Virenschutz und Virenscanner: Virenarten, Funktionsweise von Scannern und ein Marktüberblick

Der Virenschutz privater Computer unterscheidet sich deutlich vom Malwareschutz im beruflichen Alltag von Unternehmen. Weder die Anforderungen noch die Bedrohungssituation sind vergleichbar. Die bei privaten Virenscannern noch akzeptable Verzögerung bei der Erkennung neuer Virusvarianten ist im Unternehmensumfeld nicht tolerierbar. Dabei müssen Virenscanner nicht nur Viren erkennen und bekämpfen, sondern vor einem ganzen Spektrum von Schadsoftware schützen.

Zu einem wirkungsvollen Virenschutz im Unternehmen gehört neben leistungsfähiger Scan- und Detektions-Software ein komplexes Antivirusmanagement. Es geht um die Abwehr sowie das Erkennen von Malware und Viren – und auch um die permanente Prüfung auf Schwachstellen innerhalb der IT-Infrastruktur des Unternehmens. Weitere wichtige Aspekte zeigt der Beitrag „Malware erkennen und bekämpfen“ im V-Hub – auch für den Fall, dass Malware bereits ins System gelangt ist.

 

Adware, Spyware, Viren, Würmer und Trojaner: Das steckt dahinter

Im Unternehmen treten weitaus mehr Bedrohungen für die Sicherheit von Daten und Computern auf als im privaten Umfeld. Entsprechend umfangreicher und aufwendiger müssen Schutzlösungen sein, um Viren und andere Malware abzuwehren. Die Palette der möglichen Gefahren für die Unternehmens-IT ist groß, wie die folgende Auflistung möglicher Malware und anderer mindestens potenziell schädlicher Software zeigt.

 

Bedrohung durch Adware

Adware ist ein Kunstwort und leitet sich vom englischen Advertisement ab, was so viel wie Werbung bedeutet. Adware nistet sich meist im Schlepptau anderer Programme auf Rechnern ein: Die Installationsdatei enthält neben dem gewünschten Programm auch Software zur Anzeige von Werbung. Manche Toolkits im Free- und Shareware-Bereich finanzieren sich ausschließlich durch diesen Mechanismus und haben im Unternehmenseinsatz nichts zu suchen.

Adware ist fast immer lästig, jedoch in den meisten Fällen nicht sicherheitsgefährdend. Häufig verändern Adware-Programme zum Beispiel die Browsereinstellungen und sorgen so dafür, dass sich Webapplikationen nicht mehr wie gewohnt verhalten oder dass sich während der Arbeit Pop-up-Fenster mit Werbung öffnen.

Adware installiert sich meist durch einen unüberlegten Mausklick im Browser – Administrationsrechte sind hierfür in der Regel nicht notwendig. Die Entfernung dieser Programme und Webapps ist jedoch manchmal nur mit Admin-Berechtigung möglich.

Teilweise kann Adware deutlich mehr als Werbung im Browser einblenden. Dann extrahiert sie gezielt Daten durch die Auswertung von Cookies, Cache-Speichern oder anderen Quellen. Was genau Adware tut, ist nur eine Frage der Programmierung. Sobald diese Schadsoftware aktiv Informationen über Systeme und Surfgewohnheiten erfasst und nach extern übermittelt, ist die Grenze zwischen Adware und Spyware überschritten.

 

Spyware an Bord

Spy steht im Englischen für Spion. Wie ein Geheimagent sammelt Spyware Nutzerdaten. Im einfachsten Fall sind das harmlos anmutende Informationen über die besuchten Webseiten und Internetaktivitäten. Doch je mehr solcher Informationen über den Konsum einer Zielgruppe bekannt sind, desto zielgenauer lassen sich Werbung und Postings platzieren. So richtig harmlos ist dieses Datensammeln also nicht.

Es ist auch möglich, dass weitaus sensiblere Daten im Fokus der Spyware stehen. Auf diese Weise können persönliche Daten, E-Mail-Adressen oder auch Zugangsdaten Cyberkriminellen in die Hände fallen. Im Unternehmen ist jede Art von Spyware eine potenzielle Gefahr für die IT-Sicherheit.

Als wirksame Maßnahme zum Schutz vor Adware und Spyware haben sich Adblocker bewährt. Sie blockieren Werbeeinblendungen und sorgen dafür, dass unbemerkt oder willentlich installierte Browser-Add-ons keinen Schaden anrichten beziehungsweise deaktiviert werden. Dieses Vorgehen verhindert auch automatisch, dass über Werbeeinblendungen Schadsoftware nachgeladen wird.

 

Viren und Würmer

Viren und Würmer sind klassische Werkzeuge für Cyberangriffe. Ziel derartiger Attacken ist es, möglichst viele Geräte zu infizieren und über nachgeladene Programme Zugriff auf Daten und Geräte zu erlangen. Computerviren benötigen immer ein Programm, über das sie sich Zugang und Zugriff zu Systemen verschaffen. Als Wirtsprogramm kommt jede erdenkliche Art von Software infrage. Deshalb ist es wichtig, dass in Unternehmen nur durch die IT geprüfte Programme zum Einsatz kommen.

Anders als Viren kommen Würmer ohne ein solches Wirtsprogramm aus. Bei Würmern handelt es sich um eigenständige Schadprogramme, die sich häufig zwischen Systemroutinen verbergen. Würmer treten meist erst nach einem Aktivierungssignal in Aktion. Dies kann ein definierter Zeitpunkt oder der Start einer Systemroutine sein.

Einmal aktiviert, spult der Wurm das in ihm befindliche Programm ab. Dabei versuchen die meisten Computerwürmer, sich selbst zu reproduzieren und über das gesamte Netzwerk zu verbreiten. Klassische Verteilerpunkte sind Kontaktordner und E-Mail-Applikationen, über die ganze Unternehmensnetze in wenigen Sekunden infiziert werden. Einmal in einem E-Mail-System angekommen, genügt das Öffnen einer manipulierten E-Mail mit Anhang, um dem Wurm die weitere Verbreitung zu ermöglichen.

 

Neue Gefahren durch Drive-by-Infection

Immer häufiger tauchen Schadprogramme auf, die weder wie ein Virus noch wie ein Wurm funktionieren. Der Grund: Virenschutzsoftware im Unternehmen erkennt traditionelle Malware inzwischen recht zuverlässig und kann verhindern, dass sie sich im Unternehmensnetz verbreitet. Deshalb gewinnt zunehmend eine andere Übertragungsform bei Malware an Bedeutung, die als „Drive-by-Infection“ bezeichnet wird. Hierbei gelangt Schadsoftware bereits durch den Besuch einer Webseite auf einen Rechner. Es ist nicht notwendig, eine Datei zu öffnen. Dadurch werden einige Sicherheitsmechanismen von Schutzsoftware erst gar nicht aktiv: Firewalls schlagen zum Beispiel keinen Alarm.

Das Herunterladen und Ausführen der schädlichen Malware findet automatisch und unbemerkt statt, in der Regel durch die Webseite und den darin eingebetteten Code. Meist handelt es sich bei dem Programmcode um JavaScript.

Neben der Bezeichnung Drive-by-Infection haben sich die Begriffe Drive-by-Exploits und Drive-by-Downloads in diesem Zusammenhang etabliert. Gemeint ist in allen Fällen, dass manipulierte Webseiten gezielt Sicherheitslücken in Webbrowsern oder Browser-Plug-ins ausnutzen.

Die Programmiersprache PHP erlaubt in Verbindung mit JavaScript die permanente Kommunikation zwischen Browser und Webserver. Auf diesem Weg lassen sich Teilinhalte der Website, aber auch Schadcode nachladen, ohne die gesamte Webseite übertragen zu müssen. Gibt es Sicherheitslücken im verwendeten Browser, ist über diesen Mechanismus der direkte Zugriff auf Rechner und Netzwerke sowie das Einschleusen weiterer Malware möglich.

 

Trojaner

Der Begriff Trojaner stammt aus der verkürzten Bezeichnung für „trojanisches Pferd“. Er bezeichnet eine Anwendung, die weitere Programme nachinstalliert. Trojaner verstecken sich häufig in frei downloadbaren Programmen, die auf den ersten Blick nützlich erscheinen. Hierzu zählen beispielsweise Dienstprogramme, Antiviren- und Optimierungsprogramme. Auch als E-Mail-Anhang kann der Trojaner auf Rechner gelangen.

Einmal auf dem System, starten Trojaner nach der Installation verdeckte Prozesse. Häufig lädt der Trojaner weitere Programme nach, bei denen es sich um Malware wie Viren, Würmer, Spyware und Rootkits handelt. Gutes Cybersecurity-Management im Unternehmen und Virenscanner sorgen dafür, dass Trojaner und nachgeladene Schadsoftware möglichst frühzeitig erkannt und unschädlich gemacht werden können. Mehr zum Thema Trojaner bietet der Beitrag „Trojaner erkennen und entfernen“ im V-Hub.

 

So funktionieren Antivirenprogramme

Ein Antivirenprogramm soll vor den unterschiedlichen Arten von Malware schützen, indem es beispielsweise Trojaner, Würmer oder Spyware erkennt, blockiert und beseitigt. Ein Teil der Antivirussoftware ist die Scan-Engine. Dieser Bereich des Programms ist für die Untersuchung der Daten des Computers zuständig. Dabei vergleicht der Scanner die Systemdaten mit Signaturen von Schadcode in einer Datenbank.

Es gibt sogenannte reaktive und proaktive Virenscanner. Reaktiv arbeitende Programme erkennen Schädlinge erst, wenn der Softwarehersteller eine passende Signatur für die Schadsoftware bereitstellt. Das kann dazu führen, dass eine gewisse Zeit vergeht, bis diese Programme neue Malware erkennen.

Proaktive Virenscanner untersuchen Programme nach bestimmten Merkmalen und sind so in der Lage, auch neue Viren zu erkennen. Sie benötigen dafür keine spezifische Vergleichssignatur, sondern orientieren sich am Verhaltensmuster der (potenziellen) Schadsoftware. Moderne Virenscanner arbeiten parallel mit beiden Erkennungsmethoden, was den besten Schutz vor bekanntem und unbekanntem Schadcode bietet.

 

Arten von Virenscannern

Virenschutzsoftware lässt sich abhängig von der Arbeitsweise in drei unterschiedliche Arten aufteilen:

Manueller Scanner

Manuelle Virenscanner durchforsten zeitgesteuert oder manuell gestartet lokale Systeme oder Netzwerke nach Malware. Findet der Scanner schädliche Software, erfolgt in der Regel eine Warnmeldung. Außerdem macht das Programm Vorschläge, wie mit der Schadsoftware zu verfahren ist. Diese Form von Virenscannern ist im privaten Umfeld Standard. Im Unternehmen kommen manuelle Virenscanner ebenfalls zum Einsatz, zum Beispiel im konkreten Verdachtsfall oder bei der Prüfung von Fremdgeräten durch die IT-Administration.

Online-Virenscanner

Online-Virenscanner laden den gesamten Programmcode und die Virenmuster aus dem Internet herunter. Im Unternehmen wird diese Art von Virenscan nicht eingesetzt. Schon die Übertragung von Signaturen und Code über das Internet auf lokale Systeme sollte in einem geschützten Unternehmensnetzwerk nicht möglich sein. Der Zugriff auf einzelne Sektoren und Bootbereiche durch externe Programme ist ohne Administrationsrechte ebenfalls nicht gestattet. Deshalb spielt diese Form der Virenscanner im betrieblichen Umfeld keine Rolle.

Echtzeitscanner

Echtzeitscanner sind das Mittel der Wahl im Unternehmen. Sie schützen Systeme und das Netzwerk permanent und im Hintergrund vor Schadsoftware. Neben der Prüfung auf Malware überwachen diese Echtzeitscanner den Arbeitsspeicher sowie sämtliche Zugriffe auf Protokollbasis. In Verbindung mit Firewall- und Intrusion-Detection-Systemen kontrollieren diese Programme auch die einzelnen Kommunikationsports sowie den Datenverkehr über das Netzwerk.

