewertet Google als „hoch” oder „moderat”.

Samsung hat die Firmware um Patches ergänzt, die sich an One UI und damit nur an Galaxy-Geräte richten. Insgesamt adressiert das Samsung-Update im November rund 65 Schwachstellen.

Samsung-Sicherheitsupdate im Oktober 2023: Diese Modelle haben es

Stand: 27. Oktober 2023

  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S911BXXS3AWIF
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: xxxCWI1
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G998USQS9EWI2 (USA)
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990B2XXS5EWJ1
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G781BXXS8HWI7
  • Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G781BXXS8HWI3
  • Galaxy A72 – Firmware: xxxxDWJ1
  • Galaxy A54 5G – Firmware: A546VSQS5AWJ1
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536BXXS7CWI1
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BXXS5EWJ1
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXS6DWI1
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526USQSBEWI5 (USA)
  • Galaxy A34 5G – Firmware: A346EXX4ZWJ2 (mit One UI 6 Beta 2)
  • Galaxy A33 – Firmware: xxxxCWJ1
  • Galaxy A32 5G – Firmware: xxxxCWJ2
  • Galaxy Z Fold5 – Firmware: F946USQS1AWI3 (USA)
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS5FWI1
  • Galaxy Z Flip5 – Firmware: F731USQS1AWI3 (USA)
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721USQS3DWI1 (USA)
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXS6FWI1 (Südamerika)
  • Galaxy Z Flip – Firmware: F700U1TBU8JWI2 (USA)
  • Galaxy Z Flip 5G – Firmware: F707U1UEU6IWI2 (USA)
  • Galaxy Note 20 – Firmware: N980FXXS8HWJ1
  • Galaxy Note20 5G – Firmware: N981BXXS8HWJ1
  • Galaxy Tab S8Galaxy Tab S8+ – Firmware: xxxBWI1
  • Galaxy Tab S7Galaxy Tab S7+ – Firmware: T978USQS5DWJ2 (USA)

Oktober-Update von Samsung: Das steckt drin

Android hat sein Sicherheits-Bulletin für Oktober 2023 veröffentlicht. Demnach stopft das Update insgesamt 54 Sicherheitslücken, die das Betriebssystem Android betreffen. Zwei dieser Lücken werden offenbar bereits ausgenutzt – es ist also dringend empfohlen, das Update zeitnah nach dem Erscheinen zu installieren.

Wie üblich ergänzt Samsung Googles Firmware um Patches, die sich an die hauseigene Benutzeroberfläche One UI richten, also nur an Galaxy-Geräte. Im Oktober schließt das Update demnach 12 Lücken dieser Art.

Samsung-Sicherheitsupdate für September 2023: Diese Modelle haben es

Stand: 18. Oktober 2023

  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xBXXS3AWHR
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXS6CWH6
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xUSQS9EWI1
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXS6EWI1
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xFXXSIHWHI
  • Galaxy S10Galaxy S10+Galaxy S10e – Firmware: xxHWI1 (Mexiko)
  • Galaxy Z Fold5 – Firmware: F946BXXU1AWI3
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXS4DWHA
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS5FWH9
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXS4KWHB
  • Galaxy Z Flip5 – Firmware: F731BXXU1AWI3
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXS4DWHA
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXS6FWH9
  • Galaxy A72 – Firmware: A725FXXU6DWH2 (Russland)
  • Galaxy A71 – Firmware: A715FXXU8CVI3 (Indien)
  • Galaxy A54 5G – Firmware: A546xXXS5AWI3
  • Galaxy A52s – Firmware: A528BXXU5EWH9
  • Galaxy A52 – Firmware: A526WVLSAEWH1 (Kanada)
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS5EWI1 (Südamerika)
  • Galaxy A34 5G – Firmware: A346EXXU4ZWI1 (mit One UI 6 Beta)
  • Galaxy A21s – Firmware: A217FXXSADWI1
  • Galaxy A14 5G – Firmware: A146PXXU4BWH4
  • Galaxy A13 – Firmware: A137FXXS3CWI3
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xFXXS8HWI1
  • Galaxy Note20 5GGalaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N98xBXXS8HWI1
  • Galaxy Xcover 5 – Firmware: G525FXXS8CWH3 (Südamerika)
  • Galaxy M02 – Firmware: M022FXXS3BWH1 (Südostasien)

Sicherheitsupdate von Samsung im September: Das steckt drin

Mittlerweile ist das Sicherheits-Bulletin für Android auf dem Stand von September 2023: Demnach adressiert Google mit dem aktuellen Sicherheitsupdate knapp 30 Lücken im Betriebssystem. Samsung hat seine Sicherheitsinformationen ebenfalls aktualisiert – und erweitert das Update-Paket auf insgesamt über 60 gestopfte Lücken.

Google schließt mit dem monatlichen Android-Update die Lücken, die das Betriebssystem insgesamt betreffen. Samsung ergänzt die Firmware durch Patches für die hauseigene Benutzeroberfläche One UI – was nur für Galaxy-Handys relevant ist. Betroffene Apps im September sind unter anderem die Samsung-Tastatur, die Einstellungen, WLAN und der Startbildschirm von One UI.

August-Sicherheitsupdate 2023: Diese Modelle hat Samsung versorgt

Stand: 4. Oktober 2023

  • Galaxy S23, S23+ und S23 Ultra – Firmware: S911BXXU3AWGJ
  • Galaxy S22, S22+ und S22 Ultra – Firmware: S901BXXU6CWH5
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXS6EWG9/G990B2XXS5EWG9 (Europa)
  • Galaxy S20, S20+  und S20 Ultra – Firmware: G98xFXXSIHWH1/G98xBXXSIHWH1 (Südamerika)
  • Galaxy S20 FE und Galaxy S20 FE 5G – Firmware: G780GXXS6EWG9/G781BXXS7HWG9 (Südamerika)
  • Galaxy A71 – Firmware: A716VSQU8GWH2
  • Galaxy A54 5G – Firmware: A546EXXS4AWG4
  • Galaxy A53 – Firmware: A536U1UES6CWG4 (USA)
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526U1UESAEWG3 (USA)
  • Galaxy A52s – Firmware: A528BXXS4EWGB (Europa)
  • Galaxy A51 – Firmware: A516VSQU8GWH2 (USA)
  • Galaxy A34 5G – Firmware: A346MUBS3AWH1
  • Galaxy A22 – Firmware: A225MUBS6CWH1 (Südamerika)
  • Galaxy A04s – Firmware: A047MUBS4CWG1 (Südamerika)
  • Galaxy Z Fold5 – Firmware: F946U1UES1AWH3
  • Galaxy Z Flip5 – Firmware: F731U1UES1AWH3
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936U1UES3CWG4 (USA)/F936BXXS4CWG6 (Lateinamerika)
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926U1UES4FWG7 (USA)/F926U1UEU3FWF2 (Puerto Rico)
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXS4JWH3 (Südamerika)
  • Galaxy Z Fold – Firmware: F900FXXS7HWG1/F907BXXS7HWG1 (Frankreich)
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXS4CWG8/F721BXXS4CWG9 (Kolumbien)
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711U1UES5FWG7 (USA)
  • Galaxy Note20 und Note20 Ultra – Firmware: N98xFXXS8HWH3 (Europa), N98x0ZSS6HWG8 (China)

Sicherheitsupdate von Samsung im August: Das ist enthalten

Inzwischen haben Samsung und Google ihre Sicherheits-Bulletins aktualisiert. Google hat mit dem monatlichen Update Lücken gestopft, die das Betriebssystem Android betreffen. Samsung ergänzte die Firmware anschließend um Patches, die für die hauseigene Benutzeroberfläche One UI gedacht sind.

 

Insgesamt fixt das neue Update von Samsung 35 Sicherheitslücken auf Galaxy-Smartphones und -Tablets, wie Du im Sicherheitsbulletin des Unternehmens nachlesen kannst. Zwei davon stuft Samsung als „kritisch” ein. Fünf Lücken, um die sich Google mit dem August-Update kümmert, hat Samsung schon mit früheren Patches behoben.

Fünf weitere Lücken seien nicht mit Samsung-Geräten kompatibel. Die Aktualisierung soll außerdem Sicherheits- und Privatsphäre-Features für die Modelle der Galaxy-S22-Serie verbessern.

Juli-Sicherheitsupdate 2023: Diese Modelle hat Samsung versorgt

Stand: 9. August 2023

  • Galaxy S23Galaxy S23+Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xBXXS3AWF7
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXS6CWF6
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXS9EWF3 (Südamerika)
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXS6EWF2
  • Galaxy S20 5GGalaxy S20+ 5GGalaxy S20 Ultra 5G – Firmware: G98xBXXSIHWF6
  • Galaxy S20Galaxy S20+, Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xBXXSIHWF6
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780GXXS6EWF3
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS4EWF3
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916USQS3JWF3 (USA)
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711U1TBS4FWF3 (USA)
  • Galaxy Z Flip 5G – Firmware: F707BXXSAJWF1
  • Galaxy A54 5G – Firmware: A546BXXS4AWF7
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536EXXS7CWF6 (Südamerika)
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BXXS4EWG1
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS4EWG3 (Brasilien)
  • Galaxy A52 – Firmware: A525FXXS6DWG1
  • Galaxy A21 – Firmware: A215WVLS7CWG2 (Kanada)
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xBXXS7HWG1
  • Galaxy Note10Galaxy Note10+– Firmware: N97xFXXS8HWF3
  • Galaxy Note10+ 5G – Firmware: N976BXXS8HWF3
  • Galaxy Tab Active 4 Pro – Firmware: T630XXS3BWG2
  • Galaxy Tab Active 4 Pro 5G – Firmware: T636BXXS3BWG2
  • Galaxy M53 – Firmware: M536BXXS4CWG9
  • Galaxy M31 – Firmware: M315FXXU3CWH2

Sicherheitsupdate von Samsung im Juli: Das steckt drin

Inzwischen haben Samsung und Google ihre Sicherheits-Bulletins aktualisiert. Wie üblich stopft Google mit dem monatlichen Update Lücken, die das Betriebssystem Android allgemein betreffen. Samsung hat die Firmware um Patches ergänzt, die für die hauseigene Benutzeroberfläche One UI gedacht sind.

Das Juli-Update behebt insgesamt 90 Sicherheitslücken auf Galaxy-Handys und -Tablets. 52 dieser Lücken stopft Google, weitere 38 betreffen speziell Samsung-Geräte und werden daher von Samsung gefixt. Drei Sicherheitslücken bewertet der Hersteller als „kritisch”, weitere 56 stuft er als „hoch” ein.

Samsung weist in seinem Bulletin zudem daraufhin, dass man drei Probleme, die Google mit dem Juli-Patch ausbessert, bereits mit dem eigenen Update im Juni gefixt habe. Sie sind daher nicht im Juli-Patch von Samsung enthalten.

Juni-Update 2023 von Samsung für diese Modelle

Stand: 10. Juli 2023

  • Galaxy S23, Galaxy S23+ und Galaxy S23 Ultra – Firmware: S91xBXXU2AWF1
  • Galaxy S22, Galaxy S22+ und Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXU5CWEA
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G991USQS7EWF1/G991U1UES7EWE1
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXU5EWE7
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xxXXUHHWED
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780GXXU5EWE5
  • Galaxy A73 – Firmware: A736BXXU4CWE4
  • Galaxy A71 – Firmware: A715FXXUADWE1
  • Galaxy A53 5G – Firmware: A536BXXU6CWE9
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BXXS4EWE2
  • Galaxy A52 – Firmware: A525MUBS6DWE2
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS4EWD9
  • Galaxy A51 – Firmware: A515FXXU7HWF1
  • Galaxy A51 5G – Firmware: A516BXXU7FWE2
  • Galaxy A41 – Firmware: A415FXXS4DWF1
  • Galaxy A31 – Firmware: A315FXXS3DWF1
  • Galaxy A23 – Firmware: A235FXXU3CWE4
  • Galaxy A14 5G – Firmware: A146PZHU3BWF1 (Asien)
  • Galaxy A13 – Firmware: A135USQU5CWE8 (USA)
  • Galaxy A12 – Firmware: A125FXXS3CWF1
  • Galaxy A12 (Nacho) – A127FXXU9DWE4
  • Galaxy A04 – Firmware: A047MUBS4CWE2 (Mexiko)
  • Galaxy A02 – Firmware: A022MUBS3BWF1 (Lateinamerika)
  • Galaxy A Quantum – Firmware: A716SKSU6FWF2 (Südkorea)
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936BXXU3CWE6
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXU4EWF1
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXU3JWE7
  • Galaxy Fold – Firmware: F900U1UEU6HWE5
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F721BXXU3CWE6
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXU5EWF1
  • Galaxy Z Flip – Firmware: F916BXXU3JWE7
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xU1UES4HWE1
  • Galaxy Note10 Lite – Firmware: N770FXXU9HWE1
  • Galaxy M33 5G – M336BXXU5CWF2
  • Galaxy M32 – Firmware: M325FVXXU7DWE3
  • Galaxy M13 5G – Firmware: A136BXXU4CWE3
  • Galaxy M12 – Firmware: M127NKOU5DWF1 (mit One UI 5.1)
  • Galaxy M04 – Firmware: M405FDDS2CWF3
  • Galaxy M02 – Firmware: M022MUBS3BWF6
  • Galaxy Tab A8 10.5 – Firmware: X205XXS3CWF2
  • Galaxy Tab Active3 – Firmware: T575XXS5EWE3

Samsung-Sicherheitsupdate im Juni: Das steckt drin

Dem Sicherheits-Bulletin von Samsung zufolge schließt das Juni-Update 53 Lücken, die das Betriebssystem Android allgemein betreffen. Drei dieser Sicherheitslücken stuft Google als kritisch ein, während 50 nur sehr wichtig seien.