Dazu wird der Datenstrom gescannt. Bei Auffälligkeiten leitet der Scanner weitere Maßnahmen ein, beispielsweise das automatische Sperren von Verbindungen. Auch der Phishing- und Spamschutz gehört zu einer leistungsfähigen Echtzeitlösung dazu. Mehr zum Thema Phishing-Schutz bietet der Phishing-Beitrag im V-Hub.

Virusscans über Mail-Relay-Server

Um E-Mails auf Schadcode zu untersuchen, setzen viele Unternehmen Mail-Relay-Server mit Antivirussoftware ein. Dabei landen E-Mails nicht direkt an der Zieladresse, sondern zunächst auf einem temporären Relay-Server. Dort werden die E-Mails gescannt und im Falle von Schadcode unter Quarantäne gestellt oder bereinigt, bevor die Daten auf den eigentlichen Mailservern landen.

 

Virenscanner im Vergleich

Bei der Suche nach einem effektiven Virenschutz für Unternehmen gibt es meist keine Lösungen von der Stange. Zu unterschiedlich sind die einzelnen Voraussetzungen in den Firmen. Es gibt verschiedene Fragen, die im Vorfeld durch ein Sicherheitskonzept zu beantworten sind:

  • Ist eine Cloudanbindung vorhanden?
  • Existieren bereits Firewall-Systeme zum Schutz?
  • Gibt es externe Arbeitsplätze?
  • Welche Schnittstellen zu Datenbanken existieren?
  • Gibt es öffentliche Bereiche im Netz und mobile Arbeitsplätze im Unternehmen?

Es gibt unterschiedliche Standardsoftwares, die sich an die lokalen Gegebenheiten im Unternehmen anpassen lassen. Bei der Suche nach der passenden Lösung helfen Vergleichstests unabhängiger Institute. Das AV-Test-Institut in Magdeburg ist seit 15 Jahren im Bereich Qualitätssicherung unterwegs und bekannt für seine Vergleichs- und Einzeltests von Software. Im Juni 2022 hat das Institut 18 Antivirusprogramme für Unternehmen auf den Prüfstand gestellt und getestet.

Dabei schnitten alle Programme mindestens gut ab. Der Test des AV-Instituts berücksichtigt allerdings nicht die im März 2022 ausgesprochenen Warnungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bezüglich der Verwendung von Kaspersky-Produkten.

Der Test umfasst die Kategorien Schutzwirkung, Geschwindigkeit und Benutzbarkeit. Alle getesteten Produkte bieten einen ausreichenden Schutz vor weitverbreiteter Malware. Es gibt nur geringfügige Abweichungen in den Bewertungen. Bei der Schutzwirkung werden auch Fehlalarme berücksichtigt. Die besten 10 der getesteten 18 Produkte sind die Virenscanner von (in alphabetischer Reihenfolge, jeweils ähnlich leistungsstark):

  • AhnLab
  • Avast
  • Bitdefender
  • ESET
  • G Data
  • Microsoft
  • Seqrite
  • Trellix
  • Trend Micro
  • WithSecure

eim Test von Virenscannern für Unternehmen durch das AV-Test-Institut gab es keinen klaren Leistungssieger. (*Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat im März 2022 eine Warnung vor der Verwendung von Kaspersky-Virenschutzsoftware nach §7 BSIG ausgesprochen)

 

Probleme beim Virenschutz für Smartphones im Unternehmen

Laut Expertenmeinung unterschätzen viele Unternehmen die Integration mobiler Geräte wie Tablets und Smartphones in die IT-Sicherheit. Mobile Geräte dienen meist dazu, geschäftliche Kontakte zu speichern und Terminpläne zu organisieren. Allerdings haben sie häufig auch eine direkte Anbindung an Datenbanken oder Server im Unternehmensnetzwerk. Der Schutz vor Schadsoftware ist deshalb auch hier enorm wichtig.

Virenscanner können nur Sicherheit auf Tablets, Smartphones und anderen mobilen Endgeräten gewährleisten, wenn sie sich in die gesicherten IT-Strukturen des Unternehmens integrieren lassen. Bei der Auswahl des passenden Antivirenpakets ist daher unbedingt darauf zu achten, dass das Sicherheitskonzept und die Softwarelösung auch Clients für mobile Betriebssysteme einschließen. Der Beitrag zum Thema Virenschutz im V-Hub informiert über weitere Details dazu.

Mitarbeitende von Unternehmen benutzen oft mehrere Geräte: das Smartphone für dienstliche Belange, das private Mobiltelefon, den PC – sowie Laptop und Tablet zum mobilen Arbeiten. So summiert sich die Anzahl der Endgeräte schnell. Oftmals geht das zu Lasten der Kapazitäten in der IT-Administration und IT-Sicherheit. Abhilfe schafft das Konzept „Bring Your Own Device” (BYOD). Es reduziert die Geräteanzahl und bindet auch private elektronische Endgeräte in das Unternehmensnetzwerk ein. So sorgt BYOD für IT-Sicherheit und bleibt gleichzeitig flexibel und mobil.

Ein weiteres Thema beim Virenschutz für Smartphones in Unternehmen: Viele Angestellte nutzen unterschiedliche und wechselnde Mobilgeräte, was eine gute Organisation erfordert. Professionelles Mobile-Device-Management (MDM) sorgt dafür, dass sowohl die unternehmenseigenen Datenserver als auch mobile Endgeräte nach einheitlichen Sicherheitsstandards arbeiten. Außerdem kann es sinnvoll sein, die Installation privater Apps auf Dienstgeräten zu unterbinden und bei Messenger-Apps nur DSGVO-konforme Lösungen wie beispielsweise Teamwire einzusetzen.

Unter dem Namen Enterprise-Mobility-Management (EMM) hat Vodafone dafür eine Lösung für Geschäftskunden im Programm. EMM enthält ein leistungsfähiges Mobile-Device-Management, das IT-Sicherheit bei allen geschäftlich genutzten Mobilgeräten nach einheitlichen Sicherheitsstandards bietet.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/featured/technologie/virenschutz-programme-im-test-so-schuetzen-sie-ihre-smartphones-computer-optimal/

watchOS 9: Diese Neuerungen bringt das Apple-Watch-Update

Das steckt im großen Update auf watchOS 9: Pünktlich zu den neuen Apple-Watch-Modellen hat Apple eine aktualisierte Version seines Smartwatch-Betriebssystems herausgebracht – seit Mitte September 2022 rollt die neue Firmware aus.

Welche Features bringt die Aktualisierung? In unserer Übersicht erfährst Du alles Wichtige zu dem Update und zu allen neuen Fitness- und Gesundheitsfunktionen.

Neue Watch Faces

Mit watchOS 9 führt Apple neue Watch Faces ein: Mond (Lunar), Metropolitan und Spielstunde. Lunar zeigt Verbindungen zwischen dem gregorianischen Kalender und dem Mondkalender an.

Metropolitan ist inspiriert von klassischen Uhrendesigns und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Anpassung. Spielstunde ist ein dynamisches Watch Face, das sich in erster Linie an Kinder richtet.

Zusätzlich hat Apple das Watch Face Astronomie so verändert, dass es auch auf größeren Displays funktioniert – wie dem der Apple Watch Ultra. Außerdem nutzt dieses Zifferblatt nun aktuelle Wetterdaten, um die Bewölkung darzustellen. Und das Watch Face Porträts bietet nun einen Tiefeneffekt.

Fitness und Outdoor

Training-App: Neue Ansichten und mehr

Die Training-App bietet unter watchOS 9 eine größere Ansichtsvielfalt während eines Workouts als zuvor. Diese kannst Du über die digitale Krone verändern. Zur Auswahl stehen zum Beispiel Aktivitätsringe, Kraft und Entwicklung. Neu sind hier zum Beispiel die Herzfrequenzbereiche, für die Deine persönlichen Gesundheitsdaten die Grundlage darstellen.

Neu ist außerdem, dass Du Dein Intervalltraining mit der Training-App besser strukturieren kannst. Darüber hinaus kannst Du Dir während eines Workouts Nachrichten schicken lassen, zum Beispiel zu Tempo, Kadenz und Herzfrequenz.

Wenn Du zum Beispiel Triathlet:in bist, profitierst Du von der neuen Trainingsart „Kombinationssport”. Hierbei erkennt Deine Apple Watch über ihre Sensoren automatisch anhand Deiner Bewegungsmuster, welche Sportart Du gerade ausübst.

Features für Läufer:innen

Mit watchOS 9 führt Apple neue Metriken ein, damit Läufer:innen noch mehr Informationen über ihre Trainingseinheiten erhalten. Dazu gehören neben der Schrittlänge etwa auch die Bodenkontaktzeit und vertikale Oszillation. In der Health-App kannst Du Dir wie gewohnt Auswertungen und Entwicklungen zu den einzelnen Metriken anzeigen lassen.

Praktisch ist auch das sogenannte Pacer-Erlebnis, mit dem Du Ziele wie Distanz oder Zeit festlegen kannst. Daraus errechnet sich dann die benötigte Geschwindigkeit. Während des Laufens kannst Du am Handgelenk verfolgen, wie nah Du dem gewählten Ziel bist.

Kompass-App für alle

Mit watchOS 9 kommt die neu gestaltete Kompass-App der Apple Watch Ultra auf alle kompatiblen Modelle. Das sind alle Ausführungen ab der Apple Watch Series 5 und die Apple Watch SE.

Die Kompass-App im neuen Design bietet unter anderem einen analogen Kompass, der eine digitale Darstellung Deiner aktuellen Lage und Ausrichtung liefert. Auf Wunsch kannst Du hineinzoomen und Dir mehr Informationen anzeigen lassen – zum Beispiel Längen- und Breitengrad, Neigung und Höhe.

Ab der Apple Watch Series 6 kannst Du außerdem bestimmte Wegpunkte markieren. Bei Bedarf kannst Du diese dann mithilfe des Kompasses zu einem späteren Zeitpunkt wieder ansteuern.

Gesundheits-Features

Schlaf-Tracking

Mit watchOS 9 kannst Du auf Wunsch Deine Schlafphasen noch genauer überwachen. Die Apple Watch misst zum Beispiel mit ihren Sensoren, wann Du Dich in einer REM-Phase befindest. Ähnlich wie bei den Fitness-Features gibt es auch hier eine große Anzahl an Metriken, anhand derer Du Deine Schlafentwicklung verfolgen kannst.

Vorhofflimmern-Protokoll

Neu ist das sogenannte Vorhofflimmern-Protokoll, durch das die Apple Watch noch mehr zu einem wichtigen Gesundheits-Wearable wird. Nutzer:innen, die eine entsprechende Diagnose haben, können zum Vorhofflimmern Daten sammeln und dadurch möglicherweise ihren Gesundheitszustand besser einschätzen. Das Feature steht in zahlreichen Ländern bereits zur Verfügung, so zum Beispiel in Deutschland; für weitere Regionen soll es noch erscheinen.

Medikation

Mit watchOS 9 soll es noch einfacher werden, die Einnahme von Medikamenten zu verwalten. So kannst Du etwa Zeitpläne erstellen und Erinnerungen einrichten.

Zyklusprotokoll

Nutzerinnen können sich mit watchOS 9 informieren lassen, wenn ihr Zyklusverlauf eine Abweichung aufweist. Auf diese Weise erhalten sie möglicherweise schnell Hinweise, wenn es Änderungen im Gesundheitszustand gibt.

watchOS 9.0.1 bereits da – aber nicht für alle

Kurz nach dem Roll-out hat Apple bereits ein zweites Update mit kleinen Verbesserungen nachgeschoben: watchOS 9.0.1. Es richtet sich allerdings nur an eines der neuen Modelle: die Apple Watch Ultra. Der Roll-out ist am 22. September 2022 gestartet.