Wie üblich ergänzt Samsung die Firmware um Patches, die Lücken in der hauseigenen Benutzeroberfläche One UI stopfen. Im Juni 2023 betrifft dies elf solcher Lücken. Insgesamt adressiert das Juni-Update also 64 Sicherheitslücken auf Deinem Galaxy-Handy.

Samsung-Sicherheitsupdate im Mai 2023 für diese Handys

Stand: 5. Juni 2023

  • Galaxy S23, S23+ und S23 Ultra – Firmware: S91xBXXS1AWD1
  • Galaxy S22Galaxy S22+Galaxy S22 Ultra – Firmware: S90xBXXS4CWD3
  • Galaxy S20Galaxy S20+Galaxy S20 Ultra – Firmware: G98xFXXSGHWD4
  • Galaxy S20 5GGalaxy S20+ 5GGalaxy S20 Ultra 5G – Firmware: G98xBXXSGHWD4(Südamerika)
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G781BXXS5HWD4
  • Galaxy S21Galaxy S21+Galaxy S21 Ultra – Firmware: G99xBXXU7EWE1/G99xBXXU7EWE6
  • Galaxy S21 FE – Firmware: G990BXXS4EWE3
  • Galaxy S20 FE – Firmware: G780GXXU4EWD2 (Russland)
  • Galaxy S10 Lite – Firmware: ? (Brasilien)
  • Galaxy Z Fold4 – Firmware: F936U1UES2CWD7
  • Galaxy Z Fold3 – Firmware: F926BXXS3EWD9
  • Galaxy Z Fold2 – Firmware: F916BXXS2JWE1
  • Galaxy Z Flip4 – Firmware: F936U1UES2CWD7
  • Galaxy Z Flip3 – Firmware: F711BXXS4EWD9
  • Galaxy Z Flip 5G – Firmware: F707BXXS8JWD3
  • Galaxy A73 – Firmware: A736BXXS3CWE1
  • Galaxy A54 – Firmware: A546EXXU2AWDB
  • Galaxy A53 5G– Firmware: A526U1UES8EWD3
  • Galaxy A52s 5G – Firmware: A528BXXS3EWD5
  • Galaxy A52 5G – Firmware: A526BXXS3EWD8
  • Galaxy A51 – Firmware: A515FXXS7HWD1
  • Galaxy A42 5G – Firmware: A207FXXS5CWE1
  • Galaxy A34 5G – Firmware: A346BXXU2AWE2
  • Galaxy A33 5G – Firmware: A336MUBU5CWE1
  • Galaxy A32 – Firmware: A325NKSU3DWE3 (Südkorea)
  • Galaxy A23 – Firmware: A235FXXS2CWD1
  • Galaxy A23 5G – Firmware: A236BXXS3CWD4
  • Galaxy A21s – Firmware: A217MUBUADWE2
  • Galaxy A14 5G – Firmware: A146BXXU2BWE1
  • Galaxy A13 – Firmware: A135FXXU4CWE5
  • Galaxy A13 5G – Firmware: A136BXXS4CWE1
  • Galaxy A12 – Firmware: A125FXXS3CWE1
  • Galaxy A10e – Firmware: A102NKOS3CWD1 (Korea)
  • Galaxy A02 – Firmware: A207FXXS5CWE1
  • Galaxy Note20Galaxy Note20 Ultra – Firmware: N98xFXXS6HWE1 (u.a. Mexiko, Chile, Peru)
  • Galaxy Note20 5GGalaxy Note20 Ultra 5G – Firmware: N98xBXXS6HWE2 (Brasilien)
  • Galaxy Note10 – Firmware: N97xNKSU2HWD2 (Korea)
  • Galaxy M53 – Firmware: M536BXXS2CWD1
  • Galaxy M52 5G – Firmware: M526BRXXU2CWD1
  • Galaxy M31 – Firmware: M315FXXS3CWD1 (Asien)
  • Galaxy Tab S8 – Firmware: X700OPU4BWD8
  • Galaxy Tab S8+ – Firmware: X800OPU4BWD8
  • Galaxy Tab S8 Ultra – Firmware: X900OPU4BWD8
  • Galaxy Tab S7Galaxy Tab S7+ – Firmware: Tx76BXXU3DWD3
  • Galaxy Tab S7 FE – Firmware: T733XXS3CWD1
  • Galaxy Tab S7 FE 5G – Firmware: T736BXXS3CWE1
  • Galaxy Tab S6 Lite – Firmware: P615XXS5FWD2
  • Galaxy Tab Active 4 Pro – Firmware: T636BXXS2BWD2

Diese Patches liefert Samsung im Mai 2023

Google stopft im Mai insgesamt 58 Sicherheitslücken, wie Du im Android-Sicherheitsbulletin des Unternehmens nachlesen kannst. Samsung hat das Update um 72 Patches erweitert, die speziell Samsung-Smartphones und -Tablets betreffen, wie SamMobile berichtet.

Unter anderem haben die Südkoreaner Sicherheitslücken im ActivityManagerService, der hauseigenen Tipps-App sowie dem Telefonie-Framework behoben.

Sicherheitsupdate: Samsung informiert Dich

Möglicherweise taucht Dein Smartphone bereits in dieser Liste auf, aber Du hast noch keine Mitteilung erhalten, dass das Sicherheitsupdate für Dein Gerät verfügbar ist. Das kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen startet Samsung den Roll-out nicht in allen Regionen der Welt gleichzeitig, sondern Schritt für Schritt. Außerdem kann die Verfügbarkeit zwischen unterschiedlichen Mobilfunkanbietern variieren. Manchmal ist es erst im Folgemonat so weit.

Du kannst leicht herausfinden, ob das aktuelle Sicherheitsupdate von Samsung für Dein Galaxy-Modell bereits via OTA (Over the Air) erhältlich ist. Dazu öffnest Du die „Einstellungen”. Dort kannst Du unter „Software-Update” nachsehen, ob der Download der neuen Samsung-Firmware bereits möglich ist. Ist dies der Fall, kannst Du den Download direkt von dort aus starten.

Diese Samsung-Modelle bekommen noch Sicherheitsupdates 

Ende Februar 2021 hat Samsung über seinen globalen Newsroom ein Update-Versprechen gegeben: Das Unternehmen will viele Modelle, die seit 2019 erschienen sind, für vier Jahre garantiert mit den jeweils aktuellen Sicherheitsupdates versorgen.

Als Startzeitpunkt gilt der erste Release der einzelnen Smartphones. Das Galaxy Note10 etwa ist im August 2019 erschienen – demnach sollte es bis Juli 2023 alle Sicherheitsupdates erhalten. Insgesamt sollen so 130 Geräte vier Jahre lang mit Updates versorgt werden.

Für einige Geräte gibt es künftig sogar noch länger Aktualisierungen. Samsung verspricht, zahlreiche Modelle für vier Jahre mit den großen Android-Updates auszustatten – und für fünf Jahre mit Sicherheitsupdates. Dazu gehören zum Beispiel die Geräte der Galaxy-S22-Serie.

Das Samsung Galaxy Note10 ist im Sommer 2019 erschienen. — Bild: Samsung

Diese Samsung-Modelle erhalten monatliche Sicherheitsupdates

  • Galaxy S24 (5G), Galaxy S24+ (5G) und Galaxy S24 Ultra (5G)
  • Galaxy S23 (5G), Galaxy S23+ (5G) und Galaxy S23 Ultra (5G)
  • Galaxy S22 (5G), Galaxy S22+ (5G) und Galaxy S22 Ultra (5G)
  • Galaxy S21 (5G), Galaxy S21+ (5G), Galaxy S21 Ultra (5G) und Galaxy S21 FE (5G)
  • Galaxy S20 (5G), Galaxy S20+ (5G), Galaxy S20 Ultra (5G) und Galaxy S20 FE (5G)
  • Galaxy Note20 (5G) und Galaxy Note20 Ultra (5G)
  • Galaxy Z Fold5 (5G)
  • Galaxy Z Fold4 (5G)
  • Galaxy Z Fold3 (5G)
  • Galaxy Z Fold2 (5G)
  • Galaxy Z Flip5 (5G)
  • Galaxy Z Flip4 (5G)
  • Galaxy Z Flip3 (5G)
  • Galaxy A54 (5G)
  • Galaxy A53 (5G)
  • Galaxy A52 (5G) und Galaxy A52s (5G)
  • Galaxy XCover 7
  • Galaxy Xcover 6 Pro
  • Galaxy Xcover 5
  • Galaxy W24 und W24 flip
  • Galaxy W23 und Galaxy W23 flip

Diese Samsung-Smartphones, -Tablets und -Wearables erhalten quartalsweise Patches

  • Galaxy A73 (5G)
  • Galaxy A34 (5G)
  • Galaxy A33 (5G)
  • Galaxy A32 (5G)
  • Galaxy A24 (5G)
  • Galaxy A23 (5G)
  • Galaxy A22e (5G)
  • Galaxy A15 (5G)
  • Galaxy A14 (5G)
  • Galaxy A13 (5G)
  • Galaxy A05 und A05s
  • Galaxy A04, Galaxy A04s und Galaxy A04e
  • Galaxy M54 (5G)
  • Galaxy M53 (5G)
  • Galaxy M44 (5G)
  • Galaxy M34 (5G)
  • Galaxy M33 (5G)
  • Galaxy M23 (5G)
  • Galaxy M14 (5G)
  • Galaxy M13 (5G)
  • Galaxy F54 (5G)
  • Galaxy F34 (5G)
  • Galaxy F14 (5G)
  • Galaxy F04
  • Galaxy XCover Pro
  • Galaxy W22 (5G)
  • Galaxy Tab A9 und Galaxy Tab A9+
  • Galaxy Tab Active 5
  • Galaxy Tab Active4 Pro
  • Galaxy Tab Active3
  • Galaxy Tab S9, Galaxy Tab S9+, Galaxy Tab S9 Ultra, Galaxy Tab S9 FE und Galaxy Tab S9 FE+
  • Galaxy Tab S8, Galaxy Tab S8+ und Galaxy Tab S8 Ultra
  • Galaxy Tab S7
  • Galaxy Tab S6 Lite
  • Galaxy Watch4 und Galaxy Watch4 Classic
  • Galaxy Watch5 und Galaxy Watch5 Pro
  • Galaxy Watch6 und Galaxy Watch6 Classic

Diese Samsung-Geräte erhalten halbjährlich/seltene Sicherheitsupdates

  • Galaxy A82 (5G)
  • Galaxy A72 (5G)
  • Galaxy A71 (5G)
  • Galaxy A51 (5G)
  • Galaxy A42 (5G)
  • Galaxy A41
  • Galaxy A31
  • Galaxy A22 (5G)
  • Galaxy A21 und Galaxy A21s
  • Galaxy A12
  • Galaxy A11
  • Galaxy A03, Ao3s und A03 core
  • Galaxy M62
  • Galaxy M52 (5G)
  • Galaxy M51
  • Galaxy M31 und M31s
  • Galaxy M30 und Galaxy M30s
  • Galaxy M22
  • Galaxy M21 und M21 2021
  • Galaxy M12
  • Galaxy M11
  • Galaxy M01
  • Galaxy F62
  • Galaxy F52 (5G)
  • Galaxy F42 (5G)
  • Galaxy F22
  • Galaxy F12
  • Galaxy W22 (5G)
  • Galaxy W21 (5G)
  • Galaxy Tab A 8.4 (2020)
  • Galaxy Tab A8
  • Galaxy Tab A7 und A7 Lite
  • Galaxy Tab S7+ und Tab S7 FE

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/sicherheitsupdate-samsung-galaxy-handys-rollout-android/#/

Was ist ein Trojaner? Eine Definition & die Funktionsweise

Der Trick stammt vom berühmten „trojanischen Pferd“ aus der griechischen Mythologie und ist längst zum geflügelten Wort geworden: Ein Trojaner schleicht sich meist unter dem Deckmantel einer nützlichen Anwendung in ein geschlossenes IT-System ein und greift es von innen heraus an. Für Unternehmen stellen Trojaner eine enorme Gefahr dar: Vom Diebstahl über die Systemübernahme bis hin zur Zerstörung kompletter Datenbestände ist dabei erheblicher Schaden möglich.

Anwender:innen bekommen meist nichts von einem Trojaner-Angriff mit – bis es zu spät ist. Selbst wenn Sie dann den Trojaner nach der Entdeckung vom Rechner löschen, können die durch ihn installierten Schadprogramme oft weiterhin unbemerkt ihren Aufgaben nachgehen.

Doch im Gegensatz zur Bevölkerung der antiken Stadt Troja sind Sie dem Angreifer nicht schutzlos ausgeliefert: In diesem Artikel erfahren Sie, welche Arten von Trojanern es gibt, wie diese vorgehen und wie Sie Ihr Unternehmen gegen die Schädlinge schützen können.

Was ist ein Trojaner?

Der Begriff Trojaner ist die verkürzte Bezeichnung für „trojanisches Pferd“. Er meint im Zusammenhang mit Computern eine schädliche Anwendung, die von alleine weitere Programme auf IT-Systemen installiert. Trojaner verstecken sich häufig in frei downloadbaren Programmen, die vordergründig nützliche Anwendungen installieren.
Hierzu zählen beispielsweise Dienstprogramme, Antiviren- und Optimierungsprogramme und Spiele. Auch als E-Mail-Anhang kann der Trojaner auf Ihrem Rechner landen; etwa, indem eine ausführbare Datei (Programm) als Dokument getarnt ist – häufig geschieht dies, indem eine unverdächtige Dateiendung üblicher Dokumente wie etwa .pdf oder .docx z.B. durch „.exe“ ergänzt wird. In der Folge wird aus einem vermeintlich harmlosen Dokument systemseitig eine ausführbare Datei.
Führen Sie die offenbar harmlose Anwendung aus oder versuchen Sie das angebliche Dokument zu öffnen, ist es meist schon zu spät: Wie einst die Trojaner das namensgebende hölzerne Pferd naiverweise als Geschenk akzeptierten und ihre Stadt anschließend den Feinden schutzlos ausgeliefert war, ist nun auch Ihr infiltrierter Rechner ein leichtes Opfer für Schadprogramme.
Interessant zu wissen: Trojaner sind zwar in der Regel schädlich; unter die Definition fallen allerdings alle Anwendungen, die ohne Erlaubnis weitere Programme auf dem Rechner installieren. Auch nützliche Programme oder neue Applikationen innerhalb von Programm-Suiten, die durch automatisierte Updates auf Ihrem Rechner landen, zählen also genau genommen dazu.
Unkenntlicher Computerhacker tippt auf einem Smartphone