Für die neue Ultra-Smartwatch beinhaltet das Update einen Bugfix. Hintergrund: Bei der Wiedergabe von Telefonaten über die Lautsprecher kam es häufig zu Verzerrungen. Mit watchOS 9.0.1 soll dieses Problem der Vergangenheit angehören.

watchOS 9.1: Längere Akkulaufzeit und mehr

Apple hat am 24. Oktober 2022 eine ganze Reihe an Updates veröffentlicht: Neben iOS 16.1, iPadOS 16.1 und macOS Ventura gibt es seitdem auch watchOS 9.1 für alle kompatiblen Apple-Watch-Modelle.

Mehr Akku durch weniger Features

Zu den Neuerungen des kleinen Updates gehört eine Option zur Verlängerung der Akkulaufzeit. Wenn Du beispielsweise draußen Sport machst, kannst Du bestimmte Features zur Messung von Gesundheitsdaten einschränken, etwa die Rate der Herzfrequenzmessung oder GPS-Abfragen. Dies funktioniert mit watchOS 9.1 auf der Apple Watch Ultra, der Apple Watch SE (2. Gen) und der Apple Watch Series 8.

Musikdownloads und Matter-Integration

Praktisch: Unter watchOS 9.1 kannst Du Musik auch dann herunterladen, wenn Deine Apple Watch nicht mit einem Ladegerät verbunden ist – wahlweise über WLAN oder LTE.

Mit dem Update erhält die Apple Watch außerdem Unterstützung für Matter. Dabei handelt es sich um einen Standard für die Verbindung verschiedener Smart-Home-Geräte. Die Technologie ermöglicht es, Geräte verschiedener Hersteller und mit unterschiedlichen Betriebssystemen innerhalb eines Smart-Homes zu verbinden.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/gadgets-wearables/watchos-9-diese-neuerungen-bringt-das-apple-watch-update-mit/#/

iPadOS 16.1: Welche Features kommen auf neue und alte iPads?

Das steckt im großen Update auf watchOS 9: Pünktlich zu den neuen Apple-Watch-Modellen hat Apple eine aktualisierte Version seines Smartwatch-Betriebssystems herausgebracht – seit Mitte September 2022 rollt die neue Firmware aus.

Welche Features bringt die Aktualisierung? In unserer Übersicht erfährst Du alles Wichtige zu dem Update und zu allen neuen Fitness- und Gesundheitsfunktionen.

Neue Watch Faces

Mit watchOS 9 führt Apple neue Watch Faces ein: Mond (Lunar), Metropolitan und Spielstunde. Lunar zeigt Verbindungen zwischen dem gregorianischen Kalender und dem Mondkalender an.

Multitasking mit dem Stage Manager: Das Highlight von iPadOS 16.1

Der Stage Manager soll das Multitasking auf dem iPad verbessern: Unter iPadOS 16.1 kannst Du Arbeitsplätze mit mehreren Apps erstellen. Diese kannst Du dann nebeneinander oder übereinander auf dem Bildschirm nutzen. Die Apps können sich sogar überlappen.

Laut Apple brauchst Du ein iPad mit M1-Chip, um den Stage Manager zu nutzen. Ältere Chips brächten nicht die nötige Leistung mit, die das Feature benötigt. Es ist also (zunächst) nur mit folgenden iPad-Modellen kompatibel:

  • 12,9“ iPad Pro (2021)
  • 11“ iPad Pro (2021)
  • iPad Air 5

Mutmaßlich soll der Stage Manager auch auf iPad-Modellen von 2018 und 2020 funktionieren, die einen A12X- oder einen A12Z-Chip verwenden.

Der Stage Manager ermöglicht zudem die Verwendung von externen Displays, die mit bis zu 6K auflösen. Apps kannst Du dann per Drag-and-drop von einem Bildschirm zum anderen verschieben. Dieses Feature steht exklusiv für iPad-Modelle mit M1-Chip zur Verfügung. Außerdem ist es noch nicht direkt Ende Oktober erschienen – Apple will es aber wohl nachreichen.

Referenzmodus und Skalierungsmodus: Zwei neue Display-Features

Mit iPadOS 16.1 führt Apple zwei neue Display-Features ein, die vor allem professionellen Kreativen zugutekommen sollen:

  • Referenzmodus: Auf dem 12,9″ iPad Pro (2021) soll der Modus für eine konstante Farbechtheit auf dem Display sorgen – perfekt geeignet für Projekte, bei denen eine originalgetreue Farbwiedergabe besonders wichtig ist.
  • Skalierungsmodus: Das Feature ändert die Pixeldichte auf iPads, die den M1-Chip eingebaut haben. So kannst Du mehr Bildschirminhalte sehen. Das Feature ist laut Apple besonders für die Split-View-Ansicht hilfreich.

Freeform: Neue App soll das gemeinsame Arbeiten verbessern

Apple hat zudem eine neue App für das gemeinsame Arbeiten angekündigt: „Freeform” ist eine Art digitales Whiteboard, auf dem Du und andere iPad-Nutzer:innen gemeinsam Mindmaps erstellen und verwalten könnt. Auch die Verlinkung von Dokumenten ist möglich.

Die Freeform-App erscheint allerdings nicht direkt mit iPadOS 16.1. Der Release soll laut Apple aber noch 2022 erfolgen.

Bessere Familienfreigabe

iPadOS 16.1 bringt darüber hinaus eine verbesserte Familienfreigabe: Du kannst nach dem Update noch einfacher Accounts für Kinder einrichten. Eltern können nun Anfragen zur Bildschirmzeit der Kinder in der Nachrichten-App einfach zustimmen oder ablehnen. Darüber hinaus gibt es eine sogenannte Family Checklist, die Eltern bei der Verwaltung der Kinder-Accounts hilft.

Geteilte iCloud-Fotomediathek

Ebenfalls unter iPadOS 16.1 an Bord: eine iCloud-Fotomediathek für Dich und Deine Familie. Du kannst sie mit bis zu fünf Personen teilen. Auf Wunsch wird sie automatisch um neue Inhalte ergänzt, wenn jemand aus der Familie ein neues Bild knipst.

Überarbeitung der Home-App

Die Home-App hat für iPadOS 16.1 ein neues Design bekommen. Mit Klima, Beleuchtung und Sicherheit gibt es zudem neue Kategorien. Apple kündigte darüber hinaus eine neue Ansicht für mehrere Kameras an, sodass Du die entsprechenden Geräte immer im Blick hast.

Bessere Einbindung in das Smart Home dank Matter

Mit den aktuellen Updates erleichtert Apple die Einbindung seiner Geräte in ein Smart Home: iPadOS 16.1 bringt ebenso wie iOS 16.1 und watchOS 9 Unterstützung für den Smart-Home-Standard Matter. Diese Technologie ermöglicht es Dir, Geräte verschiedener Hersteller mit unterschiedlichen Betriebssystemen im Smart Home zu verknüpfen.

iPadOS 16.1 mit neuen Features für iMessage

iPadOS 16.1 bietet wie iOS 16 diverse Neuerungen für iMessage: Du kannst künftig Nachrichten bearbeiten, die Du bereits versendet hast. Empfangene Mitteilungen lassen sich als ungelesen markieren. Zudem kannst Du den Versand von Nachrichten rückgängig machen.

Mit dem Update landet auch SharePlay in iMessage: Du kannst über die Nachrichten-App dann gemeinsam mit Freund:innen Filme streamen oder Musik hören.

Passkey erhöht die Sicherheit bei der Anmeldung

Mit iOS 16 und iPadOS 16.1 führt Apple das Feature Passkey ein: Die Funktion ersetzt klassische Kennwörter durch einen bestimmten Schlüssel, der lokal auf dem Gerät gespeichert ist und sich über biometrische Daten freischalten lässt. Das hilft laut Apple dabei, Phishing vorzubeugen.

Auf featured findest Du an anderer Stelle einen Artikel darüber, wie Passkey im Detail funktionieren soll.

iPadOS 16.1 mit Neuerungen für die Mail-App

Auch die Mail-App bekommt ein Update: Du wirst E-Mails nach dem Versand zurückholen oder nach einem bestimmten Zeitplan versenden können. Die Suche soll zudem vollständigere und präzisere Ergebnisse liefern.

Die Wetter-App kommt auf das iPad

Mit iPadOS 16.1 bringt Apple die hauseigene Wetter-App auf sein Tablet. Die Anwendung bietet neben displayfüllenden Karten auch Vorhersagemodule, die Dich über Luftqualität, Unwetterwarnungen und mehr informieren. Auch minutengenaue Niederschlagswerte sind laut Apple an Bord.

Live Text funktioniert in Zukunft auch in Videos

Eine weitere Neuerung unter iPadOS 16.1: Live Text funktioniert mit Textinhalten in Videos. Stoppst Du einen Clip bei einem Ausschnitt, der Text zeigt, kannst Du diesen kopieren, teilen, nachschlagen oder übersetzen.

Mit diesen iPad-Modellen ist iPadOS 16.1 kompatibel

Du möchtest wissen, ob Dein iPad für das Update infrage kommt? Auf featured findest Du an anderer Stelle einen Artikel dazu, welche Modelle iPadOS 16.1 unterstützen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/ipados-16-neue-features-stage-manager-und-co/#/

Galaxy Z Flip4: So machst Du einen Screenshot

Du möchtest mit Deinem Galaxy Z Flip4 einen Screenshot erstellen? Dafür hast Du vier Optionen. Wir erklären Dir alle Möglichkeiten, mit denen Du den Bildschirminhalt des Galaxy Z Flip4 fotografierst.

Galaxy Z Flip4: Diese Screenshot-Optionen hast Du

Das Galaxy Z Flip4 gehört zu den faltbaren Smartphones von Samsung. Trotzdem kannst Du auch mit dem Galaxy Z Flip4 einfach Screenshots erstellen. Dafür hast Du folgende Optionen:

  • Tastenkombination
  • Wischgeste
  • Assistentenmenü
  • Sprachbefehl

Für alle Varianten gilt: Dein Bildschirmfoto landet automatisch im Screenshots-Ordner der Fotogalerie-App.

Galaxy Z Flip4: Screenshot per Tastenkombination

Die typischste Variante ist eine Tastenkombination. So geht’s:

  1. Drücke gleichzeitig die Power-Taste und die Leiser-Taste.
  2. Warte auf ein akustisches oder visuelles Signal oder auf eine Vibration.

Die Tasten befinden sich am Gehäuserand.

So funktioniert der Screenshot per Wischgeste

Auch die Wischgeste hat sich als einfache Option etabliert, einen Screenshot zu machen – das gilt auch für das Galaxy Z Flip4. So funktioniert es:

  1. Lege Deine Handkante auf den Bildschirm.
  2. Wische über mehr als die Hälfte des Displays.
  3. Warte auf ein akustisches oder visuelles Signal oder auf eine Vibration.

Wenn die Wischgeste nicht funktioniert, musst Du die Funktion zuerst aktivieren:

  1. Öffne die Einstellungen.
  2. Tippe auf „Bewegungen und Gesten“.
  3. Navigiere zu „Aufnehmen durch Wischen“.
  4. Lege den Schieberegler nach rechts.

Wenn Du die Funktion wieder deaktivieren möchtest, befolgst Du die Anleitung und legst den Schieberegler nach links.

Assistentenmenü des Galaxy Z Flip4 für Screenshots nutzen

Galaxy-Smartphones verfügen über ein Assistentenmenü. Ist es aktiviert, erscheint auf dem Display dauerhaft ein frei verschiebbarer Button. Sobald Du auf den Button tippst, öffnet sich ein Menü mit verschiedenen Tools, zu denen auch die Screenshot-Funktion des Galaxy Z Flip4 gehört.

So aktivierst Du das Assistentenmenü:

  1. Öffne die Einstellungen.
  2. Tippe auf „Eingabehilfe“.
  3. Wähle „Interaktion und Geschicklichkeit“ aus.
  4. Navigiere zu „Assistentenmenü“.
  5. Lege den Schieberegler nach rechts.

Siehst Du die schwebende Schaltfläche? Tippe sie an und wähle „Screenshots“ aus, um ein Foto des aktuellen Bildschirminhalts zu machen.

Screenshots mit Sprachbefehl erstellen

Du kannst den Google Assistant oder Bixby verwenden, um mit dem Galaxy Z Flip4 einen Screenshot zu erstellen. Dafür genügen schon einfache Sprachbefehle wie:

  • „Mache einen Screenshot“
  • „Nimm einen Screenshot auf“

Um Bixby zu aktivieren, sagst Du „Hallo, Bixby“ oder drückst und hältst die Seitentaste. Den Google Assistant aktivierst Du, indem Du „Ok, Google“ sagst.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/galaxy-z-flip4-so-machst-du-einen-screenshot/#/

Diese Pixel-7-Features kommen auf das Pixel 6 – und diese nicht

Mit der Pixel-7-Reihe führt Google einige praktische Funktionen ein. Doch auch das Pixel 6 kann davon profitieren. Denn Google bringt einige der neuen Funktionen per Update auf das Vorgängermodell. Hier erfährst Du, welche das sind.

Welche Pixel-7-Features kommen auf das Pixel 6?

Google hat sein Pixel 7 gegenüber dem Pixel 6 auf der Hardware-Seite verbessert. Doch auch einige Software-Funktionen sind neu. Dazu gehören beispielsweise:

  • Clear Calling
  • Guided Frame

Manche Pixel-7-Neuerungen wirst Du auch mit dem Vorgängermodell nutzen können, weil ausgewählte Funktionen keine zusätzliche Leistung benötigen. Sprich: Die Performance der Pixel-6-Serie genügt, um auch die neuen Features nutzen zu können. Es ist durchaus möglich, dass das entsprechende Update schon im Dezember 2022 kommt.

Eines der Pixel-7-Features, das Du laut Google auch mit dem Pixel 6 verwenden kannst, ist das oben genannte „Clear Calling“. Damit optimierst Du Deine Telefonate, weil die Funktion störende Hintergrundgeräusche reduziert.

Auch „Guided Frame“ soll auf das Pixel 6 kommen. Dabei handelt es sich um ein Feature für Barrierefreiheit. Es hilft Menschen mit einer Sehschwäche, bessere Selfies zu erstellen. Wenn die Funktion aktiviert ist, unterstützt sie Selfie-Aufnahmen durch audiovisuelle Hinweise und Vibrationen.

Google hat den Real-Tone-Algorithmus zur automatischen Gesichtserkennung bei Fotos verbessert. Davon soll das Pixel 6 ebenfalls profitieren. Es heißt, dass die Verbesserungen direkt in den „Night Sight“- und „Portrait“-Modus integriert werden.

Außerdem plant Google, die „Spatial Audio“-Funktion der Pixel Buds Pro auf dem Pixel 6 und Pixel 6 Pro zu aktivieren. Das Feature soll ein besseres Musikerlebnis durch 360-Grad-Surround-Sound ermöglichen – vorausgesetzt, die unterstützenden Kopfhörer sind mit entsprechend kompatiblen Geräten verbunden.

Weitere Optimierungen betreffen das Widget „Auf einen Blick“ und die Transkriptfunktion von Audionachrichten. Davon profitieren nicht nur die Pixel-6-Geräte, sondern alle Pixel-Modelle bis (einschließlich) zum Pixel 4a.

Welches Pixel-7-Feature kommt nicht auf das Pixel 6?

Gängige Methoden, ein Smartphone zu entsperren, sind Passwörter, PINs, der Fingerabdruck oder ein Muster. Mit der Pixel-7-Serie erhalten Nutzer:innen eine weitere Option: Sie können ihr Handy per Gesichtserkennung entsperren. Die Funktion heißt „Face Unlock“.

Angeblich war das Feature, das schon in der ersten Betaversion des neuen Betriebssystems Android 13 auftauchte, auch für das Pixel 6 Pro vorgesehen. Inzwischen heißt es, dass Face Unlock die Pixel-6-Reihe wohl doch nicht erreichen wird – oder möglicherweise erst deutlich später.

Im Gegensatz zu Face ID von Apple ist die Pixel-7-Funktion ein biometrisches Feature der Klasse 1 („Convenience“). Weil das TrueDepth-Kamerasystem von Apple eine Tiefenkarte des Gesichts erstellt, kannst Du Face ID auch für Zahlungen und andere sicherheitsrelevante Aktionen nutzen. Mit Face Unlock kannst Du hingegen nur den Bildschirm entsperren.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/pixel-7-features-auf-dem-pixel-6/#/

iPadOS 16: Welche Features kommen auf neue und alte iPads?

Apple arbeitet neben iOS 16.1 auch an einer neuen iPadOS-Version für seine Tablets: Welche neuen Features mit iPadOS 16.1 erscheinen sollen, erfährst Du hier. Außerdem erfährst Du, wann Du mit dem Release des großen Updates rechnen kannst.

Release-Datum: Wann erscheint iPadOS 16?

iPadOS 16 ist nicht mit iOS 16 zusammen im September erschienen. Stattdessen rollt Apple das Update für das iPad zusammen mit iOS 16.1 Ende Oktober aus. Dies bedeutet, dass direkt iPadOS 16.1 erscheint.

Mittlerweile gibt es dafür auch ein offizielles Datum: Am 24. Oktober 2022 wird Apple die besagten Updates weltweit ausrollen. In Europa dürfte die neue Firmware ab dem frühen Abend zum Download bereitstehen.

Der Stage Manager: Das Highlight von iPadOS 16

Der „Stage Manager” soll das Multitasking am iPad verbessern: Unter iPadOS 16 kannst Du Arbeitsplätze mit mehreren Apps erstellen. Diese kannst Du dann nebeneinander oder übereinander auf dem Bildschirm nutzen. Die Apps können sich sogar überlappen.

Der Stage Manager ermöglicht zudem die Verwendung von externen Displays, die mit bis zu 6K auflösen. Apps kannst Du dann per Drag & Drop von einem Bildschirm zum anderen verschieben.

Laut Apple brauchst Du ein iPad mit M1-Chip, um den Stage Manager nutzen zu können. Ältere Chips brächten nicht die nötige Leistung mit, die für das Feature benötigt würde. Es ist also nur mit folgenden iPad-Modellen kompatibel:

  • 12,9“ iPad Pro (2021)
  • 11“ iPad Pro (2021)
  • iPad Air 5

Allerdings gibt es womöglich Hoffnung für Besitzer:innen älterer iPads: Wie 9to5Mac im Juni 2022 berichtet, soll es in der Beta zu iPadOS 16 eine versteckte Einstellung geben, die das Feature auch auf älteren Geräten aktiviert. Vielleicht schafft es der Stage Manager später also doch auf iPads ohne M1-Chip.

Referenzmodus und Skalierungsmodus: Zwei neue Display-Features angekündigt

Mit iPadOS 16 führt Apple zwei neue Display-Features ein, die besonders professionellen Kreativen zugutekommen sollte:

  • Referenzmodus: Auf dem 12,9″ iPad Pro (2021) soll der Modus für eine konstante Farbechtheit auf dem Display sorgen – perfekt geeignet für Projekte, bei denen eine originalgetreuer Farbwiedergabe besonders wichtig ist.
  • Skalierungsmodus: Das Feature ändert die Pixeldichte auf iPads, die den M1-Chip eingebaut haben. So kannst Du mehr Bildschirminhalte sehen. Das Feature ist laut Apple besonders für die Split-View-Ansicht hilfreich.

Freeform: Neue App soll das gemeinsame Arbeiten verbessern

Apple hat zudem eine neue App für das gemeinsame Arbeiten angekündigt: „Freeform” ist eine Art digitales Whiteboard, auf dem Du und andere iPad-Nutzer:innen gemeinsam Mindmaps erstellen und verwalten könnt. Auch die Verlinkung von Dokumenten soll möglich sein.

Die Freeform-App wird allerdings nicht gemeinsam mit iPadOS 16 erscheinen. Der Release soll laut Apple aber noch 2022 erfolgen.

Bessere Familienfreigabe

iPadOS 16 bringt darüber hinaus eine verbesserte Familienfreigabe mit sich: Nutzer:innen sollen in Zukunft noch einfacher Kinderaccounts einrichten können. Eltern sollen Anfragen zu Bildschirmzeit der eigenen Kinder in der Nachrichten-App einfach zustimmen oder ablehnen können. Darüber hinaus wird es eine sogenannte Family Checklist geben, die Eltern bei der Verwaltung der Kinderaccounts hilft.

Geteilte iCloud-Fotomediathek

Ebenfalls unter iPadOS 16 an Bord: eine iCloud-Fotomediathek für Dich und Deine Familie. Sie kann mit bis fünf Personen geteilt werden – und wird auf Wunsch automatisch um neue Inhalte ergänzt, wenn Du oder ein Familienmitglied ein neues Bild knipsen.

iPadOS 16 mit neuen Features für iMessage

iPadOS 16 bringt wie iOS 16 auch diverse Neuerungen für iMessage: Du kannst künftig Nachrichten bearbeiten, die Du bereits versendet hast. Mitteilungen lassen sich als ungelesen markieren. Zudem kannst Du den Versand von Nachrichten rückgängig machen.

Mit dem Update landet auch SharePlay in iMessage: Du kannst über die Nachrichten-App dann gemeinsam mit Freund:innen Filme streamen oder Musik hören.

Passkey erhöht die Sicherheit bei der Anmeldung

Mit iOS 16 und iPadOS 16 führt Apple das Feature „Passkey” ein: Die Funktion soll klassische Kennwörter durch einen bestimmten Schlüssel ersetzen, der lokal auf dem Gerät gespeichert ist und sich über biometrische Daten freischalten lässt. Das hilft laut Apple dabei, Phishing vorzubeugen.

Auf featured findest Du an anderer Stelle einen Artikel darüber, wie Passkey im Detail funktionieren soll.

iPadOS 16 mit Neuerungen für die Mail-App

Auch die Mail-App verbessern die Entwickler:innen mit dem Update: So wirst Du E-Mails nach dem Versand zurückholen oder nach einem bestimmten Zeitplan versenden können. Die Suche soll zudem vollständigere und präzisere Ergebnisse liefern.

Die Wetter-App kommt auf das iPad

Mit iPadOS 16 bringt Apple die hauseigene Wetter-App auf sein Tablet. Die Anwendung bietet neben displayfüllenden Karten Vorhersagemodule, die Dich über Luftqualität, Unwetterwarnungen und Co. informieren. Auch minutengenaue Niederschlagswerte sind laut Apple an Bord.

Überarbeitung der Home-App

Die Home-App hat für iPadOS 16 ein neues Design bekommen; mit Klima, Beleuchtung und Sicherheit gibt es zudem neue Kategorien. Apple kündigte darüber hinaus eine neue Ansicht für mehrere Kameras an, sodass Du die entsprechenden Geräte immer im Blick hast.

Live Text funktioniert in Zukunft auch in Videos

Eine weitere Neuerung unter iPadOS 16: Live Text funktioniert mit Textinhalten in Videos. Stoppst Du einen Clip bei einer Aufnahme, die Text zeigt, kannst Du diesen also ganz einfach kopieren, teilen, nachschlagen oder übersetzen.

Mit diesen iPad-Modellen ist iPadOS 16 kompatibel

Du möchtest wissen, ob Dein iPad für das Update infrage kommt? Auf featured findest Du an anderer Stelle bereits einen Artikel darüber, welche Modelle iPadOS 16 unterstützen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/ipados-16-neue-features-stage-manager-und-co/#/

Was ist 5G Wi-Fi?

Du fragst Dich, was 5G Wi-Fi ist? Es gibt drei Begriffe, die Du nicht verwechseln solltest: 5G, 5 Gigahertz und 2,4 Gigahertz (GHz). Wir erklären in diesem Beitrag die Unterschiede zwischen den Technologien und zeigen, wie die Zukunft von 5G und Wi-Fi aussieht.