Virus, Wurm und Trojaner: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Die Begriffe Computervirus, Wurm und Trojaner(-virus) werden oft synonym verwendet. Tatsächlich sind diese aber nicht identisch, sondern es handelt sich um unterschiedliche Arten von Schadprogrammen.
Gemeinsamkeiten
  • Viren, Würmer und Trojaner können sich von Computer zu Computer verbreiten.
  • Alle drei Programmarten enthalten in der Regel Schadensroutinen, um Daten zu manipulieren oder zu stehlen.
  • Viren und Würmer sind sich in Form und Aufbau ähnlich und können sich von selbst vermehren.
  • Viren und Trojaner hängen sich an eine Anwendung oder an eine Datei an. Die Schwere der Infektion kann je nach Typ des Schadprogramms variieren.
  • Viren und Trojaner verbreiten sich immer nur durch menschliches Zutun, also durch die (unwissentliche) Weitergabe infizierter Dateien.
Unterschiede
  • Würmer verbreiten sich im Unterschied zu Viren und Trojanern ohne menschliches Zutun: sie replizieren sich selbständig und verteilen sich über Datenübertragungsfunktionen auf dem infizierten Rechner. Dies geschieht zum Beispiel, indem sie Kopien von sich selbst an sämtliche E-Mail-Adressen im Adressbuch versenden – und dies auf den Computern der Empfänger:innen wiederholen.
  • Trojaner können sich nicht von selbst vermehren.
  • Trojaner müssen im Unterschied zu Viren und Würmern nicht per se gefährlich sein beziehungsweise Schadcode enthalten: Stattdessen können sie sich auf dem Rechner der Opfer installieren und unbemerkt durch eine „Hintertür“ die eigentliche Schadsoftware nachladen, wie etwa Spyware. Nicht der Trojaner selbst, sondern diese nachgeladene Malware verursacht häufig den Schaden – meist ohne weiteres menschliches Zutun.

Wie funktioniert ein Trojaner?

Trojaner an sich richten noch keinen Schaden an, stattdessen dienen sie als Einfallstor für Schadprogramme. Dazu ist jedoch zunächst ein Download notwendig. Der Download eines Trojaners kann auf zwei unterschiedliche Arten erfolgen:
Der Trojaner ist als vermeintlich harmloses Programm getarnt: Sobald er heruntergeladen ist und ausgeführt wird, setzt er seine schädlichen Funktionen in Gang.
Der Trojaner ist an ein anderes Programm angedockt: Statt nur die eigentliche Anwendung zu installieren, laden Sie unbemerkt auch den Trojaner auf Ihren Rechner.
In beiden Fällen haben Sie dem Trojaner durch eine bewusste Handlung die Tür geöffnet – ganz wie in der Sage die Einwohner von Troja. Wenn Sie Ihr Antivirenscanner oder Ihre Firewall beim Download nicht vor dem Schädling warnt, landet der Trojaner unentdeckt auf Ihrem Rechner und beginnt mit der Arbeit.
Nach seiner Installation laufen im Hintergrund Prozesse ab, von denen Sie nichts mitbekommen. Ist das System infiltriert, lädt der Trojaner weitere Programme aus dem Internet nach. Dabei handelt es sich meist um Malware wie beispielsweise Viren, Würmer, Spyware und Rootkits. Auch die Verschlüsselung des Systems mit Ransomware kann eine Folge der Infiltration durch einen Trojaner sein. Nur eine gute Cybersecurity sorgt in Ihrem Unternehmen dafür, dass Sie sämtliche Schadprogramme möglichst frühzeitig entdecken und unschädlich machen können.

Welche Schäden kann ein Trojaner anrichten?

Die Gefahr eines Trojaners geht von den Programmen aus, die er unbemerkt im Hintergrund auf Ihren Rechner lädt. Welchen Schaden er anrichtet, hängt von den Zielen der Cyberkriminellen ab, die den Trojaner programmiert haben. Die häufigsten Schäden sind:
  • Spionage: Trojaner schaffen eine „Hintertür“, durch die weitere schädliche Programme oder Hacker:innen Zugriff auf Ihre Systeme und Netzwerke erlangen können. Dabei handelt es sich beispielsweise um Industriespionage.
  • Diebstahl: Das Ziel kann auch sein, Zugang zu finanziellen Ressourcen Ihres Unternehmens zu erlangen. Dabei kann es sich etwa um den Diebstahl von Kontoinformationen handeln oder um die konkrete Anweisung finanzieller Transaktionen.
  • Erpressung: Mit vertraulichen Informationen können Kriminelle Ihr Unternehmen erpressen. Möglicherweise sperren sie den Rechner oder das Netzwerk – und stellen den Zugang erst wieder her, nachdem Sie einen hohen Geldbetrag gezahlt haben.
  • Sabotage: Durch den Zugang zu Ihren Rechnern und Netzwerken können Kriminelle Geschäftsprozesse sabotieren, Daten und Anwendungen löschen, Geräte zerstören und ganze Produktionsabläufe Ihres Unternehmens stilllegen.
  • Botnetz: Der infizierte Computer soll innerhalb eines Botnetzes als sogenannter „Zombie“ dienen. Auf diese Weise wird der Rechner Teil eines großen Hackernetzwerks, das zum Beispiel massenhaft Spam und Malware verbreitet oder gar großangelegte DDoS-Angriffe durchführt.

Welche Arten von Trojanern gibt es?

Ebenso wie Viren, Würmer und Trojaner nicht dasselbe bezeichnen, gibt es nicht nur eine Art Trojaner. Gemein ist diesen Schadprogrammen, dass sie sich an andere Anwendungen oder Dateien hängen, um Ihren Rechner zu infiltrieren. Die Zielrichtung kann dabei jedoch sehr unterschiedlich ausfallen.

BKA-Trojaner

Der sogenannte BKA-Trojaner war in den vergangenen Jahren häufiges Thema in den Medien. Dieser Trojaner gaukelt den Benutzer:innen vor, ihren Rechner im Namen des Bundeskriminalamts (BKA) oder der Bundespolizei gesperrt zu haben. Es wird behauptet, dass die Opfer das Gesetz gebrochen hätten. Sie sollen bezahlen, um den Computer wieder nutzen zu können. Dieser Trojaner bezieht sich auf einen tatsächlichen Trojaner, den das BKA programmiert hatte. Bei dieser Ransomware handelt es sich allerdings nicht um ein Programm von bundesdeutschen Behörden, sondern es stecken Cyberkriminelle dahinter.