Was ist 5G Wi-Fi?

Um es kurz zu machen: 5G Wi-Fi gibt es nicht. Doch wie entstand dann der Begriff? Schließlich verwenden auch viele Wi-Fi-Router den Begriff 5G, um ihr 5-GHz-Netzwerk zu benennen. Aber warum ist das so?

Die Erklärung ist denkbar simpel: Manche Menschen nennen ihre Heimnetzwerke „Mein Netz“ und „Mein Netz 5G“. Der Begriff 5G steht hier einfach als Abkürzung für 5 GHz. Auf dieser Frequenz funken die meisten modernen Router. Diese Ergänzung im Netzwerknamen war vor der Einführung von 5G durchaus üblich – heutzutage ist es allerdings ziemlich irreführend. Und so kam der Kunstbegriff 5G Wi-Fi zustande.

Ein Netzwerk, zwei Namen: Was steckt dahinter?

Wieso vergeben wir eigentlich unterschiedliche Namen für unsere Heimnetzwerke? Der Grund: Wi-Fi-Router, die die 5-GHz-Funkfrequenz bieten, unterstützen in der Regel auch die ältere 2,4-GHz-Frequenz. Das bedeutet, sie können zwei Netzwerke gleichzeitig hosten: Für ältere Geräte, die nur 2,4 GHz unterstützen, und für größere Reichweiten verwenden die Router die 2,4-GHz-Übertragungsfrequenz. Für moderne Geräte kommt die 5-GHz-Frequenz zum Einsatz.

Tragen beide Wi-Fi-Netzwerke denselben Namen, schaltet jedes angeschlossene Smartphone, jeder Laptop und jedes andere Gerät automatisch zwischen den Netzwerken um – je nachdem, wo es den besseren Empfang hat. Das ist zumindest das Ziel.

In Wirklichkeit scheitern viele Geräte an diesem automatischen Wechsel. Sie verbinden sich entweder von vornherein nur mit dem 2,4-GHz-Netz; oder sie versuchen, sich mit dem 5-GHz-Netz zu verbinden, schaffen es aber nicht. Daher lautet die Expertenempfehlung, beide Frequenznetzwerke unterschiedlich zu benennen.

5G vs. Wi-Fi: Die Unterschiede

5G und Wi-Fi sind also zwei unterschiedliche Dinge – sie hängen aber trotzdem zusammen. Vor allem mit Blick auf die Zukunft. Denn eines Tages soll 5G Wi-Fi ablösen. Um Zusammenhänge und Unterschiede zu beleuchten, gehen wir im Folgenden genauer auf die beiden Technologien ein.

Hinweis: Auch wenn in Deutschland WLAN die gängige Bezeichnung ist, verwenden wir in diesem Beitrag der Einfachheit halber den englischen Begriff Wi-Fi.

Seit Jahren existieren mit 5G und Wi-Fi zwei Arten von Drahtlostechnologien nebeneinander. Wi-Fi ist wird vor allem in Innenräumen verwendet, zum Beispiel in einem Wohnhaus oder in Büros. Es gibt auch Wi-Fi-Netze in Außenanlagen, doch sie sind lokal stark begrenzt.

Mobilfunknetze wie die 4G-LTE-Netze von großen Mobilfunkanbietern wie Vodafone sind eine Art Weitverkehrsnetz (Wide-Area-Network, kurz: WAN). Sie werden sowohl in Innenräumen als auch im Freien und in der Regel über große Entfernungen hinweg genutzt.

5G und der neue Wireless-Standard Wi-Fi 6 sind komplementäre Technologien, die im Vergleich zu ihren Vorgängern höhere Geschwindigkeiten, geringere Latenzzeiten und eine höhere Kapazität bieten. Doch wofür ist die jeweilige Technologie am besten geeignet? Dazu mehr in den folgenden Kapiteln.

Was ist 5G?

Die Abkürzung 5G meint die fünfte Generation des Mobilfunkstandards. 5G ist schneller und flexibler als die Vorgängerversionen 3G (UMTS) und 4G (LTE). 3G und 4G verbinden aktuell vor allem mobile Endgeräte miteinander.

5G kann noch mehr: Neben Handys verbindet es smarte Geräte wie Lautsprecher, Smart-Home-Steuerungen, Heizkörper und Leuchtmittel miteinander. 5G ist daher eine Schlüsseltechnologie des sogenannten Internet of Things (übersetzt: Internet der Dinge).

Wie schnell ist 5G?

5G-Netze bieten eine 50-mal höhere Geschwindigkeit, eine zehnmal geringere Latenz und eine 1.000-mal höhere Kapazität als 4G/LTE-Netze. Das bedeutet, dass 5G in der Lage ist, mehr Geräte zu verbinden und mehr Daten zu übertragen als je zuvor. Das ermöglicht eine schnelle Konnektivität und ein deutlich verbessertes Nutzerlebnis.

Was ist Wi-Fi?

Die englische Abkürzung Wi-Fi entspricht der bei uns gängigen Abkürzung WLAN (Wireless Local-Area-Network). Die aktuelle Version Wi-Fi 6, die auf dem Standard IEEE 802.11ax basiert, bietet eine viermal höhere Kapazität und eine 75 Prozent geringere Latenzzeit. Das ergibt fast die dreifache Geschwindigkeit des Vorgängers Wi-Fi 5.2.

Wi-Fi-Netzwerke lassen sich überall betreiben. Die meisten von uns haben eines zu Hause oder im Büro, das mit einem Breitbandanbieter verbunden ist, zum Beispiel mit Vodafone. Ein Wi-Fi-Router verbindet Computer, Smartphone, Smart-TV, smarte Lautsprecher und vieles mehr mit dem Internet – und untereinander.

Wie funktioniert Wi-Fi-Technologie?

Dein Wi-Fi-Router zu Hause verwendet verschiedene Funkfrequenzen, um alle Wi-Fi-kompatiblen Endgeräte mit dem Internet und untereinander zu verbinden. Zur Übertragung des Wi-Fi-Signals verwenden Router aktuell hauptsächlich zwei bestimmte Frequenzen: 2,4 GHz und 5 GHz.

Das Problem: Viele Menschen denken, dass die 5-GHz-Übertragung immer automatisch die bessere Wahl sei. Doch dem ist nicht so. Wir erklären im Folgenden, welche Unterschiede es zwischen den zwei Wi-Fi-Frequenzstandards gibt.

2,4 GHz

2,4 GHz ist die Funkfrequenz, die die meisten Endgeräte aktuell verwenden. Sie ist etwas langsamer als das 5-GHz-Netz, hat jedoch eine höhere Reichweite. Wenn Du Wi-Fi in einem größeren Bereich und mit vielen Endgeräten nutzen möchtest, ist die 2,4-GHz-Funkfrequenz häufig die bessere Wahl.

5 GHz

Das 5-GHz-Band ist schneller und liefert eine maximale Geschwindigkeit von 1.300 Megabit/Sekunde. Dafür ist die Reichweite stärker eingeschränkt.

Was ist 5G Wi-Fi und was bringt die Zukunft?

Wie eingangs geklärt: 5G Wi-Fi gibt es in dieser Form nicht. Aber: Wi-Fi und 5G in Kombination ermöglichen in Zukunft ein noch schnelleres Internet bei Dir daheim und eine unkomplizierte Verbindung Deiner Wireless-Endgeräte. Da 5G eine enorme Leistung bietet, bringen Dir Breitbandanbieter wie Vodafone superschnelles Internet nach Hause – und das auch in Regionen, in denen eine Anbindung an das normale kabelgebundene Internet schwierig ist.

Wi-Fi ist bisher der effizienteste Weg, um die wachsende Zahl von Geräten in den Haushalten weltweit zu verbinden. Dazu gehören PCs, Tablets, Smartphones, intelligente Lautsprecher, Sicherheitskameras, Thermostate und Haushaltsgeräte. Sie alle finden per Wi-Fi einfach und schnell zusammen. Doch genau das könnte sich in Zukunft ändern, wenn 5G Wi-Fi gänzlich ablöst.

Ist 5G Wi-Fi schädlich?

Hier können wir kurz und bündig sagen: nein. Weder die Wi-Fi- noch die 5G-Übertragungsfrequenzen sind für Menschen und Tiere schädlich – auch wenn im Internet an vielen Stellen das Gegenteil behauptet wird. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) geht nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht davon aus, dass negative gesundheitliche Auswirkungen auftreten.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/innovation-technologie/was-ist-5g-wi-fi-5g-wlan-erklaerung-technologie/#/

So kannst Du auf dem iPhone 14 einen Screenshot machen

Einen Screenshot auf dem iPhone 14 machen: Apples iPhone aus 2022 bietet Dir wie die Vorgängermodelle zum Entsperren Face ID. Dafür gibt es keinen Homebutton, wie zum Beispiel im iPhone 8 oder im iPhone SE. Im Unterschied zu diesen Modellen kannst Du aber auf dem iPhone 14 Screenshots mit einer anderen Tastenkombination erstellen. Wir erklären Dir, wie es funktioniert.

Einfaches Bildschirmfoto aufnehmen

Um auf dem iPhone 14 den sichtbaren Bildschirminhalt zu speichern, musst du zunächst nur den seitlichen Power-Button und die gegenüberliegende Lauter-Taste gleichzeitig drücken. Unten links wird nun das Bildschirmfoto eingeblendet und automatisch im Ordner „Screenshots“ gespeichert.

Wenn Du auf dem iPhone 14 den Screenshot direkt bearbeiten möchtest – durch Zuschneiden, Markieren oder ähnliches – tippe einfach auf die Einblendung und wähle die entsprechende Aktion. Hier kannst Du es auch direkt mit Kontakten oder über Messenger-Dienste wie WhatsApp teilen.

Ganze Seite als Screenshot speichern

Du kannst auf dem iPhone 14 auch eine ganze Webseite abfotografieren, eine E-Mail oder ein Dokument, das größer ist als das Display. Drücke einfach die Tasten, um einen Screenshot zu machen, tippe dann auf das eingeblendete Bild und wähle „Ganze Seite“. Dann kannst Du das erweiterte Bildschirmfoto als PDF sichern oder teilen. Wähle einen Speicherort zum Sichern oder zum Teilen, die entsprechende Anwendung und dann den gewünschten Kontakt.

Du kannst auf dem iPhone 14 auch eine Bildschirmaufnahme machen – so speicherst Du Vorgänge auf dem Bildschirm als Video. Öffne dazu die „Einstellungen” und gehe ins „Kontrollzentrum”. Hier findest du die Option „Bildschirmaufnahme“ und daneben ein Plus-Symbol. Tippe auf das Plus, um eine neue Bildschirmaufnahme zu starten.

Nach einem drei Sekunden langen Countdown startet die Aufnahme automatisch. Um sie zu beenden, gehe zurück ins Kontrollzentrum und tippe auf das rote Stopp-Symbol. Du kannst das gespeicherte Video im Ordner „Fotos“ finden und bearbeiten oder teilen. Wähle dazu einfach die passende Anwendung und den gewünschten Kontakt aus.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/apple/iphone-14-screenshot-machen-bildschirmfoto-bildschirmaufnahme/#/

Unfallerkennung beim iPhone 14: So funktioniert sie

Ein Aufsehen erregendes Apple-Feature ist die Unfallerkennung beim iPhone 14. Sie kann einen harten Aufprall registrieren und automatisch Rettungskräfte benachrichtigen. Hier erfährst Du, wie genau die Unfallerkennung beim iPhone 14 funktioniert – und welche Möglichkeiten und Probleme sie mitbringt.

Gyroskop und Beschleunigungsmesser

Die Basis der Unfallerkennung ist eine verbesserte Messung von G-Kräften durch entsprechende Sensoren. Der neue Beschleunigungsmesser des iPhone 14 ist für Krafteinwirkungen bis zum 256-Fachen der Erdanziehungskraft feinjustiert. Da bei einem plötzlichen Aufprall stellenweise über 100 G auf den Körper einwirken können, muss er sehr akkurat auslösen.