Backdoor-Trojaner

Allgemein gelten diese Trojaner als die einfachste, aber auch gefährlichste Art: Gewissermaßen durch die Hintertür (englisch „backdoor“) entsteht ein Zugang zu Ihrem System. Kriminelle verwenden diesen dann als Einfallstor für Würmer und Ransomware. Kriminelle und andere Hacker können so ein Botnetz einrichten oder ihren Rechner überwachen und fernsteuern.

Krypto-Trojaner

Eine weitere Erpressungssoftware ist der Krypto-Trojaner, der auch unter den Begriffen „Scareware“ und „Verschlüsselungstrojaner“ bekannt ist. Er geht ähnlich wie der BKA-Trojaner vor und hat es vor allem auf kleine und mittelständische Unternehmen abgesehen. Dort erscheinen Kriminellen die Erfolgsaussichten aufgrund mitunter niedriger IT-Sicherheitsvorkehrungen höher als bei großen Firmen.
Die durch einen Trojaner eingeschleuste Schadsoftware schränkt den Zugriff auf die Daten des Unternehmens teilweise oder sogar komplett ein und fordert dann ein Lösegeld. Da durch diese Vorgehensweise ganze Firmenstrukturen lahmgelegt werden können, entsteht oft ein großer Druck, den finanziellen Schaden möglichst gering zu halten . Aus diesem Grund steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen der Erpressung nachgibt.
Ein resignierter Mann sitzt vor zwei Monitoren, auf denen Symbole von Schlössern eine durch einen Trojaner verursachte kriminelle Verschlüsselung der Daten darstellen.
Ein Trojaner hat Ransomware auf den Computer eines Unternehmens geladen und dessen Daten verschlüsselt.

Downloader- und Dropper-Trojaner

Allgemein handelt es sich bei Backdoor-Trojanern immer auch um Downloader-Trojaner, die mittels einer Netzwerkressource weitere Schadprogramme herunterladen. Dropper-Trojaner hingegen benötigen keinen Zugang zu einer Netzwerkressource: Sie bringen Ransomware oder Banking-Trojaner gleich mit, indem diese Anwendungen direkt in das Programmpaket des Trojaners integriert sind.

DDoS-Trojaner

Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS) zielen darauf ab, Server oder ganze Netzwerke durch eine hohe Anzahl von Anfragen in die Knie zu zwingen. Ihr Rechner kann Teil dieser Attacken werden, indem ein Trojaner ihn zum Teil eines Botnetzes macht.

Banking-Trojaner

Trojaner, die auf Online-Banking abzielen, sind mit am weitesten verbreitet. Kriminelle zielen hier vor allem darauf ab, an Ihre Banking-Zugangsdaten zu gelangen. Vermeintliche Dokumente in Phishing-Mails enthalten zum Beispiel ausführbare Programme, die Sie auf manipulierte Webseiten leiten wollen. Diese ähneln denen Ihrer Bank oder sind kaum davon zu unterscheidende Kopien.

SMS-Trojaner

Wahrscheinlich nutzen Sie SMS nicht mehr besonders häufig, aber die Funktionalität ist nach wie vor auf Smartphones vorhanden. SMS-Trojaner können zum Beispiel massenweise Textnachrichten via SMS an teure Nummern im Ausland senden oder eine Verbindung zu einem SMS-Premium-Dienst etablieren. In beiden Fällen bemerken Sie die Infiltration meist erst auf der nächsten Mobilfunkrechnung, die unter Umständen sehr hoch ausfällt.

So schützen Sie sich vor Trojanern

Der Schutz vor Trojanern ähnelt dem Schutz vor anderer Malware. Er sollte in Ihrem Unternehmen zu den selbstverständlichen Maßnahmen gehören, die Sie zur Sicherheit Ihrer Daten und Geschäftsprozesse ergreifen. Wichtig ist vor allem, dass die Mitarbeiter:innen Ihres Unternehmens verantwortungsbewusst und umsichtig handeln. Dies kann das Risiko der Infiltration durch einen Trojaner minimieren. Dazu gehört:
  • Keine Programme öffnen: Laden Sie keine ausführbaren Dateien aus dem Internet herunter, deren Inhalt Sie nicht komplett vertrauen. Auch auf vermeintlich seriösen Seiten können sich Malware-Anhänge mit Trojanern befinden, die Ihre Geschäftsrechner befallen, wenn Sie das angebotene Programm ausführen.
  • Unbekannte Programme: Laden Sie keine ausführbaren Dateien aus dem Internet herunter, deren Inhalt Sie nicht komplett vertrauen. Auch auf vermeintlich seriösen Seiten können sich Malware-Anhänge mit Trojanern befinden, die Ihre Geschäftsrechner befallen, wenn Sie das angebotene Programm ausführen.
  • E-Mails: Gehen Sie aufmerksam und kritisch mit Ihren E-Mails um. Klicken Sie nie auf zweifelhafte Links und vertrauen Sie vor allem keinen vermeintlichen E-Mails von Banken oder Sicherheitsbehörden, die Sie zu einer Handlung auffordern, zum Beispiel zur Eingabe von persönlichen Daten. Ein gut konfigurierter Spamfilter sortiert offensichtliche Gefahren durch E-Mails aus, bietet aber keine hundertprozentige Sicherheit.
  • Dateianhänge: Öffnen Sie niemals Dateianhänge, die von zweifelhaften oder gar unbekannten Absender:innen stammen. Überprüfen Sie auch bei bekannten E-Mail-Adressen, ob das angehängte Dokument tatsächlich von diesen stammt und nicht durch einen Wurm verschickt wurde, der den Rechner befallen hat.
  • Antiviren-Software: Installieren und pflegen Sie auf allen Geräten Ihres Unternehmens eine professionelle Antiviren-Software. Setzen Sie dabei nicht auf die Gratisversionen von Programmen, sondern auf die umfassenden Business-Lösungen. Nur diese halten stets die aktuellen Virendefinitionen bereit.
  • Malware-Scanner: Scannen Sie Ihre IT-Systeme regelmäßig nach Malware. Entsprechende Programme sind Teil von Antiviren-Software oder separat erhältlich. Ihre IT-Expert:innen sollten bei Warnmeldungen entscheiden, ob verdächtige Dateien in Quarantäne verschoben werden.
  • Mobile Security: Laptops, aber vor allem Smartphones und Tablets sind oft ein unterschätztes Einfallstor für Trojaner und andere Malware. Sie sollten mobile Sicherheit auf geschäftlichen Geräten gewährleisten – analog zu Ihren Maßnahmen für Desktop-Rechner in Form von Virenscannern und Reinigungssoftware.
Wichtig: Sie sind den Schädlingen nicht schutzlos ausgeliefert! Die Voraussetzung ist jedoch, dass Sie zunächst den Trojaner auf Ihrem Rechner erkennen. Wie Sie dabei am besten vorgehen, erläutern wir Ihnen in einem separaten Artikel: So erkennen Sie Trojaner.
Tipp: Entdecken Sie tatsächlich einen Trojaner auf Ihrem Rechner, sollten Sie mit Ihren IT-Verantwortlichen besprechen, wie Sie diesen am besten entfernen. Um Ihnen dabei zu helfen, haben wir an anderer Stelle im V-Hub effektive Strategien zur Beseitigung von Trojanern für Sie bereitgestellt.

Das Wichtigste zu Trojanern in Kürze

  • Trojaner infiltrieren Computer und Mobilgeräte, indem sie sich an (vermeintlich) harmlose Programme hängen, um dann im Hintergrund unentdeckt Malware herunterzuladen. Es gibt verschiedene Trojaner-Typen, die unterschiedliche Ziele verfolgen.
  • Kriminelle können Trojaner unter anderem dazu verwenden, vertrauliche Unternehmensdaten zu stehlen, Ihre Netzwerke zu sabotieren, Sie zu bestehlen und zu erpressen. Ihr Rechner kann auch Teil eines Botnetzes werden, das der großangelegten Cyberkriminalität dient.
  • Mit der Analyse von Prozessen und aktiven Internetverbindungen sowie leistungsfähiger Antiviren- und Antimalware-Software können Sie Trojaner entdecken und beseitigen.
  • Zum Schutz vor Trojanern sollten Sie ausführbaren Programmen aus dem Internet und unbekannten Dateianhängen in E-Mails stets misstrauen.
  • Um Ihr Unternehmen vor Trojanern zu schützen, sollten Sie Ihre IT-Security gewissenhaft pflegen, auch auf den eingesetzten Mobilgeräten Ihrer Belegschaft.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/blog/trojaner-16045/

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Definition, Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten erklärt

Erfahren Sie hier, wie Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Sie dabei unterstützen kann, die Sicherheit Ihrer Kommunikation zu stärken und sensible Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Der Schutz sensibler Daten ist für Unternehmen von großer Bedeutung. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2E) hat sich dabei als wichtiges Werkzeug erwiesen: Sie kann die Vertraulichkeit der Kommunikation gewährleisten und sensible Informationen schützen. Hier erfahren Sie alles über die Grundlagen, Anwendungen und Sicherheitsaspekte von E2E-Verschlüsselung, den Unterschied zu P2P sowie bewährte Methoden für eine erfolgreiche Implementierung in Ihrem Unternehmen.

Was bedeutet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung?

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist ein Konzept der Informationssicherheit das darauf abzielt, die Vertraulichkeit von Daten (Abhörsicherheit) während einer Übertragung zu gewährleisten. Dies gelingt, indem die Daten nur von den beteiligten Parteien, den „Endpunkten“, entschlüsselt werden können. Gemeint sind hierbei in erster Linie Netzwerk-Endpunkte, nicht zwingend physische Kommunikationspartner (Personen) oder Anwendungen. Ein oft verwechseltes, aber mit E2E nicht identisches Konzept ist Peer-to-Peer (P2P, siehe Infokasten).
Im Gegensatz zu herkömmlichen Verschlüsselungsmethoden, bei denen Daten auf dem Übertragungsweg durch verschiedene Knotenpunkte entschlüsselt und wieder verschlüsselt werden können, erfolgt die Entschlüsselung bei der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ausschließlich beim Sender und beim Empfänger. Das primäre Ziel besteht (genau wie bei P2P auch) darin, sensible Informationen vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
Peer-to-Peer (P2P) vs. E2E

Oft fällt im Zusammenhang mit E2E die Abkürzung „P2P“ auf. Diese steht für „Peer-to-Peer“ und beschreibt eine dezentrale Interaktion zwischen gleichberechtigten Netzwerkteilnehmern. In Bezug auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bedeutet das, dass die Verschlüsselung zwischen den Kommunikationsparteien direkt erfolgt, ohne dass eine zentrale Instanz (zum Beispiel ein zentraler Server) als Vermittler agiert. Dieses Peer-to-Peer-Modell kann die Sicherheit in Ihrem Unternehmensnetzwerk stärken, da so keine zentrale Autorität oder Infrastruktur die potenzielle Angriffsfläche erhöht. Peer-to-Peer-Anwendungen (P2P) stellen also einen Anwendungsfall des End-to-End-Prinzips dar, der ohne E2E nicht möglich wäre.

Wie funktioniert Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2E)?

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung beruht auf einem Verschlüsselungsprozess, der sicherstellen soll, dass die Kommunikation zwischen Sender- und Empfängersystem geschützt ist. Dieser Prozess lässt sich in mehrere grundlegende Schritte unterteilen:
  1. Schlüsselgenerierung: Zunächst generieren Sender und Empfänger jeweils einen öffentlichen Schlüssel und einen privaten Schlüssel. Der öffentliche Schlüssel dient dazu, die Daten zu verschlüsseln, während der private Schlüssel verwendet wird, um sie zu entschlüsseln.
  2. Verschlüsselung beim Sender: Wenn der Sender eine Nachricht senden möchte, verwendet er den öffentlichen Schlüssel des Empfängers, um die Nachricht zu verschlüsseln. Dadurch wird sichergestellt, dass nur der Empfänger die Nachricht mit seinem privaten Schlüssel entschlüsseln kann.
  3. Übertragung der verschlüsselten Nachricht: Die verschlüsselte Nachricht wird dann übertragen, zum Beispiel über das Internet. Da die Nachricht während des Transports verschlüsselt ist, können Dritte den Inhalt nicht lesen, auch wenn sie die Übertragung abfangen.
  4. Entschlüsselung beim Empfänger: Schließlich kommt die verschlüsselte Nachricht beim Empfänger an, der seinen privaten Schlüssel verwendet, um sie zu entschlüsseln. Dadurch wird der zuvor verschlüsselte Inhalt wieder lesbar.

Öffentlicher Schlüssel

Ein öffentlicher Schlüssel ist Teil eines asymmetrischen Verschlüsselungsverfahrens und wird verwendet, um Daten zu verschlüsseln oder digitale Signaturen zu überprüfen. Nachdem der Schlüssel generiert wurde, kann er frei verteilt werden – daher der Zusatz „öffentlich“.
Der öffentliche Schlüssel verschlüsselt Daten, die dann nur mit dem zugehörigen privaten Schlüssel entschlüsselt werden können. Obwohl der öffentliche Schlüssel zur Verschlüsselung verwendet wird, kann er nicht verwendet werden, um die verschlüsselten Daten zu entschlüsseln.

Privater Schlüssel

Der private Schlüssel ist der Gegenpart zum öffentlichen Schlüssel und wird verwendet, um verschlüsselte Daten zu entschlüsseln. Anders als der öffentliche Schlüssel muss der private Schlüssel geheim gehalten werden und darf nicht öffentlich bekannt sein. Er wird ausschließlich „privat“ verwendet.
Mit dem privaten Schlüssel können verschlüsselte Daten entschlüsselt werden, die mit dem zugehörigen öffentlichen Schlüssel verschlüsselt wurden.