Dabei hilft auch das Gyroskop, das die Bewegung im Raum genau misst und darauf reagiert. Außerhalb von Notfällen kannst du in Spielen oder beim Filmen von diesem Stabilisierungssystem profitieren – etwa durch den neuen Action Modus.

Mikrofon und Barometer

Um noch besser zu beurteilen, wann eine Unfallsituation vorliegt, bezieht das iPhone 14 auch die Geräuschkulisse und Luftdruckveränderungen mit ein. Meist ist der Lärmpegel bei einem Autounfall beachtlich – wenn das Mikrofon diesen typischen Lärm aufnimmt, wird das als Hinweis auf einen Unfall gewertet. Dazu käme noch die Veränderung im Luftdruck, wenn im engen Fahrerraum Airbags auslösen. Diese gibt das Barometer dann ebenfalls weiter an das System.

GPS und andere Sensoren

Zur Feststellung der Bewegung im fahrenden Auto bildet das GPS-Signal die entscheidende Grundlage. Je höher die Basisgeschwindigkeit, desto höher ist die Alarmbereitschaft der Unfallerkennung. Dazu kommen noch andere Signale, die nicht zwingend erfasst werden müssen – etwa der schnelle Wechsel von WLAN-Signalen im Vorbeifahren. Auch die Kopplung von iPhone und Auto via Bluetooth zum sicheren Telefonieren unterwegs aktiviert die Unfallerkennung beim iPhone 14.

Meldung des Unfalls und weiteres Vorgehen

Folgert Apples System aus einer Kombination der oben genannten Signale, dass sich ein Unfall ereignet hat, werden automatisch Einsatzkräfte benachrichtigt. Zuvor läuft ein Countdown ab, damit Du auf Deinem iPhone 14 im Fall einer Falschmeldung den Notruf noch abbrechen kannst.

Dann versucht das iPhone, via Mobilfunk einen Notruf abzusetzen. Wird gar kein Mobilnetz gefunden, soll dies auch über Satellit möglich sein. Gerade in abgelegenen Gegenden ist das hilfreich, wo eventuell niemand den Unfall beobachtet.

Noch nicht ganz ausgereift

Ein neues und komplexes System ist nicht vor Pannen gefeit. So gab es etwa in den USA schon einige Beschwerden über unnötige Notrufe, wenn gar kein Unfall passiert war. Eine drastische Vollbremsung im städtischen Verkehr reicht mitunter offenbar bereits für so einen Fehlalarm aus.

Noch unerfreulicher ist wohl die fälschliche Alarmierung von Rettungskräften, weil die Unfallerkennung beim iPhone 14 auf einer wilden Achterbahnfahrt anschlug. Hoffentlich wird Apple noch nachrüsten, um diese Fehlerquellen künftig ausschließen zu können. Denn an sich kann das neue Feature viele Leben retten und hat wohl schon einige Unfallopfer vor dem Schlimmsten bewahrt.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/unfallerkennung-beim-iphone-14-so-funktioniert-sie/#/

 

iOS 16.1: Diese Optimierungen bringt das Update auf Dein iPhone

Das Update auf iOS 16.1 naht – doch welche Features bringt es mit? Im September 2022 hat Apple das Update auf iOS 16 veröffentlicht, zeitgleich zum Release von iPhone 14 Pro und Co. Doch schon direkt nach dem großen Update gab es die erste Beta für das Folgeupdate.

Die Testversion liefert zahlreiche Hinweise auf Verbesserungen, die mit dem Update auf iOS 16.1 auf Dein iPhone kommen. Hier erfährst Du alle Informationen zu Inhalt, Release und Kompatibilität des kleinen iOS-Updates.

Dann erscheint iOS 16.1

Apple hat iOS 16 im dritten Quartal 2022 veröffentlicht. Der Roll-out von iOS 16.1 startet im vierten Quartal 2022, sehr wahrscheinlich zeitgleich mit dem Release von iPad OS 16.1.. Letzterer ist offenbar für den 24. Oktober 2022 geplant.

Ob Apple dann ebenfalls in diesem Jahr noch ein weiteres Update nachreicht, ist bislang nicht bekannt. Das hängt maßgeblich davon ab, ob eventuelle Bugs in dem nächsten Update eine weitere Aktualisierung von iOS erforderlich machen.

OS 16.1 verbessert zahlreiche Features und bringt ein paar Neuerungen mit. Welche das sind, führen wir in der folgenden Übersicht auf:

Akku-Ladestand – auch auf dem Sperrbildschirm

Das Update bringt eine verbesserte Anzeige für den Akku-Ladestand in die Statusleiste zurück. In der neuen iOS-Version ist in dem Akku-Icon wieder eine farbliche Füllung zu sehen, die dem Ladestand entspricht. Die Prozentanzeige befindet sich aber nach wie vor innerhalb des Icons.

Mit iOS 16.1 kommt außerdem die Ladestandsanzeige auf den Sperrbildschirm zurück. Somit kann Dir Dein iPhone anzeigen, zu wie viel Prozent der Akku bereits geladen ist, wenn Du das iPhone an den Strom angeschlossen hast. Das sieht ziemlich ähnlich aus wie in iOS 15: Die Anzeige des Ladestands in Prozent erscheint demnach über der Uhrzeit, wie aus der zweiten Betaversion hervorgeht.

Wie Du auf dem Startbildschirm von iPhone 14 und Co. den Ladestand des Akkus in Prozent anzeigen lassen kannst, haben wir für Dich in einem separaten Ratgeber beschrieben.

Lautsprecher gruppieren mit Home-App

In der Beta von iOS 16.1 soll es Hinweise darauf geben, dass Du nach dem Update neue Möglichkeiten zum Gruppieren von Lautsprechern hast, wie 9to5Mac berichtet. Demnach kannst Du über die Home-App feste Gruppen für Lautsprecher einstellen, die mit dem Apple TV verbunden sind. Das betrifft zum Beispiel HomePods und andere Lautsprecher, die AirPlay 2 unterstützen. Eine Voraussetzung ist, dass Du auf allen Geräten dieselbe Sprache eingestellt hast.

Ob es dann möglich ist, zum Beispiel mehrere HomePod Minis zu einem Surround-Soundsystem zusammenzuschließen, wird sich nach dem Update zeigen. Bislang kannst Du zwar auch Geräte im Menü gruppieren, aber nur zeitweise.

Fitness+ ohne Apple Watch

Der Release von iOS 16.1 dürfte Fitness-Freunde freuen: Mit der neuen Firmware sollst Du nämlich auch ohne Apple Watch ein Abonnement bei Fitness+ abschließen können. Dann reicht es, wenn Du Dein iPhone für den Fitness-Dienst benutzt. Außerdem kannst Du dank tvOS 16.1 dann auch Dein iPhone mit einem Apple TV koppeln, um zu trainieren.

Kamera-Fix bereits mit iOS 16.0.2

Es gibt derzeit einen Bug, der dafür sorgt, dass die Kamera von iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max wackelt. Deshalb sind keine ordentlichen Aufnahmen mehr möglich. Dies betrifft offenbar in erster Linie Drittanbieter-Apps.

Apple hat aber bereits einen sogenannten Hotfix ausgespielt, der das Problem adressiert. Wenn Du ein iPhone 14 Pro (Max) besitzt und die Kamera-App eines Drittanbieters verwendest, solltest Du das Update auf iOS 16.0.2 direkt installieren.

Weitere Verbesserungen:

  • Nach dem Update sollte GPS auf dem iPhone 14 Pro und dem iPhone 14 Pro Max wieder ordnungsgemäß funktionieren. Offenbar kann es hier mit iOS 16 zu Problemen kommen.
  • iOS 16.1 soll einen Bug ausräumen, der dafür sorgt, dass Nutzer:innen übermäßig oft um Erlaubnis gefragt werden, wenn sie Inhalte von einer App in eine andere kopieren möchten, also zum Beispiel von Signal zu Telegram.
  • iOS 16.1 könnte zudem Matter-Geräte im Smart Home unterstützen. Dazu wird aber wahrscheinlich ein Apple TV oder ein HomePod als Home Hub benötigt.

Diese iPhone-Modelle sind mit iOS 16.1 kompatibel

Grundsätzlich läuft iOS 16.1 auf allen Geräten, die auch iOS 16 unterstützen. Auf iPhone 14 Pro und seinen Geschwistermodellen ist die aktuelle Version von Apples Betriebssystem bereits vorinstalliert.

Darüber hinaus läuft diese Firmware auf allen iPhone-Modellen, die im Jahr 2017 oder danach erschienen sind, also ab dem iPhone 8. Ob Dein iPhone dazu gehört, kannst Du unserer Übersicht zu mit iOS 16 kompatible iPhone-Modelle entnehmen.

Quelle:

https://www.vodafone.de/featured/service-hilfe/ios-16-1-features-optimierungen-iphone-update/#/

 

Pixel 7 Pro vs. iPhone 14 Pro Max: Flaggschiffe im Vergleich

Pixel 7 Pro vs. iPhone 14 Pro Max: Wenn Du ein Flaggschiff-Smartphone suchst, haben sowohl Google als auch Apple ein Top-Modell im Angebot. Doch wo sind die Gemeinsamkeiten der Pro-Handys, wo die Unterschiede? Und welches der beiden Smartphones ist für Dich am besten geeignet?

Unsere Übersicht zu iPhone 14 Pro Max und Pixel 7 Pro zeigt Dir die Features im Vergleich – zum Beispiel in den Bereichen Display, Design, Kameras, Performance, Akku und Preis. Auf diese Weise kannst Du Dich im besten Fall für das Gerät entscheiden, das am besten zu Deinen individuellen Bedürfnissen passt.

Für das Pixel 7 Pro setzt Google auf edle Materialien: Das Gehäuse besteht aus Gorilla Glass, der Rahmen aus Aluminium. Dafür und für den auffälligen Kamerastreifen auf der Rückseite verwendet der Hersteller nach eigenen Angaben ausschließlich recyceltes Aluminium.

Das Pixel 7 Pro hat die Maße 162,9 x 76,6 x 8,9 Millimeter und wiegt 212 Gramm. Zum Release im Herbst 2022 ist es in den Farben Schwarz, Weiß und Grün erhältlich.

Das iPhone 14 Pro Max ist in Bezug auf das Material ähnlich ausgestattet: Auch Apple verbaut Aluminium und Glas. Das aktuelle iPhone-Flaggschiff misst 160,7 x 77,6 x 7,85 Millimeter und ist mit 240 Gramm etwas schwerer als das Konkurrenzmodell von Google.

Auch das iPhone 14 Pro Max ist seit Herbst 2022 auf dem Markt. Als Farbvarianten gibt es Space Schwarz, Silber, Gold und Dunkellila.

Praktisch: Beide Flaggschiff-Smartphones sind nach IP68 gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt. Du kannst die Geräte also auch kurz untertauchen, ohne dass sie Schaden nehmen sollten.

Display

Der Bildschirm des Pixel 7 Pro misst in der Diagonale 6,7 Zoll und löst mit 3.120 x 1.440 Pixeln auf. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von circa 513 Pixeln pro Zoll. Als Displaytechnologie kommt OLED zum Einsatz, als Displayschutz Gorilla Glass Victus von Corning.

Auch das iPhone 14 Pro Max hat ein OLED-Display; und auch hier beträgt die Diagonale 6,7 Zoll. Die Auflösung fällt mit 2.796 x 1.440 Pixeln allerdings etwas geringer aus. Folglich ist auch die Pixeldichte niedriger – mit etwa 460 Pixeln pro Zoll. Als Displayschutz verbaut Apple das sogenannte „Ceramic Shield”, das ebenfalls von Corning stammt.

Neu ist das sogenannte Dynamic Island, das die Notch ersetzt. Dabei handelt es sich um eine Leiste, die die Frontkamera versteckt – und zusätzlich einfache Informationen anzeigen kann. Welche das sind, bestimmst Du über die Einstellungen selbst.

Beide Smartphone-Displays unterstützen eine maximale Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz. Das wirkt sich positiv auf alle bewegten Inhalte aus, also zum Beispiel Videos, Spiele und Animationen.

Pixel 7 Pro vs. iPhone 14 Pro Max: Kameras

Auf der Rückseite des Pixel 7 Pro verbaut Google eine Dreifachkamera: Die Hauptkamera (Weitwinkel) löst mit 50 Megapixeln auf. Dazu kommt eine Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln und eine Telekamera mit stolzen 48 Megapixeln.

Die 5-fach-Telefotolinse ist auch dafür verantwortlich, dass Du mit dem Pixel 7 Pro einen 30-fachen Zoom machen kannst. 4k-Videos sind mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde möglich. Features wie „Photo Unblur” und der „Magische Radierer” sind ebenfalls an Bord.

Das iPhone 14 Pro Max bietet Dir ebenfalls eine Dreifachkamera auf der Rückseite. Die Auflösung der Weitwinkelkamera beträgt 48 Megapixel; Ultraweitwinkel- und Telefotokamera lösen jeweils mit 12 Megapixeln auf.

Die Zweifach-Telefotolinse ermöglicht einen 15-fachen digitalen Zoom. Auch mit dem iPhone sind 4k-Videoaufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde möglich. Das iPhone 14 Pro Max soll vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Fotos machen als sein Vorgänger – dank „Quad-Pixel-Sensor” und „Photonic Engine”. Wie schon beim Vorgänger iPhone 13 Pro Max gibt es auch hier Features wie Unterstützung für ProRAW und den „Cinematic Modus”.

Auf der Vorderseite bietet das Pixel 7 Pro eine Selfiekamera mit einer Auflösung von 10 Megapixeln. Die Frontkamera des iPhone 14 Pro Max löst mit 12,2 Megapixeln auf.

Chip, Speicher und Updates

Das Herzstück des Pixel 7 Pro ist Googles Chips Tensor G2, der für eine hervorragende Performance sorgen soll. Der Chip kann auf einen 12 Gigabyte großen Arbeitsspeicher zugreifen; der interne Speicherplatz umfasst je nach Ausführung 128 oder 256 Gigabyte.

Im iPhone 14 Pro Max steckt mit dem A16 Bionic Apples neuester Chipsatz, der die Konkurrenz wieder einmal in die Schranken weist. Dazu ist auch kein riesiger Arbeitsspeicher nötig: Dieser ist mit 6 Gigabyte gerade einmal halb so groß wie der im Pixel 7 Pro. Für den internen Speicherplatz hast Du mehr Wahlmöglichkeiten als bei Google: 128, 256 oder 512 Gigabyte oder sogar 1 Terabyte.

Praktisch: Beide Modelle unterstützen die schnelle Datenverbindung 5G.

Auf dem Pixel 7 Pro läuft ab Werk Android 13. Google garantiert große Updates für das Betriebssystem bis mindestens 2026; Sicherheitsupdates soll es bis mindestens 2027 geben.

Apple liefert das iPhone 14 Pro Max mit iOS 16 aus. Üblicherweise beträgt die Spanne für große iOS-Updates bei Apple mindestens vier bis fünf Jahre – entsprechend kannst Du voraussichtlich auch im Jahr 2027 noch ein großes Update installieren. Sicherheitsupdates gibt es in der Regel sogar für bis zu sechs Jahre.

Akku und Ladeleistung

Der Akku des Pixel 7 Pro hat die Kapazität von 5.000 Milliamperestunden. Du kannst den Akku mit bis zu 30 Watt Leistung wieder aufladen. Auch kabelloses Laden wird unterstützt.

Apple hat zum Akku des iPhone 14 Pro Max keine offiziellen Angaben gemacht. Er soll aber verschiedenen Quellen zufolge nur etwas mehr als 4.000 Milliamperestunden Kapazität haben. Aufladen kannst Du den Akku mit bis zu 20 Watt (kabelgebunden). Kabelloses Laden ist ebenfalls möglich.

Sicherheit

Das Pixel 7 Pro bietet Dir einen Fingerabdrucksensor, den Google in das Display integriert. Zusätzlich kannst Du das Handy auch per Gesicht entsperren – möglich macht dies eine „künstliche Intelligenz”, die sicherer als vergleichbare Lösungen sein soll.

Apple setzt im iPhone 14 Pro Max auf seine bewährte Face ID. Ein spezieller Sensor, der sich im Dynamic Island des Displays befindet, stellt dabei sicher, dass es sich tatsächlich um den oder die Eigentümer:in des Gerätes handelt.

Preise und Verfügbarkeit

Google hat das Pixel 7 Pro zusammen mit dem Pixel 7 im Oktober 2022 vorgestellt und auch veröffentlicht. Das Pixel 7 Pro kostet zum Release in der kleineren Speicherausführung knapp 900 Euro. Für die Ausführung mit 256 Gigabyte Speicherplatz liegt der Preis Ende 2022 bei etwa 1.000 Euro.

Das iPhone 14 Pro Max ist ein gutes Stück teurer: Zu seinem Marktstart im September 2022 kostet das Modell mit 128 Gigabyte Speicherplatz etwa 1.450 Euro. Für 256 Gigabyte beträgt der Preis knapp unter 1.600 Euro. Für 512 Gigabyte musst Du circa 1.800 Euro einrechnen, für 1 Terabyte sogar beinahe 2.100 Euro.

Pixel 7 Pro vs. iPhone 14 Pro Max: Fazit

Keine Frage: Sowohl mit dem Pixel 7 Pro als auch mit dem iPhone 14 Pro Max hast Du ein Spitzen-Smartphone zur Hand. Beide Modelle bieten Dir einen schnellen Chip, ein großes und hochauflösendes Display, eine hervorragende Kamera und die schnelle Datenverbindung 5G.

Das Pixel 7 Pro hebt sich vor allem durch die besseren Zoom-Eigenschaften der Kamera ab. Zwar bietet es auch einen größeren Arbeitsspeicher und einen größeren Akku – doch beides dürfte das iPhone in der Praxis ausgleichen können. Das größte Plus des Google-Handys ist im Vergleich der Preis, der deutlich niedriger ist als der für die Apple-Konkurrenz.

Das iPhone 14 Pro Max bringt einige besondere Kamera-Eigenschaften mit, auch wenn es im Zoom-Vergleich etwas schwächer ist. Stärken zeigt das iPhone vor allem im Bereich Sicherheit: So gilt Face ID als sehr sichere Möglichkeit zur Gesichtsentsperrung; und auch das geschlossene App-Ökosystem und die Update-Garantie für viele Jahre zeichnen das iPhone aus.

Quelle:
https://www.vodafone.de/featured/smartphones-tablets/pixel-7-pro-vs-iphone-14-pro-vergleich-specs-ausstattung-features/#/

VPN-Probleme: Diese Lösungsmöglichkeiten gibt es

Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) ist Ihre sichere Verbindung in das Unternehmen über potenziell unsichere Verbindungen. Doch was, wenn die Verbindung nicht zustande kommt, ständig abbricht oder diese für andere Probleme auf Ihrem Computer verantwortlich ist? Wir haben die häufigsten Schwierigkeiten beim Thema VPN und Tunneling zusammengetragen und passende Lösungen identifiziert.

Eine VPN-Verbindung stellt auf sichere Art und Weise eine Verbindung mit Ihrem Firmennetzwerk her. Dabei werden sämtliche Daten, die Sie aus Ihrem sogenannten Intranet (also dem firmeninternen, eigens abgesicherten Netzwerk) beziehen und die Sie dorthin schicken, aufwändig verschlüsselt. Nur Empfänger und Gegenseite „wissen”, wie die Entschlüsselung funktioniert. Ein Abhören der Verbindung ist also nahezu unmöglich – für den Umgang mit Firmeninterna bei der Arbeit von Zuhause ist das besonders wichtig.

Wenn die VPN-Verbindung Probleme macht, ist es mit der Arbeit häufig erstmal vorbei. Dabei liegt das Problem meist entweder an

  • falschen Netzwerkeinstellungen
  • geänderten Serveradressen auf Anbieterseite
  • blockierten Ports
  • falsch konfigurierten Firewalls oder
  • Problemen mit der VPN-Software selbst

Wichtige Firmendaten sind dann im Home-Office oder unterwegs nicht mehr verfügbar. So verzögern sich beispielsweise dringende Abgaben oder Datenübermittlungen auf unbestimmte Zeit. Dabei lassen sich viele typische Probleme mit virtuellen privaten Netzwerken ziemlich leicht abstellen.

Unsere Übersicht zeigt Ihnen exemplarisch Lösungswege für typische Probleme unter Windows 10. Für Mac-Nutzer und solche mit sogenannten Custom-VPNs (eigene Software, die von Ihrem Unternehmen bereitgestellt wird, wie beispielsweise Surfshark oder ExpressVPN) funktionieren die meisten Lösungsansätze ähnlich. Ansonsten hilft Ihnen meist der Support des jeweiligen Anbieters weiter. Und Mac-Nutzer finden auf den Apple-Hilfeseiten umfangreiche Unterstützung rund um das Thema VPN-Verbindungen.

 

Problem #1: Die VPN-Verbindung kann nicht hergestellt werden 

Bei jedem Neustart Ihres Computers müssen Sie die VPN-Verbindung in Ihr Firmennetzwerk zunächst manuell herstellen. Eine automatische Einwahl erfolgt normalerweise nicht.

Um die Verbindung herzustellen und zu überprüfen, klicken Sie unter Windows rechts unten mit der rechten Maustaste auf das Symbol für Ihre Internetverbindung. Öffnen Sie nun die „Netzwerk- und Freigabeeinstellungen” und klicken auf „VPN”. Hier sollte Ihre VPN-Verbindung zu sehen sein. Versuchen Sie nun, eine Verbindung herzustellen. Alternativ können Sie die Verbindung normalerweise (sofern sie korrekt eingerichtet ist) auch über den kleinen Pfeil nach oben in der Taskleiste unten rechts aufrufen.

Sie haben alles so eingerichtet, wie Ihr:e Administrator:in es vorgegeben hat und doch kann die Verbindung nicht hergestellt werden? Dafür kann es mehrere Gründe geben. Prüfen Sie am besten folgende Möglichkeiten in dieser Reihenfolge nacheinander durch:

Lösung #1: Stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind

Es mag banal klingen, aber gerade unterwegs kann die Internet-Verbindung schon mal abreißen oder aus anderen Gründen nicht zustande kommen. Ist das der Fall, wird eine vorhandene VPN-Verbindung automatisch getrennt und muss erst von Hand wiederhergestellt werden.

Prüfen Sie also zunächst, ob Sie „ganz normal surfen” können, indem Sie eine beliebige Webseite aufrufen, die Sie in letzter Zeit nicht besucht haben. So stellen Sie sicher, dass die Seite nicht einfach aus dem Cache des Rechners (sozusagen das Kurzzeitgedächtnis des PCs) angezeigt wird. Können Sie sich neue Webseiten ansehen, sind Sie vermutlich mit dem Internet verbunden. Klicken Sie nun die VPN-Einwahlverbindung an und versuchen Sie erneut, die Verbindung herzustellen.

Lösung #2: Überprüfen Sie sämtliche Verbindungsdetails noch einmal

Sie sind mit dem Internet verbunden, aber die VPN-Verbindung kann nicht hergestellt werden? Haben Sie wirklich alles richtig eingegeben? Stimmen sowohl Ihr Benutzername als auch Ihr Passwort sowie die Serveradresse für die Einwahl? Schon ein kleiner Tippfehler führt dazu, dass nichts mehr geht. Achten Sie außerdem auf Groß- und Kleinschreibung bei Benutzername und Passwort.