Anwendungsbeispiele für E2E-Verschlüsselung

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird in einer Vielzahl von Anwendungen und Plattformen eingesetzt, um die Sicherheit und Vertraulichkeit der Kommunikation zu gewährleisten. Unternehmen, die auf diese Technologie setzen, können das Vertrauen ihrer Kund:innen stärken und gleichzeitig sicherstellen, dass ihre Kommunikation vor unbefugtem Zugriff geschützt ist. Hier sind einige Anwendungsbeispiele:
  • Messaging-Apps: Messaging-Apps wie Signal, WhatsApp, und Telegram nutzen E2E-Verschlüsselung oder bieten eine Option, dass nur die Kommunikationspartner:innen die Nachrichten lesen können. Dadurch wird sichergestellt, dass selbst der Anbieter der Messaging-Plattform keinen Zugriff auf den Inhalt der Nachrichten hat.
  • E-Mail-Verschlüsselung: Verschiedene E-Mail-Clients und Dienste bieten die Möglichkeit zur E2E-Verschlüsselung von E-Mails an. Bekannte Beispiele sind PGP (Pretty Good Privacy) und S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions).
  • Dateiübertragungsdienste: Plattformen wie Dropbox, Google Drive und Microsoft OneDrive bieten Optionen für die E2E-Verschlüsselung von Dateien. Dies ermöglicht es Ihnen, hochgeladenen Dateien so zu verschlüsseln, dass nur autorisierte Nutzer:innen mit den entsprechenden Schlüsseln darauf zugreifen können.
  • Videokonferenzplattformen: Einige Videokonferenzplattformen wie Zoom bieten E2E-Verschlüsselung für die Übertragung von Audio- und Videodaten während der Konferenzen an. Dies stellt sicher, dass die Inhalte der Konferenzen nur von den Teilnehmer:innen und nicht von externen Parteien gesehen werden können.

Wie sicher ist die E2E-Technologie?

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet ein hohes Maß an Sicherheit und Datenschutz. Unternehmen sollten Verschlüsselungsalgorithmen sorgfältig auswählen und einführen und die Schlüssel sicher managen. Dadurch stellen sie sicher, dass ihre Kommunikation tatsächlich vor unbefugtem Zugriff geschützt ist. Die Sicherheitsqualität hängt in der Praxis von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören:

Verschlüsselungsalgorithmen und -protokolle

Die Sicherheit von E2E-Verschlüsselung hängt stark von den verwendeten Verschlüsselungsalgorithmen und -protokollen ab. Es ist wichtig, dass moderne und sichere Verschlüsselungstechniken verwendet werden, die den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen. Eine Schwachstelle in diesen Algorithmen könnte die Sicherheit der gesamten Kommunikation gefährden.
Ein Beispiel für ein sicheres Protokoll ist das des Messengers Signal. Dieser verwendet ein Open-Source-Protokoll, das Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Nachrichten, Anrufe und Dateiübertragungen bietet. Hierbei kommen verschiedene Verschlüsselungsalgorithmen wie Axolotl Ratchet (auch als Double Ratchet bekannt) und XEdDSA (Extended Edwards-curve Digital Signature Algorithm) zum Einsatz.

Schlüsselmanagement

Das Management der Schlüssel, die für die Verschlüsselung und -Entschlüsselung verwendet werden, ist entscheidend für die Sicherheit. Es ist wichtig, dass die Schlüssel sicher generiert, gespeichert und ausgetauscht werden. Das stellt sicher, dass nur autorisierte Nutzer:innen Zugriff auf die verschlüsselten Daten haben.
OpenPGP ist eine Open-Source-Implementierung des PGP-Standards. Es bietet Funktionen für den E2E-Schlüsselaustausch und die Verschlüsselung von E-Mails, Dateien und anderen Daten.
Keybase ist eine Plattform für sichere Kommunikation und Dateiaustausch, die E2E-Verschlüsselung verwendet. Es ermöglicht Ihnen, sicher Nachrichten zu verschicken und Dateien zu teilen, während der Schlüsselaustausch automatisch verwaltet wird.

E2E-Schulungen für Ihre Belegschaft

Die Sicherheit von E2E-Verschlüsselung hängt auch vom Bewusstsein und der Schulung der Nutzer:innen ab. Es ist wichtig, dass sie sich bewusst sind, wie sie die Technologie richtig verwenden und welche Sicherheitsvorkehrungen sie treffen können, um ihre Daten zu schützen.
  1. Für Sicherheit sensibilisieren: Beginnen Sie mit einer Schulungseinheit, die die Sicherheitsgrundlagen und die Bedeutung von E2E-Verschlüsselung erklärt. Veranschaulichen Sie die potenziellen Risiken von unverschlüsselter Kommunikation und wie E2E-Verschlüsselung dabei hilft, sensible Daten zu schützen.
  2. In die Technologie einführen: Erklären Sie die Funktionsweise von E2E-Verschlüsselung und die zugrunde liegenden Konzepte. Zeigen Sie Beispiele für E2E-Verschlüsselungsprotokolle und -werkzeuge auf.
  3. Praktische Schulungen durchführen: Führen Sie praktische Übungen mit den Werkzeugen durch, die Ihr Unternehmen für E2E-Verschlüsselung einsetzt. Zeigen Sie Ihren Mitarbeiter:innen, wie sie Messaging-Apps einsetzen oder die E-Mail-Verschlüsselung mit PGP einrichten.
  4. Best Practices aufzeigen: Erläutern Sie bewährte Verfahren für den sicheren und korrekten Umgang mit öffentlichen und privaten Schlüsseln (siehe oben), einschließlich der Bedeutung von Passwortschutz, regelmäßiger Aktualisierung und sicherer Speicherung von privaten Schlüsseln.
  5. Sicherheitsvorfälle simulieren: Zeigen Sie ihren Mitarbeiter:innen anhand von simulierten Sicherheitsvorfällen, wie sie angemessen darauf reagieren können. Lassen Sie sie beispielsweise Sicherheitslücken identifizieren oder verlorene Verschlüsselungsschlüssel wiederherstellen.
Sicherheit ist ein sich ständig weiterentwickelndes Thema. Daher ist es wichtig, regelmäßige Schulungen und Updates anzubieten, um Ihre Mitarbeiter:innen über neue Bedrohungen, Sicherheitsupdates und bewährte Verfahren auf dem Laufenden zu halten.

Das Wichtigste zu Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in Kürze

  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gewährleistet hohe Sicherheit, indem sie sicherstellt, dass nur die beteiligten Parteien auf den Inhalt der Kommunikation zugreifen können.
  • Sie wird unter anderem in Messaging-Apps, E-Mails, Dateiübertragungsdiensten und Videokonferenzplattformen eingesetzt.
  • Für die Sicherheit ist entscheidend, dass die verwendeten Schlüssel auf sichere Weise erstellt, gespeichert und ausgetauscht werden.
  • Nutzer:innen sollten fortlaufend geschult werden, um die Technologie sicher zu nutzen und ihre Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/blog/ende-zu-ende-verschluesselung-definition-grundlagen-und-20495/