 

Haben Sie außerdem die richtige Verschlüsselungsart (IPSec oder SSL) ausgewählt? In den „Eigenschaften” der Verbindung und deren Reitern lässt sich so mancher Fehler identifizieren und leicht korrigieren. Ein weiteres Problem kann dadurch entstehen, wenn (unter Windows) nicht das „Standardgateway für das Remotenetzwerk” verwendet wird – oder eben doch. Probieren Sie beide Einstellungen aus und bleiben Sie bei derjenigen, die funktioniert.

Lösung #3: Eine andere VPN-Verbindung ist bereits aktiv

Normalerweise kann auf einem bestimmten Computer nur eine einzige VPN-Verbindung zur selben Zeit aktiv sein – es sei denn, Sie verwenden mehrere virtuelle Maschinen oder nehmen komplizierte Umwege, aber auf diese Möglichkeiten wollen wir hier nicht näher eingehen. Wenn also bereits eine andere VPN-Verbindung aktiv ist, trennen Sie diese zunächst, bevor Sie die gewünschte Verbindung herstellen.

Lösung #4: Im Ausland kann ich keine VPN-Verbindung aufbauen

Überprüfen Sie in den Verbindungseinstellungen Ihrer VPN-Verbindung, ob der Regler bei „VPN beim Roaming zulassen” aktiviert ist. Ist das nicht der Fall, „streikt” die Verbindung im Ausland automatisch. Bringt das immer noch nichts, hat Ihr Administrator möglicherweise die Einwahl aus dem Ausland deaktiviert.

Lösung #5: Über WLAN komme ich ins VPN, aber nicht über das Mobilfunknetz

Überprüfen Sie ebenfalls in den Verbindungseinstellungen, ob „VPN über getaktete Verbindungen zulassen” aktiviert ist.

Lösung #6: Datum und Uhrzeit an Ihrem Computer stimmen nicht

Stimmen sowohl Datum als auch Uhrzeit auf Ihrem Computer mit der aktuellen Zeit überein? Es mag merkwürdig klingen, aber Computer, die falsche Zeitangaben verwenden, können sich häufig nicht in ein VPN einwählen.

Sollte Ihr Computer immer wieder Datum und Uhrzeit „verlieren”, ist möglicherweise die sogenannte BIOS-Batterie auf Ihrem Mainboard kaputt. Lassen Sie diese möglichst umgehend ersetzen oder erledigen dies selbst, falls Sie es sich zutrauen.

 

Lösung #7: Installieren Sie alle verfügbaren Updates

So manche VPN-Einwahl kann streiken, wenn der einwählende Computer nicht die neuesten Updates besitzt. Stellen Sie sicher, dass sowohl Ihr Virenscanner, Ihre Firewall als auch Ihr Betriebssystem stets auf dem neuesten Stand sind. Gerade unter Windows kann es vorkommen, dass gerade ein Update installiert wird, ohne dass Sie darüber benachrichtigt werden. In diesem Fall können Verbindungen „gekappt” werden und sind erst nach dem nächsten Neustart wieder verfügbar.

Sie erkennen dies daran, dass beim Herunterfahren die Option „Aktualisieren und neu starten” angeboten wird und dort ein kleines orangefarbenes Symbol zu sehen ist.

Lösung #8: Prüfen Sie Virenscanner und Firewall manuell und geben Sie die nötigen Ports und Protokolle frei

So mancher veraltete Virenscanner oder eine falsch konfigurierte Firewall können VPN-Verbindungen verhindern. Deaktivieren Sie zunächst den Virenscanner und versuchen es erneut. Bringt das nichts, reaktivieren Sie zunächst den Virenscanner und deaktivieren Sie statt dessen die Firewall. Bleibt auch dieser Versuch erfolglos, versuchen Sie, beide Dienste zu deaktivieren. Als weitere Fehlerquelle kommen Einstellungen auf Ihrem Internet-Router in Frage. Loggen Sie sich ein und prüfen Sie die Firewall-Funktionen (Modell- und Anbieter-abhängig).

Schauen Sie nun in die Einstellungen von Virenscanner und Firewall sowie des Routers, ob VPN-Einwahlen an irgendeiner Stelle explizit verboten werden. Insbesondere sollten die Protokolle IKE, ESP, NAT-Traversal, SSL, TLS und L2TP „erlaubt” sein. Außerdem sollten die UDP-Ports 500, 4500, 1194 und 1701 freigegeben sein – je nach Art Ihrer Einwahlverbindung. Im Zweifel sollten Sie Ihren Netzwerkadministrator dazu befragen.

Die veraltete Einwahl über PPTP VPN wird inzwischen übrigens nicht mehr empfohlen, da sie als unsicher gilt. Stellen Sie also sicher, dass Sie dieses Protokoll gar nicht erst bei der Einwahl auswählen. Ist das nicht der Fall und Sie haben PPTP als Verbindungsart vorgegeben bekommen, bitten Sie Ihren Netzwerkadministrator, auf ein aktuelles Protokoll umzusteigen. Sie erkennen dieses Problem auch daran, dass Sie beispielsweise bei der Einwahl unter Windows 7 eine Fehlermeldung mit dem Code 741 erhalten.

Lösung #9: Nutzen Sie einen passenden DNS-Server

Haben Sie für Ihre VPN-Einwahl sowohl einen Hostnamen als auch eine IP-Adresse bekommen? Dann geben Sie doch mal testweise die IP-Adresse anstelle des Hostnamens in den VPN-Einwahldaten ein. Lässt sich die Verbindung nun herstellen, funktioniert die sogenannte Namensauflösung im DNS („Domain Name System”) nicht richtig. Dieses wandelt normalerweise Hostnamen in IP-Adressen um.

Ist der Hostname in Ihrem DNS-Server nicht bekannt, kann die IP-Adresse nicht ermittelt und die Verbindung nicht hergestellt werden. Hier kann es helfen, Ihren Netzwerkadministrator nach alternativen DNS-Servern zu fragen und diese in Ihrem Router manuell einzutragen.

Lösung #10: Entfernen Sie Access Points und Bridges aus der Konfiguration

Nutzen Sie in Ihrem Heimnetz Access Points oder Bridges? Versuchen Sie alternativ einmal, direkt über Ihren Router eine Verbindung herzustellen. Gelingt dies, sind vermutlich in Access Point oder Bridge die entsprechenden Ports nicht freigegeben.

Lösung #11: Probleme mit der Adressübersetzung (NAT) beheben

Sofern der VPN-Server, bei dem Sie sich einwählen wollen, hinter einem NAT („Network Address Translation”)-System liegt, kann die Einwahl ebenfalls scheitern. Ein NAT-System „übersetzt” normalerweise öffentliche IP-Adressen in private und umgekehrt und kann bei der VPN-Einwahl und Datenverschlüsselung ebenfalls für Probleme sorgen. Falls Sie dieses Problem bei sich vermuten, werfen Sie doch mal einen Blick auf nachstehendes Video oder fragen Sie Ihren IT-Support. Die Behebung solcher Probleme ist insgesamt eher etwas für fortgeschrittene Anwender.

Problem #2: Die VPN-Verbindung ist quälend langsam

Manchmal kann es vorkommen, dass die Einwahl zwar stattfindet – danach die Daten aber nur sehr langsam übermittelt werden. Wenn Sie sich also nach dem Aufbau Ihrer VPN-Verbindung ins ISDN-Zeitalter zurückversetzt fühlen, sollten Sie folgende Lösungsansätze ausprobieren:

Lösung #1: Prüfen Sie die Qualität Ihrer Internetverbindung

Innerhalb eines ansonsten schnellen WLANs kann die Signalstärke durch Entfernung oder Hindernisse so weit absinken, dass sich Inhalte nur noch sehr langsam übertragen lassen. Wenn sich also Webseiten nur noch im Schneckentempo aufbauen und Downloads quälend langsam sind, sollten Sie den Standort wechseln. Näher am WLAN-Router sollte die Verbindung besser sein.

Lösung #2: Das Standardgateway ändern

Für das „normale” Surfen im Internet, während eine VPN-Verbindung besteht, wird häufig das Standardgateway im Remotenetzwerk verwendet. Dies bedeutet, dass sämtliche angeforderten Daten über die Internetverbindung Ihres Unternehmens abgerufen werden. Nicht nur die Daten, die aus Ihrem Firmen-Intranet stammen, sondern auch Suchanfragen oder Video-Streaming nehmen diesen Umweg, bevor die Informationen an Ihren Computer übertragen werden.

Wesentlicher Vorteil dieses Vorgehens ist, dass sämtliche Firewall- und andere Schutzmechanismen Ihrer Firma auch für Ihren Rechner zuhause gelten. So sind Sie normalerweise optimal vor Viren und anderen Bedrohungen geschützt.

Ist die Internet-Leitung Ihrer Firma jedoch nicht allzu schnell oder derzeit überlastet, nützt Ihnen der Gigabit-Anschluss daheim leider gar nichts. In diesem Fall sollten Sie nach Rücksprache mit Ihrer IT-Abteilung den Haken bei „Standardgateway für das Remotenetzwerk verwenden” entfernen.

 

Problem #3: Die VPN-Einwahl funktioniert, aber Dienste wie Zoom, Skype for Business oder Google Meet gehen nicht

Sie können die VPN-Verbindung problemlos herstellen, aber anschließend funktionieren Videokonferenzen und andere Dienste nicht mehr? Dann blockiert das VPN möglicherweise diese Dienste – oder macht Ihre Leitung derart langsam, dass keine sinnvolle Verwendung möglich ist.

Lösung #1: Das VPN nur zeitweise nutzen

Falls Ihr Arbeitgeber bestimmte Dienste wie SkypeGoogle Meet oder Zoom blockiert hat, werden Sie diese bei bestehender VPN-Einwahl möglicherweise nicht nutzen können. Anstatt eine Fehlermeldung zu erhalten, passiert hierbei häufig einfach gar nichts. Schalten Sie also einmal testweise vor der Teilnahme an einer Konferenz die VPN-Einwahl ab. Funktioniert es dann, können Sie immer noch Ihren IT-Support bitten, die entsprechenden Dienste freizuschalten. Ansonsten müssen Sie während solcher Konferenzen auf Ihren VPN-Zugang verzichten und können dann gegebenenfalls nicht gleichzeitig auf interne Daten zugreifen.

Lösung #2: Das Standardgateway ändern (siehe oben)

Falls Videokonferenzen und Co. zwar grundsätzlich funktionieren, aber Bild und Ton von Ausfällen und Ruckeln geprägt sind, können Sie versuchsweise Ihr Heimnetz als Standardgateway für Internet-Verbindungen wählen. Wie das geht, ist weiter oben beschrieben.

 

Letzter Ausweg: Rufen Sie jemanden an, der sich einwählen kann – oder Ihren IT-Support

Sie haben alle diese Möglichkeiten ausprobiert und nichts hilft? Vielleicht können Sie einen Arbeitskollegen bitten, die Einstellungen an seinem System mit Ihren zu vergleichen. Wichtig wäre allerdings, dass dieser dasselbe System verwendet wie Sie (beispielsweise Windows 10). Ansonsten kann Ihnen möglicherweise nur noch Ihr Netzwerkadministrator weiterhelfen. Für einen Vergleich können Sie beispielsweise eine Screensharing-Software mit Fernsteuerung wie etwa Teamviewer einsetzen.

Auf unserer Vodafone Business-Website erfahren Sie noch mehr zum Thema New Work und wie die Einführung auch bei Ihnen im Unternehmen gelingt.

Übrigens: Mit einer Managed MPLS-VPN-Lösung können Sie die Vorteile von Festnetz und Mobilfunk in einer einzigen Kommunikationslösung vereinen. Sie vernetzt Ihre Unternehmenszentrale sowohl mit Filialen als auch mit Mitarbeitern im Home-Office. Selbstverständlich ist hier auch Support möglich, falls es einmal zu Problemen kommen sollte.

Quelle:

https://www.vodafone.de/business/featured/digitales-business/digitaler-arbeitsplatz/vpn-probleme-diese-loesungsmoeglichkeiten-gibt-es/